Rückkehr mit Rückenwind: Warum Julian Pauli beim 1. FC Köln einschlagen könnte

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Rückkehr mit Rückenwind: Warum Julian Pauli beim 1. FC Köln einschlagen könnte

Der 1. FC Köln steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Abgänge, Gerüchte, Fragezeichen. Inmitten dieser Ungewissheit gibt es eine Personalie, die Hoffnung macht. Ein Akteur kehrt von seiner Leihe bei Dynamo Dresden zurück zum 1. FC Köln: Der Plan mit Julian Pauli ging voll auf.

Der FC Köln steht vor einem Sommer der Veränderungen. Eric Martel ist weg, weitere Abgänge werden folgen. Doch während die Geißböcke noch mitten im Umbruch stecken, zeichnet sich bei einer Personalie bereits ab, dass die Planungen der Verantwortlichen aufgehen: Julian Pauli hat bei Dynamo Dresden eine Saison gespielt, die Lust auf mehr macht.

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Mit dem verkündeten Abgang von Eric Martel ist ein weiterer Dominostein gefallen. Der Sechser, der sich ablösefrei dem Ligakonkurrenten Mainz 05 anschließen wird, reiht sich in eine Serie von Abgängen ein, die den Umbruch bei den Geißböcken einläuten. Nach den Entscheidungen um Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian folgte damit nur wenige Tage nach dem letzten Saisonspiel der nächste Einschnitt. Die Kölner stehen vor einem tiefgreifenden Neuaufbau. Kein Kaderbaustein wird auf dem anderen gelassen, bis in der durch die WM in den USA etwas verlängerten Sommerpause die neue Spielzeit ansteht. Neben allerlei Gerüchten rund um mögliche Zugänge gibt es jedoch auch Personalien, mit denen in der Domstadt bereits geplant werden kann. Gleich mehrere Leihspieler kehren von ihren Stationen zurück. Unter diesen Kandidaten hat es insbesondere ein Name geschafft, aufzufallen: Dresden-Rückkehrer Julian Pauli.

Dresden und Pauli – das passte zusammen

Nach einer erfolgreichen Saison kehrt Pauli von der Elbe zurück. Mit Dynamo Dresden hat der Innenverteidiger einen bemerkenswerten Kraftakt vollbracht: Der Verein startete nach mageren 13 Punkten und Rang 18 zum Jahreswechsel eine famose Aufholjagd und machte mit dem 2:1-Sieg gegen Holstein Kiel schließlich den Klassenerhalt perfekt. Die Grundlage dafür war eine neu gefundene Defensivstabilität, zu der Pauli in fitten Phasen und als Ankerpunkt in einem in der Rückrunde neu formierten Defensivverbund erheblich beitrug. Kein Team kassierte in der Rückrunde weniger Gegentore. Dazu holte man allein aus den ersten neun Rückrundenspielen 16 Punkte.

Der Plan von Sportdirektor Thomas Kessler scheint voll aufgegangen zu sein. Kessler hatte Pauli im vergangenen Sommer mit einem bis 2028 verlängerten Vertrag ausgestattet und ihn anschließend nach Dresden verliehen. Die Botschaft war klar: „Wir werden ihn auf seinem Weg eng begleiten, in der Überzeugung, dass er gestärkt zurückkommen und perspektivisch eine wichtige Rolle in unserer Bundesliga-Mannschaft einnehmen wird.” Wenn fit, mauserte sich der 20-Jährige in der Tat zur festen Größe in der zentralen Abwehrkette der Dresdner. Lediglich gegen Ende der Hinrunde zwang ihn eine Oberschenkelblessur zu einer unfreiwilligen Pause, weshalb er unter anderem auch beim letzten Auftritt im Rudolf Harbig Stadion fehlte.

Weiterentwicklung in mehrfacher Hinsicht

Dass die Leihe nach Dresden für Pauli sportlich so viel Sinn ergab, lag unter anderem an den Bedingungen, die Cheftrainer Thomas Stamm für einen Spieler wie ihn schuf. Der Dresdner Coach ließ sein Team wahlweise im 4-3-3- oder 4-2-3-1-System agieren, setzte auf mannorientiertes Verteidigen und forderte von seiner Mannschaft konsequentes Pressing über die vollen 90 Minuten. Ein Anforderungsprofil, in das der 1,90 Meter große Pauli mit seiner physisch geprägten Spielweise hineinpasste.

Zusätzliche Pluspunkte sammelte Pauli, indem er sich gemeinsam mit den Dresdnern aus einer handfesten Krise herauskämpfte. In der Hinrunde holte man nur 13 Punkte. Die Arbeit unter Stamm dürfte dem Innenverteidiger nicht nur wertvolle Spielpraxis, sondern auch genau die taktische und athletische Reifung gebracht haben, die ihn für erstklassigen Fußball vorbereitet. Aus Kölner Perspektive hätte die Leihe kaum besser verlaufen können. Ob die Zukunft des in England geborenen Pauli tatsächlich beim FC liegt, werden die kommenden Monate zeigen. Denn zum einen wird der 20-Jährige die Personalentscheidungen Kesslers genau beobachten und für sich bewerten. Zum anderen zeigte sich Dynamos Geschäftsführer Sport, Sören Gonther, zuletzt nicht abgeneigt, das eine oder andere erfolgreiche Leihgeschäft mit dem FC zu wiederholen, ohne dabei allerdings Paulis Namen zu nennen.


Offene Verträge beim 1. FC Köln: Desolater Auftritt zur Unzeit

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Offene Verträge beim 1. FC Köln: Desolater Auftritt zur Unzeit

Beim letzten Heimspiel der Saison mit ungewisser Zukunft lieferten Cenk Özkacar und Kristoffer Lund schwache Auftritte zum ungünstigsten Zeitpunkt ab. Beide Leihspieler hätten gegen Heidenheim Argumente für ihren Verbleib sammeln können. 1. FC Köln: Offene Verträge, schwache Auftritte

Der Klassenerhalt war längst gesichert, die Saison so gut wie abgehakt. Und doch hatte das letzte Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Heidenheim für einige Akteure im Kader eine ganz eigene Bedeutung. Für Leihspieler wie Cenk Özkacar und Kristoffer Lund war es eine von zwei letzten Gelegenheiten, Geschäftsführer Thomas Kessler von ihrer Qualität zu überzeugen. Was die Auftritte der beiden über ihre Zukunft am Geißbockheim verraten.

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Das übergeordnete Saisonziel der Geißböcke war bereits vor Anpfiff erreicht. Und dennoch war der Auftritt gegen Heidenheim ein Gradmesser – nicht nur für Trainer René Wagner, sondern auch für diverse Personalien im Kader. Geschäftsführer Thomas Kessler muss sich in den kommenden Wochen die Frage stellen, ob diese Spieler über den Sommer hinaus für die Domstädter auflaufen werden. Umso bedenklicher stimmt daher der Auftritt am Sonntagnachmittag. Coach Wagner blickt auf diese Angelegenheit mit mittlerweile bekannter Besonnenheit. „Es war ein Bundesligaspiel, das wir verloren haben. Am Ende geht es immer um die Aufgabe. Wir haben versucht, in der Halbzeitpause ein, zwei Dinge anzupassen. Das ist uns in der zweiten Hälfte teilweise gelungen, teilweise aber auch nicht. Wir können uns nicht damit beschäftigen, was drum herum passiert, auch nicht, was in den nächsten Tagen passiert.“

Cenk Özkacars gebrauchter Tag

Insbesondere zwei Akteuren gelang es auf dem Platz nicht, das Spiel gegen Heidenheim zu nutzen, um Zweifel an einem möglichen Verbleib in der Domstadt zu zerstreuen. Dazu gehörte Innenverteidiger Cenk Özkacar, der einen gebrauchten Tag erwischte – obwohl er sich das zu diesem Zeitpunkt wohl am wenigsten leisten konnte. Wie der „Kicker” in der vergangenen Woche berichtete, wollen die Verantwortlichen des 1. FC Köln den 25-jährigen Türken fest vom FC Valencia verpflichten und die Kaufoption von rund zwei Millionen Euro ziehen. Nach Informationen von Sky ist ein Verbleib des Innenverteidigers jedoch noch keine beschlossene Sache. Genau deshalb hätte sich das Spiel gegen Heidenheim angeboten, um überzeugende Argumente für die anstehenden Verhandlungen zu sammeln. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Özkacar leitete das 0:1 mit einem katastrophalen Fehlpass durch das Zentrum selbst ein, war beim Gegentreffer nicht eng genug am Torschützen und verlor über die gesamte Partie hinweg ungewohnt viele direkte Duelle auf der letzten Linie. Auch beim zwischenzeitlichen 1:2 fehlte ihm im entscheidenden Moment der Zugriff. Ein Auftritt zum Vergessen zur Unzeit.

Kristoffer Lund wusste nicht zu überzeugen

In diesem Zusammenhang rückt neben Özkacar auch Kristoffer Lund in den Fokus. Zwar sah er beim zweiten Treffer der Heidenheimer unglücklich aus, letztlich konnte er gegen den Abschluss von Arijon Ibrahimović jedoch wenig ausrichten. Und doch lässt sich diese Szene als sinnbildlich für seinen Gesamtauftritt gegen die Mannschaft von der Brenz lesen. In der offensiv ausgerichteten Rolle des Wingbacks warf Lund alles hinein, was er hatte, doch gegen den überragend aufgelegten Eren Dinkçi hatte er über weite Strecken das Nachsehen.

Wie bei Özkacar hatte Geschäftsführer Thomas Kessler auch für Lund eine Kaufoption vereinbart: Rund zwei Millionen Euro würden fällig, wollte der FC den Spieler fest verpflichten. Wie come-on-fc.com berichtet, ist ein Verbleib des Abwehrspielers daher alles andere als sicher. „Sky“ berichtet zudem, dass der FC die Kaufoption nicht ziehen wird. Dann würde Lund im Sommer zurück nach Italien zum SSC Palermo gehen. Thomas Kessler ließ sich am Donnerstag diesbezüglich nicht in die Karten schauen, als er über die Leihen sprach. Er erklärte jedoch, dass man ganz bewusst Kaufoptionen in die Leihverträge verankert habe.

Kein Grund für voreilige Schlüsse

Fest steht: In der spannenden Situation beider Spieler wäre ein starkes Signal wichtig gewesen. Und dennoch gilt es, nach dem desolaten Spiel gegen Heidenheim keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Özkacar und Lund haben in dieser Saison effektiv zum Klassenerhalt beigetragen und sind sowohl unter Kwasniok als auch unter Wagner zu festen Größen bei den Rheinländern aufgestiegen. Ihre Bilanz spricht für sich. Doch genau darin liegt das Dilemma, vor dem Thomas Kessler in den kommenden Wochen steht. Auftritte wie gegen Heidenheim streuen Zweifel, ob die vorhandenen Optionen tatsächlich ausreichen, um die sportliche Weiterentwicklung des 1. FC Köln in der kommenden Saison voranzutreiben. Oder ob es nicht an der Zeit wäre, auch andere Wege zu prüfen.

1. FC Köln unterliegt Heidenheim: Eine Niederlage, die Fragen und Ratlosigkeit hinterlässt

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1. FC Köln unterliegt Heidenheim: Eine Niederlage, die Fragen und Ratlosigkeit hinterlässt

Der 1. FC Köln stolpert durch den letzten Heimspieltag der Saison. Und mittendrin steht René Wagner, dessen Zukunft als Cheftrainer nach 96 enttäuschenden Minuten so ungewiss erscheint, wie selten zuvor erscheint. Der 1. FC Köln verliert gegen Heidenheim – eine Niederlage mit Folgen?

Der 1. FC Köln präsentiert sich beim 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim strukturschwach und zweikampfarm. Zu wenig für René Wagner, dessen Trainerbank am Geißbockheim wieder ins Wanken zu geraten scheint.

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Selbstbewusst hatte René Wagner vor dem letzten Heimspieltag drei Punkte gefordert. Selbst, wenn der Klassenerhalt zu diesem Zeitpunkt in trockenen Tüchern sein sollte, wolle er die Spannung bei seinem Team aufrecht halten. Der Cheftrainer des 1. FC Köln wollte auch nach dem gesicherten Klassenerhalt ein Zeichen setzen, wollte seinen Geißböcken gegen Frank Schmidts Heidenheimer, die noch vor dem vergangenen Spieltag längst als abgestiegen abgeschrieben worden waren, noch einmal Haltung und Siegermentalität abverlangen.

96 Minuten später stand Wagner am DAZN-Mikrophon und suchte nach Erklärungen für eine 1:3-Niederlage, die mehr Fragen aufwarf als sie beantwortete. „Das war mir einfach in vielen Situationen dann ein oder zwei Zweikämpfe zu viel“, räumte der Trainer ein. Ein Satz, der symptomatisch klang. Und der im Umfeld des FC längst auf eine andere, weitaus größere Frage abfärbt: Wer steht in der kommenden Saison an der Seitenlinie?

Fehlender Zugriff, mangelnde Stabilität

Noch in der vergangenen Woche wurde kolportiert, Wagner sei auch in der kommenden Saison Trainer der Geißböcke, der 37-Jährige würde zum Cheftrainer befördert werden. Nach Informationen von come-on-fc.com war die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt noch nicht gänzlich gefallen. Immerhin standen noch zwei Spiele aus, die Leistungen gegen Heidenheim und die Bayern sollten sehr wohl noch in die Bewertung fallen. Und die Leistung gegen den Abstiegskandidaten war sicherlich kein Bewerbungsschreiben. Nun deuteten Wagners Worte auf eines von zwei großen Problemfeldern hin, mit denen seine Mannschaft an diesem Nachmittag zu kämpfen hatte. Auffällig war zunächst, wie sehr der Ausfall des gelbgesperrten Martel im Zentrum ins Gewicht fiel. Allzu oft machten es die Geißböcke den Heidenheimern zu leicht, wenn diese den Ball durch die Mitte trugen.

Besonders anschaulich wurde das beim zweiten Treffer der Heidenheimer. Erin Dinkçi tankte sich zentral bis in den Strafraum durch, wurde kurz vor dem Abschluss zwar vom Ball getrennt, doch das Spielgerät prallte nach links zu Arijon Ibrahimović, der aus 13 Metern die rechte untere Ecke anvisierte. Lund wollte vor der Linie klären und fälschte den Ball dabei unglücklich ins eigene Netz ab. Ein weiteres Problemfeld war taktischer Natur. Wagner verlangte seinen Außenverteidigern Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen enorm viel ab: Beide bewegten sich im Angriffsspiel auffällig hoch und weit ins gegnerische Drittel vor.

Das Risiko, das mit dieser Rolleninterpretation einhergeht, offenbarte sich in einer Szene, die glimpflich ausging. Heidenheim schaltete über Pieringer auf Konter um; der Stürmer wollte links den mitgelaufenen Dinkçi bedienen. Doch Maina startete einen Sprint und unterband das Zuspiel noch am Sechzehner. Einmal mehr war es kein strukturelles Kölner Mittel, das die Gefahr bannte, sondern individuelles Engagement im letzten Moment.

Wagners Grande Finale steigt in München

Die Kölner wirkten in der Offensive nicht zielstrebig, in der Defensive unterliefen dem FC erstaunlich viele Fehler, die Zuordnung stimmte nicht, Heidenheim hatte mitunter leichtes Spiel. Von der erhofften Spannung fehlte so ziemlich jede Spur. Unterm Strich eine Leistung, die zum ausgerufenen Spieltagsziel in keinem Verhältnis stand. Und das stimmte auch FC-Keeper Marvin Schwäbe ärgerlich, der seinem Unmut Luft machte: „Wir haben uns eigentlich viel vorgenommen, gerade für die Abschiede, für uns selbst, nochmal für die Fans im Stadion, nochmal einen draufzulegen.“ Dementsprechend blieb der Torwart mit dem Ergebnis und der Vorstellung seiner Mannschaft nicht einverstanden und wurde sogar sehr deutlich: „Das reicht nicht, eine Bundesliga zu bestehen.“

So verwunderte es auch nicht, dass die Fans die Spieler mit einem gellenden Pfeifkonzert zur Verabschiedung von Luca Kilian, Dominique Heintz und Florian Kainz schickten. Ganz offensichtlich ist die Frage nach dem Trainer bei den Fans offener oder kritischer als zuvor. Geschäftsführer Thomas Kessler ließ sich vom schwachen Auftritt seiner Mannschaft nicht zu voreiligen Schlüssen verleiten. „Ich glaube, wir haben viele Dinge gesehen in dieser Saison, die haben mir gut gefallen. Es haben mir aber auch viele Dinge gezeigt, dass wir an Themen arbeiten müssen“, so der 40-Jährige. „Und dass wir unsere Stellschrauben auch noch weiter drehen müssen, um es einfach zu verbessern. Als Aufsteiger 1. FC Köln jetzt zwei Spieltage vor Schluss die Klasse gehalten zu haben, war für uns sehr positiv. Aber das werden wir in Ruhe analysieren. Und dann kommt logischerweise ja die Trainerthematik auf den Tisch.“

Zum Spiel beim Rekordmeister erklärte der Geschäftsführer, dass man auch dort drei Punkte holen könne. Eine Aussage, die mehr nach Pflichtoptimismus klang als nach echter Überzeugung. Für René Wagner aber ist sie die entscheidende: In der Allianz Arena bekommt der Cheftrainer des 1. FC Köln seine letzte Möglichkeit, Argumente für den eigenen Verbleib auf dem Trainerstuhl am Geißbockheim zu liefern.

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

Tom Krauß vom 1. FC Köln im Duell gegen den 1. FC Heidenheim
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC Heideheim. Dann steht für die Geißböcke das 33. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim.

Nach dem ärgerlichen 2:2-Unentschieden der Geißböcke gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen das Team von Frank Schmidt an. Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Geißböcke heute drei Zähler sammeln und einen positiven Saisonabschluss finden.

Live aus dem Kölner Stadion berichtet come-on-fc.com

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Eric Martel fehlt zusätzlich wegen seiner Gelb-Sperre, Isak Johannesson ist dagegen wieder spielberechtigt.

FC-Trainer Wagner warnt vor dem letzten Heimspiel und mahnt zur Vorsicht: „Es wird ein brutal schweres Spiel. Wenn man die Ergebnisse und Leistungen der vergangenen Wochen von Heidenheim sieht, dann geht es für uns darum, dagegenzuhalten. Für Heidenheim geht es um alles, sie werden alles reinhauen.“ Der FC hingegen hat den Klassenerhalt aufgrund des Ausgangs der Duelle der Konkurrenz bereits zu 100 Prozent sicher.

Trainer Frank Schmidt will die Chance auf einen Dreier nutzen. „Wie es brennt und wie gedimmt es ist, spielt keine Rolle. Das Licht ist an. Und wir sehen die Chance noch. Wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir müssen ein Spiel gewinnen. Das ist das Einzige, das wir beeinflussen können“, so Schmidt vor der Begegnung mit den Geißböcken.



Bleibt René Wagner Trainer des 1. FC Köln? Die Entscheidung ist noch nicht gefallen

Thomas Kessler und René Wagner
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Bleibt René Wagner Trainer des 1. FC Köln? Die Entscheidung ist noch nicht gefallen

Zwei Spieltage vor dem Saisonfinale hat der FC eine gewisse Planungssicherheit. Für Thomas Kessler intensiviert sich nun die Arbeit und der Fokus auf das Oberhaus. Eine besonders wichtige Personalie ist dabei der Trainer. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen beim 1. FC Köln: In der Trainerfrage gibt es erste Tendenzen.

Die Saison ist noch nicht beendet und es wird schon fleißig über den Trainer diskutiert. Kein Wunder, es ist die wohl wichtigste Baustelle, die Thomas Kessler nun lösen will. Es gibt bereits eine klare Tendenz, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

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René Wagner wirkte schon recht glücklich, als er nach dem Spiel bei Union Berlin seine Mannschaft auf dem Feld abklatschte. „Wir haben auswärts wieder einen Punkt gesammelt. […] Am Ende sind wir zufrieden mit dem Punkt“, sagte Wagner nur wenige Minuten nach dem Schlusspfiff. Nicht wirklich zufrieden waren aber viele Anhänger in den Sozialen Medien. Denn die Geißböcke verspielten eben auch eine 2:0-Führung. Und als Ursache machten viele Fans die Wechsel des Trainers verantwortlich. Der hatte eben bei jener Führung sämtliche Aktivposten der Offensive vom Feld genommen. Es fiel umgehend der Anschlusstreffer und damit kam es zum spielerischen Bruch beim FC.

Kessler sucht nach der richtigen Lösung

In den Sozialen Medien hat der Trainer also einen schweren Stand. Und das, obwohl er erst seit einem guten Monat mit der Mannschaft arbeitet und ehrlicher Weise auch seinen Job, das Erreichen des Klassenerhalts, gemacht hat. Ob ihn das aber dazu qualifiziert, die Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit durch die Bundesliga zu führen, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Und das war dem Vernehmen nach am Geißbockheim durchaus diskutiert worden. Thomas Kessler gilt als Befürworter des Trainers und das setzt den Geschäftsführer Sport in gewisser Weise unter Druck. Denn die Suche nach dem richtigen Coach für die kommende Spielzeit gilt als die Hauptaufgabe, der sich der ehemalige Kölner Keeper aktuell widmen muss. Schon allein, weil diese Position auch Verhandlungsgespräche mit Spielern beeinflussen könnte.

Mit seiner Wahl im vergangenen Sommer hat Kessler bereits daneben gelegen. Nur so ist die Entlassung von Lukas Kwasniok vor einem guten Monat zu interpretieren. Dabei ist der Coach auch an nicht fußballerischen Dingen gescheitert. Für Kessler definitiv eine kleine Niederlage, die er dann wiederum mit der Beförderung von René Wagner zu korrigieren versuchte. Damit ist der Geschäftsführer direkt das nächste Risiko eingegangen. Wagner ist als Cheftrainer unerfahren. Doch Kessler hält große Stücke auf den gebürtigen Dresdener, hat ihn ihm vergangenen Sommer nach Köln geholt, um ihn mittelfristig in Position zu bringen. Das ging nun schneller als gedacht. Sportlich ist das Saisonziel erreicht, dennoch gibt es nach den insgesamt höchst unterschiedlichen Leistungen unter Wagner, hinter Wagner weiter einige Fragezeichen.

Die ersten Namen wurden gehandelt

Und die werden eben hinter verschlossenen Türen am Geißbockheim diskutiert. Die ersten Namen wurden bereits medial gehandelt. Trainer, von denen einige wie Christian Eichner schon ins Profil passen würden, andere wie Dino Toppmöller, Sandro Wagner oder Steffen Baumgart erscheinen dann schon eher unwahrscheinlich. Aktuell geht die Tendenz Richtung Wagner. Allerdings ist die Entscheidung nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht gefallen. Intern ist man von der Arbeit des 37-Jährigen überzeugt. Gerade die Kommunikation gegenüber der Mannschaft soll besonders gut ankommen. Auch bei den Spielern. Gleich mehrere Akteure deuteten das Vertrauen des Trainers an und blühten zuletzt auf. Damit ist der Verbleib aber nicht sicher. Sollten beispielsweis Leistung und Ergebnisse in den verbleibenden beiden Spielen nicht stimmen, wird Wagner als Cheftrainer nicht zu halten sein. Dann könnte der gebürtige Dresdener vielleicht auch wieder ins zweite Glied rücken.


Ärger über Dreifachwechsel beim 1. FC Köln: René Wagners Entscheidung führt zum Bruch im Spiel

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin
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Ärger über Dreifachwechsel beim 1. FC Köln: René Wagners Entscheidung führt zum Bruch im Spiel

Trotz 2:0-Führung kamen die Geißböcke nicht über ein Remis gegen Union Berlin hinaus. Bei vielen Fans ist der Trainer mit verantwortlich für die verlorenen Punkte des 1. FC Köln: Hat sich René Wagner vercoacht?

Bislang waren die späten Wechsel bei den Kölnern ein echter Trumpf, dieses Mal führte die Veränderung zu einem klaren Bruch im Spiel und möglicherweise zum Punktverlust. Und René Wagner gerät in die Kritik der Fans.

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Hendrik Broschart berichtet aus Berlin

In der Regel kann sich Union Berlin auf die bedingungslose Unterstützung seiner Fans verlassen. Gleichzeitig machen die Berliner ihrer Mannschaft aber auch deutlich, wenn ihnen etwas nicht gefällt. „Aufwachen! Aufwachen!”, schallte es am Samstagnachmittag mehrfach von den Rängen im Stadion An der Alten Försterei. Und es dauerte nicht lange, da wurden ihre Rufe erhört. Die Eisernen egalisierten einen zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand und kamen in einer Partie, in der es kurz so aussah, als habe der 1. FC Union Berlin drei Punkte sicher, nochmal zurück. Allein mit dem Unmut der Fans lässt sich das allerdings nicht erklären. Ein wesentlicher Grund für das Union-Comeback lag darin, dass der 1. FC Köln den Berlinern durch eine womöglich verhängnisvolle Entscheidung von René Wagner und seinem Coaching-Team die Tür geöffnet hat.

Drei Wechsel auf einen Schlag- Hat Wagner die Partie vercoacht?

Denn Wagner und Co. hielten es für eine gute Entscheidung, in der 71. Minute ihre gesamte Offensive auszutauschen. „Wir fanden, dass wir in dieser Phase den Druck am und gegen den Ball ein bisschen verloren haben“, begründete der Coach auf der Pressekonferenz nach dem Unentschieden. In erster Linie habe man dem Team für die Schlussphase einen Push verleihen wollen: „Wir wollten mit den drei neuen Spielern Energie bringen. Das war auch die Begründung, um der Mannschaft das Zeichen zu geben: ‚Ey, wir bleiben hier weiter dran, wir wollen weiter vorwärts Spielen.“

Dass Wagner die Wechsel vornahm, kam nicht von ungefähr. Denn die Partie hatte bis dahin ihren Tribut gefordert. Union Berlin hat sich in der Bundesliga einen Namen damit gemacht, Gegner in genau solche Abnutzungsgefechte zu ziehen. Das harte, körperbetonte Spiel der „Eisernen” ist in dieser Spielzeit besonders ausgeprägt: Mit 386 Fouls gegen ihre Gegenspieler liegen die Unioner ligaweit auf dem zweiten Platz hinter der TSG 1899 Hoffenheim mit 411 Fouls. Erschwerend hinzu kamen die äußeren Bedingungen: In Köpenick herrschten sommerliche Temperaturen und die pralle Berliner Sonne heizte den Rasen zusätzlich auf.

Leistungseinbruch nach Mehrfachwechsel

Nur: Bis auf wenige Ausnahmen gelang es den eingewechselten Spielern Linton Maina, Youssoupha Niang und Jan Thielmann nicht, den von Trainer Wagner erhofften Effekt herbeizuführen. Im Gegenteil: Der FC verlor in der Phase komplett den Faden, war eigentlich gerade am Drücker, hätte den Sack zu machen können. In der Schlussphase verlagerte sich Köln aufs Kontern und hatte alle Hände voll zu tun, die Berliner Angriffe abzuwehren. Und ausgerechnet den eingewechselten Akteuren unterliefen die entscheidenden Fehler. Niang hatte beim anschließenden Eckball Torschütze Tom Rothe komplett aus den Augen verloren, der nickte unbedrängt ein.

Der ebenfalls eingewechselte Thielmann ließ später Livan Burcu frei aufs Tor schießen: 2:2. Zuvor hatte Linton Maina nach einer Vorlage von Niang die einzige gute Gelegenheit, das Spiel in der Schlussphase zu entscheiden. Der Frust ließ in den Sozialen Medien nicht lange auf sich warten. „Ich glaube nicht, dass nach unserem Dreierwechsel mehr Druck auf uns war“, nahm Marius Bülter die Entscheidung in Schutz. „Union ist mehr ins Risiko gegangen.“ Zudem wies der Stürmer auf das anstrengende Spiel hin.

Ein Punktgewinn in Berlin ist keine Enttäuschung

Kurios: Union Berlin hatte nach einer knappen Stunde ebenfalls dreifach gewechselt und sich umgehen den zweiten Kölner Gegentreffer eingefangen. Durch das Unentschieden kann Köln an diesem Spieltag zwar noch nicht den Klassenerhalt zu 100 Prozent perfekt machen. Dennoch verschafft der Punkt, den die Wagner-Elf aus dem Osten Berlins entführen konnte, eine komfortable Ausgangslage: Gegen Heidenheim soll der nun perfekt gemacht werden. Spätestens dann wird auch niemand mehr über mögliche Wechselfehler reden.


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Union Berlin: Berlin gleicht aus – 2:2

Kölner Spieler jubeln über das 1:0
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Union Berlin: Berlin gleicht aus – 2:2

Am Samstagnachmittag ist der FC zu Gast bei den Eisernen. Dann steht für die Geißböcke das 32. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin.

Nach der bitteren 1:2-Niederlage der Geißböcke gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen Union Berlin an. In der Hauptstadt wollen die Geißböcke heute drei Zähler für den Klassenerhalt sammeln.

Live aus dem Berliner Stadion berichtet come-on-fc.com

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Isak Johannesson fehlt zusätzlich wegen seiner Gelb-Sperre.

Auf das Duell mit den Eisernen schaut der FC-Coach positiv: „Wir haben am Samstag drei Punkte zu holen. Wir werden alles daran setzen, die auch mit nach Köln zu nehmen. Wir haben danach aber auch noch zwei Spiele, in denen wir gut spielen und punkten wollen“, so Wagner. Gegen Union erwartet der Kölner Trainer ein anderes Spiel als gegen Leverkusen. „Die Berliner versuchen es eher mit einem direkten Spiel Richtung Tor und sie sind sehr stark auf den zweiten Bällen“, erklärte Wagner. „Bei den Leverkusenern konnten wir den ein oder anderen Ball in der in der gegnerischen Hälfte mehr gewinnen. Das wird jetzt wahrscheinlich nicht oft der Fall sein. Deswegen haben wir ein paar andere Schwerpunkte gesetzt diese Woche.“

Auch die gegnerische Trainerin Marie-Louise Eta will die Chance auf einen Dreier nutzen. „Es ist einfach eine sehr, sehr gute Chance. Wir freuen uns darauf, das Heimspiel gegen Köln, einen direkten Konkurrenten, zu bestreiten. Das wird ein richtig gutes Duell, das wir auf jeden Fall gewinnen wollen“, so Eta vor der Begegnung mit den Geißböcken.



„Ein bisschen verrückt“: Die bittere Leverkusen-Lektion des 1. FC Köln

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„Ein bisschen verrückt“: Die bittere Leverkusen-Lektion des 1. FC Köln

Der 1. FC Köln hat das Duell gegen Bayer 04 Leverkusen trotz einer Vielzahl an Chancen verloren. Dennoch erzeugt die bittere Niederlage auch Zuversicht für das Restprogramm des 1. FC Köln: (K)ein Auftritt zum Vergessen.

24 Schüsse, davon neun aufs Tor, ein xG-Wert von 2,61 – und trotzdem kein Punkt gegen Leverkusen. Warum war die effizientere Mannschaft im Duell zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen nicht die bessere und wie will der FC die Lehren daraus noch in dieser Saison in Punkte ummünzen?

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Leverkusens Kapitän Robert Andrich konnte sein Glück kaum fassen. In überschwänglicher Freude packte er seinen Teamkollegen Edmond Tapsoba und klopfte ihm anerkennend auf die Brust. Innenverteidiger Tapsoba hatte soeben den Sieg seiner Mannschaft über die Zeit gerettet. In der letzten Minute der Nachspielzeit versuchten es die Geißböcke mit einer kurzen Eckenvariante. Flankenspezialist Alessio Castro-Montes schlenzte den Ball servierfertig auf Jakub Kaminski, dem es gelang, den Ball auf das Tor zu lenken. Keeper Janis Blaswich war schon geschlagen – und doch sollte dies nicht der Ausgleich sein. Denn besagter Tapsoba bewahrte die Gäste mit einem Reflex auf der Linie vor dem späten Gegentreffer und bescherte ihnen damit den Sieg im Nachbarschaftsduell: „Natürlich kann ich als Mannschaft noch besser spielen. Aber heute ist mir das scheißegal, ich freue mich über den Derbysieg“, fasste Bayer-Kapitän Andrich nach Abpfiff ausdrucksstark zusammen.

Köln macht das Spiel, Leverkusen die Tore

Anhand zweier Statistiken lässt sich der Spielverlauf analysieren. Der FC wies einen xG-Wert von 2,61 auf, Bayer kam dagegen auf 2,02, wobei für die Gäste zu berücksichtigen ist, dass der Elfmeter diesen Wert wesentlich in die Höhe getrieben hat. Insgesamt produzierten die Geißböcke 24 Schüsse, davon gingen neun auf das Tor der Gäste. Das gelang der Elf von Trainer Kasper Hjulmand indessen nur drei Mal. Im Anschluss an das Spiel kam der Däne darüber ins Schmunzeln: „Fußball ist ein bisschen verrückt manchmal. Letzte Woche hatten wir 36 Torschüsse, ein gutes Spiel gemacht (bei Leverkusens Niederlage gegen Augsburg, Anm. d. Red.) und am Ende verloren. Heute haben wir ein wenig Glück gehabt und einen guten Torwart“.

Unglücksrabe Eric Martel, der aufgrund einer Fehleinschätzung von Schiedsrichter Robert Hartmann für einen regelkonform abgefälschten Ball mit einem Handelfmeter bestraft wurde, kritisierte derweil den Chancenwucher seiner Mannschaft: „Wenn wir uns den gesamten Spielverlauf anschauen, glaube ich, dass wir heute etwas liegen gelassen haben. Wir hatten so viele Chancen. Das können wir uns echt vorwerfen”. Der Mittelfeldspieler konnte der schmerzhaften Niederlage dennoch etwas abgewinnen: “Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es eine Qualität ist, die uns auszeichnet, dass wir immer weitergemacht haben. Vor dem 2:0 hatten wir auch eine dicke Chance zum 1:1, kassierten dann den Konter, haben aber trotzdem weitergemacht. Es gibt manchmal solche Tage, da will der Ball einfach nicht so oft rein.“

Martel: „Haben es selbst in der Hand“

Sicher ist, dass die Geißböcke im Duell gegen Leverkusen nicht an ihrer Leistung gescheitert sind. Im Vergleich zum Auftritt in Hamburg am vergangenen Wochenende gab es weder Probleme beim Umschaltspiel, noch bei ruhenden Bällen in der Verteidigung. Dafür erwischte Said El Mala einen Tag, den er schnellstmöglich vergessen möchte. Doch schon am nächsten Samstag in der Auswärtspartie gegen Union Berlin kann der Teenager alle Enttäuschungen des gestrigen Spieltags vergessen machen. Darüber ist sich auch Eric Martel sicher: „Wenn du dann null Punkte hast, dann fühlt sich das immer doof an. Nichtsdestotrotz können wir viel aus dem Spiel mitnehmen. Ich glaube, es geht auch immer ein bisschen um die Art und Weise, wie wir das Spiel gestalten, und die fand ich echt gut. Wir haben es jetzt selber in der Hand mit Union und Heidenheim, das sind unsere nächsten beiden Gegner, und ja, da schauen wir, dass wir die Punkte holen“.


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen: Waldschmidt verkürzt auf 1:2

Said El Mala mit dem frühen Abschluss
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen: Waldschmidt verkürzt auf 1:2

Am Samstagnachmittag empfängt der FC Bayer 04 Leverkusen. Dann steht für die Geißböcke das 31. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen.

Nach dem 1:1-Unentschieden der Geißböcke gegen St. Pauli am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen Bayer Leverkusen an. Mit einem weiteren Dreier könnten die Kölner einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Live aus dem Kölner Stadion berichtet come-on-fc.com

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen. Personell kann der Kölner Trainer, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, aus dem Vollen schöpfen. Wen René Wagner diese Woche zusätzlich aus dem Kader streichen wird. Wollte der Kölner Trainer noch nicht verraten.

Gegen die Werkself will FC-Coach Wagner erneut drei Punkte einfahren und schaut positiv auf das Duell: „Die Leverkusener hatten mit der Intensität immer mal ihre Probleme. Da müssen wir mutig sein und im eigenen Stadion die richtigen Mittel wählen, um ihnen weh zu tun. Wir wollen dafür sorgen, dass wir auch den Ball behalten und die Wege weit machen. Dadurch werden sich Räume öffnen, die wir mutig bespielen wollen“, so der Plan des Kölner Trainers. „Wir hatten vor St. Pauli auch einen Plan, den wir dann leider nicht ideal umgesetzt haben. Diesmal haben wir wieder einen guten Plan und werden ihn umsetzen.“, so Wagner weiter.

Auch der gegnerische Trainer will die Chance auf einen Dreier nutzen. „Samstagnachmittag, Derby, eine große Bedeutung für beide Teams: Wir freuen uns auf dieses für alle wichtige Spiel. Köln hat seit fünf Spielen nicht verloren und ist in einer guten Verfassung. Aber wir wissen, was auf uns zukommt, und sind bereit. Die Mannschaft und alle hier wissen um die Bedeutung dieses Derbys. Wir haben jetzt noch vier Spiele und werden alles investieren, um diese zu gewinnen“, so Kaspar Hjulmand vor der Begegnung mit den Geißböcken.



Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln auf dem Abstellgleis?

Denis Huseinbasic hat es aktuell schwer
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Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln auf dem Abstellgleis?

Gegen St. Pauli musste Denis Huseinbasic seinen Platz im Kader für den jungen Felipe Chávez räumen. Vor dem Heimspiel gegen Leverkusen steht Wagner erneut vor der schwierigen Entscheidung beim 1. FC Köln: Droht Denis Huseinbasic die erneute Ausbootung?

Bereits für die Auswärtsfahrt nach Hamburg musste FC-Coach René Wagner aufgrund der Vielzahl der ihm zur Verfügung stehenden Spieler unpopuläre Entscheidungen darüber treffen, welche FC-Akteure nicht Teil des Spieltagskaders sein würden. Gegen den FC St. Pauli traf es Mittelfeldspieler Denis Huseinbasic. Anstelle des Bosniers nominierte Wagner den jungen Felipe Chávez. In der Pressekonferenz am Donnerstag erläuterte der Kölner Trainer die Hintergründe dieser Entscheidung.

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Deshalb nominierte Wagner Chavez und Waldschmidt statt Huseinbasic

Auf der Pressekonferenz vor dem Auftritt seiner Mannschaft gegen Bayer 04 Leverkusen stellte FC-Coach René Wagner klar, dass die Fähigkeiten im Spielaufbau den Ausschlag für die Entscheidung pro Chavez gegeben hätten: „Am Ende haben wir uns für Felipe entschieden, da er offensiv einen Akzent mehr setzen kann als Danny. Er kann das Spiel von hinten antreiben.“ Rückblickend betrachtet war dies laut dem 37-Jährigen die richtige Entscheidung: „Wir haben einfach geglaubt, dass wir, wenn das Spiel hinten raus noch eng wird, Spieler wie Philippe und Luca brauchen, die in und um den Strafraum gefährlich werden können. Am Ende haben wir uns mit dem Elfmeter belohnt. Und wir haben erstmal recht behalten.“

Nach dem Pokalaus der Leverkusener gegen die Bayern äußerte Wagner seine Einschätzung über die größten Schwächen des kommenden Gegners: „Die Leverkusener hatten immer wieder Probleme mit der Intensität. Und ich glaube, dass wir mutig sein müssen. Wir müssen uns trauen, die richtigen Mittel zu wählen, um Leverkusen wehzutun.“ Der junge Trainer gab damit Einblicke in seinen Plan, die Werkself vor Probleme zu stellen: „Ich glaube auch nicht, dass die Leverkusener hierherkommen und glauben, sie müssten nicht gegen den Ball arbeiten. Wir wollen dafür sorgen, dass wir den Ball auch mal behalten. Dass wir die Wege groß machen. Wir wollen die Laufwege für die Leverkusener weit machen. Irgendwann haben sie vielleicht keine Lust mehr, dem Ball hinterherzujagen. Dann müssen wir gefährlich werden. Dann gehen Räume auf, die wir mutig bespielen müssen“, schlussfolgerte Wagner.

Wer behält einen klaren Kopf?

Denn Wagners Plan, gegen Leverkusen die Spielkontrolle an sich zu reißen, ist ambitioniert. Denn die Mannschaft von Kasper Hjulmand gehört mit einer Ballbesitzquote von 57 Prozent zu den Mannschaften mit der höchsten Quote in der Beletage. Nur die Bayern befinden sich häufiger im Ballbesitz. Mit Robert Andrich und Alexei Garcia hat Bayer zwei Akteure in seinen Reihen, die mit ihren Pässen die grüne Wiese bespielen können wie nur wenige andere in der Bundesliga. Garcia kommt im Bayer-Zentrum auf eine Passquote von 93,4 %, was den zweitbesten Wert ligaweit hinter – Überraschung – Bayerns Jonathan Tah darstellt.

Im Hinterkopf geistert auch noch immer die 0:2-Niederlage vom Dezember, als rund 500 FC-Fans das Leverkusener Stadion noch vor dem Anpfiff verließen, weil die Einlasskontrollen zu streng waren. Spektakel auf den Rängen ist damit vorprogrammiert und könnte die Spieler zusätzlich beeinflussen. Womit wir wieder bei der Frage sind, auf welche Spieler Wagner setzen will. Denn in solch lautstarken und hart umkämpften Partien spielt auch Erfahrung eine wesentliche Rolle, wie der Kölner Coach erläutert: „Felipe hat eine unglaubliche Qualität im Umgang mit dem Ball. Das zeigt er in jedem Training. Am Ende ist er aber ein sehr junger Spieler. Es gibt andere Spieler, die schon länger in der Liga sind.“

Wagner: „Dann muss der Trainer entscheiden“

Der 37-Jährige betonte in diesem Zusammenhang um ein weiteres die Bedeutung eines Geißbocks, der sich in letzter Zeit wieder in prächtiger Form präsentiert: „Als Trainer, der dafür sorgen muss, dass wir in der Klasse bleiben, greift man unter Stress eher auf den Spieler zurück, der die Situation schon kennt. Wir haben mit Luca ein ähnliches Profil im Kader, auf das wir in den Spielen zuvor zurückgegriffen haben. Da kann er aber nichts dafür. Im Gegenteil. In zehn Jahren ist er der 29-Jährige und dann gibt es einen anderen 18-Jährigen. Dann muss der Trainer entscheiden, ob er den Mut hat, den jungen Spieler spielen zu lassen, oder sich für den Spieler entscheidet, der die Situation schon kennt“.

Damit scheint alles auf eine Entscheidung zwischen Chavez und Huseinbasic hinauszulaufen. Ob Letzterer in Wagners Matchplan eine Rolle spielt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Fest steht: Der 24-Jährige verfügt auf jeden Fall über die nötige Erfahrung. Eine weitere Nichtberücksichtigung wäre auch deshalb ein weiterer empfindlicher Dämpfer für ihn in seiner ohnehin schon schwierigen Saison.