Die Konkurrenz hat aufgerüstet: So haben sich die Bundesliga-Rivalen des 1. FC Köln verstärkt

Eric Martel wechselt wohl nach Mainz
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Die Konkurrenz hat aufgerüstet: So haben sich die Bundesliga-Rivalen des 1. FC Köln verstärkt

Der 1. FC Köln geht in sein zweites Bundesliga-Jahr nach der Rückkehr ins Oberhaus. Der eigene Profi-Kader wurde im Sommer mit zahlreichen Neuverpflichtungen verstärkt. Doch auch die Konkurrenz aus der Bundesliga hat ihre Hausaufgaben gemacht. Von frühen Transfer-Coups über schmerzhafte Abgänge bis hin zu spektakulären Last-Minute-Deals. So liefen die Transfers bei der direkten Konkurrenz des 1. FC Köln

Zahlreiche Spieler verstärken nach dem Transfersommer den Profi-Kader der Geißböcke als Neuzugänge. Doch auch die Konkurrenz war nicht untätig.

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Gladbach: Nach den Abgängen von Rocco Reitz, Haris Tabaković und Yannick Engelhardt hatten die Fohlen mit Zento Uno, Isac Lidberg, Enzo Leopold, Jan Leszczyński, David Herold und Yukhym Konoplya einen Großteil der Neuzugänge schon früh fix. Aufgrund des Wechsels von Nico Elvedi zu Leeds United holte Rouven Schröder kurz vor dem Pokalspiel Ko Itakura von Ajax Amsterdam zurück. Am Deadline-Day zauberte der Sportchef Nicolas Kühn aus dem Hut. Der Offensivspieler kam für ein Jahr auf Leihbasis von Como 1907.

Einnahmen: ~ 32 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 16 Millionen Euro

Sorgenfalten zu Beginn, ein Ausrufezeichen am Ende

Union: Mit Alexander Kral, Danilho Doekhi und Diogo Leite verlor Union drei Defensivspieler ablösefrei. Dazu verließen Oliver Burke und Ilyas Ansah den Klub. Besonders der Ansah-Transfer spülte mit einer Ablöse von rund 24 Millionen aufs Konto. Felix Uduokhai kam von Beşiktaş und soll dort eine zentrale Rolle übernehmen. Mit Zeno van den Bosch und dem ehemaligen Gladbacher Marvin Friedrich wurden zwei weitere Innenverteidiger ablösefrei verpflichtet. Kastriot Imeri von den Young Boys komplettierte die Verstärkungen im Mittelfeld.

Einnahmen: ~ 19 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

HSV: Beim Hamburger SV dürfte der Sommer für einige Sorgenfalten zu Beginn gesorgt haben. Mit Luka Vuskovic und Fabio Vieira endeten zwei wichtige Leihen. Dazu gingen Ransford Königsdörffer, Robert Glatzel und Fabio Baldé. Gleichzeitig holten die Hamburger interessante Namen wie Patson Daka, Terem Moffi, Albert Grønbæk, Sebastian Bornauw, Martin Adeline, Kofi Amoake und Bilal Nadir. Das größte Ausrufezeichen kam aber ganz zum Schluss. Am letzten Tag machte der HSV die feste Verpflichtung von Fabio Vieira vom FC Arsenal perfekt. Dazu kamen David Möller-Wolfe per Leihe von den Wolverhampton Wanderers sowie Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk.

Einnahmen: ~ 10 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 30 Millionen Euro

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Auf den letzten Drücker

Bremen: Werder Bremen hatte im Sommer einige Baustellen zu bearbeiten. Mio Backhaus, Karim Coulibaly und Romano Schmid verließen den Verein, zudem sorgte die Verletzung von Jens Stage kurz vor dem Ligastart für zusätzliche Probleme. Mit Youri Regeer von Ajax Amsterdam kam ein direkter Ersatz für Stage. Zudem machte Bremen mit Niclas Füllkrug und Eren Dinkci zwei Rückkehren perfekt. Mit Cedric Itten, Chuki und Kenny Quetant kamen weitere Verstärkungen für die Offensive. Auf den letzten Drücker legte Werder dann noch mit Moussa Ndiaye für die linke und Arthur für die rechte Abwehrseite nach.

Einnahmen: ~ 42 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

Schalke: Schalke 04 sorgte besonders auf der Zugangsseite für Aufsehen. Edin Džeko und Robin Gosens kamen aus Florenz und bringen enorme Erfahrung mit. Dazu verpflichtete Schalke Junior Adamu für die Offensive, Satoshi Tanaka für das Mittelfeld und Maximilian Wöber für die Defensive. Wenige Minuten vor dem Ende des Transferfensters holte Schalke dann noch Hee-chan Hwang per Leihe inklusive Kaufoption von den Wolverhampton Wanderers.

Einnahmen: ~ 0,2 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 2,6 Millionen Euro

Paderborn: Der SC Paderborn schaute bei Neuzugängen eher in die unteren Ligen und holte dort einige spannende Spieler. Vor dem ersten Spieltag kam dann mit Marvin Pieringer von Heidenheim mit Erfahrung im Oberhaus. Mit Rayan Philippe folgte am Deadline Day dann gleich noch ein zweiter. Auf der Abgangsseite musste der Aufsteiger mit den Wechseln von Mika Baur und Calvin Brackelmann sowie dem Leihende von Dennis Seimen drei enorm schmerzhafte Abgänge hinnehmen, die nur schwer zu ersetzen sein dürften.

Einnahmen: ~ 6,5 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 8,5 Millionen Euro

Entwicklungspotenzial statt großer Namen

Elversberg: Die SV Elversberg verfolgte im Sommer einen klaren Plan. Mit Cole Campbell, Noel Futkeu, Noah Darvich, Francis Onyeka und Maurice Krattenmacher holten die Verantwortlichen Spieler, die ein enormes Potenzial besitzen und dieses in unteren Ligen bereits unter Beweis stellten. Elversberg verzichtet damit weitgehend auf große Namen und setzt stattdessen auf Spieler, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen.

Einnahmen: ~ 0 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 12 Millionen Euro

Mainz: Bei Mainz 05 ging es weniger um den großen Umbruch als um gezielte Verstärkungen. Für den FC besonders interessant. Eric Martel wechselte von Köln nach Mainz. Dazu kamen Ransford Königsdörffer vom Hamburger SV, Stefan Posch nach Leihe fest von Como, Fabio Gruber aus Nürnberg sowie Sheraldo Becker aus Spanien. Mainz holte damit Spieler, die das Bundesliga-Niveau bereits kennen und keine lange Eingewöhnungszeit benötigen.

Einnahmen: ~ 12 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

Augsburg: Auch der FC Augsburg hat seinen Kader verändert. Calvin Brackelmann kam aus Paderborn, Arijon Ibrahimović wurde vom FC Bayern ausgeliehen und Juma Bah wechselte auf Leihbasis von Manchester City nach Augsburg. Zudem wurden die beiden Außenverteidigerpositionen mit Hennes Behrens links und Young-Woo Seol rechts verstärkt. Die wichtigste Personalie gab es jedoch im Angriff. Dort verpflichteten die Fugerstädter Michael Gregoritsch fest von Bröndby.

Einnahmen: ~ 14 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 16 Millionen Euro

Wie viele Transfers hat der 1. FC Köln in diesem Sommer getätigt?

Inklusive Leihspieler sind es bisher insgesamt 24 Transfers in diesem Sommer.

Welcher Spieler ist der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte?

Der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte ist der Kolumbianer Jhon Cordoba. Im Sommer 2017 hat der FC rund 17 Millionen Euro an Mainz 05 überwiesen um sich die Dienste des Stürmers zu sichern.

Welcher Spieler ist der teuerste Abgang der Vereinsgeschichte?

Im Vorfeld der Saison 2018/19 hat der chinesische Club Tianjin Tianhai eine Ablöse in Höhe von knapp 30 Millionen Euro für Anthony Modeste bezahlt. Dahinter Folgen Jakub Kaminski und Lukas Podolski in der Liste der Rekordabgänge.

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Schwacher Auftritt: Es regnet Fünfen – Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart

Paul OKON-Engstler im Duell mit dem VfB Stuttgart (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Schwacher Auftritt: Es regnet Fünfen – Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart

Am Freitagabend musste der FC mit der 1:4-Pleite eine bittere Niederlage gegen den VfB hinnehmen. Beim Duell bei den Schwaben gab es nicht allzu viele Lichtblicke. So bewerten wir den 1. FC Köln gegen Stuttgart.

Nach dem Sieg zum Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende, konnte der FC am zweiten Spieltag keine Punkte mit nach Hause nehmen, hätten sich sogar nicht über ein noch deutlicheres Ergebnis wundern dürfen. Die Leistungen der FC-Profis fallen dementsprechend aus.

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Marvin Schwäbe
3-
Marvin Schwäbe

Bitterer Abend für den Schlussmann. Bei allen Gegentreffern machtlos. Zeigte gegen Undav, Prömel, Chabot und Jeltsch starke Paraden. Machte auch seinen einzigen Fehler gegen Pejcinovic unmittelbar wieder gut.

Alessio Castro-Montes
3-
A. Castro-Montes

War mit Chris Führich völlig überfordert. Beide Lattentreffer entstanden über seine Seite. Ermöglichte durch ein Luftloch Undavs Chance auf das 1:0. Nach vorn ohne Impulse und ließ seinen Vordermann zu oft allein.

Jahmai Simpson-Pusey
4+
J. Simpson-Pusey

War der bessere der beiden Innenverteidiger. Klärte einige gefährliche Hereingaben und schaltete sich trotz einiger Fehler auch offensiv mit ein. Reihte sich aber in die gesamte Defensivleistung ein.

Luca Lochoshvili
5
Luca Lochoshvili

Kam erstmals komplett an seine Grenzen. Beim Lattentreffer von Pejcinovic zu passiv. Ließ sich beim 0:1 von El Khannouss zu leicht tunneln. Leistete sich zahlreiche leichte Abspielfehler und ermöglichte dem VfB dadurch gefährliche Situationen.

Gideon Mensah
3-
Gideon Mensah

Noch der beste Abwehrspieler. Zeigte gegen Vagnoman phasenweise eine ordentliche Leistung und hatte zwischenzeitlich eine Zweikampfquote von 100 Prozent. War aber mit der Abwehr auf verlorenem Posten.

Paul Okon-Engstler
5
P. Okon-Engstler

Ganz schwacher Auftritt des Australiers. Ließ sich in den Zweikämpfen zu leicht abkochen und offenbarte im Spiel mit dem Ball zahlreiche technische Fehler. Wurde zur Halbzeit zu Recht von René Wagner ausgewechselt.


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Jahmai Simpson-Pusey
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Alessio Castro-Montes
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Tom Krauß
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Paul Okon-Engstler
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Isak Johannesson
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Jan Thielmann
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Linton Maina
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Ragnar Ache
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Mikey Moore
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Ellyes Skhiri
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Marius Bülter
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Reigan Heskey
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Imad Rondic
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Nur ein kleiner Lichtblick – ein sehr kleiner

Tom Krauß
4
Tom Krauß

In der ersten Halbzeit fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. Spekulierte beim 1:0 auf die falsche Seite und ermöglichte El Khannouss dadurch viel Freiraum. Hätte den Ausgleich erzielen können, setzte den Ball jedoch ans Außennetz.

Jan Thielmann
5
Jan Thielmann

Beim 0:1 gegen El Khannouss im Zweikampf zu passiv. Verlor in der gegnerischen Hälfte zudem zu leicht die Bälle. Probierte es kurz vor der Pause nach einer Ecke aus der Distanz, setzte den Versuch aber knapp vorbei. Blieb zur Halbzeit in der Kabine.

Isak Johannesson
4+
Isak Johannesson

Der Isländer war in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu sehen. Nach dem Seitenwechsel mit der Chance auf den Ausgleich, setzte den Ball jedoch knapp vorbei. Leitete das 1:3 mit einem guten Pass auf Reigan Heskey ein.


Linton Maina
4-
Linton Maina

Zeigte sich im Spiel nach vorn sehr bemüht. Sein klasse Zuspiel auf Thielmann in der ersten Hälfte konnte gerade noch geklärt werden. Arbeitete zudem viel nach hinten und unterstützte Castro-Montes und Mensah in der Defensive.

Ragnar Ache
5
Ragnar Ache

Wurde in der ersten Halbzeit von Jeff Chabot komplett abgemeldet. Konnte kaum Bälle festmachen und leistete sich immer wieder technische Unsauberkeiten. Bereitete immerhin Moores Chance auf den Ausgleich vor. Blieb mit seinen Abschlüssen stets am Gegner hängen.

Mikey Moore
2
Mikey Moore

Zeigte nach seiner Einwechslung zur Pause, was in ihm steckt. Hatte gleich zweimal die Chance auf seinen ersten Treffer im FC-Trikot, scheiterte aber jeweils an Bredlow. Ließ sich davon nicht unterkriegen und bereitete Bülters Tor bereits vor.

Ein Hauch Impact von den späten Jokern

Marius Bülter
3-
Marius Bülter

Kam für den glücklosen Ache in die Partie. Setzte seine erste gute Möglichkeit im Duell mit Chabot noch weit neben den Kasten. Stand beim Anschlusstreffer dann genau dort, wo ein Stürmer stehen muss, und brachte den FC damit auf die Anzeigetafel. Auch wenn das Tor später zum Eigentor wurde.

Ellyes Skhiri
3-
Ellyes Skhiri

Kam zur Pause für Okon-Engstler und hatte wenige Minuten später direkt die Chance auf den Ausgleich. Scheiterte mit seinem Kopfball jedoch am stark parierenden Bredlow. Blieb anschließend weitgehend unauffällig.

Reigan Heskey
3-
Reigan Heskey

Probierte es mit einem Distanzschuss, setzte diesen jedoch deutlich am VfB-Kasten vorbei. Leitete den Kölner Treffer durch Bülter mit einem starken Antritt und dem anschließenden Zuspiel auf Moore ein.

Fehlstart, neue Sturmhoffnung und individuelle Qualität: Das erwartet den 1. FC Köln beim VfB Stuttgart

1. FC Köln gegen VfB Stuttgart
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Fehlstart, neue Sturmhoffnung und individuelle Qualität: Das erwartet den 1. FC Köln beim VfB Stuttgart

Nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim wartet auf den 1. FC Köln bereits die nächste schwere Aufgabe. Am Freitagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner beim VfB Stuttgart. Die Schwaben wollen vor heimischem Publikum nach der deutlichen 1:5-Niederlage beim FC Bayern die ersten Punkte der neuen Saison einfahren. Für den FC geht es damit gegen einen Champions-League-Teilnehmer mit viel individueller Qualität. Das erwartet den 1. FC Köln in Stuttgart.

Der VfB gehört trotz des Fehlstarts in München zu den stärkeren Mannschaften der Liga. In der vergangenen Saison belegte Stuttgart Platz vier und qualifizierte sich damit erneut für die Champions League. Trainer Sebastian Hoeneß hat seinen Kader im Sommer zudem noch einmal breiter aufgestellt. Für den FC wartet deshalb am Freitagabend ein Gegner, der nach dem Bayern-Dämpfer unbedingt zurückschlagen will.

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Form: Im DFB-Pokal zeigte Stuttgart zunächst, was in der Mannschaft steckt. Bei Hansa Rostock gewann der VfB souverän mit 4:0. Neuzugang Dženan Pejčinović sorgte dabei mit einem Dreierpack direkt für einen Traumeinstand, während Tiago Tomas den vierten Treffer der Schwaben erzielte. Zum Bundesliga-Auftakt war Stuttgart beim FC Bayern gefordert. Gegen den Rekordmeister zeigte der VfB von Beginn an eine ordentliche Leistung, geriet jedoch noch vor der Pause in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel sorgte Josha Vagnoman für den verdienten Ausgleich, bevor die Münchener mit vier Treffern zurückschlugen. Somit musste sich das Team von Trainer Sebastian Hoeneß am Ende deutlich mit 1:5 geschlagen geben und kassierte gleich zum Saisonstart eine herbe Enttäuschung.

Im Fokus

Im Fokus: Mit Dženan Pejcinovic holte Stuttgart im Sommer einen vielversprechenden Stürmer. Der 21-Jährige kam für rund 25 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg und soll den ohnehin starken Angriff noch gefährlicher machen. Beim VfB benötigte der U21-Nationalspieler nur ein Spiel, um erstmals nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Auch gegen Bayern stand Pejcinovic von Beginn an auf dem Platz. Neben Deniz Undav und Ermedin Demirović verfügt Stuttgart damit über gleich drei Angreifer mit hoher Qualität. Den 21-Jährigen zeichnen insbesondere sein Spielverständnis, sein Abschluss sowie seine Körperlichkeit aus. Auch Bundestrainer Jürgen Klopp soll Pejcinovic bereits auf dem Zettel haben und an eine Nominierung für den ersten Lehrgang im September denken. Sollte der Angreifer sein volles Potenzial beim VfB entfalten, dürfte der Verein nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich einen echten Top-Transfer gelandet haben.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Hamburger SV vs. 1. FC Köln
Hamburg
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen

Spannende Transfers: Der VfB hat seinen Kader im Sommer vor allem in der Breite verstärkt. Grischa Prömel kam ablösefrei von Hoffenheim und bringt viel Bundesliga-Erfahrung ins Mittelfeld. Von Feyenoord wechselte das slowakische Talent Leo Sauer nach Stuttgart. Der wohl bedeutendste Transfer war allerdings Dženan Pejčinović, der für rund 25 Millionen Euro aus Wolfsburg kam. Auch Bilal El Khannouss wurde nach seiner Leihe von Leicester City fest verpflichtet. Am Deadline-Day mussten die Schwaben allerdings noch einen schmerzhaften Abgang verkraften. Mittelfeldspieler Chema Andrés wechselte für rund 23 Millionen Euro zu Brighton & Hove Albion. Besonders bitter: Der Spanier war erst im vergangenen Sommer von Real Madrid nach Stuttgart gekommen und verlässt den VfB damit bereits nach einem Jahr wieder. Trotz der hohen Einnahme verliert Stuttgart damit ein großes Mittelfeldtalent. Gleichzeitig konnte der Klub wichtige Leistungsträger wie Deniz Undav, Angelo Stiller, Jamie Leweling und Chris Führich halten.

3-4-3-System

Formation: Sebastian Hoeneß setzt grundsätzlich auf ein variables 3-4-3. Im Kasten bekommt nach der Verletzung von Dennis Seimen, der beim VfB die klare Nummer 1 ist, Fabian Bredlow das volle Vertrauen. Vor dem Schlussmann haben sich Finn Jeltsch, Jeff Chabot und Ramon Hendriks als Dreierkette festgespielt. Auf den Außenbahnen haben aktuell Josha Vagnoman rechts und Maximilian Mittelstädt links die Nase vorn. Im Zentrum bilden Angelo Stiller und Neuzugang Grischa Prömel ein starkes Duo und sind unter Hoeneß aktuell gesetzt. Davor sorgen Tiago Tomás und der neue Kapitän Deniz Undav für Gefahr und spielerische Qualität, während Dzenan Pejčinović als Spitze und klassische Anspielstation agiert. Stuttgart versucht, den Ball kontrolliert laufen zu lassen, kann aber ebenso schnell umschalten. Gerade über die Außenbahnen und mit den schnellen Offensivspielern kann der VfB den FC vor große Probleme stellen. Gegen Bayern zeigte sich allerdings auch, dass die Defensive verwundbar sein kann.

Ausfälle VfB: Sebastian Hoeneß muss gegen den FC auf Dennis Seimen (Oberschenkelverletzung), Dan-Axel Zagadou (Oberschenkelverletzung) und Lorenz Assignon (Schulterverletzung) verzichten. Dazu ist Chris Führich mit muskulären Problemen fraglich.

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Zwei Neue, zwei Ausfälle und eine Überraschung: Wer bekommt seine Chance? So könnte der 1. FC Köln gegen Stuttgart starten

Ragnar Ache im Kopfball-Duell
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Zwei Neue, zwei Ausfälle und eine Überraschung: Wer bekommt seine Chance? So könnte der 1. FC Köln gegen Stuttgart starten

Nach dem erfolgreichen Bundesligaauftakt gegen die TSG 1899 Hoffenheim steht für den 1. FC Köln das erste Auswärtsspiel der Liga auf dem Programm. Am Freitagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner in Stuttgart. Vor der Partie gibt es beim FC einige personelle Fragezeichen. Denn dem Coach fehlen einige Akteure: So könnte der 1. FC Köln beim VfB Stuttgart auflaufen.

Mit dem VfB Stuttgart wartet im zweiten Ligaspiel bereits der zweite Europapokal-Teilnehmer auf den 1. FC Köln. Gegen die Schwaben wollen die Kölner an den positiven Saisonstart anknüpfen und die nächsten Zähler einfahren. Dabei kann FC-Coach René Wagner zwei neue Optionen im Kader begrüßen, muss jedoch auf die beiden Matchwinner vom ersten Spieltag verzichten. Änderungen sind also so oder so wahrscheinlich.

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Der 1. FC Köln muss beim Gastspiel in Stuttgart weiterhin auf die Langzeitverletzten Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt verzichten. Während sich Hübers nach wie vor im Rehatraining befindet, kehrten Sebulonsen und Waldschmidt am Mittwoch ins Teamtraining zurück. Ein Einsatz am Freitag kommt für die beiden allerdings noch zu früh. Neben den drei werden den Kölnern wohl auch Said El Mala und Thijs Dallinga fehlen. Beide verpassten das Training krankheitsbedingt und stiegen nicht in den Bus nach Stuttgart. Eine Nachreise gilt als unwahrscheinlich. FC-Coach Wagner betonte auf der Pressekonferenz, dass die Situation bei El Mala ein wenig besser aussehe. Allerdings hat der Trainer im Vergleich zum Spiel gegen Hoffenheim zwei neue Alternativen.


Voraussichtliche Aufstellung 1. FC Köln

So stehen sowohl Mikey Moore als auch Last-Minute-Zugang Borna Sosa im Kader, vielleicht ist sogar mehr drin. Im Tor wird erneut Marvin Schwäbe beginnen. Vor ihm dürften Alessio Castro-Montes rechts sowie Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili in der Innenverteidigung erneut das Vertrauen erhalten. Auf der linken Seite hat Gideon Mensah nach der Verpflichtung von Sosa nun einen Konkurrenten, dürfte aufgrund seines ordentlichen Auftritts gegen die TSG sowie der Tatsache, dass der Kroate am Mittwoch das erste Mal mit dem Team trainierte, den Vorzug erhalten. Realistisch ist jedoch, dass Sosa im Laufe des Spiels zum Einsatz kommt und ausgerechnet bei seinem Ex-Klub Stuttgart sein Debüt im FC-Trikot feiert.

Viele Optionen im vorderen Bereich

Im Mittelfeld hat Wagner die Qual der Wahl. Mit Tom Krauß, Isak Bergmann Johannesson und Paul Okon-Engstler standen drei der vier Kandidaten in der Startelf. Alle drei machten ihre Sache ordentlich und empfahlen sich für weitere Einsätze. Allerdings könnte auch Ellyes Skhiri in die Startelf rücken. Wagner wollte sich bei der PK noch nicht festlegen und erklärte, dass sowohl ein Startelfeinsatz als auch ein erneuter Platz auf der Bank für den Tunesier möglich seien. Wahrscheinlich ist jedoch, dass Skhiri in die erste Elf rückt und den Platz von Paul Okon-Engstler einnimmt. In der Offensive hängt vieles von Said El Mala ab. Sollte der 20-Jährige rechtzeitig fit werden und genug Power für einen Auftritt von Beginn an haben, wird er auf der linken Außenbahn starten. Fällt El Mala jedoch aus oder kommt nur ein Kurzeinsatz infrage, sind Linton Maina und Mikey Moore die ersten Alternativen.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Hamburger SV vs. 1. FC Köln
Hamburg
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen

Da Moore genau wie Sosa erst wenige Einheiten mit dem Team absolviert hat und Maina sowohl gegen Würzburg als auch gegen Hoffenheim nach seiner Einwechslung einen guten Eindruck hinterließ, könnte der ehemalige Hannoveraner den Vorzug erhalten. Auf der rechten Seite dürfte erneut Jan Thielmann beginnen. Im Sturm hätte Dallinga nach seinem Doppelpack gegen Hoffenheim gute Chancen auf einen Startelfeinsatz gehabt. Durch seine Erkrankung dürfte wieder Ragnar Ache von Beginn an auf dem Feld stehen. Überraschend schaffte es Imad Rondic in den Kader. Der Bosnier wird aber sicher nicht in der Startelf stehen.

Wer fällt gegen den VfB Stuttgart aus?

Neben Timo Hübers sowie Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt muss René Wagner wohl auch auf Said El Mala und Thijs Dallinga verzichten.

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Souveräner Auftakt, spannende Verpflichtungen und viel Talent – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Said El Mala gegen die TSG Hoffenheim
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Souveräner Auftakt, spannende Verpflichtungen und viel Talent – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Nur fünf Tage nach dem erfolgreichen Pflichtspielauftakt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers steht für den 1. FC Köln bereits der Saisonstart in der Bundesliga auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer René Wagner die TSG 1899 Hoffenheim im heimischen RheinEnergieStadion. Die Aufgabe gegen den Europa-League-Teilnehmer wird alles andere als leicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Der 1. FC Köln trifft zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison direkt auf einen Gegner aus dem internationalen Wettbewerb. Hoffenheim spielte in der vergangenen Saison lange um die Champions-League-Plätze, rutschte am letzten Spieltag jedoch noch in die Europa-League. Für den FC steht damit gleich ein echter Härtetest an, der die Mannschaft in allen Bereichen fordern wird.

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Form: Nach fünf Siegen aus den ersten fünf Testspielen musste die TSG in den letzten Partien der Vorbereitung einige Dämpfer hinnehmen. Auf eine 1:4-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach folgte eine deutliche 0:3-Pleite bei Tottenham Hotspur. Im zweiten Test gegen die Londoner holte das Team von Trainer Christian Ilzer jedoch ein 2:2‑Unentschieden. Am vergangenen Wochenende war Hoffenheim im DFB-Pokal bei Erzgebirge Aue gefordert. Gegen den Regionalligisten ließen die Blau-Weißen von Beginn an nichts anbrennen und gewannen souverän mit 4:0-Toren. Patrick Wimmer traf doppelt, zudem waren Wouter Burger und Max Moerstedt erfolgreich.

Im Fokus

Im Fokus: Mit Nathan de Cat ist Hoffenheim ein echter Transfercoup gelungen. An dem jungen Talent, das für rund 20 Millionen Euro vom belgischen Erstligisten Anderlecht nach Sinsheim wechselte, sollen unter anderem auch der FC Bayern München und Borussia Dortmund interessiert gewesen sein. Der erst 18-Jährige sammelte bei Anderlecht bereits 53 Einsätze für die Profis und ließ dabei immer wieder seine Qualität am Ball sowie sein enormes Spielverständnis aufblitzen. Neben seiner fußballerischen Klasse bringt der 1,92 Meter große Mittelfeldspieler auch die nötige Robustheit für Boden- und Luftzweikämpfe mit. Bei der TSG dürfte de Cat gesetzt sein und viel Spielzeit bekommen.

Sollte er an seine bisherigen Leistungen anknüpfen und sich weiterhin so entwickeln wie in den vergangenen Monaten, könnte Hoffenheim trotz der hohen Ablöse in den kommenden Jahren ein ordentliches Transferplus erzielen. Neben de Cat gilt es auch, Fisnik Asslani im Blick zu behalten. Ein Wechsel des Angreifers zu RB Leipzig scheiterte kurz vor dem Abschluss an Bedenken von RB hinsichtlich Asslanis Verletzungshistorie. Der Kosovare kehrte inzwischen ins Mannschaftstraining der TSG zurück und ist dort voll integriert. Bis zum Ende der Transferperiode kann sich in dieser Personalie allerdings noch etwas tun.


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Spannende Transfers: Die TSG Hoffenheim musste im Sommer zwei schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Grischa Prömel wechselte ablösefrei zum VfB Stuttgart, Banzoumana Touré zog es zu Newcastle United. Der Verkauf von Touré spülte allerdings rund 50 Millionen Euro in die Kasse und ermöglichte dadurch mehrere interessante Neuverpflichtungen. Mit de Cat, Adam Daghim, Mats Rots, Cajetan Lenz und Alessandro Vogt holte Andreas Schicker gleich fünf Talente mit enormem Entwicklungspotenzial. Gleichzeitig sollen sie der Mannschaft bereits kurzfristig neue Qualität verleihen. Darüber hinaus verpflichteten die Kraichgauer Patrick Wimmer vom VfL Wolfsburg. Der Österreicher verfügt bereits über reichlich Bundesligaerfahrung und kann so eine wichtige Unterstützung für die vielen Talente sein.

4-4-2-System

Formation: Trainer Christian Ilzer ließ seine Mannschaft in den meisten Testspielen sowie in der ersten Pokalrunde in Aue im 4-4-2-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Oliver Baumann die klare Nummer eins. Vor dem erfahrenen Schlussmann hat sich Mats Rots im Duell mit Bernardo den Platz auf der linken Abwehrseite erarbeitet. Rechts ist Vladimír Coufal die erste Wahl. In der Innenverteidigung haben sich Albian Hajdari und Ozan Kabak festgespielt. Im zentralen Mittelfeld setzt Ilzer weiterhin auf das Duo Wouter Burger und Leon Avdullahu. Beide bildeten bereits in der vergangenen Saison das Zentrum und ergänzen sich gut. Allerdings ist Cajetan Lenz nah an den beiden dran und könnte im Laufe der Saison zu einem noch härteren Konkurrenten werden.

Auf der linken Außenbahn hat sich Patrick Wimmer seinen Platz erarbeitet, während Top-Talent Nathan de Cat auf der rechten Seite das volle Vertrauen des Trainers genießt. Im Angriff ist der Ex-Kölner Tim Lemperle gesetzt. Neben ihm begann in den vergangenen Wochen Adam Hložek. Allerdings könnte der Tscheche aus der ersten Elf rücken und seinen Platz an Fisnik Asslani oder Andrej Kramarić verlieren, die aktuell noch etwas Trainingsrückstand haben. Besonders spannend ist die Flexibilität in der Offensive. Innerhalb kürzester Zeit kann die Mannschaft auf ein 4-2-3-1 umstellen. Dabei wechseln die Spieler auf den drei Positionen hinter dem Stürmer immer wieder ihre Positionen und stellen den Gegner damit vor neue Aufgaben. Zudem setzt Hoffenheim kaum auf lange Bälle und sucht wann immer möglich spielerische Lösungen.

Mögliche Aufstellung Hoffenheim: Baumann – Rots, Hajdari, Kabak, Coufal – Wimmer, Burger, Avdullahu, de Cat – Hlozek, Lemperle

Wie stark ist die TSG Hoffenheim?

Hoffenheim verpasste die Champions-League-Teilnahme nur knapp und landete am Ende der vergangenen Saison auf Platz fünf. Damit spielt das Team Europa-League. Zudem hat sich der Verein mit Transfers in Höhe von 70 Millionen Euro verstärkt.

Wer sind die interessantesten Spieler von Hoffenheim?

Neuzugang Patrick Wimmer sowie Andrej Kramaríc und Fisnik Asllani sind definitiv Spieler, die im Fokus stehen. Wimmer zeigte sein Können bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals, als er beim 4:0 gegen Aue gleich doppelt traf.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen Hoffenheim?

Die Geißböcke treffen am 1. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 am 29. August 2026 auf Hoffenheim. Das Duell wird um 15:30 Uhr im RheinEnergieSTADION angepfiffen.

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Kaum Ausfälle zum Ligaauftakt – so könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim starten

René Wagner muss seine Mannschaft klug aufstellen
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Kaum Ausfälle zum Ligaauftakt – so könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim starten

Nach dem erfolgreichen Pflichtspielauftakt bei den Würzburger Kickers im Pokal geht es für den 1. FC Köln nun auch in der Bundesliga los. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer René Wagner zum ersten Spieltag die TSG 1899 Hoffenheim. Gegen die Kraichgauer können die Kölner nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen und wollen direkt mit einem positiven Ergebnis in die neue Saison starten. So könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim auflaufen.

Im Vergleich zum Pokalspiel muss der FC keinen weiteren Ausfall hinnehmen. Allerdings kehrt auch kein verletzter Profi zurück. Wagner hat damit zahlreiche Möglichkeiten, seine Startelf zu verändern. Wie viele Anpassungen es letztlich werden, wird sich spätestens am Samstag zeigen.

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Der 1. FC Köln muss gegen Hoffenheim weiterhin auf Sebastian Sebulonsen, Timo Hübers und Luca Waldschmidt verzichten. Die beiden Abwehrspieler befinden sich nach ihren Verletzungen aktuell im Rehatraining und werden noch einige Wochen fehlen. Waldschmidt zog sich im Test gegen den SC Paderborn eine muskuläre Verletzung zu. Wagner gab auf der Pressekonferenz jedoch Entwarnung: Der Offensivspieler soll bereits in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Zwischen den Pfosten ist die Entscheidung klar. Marvin Schwäbe wird die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen.

Vor dem Keeper dürften Alessio Castro-Montes auf der rechten und Gideon Mensah auf der linken Außenverteidigerposition beginnen. In der Innenverteidigung haben Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili derzeit die Nase vorn. Joel Schmied, Rav van den Berg und Julian Pauli müssen sich zunächst mit einem Platz auf der Bank begnügen. Da Simpson-Pusey und Lochoshvili beim Pokalsieg in Würzburg eine ordentliche Partie zeigten, dürfte Wagner ihnen auch gegen Hoffenheim das Vertrauen schenken.

Viele Optionen in der Offensive

Im zentralen Mittelfeld hat sich Isak Bergmann Johannesson mit seinem Doppelpack den Platz in der Startelf gesichert. Neben dem Isländer dürfte Tom Krauß den Vorzug vor Ellyes Skhiri und Paul Okon-Engstler erhalten. Skhiri zeigte in Würzburg zwar, was er dem Spiel des FC geben kann, für einen Startelfeinsatz kommt die Partie gegen Hoffenheim laut Wagner jedoch noch zu früh. Der Tunesier soll allerdings im Laufe der Begegnung Minuten sammeln und zeitnah wieder eine echte Option für die Anfangsformation werden. Auf der linken offensiven Außenbahn führt derzeit kein Weg an Said El Mala vorbei. Auf der rechten Seite machte Jan Thielmann im Pokal eine durchwachsene Partie. Ob es für die Startelf reicht, ist mindestens offen.

Genauso wie die Frage, wie Wagner die Zehnerposition besetzt. Marius Bülter blieb in Würzburg blass und konnte keine Argumente für einen weiteren Startelfeinsatz sammeln. Der ehemalige Hoffenheimer könnte deshalb gegen seinen Ex-Klub zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für ihn dürfte Linton Maina in die Anfangsformation rücken. Maina bekam im Training zwar einen schmerzhaften Schlag aufs Schienbein, steht laut Wagner aber voll zur Verfügung. Zudem wusste der Offensivspieler nach seiner Einwechslung im Pokal zu überzeugen. Sollte Maina tatsächlich starten, könnte der 27-Jährige auch auf die rechte Seite rücken und Thielmann zentraler zum Einsatz kommen. Im Sturm wird Ragnar Ache beginnen. Neuzugang Thijs Dallinga zeigte im Training bereits, welche Qualitäten er mitbringt. Wagner bestätigte vor der Partie jedoch, dass der Niederländer zunächst auf der Bank Platz nehmen und erst im Laufe des Spiels zum Einsatz kommen soll.

Mögliche FC-Aufstellung

Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah – Krauß, Johannesson – El Mala, Thielmann, Maina – Ache

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Auf welcher Position spielt Jan Thielmann?

Jan Thielmann ist eigentlich auf dem rechten Offensivflügel zu Hause. In der jüngeren Vergangenheit wurde der 24-Jährige aber auch immer wieder als rechter Verteidiger ausprobiert. Das Experiment scheiterte und wurde in der vergangenen Spielzeit ad acta gelegt.

Wer sind die interessantesten Spieler von Hoffenheim?

Neuzugang Patrick Wimmer sowie Andrej Kramaríc und Fisnik Asllani sind definitiv Spieler, die im Fokus stehen. Wimmer zeigte sein Können bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals, als er beim 4:0 gegen Aue gleich doppelt traf.

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Aufsteiger, guter Start und viele Neuzugänge – Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg

Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß werden beide 2026/27 für den 1. FC Köln auflaufen
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Aufsteiger, guter Start und viele Neuzugänge – Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg

Nach der langen Sommervorbereitung geht es für den 1. FC Köln endlich los. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner zum Pflichtspielauftakt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligaaufsteiger werden die Kölner direkt gefordert sein, um einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit hinzulegen: Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg.

Zum Start in die neue Saison geht es für den 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals wie bereits im Vorjahr zu einem Drittligisten. Nachdem sich die Kölner in der vergangenen Spielzeit spät mit 2:1 gegen Jahn Regensburg durchsetzten, ist der FC in diesem Jahr bei den Würzburger Kickers zu Gast. Obwohl die Geißböcke als klarer Favorit in die Partie gehen, dürfen die Profis der Domstädter den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.

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Form: Nach fünf Siegen aus sechs Testspielen sowie dem deutlichen 6:0-Erfolg im Landespokal Bayern beim 1. FC Trogen, startete Würzburg bereits vor zwei Wochen in die neue Drittligasaison. Zum Auftakt gastierte das Team von Trainer Michael Schiele beim FC Ingolstadt. Gegen die Schanzer zeigten die Kickers gleich zwei Mal ihre Comeback-Qualitäten und holten Dank der Treffer von Tarsis Bonga und Liam Omore ein am Ende verdientes 2:2. Am vergangenen Wochenende empfingen die Rot-Weißen dann vor heimischem Publikum den SV Wehen Wiesbaden. Von Beginn an war Würzburg die tonangebende Mannschaft und setzte sich am Ende Dank eines Doppelpacks vom Ex-Wiesbadener Ivan-Leon Franjic sowie der Tore von Tim Kraus und Xaver Kiefersauer souverän mit 4:0 durch. Dadurch steht Würzburg in der dritten Liga nach zwei Spieltagen mit vier Zählern auf dem dritten Tabellenplatz.

Im Fokus

Im Fokus: Ivan-Leon Franjic machte bereits in den ersten beiden Spielen auf sich aufmerksam. Der offensive Mittelfeldspieler kehrte im Sommer nach zwei Spielzeiten bei Wehen Wiesbaden nach Würzburg zurück. Zwischen 2022 und 2024 sammelte der 28-Jährige für die Kickers in 78 Pflichtspielen 18 Treffer und legte ganze 41 Tore auf. Am vergangenen Wochenende ließ Franjic seine Qualität dann ausgerechnet gegen Wiesbaden aufblitzen. Zunächst brachte der Offensivspieler seine Mannschaft per direktem Freistoß mit 1:0 in Führung, bevor er kurz vor dem Ende den 4:0-Endstand perfekt machte. Franjic, der beidfüßig ist, überzeugt vor allem durch seine Technik, seine Übersicht sowie sein enormes Spielverständnis. Zudem traut sich der 28-Jährige auch mal, ein gewisses Risiko einzugehen, und kreiert so oft sehr gefährliche Situationen für seine Teamkollegen.

Neuzugänge: Mit David Abrango, David Kinsombi, Franck Evina, Nathan de Medina, Marko Rajkovacic, Ivan-Leon Franjic, Namrud Embaye, Kristijan Taseski, Burak Karakaya, Leo Eberle und Xaver Kiefersauer tätigte Würzburg nach dem Aufstieg gleich elf Neuverpflichtungen. Während viele der Neuzugänge noch kaum Erfahrung im Profibereich sammelten, kann Kinsombi als echter Königstransfer bezeichnet werden. Der Mittelfeldspieler kam von Bundesligaaufsteiger Paderborn zu den Kickers und war davor schon für Eintracht Frankfurt, Karlsruhe, Magdeburg, Kiel, Hamburg, Sandhausen und Münster aktiv. Insgesamt weist der 30-Jährige die Erfahrung von 238 Zweitligaspielen, vier Begegnungen in der Bundesliga sowie 18 im DFB‑Pokal auf. Im noch unerfahrenen und teilweise jungen Kader dürfte Kinsombi im Laufe der Saison ein wichtiger Akteur werden, der die Kickers im besten Fall zum Klassenerhalt führt.


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5-2-1-2-System

Formation: Trainer Michael Schiele lässt seine Mannschaft in einem 5-2-1-2-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Johann Hipper die klare Nummer Eins. Vor dem Schlussmann haben Ebrahim Farahnak und Kapitän Daniel Hägele ihren Platz in der Dreierkette sicher. Die offene Position machen Leo Eberle und Nathan de Medina unter sich aus. Auf den Schienen haben David Abrango links und Liam Omore die Nase vorn. Die Doppelsechs bilden Namrud Embaye und David Kinsombi. Hinter den beiden Spitzen ist Franjic der klare Zehner und Spielgestalter. Im Sturm agiert Würzburg mit Bonga, der als klarer Zielspieler fungiert, und Kraus, der sich bei eigenem Ballbesitz auch mal tief fallen lässt und sich die Bälle weit in der eigenen Hälfte abholt.

Mögliche Aufstellung: Hipper – Farahnak, Hägele, Eberle – Abrango, Embaye, Kinsombi, Omore – Franjic – Kraus, Bonga

Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten

Das Sommer-Thema 2026 bislang: Said El Mala steht weiterhin beim 1. FC Köln unter Vertrag
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Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung startet für den 1. FC Köln endlich die neue Pflichtspielsaison. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligisten muss Wagner erstmals eine Startelf nominieren und dabei einige schwierige Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln in Würzburg beginnen.

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison trifft der FC auf die Würzburger Kickers. Wagner kann dabei nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf auf vielen Positionen. Während sich der Trainer bei einigen Personalien bereits festgelegt hat, ließ er bei anderen die Frage noch offen, wer den Vorzug erhält.

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Drei Profis stehen dem FC zum Auftakt definitiv nicht zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers, die sich weiterhin im Reha-Training befinden, fällt auch Luca Waldschmidt aus. Den Offensivspieler plagen muskuläre Probleme, die einen Einsatz in Würzburg verhindern. Während es auf dem Feld noch Fragezeichen gibt, ist die Entscheidung im Tor hingegen bereits gefallen. Nachdem Ron-Robert Zieler unter Wagners Vorgänger Lukas Kwasniok als Pokal-Keeper eingesetzt wurde und in den Partien gegen Jahn Regensburg und den FC Bayern zwischen den Pfosten stand, setzt Wagner in dieser Saison auf seine klare Nummer Eins. Marvin Schwäbe wird deshalb in Würzburg im Tor stehen.

Keine Startelf für Rückkehrer Skhiri

Auf der linken Abwehrseite ist Gideon Mensah gesetzt. Einen echten Konkurrenten gibt es derzeit nicht. Rechts wird Alessio Castro-Montes beginnen. Fürst überzeugte in der Vorbereitung und hinterließ dabei einen guten Eindruck. Dennoch spricht vieles dafür, dass der erfahrenere Castro-Montes den Vorzug erhält. In der Innenverteidigung stehen mit Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Rav van den Berg und Joel Schmied gleich vier Kandidaten zur Verfügung. Die besten Karten auf einen Platz in der ersten Elf haben derzeit Simpson-Pusey und Lochoshvili. Beide dürften aufgrund ihrer Erfahrungen und der Eindrücke aus der Vorbereitung gegenüber den Konkurrenten leicht im Vorteil sein.


Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke
Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke

Im zentralen Mittelfeld scheint Tom Krauß gesetzt zu sein. Um den Platz an seiner Seite kämpfen Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson. Okon-Engstler begann im Test gegen Paderborn in der mutmaßlichen A‑Elf. Johannesson durfte erst im zweiten Test auflaufen, konnte dort allerdings mit einem überzeugenden Auftritt auf sich aufmerksam machen. Deshalb ist ein Startelfeinsatz des Isländers durchaus möglich. Für Rückkehrer Ellyes Skhiri kommt ein Einsatz von Beginn an dagegen noch zu früh. Der Mittelfeldspieler wurde erst am Freitag offiziell vorgestellt und ist laut Wagner noch keine Option für die Startformation. Bei entsprechendem Spielverlauf soll der Tunesier allerdings möglichst zu seinen ersten Minuten nach der Rückkehr kommen.

Welches System lässt Wagner spielen?

Auf dem linken Flügel ist Said El Mala gesetzt. Rechts hat Linton Maina die besten Chancen. Der 26-Jährige absolvierte eine starke Vorbereitung und überzeugte insbesondere mit seiner Geschwindigkeit, die gegen einen defensiv ausgerichteten Drittligisten ein wichtiger Faktor werden könnte. Auf der Zehnerposition besitzt Jan Thielmann derzeit die besten Karten. Allerdings ist es genauso möglich, dass die beiden die Positionen tauschen. Auch das wurde in den Testspielen ausprobiert. Mit Marius Bülter und Reigan Heskey stehen Wagner allerdings weitere Alternativen zur Verfügung. Im Sturmzentrum spricht vieles für Ragnar Ache. Der Angreifer verpasste das Saisonende verletzungsbedingt, absolvierte diesmal jedoch die komplette Vorbereitung. Dabei präsentierte er sich mehrfach treffsicher und dürfte deshalb zunächst den Vorzug vor Neuzugang Thijs Dallinga erhalten. Der Niederländer ist erst seit rund einer Woche beim FC und hatte entsprechend weniger Zeit, sich an die Abläufe und seine neuen Mitspieler zu gewöhnen.

Sollte Wagner allerdings nicht im 4-2-3-1, sondern in einem 4-4-2 antreten lassen, könnte sich die Besetzung in der Offensive verändern. In diesem Fall wäre es denkbar, dass Thielmann zunächst auf der Bank Platz nimmt und Dallinga gemeinsam mit Ache im Sturmzentrum beginnt. Damit würde der Niederländer direkt bei seinem ersten Einsatz für den FC in der Startelf stehen.


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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

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Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Erneute Verstärkung aus Wolfsburg? So gut würde Vini Souza zum 1. FC Köln passen

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Erneute Verstärkung aus Wolfsburg? So gut würde Vini Souza zum 1. FC Köln passen

Medienberichten zufolge haben die Geißböcke offenbar den nächsten Sechser im Visier: Vini Souza vom VfL Wolfsburg. Eine erste Offerte für den brasilianischen Abräumer soll bereits abgelehnt worden sein. Doch wie gut würde Souza zum 1. FC Köln passen?

Der FC ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkung für die anstehende Spielzeit. Gerüchten zufolge beschäftigen sich die Geißböcke mit Souza vom VfL Wolfsburg.

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Während sich die Mannschaft des 1. FC Köln mitten in der Saisonvorbereitung befindet, laufen im Hintergrund die Kaderplanungen auf Hochtouren. Nach den Verpflichtungen von Gideon Mensah, Luka Lochoshvili, Paul Okon-Engstler und Martin James möchten die Kölner den Kader noch mit einigen Profilen verstärken. Eines davon ist ein defensiver Sechser. Nachdem es in den vergangenen Tagen intensive Gerüchte um Edson Álvarez und Ellyes Skhiri gegeben hatte, sollen die Kölner nun ein Auge auf Vini Souza vom VfL Wolfsburg geworfen haben.

Erste Offerte des FC bereits abgelehnt

Nach Informationen des brasilianischen Journalisten Pablo Oliveira haben die Geißböcke dem VfL Wolfsburg ein Angebot für Vini Souza unterbreitet. Der kicker berichtet, dass es sich dabei um eine Leihe inklusive Kaufoption gehandelt haben soll. Der VfL habe das Angebot allerdings bereits abgelehnt. Ob der FC noch einmal nachlegt, bleibt offen. Klar scheint jedoch: Die Kölner beschäftigen sich mit einem Spieler, der Eric Martel ersetzen könnte. Der Sechser war in diesem Sommer nach dem Auslaufen seines Vertrags ablösefrei zum 1. FSV Mainz 05 gewechselt. Der 27-jährige Souza bringt jenes Profil mit, das Martel zuletzt verkörperte. Der Brasilianer ist ein klassischer Abräumer vor der Abwehr, der seine Stärken vor allem im Defensivspiel hat. Zweikämpfe, Ballgewinne und das Schließen von Räumen gehören zu seinen größten Qualitäten, während er offensiv eher selten in Erscheinung tritt.

Von Brasilien quer durch Europa nach Wolfsburg

Seine Karriere begann Souza bei Flamengo, wo er 2019 den Sprung zu den Profis schaffte und unter anderem die Copa Libertadores gewann. Bereits ein Jahr später wagte der Brasilianer den Schritt nach Europa und wechselte zum belgischen Zweitligisten Lommel SK. Es folgten Stationen beim KV Mechelen in der belgischen ersten Liga sowie bei Espanyol Barcelona in Spaniens La Liga, ehe Sheffield United den Mittelfeldspieler im Sommer 2023 verpflichtete. Nach insgesamt 76 Pflichtspielen in England wechselte Souza im vergangenen Sommer für rund 15 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Auch dort bestätigte der 1,87 Meter große Sechser schnell sein Profil. In seiner ersten Saison absolvierte Souza 27 Pflichtspiele – 24 davon in der Bundesliga, hinzu kamen zwei Einsätze im DFB-Pokal und ein Relegationsspiel. In der Liga gewann er 139 Zweikämpfe und kam auf eine Erfolgsquote von 60,2 Prozent. Zudem entschied er 53 Luftduelle für sich, verzeichnete 55 Tacklings, 27 Interceptions sowie 94 Ballgewinne und spielte 80,8 Prozent seiner Pässe erfolgreich. Die Zahlen zeigen deutlich, warum Wolfsburg den Brasilianer nicht ohne Weiteres ziehen lassen dürfte.

Wird Souza zu Kaminski 2.0?

Sportlich würde Souza dennoch gut zum FC passen. Cheftrainer René Wagner braucht nach dem Martel-Abgang einen defensivstarken Sechser, der vor der Abwehr für Stabilität sorgt und den kreativeren Spielern den Rücken freihält. Genau dieses Profil erfüllt Souza seit Jahren – und bringt darüber hinaus die Erfahrung aus Brasilien, Belgien, Spanien, England und der Bundesliga mit. Sollte der Transfer tatsächlich zustande kommen, wäre es bereits das zweite Leihmodell zwischen dem FC und dem VfL Wolfsburg innerhalb von zwei Sommertransferperioden. Erst im vergangenen Jahr wechselte Jakub Kaminski zunächst auf Leihbasis nach Köln. Nach einer starken Saison zogen die Geißböcke die Kaufoption in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro, ehe der Pole in diesem Sommer für rund 17 Millionen Euro zu Benfica Lissabon weiterverkauft wurde. Das Modell zahlte sich damit gleich doppelt aus: Kaminski entwickelte sich sportlich zu einem Leistungsträger und bescherte dem FC gleichzeitig einen Millionengewinn. Sollte auch Vini Souza diesen Weg einschlagen und ähnlich einschlagen wie Kaminski, könnte der FC erneut einen Transfer landen, der sich nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich als echter Volltreffer erweist.


Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

Die FC-Profis kommen in Kitzbühel an
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Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

Am Samstagmorgen startet René Wagner mit seinem Teams ins Sommer-Trainingslager. Die erste Einheit ist für 10:30 Uhr angesetzt. Dann wird wohl auch der Konkurrenzkampf um die begehrten Plätze in der Startelf sowie um möglichst viele Einsatzminuten beginnen bei den Akteuren des 1. FC Köln: Diese Spieler müssen sich im Trainingslager besonders beweisen.

Das sommerliche Wetter und das Flair der Alpenstadt genossen die Profis des 1. FC Köln sichtlich. Doch mit der Ruhe ist es schon am Samstag vorbei. Dann startet René Wagner in die erste Trainingseinheit.

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Es erinnerte schon ein wenig an die bekannte Ruhe vor dem Sturm, als eine Gruppe in Grau gekleideter FC-Profis am Freitagnachmittag zusammensaß. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel genossen unter anderem Isak Johannesson, Neuzugang Luka Lochoshvili, Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes und Ron-Robert Zieler den Spätnachmittag nach der Anreise im österreichischen Kitzbühel gemeinsam in einem Café in der Innenstadt. Doch die Idylle wird nicht sonderlich lange anhalten. Denn bereits am morgigen Samstag steht um 10:30 Uhr die erste Trainingseinheit der Vorbereitungswoche in Tirol auf dem Plan. Für einige Profis geht es in Österreich auch darum, sich im Kampf um Einsatzzeit und einen Platz im Bundesliga-Kader zu empfehlen. Während einige Leistungsträger diesen bereits sicher haben dürften, müssen andere in den kommenden Tagen ein Ausrufezeichen setzen. Das Trainingslager könnte für sie richtungsweisend werden.

Rav van den Berg

Eigentlich bringt der Niederländer vieles mit, was ein moderner Innenverteidiger benötigt. Dennoch spielte van den Berg unter Trainer René Wagner zuletzt kaum noch eine Rolle. Beim Debüt des Trainers bei Eintracht Frankfurt stand der Innenverteidiger zwar über die komplette Spielzeit in der Startelf, danach folgte allerdings keine einzige Einsatzminute mehr. Ein deutliches Zeichen, dass der 22-Jährige im Saisonendspurt nicht mehr erste Wahl war. Zur neuen Spielzeit ist die Konkurrenz in der Innenverteidigung zudem größer geworden. Mit Luka Lochoshvili und Julian Pauli stehen weitere Alternativen zur Verfügung. Van den Berg muss das Trainingslager deshalb nutzen, um sich wieder in den Fokus zu spielen. Gelingt ihm das nicht, dürfte seine Perspektive beim FC weiter schwinden.

Luca Waldschmidt

Der Offensivspieler konnte unter Wagner Eigenwerbung betreiben. Zwei Tore und ein Assist sprechen für die Qualitäten des Offensivspielers. Trotzdem stand der Linksfuß in diesem Zeitraum nur einmal in der Startelf. Ein Hinweis darauf, dass spielerische Klasse allein für Wagner nicht ausreicht. Vor allem im Gegenpressing und in der Defensivarbeit erwartet der FC-Coach mehr. Genau dort lagen in der Vergangenheit die größten Schwächen Waldschmidts. Kann der 30-Jährige im Trainingslager die geforderte Intensität und Disziplin nachweisen, dürfte er sich für mehr Einsatzzeit empfehlen. Gleichzeitig läuft sein Vertrag 2027 aus. Bleibt der erhoffte Entwicklungsschritt aus, könnte auch seine Zukunft beim FC früher zum Thema werden als gedacht.

Jan Thielmann

Das Eigengewächs zählt trotz seiner erst 24 Jahre bereits zu den erfahrenen Gesichtern im Kölner Kader. Das Saisonfinale verlief für Thielmann allerdings enttäuschend. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien gehörte er kein einziges Mal zur Startelf. Zwar erhielt der Offensivspieler unter Wagner seine Chancen, wirklich nutzen konnte er diese allerdings nicht. Das Trainingslager ermöglicht Thielmann nun, das Blatt wieder zu wenden. Mit seiner Laufbereitschaft und seiner Aggressivität bringt der Rechtsfuß vieles mit, was Wagner von seinen Offensivspielern verlangt. Jetzt muss der gebürtige Föhrener aber auch wieder im letzten Drittel für mehr Durchschlagskraft sorgen. Denn die Konkurrenz in der Offensive ist groß – und der Kampf um die Startelf hat gerade erst begonnen.

Linton Maina

In der Aufstiegssaison gehörte der gebürtige Berliner noch zu den Unterschiedsspielern des FC. In der vergangenen Spielzeit konnte der Flügelspieler daran allerdings nur selten anknüpfen. Zwar kam Maina regelmäßig zum Einsatz, wirklich konstant überzeugen konnte der Offensivspieler aber nicht. Mit Reigan Heskey ist die Konkurrenz auf den Außenbahnen noch einmal größer geworden. Maina muss deshalb in Österreich zeigen, dass er sich im intensiven Spiel gegen den Ball weiterentwickelt hat und seine Stärken im Eins-gegen-eins wieder regelmäßiger auf den Platz bringen kann. Hinzu kommt, dass sein Vertrag 2027 ausläuft. Will sich der 27-Jährige langfristig beim FC empfehlen, sollte er in den kommenden Tagen ein deutliches Zeichen setzen.

Marius Bülter

Marius Bülter gehörte unter Wagner zu den Gewinnern des Saisonendspurts. Nachdem sich Ragnar Ache verletzt hatte, rückte der Offensivspieler in die Startelf und nutzte seine Chance. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien stand Bülter jeweils von Beginn an auf dem Platz und beendete mit zwei Treffern seine Torflaute. Mit Beginn der neuen Saison startet der Konkurrenzkampf allerdings wieder bei Null. Zudem arbeitet der FC bekanntlich noch an der Verpflichtung eines weiteren Stürmers, wodurch die Konkurrenz im Angriff weiter wachsen würde. Bülter muss im Trainingslager deshalb unter Beweis stellen, dass seine starken Leistungen zum Saisonende keine Momentaufnahme waren. Bestätigt der Routinier seine Form, dürfte er dennoch gute Chancen auf einen Platz in der ersten Elf besitzen.

Youssoupha Niang

Das Eigengewächs sammelte bereits vor dem Trainerwechsel erste Bundesliga-Erfahrungen. Unter Wagner blieb der Youngster dennoch Teil des Profikaders und kam in den jüngsten vier Saisonspielen jeweils zu einem Kurzeinsatz. Ein Zeichen dafür, dass der Trainer dem Offensivspieler etwas zutraut. Für Niang geht es im Trainingslager nun darum, den nächsten Schritt zu machen. Der Youngster bringt mit seinem Tempo und seiner Dynamik viel Potenzial mit, muss jetzt aber beweisen, dass er bereit für mehr ist als vereinzelte Kurzeinsätze. Mit starken Leistungen in den Testspielen könnte sich der Offensivspieler dauerhaft für den Bundesliga-Kader und eine größere Rolle in der kommenden Saison empfehlen.

Für die genannten Profis dürfte das Trainingslager in Österreich deshalb weit mehr sein als nur eine intensive Vorbereitungswoche. Während sich einige einen Stammplatz erarbeiten oder verteidigen wollen, geht es für andere darum, ihre Perspektive beim FC nachhaltig zu verbessern. Die kommenden Tage könnten somit bereits erste Hinweise darauf liefern, welche Spieler mit einer guten Ausgangsposition in die neue Bundesliga-Saison starten – und wer im Kampf um Einsatzminuten zunächst ins Hintertreffen gerät.