Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten

Das Sommer-Thema 2026 bislang: Said El Mala steht weiterhin beim 1. FC Köln unter Vertrag
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Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung startet für den 1. FC Köln endlich die neue Pflichtspielsaison. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligisten muss Wagner erstmals eine Startelf nominieren und dabei einige schwierige Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln in Würzburg beginnen.

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison trifft der FC auf die Würzburger Kickers. Wagner kann dabei nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf auf vielen Positionen. Während sich der Trainer bei einigen Personalien bereits festgelegt hat, ließ er bei anderen die Frage noch offen, wer den Vorzug erhält.

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Drei Profis stehen dem FC zum Auftakt definitiv nicht zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers, die sich weiterhin im Reha-Training befinden, fällt auch Luca Waldschmidt aus. Den Offensivspieler plagen muskuläre Probleme, die einen Einsatz in Würzburg verhindern. Während es auf dem Feld noch Fragezeichen gibt, ist die Entscheidung im Tor hingegen bereits gefallen. Nachdem Ron-Robert Zieler unter Wagners Vorgänger Lukas Kwasniok als Pokal-Keeper eingesetzt wurde und in den Partien gegen Jahn Regensburg und den FC Bayern zwischen den Pfosten stand, setzt Wagner in dieser Saison auf seine klare Nummer Eins. Marvin Schwäbe wird deshalb in Würzburg im Tor stehen.

Keine Startelf für Rückkehrer Skhiri

Auf der linken Abwehrseite ist Gideon Mensah gesetzt. Einen echten Konkurrenten gibt es derzeit nicht. Rechts wird Alessio Castro-Montes beginnen. Fürst überzeugte in der Vorbereitung und hinterließ dabei einen guten Eindruck. Dennoch spricht vieles dafür, dass der erfahrenere Castro-Montes den Vorzug erhält. In der Innenverteidigung stehen mit Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Rav van den Berg und Joel Schmied gleich vier Kandidaten zur Verfügung. Die besten Karten auf einen Platz in der ersten Elf haben derzeit Simpson-Pusey und Lochoshvili. Beide dürften aufgrund ihrer Erfahrungen und der Eindrücke aus der Vorbereitung gegenüber den Konkurrenten leicht im Vorteil sein.


Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke
Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke

Im zentralen Mittelfeld scheint Tom Krauß gesetzt zu sein. Um den Platz an seiner Seite kämpfen Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson. Okon-Engstler begann im Test gegen Paderborn in der mutmaßlichen A‑Elf. Johannesson durfte erst im zweiten Test auflaufen, konnte dort allerdings mit einem überzeugenden Auftritt auf sich aufmerksam machen. Deshalb ist ein Startelfeinsatz des Isländers durchaus möglich. Für Rückkehrer Ellyes Skhiri kommt ein Einsatz von Beginn an dagegen noch zu früh. Der Mittelfeldspieler wurde erst am Freitag offiziell vorgestellt und ist laut Wagner noch keine Option für die Startformation. Bei entsprechendem Spielverlauf soll der Tunesier allerdings möglichst zu seinen ersten Minuten nach der Rückkehr kommen.

Welches System lässt Wagner spielen?

Auf dem linken Flügel ist Said El Mala gesetzt. Rechts hat Linton Maina die besten Chancen. Der 26-Jährige absolvierte eine starke Vorbereitung und überzeugte insbesondere mit seiner Geschwindigkeit, die gegen einen defensiv ausgerichteten Drittligisten ein wichtiger Faktor werden könnte. Auf der Zehnerposition besitzt Jan Thielmann derzeit die besten Karten. Allerdings ist es genauso möglich, dass die beiden die Positionen tauschen. Auch das wurde in den Testspielen ausprobiert. Mit Marius Bülter und Reigan Heskey stehen Wagner allerdings weitere Alternativen zur Verfügung. Im Sturmzentrum spricht vieles für Ragnar Ache. Der Angreifer verpasste das Saisonende verletzungsbedingt, absolvierte diesmal jedoch die komplette Vorbereitung. Dabei präsentierte er sich mehrfach treffsicher und dürfte deshalb zunächst den Vorzug vor Neuzugang Thijs Dallinga erhalten. Der Niederländer ist erst seit rund einer Woche beim FC und hatte entsprechend weniger Zeit, sich an die Abläufe und seine neuen Mitspieler zu gewöhnen.

Sollte Wagner allerdings nicht im 4-2-3-1, sondern in einem 4-4-2 antreten lassen, könnte sich die Besetzung in der Offensive verändern. In diesem Fall wäre es denkbar, dass Thielmann zunächst auf der Bank Platz nimmt und Dallinga gemeinsam mit Ache im Sturmzentrum beginnt. Damit würde der Niederländer direkt bei seinem ersten Einsatz für den FC in der Startelf stehen.


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Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Erneute Verstärkung aus Wolfsburg? So gut würde Vini Souza zum 1. FC Köln passen

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Erneute Verstärkung aus Wolfsburg? So gut würde Vini Souza zum 1. FC Köln passen

Medienberichten zufolge haben die Geißböcke offenbar den nächsten Sechser im Visier: Vini Souza vom VfL Wolfsburg. Eine erste Offerte für den brasilianischen Abräumer soll bereits abgelehnt worden sein. Doch wie gut würde Souza zum 1. FC Köln passen?

Der FC ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkung für die anstehende Spielzeit. Gerüchten zufolge beschäftigen sich die Geißböcke mit Souza vom VfL Wolfsburg.

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Während sich die Mannschaft des 1. FC Köln mitten in der Saisonvorbereitung befindet, laufen im Hintergrund die Kaderplanungen auf Hochtouren. Nach den Verpflichtungen von Gideon Mensah, Luka Lochoshvili, Paul Okon-Engstler und Martin James möchten die Kölner den Kader noch mit einigen Profilen verstärken. Eines davon ist ein defensiver Sechser. Nachdem es in den vergangenen Tagen intensive Gerüchte um Edson Álvarez und Ellyes Skhiri gegeben hatte, sollen die Kölner nun ein Auge auf Vini Souza vom VfL Wolfsburg geworfen haben.

Erste Offerte des FC bereits abgelehnt

Nach Informationen des brasilianischen Journalisten Pablo Oliveira haben die Geißböcke dem VfL Wolfsburg ein Angebot für Vini Souza unterbreitet. Der kicker berichtet, dass es sich dabei um eine Leihe inklusive Kaufoption gehandelt haben soll. Der VfL habe das Angebot allerdings bereits abgelehnt. Ob der FC noch einmal nachlegt, bleibt offen. Klar scheint jedoch: Die Kölner beschäftigen sich mit einem Spieler, der Eric Martel ersetzen könnte. Der Sechser war in diesem Sommer nach dem Auslaufen seines Vertrags ablösefrei zum 1. FSV Mainz 05 gewechselt. Der 27-jährige Souza bringt jenes Profil mit, das Martel zuletzt verkörperte. Der Brasilianer ist ein klassischer Abräumer vor der Abwehr, der seine Stärken vor allem im Defensivspiel hat. Zweikämpfe, Ballgewinne und das Schließen von Räumen gehören zu seinen größten Qualitäten, während er offensiv eher selten in Erscheinung tritt.

Von Brasilien quer durch Europa nach Wolfsburg

Seine Karriere begann Souza bei Flamengo, wo er 2019 den Sprung zu den Profis schaffte und unter anderem die Copa Libertadores gewann. Bereits ein Jahr später wagte der Brasilianer den Schritt nach Europa und wechselte zum belgischen Zweitligisten Lommel SK. Es folgten Stationen beim KV Mechelen in der belgischen ersten Liga sowie bei Espanyol Barcelona in Spaniens La Liga, ehe Sheffield United den Mittelfeldspieler im Sommer 2023 verpflichtete. Nach insgesamt 76 Pflichtspielen in England wechselte Souza im vergangenen Sommer für rund 15 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Auch dort bestätigte der 1,87 Meter große Sechser schnell sein Profil. In seiner ersten Saison absolvierte Souza 27 Pflichtspiele – 24 davon in der Bundesliga, hinzu kamen zwei Einsätze im DFB-Pokal und ein Relegationsspiel. In der Liga gewann er 139 Zweikämpfe und kam auf eine Erfolgsquote von 60,2 Prozent. Zudem entschied er 53 Luftduelle für sich, verzeichnete 55 Tacklings, 27 Interceptions sowie 94 Ballgewinne und spielte 80,8 Prozent seiner Pässe erfolgreich. Die Zahlen zeigen deutlich, warum Wolfsburg den Brasilianer nicht ohne Weiteres ziehen lassen dürfte.

Wird Souza zu Kaminski 2.0?

Sportlich würde Souza dennoch gut zum FC passen. Cheftrainer René Wagner braucht nach dem Martel-Abgang einen defensivstarken Sechser, der vor der Abwehr für Stabilität sorgt und den kreativeren Spielern den Rücken freihält. Genau dieses Profil erfüllt Souza seit Jahren – und bringt darüber hinaus die Erfahrung aus Brasilien, Belgien, Spanien, England und der Bundesliga mit. Sollte der Transfer tatsächlich zustande kommen, wäre es bereits das zweite Leihmodell zwischen dem FC und dem VfL Wolfsburg innerhalb von zwei Sommertransferperioden. Erst im vergangenen Jahr wechselte Jakub Kaminski zunächst auf Leihbasis nach Köln. Nach einer starken Saison zogen die Geißböcke die Kaufoption in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro, ehe der Pole in diesem Sommer für rund 17 Millionen Euro zu Benfica Lissabon weiterverkauft wurde. Das Modell zahlte sich damit gleich doppelt aus: Kaminski entwickelte sich sportlich zu einem Leistungsträger und bescherte dem FC gleichzeitig einen Millionengewinn. Sollte auch Vini Souza diesen Weg einschlagen und ähnlich einschlagen wie Kaminski, könnte der FC erneut einen Transfer landen, der sich nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich als echter Volltreffer erweist.


Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

Die FC-Profis kommen in Kitzbühel an
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Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

Am Samstagmorgen startet René Wagner mit seinem Teams ins Sommer-Trainingslager. Die erste Einheit ist für 10:30 Uhr angesetzt. Dann wird wohl auch der Konkurrenzkampf um die begehrten Plätze in der Startelf sowie um möglichst viele Einsatzminuten beginnen bei den Akteuren des 1. FC Köln: Diese Spieler müssen sich im Trainingslager besonders beweisen.

Das sommerliche Wetter und das Flair der Alpenstadt genossen die Profis des 1. FC Köln sichtlich. Doch mit der Ruhe ist es schon am Samstag vorbei. Dann startet René Wagner in die erste Trainingseinheit.

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Es erinnerte schon ein wenig an die bekannte Ruhe vor dem Sturm, als eine Gruppe in Grau gekleideter FC-Profis am Freitagnachmittag zusammensaß. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel genossen unter anderem Isak Johannesson, Neuzugang Luka Lochoshvili, Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes und Ron-Robert Zieler den Spätnachmittag nach der Anreise im österreichischen Kitzbühel gemeinsam in einem Café in der Innenstadt. Doch die Idylle wird nicht sonderlich lange anhalten. Denn bereits am morgigen Samstag steht um 10:30 Uhr die erste Trainingseinheit der Vorbereitungswoche in Tirol auf dem Plan. Für einige Profis geht es in Österreich auch darum, sich im Kampf um Einsatzzeit und einen Platz im Bundesliga-Kader zu empfehlen. Während einige Leistungsträger diesen bereits sicher haben dürften, müssen andere in den kommenden Tagen ein Ausrufezeichen setzen. Das Trainingslager könnte für sie richtungsweisend werden.

Rav van den Berg

Eigentlich bringt der Niederländer vieles mit, was ein moderner Innenverteidiger benötigt. Dennoch spielte van den Berg unter Trainer René Wagner zuletzt kaum noch eine Rolle. Beim Debüt des Trainers bei Eintracht Frankfurt stand der Innenverteidiger zwar über die komplette Spielzeit in der Startelf, danach folgte allerdings keine einzige Einsatzminute mehr. Ein deutliches Zeichen, dass der 22-Jährige im Saisonendspurt nicht mehr erste Wahl war. Zur neuen Spielzeit ist die Konkurrenz in der Innenverteidigung zudem größer geworden. Mit Luka Lochoshvili und Julian Pauli stehen weitere Alternativen zur Verfügung. Van den Berg muss das Trainingslager deshalb nutzen, um sich wieder in den Fokus zu spielen. Gelingt ihm das nicht, dürfte seine Perspektive beim FC weiter schwinden.

Luca Waldschmidt

Der Offensivspieler konnte unter Wagner Eigenwerbung betreiben. Zwei Tore und ein Assist sprechen für die Qualitäten des Offensivspielers. Trotzdem stand der Linksfuß in diesem Zeitraum nur einmal in der Startelf. Ein Hinweis darauf, dass spielerische Klasse allein für Wagner nicht ausreicht. Vor allem im Gegenpressing und in der Defensivarbeit erwartet der FC-Coach mehr. Genau dort lagen in der Vergangenheit die größten Schwächen Waldschmidts. Kann der 30-Jährige im Trainingslager die geforderte Intensität und Disziplin nachweisen, dürfte er sich für mehr Einsatzzeit empfehlen. Gleichzeitig läuft sein Vertrag 2027 aus. Bleibt der erhoffte Entwicklungsschritt aus, könnte auch seine Zukunft beim FC früher zum Thema werden als gedacht.

Jan Thielmann

Das Eigengewächs zählt trotz seiner erst 24 Jahre bereits zu den erfahrenen Gesichtern im Kölner Kader. Das Saisonfinale verlief für Thielmann allerdings enttäuschend. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien gehörte er kein einziges Mal zur Startelf. Zwar erhielt der Offensivspieler unter Wagner seine Chancen, wirklich nutzen konnte er diese allerdings nicht. Das Trainingslager ermöglicht Thielmann nun, das Blatt wieder zu wenden. Mit seiner Laufbereitschaft und seiner Aggressivität bringt der Rechtsfuß vieles mit, was Wagner von seinen Offensivspielern verlangt. Jetzt muss der gebürtige Föhrener aber auch wieder im letzten Drittel für mehr Durchschlagskraft sorgen. Denn die Konkurrenz in der Offensive ist groß – und der Kampf um die Startelf hat gerade erst begonnen.

Linton Maina

In der Aufstiegssaison gehörte der gebürtige Berliner noch zu den Unterschiedsspielern des FC. In der vergangenen Spielzeit konnte der Flügelspieler daran allerdings nur selten anknüpfen. Zwar kam Maina regelmäßig zum Einsatz, wirklich konstant überzeugen konnte der Offensivspieler aber nicht. Mit Reigan Heskey ist die Konkurrenz auf den Außenbahnen noch einmal größer geworden. Maina muss deshalb in Österreich zeigen, dass er sich im intensiven Spiel gegen den Ball weiterentwickelt hat und seine Stärken im Eins-gegen-eins wieder regelmäßiger auf den Platz bringen kann. Hinzu kommt, dass sein Vertrag 2027 ausläuft. Will sich der 27-Jährige langfristig beim FC empfehlen, sollte er in den kommenden Tagen ein deutliches Zeichen setzen.

Marius Bülter

Marius Bülter gehörte unter Wagner zu den Gewinnern des Saisonendspurts. Nachdem sich Ragnar Ache verletzt hatte, rückte der Offensivspieler in die Startelf und nutzte seine Chance. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien stand Bülter jeweils von Beginn an auf dem Platz und beendete mit zwei Treffern seine Torflaute. Mit Beginn der neuen Saison startet der Konkurrenzkampf allerdings wieder bei Null. Zudem arbeitet der FC bekanntlich noch an der Verpflichtung eines weiteren Stürmers, wodurch die Konkurrenz im Angriff weiter wachsen würde. Bülter muss im Trainingslager deshalb unter Beweis stellen, dass seine starken Leistungen zum Saisonende keine Momentaufnahme waren. Bestätigt der Routinier seine Form, dürfte er dennoch gute Chancen auf einen Platz in der ersten Elf besitzen.

Youssoupha Niang

Das Eigengewächs sammelte bereits vor dem Trainerwechsel erste Bundesliga-Erfahrungen. Unter Wagner blieb der Youngster dennoch Teil des Profikaders und kam in den jüngsten vier Saisonspielen jeweils zu einem Kurzeinsatz. Ein Zeichen dafür, dass der Trainer dem Offensivspieler etwas zutraut. Für Niang geht es im Trainingslager nun darum, den nächsten Schritt zu machen. Der Youngster bringt mit seinem Tempo und seiner Dynamik viel Potenzial mit, muss jetzt aber beweisen, dass er bereit für mehr ist als vereinzelte Kurzeinsätze. Mit starken Leistungen in den Testspielen könnte sich der Offensivspieler dauerhaft für den Bundesliga-Kader und eine größere Rolle in der kommenden Saison empfehlen.

Für die genannten Profis dürfte das Trainingslager in Österreich deshalb weit mehr sein als nur eine intensive Vorbereitungswoche. Während sich einige einen Stammplatz erarbeiten oder verteidigen wollen, geht es für andere darum, ihre Perspektive beim FC nachhaltig zu verbessern. Die kommenden Tage könnten somit bereits erste Hinweise darauf liefern, welche Spieler mit einer guten Ausgangsposition in die neue Bundesliga-Saison starten – und wer im Kampf um Einsatzminuten zunächst ins Hintertreffen gerät.


Bericht: 1. FC Köln lehnte offenbar BVB-Angebot für Said El Mala ab

Said El Mala im Duell des 1. FC Köln gegen den BVB
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Bericht: 1. FC Köln lehnte offenbar BVB-Angebot für Said El Mala ab

Borussia Dortmund macht offenbar Ernst beim Shootingstar oder wollte es zumindest. Die Borussia wagt einen Vorstoß um den Kölner Youngster. Doch der 1. FC Köln lehnt wohl die BVB-Offerte für Said El Mala ab. Das berichtet der TV-Sender Sky am Donnerstagabend.

René Wagner wurde am Mittwoch nach der Trainingseinheit recht deutlich. Said El Mala sei im Training immer voll bei der Sache und aktuell Spieler des 1. FC Köln. Genauso wie Thomas Kessler rechne auch der Coach damit, dass der Offensivspieler in der kommenden Saison für den FC spiele. In Dortmund sieht man die Sache offenbar anders. Denn der BVB hat unter der Woche dem FC anscheinend ein Angebot unterbreitet. Das berichtet „Sky“ am Donnerstag in der Sendung „Transfer update“.

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Der 1. FC Köln hat offensichtlich in der vergangenen Woche ein Angebot für Said El Mala abgelehnt. Wie Sky-Transferexperte Patrick Berger berichtet, ist Borussia Dortmund mit einem Angebot für den Offensivspieler an den FC herangetreten. Dabei sollen die Dortmunder für die Dienste des 19-Jährigen rund 26 Millionen Euro fix sowie 16 Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen geboten haben. Von den zu erreichenden Boni sollen acht Millionen an vergleichsweise leicht erreichbar und weitere acht Millionen an eher ambitionierte Ziele geknüpft gewesen sein. Die Kölner lehnten das Angebot für El Mala umgehend ab. Der FC zeigte sich dem Vernehmen nach über die Höhe der Borussen-Offerte durchaus irritiert. Denn das Gesamtpaket liegt deutlich unter den kolportierten Erwartungen der Kölner Verantwortlichen. Intern gilt angeblich eine Ablöse von rund 50 Millionen Euro als Größenordnung, ab der man sich gesprächsbereit zeigen würde. Diese Summe hatte bereits Brentford im Mai auf den Tisch gelegt. Der Premier-League-Klub bot ein Paket von rund 50 Millionen Euro, der FC war bereit, den Transfer zu realisieren.

Der Transferpoker ist noch nicht beendet

Am Ende scheiterte der Wechsel jedoch am Spieler selbst. El Mala entschied sich gegen einen Schritt nach England und blieb in Köln. Anders sieht die Situation bei Borussia Dortmund aus. Ein Wechsel zum Champions-League-Teilnehmer soll für den Offensivspieler grundsätzlich vorstellbar sein. Dass El Mala trotz der anhaltenden Spekulationen voll bei der Sache ist, bekommen die Verantwortlichen täglich auf dem Trainingsplatz zu sehen. Der 19-Jährige zieht im Training voll mit und zeigt sich von den Transfergerüchten bislang unbeeindruckt. Sportlich ist das kein Zufall: Bereits in der vergangenen Saison unterstrich El Mala sein enormes Potenzial. In 36 Pflichtspielen für den FC erzielte der Offensivspieler 13 Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Ob Borussia Dortmund nach der klaren Absage noch einmal nachlegt, bleibt abzuwarten. Das Interesse der Schwarz-Gelben gilt als konkret. Gleichzeitig dürfte den Verantwortlichen bewusst sein, dass der FC seinen Youngster nur bei einem außergewöhnlichen Angebot ziehen lassen würde. Der Transferpoker um Said El Mala ist damit noch längst nicht beendet.


1. FC Köln auf Suche nach Ache-Backup: Diese Kandidaten sollte Thomas Kessler auf dem Schirm haben

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
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1. FC Köln auf Suche nach Ache-Backup: Diese Kandidaten sollte Thomas Kessler auf dem Schirm haben

Der 1. FC Köln ist vergangene Woche in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison gestartet. Während auf dem Trainingsplatz die ersten Einheiten absolviert werden, laufen im Hintergrund die Kaderplanungen auf Hochtouren. Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Mit Luka Lochoshvili und Gideon Mensah hat Sportdirektor Thomas Kessler die Defensive bereits verstärkt. Im Angriff besteht dagegen trotz der Verpflichtung von Reigan Heskey weiterhin Handlungsbedarf. Vor allem hinter Ragnar Ache fehlt den Kölnern noch eine echte Alternative. Bei den vorgestellten Spielern handelt es sich nicht um aktuelle Gerüchte.

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Wie wichtig ein weiterer Mittelstürmer wäre, zeigte bereits die vergangene Saison. Nach einer schwierigen Hinrunde steigerte sich Ache deutlich und entwickelte sich in der Rückserie zu einem wichtigen Leistungsträger. Eine Verletzung im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli setzte den 27-Jährigen jedoch außer Gefecht, sodass er die letzten Saisonspiele verpasste. Spätestens in dieser Phase wurde deutlich, dass dem FC im Sturmzentrum die nötige Tiefe fehlt. Diese Baustelle dürfte Thomas Kessler bis zum Ende der Transferperiode noch schließen wollen.

Hoher Marktwert

Lucas Stassin

Lucas Stassin wäre ein absoluter Transferknaller für den 1. FC Köln. Der 21-Jährige zählt zu den spannendsten Sturmtalenten Belgiens. Für die AS Saint-Étienne kam er in der vergangenen Saison auf 35 Pflichtspiele, elf Tore und neun Vorlagen. Der Belgier überzeugt primär mit seiner hohen Intensität im Pressing, cleveren Tiefenläufen und einem ausgeprägten Torinstinkt. Dank seiner Beweglichkeit und seines Gespürs für freie Räume würde er gut zum Spielstil des 1. FC Köln passen. Entwicklungspotenzial besitzt Stassin hauptsächlich im körperlichen Bereich.

Gegen robuste Innenverteidiger und in Luftduellen hat der Rechtsfuß noch Verbesserungspotenzial. Ein Transfer dürfte allerdings teuer werden: Sein Vertrag in Saint-Étienne läuft noch bis 2028, sein Marktwert liegt bei rund 15 Millionen Euro. Für den FC wäre Stassin daher wohl nur bei entsprechenden Transfererlösen eine realistische Option – oder eben als Leihe.

Ablösefrei zu haben

Tobias Lauritsen

Tobias Lauritsen kann als echtes Sturmkante bezeichnet werden. Der 1,96-Meter große Norweger war bis zum Sommer für Sparta Rotterdam aktiv und kam in der vergangenen Saison auf 37 Pflichtspiele, 14 Tore und sechs Vorlagen. Der 28-Jährige besitzt seine Stärken insbesondere in der körperlichen Präsenz, der Kopfballstärke und der Fähigkeit, lange Bälle festzumachen. Zudem arbeitet Lauritsen intensiv gegen den Ball und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft. Gerade gegen tief stehende Gegner kann der Norweger mit seiner Strafraumpräsenz und seinem guten Stellungsspiel für Gefahr sorgen. Seine größte Schwäche ist das Tempo.

Lauritsen lebt weniger von Tiefenläufen als von seiner Physis, cleveren Laufwegen und seiner Stärke in direkten Duellen. Genau dieses Profil könnte dem FC guttun. Mit dem Norweger würde Köln ablösefrei eine klassische Sturmkante hinzugewinnen, die als Wandspieler agieren, Flanken verwerten und dem Offensivspiel eine zusätzliche Komponente verleihen könnte.

Eine weitere Option

Frank Magri

Mit Frank Magri könnte der 1. FC Köln einen laufstarken und vielseitigen Mittelstürmer verpflichten. Der 26-jährige Kameruner kam in der vergangenen Saison auf 17 Pflichtspiele, erzielte fünf Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Dabei gehörte der Angreifer in Toulouse allerdings nicht zum Stammpersonal und musste sich häufig mit der Jokerrolle zufriedengeben. Magris Stärken liegen in seiner Dynamik, seiner hohen Einsatzbereitschaft und seinem intensiven Pressing. Er sucht konsequent die Tiefe, arbeitet viel gegen den Ball und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft.

Zudem verfügt er über einen guten Torinstinkt und kann mit seiner Athletik sowohl im Umschaltspiel als auch im Strafraum Akzente setzen. Verbesserungspotenzial besitzt er hauptsächlich in der Chancenverwertung und im Kombinationsspiel. Zudem wäre Magri genau wie Lauritsen ablösefrei zu haben.

Erinnerungen an Ache-Transfer

Benjamin Källman

Benjamin Källman wäre ein Transfer, der an die Verpflichtung von Ragnar Ache im vergangenen Sommer erinnern würde. Der finnische Nationalspieler steht seit 2025 bei Hannover 96 unter Vertrag und erzielte in seiner ersten Saison für die Niedersachsen 14 Tore und zwei Vorlagen in 34 Pflichtspielen. Bereits zuvor hatte Källman bei Cracovia Krakau mit 18 Toren und neun Assists in 35 Partien seine Offensivqualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Källman zeichnet sich vorrangig durch seinen ausgeprägten Torinstinkt, clevere Laufwege und seine hohe Effizienz im Abschluss aus.

Er bewegt sich geschickt zwischen den gegnerischen Verteidigern, findet immer wieder freie Räume und arbeitet engagiert gegen den Ball. Zudem bindet er seine Mitspieler gut ins Offensivspiel ein und ist nicht nur als Vollstrecker wertvoll. Verbesserungspotenzial besitzt der Finne hauptsächlich in seiner Endgeschwindigkeit. Aufgrund seines bis 2028 laufenden Vertrags bei Hannover 96 dürfte ein Transfer allerdings mit einer entsprechenden Ablösesumme verbunden sein.

Zusätzliche Torgefahr

Koki Ogawa

Koki Ogawa gehört zu den treffsichersten Mittelstürmern der Eredivisie. Der japanische Nationalspieler steht noch bis 2027 bei NEC Nijmegen unter Vertrag und dürfte daher für eine überschaubare Ablösesumme zu haben sein. In den vergangenen drei Spielzeiten kam der 28-Jährige auf 92 Pflichtspiele, erzielte 33 Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Ogawa überzeugt mit seinem ausgeprägten Torinstinkt, intelligenten Laufwegen und seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Er bewegt sich geschickt zwischen den Innenverteidigern, erkennt freie Räume früh und ist sowohl mit dem Fuß als auch per Kopf gefährlich.

Zudem arbeitet der Japaner diszipliniert gegen den Ball und bringt eine hohe Laufbereitschaft mit. Seine größte Schwäche liegt im Eins-gegen-Eins und in der Explosivität auf den ersten Metern. Ogawa lebt weniger von spektakulären Dribblings als von seinem hervorragenden Stellungsspiel und seiner Effizienz im Strafraum. Genau dieses Profil könnte dem FC guttun. Mit dem Japaner würde Köln einen zuverlässigen Strafraumstürmer hinzugewinnen, der seine Chancen konsequent nutzt und dem Offensivspiel zusätzliche Torgefahr verleihen könnte.


Erste Woche absolviert: Diese Aufgaben muss der 1. FC Köln noch angehen

René Wagner und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Erste Woche absolviert: Diese Aufgaben muss der 1. FC Köln noch angehen

Der 1. FC Köln befindet sich seit rund einer Woche in der Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison. Bis zum Ligastart bleiben allerdings noch einige Baustellen, die sowohl das Trainerteam als auch die sportliche Führung um Geschäftsführer Thomas Kessler angehen müssen. Diese Baustellen gilt es noch zu schließen beim 1. FC Köln.

Trotz des Klassenerhalts hat die vergangene Spielzeit einige Schwächen offenbart. Damit der FC seine zweite Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg deutlich ruhiger gestalten und den Klassenerhalt frühzeitig sichern kann, gilt es, in den kommenden Wochen an mehreren Stellschrauben zu drehen.

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Offene Kaderbaustellen schließen

Mit den Verpflichtungen von Luka Lochoshvili, Gideon Mensah und Reigan Heskey hat der FC bereits auf mehreren Positionen nachgebessert. Dennoch ist die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen. Nach den Abgängen von Florian Kainz, Felipe Chavez und Eric Martel benötigen die Kölner vor allem im zentralen Mittelfeld weitere Qualität. Dort fehlt aktuell nicht nur die nötige Breite, sondern auch ein Spieler, der Verantwortung übernimmt, das Spiel lenkt und als Taktgeber fungiert. Auch auf den Außenverteidigerpositionen besteht weiterhin Handlungsbedarf. Hinter Gideon Mensah fehlt noch eine Alternative. Darüber hinaus braucht der FC einen weiteren Mittelstürmer. Die Verletzung von Ragnar Ache zum Ende der vergangenen Saison hat deutlich gezeigt, wie abhängig die Kölner von ihrem Torjäger waren und dass im Sturmzentrum eine echte Alternative fehlt.

Mehr Härte ins Spiel bringen

Der FC gehörte in der vergangenen Saison zu den fairsten Mannschaften der Bundesliga. In 34 Ligaspielen begingen die Kölner lediglich 271 Fouls – so wenige wie kein anderes Team im deutschen Oberhaus. Diese Statistik spricht zwar für eine faire Spielweise, zeigt aber auch, dass der Mannschaft in einigen Situationen die notwendige Konsequenz fehlte. Gerade taktische Fouls können gefährliche Umschaltmomente des Gegners frühzeitig unterbinden und dem eigenen Team Zeit verschaffen, sich wieder zu ordnen. Hier sollte der FC künftig kompromissloser agieren und gegnerische Angriffe bereits im Ansatz unterbinden.

Endlich Kontinuität schaffen

Ein großes Problem der vergangenen Saison war die fehlende personelle Konstanz. Nur selten begann der FC mit derselben Startelf wie am vorherigen Spieltag. Verletzungen und Sperren zwangen vor allem Ex-Trainer Lukas Kwasniok zwar immer wieder zu Veränderungen, dennoch verhinderten die ständigen Wechsel, dass sich Automatismen entwickeln konnten. Auch René Wagner setzte diesen Trend fort. In seinen bisherigen Pflichtspielen stellte der neue Cheftrainer nie dieselbe Startelf auf wie im Duell zuvor. Zwar spielten auch hier Verletzungen, Sperren und die personelle Situation eine Rolle, dennoch zeigt sich, wie schwierig es zuletzt war, eine feste Achse zu etablieren.

Genau hier ist Wagner in der Vorbereitung gefordert. Gelingt es ihm, frühzeitig eine Stammformation zu finden, können sich Laufwege, Abstimmungen und das Zusammenspiel deutlich schneller entwickeln. Eine eingespielte Mannschaft dürfte dem FC auch zu mehr Stabilität in den entscheidenden Phasen der Saison verhelfen.

Variabler im Offensivspiel werden

Offensiv war der FC in der vergangenen Saison häufig zu leicht ausrechenbar. Viele Angriffe lebten von den individuellen Qualitäten von Said El Mala, Jakub Kaminski und Ragnar Ache. Wurden die drei Offensivspieler konsequent aus dem Spiel genommen, fehlten den Kölnern oft kreative Lösungen. Das Angriffsspiel wirkte ideenlos, statisch und bot dem Gegner nur selten neue Herausforderungen. Wagner wird deshalb gefordert sein, zusätzliche offensive Muster zu entwickeln und seine Mannschaft flexibler aufzustellen, um auch gegen tief stehende Gegner Lösungen zu finden.

Standards deutlich verbessern

Ein weiterer Schwachpunkt waren Standardsituationen. Sowohl offensiv als auch defensiv gehörte der FC in diesem Bereich zu den schwächsten Mannschaften der Bundesliga. Lediglich fünf Tore erzielten die Kölner nach ruhenden Bällen, gleichzeitig kassierten sie 20 Gegentreffer nach Standards – jeweils der schlechteste Wert der Liga. Gerade in engen Bundesliga-Partien entscheiden Ecken und Freistöße häufig über Sieg oder Niederlage. Umso wichtiger wird es sein, in der Vorbereitung sowohl die Abläufe im eigenen als auch im gegnerischen Strafraum intensiv zu trainieren und in diesem Bereich deutlich effizienter zu werden. Auch personell arbeitet der FC der Schwäche entgegen. Luka Lochoshvili wurde verpflichtet. Der Innenverteidiger überzeugte bei Nürnberg sowohl defensiv als auch offensiv nach dem ruhenden Ball.

Die Vorbereitung als Schlüssel

Geschäftsführer Thomas Kessler ist weiterhin gefordert, die offenen Baustellen im Kader zu schließen. Gelingt es den Verantwortlichen, die personellen Lücken zu schließen, eine feste Achse zu etablieren und die Schwächen aus der vergangenen Saison gezielt abzustellen, hat der 1. FC Köln gute Chancen, sich in seiner zweiten Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg deutlich früher aus dem Tabellenkeller herauszuhalten und eine wesentlich ruhigere Spielzeit zu erleben.


Der 1. FC Köln arbeitet an einer Leihe von Reigan Heskey

Reigan Heskey soll auf der Liste der Kölner stehen
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Der 1. FC Köln arbeitet an einer Leihe von Reigan Heskey

Sein Vater Emile lief einst für England auf, gewann mit Liverpool zahlreiche Pokale – nun will der Sohn ebenfalls den Weg in den Profifußball finden. Und das offensichtlich in der Domstadt. Der 1. FC Köln will Reigan Heskey von Manchester City ausleihen.

Verpflichtet der FC nach Jahmai Simpson-Pusey nun den zweiten Spieler von Manchester City? Der FC arbeitet nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich an einer Leihe des Youngsters Reigan Heskey. Der „Geissblog“ berichtete zuerst.

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Wie nun auch Sky berichtet, arbeitet der 1. FC Köln an einer Leihe von Flügelspieler Reigan Heskey von Manchester City. Demnach befinden sich die Kölner Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Kessler bereits in Gesprächen mit dem englischen Spitzenclub. Eine Einigung wurde bislang jedoch noch nicht erzielt. City soll grundsätzlich bereit sein, den 18-Jährigen für eine Saison zu verleihen, damit er auf hohem Niveau wertvolle Spielpraxis sammeln kann. Tatsächlich Heskey gilt als eines der vielversprechendsten Offensivtalente des Vereins. Der Sohn des ehemaligen englischen Nationalstürmers und Liverpool-Legende Emile Heskey durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften der „Skyblues“ und gehörte in der vergangenen Saison zum Kader der U21. Dort überzeugte der Rechtsfuß mit starken Leistungen und kam in 24 Pflichtspielen auf sieben Tore und zwölf Vorlagen.

Offensiv variabel einsetzbar

Sein Potenzial blieb auch Pep Guardiola nicht verborgen. Im September 2025 feierte der Rechtsfuß sein Pflichtspieldebüt für die Profis von Manchester City, als er beim 2:0-Erfolg im EFL Cup gegen Huddersfield Town kurz vor Schluss eingewechselt wurde. Für den 1. FC Köln wäre der englische U-Nationalspieler eine interessante Neuverpflichtung. Heskey wird überwiegend auf dem linken Flügel eingesetzt, kann aber auch auf der rechten Seite oder hinter den Spitzen agieren. Mit seinem Tempo, seiner Dynamik und seiner Eins-gegen-eins-Stärke würde er gut in das Anforderungsprofil des FC passen. Gleichzeitig könnte er die Lücke schließen, die Jakub Kamiński nach seinem Wechsel zu Benfica Lissabon hinterlassen hat. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre Heskey nach Jahmai Simpson-Pusey bereits der zweite Spieler, den die Kölner in diesem Sommer von Manchester City verpflichten.


Warten auf Transfers beim 1. FC Köln – So agiert die Konkurrenz auf dem Transfermarkt

Thomas Kessler vom 1. FC Köln.
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Warten auf Transfers beim 1. FC Köln – So agiert die Konkurrenz auf dem Transfermarkt

Der 1. FC Köln blickt auf ein bislang ruhiges Transferfenster. Acht Abgänge und mit Jakub Kaminski, Tom Krauß und Jahmai Simpson-Pusey drei festverpflichtete Leihspieler stehen bislang bei den bisherigen Bewegungen. Bei den anderen Bundesligisten ist im Vergleich schon mehr Betrieb auf dem Markt. So agiert die Konkurrenz des 1. FC Köln auf dem Transfermarkt.

Weitere Zugänge hängen beim FC bekanntlich besonders von potenziellen Verkäufen ab. Denn die Millionen von einem Deal um Jakub Kaminski und Said El Mala eröffnen den Geißböcken ganz andere Möglichkeiten. Die Konkurrenz ist da schon weiter.

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1. FSV Mainz 05

Nach der festen Verpflichtung von Sheraldo Becker legten die Mainzer mit den beiden ablösefreien Zugängen Eric Martel und Ransford Königsdörffer sowie Fabio Gruber aus Nürnberg nach. Auf der Abgangsseite gingen Tom Krauß fest nach Köln, Nicolas Veratschnig zu Salzburg, Daniel Batz nach Gladbach und Stefan Posch sowie Armindo Sieb nach ihren Leihen zurück zu ihren Stammvereinen. Zudem wurden die Verträge von Maxim Leitsch und Niklas Tauer nicht verlängert. Der Abgang von Posch ist für Mainz ein herber Verlust. Der Österreicher gehörte in der Rückrunde zum Stammpersonal in der Innenverteidigung und hatte einen großen Anteil am Klassenerhalt der Mainzer. Der FSV will versuchen, Posch fest zu verpflichten und somit die Kaderplanung vorerst abzuschließen.

Ausgaben: 5 Millionen – Einnahmen: 7 Millionen

1. FC Union Berlin

Bei Union Berlin gab es in den ersten Wochen des Transferfensters hauptsächlich Bewegung im Defensivbereich. Mit den beiden ablösefreien Spielern Diogo Leite und Danilo Doekhi sowie Stanley Nsoki, der nach seiner Leihe nach Hoffenheim zurückkehrt, verließen gleich drei Innenverteidiger die Hauptstädter. Zudem wurde auch der Vertrag mit Alex Kral nicht verlängert. Um die freien Plätze in der Abwehr zu besetzen, blickte Union auf den Markt der ablösefreien Spieler und verpflichtete mit Marvin Friedrich von Borussia Mönchengladbach und Zeno van den Bosch zwei Akteure zum Nulltarif. Trotzdem ist die Arbeit in der letzten Reihe noch nicht abgeschlossen. So möchte Union noch einen weiteren Defensivspieler unter Vertrag nehmen und sich dadurch auch in der Breite verstärken.

Ausgaben: – Einnahmen: –

Borussia Mönchengladbach

Die Fohlen haben schon richtig zugeschlagen. Mit Isac Lidberg, David Herold, Zento Uno, Yukhym Konoplya, Enzo Leopold und Daniel Batz sowie dem festen Wechsel von Leihspieler Hugo Bolin nahm Gladbachs Head of Sports bislang gleich sieben Spieler fest unter Vertrag. Allerdings war dies auch notwendig. Neben Rocco Reitz, Marvin Friedrich, Winsley Botelli, Shio Fukuda und Jonas Omlin verließen auch die ausgeliehenen Haris Tabakovic, Yannik Engelhardt, Alejo Sarco und Kota Takai den Verein. Doch die Arbeit am Borussia-Park ist noch nicht vorbei. Sollten Joe Scally, Franck Honorat und Nico Elvedi den Verein noch verlassen, dürfte sowohl in der Abwehr als auch auf der rechten Offensivseite noch einmal nachgelegt werden.

Ausgaben: 9 Millionen – Einnahmen: 21 Millionen

Hamburger SV

Der Hamburger SV musste in diesem Sommer schon einige namhafte Abgänge hinnehmen. Mit Damion Downs, Luka Vuskovic, Fabio Vieira und Giorgi Gocholeishvilli verließen gleich vier Profis den Verein aufgrund auslaufender Leihgeschäfte. Zudem verloren die Rothosen neben Lukasz Poreba, der nach seiner Leihe fest nach Elversberg wechselte, auch Ransford Königsdörffer. Der Angreifer ging nach Jahren in Hamburg ablösefrei nach Mainz. Auf der Zugangsseite war der HSV bislang zurückhaltend. Mit Kofi Amoako wechselt ein spannender Mittelfeldspieler in den Norden. Zudem wurde Albert Gronbaek nach seiner Leihe fest unter Vertrag genommen. Der HSV ist noch gefühlt auf jeder Position auf der Suche nach Verstärkungen und benötigt diese aufgrund der schmerzhaften Abgänge.

Ausgaben: 6 Millionen – Einnahmen: 1,5 Millionen

Werder Bremen

Genau wie der Rivale Hamburg, musste auch Werder Bremen mit Yuki Sugawara, Cameron Puertas, Victor Boniface, Maximilian Wöber, Jovan Milosevic und Isaac Schmidt einige Leihspieler verabschieden. Zudem wurde der Vertrag mit Leonardo Bittencourt nicht verlängert, der ablösefrei zu Energie Cottbus wechselte. Der bitterste Abgang fand jedoch im Tor statt. Stammkeeper Mio Backhaus schloss sich dem SC Freiburg an, brachte den Bremern mit zwölf Millionen Euro eine Stange Geld. Die freie Position im Kasten schlossen die Werderaner mit der Festverpflichtung von Karl Hein. Zudem kamen mit Cedric Itten, Chuki und Kenny Quetant drei Offensivkräfte ablösefrei zum SVW. Mit Lasse Günther von Elversberg soll in den kommenden Wochen ein weiterer Linksverteidiger unter Vertrag genommen werden. Die größte Frage bei Bremen ist aktuell die Personalie Jens Stage. Der Mittelfeldspieler würde gern zur TSG 1899 Hoffenheim wechseln. Bremen hat bislang jedoch jedes Angebot der Hoffenheimer abgelehnt. Sollte der Transfer doch noch über die Bühne gehen, müsste Werder die Ablöse in einen adäquaten Ersatz investieren.

Ausgaben: 3 Millionen – Einnahmen: 12 Millionen

Schalke 04

Die Königsblauen haben mit Satoshi Tanaka von Fortuna Düsseldorf und Junior Adamu vom SC Freiburg schon zwei spannende Spieler verpflichtet. Dazu befindet sich Schalke in intensiven Gesprächen über eine Leihe von Innenverteidiger Igor Julio von Brighton sowie einen festen Transfer von Dina Junior Ebimbe von Eintracht Frankfurt. Mit Henning Matriciani und Christopher Antwi-Adjei verließen zwei Akteure den Verein aufgrund eines auslaufenden Vertrags. Zudem kehrten Torwart Kevin Müller und Linksverteidiger Moussa Ndiaye zu ihren Stammvereinen zurück. Besonders der Abgang von Ndiyae schmerzt. Der 24-Jährige etablierte sich schnell als Leistungsträger. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Schalke Ndiaye gern behalten würde. Klappt der Transfer, hat Schalke schon einige Hausaufgaben erledigt. Sollte Edin Džeko sich dafür entscheiden, seine Karriere zu beenden, müsste Schalke im Sturm definitiv noch einmal nachlegen.

Ausgaben: 2 Millionen – Einnahmen: –

SC Paderborn 07

Mit Luka Duric, Jano ter Horst, Albert Millgramm, Timur Gayret, Tom Baack, Clemens Lippman, Nyamekye Awortwie-Grant und Martin Ens haben die Ostwestfalen schon acht Spieler unter Vertrag genommen und damit so viele wie keine andere Mannschaft. Allerdings kommen alle Neuzugänge aus unteren Ligen und haben bislang noch keine oder erst wenig Erfahrung auf hohem Niveau gesammelt. Besonders schmerzhaft sind die Abgänge von Calvin Brackelmann, der ablösefrei zum FC Augsburg geht, und Dennis Seimen, der nach seiner Leihe zum VfB Stuttgart zurückkehrt.  Bei der Suche nach einem Nachfolger für Seimen zwischen den Pfosten ist der SCP wohl bei Hoffenheim fündig geworden. So soll Nahuel Noll die neue Nummer eins beim Team von Trainer Ralf Kettemann werden.

Ausgaben: 0,5 Millionen – Einnahmen: –

SV Elversberg

Die ELV hat neben der Festverpflichtung von Lukasz Poreba vom Hamburger SV zwei hochspannende Spieler zu sich gelotst. Mit Maurice Krattenmacher, der fest vom FC Bayern kommt, und Francis Onyeka, der von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen wurde, haben die Elversberger zwei Spieler bekommen, die ihre Qualität in der zweiten Liga schon gezeigt haben und nun den nächsten Schritt machen wollen. Nun wurde auch Noah Darvich vom VfB Stuttgart geliehen. Mit Bambase Conte und Immanuel Pherai verließen zwei Leihspieler den Verein, die einen großen Anteil am Aufstieg hatten. Elversberg dürfte die Ohren auf jeder Position weiter offenhalten und schauen, ob man vielleicht den ein oder anderen Profi holen kann, der bereits Erfahrung in der Bundesliga sammeln konnte.

Ausgaben: 1,5 Millionen – Einnahmen: –


Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Rav van den Berg vom 1. FC Köln
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Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Der FC blickt nach dem Klassenerhalt auf eine durchwachsene Spielzeit zurück. Nicht alle Spieler können mit ihrer Saison zufrieden sein. Dafür gibt es bei jedem jedoch unterschiedliche Gründe beim 1. FC Köln: Das sind unsere Verlierer der Saison 25/26.

In einer Spielzeit, in der es Gewinner innerhalb eines Kaders gibt, die eine gute Entwicklung genommen haben und auch einen großen Anteil am Klassenerhalt hatten, gibt es auch Profis, die trotz des Erreichens des gesteckten Ziels auf eine ernüchternde Spielzeit zurückblicken.

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Denis Huseinbasic: Gehörte der Mittelfeldspieler in der Aufstiegssaison noch zum Kreis des Stammpersonals beim FC, änderte sich dies in der vergangenen Spielzeit komplett. So sammelte der 24-Jährige in der Hinrunde noch 13 Einsätze, in der Rückrunde waren es lediglich noch zwei. Nach dem Trainerwechsel von Lukas Kwasniok zu René Wagner und der Genesung von einigen Profis, wurde die Situation von Huseinbasic noch schlechter. Zwar stand der Mittelfeldspieler bei Wagners Debüt in Frankfurt in der Startelf, konnte dabei jedoch nicht überzeugen. In den vergangenen sechs Duellen blieb der Bosnier dann sogar ohne eine einzige Minute Einsatzzeit und gehörte drei Mal nicht zum Spieltagskader. Auch durch die schwache Saison in Köln verpasste Huseinbasic auch eine WM-Nominierung für Bosnien. Im Sommer dürften sich die Wege des 24-Jährigen und der Kölner trotz eines Vertrags bis 2027 trennen.

Hinter den Möglichkeiten und wenig Einsatzzeit

Eric Martel: Der Mittelfeldspieler konnte diese Saison nicht wirklich überzeugen. Zwar gehörte Martel sowohl unter Kwasniok als auch unter Wagner zum Kreis der Stammspieler, zeigte jedoch selten seine vollen Qualitäten. Was bei Martel besonders störte, war die offene Vertragssituation. So lehnte der Sechser bereits während der Spielzeit ein Angebot der Kölner zur Verlängerung ab. Auch ein zweites, neues Arbeitspapier von Thomas Kessler konnte Martel am Ende nicht vom Verbleib überzeugen. Einen Tag nach Saisonende gab der FC dann den Abgang bekannt, bevor nur kurze Zeit später Martels Wechsel nach Mainz offiziell wurde. 

Florian Kainz: Der Österreicher hatte in der 2. Bundesliga mit fünf Treffern und zwei Vorlagen, besonders aber mit seinem Doppelpack am vorletzten Spieltag in Nürnberg, seinen Anteil an der sofortigen Rückkehr in die Bundesliga. Im deutschen Oberhaus änderte sich die Situation für Kainz jedoch drastisch. So stand der dienstälteste Kölner in nur zwei Spielen in der Startelf und kam bei 15 Einsätzen auf lediglich 269 Einsatzminuten. Besonders in der zweiten Saisonhälfte gehörte der 33-Jährige immer seltener zum Kader der Kölner und musste die Partien immer häufiger von der Tribüne aus verfolgen.

Zum Abschied bekam Kainz, der seine Karriere beendet, von Chefcoach Wagner gegen Heidenheim und Bayern noch einmal zwei Kurzeinsätze. Jedoch dürfte sich der Offensivspieler seine letzte aktive Saison anders vorgestellt haben. Das einzige Highlight in der Spielzeit war für Kainz das Heimspiel gegen den HSV. Gegen die Rothosen erzielte der Österreicher per Freistoß seinen einzigen und letzten Treffer im FC Trikot und führte das Team zu einem ganz wichtigen Dreier vor heimischem Publikum.

Ausgebremst und Chance verpasst

Rav van den Berg: Der Rekordneuzugang des Sommers blickt auf eine enttäuschende Saison zurück, die er am Ende als Innenverteidiger Nummer vier beendet. Nach einer Schulterverletzung zu Saisonbeginn erkämpfte sich der Niederländer einen Platz in der Startelf. Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause sah der Innenverteidiger die Rote Karte, die ihn im neuen Jahr erst einmal wieder ausbremste. Von Mitte Februar bis Anfang April etablierte sich van den Berg erneut in der ersten Elf und zeigte, was in ihm steckt. Nach einer Startelfnominierung in Wagners erstem Spiel als Cheftrainer in Frankfurt, blieb der Rechtsfuß in den letzten sechs Spielen der Saison ohne Einsatz. In der kommenden Spielzeit sollte sich die Situation von van den Berg ändern, damit der Abwehrmann nicht als Flop-Transfer bezeichnet werden kann. 

Felipe Chávez: Der junge Mittelfeldspieler wurde im Winter vom FC Bayern München als Verstärkung für das zentrale Mittelfeld verpflichtet. Allerdings war dieser Transfer aus der Retrospektive sowohl für den Akteur als auch für den FC wohl nicht zufriedenstellend. So kam der 18-Jährige in der Rückrunde auf lediglich sieben Kurzeinsätze mit nur 96 Einsatzminuten. Die Kölner haben für den Peruaner eine Kaufoption von rund 4,5 Millionen Euro vereinbart. Diese wird aber nicht gezogen.


Starke Offensive, Überraschungen in der Defensive – Das sind unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Starke Offensive, Überraschungen in der Defensive – Das sind unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Der FC hat zwei Spieltage vor Saisonschluss den Klassenerhalt nach einer Saison mit Schwankungen eingetütet. Somit kann Thomas Kessler jetzt die nächste Saison in der Bundesliga planen und den Kader neu ausrichten. Dass der FC nicht einmal unter dem Strich lag, hängt auch mit einigen Starken Leistungen beim 1. FC Köln zu tun: Das sind unsere Gewinner der Saison 25/26.

Auch wenn die Leistungen gerade im Saisonfinale alles andere als optimal waren, hat der FC sein Saisonziel erreicht. Auch, weil die Offensive zur oberen Hälfte der Liga gehörte. Vor allem drei Angreifer wussten zu überzeugen. Aber auch in der Defensive gab es durchaus Gewinner.

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Said El Mala: Said El Mala ist die Entdeckung der Saison beim 1. FC Köln. Im Sommer 2025 kehrte der Offensivspieler von seiner vermeintlichen Leihe bei Viktoria Köln zum FC zurück und sofort waren die Hoffnungen auf ein neues Top-Talent im Kölner Kader geweckt. Und El Mala konnte diese Hoffnungen erfüllen. So entwickelte sich der 19-Jährige vom Einwechselspieler zu Saisonbeginn zum Stammspieler. Mit 13 Treffern und fünf Vorlagen sammelte El Mala die meisten Scorerpunkte im Kölner Kader und hatte somit einen großen Anteil am Klassenerhalt. El Mala begeisterte jedoch nicht nur mit Toren und Assists, sondern auch mit seinem frechen Spielstil. Die WM bleibt dem Talent aber verwehrt. Dass der Youngster in der kommenden Saison immer noch beim FC spielt, ist unwahrscheinlich. So sind bereits mehrere Vereine aus dem Ausland konkret an El Mala dran.

Der Königstransfer

Jakub Kaminski: Der Pole kann als echter Top-Transfer von Thomas Kessler bewertet werden. So stand Kaminski in jedem Pflichtspiel in der Startelf und verpasste in der gesamten Spielzeit lediglich 68 Minuten auf dem Feld. Der Offensivspieler steuerte in der Saison sieben Treffer und fünf Assists bei und war somit hinter El Mala gemeinsam mit Ragnar Ache der zweitbeste Scorer. Die große Stärke von Kaminski ist seine Polyvalenz. So agierte der 23-Jährige auf mehreren Positionen und zeigte auf jeder ordentliche Leistungen. Thomas Kessler verkündete nach dem Spiel beim St. Pauli, dass die Kölner die Kaufoption ziehen werden. Allerdings ist offen, ob Kaminski auch in der kommenden Saison für den FC spielt. Der Spieler selbst soll sich einen Wechsel vorstellen können und es soll auch bereits Interesse geben.

Ragnar Ache: Der Neuzugang aus Kaiserslautern kam nach einer schwierigen Hinrunde und der Rolle des Einwechselspielers immer besser in Fahrt. Auf einen Treffer in der Hinrunde folgten in der Rückrunde sechs. Besonders im Kopf bleibt dabei der Fallrückzieher gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Doch nicht nur bei den Toren, sondern auch im Spiel wurde Ache immer besser. So war Ache eine ständige Gefahr für die gegnerische Abwehr, arbeitete für die eigene Mannschaft und wirkte auch körperlich topfit. Leider verletzte sich der Angreifer beim Auswärtsspiel bei St. Pauli und musste dadurch die letzten Spiele der Saison von der Tribüne aus verfolgen. Allerdings konnte Ache beweisen, dass er die Bundesliga im Tank hat und für den FC in der kommenden Saison ein wichtiger Baustein werden kann. 

Überzeugende Leistung, aber keine feste Verpflichtung

Cenk Özkacar: Der Türke kann sicher als der Gewinner der Rückrunde bezeichnet werden. Nach einer eher durchwachsenen Hinserie, stand Özkacar seit dem 20. Spieltag immer in der Startelf und spielte dabei sogar zwölfmal durch. Der 25-Jährige zeigte von Woche zu Woche immer bessere Leistungen, blieb nahezu fehlerlos und agierte auch im Spiel mit dem Ball immer sicherer. Meist übernahm der Linksfuß die Position des linken Innenverteidigers in der Dreier- oder Viererkette. Doch die Leistungen reichten dem FC nicht für eine feste Verpflichtung.

Jahmai Simpson-Pusey: Der junge Engländer kam im Winter per Leihe zum FC und zeigte sofort, dass er Köln weiterhelfen kann. Simpson-Pusey ist ein moderner und entwicklungsfähiger Innenverteidiger. Der Abwehrspieler gab der Kölner Defensive Elemente, die vorher nicht vorhanden waren. So gehörte Simpson-Pusey sofort zum Stammpersonal, präsentierte sich stark im Spielaufbau sowie im Stellungsspiel und blieb nahezu fehlerlos. Ob Simpson-Pusey in Köln bleibt, ist aktuell noch unklar. Der FC besitzt eine Kaufoption im hohen einstelligen Millionenbereich. Hat der FC das Budget, sollten die Verantwortlichen alles daran setzen, den Abwehrmann fest zu verpflichten. Nur besitzt ManCity eine Rückkaufoption.