Nach einer langen und intensiven Vorbereitung startet für den 1. FC Köln endlich die neue Pflichtspielsaison. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligisten muss Wagner erstmals eine Startelf nominieren und dabei einige schwierige Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln in Würzburg beginnen.
Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison trifft der FC auf die Würzburger Kickers. Wagner kann dabei nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf auf vielen Positionen. Während sich der Trainer bei einigen Personalien bereits festgelegt hat, ließ er bei anderen die Frage noch offen, wer den Vorzug erhält.

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Drei Profis stehen dem FC zum Auftakt definitiv nicht zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers, die sich weiterhin im Reha-Training befinden, fällt auch Luca Waldschmidt aus. Den Offensivspieler plagen muskuläre Probleme, die einen Einsatz in Würzburg verhindern. Während es auf dem Feld noch Fragezeichen gibt, ist die Entscheidung im Tor hingegen bereits gefallen. Nachdem Ron-Robert Zieler unter Wagners Vorgänger Lukas Kwasniok als Pokal-Keeper eingesetzt wurde und in den Partien gegen Jahn Regensburg und den FC Bayern zwischen den Pfosten stand, setzt Wagner in dieser Saison auf seine klare Nummer Eins. Marvin Schwäbe wird deshalb in Würzburg im Tor stehen.
Keine Startelf für Rückkehrer Skhiri
Auf der linken Abwehrseite ist Gideon Mensah gesetzt. Einen echten Konkurrenten gibt es derzeit nicht. Rechts wird Alessio Castro-Montes beginnen. Fürst überzeugte in der Vorbereitung und hinterließ dabei einen guten Eindruck. Dennoch spricht vieles dafür, dass der erfahrenere Castro-Montes den Vorzug erhält. In der Innenverteidigung stehen mit Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Rav van den Berg und Joel Schmied gleich vier Kandidaten zur Verfügung. Die besten Karten auf einen Platz in der ersten Elf haben derzeit Simpson-Pusey und Lochoshvili. Beide dürften aufgrund ihrer Erfahrungen und der Eindrücke aus der Vorbereitung gegenüber den Konkurrenten leicht im Vorteil sein.

Im zentralen Mittelfeld scheint Tom Krauß gesetzt zu sein. Um den Platz an seiner Seite kämpfen Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson. Okon-Engstler begann im Test gegen Paderborn in der mutmaßlichen A‑Elf. Johannesson durfte erst im zweiten Test auflaufen, konnte dort allerdings mit einem überzeugenden Auftritt auf sich aufmerksam machen. Deshalb ist ein Startelfeinsatz des Isländers durchaus möglich. Für Rückkehrer Ellyes Skhiri kommt ein Einsatz von Beginn an dagegen noch zu früh. Der Mittelfeldspieler wurde erst am Freitag offiziell vorgestellt und ist laut Wagner noch keine Option für die Startformation. Bei entsprechendem Spielverlauf soll der Tunesier allerdings möglichst zu seinen ersten Minuten nach der Rückkehr kommen.
Welches System lässt Wagner spielen?
Auf dem linken Flügel ist Said El Mala gesetzt. Rechts hat Linton Maina die besten Chancen. Der 26-Jährige absolvierte eine starke Vorbereitung und überzeugte insbesondere mit seiner Geschwindigkeit, die gegen einen defensiv ausgerichteten Drittligisten ein wichtiger Faktor werden könnte. Auf der Zehnerposition besitzt Jan Thielmann derzeit die besten Karten. Allerdings ist es genauso möglich, dass die beiden die Positionen tauschen. Auch das wurde in den Testspielen ausprobiert. Mit Marius Bülter und Reigan Heskey stehen Wagner allerdings weitere Alternativen zur Verfügung. Im Sturmzentrum spricht vieles für Ragnar Ache. Der Angreifer verpasste das Saisonende verletzungsbedingt, absolvierte diesmal jedoch die komplette Vorbereitung. Dabei präsentierte er sich mehrfach treffsicher und dürfte deshalb zunächst den Vorzug vor Neuzugang Thijs Dallinga erhalten. Der Niederländer ist erst seit rund einer Woche beim FC und hatte entsprechend weniger Zeit, sich an die Abläufe und seine neuen Mitspieler zu gewöhnen.
Sollte Wagner allerdings nicht im 4-2-3-1, sondern in einem 4-4-2 antreten lassen, könnte sich die Besetzung in der Offensive verändern. In diesem Fall wäre es denkbar, dass Thielmann zunächst auf der Bank Platz nimmt und Dallinga gemeinsam mit Ache im Sturmzentrum beginnt. Damit würde der Niederländer direkt bei seinem ersten Einsatz für den FC in der Startelf stehen.
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