Einer wie El Mala? Was Reigan Heskey so spannend macht

Reigan Heskey im ersten Testspiel gegen Real Sociedad
,

Einer wie El Mala? Was Reigan Heskey so spannend macht

Der FC hat in diesem Sommer einige junge und vielversprechende Talente verpflichtet. Eines davon ist der Engländer Reigan Heskey. Der hat sein Talent schon angedeutet in seinen ersten Wochen beim 1. FC Köln: Reigan Heskey hat das Potential zum Shootingstar.

Aus dem Nachwuchs von Manchester City kam Reigan Heskey in diesem Transferfenster in die Domstadt. Dass man in Köln von dem 18-Jährigen überzeugt ist, zeigt schon sein bis 2031 gültiger Vertrag. Dabei könnte der Engländer eine der Überraschungen der kommenden Saison werden.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Am vergangenen Samstag war es für Neuzugang Reigan Heskey soweit: Im Testspiel gegen Real Sociedad lief das Talent erstmals für den 1. FC Köln im RheinEnergieSTADION auf. Zwar waren es nur zehn Minuten vor den 37.000 Zuschauern, in denen der Youngster nach seiner Einwechslung auch keine Akzente mehr setzen konnte. Aber dass er sich in Zukunft Hoffnung auf mehr Einsatzzeit im dann vollen FC-Stadion machen darf, zeigte sich am Vorabend. Denn bei einem ersten Test gegen die Spanier im Franz-Kremer-Stadion spielte der junge Flügelflitzer 45 Minuten auf der linken Außenbahn und ließ sein Potenzial dabei mehrfach aufblitzen.

Außergewöhnliche Qualitäten

Dass Heskey mehr ist als nur ein Freund von Jahmai Simpson-Pusey und der Sohn von Premier-League-Legende Emile Heskey, ist nicht schwer zu erkennen. Obwohl der Offensivmann dieses Jahr seine erste Profisaison absolviert, wusste er im Training der Geißböcke schon mehrfach zu beeindrucken. Mit seiner Unbekümmertheit, seinem Tempo und seiner Qualität im Dribbling sucht der 18-Jährige immer wieder das Eins-gegen-eins und attackiert die Tiefe. Auch wenn er damit aktuell häufig noch scheitert, lässt Heskey sich nicht unterkriegen und probiert es immer weiter. Sein starkes Dribbling ist jedoch bei Weitem nicht seine einzige Qualität. Im Geheimtest am Freitagabend fiel er darüber hinaus mehrfach mit abgefangenen Bällen oder gefährlichen Pässen in die Schnittstellen auf.

Ähnlich wie mit Said El Mala im vergangenen Sommer hat der FC in der kommenden Saison mit Reigan Heskey einen jungen Dribbler, der im Profifußball noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt ist. Nachdem der Plan mit El Mala bislang vollkommen aufgegangen ist, kann sich in dieser Spielzeit mit Heskey ein neuer Kölner zu einem der Shootingstars der Saison aufschwingen. Wie lange er brauchen wird, um sich an die Körperlichkeit und das Tempo der Bundesliga zu gewöhnen, wird die Zeit zeigen. Schon jetzt ist allerdings klar, dass Thomas Kessler mit Heskey einen sehr spannenden Spieler verpflichtet hat, der den Fans des 1. FC Köln in den nächsten Jahren viel Freude bereiten kann. Die 45 Minuten am Freitag gegen Real Sociedad waren eine erste Kostprobe dessen, was in Zukunft noch folgen kann.

Bewerbungsschreiben Manchester City

Bereits mit acht Jahren wechselte Reigan Heskey in den Nachwuchs von Manchester City und durchlief von da an alle Jugendmannschaften der „Skyblues“. Als 16-Jähriger wurde er dann bereits in die U21 befördert und auch Profitrainer Pep Guardiola fiel der flinke Flügelspieler ins Auge. Im September 2025 wurde der Engländer erstmals in der ersten Mannschaft eingesetzt und schaffte zudem in der vergangenen Saison mehrfach den Sprung in den Profikader. Seit der U17 durfte sich Heskey zudem mehrfach bei englischen U-Nationalmannschaften beweisen. Dabei erzielte er in 22 Einsätzen sieben Tore.

Seinem Spielstil mit unter anderem den vielen Dribblings merkt man die Ausbildung im englischen Fußball, bei der noch mehr Wert auf Individualität gelegt wird, an. All das trägt zu seinem hoch spannenden Profil bei. Das ist auch den Verantwortlichen am Geißbockheim nicht entgangen. Nach Tony Woodcock und Jahmai Simpson-Pusey ist Reigan Heskey damit der dritte Engländer im Trikot der Domstädter. Und wenn er sich auch nur ähnlich schnell an das Bundesliga-Niveau anpasst, wie es eben Simpson-Pusey im Winter bei seinem Leihwechsel von den Skyblues in die Domstadt geschafft hat, wird Heskey definitiv einer der Kölner Shootingstars der Saison.


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

BVB plant nun wohl ein 55-Millionen-Angebot: Doch wie sehr würde der Geldsegen dem 1. FC Köln jetzt noch helfen?

Said El Mala im Testspiel gegen Sociedad
,

BVB plant nun wohl ein 55-Millionen-Angebot: Doch wie sehr würde der Geldsegen dem 1. FC Köln jetzt noch helfen?

Der FC hat über den gesamten Sommer an den eigenen Ablösevorstellungen für Said El Mala festgehalten. 50 Millionen Euro sollten es sein, mittlerweile deutet viel auf mehr. Wenn es nun zu einer Einigung kommt zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln: Wie sehr würden die El-Mala-Millionen noch helfen?

Anscheinend bereitet Borussia Dortmund ein Angebot für Said El Mala vor, das den Kölner Vorstellungen entsprechen könnte. Laut Sky-Reporter Patrick Berger könnten es nun rund 55 Millionen werden. Zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel stellt sich jedoch die Frage, was der FC zu diesem Zeitpunkt der Transferphase mit solch einem Geldregen überhaupt noch anstellen könnte.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der Saisonstart rückt näher und die Kaderplanung läuft auf Hochtouren. Der größte Bedarf im Kölner Kader herrscht auf der Sechser-Position, wo ein erfahrener Spieler mit Führungsstärke kommen soll. Auch auf der Linksverteidiger- sowie der Mittelstürmerposition, wo aktuell Thijs Dallinga heiß gehandelt wird, soll noch jeweils ein neuer Spieler her. Im Fall eines Abgangs von Said El Mala zum BVB könnten sich diese Pläne jedoch schlagartig verändern. Wie „Sky“ berichtet, könnten es nun mit Boni sogar 55 Millionen werden.

Ganz neue Möglichkeiten bei einem El-Mala-Abgang

Ein Wechsel des Linksaußen und die damit einhergehende neue finanzielle Lage des Vereins würde es den Verantwortlichen ermöglichen, sich in ganz anderen Preissegmenten umzusehen als bisher. Anstatt auf günstige Lösungen zurückzugreifen, könnten womöglich auf der Zielgeraden der Transferperiode noch einige Spieler ihren Weg an den Rhein finden, an die vorher noch gar nicht zu denken war. Mit El Mala würde nach Jakub Kaminski schon der zweite absolute Leistungsträger der Vorsaison den Club verlassen. Dadurch könnten sich die Geißböcke allerdings in gleich mehreren Mannschaftsteilen noch einmal deutlich verstärken. Zudem stehen mit Spielern wie Reigan Heskey, Youssoupha Niang und Mikey Moore, der nach wie vor ausgeliehen werden soll, mehrere hochtalentierte Spieler im Kader der Geißböcke, die eine ähnliche Entwicklung in der anstehenden Spielzeit nehmen könnten.

Trotzdem würde ein Abgang El Malas auch Risiken mit sich bringen. Denn was würde dem 1. FC Köln diese Finanzspritze zum aktuellen Zeitpunkt realistischerweise überhaupt noch bringen? Die Transferperiode ist schon weit fortgeschritten und viele Spieler haben bereits einen neuen Club gefunden. Andere potenzielle Neuzugänge haben zum aktuellen Zeitpunkt schon eine komplette Vorbereitung mit ihren jeweiligen Clubs absolviert und könnten dementsprechend weniger wechselwillig sein als noch zu einem früheren Zeitpunkt. Dazu kommt die Eingewöhnungszeit sowie private Veränderungen, die die Spieler jetzt bei Wechseln deutlich schneller durchlaufen müssen. Daher ist die Frage, ob 50 Millionen Euro zum aktuellen Zeitpunkt denselben Wert haben wie zu Beginn des Transferfensters. Sollte der Deal also durchgehen, würden Thomas Kessler intensive Wochen bevorstehen bis zum Deadline Day am 1. September.

Gefahren des großen Budgets

Das für Kölner Verhältnisse riesige Budget bietet auch noch weitere Gefahren. Zum einen das Risiko des Überbezahlens. Die abgebenden Clubs wären sich natürlich der neuen Kölner Finanzstärke und gleichzeitig dem akuten Bedarf bewusst. Zum anderen kann das bloße Vorhandensein einer solchen Summe auch dazu führen, dass man in Köln den Druck verspürt, diese auch weitgehend auszugeben. Dadurch könnte ein Spieler verpflichtet werden, der einen großen Namen hat und einen hohen Marktwert, jedoch nicht vollständig das Anforderungsprofil erfüllt.

Ein Ersatz für El Mala wäre wohl nicht unbedingt nötig, wenn etwa die Leihe von Mikey Moore durchgehen sollte. Außerdem hat man mit Spielern wie Linton Maina, Marius Bülter oder Neuzugang Reigan Heskey einige interne Optionen. Wenn sich eine Möglichkeit auftun sollte, könnte Kessler aber vielleicht nochmal zuschlagen, um einen potenziellen Qualitätsverlust aufzufangen. Und auch so bleiben viele Fragen. Denn ob der FC in den letzten Zügen der Transferperiode noch einmal Geld in die Hand nimmt oder Transferaktivitäten im Notfall auf den Winter verschiebt, hängt nicht zuletzt davon ab, wann endlich Klarheit um die Personalie El Mala herrscht. Immerhin: Die Chancen, dass das diese Woche noch passiert, sind mittlerweile sehr hoch.


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Handlungsbedarf oder Chance: Das bedeutet die Sebulonsen-Verletzung für den 1. FC Köln

David Fürst hat sich in der Vorbereitung gut präsentiert
,

Handlungsbedarf oder Chance: Das bedeutet die Sebulonsen-Verletzung für den 1. FC Köln

Vor dem Testspiel gegen Real Sociedad am vergangenen Samstag musste Sebastian Sebulonsen kurzfristig passen. Der Grund: Eine Muskelverletzung. Damit fehlt der Rechtsverteidiger bis auf Weiteres. Wie kann der Verein den Ausfall auffangen? Das bedeutet die Verletzung von Sebulonsen für den 1. FC Köln.

Noch vor dem ersten Pflichtspiel muss der 1. FC Köln bereits den ersten verletzungsbedingten Ausfall verkraften. Außenverteidiger Sebastian Sebulonsen hat sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und verpasst damit den Pflichtspielauftakt in Würzburg sowie den Start der Bundesliga. Ein Talent könnte jetzt seine Chance bekommen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Während die Transferpläne am Geißbockheim noch nicht abgeschlossen sind, könnte sich unverhofft eine weitere Baustelle aufgetan haben. Die Position des Rechtsverteidigers galt im Gegensatz zu einigen anderen schon früh als gesichert. Sebastian Sebulonsen wurde vor einem Jahr aus Dänemark verpflichtet und war sofort Teil der Kölner Startformation. Zwischendurch half er auch als Innenverteidiger aus, wobei er ebenfalls zu überzeugen wusste. Nun verpasst der Norweger den Saisonstart und der FC muss ihn erst einmal ersetzen.

Die internen Optionen

Die offensichtliche Alternative ist wohl Alessio Castro-Montes. Der Belgier ist ebenfalls im vergangenen Sommer an das Geißbockheim gewechselt und hat sich nach einigen Startschwierigkeiten im Laufe der Saison in die Mannschaft gespielt. Nachdem der 29-Jährige damals öfter als Linksverteidiger eingesetzt wurde, ist er für die kommende Spielzeit vor allem rechts hinten eingeplant. Auch Castro-Montes hatte jedoch immer wieder mit kleineren Verletzungen zu kämpfen, weswegen er einige Spiele verpasste. Als der kurzfristige Ausfall von Sebulonsen vor dem Testspiel gegen San Sebastian klar wurde, war es jedoch nicht der Belgier, der ihn ersetzt hat. Stattdessen kam der junge David Fürst zum Einsatz. Fürst gilt als großes Talent und spannende Option für die Zukunft. In der bisherigen Saisonvorbereitung der Profis konnte der 19-Jährige sich zudem in den Fokus spielen und mit guten Leistungen überzeugen.

Ob Trainer René Wagner ihn bereits als Startelfspieler in der Bundesliga sieht, wird sich zeigen. Ein weiterer Kandidat, der sogar schon in einer Bundesligastartelf stand, ist Cenny Neumann. Im Derby gegen Gladbach musste sich in der letzten Saison Tom Krauß kurzfristig abmelden, weshalb Neumann zum Einsatz kam. Zwar war sein Debüt nicht besonders glücklich, in Köln ist man dennoch weiterhin von dem jungen Chemnitzer überzeugt. Zuletzt stand, ähnlich wie bei Stürmer Fynn Schenten, eine Leihe im Raum, weswegen er zuletzt nicht am Profitraining teilnahm. Ob sich dieser Plan durch den Sebulonsen-Ausfall noch einmal verändert?

Neuverpflichtung als Lösung?

Sollte keine dieser Alternativen für gut genug befunden werden, müsste Thomas Kessler wohl noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Neben dem lange herbeigesehnten Führungsspieler für die Sechserposition sowie Verstärkungen für die linke Außenverteidigung und den Sturm müsste der FC einen weiteren Neuzugang einplanen. Sebulonsen gilt zwar nicht als besonders verletzungsanfällig und wird voraussichtlich in einigen Wochen wieder einsteigen können, dennoch hatte der FC in der vergangenen Saison immer wieder mit Ausfällen wegen Muskelverletzungen zu kämpfen. Ein neuer Spieler, der vielleicht auch auf der linken Seite spielen kann, würde dementsprechend die Kaderbreite stärken und eine zusätzliche Option darstellen. Die Position des rechten Außenverteidigers wird aber trotzdem nicht die oberste Priorität genießen. Sollte sich auf dem Transfermarkt jedoch eine passende Gelegenheit ergeben, dürfte der FC diese wohl prüfen.


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Das Warten auf den Richtigen: Dieses Profil sucht der 1. FC Köln auf der Sechser-Position

Isak Johannesson soll noch mehr Konkurrenz bekommen beim 1. FC Köln
,

Das Warten auf den Richtigen: Dieses Profil sucht der 1. FC Köln auf der Sechser-Position

Schon seit Beginn der Transferphase sucht der 1. FC Köln nach einer Verstärkung im defensiven Mittelfeld. Zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel ist diese Baustelle immer noch offen. Aber es gibt ein klares Anforderungsprofil beim 1. FC Köln: Das soll der gesuchte neue Sechser mitbringen.

Auch wenn bei den Geißböcke schon einige Spieler gehandelt wurden, gab es noch keine Einigung mit einem Sechser. Dabei hat der FC um Trainer René Wagner klare Vorstellungen davon, was der neue Spieler mitbringen soll.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Im Kader des 1. FC Köln stehen zum aktuellen Zeitpunkt mit Isak Johannesson, Paul Okon-Engstler und Tom Krauß nur drei Kandidaten für die Rollen im zentralen Mittelfeld. Auch wenn alle drei unbestritten viel Talent und Qualität mitbringen, fehlt doch besonders Johannesson und Okon-Engstler einiges an Erfahrung. Daher sind die Geißböcke seit Wochen auf der Suche nach einer weiteren Option für die Sechs. So wurde der FC im Laufe der Transferperiode bereits mit verschiedenen Kandidaten in Verbindung gebracht, verpflichtet haben die Geißböcke bisher jedoch nur den jungen Okon-Engstler.

Zum Beispiel an seiner Verpflichtung zeigt sich, dass der 1. FC Köln bisher in diesem Sommer viel auf die Verpflichtung von jungen Talenten gesetzt hat. Aber auch am Geißbockheim weiß man, dass junge Spieler alleine nicht ausreichen. Es braucht zusätzlich Routiniers, die voran gehen und ihren Mitspielern Sicherheit geben. Gerade auf einer so zentralen Position wie der Sechs kann Erfahrung viel ausmachen.

Warten auf den Richtigen

Auch wenn der Pflichtspielauftakt in Würzburg nur noch zwei Wochen entfernt ist, möchten die Kölner auf einen Spieler warten, der dieses Anforderungsprofil erfüllt. René Wagner sieht die Suche nach einem neuen Anführer in der Zentrale gelassen. „Dann müssen wir auch die Geduld haben, zu warten, bis der Spieler sich zeigt für uns und dann schnappen wir zu“, erklärte er nach dem Testspiel gegen Real Sociedad. Dabei weiß der Coach: Mit Verpflichtungen von Spielern kurz vor Ende der Transferphase, die vermeintlich nicht die erste Wahl waren, hat man beim FC in den vergangenen Jahren keine guten Erfahrungen gemacht. Ein solcher Transfer soll klar vermieden werden. „Wenn wir uns da nicht sicher sind, oder sich der Spieler nicht sicher ist, dann machen wir da nichts, was uns auf der Position nicht gefällt“, kommentierte der Kölner Cheftrainer die Suche nach dem neuen Spieler.

Die Kölner halten also an ihrem Anforderungsprofil fest, obwohl die Zeit langsam knapp wird. In der Schlussphase des Sommertransferfensters ergeben sich häufig neue Optionen, wenn Spieler merken, dass sie bei ihrem aktuellen Verein außen vor sind. Möglicherweise hofft man am Geißbockheim darauf, dass dadurch ein Kandidat, der den eigenen Vorstellungen entspricht, kurzfristig noch zu haben ist. Beispiele von älteren Spielern, die bei ihrem Club aussortiert wurden und anschließend woanders ihren zweiten Frühling erlebt haben, gibt es viele.

Interne Lösungen

Trotz der hartnäckigen Kölner Suche nach einem Sechser findet Wagner aber auch anerkennende Worte für die Leistung der Spieler, die schon im Kader stehen. „Wir haben heute alle gesehen, dass ein Tom Krauß Gas gibt, dass Isak Johannesson da ist und dass die jungen Spieler drücken“, lobte er seine Schützlinge. Neuzugang Paul Okon-Engstler, der bei dem Test am Samstag ohne Einsatz blieb, soll ebenfalls im Laufe der Saison eine klare Option in der Zentrale sein. Auch Patrik Kristal aus der U21 hat in den letzten Wochen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und sich „auch bei uns in den Fokus reingespielt“, so Wagner. 

Die Suche nach einem erfahrenen Sechser mit Führungsstärke geht also weiter. Wann und ob dieser Spieler jedoch zu der Mannschaft stößt, wird sich noch zeigen.


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Waldschmidt und Bülter treffen: 1. FC Köln gewinnt Geheim-Testspiel gegen Sociedad 2:0

Luca Waldschmidt trifft gegen Sociedad
,

Waldschmidt und Bülter treffen: 1. FC Köln gewinnt Geheim-Testspiel gegen Sociedad 2:0

Der FC hat im vierten Testspiel den dritten Sieg eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt den ersten Test gegen Real Sociedad 2:0. Die Tore erzielten Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Das Spiel wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Am Samstag folgt der zweite Test gegen den spanischen Pokalsieger.

Der FC bleibt in der Vorbereitung weiterhin ungeschlagen. Eine Woche nach dem 2:2 gegen Hertha BSC in der Nähe von Kitzbühel gab es gegen Real Sociedad einen 2:0-Erfolg. Am Samstag folgt das zweite Spiel gegen den spanischen Pokalsieger.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

come-on-fc.com berichtet aus dem Franz-Kremer-Stadion

Am Freitagabend konnte sich der FC gegen den spanischen Gegner mit 2:0 durchsetzen. Dabei gab Trainer René Wagner vielen Spielern die Möglichkeit, sich zu zeigen. Die Kölner Treffer erzielten Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Der verschossene Elfmeter von Linton Maina kurz vor Schluss blieb ein Schönheitsfehler. „Jeder bekommt in den Testspielen auch schon den ersten großen Schwapp an Spielminuten.“ Mit diesem Satz kommentierte FC-Coach René Wagner in einer Medienrunde am Donnerstag seine Pläne für das Wochenende. In dem ersten der beiden Testspiele gegen Real Sociedad durfte sich vor allem die vermeintlich zweite Garde zeigen, während der restliche Kader um Said El Mala, Ragnar Ache und Co. von der Tribüne aus zusah und offensichtlich am morgigen Samstag zum Einsatz kommen soll. Die Kölner Mannschaft lieferte eine gute Partie ab und gewann am Ende verdient.

Mutige Kölner mit starker Anfangsphase

Dass einige Spieler sich beweisen wollten, zeigte sich bereits in der Anfangsphase der Partie. Der FC konnte den Gegner aus Spanien, der ebenfalls nicht in Bestbesetzung antrat, immer wieder gefährlich hinten reindrücken. Die erste Kölner Torannäherung gab es nach knapp zehn Minuten als ein Freistoß von links durch den Strafraum segelte und gerade so von einem Verteidiger ins Toraus gelenkt wurde. Die anschließende Ecke brachte jedoch nichts ein. Die einzige Ballbesitzphase der Basken in der Kölner Spielhälfte folgte auf eine Ecke in der 17. Minute. Die FC-Defensive scheiterte mehrfach an dem Versuch, den Ball endgültig zu klären, weshalb einige Bälle in die Kölner Box flogen. Ein wirklich gefährlicher Abschluss resultierte daraus allerdings nicht.

Die beste Chance folgte kur darauf auf der anderen Seite. Neuzugang Reigan Heskey verschaffte sich auf links mit einem Dribbling Platz und kam nach einem Zusammenspiel mit Waldschmidt aus etwa zehn Metern zum Abschluss. Der etwas unplatzierte Schuss wurde jedoch von Schlussmann Remiro pariert. Heskey stand auch danach immer wieder im Fokus. Auf seiner linken Seite setze er Mal um Mal zum Dribbling an und machte auch mit guten Zuspielen und defensiven Ballgewinnen auf sich aufmerksam. Die nächste gute Gelegenheit für den FC folgte kurz darauf. Nach einem Zweikampf zwischen Patrik Kristal und seinem Gegenspieler landete der Ball plötzlich zur Überraschung aller vor den Füßen von Luca Waldschmidt. Offenbar rechnete auch er nicht damit und konnte den Ball im Eins-gegen-eins gegen den Torwart nicht an jenem vorbeispitzeln. Im Anschluss beruhigte sich die Partie. Das einzige Highlight war ein abgefälschter Abschluss von Real Sociedad, der jedoch vom Innenpfosten zurück in die Arme von Zieler im Kölner Tor sprang.

Späte Action

Die zweite Halbzeit startete direkt mit einem Debüt beim FC. Torhüter Martin James, der kürzlich aus Paris verpflichtet wurde, stand erstmalig zwischen den Pfosten. Auch die Jugendspieler David Fürst und Maik Akumu durften für den zweiten Durchgang ran und ersetzten Friemel und den starken Heskey auf den beiden Position auf der linken Seite. Eben jener Akumu setzte in der 53. Minute auf links zum Dribbling an und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Aufgrund diverser Wechsel kam in den folgenden 20 Minuten nur wenig Spielfluss auf.

Den ersten Treffer des Tages erzielte schließlich Luca Waldschmidt in der 74. Minute mit seinem starken linken Fuß von der Strafraumkante. Nach einem Zuspiel von Jan Thielmann legte Maik Akumu den Ball für Waldschmidt auf, der trocken vollendete. Aus ähnlicher Position war es keine zehn Minuten später Marius Bülter der, ebenfalls mit links, in der 83. auf 2:0 erhöhte. Damit war das Spiel aber noch nicht zu Ende. Nach einer Ecke wurde Sebastian Sebulonsen zu Boden gerissen und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Linton Maina nahm sich daraufhin den Ball, schob ihn jedoch flach am linken Torpfosten vorbei.

So gewinnt der FC am Ende ein munteres Testspiel im Franz-Kremer-Stadion mit 2:0 und möchte morgen im RheinEnergieStadion bei der Wiederauflage an den Erfolg anknüpfen.

1. FC Köln: Zieler (46. James) – Castro-Montes (75. Sebulonsen), Schmied, Van den Berg (75. Pauli), Friemel (46. Fürst) – Okon-Engstler (61. Irmiev), Kristal – Thielmann (75. Maina), Waldschmidt (75. Bülter), Heskey (46. Akumu) – Niang (61. Yacobi)

Gelbe Karten 1. FC Köln: Okon-Engstler (40.), Thielmann (40.),

Tore: 1:0 Waldschmidt (74.), 2:0 Bülter (83.)


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle