Fällt jetzt die Entscheidung über die Startelf? Der 1. FC Köln beginnt seine letzte Vorbereitungswoche vor dem Saisonauftakt

René Wagner beim Training des 1. FC Köln
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Fällt jetzt die Entscheidung über die Startelf? Der 1. FC Köln beginnt seine letzte Vorbereitungswoche vor dem Saisonauftakt

Die Sommervorbereitung ist fast vorbei und der Pflichtspielauftakt steht vor der Tür. Am Donnerstag um 15 Uhr hat der 1. FC Köln mit der Vorbereitung auf Würzburg begonnen. Trainer René Wagner hatte angekündigt, dass einige Spieler nach den freien Tagen kein Teil des Profitrainings mehr sein könnten. Auch die Startelf soll sich in den kommenden Tagen finden. Nicht auf jeder Position herrscht bereits Klarheit beim 1. FC Köln: Für wen reicht es für die Startelf?

Aktuell geht es für die Geißböcke in die heiße Phase der Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel. Und so langsam wird sich eine Startelf herauskristallisieren.

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Die Zeit der Experimente ist vorbei. In den vergangenen Wochen sprach René Wagner immer wieder davon, dass es darum gehe „Kombinationen zu testen“. Dafür hat er in dieser letzten Trainingswoche noch einmal die Chance. Gleichzeitig soll sich die Startelf für Würzburg auch aufeinander einstellen. Das Training soll Aufschluss über den aktuellen Stand geben.

Gesetzte Spieler

Auf manchen Position herrscht weniger Unklarheit als auf anderen. Auch wenn ein Einsatz von Ron-Robert Zieler im Pokalspiel nicht ausgeschlossen wurde, ist Kapitän Marvin Schwäbe im Tor nach wie vor gesetzt. Auch auf den Außenverteidigerpositionen scheint die Besetzung klar. Hinten rechts hat Alessio Castro-Montes seinen Platz sicher, da Sebastian Sebulonsen weiterhin mit einer Muskelverletzung ausfällt. Auf der anderen Seite ist Neuzugang Gideon Mensah gesetzt. Seit Wochen sucht der FC nach einem Ersatzmann für ihn – bislang allerdings ohne Erfolg. Derzeit sind Jonathan Friemel und David Fürst die ersten Alternativen. Fürst trainierte am Donnerstagmittag jedoch mit weiteren Teamkollegen bereits wieder bei der U21, wird also wohl vorerst nicht bei den Profis eingeplant werden. Friemel stand im Training mit Manuel Hartmann nicht auf dem Platzt, wird wohl mit bei den Profis trainieren und könnten die Chance auf sein Debüt bekommen.

In der Innenverteidigung ist Jahmai Simpson-Pusey gesetzt. Der junge Engländer gilt als Fixpunkt in der Defensive, während die Rolle neben ihm noch umkämpft ist. Im Mittelfeldzentrum hat Tom Krauß seinen Platz sicher und natürlich führt auch an Said El Mala kein Weg vorbei, sofern der Linksaußen den Verein nicht kurzfristig noch verlassen sollte. Auf der Position des Mittelstürmers wird, trotz der Verpflichtung von Thijs Dallinga, Ragnar Ache als erste Wahl in die Saison gehen und auch in Würzburg starten.

Umkämpfte Positionen

In anderen Mannschaftsteilen hingegen könnte sich in der letzten Trainingswoche entscheiden, wer am Montagabend in die Würzburger Akon Arena einläuft. Luka Lochoshvili hat wohl die besten Karten auf die Rolle neben Simpson-Pusey in der Innenverteidigung. Der kopfballstarke Linksfuß hat in den Testspielen überzeugt und sticht insbesondere durch seine Qualität bei Standards heraus. Gerade in einem umkämpften Pokalspiel kann ein Tor nach einer Ecke den Unterschied ausmachen. Aber auch für Joel Schmied und Rav van den Berg hat Trainer Wagner immer wieder lobende Worte gefunden. Für den zweiten Platz im zentralen Mittelfeld gilt Isak Johannesson als Favorit.

Der gesuchte neue Sechser ist immer noch nicht da und Neuzugang Paul Okon-Engstler muss sich in der Bundesliga erst einmal zurechtfinden. Eine mögliche Verpflichtung von Ellyes Skhiri könnte die Hierarchie in der Zentrale allerdings vor dem Bundesligaauftakt auf den Kopf stellen. Skhiri soll aktuell den Medizincheck in Köln absolvieren. Während El Mala auf links gesetzt ist, herrscht auf dem rechten Flügel noch Unklarheit. Die heißesten Kandidaten sind Jan Thielmann und Linton Maina. Während Thielmann ein Arbeiter ist, der über 120 Minuten attackieren kann, zeichnet sich Maina vor allem durch sein enormes Tempo aus. Wer von den beiden Publikumslieblingen den Vorzug erhält, könnte eine der spannendsten Entscheidungen der nächsten Tage werden.

Abschließend stellt sich die Frage, wer neben beziehungsweise hinter Ragnar Ache aufläuft. Marius Bülter und Luca Waldschmidt waren mit jeweils fünf Treffern die besten Kölner Torschützen der Vorbereitung. Auch ein Startelfeinsatz von Youssoupha Niang ist nicht auszuschließen. René Wagner wird alle beobachten und am Ende eine Entscheidung treffen müssen. Zudem muss er berücksichtigen, welchen Spielern er zutraut, ein Spiel als Einwechselspieler zu entscheiden. In Köln weiß man, dass gerade im Pokal ein Joker den entscheidenden Unterschied machen kann.


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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Mehrere Spieler zurück bei der U21

David Fürst trainiert wieder bei der U21
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Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Mehrere Spieler zurück bei der U21

FC-Trainer René Wagner hatte schon vor einigen Tagen angekündigt, dass der Kader zum Trainingsstart am Donnerstag kleiner sein würde. Nun ließ er seinen Worten Taten folgen beim 1. FC Köln: Diese Spieler sind wieder zurück bei der U21.

Bevor die Profis am Nachmittag in die Vorbereitung auf das Pokal-Spiel gegen Würzburg starten, waren gleich mehrere Spieler zuvor im Einsatz. Gil Neves, Nilas Yacobi, Maik Akumu, Kristiyan Irmiev und David Fürst sind zurück in der Mannschaft von Manuel Hartmann und werden dementsprechend wohl vorerst keine Option für die Profis mehr sein. Jonathan Friemel und Patrik Kristal standen dagegen nicht mit der Zweitvertretung auf dem Rasen. Der Verdacht liegt nahe, dass die Nachwuchsspieler weiter bei den Profis auflaufen.

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Besonders bei David Fürst überrascht diese Entscheidung dann doch ein wenig. Der Rechtsverteidiger galt nach der Verletzung von Sebastian Sebulonsen als erster Ersatz für Alessio Castro-Montes. Sogar über einen möglichen Startelfeinsatz in Würzburg wurde zwischenzeitlich spekuliert. Diese Hoffnungen dürften sich nun vorerst erledigt haben. Stattdessen wird der U19-Vizemeister wohl am Samstag in der Regionalliga gegen RW Oberhausen auf dem Platz stehen. Sowohl Wagner als auch Thomas Kessler hatten Veränderungen für den Start in die Vorbereitung auf das Würzburg-Spiel angekündigt. Der Geschäftsführer der Geißböcke sprach sogar von „harten Entscheidungen“, die zu treffen seien. Damit meinte Kessler wohl auch Profis, denen man mitteilen würde, dass sie erst einmal hinten dran seien. Ulf Sobek sprach im Podcast der „Thekenphilophen“ davon, dass man keinen Spieler aktiv wegschicke, aber durchaus die Chancen aufzeige.

Kristal weiter bei den Profis?

Bei den Nachwuchsspielern war klar, dass es Veränderungen geben würde. Dort war von vornerein kommuniziert, dass jeder die Chance erhalte, der Kader aber auch aufgefüllt werde. Je nach Neuzugang würden die Spieler dann wieder in die U21 geschickt werden. Nun sind mit Thijs Dallinga und voraussichtlich Ellyes Skhiri zwei Neuzugänge gefunden. Zumindest der Niederländer wird am Nachmittag auf dem Platz stehen. Skhiri könnte je nach Veröffentlichung des Transfers auch am Freitag ins Geschehen eingreifen. Für Patrik Kristal und Jonathan Friemel ergibt sich weiterhin die Chance auf das Bundesliga-Debüt. Und das kommt nicht überraschend. Friemel gilt als Alternative zu Gideon Mensah. Denn ein weiterer Linksverteidiger fehlt im Kader. Kristal hat sich gerade im Trainingslager extrem in den Fokus des Trainers gespielt. Der Este galt zuvor noch als möglicher Leihkandidat. Nun scheint er recht nah an der Profimannschaft zu sein.


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Sondertraining am Mittwoch: Macht sich Thijs Dallinga bereits warm für Würzburg?

Der FC leiht Thijs Dallinga aus
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Sondertraining am Mittwoch: Macht sich Thijs Dallinga bereits warm für Würzburg?

Am heutigen Mittwoch stand der Neuzugang erstmalig auf dem Rasen beim 1. FC Köln: Thijs Dallinga schon im Training. Während die neuen Kollegen ihren freien Tag genießen, absolvierte der Niederländer bereits eine erste Trainingseinheit mit Fitnesstrainer Leif Frach. Am Donnerstag steigt der Neuzugang in das Mannschaftstraining ein und könnte schon am Montag in Würzburg debütieren.

Thijs Dallinga hat am Mittwoch das Training am Geißbockheim aufgenommen, während die Mannschaft noch frei hatte. Am Donnerstag gibt es dann ein gemeinsames Training.

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Seit Wochen suchte der 1. FC Köln nach einer Verstärkung für das Sturmzentrum. Am Montag konnte diese dann endlich präsentiert werden. Die Kölner verpflichteten Thijs Dallinga vom FC Bologna. Der Deal umfasst eine einjährige Leihe inklusive Kaufoption. Beim FC soll der ehemalige niederländische Nationalstürmer Ragnar Ache herausfordern. „Das gibt René Möglichkeiten des Handelns an die Hand“, sagte Vize-Präsident Ulf Sobek im Podcast der „Thekenphilosophen“. „Es geht darum, die Konkurrenzsituation zu fördern. Es geht darum, ihn auch mal neben Ragnar zu stellen.“

Spannendes Profil

Seine Knipser-Qualitäten konnte Dallinga besonders in Frankreich unter Beweis stellen. Beim FC Toulouse erzielte er in der Ligue 1 in 69 Einsätzen 26 Treffer. In Köln freut man sich auf einen Abschlussstarken Strafraumstürmer, der weiß wo das Tor steht. Trotz seiner schweren Zeit in Italien sind die FC-Verantwortlichen vom wuchtigen Knipser überzeugt. „Mit seiner Erfahrung aus verschiedenen europäischen Top-Ligen und seinem Profil erweitert er unsere Möglichkeiten im Angriff und sorgt für zusätzliche Qualität sowie Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders“, sagte Thomas Kessler über den jüngsten Neuzugang. Am Donnerstag trainiert Dallinga erstmalig mit der Mannschaft von René Wagner, bevor am Montagabend das erste Pflichtspiel der Saison ansteht.

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Die Gewinner der Vorbereitung


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Wer sind die Gewinner der Vorbereitung?

Neuzugang Luka Lochoshvili hat sich neben Tom Krauß, Linton Maina und Luca Waldschmidt in den Vordergrund gespielt. Aber auch Youssoupha Niang hat eine gute Vorbereitung absolviert.

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Die Gewinner der Vorbereitung beim 1. FC Köln

Hertha BSC Berlin soll an Luca Waldschmidt interessiert sein
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Die Gewinner der Vorbereitung beim 1. FC Köln

Der 1. FC Köln startet in der kommenden Woche mit dem Pokalspiel in Würzburg in die Pflichtspielsaison 2026/27. Während der Sommervorbereitung konnten einige Spieler auf sich aufmerksam machen und ihre Position stärken beim 1. FC Köln: Das sind unsere fünf Gewinner der Vorbereitung.

Die Vorbereitung neigt sich dem Ende entgegen. Und es kristallisieren sich deutliche Gewinner der Vorbereitung heraus beim 1. FC Köln. Diese Spieler konnten besonders überzeugen.

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Wie in jedem Jahr hat sich der Kader im Vergleich zur abgelaufenen Saison auch in diesem Sommer verändert. Spieler wie Jakub Kaminski, Denis Huseinbasic oder Eric Martel haben den FC verlassen, während unter anderem Paul Okon-Engstler, Reigan Heskey oder Gideon Mensah an den Rhein gewechselt sind. Die Aufgabe von Trainer René Wagner war es, während der Vorbereitung ein funktionierendes Team zu entwickeln. Einige Akteure konnten sich dabei ganz besonders hervortun.

Luka Lochoshvili

Der Georgier ist in diesem Sommer aus Nürnberg verpflichtet worden und konnte in der Vorbereitung sofort überzeugen. „Locho“ bringt eine enorme Zweikampfstärke und Kopfballpräsenz mit nach Köln. Damit soll er helfen, die Kölner Standardschwäche der letzten Saison in den Griff zu bekommen. Auch bei Ecken und Freistößen strahlt er Gefahr aus und könnte dem FC mit einigen Kopfballtoren helfen, die Saisonziele zu erreichen. Außerdem ist er der einzige Linksfuß in der Kölner Innenverteidigung. Zum Saisonstart sollte er zunächst neben Jahmai Simpson-Pusey gesetzt sein.

Tom Krauß

Nach dem Abgang von Eric Martel ist Tom Krauß zum Anführer im zentralen Mittelfeld aufgestiegen. Bisher wird er dieser Rolle weitestgehend gerecht und geht als Stammspieler in die Saison. Durch sein hartes Zweikampfverhalten und seinen aggressiven Spielstil ist er für jeden Gegner ein unangenehmer Gegenspieler. In der Defensive ist er zudem flexibel einsetzbar und kam in der vergangenen Saison auch schon als Außenverteidiger zum Einsatz. In dieser Spielzeit kann Krauß endgültig zum Führungsspieler aufsteigen. Allerdings profitiert der Mittelfeldspieler aktuell auch noch vom fehlenden Sechser, den der FC noch verpflichten will. Spannend, welche Rolle der Spieler bei einer weiteren Neuverpflichtung einnehmen wird.

Linton Maina

Viele hatten Maina bereits abgeschrieben. In der Sommervorbereitung drehte er dann allerdings noch einmal richtig auf. Mit seinem hohen Tempo kann der Flügelspieler jede Abwehr in der Bundesliga vor Herausforderungen stellen. Trainer René Wagner lobte ihn mehrfach öffentlich und zurzeit scheint es, als ob Maina die Nase vor Konkurrent Jan Thielmann habe. Seit 2022 spielt der 27-Jährige für den FC, auch wenn er immer wieder mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatte. In seiner fünften Spielzeit in Köln möchte er sich nun endgültig festspielen. In der Sommervorbereitung hat er dafür bereits einen guten Grundstein gelegt.

Luca Waldschmidt

Bei Waldschmidt spalten sich seit Jahren die Meinungen der Fans. Auf der einen Seite bescherte er den Geißböcken durch seine Tore schon viele wichtige Punkte, auf der anderen Seite wirkt er in manchen Partien wie ausgewechselt. Gerade sein linker Fuß kann eine große Waffe sein. In der Vorbereitung glänzte er mit fünf Treffern. Nur Marius Bülter erzielte genauso viele Tore. Beide gelten jedoch als „Testspiel-Könige“, die in der Vorbereitung regelmäßig treffen, diese Leistungen in Pflichtspielen aber nicht bestätigen können. Der Stürmer hat in der neuen Saison die Möglichkeit, diesen Status abzulegen und durchzustarten. In guter Form kann Luca Waldschmidt jedes Spiel zugunsten des FC entscheiden. Ob er diese Chance nutzen kann oder ob er sich am Ende erneut mit einem Bankplatz zufrieden geben muss, wird sich im Saisonverlauf zeigen.

Youssoupha Niang

Gerade in den ersten Testspielen des Sommers deutete Niang an, dass ihm in dieser Saison der große Durchbruch gelingen könnte. Seit dem vergangenen Winter ist der Bonner ein fester Teil des Profikaders und kam bereits in zehn Bundesligaspielen zum Einsatz. Ein Tor ist ihm bisher nicht gelungen. In Köln glaubt man weiterhin an den flexiblen Offensivspieler. Im Gegensatz zu Fynn Schenten, der ebenfalls in der abgelaufenen Spielzeit im Sturm debütierte, wurde Niang nicht verliehen. Stattdessen trainierte er von Anfang an mit den Profis und wusste dabei zu überzeugen. Zwischenzeitlich schien sogar ein Platz in der Startelf möglich. Zum Saisonstart ist für Niang eine Jokerrolle realistisch. Mit Blick auf die Zukunft könnte er den FC-Fans noch viel Freude bereiten.

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Was ist mit Mikey Moore?

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Harte Kaderentscheidungen beim 1. FC Köln: Wen es jetzt treffen könnte

Thomas Kessler und René Wagner beim Testspiel des 1. FC Köln
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Harte Kaderentscheidungen beim 1. FC Köln: Wen es jetzt treffen könnte

Nach dem Doppeltest gegen den SC Paderborn kündigte Thomas Kessler eine Verkleinerung des Kaders vor dem ersten Pokalspiel in Würzburg an. Zusätzlich sollen in dieser Woche weitere Neuzugänge folgen. Für einige Spieler könnte die Luft am Rhein nun dünn werden. Diese Spieler könnten den Kaderentscheidungen zum Opfer fallen.

Für diese Woche kündigte René Wagner Entscheidungen zur Kader-Verschlankung. Der Trainer wolle zusammen mit den Verantwortlichen und seinem Trainerteam schauen, wer noch aus dem Kader fällt.

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Nach einer lockeren Einheit am Montag haben die Profis des 1. FC Köln zwei freie Tage, bevor ab Donnerstag die Vorbereitung auf die erste Pokalrunde in Würzburg startet. Laut Thomas Kessler könnte der Kader dann anders aussehen als noch in der vergangenen Woche. „Grundsätzlich glaube ich, dass auf der Zugangsseite in der kommenden Woche etwas passieren wird“, so der Geschäftsführer Sport. Für einige junge Spieler könnte es zurück in die Regionalliga zur U21 gehen und auch gestandene Profis könnten der Verkleinerung zum Opfer fallen und womöglich daraufhin einen Wechsel anstreben.

Leihrückkehrer außen vor

Julian Pauli und Elias Bakatukanda sind beide in diesem Sommer nach Köln zurückgekehrt. Nach Leihstationen in Dresden und Linz wollten sie sich nun beim FC durchsetzen. Derzeit sind beide jedoch außen vor. Zusätzlich hatten beide während der Vorbereitung mit Krankheit bzw. Verletzungen zu kämpfen. Hinter Jahmai Simpson-Pusey, Neuzugang Luka Lochoshvili, Joel Schmied und Rav Van den Berg, sind die beiden Eigengewächse aktuell nur die Innenverteidiger Nummer fünf und sechs im Kölner Profikader. Im Laufe der Saison kehrt außerdem Ex-Kapitän Timo Hübers nach Verletzungspause zurück und könnte Ansprüche auf Spielzeit stellen. Ob eine weitere Leihe eine Option wäre, oder ob die Spieler Verkaufskandidaten sind, wird sich zeigen.

Aussortiert auf außen

Während des Sommers kursierte fast schon eine Liste durch die Medien. Darauf standen die Namen verschiedener Spieler, die der FC bei entsprechendem Angebot bereit wäre abzugeben. Zwei der Namen waren Jan Thielmann und Linton Maina. Beide gehören schon seit Jahren zum Kader und sind absolute Publikumslieblinge. Die Entwicklung, die man sich vor ein paar Jahren von ihnen erhofft hatte, ist jedoch in beiden Fällen zuletzt stagniert. Aktuell stehen neben Thielmann und Maina mit Reigan Heskey und Said El Mala insgesamt vier Spieler für die beiden offensiven Außenpositionen im Aufgebot. Mikey Moore soll in den nächsten Tagen verpflichtet werden und könnte ebenfalls auf dieser Position eingesetzt werden. Eigentlich eine gute Besetzung. Es könnte sein, dass der ein oder andere Spieler seine Chance auf Einsatzzeit schwinden sieht. Solche Situationen hatte Kessler bereits angekündigt: „Wir werden schauen, wie der eine oder andere auf die Entscheidungen in dieser Woche reagieren wird.“ Zudem ist auch ein El Mala-Abgang weiterhin nicht ausgeschlossen.

Spitzenverdiener als Bankwärmer

Ein weiterer Name war Luca Waldschmidt. Der ehemalige Nationalspieler blickt bisher auf eine sehr wechselhafte Zeit in Köln zurück. Trotz vieler wichtiger Tore und entscheidenden Szenen, konnte er auch in vielen Spielen nicht überzeugen und trieb die FC-Fans mitunter schon mal zu Frust. In der aktuellen Vorbereitung schoss er zwar mehr Tore und sammelte Assists als jeder andere und war auch in Paderborn doppelt erfolgreich, aber als gesetzter Stammspieler wirkt er trotzdem nicht. Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass Hertha BSC Interesse bekundet haben soll. Wie seine Rolle für die anstehende Spielzeit aussehen wird, ist noch unklar.

Regionalliga statt Bundesliga

René Wagner hat in diesem Sommer einigen Spielern aus der U21 die Chance gegeben, sich bei den Profis zu zeigen. Auch wenn ab Donnerstag der Weg für einige zurück in die Mannschaft von Manuel Hartmann gehen wird, findet Wagner lobende Worte. „Die machen einen guten Job, die trainieren gut, die hauen sich jedes Spiel rein, wo sie dabei waren und haben alle einen guten Eindruck hinterlassen“, so der Trainer. Während Spieler wie Maik Afri Akumu, Nilas Yacobi und Kristiyan Irmiev ab Donnerstag wohl nicht mehr mit den Profis trainieren werden, sollte David Fürst nach der Verletzung von Sebastian Sebulonsen zunächst gesetzt sein, zumindest als Bankspieler. Patrik Kristal und Jonathan Friemel könnten dabei sein, sollten bis Würzburg keine Neuzugänge für ihre Positionen präsentiert worden sein. Welche Spieler am Ende auf dem Trainingsplatz stehen, wird man ab Donnerstag sehen.

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Entscheidende Woche? Welche Transfers beim 1. FC Köln nun noch anstehen könnten

Thomas Kessler am Geißbockheim
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Entscheidende Woche? Welche Transfers beim 1. FC Köln nun noch anstehen könnten

Am kommenden Montag startet der 1. FC Köln in Würzburg in die Pflichtspielsaison. Die Kaderplanung ist allerdings noch lange nicht abgeschlossen. Thomas Kessler kündigte an, dass in den nächsten Tagen einiges passieren soll. Die erste Neuverpflichtung gab es nun beim 1. FC Köln: Diese Transfers könnten diese Woche folgen.

Der FC hat klare Pläne, die jetzt endlich umgesetzt werden sollen. Wie viel Budget dafür zur Verfügung steht, dürfte sich zeitnah zeigen. Geschäftsführer Sport Thomas Kessler kündigte für diese Woche neue Akteure auf der Zugangsseite an. Mit Thijs Dallinga ist der erste gefunden. Folgt ein weiterer?

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Die beiden Kölner Niederlagen in Paderborn am Sonntag haben gezeigt, dass der FC-Kader noch einige Schwächen aufweist. Weder die vermeintliche A-Elf noch die zweite Reihe konnte sich gegen die Aufsteiger aus Ostwestfalen durchsetzen. Der FC verlor die beiden Duelle mit 2:3 und 3:4. Dementsprechend soll vor dem Pflichtspielauftakt in vielen Mannschaftsteilen noch einmal nachgelegt werden. „Grundsätzlich glaube ich, dass auf der Zugangsseite in der kommenden Woche etwas passieren wird“, äußerte sich Thomas Kessler am Sonntag und ließ am Montag seinen Worten mit der Verpflichtung von Thijs Dallinga Taten folgen. Doch einige weitere Namen kursieren schon länger rund um das Geißbockheim, andere könnten überraschen.

Lange erwartete Verstärkungen

Der Transfer von Thijs Dallinga an den Rhein ist nun also fix. Der niederländische Stürmer wird für eine Saison aus Bologna ausgeliehen und eine weitere Option für die Sturmspitze sein. Der Deal soll zudem eine Kaufoption beinhalten, sodass der Offensivmann im kommenden Sommer fest verpflichtet werden könnte. Dallinga ist dann wohl in Würzburg bereits eine Kaderoption. Auch die Gerüchte um Mikey Moore reißen nicht ab. Der Engländer soll für eine Saison von den Tottenham Hotspur ausgeliehen werden. Da die Londoner große Stücke auf Moore setzen, wäre in diesem Deal keine Kaufoption enthalten. Trotzdem verspricht man sich von ihm viel in Köln. Die beiden Clubs sollen sich auch schon einig sein. Lediglich Spurs-Coach Roberto De Zerbi muss noch zustimmen. Er möchte sich den Spieler noch ansehen und entscheiden, ob Moore nicht bereits in dieser Saison eine Option für Tottenham sein könnte.

Der Youngster traf zudem am vergangenen Wochenende im Testspiel gegen die TSG Hoffenheim doppelt. Der Wechsel nach Köln gilt dennoch weiterhin als wahrscheinlich und könnte sogar noch wahrscheinlicher werden. Denn Tottenham soll sich mittlerweile mit Savinho und Manchester City einig sein. Ein Transfer wird dadurch wahrscheinlicher.

Die ewige Sechser-Suche

Seit Wochen sucht der 1. FC Köln nach einem erfahrenen Mann für das defensive Mittelfeld. Eine Woche vor Saisonstart ist diese Suche immer noch nicht beendet. Der Bedarf in der Zentrale ist weiterhin groß. Zuletzt wurden die Gerüchte um eine Rückkehr von Ellyes Skhiri plötzlich wieder lauter. In Frankfurt hat der Tunesier keine Zukunft mehr. Bei den Gehaltsvorstellungen sollen Club und Spielerseite jedoch weiterhin ein Stück auseinander liegen. Auch Rani Khedira wird immer wieder genannt. Ob einer dieser beiden in der nächsten Saison mit dem Geißbock auf der Brust aufläuft oder ob am Ende doch ein anderer Kandidat kommt, könnte sich diese Woche entscheiden. In welches Regal der FC greifen kann, hängt auch weiterhin von der Personalie Said El Mala ab. Nach dem geplatzten Deal mit Borussia Dortmund soll sich nun RB Leipzig mit einer möglichen Verpflichtung des Kölner Publikumslieblings auseinandersetzen. Sollte El Mala die Kölner doch noch verlassen, könnten für die Domstädter kurzfristig ganz neue Türen aufgehen.

Weitere Baustellen

Der FC sucht bereits seit Beginn des Sommers nach einem Ersatzmann für Gideon Mensah auf der Position des Linksverteidigers. Bisher wurde diese Rolle von Jonathan Friemel ausgefüllt. Der ehemalige U19-Kapitän ist eigentlich in seiner ersten Saison im Herrenbereich zunächst für die Regionalliga-Mannschaft eingeplant. Auch wenn er bisher eine gute Figur abgegeben hat, ist der Schritt in den Profi-Kader in diesem Sommer wohl noch zu groß für ihn. Konkrete Namen wurden für diese Position bislang nicht gehandelt. Außerdem könnte sich auch auf der offensiven Außenbahn noch etwas tun. Derzeit stehen mit Said El Mala, Reigan Heskey, Linton Maina und Jan Thielmann vier Optionen für die beiden Positionen zur Verfügung. Auch hier könnte nachgelegt werden, insbesondere wenn einer der Akteure den Club auf den letzten Metern verlassen sollte. Auch darüber dürfte diese Woche Klarheit bringen.


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>> Thomas Kessler kündigt harte Entscheidungen an

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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Gibt es aktuell realistische Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Vor allem ein Wechsel von Mikey Moore erscheint aktuell sehr wahrscheinlich. Spieler und Verein sollen sich einig sein. Allerdings hält man in Tottenham große Stücke auf den Spieler. Trainer Roberto di Zerbi trifft offenbar die finale Entscheidung. Zudem werden nach wie vor Ellyes Skhiri und Rani Khedira für die Position auf der Sechs genannt. Und auch Marcel Regula könnte eine Option werden,

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Quantitativ gut besetzt, doch noch nicht sattelfest: Dennoch harte Konkurrenz in der Innenverteidigung

Droht Rav van den Berg beim 1. FC Köln die Bank?
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Quantitativ gut besetzt, doch noch nicht sattelfest: Dennoch harte Konkurrenz in der Innenverteidigung

Beim Blick auf die Kaderplanung der Feldspieler scheint nur die Innenverteidigung bei den Geißböcken komplett zu sein. Doch ausgerechnet die schwächelte zuletzt. Dabei ist die Konkurrenz groß. Neben dem verletzten Timo Hübers stehen insgesamt sechs gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Auch wenn sich langsam eine Hierarchie erkennen lässt, ist laut Trainer René Wagner die Paarung für die ersten Pflichtspiele noch unklar beim 1. FC Köln: Einige Schwächen und harte Konkurrenz in der Innenverteidigung.

Zwei Wochen vor dem Deadline Day sind noch nicht alle Lücken im Kader der Kölner gestopft. Bei den Feldspielern scheint aktuell die Innenverteidigung als einziger Mannschaftsteil komplett zu sein. Wagner stehen sechs Innenverteidiger zur Verfügung. Gegen Paderborn avancierte die Innenverteidigung zum Schwachpunkt der Mannschaft. In beiden Duellen kassierte der FC jeweils drei Gegentreffer innerhalb von rund 15 Minuten.

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So wirklich sattelfest wirkte die Kölner Innenverteidigung in den letzten Tests vor dem Pflichtspiel-Auftakt in der kommenden Woche nicht. Gegen den Liga-Konkurrenten Paderborn gab es am Sonntag in 180 Minuten sieben Gegentore, davon jeweils drei innerhalb von gut 15 Minuten. „Das ist genau das, woran wir arbeiten müssen. Da sind wir nicht mehr ganz im Plan, da ist dann nicht mehr alles so sauber“, sagte René Wagner am Sonntag. Da müssen wir in der Phase dann auch Führung innerhalb der Mannschaft übernehmen. „Auch beim Test gegen den Zweitligisten Hertha BSC funktionierte die Innenverteidigung noch nicht wie erhofft. Dabei ist die Konkurrenz gerade in diesem Mannschaftsteil besonders groß. Nicht nur das. Eigentlich ist die Innenverteidigung unter den Feldspielern der einzige Mannschaftsteil, der bereits komplett ist. Transfers sind stand jetzt nicht mehr vorgesehen.

Vierkampf um zwei Startelfplätze?

Ein Problem der Abstimmung? „Wir testen Kombinationen und schauen, dass sich am Ende die zwei besten durchsetzen.“ Unter diese pragmatische Überschrift stellte FC-Cheftrainer René Wagner im Anschluss an das Testspiel gegen Real Sociedad am Samstag vor einer Woche die unterschiedlichen Kombinationen, die es in der Vorbereitung in der Kölner Innenverteidigung bereits gegeben hatte. In der Abwehrzentrale herrscht tatsächlich ein harter Konkurrenzkampf. Zuletzt sprach der Übungsleiter der Geißböcke konkret meist über vier Kandidaten: Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey, Rav van den Berg und Neuzugang Luka Lochoshvili. Alle vier bringen unterschiedliche Qualitäten mit. Schmied ist ein Führungsspieler, der auf dem Platz Verantwortung übernimmt. Könnte also genau die erhoffte Führung mit ins Spiel bringen. Obwohl Schmied nach seinem Wechsel im Januar 2025 zunächst einige Unsicherheiten in seinem Spiel hatte, konnte er sich stabilisieren und regelmäßig Leistungen auf einem konstant ordentlichen Niveau zeigen.

Deutlich weniger Anlaufzeit braucht Simpson-Pusey nach seiner Ankunft in Köln im Winter 2026. Der 20-Jährige konnte sofort überzeugen. Nach seiner Leihe wurde der junge Engländer in diesem Sommer von Manchester City fest verpflichtet. Trainer Wagner schätzt an ihm besonders, „dass seine Qualität mit Ball natürlich eine besondere ist.“ Seit diesem Sommer am Rhein spielt zudem Luka Lochoshvili. Der 1,92 Meter große georgische Innenverteidiger wurde für rund fünf Millionen Euro aus Nürnberg geholt. „Locho“ soll vor allem Torgefahr bei Standards durch sein gutes Kopfballspiel mitbringen. In der vergangenen Zweitligasaison erzielte der 30-fache georgische Nationalspieler fünf Treffer. Der vierte Anwärter ist der Niederländer Rav van den Berg. Acht Millionen Euro hat der FC vergangenen Sommer für ihn nach England überwiesen. Der große Durchbruch ist dem 22-Jährigen in seiner ersten Bundesligasaison nicht gelungen. Immer wieder wurde er von kleineren Verletzungen zurückgeworfen, überzeugte trotz seiner Qualitäten nur selten.

Mögliche Hierarchie kristallisiert sich heraus

Obwohl René Wagner öffentlich von einem offenen Konkurrenzkampf spricht, in dem er „keine Poleposition vergeben kann“, könnten die jüngsten Testspiele trotzdem Aufschluss über das aktuelle Standing der einzelnen Spieler geben. Simpson-Pusey scheint dabei klar die Nummer eins zu sein. Neben ihm hat Linksfuß Lochoshvili wohl die besten Karten auf einen Platz in der Startelf. Seine frühzeitige Verpflichtung in diesem Sommer sollte dabei helfen, das Kölner Standardproblem der abgelaufenen Saison in den Griff zu bekommen. Im Laufe der Vorbereitung wurden seine Leistungen immer wieder positiv hervorgehoben. Hinter den beiden könnte Schmied gute Chancen auf die Rolle des ersten Ersatzmanns haben. Der Schweizer gilt als zuverlässig, kann sich schnell in eine Abwehrkette einfinden und direkt vorangehen. Außerdem machte er gerade im Trainingslager einen guten Eindruck.

Die Rolle von van den Berg ist derweil unklar. Er läuft womöglich Gefahr, zum Innenverteidiger Nummer vier degradiert zu werden. Das wäre sowohl für den Abwehrspieler als auch besonders für die Geißböcke ein Hinweis auf eine schwere Fehleinschätzung. Schließlich ist die Verpflichtung des Niederländers für die für FC-Verhältnisse sehr hohe Ablöse von acht Millionen Euro gerade mal ein Jahr her. Ob dieses Szenario jedoch wirklich so eintrifft und wie es in diesem Fall für van den Berg weitergehen würde, ist aktuell noch Zukunftsmusik. Auch wenn es zuletzt leise Gerüchte über ein Interesse von Vereinen wie dem FC Everton und West Ham aus England sowie Atalanta Bergamo aus der Serie A gab.

Talente außen vor

Für die beiden Leihrückkehrer Julian Pauli und Elias Bakatukanda scheint es in dieser Saison eher wenig bis keine Perspektive in Köln zu geben. Beide haben zudem aufgrund von Verletzungen Teile der Vorbereitung verpasst und müssen sich auch deshalb zunächst hinter den anderen einreihen. Pauli konnte in den beiden Tests gegen Real Sociedad zwar seine ersten Minuten sammeln, im Kampf um die Startelf wurde er von seinem Coach trotzdem erst einmal nicht erwähnt, gegen Paderborn fehlte der Youngster.

Für beide FC-Eigengewächse wäre eine erneute Leihe zum Sammeln von Spielpraxis eine Option. Dem Vernehmen nach soll aktuell nur Elias Bakatukanda verliehen werden. Im Saisonverlauf kehrt zudem auch Ex-Kapitän Timo Hübers zurück und könnte wieder zu einer ernsthaften Option für die Startelf werden. Wie sein Comeback nach schwerer Verletzung verläuft, bleibt aber abzuwarten. Sollte der 30-Jährige allerdings zu seiner alter Form zurückfinden, wird auch er im Kampf um die Anfangsformation ein Wörtchen mitzureden haben.

Der Konkurrenzkampf ist also groß, die Leistungen waren aber gerade gegen Hertha und Paderborn in der Defensive phasenweise alles andere als überzeugend. René Wagner sprach nach den Duellen davon, ausreichend Video-Material bekommen zu haben und nun noch einmal in einer ausführliche Analyse zu gehen. Der Trainer erklärte aber auch, dass die Spieler wüssten, woran man nun arbeiten müsse. „Es war ein guter Test gegen einen guten Gegner. Beide Mannschaften stehen eine Woche vor dem Pokalstart – zu dem Zeitpunkt war es der Test, den wir brauchten, um an ein, zwei Stellschrauben zu drehen, die jetzt wichtig werden.“  Dass das Team in der Innenverteidigung stabil stehen kann, zeigten die Testspiele gegen Real Sociedad.

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Kein Ende in Sicht: Wie die Zeit bei der Sechser-Suche immer mehr zum Problem wird

Thomas Kessler und René Wagner beim Testspiel des 1. FC Köln
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Kein Ende in Sicht: Wie die Zeit bei der Sechser-Suche immer mehr zum Problem wird

Schon seit Wochen sucht der 1. FC Köln nach einem erfahrenen Mann für das defensive Mittelfeld. Einige Namen kursierten rund um das Geißbockheim, verpflichtet wurde jedoch bisher niemand. Nun steht bald der Pflichtspielstart an für den 1. FC Köln: Die Zeit wird bei der Sechser-Suche zum Faktor.

Die Abgänge in diesem Sommer von Florian Kainz, Denis Huseinbasic und besonders Eric Martel haben ein Loch im zentralen Mittelfeld des 1. FC Köln aufgerissen. Mit Paul Okon-Engstler wurde bereits ein neuer Spieler für diese Position verpflichtet. Der 21-Jährige Australier bringt viel Potenzial mit, Erfahrung in einer europäischen Topliga hat er bisher allerdings noch keine. Ein erfahrener Mann für das Zentrum soll daher noch folgen. Viel Zeit zum Ankommen in Köln bleibt diesem allerdings nicht.

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Am 24. August startet der 1. FC Köln mit dem Pokalspiel in Würzburg in die Pflichtspielsaison. Viel Zeit bis dahin bleibt nicht mehr, besonders weil die Kaderplanung der Geißböcke noch nicht abgeschlossen ist. Der größte Handlungsbedarf besteht im Mittelfeldzentrum. Dort wurden schon einige Namen wie Edson Alvarez, Ellyes Skhiri oder Rani Khedira gehandelt, verpflichtet wurde für die Rolle des erfahrenen, defensivstarken Anführer aber noch niemand. Die bisher erfolglose Suche nach einem neuen Sechser wird währenddessen immer mehr zum Problem für den FC. 

Generalprobe ohne Hauptdarsteller

Bei den letzten beiden Testspielen der Wagner-Elf am Sonntag in Paderborn wird der gesuchte neue Mann logischerweise noch nicht auf dem Platz stehen. Während bei Spielern wie Mikey Moore oder Thijs Dallinga nur noch auf die Freigabe gewartet wird, ist es auf der Sechserposition in den vergangenen Tagen verhältnismäßig ruhig geblieben. Zuletzt galt Rani Khedira als wahrscheinlichste Lösung. Den erfahrenen Tunesier kennt Wagner noch aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Union Berlin. Aber auch die Gerüchte um Ellyes Skhiri nahmen in den vergangenen Tagen wieder an Fahrt auf. Ob die beiden jedoch wirklich die Wunschlösungen sind, ist unklar.

Zum aktuellen Zeitpunkt der Vorbereitung sollte die Mannschaft jedoch idealerweise bereits nahezu komplett sein. Ergibt sich kurzfristig eine interessante Option oder möchte sich ein Spieler vor dem Saisonstart noch verändern, gehören schnelle Transfers in den letzten Zügen der Transferphase seit Jahren schon zum Geschäft dazu. Auf einer so zentralen Position wie der Sechs ist so eine späte Verpflichtung hingegen unüblich. Der FC braucht einen Anführer für die Zentrale, der die junge, talentierte, aber auch weitgehend unerfahrene Mannschaft um ihn herum führen kann. Im Optimalfall wäre dieser Spieler schon zum Start der Vorbereitung oder spätestens im Trainingslager dabei gewesen. Nun muss er, sofern ein solcher Kandidat gefunden wird, direkt im Pflichtspiel debütieren. Ein Umstand, der ein schnelles Ankommen am Geißbockheim zusätzlich erschwert.

Paniktransfer oder Glücksfall?

Die Ausgangsposition der Kölner ist zum aktuellen Zeitpunkt alles andere als optimal. Jeder weiß, dass der FC dringend noch einen Sechser benötigt, sodass die Vereine ihre Ablösevorstellungen dementsprechend anpassen können. Zudem ist das Profil, nach dem die Geißböcke suchen, selten und entsprechend gefragt. Nur wenige Spieler sind in der Lage, ein Team auf diesem Niveau anzuführen und ihre Mitspieler besser zu machen. Bisher ist es dem FC nicht gelungen, einen solchen Spieler an Land zu ziehen. Mit Blick auf den bald anstehenden Saisonstart und den weit fortgeschrittenen Transfermarkt könnte es schließlich zur Verpflichtung eines Spielers kommen, der nicht vollständig den Anforderungen der Kölner entspricht.

Gleichzeitig bietet die Spätphase der Wechselperiode auch immer die Chance auf Transfers von kurzfristig wechselwillig gewordenen Profis. Wenn ein Akteur kurz vor Saisonstart bemerkt, dass es schwer für ihn wird, auf Einsatzzeit zu kommen bei seinem aktuellen Club, dann gehen häufig noch einmal Türen auf. Zudem haben die FC-Verantwortlichen gerade in diesem Sommer gezeigt, dass sie verschiedene Märkte im Blick haben. Es bleibt abzuwarten, welchen Spieler sie dieses Mal aus dem Hut zaubern. Mindestens genauso wichtig bleibt dabei jedoch die Frage, wie lange es noch dauert, bis diese Kaderbaustelle endlich abgeschlossen ist.

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„Tadelloses“ Verhalten trotz Wechselwunsch: Der etwas widersprüchliche Teil im El-Mala-Poker

Said El Mala im Testspiel gegen Sociedad
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„Tadelloses“ Verhalten trotz Wechselwunsch: Der etwas widersprüchliche Teil im El-Mala-Poker

Seit Wochen laufen bereits die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln bezüglich eines Wechsels von Said El Mala. Nun soll der BVB laut „Sky“ ein neues Angebot abgegeben, das die Geißböcke wohl wieder abgelehnt haben. Trotzdem ist der Druck auf Kölner Seite aus einem Grund nicht sonderlich hoch: Said El Malas „tadelloses“ Verhalten hilft dem 1. FC Köln.

Während seit Wochen davon berichtet wird, dass Said El Mala auf jeden Fall zu Borussia Dortmund wechseln möchte, merkt man das dem Youngster im Training und in den Testspielen noch gar nicht an. So findet auch sein Trainer das Verhalten des umworbenen Profis „tadellos“. Dabei ist das aus einer rein rationalen Sicht auch widersprüchlich.

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In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Fälle von Spielern, die zum Beispiel durch Trainingsstreiks versucht haben, einen Transfer herbeizuführen und Druck auf den eigenen Club aufzubauen. Ein Verhalten, das zum Beispiel auch Imad Rondic vor seinem Wechsel nach Köln nachgesagt wurde. Von solchen Aktionen ist Said El Mala ganz weit entfernt. So kann man ihm bei den Geißböcken keinen Vorwurf machen. Denn trotz der anhaltenden Gerüchte um seine Person, tritt er nach wie vor professionell auf. Man sollte ohnehin nicht erwarten, dass sich der Shootingstar aus Köln wegstreiken will – mit seinem Verhalten spielt El Mala dem FC noch in die Karten.

Lob von Wagner

„Der Junge gibt jeden Tag jedem das Gefühl, dass er mit keiner Silbe auch nur daran denkt, wegzugehen“, lobte etwa Trainer René Wagner sein Verhalten. El Mala erweckt nicht den Anschein, den Verein um jeden Preis verlassen zu wollen. Auch von Lustlosigkeit im Training ist nichts zu sehen. Der Offensivmann ist immer voll dabei und probiert sich weiterhin, jeden Tag zu verbessern. Auch für die Fans nimmt er sich bei jeder Gelegenheit viel Zeit, schreibt Autogramme und posiert für die Kamera. Vereinzelte Kommentare zu seinem Abgang ignoriert der 19-Jährige gekonnt.

Gerade in diesem jungen Alter ist so ein Auftreten nicht selbstverständlich. Wagner kommentierte die Situation so: „Ich kenne die Gründe nicht für Saids Erwachsenwerden im Sommer, aber wenn die ganzen Gerüchte dazu beitragen, dass so ein Said El Mala im Training und am Ende im Spiel bei rauskommt, dann waren die Gerüchte sehr gut für uns, weil er aktuell ein Bild zeigt, das ist tadellos.“ Dabei ist das Verhalten aus einer rein rationalen Sicht durchaus widersprüchlich.

Kein Druck auf Seiten der Kölner

Denn auf der einen Seite möchte El Mala den FC wohl gerne in Richtung Dortmund verlassen, auf der anderen Seite hilft sein aktuelles Verhalten den Kölnern enorm. Am Rhein verspürt man keinen Druck, sein Top-Talent unter allen Umständen abgeben zu müssen. Insbesondere der Zeitpunkt durch die bereits weit fortgeschrittene Transferperiode würde im Falle eines Verkaufs für neue Herausforderungen sorgen. Dementsprechend dürfte der FC sich genau überlegen, ob ein solcher Transfer überhaupt noch Sinn ergibt, auch wenn irgendwann die viel diskutierten 50 Millionen Sockelablöse auf dem Tisch liegen sollten. Gerade das Wissen um das professionelle Auftreten von El Mala sollte den FC-Bossen in der Hinsicht jedoch Ruhe geben.

Auch der Spieler macht den Anschein, als ob er sich auch noch eine weitere Saison in den Kölner Farben vorstellen könnte, auch, wenn er mit einem Wechsel wohl sehr liebäugelt. Sollte seine Entwicklungen weiter so steil bergauf gehen, würden sowohl El Mala als auch der 1. FC Köln davon profitieren. Der Verein behält seinen Starspieler und Publikumsliebling in den eigenen Reihen und der Spieler kann sich ein weiteres Jahr entwickeln, ohne das Risiko, einer neuen Herausforderung möglicherweise noch nicht gewachsen zu sein. Auch die Ablösesumme könnte noch einmal deutlich nach oben getrieben werden. In welchem Trikot El Mala in der kommenden Saison aufläuft, dürfte sich in den nächsten Tagen entscheiden. Jetzt ist aber schon klar, egal wie es ausgeht, dass er sich bisher einwandfrei verhalten hat und viele andere Spieler sich ihn in der Hinsicht zum Vorbild nehmen können.


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Faktor René Wagner: Rani Khedira könnte eine Soforthilfe sein – oder greift der FC doch in ein höheres Regal?

Rani Khedira könnte von Union zum FC kommen (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
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Faktor René Wagner: Rani Khedira könnte eine Soforthilfe sein – oder greift der FC doch in ein höheres Regal?

Der 1. FC Köln sucht seit geraumer Zeit nach einem erfahrenen Sechser, der die Mannschaft anführt. Ein Kandidat ist Rani Khedira von Union Berlin. Obwohl der Saisonstart keine zwei Wochen mehr entfernt ist, könnte gerade der 32-Jährige sich jedoch schnell zurechtfinden beim 1. FC Köln: Wird Wagner bei Khedira zum entscheidenden Faktor?

Laut „Sky“ soll der 1. FC Köln Gespräche mit Rani Khedira führen. Dabei könnte die gemeinsame Vergangenheit mit FC-Trainer René Wagner ein entscheidender Faktor für eine mögliche Verpflichtung des Sechsers sein.

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Das erste Pflichtspiel der Saison in Würzburg rückt näher und die Kaderplanung beim 1. FC Köln ist noch nicht abgeschlossen. Die höchste Priorität hat dabei die Verpflichtung eines neuen defensiven Mittelfeldspielers, der viel Erfahrung mitbringt. Viel Zeit bleibt dem Neuzugang jedoch jetzt schon nicht mehr, um sich an den Verein, den Trainer und das neue System zu gewöhnen. Das ist auch der Fall bei Rani Khedira. Gerüchte um den 32-Jährigen kursieren schon länger am Geißbockheim. Jetzt berichtete „Sky“ am Dienstag davon, dass der FC aktuell mit dem tunesischen Nationalspieler spricht. Dabei hat er gegenüber anderen Kandidaten einen entscheidenden Vorteil, der die Eingewöhnungszeit deutlich verkürzen und auch der Grund für einen potenziellen Wechsel in die Domstadt sein könnte.

Gemeinsame Vergangenheit mit Wagner

Khedira hat nämlich bereits mit René Wagner zusammengearbeitet hat. Als Co-Trainer von Steffen Baumgart stand der heutige FC-Coach im Jahr 2025 einige Monate bei den Eisernen unter Vertrag. Trainer und Spieler sind sich dementsprechend nicht unbekannt. Wagner weiß um die Stärken von Khedira, wie er innerhalb einer Mannschaft funktioniert und um die tägliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig kennt der Weltmeister-Bruder die Arbeit mit Wagner und seine Idee von Fußball. Von dieser Bekanntschaft der beiden könnten also Verein und Spieler profitieren. Der 1. FC Köln würde seinen gesuchten Anführer auf der Sechs bekommen. Dass Khedira ein Führungsspieler ist, hat er in den letzten Jahren in Berlin unter Beweis gestellt. 149-mal ist er für Union in der Bundesliga aufgelaufen, in einigen davon auch als Kapitän, und erzielte dabei acht Tore für die Köpenicker. Über alle Stationen hinweg kommt der Defensivspezialist sogar auf 287 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. Genau das Profil, das am Geißbockheim gesucht wird.

Aber auch Khedira selbst könnte von diesem Wechsel profitieren. Mit Aljoscha Kemlein hat sich in Berlin letztes Jahr in defensiver Mittelfeldspieler hervorgetan, dem die Zukunft gehört. Auch Andras Schäfer gilt als gesetzt bei den Eisernen. Für Khedira besteht also das Risiko, dass seine Einsatzzeit unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli deutlich zurückgeht. Beim FC wäre er hingegen als Anführer im Mittelfeld eingeplant. Darüber hinaus kennt er Wagner und seine Vorstellungen von Fußball und würde sich vermutlich schnell darin einfinden. Mit seiner Erfahrung wäre der 32-Jährige in der Lage, in einer jungen Kölner Mannschaft Verantwortung zu übernehmen und seine Mitspieler mitzureißen. Ein spannendes Projekt, dass für den Tunesier in den letzten Jahren seiner Karriere noch einmal verlockend sein könnte. Nach Paul Okon-Engstler und Gideon Mensah wäre Khedira zudem der dritte WM-Fahrer, der noch im Sommer des Turniers nach Köln wechselt.

Khedira oder doch ein höheres Regal?

Wie mehrere Spieler im Laufe der Sommervorbereitung bereits berichteten, legt René Wagner großen Wert auf eine Vertrauensbasis zwischen ihm und seinen Spielern. Jeder soll wissen woran er ist und der regelmäßige Austausch mit seinen Schützlingen steht auf der Tagesordnung. Während die Zeit bis zum Pflichtspielauftakt immer weniger wird, wäre im Fall Khedira womöglich eine deutlich schnellere Integration in die Gruppe möglich, da Spieler und Trainer bereits wissen, wie ihr Gegenüber tickt. Einen Wechsel an den Niederrhein zu Borussia Mönchengladbach soll Khedira selbst kürzlich noch abgesagt haben. Dem FC soll er hingegen etwas offener gegenüber stehen. Ob das auch an Wagner liegt?

Trotzdem gibt es aus FC-Sicht einen wichtigen Faktor, der gegen eine Khedira-Verpflichtung sprechen könnte. Wenn die Geißböcke Said El Mala verkaufen, hätten sie genügend Geld, um nochmal in ein höheres Regal zu greifen. In dem Fall wäre die Frage, was die Verantwortlichen um Sportgeschäftsführer Thomas Kessler und Trainer Wagner priorisieren: Einen Spieler wie Khedira, den Wagner kennt und der sich schneller eingewöhnen kann oder einen teureren Spieler mit noch größeren Qualitäten, der kurzfristig vielleicht Anpassungsprobleme haben könnte, jedoch langfristig eventuell dem Kader einen Qualitätsschub verleiht.


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