Marina Hegering jubelt mit ihren Mitspielerinnen
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Der Traum vom Heimfinale lebt: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen in Berlin und ziehen ins Pokal-Achtelfinale ein

Die Frauen des 1. FC Köln haben ihre Pflichtaufgabe in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals erledigt. Auswärts bei Hertha BSC gewannen die Kölnerinnen mit 2:1 und sicherten sich damit ihr Ticket für die nächste Runde. Im Schatten des Berliner Olympiastadions hatten die Gastgeberinnen dem FC nur phasenweise etwas entgegenzusetzen. Die Kölner Tore erzielten Dora Zeller und Pauline Bremer.

Obwohl das Pokalfinale der Damen traditionell in Köln stattfindet, enttäuschte der FC in den letzten Jahren in diesem Wettbewerb. In den vergangenen beiden Saisons war jeweils früh gegen einen Zweitligisten Schluss. In Berlin wurde die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson ihrer Favoritenrolle jedoch gerecht. Am Ende standen ein 2:1-Sieg und das Weiterkommen.

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Zwei Gesichter in der ersten Halbzeit

In den ersten Minuten zeichnete sich schnell ein Spiel auf ein Tor ab. Der FC probierte früh, das Spiel an sich zu reißen. Durch hohes Pressing wurden die Berliner Spielerinnen früh unter Druck gesetzt und zu Ballverlusten gedrängt. Den ersten Abschluss hatte Stürmerin Pauline Bremer, die von Sophie Nachtigall durch einen tiefen Ball in Szene gesetzt wurde. Der Abschluss landete schließlich jedoch nur im Außennetz (3.). Die verdiente Führung folgte nur wenig später. Nach einer Hereingabe von links kam Nachtigall im Sechzehner zum Abschluss. Schlussfrau Inga Lux konnte den Ball zunächst entschärfen, beim Nachschuss von Dora Zeller aus kurzer Distanz war sie jedoch machtlos (14.). Für die Ungarin war es der neunte Treffer bei ihrem 50. Einsatz im FC-Trikot.

Im Anschluss glich sich die Partie jedoch immer weiter an. Der FC überließ der Hertha mehr und mehr das Spiel und wurde zunehmend passiv. Nach einem Fehler im Aufbau kam Hertha-Stürmerin Elfie Wellmann zum Abschluss. Der Schuss der Berlinerin ging nur knapp am linken Pfosten von Torhüterin Lisa Schmitz vorbei. Die Spielerinnen von Britta Carlson streuten regelmäßig einfache Fehler ein und verloren ihre anfängliche Spielkontrolle. Nach einem unsauberen Rückpass von Amelie Bohnen auf Laura Vogt spritze Wellmann dazwischen und tauchte anschließend alleine vor Schmitz auf. Die Berliner Toptorschützin blieb eiskalt und schob zum Ausgleich ein (37.). In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hatte der FC dennoch die Gelegenheit, sofort wieder in Führung zu gehen. Jubilarin Zeller traf mit ihrem Kopfball jedoch nur die Unterlatte. Ein kurzer Schock sorgte die Behandlung von Vanessa Leimenstoll, die nach einem Zweikampf mit einer Kopfverletzung liegen blieb. Kurze Zeit später ging es für die Außenspielerin allerdings weiter.

Schnelle Entscheidung

Wie schon im ersten Durchgang drängten die Domstädterinnen auch nach der Pause auf einen schnellen Treffer. Nach einer Ecke von Laura Feiersinger stieg Bremer in der Mitte am höchsten und traf per Kopf zum 2:1 (51.). Im weiteren Spielverlauf kontrollierte der FC die Partie, wobei Großchancen auf beiden Seiten weitestgehend ausblieben. Nach einer ordentlichen Partie steht der Bundesligist nun im Achtelfinale. Die Auslosung für die nächste Runde findet am Sonntag statt. In der Liga empfangen die Kölnerinnen nächste Woche Samstag (16 Uhr) den SC Freiburg im Franz-Kremer-Stadion. Die wichtigste Erkenntnis des Tages: Der Traum vom Pokalfinale in Köln lebt noch.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Bohnen (Degen 46.), Vogt, Hegering, Leimenstoll (Zawistowska 66.)  – Elsen (Donhauser 89.), Feiersinger, Nachtigall – Bremer, Zeller. Tore: 0:1 Zeller (14.), 1:1 Wellmann (37.), 1:2 Bremer (51.).

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