Über dem Radar – die nächsten Profi-Debütanten

Elias Bakatukanda und Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Über dem Radar – die nächsten Profi-Debütanten

Mit Elias Bakatukanda und Julian Pauli befinden sich zwei Youngster aktuell mit den Profis im Trainingslager, die schon sehr bald die Chance auf den Durchbruch bekommen könnten. Zumindest stehen ihre Chancen nicht schlecht beim 1. FC Köln: Diese Youngster stehen vor ihrem Profi-Debüt.

Bereits in der letzten Spielzeit stand Elias Bakatukanda kurz vor seinem Profi-Debüt, saß auch schon auf der Bank der Geißböcke. Julian Pauli hingegen stand in den vergangenen drei Testspielen in der Startelf. Gute Voraussetzungen für Einsatzzeit bei den Profis des 1. FC Köln: Diese Youngster stehen vor ihrem Profi-Debüt.

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Wenn die Kölner U21 am kommenden Samstag beim SV Eintracht Hohkeppel in die neue Spielzeit der Regionalliga West startet, werden einige potenzielle Leistungsträger fehlen. Leistungsträger, die offiziell im Kader der „Reserve“ aufgeführt werden, eigentlich aber schon mehr als mögliche Ergänzungsspieler bei den Profis sind. Mit Elias Bakatukanda, Julian Pauli und Rijad Smajic sind alleine drei Innenverteidiger mit den Profis ins Trainingslager in die Steiermark aufgebrochen. Aus dem offiziellen U21-Kader spielen zudem Jaka Cuber Potocnik und Meiko Wäschenbach aktuell bei Gerhard Struber in Bad Waltersdorf vor. Dabei ist Smajic im Grunde der Ersatz für Bakatukanda, der zuletzt mit muskulären Problemen ausgefallen war.

Innenverteidiger mit „unfassbaren Voraussetzungen“

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass der 20-Jährige nach der Rückkehr vorerst wieder bei der U21 Spielpraxis sammeln soll. Spielpraxis, ein Begriff, der schon in der vergangenen Saison um die jungen Talente, damals Justin Diehl, Damion Downs und Max Finkgräfe, geisterte. Über viel Einsatzzeit sollen sich die Youngster in der Regionalliga den Feinschliff für das Profi-Dasein holen. Ein wichtiger Baustein in der Entwicklung von jungen Spielern, wie Experten nicht müde werden zu betonen. Und doch könnte es bei mindestens zwei Nachwuchshoffnungen in den kommenden Wochen schon deutlich schneller gehen. Mit Elias Bakatukanda und Julian Pauli stehen zwei baldige Profi-Debütanten in den Startlöchern.

Bakatukanda wurde schon in der vergangenen Spielzeit im Profikader der Geißböcke genannt, saß auch einige Mal in der Bundesliga auf der Bank. Tatsächlich bahnte sich nach der Verletzung von Luca Kilian sowie einigen Ausfällen von Timo Hübers und Jeff Chabot das Bundesliga-Debüt bereits an. Doch Timo Schultz hatte offenbar Bedenken. „Ele hat unfassbare Voraussetzungen“, sagte der damalige FC-Trainer. „Er muss zusehen, dass er konstanter, klarer und härter wird.“ Über eine Leihe in diesem Sommer war bereits spekuliert worden. Doch der Innenverteidiger ist einer der Profiteure der Transfersperre. Eine Leihe wird es jedenfalls sicherlich nicht geben. Im Gegenteil: Durch den Weggang von Chabot, den Kreuzbandriss von Kilian und nun die Verletzung von Max Finkgräfe ist die Personaldecke in der Defensive alles andere als rosig.

Baldiges Debüt im Profifußball

Und damit aber die Chance groß, dass Bakatukanda und/oder Pauli schon sehr bald ihre Profidebüts feiert. Denn nominell stehen nur Timo Hübers und Dominique Heintz als fitte Innenverteidiger im Kader – zumindest bei dem geplanten Verkauf von Nikola Soldo. Gesetzt ist wohl nur Hübers. Die bisherigen Testspiele waren gerade in der Defensive wahrlich nicht aussagekräftig, dennoch erweckten die Youngster einen sehr guten, teils besseren Eindruck als die direkte Konkurrenz. Zumal Heintz möglicherweise auch ein Kandidat auf den Außenpositionen werden könnte. Auffallend: In den vergangenen drei Testspielen stand Pauli jeweils in der Startelf.

Der 19-jährige Innenverteidiger hatte schon in der vergangenen Spielzeit unter Steffen Baumgart vorgespielt – unter anderem beim 6:0 gegen Bergisch Gladbach, eine wirkliche Chance gab es aber noch nicht. Erst vor wenigen Wochen hatte Pauli dann seinen ersten Profivertrag unterschrieben. „Julian bringt vieles mit, um ein richtig guter Innenverteidiger zu werden. Seine Robustheit, sein Tempo, seine Zweikampfstärke und allen voran auch seine Mentalität sorgen für viel positive Phantasie in seine weitere Entwicklung“, sagte Christian Keller damals. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit Julian auch zukünftig daran arbeiten können, aus dieser Phantasie Realität werden zu lassen und seinen Durchbruch in unsere Lizenzspielermannschaft zu realisieren.“ Diese Phantasie könnte schon sehr bald Realität werden.


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Kainz fällt lange aus

Linton Maina ud Damion Downs beziehen das Hotel in Bad Waltersdorf.

FC ist da – erste Bilder

Zurück in der ungeliebten Rolle – die komplizierteste Personalie

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Zurück in der ungeliebten Rolle – die komplizierteste Personalie

In der vergangenen Spielzeit die unumstrittene Nummer eins, nun zweiter Keeper eines Zweitligisten: Marvin Schwäbe ist plötzlich wieder in der Situation, die er eigentlich hinter sich gelassen hatte. Und auch der Abschied gestaltet sich schwierig beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe?

In der vergangenen Saison noch mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht, winkt Stand jetzt die Rolle als Ersatz-Keeper eines Zweitligisten. Dabei ist nicht klar, ob er bleibt beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe?

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Im Testspiel gegen Viktoria Köln durfte er wieder mal 90 Minuten ran, gegen den VfL Rheingold Poll führte er die Mannschaft als Kapitän auf das Feld. Doch obwohl Gerhard Struber bei seinen angekündigten Entscheidungen sicherlich nicht von den Torhütern gesprochen hat, ist alles andere als klar, wie oft Marvin Schwäbe noch für den 1. FC Köln auflaufen wird. In einem Pflichtspiel möglicherweise gar nicht mehr. Die Geschichte ist mittlerweile mehr als bekannt. Schwäbe hatte den FC-Bossen noch während des Kampfs um den Klassenerhalt signalisiert, den Verein im Abstiegsfall verlassen, die Ausstiegsklausel ziehen zu wollen. Die Kölner Verantwortlichen werden das Gesuch dankend entgegen genommen haben. Denn unterm Strich löste Schwäbe damit ein vorprogrammiertes Problem. Der FC lief Gefahr, in der aktuellen Spielzeit mit zwei erstklassigen Torhütern den Weg in der Zweitklassigkeit zu bestreiten.

Schwäbe kam 2021 als Nummer zwei zum FC

Also wurde der Abschiedsgedanke hingenommen und Jonas Urbig, der einst zum Kronprinz von Timo Horn ernannt wurde, der Platz zwischen den Pfosten in Aussicht gestellt – mindestens im Falle des Abstiegs. Der ist mittlerweile Fakt, Urbig somit die Nummer eins und Marvin Schwäbe? Der findet sich plötzlich höchstens in der unliebsamen Rolle wieder, die er bei seinem Wechsel aus Bröndby nach Köln inne hatte. 2021 kam der heute 29-Jährige als Nummer zwei zum FC. Schwäbe war der Ersatz für Timo Horn, sollte den Kölner Stammkeeper aber ein wenig unter Druck setzen, zu besseren Leistungen anstacheln. „Mir war bewusst, dass ich auf jeden Fall erst mal die klare Nummer zwei bin. Meine Rolle war klar besprochen und ich hatte das Ziel, für Konkurrenzkampf zu sorgen, Druck zu machen und wusste, dass ich auch meine Chance bekommen würde“, sagte der Keeper einst dem „Express“ 

Die bekam er und nutzte sie bekanntlich. Und wie aus dem Nichts ist die Rolle nun eine ähnliche. Schwäbe, in der vergangenen Saison noch einer der wenigen konstanten FC-Profis in der Bundesliga, im Dunstkreis der Nationalmannschaft, ist aktuell Ersatzkeeper in der 2. Bundesliga. Eine Position, die er eigentlich schon hinter sich gelassen hat. Und eine Position, die für den FC eigentlich zu teuer sein dürfte. Denn Schwäbe dürfte zu den besser verdienenden Akteuren bei den Kölnern zählen. Es wird wohl nicht im Sinn von Christian Keller sein, mit zwei Torhütern auf diesem Level durch die Saison zu gehen. Nicht umsonst wurde auch der Vertrag mit Philipp Pentke frühzeitig verlängert. Die Nummer zwei der Vorsaison, soll diese Rolle eigentlich auch in dieser Spielzeit bekleiden.

Schwäbe aktuell mit der Mannschaft im Trainingslager

Und schon wieder erinnert die Situation an die vor einem Jahr. Damals (wie auch aktuell) suchte Timo Horn nach einer neuen Beschäftigung, wenn auch nicht mehr beim FC unter Vertrag. Und die Suche gestaltete sich bekanntlich als besonders schwer. Erst im Winter kam Horn bei RB Salzburg unter. Auch in dieser Saison ist der Torwart-Markt kein leichter. Im Grunde waren die beiden Keeper somit erneut Konkurrenten im Kampf um einen Platz zwischen den Pfosten – wenn auch nicht für denselben Club. Immerhin kam Horn nun beim VfL Bochum utner. Schwäbe gibt in den Einheiten der Vorbereitung bislang alles, hat seine Rolle akzeptiert, am Freitag fehlte der Keeper zum Liga-Auftakt – allerdings krankheitsbedingt. Dennoch ist ein Weggang noch immer die wahrscheinlichste Variante.


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Urbig: „Qualität ist hoch“

Linton Maina ud Damion Downs beziehen das Hotel in Bad Waltersdorf.

FC ist da – erste Bilder

Der FC ist in Bad Waltersdorf angekommen – die ersten Bilder

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Der FC ist in Bad Waltersdorf angekommen – die ersten Bilder

Jetzt geht es in die finale Phase. Der 1. FC Köln ist am Sonntagnachmittag im Trainingslager in der Steiermark angekommen. Nach den Verletzungen von Florian Kainz und Max Finkgräfe stellt sich der Kader für die kommenden Tage im Grunde von selbst auf. Die ersten Bilder vom FC aus Bad Waltersdorf.

Für die Geißböcke beginnt nun in Österreich die finale Phase der Vorbereitung. Am 2. August steht bereits das erste Pflichtspiel gegen den Hamburger SV auf dem Spielplan. Der 1. FC Köln ist am Sonntagnachmittag im Trainingslager in der Steiermark angekommen.

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Die Ausfälle von Max Finkgräfe und Florian Kainz haben den FC noch einmal hart getroffen, nun sind die Kölner doch mit einem großen Kader nach Österreich gereist. Streichkandidaten gab es durch die Verletzungen jedenfalls nicht mehr. Im Gegenteil, auch Rijad Smajic, der erst zu den Testspielen zum Kader dazugestoßen ist, bekommt in Bad Waltersdorf aufgrund des Engpasses in der Defensive die Chance, sich zu beweisen. Ebenfalls mit dabei sind die zuletzt angeschlagenen Linton Maina, Luca Waldschmidt, Mark Uth, Marvin Obuz, Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen. Am Abend traf der Bus am Hotel ein. Die Kölner hatten sich gegen Mittag mit 25 Feldspielern sowie vier Keepern am Geißbockheim auf den Weg gemacht, waren dann mit Verspätung nach Wien geflogen, um von dort mit dem Bus die letzten Kilometer Richtung Steiermark zu fahren.

Die ersten Bilder vom FC aus Bad Waltersdorf

Gegen 19 Uhr traf der Bus ein. Ab Montag sind dann die Trainingseinheiten anberaumt. Aufgrund der späten Phase der Vorbereitung wird es nur noch eine Einheit am Tag gaben. Eine erste Einheit am Sonntagnachmittag wurde abgesetzt. Für Gerhard Struber und sein Trainerteam wird es in der Heimat des Trainers vor allem um den Feinschliff gehen. So intensiv wie in den vergangenen Wochen wird es wohl nun nicht mehr werden. Für Mittwoch und Samstag sind jeweils Testsspiele aberaumt. Zunächst spielt Köln gegen Swansea, dann treffen die Geißböcke auf Udinese Calcio. Am kommenden Sonntag folgt dann die Rückreise, bevor es am 2. August mit dem Duell gegen den Hamburger SV mit dem ersten Pflichtspiel ernst wird.


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Dietz verlängert beim FC

Florian Dietz verlängert beim 1. FC Köln

Florian Dietz vom 1. FC Köln
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Florian Dietz verlängert beim 1. FC Köln

Pünktlich zur Abfahrt ins Trainingslager in die Steiermark hat der FC eine Personalie bekannt gegeben: Der 1. FC Köln verlängert mit Florian Dietz.

Nach den beiden Testspielen am Wochenende waren Personalien erwartet worden, diese dürfte überraschen: Der 1. FC Köln verlängert mit Florian Dietz

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Die Personalie überrascht, weil Florian Dietz als potenzieller Wechselkandidat ausgemacht wurde. Nur wurde der Vertrag verlängert. Möglicherweise weil durch den Abgang von Davie Selke die Anzahl an Zielstürmern beim FC gering ist. „Flo hat eine sehr lange Leidenszeit von über eineinhalb Jahren mit schweren verletzungsbedingten Rückschlägen hinter sich. In all dieser Zeit war Aufgeben für ihn nie eine Option. Mit ganz viel Professionalität und Willen hat sich Flo zurückgekämpft“, so Sportdirektor Christian Keller. „Genau diese Widerstandsfähigkeit brauchen wir in unserer Mannschaft. Darüber hinaus wird uns seine Qualität in der Box guttun. Für uns war deshalb klar, dass wir Flo nochmals die Chance geben wollen, zu zeigen, was in ihm steckt.“

Dietz: „Ich bin sehr dankbar, dass mir der FC diese Chance gibt“

Auch Dietz zeigt sich erwartungsgemäß glücklich über die Vertragsverlängerung. „Nach meiner langen Verletzungsphase bin ich endlich wieder richtig fit und der Meinung, dass mein Weg beim FC noch nicht zu Ende ist. Ich bin sehr dankbar, dass mir der FC diese Chance gibt. In der kommenden Saison möchte ich verletzungsfrei bleiben und dem FC dabei helfen, eine gute Rolle in der 2. Bundesliga zu spielen“, sagte der Stürmer.

Dietz wechselte im Sommer 2021 von der SpVgg Unterhaching in die U21 von Köln. Dort empfahl sich der Angreifer mit 13 Toren für mehr. Steffen Baumgart zog Dietz hoch zu den Profis. Sein erstes Tor erzielte Dietz in der Spielzeit 2022/23 im Hinspiel für die Qualifikation der Europa Conference League gegen Fehervar FC. Zudem traf er nach der erfolgreichen Qualifikation für die Gruppenphase beim 4:2-Heimsieg gegen den 1. FC Slovacko und in der Bundesliga beim 2:2 in Leipzig, bevor er sich Ende Oktober im Heimspiel gegen Hoffenheim einen Kreuzbandriss zuzog. In der vergangenen Spielzeit kehrte der Stürmer zurück, spielte aber eigentlich keine Rolle mehr. In den beiden jüngsten Testspielen war er jeweils erfolgreich.


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1. FC Köln testet gegen Udinese Calcio

FC testet gegen Udine

FC gewinnt souverän gegen St. Truiden

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FC gewinnt souverän gegen St. Truiden

Auch im vierten Vorbereitungsspiel hat der FC einen ungefährdeten Sieg eingefahren: Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen VV St. Truiden 3:0. Über weite Strecken waren die Kölner dem belgischen Erstligisten deutlich überlegen.

Der FC feiert auch im vierten Vorbereitungsspiel einen Sieg, dazu einen ungefährdeten: Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen VV St. Truiden 3:0.

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FC-Trainer Gerhard Struber hatte eine finale Bewerbungsphase für die beiden Duelle am Wochenende angekündigt. Erst nach der Begegnung gegen die Viktoria werde der Kader für das Trainingslager verschlankt, bis dahin können sich die Spieler noch in Szene setzen. Die erste Elf gegen den belgischen Erstligisten konnte sich durchaus sehen lassen. Angeführt von Florian Kainz überraschte eigentlich einmal mehr Julian Pauli in der Startelf der Geißböcke. Und die Kölner starteten engagiert. Damion Downs steckte schon nach 60 Sekunden perfekt durch auf Denis Huseinbasic, dessen Querpass aber nicht ankam. Eine Flanke von Kainz setzte Tim Lemperle deutlich neben das Tor. Für Sorgenfalten sorgte aber das frühe Aus von Max Finkgräfe, der bereits nach gut zehn Minuten verletzt vom Platz musste.

Urbig gibt Vorlage zur Führung

Der FC dominierte, ließ in der Defensive lange gar nichts anbrennen, hatte aber weiterhin Probleme, im Vorwärtsgang in die entscheidende Zone zu kommen. Dafür sorgte schließlich Jonas Urbig mit einem langen Ball. Lemperle startete und lupfte die Kugel perfekt über den gegnerischen Keeper. Der FC blieb dran. Jan Thielmann spielte Dejan Ljubicic auf der rechten Seite frei, doch die Flanke kam nicht an. Lemperle machte es deutlich besser, allerdings war der erste Kontakt von Downs nicht sauber genug. Genauso verfehlte Lemperle nach einer weiteren scharfen Hereingabe von Thielmann. Richtig gefährlich wurden die Kölner noch einmal bei einem Standard. Kainz schickte die Kugel aus 20 Metern Richtung Giebel, doch St. Truidens Keeper parierte stark, genauso wie bei einem Kopfball von Timo Hübers sowie einem Flachschuss von Lemperle.

Dietz erhöht auf 3:0-Endstand

Struber wechselte zur Pause und brachte Sargis Adamyan für Kainz. Das Bild blieb das gleiche. Der FC war Spiel bestimmend, die bessere Mannschaft, hatte mehr Ballbesitz, machte aber zu wenig aus der Feldüberlegenheit. Einen langen Ball von Julian Pauli aus der eigenen Hälfte drückte Damion Downs sehenswert über die Linie, stand aber im Abseits. Der nächste Versuch des Stürmers zählte aber nach Vorarbeit von Dejan Ljubicic. Huseinbasic hätte erhöhen können, verzog aber aus 20 Metern, genauso wie Adamyan. Der Armenier legte nach einer knappen Stunde perfekt mit dem Kopf für Lemperle auf, der aber einen Schritt zu spät kam. Wie angekündigt wechselte Struber nach einer Stunde komplett durch.

Unter anderem kamen Steffen Tigges und Florian Dietz, die sich jeweils mit guten, aber erfolglosen Chancen einbrachten. Dietz vergab auch die beste Möglichkeit nach einer Flanke von der rechten Seite, machte es aber schließlich mit einem schicken Lupfer besser: 3:0. Auch Mathias Olesen suchte noch einmal den Abschluss, verfehlte das Tor aber genauso wie einmal mehr Adamyan. Erst in der Schlussphase erreichte der Gegner auch noch einmal das letzte Drittel der Kölner und Jonas Urbig musste erstmals zugreifen, gefährlich wurde es aber nicht mehr. Am Samstag spielt der FC nun gegen Viktoria Köln (14 Uhr), bevor es dann ins Trainingslager in die Steiermark geht.

1. FC Köln: Urbig – Thielmann (60. Schmid), Hübers (60. Heintz), Pauli (60. Smajic), Finkgräfe (13. Wäschenbach, 60. Pacarada) – Martel (60. Christensen) – Ljubicic (60. Potocnik), Kainz (46. Adamyan), Huseinbasic (60. Olesen) – Lemperle (60. Dietz), Downs (60. Tigges)

Tore: 1:0 Lemperle (18.), 2:0 Downs (54.), 3:0 Dietz (79.)

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Toni Kroos mit dem neuen FC-Trikot: „Die schönsten zwei Sekunden Hoffnung meines Lebens“

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Toni Kroos mit dem neuen FC-Trikot: „Die schönsten zwei Sekunden Hoffnung meines Lebens“

Auf der Instagram-Seite des FC veröffentlichte der Club ein „Danke-Video“ von Ex-Nationalspieler Toni Kroos. Der 34-Jährige bekam ein eigenes Trikot geschenkt vom 1. FC Köln: Toni Kroos bedankt sich für FC-Trikot.

Ein Instagram-Post des FC gefällt den Followern der Geißböcke. Kein geringerer als Ex-Nationalspieler Toni Kroos hält ein Trikot in den Händen, eines des 1. FC Köln: Toni Kroos bedankt sich beim FC.

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Das am Donnerstagabend veröffentlichte Video auf der Instagram-Seite der Geißböcke sorgt für Aufmerksamkeit. Binnen zwei Stunden hat der Post bereits über 21.000 Likes erzielt. Toni Kroos hält das neue FC-Heimtrikot in den Händen. Beflockt ist es mit der Nummer acht und dem Namen „Kroos“. Der Ex-Nationalspieler beendete bekanntlich seine Karriere nach dem EM-Aus von Deutschland. Das Video hat wohl laut Kommentaren bei dem ein oder anderen FC-Fan, wenn auch nur für zwei Sekunden, den Puls in die Höhe gejagt. „Kurz Herzinfakt“, oder „Die schönsten zwei Sekunden Hoffnung meines Lebens“, heißt es in den Kommentaren. Auch wenn hier wohl der Wunsch Vater des Gedankens gewesen ist, ist die Botschaft, die Kroos an den FC sendet, herzerwärmend.

Kroos bedankt sich für Trikot und wünscht dem FC eine „erfolgreiche Saison“

Mit hochgehaltenem Trikot sendet der 34-Jährige eine Botschaft an den 1. FC Köln: „Lieber FC, vielen Dank für das Trikot, das ist ein wahnsinns Geschenk“, so Kroos. „Der ein oder andere weiß ja vielleicht, dass ich auch meinen Zweitwohnsitz in Köln habe, von daher hoffe ich natürlich, dass dieses Trikot auch bald wieder ein Erstligatrikot ist.“ Die Geißböcke posteten die Botschaft mit den Worten: „Gern geschehen, toni.kr8s  In Köln und beim FC bist du immer gern gesehen!“ Mit 34 gewonnenen Titeln ist Kroos der erfolgreichste deutsche Fußballspieler und beendet seine Botschaft mit den Worten: „In diesem Sinne: Erfolgreiche Saison!“

Quelle: Screenshot FC-Instagram-Kanal/1. FC Köln

Darauf hoffen auch die FC-Fans, die den Post natürlich nicht allzu ernst nahmen. Kroos wohnt aktuell noch in seiner Wahl-Heimat Madrid, sein Zweitwohnsitz befindet sich aber in Köln. Das Rheinland kennt der Mittelfeldspieler noch aus seiner Zeit bei Bayer Leverkusen.


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Transfergerüchte

Diese Promis sind FC-Fans

Medienbericht: DFL prüft offenbar Freigabe von Pyrotechnik

Pyrotechnik im Stadion des 1. FC Köln
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Medienbericht: DFL prüft offenbar Freigabe von Pyrotechnik

Den 1. FC Köln trafen die Strafen des DFB-Sportgerichts im vergangenen Jahr häufig und hart. Der Verein musste Sanktionen im hohen sechsstelligen Bereich für unsportliches Verhalten und das Zünden von Pyrotechnik bezahlen. Laut der „Bild“ prüft die DFL die Freigabe von Pyrotechnik in Stadien.

Eine Abänderung des Verbots von Pyrotechnik soll laut der „Bild“ auch für deutsche Stadien im Gespräch sein. Die Pyro-Teilöffnung würde auch dem FC zu Gute kommen, denn das DFB-Strafgericht verhängte im vergangenen Jahr immense Strafen für den 1. FC Köln: DFL prüft angeblich die Freigabe von Pyrotechnik in Stadien.

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Pyrothechnik, Rauchtöpfe, Böller und Raketen. Der 1. FC Köln wurde im vergangenen Jahr vom DFB-Sportgericht mit Strafen im hohen sechsstelligen Bereich belegt. Der Einsatz von Pyrotechnik wird von den Fans der Geißböcke kontrovers diskutiert. So sind die einen der Meinung, die Shows tragen zum Fußballgefühl bei, emotionalisieren und gehören im Stadion dazu. Die Gegenseite argumentiert mit der Gefahr, die vom Zünden ausgeht, den Spielunterbrechungen und den enormen Geldstrafen für den Verein. So musste der FC alleine 420.000 Euro Strafe für das Abbrennen von Pyrotechnik im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach bezahlen. Summen, die dem Verein finanziell schaden. Auch Geschäftsführer Christian Keller äußerte sich in der Vergangenheit zu dem Thema, räumte ein, dass seitens der Fans durchaus eine rote Linie überschritten worden sei.

Angemessener Umgang mit Fankultur

Der Sportdirektor kritisierte jedoch auch die Sanktionen des Verbandes, denn „die hohe Geldstrafe trifft den FC auf dem Weg schnellstmöglicher wirtschaftlicher Gesundung sehr hart“, so Keller damals. Nun berichtet die Bild, dass die DFL die Freigabe von Pyrotechnik prüfe. Dabei gäbe es bereits einen Austausch mit dem Liga-Verband aus Norwegen. Dort erteilten norwegische Behörden in Zuge eines zweijährigen Pilotprojekts eine Ausnahmegenehmigung zum Abbrennen von Pyrotechnik für Stadien der ersten und zweiten Liga. Gespräche, die einige Fans wohl freuen dürften. Das Thema solle nun bei einem Spitzentreffen von Politik mit DFL und DFB zum Thema Gewalttäter und Pyrotechnik im Fußball auf den Tisch kommen.

Auch Keller plädierte in der Vergangenheit bereits für einen anderen Umgang mit der Causa Pyrotechnik: „Die Vergabe von Verbandsstrafen in dieser Form liegt fernab der Realität der deutschen Fußball- und Fankultur. Deshalb werden wir uns weiterhin aktiv und mit Nachdruck für eine sinnvolle Anpassung des Strafzumessungsleitfaden sowie für einen angemessenen Umgang mit eben dieser Kultur einsetzen.“

Hohe Auflagen für kontrolliertes Abbrennen

Doch die Auflagen in Norwegen sind hoch und Verstöße gegen diese müssen gemäß eines Regelwerks vom Verein sanktioniert werden. Laut Bild müssen Personen, die Pyrotechnik zünden dürfen, mindestens 18 Jahre, nüchtern und identifizierbar sein. Erlaubt ist ausschließlich der Einsatz von zertifizierter Pyrotechnik, die nur in maximal zwei markierten Stadion-Bereichen in der Nähe der Ultras gezündet werden darf. Dabei muss ein Mindestabstand von einem Meter zu anderen Fans bei Bengalos eingehalten werden. Ausreichende Löschvorrichtungen müssen vorhanden sein. Voraussetzungen also, die für mehr Sicherheit sorgen sollen, die aber das Gefühl und die Emotionen im Stadion, die durch Pyrotechnik erzeugt wird, nicht mehr rechtswidrig macht. Die gefährlichen Raketen und Böller sollen jedoch weiterhin verboten bleiben.


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Martel als Kapitän

Wer geht, wer bleibt?

Davie Selke verabschiedet sich aus Köln

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Davie Selke verabschiedet sich aus Köln

Nun ging es alles sehr schnell. Davie Selke wechselt zum Hamburger SV. Der HSV hatte zunächst via „X“ mit einem Video auf den Transfer hingedeutet, nun ist er offiziell.

Es hatte sich in den vergangenen Stunden bereits angekündigt, nun haben es der Hamburger SV und der Stürmer offiziell gemacht. Davie Selke wechselt zum Hamburger SV.

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Der Abschied wurde lange herausgezögert und war dann doch mit viel Wirbel verbunden. Der nächtliche Post von Davie Selke mit doch einigermaßen emotionalen Abschiedsworten, die wiederum mit einem Seitenhieb gegen den FC garniert wurden, wurde seit vergangenem Montag in den Sozialen Medien heftig diskutiert. Der Sinn seiner Worte hallte nach, wurde von den Kölner Verantwortlichen wohl wahrgenommen, mehr aber auch nicht. Die FC-Bosse hatten dem Stürmer ein Angebot gemacht, das hatte dieser verstreichen lassen. Ein weiteres Angebot hat der Stürmer offenbar jedenfalls nicht bekommen. Und so endet nach einigen Wochen eine kleine Hängepartie über die Kölner Zukunft des Angreifers.

Davie Selke: „Ich wollte unbedingt dabei sein“

Die sportliche Zukunft generell ist nun geklärt. Davie Selke hat beim Hamburger SV unterschrieben. Auf „X“ hatte der HSV am Nachmittag ein Video veröffentlicht, auf dem ein Sticker an eine Laterne geklebt wurde. Auf der Rückseite befand sich ein Bild eines Fußballspielers – offensichtlich Selke. Mittlerweile hat der Verein die Verpflichtung offiziell bestätigt „Ich habe mit Stefan Kuntz und Steffen Baumgart bereits erfolgreich zusammengearbeitet, beide haben mir ihre klaren Vorstellungen und Ziele überzeugend aufgezeigt. Der HSV ist einer der spannendsten Clubs im deutschen Fußball und der Gedanke daran, dabei mitzuhelfen, diesen Verein in die Bundesliga zurückzubringen, hat mich sofort gepackt“, so Selke. „In diesem Gesamtpaket aus Club, Verantwortlichen und Zielen haben andere Dinge nur eine untergeordnete Rolle gespielt, denn ich wollte unbedingt dabei sein.“

„Davie hat im Fußball schon viel erlebt und bringt einen großen Erfahrungsschatz mit nach Hamburg. Mit seiner Spielweise, aber vor allem auch seiner Mentalität wird er für unsere Mannschaft eine große Bereicherung sein“, sagte HSV-Boss Stefan Kuntz. „Ich habe mit Davie in der deutschen U21-Nationalmannschaft zusammengearbeitet, als er entscheidenden Anteil daran hatte, dass wir 2017 Europameister geworden sind. Steffen Baumgart hat ihn zudem beim 1. FC Köln trainiert und wir sind absolut davon überzeugt, dass Davie uns auf dem Platz wie auch in der Kabine stärker machen wird.“ 

38 Pflichtspiele für den 1. FC Köln

Tatsächlich hatten sich die Anzeichen für einen Wechsel nach Hamburg in den vergangenen Tagen verdichtet. So soll Selke bereits am Dienstag zu Gesprächen nach Hamburg aufgebrochen sein. Unter anderem gab es auch Berichte über einen Medizincheck am Mittwoch. Nun also der Wechsel. Tatsächlich hatte der Stürmer seinen Vertrag beim FC vor ziemlich genau einem Jahr bis zum Sommer 2026 verlängert. Allerdings galt dieser nur für die Bundesliga. Durch den Abstieg lief der Kontrakt bei den Geißböcken nun zum 1. Juli aus. Nach den Aussagen des Stürmers hätte es aber auch in der 2. Bundesliga eine weitere Zusammenarbeit geben können. „Es ist kein Geheimnis, dass ich es mir vorstellen konnte, den Weg mit euch weiterzugehen“, schreibt Selke weiter und: „Diese Chance wurde mir final genommen.“ 

Das Kapitel 1. FC Köln endet für Selke also nach anderthalb Jahren und 38 Pflichtspielen für die Geißböcke. Selke erzielte in der Bundesliga elf Tore für den FC. Zuletzt fiel der Stürmer aufgrund seines zweiten Mittelfußbruches innerhalb weniger Monate aus. Selke konnte in den finalen Abstiegskampf nicht mehr eingreifen. Laut „Bild“ hat Selke beim HSV einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Nun kommt es also zum Wiedersehen mit dem Stürmer. Ob am ersten Spieltag ist unklar, Selke fiel zuletzt verletzt aus, Baumgart ist ein Freund davon, Rekonvaleszenten zunächst einmal auszukurieren.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Leart Pacarada über die vergangene Saison – „Es war ein Schlag ins Gesicht“

Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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Leart Pacarada über die vergangene Saison – „Es war ein Schlag ins Gesicht“

Seit Dienstag trainiert Leart Pacarada wieder mit der Mannschaft. Der Abwehrspieler kam als Hoffnungsträger, doch die vergangene Spielzeit lief auch für ihn alles andere als gut. Zu der schweren Zeit äußerte sich Pacarada im Interview des 1. FC Köln: Leart Pacarada kämpft um seine Position.

Nach überstandenem Infekt ist der Abwehrspieler zurück im Training des 1. FC Köln: Leart Pacarada kämpft um seine Position.

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Das Comeback fällt besonders intensiv aus. Bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad jagt Gerhard Struber seine neue Mannschaft über den Trainingsplatz. Zum ersten Mal kommt auch Leart Pacarada in den direkten Genuss des neuen Trainers. Der Linksverteidiger kehrte mit einem hartnäckigen Infekt aus dem Urlaub zurück, fiel die ersten beiden Wochen der Vorbereitung aus. „Im Normalfall freut man sich nach dem Urlaub, den Ball wieder am Fuß zu haben. Das hat sich bei mir ein bisschen verschoben“, sagt Pacarada im FC-Interview. „Ich bin aber froh, dass es mir wieder gut geht.“ Dennoch war es ein schlechter Start, denn für Pacarada geht es auch um die Rückkehr in den erweiterten Kreis der Startplatz-Kandidaten. Den anberaumten und sicher geglaubten Stammplatz hatte der Abwehrspieler im vergangenen Winter an Max Finkgräfe verloren.

Pacarada: „Das war nicht ganz so einfach“

Zum einen, weil Steffen Baumgart nicht mehr ausnahmslos mit den Leistungen des Linksverteidigers einverstanden war, zum anderen, weil der Abwehrspieler gleich mehrfach verletzt oder krank ausgefallen war. „Das war nicht ganz so einfach, weil ich in meiner Karriere das Glück hatte, extrem wenig Verletzungen oder Erkrankungen zu haben“, sagte Pacarada nun in einem FC-Interview. „Auch vom Timing her hat das weh getan.“ Die muskuläre Verletzung im Dezember ermöglichte Finkgräfe Startelf-Einsätze gegen Freiburg und Union Berlin. Pacarada kehrte im Februar zurück, allerdings nur in den Kader. Gegen Ende der Saison folgte eine Mandelentzündung, in das Abstiegsfinale konnte der Linksverteidiger erst gegen Heidenheim wieder eingreifen – einmal mehr von der Bank.

An dem Ausfall, aber auch an dem Abstieg hat der 29-Jährige zu knabbern. „Es war ein Schlag ins Gesicht. Auch für mich persönlich“, sagt Pacarada. Nun blickt der Abwehrspieler positiv in die Zukunft. „Ich möchte meinen Körper wieder voll auf Trab bringen. Für mich ist es wichtig, das Selbstvertrauen, das ich die letzten Jahre immer hatte, zurückzugewinnen. Ich will den Leuten zeigen, eh wartet mal kurz, hier ist einer, der schon Qualität hat“, sagt der 29-Jährige. „Ich glaube, die Leute wissen nicht immer, dass ich schon Qualität im Köcher habe.“ Das will Pacarada nun beweisen. Auch der Abwehrspieler erhält in den kommenden Wochen die Chance, sich zu beweisen. Den Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe wird der Abwehrspieler auf jeden Fall aufnehmen müssen.


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Auf Konfrontationskurs: Mitgliederrat kritisiert Vorstand – der reagiert

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Auf Konfrontationskurs: Mitgliederrat kritisiert Vorstand – der reagiert

Die vergangenen Tage war so etwas wie Ruhe auf den oberen Ebenen des 1. FC Köln eingekehrt. Jetzt gehen Mitgliederrat und Vorstand auf Konfrontationskurs.

Mit einem kritischen Newsletter hat der Mitgliederrat für Empörung gesorgt beim Vorstand des 1. FC Köln: Ein offener Konflikt zwischen Mitgliederrat und Vorstand.

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Die Vorbereitung der Profis läuft auf Hochtouren, dafür war es auf höheren Ebenen in den vergangenen Wochen erstaunlich ruhig geworden. Die Kritik an Christian Keller und dem Kölner Vorstand hatte zumindest merklich abgenommen. Diese kocht nun aber wieder hoch. Und das von Seiten des Mitgliederrats. In einem Newsletter hat dieser das Thema Transfersperre wieder auf die Bildfläche gebracht und den Vorstand massiv kritisiert. Unter anderem, dass der Vorstand ein eigenes Gutachten der Kanzlei Hengeler-Mueller präsentiert habe. Vize-Präsident Carsten Wettich hatte dort vor elf Jahren als Jurist gearbeitet. „Wir sahen das Risiko, dass dadurch das Ergebnis des Gutachtens in der öffentlichen Wahrnehmung entwertet wird“, schreibt der Mitgliederrat in seinem Newsletter. Tatsächlich kam das vom FC beauftragte Gutachten zum Schluss, dass es nur geringe Pflichtverletzungen gegeben habe.

FC-Vorstand reagiert empört

Der Rat hat ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben, das aber noch nicht vorliegt. Die finalen Ergebnisse sollen spätestens auf der kommenden Mitgliederversammlung präsentiert werden. Dennoch wartet der Mitgliederrat mit einer Art Zwischenfazit mit Kritik auf: „Wir stellen fest, dass eine gravierende Lücke in den Kontrollmechanismen des FC besteht. Unterhalb der Zustimmungsgrenze des Gemeinsamen Ausschuss, kann die KGaA theoretisch ohne weitergehende Kontrolle nach Belieben agieren. Zu diesem Fazit kommt auch die beauftragte Kanzlei. Welche schwerwiegenden Folgen dies haben kann, mussten wir schmerzhaft erfahren“, heißt es in dem Schreiben weiter. „Schon im Rahmen unseres Berichts auf der letztjährigen Mitgliederversammlung haben wir deutlich kritisiert, dass beim FC auf Gesamtvereinsebene kein umfassendes Risikomanagement vorhanden ist. Nach heutigem Stand ist ein solches zwar in Auftrag gegeben, jedoch weiterhin nicht vollständig implementiert.“

Der Mitgliederrat fordert Änderungen der Strukturen, es müsse Diskussionen über eine Satzungsreform geben. Und betont weiter: „Zustimmungspflichtige Geschäfte dürfen nicht nach rein monetären Gesichtspunkten definiert werden. Auch anderweitig drohende Schäden für den Gesamtverein müssen als Kriterium aufgenommen, das ausdrückliche Verbot bestimmter Geschäfte definiert werden.“ Vor der Verpflichtung von Jaka Potocnik wurden die Gremien nicht informiert oder gefragt. Es stellt sich also die Frage: Hätte der Transfer von Jaka Potocnik und damit auch die Transfersperre mit einem anderen Risikomanagement verhindert werden können?

FC reagiert empört

Der FC-Vorstand reagierte erwartungsgemäß nicht besonders erfreut auf den Newsletter. „Nach dem guten Austausch mit vielen Mitgliedern des 1. FC Köln beim Stammtisch am 12. Juni, bei dem wir nach langer Aussprache gemeinsam den Blick nach vorn gerichtet haben, tut es uns als Vorstand sehr leid, dass nun rund um die Transfersperre ein inhaltlicher Dissens mit dem Mitgliederrat öffentlich ausgetragen wird. Wir haben dem Mitgliederrat in den letzten Tagen mehrfach die Hand gereicht, haben zu Gesprächen eingeladen, um strittige Punkte intern zu klären. Leider hat der Mitgliederrat unsere Angebote ausgeschlagen. Der Vorstand wird weiterhin die Türe offen lassen“, teilte Präsident Werner Wolf mit. „Was wir aber nie tun werden: uns auf die Austragung von Differenzen in der Öffentlichkeit einzulassen. Das Wohl des 1. FC Köln steht über allem und darf nicht durch Gremienkonflikte beschädigt werden.“

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