Christian Keller gibt Update zu Mark Uth

Mark Uth vom 1. FC Köln
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Christian Keller gibt Update zu Mark Uth

Keine fünf Minuten stand Mark Uth am vergangenen Samstag auf dem Feld, dann fiel der Stürmer einmal mehr verletzt aus. Der Angreifer fehlt dem 1. FC Köln: So lange fällt Mark Uth aus.

Mark Uth bleibt vom Pech verfolgt. Der 32-Jährige verletzte sich am vergangenen Samstag im Duell bei der SV Elversberg. Nun gab Christian Keller ein Update über den Angreifer des 1. FC Köln: So lange fällt Mark Uth aus.

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Eigentlich war er so etwas wie der große Hoffnungsträger beim 1. FC Köln. Gerade nachdem die Geißböcke gegen den HSV einmal mehr zu viele Chancen liegen gelassen haben, sollte Mark Uth die Offensive beleben. Und tatsächlich kam der Offensivspieler am vergangenen Samstag zum Einsatz – zu einem sehr kurzen. Der FC lag gegen die SV Elversberg 1:2 zurück, mit Uth sollte nach einer guten Stunde die Wende kommen. Doch der Angreifer war keine fünf Minuten auf dem Feld, da sank der gebürtige Kölner zu Boden – ohne Fremdeinwirkung. Die Sorgen waren bei den Kölner Verantwortlichen verständlicherweise groß. Die Erleichterung auch, als am Montag die Diagnose folgte. Uth habe sich nur eine Adduktorenzerrung zugezogen. Die Ausfallzeit hält sich also voraussichtlich in Grenzen.

Läuft Uth gegen Schalke schon wieder auf?

Christian Keller gab am Mittwoch eine erste vorsichtig Tendenz ab. „Es ist eine Zerrung“, erklärte der Sportdirektor noch einmal. „Mehr ist es tatsächlich zum Glück nicht.“ Uth fällt also tatsächlich nicht lange aus. „In sieben bis zehn Tagen sollte wieder eine volle Trainingsfähigkeit da sein“, sagte Keller weiter. Ein Einsatz gegen den SV Sandhausen kommt definitiv zu früh, das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am dritten Spieltag ebenfalls. Ausgerechnet beim Auswärtsspiel auf Schalke könnte Uth wieder einsatzfähig sein. Und dennoch bleibt Uth das Kölner Sorgenkind. “Er hat dreieinhalb Wochen voll trainiert und ein ordentliches Spiel in der U21 gemacht. Dann spielt in Elversberg nach einigen Minuten ein Muskel nicht mit, auf den wir im Aufbau sehr viel Wert gelegt haben”, so Keller.

Uth hatte ein individuelles Trainingsprogramm absolviert, um verletzungsfrei in die Saison zu starten. Am vergangenen Samstag folgte dann beim ersten Einsatz direkt wieder der Rückschlag. „Es war eigentlich genau die Idee, dass das nicht passiert“, so Keller. Denn der Mittelstürmer war in der vergangenen Saison vom Pech verfolgt. Zu Beginn der Spielzeit plagte den 32-Jährigen eine Muskelverhärtung. Erst Ende Oktober kam Uth, damals noch unter Steffen Baumgart, wieder zum Einsatz, bevor er zum Beginn der Rückrunde erneut wegen einer Knieverletzung ausfiel. Nach 13 weiteren verpassten Partien konnte der gebürtige Kölner als Joker unter Schultz wieder zurück aufs Feld. Bei vier der fünf letzten Ligaspiele bekam Uth Einsatzzeit im Abstiegskampf, gegen Freiburg fehlte er krankheitsbedingt.

Bereits in der Saison 22/23 hatte sich Uth unter anderem eine Schambeinentzündung zugezogen und fiel nahezu die komplette Saison aus, musste sich mehrfach operieren lassen. Nur in drei Spielen stand der Kölner damals auf dem Platz und bezeichnete die Spielzeit selbst als „Seuchenjahr“. Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen und das Trainerteam ein besonderes Augenmerk auf das Training des Hoffnungsträgers legten.


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Keller zur Schwäbe-Causa

Martel-Ersatz gegen Sandhausen?

Causa Schwäbe: Das sagt Christian Keller zur Situation des Keepers

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Causa Schwäbe: Das sagt Christian Keller zur Situation des Keepers

Nach dem zweimaligen Fehlen der Kölner Nummer zwei in den Duellen gegen Hamburg und Elversberg äußerte sich FC-Sportdirektor Christian Keller am Mittwoch zur Personalie Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln: So ist der Stand bei Marvin Schwäbe.

Die Nummer zwei im Tor der Kölner erregte am Wochenende Aufmerksamkeit. Zum zweiten Mal in Folge meldete sich der Torhüter vor den Ligaspielen krank. Dies warf Fragen auf, wie es weitergeht beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Marvin Schwäbe.

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Von Rückenproblemen ist bei den Trainingeinheiten des 1. FC Köln bei Marvin Schwäbe aktuell nichts zu sehen. Der Kölner Keeper hatte sich am vergangenen Wochenende krankgemeldet, war nicht mit ins Saarland nach Elversberg gefahren. Erstaunlich: Es war bereits die zweite kurzfristige krankheitsbedingte Absage des Keepers – und das im zweiten Pflichtspiel. Für Schwäbe stand jeweils Philipp Pentke im Kader. Da der 29-Jährige offensichtlich aber beschwerdefrei trainierte, nahmen die Spekulationen ihren Lauf. Zumal Schwäbe am Mittwoch beim Abschlussspiel ebenfalls nicht berücksichtigt wurde. „Das Thema zwei Mal Ausfallen würde ich jetzt nicht allzu hoch hängen. Einmal war es ein Infekt, das zweite Mal war es der Rücken, der zumacht“, erklärte Sportdirektor Christian Keller am Mittwoch nach dem Training. „Es war eine ungeschickte Dopplung. Nichts, aus dem man zu viel interpretieren sollte.“ 

Noch kein passendes Angebot für Schwäbe

Ob der Keeper mit nach Sandhausen fährt, ist aber nicht klar. „Wir brauchen Verlässlichkeit. Wenn er keinen Infekt hat und der Rücken hält, dann ist er auch ein Kandidat für den Kader“, sagte Keller, wies aber auch daraufhin, dass die Entscheidung ohnehin im Aufgabenbereich des Trainers liege. Der FC-Sportdirektor lobte Schwäbe zudem: „Marvin ist unser Spieler. Wir haben keinerlei Anlass zu Kritik an Marvin. Er bringt sich positiv auf und neben dem Platz ein“, sagte Keller. Dennoch ist die Situation für den Keeper keine leichte. Schwäbe hatte wie berichtet frühzeitig mit einem Wechsel geliebäugelt, die FC-Bosse Jonas Urbig daraufhin zur Nummer eins ernannt. Schwäbe kann den Verein weiterhin verlassen. Noch liege aber kein passendes Angebot vor, betonte Keller. Der FC verfügt somit über zwei erstklassige Keeper, die auch das Gehalt eines erstklassigen Keepers einstreichen.

Über eine Vertragsauflösung wird beim FC dennoch nicht nachgedacht. „Ich habe lieber einen guten Spieler mehr im Kader als einen guten Spieler weniger“, sagt Keller. Ob es noch zu einem Abgang des Torhüters kommen wird, ist anscheinden offen. Aber: „Wir haben eine klare Absprache, wenn es ein Angebot gibt, dass zu ihm und zu uns passt, werden wir zu einem Ergebnis kommen.“ Keller betonte jedoch, dass die Transferphase aber noch anhalte und man sehen werde, was am Ende hintenraus passiere. Die neue Nummer eins Jonas Urbig ist weiterhin gesetzt im Tor der Kölner. Auch nach dem Patzer im ersten Ligaspiel gegen den Hamburger SV und den insgesamt vier Gegentoren steht keine Torwartdiskussion an beim 1. FC Köln.

Die Anwesenheit von Schwäbe und der mögliche Druck, der auf dem neuen Torhüter lastet, würden ohnehin kein Problem darstellen, So Keller. „Das ist keine Belastung für die Mannschaft. Es ist auch nicht so, dass Jonas Urbig den Ball nicht so sauber fängt, weil ein Marvin Schwäbe noch da ist“, sagte Keller. Die Causa Schwäbe bleibt also weiterhin in der Schwebe.


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Entwarnung bei Uth

Martel-Ersatz gegen Sandhausen?

Fragezeichen hinter Marvin Schwäbe

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Fragezeichen hinter Marvin Schwäbe

Nachdem die ehemalige Nummer eins der Geißböcke in der vergangenen Saison jedes Pflichtspiel im Einsatz war, fiel der 29-Jährige nun in beiden bisherigen Ligaspielen aus beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe?

Der Ex-Stammtorhüter der Kölner war in der vergangenen Saison eine Bank. So zeigte Marvin Schwäbe meist gute Leistung und stand in allen Partien der Geißböcke zwischen den Pfosten. Seit der Degradierung zur Nummer zwei fehlt der Keeper krankheitsbedingt bei den Spielen vom 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe?

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Der im Sommer 2021 zum FC gewechselte Torhüter Marvin Schwäbe spielte 2023/24 eine gute Saison. Unter anderem ihm und seinen Glanzparaden war es zu verdanken, dass der FC überhaupt bis zum letzten Spieltag um den Relegationsplatz mitkämpfte, sich noch Hoffnunge machen durfte. In der Spielzeit 21/22 hatte sich Schwäbe gegen seinen direkten Konkurrenten Timo Horn durchgesetzt. Horn musste damals verletzungsbedingt aussetzten, Schwäbe übernahm und behielt den Posten der Nummer eins im Kölner Tor. Noch während des Abstiegskampfs hinterließ Schwäbe offenbar den Wunsch, den Verein zu verlassen. Im Hinblick auf die Karriereentwicklung des 29-Jährigen durchaus nachvollziehbar. Auch der Verein bestätigte, er werde Schwäbe keine Steine in den Weg legen.

Marvin Schwäbe plagen gesundheitliche Probleme

“Marvin hat hier über zweieinhalb Jahre als Nummer eins einen sehr guten Job gemacht, teils mit herausragenden Leistungen, und war nicht umsonst im Fokus der Nationalmannschaft”, sagte Keller im Juni. “Da muss man komplettes Verständnis haben, dass er sagt: ‘Wenn für mich die Tür zur Bundesliga aufgeht, möchte ich das nutzen.’ Wir sind offen dafür, ihm die Bühne Bundesliga zu ermöglichen.” Zumal der FC zwei erstklassige Keeper auf der Gehaltsliste hat. Für einen chronisch klammen Club ein teures Unterfangen. Eine hohe Ablöse werden die Geißböcke für den Keeper wohl nicht kassieren können. Das Einsparen des Gehalts käme den FC-Bossen womöglich nicht ungelegen.

Die Nummer eins ist ohnehin weiter gesetzt. Die Zukunft beim FC gehört Jonas Urbig. Der Leih-Rückkehrer wurde bekanntlich von Sportdirektor Christian Keller als neue Nummer eins benannt, mit Ersatzkeeper Philipp Pentke früh verlängert und der Abgang von Schwäbe schien somit sehr wahrscheinlich. Doch kam bisher alles anders als erwartet. Die Ex-Nummer eins hat noch keinen neuen Verein gefunden, sitzt als Backup für Urbig auf der Bank, zumindest eigentlich. Denn Schwäbe fehlte bisher bei beiden Ligaspielen der Geißböcke krankheitsbedingt. Das Training unter der Woche absolvierte der Torhüter dann aber jeweils ohne Probleme. Zum Saisonauftakt gegen den Hamburger SV meldete sich der 29-Jährige krank, am vergangenen Wochenende waren Rückenprobleme der Grund für den Ausfall der Nummer zwei.

Diese hatte der Keeper zum Trainingsbeginn der Vorbereitung auf den DFB-Pokal am Dienstag wohl wieder im Griff. Zumindest trainierte Schwäbe komplett mit der Mannschaft. Fragezeichen hinterlässt die ungewöhnliche Krankheitshistorie bei dem ein oder anderen Fan sicherlich. Zumindest verwundert das Fehlen an den Wochenenden mit gleichzeitigem vollen Training unter der Woche. Vielleicht hat der sonst so gesundheitlich stabile Top-Torhüter einfach Pech. Pech hatte auch Urbig bei seinem Debüt für den FC, als dem Eigengewächs der Ball bei einem eher harmlosen Versuch von Jean-Luc Dompé durch die Finger rutschte. Eine Torhüter-Diskussion wird der Patzer allerdings nicht aufmachen.


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Entwarnung bei Uth

FC testet in der Länderspielpause

Personal-Update: Marvin Schwäbe wieder im Training

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Personal-Update: Marvin Schwäbe wieder im Training

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Pokalspiel beim SV Sandhausen am kommenden Sonntag gestartet. Und es gibt ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder zurück im Training.

Drei Tage nach dem 2:2 gegen die SV Elversberg ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Sonntag sind die Geißböcke in der 1. Runde des DFB-Pokals zu Gast beim SV Sandhausen. Vorab gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder zurück im Training.

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Mit dem Duell beim SV Sandhausen startet der FC nun auch in den DFB-Pokal. Am Sonntag steht das Duell der ersten Runde bevor. Am Dienstag haben die Vorbereitungen für die Begegnung in Sandhausen begonnen. Mit dabei war wieder Marvin Schwäbe. Die aktuelle Kölner Nummer zwei hatte sich am Sonntag vor der Begegnung gegen Elversberg mit Rückenbeschwerden abgemeldet. Für die Nummer eins der vergangenen Spielzeit stand Philipp Pentke im Kader der Kölner. Schon unmittelbar vor der ersten Begegnung gegen den Hamburger SV hatte sich Schwäbe krank abgemeldet. Somit hat der Keeper beide Pflichtspiele verpasst, fehlte aber nicht im Training.

Struber kann nahezu aus dem Vollen schöpfen

Ansonsten kann FC-Trainer Gerhard Struber stand jetzt aus dem Vollen schöpfen – abgesehen von den Langzeitverletzten. Nach wie vor fehlen Max Finkgräfe nach seiner Innenbandverletzung, Florian Kainz (Sprunggelenk) sowie Jacob Christensen und Luca Kilian (beide Kreuzbandriss). Zudem fehlte auch Mark Uth, der sich in der Begegnung gegen Elversberg eine Zerrung im Adduktorenbereich zugezogen hat. In dieser Woche stehen insgesamt vier Einheiten auf dem Programm, die an Freitag und Samstag finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Am Donnerstag hat die Mannschaft frei. Am Sonntag steht dann das Pokalspiel in Sandhausen auf dem Programm (Sky).


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Julian Pauli Aufstieg

Schwäbes ungeliebte Rolle

Doppelpack von Tim Lemperle entscheidet Test gegen Swansea

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Doppelpack von Tim Lemperle entscheidet Test gegen Swansea

Der FC hat im sechsten Testspiel den fünften Sieg eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Swansea City 2:1. Vor allem im ersten Durchgang zeigten die Geißböcke eine gute Leistung. Tim Lemperle traf doppelt.

Dank einer starken ersten Halbzeit und Doppelpacker Tim Lemperle gab es für die Geißböcke am Mittwoch den nächsten Testspiel-Erfolg. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Swansea City 2:1 und feiert im sechsten Vorbereitungsspiel den fünften Sieg. Allerdings passte der zweite Anzug nicht so recht.

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Die Begegnung gegen den walisischen Zweitligisten sollte ein Fingerzeig für eine mögliche Startelf werden. Allerdings standen in der Mannschaft, die von Timo Hübers aufs Feld geführt wurde, nicht nur Kandidaten für die erste Elf. So stand Marvin Schwäbe im Kasten, auf der rechten Abwehrseite startete Rasmus Carstensen für den gesperrten Jan Thielmann, auf der linken Seite Leart Pacarada für den verletzten Max Finkgräfe. Hinter den Spitzen Tim Lemperle und Damion Downs agierte zudem Sargis Adamyan. Der FC startete furios. Bereits in den ersten vier Minuten kamen die Kölner zu vier Abschlüssen. Die beste Chance vergab Adamyan nach einer Flanke von Pacarada aus kurzer Distanz. Auch Youngster Julian Pauli, der bereits zum vierten Mal in der Startelf stand, probierte es, scheiterte aber (6.).

Tim Lemperle gibt starke Bewerbung ab

Tim Lemperle machte es deutlich besser. Downs spielte Denis Huseinbasic frei, der auf den Stürmer ablegte. Lemperle netzte ein (11.). Keine 120 Sekunden später war der Angreifer nach einem starken Paasas von Adamyan wieder zur Stelle und erhöhte. Der FC blieb die bessere, die dominante Mannschaft – setzte das von Struber geforderte Pressing perfekt um. Swansea fand in der Offensive so gut wie gar nicht statt. Nach einem Fehlpass in der gegnerischen Hintermannschaft versuchte es erneut Lemperle mit einem Lupfer, doch Swanseas Keeper Lawrence Vigouroux, der kurz zuvor eingewechselt wurde, war zur Stelle (27.). Bei einem Versuch von Downs wäre der Keeper wohl machtlos gewesen, doch der Kölner Angreifer verzog knapp (28.).

Erst nach einer guten halben Stunde näherten sich die Waliser erstmals dem Kölner Tor. Nach einer Flanke stieg Harry Darling am höchsten, aber Schwäbe war zur Stelle. Im Gegenzug ließ Lemperle den Hattrick liegen. Der Angreifer scheiterte nach schönem Steckpass am gegnerischen Keeper (39.). Kurz vor dem Seitenwechsel war der Gegner dann doch zur Stelle. Nach einer Ecke von Matt Grimes nickte Ben Cabango wie aus dem Nichts, aber recht frei stehend ein (43.). Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel.

Der zweite Anzug will nicht so recht passen

Struber wechselte nahezu komplett durch. Einzig Pauli und Wäschenbach standen auch nach dem Wechsel noch auf dem Feld. Doch wieder wollte der zweite Anzug nicht mehr so recht passen. Eine gute Vorarbeit von Jaka Potocnik brachte Florian Dietz gar nicht erst aufs Tor (55.). Dafür wurde der Gegner stärker. Ein Freistoß von Eon landete im Tor-Aus, eine Ecke der Waliser entschärfte Philipp Pentke (62.). Swansea war nun besser in der Begegnung, kam aber wenn überhaupt durch Standards zu einem Ansatz von Gefahr. Eine Ecke con Jacob Christensen brachte auch Steffen Tigges erstmals ins Spiel. Doch der Stürmer köpfte deutlich über das Tor (73.). Ein Versuch von Florian Dietz landere dafür neben der Kiste (77.). Wirklich viel passierte aber nicht mehr. Der finale Höhepunkt war nur noch ein Gerangel zwischen Dominique Heintz und Azeem Abdulai.

Am Samstag steht der letzte Test vor dem Liga-Auftakt gegen den Hamburger SV an. Um 16 Uhr treffen die Kölner auf Udinese Calcio.

1. FC Köln: Schwäbe (46. Pentke) – Carstensen (46. Smajib), Hübers (46. Heintz (C)), Pauli, Pacarada (32. Wäschenbach) – Martel (46. Christensen) – Ljubicic (46. Olesen), Huseinbasic (46. Schmid), Adamyan (46. Potocnik) – Lemperle (46. Tigges), Downs (46. Dietz)

Tore: 1:0, 2:0 Lemperle (11., 13.), 2:1 Cabango (43.)

Kainz fällt lange aus

Personalie Ljubicic

Kainz und Finkgräfe: Christian Keller gibt Verletzungs-Update

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Kainz und Finkgräfe: Christian Keller gibt Verletzungs-Update

Nun gibt es Gewissheit beim 1. FC Köln: Florian Kainz und Max Finkgräfe fehlen dem FC bis mindestens in den September hinein. Das bestätigte FC-Sportdirektor Christian Keller gegenüber dem „Express“ in Bad Waltersdorf.

Es hatte sich angedeutet, nun herrscht auch Gewissheit beim 1. FC Köln: Florian Kainz und Max Finkgräfe fehlen dem FC bis in den September hinein. Die beiden möglichen Leistungsträger hatten sich in den jüngsten Testspielen verletzt.

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Die Verletzungen trafen den FC am vergangenen Wochenende hart. Max Finkgräfe bei einem Pressschlag, Florian Kainz ohne Gegnereinwirkung. Bei beiden Spielern deutete sich schnell an, dass es nicht mit einer kurzen Erholung getan wäre und das Trainingslager keine Option sei. Und die Befürchtung bewahrheitete sich. Florian Kainz wurde am Dienstag in Köln operiert. Der Spezialist Dr. Nunzio Ricciardo hatte dafür extra seinen Urlaub unterbrochen. „Es ist alles planmäßig verlaufen, sodass wir denken, dass er in sechs bis acht Wochen wieder zur Verfügung steht“, sagte Christian Keller am Rande des Trainingslagers dem „Express„. Es sei zwar auch eine konervative Behandlung möglich gewesen, aufgrund der Verletzung habe man sich aber für eine Op entschieden.

Bilder vom 2. Trainingstag in Bad Waltersdorf

Gerhard Struber: „Der Kader ist groß genug“

Dennoch wird Kainz dem FC bis mindestens September fehlen. Auch über Max Fingräfe sprach der Kölner Sportdirektor. „Max Finkgräfe ist am Montag operiert worden. Bei ihm wurde das Knie athroskopiert. Das Knie sah besser aus, als wir es befürchtet hatten“, sagte Keller. „Er hat eine Innenbandverletzung. Es wird auch um die acht Wochen dauern.“ Immerhin beschrieb der Sportdirektor die Situation als Glück im Unglück. Beide Spieler hätte es auch schlimmer treffen können. So stand bei Kainz offenbar sogar ein Syndesmosebandriss im Raum. Dennoch treffen beide Ausfälle den FC natürlich hart, Kainz und Finkgräfe waren als Leistungsträger fest eingeplant. „Der Kader ist groß genug, andere müssen dafür jetzt Verantwortung übernehmen“, hatte Struber am vergangenen Wochenende erklärt.

Somit dürfte Kainz wohl auch nicht mehr für das Amt des Kapitäns in Frage kommen. Der Mittelfeldspieler hatte im vergangenen Sommer die Binde von Jonas Hector übernommen, offenbar eine große Bürde. Für diesen Sommer hatte Gerhard Struber angekündigt, die Wahl selbst treffen zu wollen. Die Entscheidung soll noch in Österreich fallen. Einen Fingerzeig könnte es im Testspiel am Nachmittag geben. Dann treffen die Kölner auf Swansey City. In Frage kommen gleich mehrere Kandidaten wie Timo Hübers oder Eric Martel. Sicherlich wird die Begegnung auch weitere Aufschlüsse über eine mögliche Startelf geben.


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„Die Qualität ist brutal hoch“

Schwäbes ungeliebte Rolle

Florian Dietz – eine überraschende Wende, die durchaus Sinn macht

Florian Dietz vom 1. FC Köln
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Florian Dietz – eine überraschende Wende, die durchaus Sinn macht

Wenige Minuten vor der Abreise ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf überraschten die Geißböcke mit einer Personalie, mit der des gefühlt ausgemusterten Florian Dietz: Warum die überraschende Verlängerung durchaus Sinn macht.

Vor wenigen Tagen wurde noch über den Abschied spekuliert, nun gab es die Wende bei der Personalie Florian Dietz: Warum die überraschende Verlängerung beim 1. FC Köln aber durchaus Sinn macht.

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Die Streichliste, bei der Gerhard Struber im Anschluss an das 3:3 gegen die Viktoria aus Köln am vergangenen Samstag eigentlich ansetzen wollte, fiel dann doch deutlich geringer aus als gedacht. Letztendlich wurde sie sogar gänzlich gestrichen. Aufgrund der Verletzungen von Max Finkgräfe und Florian Kainz waren es dann im Grunde 25 mehr oder weniger fitte Feldspieler, die den Weg nach Österreich ins Trainingslager auf sich genommen haben. Mit dabei also auch Florian Dietz, über dessen Ausmusterung wohl nur wenige Beobachter gestaunt hätten. Erstaunlich war insofern eher die Meldung, die wenige Minuten vor der Abreise nach Bad Waltersdorf aufploppte: Eben jener Florian Dietz hat den Vertrag bei den Kölnern verlängert, soll nun den Durchbruch bei den Geißböcken schaffen.

Dietz konnte sich bislang nicht durchsetzen

Und genau da liegt das Fragezeichen hinter der Personalie Dietz. Der Stürmer kam 2021 aus Unterhaching an den Rhein, sollte die U21 der Geißböcke unterstützen. Nach durchweg ordentlichen Leistungen wurde der Angreifer 2022 zu den Profis hochgezogen. Auch, weil der FC mit Anthony Modeste seinen Zielstürmer, sogar eine Art Lebensversicherung verloren hatte. Etwas überraschend sollten Steffen Tigges und eben Dietz die Lücke schließen, eine große Lücke. Zwar wurde bekanntlich mit Sargis Adamyan nachgerüstet, allerdings ist der Armenier ein anderer Typ Stürmer. Nur gelang Dietz der Durchbruch trotz aller Unterstützung seines Befürworters Steffen Baumgart eben nicht. Der Angreifer, der schon mit einer bemerkenswerten Verletzungshistorie ausgestattet ist, erzielte in 18 Pflichtspiele zwei Treffer, bevor er sich im Oktober 2022 das Kreuzband riss.

Es folgte ein lange Rekonvaleszenz, erst im Dezember 23 stand Dietz wieder im Kader der Profis, lief seitdem vier Mal einige wenige Minuten auf. Wieder gab es einen Rückschlag, wieder musste der Stürmer aussetzen. „Flo hat eine sehr lange Leidenszeit von über eineinhalb Jahren mit schweren verletzungsbedingten Rückschlägen hinter sich. In all dieser Zeit war Aufgeben für ihn nie eine Option“, sagte am Sonntag Christian Keller. „Mit ganz viel Professionalität und Willen hat sich Flo zurückgekämpft. Genau diese Widerstandsfähigkeit brauchen wir in unserer Mannschaft.“ Dabei wird die Widerstandsfähigkeit, die ganz offensichtlich auf die mentale Stärke des Angreifers gemünzt ist, nicht die tragende Rolle bei der Pro-Dietz-Entscheidung gewesen sein. 

Dem FC fehlen klassische Zielstürmer

Vielmehr weist der Kader auch in diesem Sommer einmal mehr eklatante Lücken in der Offensivbesetzung der Zielstürmer auf. Einen klassischen Stürmer der Marke Modeste, robust, wuchtig und mit Torgefahr sucht man in den Reihen der Kölner bislang vergebens. Vom Typ her passen eben Tigges und Dietz auf diese Rolle. Hätten die Kölner den 25-Jährigen, der seit vergangenem Winter immer wieder mit Rot-Weiss Essen in Verbindung gebracht wurde, ziehen lassen, wäre Tigges der einzige typische Zielstürmer im Kölner Kader. Und die Geißböcke haben in der jüngeren Vergangenheit genug Erfahrung mit verletzten Stürmern machen dürfen. Insofern ist die Entscheidung für Dietz also eine durchaus nachvollziehbare.

Immerhin präsentierte sich der Angreifer in den jüngsten Spielen durchaus als torhungrig, traf in den vergangenen beiden Testspielen jeweils. Dennoch dürfte der 25-Jährige vorerst nicht zur ersten Wahl bei den Geißböcken gehören. Nach den Eindrücken der Testspiele spricht aktuell viel beim FC für das Sturm-Duo Tim Lemperle und Damion Downs. Dietz wird sich mit der Reservistenrolle sicherlich abfinden können. Die Vertragsverlängerung beim FC ist für ihn jedenfalls ein wichtiger Schritt und für die Geißböcke sicherlich kein großes finanzielles Risiko.


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„Die Qualität ist brutal hoch“

Schwäbes ungeliebte Rolle

So viel Startelf steckt schon jetzt im FC

Eric Martel. Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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So viel Startelf steckt schon jetzt im FC

Der FC befindet sich in der Schlussphase der Vorbereitung. Und Gerhard Struber wird sicherlich schon Tendenzen Richtung erste Elf haben beim 1. FC Köln: So viel Startelf steckt schon jetzt im FC.

Durch ihre Bewerbungen in den Testspielen konnten einige Youngster wie Elias Bakatukanda, Tim Lemperle oder Julian Paulli sicherlich ihre Bewerbung für einen Platz in der Startelf abgeben. Auf anderen Positionen sind die Plätze wohl bereits vergeben beim 1. FC Köln: So viel Startelf steckt schon jetzt im FC.

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Trotz des verdienten 3:0-Erfolgs über den beglischen Erstligisten St. Truiden ist es schwer, Schlüsse über die Leistungsstärke der Kölner auszumachen. Der Gegner fand in der Offensive nicht statt, war in der Defensive extrem anfällig. Zu hoch wird das Kölner Trainerteam den Test somit nicht gehängt haben. Und doch hatte man durchaus das Gefühl, dass beim FC im Testspiel am Freitag schon eine Mannschaft aufgelaufen ist, die in einer ganz ähnliche Formation dann auch zum Liga-Auftakt gegen den Hamburger SV am Start ist. Zwar stehen noch zwei weitere Vorbereitungspartien aus, die die Karten natürlich noch einmal ordentlich durchmischen können, doch die ersten festen Plätze sind sicherlich gefunden.

Urbig, Thielmann und Hübers sicher gesetzt

Jonas Urbig hatte Marvin Schwäbe schon vor dem Vorbereitungsauftakt verdrängt, wird die neue Nummer eins und freut sich darauf, wie der Keeper am Montag erklärte. Und auch in der Abwehrreihe davor sind die ersten Plätze schon reserviert. An Timo Hübers führt aktuell kein Weg vorbei, Jan Thielmann hat auf der rechten Seite wohl auch die Nase vor Rasmus Carstensen vorne. Auf der linken Seite war Max Finkgräfe genauso gesetzt. Doch der Youngster wird mit einer Knieverletzung Wochen, vermutlich Monate ausfallen. Eigentlich wäre Leart Pacarada der logische Ersatz, doch der Linksverteidiger wies ganz offensichtlich noch körperliche Defizite auf. Sollte er fit sein, wird der Nationalspieler des Kosovo wohl ebenfalls eine Oprion werden. Eine Alternative wäre Dominique Heintz. Vielleicht auch Meiko Wäschenbach, der aber nicht restlos überzeugte.

Nicht ganz so einfach gestaltet sich noch die Suche nach dem zweiten Innenverteidiger. Vor der Vorbereitungsphase schien Routinier Heintz gesetzt, genauso scheint es aktuell aber auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Elias Bakatukanda und Julian Pauli hinauszulaufen. Heintz überzeugte nicht gänzlich, könnte auch eine Alternative auf der linken Seite werden. Die beiden Youngster erhielten dagegen (wenn sie denn fit und gesund waren), bereits ordentlich Einsatzzeit und machten ihre Sache auch sehr gut – wenn auch gegen sehr harmlose Gegner. Gut möglich, dass es zum Ligastart also nicht nur ein Profi-Debüt sondern auch ein Startelf-Debüt geben wird. Pauli stand zuletzt drei Mal in Serie in der Startelf.

An Eric Martel führt kein Weg vorbei

Die Sechs ist ebenfalls fest vergeben. Eric Martel spielte schon in der vergangenen Spielzeit eine ordentliche Bundesliga-Saison, der Kapitän der U21-Nationalmannschaft sollte vom Potenzial einer der Leistungsträger der 2. Bundesliga sein. Martel ist sicherlich auch ein Kandidat für das Kapitänsamt. Dejan Ljubicic und Luca Waldschmidt sind wohl ebenfallls gesetzt. Die beiden Mittelfeldspieler kann man sich bei ihrer individuellen Qualität nur schwerlich auf der Ersatzbank vorstellen. In Topfrom gehören beide Spieler zweifellos in eine Startelf der Bundesliga, im Liga-Unterhaus muss das also auch das persönliche Ziel der Akteure sein. Der vierte Platz im Mittelfeld scheint noch offen sein. Linton Maina und Denis Huseinbasic sind nach dem Ausfall von Florian Kainz die wahrscheinlichsten Optionen.

Im Angriff hat Gerhard Struber zumindest quantitativ die Qual der Wahl und der Trainer wird sich wohl die Frage stellen müssen, ob er auf routinierte Spieler wie Sargis Adamyan oder die jungen Wilden um Damion Downs und Tim Lemperle setzt. Zuletzt wirkten die beiden Eigengewächse gefährlicher, stehen eher für den temporeichen Offensivfußball, den Struber bevorzugt. Die Entscheidung dürfte also in Richtung Duo Lemperle/Downs gehen. In Stein gemeißelt ist die Aufstellung also noch lange nicht, erste Tendenzen sind aber deutlich zu erkennen. Taktisch wird Struber wohl bei einer 4-1-3-2-Variante entscheiden. Zumindes spielte der FC in den Testbegegnungen mit jener Ausrichtung.


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Jonas Urbig vom 1. FC Köln

„Die Qualität ist brutal hoch“

Elias Bakatukanda und Julian Pauli vom 1. FC Köln

Die nächsten Profi-Debütanten?

Jonas Urbig: „Die Qualität ist brutal hoch“

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Jonas Urbig: „Die Qualität ist brutal hoch“

Mit Jonas Urbig geht der FC mit einer neuen Nummer eins in die neue Saison. Die Rolle hat der Keeper bereits angenommen beim 1. FC Köln. Das sagt Jonas Urbig zur neuen Rolle, Marvin Schwäbe und dem 1. FC Köln.

Jonas Urbig steht in dieser Saison erstmals als Nummer eins bei den Profis der Geißböcke im Kasten. Erfahrung hat der Keeper bereits in der 2. Liga gesammelt. Am Rande des Trainings in Bad Waltersdorf äußerte sich der Torwart. Das sagt Jonas Urbig zur neuen Rolle, Marvin Schwäbe und dem 1. FC Köln.

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Wirklich viel bekam Jonas Urbig bei seinen bisherigen Auftritten in der Vorbereitung nicht zu tun. Die Offensivbemühungen der Gegner hielten sich weitestgehend in Grenzen – zumindest in den Begegnungen, in denen der 20-Jährige zwischen den Pfosten stand. Das wird sich aber schon in spätestens zehn Tagen ändern. Dann steht das Spiel gegen den Hamburger SV auf dem Programm. Ein „Kracher“, wie Urbig nach der ersten Trainingseinheit im Trainingslager in Bad Waltersdorf sagte. „Es gibt keinen schlechten Gegner in der 2. Bundesliga, das hat mir das Jahr in Fürth gezeigt“, so der Keeper weiter. „Es geht jede Woche um alles, jeder kann jeden schlagen. Natürlich gehen wir als 1. FC Köln, mit diesem großen Namen, in einer Favoritenrolle in die Saison.“

Urbig: „Ich bin hier, um mein Bestes zu geben“

Und die nehmen die Kölner natürlich auch an. Nicht ohne Grund, Urbig sieht das Team sehr gut aufgestellt. „Die Qualität ist einfach brutal hoch“, sagt der Keeper. „Es sind viele Spieler, die geblieben sind und über viel Bundesliga-Erfahrung verfügen.“ Dennoch will der Torwart noch nicht zu weit in die Zulunft schauen, keine Prognose über die Aufstiegschancen abgeben. „Wir sollten nicht zu weit in die Zukunft schauen“, sagt der 20-Jährige, der die Rothosen als ersten Gradmesser bezeichnet. „Der HSV versucht all die Jahre schon, den Sprung in die Bundesliga zu schaffen. Daran sieht man, wie schwer die Liga ist. Deswegen sollten wir das erste Spiel machen, und dann können wir noch mal über alles andere sprechen.”

Sicher ist dagegen, dass Urbig als Nummer eins in die neue Saison geht. Diesen Status hat der Keeper schon in der vergangenen Spielzeit in Aussicht gestellt bekommen, als Marvin Schwäbe einen Wechselwunsch in Köln hinterlegt hatte. „Das bedeutet mir total viel. Trotzdem ist es wichtig, dass ich meine Leistung jeden Tag abrufe. Das zu hören, ist schön. Aber ich bin hier, um mein Bestes zu geben, die Bälle in erster Linie zu halten – dem möchte ich gerecht werden“, sagt der Torwart und schiebt hinterher: „Im Heimatverein als Nummer eins in die Saison zu gehen, ist ein total schönes Gefühl. Da freue ich mich auch schon drauf.“ Vor allem auf die 50.000 Zuschauer im eigenen Stadion freut sich der Euskirchener.

Urbig: „Unser Austausch ist gut“

Des einen Freud, des anderen Leid – Marvin Schwäbe rückt somit erst einmal ins zweite Glied. Eine schwere Situation, die Schwäbe aber bemerkenswert annimmt, der Routinier gibt in den Einheiten alles. Die Stimmung zwischen den beiden Keepern ist ebenfalls gut. „Er hat jetzt zweieinhalb Jahre lang beim 1. FC Köln Bundesliga gespielt – mir fehlt es noch, Bundesliga zu spielen. Unser Austausch ist gut“, so Urbig. „Wir sprechen miteinander über verschiedene Szenen. Dann hole ich mir mal einen Rat ab, er fragt mal Sachen. Das ist also ein ganz offener Austausch.”

Zwar kann Urbig nicht auf sonderlich viel Bundesliga-Erfahrung zurückblicken, gänzlich unerfahren ist der Keeper aber auch nicht. Im Gegenteil, Urbig geht nun in seine insgesamt dritte Zweitliga-Saison. Die Leihen nach Regensburg und Fürthe waren für den Keeper ein wichtiger Schritt. „Dadurch, dass das Spielen auf höchstmöglichem Niveau das erste Zwischenziel war, gab es für mich keine andere Option, als nach Regensburg zu gehen und dort als junger Torhüter 2. Bundesliga zu spielen“, sagt der Keeper. „In dem halben Jahr, mit dem Abstieg, habe ich Widerstandsfähigkeit gelernt – auch in Zeiten, in denen es mal nicht so gut läuft, die Leistung abzurufen. Das ist mir gut gelungen und das konnte ich mit nach Fürth nehmen.“ 


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