Davie Selke im Blickfeld von Steffen Baumgart und dem Hamburger SV?
Redaktion
Davie Selke und der 1. FC Köln scheinen nicht mehr zusammenzukommen. Zwar ist die Tür für einen Verbleib nicht verschlossen, nur mehrten sich zuletzt die Anzeichen des Abschieds. Nun machen zudem Gerüchte über ein Interesse des HSV die Runde.
Ist der Hamburger SV an Davie Selke interessiert? Laut der „Mopo“ sei ein „gegenseitiges Interesse“ da. So könnte es eine Wiedervereinigung zwischen dem Stürmer und Steffen Baumgart geben.
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Die vergangene Saison befand sich noch auf der Zielgeraden, da machte das Gerücht die Runde, Steffen Baumgart habe Interesse an einer Verpflichtung von Mark Uth. Tatsächlich gab der Trainer des HSV damals zu, gerne mit einigen Spielern zu arbeiten, die er zuvor bereits trainiert habe. Namen nannte er damals nicht. Ob Mark Uth wirklich ein Thema war, ist offen. Fakt ist, dass sich der Angreifer nur wenige Tage selbst zum FC bekannte. Das Bekenntnis blieb bei Davie Selke bis dato aus. Der Stürmer habe sich zwar einen Verbleib bei den Geißböcken vorstellen können, eine Einigung gab es allerdings bislang nicht. Und so ist ein Abschied mehr als nur wahrscheinlich. Und da kommt dann wieder Steffen Baumgart ins Spiel, der mit dem HSV möglichst zeitnah aufsteigen will, in den direkten Konkurrenzkampf mit seinem Ex-Verein geht.
Was ist dran am Selke-Gerücht?
Dem Ex-Trainer wird nun nämlich auch ein Interesse an dem Zielstürmer nachgesagt. Tatsächlich war Baumgart ein Förderer und Befürworter des Zielstürmers. Immer wieder betonte der damalige Köln-Trainer, wie wichtig der Angreifer sei, sprach ihm eine Einsatzgarantie aus. Auch Selke soll laut Bericht nicht abgeneigt sein. So berichtet die „Mopo„, dass Selke Hamburg als nächsten Karriereschritt durchaus reizvoll empfinden würde. Zudem befindet sich mit Stefan Kuntz ein weiterer Befürworter bei den HSV-Entscheidern. Der 61-Jährige arbeitete bei der U21 des DFB mit Selke zusammen. 2017 gewannen die beiden den EM-Titel. Tatsächlich sollen die HSV-Bosse mit einer Doppelspitze für die kommende Saison liebäugeln, Selke wäre ein möglicher passender Kandidat.
„Die Transferperiode geht noch bis Ende August. Wir machen unsere Hausaufgaben bisher sehr gut, sind im Hintergrund fleißig am Arbeiten. Keiner lehnt sich zurück. Zugleich muss ich sagen, dass wir auch viel Freude an dem aktuellen Kader und den Nachwuchsspielern haben“, hatte Baumgart zuletzt gesagt. Konkrete Gespräche soll es noch nicht gegeben haben. Zudem müsste Selke auch beim Hamburger SV wohl auf einen Teil seines Gehalts verzichten. Dem Vernehmen nach auch einer der Gründe, warum ein weiterer Kontrakt bei den Geißböcken nicht zu Stande gekommen ist. FC-Trainer Gerhard Struber erklärte zuletzt, dass es vor einiger Zeit ein Telefongespräch gegeben habe. Aktuell will sich der Trainer auf die Offensivspieler konzentrieren, die im aktuellen Kader stehen.
Der TV-Sender „Sky“ hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass Selke den FC definitiv verlassen werde. Demnach waren finanzielle Gründe allerdings nicht ausschlaggebend.
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Rückkehr nach Deutschland? Anthony Modeste verlässt Al Ahly
Redaktion
Anthony Modeste verlässt den ägyptischen Rekordmeister Al Ahly wieder und hofft auf ein Engagement in Europa. Der Mittelstürmer gewann gleich mehrere Pokale für das Team aus Kairo.
Anthony Modeste kehrt wohl wieder nach Köln zurück. Zumindest vorerst zu seiner Familie. Anthony Modeste verlässt Al Ahly nach einem knappen Jahr wieder.
Foto: Christof Kopesel/GettyImages
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Kehr Anthony Modeste wieder zurück nach Deutschland? Zumindest wird der Mittelstürmer vorerst nach Köln zu seiner Familie kommen. Der Franzose verlässt den ägyptischen Club Al Ahly nach einem knappen Jahr wieder. Am 1. September 23 hatte Modeste bei dem Rekordsieger angeheuert. Nun ist das Kapitel seiner Karriere beendet. „Der Tag ist gekommen, um auf Wiedersehen zu sagen“, schreibt Modeste auf Instagram. „Ich bin stolz und dankbar, Teil dieses historischen Clubs gewesen zu sein. Ich habe den Adler mit Ehre getragen und gelebt. Vielen Dank an alle Fans für ihre unglaubliche tägliche Unterstützung und Liebe.“
Drei Titel mit Al Ahly
Unterm Strich blickt Modeste auf eine erfolgreiche Saison in Kairo zurück. Der Franzose erzielte zwar nur sechs Tore in 31 Begegnungen, gewann mit dem ägyptischen Rekordmeister aber den Supercup, den Pokal und die afrikanische Champions League. Kurios: Der 36-Jährige hätte mit dem Club sogar die ägyptische Meisterschaft gewinnen können. Die Saison ist noch nicht beendet, Al Ahly hat zahlreiche Nachholspiele, der Vertrag von Modeste endete jedoch zum 1. Juli. „Vielen Dank an alle Fans für ihre unglaubliche tägliche Unterstützung und Liebe. Ihr seid einfach großartig und habt dieses Erlebnis zu etwas ganz Besonderem gemacht“, schreibt der Stürmer weiter. „Ich möchte mich auch bei den Trainern, dem Personal und vor allem bei meinen Teamkollegen bedanken!“
Wie es nun für den 36-Jährigen weitergeht, ist offen. Seine Schuhe wird der Stürmer sicher noch nicht an den Nagel hängen. Zuletzt gab Modeste in einem Interview mit der „Bild“ an, vielleicht eine neue Herausforderung in Europa zu suchen. Zuletzt sollen auch Angebote vorgelegen haben. Modeste sagte, er sei offen für das, was da kommt.
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Offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Malek und Said El Mala
Redaktion
Der 1. FC Köln hat trotz der Transfersperre die nächsten Talente verpflichtet. Malek und Said El Mala wechseln von Viktoria Köln zu den Geißböcken, werden aber vorerst weiterhin für den Drittligisten auflaufen.
Der FC arbeitet mit Hochdruck an seinem Kader. Und das auch am mittelfristigen: Der 1. FC Köln verpflichtet Malek und Said El Mala. Die Brüder werden allerdings zunächst weiter für Viktoria Köln auflaufen.
Foto: Mika Volkmann/Getty Images for DFB
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Schon vor einigen Tagen waberten die ersten Gerüchte rund um das Geißbockheim, nun hat es der FC auch offiziell gemacht. Die Kölner verpflichten die nächsten Talente und das aus der direkten Nachbarschaft. Malek und Said El Mala wechseln von Viktoria Köln zum FC. Die Brüder gelten als besonders talentiert. „Sowohl Said als auch Malek haben sich in der abgelaufenen Saison hervorragend entwickelt. In der U19 von Viktoria haben die beiden starke Leistungen abgeliefert und zudem durch Einsätze in der 3. Liga die ersten Schritte im Herrenfußball gemacht – Said dabei sogar als jüngerer U19-Jahrgang“, sagt Christian Keller. „Beide Jungs bringen sehr gute Voraussetzungen mit, um diesen Weg fortzusetzen und sich mittelfristig im Profifußball zu etablieren. Dafür wird ihnen die Chance auf regelmäßige Spielpraxis in ihrem gewohnten Umfeld und auf hohem Niveau in der Drittligamannschaft von Viktoria guttun.“
Said El Mala: „Es ist nicht selbstverständlich, die nächsten Schritte gemeinsam machen zu können“
Hintergrund ist das Registrierungsverbot, das dem FC auferlegt worden ist. Die Kölner dürfen Spieler verpflichten, aber bis Winter nicht einsetzen. Christian Keller hatte angekündigt, mehrere Talente verpflichten zu wollen. Nach Mansour Ouro-Tagba und Chilohem Onuoha sind Malek und Said El Mala die weiteren Neuverpflichtungen. Keller hatte insgesamt vier angekündigt. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim 1. FC Köln. Das ist ein riesiger Meilenstein, den ich zusammen mit meinem Bruder erreicht habe und wir werden alles für diesen Verein tun“, sagt Malek El Mala. „Dass wir unseren Weg im Profi-Bereich beim FC gemeinsam weitergehen können, ist etwas ganz besonders, dafür haben wir immer gearbeitet und darauf sind wir sehr stolz.“ Der 19-Jährige spielte zunächst Innenverteidiger, wurde aber bei der Viktoria zum Stürmer umgeschult. In 22 Spielen erzielte er zehn Tore und bereitete sieben Tore vor. Sein Debüt in der 3. Liga gab es im April.
Bereits im Februar gab der jüngere Bruder Said El Mala sein Debüt in der Drittliga-Mannschaft. Gegen den VfB Lübeck erzielte der Offensivspieler am 31. Spieltag zudem ein wunderbares Tor. „Es ist ein unheimlich gutes Gefühl, bei so einen großen Verein unterschreiben zu dürfen. Und wie es mein Bruder gesagt hat: Es ist nicht selbstverständlich, die nächsten Schritte gemeinsam machen zu können“, sagt Said El Mala. „Dafür sind wir sehr dankbar. Wir werden in der kommenden Saison alles geben und wollen uns so möglichst gut auf die Zeit beim FC vorbereiten.“ Ähnlich wie Max Finkgräfe verbrachten auch die beiden Brüder einen Teil ihrer Ausbildung bei Borussia Mönchengladbach, spielten aber vor dem Wechsel zur Viktoria beim TSV Meerbusch.
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Leistungsdiagnostik beginnt – mit Schwäbe, Maina und Ljubicic
Redaktion
Am Freitagmorgen startete die Leistungsdiagnostik des 1. FC Köln am Geißbockheim. Dabei waren auch Spieler vor Ort, deren Zukunft beim FC oder eben auch nicht, noch nicht abschließend geklärt ist.
Am Freitagmorgen haben sich auch die FC-Profis aus dem Urlaub zurückgemeldet. Der FC beginnt die Leistungsdiagnostik mit den Wechselkandidaten.
Das Geißbockheim erwachte am Freitagmorgen mit dem Erscheinen von Rasmus Carstensen und Jacob Christensen nach fünf Wochen wieder zum Leben – zumindest das der Spieler. Denn mit der obligatorischen Leistungsdiagnostik starten nun auch die Profis in die neue Saison, während hinter den Kulissen eifrig am „neuen“ alten Kader gearbeitet wurde. Neben den Dänen war auch Jonas Urbig früh vor Ort und kehrte nach den Leihen bei Greuther Fürth und zuvor Jahn Regensburg zurück zum 1. FC Köln. Während die neue Nummer eins am Geißbockheim die ersten Übungen absolvierte, weilte Marvin Schwäbe in der MediaPark-Klinik zu den medizinischen Untersuchungen. Und das, obwohl die Zukunft des 29-jährigen Keepers beim FC noch offen ist. Kein Wunder, schließlich ist Schwäbe nach Auslaufen der Ausstiegsklausel an den FC gebunden, steht, bis er einen neuen Verein hat, beim FC unter Vertrag.
Weitere optionale Spieler bei den Tests
Das gleiche gilt auch für Linton Maina, dessen Vertragssituation ebenfalls nicht final geklärt ist. Im Gegensatz zu Schwäbe ist die Ausstiegsklausel noch aktiv. Maina könnte dem FC den Rücken kehren. Bislang gab es noch kein Treuebekenntnis. Wohl auch, weil der Außenbahnspieler noch auf weitere Optionen wartet. Zwar steht Dejan Ljubicic beim FC weiter unter Vertrag, der Verbleib ist aber nach wie vor alles andere als sicher. Dem Vernehmen nach liebäugelt der Mittelfeldspieler nach wie vor mit einem Wechsel. Nur in diesem Sommer würden die Kölner wohl noch eine angemessene Ablöse für Ljubicic kassieren. Der Vertrag läuft nur noch bis 2025, dann wäre der Österreicher ablösefrei. Der Abschied von Ljubicic ist also definitiv ein mögliches Szenario, da der FC im Zentrum auch quantitativ gut aufgestellt ist.
Auch am Samstag stehen noch weitere Tests und Diagnostik an. Am Sonntag wird dann erstmals auch Gerhard Struber vor der Mannschaft sprechen. Der neue Chef-Coach wird dann am Montagvormittag auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Am Nachmittag leitet der Österreicher die erste Einheit, eine öffentliche. Voraussichtlich mit den drei offenen Personalien.
Routiniers oder Nachwuchs? – Wie geht es weiter mit dem FC-Sturm
Redaktion
Die Schwachstelle des FC war in der vergangenen Saison deutlich auszumachen. Die Kölner Offensive lahmte, kämpfte immer wieder mit Verletzungen und entwickelte kaum Torgefahr. Ohne mögliche Neuverpflichtungen steht der Club nun vor der Frage, wer diese Baustelle schließen soll.
Die Rückkehr einiger Leih-Offensivkräfte sowie das Treuebekenntnis von Mark Uth stellen den Kölner Sturm rein nominell auf stabilere Füße. Doch wer soll in der kommenden Saison für die Torgefahr sorgen beim 1. FC Köln: Setzt der FC im Sturm auf Routiniers oder den Nachwuchs?
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In der vergangenen Spielzeit zeichnete sich ein Problem der Geißböcke immer und immer wieder deutlich ab. Die Kölner Offensive agierte schlichtweg zu ungefährlich. Auch wenn Christian Keller während der Saison betonte, man habe kein Stürmerproblem, musste der FC-Sportdirektor nach dem Abstieg wohl auch einsehen: Doch, der FC hatte sehr wohl ein Sturm-Problem. Doch wie gehen die Kölner Verantwortlichen diese Baustelle für die kommende Saison in der zweiten Liga an? Dem FC bleiben aufgrund der Transfersperre zwei mögliche Wege. Eine Neuverpflichtung einer Offensivkraft ist keiner davon. So müssen die Kölner auf eigenes Personal setzen.
Routiniers oder Nachwuchs?
Und rein personell ist der 1. FC Köln gar nicht schlecht besetzt im Angriff – zumindest, wenn es um die reine Anzahl an Spielern geht. Mit Mark Uth, Steffen Tigges, Sargis Adamyan, Florian Dietz, Damion Downs sowie den Rückkehrern Tim Lemperle und Maxi Schmid verfügt der FC bereits zu diesem Zeitpunkt über sieben Angreifer. Die Torgefährlichkeit und Durchschlagskraft der Akteure steht jedoch auf einem anderen Blatt. Weder der langzeitverletzte Uth, noch Tigges oder Adamyan konnten in der vergangenen Spielzeit überzeugen. Der 32-jährige Uth bekannte sich zwar früh zum FC, konnte in der abgelaufenen Saison in elf Spielen aber nur für eine Vorlage sorgen. Tigges kam in 25 Begegnungen immerhin auf drei Treffer, Adamyan konnte in 20 Spielen ein Tor und drei Vorlagen für sich verbuchen. Florian Dietz, der nach seinem Kreuzbandriss kaum zu Einsätzen kam, komplettiert die Liste. Eine eher maue Ausbeute. Bleiben noch die Kölner Youngster.
Setzt der FC nun also im Zuge des Abstiegs und der Transfersperre vermehrt auf die Nachwuchsspieler? Damion Downs kam in der vergangenen Saison erst unter Timo Schutz zu vermehrten Einsätzen, erzielte immerhin in seinen zehn Duellen zwei ganz wichtige und besonders emotionale Tore und könnte eine Alternative für die zweite Liga werden. Die Rückkehrer Tim Lemperle und Maxi Schmid sind da schon erfolgreicher. Der an Greuther Fürth ausgeliehene Lemperle kommt auf sechs Tore und vier Vorlagen und sammelte bei den Kleeblättern ordentlich Spielpraxis. Der 22-Jährige könnte für die Kölner Offensive eine Verstärkung darstellen. Zudem steht Jaka Cuber-Potocnik in den Startlöchern, wird sicher ebenfalls seine Chance erhalten und eventuell sein Profi-Debüt geben.
Doch setzen die FC-Bosse ihre Hoffnungen alleine in den Nachwuchs? Offenbar nicht. Die Verhandlungen mit den Routiniers Luca Waldschmidt und Davie Selke dauern offenbar noch an. Ganz so verlassen auf den Nachwuchs, wie angekündigt, wollen sich die Verantwortlichen dann wohl doch nicht. Gerade Selke würde den Kölner Kader in der Offensive nochmal stärken und wäre eine wichtige Personalie für den Kampf in Liga zwei.
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Der DFB hat den 1. FC Köln mit einer weiteren Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro belegt. Das teilte der Verband am Donnerstag mit.
Der 1. FC Köln muss für das Vergehen einzelner Fans ein weiteres Mal in die Tasche greifen. Für Vergehen im März hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nun die Strafe ausgesprochen. Der DFB verhängt somit erneut eine Strafe gegen den 1. FC Köln.
Foto: Christian Kaspar-Bartke
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den FC in einem weiteren Fall wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in einer Höhe von 15.000 Euro belegt. Davon kann der FC rund 5.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Laut DFB haben im Spiel bei Borussia Mönchengladbach einige Kölner Anhänger 15 pyrotechnische Gegenstände gezündet.
FC bereits mit zahlreichen Strafen
In der Tabelle der verhängten Strafe ist der FC damit weiterhin eine der Top-Mannschaften der vergangenen Spielzeit. Deutlich mehr als 700.000 Euro mussten die Kölner bereits zahlen. Die Strafen nehmen in den Bundesliga-Stadien Überhand. Das sieht auch der DFB: „Wir haben eine Arbeitsgruppe Stadionsicherheit eingerichtet, weil das Abbrennen von Pyrotechnik nach der Corona-Pandemie noch einmal zugenommen und die Strafzahlungen deutlich nach oben gegangen sind“, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf vor einigen Wochen der „Mitteldeutschen Zeitung“. Für ein Kuriosum sorgte zuletzt die Strafe gegen Borussia Dortmund. Der BVB muss 20.000 Euro bezahlen, weil Torhüter und Ersatzkapitän gregor Kobel zum Anstoß zu spät erschienen war.
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Offiziell: FC verlängert den Vertrag mit Philipp Türoff
Redaktion
Zwei Wochen nach dem Abstieg des 1. FC Köln in die 2. Bundesliga stellt der Verein nach eigenen Aussagen die Weichen für die kommende Zeit. Geschäftsführer Philipp Türoff verlängert seinen Vertrag beim FC.
Der FC arbeitet in der Sommerpause an der Gestaltung der Zukunft. Ein neuer Trainer muss gefunden werden und Verträge mit Spielern müssen ausgehandelt werden, um für die kommende Saison einen ligatauglichen Kader zusammenzustellen. Auch auf der Führungsebene wird für die Zukunft geplant beim 1. FC Köln: Geschäftsführer Philipp Türoff verlängert seinen Vertrag.
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Trotz der Forderungen vieler Fans und Mitglieder nach einem Wechsel in der Vereinsführung, sprachen die Verantwortlichen des 1. FC Köln in den vergangenen Wochen wiederholt davon, dass es keine Änderungen geben werde. Erst in dem am Sonntag veröffentlichten Podcast „FC-Inside“ schlossen die FC-Bosse weitere personelle Konsequenzen aus. Das betrifft auch Philipp Türoff, den laut externen Gutachten in der Causa „Transfersperre“ eine „leichte, nicht schwerwiegende Pflichtverletzung“ trifft. „Als wir die Geschäftsführer rekrutiert haben, haben wir uns darum bemüht, Menschen zu finden, die fachlich gut qualifiziert sind, die über eine gute Reputation verfügen und die integer und vertrauenswürdig sind“, so FC-Präsident Dr. Werner Wolf im Podcast. „Das alles ist bei Philipp Türoff ohne Wenn und Aber gegeben.“
Vertrag mit Türoff verlängert
Dementsprechend hat der FC den Vertrag von Geschäftsführer Philipp Türoff verlängert. Dem Vernehmen nach bis 2026. „Philipp Türoff hat in seinen ersten drei Jahren unser Vertrauen vollumfänglich bestätigt“, so Wolf. „Er hat sich nicht nur in den Gremien, sondern auch bei Partnern und in der Politik in kurzer Zeit eine hohe Reputation erarbeitet. Das ist ein ganz wichtiger Trumpf für den 1. FC Köln.“ Türoff ist seit Januar 2022 Finanzchef beim FC: „Ich bin sehr gerne beim FC und es gibt viel zu tun. Ich freue mich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit und danke allen beteiligten Gremien für ihr Vertrauen“, so Türoff.
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Schwierige Trainersuche unter schweren Bedingungen
Redaktion
Die Suche nach einem neuen Trainer dürfte beim 1. FC Köln nach der Trennung von Timo Schultz am Montag auf Hochtouren laufen. Und sie wird wohl keine einfache werden. Den neuen Coach erwarten ungewohnt viele Ungewissheiten.
Nach nur einer halben Saison ist für Timo Schultz bereits wieder Schluss bei den Geißböcken. Für Sportdirektor Christian Keller bleibt nicht viel Zeit, einen Ersatz zu finden. Die neue Saison beginnt bereits in wenigen Wochen für den 1. FC Köln: Die schwierige Suche nach einem neuen Trainer.
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Gut eine Woche nach dem besiegelten Abstieg des 1. FC Köln in die 2. Bundesliga gibt es eine Stelle bei den Geißböcken zu besetzen. Die des Chef-Trainers. Keine ganz einfache Aufgabe, denn die Umstände für den neuen Coach könnten wohl kaum ungewisser ausfallen. Sportdirektor Christian Keller steht vor einer großen Herausforderung und gleichzeitig unter Zeitdruck. In gut drei Wochen beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.
Noch im Winter benannte Keller das Anforderungsprofil für den Baumgart-Nachfolger und die mitzubringenden Fähigkeiten klar: „Wir haben eine klare Spielidee, die unter Steffen implementiert wurde. Diese Spielidee soll sich nicht verändern. Ganz im Gegenteil: Sie soll gestärkt und stabilisiert werden. Wir müssen also einen Trainer finden, der zu dieser Idee passt“, sagte Keller damals. „Zudem muss der Trainer die Qualität in der Mannschaft sehen, die wir alle sehen – die sich auch die Spieler wieder zutrauen müssen, um in der Liga zu bleiben.“ Unabhängig davon, dass die Spieler diese Qualität in dieser Spielzeit nicht ausreichend unter Beweis stellen konnten und die Baumgartsche Spielidee ebenfalls nicht gänzlich weitergeführt wurde, dürfte die Suche nach einem Schultz-Nachfolger keine einfache werden. Für Keller könnte es die letzte Chance werden, den richtigen Trainer zu finden. Und die Zeit drängt.
Die Zeit drängt, die Bedingungen sind schwierig
„Wir haben die Zeit bis zum Trainingsauftakt am 21. Juni, die ist lang genug“, betonte Eckhard Sauren, FC-Vize Präsident, noch vor wenigen Tage in einem Interview im „Express“ im Bezug auf die Trainerfrage. Genug Zeit zur Suche, aber wenig Zeit für den neuen Coach, sich auf die Situation beim FC einzustellen. Die Aufgabe bei den Geißböcken gehört sicher gerade nicht zu den attraktivsten. Denn die Ausgangslage rund ums Geißbockheim könnte wohl nicht ungewisser sein. Zum einen muss der Schultz-Nachfolger mit der Transfersperre und der damit fehlenden Möglichkeit, auf dem Transfermarkt tätig zu werden, umgehen. Zum anderen ist auch die Kadersituation bisher alles andere als geklärt.
Die Frage, wer den Verein noch verlässt und wer zurückkommt ist in den meisten Fällen noch offen. Ein neuer Coach unterschreibt gegebenenfalls parallel zu noch laufenden Kaderplanungen, ohne zu wissen, wer dem Gerüst der Mannschaft erhalten bleibt. Und, ohne seine eigenen Ideen und die Kaderplanung mit einbringen zu können. Zum Beispiel bei der Schwäbe-Urbig-Causa. Zudem steht der neue Coach vor der sicherlich unschönen Aufgabe, in der ersten Hälfte der Saison mit zurückkehrenden Leih- und Nachwuchsspielern ein Team aufzubauen, den Spielern das Gefühl zu geben, wichtig zu sein. Um ihnen dann nach einem halben Jahr, nach einer Nachbesserung auf dem Transfermarkt erklären zu müssen, dass sie nun nicht mehr erste Wahl sind. Natürlich stellt sich die Frage, wer sich auf ein solches Jobprofil einlässt und die Herausforderung annimmt. Die große Qual der Wahl wird Keller wohl nicht haben.
Strahlkraft des 1. FC Köln ist dennoch gegeben
Auf der anderen Seite ist eine Anstellung beim 1. FC Köln trotz allem auch nicht gänzlich unattraktiv. So beschreibt Ex-Trainer Schultz im Interview mit dem „Express“, dass er zwar den Klassenerhalt nicht hinbekommen habe, „aber alles andere drumherum war einfach erstklassig, das Stadion, die Fans, die Menschen im Umfeld.“ Die Chance, mit jungen Spielern eine Mannschaft zu formen und die Herausforderung, den FC wieder mit aufzubauen, können eben auch durchaus attraktiv sein. Christian Eichner ist ein möglicher Kandidat, einen Kontakt soll es noch nicht gegeben haben. Auch Urs Fischer, Enrico Maaßen und Thomas Reis wären in der Theorie eine Option. Keller wird sich die Suche wie in der Vergangenheit jedenfalls nicht allzu leicht machen.
Kleiner Fun-Fakt: Der FC sucht derzeit auf seiner Website einen Leiter für Medien und Kommunikation beim 1. FC Köln und stellt recht attraktive Arbeitsbedingungen in Aussicht. Zur offiziellen Jobbeschreibung gehören unter anderem „richtig gute Feiern mit einem großartigen und sympathischen Team“, „eine Flatrate für Getränke und Obst an Deinem Arbeitsplatz“ und „zwei Dauerkarten für unsere Heimspiele.“ Mit diesen Gratifikationen wird ein neuer Trainer dann wohl doch schnell gefunden werden.
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Die Transferpolitik der Verantwortlichen des 1. FC Köln schien zu Beginn der Saison aus wirtschaftlicher Sicht wohl Sinn zu machen. Sportlich gesehen ging der Plan auf erschreckende Art und Weise nach hinten los. Das Fazit zu den Neuverpflichtungen fällt ein Jahr später enttäuschend aus.
Die Verantwortlichen des 1. FC Köln haben sich offenbar bei den zuletzt getätigten Transfers gründlich verschätzt. Eine konstante Verstärkung war für die Geißböcke unter dem Strich nicht dabei. So enttäuschend fällt die Transferbilanz des 1. FC Köln aus.
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Wirtschaftlich hatte im vergangenen Sommer eigentlich viel für eine gute Transferphase beim 1. FC Köln gesprochen. Acht Spieler wurden verpflichtet, nur für Dominique Heintz eine geringe Ablöse gezahlt. Der Plan, Spieler für kleines Geld unter Vertrag zu nehmen, um sowohl von einem sportlichen als auch wirtschaftlichen Erfolg zu profitieren, war durchaus verständlich, sogar aus finanzieller Sicht durchaus durchdacht. Rasmus Carstensen wurde zum Beispiel geliehen und mit einer Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro versehen. Der Marktwert wird mittlerweile auf drei bis fünf Millionen Euro geschätzt.
Wirtschaftlich verständlich, sportlich desaströs
Doch was nutzt der beste wirtschaftliche Plan, wenn die sportliche Idee auf der Strecke bleibt. Der FC ist abgestiegen und die Bilanz der Neuverpflichtungen erschreckend. Da hilft der finanzielle Aspekt rein gar nichts. Die FC-Bosse lagen mit vielen Einschätzungen gründlich daneben. Eine Verstärkung war unterm Strich nicht dabei. Sicher auch, weil beim 1. FC Köln im vergangenen Früh-Sommer die mögliche Transfersperre über allen Entscheidungen hing. Und die wird den Kölner Verantwortlichen zweifelsohne so manchen Strich durch so manche Rechnung gemacht haben. Stichwort: Benedict Hollerbach. Und dennoch sahen sich Christian Keller und Co. gut gerüstet für die kommende Spielzeit. Ein Trugschluss. Das Fazit zu den Neuverpflichtungen fällt ein Jahr später mehr als mau aus.
Leart Pacarada stand schon vor der Transfersperre als künftiger Linksverteidiger fest. Sogar schon bevor Jonas Hector seinen Rücktritt bekanntgab. Als nomineller Ersatz für den ehemaligen Nationalspieler war der Linksverteidiger somit vermutlich nicht vorgesehen – zumindest nicht offiziell. Steffen Baumgart setzte zunächst auch große Stücke auf den Abwehrspieler, machte ihn zum Stammspieler. Nach dem 0:6 gegen Leipzig sowie dem Pokal-Aus gegen Lautern war der „beste Linksverteidiger der 2. Bundesliga“ erst einmal außen vor. Dazu kamen noch Verletzungen und Erkrankungen. Letztlich verlor Pacarada seinen Stammplatz an Youngster Max Finkgräfe. >>>19 Einsätze, 13 Mal Startelf
Kein Transfer konnte konstant überzeugen
Jacob Christensen galt ebenfalls nicht als Eins-zu-eins-Ersatz für Ellyes Skhiri. Das betonte Christian Keller so gut wie bei jeder Möglichkeit. Dennoch waren die Erwartungen in den dänischen Mittelfeldspieler hoch. Auch, weil Christensen in Dänemark zu einem der größten Talente gehörte und schon auf mehr als 150 Pflichtspiel-Einsätze kam. Beim FC kam er nach einem Auftritt im DFB-Pokal lange gar nicht mehr zum Einsatz. Sein Bundesliga-Debüt feierte der Däne am 18. Spieltag, beim 0:4 gegen Borussia Dortmund. Es folgten einige Kurzeinsätze sowie gegen die Bayern und Darmstadt auch Spiele von Beginn an. Eigentlich löste Christensen seine Aufgabe nicht schlecht. Offenbar aber auch nicht gut genug. Seitdem saß der Däne nur noch auf der Bank. >>>8 Einsätze, 2 Mal Startelf
Jonas Nickisch kam als Torwart, der im Endeffekt die Trainingsgruppe der Profis auffüllt. Ansonsten spielt der Keeper in der U21. Dort war Nickisch in 34 spielen im Einsatz, blieb elf Mal zu Null. Ansprüche auf mehr hat der Keeper allerdings vorerst nicht. In der kommenden Spielzeit werden Marvin Schwäbe oder Jonas Urbig die Nummer eins beim FC sein. >>>– Einsätze, – Mal Startelf
Luca Waldschmidt sollte so etwas wie der diesjährige Königstransfer der Kölner werden. Wurde er nicht. Und das hat vielschichtige Gründe. Dabei hatte sich Christian Keller doch so gefreut, als der Name endlich fiel. Keller hatte einen Namen versprochen, mit dem man nicht rechnete, die Fans sollten ihn bekommen. Nur haben die Anhänger bei dem Namen wohl mit mehr gerechnet. Der Unterschiedsspieler hatte nämlich relativ wenig von Unterschied. Nach Stammplatzgarantie zu Beginn der Saison, kam auch der ehemalige Nationalspieler nicht immer über den Status des Jokers hinaus. Im Januar folgte die schwere Verletzung. So fiel der Stürmer insgesamt für 12 Spiele aus. Mit drei Toren und zwei Vorlagen blieb auch Waldschmidt weit, sehr weit hinter den Erwartungen zurück. >>>24 Einsätze, 16 Mal Startelf
Rasmus Carstensen wurde als Backup für Benno Schmitz nach Köln geholt. Doch der junge Däne zeigte schon in der Vorbereitung, dass er durchaus mehr sein könne. Carstensen wurde unter Steffen Baumgart zunächst zum Stammspieler, verlor den Platz unter Timo Schultz, bekam ihn wieder, um ihn dann erneut zu verlieren. Aktuell deutet viel daraufhin, dass der FC die Kaufoption zieht und den 23-Jährigen fest verpflichtet. Finanziell würde sich das lohnen. Sportlich konnte sich auch Carstensen nicht wirklich durchsetzen, bekam sogar Jan Thielmann zwischenzeitlich vor die Nase gesetzt. >>>24 Einsätze, 18 Mal Startelf
Philipp Pentke sollte ursprünglich „nur“ den Trainings-Kader auffüllen und war nicht als Verstärkung vorgesehen. Erst als sich die Suche nach einem Ersatz für Timo Horn immer schwerer herausstellte, griffen die FC-Bosse zu und nahmen Pentke unter Vertrag. Der Routinier erfüllt seine Aufgabe als Nummer zwei ohne große Störgeräusche und das wohl auch in der kommenden Saison. >>>– Einsätze, – Mal Startelf
Dominique Heintz kam wohl nachdem Steffen Baumgart Nikola Soldo als nicht gut genug für die Bundesliga empfunden hat. Bei dem Innenverteidiger wussten die Kölner, was sie bekamen. Und Heintz hielt sein Versprechen, spielte seinen Stiefel einige Male solide runter. Im direkten Duell offenbart der Abwehrspieler gerade in Sachen Tempo einige Schwächen. Dennoch als Backup für das gesetzte Innenverteidiger-Duo wohl der erfolgreichste Transfer. >>>12 Einsätze, 6 Mal Startelf
Faride Alidou bekam unter Steffen Baumgart in der Hinrunde zunächst nur wenig Einsatzzeit und stand gegen Ende des Jahres vier Mal nicht im Kader. Verringerte seinen Marktwert zum Jahreswechsel von 2.5 Millionen Euro auf 1.8 Millionen Euro. Der Trainerwechsel brachte Alidou mehr Spielzeit sowie vier Treffer ein. Auch der Marktwert des 22-Jährigen kletterte wieder auf das ursprüngliche Niveau. Unter Schultz kam der Linksaußen mehrfach zu Startelf-Einsätzen und immerhin vier Tore. Eine wirklich positive Entwicklung brachte Alidou in dieser Spielzeit für den FC somit allerdings nicht. >>> 26 Einsätze, 14 Mal Startelf
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Jeff Chabot: „Es ist an der Zeit, mich von diesem großartigen Verein zu verabschieden“
Redaktion
Wie erwartet wird Jeff Chabot den 1. FC Köln verlassen. Der Abwehrspieler verabschiedete sich am Abend via Instagram vom Verein.
Der FC verliert den ersten Leistungsträger: Jeff Chabot verlässt den 1. FC Köln. Der Abwehrspieler verabschiedete sich am Abend via Instagram.
Photo by Leon Kuegeler/Getty Images
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Wirklich überraschend kommt die Nachricht nicht, schmerzhaft ist sie dennoch. Der 1. FC Köln verliert den ersten Leistungsträger in der aktuellen Transferperiode. Jeff Chabot verlässt den FC. Das gab der Abwehrspieler am Abend mit emotionalen Worten via Instagram bekannt. „Nach zweieinhalb unvergesslichen Jahren ist es für mich an der Zeit, mich von diesem großartigen Verein zu verabschieden. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen von euch für eure Unterstützung, eure Leidenschaft und eure Treue bedanken. Es war mir eine Ehre, dieses Trikot zu tragen und für euch auf dem Platz zu stehen“, schreibt Chabot. „Ein besonderer Dank geht vor allem an die FC-Fans, die immer für uns da waren, an meine Teamkollegen, Trainer und das gesamte Betreuerteam, mit denen ich viele unvergessliche Momente erleben durfte.“
Emotionale Worte von Jeff Chabot
Der Abwehrspieler war im Januar 2022 von Sampdoria Genua zum FC gewechselt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gehörte Chabot schon in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern. In dieser Spielzeit war der 26-Jährige der einzige Stammspieler, der auf konstant hohem Niveau spielte. Chabot ist einer der besten Innenverteidiger der Liga. „Eure Freundschaft und Unterstützung haben mir stets Kraft gegeben. Obwohl ich nun neue Herausforderungen suche, werde ich diesen Verein immer in meinem Herzen tragen. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg“, schreibt Chabot. Mit großer Sicherheit wechselt Chabot zum VfB Stuttgart. Die Gespräche sollen weit fortgeschritten sein, Chabot einen Vertrag bis 2028 unterschreiben.
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