Wenig Torgefahr, anfällig in der Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

Frank Schmidt ist seit vielen Jahren Trainer des FCH
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Wenig Torgefahr, anfällig in der Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

Für den FC steht nach der kurzen Winterpause direkt eine richtungsweisende Begegnung auf dem Plan. Am Samstag gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok an der Ostalb. Das erwartet den 1. FC Köln in Heidenheim.

Drei Wochen nach dem letzten Ligaspiel im Jahr 2025 und der Niederlage gegen Union Berlin steht für den FC das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Zum Start ins neue Jahr müssen die Kölner zum Tabellenvorletzten. Das erwartet den 1. FC Köln in Heidenheim.

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Form: Der 1. FC Heidenheim blickt auf eine bislang enttäuschende Saison zurück. In den ersten elf Ligaspielen holte das Team von Trainer Frank Schmidt lediglich einen Sieg, spielte zweimal Remis und musste das Feld achtmal als Verlierer verlassen. Nach der 0:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach fuhren die Heidenheimer bei Union Berlin und gegen den SC Freiburg zwei Siege in Folge und meldeten sich damit im Kampf um den Klassenerhalt zurück, bevor es mit der 1:2-Niederlage beim FC St. Pauli einen kleinen Dämpfer gab. Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause verloren die Jungs von der Brenz mit 0:4 gegen den FC Bayern München. Aktuell steht Heidenheim mit elf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz – allerdings einen Punkt besser als zur gleichen Zeit im Vorjahr.

Offensive, Defensive

Wenig Torgefahr: Mit lediglich 13 Treffern stellt Heidenheim gemeinsam mit Mainz und St. Pauli, die schlechteste Offensive der Liga. Überdies gaben die Jungs von Trainer Schmidt in dieser Saison bislang nur 163 Torschüsse ab. Damit steht der FCH in dieser Statistik gemeinsam mit Gladbach und St. Pauli auf dem vorletzten Platz. Nur Mainz gab mit 157 Versuchen noch weniger Torschüsse ab. Der xGoals-Wert liegt bei 17,5 – nur Hamburg (16,5) und St. Pauli (14,5) sind schlechter.

Schwache Defensive: Heidenheim stellt in dieser Saison die schlechteste Defensive der Liga. In den ersten 15 Spielen kassierte der FCH bereits 34 Gegentore. Im Durchschnitt fangen sich die Rot-Blauen 2,2 Tore pro Partie. Besonders kurios: Der FCH kassierte sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit jeweils 17 Gegentore. Das Team von der Ostalb hat auch den höchsten xGoals-Wert der Gegner.

Ballbesitz: In der laufenden Spielzeit hat der FCH in den meisten Spielen weniger Ballbesitz als der Gegner. Mit durchschnittlich 43 Prozent in den bisherigen 15 Spielen haben die Heidenheimer hinter Union Berlin den zweitwenigsten Ballbesitz der Liga.

Im Fokus: Hennes Behrens

Im Fokus: Mit Hennes Behrens hat sich der 1. FC Heidenheim auf der linken Schienenposition per Leihe von der TSG 1899 Hoffenheim verstärkt. Der 20-Jährige soll beim FCH Spielpraxis auf höherem Niveau sammeln und Konkurrenz für Jonas Föhrenbach darstellen, der nach dem Kreuzbandriss von Leart Pacarada ohne Alternative auf seiner Position ist. Behrens bringt viel Erfahrung aus verschiedenen Nachwuchs-Wettbewerben mit. Nach 26 Spielen für Hoffenheims Zweitvertretung in der vergangenen Regionalligasaison, in denen der Abwehrmann vier Tore und vier Vorlagen sammelte, feierten die Kraichgauer am Ende den Aufstieg in Liga drei. Dort kam Behrens in dieser Saison auf lediglich vier Spiele, ehe ihn ein Muskelfaserriss zu einer längeren Pause zwang. Überdies sammelte der gebürtige Frankfurter in der vergangenen Spielzeit internationale Erfahrung in der UEFA Youth League.

3-4-3-Formation oder Rotation?

Formation: Frank Schmidt ließ seine Mannschaft in den vergangenen drei Partien in einem 3-4-3-System auflaufen. Dabei ist Diant Ramaj zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Schlussmann läuft Kapitän Patrick Mainka auf. Neben dem Abwehrchef machen Tim Siersleben, Benedikt Gimber und Marnon Busch die zwei offenen Plätze unter sich aus. Auf der linken Schiene ist Jonas Föhrenbach unangefochtener Stammspieler. Rechts liefern sich Omar Traore und Marnon Busch ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld haben aktuell Niklas Dorsch und Julian Niehues die Nase vorn. Allerdings hat Schmidt hier mit Jan Schöppner und Luca Kerber zwei weitere Optionen. In der Offensive sind eigentlich Arijon Ibrahimović, Marvin Pieringer und Matthias Honsak die erste Wahl. Aufgrund von Verletzungen musste Heidenheim jedoch immer wieder rotieren.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „Sie haben hinten raus besser gepunktet, deshalb ist die Wahrnehmung positiver. In Summe haben sie weniger Punkte als wir, gefühlt stehen sie aber schon vor uns. Wir werden alles daran setzen, uns vor ihnen zu halten. Das ist ein entscheidender Gegner im Klassenerhaltskampf. Deshalb ist das Spiel mit einer gewissen Brisanz hinterlegt. Es wird auf viele Duelle ankommen und wird kein Zuckerschlecken. Da musst du deinen Mann stehen. Ich glaube, dass wir Jungs haben, die sich auch darauf freuen. Fußball ist auch Herz, Mentalität und Zweikampf.“

Frank Schmidt: „Wir haben die Woche genutzt, um Intensität und Zweikampfverhalten zu trainieren mit dem Wissen, dass in der Englischen Woche wichtige Spiele auf uns zukommen. Das ist Chance und Risiko zugleich. Wir haben uns nach 15 Spieltagen alles nochmal genau angeschaut, denn wir können nicht davon sprechen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir brauchen mehr Siege, mehr Torgefahr, weniger Gegentore. Nun dürfen wir keine Zeit verbrauchen, sondern müssen sofort da sein. Da geht es um Haltung, wir haben das Thema Mentalität ganz klar in den Vordergrund gestellt. Das Spiel bietet uns die Chance, an Köln auf zwei Punkte ranzukommen. Das ist das Ziel. Wir brauchen eine entschlossene, ehrliche, gute Einstellung und eine direkte Art und Weise, einen einfachen Fußball, der am Samstag gefragt ist, um erfolgreich zu sein.“

Mögliche Aufstellung Heidenheim: Ramaj – Busch, Mainka, Siersleben, Föhrenbach – Schöppner, Dorsch -Ibrahimovic, Honsak – Schimmer, Pieringer


Kwasniok muss die Defensive erneut umbauen – so könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim starten

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Kwasniok muss die Defensive erneut umbauen – so könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim starten

Drei Wochen nach dem bitteren Last-Minute-Gegentor und der damit verbundenen 0:1-Niederlage gegen Union Berlin steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok am 16. Spieltag der Bundesliga das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim an. Wer an der Brenz von Beginn an auf dem Platz stehen wird, ist allerdings noch offen. So könnte der 1. FC Köln bei Heidenheim beginnen.

Für den FC steht das erste Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr an. Im Vergleich zur 0:1-Pleite gegen Union Berlin muss Lukas Kwasniok dabei weitere Ausfälle verkraften. Gleichzeitig könnte jedoch ein Neuzugang sein Debüt im Trikot des FC feiern. Ob es tatsächlich zu dieser Premiere kommt oder der FC ohne Neuzugang startet, wird sich am Samstag zeigen. So könnte der 1. FC Köln bei Heidenheim beginnen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok muss in Heidenheim neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied auch auf Rav van den Berg und Dominique Heintz verzichten. Der Niederländer sah gegen Union Berlin nach einem Handspiel die Rote Karte und wurde vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt. Heintz fehlt aufgrund von muskulären Problemen. Damit ist eine Umstellung in der Defensive unumgänglich, weitere Wechsel in der Startelf sind jedoch ebenfalls möglich.

Der nächste Engpass in der Defensive

Im Tor ist die Situation indes klar: Marvin Schwäbe wird zwischen den Pfosten stehen. Davor gestaltet sich die Personalsituation aufgrund der Ausfälle deutlich schwieriger. Eric Martel dürfte erneut den zentralen Part in der Abwehr übernehmen. Durch die Verletzung von Heintz ist die Besetzung der weiteren Position in der letzten Reihe offen. Sebastian Sebulonsen ist wieder eine Option. Der Norweger half in dieser Saison bereits mehrfach in der Abwehr aus und erledigte seine Aufgaben ordentlich. Alternativ könnte es auch zum Debüt von Jahmai Simpson-Pusey kommen, der zu Wochenbeginn per Leihe von Manchester City zum FC wechselte.

Da der junge Engländer jedoch zuletzt bei Celtic Glasgow kaum Spielpraxis sammelte und bislang nur wenige Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolvierte, erscheint ein Startelfeinsatz eher unwahrscheinlich. Eine weitere Möglichkeit stellt Cenk Özkacar dar, der bereits angedeutet hat, welches Potenzial in ihm steckt, zuletzt jedoch hinter Heintz zurückfiel. Durch die weiteren Ausfälle könnte auch eine Viererkette spielen.

Kehrt El Mala in die Startelf zurück?

Im zentralen Mittelfeld dürften Isak Johannesson und Denis Huseinbasic beginnen. Das Duo stand gegen Lugano von Beginn an auf dem Platz und überzeugte mit einer ordentlichen Leistung. Zuletzt hatte Kwasniok angedeutet, dass eine ähnliche Elf auflaufen würde, wie im Test gegen Lugano. Damit könnte Alessio Castro-Montes beginnen. Rückt Sebulonsen in die Abwehr, dürfte Jan Thielmann den rechten Schienenspieler geben. In der Offensive dürften Jakub Kaminski und Marius Bülter gesetzt sein. Gegen Lugano startete Fynn Schenten. Ob der Youngster aber von Beginn an auf dem Platz steht, ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr könnte Said El Mala beginnen.

So könnte der FC gegen Heidenheim starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf

Denis Huseinbasic

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala
Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Jakub Kaminski

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln

Marius Bülter



Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Dominique Heintz im Trainingslager in La Nucia
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Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Auch zum Jahresauftakt bleibt die Innenverteidiger-Misere dem FC treu. Am Samstagnachmittag fehlt ein weiterer Abwehrspieler des 1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

Auch zum Jahresauftakt bleibt die letzte Abwehrreihe die Sollbruchstelle beim1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

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Als Jahmai Simpson-Pusey am Montagabend das Hotel des 1. FC Köln in La Nucia endlich betrat, werden die Kölner Verantwortlichen möglicherweise ein wenig aufgeatmet haben. Durch die Verpflichtung des 20-Jährigen war ein Licht am Ende des Innenverteidiger-Fiasko-Tunnels der Hinrunde zu sehen. Timo Hübers und Luca Kilian fallen bekanntlich langfristig aus. Joel Schmied ist aktuell ebenfalls verletzt und Dominique Heintz und Rav van den Berg fehlten ebenfalls einige Male. Einzig Cenk Özkacar blieb vom IV-Fluch der Geißböcke verschont, konnte allerdings noch nicht die Leistung abrufen, die ihn zu einer starken Alternative machen würde. Mit Simpson-Pusey haben die Kölner sicherlich noch nicht die Soforthilfe gefunden, die sie benötigen, der Engländer ist aber sicherlich eine Alternative, die dem Kader mehr Breite verleiht.

Nur zwei nominelle Innenverteidiger

Wie wichtig Verstärkungen im Defensivverbund sind, zeigt die aktuelle Situation. Denn Heintz wird den Geißböcken an der Ostalb nicht zur Verfügung stehen. Nach Informationen von come-on-fc.com plagen den Abwehrspieler muskuläre Probleme, ein Einsatz ist nicht möglich, der Routinier ist nicht mit der Mannschaft nach Memmingen gereist, sondern nach Weeze geflogen, da die Köln-Flüge alle ausgebaucht waren. Ebenfalls nicht in Heidenheim sind van den Berg und Schmied. Der Niederländer ist nach seiner Roten Karte gegen Union Berlin noch bis zur Partie gegen den 1. FSV Mainz gesperrt, Schmied wird nach Informationen von come-on-fc.com erst im Februar wieder richtig eingreifen können. Als nominelle Innenverteidiger stehen Lukas Kwasniok am Samstag also nur Cenk Özkacar und eben Simpson-Pusey zur Verfügung.

Eine Situation, die der Kölner Trainer rein quantitativ mittlerweile kennt. Kwasniok wird wieder improvisieren müssen. Eric Martel dürfte sicherlich ein Kandidat für die letzte Reihe sein, auch Sebastian Sebulonsen könnte eine mögliche Dreierkette verstärken, Tom Krauß hat die Position ebenfalls gespielt. Kommt es also direkt zum Startelf-Debüt des Neuzugangs? Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, da er nicht so viel Spielzeit hatte in der Hinserie. „Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird“, sagte Kwasniok am Donnerstag. „Wenn wir in Köln sind, braucht er zwei, drei Tage, um die Stadt, den Verein kennenzulernen. Dann geht es schon weiter. Wir sollten ihm auch die Zeit geben.“

Dass der 20-Jährige nach erst drei Einheiten mit der Mannschaft tatsächlich beginnt, ist doch sehr unwahrscheinlich. Vielmehr deutet einiges auf den fünften Startelf-Einsatz von Özkacar. „Ich glaube, dass er sicherlich Spiele in dieser Saison hatte, wo er seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Man hat auch im Trainingslager gesehen, dass er stetig arbeitet und der Mannschaft hilft“, hatte Thomas Kessler am Donnerstag gesagt.


Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch abbrechen
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Überraschung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader

Überraschung zum Auftakt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht offenbar Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim.

Zum Auftakt in den zweiten Teil der Saison gibt es direkt mal eine überraschende Nachricht rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok streicht Luca Waldschmidt aus dem Kader für die Partie am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim.

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So richtig festlegen wollte sich Lukas Kwasniok am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Spiel gegen den 1. FC Heidenheim noch nicht. Der Trainer deutete an, dass Fynn Schenten und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey in den Kader rücken könnten, wer dafür aber nicht mit nach Heidenheim reisen würde, schien offen. „Es werden nicht alle mitfliegen. Diejenigen, die nicht im Kader sind, werden nach Köln fliegen und dort arbeiten. Wir müssen schauen, wie die Flüge sind und wo noch Plätze sind.“ Nun aber ist eine überraschende Entscheidung gefallen. Luca Waldschmidt wurde vom Kölner Coach aus dem Kader genommen. Der Offensivspieler wird die Reise nach Köln antreten, während der Großteil des Trainingslager-Trosses mittlerweile in Memmingen gelandet ist.

Interview nicht Grund für die Ausbootung

Das berichtet Sky. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Der Offensivspieler wird gegen Heidenheim nicht mit von der Partie sein. Das wurde dem Spieler in einem Gespräch mit dem Sportdirektor Thomas Kessler sowie Kwasniok mitgeteilt. In einem Interview mit dem „Express“ hatte der ehemalige Nationalspieler zuletzt betont, dass manche Entscheidungen des Trainers für ihn „schwer zu begreifen“ seien. Unter anderem offenbar die aus seiner Sicht wenige Einsatzzeit. Die reine Spielzeit sei aus seiner Sicht „deutlich zu wenig. Er erklärt einem immer, wie seine Gedanken sind. Trotzdem ist das aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend. Von daher ist es ganz normal, dass wir auch mal anderer Meinung sind.“

„Es war auch für mich manchmal schwer zu greifen. Vor allem in Wolfsburg hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Ich war gut im Spiel, habe ein Tor gemacht und musste dann trotzdem raus. Der Trainer wollte dort taktisch etwas verändern, das hat er mir auch so gesagt“, so Waldschmidt weiter. Nach Informationen von come-on-fc.com hat das Interview nicht zur Ausbootung geführt. Vielmehr soll es um ein Rollenverständnis zwischen den Parteien gegangen sein. Dennoch kommt die Nicht-Nominierung überraschend, immerhin hatte Kwasniok zuletzt mehrfach betont, dass es sich bei den Spielern Waldschmidt und Said El Mala um ein kongeniales Duo handle. Das ist für die Begegnung gegen Heidenheim nun gesprengt. Zudem hat Waldschmidt in dieser Spielzeit schon drei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet. Und auch in La Nucia hatte Waldschmidt einen guten Eindruck hinterlassen.

Auch Dominique Heintz und Florian Kainz traten die Reise nach Memmingen nicht an und reisten zurück nach Köln.


Mit Herz und Mentalität: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten

Jubel nach der Kölner Führung zum 1:0
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Mit Herz und Mentalität: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten

Zum Jahresauftakt wartet direkt ein potentiell wegweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt auf die Geißböcke. Beim Vorletzten Heidenheim sollen nach sechs sieglosen Partien endlich wieder drei Punkte her: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten.

Nach dem enttäuschenden Jahresabschluss 2025 braucht der FC zum Start ins neue Jahr wieder ein Erfolgserlebnis. Dafür fordert Trainer Lukas Kwasniok auch den nötigen Einsatz von seiner Mannschaft: So will der 1. FC Köln in Heidenheim punkten.

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Am Ende des Trainingslagers im spanischen La Nucia ließ sich die Sonne nach ein wenig Regen in den Tagen zuvor doch blicken: Bei angenehmen 15 Grad konnten Trainer Lukas Kwasniok und seine Mannschaft am Donnerstag die letzten Einheiten im Trainingslager absolvieren, bevor es am Freitag dann direkt nach Süddeutschland geht. Dort müssen sich die Spieler schnell auf ganz andere Begebenheiten einstellen. Denn beim Spiel am Samstag in Heidenheim werden die Temperaturen eher um den Gefrierpunkt herum sein. Kwasniok sieht in der Umstellung aber kein Problem: „Das sind alles Profisportler, die bei 15 und bei 0 Grad in der Lage sind, ihre Bestleistung abzurufen“, so der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auf der Ostalb.

Einstellung für Kwasniok entscheidend

Damit neben den Temperaturen aber nicht bald auch die Stimmung rund ums Geißbockheim eisig wird, ist es für den FC sehr wichtig, nach sechs sieglosen Partien zum Jahresende beim FCH mal wieder drei Punkte zu holen. Dass das aber für die Geißböcke ein hartes Stück Arbeit wird, zeigt der Trend der vergangenen vier Spiele der Heidenheimer. Denn auch wenn der 17. der Tabelle seine letzten beiden Begegnungen vor der Winterpause verlor, gab es vorher zwei wichtige Siege gegen den SC Freiburg und Union Berlin. „Sie haben hinten raus besser gepunktet, aber im Summe haben sie weniger Punkte geholt als wir. Aber gefühlt stehen sie schon vor uns“, meinte darum Kwasniok.

Deshalb erwartet der Coach am Samstag ein umkämpftes Spiel – und vollen Einsatz von seinen Schützlingen: „Es wird kein Zuckerschlecken werden und dann musst du deinem Mann stehen. Aber ich glaube schon, dass wir auch Jungs haben, die sich genau auf diese Art von Spiel auch freuen. Fußball ist auch Herz, Mentalität, Zweikampf, sich mal einen Cut holen, mal eine Gelbe Karte holen.“ Mit dieser Einstellung soll dann die Trendwende gelingen. Die Mentalität hatte Kwasniok bei seiner Mannschaft jedoch noch zu Beginn des Trainingslagers kritisiert. Nach einer Ansprache habe es aber eine klare Steigerung gegeben. „Ich hatte da so ein bisschen eine andere Auffassung. Dann sagst du das denen und dann sind sie Profifußballer und liefern. Und da war schon ordentlich Schmackes dahinter. Insofern bin ich da sehr zufrieden“, erklärte er.

Gute Chancen für Castro-Montes

Dabei ist es gut möglich, dass der Trainer am Samstag auf einen Profi zurückgreift, der bisher in der Spielzeit sehr blass war. So ist Alessio Castro-Montes einer der Gewinner des Trainingslagers und drängte sich für mehr Einsatzzeit auf. „Er scheint jetzt angekommen zu sein“, sagte Kwasniok daher über den 28-Jährigen Sommerneuzugang, der seit seinem Wechsel bei 14 möglichen Einsätzen gerade mal auf insgesamt 90 Minuten Spielzeit kommt. In La Nucia überzeugte der Schienenspieler nun aber nicht nur mit dem von seinem Trainer gefordertem Einsatzwillen, sondern auch mit anderen Qualitäten. „Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position. Und deswegen haben wir ihn ja auch verpflichtet“, so sein Coach. Diese Anlagen kann Castro-Montes gegen Heidenheim dann vielleicht sogar von Beginn an zeigen.

Einen Hinweis darauf, dass eine Startelfnominierung für den 28-Jährigen durchaus wahrscheinlich ist, gab es bereits von Kwasniok. Demnach seien vor allem die Profis Kandidaten für die erste Elf, die im Testspiel gegen den FC Lugano in der ersten Halbzeit aufliefen. In dieser bekam Castro-Montes den Vorzug vor etwa Kristoffer Lund auf der linken Schiene. So ist es gut möglich, dass der Belgier seine Chance bekommt, dem bisherigen Stammspieler Lund den Platz streitig zu machen.

Kaderplatz für Talent Schenten

Ebenfalls im Testspiel in der Startelf stand mit Fynn Schenten eine Nachwuchshoffnung der Kölner. Und auch wenn es in der Bundesliga wahrscheinlich noch nicht für die Startelf reicht, sicherte ihm Kwasniok zum zweiten Mal einen Platz im Kader bei einem Pflichtspiel zu. Der Youngster ist für seinen Trainer „eine zusätzliche Option, die man reinwerfen kann und die einer Mannschaft in der Bundesliga situativ weh tun kann.“ So darf sich der Angreifer also Hoffnung auf ein baldiges Debüt machen.

Für den 18-Jährigen könnten Said El Mala oder Ragnar Ache beginnen. Noch keine Option für einen Einsatz von Anfang an wird dagegen Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey sein. „Ich glaube daran, ihn ankommen zu lassen, die Namen der Jungs zu lernen. Es ist ja nicht nur, dass du den Verein wechselst, sondern auch die Sprache lernen musst. Deswegen ist er auf jeden Fall mit im Kader, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass er beginnen wird“, so Kwasniok. So müssen die Kölner erstmal ohne ihren bisher einzigen Zugang in dieser Transferperiode in eine vielleicht richtungsweisendes Begegnung gehen. Denn sollte den Kölnern auch gegen den 17. die Trendwende nicht gelingen, dürfte es rund um das Geißbockheim bald wirklich eisig werden.