Für den FC steht nach der kurzen Winterpause direkt eine richtungsweisende Begegnung auf dem Plan. Am Samstag gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok an der Ostalb. Das erwartet den 1. FC Köln in Heidenheim.
Drei Wochen nach dem letzten Ligaspiel im Jahr 2025 und der Niederlage gegen Union Berlin steht für den FC das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Zum Start ins neue Jahr müssen die Kölner zum Tabellenvorletzten. Das erwartet den 1. FC Köln in Heidenheim.

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Form: Der 1. FC Heidenheim blickt auf eine bislang enttäuschende Saison zurück. In den ersten elf Ligaspielen holte das Team von Trainer Frank Schmidt lediglich einen Sieg, spielte zweimal Remis und musste das Feld achtmal als Verlierer verlassen. Nach der 0:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach fuhren die Heidenheimer bei Union Berlin und gegen den SC Freiburg zwei Siege in Folge und meldeten sich damit im Kampf um den Klassenerhalt zurück, bevor es mit der 1:2-Niederlage beim FC St. Pauli einen kleinen Dämpfer gab. Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause verloren die Jungs von der Brenz mit 0:4 gegen den FC Bayern München. Aktuell steht Heidenheim mit elf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz – allerdings einen Punkt besser als zur gleichen Zeit im Vorjahr.
Offensive, Defensive
Wenig Torgefahr: Mit lediglich 13 Treffern stellt Heidenheim gemeinsam mit Mainz und St. Pauli, die schlechteste Offensive der Liga. Überdies gaben die Jungs von Trainer Schmidt in dieser Saison bislang nur 163 Torschüsse ab. Damit steht der FCH in dieser Statistik gemeinsam mit Gladbach und St. Pauli auf dem vorletzten Platz. Nur Mainz gab mit 157 Versuchen noch weniger Torschüsse ab. Der xGoals-Wert liegt bei 17,5 – nur Hamburg (16,5) und St. Pauli (14,5) sind schlechter.
Schwache Defensive: Heidenheim stellt in dieser Saison die schlechteste Defensive der Liga. In den ersten 15 Spielen kassierte der FCH bereits 34 Gegentore. Im Durchschnitt fangen sich die Rot-Blauen 2,2 Tore pro Partie. Besonders kurios: Der FCH kassierte sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit jeweils 17 Gegentore. Das Team von der Ostalb hat auch den höchsten xGoals-Wert der Gegner.
Ballbesitz: In der laufenden Spielzeit hat der FCH in den meisten Spielen weniger Ballbesitz als der Gegner. Mit durchschnittlich 43 Prozent in den bisherigen 15 Spielen haben die Heidenheimer hinter Union Berlin den zweitwenigsten Ballbesitz der Liga.
Im Fokus: Hennes Behrens
Im Fokus: Mit Hennes Behrens hat sich der 1. FC Heidenheim auf der linken Schienenposition per Leihe von der TSG 1899 Hoffenheim verstärkt. Der 20-Jährige soll beim FCH Spielpraxis auf höherem Niveau sammeln und Konkurrenz für Jonas Föhrenbach darstellen, der nach dem Kreuzbandriss von Leart Pacarada ohne Alternative auf seiner Position ist. Behrens bringt viel Erfahrung aus verschiedenen Nachwuchs-Wettbewerben mit. Nach 26 Spielen für Hoffenheims Zweitvertretung in der vergangenen Regionalligasaison, in denen der Abwehrmann vier Tore und vier Vorlagen sammelte, feierten die Kraichgauer am Ende den Aufstieg in Liga drei. Dort kam Behrens in dieser Saison auf lediglich vier Spiele, ehe ihn ein Muskelfaserriss zu einer längeren Pause zwang. Überdies sammelte der gebürtige Frankfurter in der vergangenen Spielzeit internationale Erfahrung in der UEFA Youth League.
3-4-3-Formation oder Rotation?
Formation: Frank Schmidt ließ seine Mannschaft in den vergangenen drei Partien in einem 3-4-3-System auflaufen. Dabei ist Diant Ramaj zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Schlussmann läuft Kapitän Patrick Mainka auf. Neben dem Abwehrchef machen Tim Siersleben, Benedikt Gimber und Marnon Busch die zwei offenen Plätze unter sich aus. Auf der linken Schiene ist Jonas Föhrenbach unangefochtener Stammspieler. Rechts liefern sich Omar Traore und Marnon Busch ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld haben aktuell Niklas Dorsch und Julian Niehues die Nase vorn. Allerdings hat Schmidt hier mit Jan Schöppner und Luca Kerber zwei weitere Optionen. In der Offensive sind eigentlich Arijon Ibrahimović, Marvin Pieringer und Matthias Honsak die erste Wahl. Aufgrund von Verletzungen musste Heidenheim jedoch immer wieder rotieren.
Das sagen die Trainer
Lukas Kwasniok: „Sie haben hinten raus besser gepunktet, deshalb ist die Wahrnehmung positiver. In Summe haben sie weniger Punkte als wir, gefühlt stehen sie aber schon vor uns. Wir werden alles daran setzen, uns vor ihnen zu halten. Das ist ein entscheidender Gegner im Klassenerhaltskampf. Deshalb ist das Spiel mit einer gewissen Brisanz hinterlegt. Es wird auf viele Duelle ankommen und wird kein Zuckerschlecken. Da musst du deinen Mann stehen. Ich glaube, dass wir Jungs haben, die sich auch darauf freuen. Fußball ist auch Herz, Mentalität und Zweikampf.“
Frank Schmidt: „Wir haben die Woche genutzt, um Intensität und Zweikampfverhalten zu trainieren mit dem Wissen, dass in der Englischen Woche wichtige Spiele auf uns zukommen. Das ist Chance und Risiko zugleich. Wir haben uns nach 15 Spieltagen alles nochmal genau angeschaut, denn wir können nicht davon sprechen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir brauchen mehr Siege, mehr Torgefahr, weniger Gegentore. Nun dürfen wir keine Zeit verbrauchen, sondern müssen sofort da sein. Da geht es um Haltung, wir haben das Thema Mentalität ganz klar in den Vordergrund gestellt. Das Spiel bietet uns die Chance, an Köln auf zwei Punkte ranzukommen. Das ist das Ziel. Wir brauchen eine entschlossene, ehrliche, gute Einstellung und eine direkte Art und Weise, einen einfachen Fußball, der am Samstag gefragt ist, um erfolgreich zu sein.“
Mögliche Aufstellung Heidenheim: Ramaj – Busch, Mainka, Siersleben, Föhrenbach – Schöppner, Dorsch -Ibrahimovic, Honsak – Schimmer, Pieringer



















