Die FC-Einzelkritik gegen Hannover: Eine Fünf, drei Zweier

Tim Lemperle enttäuscht beim 1. FC Köln
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Die FC-Einzelkritik gegen Hannover: Eine Fünf, drei Zweier

Unentschieden gespielt, aber eine gefühlte Niederlage erlebt, dürfte das Fazit der Geißböcke nach dem 2:2 gegen Hannover 96 lauten. Dabei lief im ersten Abschnitt wahrlich nicht alles rund beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Hannover.

Trotz langer Überzahl und einem guten Spiel reichte es am Ende „nur“ zu einem 2:2 gegen Hannover. Vor allem im ersten Abschnitt hatten die Kölner aber ihre Probleme. So bewerten wir den 1. FC Köln: Die Einzelkritik des FC gegen Hannover.

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Mit der gleichen Aufstellung wie in der Vorwoche wollten die Kölner nun gegen Hannover 96 nachsetzen und den zweiten Tabellenplatz vorerst einnehmen. Doch am Ende gab es ein 2:2, das nach dem Schlusspfiff als enttäuschend empfunden, über 90 Minuten gesehen aber durchaus als verdient eingeordnet werden muss. Denn der FC fand nur sehr schwer in die Begegnung, hatte gerade in den Anfangsminuten enorme Schwierigkeiten mit der Offensive des Gegners. Und dennoch hätten die Kölner mit mehr Konsequenz und mehr Präzision in Führung gehen können. Die insgesamt besseren Chancen hatte zu dem Zeitpunkt Hannover. „Das war ein Stück weit ein Abnutzungskampf“, erklärte Gerhard Struber die ersten 45 Minuten und war der Meinung, dass sich die Teams auf Augenhöhe begegnet sind. Dabei vergaß der Trainer offenbar, dass Hannover die Geißböcke gerade in der Anfangsphase sehr weit hinten reindrängten.

Zwei unterschiedliche Halbzeiten

Nach dem Wechsel erwischte der FC den deutlich besseren Start. Der sehr agile Tim Lemperle traf nach Vorarbeit von Leart Pacarada zum Ausgleich, die Kölner waren nun tatsächlich besser. Allerdings auch, weil Hannover eine berechtigte Rote Karte kassiert und nahezu eine Halbzeit lang in Unterzahl spielte. „Wir haben Dinge gesehen, die wir trainieren und leben die Automatismen immer mehr und mehr. Sie haben sich dann auch belohnt“, zeigte sich der Kölner Trainer zufrieden. Köln erarbeitete sich die Führung, kassierte aber keine vier Minuten später den Ausgleich durch ein Eigentor. Dann bekommst du am Ende das Gegentor über so einen Weg, das ist natürlich bitter. Wir haben heute Punkte verschenkt“, sagte Struber. „Das war unglücklich. Wir müssen vorher seriöser unterwegs sein. Wir haben den Ball zu leicht weggegeben, da hätte man ein bisschen seriöser sein können.“  

Wie bewertet ihr den FC?

So bleibt am Ende das unglückliche, wenn auch verdiente 2:2-Unentschieden gegen eins der Top-Teams der Liga. Insgesamt zeigte sich der FC in der Defensive wieder ein wenig anfälliger, entwickelte aber wieder in der Offensive mehr Gefahr. Die Leistungen der Spieler war insgesamt durchwachsen.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Hannover

Marvin Schwäbe in der Einzelkritik

Kassierte den ersten Gegentreffer in dieser Saison. Parierte mit gutem Reflex einen sehr zentralen Schuss von Nielsen, hatte bei Ngankam keine Chance und bedankte sich bei Heintz, der einen weiteren Schuss von Nielsen abblockte. Bekam im zweiten Abschnitt nicht mehr viel zu tun. Bis zum Gegentreffer von Kainz.

Wirkte gerade in den ersten Minuten ein wenig nervös. Bewies dann, dass er sich durchaus gut einschätzen kann, wenn er von Schwächen im Aufbau und Stärken im Zweikampfverhalten spricht. Legte Nielsen den Ball unnötig auf, der aus 16 Metern freie Bahn hatte. Hatte auch weitere Fehlpässe im Angebot, zeigte sich in den direkten Duellen sehr stabil.

Einzelkritik Timo Hübers

Sah beim Tor von Nagnkam wirklich nicht gut aus. Ging nicht richtig hoch. Hatte gerade in den ersten Minuten Schwierigkeiten. Leitete das 1:1 mit einem öffnenden Pass ein. Legte kurz vor Spielende Kainz das Eigentor auf.

Dominique Heintz

Ordentlicher Auftritt des Routiniers. Verhinderte mit einem starken Reflex den zweiten Gegentreffer. Erneut mit einer starken Passquote, dafür nicht immer souverän in den Zweikämpfen.

Leart Pacarada vpm 1. FC Köln

Trat im ersten Abschnitt viel zu selten in der Offensive in Erscheinung, steigerte sich nach dem Wechsel und bereitete mit einem Flachpass den Ausgleich vor. Hatte aber in der Defensive seine Schwierigkeiten. Verhinderte unter anderem nicht die Flanke, die Hübers und Kainz zum 2:2 nutzten.

Eric Martel Einzelkritik

Starke Leistung des Sechsers. Lief fast elf Kilometer, obwohl er einen Teil als Innenverteidiger absolvierte. Kam auf mehr als 95 Prozent in der Passquote. Erzielte auch ein Tor, das zurückgepfiffen wurde und holte unfreiwillig die Rote Karte gegen Christiansen raus. Absoluter Leader beim FC.

Denis Huseinbasic in der Einzelkritik

Ist auch weiterhin sichtbar bemüht. Dafür sprechen auch die Werte von elf Kilometern, 90 Prozent Passquote und 90 Ballkontakten. Tritt aber in der Vorwärtsbewegung nicht mehr richtig in Erscheinung. Es fehlen die guten Ideen, die Kreativität, die den Mittelfeldspieler auszeichnen. Verlor vor dem 2:2 dann auch noch den entscheidenden Ball.

Zeigte sich ein wenig verbessert, aber noch immer nicht so richtig in Form. Verpasste den möglichen Ausgleich nach gutem Zuspiel von Maina und dann den richtigen Moment Maina den Treffer aufzulegen. Ist auf der rechten Seite nicht wirklich eine Verstärkung.

Guter Auftritt gegen seinen Ex-Club. Hätte früh treffen müssen, vergab aber und stand wohl minimal im Abseits. Die Überprüfung hätte es aber nur beim Tor gegeben. Legte gleich mehrere gute Möglichkeiten auf. Seine Vorarbeit vor dem 2:1 war beeindruckend. Ließ sich dabei auch nicht von einem Kontakt am Knöchel aus der Ruhe bringen.

Engagierter Auftritt des Angreifers, den er mit seinem siebten Saisontreffer stark krönte. War ein Aktivposten der Kölner und von Beginn an offensichtlich sehr motiviert. Leitete schließlich auch mit einem Ball auf Maina das 2:1 ein.

Ach ja…

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Liveticker zum Nachlesen

Martel: „Das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war“

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Martel: „Das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war“

Der 1. FC Köln spielte im Kölner Stadion am Samstagmittag 2:2 gegen Hannover 96. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Linton Maina und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Hannover-Spiel.

Am Samstag fuhr der FC gegen Hannover einen Punkt ein. Das Team von Gerhard Struber ging durch einen Treffer von Tim Lemperle in Führung, vergab allerdings durch ein Eigentor von Florian Kainz am Ende noch die Führung. Der FC steht nun auf Tabellenplatz sechs. Dennoch fehlt momentan nur ein Punkt auf Platz zwei für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Hannover-Spiel.

So ist immer wieder der Fußball. Dann muss man das auch so akzeptieren. Wir haben viel investiert und waren in der zweiten Halbzeit dominant. Wir haben uns immer wieder in deren Hälfte festgespielt, haben Chancen herausgespielt. Diese Führung war auf den zweiten Pfosten exzellent. Wir haben Dinge gesehen, die wir trainieren und leben die Automatismen immer mehr und mehr. Sie haben sich dann auch belohnt und dann bekommst du am Ende das Gegentor über so einen Weg, das ist natürlich bitter. Wir haben heute Punkte verschenkt. 

Das war unglücklich. Wir müssen vorher seriöser unterwegs sein. Wir haben den Ball zu leicht weggegeben, da hätte man ein bisschen seriöser sein können. Am Ende kommt dann so eine Flanke zu Stande. Dass das dann mit einem Slapstick-Moment endet, das passiert im Fußball. Unglückliche Kettenreaktion.
Wir haben gesehen, dass der Gegner in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe war. Wir haben beide viel investiert. Das war ein Stück weit ein Abnutzungskampf. Doch war es ein Gegner, bei dem wir gesehen haben, es ist ein Kandidat für mehr. Wir sind mindestens auf Augenhöhe gewesen. Aus meiner Sicht war es eine unnötige, gefühlte Niederlage, die nicht hätte passieren dürfen. 

Wir werden viel unternehmen, um Punkte mit heim zu nehmen. Wir hoffen, dass es am Ende besser aussieht als heute.

Gerhard Struber

Eric Martel vom 1. FC Köln
Eric Martel vom 1. FC Köln.

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Bewertet die FC-Profis

Es ärgert mich, weil wir so lange in Überzahl spielen, das Spiel drehen und gut im Spiel sind und wie oft den Gegner wieder stark machen, mit unseren eigenen Fehlern. So viele Spieler von Hannover kenne ich leider nicht mehr. Ich habe mit zwei, drei zusammen gespielt. Natürlich ist es was besonderes. Es ist ein Topspiel gewesen. Wir wären gerne weiter oben dran geblieben, sind wir immer noch, aber wir hätten einen Riesensprung gemacht und das ärgert mich eigentlich am meisten heute.
In der Tabelle ist es ziemlich eng da oben. Die Gegner haben alle verstanden, dass wir jetzt langsam da sind und die Liga ein bisschen verstanden haben. Trotzdem musst du einfach solche Spiele ziehen, um dann am Ende das Ziel zu verfolgen, das wir haben. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein. Und wir wollen noch so viele Punkte holen, wie es nur geht.

Es ist nicht nur mein Wunsch aufzusteigen. Es ist der Wunsch der ganzen Stadt, das ist unser Ziel, das wollen wir. Wir sind nicht umsonst mit da oben dabei. Nicht umsonst sind so viele geblieben. Ich glaube, das ist der Traum der ganzen Stadt.

Zu seinem möglichen Verbleib in Köln: Wir haben noch keine Gespräche geführt. Wir warten die Situation ab. Das sieht nicht schlecht aus, deswegen konzentrieren wir uns einfach weiter und gucken Spiel für Spiel.

Linton Maina

Es tut extrem weh. Nach der roten Karte hatten wir das Spiel eigentlich im Griff, machen dann sogar das 2:1. Haben dann sogar einen Mann Überzahl und kassieren dann das sehr unglückliche Tor. Deswegen ärgert es einen extrem. 

Zu seinem Abseits-Tor: Ich hatte natürlich das Gefühl, dass ich nicht im Abseits war, das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war. So ist das eben mit dem Video-Schiedsrichter. Nichts desto trotz haben wir weitergespielt und das 2:1 gemacht. 

Es war ein ziemlich ausgeglichenes Spiel . Hannover ist durch den Standard in Führung gegangen, trotzdem hatten sie nicht viele Torchancen. Wir hatten auch die ein oder andere Torchance. Wir haben es nicht geschafft, die zweiten Bälle aufzusammeln, die Hannover dann immer lang reingespielt hat. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass wir noch mal eine Schippe drauflegen müssen. Das haben wir dann auch gemacht. Haben ein schnelles 1:1 geschossen. Dann kam das 2:1 in Überzahl. Am Ende des Tages haben wir aber leider nicht die drei Punkte mitgenommen. 

Zum Eigentor von Florian Kainz: Er wird da genau von Hübi angeschossen. Das ist natürlich bitter und unglücklich, da kann er nichts machen.

Eric Martel

Wenn man den Spielverlauf betrachtet, muss man schon sagen, dass es okay war das 2:2. Wenn man sich die erste Hälfte ansieht, da waren wir die klar bessere Mannschaft, wir hatten die besseren Torchancen, Köln hatte nichts. Ich glaube, dass wir mit einem Tor mehr in die Pause gehen müssen. Die zweite Halbzeit beginnt denkbar ungünstig für uns mit dem 1:1. Dann kriegst du eine rote Karte und gehst in Rückstand. Dann das Ding nochmal zu drehen, Kompliment an die Jungs. 

Hannover-Coach Stefan Leitl

 Ein Sieg fühlt sich natürlich noch einmal anders an. Aufgrund des Spielverlaufs, mit dem 1:1, der Roten Karte, der FC hat es auf den Kopf gestellt. Und dann hinten raus mit zehn Mann in Köln den Ausgleich zu machen, das ist in Ordnung, aber das ist kein Sieg. Es war ein Stück weit ein Willensspiel. Gerade in der ersten Hälfte hat man gesehen, dass uns das System gut tun kann.  Die Rote Karte muss man ein Stück weit akzeptieren.

Ron-Robert Zieler, Torwart Hannover 96

Spielbericht FC gegen Hannover

Keller über seine Zukunft

Vier Treffer, Rote Karte, Eigentor – FC verpasst möglichen Sieg gegen Hannover

Eric Martel beim 1. FC Köln gegen Hannover
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Vier Treffer, Rote Karte, Eigentor – FC verpasst möglichen Sieg gegen Hannover

Der FC hat den fünften Pflichtspielsieg verpasst. Der 1. FC Köln spielt gegen Hannover 96 2:2. Und das in Überzahl und trotz später Führung. Der FC verfehlt damit auch den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz.

Der 1. FC Köln spielt gegen Hannover 96 2:2 und verpasst damit sowohl den fünften Pflichtspielsieg in Serie als auch den Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Die Führung von Jessic Ngankam drehten Tim Lemperle und Damion Downs, bevor Florian Kainz ins eigene Tor traf. Max Christiansen hatte im zweiten Abschnitt die Rote Karte gesehen.

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FC-Trainer Gerhard Struber sah nach dem 1:0-Erfolg über Preußen Münster keinen Grund, die taktische Formation und die Startelf umzubauen. Doch die Kölner taten sich von Beginn an schwer. Auch, weil Hannover ganz anders mitspielte als die Gegner der vergangenen Wochen. Den Niedersachsen gehörten die ersten Minuten, die 96er spielten sich fest und der FC setzt auf Konter. Unter anderem schickte Dejan Ljubicic Mitspieler Linton Maina, der alleine auf den gebürtigen Kölner Ron-Robert Zieler zulief, aber im Eins-gegen-eins scheiterte. Maina hatte wohl ohnehin im Abseits gestanden. Ljubicic gehörte auch die nächste Aktion. Der Österreicher trieb die Kugel durchs Zentrum und ging mit Tempo auf die letzte Kette zu, doch verpasste den entscheidenden Moment für ein Abspiel auf Maina und lief sich fest (11.).

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Lemperle trifft, Christiansen sieht Rot

Für die größte Gefahr auf der anderen Seite sorgte zunächst ein Fehlpass von Julian Pauli. Der Youngster legte die Kugel im eigenen Defensivdrittel auf Håvard Nielsen ab, der suchte aus 17 Metern den Abschluss, fand aber in Marvin Schwäbe seinen Meister (18.). Jessic Nagnkam machte es wenige Minuten später deutlich besser. Nach einem harmlosen Zweikampf bekam Hannover einen Freistoß aus dem Halbfeld. Den brachte Enzo Leopold genau in die Box, Ngankam stieg hoch und nickte zur Führung ein (25.). Beinahe hätte der FC die richtige Antwort gegeben, Tim Lemperle trieb die Kugel über die linke Seite, brachte eine scharfe Hereingabe und Ljubicic rutschte in den Ball, doch traf aus spitzem Winkel nicht (28.). Doch der Gast blieb gefährlicher. Unter anderem kam erneut Nielsen aus wenigen Metern zum Abschluss, doch Dominique Heintz rettete für den geschlagenen Schwäbe (39.). Es ging mit dem knappen und verdienten Rückstand in die Kabine.

Der FC erwischte dafür einen guten Einsatnd nach Wiederanpfiff. Timo Hübers spielte Leart Pacarada auf der linken Seite an, der leitete die Kugel direkt weiter auf Lemperle und der Kölner Top-Torjäger schob aus spitzem Winkel souverän ein (48.). Und der FC setzte nach. Nach einem Freistoß von der linken Seite, landete der Ball über Umwege vor den Füßen von Eric Martel, der Sechser schob ein, stand aber im Abseits. Auch die nächste Aktion gehörte dem U21-Nationalspieler. Max Christiansen ging bei einem Zweikampf mit gestrecktem Bein in Martel, traf den Sechser auf dem Schienbein. Schiedsrichter Storks zeigte zurecht Rot. Der FC machte in Überzahl weiter Druck. Unter anderem vergab Ljubicic nach Anspiel von Lemperle aus acht Metern (65.). Hübers köpfte einen Ball nach einer Ecke neben die Kiste (67.).

Downs dreht den Spielstand, Kainz trifft ins eigene Tor

Auch der gerade erst eingewechselte Florian Kainz hatte es auf dem Fuß. Der Ex-Kapitän bekam die Kugel von Ljubicic auf 16 Metern vorgelegt, doch die Kugel rauschte am Giebel vorbei (75.). Der FC drückte auf den Treffer. Und bekam ihn. Linton Maina nahm auf der linken Seite Tempo auf, fand die Lücke und konnte selbst mit einem Foul nicht gestoppt werden. Der 25-Jährige legte die Kugel an den langen Pfosten, dort lauerte Downs und schob ein (81.). Doch die Freude währte nicht lange. Nach einer Flanke von Muroya verlängerte Hübers den Ball unglücklich an die Brust von Kainz, der ins eigene Tor traf (86.). Der FC machte noch einmal Druck, ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr. Köln empfängt am kommenden Mittwoch Hertha BSC zum Pokal-Achtelfinale (Liveticker auf come-on-fc.com), bevor am Sonntag das Auswärtsspiel gegen Regensburg ansteht.


FC: Schwäbe – Heintz, Hübers, Pauli (71. Kainz) – Pacarada, Martel, Huseinbasic, Ljubicic – Lemperle, Waldschmidt (71. Downs), Maina Tore: 0:1 Ngankam (25.), 1:1 Lemperle (48.), 2:1 Downs (81.), 2:2 Kainz (ET, 86.) – Rote Karte: Christiansen


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Christian Keller deutet eigene Vertragsverlängerung an

Christian Keller telefoniert
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Christian Keller deutet eigene Vertragsverlängerung an

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel über die Verträge der Spieler diskutiert und spekuliert. Aber auch der Kontrakt des Sportdirektors war zuletzt ein Thema. Dazu äußerte sich der 46-Jährige am Samstag: Christian Keller deutet Vertragsverlängerung an.

Wenige Wochen vor der Winterpause und dem nächsten Transferfenster wird obligatorisch über Verträge spekuliert. Zuletzt war aber auch der Kontrakt des Sportdirektors ein Thema rund um den 1. FC Köln: Christian Keller deutet am Samstag die eigene Vertragsverlängerung an.

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Nicht nur über die Verträge der Kölner Spieler wurde zuletzt viel diskutiert, auch der Kontrakt des Sportdirektors war ein Thema. Unter anderem wurde berichtet, dass der Vertrag des Sportchefs Ende Februar auslaufen würde, es noch keine Verlängerung gegeben habe. In den Boulevardmedien wurde spekuliert, ob Keller intern überhaupt noch Rückendeckung erhält. Natürlich wollte sich der 46-Jährige am Samstag im Vorfeld des Spiels der Geißböcke gegen Hannover nicht konkret zu der Vertragssituation äußern. Das tun die Kölner bekanntlich grundsätzlich nicht. Aber Keller deutete seinen Verbleib beim FC über den Februar hinaus an: „Ich kann nur sagen, dass ich länger in Köln sein werde, als das was spekuliert wird“, sagte der Sportdirektor. „Da freue ich mich drauf. Wir haben viel miteinander vor.“

Keller zu Lemperle, Ljubicic und Maina

Zu einer möglichen Unterschrift wollte der Sportdirektor ebenfalls nichts sagen, aber: „Ich bin ein Freund von einem Handschlagdeal. Dann gibt man sich ab und zu die Hand und sagt, man versucht es nochmal für einen gewissen Zeitraum“, sagte der Sportdirektor bei „Sky“. „Es gibt natürlich auch formelle Dinge, aber der Handschlag ist das Elementare. Und dann ist es für eine Organisation auch wichtig, dass nicht dauernd über die Situation der Verantwortlichen diskutiert wird.“ Klingt also so, als sei der Verbleib bereits ausgemacht, nur noch nicht formell festgelegt. Keller ist seit April 22 Sportdirektor des 1. FC Köln. Der Kölner Sportchef steht aufgrund einiger Transfers und Vertragssituationen bei vielen Fans in der Kritik. Nach der Krise im Oktober schien Keller bereits angezählt.

Doch der Sportdirektor wurde am Samstag auch nach den Verträgen von Tim Lemperle, Dejan Ljubicic und Linton Maina gefragt. Alle drei Leistungsträger haben nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Bekanntlich wurde zuletzt heftig über einen Abgang von Lemperle spekuliert. „Es sind wichtige Spieler, die ich mir sehr gerne und sehr gut längerfristig im FC-Trikot vorstellen mag und ich denke, dass die Spieler da auch nicht abgeneigt sind“, so Keller. Zu der Zukunft seiner Keeper wollte sich der Sportdirektor nicht konkret äußern. „Wir freuen uns total, dass wir zwei so gute Torhüter haben. Marvin macht es sehr gut, Jonas hat es in der Phase bis Marvin reinkam auch gut gemacht“, so Keller. „Wir freuen uns, dass die beiden sich batteln und da geht es nach dem Leistungsprinzip.“


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Trainingslager: Costa del Sol

Ändert die Qual der Wahl die Startelf? So könnte der FC gegen Hannover starten

Jubel beim 1. FC Köln
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Ändert die Qual der Wahl die Startelf? So könnte der FC gegen Hannover starten

Am Samstagmittag empfängt der FC Hannover 96 im eigenen Stadion. Nachdem die Dreierkette den Kölnern mehr Stabilität verliehen hat, wird es sicherlich keine große Änderung bei der Ausrichtung geben. Aber möglicherweise gibt es personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten.

Vier Pflichtspielsiege bieten eigentlich wenig Anlass für große Veränderungen. Zumindest taktisch scheint FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft gefunden zu haben beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten.

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Zu Beginn der Saison überzeugte der FC durch eine Offensivwucht, fuhr aber nur bedingt gute Ergebnisse ein, seit einigen Wochen ist der Fußball der Kölner wohl eher ergebnisorientiert. Die Kölner konzentrieren sich auf eine kompakte Defensive. Das geht offensichtlich zu Lasten der Angriffsbemühungen, bringt aber Punkte und auf die kommt es am Ende an. „Wir ordnen die Sachen sehr kritisch ein. Es war einiges gut, aber auch einiges verbesserungswürdig. Es geht am Ende aber ums Ergebnis“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag auf der PK. „Da haben wir offensichtlich viel richtig gemacht. Es muss aber noch einiges eingeschliffen werden.“ Grundsätzlich soll die Null wohl stehen, doch der Trainer will mittelfristig auch wieder einen attraktiveren Fußball spielen.

Überraschung auf rechts?

Am Samstag wird es aber auf Leidenschaft und Kampf ankommen, hatte der Trainer angekündigt. Nur so könne sein Team bestehen. Wie konkret dieses Team aber aussehen wird, ließ Struber erwartungsgemäß offen. Der Trainer kündigte nur an, dass bis auf Jacob Christensen alle Spieler fit seien. Selbst Luca Kilian könne acht Monate nach seinem Kreuzbandriss „theoretisch zum Kader“ gehören. Doch dürfte das indes noch unwahrscheinlich sein. Die Dreierkette für die Startelf steht mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli jedenfalls. Auf der linken Seite dürfte einmal mehr Leart Pacarada berücksichtigt werden, Max Finkgräfe wird wohl wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. Die rechte Seite scheint da schon spannender zu werden. In der vergangenen Woche spielte Dejan Ljubicic für Jan Thielmann auf der rechten Seite.

Doch auch der Österreicher wusste nicht so recht zu überzeugen, auch wenn er das Tor von Tim Lemperle vorbereitete. Möglicherweise spielt Ljubicic auch wieder ein wenig zentraler, etwa für den zuletzt schwachen Luca Waldschmidt, dann wäre auf der rechten Seite vielleicht auch mal Platz für Marvin Obuz. Immerhin hatte der Kölner Trainer das Eigengewächs zuletzt mehrfach gelobt. In der Offensive werden wohl wieder Tim Lemperle und Linton Maina agieren. Möglicherweise mit Ljubicic, vielleicht aber auch mit Waldschmidt oder Damion Downs. Nur ganz sicher nicht mit Mark Uth. Der Porzer soll langsam an die erste Elf herangeführt werden.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 11:45 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Torgefahr, Chancenverwertung und Defensivarbeit: So haben sich die Zahlen durch die Systemumstellung verändert

Die Spieler des 1. FC Köln
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Torgefahr, Chancenverwertung und Defensivarbeit: So haben sich die Zahlen durch die Systemumstellung verändert

Nach den teils vogelwilden Auftritten zu Saisonbeginn scheint sich der FC in der Defensive stabilisiert zu haben. Die Systemumstellung ist wohl ein Grund für die Entwicklung. Aber ganz sicher nicht der einzige. Ein Blick auf die Statistik zeigt: So sehr hat sich das Spiel des 1. FC Köln wirklich verändert.

Die Kölner Defensive steht tiefer als noch zu Saisonbeginn, der FC hat an Offensivkraft verloren. Grund dafür soll die Umstellung auf die Dreierkette sein. Ein Blick auf die Zahlen macht deutlich: So sehr hat sich das Spiel des 1. FC Köln wirklich verändert

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Zehn Spiele, zwölf Zähler und 22:20 Tore waren genug, um den FC im Oktober in die erste Krise der Saison zu stürzen. Kritik an Trainer, Sportdirektor der Mannschaft, heftige Wellen. Vier Spiele, vier Siege und alle vier ohne Gegentor später hat sich das Dunkel über dem Geißbockheim aufgeklärt, der FC bewegt sich wieder in ruhigeren Fahrgewässern. „Wir sind happy, dass die letzten Spiele so gelaufen sind, gleichzeitig ist das aber alles schon wieder Vergangenheit und wir wissen, was für eine Aufgabe am Samstag auf uns zukommt“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber mahnend. „Da gilt es einmal mehr, es wieder unter Beweis zu stellen. Wir dürfen uns nicht auf irgendetwas ausruhen. Es fällt nichts vom Himmel. Man muss sich in der Liga alles eisern erarbeiten.“ Diese Arbeit hat den Kölnern und speziell auch dem Trainer zuletzt ein wenig Luft geschafft.

Der FC lässt in der Defensive nur sehr wenig zu

Und diese Erfolgsserie ist in der öffentlichen Wahrnehmung auch mit den Umstellungen auf eine Dreierkette und auf mehr Erfahrung auf dem Platz sehr eng verknüpft. „Als Fußballtrainer trifft man jeden Tag Entscheidungen. Und dann ist es natürlich wichtig, dass diese Entscheidungen öfter sitzen als wenn nicht. Und die haben jetzt gesessen und in mehrfacher Hinsicht die Mannschaft unterstützt. Von daher sind wir alle froh, dass es diese Stabilität gebracht hat. Die war notwendig“, erklärte der Coach. „Man hat ja nicht mehr zusehen können, wie viele Tore wir am Ende des Tages bekommen haben.“ Tatsächlich ist der Sprung von einem Extrem ins nächste erstaunlich. Zu Saisonbeginn wurde der Chancenwucher kritisiert und die löchrige Defensive angemahnt, vier Wochen später wird die Abwehr gefeiert und man wünscht sich einen Chancenwucher, denn die richtig guten Möglichkeiten sind eher die Ausnahme.

So sprach auch Thomas Kessler davon, dass man zu Saisonbeginn eine gewisse Gier Tore zu schießen gespürt habe. „Wenn ich die Jungs jetzt zuletzt nach dem Spiel in der Kabine beobachtet habe, ist die Freude riesig und die Haltung da, einfach zu Null spielen zu wollen“, sagte der ehemalige Keeper. „Die Mannschaft hat verstanden, dass wir nicht in jedem Spiel in der Lage sind fünf, sechs, sieben Tore zu schießen, sondern am Ende es auch hilft, wenn wir eins schießen und den Laden hinten dicht halten.“ Und das gelingt dem FC tatsächlich. Wie ein Blick in die Statistik an simplen Beispielen verdeutlich. In den ersten zehn Ligaspielen ließ die Kölner defensive genau 100 Schüsse zu, davon 47 aufs Tor. Der Schnitt von zehn Torschüssen und fünf aufs Tor pro Spiel war damals schon Bestwert in der Liga. Doch nach der Umstellung haben die Geißböcke diesen noch einmal getoppt. Zuletzt ließ der FC nur noch 22 Schüsse zu, also sieben im Schnitt und nur noch zwei kamen pro Spiel direkt aufs Tor.

Die Qualität der Chancen hat deutlich nachgelassen

Aus den wenigen Torschüssen machten die Kölner Gegner allerdings erstaunlich viel. Im Schnitt war jeder fünfte Torabschluss und weniger als jeder dritte aufs Tor auch ein Treffer. In den vergangenen drei Begegnungen fiel bei 22 Versuchen bekanntlich kein Treffer, Marvin Schwäbe hielt den Kasten sauber. Das liegt aber sicher nicht nur an der Umstellung an sich. Sicherlich hängt die gute Defensivarbeit auch mit der Qualität der Gegner zusammen. Aber eben nicht nur. Der FC steht deutlich tiefer als noch zu Beginn der Saison. Der Hauptgrund, warum die Geißböcke bei Kontern nicht mehr so anfällig sind. Die Kölner pressen nicht mehr so hoch und kommen auch nicht mehr auf so viele Balleroberungen wie noch in den ersten zehn Spielen. Allerdings ist der Unterschied mit einem Schnitt von 18 Balleroberungen pro Spiel zu 15 nicht so auffallend.

Vor allem fällt aber auf, dass das Offensivspiel nicht mehr ins Rollen kommt. Der FC suchte vor der Umstellung 20 Mal pro Spiel den Abschluss, nun sind es 15 Mal. Aus den 200 Abschlüssen im ersten Saisondrittel resultierten 22 Treffer, der FC war also grob mit jedem zehnten Abschluss erfolgreich. In den vergangenen drei Begegnungen brauchten die Kölner etwas mehr als 15 Versuche, um zu treffen. Nur zwei Teams weisen einen schlechteren Wert auf. Und das liegt sicherlich auch an der Qualität der Chancen. Der xGoals-Wert ist in den vergangenen Wochen ebenfalls nicht mehr so hoch, wie noch in den ersten zehn Spielen (im Schnitt 1,5 : 2,5). Dabei haben die Kölner nun deutlich mehr Ballbesitz als noch zu Beginn den Spielzeit. Gegen Preußen 57, gegen Fürth 70 und gegen Berlin 55 Prozent. Ein Zeichen dafür, dass die Gegner sich gegen den FC eher auf die Defensive konzentriert haben, als beispielsweise Düsseldorf oder Karlsruhe.

Und so überrascht es nicht, dass die Spielweise des Gegners ebenfalls einen sehr großen Einfluss auf die positive Entwicklung in der Defensive und die Schwierigkeiten in der Offensive. Vielleicht sogar einen deutlich größeren.


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Trainingslager: Costa del Sol

Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Jonas Hector: „In der Phase sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“

Jonas Hector
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Jonas Hector: „In der Phase sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der Ex-FC-Kapitän auch wieder über die Geißböcke. Noch vor wenigen Wochen hatte Hector vorausgesagt, der FC könne auch ganz schnell wieder ober dabei sein. Das hat sich bewahrheitet. Das sagt Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC.

Gemeinsam mit Fabian Köster spricht Jonas Hector in einer weiteren Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ über seinen Ex-Club und die erfolgreichen Spiele des 1. FC Köln: Das sagt Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC.

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Mit dem vierten Pflichtspielsieg in Serie haben sich die Geißböcke von der Minikrise im Oktober sichtbar erholt. Sehr zur Freude von Ex-Kapitän Jonas Hector, der genau diese Entwicklung bekanntlich schon vor ein paar Wochen vorausgesagt hatte. Damals hatte der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „schlag und fertig“ die Situation der Geißböcke noch nicht als besonders bedrohlich angesehen und erklärt, dass man mit einer kleinen Serie ja auch wieder ganz schnell oben dran sei. Nun sieht sich Hector in seinen Aussagen bestätigt. „Wir haben darüber vor drei, vier Wochen gesprochen. Nun ist es ja wirklich so: Drei Spiele in Folge gewonnen und Zack bis zu da oben im Geschäft mit dabei“, sagt Hector in der aktuellen Folge. „Weil die anderen sich alle die Punkte gegenseitig wegnehmen. Jeder verliert seine seine Punkte an den andern oder die teilen sich die ganz fair, wie man das so macht.“

Hector: „Wenn jetzt noch mal ein bisschen mehr Attraktivität reinkommt, wäre es auch nicht schlecht“

So sind die Geißböcke tatsächlich auf Rang fünf gesprungen und können am Samstag den zweiten Platz übernehmen. „Ich hab mir auch eben noch mal die Tabelle angeguckt das ist ja so geil eng da oben. Wenn du dich für die zweite Liga interessierst und bist relativ neutral, dann macht das schon Spaß da im Aufstiegsrennen aktuell“, sagt der Ex-Kapitän. Dabei ist die Spielweise der Kölner bislang weniger unterhaltend. Und so stellt sich für den Zuschauer die Frage, lieber Ergebnisse einfahren, egal wie oder doch auf schönen Fußball setzen. „Was ist mir lieber? Aus Ex-Spielersicht ist es ganz klar das Ergebnis. Gerade in der Phase, in der der FC steckt sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“, sagt Hector. „Münster, in Berlin wenn du die Dinger 1:0 ziehst, dann ist das schon sehr sehr viel wert. Es ist schon unangenehm Freitagabend in Münster bei einem Grad und Regen gegen eine kämpferisch gut eingestellte Truppe zu spielen. Die musst du irgendwie ziehen.“

Und der FC hat die Spiele gezogen und ist nun wieder oben dran. „Gut, wenn jetzt noch mal ein bisschen mehr Attraktivität mit reinkommt, wäre es auch nicht schlecht also vor allem bei den Heimspielen wäre das wünschenswert“, sagt Hector. Doch unterm Strich steht nun Tabellenplatz fünf und die Chance auf einen Aufstiegsplatz. Der Weg dahin, wird den Kölner Verantwortlichen egal sein. „Vor allem bis zur Winterpause irgendwie jetzt Ergebnisse einfahren und dann hast du eh wieder ein bisschen Zeit, dich ein bisschen aufzustellen“, sagt der Ex-Kapitän. „Man muss gucken, wo kannst du Stellschrauben drehen.“ Auch die Kölner Verantwortlichen stellen das Ergebnis aktuell in den Vordergrund. Und der Erfolg gibt dem FC recht. Auch Hector kann sich damit arrangieren: „Man findet sich schon damit ab“, sagt der Ex-Kapitän mit einem Lachen. 

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Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Kampf um die rechte Seite: Thielmann oder Ljubicic? Oder vielleicht doch Obuz?

Jan Thielmann und Dejan Ljubicic
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Kampf um die rechte Seite: Thielmann oder Ljubicic? Oder vielleicht doch Obuz?

Gegen Preußen Münster saß Jan Thielmann am vergangenen Freitag 90 Minuten auf der Bank. Für das Eigengewächs spielte Dejan Ljubicic auf der rechten Seite, konnte aber ebenfalls nicht überzeugen im Spiel des 1. FC Köln: Wer bekommt gegen Hannover die Chance?

Zwar hat der FC zuletzt den dritten Sieg in der Liga in Serie eingefahren, doch gerade das Offensivspiel will nicht so recht in Schwung kommen. Gerade auf der rechten Seite tun sich die Kölner schwer. Vielleicht eine Möglichkeit für Marvin Obuz beim 1. FC Köln: Wer bekommt gegen Hannover die Chance?

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Die vergangenen Wochen liefen für Jan Thielmann alles andere als erfolgreich. Das Kölner Eigengewächs verlor zunächst den Stammplatz in der deutschen U21-Nationalmannschaft und angesichts der starken Leistungen von Frankfurts Nnamdi Collins, der sich auch bei der Eintracht in den absoluten Fokus gespielt hat, wird eine Rückkehr in die Startelf bei der Europameisterschaft im kommenden Jahr kein leichtes Unterfangen. Der nominelle Offensivspieler hatte auch bei der DFB-Auswahl zuletzt die Position des Rechtsverteidigers bekleidet. Die Begegnung gegen Polen, als Thielmann an allen drei Gegentreffern nicht unbeteiligt war, könnte Bundestrainer Antonio Di Salvo aber ins Grübeln gebracht haben. Nun kam der 22-Jährige zu zwei Kurzeinsätzen, beide auf einer offensiveren Position.

Auch Ljubicic blieb auf der rechten Seite blass

Die spielt das Kölner Eigengewächs aktuell auch bei den Kölnern. Der Versuch als Rechtsverteidiger einer Viererkette scheint jedenfalls Geschichte, durch die Absicherung in der Dreierkette war die rechte Seite zuletzt nicht mehr so anfällig. Die Umstellung hat dem 22-Jährigen in die Karten gespielt. Sollte man meinen. Denn am vergangenen Freitag kam Thielmann gegen Münster nicht zum Einsatz. Auch nicht als Joker. Der Föhrener saß wie gegen Ulm 90 Minuten auf der Bank. Für Thielmann lief etwas überraschend Dejan Ljubicic auf der rechten Seite auf. „Er bringt eine gewisse Erfahrung und Variabilität mit, verschiedene Positionen spielen zu können. Er kann die Position auf interessante Art und Weise interpretieren, ist mit seinem Tempo unberechenbar“, hatte Gerhard Struber die Maßnahme erklärt.

Einen großen Effekt hatte der Mittelfeldspieler aber nur in einem, wenn auch entscheidenden Moment. Ljubicic brachte die Flanke, die Tim Lemperle zur Kölner Führung nutzte. Ansonsten fiel dem Österreicher gerade in der Vorwärtsbewegung recht wenig ein. Überhaupt ist Ljubicic nach seiner Mandel-OP auf der Suche nach der Form. Der Mittelfeldspieler wirkt mitunter fahrig, ideenlos. Ljubicic unterlaufen ungewohnte Fehlpässe, die wenigen Abschlüsse strahlen keine Gefahr aus. Tatsächlich strahlen die Kölner in dieser Saison recht wenig Gefahr über die rechte Seite aus. 40 Prozent aller Kölner Angriffe gehen über links, 30 über rechts. Leart Pacarada schlug in dieser Saison schon fast 50 Flanken, Jan Thielmann auf der anderen Seite 32 – kein schlechter Wert, nur kam nicht mal ein Drittel der Hereingaben beim Mitspieler an und die Scorerausbeute ist mit einem Treffer und einer Vorlage auch überschaubar.

Wird Obuz zur Alternative?

Die rechte Seite der Geißböcke lahmt gerade im Vorwärtsgang mächtig. Und so stellt sich die Frage, wie nah Marvin Obuz tatsächlich auf dem Sprung in die Mannschaft ist. Immerhin hatte Struber dem gebürtigen Kölner einige Attribute nachgesagt, die dem FC-Spiel vielleicht gut tun würden. „Er kommt über den Flügel, hat die Absicherung nach hinten und den Raum, den er für sein Spiel mit seiner Dynamik braucht“, hatte der Trainer nach dem Test gegen Groningen gesagt. „Eine sehr interessante Position.“ Eine Position, die der Offensivspieler in der vergangenen Saison bei Essen immerhin zu sieben Toren und 14 Vorlagen nutzte – natürlich in der 3. Liga. Dennoch dürfte Struber nach Alternativen auf der rechten Seite suchen. Denn gerade nach dem eher schwachen Auftritt von Luca Waldschmidt gegen Münster könnte Ljubicic auch wieder Richtung Zentrum rotieren.


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Im Spitzenspiel lieber mit Kampf punkten, als in Schönheit zu sterben

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Im Spitzenspiel lieber mit Kampf punkten, als in Schönheit zu sterben

Für den FC steht am Wochenende das Heimspiel gegen Hannover 96 auf dem Spielplan. Gerhard Struber erwartet eine schwere Aufgabe im Spitzenspiel des 1. FC Köln: So will der FC gegen Hannover 96 punkten.

Zu gerne wollen die Kölner ihre Erfolgsbilanz am Samstag ausbauen. Doch die Aufgabe wird keine leichte. Denn mit den Niedersachsen kommt ein Top-Gegner an den Rhein zum 1. FC Köln: So will der FC gegen Hannover 96 punkten.

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Vor vier Wochen noch undenkbar, aber der 1. FC Köln kommt pünktlich zum ersten Advent in den Genuss eines Spitzenspiels. Und das nicht nur, weil mit dem FC und Hannover 96 zwei Teams aufeinandertreffen, die für sich beanspruchen, eigentlich in der Bundesliga spielen zu wollen, wenn nicht müssen. Vielmehr, weil sich die Tabelle der 2. Bundesliga in den vergangenen Wochen so zusammengeschoben hat, wie noch nie zuvor am 13. Spieltag. So trennen den Tabellenzwölften nur vier Punkte vom Relegationsplatz – wohlgemerkt dem in Richtung Bundesliga. Und weil die Formkurve des FC absolut nach oben zeigt, ist für die Rheinländer am Wochenende sogar Platz zwei drin. Die Spitzenposition kann der FC trotz einem Rückstand zum Primus von drei Zählern nicht übernehmen, weil Paderborn in einem weiteren Spitzenspiel auf Elversberg trifft und beide Teams vor dem FC liegen.

Es wartet eine schwere Aufgabe auf den FC

Diese Entwicklung hätte man dem FC vor vier Wochen so nicht zugetraut. Und in diesem Tempo sicher noch nicht einmal in den Büros am Geißbockheim. „Wir sind happy, dass die letzten Spiele so gelaufen sind, gleichzeitig ist das aber alles schon wieder Vergangenheit und wir wissen, was für eine Aufgabe am Samstag auf uns zukommt“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag. Tatsächlich kommt da eine recht schwere Aufgabe auf die Kölner zu. Denn die 96er standen seit Saisonbeginn bis auf eine Ausnahme immer im oberen Tabellendrittel. Und so fällt die Einschätzung des Kölner Trainers auch recht eindeutig aus: „Stark! Ein richtig starker Gegner. Schon vom Einzelspielerpotenzial und von der Erfahrung in der Liga und auch von dem Setting, wie sie die Spielphasen angehen“, sagte Struber.

„Ich finde die Mannschaft hoch interessant und es wird für uns entscheidend sein, an unsere Grenzen marschieren und ein riesengroßes Kämpferherz an den Tag legen, gepaart mit einer großen Leidenschaft.“ Der Kölner Coach erwartet also ein Kampfspiel und deutet an, dass sein Team verstanden hat, worum es in der Liga geht. „Auf der Prioritätenliste sind Kampf und Leidenschaft ganz oben und der Doppelpass und die feine Positionierung würde ich hinten anreihen“, sagt Struber. Soll heißen: Lieber im Kampf punkten, als in Schönheit sterben. Und da scheint Hannover ein ernst zu nehmender Gegner. Kein Team aus der 2. Bundesliga spielte mehr Fouls als der Tabellenvierte. Und die jüngere Bilanz spricht nicht unbedingt für den FC. Von den vergangenen sieben Spielen gegen die Niedersachsen konnte Köln genau eins gewinnen. Der letzte Heimsieg gegen 96 liegt sogar mittlerweile 13 Jahre zurück.

Letzte Heimsieg liegt 13 Jahre zurück

Damals schnürte Lukas Podolski für die Geißböcke einen Doppelpack, Köln gewann verdient 2:0 – allerdings noch in der ersten Liga. Damit es da auch wieder hingeht, würde der FC gerne die Serie von vier Pflichtspiel-Siegen in Folge weiter ausbauen. Und die Chancen stehen auch nicht schlecht. Während die Formkurve der Kölner eindeutig nach oben zeigt, neben dem FC kommt nur Darmstadt auf die gleiche Bilanz in der vergangenen vier Begegnungen, kassierte Hannover zuletzt zwei Pleiten in Serie. Zudem zeigen die Niedersachsen im bisherigen Saisonverlauf zwei komplett unterschiedliche Gesichter. Im eigenen Stadion sind die 96er eine wahre Macht, in der Fremde kommt Hannover bislang nicht über vier Punkte hinaus. Und doch mahnt Struber und fordert sein Team auf, an die Leistungsgrenze zu gehen.

Denn zur Wahrheit gehört auch, dass der FC trotz der jüngsten Erfolge nicht wirklich glänzte. Die Begegnungen gegen Fürth und Münster waren schon besonders zäh. Gerade in der Offensive ging für die Kölner zuletzt wenig. „Wir ordnen die Sachen sehr kritisch ein. Es war einiges gut, aber auch einiges verbesserungswürdig. Am Ende geht es ums Ergebnis. Da haben wir viel richtig gemacht. Es muss aber noch einiges eingeschliffen werden“, sagt der Coach, der nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Jacob Christensen steht den Kölnern als einziger Profi nicht zur Verfügung. Mark Uth wird wieder in den Kader rutschen, aber sicher nicht von Beginn an auflaufen. Luca Kilian „wäre in der Theorie auch bereit“, doch der Innenverteidiger wird wohl noch geschont. Timo Hübers ist dagegen wieder „voll fit“.

Ob das vermeintliche Spitzenspiel aber seinem Namen auch alle Ehre macht, ist angesichts des ankündigten Kampfs eher fraglich. Ein Offensiv-Feuerwerk der Kölner ist jedenfalls nicht zu erwarten. Genauso wenig wie ein Tor-Festival. In den Begegnungen keiner anderen Mannschaft der 2. Liga fallen so wenig Tore wie bei Hannover 96.


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