Bittere Pleite im Nachbarschaftsduell – 1. FC Köln spielt stark auf und verliert

1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen
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Bittere Pleite im Nachbarschaftsduell – 1. FC Köln spielt stark auf und verliert

Seit Dezember 2019 hat der FC nicht mehr im eigenen Stadion gegen Bayer Leverkusen gewonnen. Und diese Serie setzt sich trotz einer starken Leistung fort: Der 1. FC Köln spielt gegen Bayer Leverkusen 1:2. Dabei entschied vor allem die Chancenverwertung die Partie.

In der Hinrunde hatten die Domstädter bei der 2:0-Niederlage gegen die Werkself nicht viel zu melden. In der Rückrunde präsentierte sich der FC dagegen sehr stark – konnte jedoch trotzdem keine Punkte holen. Mit 1:2 unterlagen die Geißböcke Bayer am Samstagnachmittag. Damit steigt der Druck im Abstiegskampf auf die Kölner vor den wichtigen Partien gegen Union Berlin und den 1. FC Heidenheim in den kommenden Wochen.

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Vor dem Nachbarschaftsduell gab es für FC-Trainer René Wagner vor allem eine drängende Frage: Wer soll Ragnar Ache, der sich gegen St. Pauli verletzt hatte, ersetzen? Einen Eins-zu-Eins-Ersatz sah Wagner nicht in seiner Mannschaft. „Ich will niemanden zu nahe treten, aber Ragy hat einfach eine unfassbare Qualität in der Luft, das wissen wir alle. Jetzt geht es darum, die richtige Kombination an Spielern zu finden und das aufzufangen“, so der Coach vor dem Spiel. Teil der Kombination sollte Marius Bülter sein, der für den verletzten Stürmer in die Startelf rückte. Außerdem bekamen Linton Maina und Kristoffer Lund den Vorzug vor Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes. Ansonsten vertraute Wagner der gleichen Anfangsformation wie gegen St. Pauli.

Starke Kölner Anfangsphase

Und die legte direkt mit viel Tempo los. Schon nach fünf Minuten hatte der FC zwei gute Chancen. Nach einem Fehler von Jarell Quansah beziehungsweise Aleix Garcia kamen Said El Mala und etwas später Jakub Kaminski zum Abschluss, zielten allerdings jeweils nicht genau genug. Durch einen Ballgewinn von Jahmai Simpson-Pusey bekam El Mala bei einem Konter kurz danach direkt die nächste Möglichkeit. Seinen Schlenzer mit dem schwachen linken Fuß von der Strafraumkante konnte Janis Blaswich aber gut parieren. Der Keeper war eine Zeigerumdrehung später bei einem wuchtigen Freistoß aus der Distanz von Sebastian Sebulonsen ebenfalls auf seinem Posten.

Die Werkself hatte die ersten zehn Minuten nichts zu melden – bis Eric Martel sie ins Spiel holte. Einen schwachen Querpass des Mittelfeldspielers fing Patrik Schick ab, zielte vor Schwäbe aber zu ungenau an den Pfosten. Danach wurde die Partie etwas offener. So kam Leverkusen nach etwas über einer Viertelstunde zu nächsten Möglichkeit. Quansah hielt bei einer Hereingabe von Montrell Culbreath den Fuß rein, Schwäbe war im kurzen Eck aufmerksam. Kurz darauf waren wieder die Geißböcke auf dem Weg nach vorne. Bei einem Konter schickte Linton Maina El Mala in die Tiefe. Der 19-Jährige wurde noch von Quansah gestört, sodass er aus spitzem Winkel nicht mehr perfekt zum Abschluss kam und Blaswich die Chance vereitelte.

Harte Elfmeterentscheidung führt zur Leverkusener Führung

Nach dieser Möglichkeit deutete es etwas bis zur nächsten gefährlichen Aktion – die hatte es dafür aber in sich. Eine Hereingabe von Marius Bülter klärte Edmond Tapsoba genau auf Martel. Beim Dropkick des Sechser bekam Leverkusens Keeper die Arme jedoch noch schnell genug nach oben (29.). Kurz danach wäre er dann machtlos gewesen. Bei einem katastrophalen Rückpass von Quansah spritzte El Mala dazwischen und war so am Schlussmann vorbei. Aus spitzem Winkel hätte der 19-Jährige nur noch einschieben müssen, traf allerdings den Pfosten – die Riesenchance auf die Führung.

Nur ein paar Minuten später konnte dann Martel gerade so noch per Grätsche einen Abschluss von Alejandro Grimaldo blocken. Den zweiten Versuch setzte Nathan Tella dann drüber, wurde danach von Simpson-Pusey getroffen. Es gab aber keinen Elfmeter, weil der Ball schon im Aus war. Nur ein paar Minuten später zeigte Schiedsrichter Robert Hartmann doch auf den Punkt. Martel hatte mit angelegten Arm einen Pass von Exequiel Palacios im Sechzehner geblockt. Weil der Sechser jedoch eine leichte Bewegung zum Ball machte, pfiff der Referee – eine harte Entscheidung. Den anschließenden Elfer verwandelt Schick mit etwas Glück, weil Schwäbe die Ecke hatte und fast entscheidend drangekommen wäre (43.). So mussten die Geißböcke trotz vieler Chancen und einer starken ersten Hälfte mit einem Rückstand in die Pause.

Fehlende Effizienz bei Köln – Eiskalter Schick

In der zweiten Halbzeit setzte sich die Kölner Chancenverschwendung nahtlos fort: El Mala tauchte fast direkt nach Wiederanpfiff frei vor Blaswich im Strafraum auf. Halbrechts am Fünfmeterraum kam der Youngster nur gerade so vorm Leverkusener Schlussmann an den Ball und konnte ihn so nicht vorbeiliegen. Kurz darauf hatte Kaminski die nächste große Chance auf den Ausgleich, scheiterte aus sehr guter Position im Strafraum ebenfalls am Keeper der Werkself. Die machte es dagegen im direkten Gegenzug besser. Nur ein paar Sekunden nach der Kaminski-Großchance setzte sich Tella auf der linken Seite durch und flankte in die Mitte. Dort zeigte sich Schick eiskalt und versetzte dem FC den zweiten Nackenschlag (52.).

Die Geißböcke steckten trotzdem nicht auf. Nach einem schönen Zusammenspiel am Bayer-Strafraum versuchte es Kaminski erneut, wurde jedoch dieses Mal gerade noch geblockt. El Mala fehlte ungefähr eine Minute später, als er von links nach innen zog, die Präzision. In der 65. dribbelte der Youngster dann wieder in die Mitte. Sein erster Abschluss von der Strafraumkante wurde noch von der Bayer-Verteidigung abgewehrt, der zweite Versuch war zum wiederholten Male zu ungenau und ging drüber. Auch der Schuss nach einem weiteren Dribbling, dieses Mal jedoch aus ungefährlicherer Situation, flog übers Tor.

Waldschmidt mit nächstem Joker-Tor

Im Anschluss dauerte es ein paar Minuten bis zur nächsten Situation. Die besorgten dann zwei Joker: Jan Thielmann flankte auf Luca Waldschmidt, der Blaswich mit seinem Kopfball zur nächsten Parade zwang (75.). Zwei Minuten später machte es Waldschmidt dann besser. Leverkusen hatte das nächste El-Mala-Dribbling im Fünfmeterraum eigentlich schon entschärft, aber der FC-Joker blieb dran, kam an den Ball und schloss eiskalt aus kurzer Entfernung ab. Köln erhöhte weiter den Druck. Nach einem Zuspiel von Thielmann wurde Felipe Chavez Schuss vom Rand des Sechzehners geblockt, Waldschmidts zweiter Versuch aus der Distanz ging dann ein Stück vorbei. Erneut Chavez kam in der Nachspielzeit mit seinem Abschluss nicht an der Leverkusener Abwehr vorbei. In der letzten Minute rettete Tapsoba nach einer Ecke nochmal kurz vor der Linie für Leverkusen, ehe Blaswich auch den letzten FC-Versuch entschärfte.

Und so blieb es bei der bitteren Niederlage für die Kölner. In einer Woche müssen die Geißböcke dann nach Berlin. Am Samstagnachmittag um 15:30 (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) treten die Domstädter dort gegen Union an.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund (72. Waldschmidt), Özkacar, Simpson-Pusey, Sebulonsen – Kaminski, Martel (85. Niang), Johannesson (72. Chavez), Maina (60. Castro-Montes) – El Mala, Bülter (60. Thielmann); Gelbe Karten 1. FC Köln: Johannesson (45.); Tore: 0:1, 0:2 Schick (43., Elfmeter; 52.), 1:2 Waldschmidt (77.)


Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Werder Bremen 3:1

Said El Mala erzielte gegen Bremen die frühe Führung
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Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Werder Bremen 3:1

Im ersten Heimspiel unter Cheftrainer René Wagner gelang den Geißböcken gegen den direkten Konkurrenten Werder Bremen der langersehnte Befreiungsschlag: Der 1. FC Köln spielt gegen Werder Bremen 3:1. Damit klettert der FC in der Tabelle an den Grün-Weißen und an Borussia Mönchengladbach vorbei bis auf Platz 13. 

Mit 3:1 besiegt der 1. FC Köln Werder Bremen und verschafft sich so ordentlich Luft im Abstiegskampf. Ein früher FC-Elfmeter und eine Rote Karte für Werder-Kapitän Marco Friedl Mitte der ersten Hälfte stellten die Weichen früh auf Sieg für die Kölner. Durch den Erfolg stehen die Geißböcke nun mit 30 Punkten fünf Zähler vor dem Relegationsplatz, auf dem mit dem FC St. Pauli der nächste Gegner steht. 

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Vor dem Duell mit dem Konkurrenten im Abstiegskampf hatte FC-Coach René Wagner noch versucht, den Druck möglichst von seiner Mannschaft fernzuhalten. „Wir wissen, dass es Druck gibt von außen, müssen den intern aber so gering wie möglich halten“, erklärte der Trainer. So wollte der Coach es schaffen, dass seine Mannschaft trotz zuvor acht Spielen ohne Sieg möglichst befreit aufspielen konnte. Um wieder ein Erfolgserlebnis und damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu feiern, nahm der Coach drei Änderungen in der Startelf im Vergleich zur Partie in Frankfurt vor. Eric Martel rückte nach seiner Gelbsperre für Tom Krauß in die Anfangsformation. Neben ihm erhielt Isak Johannesson den Vorzug vor Denis Huseinbasic. Zusätzlich musste in der Innenverteidigung Rav van den Berg seinen Platz für Jahmai Simpson-Pusey räumen.

Früher Elfmeter für den FC

Schon nach fünf Minuten kam es dann direkt zur ersten Schlüsselszene des Spiels. Johannesson spielte von der rechten Seite Jakub Kaminski im Strafraum an, der von Olivier Deman gefoult wurde. Schiedsrichter Tobias Reichel entschied sofort auf Elfmeter. Den verwandelte Said El Mala sicher zur frühen Kölner Führung. Und der FC hätte nach etwas über zehn Minuten fast kurios nachgelegt: Werder-Keeper Mio Backhaus schoss bei einem langen Befreiungsschlag Ragnar Ache an, der Ball ging jedoch knapp vorbei. Aber auch Bremen kam besser in die Partie und zeigte sich erstmals in der Offensive. Bei einer Ecke rutschte der Ball auf Marco Grüll durch, der von der Strafraumkante knapp verzog. Ebenso nicht genau genug zielten in den Minuten danach Leonardo Bittencourt mit einem Schlenzer aus linker Position im Strafraum sowie Senne Lynen mit einem Distanzschuss nach einem geklärten Bremer Freistoß.

Etwas später verlängerte Ache auf Höhe der Mittellinie einen langen Ball auf Jan Thielmann. Der wurde jedoch am Ende im Strafraum noch von Deman gestoppt wurde. Nach knapp 25 Minuten stand Ache dieses Mal selber im Mittelpunkt. Der Angreifer kam bei einem schwachen Rückpass von Bittencourt auf Marco Friedl dazwischen. Der Bremer-Verteidiger rutschte darauf etwas weg und foulte so als letzter Mann den Kölner Stürmer – eine klare Rote Karte. Der FC agierte also fortan in Überzahl, übernahm deshalb immer mehr die Kontrolle. Und forderte kurz darauf erneut Elfmeter. Deman hatte nach einer Flanke gegen Ache den Arm ausgefahren – zu wenig dieses Mal für Referee Reichel. Davon ließen sich die Geißböcke nicht beirren. So konterte der FC nach einem Ballverlust von Yukinara Sugawara über Kaminski und El Mala. Johannesson kam zentral zum Abschluss, zielte aber zu ungenau auf Backhaus. Der war auch kurz danach bei einer Doppelchance von El Mala, der vor seinem Abschluss schön Amos Pieper aussteigen ließ, und Thielmann erneut auf dem Posten.

Dreifach-Chance führt zum 2:0

In der Nachspielzeit hätte Ache nach einem etwas missglückten Abschluss von Johannesson den Ball fast noch ins Tor gelenkt, verpasste aber haarscharf. Keine zwei Zeigerumdrehungen später eroberte Sebastian Sebulonsen im Gegenpressing stark den Ball, sodass der FC-Stürmer dieses Mal wirklich zum Abschluss kam, aber im Bremer Keeper seinen Meister fand. So ging es mit der knappen Führung in die Pause. Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Geißböcke dann aber jubeln – wenn auch nur für kurze Zeit. Nach einem tollen Steckpass von Ache war der zur Halbzeit eingewechselte Alessio Castro-Montes frei durch. Der Belgier behielt zwar die Nerven, war zuvor jedoch minimal im Abseits. Bremen blieb also im Spiel und hätte in der 52. fast den Ausgleich erzielt. Lynen versuchte es aus dem Rückraum per Dropkick. Den tückisch abgefälschten Versuch konnte Marvin Schwäbe nur gerade so über die Latte lenken.

Die Kölner behielten die Partie ansonsten unter Kontrolle, konnten aber erstmal weiter nicht erhöhen. Erneut Ache schoss aus ein paar Metern Entfernung volley knapp drüber, nachdem Werder eine FC-Flanke nicht richtig klären konnte. Es musste erst eine Dreifach-Chance für das 2:0 herhalten. Nach einer schönen Ecke von Castro-Montes köpfte Özkacar an den Pfosten. Aches ersten Nachschuss hielt Backhaus noch, den dritten machte der 27-Jährige dann endlich rein. Kurz darauf stand der Angreifer allerdings im eigenen Strafraum im Mittelpunkt: Nach einer Hereingabe kam der Stürmer gegen Deman zu spät und traf seinen Gegenspieler am Fuß. Nach Eingriff des VARs gab es folgerichtig Elfmeter. Den verwandelte Romano Schmid eiskalt.

Waldschmidt an die Latte – Johannesson mit der Entscheidung

Damit war Werder ergebnistechnisch wieder dran. Die Grün-Weißen hatte aber erstmal Glück, dass sie nicht direkt erneut zwei Tore im Rückstand lagen. Nach einem Doppelpass mit Johannesson am Strafraumrand zirkelte der eingewechselte Luca Waldschmidt die Kugel ans Lattenkreuz. Auch Kaminski verpasste das Bremer Tor nach einer Ecke knapp. Der FC hielt in dieser Phase den Druck auf die Gäste hoch, drängte auf die Entscheidung. Kurz vor Schluss scheiterten dann erst Waldschmidt und dann Bülter im Eins-gegen-Eins am jeweils stark reagierenden Backhaus. Letzterer behielt auch in der Nachspielzeit gegen Eric Martel die Oberhand. In der letzten offiziellen Minute der Nachspielzeit patzte der Bremer-Schlussmann dann aber. Johannesson erzielte aus sehr spitzem Winkel bei einem Konter die Entscheidung.

So geht der FC mit Rückenwind in das nächste direkte Duell im Abstiegskampf am kommenden Freitag um 20:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Dann müssen die Kölner nach Hamburg zum FC St. Pauli.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund (46. Castro-Montes), Özkacar, Simpson-Pusey, Sebulonsen (86. Krauß) – Kaminski, Martel, Johannesson, Thielmann (67. Maina) – El Mala (67. Bülter), Ache (76. Waldschmidt); Gelbe Karten 1. FC Köln: Ache (71.), Simpson-Pusey (84.), Martel (90.+1); Tore: El Mala (7.); Ache (65.), Johannesson (90.+7)


Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Said El Mala beim Schussversuch
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Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Auf Trainer Lukas Kwasniok und seiner Mannschaft lastete vor dem 100. Rheinderby nach zuletzt sechs sieglosen Partien eine Menge Druck. Und dem hielten sie nur zum Teil stand: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3.

Den Befreiungsschlag verpasst, aber zumindest einen Punkt Zuhause behalten: Mit 3:3 trennt sich der 1. FC Köln im 100. Rheinderby von Borussia Mönchengladbach – trotz Unterzahl in den letzten Minuten. Damit bleiben die Geißböcke auch im siebten Spiel in Folge ohne Sieg und können im Kampf gegen den Abstieg nicht zum Rivalen aufschließen.

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Trotz der zuletzt schwachen Kölner Ergebnisse versuchte Lukas Kwasniok, das Duell gegen Borussia Mönchengladbach als eine Möglichkeit zu sehen: „Ich glaube jede Aufgabe, jede Situation, die vor dir im Leben liegt, kannst du je nach Mindset unterschiedlich gewichten und bewerten und du kannst es natürlich als Problem wahrnehmen, hast Angst vor irgendwas“, sagte der Coach. „Du kannst es aber eben auch als Gelegenheit und Chance wahrnehmen und das ist halt ein Mindset von Leistungssportlern, die gewinnen wollen.“ Um diese Chance, wie es der Coach ausdrückte, zu nutzen, wollte er eigentlich nur eine Veränderung im Vergleich zum HSV-Spiel vornehmen. So rückte Linton Maina für Youssoupha Niang in die Startformation. Da aber Aushilfs-Rechtsverteidiger Tom Krauß kurzfristig vor dem Spiel ausfiel, kam Cenny Neumann überraschend zu seinem Startelf-Debüt.

Verrückte Anfangsphase

Und der Debütant stand in einer verrückten Anfangsphase direkt im Mittelpunkt. Denn nach nichtmal einer Minute schlug Franck Honorat auf der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie einen schönen Pass in den Rücken der hoch stehenden Kölner Abwehr. Dort setzte sich Jens Castrop im Laufduell mit Neumann durch und behielt vor Marvin Schwäbe die Nerven. Der Gladbacher tunnelte den FC-Schlussmann. Aber die Geißböcke ließen sich vom frühen Rückstand nicht beirren und drehten die Partie innerhalb von knapp sieben Minuten. Erst spielte Isak Johannesson einen schönen langen Ball aus der Spielfeldmitte in den gegnerischen Strafraum. Dort bekam Said El Mala zu wenig Druck von Joe Scally, sodass der Linksaußen den Ball annehmen, sich drehen und abschließen konnte – die direkte Antwort in der vierten Minute.

Und der FC legte nur drei Zeigerumdrehungen später nach. Kristoffer Lund schickte mit einem starken, langen Pass Jakub Kaminski. Der Pole brachte den Ball von rechts mit dem ersten Kontakt in die Mitte. Dort musste Ragnar Ache nur noch zur Führung einschieben. Erneut nur drei Minuten danach legte dieses Mal der Stürmer am Strafraumrand quer auf Johannesson. Der Isländer schoß jedoch rechts am Gladbacher Kasten vorbei. Dann zeigten sich aber auch die Gladbacher mal wieder. Nach einer langen Hereingabe von Scally aus dem rechten Halbfeld köpfte Castrop knapp drüber. In der 20. Minuten machten es die Gladbacher besser: Nach einem Seitenwechsel kam auf links wieder der 22-Jährige an den Ball. Neumann konnte ihn zwar noch nach außen abdrängen, die Flanke aber nicht verhindern. Diese rutschte durch auf Philipp Sander. Dessen ersten Versuch konnte Eric Martel noch blocken, im zweiten Versuch kassierten die Geißböcke dann doch den Ausgleich.

Chancen auf beiden Seiten – den Treffer macht aber Gladbach

Danach ging es zumindest für ein paar Minuten etwas ruhiger zu. Erst nach einer halben Stunde kam Ache nach einer Ecke per Kopf zum Abschluss, stellte Nicolas dabei aber vor keine Herausforderungen. Nicht eingreifen musste der Gladbacher Keeper kurz darauf bei einem Abschluss aus 18 Metern von Johannesson, der aus guter Position links vorbeischoss. Nur wenig fehlte wiederum auf der anderen Seite Kevin Diks. Der Verteidiger verlängerte im Kölner Strafraum eine Hereingabe von links, die Bogenlampe senkte sich fast ins Kölner Tor und touchierte wohl noch den Pfosten. Dadurch verpasste außerdem Yannik Engelhardt den Ball am zweiten Pfosten und es gab Abstoß für den FC (39.). So ging es mit dem 2:2 in die Pause.

In der zweiten Hälfte hatten die Kölner die erste gefährliche Aktion. Kaminski setzte sich schön gegen zwei Borussen durch und schickte El Mala. Der wurde noch im letzten Moment vorm Abschluss gestört. Weil der 19-Jährige den Ball dabei ans Knie bekam, gab es nur Abstoß. Ein paar Minuten später legte sich wieder Kaminski den Ball schön an der Grundlinie an Rocco Reitz vorbei. Seinen Versuch aus sehr spitzem Winkel hielt Nicolas sicher. Den nächsten Treffer erzielten trotz der FC-Chancen jedoch die Gladbacher. Links kurz vorm Kölner Strafraum kam Castrop an den Ball. Der Borusse zog nach innen und hämmerte den Ball ins lange Eck über Schwäbe hinweg unter die Querlatte und ins Tor (60.).

Martel doppelt im Mittelpunkt

Der Rückstand setzte den Geißböcken zwar etwas zu, sie versuchten aber weiter nach vorne zu spielen. Wirkliche Möglichkeiten gab es aber erstmal nicht. El Mala zog aus gut 24 Metern mal ab, verfehlte das Tor allerdings deutlich (64.). Gefährlicher wurde es nach einer Flanke von links von Kaminski auf den zweiten Pfosten. Von dort legte Ache nochmal per Kopf quer, es kam aber kein FC-Spieler mehr hin. Wieder der auffällige Pole behauptete den Ball kurz darauf nach einem langen Kölner Schlag gut am gegnerischen Strafraum und spielte auf den kurz zuvor eingewechselten Luca Waldschmidt. Dessen Abschluss aus halblinker Position ging jedoch am Tor vorbei.

Im Anschluss an eine FC-Ecke reklamierten die Kölner knapp zehn Minuten vor Schluss dann Elfmeter. Der Ball ging allerdings nur an Tabakovics Schulter. Nach einer weiteren Ecke von Florian Kainz kamen die Geißböcke aber doch noch zurück: Die hohe Hereingabe köpfte Martel schön in die linke Ecke und ließ Nicolas keine Chance. Keine zwei Minuten später stand der Sechser erneut im Mittelpunkt: Bei einem Kopfballduell in der eigenen Hälfte hatte der 23-Jährige den Arm gegen Scally draußen und sah dafür seine zweite gelbe Karte. Die Kölner waren also für den Rest der Schlussphase in Unterzahl. Und so kam in der Nachspielzeit Reitz nochmal aus der Entfernung zum Abschluss, der abgefälschte Versuch ging jedoch knapp vorbei. Im Anschluss an die folgende Ecke bekamen die Kölner den Ball nicht geklärt, konnten den Schuss von Hugo Bolin aber gerade noch blocken.

Damit überstanden die Hausherren die letzte knifflige Situation und es blieb beim insgesamt gerechten Unentschieden. Für den 1. FC Köln geht es dann nach der Länderspielpause am Sonntag, den 5.4., weiter. Dann müssen die Geißböcke um 17:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) in Frankfurt gegen die Eintracht antreten.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, van den Berg, Neumann (70. Thielmann) – Martel, Johannesson (70. Chavez) – El Mala (77. Waldschmidt), Kaminski, Maina (77. Kainz) – Ache (77. Bülter); Gelbe Karten 1. FC Köln: Johannesson (38.), Schwäbe (52.), Kaminski (61.), Özkacar (70.), Thielmann (76.), Kainz (90.); Gelb-Rote Karte: Martel (86.) Tore: Castrop (1., 60.), El Mala (4.), Ache (7.), Sander (20.), Martel (84.)

Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

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Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

Nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende musste der FC im Rennen gegen den Abstieg auswärts in Hamburg auf Punktejagd gehen. Am Ende steht die Punkteteilung zwischen den Rothosen und der Elf von Trainer Lukas Kwasniok. Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

Der FC hat den Topspiel-Fluch gebrochen, aber erneut einen so wichtigen Sieg verpasst. Der 1. FC Köln spielt gegen den Hamburger SV 1:1 und tritt damit weiter auf der Stelle. Die Begegnung gegen Borussia Mönchengladbach könnte für Lukas Kwasniok richtungweisend werden. Zwei Siege in 17 Spielen sind im Kampf gegen den Abstieg zu wenig.

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Vor dem Samstagabendspiel gegen den Hamburger SV hielt FC-Coach Lukas Kwasniok eine flammende Rede: „Ich weiß, dass sich im Sport die Dinge wenden und der Wind sich dreht. Ich weiß nicht, wann. Aber die Ergebnisse werden zeitnah kommen, und daraus wird eine wunderbare Zukunft entstehen. Daran glaube ich unerschütterlich.“ Der Trainer der Geißböcke mahnte zu Ruhe und Gelassenheit und forderte, weiterhin die Leistung seiner Mannschaft und nicht allein die Punkte in den Fokus zu rücken. Vor diesem Hintergrund setzte Lukas Kwasniok im wesentlichen auf die gleiche Formation wie in der vergangenen Woche gegen Borussia Dortmund. Für das Duell mit den Rothosen musste der Trainer einzig auf Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Der Engländer hatte sich gegen Dortmund eine Rote Karte abgeholt. Cenk Özkacar rückte für Simpson-Pusey in die Anfangself. Bei den Rothosen vertraute Coach Merlin Polzin auf Damion Downs.

Zerfahrener Beginn im Aufsteiger-Duell

Wie erwartet starteten beide Mannschaften vorsichtig in die Partie. In der ersten Minute näherte sich der FC durch einen cleveren Steckpass von Jakub Kaminski auf den gestarteten Ragnar Ache dem Gästetor. Der Stürmer kam jedoch nicht vor dem hellwachen HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes an den Ball (1.). Die folgenden Minuten zeigten, warum die Gastgeber die zweitschwächste Offensive der Liga stellen. Es dauerte eine gute Viertelstunde, bis auch der HSV dem gegnerischen Tor näherkam. Eine misslungene Kopfballabwehr von Youssoupha Niang schnappte sich Königsdörffer, der das HSV-Juwel Luka Vuskovic mit einem Chipball über Eric Martel hinweg anspielte. Bevor der Kroate abschließen konnte, machte Özkacar der Chance den Garaus (13.). In der 26. Minute setzte Said El Mala dann über links zum Sturmlauf an. Der Flügelstürmer hängte den HSV-Verteidiger Warmed Omari im klassischen El-Mala-Stil ab. Sein anschließender Schuss landete jedoch nur auf dem Kopf von Innenverteidiger Jordan Torunarigha.

Viera trifft sehenswert zur HSV-Führung, El Mala gleicht aus

Die Geißböcke traten zwar insgesamt dominanter auf und näherten sich hin und wieder dem Tor der Rothosen an. Zudem taten sich die Gastgeber sichtlich schwer, ihrerseits in die Gefahrenzone vor dem Kasten von Marvin Schwäbe zu kommen. So kam die Polzin-Elf in der ersten Hälfte nur auf einen xGoals Wert von 0,1. Doch aus dem Nichts gingen die Hausherren in der 39. Minute in Führung. Aussenverteidiger William Mikelbrencis flankte aus dem rechten Halbfeld in die Spitze. Dort handelte Viera Gedankenschnell, und lupfte den Ball über Schwäbe hinweg ins Tor hinein. Köln drängte auf die unvermittelte Antwort. Kaminski legte nach einem Tiefenlauf über links auf Johannesson ab. Der feuerte ins linke obere Eck, Heuer Fernandes konnte den wuchtigen Schuss gerade so zur Ecke klären (44.).

Die herausgespielte Chance durch eine Ecke avancierte dann zum Ausgleich durch El Mala (45.). Kaminski schlug die Kugel an den Fünfer, Rav van den Berg verlängerte die Hereingabe auf besagten El Mala, der nur noch zum verdienten Ausgleich einköpfen musste. Downs in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die gelegenheit, Hamburg noch vor der Pause wieder in Führung zu bringen. Der Stürmer ließ den Ball aber zur Unmut der HSV-Fans im Stadion verspringen, wirkte überrascht, dass er überhaupt an den Ball gelangen konnte (45+1).

FC bemüht, Hamburg weiter überwiegend harmlos

Kwasniok wollte das Momentum aus der ersten Halbzeit auch in die zweite Hälfte des Spiels mitnehmen und brachte dafür zur Pause Linton Maina für Niang ins Spiel. Die erste Szene der zweiten 45 Minuten gehörte den Gästen. Die Hamburger suchten Ansatzlos den Weg in den Sechzehner der Gäste. Keeper Marvin Schwäbe faustete die Hereingabe allerdings ohne größere Probleme aus dem Fünfmeterraum (46.). Anschließend zeigte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie in der ersten Hälfte. Der HSV machte keine Anstalten, aus dem Spiel heraus Lösungen in der Offensive zu finden. Der FC wiederum biss sich an der HSV-Defensive die Zähne aus. So traf Kaminski in der 57. Minute aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Mit einem hohen Ball hinter die letzte Kette der Hamburger wollte Maina im Anschluss die Verteidigung der Rothosen aushebeln. Ache benötigte zu lang um das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen, sodass der eingrätschende Torunarigha noch retten konnte (64.). In der 71. Minute versuchte es der aufgerückte Mikelbrencis nach Flanke von Miro Muheim per Kopf. Sein Kopfball bereitete Schwäbe erneut keinerlei Schwierigkeiten.

HSV taut in der Schlussphase auf

Für die Schlussphase brachte Kwasniok Marius Bülter und Sebastian Sebulonsen für Ragnar Ache und Said El Mala in die Partie. An der Spieldynamik, die zwischenzeitlich stark abflachte, änderte dies zunächst wenig. Dann und wann ließ sich beobachten, wie der Kölner Trainer seine Mannschaft wild gestikulierend anpeitschte. Bange Blicke richteten sich auf Tom Krauß. Der nominelle Mittelfeldmann musste verletzt ausgewechselt werden (84.). Bülter tankte sich in der 86. Minute rechts in den Hamburger Sechzehner. Mit etwas Verzögerung chippte er den Ball auf den mitgelaufenen Johannesson. Der Isländer konnte die Chance allerdings aus kurzer Distanz nur schwerlich verwerten, zu ungenau war Bülters Anspiel. Die Gastgeber drehten in den Schlussminuten nochmal auf. Über ein schönes Anspiel des quirligen Dompé stach Talent Otto Stange in den Kölner Strafraum, wurde aber in höchster Not gerade noch so aufgehalten (90+5).

Und so blieb es bei der Punkteteilung im Volksparkstadion. Für die Geißböcke geht es in einer Woche direkt mit dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach weiter. Um 15:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) empfängt die Elf von Trainer Kwasniok die Fohlen zum Krisengipfel im RheinEnergieStadion.


1.FC Köln: Schwäbe – Krauß (Chavez, 84.), van den Berg, Özkacar, Lund – Martel, Johannesson – Niang (Maina, 46.), Kaminski (90. Kainz), S. El Mala (Sebulonsen, 74.) – Ache (Bülter, 74.) Gelbe Karten 1. FC Köln: El Mala (32.); Lund (36.), Kaminski (76.) Tore: Viera (39.); El Mala (45.)

Der “Topspiel-Fluch” bleibt bestehen: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund mit 1:2

Eric Martel und Jakub Kaminski beim Duell des 1. FC Köln gegen den BVB
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Der “Topspiel-Fluch” bleibt bestehen: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund mit 1:2

Der FC hatte sich viel für das Heimspiel gegen Dortmund vorgenommen, am Ende steht aber trotz großem Kampf in Unterzahl wieder eine Niederlage. Der 1. FC Köln unterliegt Borussia Dortmund mit 1:2.

Der FC kann den “Topspiel-Fluch” auch im siebten Anlauf nicht ablegen und schlittert nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund tiefer in den Abstiegskampf. Der 1. FC Köln unterliegt Borussia Dortmund mit 1:2.

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Vor dem Samstagabendspiel gegen Borussia Dortmund sprach Trainer Lukas Kwasniok über eine besondere Motivation seiner Mannschaft.  „Es ist immer ein erstes Mal. Irgendwann sprichst du dein erstes Wort, fährst das erste Mal mit dem Rad in die Schule. Wir haben in dieser Saison noch kein Spiel am Samstagabend gewonnen“, sagte Kwasniok. „Und dann wird es irgendwann auch einfach Zeit. Es ist ja nicht so, dass wir uns aufs Fahrrad setzen, obwohl wir es gar nicht können. Wir können das.“ Im Verlauf der Trainingswoche habe der Trainer gespürt, dass seine Spieler fest daran glauben, den Fluch der Samstagabendspiele zu beenden und zugleich einen großen Gegner zu schlagen.

Personell gab es dafür jedenfalls Bewegung im Vergleich zum Duell gegen den FC Augsburg. Cenk Özkacar, Marius Bülter und Luca Waldschmidt mussten auf der Bank, für sie rückten Isak Johannesson, Said El Mala und Youssoupha Niang in die Startelf. Für Letzteren war es das Debüt in der Startformation. Der Youngster sollte den Kölnern mit seiner Geschwindigkeit helfen. Ein angekündigter Wechsel konnte jedoch doch nicht stattfinden: Alessio Castro-Montes, dem Kwasniok zwei Tage vor der Partie noch einen Platz in der ersten Elf versprochen hatte, stand nicht im Kader. Der Schienenspieler hatte im Abschlusstraining kleinere Beschwerden und blieb vorsichtshalber außen vor. Wieder im Kader war dagegen Linton Maina, musste aufgrund eines Trainingsrückstands zunächst aber mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen.

Starker Kölner Start

Und zu Beginn legten die Geißböcke direkt mutig los. Schon in der ersten Minute hatten die Kölner die erste gute Chance. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf brachte Jakub Kaminski den Ball von der Grundlinie nach innen. Johannessons Volley, bei dem der Isländer den Ball nicht voll erwischte, konnte Ramy Bensebaini aber blocken und die Dortmunder den Ball klären. Nur ein paar Minuten später flankte dieses Mal El Mala von links. Niangs Kopfball-Aufsetzer lenkte Gregor Kobel jedoch über die Latte. Kurz darauf kam auch der BVB zu den ersten Offensivaktionen: Nach einem geblockten Abschluss von Daniel Svensson zielte Marcel Sabitzer aus gut 20 Metern aber zu hoch (9.). Auf der anderen Seite konnte wiederum Maximilian Beier einen Schuss von Kristoffer Lund von der Strafraumkante nach einer Ecke gerade noch blocken.

Nach einer Viertelstunde leistete sich dann Johannesson in der Kölner Defensive einen schlimmen Aussetzer. Serhou Guirassy fing einen schwachen Pass des Isländers ab und steckte auf Beier durch. Dessen Abschluss entschärfte Tom Krauß auf Kosten eines Eckballs. Und bei diesem schlug die Borussia eiskalt zu: Ragnar Ache köpfte die Hereingabe zu kurz raus, sodass Beier den Ball mit einem Kopfball über die gesamte Kölner Abwehr hinweg wieder in den Sechzehner brachte. Dort lenkte Guirassy die Kugel gerade so mit der Sohle an Schwäbe vorbei ins Tor zum 0:1 (16.).

Rote Karte kurz vor der Pause

Und die Führung zeigte Wirkung. Bis auf einen Abschluss ans Außennetz kam der FC erstmal kaum noch nach vorn. Dortmund kontrollierte das Spiel und hatte in der 33. Minute die Chance, die Führung auszubauen – van den Berg konnte jedoch noch blocken. Im Gegenzug kamen dann die Geißböcke aber dann mal wieder zu einer Chance – und die hatte es in sich. Eine Flanke aus dem Halbfeld rutschte zu El Mala auf den zweiten Pfosten durch. Der Youngster zog aus spitzen Winkel aber zu hektisch ab und verfehlte das Tor. Eigentlich hätte der 19-Jährige noch Zeit gehabt, sich den Ball besser zurecht zu legen und an Julian Ryerson vorbeizuziehen. Ebenfalls zu unpräzise war kurz danach Niangs Hereingabe von der Grundlinie, die in den Rücken vom einlaufenden Kaminski kam. In der 39. verfehlte Niang dann selber per Kopf nach einer El-Mala-Flanke das Tor.

Auf der anderen Seite klärte Lund eine Dortmunder Hereingabe im Strafraum direkt auf Guirassy. Dessen Volley-Abnahme hielt Schwäbe jedoch stark. Trotzdem mussten die Kölner kurz vor der Pause einen herben Rückschlag hinnehmen. Jahmai Simpson-Pusey kam in der gegnerischen Hälfte gegen Beier zu spät und trat diesem mit offener Sohle von hinten. Nach VAR-Einsatz änderte Schiedsrichter Daniel Siebert seine Entscheidung von Gelb auf Rot, die Kölner waren also fortan nur noch zu zehnt (44.). Darum musste Kwasniok in der Pause umstellen, Cenk Özkacar kam für Johannesson.

Köln vergibt in Unterzahl den Ausgleich

Aufgeben taten sich die Geißböcke aber nicht. So konnte Lund nach einer Dortmunder Klärung ein paar Minuten nach dem Seitenwechsel aus gut 20 Metern abschließen, stellte Kobel aber vor keine große Herausforderung. Anders sah es etwas später aus. Kaminski zog nach Zuspiel von El Mala aus elf Metern ab, Kobel musste sich lang machen, um an den Ball zu kommen. Den Nachschuss von Niang konnte Ryerson noch blocken. Eiskalter zeigten sich dagegen die Dortmunder in der 60. Minute: Beier zog von links am ausrutschende Krauß vorbei nach innen, spielte einen Doppelpass mit Julian Brandt und behielt frei vor Schwäbe die Nerven: das 0:2. Und es wäre fast noch schlimmer gekommen für die Geißböcke: Einen Abschluss vom eingewechselten Fabio Silva wehrte Schwäbe in der 66. Minute nach vorne ab. Beim Nachsetzen traf Özkacar zuerst den Ball und danach den Dortmunder Angreifer. Darum nahm Siebert den Strafstoß, den er zuerst gegeben hatte, zurück.

In der Folge flachte die Partie weiter ab. Dortmund ließ die Kölner laufen. Diese schafften es in Unterzahl wiederum nicht, Nadelstiche zu setzen, verteidigten aber mit großem Einsatz. Die Chancen blieben dennoch auf Seiten der Dortmunder, auch wenn die wirklichen Hochkaräter ausblieben. Felix Nmecha brachte die Kugel aus dem Rückraum nicht aufs Tor (75.). Silva wiederum bekam aus spitzem Winkel keinen Druck hinter den Ball, sodass Schwäbe diesen sicher aufnehmen konnte. Ebenfalls nicht genau genug zielte Bensebaini aus gut 14 Metern nach einer Ablage von Silva.

Kaminski mit dem Anschluss

Kurz vor Schluss kam dann aber doch nochmal Spannung auf. Eine Kölner Hereingabe konnten die Dortmunder nicht richtig klären, sodass Kaminski im Strafraum von links nach innen zog. Sein Abschluss schlug abgefälscht von Waldemar Anton zum 1:2 im kurzen Eck ein (88.). In der Nachspielzeit verpasste dann der eingewechselte Cenny Neumann eine scharfe Flanke von Marius Bülter knapp, setzte gegen Svensson aber auch sehr stark seinen Ellbogen ein. Kurz darauf konnte Kobel eine scharfe, flache Hereingabe von Linton Maina von der Grundlinie zur Ecke klären. In der Situation reklamierten die Kölner auch ein Handspiel von Yann Couto im Strafraum, das Siebert aber nicht pfiff – eine kontroverse Entscheidung. In der siebten Minute der Nachspielzeit wollten die Geißböcke nach einem Foulspiel im Sechzehner nach einem langen Freistoß erneut einen Elfmeter. Der von Sabitzer gefoulte Özkacar stand zuvor aber im Abseits.

Und so blieb es bei der Niederlage aus Kölner Sicht. Für die Geißböcke geht es in einer Woche direkt mit dem nächsten Topspiel am Samstagabend weiter. Um 18:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) ist die Elf von Trainer Kwasniok beim Mitaufsteiger Hamburger SV zu Gast.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Simpson-Pusey, van den Berg, Krauß (86. Heintz) – Martel, Johannesson (46. Özkacar), Kaminski – Niang (75. Maina), Ache (86. Bülter), El Mala (86. Neumann); Gelbe Karten: Bensebaini (45+5), Martel (86.); Rote Karte: Simpson-Pusey (44.); Tore: 0:1 Guirassy (16.), 0:2 Beier (60.); 1:2 Kaminski (88.)

Schwache Kölner unterliegen schwachen Augsburgern: Der 1. FC Köln verliert 0:2

Marius Bülter gegen den FC Augsburg
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Schwache Kölner unterliegen schwachen Augsburgern: Der 1. FC Köln verliert 0:2

Der FC hatte sich viel für das Auswärtsspiel in Augsburg vorgenommen, am Ende fahren die Geißböcke ohne Punkte wieder nach Hause. Der 1. FC Köln unterliegt dem FC Augsburg in einer ganz schwachen Begegnung 0:2.

Der FC kehrt ohne Zähler aus Augsburg heim. In einer schwachen Begegnung unterlagen die Geißböcke dem FCA 0:2. Rodrigo Ribeiro und Alexis Claude-Maurice trafen für die Fuggerstädter.

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In den vergangenen Wochen und Monaten war Lukas Kwasniok in den Sozialen Medien für seine Rotation oft kritisiert worden. Nach den Ausfällen nach dem Duell gegen die TSG Hoffenheim blieb dem Kölner Coach gar nichts anderes übrig als zu rotieren. So starteten Jahmai Simpson-Pusey, Marius Bülter und Luca Waldschmidt für Sebastian Sebulonsen, Said El Mala und Joel Schmied. Doch die neue Formation brauchte erst einmal, um ins Spiel zu finden. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. So kam Rodrigo Ribeiro bereits in den ersten fünf Minuten zu zwei gefährlichen Abschlüssen. Den ersten entschärfte Marvin Schwäbe, der zweite verfehlte das Tor nur knapp. Von den Kölnern kam dagegen in der Anfangsphase so gut wie gar nichts.

FC zu harmlos

Zwar überließ Augsburg dem FC zunehmend den Ball, der wusste aber damit recht wenig anzufangen. Und so passierte lange gar nichts. Erst ein Abschluss aus halbrechter Position von Jakub Kaminski sorgte für einen Hauch von Gefahr (35.). Nach der anschließenden Ecke traf Kristoffer Lund aus 18 Metern nur einen Gegenspieler. Beim nächsten Versuch war Eric Martel mit dem Kopf deutlich genauer, doch der Sechser traf nur den Querbalken (38.). Unmittelbar vor dem Seitenwechsel behinderten sich Ragnar Ache und Lund nach einer Flanke von Bülter gegenseitig. Es ging zu recht torlos in die Kabine. Dort blieb der verwarnte Eric Martel. Isak Johannesson kam und setzte sich umgehend mit einer starken Flanke in Szene, doch Lunds Kopfball parierte Finn Dahmen (48.).

Der Gegentreffer fiel dann komplett aus dem Nichts. Bülter ging nicht energisch gegen den in die Box stürmenden Noahkai Banks vor, Lund schaute nur zu und Ribeiro vollendete den Pass seines Mitspielers sehenswert mit der Hacke (55.). Der FC antwortete mit forschen, aber eher harmlosen Angriffs-Versuchen. Unter anderem versuchte es Luca Waldschmidt mit seinem ersten Abschluss. Aber auch der FCA spielte weiter munter mit. So probierte es Alexis Claude-Maurice immer wieder, verfehlte das Tor aber deutlich (63.) oder scheiterte an Schwäbe (65.). Kwasniok reagierte und brachte mit Said El Mala und Youssoupha Niang zwei frische Offensivkräfte.

Aber auch in der neuen Formation wurden die Kölner lange nicht gefährlich. Kwasniok ging volles Risiko, brachte Felipe Chávez und Fynn Schenten für die Defensivspieler Tom Krauß und Jahmai Simpson-Pusey. Und tatsächlich kamen die beiden Offensivspieler noch zu ihren Abschlüssen, der Ausgleich war aber nicht mehr drin. Im Gegenteil. Marvin Schwäbe rückte in der letzten Minute bei einer Ecke mit auf. Den Konter vollendete Claude-Maurice in der Nachspielzeit (90.+6) ins leere Tor.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, Simpson-Pusey (78 Chávez), Sebulonsen, Kaminski – Martel (46. Johannesson), Krauß (84. Schenten) – Bülter (66. Niang), Ache, Waldschmidt (66. El Mala) Tore: 1:0 Ribeiro (55.), 2:0 Claude-Maurice (90.+6); Gelbe Karte: Martel

Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen

Marius Bülter ärgert sich über eine vergebene Chance
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Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen

Der FC und Karneval, das will punktetechnisch nicht mehr zusammenpassen. Der 1. FC Köln unterliegt beim VfB Stuttgart 1:3. Dabei spielten die Kölner einmal mehr lange mit. Das reichte am Ende wieder nicht.

Der 1. FC Köln hat sich trotz einer ordentlichen Leistung gegen die Schwaben aus Stuttgart nicht belohnt und unterliegt dem VfB Stuttgart mit 1:3. Nach frühem Rückstand konnten sich die Kölner zunächst durch Stürmer Ragnar Ache mit dem durchaus verdienten Ausgleich belohnen, mussten nur kurz darauf dann aber einen bitteren Doppelschlag hinnehmen und stehen am Ende mit null Punkten da.

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Nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig in der Vorwoche schickte FC-Trainer Lukas Kwasniok den 1. FC Köln gegen die Schwaben aus Stuttgart zunächst ohne Shootingstar Said El Mala und den erkrankten Isak Johannesson von Beginn an ins Rennen, stattdessen starteten Joel Schmied und Marius Bülter. Gegen den VfB ging es für die vor dem Spiel elftplatzierten Kölner darum, die ernüchternde Karnevalsbilanz (nur drei Siege am Karnevalswochenende in den vergangenen 25 Jahren, dazu neun Unentschieden und 14 Niederlagen) endlich ein wenig aufzubessern und den Abstand auf den Tabellenkeller nach den Niederlagen der Konkurrenten aus Mainz, St. Pauli und Werder Bremen zu vergrößern.

Schwungvoller Beginn, Demirovic trifft wie im Hinspiel

Unter regnerischen Bedingungen in Stuttgart begann die Partie aus Kölner Sicht gleich mit einem Schreckmoment: Nach einem langen Schlag von FC-Keeper Marvin Schwäbe in die Mitte kam die Kugel prompt zurück und landete in zentraler Position vor den Füßen von VfB-Stürmer Deniz Undav, der per Chip am aufmerksamen Kölner Schlussmann scheiterte (2.). Die Gastgeber bemühten sich in der Folge schon früh um Kontrolle und versuchten, die Kölner bereits in deren Spielhälfte unter Druck zu setzen und den Führungstreffer zu erzielen. Die erste echte Gelegenheit auf Seiten der Geißböcke ergab sich nach dem Anfangsschreck dann wenig später durch Jakub Kaminski, der nach Weiterleitung von FC-Stürmer Ragnar Ache aus halblinker Position zum Abschluss kam, den Ball allerdings mit links nicht richtig traf und so das Tor rechts verfehlte (9.).

Mitten in die vermehrten Bemühungen der Kölner hinein sorgte der VfB dann für die frühe Führung. Nach einem weiten Ball von Chris Führich setzte sich Jamie Leweling rechts im Strafraum gegen seinen Kölner Bewacher Kristoffer Lund durch und legte überlegt per Kopf in die Mitte zu Offensivkollege Ermedin Demirovic ab. Der Bosnier ließ sich nicht zweimal bitten und veredelte die Vorlage durchaus ansehnlich per Volley zum frühen 1:0 für die Schwaben und seinem insgesamt sechsten Saisontreffer (15.).

Beflügelt durch die Führung kamen die Stuttgarter einige Minuten später über die linke Seite erneut über den agilen Führich und den durchstartenden Maximilian Mittelstädt zu einer Gelegenheit. Der Pass des VfB-Linksverteidigers in den Rückraum landete bei Torschütze Demirovic, der das Tor per Direktabnahme aber um rund zwei Meter verfehlt (23.). Die Kölner zeigten sich in der Folge zwar durchaus bemüht, die Gastgeber verdienten sich die Führung nach einer gespielten halben Stunde allerdings mit mehr Ballbesitz und der besseren Zweikampfquote.

Bemühten Kölnern fehlt letzte Durchschlagskraft

Nach einer kurzen Druckphase der Schwaben kam die Mannschaft von FC-Coach Kwasniok dann über Jan Thielmann zu einer Chance. Das Eigengewächs probierte es nach Zuspiel von Bülter von der Strafraumkante mit einem wuchtigen, aber letztlich doch recht unplatzierten Abschluss – kein Problem für VfB-Schlussmann Alexander Nübel (38.). Auch die letzten Minuten der ersten Spielhälfte inklusive einer Minute Nachspielzeit brachten den FC trotz mehr und mehr Mut und Zug nach vorne nicht mehr aufs Scoreboard, sodass die Geißböcke trotz einer durchaus ordentlichen Auswärtsleistung mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gingen.

Zunächst einmal unverändert starteten beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. In den ersten rund 15 Minuten nach dem Seitenwechsel ging es dann ruhig und ohne nennenswerte Torchancen zu, das Geschehen spielte sich weitestgehend zwischen den beiden Strafräumen ab. In der Folge waren es dann zunächst die Gastgeber, die über den weiter auffälligen Führich in den Strafraum der Kölner drängten. Seine Hereingabe von der linken Seite fand allerdings keinen Abnehmer, auch der Nachschuss von Atakan Karazor blieb in der Kölner Hintermannschaft hängen (58.). Mehr oder weniger im darauffolgenden Angriff kamen dann auch die Gäste wieder in Tornähe: Nach einer Seitenverlagerung von Sebastian Sebulonsen landete der Ball über Umwege bei Bülter, der die Kugel aus kurzer Distanz aus der Drehung allerdings nicht aufs Tor bringen konnte (59.).

VfB kontert Ache-Ausgleich doppelt

Die Kölner agierten auch nach rund einer Stunde weiter bemüht und arbeiteten an Torchancen für den Ausgleich, es fehlte dennoch weiter der letzte Pass oder die letzte Konsequenz im Abschluss. Der VfB Stuttgart hingegen zog sich ein wenig zurück, setzte aber immer wieder kleine Nadelstiche in Richtung Kölner Strafraum. Für die Schlussphase nahm Kwasniok dann mit Özkacar und Schmied gleich zwei Innenverteidiger raus, Said El Mala und Luca Waldschmidt sollten frische neue Impulse in die wenig zwingende Offensive bringen – und das sollte mit dem Ausgleich belohnt werden! Nach einem groben Fehlpass des Ex-Kölners Jeff Chabot fing der eingewechselte Waldschmidt die Kugel ab leitete weiter zu Ragnar Ache. Der Stürmer ließ Gegenspieler Finn Jeltsch mit einer Finte ins Leere rutschen und überlupfte VfB-Keeper Alexander Nübel sehenswert aus rund fünf Metern zum durchaus verdienten 1:1-Ausgleich (79.).

Noch im Kölner Freudentaumel sorgte der VfB Stuttgart nur fünf Minuten später wieder in Person von Demirovic dann für den Dämpfer. Nach feinem Hackenzuspiel des neuen Bilal El Khannouss von der linken Seite beförderte der ebenfalls eingewechseltes Ramon Hendriks die Kugel mustergültig per Flanke in den Strafraum. Dort wartete erneut Demirovic und vollendete mit rechts aus kurzer Distanz am chancenlosen Schwäbe vorbei zur erneuten Führung (84.)

Sichtlich getroffen durch den schnellen Gegentreffer versuchte der 1. FC Köln es noch einmal, unter anderem waren auch Florian Kainz und Youngster Fynn Schenten ins Spiel gekommen. Doch statt des erneuten Ausgleichs sorgte Stuttgarts Top-Torjäger Deniz Undav in seinem 100. Pflichtspiel dann mit dem 3:1 in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung. Nach Kainz-Ballverlust landete die Kugel über Umwege beim eingewechselten Stuttgarter Angelo Stiller, der ein gutes Auge bewies und auf seinen Kollegen aus der Nationalmannschaft querlegte. Dessen platzierter Rechtsschuss besorgte dann den Endstand, Schwäbe war auch hier wieder machtlos.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, Schmied, Sebulonsen, Thielmann – Martel, Krauß – Kaminski, Bülter, Ache; Tore: 1:0, 2:1 Demirović (15., 84.), 1:1 Ache (79l), 3:1 Undav (90.+2)

1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

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1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

Der FC hat mögliche Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegengelassen. Im Spiel gegen RB Leipzig kassierten die Kölner eine 1:2-Niederlage. Dabei hatten die Kölner wieder einmal einen Rückstand ausgeglichen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok knüpfte die Aussichten auf mögliche Karnevalsfeierlichkeiten vorab an die Leistung gegen RB Leipzig. Nach der Niederlage gegen die Sachsen am Sonntagnachmittag ist man im Geißbockheim wohl weniger in Feierlaune. Der 1. FC Köln unterliegt zu Hause gegen Leipzig mit 1:2.

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Vor dem Spiel gegen RB Leipzig richtete FC-Coach Lukas Kwasniok eine Kampfansage an die spielstarke Mannschaft von Trainer Ole Werner: „Vorwärts, vorwärts, vorwärts! Das ist ihre Identität. Wenn eine Mannschaft so aktiv agiert, dann muss man auch schwere Phasen überstehen“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag und ergänzte: „Aber du hast mit Sicherheit den einen oder anderen Moment in Umschaltaktionen, den du für dich nutzen kannst. Wir wollen den Menschen im Stadion zeigen, dass wir nicht nur mithalten, sondern auch gegen diese Mannschaften punkten können. Und das wollen wir unter Beweis stellen“. An Selbstvertrauen mangelte es dem FC-Coach vor dem Aufeinandertreffen mit den Roten Bullen jedenfalls nicht. Gleichzeitig wird er nicht ganz sorgenfrei gewesen sein.

Denn es vergeht kaum ein Spieltag, an dem Kwasniok nicht den Ausfall eines oder mehrerer Leistungsträger im FC-Trikot verkünden muss. Diesmal hatte es Linton Maina (Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) erwischt. Beide spielten nicht nur vergangene Woche gegen Wolfsburg groß auf, sondern haben sich nach einem Leistungstief zu Stammkräften in Kwasnioks volatiler Personalpolitik gemausert. Erwartungsgemäß rotierte der Trainer und brachte Said El Mala und Jan Thielmann für Maina und Castro-Montes in die Anfangself. Gegen die Roten Bullen setzte Kwasniok auf eine Viererkette aus Kristoffer Lund, Cenk Özkacar, Sebastian Sebulonsen und eben Thielmann. Gegen seinen ehemaligen Club rückte Eric Martel immer wieder in die letzte Kette und ergänzte den Defensivverbund. Isak Johannesson durfte wieder von Beginn an spielen. Marius Bülter nahm dafür auf der Bank Platz, wo es sich auch Neuzugang Felipe Chavez gemütlich machte.

Raum bringt RB in Führung, El Mala vergibt doppelt

Alles andere als gemütlich ging es auf dem Rasen zu. Der mutige RB-Fußball eröffnete die von Kwasniok prophezeiten Räume für gefährliche Umschaltmomente. So gehörte die erste Chance Said El Mala (5.). Ragnar Ache machte einen lang geschlagenen Ball mittels einer klugen Kopfballablage auf Said El Mala scharf. Der Flügelstürmer war frei durch, scheiterte aber mit einem flachen Schuss an Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi, der schnell genug unten war. Die Sachsen antworteten unvermittelt. Nach einer schönen Kombination versuchte es Christoph Baumgartner, doch der Österreicher scheiterte aus kurzer Distanz an FC-Keeper Schwäbe. RB-Stürmer Rómulo setzte den Nachschuss aus kürzester Distanz nur an den Pfosten (6.).

Viel lief über den auffälligen Ragnar Ache in der Spitze, der in seiner Paraderolle als Wandspieler agierte und die RB-Defensive forderte. In der 22. Minute etwa konnte er den Ball nach einem chaotischen Klärungsversuch von RB-Spieler Nicolas Seiwald unter Kontrolle bringen und anschließend Johannesson einsetzen. Der Isländer leitete das Spielgerät gedankenschnell an El Mala an der linken Sechzehnerkante weiter, dessen Abschluss jedoch erneut zu ungenau war und im Toraus landete. Die Sachsen benötigten einen Standard, um gegen die Geißböcke in Führung zu gehen (29.). Nationalspieler David Raum schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld tief in den Kölner Sechzehner. Dort hob Sebulonsen durch unglückliches Stellungsspiel das Abseits auf, Leipzigs Baumgartner konnte ohne größere Probleme zum 1:0 einköpfen.

Thielmann gleicht aus, RB antwortet prompt

Der FC startete couragiert in die zweite Halbzeit und ließ sich von der Führung der Gäste nicht beeindrucken. Das wurde mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Johannesson setzte sich im Kopfballduell gegen Leipzigs Nusa durch, Thielmann schnappte sich den Ball und jagte ihn aus 16 Metern in den oberen linken Knick (51.). Die Gäste hatten die passende Antwort parat (56.). Nach einem verunglückten Klärungsversuch von Lund setzte Xaver Schlager den gut aufgelegten Baumgartner ein. Dieser konnte den Ball sehenswert mit dem Rücken zum Tor unter Kontrolle bringen und den alten Abstand wiederherstellen (56.).

Immer mittendrin: Ragnar Ache. Der 27-Jährige blühte in der Rolle des Ballverteilers auf. In der 69. Minute passte er den Ball aus dem Zentrum zu Bülter, der Sebulonsen suchte. Beim Abschluss des Norwegers war die Defensive der Gäste zur Stelle. Ein weiterer Geißbock erwischte einen Sahnetag. Jan Thielmann sorgte mit seinem Abschluss aus 20 Metern in der 77. Minute fast für den Ausgleich. Sein Versuch konnte nur durch eine Koproduktion von Gulacsi und Baumgartner sowie das Eingreifen des VAR vereitelt werden. Dem möglichen Handspiel von Baumgartner war eine strittige Abseitsposition von Sebulonsen vorausgegangen.

Insgesamt hätte sich der FC ein Unentschieden gegen die Sachsen verdient. Trotz des überzeugenden Auftritts bleibt am Ende nur die schwer verdauliche 1:2-Niederlage. Am kommenden Samstag geht es gegen den VfB Stuttgart (18:30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Dafür reist die Kwasniok-Elf bereits einen Tag früher als üblich ins Schwabenland, um dem Karnevalstreiben in der Domstadt zu entkommen.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund (Waldschmidt 78.), Sebulonsen, Özkacar, Thielmann (Chavez, 90.) – Krauß, Martel, Johannesson (Bülter, 68.) – Kaminski, S. El Mala – Ache (Schenten, 90.)

Tore: Baumgartner (29., 56.); Thielmann (51.);

Gelbe Karten: Werner (52.), Thielmann (58.), Baumgartner (78.), Raum (76.), Gulacsi (90+4)

Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Der FC verliert gegen den SC Freiburg
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Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Eine Woche nach dem wichtigen 2:1-Erfolg über Mainz mussten die Geißböcke einen kleinen Dämpfer einstecken. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Dabei war der FC früh in Führung gegangen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok hatte ein schweres Spiel in Freiburg erwartet. Immerhin ist die Mannschaft von Julian Schuster seit dem 1. Spieltag zu Hause ungeschlagen. Und bleibt das auch. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Durch ein Eigentor war Köln in Führung gegangen, doch noch vor dem Seitenwechsel drehte der Gastgeber die Partie.

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Schon am vergangenen Freitag hatte der Trainer angekündigt, möglicherweise wieder puzzeln zu müssen. Mit fünf Wechseln im Vergleich zur Vorwoche war es offenbar ein großes Puzzle. So stellte der Trainer zurück auf Viererkette und Doppelspitze. Für Cenk Özkacar, Eric Martel, Isak Johannesson, Said El Mala und den verletzten Jahmai Simpson-Pusey starteten Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Tom Krauß, Jan Thielmann und erwartungsgemäß Ragnar Ache. Die ersten Abschlüsse hatten aber Linton Maina und Marius Bülter. Maina legte die Kugel am langen Pfosten vorbei (3.), Bülter wählte das falsche Stockwerk aus knapp 20 Metern (6.). Gerade als die Freiburger ein wenig das Spiel übernahmen, ging der FC in Führung. Eine scharfe Hereingabe von Maina netzte Max Rosenfelder ins eigene Tor ein (10.).

Matanović trifft kurz vor der Pause

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Kölner Hintermannschaft klärte eine Offensivaktion der Freiburger nicht sauber genug. Yuito Suzuki kam an den Ball, steckte durch auf Derry Scherhant, der die Kugel über Schwäbe lupfte (11.). Freiburg gab zwar den Ton an, die besseren Chancen hatte aber der FC. Vor allem über den starken Maina, der unter anderem eine flache Hereingabe von Castro-Montes nicht richtig traf und neben das Tor spielte (18.). Auf der anderen Seite verpasste Igor Matanović eine Flanke von Matthias Ginter knapp (20.). Das hohe Anfangstempo flachte zunehmend ab. So war ein weiterer harmloser Versuch von Maina noch die beste Chance (38.). Auf der anderen Seite rettete Ache kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke in höchster Not.

Den Treffer erzielten die Freiburger dennoch. Eine Flanke von Jan-Niklas Beste köpfte Matanović aufs Tor, der Ball wurde von Matthias Ginter „geklärt“, erneut zu seinem Stürmer, der aus kurzer Distanz zum 2:1-Halbzeitstand einschob (45.). Der FC kam mit Schwung aus der Kabine. Zunächst verfehlte Ache eine Flanke von Castro-Montes haarscharf, dann setzte der Stürmer einen weiteren Kopfball nach Hereingabe von Bülter über das Tor (48.). Der kam wiederum aus spitzem Winkel zum Abschluss, aber Lukas Kübler rettete (49.), ein weiterer Versuch stellte Noah Atubolu vor keine großen Probleme (52.). Doch die Kölner waren jetzt das bessere Team, hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen – allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Schwäbe pariert den Elfmeter

Den hätte es dagegen fast auf der anderen Seite gegeben. Castro-Montes sprang die Kugel bei einem Schuss von der Hüfte an den Arm. Bastian Dankert entschied auf Strafstoß – eine mehr als harte Entscheidung. Doch Schwäbe hielt gegen Matanović (65.). Der FC mühte sich weiter in der Vorwärtsbewegung, suchte den Schlüssel, fand ihn lange nicht. Auch nicht durch die Einwechslung von Said El Mala. Kwasniok wechselte für die Schlussphase auch noch sein Zentrum aus, brachte Martel und Isak Johannesson. Doch die nächste gute Möglichkeit hatte Beste, der nach einem Steckpass durch war. Schwäbe rettete erneut stark (80.). Köln wollte mehr, fand aber das Mittel im Schlussdrittel nicht.

Für die letzten Minuten kamen mit Luca Waldschmidt und Fynn Schenten zwei weitere Offensivkräfte. Doch gefährlich wurde der Kölner Angriff nicht mehr, es blieb beim 1:2. Bereits am Freitag geht es für die Kölner weiter. Dann steht das Heimspiel gegen Wolfsburg an.

1.FC Köln: Schwäbe – Lund (76. Johannesson), van den Berg (87 Schenten), Sebulonsen, Castro-Montes – Maina (87. Waldschmidt), Krauß (76. Martel), Kaminski, Thielmann (67. El Mala) – Ache, Bülter; Tore: 0:1 Rosenfelder (ET, 10.), 1:1 Scherhant (11.), 2:1 Matanović (45.); Gelbe Karten FC: Krauß, Castro-Montes; Besondere Vorkommnisse: Schwäbe pariert Elfmeter von Matanović


Doppelpacker Ache trifft nach Ecke: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz und verschafft sich Luft

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor von Ragnar Ache
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Doppelpacker Ache trifft nach Ecke: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz und verschafft sich Luft

Der FC kann doch noch Spiele gewinnen und das sogar nach einem Standard-Treffer: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz 2:1. Matchwinner wird Ragnar Ache nach einem Doppelpack.

Die Serie ohne Sieg ist beendet, der FC kann doch noch gewinnen und das sogar nach einem Eckball-Treffer. Der 1. FC Köln bezwingt Mainz 2:1. Ragnar Ache war für die Geißböcke gleich doppelt erfolgreich.

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Der Kölner Coach hatte angekündigt, die richtige Balance zwischen frischen Beinen und dem Flow der Startelf vom Mittwoch zu finden. Und das bedeutete vier Umstellungen im Vergleich zum Bayern-Spiel. So kehrte erwartungsgemäß Eric Martel zurück in die Anfangsformation. Zudem spielte Isak Johannesson für Tom Krauß, Alessio Castro-Montes für Kristoffer Lund und Marius Bülter für Ragnar Ache. Auch Jan Thielmann saß zunächst auf der Bank. In der Offensive agierten Said El Mala und Jakub Kaminski auf den Flügeln. Doch die ersten Aktionen ergaben sich durch lange Bälle. So schickte Jahmai Simpson Pusey Shootingstar El Mala auf die Reise, doch der 19-Jährige wählte das falsche Stockwerk (5.). Auch Jakub Kaminski gab von der Sechzehnerlinie einen ersten Versuch ab, verfehlte das Tor aber ebenfalls (9.).

Bell hat es viel zu leicht

Genauso wie erneut El Mala nach Flanke von Bülter (11.). Der FC war in der Anfangsphase am Drücker, Mainz benötigte eine gute Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Und wie: Ein Missverständnis im Kölner Aufbauspiel sorgte für mächtig Unruhe. Mainz marschierte erstmals durch die Box, doch der Versuch von Kacper Potulski trudelte nur an den Pfosten (19.). Die Kölner taten sich im Spielaufbau zunehmend schwerer. Maina probierte es mal aus der Distanz, aber eher harmlos (27.). Und dennoch fiel das Gegentor aus dem Nichts. Nach einem Einwurf ließ Stefan Bell Martel viel zu einfach stehen und drosch die Kugel unter die Latte ins Tor (29.). Und Mainz wollte nachlegen. Philip Tietz wurde auf die Reise geschickt. Schwäbe hielt den Distanzschuss sicher (32.). Auf der anderen Seite verpasste Bülter eine Flanke von Kaminski nur knapp (33.).

Dann war es einmal mehr Schwäbe, der sein Team im Spiel hielt. Nach einem langen Ball war Stürmer Silas alleine durch, doch der Kölner Keeper packte einen ganz starken Reflex aus. Drei Minuten später hatte der Torhüter allerdings Glück, dass Johannesson noch auf der Linie stand. Silas versuchte es aus gut 25 Metern mit einem hohen Ball und düpierte Schwäbe, doch der Isländer war zur Stelle (39.). Auch die Kölner probierten es nochmal, dem Kopfball von Bülter nach einer Flanke aus dem Halbfeld fehlte aber jeglicher Druck. Die Kölner hatten in der Phase wieder mehr Spielanteile, wirklich gefährlich wurden die Geißböcke aber nicht. So ging es mit dem 0:1 und einigen Pfiffen in die Kabine, die waren aber wohl auch Schiedsrichter Felix Zwayer geschuldet, der einen Angriff der Kölner abpfiff.

Ache mit dem Kopf zur Stelle

Kwasniok reagierte zur Pause, brachte mit Tom Krauß, Ragnar Ache und Kristoffer Lund drei neue Spieler, stellte zudem um auf Viererkette. Und die erste Möglichkeit gehörte den Geißböcken. Kaminski spielte einen cleveren Schnittstellenpass, Bülter scheiterte aus spitzem Winkel (49.). Auch nach einer Ecke kam der Angreifer aus der Drehung zum Abschluss, verfehlte das Gehäuse aber knapp (55.). Besser machte es Ache nach einer starken Flanke von Castro-Montes. Der Stürmer stand genau richtig und wuchtete den Ball mit dem Kopf ins Tor (57.). Der FC war jetzt am Drücker, wollte mehr. Unter anderem erneut durch Ache, der einen Dropkick knapp neben das Tor setzte (65.). Weitere Abschlüsse von Bülter blockte die Mainzer Abwehr oder hielt Daniel Batz im Mainzer Kasten.

Der FC drückte, der Gast lauerte auf Konter. Und wieder war es Schwäbe, der den FC im Spiel hielt. Armindo Sieb scheiterte aus gut 15 Metern am Kölner Keeper (81.). Auf der anderen Seite brachen die Kölner dann mit zwei Serien. Ausgerechnet nach einer Ecke war Ache erneut zur Stelle und drückte den Ball über die Linie (85.). Der FC spielte weiter nach vorne, ließ keinen großen Druck mehr zu und verdiente sich drei wichtige Zähler. Am kommenden Sonntag sind die Geißböcke zu Gast beim SC Freiburg.

1.FC Köln: Schwäbe – Özkacar (46. Lund), Simpson-Pusey, Sebulonsen, – Castro-Montes (83. Thielmann), Johannesson (46. Krauß), Martel (46. Ache), Maina (73. Waldschmidt) – El Mala, Bülter, Kaminski; Gelbe Karten FC: Martel, El Mala, Bülter; Tore: 0:1 Bell (29.), 1:1 Ache (57., 85.)