1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

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1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

Der FC hat mögliche Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegengelassen. Im Spiel gegen RB Leipzig kassierten die Kölner eine 1:2-Niederlage. Dabei hatten die Kölner wieder einmal einen Rückstand ausgeglichen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok knüpfte die Aussichten auf mögliche Karnevalsfeierlichkeiten vorab an die Leistung gegen RB Leipzig. Nach der Niederlage gegen die Sachsen am Sonntagnachmittag ist man im Geißbockheim wohl weniger in Feierlaune. Der 1. FC Köln unterliegt zu Hause gegen Leipzig mit 1:2.

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Vor dem Spiel gegen RB Leipzig richtete FC-Coach Lukas Kwasniok eine Kampfansage an die spielstarke Mannschaft von Trainer Ole Werner: „Vorwärts, vorwärts, vorwärts! Das ist ihre Identität. Wenn eine Mannschaft so aktiv agiert, dann muss man auch schwere Phasen überstehen“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag und ergänzte: „Aber du hast mit Sicherheit den einen oder anderen Moment in Umschaltaktionen, den du für dich nutzen kannst. Wir wollen den Menschen im Stadion zeigen, dass wir nicht nur mithalten, sondern auch gegen diese Mannschaften punkten können. Und das wollen wir unter Beweis stellen“. An Selbstvertrauen mangelte es dem FC-Coach vor dem Aufeinandertreffen mit den Roten Bullen jedenfalls nicht. Gleichzeitig wird er nicht ganz sorgenfrei gewesen sein.

Denn es vergeht kaum ein Spieltag, an dem Kwasniok nicht den Ausfall eines oder mehrerer Leistungsträger im FC-Trikot verkünden muss. Diesmal hatte es Linton Maina (Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) erwischt. Beide spielten nicht nur vergangene Woche gegen Wolfsburg groß auf, sondern haben sich nach einem Leistungstief zu Stammkräften in Kwasnioks volatiler Personalpolitik gemausert. Erwartungsgemäß rotierte der Trainer und brachte Said El Mala und Jan Thielmann für Maina und Castro-Montes in die Anfangself. Gegen die Roten Bullen setzte Kwasniok auf eine Viererkette aus Kristoffer Lund, Cenk Özkacar, Sebastian Sebulonsen und eben Thielmann. Gegen seinen ehemaligen Club rückte Eric Martel immer wieder in die letzte Kette und ergänzte den Defensivverbund. Isak Johannesson durfte wieder von Beginn an spielen. Marius Bülter nahm dafür auf der Bank Platz, wo es sich auch Neuzugang Felipe Chavez gemütlich machte.

Raum bringt RB in Führung, El Mala vergibt doppelt

Alles andere als gemütlich ging es auf dem Rasen zu. Der mutige RB-Fußball eröffnete die von Kwasniok prophezeiten Räume für gefährliche Umschaltmomente. So gehörte die erste Chance Said El Mala (5.). Ragnar Ache machte einen lang geschlagenen Ball mittels einer klugen Kopfballablage auf Said El Mala scharf. Der Flügelstürmer war frei durch, scheiterte aber mit einem flachen Schuss an Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi, der schnell genug unten war. Die Sachsen antworteten unvermittelt. Nach einer schönen Kombination versuchte es Christoph Baumgartner, doch der Österreicher scheiterte aus kurzer Distanz an FC-Keeper Schwäbe. RB-Stürmer Rómulo setzte den Nachschuss aus kürzester Distanz nur an den Pfosten (6.).

Viel lief über den auffälligen Ragnar Ache in der Spitze, der in seiner Paraderolle als Wandspieler agierte und die RB-Defensive forderte. In der 22. Minute etwa konnte er den Ball nach einem chaotischen Klärungsversuch von RB-Spieler Nicolas Seiwald unter Kontrolle bringen und anschließend Johannesson einsetzen. Der Isländer leitete das Spielgerät gedankenschnell an El Mala an der linken Sechzehnerkante weiter, dessen Abschluss jedoch erneut zu ungenau war und im Toraus landete. Die Sachsen benötigten einen Standard, um gegen die Geißböcke in Führung zu gehen (29.). Nationalspieler David Raum schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld tief in den Kölner Sechzehner. Dort hob Sebulonsen durch unglückliches Stellungsspiel das Abseits auf, Leipzigs Baumgartner konnte ohne größere Probleme zum 1:0 einköpfen.

Thielmann gleicht aus, RB antwortet prompt

Der FC startete couragiert in die zweite Halbzeit und ließ sich von der Führung der Gäste nicht beeindrucken. Das wurde mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Johannesson setzte sich im Kopfballduell gegen Leipzigs Nusa durch, Thielmann schnappte sich den Ball und jagte ihn aus 16 Metern in den oberen linken Knick (51.). Die Gäste hatten die passende Antwort parat (56.). Nach einem verunglückten Klärungsversuch von Lund setzte Xaver Schlager den gut aufgelegten Baumgartner ein. Dieser konnte den Ball sehenswert mit dem Rücken zum Tor unter Kontrolle bringen und den alten Abstand wiederherstellen (56.).

Immer mittendrin: Ragnar Ache. Der 27-Jährige blühte in der Rolle des Ballverteilers auf. In der 69. Minute passte er den Ball aus dem Zentrum zu Bülter, der Sebulonsen suchte. Beim Abschluss des Norwegers war die Defensive der Gäste zur Stelle. Ein weiterer Geißbock erwischte einen Sahnetag. Jan Thielmann sorgte mit seinem Abschluss aus 20 Metern in der 77. Minute fast für den Ausgleich. Sein Versuch konnte nur durch eine Koproduktion von Gulacsi und Baumgartner sowie das Eingreifen des VAR vereitelt werden. Dem möglichen Handspiel von Baumgartner war eine strittige Abseitsposition von Sebulonsen vorausgegangen.

Insgesamt hätte sich der FC ein Unentschieden gegen die Sachsen verdient. Trotz des überzeugenden Auftritts bleibt am Ende nur die schwer verdauliche 1:2-Niederlage. Am kommenden Samstag geht es gegen den VfB Stuttgart (18:30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Dafür reist die Kwasniok-Elf bereits einen Tag früher als üblich ins Schwabenland, um dem Karnevalstreiben in der Domstadt zu entkommen.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund (Waldschmidt 78.), Sebulonsen, Özkacar, Thielmann (Chavez, 90.) – Krauß, Martel, Johannesson (Bülter, 68.) – Kaminski, S. El Mala – Ache (Schenten, 90.)

Tore: Baumgartner (29., 56.); Thielmann (51.);

Gelbe Karten: Werner (52.), Thielmann (58.), Baumgartner (78.), Raum (76.), Gulacsi (90+4)

Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Der FC verliert gegen den SC Freiburg
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Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Eine Woche nach dem wichtigen 2:1-Erfolg über Mainz mussten die Geißböcke einen kleinen Dämpfer einstecken. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Dabei war der FC früh in Führung gegangen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok hatte ein schweres Spiel in Freiburg erwartet. Immerhin ist die Mannschaft von Julian Schuster seit dem 1. Spieltag zu Hause ungeschlagen. Und bleibt das auch. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Durch ein Eigentor war Köln in Führung gegangen, doch noch vor dem Seitenwechsel drehte der Gastgeber die Partie.

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Schon am vergangenen Freitag hatte der Trainer angekündigt, möglicherweise wieder puzzeln zu müssen. Mit fünf Wechseln im Vergleich zur Vorwoche war es offenbar ein großes Puzzle. So stellte der Trainer zurück auf Viererkette und Doppelspitze. Für Cenk Özkacar, Eric Martel, Isak Johannesson, Said El Mala und den verletzten Jahmai Simpson-Pusey starteten Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Tom Krauß, Jan Thielmann und erwartungsgemäß Ragnar Ache. Die ersten Abschlüsse hatten aber Linton Maina und Marius Bülter. Maina legte die Kugel am langen Pfosten vorbei (3.), Bülter wählte das falsche Stockwerk aus knapp 20 Metern (6.). Gerade als die Freiburger ein wenig das Spiel übernahmen, ging der FC in Führung. Eine scharfe Hereingabe von Maina netzte Max Rosenfelder ins eigene Tor ein (10.).

Matanović trifft kurz vor der Pause

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Kölner Hintermannschaft klärte eine Offensivaktion der Freiburger nicht sauber genug. Yuito Suzuki kam an den Ball, steckte durch auf Derry Scherhant, der die Kugel über Schwäbe lupfte (11.). Freiburg gab zwar den Ton an, die besseren Chancen hatte aber der FC. Vor allem über den starken Maina, der unter anderem eine flache Hereingabe von Castro-Montes nicht richtig traf und neben das Tor spielte (18.). Auf der anderen Seite verpasste Igor Matanović eine Flanke von Matthias Ginter knapp (20.). Das hohe Anfangstempo flachte zunehmend ab. So war ein weiterer harmloser Versuch von Maina noch die beste Chance (38.). Auf der anderen Seite rettete Ache kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke in höchster Not.

Den Treffer erzielten die Freiburger dennoch. Eine Flanke von Jan-Niklas Beste köpfte Matanović aufs Tor, der Ball wurde von Matthias Ginter „geklärt“, erneut zu seinem Stürmer, der aus kurzer Distanz zum 2:1-Halbzeitstand einschob (45.). Der FC kam mit Schwung aus der Kabine. Zunächst verfehlte Ache eine Flanke von Castro-Montes haarscharf, dann setzte der Stürmer einen weiteren Kopfball nach Hereingabe von Bülter über das Tor (48.). Der kam wiederum aus spitzem Winkel zum Abschluss, aber Lukas Kübler rettete (49.), ein weiterer Versuch stellte Noah Atubolu vor keine großen Probleme (52.). Doch die Kölner waren jetzt das bessere Team, hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen – allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Schwäbe pariert den Elfmeter

Den hätte es dagegen fast auf der anderen Seite gegeben. Castro-Montes sprang die Kugel bei einem Schuss von der Hüfte an den Arm. Bastian Dankert entschied auf Strafstoß – eine mehr als harte Entscheidung. Doch Schwäbe hielt gegen Matanović (65.). Der FC mühte sich weiter in der Vorwärtsbewegung, suchte den Schlüssel, fand ihn lange nicht. Auch nicht durch die Einwechslung von Said El Mala. Kwasniok wechselte für die Schlussphase auch noch sein Zentrum aus, brachte Martel und Isak Johannesson. Doch die nächste gute Möglichkeit hatte Beste, der nach einem Steckpass durch war. Schwäbe rettete erneut stark (80.). Köln wollte mehr, fand aber das Mittel im Schlussdrittel nicht.

Für die letzten Minuten kamen mit Luca Waldschmidt und Fynn Schenten zwei weitere Offensivkräfte. Doch gefährlich wurde der Kölner Angriff nicht mehr, es blieb beim 1:2. Bereits am Freitag geht es für die Kölner weiter. Dann steht das Heimspiel gegen Wolfsburg an.

1.FC Köln: Schwäbe – Lund (76. Johannesson), van den Berg (87 Schenten), Sebulonsen, Castro-Montes – Maina (87. Waldschmidt), Krauß (76. Martel), Kaminski, Thielmann (67. El Mala) – Ache, Bülter; Tore: 0:1 Rosenfelder (ET, 10.), 1:1 Scherhant (11.), 2:1 Matanović (45.); Gelbe Karten FC: Krauß, Castro-Montes; Besondere Vorkommnisse: Schwäbe pariert Elfmeter von Matanović


Doppelpacker Ache trifft nach Ecke: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz und verschafft sich Luft

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor von Ragnar Ache
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Doppelpacker Ache trifft nach Ecke: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz und verschafft sich Luft

Der FC kann doch noch Spiele gewinnen und das sogar nach einem Standard-Treffer: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz 2:1. Matchwinner wird Ragnar Ache nach einem Doppelpack.

Die Serie ohne Sieg ist beendet, der FC kann doch noch gewinnen und das sogar nach einem Eckball-Treffer. Der 1. FC Köln bezwingt Mainz 2:1. Ragnar Ache war für die Geißböcke gleich doppelt erfolgreich.

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Der Kölner Coach hatte angekündigt, die richtige Balance zwischen frischen Beinen und dem Flow der Startelf vom Mittwoch zu finden. Und das bedeutete vier Umstellungen im Vergleich zum Bayern-Spiel. So kehrte erwartungsgemäß Eric Martel zurück in die Anfangsformation. Zudem spielte Isak Johannesson für Tom Krauß, Alessio Castro-Montes für Kristoffer Lund und Marius Bülter für Ragnar Ache. Auch Jan Thielmann saß zunächst auf der Bank. In der Offensive agierten Said El Mala und Jakub Kaminski auf den Flügeln. Doch die ersten Aktionen ergaben sich durch lange Bälle. So schickte Jahmai Simpson Pusey Shootingstar El Mala auf die Reise, doch der 19-Jährige wählte das falsche Stockwerk (5.). Auch Jakub Kaminski gab von der Sechzehnerlinie einen ersten Versuch ab, verfehlte das Tor aber ebenfalls (9.).

Bell hat es viel zu leicht

Genauso wie erneut El Mala nach Flanke von Bülter (11.). Der FC war in der Anfangsphase am Drücker, Mainz benötigte eine gute Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Und wie: Ein Missverständnis im Kölner Aufbauspiel sorgte für mächtig Unruhe. Mainz marschierte erstmals durch die Box, doch der Versuch von Kacper Potulski trudelte nur an den Pfosten (19.). Die Kölner taten sich im Spielaufbau zunehmend schwerer. Maina probierte es mal aus der Distanz, aber eher harmlos (27.). Und dennoch fiel das Gegentor aus dem Nichts. Nach einem Einwurf ließ Stefan Bell Martel viel zu einfach stehen und drosch die Kugel unter die Latte ins Tor (29.). Und Mainz wollte nachlegen. Philip Tietz wurde auf die Reise geschickt. Schwäbe hielt den Distanzschuss sicher (32.). Auf der anderen Seite verpasste Bülter eine Flanke von Kaminski nur knapp (33.).

Dann war es einmal mehr Schwäbe, der sein Team im Spiel hielt. Nach einem langen Ball war Stürmer Silas alleine durch, doch der Kölner Keeper packte einen ganz starken Reflex aus. Drei Minuten später hatte der Torhüter allerdings Glück, dass Johannesson noch auf der Linie stand. Silas versuchte es aus gut 25 Metern mit einem hohen Ball und düpierte Schwäbe, doch der Isländer war zur Stelle (39.). Auch die Kölner probierten es nochmal, dem Kopfball von Bülter nach einer Flanke aus dem Halbfeld fehlte aber jeglicher Druck. Die Kölner hatten in der Phase wieder mehr Spielanteile, wirklich gefährlich wurden die Geißböcke aber nicht. So ging es mit dem 0:1 und einigen Pfiffen in die Kabine, die waren aber wohl auch Schiedsrichter Felix Zwayer geschuldet, der einen Angriff der Kölner abpfiff.

Ache mit dem Kopf zur Stelle

Kwasniok reagierte zur Pause, brachte mit Tom Krauß, Ragnar Ache und Kristoffer Lund drei neue Spieler, stellte zudem um auf Viererkette. Und die erste Möglichkeit gehörte den Geißböcken. Kaminski spielte einen cleveren Schnittstellenpass, Bülter scheiterte aus spitzem Winkel (49.). Auch nach einer Ecke kam der Angreifer aus der Drehung zum Abschluss, verfehlte das Gehäuse aber knapp (55.). Besser machte es Ache nach einer starken Flanke von Castro-Montes. Der Stürmer stand genau richtig und wuchtete den Ball mit dem Kopf ins Tor (57.). Der FC war jetzt am Drücker, wollte mehr. Unter anderem erneut durch Ache, der einen Dropkick knapp neben das Tor setzte (65.). Weitere Abschlüsse von Bülter blockte die Mainzer Abwehr oder hielt Daniel Batz im Mainzer Kasten.

Der FC drückte, der Gast lauerte auf Konter. Und wieder war es Schwäbe, der den FC im Spiel hielt. Armindo Sieb scheiterte aus gut 15 Metern am Kölner Keeper (81.). Auf der anderen Seite brachen die Kölner dann mit zwei Serien. Ausgerechnet nach einer Ecke war Ache erneut zur Stelle und drückte den Ball über die Linie (85.). Der FC spielte weiter nach vorne, ließ keinen großen Druck mehr zu und verdiente sich drei wichtige Zähler. Am kommenden Sonntag sind die Geißböcke zu Gast beim SC Freiburg.

1.FC Köln: Schwäbe – Özkacar (46. Lund), Simpson-Pusey, Sebulonsen, – Castro-Montes (83. Thielmann), Johannesson (46. Krauß), Martel (46. Ache), Maina (73. Waldschmidt) – El Mala, Bülter, Kaminski; Gelbe Karten FC: Martel, El Mala, Bülter; Tore: 0:1 Bell (29.), 1:1 Ache (57., 85.)


Aufopferungsvoller Fight wird nicht belohnt: Der FC unterliegt den Bayern 1:3

1. FC Köln gegen FC Bayern München
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Aufopferungsvoller Fight wird nicht belohnt: Der FC unterliegt den Bayern 1:3

Der FC hat dem Rekordmeister zwar alles abverlangt, sich für eine gute Leistung am Ende aber nicht belohnt. Der 1. FC Köln unterliegt Bayern München 1:3. Dabei spielten die Geißböcke gerade in Halbzeit eins stark auf.

So wirklich große Chancen hatte man den Geißböcken nach sieben sieglosen Spielen in Serie gegen den Rekordmeister nicht ausgerechnet. Doch die gab es. Der FC lieferte einen aufopferungsvollen Kampf, belohnte sich aber nicht. Der 1. FC Köln unterliegt Bayern München 1:3. Die Führung von Linton Maina glich Serge Gnabry. Nach dem Wechsel trafen Minjae Kim und Lennart Karl.

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Für das Duell gegen den Rekordmeister hatte sich Lukas Kwasniok erneut eine taktische und personelle Umstrukturierung überlegt. Unter anderem lief wie erwartet Cenk Özkacar für den gesperrten Eric Martel auf und Kristoffer Lund startete für Alessioa Castro-Montes. Auch in der Offensive gab es Umstellungen. Dabei überraschte gar nicht so sehr die Startelf-Berufung von Said El Mala, vielmehr, dass Linton Maina von Beginn an auflief. Und das hätte sich beinahe direkt ausgezahlt. Nach einem Fehlpass der Münchner im Mittelfeld schalteten die Kölner blitzschnell um. Tom Krauß eroberte den Ball, spielte weiter zu Maina, der aus dem Zentrum heraus auf die linke Seite zu El Mala weiterleitete. Der Kölner Angreifer scheiterte allerdings aus kurzer Distanz am gut reagierenden Gäste-Keeper Manuel Neuer. Kurz danach war dann erstmal Schluss mit Fußball: Dichter Nebel zog sich durch das Stadion und sorgte für eine fast 10-minütige Unterbrechung.

Maina bringt Köln in Führung

Erst nach gut 20 Minuten meldeten sich auch die Bayern mit zwei Torchancen an. Erst scheiterte Verteidiger Hiroki Ito nach feinem Steckpass des Kolumbianers Luis Diaz links im Strafraum per Flachschuss an FC-Schlussmann Marvin Schwäbe, wenig später versuchte es der Franzose Michael Olise aus zentraler Position ebenfalls vergebens. In der Folge übernahmen die Gäste aus München mehr und mehr die Kontrolle und kamen durch Serge Gnabry per Distanzschuss zur nächsten Möglichkeit, die Schwäbe aber zur Ecke abwehrten konnte (34.). Kurz danach zeigten sich auch die Kölner erneut gefährlich, Ragnar Aches Versuch von der rechten Strafraumseite ging nur knapp am Münchner Kasten vorbei (38.).

Ermutigt durch die sich bietenden Gelegenheiten ging der FC schließlich in Führung. Maina eroberte in der eigenen Hälfte das Spielgerät von Gnabry. Nach einem Sprint fast über den gesamten Platz setzte der Flügelspieler aus rund 16 Metern zum strammen Schuss an. FCB-Keeper Neuer war zwar dran, konnte das Gegentor letztlich aber nicht mehr verhindern – ein womöglich haltbarer Ball. Mit der Führung ging es in die lange Nachspielzeit und die Bayern trafen mitten in die Kölner Euphorie hinein zum sehenswerten Ausgleich. Nach einem harmlosen Schussversuch des Kölners Lund starteten die Bayern zum schnellen Gegenangriff. Über Leon Goretzka landete der Ball rechts am Kölner Strafraum bei Michael Olise, der zu Gnabry gab. Der Nationalspieler setzte sich gegen Jahmai Simpson-Pusey durch und überwand Schwäbe aus spitzem Winkel per Aufsetzerschuss (45+5.).

Bayern dreht die Partie

Halbzeit zwei startete mit einem Schreckmoment für die Gäste. Nach einer Klärungsaktion fasste sich der Japaner Hiroki Ito ans Knie, konnte nach kurzer Behandlungspause aber weiterspielen (49.). Die nächsten Minuten waren geprägt von viel Münchner Ballbesitz, große Chancen und Räume ergaben sich für den Rekordmeister der Bundesliga dabei gegen gut gestaffelte und organisierte Gastgeber allerdings nicht.

In der 58. Spielminute kamen dann die Kölner durch den Polen Jakub Kaminski aus rund 15 Metern zu ihrem ersten Abschluss nach dem Seitenwechsel, Neuer war jedoch zur Stelle – und konnte knapp eine Viertelstunde später dann selbst wieder jubeln. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und Flanke von der linken Seite von Diaz lang an den zweiten Pfosten legte Ito per Kopf überlegt in den Rückraum zurück auf seinen Abwehrkollegen Kim, der aus kurzer Distanz zur verdienten 2:1-Führung einnickte (71.).

Durch den Rückstand zu mehr Offensive gezwungen, versuchte Kwasniok in der Schlussphase unter anderem mit den Einwechslungen von Marius Bülter, Isak Bergmann Johannesson und Luca Waldschmidt noch einmal Druck zu erzeugen. Doch wirklich relevant wurden die Wechsel nicht mehr, denn die Bayern sorgten mit dem 3:1 für die Entscheidung. Nach einem langen Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte setzte Luis Diaz zum Solo-Tanz an, dribbelte sich von links quer durch den Kölner Strafraum nach rechts. Anstatt selbst abzuschließen, spielte er dann im richtigen Moment auf den eingewechselten Youngster Lennart Karl, der Schwäbe mit einem überlegten Schuss ins lange Eck keine Chance ließ (84.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel.

Der FC bleibt also auch im achten Spiel in Folge ohne Sieg und schließt die Hinrunde mit einer Pleite ab. Bereits am Samstag geht es mit dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz weiter.

1.FC Köln: Schwäbe – Cenk, Simpson-Pusey, Sebulonsen – Lund (79. Waldschmidt), Kaminski, Krauß, Thielmann (86. Niang) – El Mala (79. Johannesson), Ache (79. Bülter), Maina (67. Schenten); Tore: 1:0 Maina (41.), 1:1 Gnabry (45.+5), 1:2 Kim (71.), 1:3 Karl (85.)


Überraschende Debüts beim 1. FC Köln: Fahrlässige Experimente oder kalkuliertes Risiko?

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Überraschende Debüts beim 1. FC Köln: Fahrlässige Experimente oder kalkuliertes Risiko?

In Heidenheim überraschte FC-Trainer Lukas Kwasniok und setzte auf die Debütanten Jahmai Simpson-Pusey und Fynn Schenten. Startelf-Paukenschlag beim 1. FC Köln: Vertretbares Risiko oder fahrlässige Experimente?

Bei der wegweisenden Begegnung mit dem 1. FC Heidenheim sorgte FC-Coach Kwasniok auf mehreren Positionen für Startelf-Überraschungen beim 1. FC Köln: Vertretbares Risiko oder ein fahrlässiges Experiment?

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Der Trubel um die Startformation des 1. FC Köln unter Trainer Lukas Kwasniok hat sich in dieser Saison längst zur Folklore entwickelt. Entgegen seiner Ankündigung auf der Pressekonferenz vorab stellte der Trainer den erst kürzlich verpflichteten 20-jährigen Jahmai Simpson-Pusey links in die Dreierkette neben Eric Martel und Sebastian Sebulonsen. Der Engländer hatte bis dahin gerade einmal vier vollständige Trainingseinheiten absolviert. Cenk Özkacar, eigentlich die naheliegende Alternative, blieb über 90 Minuten auf der Bank.

Doch damit nicht genug: Auch der 18-jährige Fynn Schenten stand in seinem zweiten Bundesligaspiel erstmals in der Startelf. Und so stellte sich die Frage, ob Simpson-Pusey und Schenten bereits bereit für ein Spiel waren, das im Kampf um den Klassenerhalt kaum wichtiger hätte sein können.

Simpson-Pusey liefert kein blitzsauberes Debüt, überzeugt aber dennoch

Es ist eine knappe Woche her, da dämpfte Kwasniok die Erwartungen an ein schnelles Debüt der jüngsten Kölner Neuverpflichtung noch gehörig: „Wir tun gut daran, ihn ankommen zu lassen. Er wechselt nicht nur den Verein, sondern ist auch der Sprache nicht mächtig. Er wird im Kader sein, aber es ist unwahrscheinlich, dass er in der Startelf stehen wird“, sagte der Trainer des 1. FC Köln im Trainingslager in La Nucia. Bekanntlich hat Thomas Kessler den jungen Engländer auf Leihbasis verpflichtet, um den Geißböcken Abhilfe zu leisten angesichts der langen Liste der Ausfälle. Zu den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian gesellte sich zuletzt auch der rotgesperrte Rav van den Berg. Als ob das nicht schon genug wäre, fiel auch noch Dominique Heintz für das Aufeinandertreffen mit Heidenheim aus.

Dies verleiht Kwasnioks Worten über Simpson-Pusey, die er noch vor Heintz‘ Verletzung äußerte, besonderes Gewicht: „Wenn wir zurück sind, wird er die Stadt, die Menschen und den Verein kennenlernen. Es wird der Tag kommen, an dem ich ihn reinwerfe, aber wir sollten ihm Zeit geben, damit wir ihn nicht im falschen Moment überfordern.“ Im Heidenheimer Schneegestöber zeigte der Brite, dass er die Lücke ausfüllen kann, die Heintz, Hübers und Co. derzeit in die Defensive der Geißböcke reißen. Zunächst konnte er die Hereingabe vor dem 0:1 nicht verhindern und agierte bei der Flanke von Heidenheims Jan Schöppner weder nah genug am Gegenspieler noch energisch genug gegen den Ball. Beim 2:1 hatte Simpson-Pusey dann Pech, als ein Schuss von Heidenheims Niehues erst an seine Wade, von dort an den Oberschenkel und schließlich unhaltbar ins eigene Tor prallte.

Schenten alles andere als eine Notlösung

Trotz dieser unglücklichen Szenen deutete Simpson-Pusey an, warum sich der FC von ihm eine echte Verstärkung verspricht. Nach einer Ecke hatte der Innenverteidiger selbst die große Chance auf sein erstes Tor. Besonderen Wert für das Kölner Spiel brachte der Engländer jedoch im Spielaufbau ein. Der Innenverteidiger eröffnete mit mutigen vertikalen Zuspielen Kölner Offensivbemühungen und bewahrte auch unter Druck Ruhe am Ball.

Die Startelf-Nominierung von Fynn Schenten sorgte ebenfalls für Gesprächsstoff. Denn bei Schenten handelte es sich nicht um eine Notlösung, sondern um die bewusste Entscheidung für den Teenager, obwohl es im Kader zahlreiche Spieler mit mehr Bundesliga-Erfahrung gab. Insgesamt tat sich der Youngster schwer, Eindruck zu schinden. In der ersten Hälfte legte er über die rechte Seite auf Jakub Kaminski ab, doch dieser scheiterte an Diant Ramaj im Heidenheimer Tor. Ansonsten flog er weitgehend unter dem Radar, für Schlüsselszenen sorgten andere.

So etwa Said El Mala, der nach seiner Einwechslung nur gut zwei Minuten benötigte, um den Ball im Heidenheimer Tor unterzubringen. Auch Verteidiger Kristoffer Lund vereitelte mit seinem Einsatz ein mögliches Siegtor der Gäste: „Die Zuschauer haben ein wildes Spiel erlebt. Sinnbildlich dafür war die Aktion von Lund. Eine Grätsche gegen Conteh – das war eigentlich ein Tor. So eine Aktion freut mich genauso wie die Bereitschaft aller Jungs, sich dagegenzustellen”, ordnete Kwasniok nach dem Spiel ein.

Saisonziel Klassenerhalt: Die Herausforderung wächst

Unabhängig von den individuellen Leistungen wirft der konsequente Einsatz junger Spieler Fragen mit Blick auf die Rollenverteilung im Kader auf. Akteure wie Maina, Özkacar, Waldschmidt oder Kainz rücken dabei zunehmend in den Hintergrund. Entsprechend werden auch Diskussionen über Kwasnioks Standing innerhalb der Mannschaft und im Umfeld lauter (Stichwort Kwasni Yok). Es bleibt abzuwarten, ob und, falls ja, welche Startelf-Experimente gegen die Bayern zu beobachten sein werden.


Joker Said El Mala sticht: Der 1. FC Köln spielt gegen Heidenheim 2:2

Kölner Spieler bejubeln Said El Mala
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Joker Said El Mala sticht: Der 1. FC Köln spielt gegen Heidenheim 2:2

Die Sieglos-Serie der Geißböcke hat auch über den Jahreswechsel Bestand. Der 1. FC Köln kommt in Heidenheim nicht über ein 2:2 hinaus und bleibt zum siebten Mal in Serie ohne Dreier. Lukas Kwasniok überraschte zu Beginn mit zwei Debütanten.

Unentschieden im Heidenheimer Schneegestöber: Der 1. FC Köln kommt in Heidenheim nicht über ein 2:2 hinaus. Said El Mala glich kurz nach seiner Einwechslung aus und rettete den Kölnern den Punkt.

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Nach den brisanten Neuigkeiten um die nicht berücksichtigten Luca Waldschmidt und Florian Kainz wurde die Startformation von FC-Trainer Lukas Kwasniok vielleicht mit noch ein wenig mehr Spannung erwartet als ohnehin schon. Und Kwasniok enttäuschte nicht. Bekanntlich verzichtete der FC-Coach freiwillig auf eine Nominierung von Waldschmidt und Kainz, für die Routiniers rückten Sturmtalent Fynn Schenten und Ersatztorwart Matthias Köbbing in den Spieltagskader. Ebenfalls mit von der Partie war Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey. Überraschenderweise bescherte Kwasniok sowohl Schenten als auch dem Engländer umgehend ihr Bundesliga-Startelfdebüt. Isak Johannesson und Kristoffer Lund orderte er dafür auf die Bank. Für seine Leistungen im Trainingslager wurde Alessio Castro-Montes in die Anfangself berufen, Said El Mala musste zunächst von Seitenrand aus zusehen.

Die richtungsweisende Partie auf dem Schlossberg fand unter widrigen Bedingungen statt: Starker Schneefall machte die grüne Wiese in der Voith-Arena schwer bespielbar. Davon ließen sich die Gastgeber aber nicht beirren und begannen die Begegnung energisch. Der erste gefährliche Abschluss gehörte dem Heidenheimer Jan Schöppner in der ersten Minute. Die junge Kölner Mannschaft hatte dagegen Schwierigkeiten, im Schneetreiben Zugriff auf das Spiel zu bekommen.

Pieringers Zaubertor bringt Heidenheim in Führung

In dieser Phase erzielte Marvin Pieringer in der 16. Minute die Führung für die Gastgeber. Heidenheims Jan Schöppner flankte halbhoch von der rechten Seite in den Strafraum. Dort konnte der FCH-Stürmer das Spielgerät per Fallrückzieher im Kölner Kasten unterbringen. Doch die Geißböcke ließen nicht lange auf die passende Antwort warten. Castro-Montes flankte aus dem linken Halbraum im hohen Bogen in den Heidenheimer Sechzehner. Dort lauerte Aushilfs-Innenverteidiger Eric Martel, der sich im Luftzweikampf gegen Heidenheims Omar Traoré durchsetzen konnte und per Kopf zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf (19. Minute). Ärgerlich: Nur kurz darauf sah Martel für ein Foul den gelben Karton. Damit fällt er für das nächste Spiel gesperrt aus.

Mitte der ersten Hälfte entwickelte sich die Partie in der Voith-Arena zu einem wilden Hin und Her, meist mit dem besseren Ende für den Gastgeber: Nach einer kurz ausgeführten Ecke der Heidenheimer kam Julian Niehues über Umwege an den Ball. Kölns Simpson-Pusey konnte den Einschlag im Tor der Schwaben nicht verhindern (26. Minute). In dieser Szene profitierte Heidenheim von einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung von Robert Schröder. Dieser bewertete ein Foul an Castro-Montes nicht als ahndungswürdig. Nach einem Ellbogen im Gesicht musste der Belgier allerdings minutenlang behandelt werden, sodass der FC zwischenzeitlich in Unterzahl agierte.

Joker El Mala sticht früh

In der 31. Minute verhinderte der Kölner Torhüter dann den nächsten Treffer der Heidenheimer. Sebastian Sebulonsen klärte einen ungefährlichen Ball ungeschickt in die Füße des lauernden FCH-Stürmers Conteh, der für Pieringer auflegte. In der 35. Minute hatte Sirlord Conteh eine hundertprozentige Chance, das 3:1 für Heidenheim zu erzielen: Ibrahimović suchte ihn mittels einer flachen Hereingabe von links. Doch Conteh setzte den Ball aus nächster Nähe rechts neben das Tor. Doch der FC schickte sich in Person von Simpson-Pusey noch vor der Pause an, den Ausgleich zu erzielen. Der Innenverteidiger stieg nach einem Eckball am höchsten und drückte den Ball auf das Tor von FCH-Keeper Ramaj. Auch der zweite Ball landete bei Simpson-Pusey, doch Patrick Mainka vereitelte den Ausgleich vor der Halbzeit auf der Linie (46. Minute).

Zur Pause brachte Kwasniok Said El Mala ins Spiel. Und der brauchte nicht lange, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung wurde der 19-Jährige von Castro Montes über die linke Seite eingesetzt und nagelte den Ball in gewohnter El-Mala-Manier leicht in den oberen rechten Knick (48. Minute). Nur Millimeter trennten Kaminski anschließend vom Führungstreffer (54. Minute).

Ragnar Ache verpasst spätes Siegtor

Mitte der zweiten Hälfte präsentierte sich der FC zeitweise aktiver und zuweilen spielbestimmend, konnte seine Chancen zur Führung allerdings nicht nutzen. So wusste etwa Ragnar Ache eine butterweiche Hereingabe von Martel nicht zu verwerten (63. Minute) und auch nach einer Ecke konnten die Domstädter das Chaos im Heidenheimer Sechzehner nicht in ein Tor ummünzen (68. Minute). Heidenheim verharrte jedoch nicht lange in Passivität. Die Elf von Frank Schmidt brachte die Kölner Hintermannschaft immer wieder in Verlegenheit, tauchte mehrfach im gegnerischen Sechzehner auf. So auch in der 80. Minute. Conteh setzte sich im Sprintduell gegen Kristoffer Lund durch und war frei vor Schwäbe. Sein Abschluss landete aber rechts neben den Kasten, entscheidend gestört vom eingrätschenden Lund. In der Nachspielzeit drehte der 1. FC Köln nochmal auf. Der eingewechselte Marius Bülter setzte Ache im Zentrum ein. Wie verhext landet dessen Abschluss erneut nicht im Netz, FCH-Keeper Ramaj konnte erneut parieren (91. Minute).

Bereits am Mittwoch steht den Geißböcken die nächste Aufgabe bevor. Zum Start in die Englische Woche begrüßt die Kwasniok-Elf Tabellenführer FC Bayern München in der RheinEnergie Arena (14.01., 20.30 Uhr), und drei Tage später ist Kellerkind 1. FSV Mainz 05 zu Gast (17.01., 15.30 Uhr) .

Aufstellung 1. FC Köln: Schwäbe – Sebulonsen, Martel, Simpson-Pusey – Thielmann (Bülter, 75.), Huseinbasic (El Mala, 46.), Krauß, Castro-Montes (Lund, 75.) – Schenten (Maina, 62.), Ache, Kaminski- Tore: (Pieringer, 15.; Martel 18.; Niehues, 26,; El Mala, 48. ; Gelbe Karten Köln: Martel (21.Minute, im nächsten Spiel gesperrt)


Der 1. FC Köln gewinnt ein umkämpftes Testspiel gegen den FC Lugano

Marius Bülter jubelt nach dem Treffer zum 1:0.
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Der 1. FC Köln gewinnt ein umkämpftes Testspiel gegen den FC Lugano

Nach dem Ergebnis ist dem FC die Generalprobe vor dem Bundesliga-Auftakt des Jahres geglückt. Der 1. FC Köln gewinnt im Testspiel in La Nucia gegen den FC Lugano 2:1. Wirklich überzeugen konnten nicht alle Spieler.

Dank Marius Bülter und Linton Maina ist der spielerische Auftakt in das Jahr 2026 gelungen. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel in La Nucia gegen den FC Lugano 2:1. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Ex-Bundesliga-Profi Kevin Behrens erzielt.

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Erwartungsgemäß fand Lukas Kwasniok eine durchmischte Startelf. So stand beispielsweise mit Fynn Schenten einer der „Jungdachse“ zu Beginn auf dem Feld – aber mit Akteuren wie Eric Martel, Kapitän Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski auch zahlreiche Stammspieler. Beide Teams versuchten zunächst über längere Ballbesitzphasen die Spielkontrolle zu übernehmen. Wirklich gefährlich wurden die Mannschaften in der Anfangsphase aber nicht. Ausgerechnet Schenten setzte die ersten beiden Ausrufezeichen. Zunächst versuchte es der Angreifer á la Said El Mala. Schenten bekam auf der linken Seite den Ball, zog in die Mitte und von dort ab, doch deutlich über das Tor (12.). Nur eine Minute später probierte es das Eigengewächs aus dem Zentrum, blieb aber beim Versuch zu harmlos und zu zentral.

Behrens kontert Bülters Führung

Der FC gab weiterhin den Ton an, war Spiel bestimmend, sorgte aber im Schlussdrittel zu selten für Gefahr. Auf der anderen Seite deutete Hicham Mahou mit einem ersten Abschluss sein Können an (24.). Schließlich war es Jan Thielmann, der die richtige Idee hatte. Einen eigentlich verlorenen Ball eroberte der Offensivspieler zurück, legte die Kugel ins Zentrum und dort verwandelte Marius Bülter zur Führung (28.). Doch der Rückstand rüttelte Lugano wach. Vor allem Mahou kam immer wieder gefährlich vors Tor. Unter anderem spielte Schwäbe dem Stürmer den Ball in den Fuß, doch Mahou legte die Kugel am langen Pfosten vorbei (33.). Für die Kölner verpasste Alessio Castro-Montes eine scharfe Flanke von Kaminski nur knapp (39.). Es blieb zur Pause beim knappen, aber verdienten 1:0.

Doch nach dem Wechsel gab zunächst Lugano den Ton an. Der FC lauerte auf Konter. So kam der eingewechselte Said El Mala auf der linken Seite an den Ball, legte fein zurück auf Luca Waldschmidt, der das Spielgerät wiederum nur knapp neben den langen Pfosten brachte (56.). Auf der anderen Seite hatte Kevin Behrens leichtes Spiel, als er nach einer Flanke nahezu ungestört ins Tor köpfen konnte (59.). Bereits zuvor hätten die Kölner die Kugel besser verteidigen können und müssen. Die Kölner waren nun aber wieder besser in der Partie. Unter anderem legte Kristoffer Lund stark ab auf Waldschmidt, der für Tom Krauß durchließ. Doch der Mittelfeldspieler kam einen Schritt zu spät. Den Nachschuss drosch Kainz in die gegnerische Defensive (68.).

Maina bringt die Entscheidung

Der FC war nun wieder die bessere Mannschaft, profitierte auch von einigen Fehlern im Spielaufbau des Gegners. So wirklich Kapital konnten die Kölner nicht daraus schlagen. Bis Ragnar Ache einen langen Ball mit dem Kopf verlängerte und dadurch Linton Maina auf die Reise schickte. Der gebürtige Berliner legte den Ball am Keeper vorbei und netzte stark ein (80.). Der FC wollte nachlegen. Unter anderem kam El Mala zu zwei weiteren Abschlüssen. Es blieb aber beim 2:1. Am Dienstag und Donnerstag stehen nun weitere Einheiten an, bevor sich die Kölner am Freitag Richtung Memmingen und dann Heidenheim aufmachen.

1. FC Köln 1. HZ: Schwäbe – Castro-Montes, Heintz, Martel, Sebulonsen – Huseinbasic, Johannesson – Kaminski, Thielmann, Bülter, Schenten

1. FC Köln 2. HZ: Zieler – Mausehund, van den Berg, Özkacar – Maina, Krauß, Kainz, Lund – Waldschmidt, Ache, El Mala – Tore: 1:0 Bülter (28.), 1:1 Behrens (59.), 2:1 Maina (80.)


0:1 gegen Union Berlin: Der 1. FC Köln verschenkt Punkte vor Weihnachten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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0:1 gegen Union Berlin: Der 1. FC Köln verschenkt Punkte vor Weihnachten

Der FC bleibt auch im sechsten Spiel in Serie ohne Dreier. Der 1. FC Köln verliert gegen Union Berlin 0:1. Und das trotz deutlicher Dominanz und nach einem Treffer nach Standardsituation. Zu allem Überfluss sah Rav van den Berg in der Schlussphase nach einem Handspiel die Rote Karte.

Der FC wollte sich eigentlich mit einem Sieg in die kurze Winterpause verabschieden, verpasste die Chance aber und zog am Ende unglücklich den Kürzeren. Nach 80 Minuten Dominanz sah Rav van den Berg die Rote Karte und ermöglichte Union eine kurze Drangphase, die in der Nachspielzeit zum 0:1 durch Andras Schäfer führte. Der 1. FC Köln verliert gegen Union Berlin 0:1.

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Lukas Kwasniok hatte sich noch nicht so wirklich in die Karten schauen, aber einige Tendenzen in Sachen Aufstellung durchblicken lassen. Insgesamt nahm der Trainer vier Veränderungen vor. So startete erwartungsgemäß Dominique Heintz in der Innenverteidigung. Sebastian Sebulonsen übernahm dafür die rechte Schiene. Auf der linken Seite startete Kristoffer Lund, dafür begann Jakub Kaminski in der vordersten Linie. Said El Mala nahm genauso wie Luca Waldschmidt zunächst auf der Bank Platz. Und auch Ragnar Ache rotierte für Marius Bülter in die Anfangsformation. Für Denis Huseinbasic kehrte Isak Johannesson in die Anfangsformation zurück, spielte aber eine Art Zehner. Eric Martel war Teil der Doppelsechs neben Tom Krauß.

Union findet in der Offensive nicht statt

Die Geißböcke waren zunächst auf einen geordneten Spielaufbau aus, Union setzte erwartungsgemäß auf eine stabile Defensive mit Umschaltmomenten. Der FC war aber zunächst besser im Spiel. Kaminskis erster Versuch landete bei Eric Martel, dessen Schuss aber geblockt wurde (5.). Keine 60 Sekunden später probierte es der Pole erneut und fand dieses Mal Berlins Keeper Rönnow (6.). Ein scharfer Querpass von Johannesson fand im Zentrum keinen Abnehmer (8.). Erst nach gut zehn Minuten kamen auch die Eisernen zum ersten Abschluss, doch Jeong wurde noch entscheidend gestört. Der FC mühte sich weiter und hatte gute Aktionen. So war es erneut Kaminski, der mit einem Drehschuss dem Tor nahe kam (23.). Zwei Minuten später schickte Johannesson den 23-Jährigen, doch Rönnow tauchte beim Flachschuss schnell genug ab.

Auch eine Ablage von Sebulonsen auf Ache konnte die Abwehr der Eisernen rechtzeitig klären. Von Union war in der Offensive in dieser Phase wenig bis gar nichts zu sehen. Auch die Kölner taten sich in der Schlussminuten der ersten Halbzeit ein wenig schwerer, blieben zwar dominant, im Schlussdrittel passierte aber nicht mehr viel. So ging es torlos in die Pause. Der FC machte da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte, spielte weiter nach vorne. Ein erster Vorstoß von Heintz fand im Zentrum genauso wenig einen Abnehmer (50.) wie der nächste Versuch von Martel (53.). Berlin näherte sich mehr oder weniger gefährlich nach Standards dem Kölner Tor an – meistens weniger gefährlich.

Van den Berg sieht Rot

Richtig gefährlich wurde ein Kopfball von Leopold Querfeld nach einer Ecke von Christopher Trimmel, den Marvin Schwäbe mit Mühe an den Pfosten lenkte (65.). Kwasniok reagierte und brachte mit Marius Bülter und Said El Mala frische Offensivkräfte, zudem kam Denis Huseinbasic für den starken Krauß. Doch so wirklich wurde die Offensive der Geißböcke dadurch auch nicht angekurbelt. Und die Kölner schwächten sich selbst. Van den Berg unterband einen Pass in letzter Linie mit der Hand und sah den roten Karton (83.). Eine sehr harte Entscheidung. Glück hatten die Geißböcke kurz darauf, als Kaminski der Ball im Sechzehner an die Hand sprang, Christian Dingert wertete es nicht als strafbar – genauso wenig wie eine Aktion von Martel ebenfalls in der Box.

Doch das Glück brachte den Kölnern am Ende auch nicht mehr viel. Denn in der ersten Minute der Nachspielzeit schlug Berlin mit dem gefühlt zweiten gefährlichen Torschuss zu. Nach einer Ecke konnten die Geißböcke nicht gut klären. Andras Schäfer traf aus der Distanz (90.+1). Der FC warf noch einmal alles nach vorne, belohnte sich aber nicht mehr. Damit verabschiedet sich der FC in die kurze Winterpause. Am 2. Januar bricht das Team dann ins Trainingslager Richtung Spanien auf, bevor am 10. Januar das Auswärtsspiel gegen Heidenheim auf dem Plan steht.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz (86. Özkacar), van den Berg, Sebulonsen – Martel, Krauß (68. Huseinbasic) – Johannesson – Kaminski (86. Maina), Ache (58. Bülter), Thielmann (68. El Mala) – Tore: 0:1 Schäfer (90.+1); Gelbe Karten Köln: Sebulonsen; Rote Karte: Van den Berg


Enttäuschung im Nachbarschaftsduell: 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen verdient

Keine Chance: Marvin Schwäbe ist beim Gegentor machtlos
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Enttäuschung im Nachbarschaftsduell: 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen verdient

Der FC hat die erhoffte Überraschung im Nachbarschaftsduell klar verpasst. Der 1. FC Köln unterliegt bei Bayer Leverkusen verdient 0:2. Die Niederlage wurde von einem Aufreger um die Fanszene begleitet.

Lukas Kwasniok hatte am Freitag erklärt, dass es ein perfektes Spiel brauche, um aus Leverkusen etwas mitzunehmen. Er sollte recht behalten. Denn die Kölner lieferten eben kein perfektes Spiel ab. Die Folge: Der 1. FC Köln unterliegt bei Bayer Leverkusen verdient 0:2. Martin Terrier und Robert Andrich trafen für Leverkusen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok sorgte mit seiner Aufstellung für eine kleine Überraschung. Denn erstmals in dieser Spielzeit schickte der Coach dieselbe Elf auf den Platz wie in der Vorwoche. Zudem berief der Trainer erstmals Nachwuchsspieler Cenny Neumann in den Kader. Bei Leverkusen fehlten mit Alejandro Grimaldo und Patrik Schick die beiden gefährlichsten Offensivspieler. Doch der erste ernste Aufreger fand ohnehin außerhalb des Stadions statt. Zwischen 500 und 600 Fans der aktiven Szene reisten schon vor dem Duell ab, da sie nicht mit den Einlasskontrollen einverstanden waren. Von „Nacktkontrollen“ war die Rede. Auch Teile der Leverkusener Fanszene verließen während des Spiels die Begegnung oder rollten ihre Fahnen ein.

Schwäbe stark in den Zweikämpfen

Auf dem Feld übernahm Leverkusen von Beginn an die Kontrolle. Der FC tat sich zunächst schwer, griffig in die Zweikämpfe zu kommen. Schon nach sechs Minuten holte sich Eric Martel unnötig den gelben Karton ab. Den Freistoß aus dem Halbfeld brachte Aleix García vor das Tor, aber Edmond Tapsoba war aus kürzester Distanz offenbar selbst überrascht und schob die Kugel am Tor vorbei (6.). Nur drei Minuten später machte es Christian Kofane besser. Nach Pass von Malik Tillman war der Angreifer durch, scheiterte aber an dem herauseilenden Marvin Schwäbe (9.). Tillman selbst versuchte es aus der Distanz, wählte aber das falsche Stockwerk (17.). Der FC stand in dieser Phase zu tief, fand kaum Entlastung und verschenkte aber auch zu viele Bälle im Spielaufbau.

Erst Mitte der ersten Halbzeit war Said El Mala auf der linken Seite mal durch. Der starke Pass mit dem Außenrist war für Luca Waldschmidt nur hauchdünn falsch getimed (23.). Auch die nächste Chance gehörte Waldschmidt, der in der Box zum Abschluss kam, die Kugel aber zu zentral auf Mark Flekken brachte (28.). Doch Leverkusen war auch weiterhin die bessere Mannschaft und hatte weiterhin Chancen. Unter anderem verpasste Robert Andrich bei einer Ecke den Ball frei stehend (32.), ein Versuch von Jonas Hofmann parierte Schwäbe stark (36.). Doch insgesamt verteidigte die Kölner Hintermannschaft ordentlich bis gut, ließ bis zur Pause nichts mehr zu, Köln sorgte aber auch nicht mehr für Gefahr.

Starker Schwäbe gleich doppelt machtlos

Kwasniok wechselte zur Pause, brachte mit Linton Maina, Cenk Özkacar und Ragnar Ache drei neue Spieler. Und der FC fand nun im Schlussdrittel auch deutlich mehr statt. Allerdings hätte Leverkusen die Führung erzielen müssen, als Sebastian Sebulonsen Tillman mit einem haarsträubenden Fehler in Szene setzte. Doch der US-Amerikaner setzte im Alleingang deutlich zu hoch an (50.). Keine zwei Minuten später hatte Ibrahim Maza das 1:0 auf dem Fuß, doch Schwäbe rettete den Versuch aus kurzer Distanz (52.), genauso wie bei einem Kopfball von Kofane (56.). Auf der anderen Seite hatte kurz zuvor Sebastian Sebulonsen mit einem Freistoß Flekken vergelich geprüft. Der Niederländer war auch beim Versuch von Maina aus knapp 20 Metern zur Stelle (61.).

Leverkusen hatte nach wie vor mehr Spielanteile, doch die Kölner waren deutlich besser im Spiel. Das reichte aber nicht. Nach einer tollen Flanke von Arthur ging der gerade erst eingewechselte Martin Terrier mit der Hacke zum Ball und vollendete artistisch (66.). Und nur wenige Minuten später war der Kölner Keeper erneut machtlos. Bei einem Eckball stieg Andrich am höchsten und köpfte ein (72.). Der zweite Gegentreffer zeigte beim FC Wirkung. Köln versuchte es zwar weiterhin, doch dem FC fiel nicht mehr viel ein, Leverkusen setzte weiterhin Nadelstiche. Treffer fielen aber in der Schlussphase nicht mehr.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt der FC am kommenden Samstag den 1. FC Union Berlin mit Ex-Coach Steffen Baumgart.

1. FC Köln: Schwäbe – van den Berg, Martel (79. Sebulonsen), Sebulonsen – Kaminski, Huseinbasic (46.Özkacar), Krauß, Thielmann – Bülter (46. Bülter), El Mala (73. Lund), Waldschmidt (46. Ache); Tore: 1:0 Terrier (66.); 2:0 Andrich (72.)


Last-Minute-Schock in Köln: Der 1. FC Köln verschenkt Sieg in letzter Minute

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Last-Minute-Schock in Köln: Der 1. FC Köln verschenkt Sieg in letzter Minute

Der FC bleibt auch im vierten Spiel in Serie sieglos. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC St. Pauli 1:1. Said El Malas Führung glich Ricky-Jade Jones in letzter Sekunde aus.

Noch am Donnerstag hatte Lukas Kwasniok von der spielerischen Stärke des Gastes geschwärmt. Diese Qualität blieb der Gast am Samstag aber weitestgehend schuldig. Und dennoch reichte es für Köln nicht zu einem Sieg. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC St. Pauli 1:1. Die Führung von Said El Mala glichen die Gäste in der Nachspielzeit aus.

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Wie erwartet nahm Lukas Kwasniok Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche vor. Den Ausfall von Dominique Heintz kompensierte der Coach mit Rav van den Berg. Doch Kwasniok nahm noch weitere Wechsel vor. So starteten Tom Krauß, Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt für Cenk Özkacar, Alessio Castro-Montes und Isak Johannesson. Letzterer hatte von Kwasniok schon unter der Woche eine schöpferische Pause verschrieben bekommen. In der Offensive startete Said El Mala als Spitze, flankiert von Marius Bülter und Waldschmidt. Der FC suchte auch direkt den Vorwärtsgang. Doch es dauerte acht Minuten bis auch eine erste Chance dabei heraussprang. Huseinbasic steckte stark durch auf El Mala, der ging alleine aufs Tor zu, legte sich dabei aber den Ball zu weit vor.

El Mala erzielt die Führung

St. Pauli setzte in dieser Phase eher auf Umschaltmomente, spielte oft den langen Ball, doch der FC stand sicher. Erst nach einer guten Viertelstunde schlug Irvine Jackson mal eine Kugel vors Tor, fand aber keinen Mitspieler. Nach einem leichten Stockfehler von van den Berg, erspielte sich der Gast die erste Ecke, die aber folgenlos blieb. Vielleicht eine Art Weckruf. Nach einer scharfen Hereingabe von Bülter rettete Paulis Keeper Nikola Vasilj in höchster Not gegen El Mala aus kurzer Distanz, den Nachschuss setzte Waldschmidt an den Pfosten, einen weiteren Versuch spielte Sebastian Sebulonsen zu zentral (20.). Doch dem FC fiel auch weiterhin nicht so richtig viel ein. Gerade im letzten Schlussdrittel passierte insgesamt doch wenig. Allerdings kam vom Gast noch weniger.

Gegen Ende der ersten Halbzeit traute sich St. Pauli zunehmend mehr, übernahm sogar kurz die Spielkontrolle, war aber weiterhin komplett ungefährlich. So ging es torlos in die Kabine. St. Pauli kam etwas entschlossener auf das Feld, versuchte, auf mehr Spielanteile zu kommen. Doch der FC schlug eiskalt zu. Nach einem Gäste-Freistoß aus dem Halbfeld, schickte Waldschmidt mit einem langen Ball El Mala auf die Reise. Der Offensivspieler ließ sich trotz mehrfachen Zugreifens von Mathias Pereira Lage nicht aus der Ruhe bringen und vollendete eiskalt (51.). Der FC war fortan wieder besser im Spiel, wollte offenbar mehr. Doch nach wie vor fehlte der Zug zum Tor.

Mit breiter Brust gegen Leverkusen

Kwasniok reagierte und brachte mit Ragnar Ache und Johannesson neue Kräfte. Doch eine „alte“ Kraft hätte wohl alles klar machen können. Waldschmidt war plötzlich durch, ging alleine aufs Tor zu, doch der Abschluss aus 16 Metern war zu platziert. Für die Schlussphase kamen auch noch Florian Kainz und Linton Maina. St. Pauli erhöhte noch einmal den Druck, blieb aber weiterhin ungefährlich. Die beste Chance hatte noch Ache, der im Alleingang am gegnerischen Keeper scheiterte (90. +2). Der Nachschuss von Kainz hätte auch sitzen müssen. Dafür machte es St. Pauli dann doch besser. Ricky-Jade Jones köpfte den Ball Richtung Kiste, Schwäbe sah unglücklich aus: 1:1 (90.+4). Am kommenden Samstag ist Köln zu Gast bei Bayer Leverkusen (18.30 Uhr).

1. FC Köln: Schwäbe – van den Berg, Martel, Sebulonsen – Kaminski, Huseinbasic (73. Johannesson), Krauß (82. Kainz), Thielmann – Bülter (73. Ache), El Mala (82. Maina), Waldschmidt (88. Lund) ; Tore: 1:0 El Mala (51.), 1:1 Jones (90.+4)