Lukas Kwasniok sieht in der Stärke des Gegners eine Chance – so will der 1. FC Köln gegen Leverkusen punkten

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Lukas Kwasniok sieht in der Stärke des Gegners eine Chance – so will der 1. FC Köln gegen Leverkusen punkten

Für die Geißböcke steht am Samstagabend im Topspiel des 14. Spieltags das Duell gegen die Werkself an. Die Mannschaft von FC-Trainer Lukas Kwasniok hat sich viel vorgenommen im Nachbarschafts-Duell: So will der 1. FC Köln in Leverkusen punkten.

Nach dem enttäuschenden Zähler gegen St. Pauli am vergangenen Wochenende wollen die Kölner am vorletzten Spieltag des Jahres positiv überraschen. Einfach ist die Aufgabe gegen Bayer sicherlich nicht: So will der 1. FC Köln in Leverkusen punkten.

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Ausgerechnet im Spiel vor dem Nachbarschafsduell gegen den FC hat Bayer Leverkusen eine alte Stärke für sich wieder entdeckt. In der Champions League deutete am Mittwochabend schon viel auf eine Niederlage gegen Newcastle United hin als Alejandro Grimaldo in letzter Minute noch das 2:2 erzielte und damit für einen versöhnlichen Abend in der Leverkusener Arena sorgte. Ausgerechnet, weil der FC in dieser Saison dann doch viel mehr von Laterkusen hat als die Werkself selbst – natürlich nur, was die Tore in den letzten Minuten angeht. In der Liga haben die Kölner bereits sieben Mal in der Nachspielzeit getroffen, im Pokal ebenfalls zwei Mal. Leverkusen kommt in dieser Saison auf einen Treffer in der Extrazeit, nur drei in der Schlussphase ab der 76. Minute.

„Am besten ein perfektes Spiel abliefern“

Wie bitter sich späte Gegentore anfühlen, mussten die Kölner bekanntlich am vergangenen Spieltag erfahren, als es unmittelbar vor dem Abpfiff noch das 1:1 gab und das, obwohl St. Pauli mit dem Tor auf einen xGoals-Wert von 1,9 kam und die Wahrscheinlichkeit dieses Treffers bei unter zwei Prozent lag. Es sei nun mal verständlich, „dass wir nach einem Rückschlag in der 94. Minute, der sich Null angedeutet hatte, dann auch mal einen Tag brauchen, um uns zu schütteln“, erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag. „Aber dann gilt es wieder, nach vorne zu schauen.“ Das Motto ist natürlich, die Niederlage schnell abhaken, denn die bevorstehende Aufgabe hat es in sich. Der FC muss eben bei Leverkusen ran und auch wenn der Vizemeister zuletzt ein wenig stolperte, die Werkself geht dann doch als klarer Favorit in das Spiel.

Dennoch gibt es auch gegen Leverkusen „drei Punkte zu vergeben“, sagt der Coach und erklärt auch, wie das gelingen kann. „Am besten ein perfektes Spiel abliefern.“ Doch so leicht wird das nicht. „Die Leverkusener spielen einen echt guten Ball. Auf einem perfekten Rasen ist es schwer, einen Zugriff zu bekommen, weil sie einfach viele gute Ballstafetten, viele gute Rotationen, enge Abstände, ein gutes Positionsnetz und spielstarke Spieler haben“, so der Trainer weiter. Es klingt fast so, als sei der Nachbar für den FC also fast nicht zu greifen. Dabei befindet sich die Werkself tatsächlich im Umbruch, ist in den Leistungen nicht konstant genug. Dass Bayer durchaus zu schlagen ist, bewies am vergangenen Wochenende der kriselnde FC Augsburg. Das weiß natürlich auch Kwasniok.

„Das würde uns allen helfen“

„Ich glaube da musst du bereit sein, das auszuhalten, mal zu leiden, um dann im richtigen Zeitpunkt zuzupacken, das wichtige Duell gewinnen, um in den Umschaltmoment zu kommen“, sagt der 44-Jährige. „Wenn du als Underdog irgendwo hinfährst, dann musst diese Grundattribute mitbringen. Du musst aber auch einen gepflegten mutigen Fußball spielen.“ So wie es den Kölnern eben in weiten Teilen gegen Leipzig und in der ersten Halbzeit phasenweise gegen Dortmund gelungen ist. „Dann geht es darum, nach Möglichkeit hinten keinen zu kassieren und vorne eins zu machen. Wir sind im Stande dazu. Ein perfektes Spiel wäre super, inklusive Ergebnis. Das würde uns allen helfen.“

Und in der Stärke des Gegners sieht der Kölner Trainer dann auch eine Chance. „Es ist immer so, dass Mannschaften, die dir fußballerisch überlegen sind, vielleicht nicht immer den allerletzten Fokus auf die Arbeit gegen den Ball haben. Das ist ganz normal, weil sie es gewohnt sind, dich fußballerisch zu bespielen, dich zu beherrschen. Darin liegt eine Chance.“ Personell hat sich die Situation beim FC kaum verändert. Joel Schmied und Dominique Heintz waren unter der Woche wieder im Lauftraining, an einen Einsatz ist aber noch nicht zu denken. Es dürfte also erneut auf ein Konstrukt mit Eric Martel in der Hintermannschaft hinauslaufen. Auf den Schienen deutete der Trainer einen Einsatz von Jan Thielmann und Jakub Kaminski an, ein Startelf-Einsatz für Luca Waldschmidt und Said El Mala scheint ebenfalls festzustehen.

Möglicherweise setzen die Geißböcke in der Offensive auf einen kopfballstarken Spieler wie Ragnar Ache, denn Leverkusen hat schon erstaunlich viele Tore nach Flanken und eben per Kopfball kassiert. So oder so: Kwasniok geht optimistisch in die Begegnung am Samstag. „Wir können Leverkusen da schon ein wenig wehtun. Da muss aber auch viel zusammenkommen“, so der Trainer. Der Samstag wäre sicherlich nach dem Pech der Vorwoche der richtige Zeitpunkt. 

Talent des 1. FC Köln von internationalen Topclubs umworben – U19 trifft nun auf Inter Mailand

Alessandro Puzzo beim Gewinn der Deutschen U19-Meisterschaft mit Justin von der Hitz
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Talent des 1. FC Köln von internationalen Topclubs umworben – U19 trifft nun auf Inter Mailand

Verliert der FC ein weiteres Talent mit viel Potenzial ablösefrei? Während die U19 der Geißböcke in der nächsten Runde der Youth League auf Inter Mailand trifft, gibt es auch personelle Schlagzeilen beim Nachwuchs des 1. FC Köln: Alessandro Puzzo von Top-Teams umworben.

Der Kölner Nachwuchs kennt nun den kommenden Gegner der Youth League. Der FC trifft Anfang Februar in Köln auf Inter Mailand. Und es gibt noch personelle Schlagzeilen beim Nachwuchs des 1. FC Köln: Alessandro Puzzo ist offenbar von internationalen Top-Teams umworben.

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Mit einer Vorarbeit trug sich auch Alessandro Puzzo am Mittwoch auf das Scorerboard beim 4:1-Erolg der U19 des 1. FC Köln beim FC Midtjylland in der 3. Runde der Youth League ein. Der Offensivspieler kommt wettbewerbsübergreifend auf fünf Tore und sieben Assists, gehört zum erweiterten Kreis der Stammspieler des Kölner Nachwuchses. Und der 18-Jährige wird am Freitag wohl auch die Auslosung für die nächste Runde im europäischen Wettbewerb mit Spannung verfolgt haben. Denn glaubt man einem Bericht von „fussballtransfers.com“ könnte das junge Talent in der nächsten Runde auf einen kommenden gegnerischen Verein treffen. Demnach ist der offensive Mittelfeldspieler in Italien heiß begehrt. Mit Lazio, Atalanta Bergamo und dem FC Bologna sollen gleich drei Clubs an dem Spieler interessiert sein.

Der FC spielt gegen Inter Mailand

Das Interesse kommt nicht von ungefähr. Hinter Torjäger Fynn Schenten ist Puzzo der zweitbeste Scorer im Team von Stefan Ruthenbeck. Erst im vergangenen Sommer hatte der Spieler seinen Vertrag beim FC verlängert, allerdings nur für ein Jahr. Der Kontrakt läuft also 2026 aus und die Kölner einmal mehr ein großes Talent ablösefrei verlieren. Tatsächlich sollen die Clubs schon vorstellig geworden sein. Beim FC steht dem Youngster wohl noch ein langer Weg zu den Profis bevor. Denn die aktuelle Marschroute würde wohl über die U21 führen, bevor sich der Offensivspieler bei den Profis zeigen darf.

In der Youth League trifft der FC nun in Köln am 3. oder 4. Februar auf Inter Mailand und damit das Wunschziel des U19-Trainers. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck hatte sich in der zweiten Runde gegen den dänischen Club FC Midtjylland durchgesetzt. In Köln gab es ein 1:1, das Rückspiel gewann Köln 4:1. Nun geht es also im Heimspiel gegen. Bim FC denkt man darüber nach, die Begegnung im Kölner Stadion auszutragen. Dortmund trifft auf Alkmaar, Leverkusen reist zu Villareal, Eintracht Frankfurt spielt gegen Bilbao.


1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt gegen Leverkusen erneut auf dieses gute „Match“

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt gegen Leverkusen erneut auf dieses gute „Match“

Am Samstagabend ist der FC zu Gast beim Nachbarn aus Leverkusen. Im Vorfeld äußerte sich der Kölner Coach auf der obligatorischen Spieltags-Konferenz des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt zwei Offensiv-Startplätze.

Rotation zum Überraschungseffekt oder eingespielte Mannschaft gegen den Nachbarn? Der Trainer des Geißböcke ließ sich noch nicht ganz in die Karten schauen. Doch zwei Entscheidungen gab es dann doch beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt zwei Offensiv-Startplätze.

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Mit dem Duell gegen Bayer Leverkusen starten die Kölner ins letzte Auswärtsspiel des Jahres. Es folgt zu Jahresausklang die Partie gegen Union Berlin im eigenen Stadion. Und für die Partie bei der Werkself steht kein Comeback aus der Verletztenliste bevor. Dominique Heintz und Joel Schmied werden für die Partie ausfallen. Ob sie in diesem Jahr noch einmal auf dem Platz stehen werden, wollte Kwasniok nicht versprechen. „Wenn sie ein so gutes Heilfleisch wie Jan Thielmann haben vielleicht“, sagte der Coach. Somit wird der Trainer in der Defensive wieder ein wenig puzzeln müssen. Denn nominell stehen Kwasniok mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Große Experimente nennt der Trainer die Umstellungen auf dem Platz sowieso nicht.

„Das sind keine Experimente“

„Das sind keine Experimente, wenn wir den Jakub Kaminski oder den Jan Thielmann auf der Schiene oder den Seb Sebulonsen auf der Halpspur einsetzen. Es ist ja nicht so, dass wir den Eric auf der Neun oder den Schwäbe in der Innenverteidigung einsetzen“, sagte der Coach und ließ durchblicken, dass „Kuba“ und Jan eben wieder auf den Außeneingesetzt werden. In der Reihe davor sind zwei Plätze wohl auch vergeben. Denn Luca Waldschmidt und Said El Mala sind für den Trainer ganz offensichtlich „ein Match“. „Die Kombination aus einem guten Fuß bei dem einen Spieler und einem guten Auge und der Geschwindigkeit und der Bereitschaft in die Tiefe zu sprinten, ist immer von Vorteil. Also die Kombination tut dir immer gut und dem Gegner oftmals weh“, sagte Kwasniok. Und gegen einen spielstarken Gegner wie Leverkusen gilt es, eben Möglichkeiten zu finden, dem Gegner wehzutun.

Die Kombination ist also für den Trainer mehr als nur eine Option: „Wir haben das zu Beginn der Saison noch nicht so genutzt. Weil wir uns auch darauf verständigt haben, in der Arbeit gegen den Ball mit Kuba und Jan zwei sehr fleißige Jungs aufs Feld zu bekommen. Und dann mit Said und Luca von der Bank nachzulegen“, sagte Kwasniok. „Die haben sich jetzt mit Fleiß nach und nach in die Konstellation gebracht, dass sie das von Beginn an zeigen dürfen. So der Trainer weiter. „Deswegen ist diese Konstellation schon eine interessante. Ich nehme jetzt nicht zu viel weg, dass, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie auch morgen wieder in der Startelf stehen. Beide!“ Wer den dritten Part in der Offensivreihe bekleidet, scheint indes noch nicht festzustehen. Nur eins ist klar, ein Experiment wird es nicht geben.

Warum Ragnar Ache gegen Leverkusen ein Kandidat für die Startelf wäre

Ragnar Ache könnte gegen Leverkusen wieder in der Startelf stehen
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Warum Ragnar Ache gegen Leverkusen ein Kandidat für die Startelf wäre

So wirklich oft kam Ragnar Ache in dieser Spielzeit noch nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Möglicherweise könnte der Angreifer aber gegen Leverkusen genau der richtige Mann für die Anfangsformation sein beim 1. FC Köln: Darum könnte Ragnar Ache gegen Leverkusen starten.

Bayer Leverkusen geht sicher als der Favorit in das Spiel gegen den FC. Doch so übermächtig wie vor zwei Jahren scheint der Nachbar nicht mehr zu sein. Ein X-Faktor könnte ein Angreifer werden beim 1. FC Köln: Darum könnte Ragnar Ache gegen Leverkusen starten.

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Nicht bei allen Anhängern des 1. FC Köln kommt die fast schon obligatorische Personal-Rotation von Lukas Kwasniok dieser Tage gut an. Fakt ist aber, dass der FC-Coach auch mit den wechselnden Formationen Woche für Woche die richtige Lösung für den kommenden Gegner sucht und gerade auch zu Beginn der Spielzeit meist gefunden hat. Nun wird sich der Trainer seine Gedanken um den kommenden Kontrahenten, Bayer Leverkusen machen. Kwasniok weiß natürlich um die Qualität. Leverkusen befindet sicher selbst noch in einer Art Umbruch, hatte im Sommer einen großen Aderlass, hat aber auch einige starke neue Spieler dazubekommen. Wie die Begegnungen gegen den FC Augsburg und auch Newcastle United gezeigt haben, fehlt es der Werkself an der nötigen Konstanz.

Leverkusen bei Flanken anfällig

Eine Schwäche, die sich bei Bayer in dieser Saison bereits herausgestellt hat, ist ausgerechnet etwas, von dem sich Kwasniok im Sommer wohl deutlich mehr versprochen hat. „Bei mir sind die Wingbacks der Gamechanger. Die können sich überall reinschleichen und machen die meisten Tore“, hatte der Coach gesagt. Allerdings hat sich Kwasniok sicherlich auch Assists von seinen Schienenspielern gewünscht. Die sind bislang bekanntlich rar gesät. Kristoffer Lund kommt bislang auf eine Torvorlage, Sebastian Sebulonsen hat sich noch gar nicht aufs Scorerboard gebracht. Und das, obwohl beide in ihren Begegnungen auch ordentlich viele Flanken schlagen. Möglicherweise kommt der Nachbar dem FC am Samstag in dieser Hinsicht gerade recht.

Zwar lässt Leverkusen nicht viele Flanken im Spiel zu, nur die, die in die Box kommen, sorgen regelmäßig für Gefahr. Jede fünfte gegnerische Flanke führt zu einem Torschuss des Gegners, jeder vierte Torschuss führt zu einem Gegentor. Leverkusen hat in dieser Spielzeit bereits vier Treffer nach Hereingaben aus dem Spiel heraus hinnehmen müssen, beim FC waren es erst zwei. Insgesamt haben die Leverkusener schon sechs Kopfballtore kassiert, so viel wie kein anderes Team der Liga. Möglicherweise wird Kölns Trainer Lukas Kwasniok also die Flanken als probates Mittel gegen den Nachbarn ansehen. Im Ligavergleich belegt Köln Plätze im Mittelfeld bei den Flanken und den erfolgreichen Hereingaben. Tatsächlich erzielte Köln auch schon vier Tore nach Flanken aus dem Spiel – nur Dortmund, Stuttgart und Augsburg öfter.

Startelf-Einsatz für Ache?

Das könnte wiederum für einen Startplatz von Ragnar Ache sprechen. Kwasniok hat schon mehrfach die Kopfball-Qualitäten des Angreifers hervorgehoben. „Das Krasse ist: Er köpft nicht einfach blind. Er hüpft, dann steht er und steht er, dann guckt er, dann köpft er. Das ist eine Waffe. Das habe ich selten so gesehen“, hatte der Trainer im September gesagt. „Ohne Ragnars Kopf weiß ich nicht, wo er gelandet wäre.“ Alleine für Kaiserslautern traf Ache in den vergangenen beiden Spielzeiten elf Mal mit dem Kopf, im Schnitt jeder dritte Treffer. Für den FC zeigte der Stürmer diese Qualität gegen die Bayern. Allerdings bereitete der Angreifer auch schon Tore mit dem Kopf vor, wie die beiden Treffer im Pokal gegen Regensburg.

Ob sich Kwasniok tatsächlich für den Mittelstürmer entscheidet, wird sich zeigen. Denn in der vergangenen Woche spielte Said El Mala in der zentralen Position der Offensive. Und der Shootingstar machte seine Sache sehr gut.

Bericht: Ein Transfer von Said El Mala hat beim FC Bayern offenbar „höchste Priorität“

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer beim 1. FC Köln
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Bericht: Ein Transfer von Said El Mala hat beim FC Bayern offenbar „höchste Priorität“

Mit seinen Treffern ist Said El Mala aktuell so etwas wie der FC-Punktegarant. Zumindest hat der Kölner Shootingstar dem FC zuletzt wichtige Zähler eingefahren. Das weckt bekanntlich Begehrlichkeiten und die Gerüchte reißen nicht ab beim 1. FC Köln: Der FC Bayern will bei Said El Mala offenbar ernst machen.

Ein frühzeitiger Wechsel im Winter ist vom Tisch, doch nach wie vor halten sich die Gerüchte um einen Weggang vom 1. FC Köln: Der FC Bayern will angeblich bei Said El Mala ernst machen. Das berichtet Bild-Fußballchef Christian Falk.

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So ein wenig ist Said El Mala aktuell die Lebensversicherung der Kölner. Der 19-Jährige ist zurzeit der gefährlichste Spieler in den Reihen der Geißböcke, ist Top-Torjäger, Topscorer und rettete dem FC zuletzt wichtige Punkte. Wenn man so will, bescherte der gebürtige Krefelder den Kölnern bereits sieben Zähler. Kein Wunder, dass der Youngster bei den Fans schon jetzt Heldenstatus genießt. Kein Wunder aber auch, dass die Gerüchteküche nach wie vor brodelt. Bereits im Spätsommer und Frühherbst mehrten sich die ersten Spekulationen über einen baldigen Abschied des Offensivspielers. Und das, obwohl El Mala bekanntlich einen Vertrag bis 2030 hat und zudem der Kontrakt ohne Ausstiegsklausel abgeschlossen wurde.

Geht Bayern in die Vollen?

Tatsächlich sollen sich gleich eine Vielzahl von Topclubs mit dem Kölner Shootingstar beschäftigen. Unter anderem befinden sich dem Vernehmen nach Clubs wie der FC Barcelona, der FC Chelsea oder der FC Liverpool in der Verlosung. Schon im November ploppten Gerüchte auf, dass Manchester City den Spieler bereits beobachtet habe, Pep Guardiola soll sehr angetan sein. Brighton & Hove Albion soll sich ebenfalls weiterhin um den 19-Jährigen bemühen, nachdem sich der Club im Sommer in Köln einen Korb geholt hat. Und auch in Deutschland gibt es natürlich Interessenten. Borussia Dortmund hatte 2024 bereits Gespräche mit dem Offensivspieler geführt, dieser hat sich bekanntlich für den FC entschieden. Das Thema wird beim BVB aber sicher nicht vom Tisch sein. Der FC Bayern München wird ebenfalls immer wieder genannt.

Und laut ‚Bild‘-Fußballchef Christian Falk soll das Interesse an der Säbener Straße weiterhin ein besonders großes sein. Wie der Reporter auf seinem privaten Blog „cfbayerninsider“ berichtet, will der FC Bayern wohl im kommenden Sommer bei dem Kölner Profi ernst machen. Demnach will der Rekordmeister im Buhlen um ein weiteres deutschen Talent nicht erneut das Nachsehen haben. Ein Transfer von El Mala habe laut Falk bei dem Rekordmeister „höchste Priorität“. Auch „Sky“ hatte zuletzt über den Wunsch einer Verpflichtung der Bayern berichtet. Die Personalie hängt aber wohl auch von den Vertragsverhandlungen mit Serge Gnabry ab. Sollte der Nationalspieler verlängern, dürfte eine Verpflichtung von El Mala ein wenig in den Hintergrund rücken.

Beim FC will man dem Vernehmen nach Anfang kommenden Jahres in Gespräche mit dem gebürtigen Krefelder gehen. Der hat bereits angekündigt, dass er in dieser Saison definitiv in Köln bleiben werde. Die Gerüchte werden aber ganz sicher auch weiterhin nicht abreißen.

Nimmt die Personalie Eric Martel Einfluss auf die Kaderplanung beim 1. FC Köln?

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Nimmt die Personalie Eric Martel Einfluss auf die Kaderplanung beim 1. FC Köln?

Die Zukunft von Eric Martel ist bei den Geißböcken weiterhin ungeklärt. Eine Einigung mit einem anderen Club liegt nicht vor, die Entscheidung über einen Verbleib aber genauso wenig. Dabei wäre Klarheit wichtig für den 1. FC Köln: Welche Rolle spielt die Martel-Personalie für die Kaderplanung?

Einen kleinen Streich erlaubten sich die Teamkollegen von Eric Martel am Donnerstag nach dem Training, als sie den Dienstwagen des FC-Profis über und über mit rot-weißem Absperrband einwickelten. Martel musste sein Auto mit einer Schere freischneiden. Ob es sich dabei um einen Kollegenstreich oder um eine mit einem Augenzwinkern gemeinte Aufforderung zum Verbleib des Sechsers handelte, ist offen. Denn ob auf der Sechs oder als Teil der Innenverteidigung – der 23-Jährige ist einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Es ist aber nicht geklärt, ob das auch in Zukunft der Fall sein wird beim 1. FC Köln: Welche Rolle spielt die Martel-Personalie für die Kaderplanung?

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Die Erleichterung war bei vielen FC-Fans wohl groß, als Eric Martel im Sommer im Trainingslager in Bad Waltersdorf nebenbei die wichtige Nachricht doch fallen ließ. Er werde beim FC bleiben, sagte der Mittelfeldspieler. Erst einmal zumindest. Denn der Sechser betonte auch, dass er erst einmal die Hinrunde abwarten wolle. Hintergrund eines möglichen Abgangs war zum einen die Vertragssituation, denn der Kontrakt des ehemaligen Kapitäns der deutschen U21 läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Für eine marktgerechte Ablöse blieben schon damals kaum noch Möglichkeiten. Zum anderen ist Martel ein begehrter Spieler und das nicht nur in Deutschland. Die Situation hat sich fünf Monate später nicht so richtig verändert.

Noch keine Entscheidung getroffen

Martel ist weiterhin sehr begehrt, der Vertrag (noch) nicht verlängert. Erst im Frühherbst wiederholte der Sechser im Interview mit come-on-fc.com, dass er „die Hinrunde abwarten will, um zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt“. Und auch Martels Berater Michael Reschke betonte zuletzt, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Im Podcast „Dreierkette“ sagte der ehemalige Sport-Funktionär, dass noch immer „alles möglich“ sei, also auch ein Verbleib des Mittelfeldspielers am Geißbockheim. Fakt ist, wird der Kontrakt nicht verlängert, könnte Martel die Geißböcke im Sommer ablösefrei verlassen. Gespräche wollen die Parteien im Winter aufnehmen – dem Vernehmen nach im Januar. Dabei dürfte gerade dem Verein daran gelegen sein, schnell Nägel mit Köpfen zu machen.

Der Verein hätte sicherlich gerne Klarheit

Denn von der Personalie Martel könnten unter Umständen auch andere Entscheidungen abhängen. Und das eben nicht nur auf der Sechs. Aufgrund der Verletzungsmisere kam der Defensivspieler zuletzt immer wieder in der Innenverteidigung zum Einsatz. Eine Alternative für den 23-Jährigen, mit der man sich beim FC mittlerweile angefreundet hat und die auch in der Rückrunde ein Thema wäre, wenn weiterhin Personalnot bestünde und im Winter eben keine Soforthilfe für die Hintermannschaft gefunden wird. Zumal der gebürtige Straubinger auch in der letzten Reihe absolut überzeugt. Sollte sich Martel gegen den FC entscheiden, müssen Thomas Kessler und Co. Gespräche mit potenziellen Ersatzkandidaten führen. Und spätestens dann auch in der Innenverteidigung. Dem Vernehmen nach halten die Kölner Kaderplaner aber bereits Ausschau.

Von Martels Entscheidung dürfte aber vor allem die Planung auf der Sechs abhängen. Unabhängig der Rolle würde die Verhandlungsposition bei frühzeitiger Klarheit für die FC-Verantwortlichen eine andere sein. Zudem werden interessante Spieler mit einem ähnlichen Profil nicht lange auf dem Markt sein. Der öffnet offiziell ab dem 1. Januar. Doch schon vorher werden sich die Kölner Verantwortlichen natürlich ihre Gedanken machen müssen. Dem Vernehmen nach schaut sich der FC aktiv nach Schienenspielern bestehen. Ein Weggang von Martel würde eine große Lücke reißen. Schließlich ist der 23-Jährige einer der wenigen festen Stammspieler beim FC, ein absoluter Leistungsträger. Dann würden unweigerlich Erinnerungen an den Abschied von Ellyes Skhiri auftauchen. Der Tunesier wurde bekanntlich nicht adäquat ersetzt.

Immerhin: Reschke betonte ebenfalls, dass die Wahrscheinlichkeit eines Winter-Weggangs bei unter zehn Prozent liege. Der Verbleib über den Sommer hinaus wäre dem FC sicher lieber. Dann vermutlich mit einer Ausstiegsklausel für den Sechser. Ein Kompromiss, mit dem man in Köln bestimmt sehr gut leben kann.

Für einen guten Zweck: Rollender Hennes kommt unter den Hammer

Der rollende Hennes steht zur Versteigerung
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Für einen guten Zweck: Rollender Hennes kommt unter den Hammer

Beim Vorstands-Wahlkampf des 1. FC Köln stand er dem Team Adenauer zur Seite, nun soll er möglichst viel Geld für einen guten Zweck einbringen: Der rollende Hennes kommt unter den Hammer.

Im Sommer war der rollende Hennes ein Begleiter des Team Adenauer. Dieses hatte sich bekanntlich zur Wahl um das Präsidium des 1. FC Köln aufstellen lassen. Nun soll das handgefertigte Gefährt einem guten Zweck dienen. Der rollende Hennes kommt unter den Hammer.

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Gebaut wurde das hölzerne Gefährt von der Tischlerei Berkenkamp. „Ich bin seit über 14 Jahren Mitglied beim 1. FC Köln und das als jemand aus dem hohen Norden, aus Verden bei Bremen“, sagt Ingo Bergenkamp. Für den Tischler war es klar, dass er das Team um Sven-Georg Adenauer unterstützen wollte. „Der Rollende-Hennes ist in unserer Werkstatt entstanden: Das Team der Tischlerei Berkenkamp hat ihn mit großer Begeisterung konstruiert und gebaut. Meine Frau hat ihn anschließend von Hand gestrichen.“ Das handgefertigte Stück wurde anschließend nach Köln gebracht und unterstützte dort eben vom Team Adenauer im Wahlkampf genutzt. „Die rollende Hennes war eine tolle Idee, er hat uns über einen langen Weg während unseres Wahlkampfes positiv begleitet und hat uns in dieser Zeit mächtig Energie gegeben“, sagt Adenauer.

Hennes soll Geld für den guten Zweck bringen

Und nun soll der Hennes an anderer Stelle ebenfalls gutes bewirken. Es soll versteigert werden. Der Erlös geht an die FC-Stiftung. „Der rollende Hennes hat nicht ausgesorgt, ganz im Gegenteil, er sorgt durch seine Versteigerung dafür, dass vielen Menschen oder Institutionen, die dringend Geld benötigen, auf diese Art und Weise etwas Gutes zukommt. Schön, dass er nicht in einer Garage verschwindet, sondern auf diese Art und Weise weiterlebt!“, so Adenauer weiter. Das Gefährt wird nun also versteigert. Dazu hat das gesamte Team des 1. FC Köln auf dem Wagen unterschrieben. Der rollende Hennes kann wie eine Schubkarre an den Hinterläufen bewegt werden.

Bis zum Sonntagvormittag um 10 Uhr können die Interessenten im FC-Fanshop mitbieten. Aktuell liegt das Höchstgebot bei 1361 Euro. „Überall, wo wir mit ihm aufgetaucht sind, schlug uns sofort Sympathie entgegen, er war und ist ein Eyecatcher bei Groß und Klein, der Geißbock ist eben das Symbol unseres 1. FC Köln. Ein ganz herzliches Dankeschön an Ingo Berkenkamp, dem Vater unseres rollenden Hennes!“, sagt Adenauer.

„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

Jonas Hector
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„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zum bitteren 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

Das Duell gegen den FC St. Pauli bietet Raum für Emotionen – starke Emotionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen den Hanseaten und dem 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

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Das bittere Unentschieden des 1. FC Köln führte kurz nach dem Duell zu Frust bei Fans, Spielern und Trainer. Auch Fabian Köster erlebte das Remis im Stadion und ließ seinen Emotionen im gemeinsamen Podcast mit Ex-FC-Spieler Jonas Hector „Schlag und fertig“ freien Lauf. „Da war nichts, das war der erste Schuss, es war wirklich wieder so eine Scheiße, das kann nicht wahr sein. Es lag auch nicht in der Luft“, schimpfte Köster ob des späten Gegentors durch Ricky-Jade Jones. „Ich habe mich gewundert, dass es 1:1 ausging. Beim 1:0 habe ich reingeguckt und gedacht, das ist doch eigentlich ganz gut, dann habe ich die Zusammenfassung gesehen und gesehen, dass der erste Schuss reingegangen ist“, so Hector. Tatsächlich war der Torschuss der erste Abschluss der Hanseaten auf den Kölner Kasten. Der xGoals-Wert der Mannschaft von Alexander Blessin lag lediglich bei 0,2.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es ist einfach so bitter, dass der einzige Ball, der aufs Tor geht, so aufs Tor geht, dass Marvin nicht mehr drankommt, weil er wegrutscht. Normalerweise hält er den ohne Probleme“, sagte Hector über seinen Ex-Mitspieler. „Ich hab die längsten Stollen auf dem Schuh, die es nur gibt. Und am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg“, ärgerte sich Kölns Keeper kurz nach dem Duell. “Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor. Und das ist gefühlt das wievielte in dieser Saison? In Dortmund hatten wir das auch noch, wo der Ball durch acht Beine geht. Und jetzt rutscht Marvin aus. Es ist bitter“, so Hector. Dabei gäbe es durchaus Niederlagen, die man vertragen könne. „Wenn man zum Beispiel gegen die Bayern im Pokal rausfliegt“, erklärt der Ex-Kölner.

Das Ausscheiden gegen den deutschen Rekordmeister ist wahrlich nichts, worüber man sich ärgern muss. Die vergebenen Punkte gegen St. Pauli hingegen schon. Denn mit jedem verlorenen Zähler wird es für den FC ungemütlicher und das zu Beginn der Saison erarbeitete Polster schmilzt. „Vor allem fangen jetzt auch unten die an, zu punkten. Und wenn du dann selber die Punkte nicht holst, dann fängst du auch irgendwann an, ein bisschen zu überlegen“, warnt auch Hector. „So wie ich es mitbekommen habe, hat die Leistung gepasst mit den Chancen. Und dann musst du eben einen machen oder noch mehr. Dann hättest du jetzt 18 Punkte und Pauli würde immer noch bei sieben stehen“, fasst der ehemalige Kölner zusammen. „So sind es eben nur fünf Punkte auf einen Relegationsplatz. Da sind aber noch viele Mannschaften dazwischen.“

Ob der FC in den beiden verbleibenden Begegnungen des Jahres gegen Leverkusen und Union Berlin noch weitere Zähler sammeln kann, wird sich zeigen. Das Polster wieder etwas aufzufüllen würde den Geißböcken sicherlich guttun.

Bringt das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen das Ende der Rotation beim 1. FC Köln?

Jubelnde Spieler des 1. FC Köln
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Bringt das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen das Ende der Rotation beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln steht nach 13 Spieltagen als Aufsteiger auf einem beachtlichen achten Tabellenplatz und hat das Ziel Klassenerhalt fest im Blick. Trotz der guten Position gelang der Mannschaft von Coach Lukas Kwasniok zuletzt allerdings kein Sieg mehr. Seit vier Ligaspielen heißt es warten auf einen Dreier beim 1. FC Köln: Gibt es ein Ende der wechselnden Startelfen?

Gerade unter den Fans sind auf der Suche nach Gründen für die sieglose Serie auch die ständigen Formations- und Personalwechsel ein Thema. Für Leistungsträger Jan Thielmann könnte das bevorstehende Duell mit der Werkself nun womöglich der Startschuss für ein festes System sein beim 1. FC Köln: Gibt es ein Ende der wechselnden Startelfen?

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Nachdem der 1. FC Köln als Aufsteiger mit zwei Siegen aus den ersten beiden Ligaspielen gegen Mainz und Freiburg perfekt in die neue Bundesligasaison gestartet ist, haperte es zuletzt ein wenig. Seit vier Spielen warten die Kölner auf einen Sieg, dazu kassierte man in diesem Zeitraum satte neun Gegentore. Über die Gründe für den aktuellen (Negativ-)Trend lässt sich viel und groß diskutieren. Viele Fans fragen sich daher mittlerweile, ob die Marschroute des Trainers Lukas Kwasniok, den Gegner mit immer wieder wechselnden Aufstellungen und Formationen zu überraschen, nicht vielmehr das eigene Team daran hindert, sich einzuspielen. Ähnlich lassen sich auch die jüngsten Aussagen von Eigengewächs Jan Thielmann zumindest in Teilen deuten, der sowohl Vor- und Nachteile bei der Thematik sieht.

Taktisches Umdenken durchaus möglich

„Ich glaube, dass du irgendwann ein bisschen ausrechenbarer wirst“, so der 23-Jährige über die regelmäßigen Wechsel von Coach Kwasniok. „Am Anfang kommt der 1. FC Köln mit einem neuen Trainer und da weiß man noch nicht so, was spielen die für ein System, wie sind die eingestellt? Jetzt nach ein paar Spielen kennt man dann vielleicht die ein- oder anderen Muster. Dann muss man schauen, dass wir uns immer wieder neue Sachen einfallen lassen und wieder ins Toreschießen kommen, vorne Lösungen finden und hinten klarer verteidigen als wir es zuletzt getan haben.“ Ob in Zukunft womöglich eine feste und gleichbleibende Aufstellung für mehr Stabilität sorgt, sei jedoch letztlich nicht Aufgabe der Spieler. „Wir müssen neue Lösungen finden und neue Sachen machen. Vielleicht für ein Spiel eine neue Formation wählen für ein Spiel, für das nächste dann wieder eine andere. Da ist aber das Trainerteam oben im Büro für verantwortlich.“

Allerdings könnte eine wiederkehrende personelle Achse auf dem Spiel hilfreich sein, lässt er durchblicken. „Ich glaube, du brauchst einen gewissen Kern, einen sogenannten Stammspielerkern. Du kannst jetzt nicht jedes Wochenende wieder elf Neue auf den Platz bringen.“ Natürlich müsse man beim Effzeh immer wieder auch „auf Verletzungen reagieren“, dennoch sei es wichtig, „dass wir uns irgendwo auch ein bisschen einspielen. Wenn man spielt und gute Leistung zeigt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man am Wochenende darauf wieder spielt.“ Möglicherweise könnte schon das kommende Spiel gegen den amtierenden Meister aus Leverkusen ein Umdenken am Geißbockheim bewirken, wenngleich man als klarer Außenseiter ins das Duell geht. „Wenn jetzt gegen Leverkusen die erste Elf es gut macht, könnte man sich für das letzte Spiel (des Jahres) ein bisschen einspielen und Union nochmal weghauen vor der Pause.“

In Zukunft weniger Personalrochaden?

Mit Blick in die Zukunft scheint es also durchaus möglich, dass der 1. FC Köln je nach Ausgang der letzten beiden Spiele vor der Winterpause spätestens im neuen Jahr mit deutlich weniger Personalrochaden daherkommt. Mit einer guten Leistung gegen die Werkself könnte sogar schon das letzte Duell 2025 mit Union Berlin für Klarheit sorgen, sollte Kwasniok seine Männer dann erstmals seit seiner Ankunft in zwei Partien taktisch/personell unverändert auflaufen lassen. Bislang ließ sich der Coach diesbezüglich zwar nicht wirklich abbringen von seinem Weg, letztlich könnten beziehungsweise müssen ausbleibende Ergebnisse womöglich aber ein Umdenken am Rhein bewirken.

Auslosung, Spielstätte, Gegner: So geht es für die U19 des 1. FC Köln jetzt weiter

Die U19 des 1. FC Köln nach dem Spiel beim FC Midtjylland
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Auslosung, Spielstätte, Gegner: So geht es für die U19 des 1. FC Köln jetzt weiter

Nach dem 4:1-Sieg der Geißböcke in der UEFA Youth League über den FC Midtjylland geht es für das Team von Stefan Ruthenbeck erst im kommenden Jahr weiter. Anfang Februar treffen die Kölner dann sicher auf einen großen Namen. Klar ist, dass der FC ein Heimspiel bestreitet. So geht es für die U19 des 1. FC Köln weiter.

Mit einem 4:1-Erfolg über den FC Midtjylland hat der Kölner Nachwuchs die nächste Runde der Youth League erreicht. Nun wartet ein Heimspiel und ein großer Gegner. So geht es für die U19 des 1. FC Köln weiter.

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Die Freude kannte nach dem 4:1-Erfolg über den FC Midtjylland nur wenige Grenzen. Lange ließ sich die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck von den 400 mitgereisten Fans feiern. Ungewohnt viele Fans hatten die Reisestrapazen für ein U19-Spiel auf sich genommen. Doch die Fahrt nach Dänemark hat sich gelohnt. Die U19 hat das Sechzehntelfinale der Youth League erreicht. Und da wartet auf die Geißböcke ein besonders reizvolles Los – auch wenn das noch gar nicht gezogen ist. Denn die möglichen Gegner haben es allesamt in sich. Nach den UEFA-Regeln treffen die Kölner in der nächsten Runde auf Teams, die die Ligaphase, den so genannten Champions-League-Weg auf den Plätzen sieben bis 16 abgeschlossen haben. Eigentlich kommen zehn Teams in Frage.

Topteams in der Lostrommel

Da es aber nach den Statuten zu keinem deutschen Duell kommen darf, ist Borussia Dortmund als Tabellenelfter und eigentlich potenzieller Gegner raus. Es bleiben also neun weitere Gegner und die haben alle einen klangvollen Namen. Atletico Madrid, FC Barcelona, Tottenham Hotspur, Manchester City, Sporting Lissabon, Paris Saint-Germain, Inter Mailand, Ajax Amsterdam oder FC Liverpool befinden sich für den FC in der Lostrommel. Dabei wird es ab der nächsten Runde nur noch ein Spiel pro Paarung geben und die Begegnung wird definitiv in Köln stattfinden. Je nach Gegner könnte der FC vielleicht sogar ins Stadion umziehen. Die Unterstützung wird jedenfalls wieder eine große sein.

In der Ligaphase gab es derweil nur zwei Mannschaften, die gänzlich ungeschlagen blieben. Das war der FC Chelsea mit fünf Siegen und einem Remis als Tabellenführer sowie Atletico Bilbao mit vier Siegen und zwei Unentschieden als Tabellensechster. Die Plätze eins bis sechs spielen gegen die Plätze 17 bis 22. Heißt: Frankfurt und Leverkusen bekommen es als 21. und 17. mit den Spitzenteams zu tun. Der Nachwuchs der Bayern ist genauso ausgeschieden, wie der des FC Arsenal, den aktuellen Topteams der Profi-Champions-League. Auf wen die Kölner in der kommenden Runde treffen, entscheidet sich am Freitagnachmittag in Nyon. Die Spiele finden in der Woche vor Karneval, am 3. und 4. Februar statt. Die Endphase der Youth League findet vom 17. bis 20. April für die verbliebenen vier Mannschaft im Colovray-Sportzentrum in Nyon in Form eines Turniers statt.