Rasmus Carstensen das erste Mal in der Startelf: So lief das Wochenende für die verliehenen FC-Profis

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln
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Rasmus Carstensen das erste Mal in der Startelf: So lief das Wochenende für die verliehenen FC-Profis

Neben dem FC in Mainz mussten auch die verliehenen Kölner Spieler am Wochenende ran. Für einen gab es sogar die Startelfpremiere. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Einige Profis sind momentan vom FC an andere Vereine verliehen. Für sie lief das vergangene Fußball-Wochenende jedoch sehr unterschiedlich: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Der Innenverteidiger bekommt bei Blau-Weiß Linz in der ersten Liga Österreichs im Moment eine Menge Spielpraxis. So stand Bakatukanda am Samstag wie bereits bei allen Spielen davor über die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Sonderlich erfolgreich war seine Mannschaft dabei bis jetzt aber noch nicht. So verloren sie zuletzt im Oberösterreich-Derby gegen die SV Ried mit 0:2. Damit ist Linz nach vier Spieltagen weiter ohne Punkt und folglich Tabellenletzter.

Erster Startelfeinsatz

Chilohem Onuoha: In der dritten Liga kam Onuoha an der ersten beiden Spieltagen beim SC Verl nur als Joker zum Einsatz, sammelte rund 50 Minuten Spielzeit. Gegen den VfB Stuttgart II erhielt der Stürmer aber unverhofft mehr Einsatzzeit, da er in der 39. Minuten für den verletzten Torschützen Alessio Besio eingewechselt wurde. Seiner Mannschaft konnte der Angreifer aber nicht zum Sieg verhelfen, das Spiel ging 1:1 aus.

Rasmus Carstensen: Ähnlich wie Onuoha kam auch Carstensen in den ersten Partien bei seinem Leihverein Aarhus GF nur von der Bank. Nun war es am 6. Spieltag aber soweit: Der Rechtsverteidiger durfte in der Startelf ran. So trug der Däne bis zu seiner Auswechslung in der 63. Minute zum 1:0-Erfolg gegen Vejle Boldklub bei. Nach dem dritten Sieg in Folge ist Aarhus in der ersten dänischen Liga bis auf den vierten Platz vorgerückt, nur zwei Punkte hinter Tabellenführer FC Kopenhagen.

Zweimal nur die Bank

Jaka Potocnik: Die ersten drei Partien von Rot-Weiss Essen in der dritten Liga und im Pokal hatte der Angreifer noch mit einem Muskelfaserriss und dem daraus entstandenen Trainingsrückstand verpasst. Im Spiel gegen Wehen Wiesbaden stand Potocnik jetzt das erste Mal im Kader, wenn auch noch ohne Einsatz. Ohne Unterstützung des Stürmers gewann Rot-Weiss Essen mit 4:3. Dabei hatte der Verein aus dem Ruhrgebiet schon 3:1 geführt, den Vorsprung aber wieder verspielt, nur um dann in der vierten Minute der Nachspielzeit doch noch den Siegtreffer zu erzielen.

Mansour Ouro-Tagba: Noch kein Erfolg ist die Leihe von Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II. Am Wochenende saß der Stürmer beim Duell mit dem SC Verl um Chilohem Onuoha erneut 90 Minuten auf der Bank und hatte somit keine Chance, beim 1:1 seiner Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Es bleibt abzuwarten, wann 20-Jährige sein Debüt für die Zweitvertretung der Stuttgarter geben wird.


Nach Ausbootung beim 1. FC Köln: Will Leart Pacarada um seine Chance kämpfen?

Aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader: Leart Pacarada
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Nach Ausbootung beim 1. FC Köln: Will Leart Pacarada um seine Chance kämpfen?

Eigentlich stehen die Zeichen auf Abschied. Der Linksverteidiger wurde bekanntlich beim FC ausgemustert. Dabei ist ein Weggang aber offenbar nicht sicher. Wie geht es weiter mit Leart Pacarada beim 1.FC Köln?

Angesichts einer doch ordentlichen Saison als Stammspieler des Aufsteigers hat die Ausbootung des Linksverteidigers doch ein wenig überrascht. Sollte es keine schnelle Lösung geben, kann sich der Nationalspieler des Kosovo einen verbleib beim FC durchaus vorstellen. Wie geht es weiter mit Leart Pacarada beim 1.FC Köln?

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Während der Großteil der Mannschaft am Mittwoch in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den SC Freiburg am Sonntagabend startet, stehen für Leart Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen weiterhin individuelle Einheiten an. Das Trio wurde bekanntlich in der vergangenen Woche ausgemustert, entschied sich aber gegen Training mit der U21 und hält sich nun mit dem Trainerteam fit. Der FC würde sicherlich gerne eine schnelle Lösung mit den Spielern anstreben, sie wenn es geht abgeben. Die Zeit rennt ein wenig. Denn inklusive diesem Mittwoch hat das Transferfenster nur noch sechs Tage geöffnet. Und natürlich sind die ausgemusterten Spieler über ihren neuen Stauts alles andere als glücklich. Das dürfte vor allem für Leart Pacarada gelten. Der Linksverteidiger war in der vergangenen Spielzeit noch Stammspieler, Leistungsträger, nun wurde er ausgebootet. Und das, bevor eine Alternative gefunden ist.

„Wir versuchen eine Lösung zu finden“

Zwar sollen dem Abwehrspieler Angebote vorliegen, offenbar ist aber noch nicht das richtige dabei. Eine Zukunft in Köln scheint eigentlich sehr unwahrscheinlich. Zuletzt hat der Nationalspieler des Kosovo seinen Arbeitgeber aus seinem Instagram-Profil gelöscht. Ein Zeichen? Gänzlich abgeschlossen hat Pacarada mit Köln aber offensichtlich noch nicht. Sollte es kein interessantes Angebot geben, wird der Linksverteidiger, die Hoffnung mit Köln noch einmal Bundesliga zu spielen, nicht aufgeben. „Wir versuchen eine Lösung zu finden. Aber wenn es nicht zu einem Transfer kommt, wird Leart Gas geben und um seine Chance kämpfen“, sagte Tobias Becker von Pacaradas Berater-Agentur der „Sport Bild“. Becker gehe aktuell davon aus, dass „Leart bleibt“, heißt es weiter.

Wie bewertet ihr den FC gegen Mainz?

Eine Ansage, die man beim FC vermutlich nicht besonders gerne hört. Zwar ist die Einstellung mehr als verständlich, die Kölner Verantwortlichen hätten den Abwehrspieler aber zu gerne von der Payroll und würden zudem am liebsten noch eine geringe Ablöse einstreichen. Ob die für Pacarada angesichts der personellen Situation noch zu erreichen ist, erscheint offen. Allerdings wird der Marktwert des Linksverteidigers vom Online-Portal tranfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro geschätzt und in der 2. Liga wusste Pacarada nicht erst beim FC zu überzeugen. Nicht umsonst wurde der Abwehrspieler einst von Steffen Baumgart als bester Linksverteidiger der 2. Liga geadelt. Auf ein Aussitzen des Vertrags können die FC-Bosse sicherlich gerne verzichten. Und da sich die Kölner intensiv um Raphael Obermair bemühen, scheint Pacarada aktuell keine realistische Chance auf ein Comeback im Geißbock-Trikot zu haben.


Eine starke Bank im Rücken: Der 1. FC Köln punktet erneut mit seiner Kaderbreite

OF Luca Waldschmidt vor seiner Einwechslung gegen Mainz (Alex Grimm/Getty Images)
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Eine starke Bank im Rücken: Der 1. FC Köln punktet erneut mit seiner Kaderbreite

Der Last-Minute-Treffer gegen Mainz war nicht die einzige Parallele zum FC-Sieg vor einer Woche gegen Regensburg. Erneut gab ein Joker die entscheidende Vorlage beim 1. FC Köln: Die starke Bank macht den Unterschied.

In der vergangenen Spielzeit hatte der FC häufig Probleme, personell nachzulegen. Jetzt zeigte sich aber in den ersten beiden Pflichtspielen der neuen Saison eine ungewohnte Qualität beim 1. FC Köln: Die starke Bank macht den Unterschied.

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Die 90. Minute war angebrochen, als Luca Waldschmidt zeigte, wie unfassbar viel Gefühl in seinem linken Fuß steckt: Mit einer butterweichen Flanke etwas seitlich von der Mitte der gegnerischen Hälfte legte der 29-Jährige seinem Teamkollegen Marius Bülter mustergültig den Siegtreffer auf. Es könnte sogar sein, dass der Ball auch ohne den leichten Kontakt des Torschützen ins Netz geflogen wäre. „Der Ball von Luca war schon sehr gut, also besser geht’s da nicht“, sagte Tom Krauß. Genau diesen entscheidenden Moment wird sich Lukas Kwasniok von seinem Joker erhofft haben. Mit seinen Wechseln bewies der Trainer wie schon vor etwa einer Woche gegen Jahn Regensburg ein glückliches Händchen. Denn auch im Pokal wechselte der Coach den Vorlagengeber der beiden Tore ein, nämlich Ragnar Ache.

Breite als neue Stärke

Zwei Wochen in Folge nahm damit die Bank der Geißböcke einen entscheidenden Einfluss auf den Spielverlauf. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer neuen Kölner Stärke. Denn nach den bisher zehn Transfers ist der FC-Kader in der Breite qualitativ gut aufgestellt. Kwasniok hat immer mehrere Optionen, um nochmal einen Impuls zu setzen. So deutete zum Beispiel Said El Mala in beiden Spielen sein Talent an. Mit seinen Dribblings macht der Youngster das Kölner Spiel unberechenbarer, auch wenn er noch an seiner Entscheidungsfindung arbeiten muss. Mit Ragnar Ache hat Kwasniok wiederum einen Joker, der die Statik des Kölner Spiels durch seine Stärke als Zielspieler ändern kann. Mit dem Torjäger gibt es einen guten Abnehmer für Flanken sowie einen Spieler, der auch mal einen langen Ball festmachen kann.

Mit Profis wie Florian Kainz und eben Waldschmidt kann der Trainer das technische Niveau seiner Mannschaft nochmal hochschrauben und ihr mehr Kreativität geben. Dadurch ist Kwasniok in der Lage, im Spiel auf verschiedene Situationen zu reagieren. Und seine Joker werden immer hochmotiviert sein. Denn wegen der großen Konkurrenz müssen sie ihre Einsätze nach Einwechslung nutzen, um sich für die Startelf zu empfehlen. Wer nicht überzeugt, dem droht weiter die Bank. Diese neue Kölner Breite hat sich bereits in den ersten beiden Pflichtspielen als wichtig erwiesen und wird den Geißböcken im Saisonverlauf bestimmt noch den ein oder anderen weiteren Punkt bringen.


Sechs Bundesliga-Debütanten gegen Mainz: FC-Profis beweisen sich in der höchsten deutschen Spielklasse

OF Kristoffer Lund bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Mainz 05 (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Sechs Bundesliga-Debütanten gegen Mainz: FC-Profis beweisen sich in der höchsten deutschen Spielklasse

Mit dem Erfolg gegen den FSV Mainz 05 feierte der FC seine Bundesliga-Rückkehr. Dabei gab es für einige Spieler eine Premiere beim 1. FC Köln: Mehrere FC-Profis beweisen sich bei Bundesliga-Debüt.

Einmal in der Bundesliga spielen ist das Ziel vieler Fußballer. Einige Spieler schafften am Sonntag dieses Ziel beim 1. FC Köln: Mehrere FC-Profis beweisen sich bei Bundesliga-Debüt.

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Für gleich sechs Kölner Spieler ging am Wochenende ein Traum in Erfüllung, den viele Fußballer haben: Joel Schmied, Kristoffer Lund, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Said El Mala und Cenk Özkacar feierten beim Sieg des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05 ihr Debüt in der Bundesliga. Und alle sechs deuteten zumindest schonmal an, dass sie das erforderliche Niveau für die höchste deutsche Spielklasse besitzen. Mit soliden Leistungen ohne große Fehler, aber dafür viel Einsatzwillen sorgten sie mit dafür, dass am Ende der Auftaktsieg stand. Nur Isak Johannesson fiel im Vergleich etwas ab, konnte nicht noch wie im Pokal gegen Jahn Regensburg der Taktgeber sein. Aber das ist noch kein Grund zur Beunruhigung. Denn das Potenzial hat der Mittelfeldspieler unbestritten.

Von Anfang an auf Bundesliga-Niveau

Damit deutet sich schonmal an, dass Kessler die Mannschaft mit Spielern wie Lund, Sebulonsen oder Özkacar gut für die Bundesliga verstärkt haben dürfte. So kann der Sprung von der zweiten in die erste Liga wie bei der Begegnung gegen Mainz gelingen. Dabei profitieren die Debütanten bestimmt auch davon, dass es in der Kölner Mannschaft einen guten Mix gibt mit noch einigen Profis, die bereits viele Partien im deutschen Oberhaus absolviert haben. Diese Akteure können gerade jetzt in den ersten Spielen vorangehen und sorgen mit dafür, dass mögliche Anpassungsprobleme der Neuen weniger schlimm sind.

Gleichzeitig gibt es bei den Debütanten noch Potenzial nach oben. Alle waren solide, aber nicht überragend. So landeten sie bei den Noten von come-on-fc.com alle – mit Ausnahme von Johannesson – im Dreierbereich. Eine herausragende Leistung ist bei der ersten Partie jedoch auch noch nicht zu erwarten. Dass Profis wie Schmied, Sebulonsen oder El Mala aber von Anfang an solide funktionieren, ist für den FC sehr wichtig, um nicht direkt in den Abstiegsstrudel zu rutschen. Das haben die Geißböcke den Aufsteigern der Vorsaison jetzt schon voraus. Denn der FC St. Pauli brauchte damals bis zum 5. Spieltag für den ersten Saisonsieg, Holstein Kiel sogar bis zum 9.

Weitere Entwicklung bleibt abzuwarten

Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Bundesliga-Neulinge in den kommenden Wochen weiter beweisen. Denn eine Partie hat natürlich noch keine endgültige Aussagekraft. Trotzdem dürfen die FC-Fans eine Entwicklung erwarten. Denn im Idealfall steigern sich die Debütanten mit der Zeit. So dürfte sich Trainer Kwasniok zum Beispiel von seinen Schienenspielern Lund und Sebulonsen bestimmt noch mehr Einfluss in der Offensive wünschen. Oder dass Johannesson wieder mehr zum Taktgeber im Mittelfeld wird. Interessant werden auch die möglichen Fortschritte von Said El Mala sein, der mit einigen Dribblings sein enormes Potential bereits andeutete. Jedoch muss der Youngster sich gerade in der Entscheidungsfindung noch verbessern, was für ein Talent in seinem Alter aber vollkommen normal ist.

Dabei ist der teuerste Kölner Transfer noch gar nicht zum Zug gekommen. Rav van den Berg saß gegen Mainz noch 90 Minuten auf der Bank. Der Innenverteidiger muss noch einen Rückstand aufholen, da er vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Gerade bei ihm dürfte spannend sein, ob der 21-Jährige ähnlich wie die anderen auch direkt auf Bundesliga-Niveau mitspielen kann und sein großes Potential, wegen dem ihn die Geißböcke verpflichtet haben, sofort zeigen kann. Aber selbst wenn van den Berg noch eine etwas längere Anlaufzeit braucht, haben die anderen Debütanten angedeutet, dass er sich diese nehmen kann, weil die Kölner auch so schon in der Bundesliga mithalten können.


Seelöwen, Pinguine und Greifvögel: So lief der FC-Zootag 2025

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Kölner Zoo
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Seelöwen, Pinguine und Greifvögel: So lief der FC-Zootag 2025

Wie im vergangenen Jahr hat der FC gemeinsam mit dem Kölner Zoo zum FC-Zootag eingeladen. Dabei unterstützten verschiedene Profis die Mitarbeitenden tatkräftig. So lief der Zootag des 1. FC Köln.

Neben Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson und Dora Zeller waren auch weitere FC-Profis im Einsatz. Am Dienstag hieß es für die Geißböcke anpacken beim Geißbock. So lief der Zootag des 1. FC Köln.

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Am Dienstag war es wieder soweit. Einige der FC-Profis kamen zum FC-Zootag, den der 1. FC Köln im Zusammenarbeit mit dem Kölner Zoo veranstaltete. Am letzten Ferientag der Sommerferien gab es für viele Familien nochmal ein besonderes Event. Zwischen 14 und 16 Uhr unterstützten Joel Schmied, Isak Johannesson, Sebastian Sebulonsen, Kristoffer Lund und Dora Zeller die Mitarbeitenden des Kölner Zoos. Dabei halfen sie tatkräftig bei den Fütterungen und Shows. Sebulonsen fütterte gemeinsam mit Zeller die Pinguine, Lund half bei den Greifvögeln und Johannesson verschlug es ins Seelöwen-Becken.

Aktionen für die Besucher

Neben dem echten Hennes, der es sich im Schatten gemütlich machte und sich auf seinen ersten Saisonauftritt am Sonntag beim Heimspiel gegen den SC Freiburg vorbereitet, war für die Kinder im Zoo auch der Pänzclub-Hennes vor Ort und stand für Fotos bereit. Beim bunten Rahmenprogramm gab es neben einer Zoo-Rallye und vielen Mitmach-Aktionen auch eine Autogrammstunde.


Der FC macht ernst: Bekommt Lukas Kwasniok jetzt Wunschspieler Raphael Obermair?

Raphael Obermair vom SC Paderborn
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Der FC macht ernst: Bekommt Lukas Kwasniok jetzt Wunschspieler Raphael Obermair?

Macht Thomas Kessler jetzt ernst? Der 1. FC Köln kämpft um Raphael Obermair. Anscheinend sind die unterschiedlichen Vortsellungen bei den Transfermodalitäten zu überbrücken.

Geht jetzt alles ganz schnell? Wenige Tage vor dem Transferschluss wollen die Geißböcke noch einmal zuschlagen. Der 1. FC Köln kämpft um Raphael Obermair. Wie die „Bild“ berichtet liegen die Teams mit ihren Vorstellungen gar nicht mehr so weit auseinander.

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Am Morgen haben die Kölner einen weiteren Abgang bekannt gegeben, ein weiterer Zugang könnte in den Startlöchern stehen. Wie die „Bild“ berichtet haben die Kölner ein weiteres Angebot für Raphael Obermair abgegeben. Sportdirektor Thomas Kessler scheint ernst zu machen und Neuverpflichtung Nummer elf eintüten zu wollen. Demnach habe das letzte Angebot der Kölner bei rund zwei Millionen Euro gelegen. Eine stolze Summe für den Schienenspieler. Schließlich läuft dessen Kontrakt nur noch bis zum kommenden Sommer, der Marktwert wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt und die Bundesliga-Erfahrung fehlt dem 29-Jährigen auch. Dennoch hat das Angebot bislang nicht ausgereicht. Wie das „Westfalen-Blatt“ am Montag berichtet hat, fordert der SCP 2,7 Millionen Euro.

Neuer Anlauf beim Jahn

Gut möglich, dass sich die Teams irgendwo in der Mitte bald einigen. Denn so wirklich glücklich ist keiner mit der aktuellen Situation. Der FC will den Schienenspieler unbedingt verpflichten, braucht nach der Ausbootung von Leart Pacarada einen weiteren Außenbahnspieler. Obermair hat bereits angedeutet, dass er gerne zum FC wechseln würde. Zuletzt hat der Kapitän der Ostwestfalen schon das Training verpasst. Und Paderborn wird sich sicherlich nicht mit einem Spieler rumschlagen wollen, der mit dem Kopf schon bei einem anderen Verein ist. Es könnte also schnell Bewegung in die Sache kommen. Zuletzt gab es aber auch Misstöne zwischen den beiden Clubs. Paderborn war nicht sonderlich glücklich über das öffentliche Buhlen von Lukas Kwasniok.

Der Kölner Coach unterstellte seinem Ex-Verein zudem unterschwellig, nicht ganz die Wahrheit gesagt zu haben, als der SCP von einem Kölner Angebot nichts wissen wollte. Die verbale Retourkutsche ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Dennoch scheint eine Einigung in Sicht zu sein. Damit hätte der FC seinen Kader weitestgehend zusammen. Es soll allerdings noch Abgänge geben. Ob noch ein weiterer Stürmer verpflichtet wird, ist indes eher unwahrscheinlich.


Wechsel bestätigt: Das sagen Florian Dietz und Thomas Kessler

Florian Dietz soll im Fokus von Schweinfurt stehen?
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Wechsel bestätigt: Das sagen Florian Dietz und Thomas Kessler

Der FC hat den ersten aussortierten Spieler abgegeben. Es gibt einen weiteren Abgang beim 1. FC Köln: Florian Dietz wechselt zum SSV Jahn Regensburg. Das sagen Florian Dietz und Thomas Kessler.

Es hatte sich am Morgen schon angedeutet, nun ist es offiziell. Es gibt einen weiteren Abgang beim 1. FC Köln: Florian Dietz wechselt zum SSV Jahn Regensburg. Das sagen Spieler und die sportliche Leitung der Kölner.

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Nun ist es also offiziell: Florian Dietz verlässt den FC nach fünf Jahren. „Die Zeit beim FC war sehr besonders für mich. Für Köln in der Bundesliga und in der Conference League aufzulaufen, war mein bisheriges Karrierehighlight“, sagte Dietz. Tatsächlich war der Stürmer unter Steffen Baumgart aus der U21 hchgezogen worden und kam im europäischen Wettbewerb zum Einsatz. „Ich bin dankbar, hier diese Möglichkeit bekommen zu haben. Jetzt war klar, dass es sportlich für mich beim FC nicht weitergeht. Deshalb habe ich mich für den Wechsel nach Regensburg entschieden und freue mich auf meine neue Herausforderung. Dem gesamten FC wünsche ich eine erfolgreiche Saison in der Bundesliga.“ Der FC hat damit den ersten Spieler offenbar von der Payroll bekommen.

Neuer Anlauf beim Jahn

„Wir haben im Sommer sehr offene Gespräche mit Florian geführt und ihm dabei aufgezeigt, dass es für ihn beim FC schwer sein wird, auf Einsatzzeiten zu kommen und für den Spieltagskader berücksichtigt zu werden“, sagte Thomas Kessler. „In der gemeinsamen Abwägung war schnell klar, dass ein Wechsel für seine weitere Laufbahn der richtige Schritt ist.“ Dietz war schon zu Beginn der Vorbereitung von den Kölner Verantwortlichen aussortiert worden, war auch nicht mit nach Bad Waltersdorf ins Trainingslager in der Steiermark gereist. Der Abschied war also nur eine Frage der Zeit. Allerdings gab es lange keinen Abnehmer für den Angreifer. In der vergangenen Spielzeit war der Stürmer an den SCR Altach nach Österreich verliehen worden.

Dietz hatte in der Zeit beim FC immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen unter anderem mit einem Kreuzbandriss, der ihn lange beschäftigt hat. „Besonders imponiert hat mir, wie Florian im Laufe seiner Karriere immer wieder mit Rückschlägen umgegangen ist und sich dabei stets kompromisslos in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Mit dem SSV Jahn Regensburg hat er einen ambitionierten Verein gefunden, bei dem er seine Stärken einbringen kann. Für seinen Einsatz im FC-Trikot danken wir ihm herzlich und wünschen ihm für die kommenden Aufgaben sportlich wie persönlich nur das Beste“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler. 


1. FC Köln gibt Florian Dietz an Regensburg ab

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1. FC Köln gibt Florian Dietz an Regensburg ab

Offenbar rutscht der erste aussortierte Spieler von der Payroll des 1. FC Köln: Florian Dietz wechselt wohl zu Jahn Regensburg. In der 3. Liga will der Angreifer seiner Karriere wieder Schwung verleihen.

In der vergangenen Spielzeit spielte Sargis Adamyan für den Jahn, nun kommt wohl ein anderer Stürmer vom 1. FC Köln: Florian Dietz wechselt wohl zu Jahn Regensburg. Das berichtet die „Bild“.

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Der FC hat den ersten Spieler offenbar von der Payroll bekommen. Wie die „Bild“ am Dienstagmorgen berichtet, verlässt Florian Dietz die Geißböcke und wird sich Jahn Regensburg anschließen. Ausgerechnet jenem Verein, an den Sargis Adamyan in der vergangenen Spielzeit ausgeliehen war. Dietz war schon zu Beginn der Vorbereitung von den Kölner Verantwortlichen aussortiert worden, war auch nicht mit nach Bad Waltersdorf ins Trainingslager in der Steiermark gereist. Der Abschied war also nur eine Frage der Zeit. Allerdings gab es lange keinen Abnehme für den Angreifer. Dietz war schon in der Vorsaison von Gerhard Struber aus dem Kader gestrichen worden, es folgte eine Leihe zum SCR Altach nach Österreich. Der Stürmer hatte wie Sargis Adamyan und Steffen Tigges vergeblich auf den Durchbruch beim FC gehofft.

Neuer Anlauf beim Jahn

Umso erstaunlicher, dass der Vertrag des Angreifers im vergangenen Sommer dann noch einmal verlängert wurde. Dietz war unter Steffen Baumgart in den Profi-Kader aufgerückt. Mehrere Verletzungen hatten den Angreifer immer wieder zurückgeworfen. Zuletzt standen ein Wechsel zum 1. FC Schweinfurt sowie eine Verpflichtung des MSV Duisburg im Raum, daraus wurde aber nichts. Nun zieht es den Stürmer offenbar in die Oberpfalz. Regensburg hat bislang einen durchwachsenen Saisonauftakt hingelegt. Der Jahn verlor zu Beginn der Saison drei Pflichtspiele in Folge, darunter das Pokal-Aus gegen den FC. Am vergangenen Samstag gab es den ersten Saisonerfolg gegen Schweinfurt. Für Sargis Adamyan sowie die drei weiteren aussortierten Spieler gibt es zwar Angebote, aber noch keine Lösung, wie es weitergeht. Die Zeit rennt. Thomas Kessler bleiben für die kommenden Kaderentscheidungen nur noch sieben Tage. Dann schließt das Transferfenster.


Nur noch 7 Tage Transferfenster – was beim 1. FC Köln noch passieren kann und muss

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Nur noch 7 Tage Transferfenster – was beim 1. FC Köln noch passieren kann und muss

Bis einschließlich kommenden Montag können die Teams der Bundesliga neue Spieler verpflichten. Es bleiben also noch sieben Tage, in denen auch bei den Kölnern noch etwas passieren kann und auch muss. Was sich beim 1. FC Köln noch am Kader tun kann.

Mehr als 20 Transferhandlungen hat Thomas Kessler auf seiner Liste in diesem Sommer schon stehen. Dazu einige ausgemusterte Spieler. Doch es könnte noch einmal Bewegung in die Sache kommen. Was sich beim 1. FC Köln noch am Kader tun kann.

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Thomas Kessler kann man in diesem Sommer wahrlich keine Untätigkeit vorwerfen. In seiner ersten Transferphase als Sportdirektor hat der ehemalige Kölner Keeper ziemlich viel bewegt. Zehn Sommer-Neuverpflichtungen stehen auf der Seite der Zugänge. Bis auf Rav van den Berg kam bislang jeder Spieler, der in diesem Sommer verpflichtet wurde, auch schon zum Einsatz. Auf der anderen Seite stehen zahlreiche Abgänge. Der FC hat ein komplett neues Gesicht bekommen. Sportlich hakt es zwangsläufig auch noch an der ein oder anderen Stelle, die Ergebnisse stimmen aber bislang. Und die Kaderveränderungen sind noch nicht abgeschlossen. Es soll noch mindestens einen Zugang, ganz sicher aber einige Abgänge geben. Dabei rennt die Zeit. Den Kölnern bleiben noch sieben Tage, bevor am kommenden Montagabend das Transferfenster schließt.

Mögliche Zugänge

Auf der Seite der Neuverpflichtungen steht aktuell nur noch ein Name. Raphael Obermair wird weiterhin gehandelt. Die Kölner brauchen einen weiteren linken Schienenspieler. Denn durch die Ausbootung von Leart Pacarada und den Abgang von Max Finkgräfe ist das die einzige Position im Kader, die nicht doppelt besetzt ist. Der Kapitän des SC Paderborn steht ganz oben auf der Liste und aktuell macht es den Anschein, als fehle Plan B. Dabei ist alles andere als gesagt, dass die Kölner den Wunschspieler von Lukas Kwasniok auch bekommen. Zwar will auch Obermair zum FC kommen, doch die Ostwestfalen sollen wie berichtet eine Forderung von utopischen 2,7 Millionen Euro aufgerufen haben. Die Vorstellung liegt deutlich über denen der Kölner und auch deutlich über dem Marktwert.

Die Fronten scheinen zudem verhärtet. Zuletzt gab es einige Misstöne. Und Obermair soll sich wie das „Westfalen-Blatt“ berichtet vom Training abgemeldet haben. Weil der „Kopf frei“ bekommen möchte. Eine zerfahrene Situation. Fakt ist, dass Obermair einen gültigen Vertrag beim SCP hat – wenn auch nur noch bis 2026. Darüber hinaus sehen die Kölner Kaderplaner keine zwingende Notwendigkeit, noch einmal aktiv zu werden. Kwasniok gab in einer Talkrunde in der vergangenen Woche an, dass es auch nicht dringend einen weiteren Stoßstürmer brauche. Allerdings sind die Kölner spätestens nach der Ausbootung von Imad Rondic in vorderster Front sehr dünn besetzt. Mit Ragnar Ache und Marius Bülter verfügen die Kölner eigentlich nur über zwei klassische Stürmer. Ein weiterer Zugang erscheint nicht ausgeschlossen.

Erster Abgang fix

Ende vergangener Woche haben die FC-Bosse dann ihren Kader noch einmal an drei Stellen verkleinert. Der FC will natürlich Abnehmer für Rondic, Pacarada und Jacob Christensen finden. Denn die drei Akteure belasten die Payroll. Dafür sind die Kölner offenbar auch bereit, die Spieler für eine geringe bis gar keine Ablöse abzugeben. Interessenten soll es geben, eine Lösung bislang jedenfalls noch nicht. Doch dabei soll es nicht bleiben. Nach wie vor ist der FC auf der Suche nach Abnehmer für potenzielle Leihspieler. Julian Pauli stand in den beiden Pflichtspielen nicht im Kader. Dem Kölner Youngster wollen die FC-Bosse Spielzeit über eine Leihe ermöglichen – und das mindestens in der 2. oder zur Not 3. Liga. Aktuell deutet sich noch kein Wechsel an.

Ähnlich verhält es sich mit den Nachwuchsspielern Neo Telle und Emin Kujovic. Die beiden Akteure sollen ebenfalls verliehen werden, sind aktuell aber Teil des U21-Kaders. Bei Telle gestaltet sich die Situation insofern schwierig, weil der Vertrag des Innenverteidigers ausläuft. Wollen die Kölner ein Leihkonstrukt anstreben, muss der Youngster einen neuen Kontrakt unterschreiben. Wie es mit dem bereits zuvor ausgemusterten Sargis Adamyan weitergeht, ist ebenfalls noch offen. Dem Armenier lagen Angebote vor, eine Einigung gab es aber nicht. Dem Vernehmen nach, weil sich FC und Spieler nicht auf eine Abfindung einigen konnten. Anders verhält es sich bei Florian Dietz: Der Stürmer wechselt in die 3. Liga zum SSV Jahn Regensburg. Das haben die Vereine am Vormittag bestätigt.


Kommentar: Ein perfekter Start, aber ein zwiespältiger

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln nach dem Erfolg über Mainz
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Kommentar: Ein perfekter Start, aber ein zwiespältiger

Mit zwei Pflichtspiel-Siegen und diese auch auswärts ist der FC nach den Ergebnissen perfekt in die neue Saison gestartet. Das versprochene Spektakel lässt noch auf sich warten. Ob es das aber am Ende braucht, ist eine andere Frage. Ein Kommentar zum Auftakt des 1. FC Köln.

Zwei Siege zum Saisonauftakt hätten im Frühsommer wohl viele Fans unterschrieben. Die Auftritte gegen Regensburg und Mainz lassen den Beobachter aber auch in einem Zwiespalt zurück. Ein Kommentar zum Auftakt des 1. FC Köln.

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Zwei Auswärtsspiele, zwei Siege, zwei emotionale Explosionen in der Nachspielzeit – nach den nackten Ergebnissen ist dem FC ein ziemlich guter Start in die neue Saison gelungen. Das sollte man trotz der doch überschaubaren spielerischen Leistung nicht herunterspielen. Der FC ist nach der Tabelle in der Bundesliga bereits nach dem ersten Spieltag angekommen, hat sehr früh die ersten wichtigen Punkte auf dem Konto und gleichzeitig bewiesen, dass die Kölner mit einer neu zusammengewürfelten Truppe gegen einen Bundesligisten mithalten können, sogar gegen einen, der in dieser Spielzeit (noch) europäisch unterwegs ist. Das hätten sicherlich viele Fans sofort unterschrieben, als die DFL den Spielplan für die nun laufende Saison herausgegeben hat.

Der FC kann von der Bank nachlegen

Der Start ist geglückt und das ermöglicht Lukas Kwasniok und seinem Team Luft, um die kommenden Wochen in ruhigen Fahrgewässern anzugehen. Ein Pokal-Aus verbunden mit einer Auftakt-Niederlage hätte Zweifel an dem Unterfangen Klassenerhalt und dann natürlich auch an der Kaderzusammenstellung genährt. Insofern kann der FC aus den beiden Pflichtspiel-Siegen Kraft, Selbstvertrauen und Motivation schöpfen. Man sollte aber nicht den Fehler machen, hinter den Erfolgen eine Zermürbungs-Taktik als Allheilmittel für die Bundesliga abzuleiten. Sicherlich wird die Doppelbelastung der Mainzer in den taktischen Überlegungen der Kölner eine Rolle gespielt haben. Das gaben Marvin Schwäbe und Lukas Kwasniok nach der Begegnung auch zu. Allerdings darf, kann und wird das nicht der Masterplan für die Begegnung gewesen und erst recht nicht für die kommenden Aufgaben sein.

Fakt ist, dass der FC von der Bank qualitativ nachlegen kann. Gegen Mainz brachte der Coach vor allem Akteure, die spielerische Lösungen suchen und sie wie im Fall von Luca Waldschmidt mit seiner grandiosen Flanke vor dem 1:0 auch gefunden haben. Fakt ist aber auch, dass das Spiel erst durch die Rote Karte eine neue Dynamik bekommen hat. Zur Wahrheit gehört zudem, dass sich die Kölner sowohl gegen Regensburg als auch gegen die Rheinhessen in der Vorwärtsbewegung extrem schwer getan haben. Natürlich spricht der 1:0-Erfolg für eine stabile Defensivleistung – aber war sie das? Marvin Schwäbe bekam so gut wie gar nichts zu tun. Sicherlich auch, weil die Kölner Abwehrspieler bei den Mainzer Versuchen immer wieder ein Bein, ja auch mal einen Arm oder den Körper an der Kugel hatten.

Noch kein Spektakel

Dass den 05ern nicht viel im Schlussdrittel gelang, lag aber ganz sicher auch daran, dass mit Jonathan Burkardt die Mainzer Torgefahr der Vorsaison die wenigen Kilometer nach Frankfurt abgewandert ist. Weder Benedict Hollerbach noch Nelson Weiper erfüllten die Aufgabe eines klassischen Mittelstürmers ausreichend. Nur deutete auf den Siegtreffer der Kölner mindestens genauso wenig hin. Denn nach vorne war das Heilmittel viel zu oft der lange Ball. Der Kölner Spielaufbau war überschaubar, nicht selten war der sichere Pass das bevorzugte Mittel – und das ganz offensichtlich nicht im Sinne des Trainers, der an der Seitenlinie nicht nur durch das FC-Trikot auffiel. Von dem versprochenen Spektakel sind die Geißböcke bislang noch ein Stück weit entfernt.

Nun wissen die FC-Fans ja schon seit der vergangenen Spielzeit, dass das Ergebnis vor der Schönspielerei steht. Schließlich werden einzig die Punkte über den Verbleib in der Liga entscheiden. Das muss nicht gefallen, kann aber am Ende der Saison den Ausschlag geben. Und da ist noch ein anderer nicht unwesentlicher Punkt: Den Geißböcken gelangen die beiden Erfolge auch durch Willen, Leidenschaft, Glaube und Moral. Anders sind die späten Tore in dem eigentlich verloren geglaubten Spiel in Regensburg und dem Abnutzungskampf in Mainz nicht zu erklären. Bekanntlich sind genau das die Tugenden, um im Abstiegskampf zu bestehen – und an dem wird sich der FC sicherlich erst einmal orientieren müssen.