Nach Trainingslager: Das sind die Streichkandidaten beim 1. FC Köln

Jaka Cuber Potocnik, Fayssal Harchaoui, Meiko Wäschenbach, Julian Pauli, Gerhard Struber, Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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Nach Trainingslager: Das sind die Streichkandidaten beim 1. FC Köln

Der FC hat die Steiermark wieder verlassen, die Heimreise nach Köln angetreten. Am Dienstag beginnt die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den Hamburger SV. Es gibt noch letzte Fragezeichen beim Kader des 1. FC Köln: Das sind die Streichkandidaten.

Das Trainingslager ist beendet, nun steht noch die Kaderverschlankung beim FC aus. Für einige Spieler steht ein Leih-Konstrukt an, für andere die Rückkehr in die U21. Es tut sich noch was im Kader des 1. FC Köln: Das sind die Streichkandidaten.

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Am frühen Nachmittag hat die Mannschaft des 1. FC Köln das Teamhotel in der Steiermark verlassen und die Heimreise nach Köln angetreten. Nach einer Woche mit zwei erfolgreichen Testspielen und intensiven Trainingseinheiten endet somit das Trainingslager in Bad Waltersdorf. Die harte Arbeit in Österreich ist beendet, es beginnt die Vorbereitung auf den Ligaauftakt gegen den Hamburger SV am Freitagabend (SAT1, 20:30 Uhr). Bevor die erste Trainingseinheit am Dienstag ansteht, wird noch die angekündigte Kaderverschlankung stattfinden. Diese sollte ja eigentlich schon vor dem Trainingslager beendet sein. FC-Trainer Gerhard Struber wollte mit einem verkleinerten Kader nach Österreich reisen. Durch die Verletzungen von Florian Kainz und Max Finkgräfe entschieden sich die FC-Bosse bekanntlich um.

“Wir müssen ihn in Spielpraxis bringen“

Nach der Ausbootung von Nikola Soldo und aufgrund der drei Verletzungen in der Vorbereitung, ist es eher unwahrscheinlich, dass ein weiterer Spieler für Gespräche freigestellt wird. Vielmehr sind die Kölner an Leih-Konstrukten interessiert. Der heißeste Kandidat ist Maximilian Schmid. „Maxi Schmid hat es in der Vorbereitung bislang sehr ordentlich gemacht. Bei der großen Konkurrenz in der Offensive wird er sich aber nur sehr schwerlich durchsetzen“, sagte Christian Keller während des Trainingslagers in einer Medienrunde. „Er ist ein super guter Junge, ein toller Charakter. Wir müssen ihn in Spielpraxis bringen“, so Keller weiter.

Angesichts der breiten Offensive von neuen Angreifern und den guten Eindrücken, die unter anderem Tim Lemperle und Damion Downs hinterlassen haben, wird es mit der Spielpraxis beim FC schwer. Auch bei Roda setzte sich der Offensivspieler zum Ende der Saison nicht mehr durch. Nun heißt es wohl also, den passenden Club und die passende Liga zu finden. „Er ist kein alleiniger Neuner, sondern eine zweite oder hängende Spitze. Wir versuchen, ihn nochmal in ein Leihkonstrukt zu bringen, sofern er das auch möchte“, sagte Keller. Auch Jacob Christensen schien ein potenzieller Leihspieler sein zu können. Vermutlich gekoppelt an die Personalie Dejan Ljubicic. Sollte der Österreicher dem FC treu bleiben, wäre die Konkurrenz für den 23-Jährigen wohl zu groß. Durch den erlittenen Kreuzbandriss dürfte sich eine Leihe allerdings erübrigt haben.

Potocnik zurück in die U21?

Nachdem Fayssal Harchaoui wieder zurück in die U21 gekehrt ist, dürften auch weitere Nachwuchsspieler wieder den Weg in die Kölner Reserve antreten. Das wird ohnehin der Plan gewesen sein, möglicherweise haben die FC-Bossen auf eine Überraschung bei den Eigengewächsen gehofft. Mit Julian Pauli haben sie diese auch bekommen. Der 19-Jährige wird wohl seine Chancen bei den Profis erhalten. Nach den Einsatzzeiten zu urteilen, wird also auch Jaka Potocnik erst einmal wieder bei der U21 unterkommen. Zumal für den jungen Slowenen die Konkurrenz ähnlich groß ist, wie für Schmid.

Ein Wackelkandidat könnte dagegen Meiko Wäschenbach sein. Der U19-Pokalgewinner könnte nach der Verletzung von Max Finkgräfe eine Option auf der linken Verteidigerposition werden, wenn sich Struber nicht für die Routiniers Leart Pacarada oder Dominique Heinz entscheidet.

Jonas Urbig: „Qualität ist hoch“

Timo Hübers für den 1. FC Köln

Komplizierte Personalie

Das sind die Gewinner der Vorbereitung

Tim Lemperle vom 1. FC Köln im Angriff.
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Das sind die Gewinner der Vorbereitung

Seit fünf Wochen arbeitet der FC auf den Saisonstart am kommenden Freitag hin. Das Ziel von Gerhard Struber und den Geißböcken lautet schnellstmögliche Rückkehr in die Bundesliga. Dabei konnten nicht alle Spieler bislang überzeugen beim 1. FC Köln: Aber das sind die Gewinner der Vorbereitung.

Zum Ende der Vorbereitung haben sich beim FC viele Fragezeichen in Ausrufezeichen verwandelt. Die erste Elf zeichnet sich deutlich ab und es gibt einige Profiteure vom neuen Trainer des 1. FC Köln: Das sind die Gewinner der Vorbereitung.

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Die Ausgangslage war für den 1. FC Köln nach dem letzten Spieltag der vergangenen Saison keine einfache. Zu viele Fragezeichen standen hinter dem Abstieg in die 2. Bundesliga. Allerdings war angesichts der Transfersperre, aber auch gerade aufgrund des Gangs ins Unterhaus schnell klar, dass das Szenario einige gute Chancen bietet. Seit fünf Wochen arbeiten die Kölner nun intensiv in der Saisonvorbereitung, haben das Ziel schnellstmöglicher Aufstieg in den Fokus genommen und schon jetzt zeichnet sich ab, dass einige Spieler diese Chance sehr gut genutzt haben.

Vor wenigen Wochen der Profi-Vertrag, nun direkt das Startelf-Debüt?

Der große Gewinner der Vorbereitung heißt wohl Julian Pauli. Der Innenverteidiger ist auf jeden Fall einer der ganz großen Profiteure der Transfersperre. Schon im Winter hatte Christian Keller angekündigt, dass man aufgrund der Sanktion auch den eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft integrieren müsse. Vermutlich hat selbst der Sportdirektor noch nicht mit Pauli gerechnet. Da nach dem Abgang von Jeff Chabot und der Ausbootung von Nikola Soldo mit Timo Hübers und Dominique Heintz nur noch zwei routinierte, fitte etatmäßige Innenverteidiger im Kader der Kölner stehen, war klar, dass gerade auf dieser Position die Youngster ran müssen. Pauli hat, wenige Wochen nach dem Unterzeichnen seines ersten Profivertrags, mehr als überzeugt, seine Chance wie kein anderer genutzt. Gut möglich, dass der 19-Jährige gegen den HSV aufläuft.

Die Leihe hat sich ausgezahlt

Eingespielte Routine oder junge Unbekümmertheit? Diese Frage kann sich Gerhard Struber gleich auf mehreren Positionen einer vermeintlichen Startelf stellen. In den meisten Fällen scheint die Wahl auf die jüngere Variante zu fallen. Wohl auch im Angriff. Dort zeigte vor allem Tim Lemperle eine beeindruckende Vorbereitung. Der Angreifer war bekanntlich an Greuther Fürth verliehen, sammelte dort viel Spielpraxis und offenbar auch viel Selbstvertrauen. Auch, wenn er bei den Mittelfranken nicht gerade als Knipser auffiel, zeichnete den Offensivspieler in der Vorbereitung auch eine gewisse Torgefahr aus. Zudem passen Tempo und Spielwitz zum Struber-Fußball. Lemperle sollte die Nase im Vergleich zu den Routiniers deutlich vorne haben.

Neuer Abwehrchef, neuer Spielführer

Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet. Am Freitag bestätigte Gerhard Struber seinen neuen Kapitän. Timo Hübers wird die Mannschaft in der kommenden Saison anführen – eine logische Entscheidung. Hübers setzte sich bei der Wahl des neuen Spielführers unter anderem gegen die Kölner Gesichter Jan Thielmann und Mark Uth durch. Der 28-Jährige wird als unumstrittener Abwehrchef in die Saison gehen, ist Stammspieler und gehört zu den routiniertesten Spielern des Teams. Allerdings profitierte der Innenverteidiger auch von der Verletzung seines Vorgängers Florian Kainz, der wie berichtet mehrere Wochen ausfallen, aber eine wichtige Rolle im Mannschaftsrat einnehmen wird. „Den FC als einer der Repräsentanten nach außen darstellen zu dürfen, ist eine coole Sache“, sagte Hübers.

Profiteur vom neuen Trainer

Auch wenn der 1. FC Köln unter Gerhard Struber wieder zu einem attraktiven Offensivfußball zurückkehren will, unterscheidet sich das Spiel des neuen Coaches doch sehr von dem Baumgartschen Stil. Während der Ex-Trainer bekanntlich das Heil über die Außen suchte, scheint Struber ein Freund der engen Raute zu sein. Davon profitiert Denis Huseinbasic. Denn obwohl der neue Trainer nur noch mit einem Sechser spielt, scheint der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina in der Stammelf gesetzt zu sein. Gemeinsam mit Dejan Ljubicic und Eric Martel heilt der 23-Jährige das Zentrum defensiv kompakt und setzte in den Testspielen auch immer in der Offensive gute und wichtige Akzente. In dieser Form kann Huseinbasic sehr wichtig für die Mannschaft werden.

Die jungen Hoffnungsträger

Dass der Trend beim 1. FC Köln eher Richtung Jugend ausschlägt, beweisen neben Julian Pauli auch noch andere Eigengewächse, die sich durchaus Hoffnung auf Einsatzzeit machen dürfen. Dabei hatte Elias Bakatukanda ein wenig Pech. Der Innenverteidiger litt unter muskulären Problemen, fiel eine gewisse Zeit aus und könnte so Julian Pauli die Tür geöffnet haben. Dennoch wird auch der Abwehrspieler angesichts der dünnen Personaldecke in der Abwehr eine wichtige Rolle in Strubers Planungen spielen. Eine ordentliche Bewerbung gab auch Damion Downs ab, dem das Spiel neben Tim Lemperle ganz offensichtlich gut tut. Es würde also nicht überraschen, wenn Lemperle und Downs gegen den HSV die Doppelspitze bilden.


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Urbig zur neuen Rolle

Ljubicic zu Leeds?

Vorbereitungsbilanz: Sieben Spiele, sechs Siege, einige Tore – aber auch zu viele verletzte Spieler

Gerhartd Struber vom 1. FC Köln spricht mit Teilen der Mannschaft
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Vorbereitungsbilanz: Sieben Spiele, sechs Siege, einige Tore – aber auch zu viele verletzte Spieler

Die Saisonvorbereitung geht auf die Zielgerade, da geht es für den FC direkt weiter mit der Vorbereitung auf das erste Ligaspiel. Sportlich gesehen können Gerhard Struber und seine Mannschaft durchaus zufrieden mit den vergangenen fünf Wochen sein, zum Teil gab es aber auch ernüchternde Momente beim 1. FC Köln: So fällt das Fazit der Saisonvorbereitung aus.

In den letzten fünf Wochen nutzen die Spieler des FC die Gelegenheit, sich in Szene zu setzen, eine Bewerbung in eigener Sache abzugeben. Vor allem einige Youngster konnten durchaus überzeugen. Doch nicht alles lief rund beim 1. FC Köln: So fällt das Fazit der Saisonvorbereitung aus.

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Die Vorbereitung auf die neue Saison hat bei den Geißböcken ihre finalen Züge angenommen, da steht die für das erste Saisonspiel bereits vor der Tür. Der FC kehrt am Sonntag nach Köln zurück, bereits am Freitag steht die Begegnung gegen den Hamburger SV auf dem Spielplan, der Beginn der neuen Spielzeit, der Startschuss zum Unterfangen „schnellstmöglicher Aufstieg“. Fünf Tage bleiben den Kölnern, um die finalen Stellschrauben für das Duell gegen den Ex-Trainer und seine Rothosen zu finden. Die Grundlagen haben die Kölner in den vergangenen fünf Wochen gelelgt. Der FC blickt auf eine sportlich durchaus erfolgreiche, dennoch zum Teil aber auch sehr ernüchternde Saisonvorbereitung zurück.

Sechs Siege in sieben Spielen – auf dem Papier ein guter Schnitt

Dabei kann Gerhard Struber seiner Mannschaft keine großen Vorwürfe machen. Ähnlich wie schon einst obligatorisch unter Baumgart, hat der Coach kaum eine Möglichkeit liegengelassen, der FC-Welt zu erklären, dass er ein großer Fan der hohen Intensität sei. Seine Spieler haben ihn schnell ernst genommen, seine tdoch ordentlichen Einheiten akzeptiert, als nötig angesehen. In Sachen Athletik dürften die Kölner jedenfalls bereit für die neue Liga sein, ein Leistungsabfall ist hier sicherlich nicht so schnell zu erwarten. Auch spielerisch passt das Gebilde Struber und Mannschaft immer besser zusammen. Der jüngste Auftritt gegen Udinese war über Phasen sehr vielversprechend. Dass der Großteil der Kölner Leistungsträger beim FC geblieben ist, könnte darüberhinaus zu einem Vorteil werden.

Zwar trat der FC meist gegen unterklassige Mannschaften in der Vorbereitung an, dennoch erwies sich eigentlich nur Viktoria Köln als unangenehm. Sechs Siege aus sieben Spielen, vor allem aber die zum Teil ordentlichen Leistungen können sich unter dem Strich sehr gut sehen lassen – zumal die Kölner eine weitere Marschroute des Trainers in Teilen gut umsetzten: das Toreschießen. Tim Lemperle, Damion Downs oder auch Luca Waldschmidt – es scheint so, als haben die Geißböcke zwar nicht immer, aber immer öfter die richtige Abzweigung zum Tor, ihren Torriecher wiedergefunden – zumindest einige der Kölner Offensivspieler. Gerade das Duo Lemperle/Downs wirkt zum aktuellen Zeitpunkt besonders vielversprechend.

Der FC befindet sich auf einem guten Weg

Zudem hat Struber innerhalb weniger Wochen eine essentielle Vorgabe von Christian Keller eindrucksvoll umgesetzt: Die durch die Transfersperre nötige Integration des Nachwuchses. Der neue Coach hat offensichtlich keine Angst, junge Spieler ins kalte Wasser zu werfen. Julian Pauli stand gleich vier Mal in Serie in der Anfangsformation. Auch wenn gegen Udinese zunächst Dominique Heintz in der Innenverteidigung auf dem Platz war und vielleicht am Freitag den Vorzug erhält, wird Pauli in dieser Spielzeit sicherlich genauso sein Profi-, wenn nicht sogar Startelf-Debüt bei den Profis feiern, wie wohl auch Elias Bakatukanda. Und auch Downs darf sich sicherlich auf mehr Einsatzzeit freuen. Der FC befindet sich also auf einem sehr guten Weg. Könnte man meinen. Doch der Schein trügt.

Denn es lief bei weitem nicht alles rund bei den Geißböcken. Gerade beim Auftritt im zweiten Abschnitt gegen Viktoria Köln hat ganz offensichtlich der B-Anzug nicht mehr gepasst. Köln war fahrig, hat zu viel zugelassen, war selbst zu ungefährlich. Nicht umsonst haderte der Kölner Trainer mit seiner Mannschaft. Der qualitative Unterschied der beiden jeweils auflaufenden Mannschaften war enifach zu groß, je nach Position kommt nicht mehr viel von der Bank. Gerade in der Defensive ist der Kader nicht der breiteste.

Umso schwerer wiegen für den FC zurzeit Verletzungen. Mit Jacob Christensen hat sich am Samstag ein weiterer Spieler wohl schwerer verletzt, wird vermutlich ebenfalls Wochen ausfallen. Drei Spieler, davon zwei Leistungsträger haben sich seit dem Trainingsauftakt verletzt. Es wäre zu einfach, den Grund in der Trainings-, in der Belastungssteuerung zu suchen. Zumal es sich bei den Verletzungen nicht um typische Sportblessuren einer Überbelastung handelt. Schmerzhaft sind die Ausfälle allemal.

Trotz allem dürfte Struber ein insgesamt positives Fazit ziehen. Die Mannschaft scheint jedenfalls bereit.


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Urbig zur neuen Rolle

Ljubicic zu Leeds?

Gelungene Generalprobe: 1. FC Köln dreht 0:2 gegen Udinese Calcio

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Gelungene Generalprobe: 1. FC Köln dreht 0:2 gegen Udinese Calcio

Mit einer gelungenen Generalprobe haben die Geißböcke das Trainingslager in der Steiermark beendet: Der 1. FC Köln gewinnt nach 0:2-Rückstand gegen Udinese Calcio 3:2. Am Sonntag reist der FC zurück nach Köln.

Mit einer ordentlichen Leistung hat der FC einen guten Abschluss des Trainingslagers in der Steiermark eingefahren. Der 1. FC Köln gewint nach 0:2-Rückstand gegen Udinese Calcio 3:2. Für den FC trafen Damion Downs und Dejan Ljubicic sowie Christian Kabasele ins eigene Netz.

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Gerhard Struber hatte unter der Woche bereits betont, dass es im letzten Test vor dem Saisonauftakt nicht mehr so viele Veränderungen geben würde – insofern näherte sich die Anfangsformation gegen Udinese ein Stückchen weiter wohl einer möglichen Startelf gegen den HSV an. Jan Thielmann kehrte für Rasmus Carstensen in die erste Elf zurück, Jonas Urbig für Marvin Schwäbe. Zudem erhielt Dominique Heintz den Vorzug vor Julian Pauli und auch Leart Pacarada startete gegen den italienischen Erstligisten. Nach den Testspielen gegen meist unterklassige Gegner (Einzig Swansea spielt ebenfalls in der 2. Liga), stand der erste Härtetest auf dem Plan und der sollte es auch werden.

Doppelpack bringt Köln zurück ins Spiel

Udinese übernahm von Beginn an die Initiative, setzte die Kölner unter Druck und hatte damit auch Erfolg. Schon nach wenigen Minuten musste Urbig erstmals bei einer eher harmlosen Hereingabe von Florian Thauvin eingreifen (6.). Ausgerechnet Kingsley Ehizibue setzte sich recht einfach gegen Pacarada durch, brachte die Flanke vor das Tor und Success Isaac schob ein (8.). Köln mühte sich zwar sichtbar, fand aber kein Mittel gegen die gute italienische Hintermannschaft. Wenn überhaupt sorgten die Geißböcke nach Standards für Gefahr. So brachte Timo Hübers einen Kopfball nach einer Ecke von Pacarada aufs Tor, war aber nicht präzise genug (24.). Nahezu im direkten Gegenzug schlug der Gegner erneut zu. Urbig brachte Eric Martel mit einem schwachen Pass in Bedrängnis. Der Sechser verlor den Ball, nach einem tiefen Pass vollendete Lorenzo Lucca (26.).

Der FC war nun aber besser im Spiel, wenn auch nicht sonderlich gefährlich. Für die größte Gefahr sorgte noch Martel erneut nach einer Hereingabe von Pacarada. Doch der Ball landete neben dem Tor (41.). Nur wenige Sekungen später vergab auch Damion Downs mit einem Schuss aus 16 Metern, bevor er es nach einer kurzen Ecke und der anschließenden Flanke von Thielmann besser machte und den Anschlusstreffer erzielte (45.). Und die Halbzeit war noch nicht beendet. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel zog Huseinbasic aus spitzem Winkel ab und Christian Kabasele fälschte zum Ausgleich ab (45.+2).

Ljubicic bringt den FC in Führung

Zur zweiten Halbzeit brachte Struber Luca Waldschmidt für Sargis Adamyan und der Stürmer fügte sich direkt mit einer Großchance ein. Lemperle tauchte im gegnerischen Sechzehner auf, legte fein ab, doch der Angreifer schlenzte die Kugel über die Latte (51.). Der FC war nun deutlich besser im Spiel. Nach einer starken Kombination bekam Waldschmidt die Beine nicht rechtzeitig sortiert (57.). Doch die Kölner wollten die Führung und der FC bekam sie. Huseinbasic leitete den Angriff mit einem Pass auf Waldschmidt ein, der legte ab auf Dejan Ljubicic und der Österreicher vollendete sehenswert (67.). Und Ljubicic hätte beinahe einen Doppelpack geschnürt, doch der gegnerische Keeper Maduka Okoye war beim Schuss des Mittelfeldspielers zur Stelle.

Wirklich gefährlich wurden die Teams in der Schlussphase nicht mehr. Ein Höhepunkt war jedoch sicherlich die späte Einwechslung von Marvin Obuz, der erstmals seit seiner Rückkehr wieder im Kölner Trikot auflief. Erst unmittelbar vor Spielende vergab Wäschenbach mit einem Schuss knapp (90.+1). Für den FC endet somit das Trainingslager in der Steiermark, am Sonntag reisen die Kölner zurück in die Domstadt. Dann beginnt bereits die Vorbereitung auf den Saisonauftakt am kommenden Freitag.

1. FC Köln: Urbig – Thielmann, Hübers, Heintz (81. Pauli), Pacarada (81. Wäschenbach) – Martel (81 Christensen, 85. Olesen) – Ljubicic (85. Obuz), Huseinbasic (89. Potocnik), Adamyan (46. Waldschmidt) – Lemperle (71. Tigges), Downs (60. Maina)

Tore: 0:1 Isaac (6.), 0:2 Lucca (25.), 1:2 Downs (45.), 2:2 Kabasele (45.+2, ET), 3:2 Ljubicic (67.)

Kainz fällt lange aus

Personalie Ljubicic

Einst Talent mit großem Potenzial, nun Leih-Kandidat

Jacob Christensen vom 1. FC Köln
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Einst Talent mit großem Potenzial, nun Leih-Kandidat

Er kam als großes Talent, als Perspektivspieler, doch der Durchbruch wollte ihm bislang nicht gelingen beim 1. FC Köln: Jacob Christensen ist wohl einer der Leih-Kandidaten.

Er sollte mittelfristig eine Rolle auf der Sechs spielen, doch die Position ist besonders gut besetzt beim 1. FC Köln: Jacob Christensen ist wohl einer der Leih-Kandidaten.

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Zögerlich, fast schon schüchtern näherte sich Jacob Christensen vor einem Jahr den Fans an. Als die Mannschaft nach dem damaligen Trainingsauftakt zu den Anhängern am Geißbockheim aufbrach, fleißig Autogramme schrieb, wirkte der junge Däne ein wenig verloren, wie ein Schuljunge, der das erste Mal mit seiner neuen Klasse in Kontakt kam. Der 23-Jährige ist kein Lautsprecher, kein Spieler, der durch markige Worte im Vordergrund stehen will – Christensen will lieber durch seine Leistung auffallen. Das tat der Mittelfeldspieler auch. Damals in Dänemark. Christensen war Stammspieler, Leistungsträger, schon in sehr jungen Jahren Kapitän des damaligen Vizemeisters Nordsjaelland. Der Sechser kam in vier Jahren auf 158 Einsätze, zwei Drittel von Beginn an.

Christensen: „Ich möchte natürlich mehr spielen“

Beim FC kommt Christensen auf sieben Einsätze in seiner ersten Saison. „Die Saison verlief sicher nicht wie erhofft. Ich möchte natürlich mehr spielen“, sagte Christensen am Freitag, schob aber hinterher: „Ich denke, dass ich bei den Chancen, die ich bekommen habe, aber schon gut gespielt habe.“. Gerade gegen die Bayern zeigte der Sechser in der vergangenen Spielzeit durchaus, dass er die Qualität für die Bundesliga hat, doch es fehlt auch weiterhin an der nötigen Konstanz. So wirklich will man dieser Tage jedenfalls nicht daran glauben, dass noch viele Spiele für den FC dazukommen werden. Der 23-Jährige ist wohl einer der Spieler, für die Christian Keller ein Leihkonstrukt in Erwägung zieht.

Kandidat für ein Leihkonstrukt

Das mag für den Sechser eine persönliche Niederlage sein, schließlich wollte sich Christensen bei den Geißböcken durchsetzen und genau das scheint ihm auch in der zweiten Saison nicht zu gelingen. Die Kritik der Kölner Bosse: Christensen habe auch in der Vorbereitung keinen weiteren Schritt nach vorne gemacht. „Es ist schwierig, sich zu zeigen, wenn man nicht spielt“, sagte der 23-Jährige. Tatsächlich wäre der Gedanke eines Leihkonstrukts aber auch eine gewisse Perspektive. Immerhin scheint Keller noch immer das Potenzial in dem Sechser zu sehen, hofft offenbar ebenfalls noch auf den Durchbruch. Dafür braucht es aber Einsatzzeit und die soll der 23-Jährige nun eventuell über ein weiteres Leihkonstrukt, vor allem aber durch Spielpraxis erhalten.

Am Donnerstag hatte Keller bestätigt, dass es weitere Leihspieler beim FC geben werde. Christensen könnte einer der Akteure sein. Allerdings hängt ein Wechsel des Spielers wie berichtet sicherlich auch mit der Zukunft von Dejan Ljubicic zusammen. Der Österreicher schließt einen Wechsel in diesem Sommer zumindest nicht aus, vermied zuletzt ein FC-Bekenntnis und wird in Verbindung mit Leeds United gebracht. Sollte Ljubicic gehen, wird Christensen wohl beim FC bleiben. Dann hätte der Däne mindestens bis zur Winterpause Zeit, seinem eigenen Ansprüchen und den Erwartungen der FC-Bosse gerecht zu werden.

Kainz fällt lange aus

Personalie Ljubicic

FC-Testspiel gegen Udinese Calcio wurde im Stream gezeigt

Timo Hübers für den 1. FC Köln
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FC-Testspiel gegen Udinese Calcio wurde im Stream gezeigt

Zum Abschluss des Trainingslagers in der Steiermark testete der FC am Samstag gegen Udinese Calcio. Gegen den italienischen Erstligisten ging es um den letzten Feinschliff vor dem Saisonstart des 1. FC Köln: FC-Testspiel gegen Udinese Calcio wurde im Stream gezeigt.

Am Samstag stand für die Geißböcke im Rahmen des Trainingslagers in der Steiermark der letzte Test vor dem Saisonstart auf dem Programm. Es gab zudem ein Wiedersehen mit einem Ex-Spieler des 1. FC Köln: FC-Testspiel gegen Udinese Calcio wurde im Stream gezeigt. Den Spielbericht gibt es hier.

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Der letzte Härtetest, die Generalprobe – für den 1. FC Köln wurde es am Samstagnachmittag noch ein letztes Mal im Trainingslager in der Steiermark ernst. Die Kölner spielten zum Abschluss ihrer Österreich-Reise gegen den italienischen Erstligisten Udinese Calcio und setzte sich nach 0:2-Rückstand verdient 3:2 durch. Auch wenn die Italiener ebenfalls keine besonders gute Spielzeit hinter sich haben, war die Begegnung wohl der größte Härtetest der Vorbereitung und für Gerhard Struber im Grunde die letzte Chance, sich unter Wettkampfbedingungen noch ein Bild von seinen Spielern zu machen.

FC-Spiel im Stream

Dem FC fehlten nach wie vor Max Finkgräfe sowie Florian Kainz und Luca Kilian, die wegen Verletzungen nicht mit in die Steiermark gereist sind. Luca Waldschmidt, Linton Maina und Elias Bakatukanda waren wieder ins Teamtraining eingestiegen, Waldschmidt und Maina konnten Spielpraxis sammeln.

Jonas Urbig: „Qualität ist hoch“

Timo Hübers für den 1. FC Köln

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Der Kampf um die letzte Wackelposition in der Generalprobe gegen Udinese

Sargis Adamyan und Damion Downs vom  1. FC Köln
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Der Kampf um die letzte Wackelposition in der Generalprobe gegen Udinese

Am Samstag steht der letzte Härtetest vor dem Saisonstart gegen den Hamburger SV auf dem Programm. Zum Abschluss des Trainingslagers ist noch ein Vorbereitungsspiel anberaumt für den 1. FC Köln: Im Test gegen Udinese geht es um die letzte Position.

Mit dem Duell gegen Udinese endet das Trainingslager der Kölner in der Steiermark. Dann gibt es gegen den italienischen Erstligisten ein Wiedersehen, das mit dem Ex-Kölner Kingsley Ehizibue. Und eine weitere Bewerbungschance für die Spieler des 1. FC Köln: Im Test gegen Udinese geht es um die letzte Position.

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Sechs Tage vor dem Zweitliga-Auftakt, dem von Jonas Urbig als „Kracher“ ausgemachten Top-Spiel zwischen dem FC und dem Hamburger SV, steht für die Geißböcke zum Ende des Trainingslagers in der Steiermark noch der letzte Test auf dem Spielplan, die Generalprobe für das Wiedersehen mit Steffen Baumgart und Davie Selke. Zwar gibt es auch gegen den italienischen Erstligisten ein Wiedersehen, das mit dem Ex-Kölner Kingsley Ehizibue, doch dann hört es eigentlich auch schon wieder auf mit den Parallelen zum HSV. Das Team des deutschen Trainers Kosta Runjaić spielte in der vergangenen Saison lange gegen den Abstieg, meist in einer defensiven 3-5-2-Ausrichtung – allerdings noch unter dem Weltmeister von 2006 Fabio Cannavaro.

Udinese hat die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen

Runjaić arbeitet noch an einigen Neuzugängen, unter anderem ist der ehemalige Top-Stürmer Alexis Sanchez offenbar eins von mehreren Themen. Der chilenische Nationalstürmer ist aktuell vereinslos. Es gibt noch einige Fragezeichen bei Undinese, die Saison beginnt mit dem italienischen Pokal eine Woche nach der des FC. So oder so wird die Begegnung der erste richtige Härtetest der Geißböcke (abgesehen von dem überraschenden 3:3 gegen die Viktoria). Bei den Kölner herrscht dagegen schon mehr Klarheit. Und im Duell gegen den italienischen Erstligisten wird wohl mit großer Wahrscheinlichkeit die Elf auf den Platz kommen, die sich Gerhard Struber wohl für den Auftakt gegen den HSV ausmalt. Möglicherweise dann auch schon vom neuen Kapitän angeführt dürften die meisten Positionen vergeben sein.

Nur noch eine Wackelposition beim FC?

Nachdem Christian Keller und Gerhard Struber Julian Pauli offenbar als den Gewinner der Vorbereitung ausgemacht haben, dürfte der 19-Jährige auch im fünften Anlauf in der Startelf stehen, neben Timo Hübers, vor Jonas Urbig. Jan Thielmann wird wieder in die Startelf rücken. Im Mittelfeld könnten einmal mehr Eric Martel, Denis Huseinbasic, Dejan Ljubicic und nun auch wieder Luca Waldschmidt zum Einsatz kommen, im Angriff sollten eigentlich Tim Lemperle und Damion Downs die Nase vorne haben. In diesem Bild bleibt eigentlich nur die Position des Linksverteidigers offen. Eigentlich spricht viel für Leart Pacarada, den einzigen etatmäßigen Abwehrspieler auf dieser Position. Gut möglich, dass aber auch Meiko Wäschenbach oder Dominique Heintz zum Einsatz kommen. Pacarada kämpft sich nach seinem Infekt zurück.

Nach der Begegnung gegen Swansea betonte Struber, dass die Startelf noch nicht in Stein gemeißelt sei, sich aber Konturen sichtbar abzeichnen. Die Partie gegen den italienischen Erstligisten dürfte dann aber schon ein klares Bild malen. Allerdings werden ganz sicher auch weitere Spieler die Chance bekommen, noch einmal eine letzte Bewerbung abzugeben. Am Sonntag reist die Mannschaft bereits wieder zurück nach Köln. Doch die kommende Woche wird eine kurze – das Spiel gegen Hamburg steht schon am kommenden Freitag auf dem Programm.


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Ljubicic zu Leeds?

Deshalb ist Timo Hübers als Kapitän eine logische Wahl. Ein Kommentar

Timo Hübers ist neuer Kapitän des 1. FC Köln.
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Deshalb ist Timo Hübers als Kapitän eine logische Wahl. Ein Kommentar

Pünktlich vor dem letzten Testspiel gegen Udinese Calcio hat Gerhard Struber Timo Hübers zum neuen Spielführer des FC ernannt. Der 28-Jährige wurde schon seit einigen Tagen als Favorit gehandelt. Und das kommt nicht von ungefähr. Deshalb ist Timo Hübers als FC-Kapitän eine logische Wahl.

Der Fußball ist bekanntlich schnelllebig. Nach nur einer Saison gibt Florian Kainz die Kapitänsbinde an Abwehrchef Timo Hübers weiter. Die Ernennung des 28-Jährigen ist durchaus nachvollziehbar von Chef-Coach Gerhard Struber. Deshalb ist Timo Hübers als FC-Kapitän eine logische Wahl.

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Wie kurzlebig der Fußball ist, zeigt das Beispiel um die Kapitänsfrage beim 1. FC Köln. Noch vor wenigen Wochen galt Timo Hübers als sicherer Abschiedskandidat, war aufgrund seiner Ausstiegsklausel und kolportierten Angeboten aus Italien von dem ein oder anderen Experten schon in den Zug nach Udine, den heutigen Gegner der Geißböcke, gesetzt worden. Nun soll der Innenverteidiger den FC als Spielführer durch die kommende Saison führen. Wirklich überraschend kommt diese Wahl sicher nicht. Der 28-Jährige gehörte von Beginn an zum Kreis der realistischen Anwärter für das Amt des Spielführers, zudem hatte Gerhard Struber unter der Woche mit einem verschmitzen Lächeln im Gesicht Hübers als „interessanten Burschen“ betitelt.

Die Wahl ist eine logische

Überraschen kann die Entscheidung auch nicht, weil die Wahl eine absolut logische ist. Und das in vielerlei Hinsicht. Nach dem Abgang von Jeff Chabot ist der Innenverteidiger unumstrittener Abwehrchef, wird, wenn er denn gesund und fit ist, einer der Dauerbrenner sein, vermutlich in jeder Begegnung in der Startelf stehen. Der 28-Jährige ist ein wichtiger Teil der Kölner Stammachse, die sich schon früh in der Vorbereitung abgezeichnet hat. Zudem geht Hübers in seine vierte Saison beim FC, ist also von den vermeintlichen Stammspielern einer der dienstältesten Kölner und mit seinen 28 Jahren einer der routiniertesten. Fußballerisch sollte der Niedersachse zu einem der Leistungsträger der Liga werden.

Zudem ist Hübers keiner, der Scheuklappen trägt und blickt auch auf Felder abseits des Fußballs, beschäftigt sich mit sozialen und politischen Themen. Der Innenverteidiger schloss zudem seinen Bachelor der Wirtschaftswissenschaften mit einer sehr guten Note ab. Er tritt eloquent auf, ist kritisch und meinungsstark und überzeugt insofern als souveränes Sprachrohr der Mannschaft. Und das nicht nur auf dem Platz. Und selbst wenn Christian Keller dem 28-Jährigen den Verbleib beim FC mit einem „Bonbon“ versüßt haben sollte, spricht das durchaus glaubhafte Treubekenntnis für eine gewisse Loyalität gegenüber dem Verein.

Kainz bleibt weiterhin Vertrauter

Wie schnelllebig der Fußball ist, zeigt wiederum auch die Abwahl von Florian Kainz, der die Spielführer-Binde bereits nach einer Saison wieder abgeben muss. Ob das Kapitänsamt wirklich zum Leistungseinbruch bei dem Österreicher geführt hat, ist rein spekulativ. Insofern sollte man den Leistungsabfall nicht als alleinige Ursache für die Abwahl ansehen. Zumal Kainz` Qualitäten als Kapitän wohl nur Mannschaft und Trainer wirklich beurteilen können. Vielmehr wird Kainz noch Wochen, wenn nicht Monate verletzungsbedingt fehlen. Struber benötigt einen verlängerten Arm auf dem Feld und nicht neben sich auf der Bank. Der Trainer schätzt aber Kainz` Meinung, weiß um seine Position in der Mannschaft und will seinen Landsmann daher als engen Vertrauten auch weiterhin an seiner Seite wissen.

Dass Kainz somit Teil des Mannschaftsrates ist, ist daher eine konsequente und folgerichtige Entscheidung. Auch die Mischung des Mannschaftsrats mit dem Kapitän der U21-Nationalmannschaft Eric Martel, der jungen sowie routinierten Kölner Identifikationsfiguren Jan Thielmann und Mark Uth wirkt ebenfalls stimmig. Die Wahl der Führungsrollen beim 1. FC Köln scheint also logisch, ob sie aber auch die richtige ist, wird die Saison zeigen. Der Fußball kann bekanntlich sehr kurzlebig sein.


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Urbig zur neuen Rolle

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1. FC Köln wird erneut mit DFB-Starfe belegt

In der Südkurve brennen Fans des 1. FC Köln bengalische Fackeln ab. Effzeh müngersdorf Strafe DFB
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1. FC Köln wird erneut mit DFB-Starfe belegt

Der FC wurde vom DFB-Sportgericht mit einer weiteren Geldstrafe in Höhe von 27.750 Euro belegt. Das hat der Verband bekannt gegeben. Es heißt also wieder bezahlen für den FC. Der DFB verhängt erneut eine Strafe gegen den 1. FC Köln.

Für Vergehen im April im Spiel gegen Mainz 05 hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nun die Strafe ausgesprochen. Wieder muss bezahlt werden beim den Geißböcken. Der DFB verhängt erneut eine Strafe gegen den 1. FC Köln.

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In einem weiteren Fall hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes die Geißböcke wegen zweier Fälle unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 27.750 Euro belegt. Davon kann der FC 9.250 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Laut DFB haben während des Bundesligaspiels beim 1. FSV Mainz 05 am 28. April 2024 Kölner Anhänger zweifach mehrere Gegenstände wie Feuerzeuge und Becher in Richtung eines Mainzer Spielers geworfen. Zudem wurden von den Kölner Zuschauern 45 pyrotechnische Gegenstände. Nicht das erste Mal in der vergangenen Saison.

Bereits zahlreiche Strafen für die Kölner

Bislang musste der Verein deutlich mehr als 700.000 Euro an Geldstrafen zahlen. In der Tabelle der verhängten Strafe ist der FC damit weiterhin eine der Top-Mannschaften der vergangenen Spielzeit. Mitte Juli wurde bekannt, dass die DFL wohl die Freigabe von Pyrotechnik in Stadien prüfe. FC-Geschäftsführer Christian Keller äußerte sich in der Vergangenheit immer wieder zu dem Thema, räumte unter anderem ein, dass Seitens der Fans durchaus eine rote Linie überschritten worden sei. Damals mussten die Kölner einen hohen sechstelligen Betrag bezahlen. Der Sportdirektor kritisierte darauf die Sanktionen des Verbandes, denn „die hohe Geldstrafe trifft den FC auf dem Weg schnellstmöglicher wirtschaftlicher Gesundung sehr hart“, so Keller damals.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Timo Hübers ist neuer Kapitän des 1. FC Köln

Timo Hübers ist neuer Kapitän des 1. FC Köln
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Timo Hübers ist neuer Kapitän des 1. FC Köln

Der FC startet mit einem neuen Spielführer in die kommende Saison. Das gab der Club am Freitag bekannt. Es gibt eine weitere Antwort auf die wenigen Fragezeichen beim 1. FC Köln: Timo Hübers ist neuer Kapitän.

Es war eins der wenigen offenen Fragezeichen, nun gibt es eine weitere Antwort und die kommt nicht überraschend für die Fans des 1. FC Köln: Timo Hübers ist neuer Kapitän der Geißböcke. Der 28-Jährige führt die Mannschaft in der neuen Saison an.

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Eine Woche vor dem Start in die neue Saison und dem Duell gegen den Hamburger SV gibt es bei den Geißböcken eine weitere Antwort auf eine der wenigen offenen Fragen. Gerhard Struber und sein Trainerteam haben den Kapitän für die Saison festgelegt. Es ist keine große Überraschung mehr, denn Struber hatte den Abwehrspieler schon in den vergangenen Tagen als heißen Kandidaten ausgemacht, Hübers das Team zuletzt schon gegen Swansea angeführt. Der Innerverteidiger wird den FC in der kommenden Spielzeit als Kapitän aufs Spielfeld führen. „Er ist einfach ein richtig guter Typ, ein sehr intelligenter Bursche, der Erfahrung hat und viel mitbringt für dieses Amt. Ich habe sehr viel Vertrauen in ihn“, sagte Struber. „Timo wird mit der Kapitänsschleife vorangehen und weiß, was ich von ihm erwarte. Genauso weiß er, was er von mir erwarten kann als Trainer.“

Auch Florian Kainz übernimmt Führungsrolle

Der 47-Jährige informierte die Mannschaft über seine Entscheidung. Zudem hat der FC auch den Mannschaftsrat bekannt gegeben. Auch dort gibt es keine Überraschung. Vielmehr galten Neu-Vizekapitän Mark Uth, Florian Kainz, Jan Thielmann und Eric Martel ebenfalls als wahrscheinliche Kandidaten für das Amt. „Ich gehe jetzt in mein viertes Jahr beim FC und habe den Verein in guten und schlechten Zeiten erlebt. Der FC steht für Werte, mit denen ich mich voll identifiziere und ich bin sehr froh, für einen Club zu spielen, bei dem nicht nur das Sportliche zählt, sondern vieles darüber hinaus“, sagte Hübers. „Den FC als einer der Repräsentanten nach außen darstellen zu dürfen, ist eine coole Sache. Ich freue mich, dass neben mir auch noch andere Jungs Verantwortung nehmen wollen. Das spricht für unser Team.“

Nach seiner Sprunggelenksverletzung erholt sich Florian Kainz in Köln noch von seiner Operation. Auch er wurde bereits von Struber über die Kapitänsfrage informiert. „Natürlich habe ich mit Florian telefoniert, wir haben über die Situation geredet. Wir hatten auch schon vergangene Woche darüber gesprochen. Die ganze Situation ist auch ein Stück weit dem geschuldet, dass Florian verletzt und damit nicht verfügbar ist“, sagte Struber. „Und wir brauchen für den Start in die Saison einen Kapitän, der da ist. Kainzi bleibt trotzdem ein entscheidender Führungsspieler für uns. Er ist für mich ein ganz enger Vertrauter, der mit mir im Daueraustausch sein wird.“

Hübers über Kainz: „Er hat sich immer für uns reingeworfen und wird das auch weiterhin tun“

Kainz hatte die Kapitänsbinde im vergangenen Sommer von Jonas Hector, damit aber offenbar auch eine große Bürde übernommen. Zumindest konnte der Mittelfeldspieler nicht mehr an seine Leistungen der vergangenen Spielzeiten anknüpfen, war eine der großen sportlichen Enttäuschungen. Als Kapitän kam der Österreicher in der Mannschaft sehr gut an. „Mir imponiert bei Kainzi vor allem, dass er immer ein offenes Ohr für seine Mitspieler hat und dass er unsere Anliegen immer in die oberen Etagen trägt. Er hat sich immer für uns reingeworfen und wird das auch weiterhin tun“, sagte der Nachfolger des Österreichers. „Er bleibt einer unserer wichtigsten Spieler und wir freuen uns, wenn er nach seiner Verletzung wieder zurückkommt“, so Hübers weiter.

Der Abwehrspieler gehörte schon in der vergangenen Saison zum Mannschaftsrat – genauso wie Uth, Marvin Schwäbe, Davie Selke, Benno Schmitz und natürlich Kainz. Selke und Schmitz haben den Verein bekanntlich Richtung Hamburg und Zürich verlassen. Schwäbe wird dem Club möglicherweise ebenfalls den Rücken kehren. Hübers kommt mittlerweile auf 93 Pflichtspiele für den FC, erzielte fünf Tore. Nach dem Abstieg galt der Innenverteidiger als einer der möglichen Abschiedskandidaten. Hübers lagen wohl auch Angebote vor, doch der Abwehrspieler entschied sich für den Verbleib. Nun übernimmt er eine wichtige Führungsrolle bei den Geißböcken.


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