Gerhard Struber: “Wenn wir on fire sind, dann wird es schwer für den HSV“

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Gerhard Struber: “Wenn wir on fire sind, dann wird es schwer für den HSV“

Am Freitagabend startet der 1. FC Köln in die neue Zweitliga-Saison und das mit dem Kracher gegen den Hamburger SV. Am Mittwoch äußerte sich der Kölner Trainer auf der obligatorischen Pressekonferenz des 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Kader und dem HSV.

Es geht wieder los. In zwei Tagen steht das erste Spiel der Geißböcke auf dem Spielplan. Vorhar gab es die obligatorische Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Kader und dem HSV.

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Die Vorfreude vor dem Auftakt gegen den Hamburger SV ist Gerhard Struber bereits auf der Pressekonferenz am Mittwoch anzusehen. Nach knapp sechs Wochen Vorbereitung geht es nun für den FC also in die neue Spielzeit. „Jetzt ist der Moment gekommen, wo wir es wissen wollen, wo wir dann all-in gehen können“, sagt der Trainer entschlossen und doch ist die Begegnung für die Kölner auch eine Art Standortbestimmung. Denn trotz intensiver Vorbereitung wissen die Verantwortlichen noch nicht, wohin die Reise für die Kölner geht. „Die Mannschaft hat sich in vielen Bereichen, wie das synchrone Pressen, der Intensität oder der Positionierung verbessert. Wir sind recht happy“, sagt Struber, mahnt aber auch: „Uns wird die Liga einen Spiegel vorhalten, wo wir stehen. Der Freitag wird schon eine gute Standortkontrolle werden, um zu sehen, wo wir unterwegs sind.“

Struber: „Ich habe einen klaren Plan im Kopf“

Das liegt natürlich auch am kommenden Gegner. Denn der FC trifft auf einen direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf oder einen Aufstiegsfavoriten wie Struber betont. „Die Gedanken sind schon stark bei uns, was wir tun. Wir wissen aber, welche Power auf uns zukommt und wir kennen die typischen Verhaltensweisen. Wir wissen um die Dynamik, die über Flügel auf uns zukommt“, sagt der 47-Jährige. Viel mehr will der Trainer dem Gegner aber auch nicht beimessen. Das gilt auch für die Personalprobleme im Angriff der Rothosen. Sowohl Davie Selke als auch Robert Glatzel werden wohl nicht oder erst als Joker zum Einsatz kommen. „Von der Ausrichtung ist das Spiel nicht nur auf Glatzel oder Selke zugeschnitten. Das Spiel trägt eine klare Handschrift“, sagt der Coach. „Natürlich wissen wir, was Glatzel und Selke für das Team bedeuten. Wir sind aber stark weiterhin bei uns. Wir sind gut beraten, wenn wir nicht zu viel auf den Gegner schauen.“

Personell hat sich die Lage bei den Kölnern ein wenig entspannt. Luca Waldschmidt hat die komplette Einheit wieder mitgemischt, ist eine Option für die Startelf. Auch Rasmus Carstensen ist wieder Teil des Kaders. Für Mark Uth kommt ein Einsatz noch zu früh. „Bei Mark schaut es sehr gut aus. Weil er in der Timeline, in der wir ihn belasten wollen, voll dabei ist. Er wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit im Kader verfügbar sein“, so Struber. „Noch nicht für dieses Wochenende, aber für das nächste oder übernächste Wochenende könnte es in die Richtung gehen.“ Zu dem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Dominique Heintz und Julian Pauli wollte der Coach nicht konkret werden. „Es sind beide sehr interessante Spieler, die wissen, was sie tun. Man kann auf beide zählen“, sagt der Trainer, der sich wahrscheinlich selbst aber schon sicher ist: „Ich habe einen klaren Plan im Kopf und auch, mit wem ich den Weg bestreiten will.“

Struber: „Es herrscht pure Vorfreude. Es kribbelt“

Keine große Bedeutung will der Coach auch seinem Vor-Vorgänger Steffen Baumgart nicht beimessen. „Dass der Steffen Baumgart hier ein Stückweit Spuren hinterlassen hat, das weiß man natürlich. Ich erlebe die Jungs aber sehr fokussiert und bin überzeugt davon, dass der Fokus sehr stark bei uns ist und nicht, was früher hier mal Thema mal war“, sagt Struber. Sehr wohl weiß der Coach aber, dass es beim HSV einen sehr ähnlichen Spielstil gibt. „Es wird schon ein Abnutzungskampf werden. Es wird darum gehen, dass wir uns schnell aus der Verdichtung spielen. Wir müssen bei der Rest-Verteidigung wach sein. Wir werden alles für den Sieg in die Waagschale werfen“, so der 47-Jährige und dann voller Vorfreude auf den Kracher: „Was will man mehr. Gleichzeitig sind das die Momente, auf die man hinarbeitet. Für diese Momente dankbar, wir sind aber auch in der Verantwortung, die Dinge am Freitag anzugehen. Es herrscht pure Vorfreude. Es kribbelt.“


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Kölns Gegner

Hurra-Fußball des FC

Kaderwert, Distanz, wertvollster Spieler – auf diese Teams trifft der FC in der 2. Bundesliga

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Kaderwert, Distanz, wertvollster Spieler – auf diese Teams trifft der FC in der 2. Bundesliga

In zwei Tagen startet der 1. FC Köln mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV in die neue Saison. Für den FC und seine Fans bedeutet die 2. Liga die ein oder andere Umstellung. Auf diese Teams treffen die Geißböcke.

Gleich zum Auftakt wartet auf den 1. FC Köln ein schwerer Brocken. Die Geißböcke bekommen es mit dem Hamburger SV zu tun. Doch es warten noch mehr Schwergewichte. Bundesliga-Gründungsmitglieder, Aufstiegsfavoriten, Traditionsvereine. Es wird nicht leicht für den 1. FC Köln: Auf diese Teams trifft der FC in der 2. Bundesliga.

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Mit dem Abendspiel zwischen dem FC und dem Hamburger SV startet die 2. Bundesliga am Freitagabend direkt mit einem Topspiel. Nicht wenige Experten behaupten, dass es die wohl beste 2. Liga der vergangenen Jahre wird und zum Auftakt treffen zwei Aufstiegskandidaten aufeinander. Das war noch vor wenigen Wochen beim FC nicht unbedingt so zu erwarten. Die Transfersperre, eine befürchtete Spielerflucht, Unruhe im Club. Doch aktuell herrscht bei den Kölnern so etwas wie Aufbruchstimmung. Für den FC wird es darum gehen, sich eine gute Ausgangsposition bis zum Winter zu erarbeiten und zu halten, um dann möglicherweise auf dem Transfermarkt noch einmal nachzubessern.

Großer Kreis an Aufstiegskandidaten

Doch auch ohne Neuverpflichtungen ist der FC schon jetzt gut besetzt. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de verfügen die Kölner über den wertvollsten Kader und auch über die wertvollsten Individualisten. Das ist natürlich alles andere als eine Erfolgsgarantie, wie die vergangene Spielzeit bewiesen hat. Dort gehörten die Kölner in Sachen Kaderwert nicht zu den Abstiegskandidaten. Neben dem FC will es Hamburg in dieser Spielzeit endlich mit der Rückkehr in die Bundesliga schaffen. Für den HSV ist es der sechste Anlauf und die Rothosen sehen sich insgesamt gut aufgestellt. Der Kader wurde bislang mit Spielern wie Daniel Elfadli und Adam Karabec punktuell verstärkt, weitere Transfers können noch folgen. Ebenfalls eine große Rolle will Hertha BSC in dieser Saison einnehmen.

Neben der Verpflichtung von Trainer Christian Fiél hat die Alte Dame auch ordentlich auf dem Transfermarkt nachgelegt. Spieler wie Diego Demme, Ex-Bayern-Spieler Mickaël Cuisance und Bundesliga-Star Kevin Sessa sind alles andere als Unbekannte. Allerdings wiegt der Ausfall von Fabian Reese sicherlich schwer. Auch Schalke, Düsseldorf und vielleicht sogar die SpVgg Greuther Fürth und der Karsruher SC rechnen sich im Aufstiegsrennen gute Außenseiterchancen aus.

Bekannte Gesichter

Spannend wird auch die Rückkehr der beiden Traditionsclubs, dem SC Preußen Münster und vom SSV Ulm. Beiden gelang der Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Auch der dritte Aufsteiger, Jahn Regensburg, ist ein alter Bekannter der Liga. Wie in den vergangenen Jahren fast schon üblich, haben die Teams nicht besonders viel Geld auf dem Transfermarkt in die Hand genommen. Fortuna Düsseldorf bezahlte für den Isländer Isak Johannesson zwei Millionen Euro, Jannik Rochelt kostete Hannover 96 1,5 Millionen Euro. Das bekannteste neue Gesicht steht aber zweifelsohne an der Seitenlinie. Miro Klose wird die Geschicke beim 1. FC Nürnberg leiten. Und mit Robin Knoche hat der Club noch einen weiteren bekannten Spieler zu den Franken gelotst.

Die Teams der 2. Bundesliga in der Übersicht

Hamburger SV

  • Meister: 1922/23, 1927/28, 1959/60, 1978/79, 1981/82, 1982/83
  • DFB-Pokal-Sieger: 1962/63, 1975/76, 1986/87
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Pokal Teilnehmer: 18 Mal, Europapokal der Landesmeister-Sieger 1982/83, Europapokal der Pokalsieger-Sieger: 1967/77, Champions League-Teilnehmer: 2006/07, 2000/01, Europa-League-Teilnehmer: 2009/10
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 424 km
  • Stadion: Volksparkstadion
  • Plätze: 57.000
  • Kaderwert: 37.95 Millionen Euro
  • Trainer: Steffen Baumgart
  • Wertvollster Spieler: Ludovit Reis – 4.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Adam Karabec

SV Elversberg

  • Meister: –
  • DFB-Pokal Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 249 km
  • Stadion: Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde
  • Plätze: 10.000
  • Kaderwert: 13.4 Millionen Euro
  • Trainer: Horst Steffen
  • Wertvollster Spieler: Semih Sahin – 1.8 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Elias B

Eintracht Braunschweig

  • Meister: 1966/67
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-CUP Teilnehmer: 4 Mal
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 355 km
  • Stadion: Eintracht-Stadion
  • Plätze: 23.325
  • Kaderwert: 12.18 Millionen Euro
  • Trainer: Fabian Adelmann
  • Wertvollster Spieler: Rayan Philippe- 1.7 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Sven Köhler

FC Schalke 04

  • Meister: 1933/34, 1934/35, 1936/37, 1938/39, 1939/40, 1941/42, 1957/58
  • DFB-Pokal-Sieger: 1937, 1971/72, 2000/01, 2001/02, 2010/11
  • Europapokal-Teilnahmen*: Champions-League Teilnehmer: 8 Mal, UEFA-Pokal Sieger 1997/98, Europa-League Teilnehmer: 3 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1981/82, 1990/91, 2021/22
  • Distanz: 100km
  • Stadion: Veltins Arena
  • Plätze: 62.271
  • Kaderwert: 22.7 Millionen Euro
  • Trainer: Karel Geraerts
  • Wertvollster Spieler: Moussa Sylla – 2.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Moussa Sylla

1. FC Magdeburg

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: Europapokal der Pokalsieger – Sieger: 1973/74
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 437 km
  • Stadion: MDCC-Arena
  • Plätze: 30.098
  • Kaderwert: 17.05 Millionen Euro
  • Trainer: Christian Titz
  • Wertvollster Spieler: Silas Gnaka, Marcus Mathisen, Bryan Teixeira – je 1.2 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Marcus Mathisen

Fortuna Düsseldorf

  • Meister: 1932/33
  • DFB-Pokal-Sieger: 1979, 1980
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Pokal: 1973, 1974 – Europapokal der Pokalsieger: 1979, 1980, 1981
  • 2. Liga-Meister: 1917/18, 1988/89
  • Distanz: 47 km
  • Stadion: Merkur Spiel-Arena
  • Plätze: 54.600
  • Kaderwert: 34 Millionen Euro
  • Trainer: Daniel Thioune
  • Wertvollster Spieler: Ao Tanaka, Yannik Engelhardt – je 4 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Ísak Jóhannesson

Karlsruher SC

  • Meister: 1908/09
  • DFB-Pokal-Sieger: 1954/55, 1955/56
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Pokal Teilnehmer: 3 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1974/75, 1983/84, 2006/07
  • Distanz: 300 km
  • Stadion: BBBank Wildpark
  • Plätze: 43.302
  • Kaderwert: 14.6 Millionen Euro
  • Trainer: Christian Eichner
  • Wertvollster Spieler: Lasse Günther, Robin Heußer, Marvin Wanitzek – 1.2 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Robin Heußer

SSV Ulm

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 464 km
  • Stadion: Donaustadion
  • Plätze: 17.000
  • Kaderwert: 10.05 Millionen Euro
  • Trainer: Thomas Wörle
  • Wertvollster Spieler: Maurice Krattenmacher – 2 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Maurice Krattenmacher

SV Darmstadt 98

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: 1977/78, 1980/81
  • Distanz: 203 km
  • Stadion: Merck Stadion am Böllenfalltor
  • Plätze: 17.810
  • Kaderwert: 25.6 Millionen Euro
  • Trainer: Torsten Lieberknecht
  • Wertvollster Spieler: Fabian Nürnberger, Marvin Mehlem – je 2.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Kai Klefisch

SC Paderborn 07

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 185 km
  • Stadion: Home Deluxe Arena
  • Plätze: 15.000
  • Kaderwert: 21.55 Millionen Euro
  • Trainer: Lukas Kwasniok
  • Wertvollster Spieler: Mattes Hansen, Mika Baur – 1.8 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Mika Baur

Hertha BSC

  • Meister: 1929/30, 1930/31
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: Champions-League Teilnehmer 1999/00, Europa-League Teilnehmer: 2 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1989/90, 2010/11, 2012/13
  • Distanz: 569 km
  • Stadion: Olympiastadion Berlin
  • Plätze: 74.667
  • Kaderwert: 54.75 Millionen Euro
  • Trainer: Christian Fiél
  • Wertvollster Spieler: Fabian Reese, Ibrahim Maza – je 5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Wilfried Kanga

SpVgg Greuther Fürth

  • Meister: 1913/14, 1925/26, 1928/29
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: 2011/12
  • Distanz: 398 km
  • Stadion: Sportpark Ronhof / Thomas Sommer
  • Plätze: 16.626
  • Kaderwert: 18.13 Millionen Euro
  • Trainer: Alexander Zorniger
  • Wertvollster Spieler: Maximilian Dietz – 2.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Marlon Mustapha

SC Preußen Münster

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 149 km
  • Stadion: Preußenstadion
  • Plätze: 12.794
  • Kaderwert: 9.25 Millionen Euro
  • Trainer: Sascha Hildmann
  • Wertvollster Spieler: Jorrit Hendrix – 1 Million Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Jorrit Hendrix

Hannover 96

  • Meister: 1937/38, 1953/54
  • DFB-Pokal-Sieger: 1991/92
  • Europapokal-Teilnahmen*: Europa-League Teilnehmer: 2 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1974/75, 1986/87, 20
  • Distanz: 295 km
  • Stadion: Heinz-von-Heiden-Arena
  • Plätze: 49.000
  • Kaderwert: 27.05 Millionen Euro
  • Trainer: Stefan Leitl
  • Wertvollster Spieler: Nicolo Tresoldi – 5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Jessic Ngankam

SSV Jahn Regensburg

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 512 km
  • Stadion: Jahnstadion Regensburg
  • Plätze: 15.210
  • Kaderwert: 9.98 Millionen Euro
  • Trainer: Joe Enochs
  • Wertvollster Spieler: Dominik Kother – 750.000 Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Sebastian Ernst

1. FC Nürnberg

  • Meister: 1919/20, 1920/21, 1923/24, 1924/25, 1926/27, 1935/36, 1947/48, 1960/61, 1967/68
  • DFB-Pokal-Sieger: 1935, 1939, 1961/62, 2006/07
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Cup Teilnehmer: 2 Mal
  • 2. Liga Meister: 1979/80, 1984/85, 2000/01, 2003/04
  • Distanz: 425 km
  • Stadion: Max-Morlock Stadion
  • Plätze: 50.000
  • Kaderwert: 26.7 Millionen Euro
  • Trainer: Miroslav Klose
  • Wertvollster Spieler: Finn Jeltsch – 5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Robin Knoche

1. FC Kaiserslautern

  • Meister: 1950/51, 1952/53, 1990/91, 1997/98
  • DFB-Pokal-Sieger: 1989/90, 1995/96
  • Europapokal-Teilnahmen*: Champions-League Teilnehmer: 1 Mal, UEFA-CUP Teilnehmer: 13 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1996/97, 2009/10
  • Distanz: 239 km
  • Stadion: Fritz-Walter-Stadion
  • Plätze: 49.350
  • Kaderwert: 20.45 Millionen Euro
  • Trainer: Markus Anfang
  • Wertvollster Spieler: Ragnar Ache – 3 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Jannis Heuer

1. FC Köln

  • Meister: 1961/62, 1963/64, 1977/78
  • DFB-Pokal Sieger: 1967/68, 1976/77, 1977/78, 1982/83
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Cup Teilnehmer: 14 Mal, Europa-League Teilnehmer: 1 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1999/00, 2004/05, 2013/14, 2018/19
  • Distanz: 0 km
  • Stadion: RheinEnergieSTADION
  • Plätze: 50.000
  • Kaderwert: 69.55 Millionen Euro
  • Trainer: Gerhard Struber
  • Wertvollster Spieler: Eric Martel – 7.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Jonas Urbig

*Intertoto-Cup nicht mitgezählt


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

1. FC Köln Kaderanalyse: Torhüter und Abwehr

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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1. FC Köln Kaderanalyse: Torhüter und Abwehr

Knapp elf Wochen nach dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte startet der FC am Freitag das Unterfangen „schnellstmöglicher Aufstieg“. Personell haben sich die Kölner nur über Leih-Rückkehrer und den eigenen Nachwuchs verändern können. Doch die schlagen ins Gewicht. Unsere Kaderanalyse des 1. FC Köln: Torhüter und Abwehr.

Mitte Mai endete beim 1. FC Köln eine weitere Erstliga-Phase, die Geißböcke sind zum siebten Mal in die 2. Liga abgestiegen. Normalerweise der Zeitpunkt für einen personellen Umbruch. Den hat es dieses Mal zwangsläufig nicht im großen Ausmaß gegeben. Dennoch gab es personelle Veränderungen. Der 1. FC Köln in unserer Kaderanalyse: Torhüter und Abwehr.

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Der Umbruch erfolgte bekanntlich schon während der vergangenen Saison, als Marvin Schwäbe ankündigte, den FC im Abstiegsfall verlassen zu wollen. Die Entscheidung pro Jonas Urbig fiel früh, für Außenstehende sehr früh. Allerdings war der Zeitpunkt nur logisch. Mit Schwäbe und Urbig stehen aktuell zwei Keeper im Kölner Kader, die die Nummer eins zu Recht für sich deklarieren. Schwäbe war einer der wenigen Leistungsträger, der in der vergangenen Spielzeit auf konstant hohem Niveau agierten. Am Kölner Keeper lag der Abstieg jedenfalls nicht. Mal abgesehen von dem Gegentor gegen Bremen unterliefen dem Torhüter auch nur wenige gravierende Fehler. Urbig hat sich dagegen im zarten Alter von 20 Jahren bereits zwei Mal im direkten Torwart-Duell bei einem Zweitligisten durchgesetzt und war in der vergangenen Spielzeit einer der besten Keeper des Unterhauses.

Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe?

Mit dem Wunsch, den FC also im Abstiegsfall zu verlassen, hat Schwäbe den Kölner Verantwortlichen wiederum eine schwere Entscheidung offenbar abgenommen. Urbig ist die unumstrittene Nummer eins. Da Schwäbe aber noch keinen neuen Club gefunden hat, starten die Kölner mit einem beeindruckenden Torhüter-Gespann in die Spielzeit. Laut transfermarkt.de befinden sich die beiden wertvollsten Keeper der Liga in den Kölner Reihen. Schwäbe könnte den FC aber noch verlassen, wenn ein passendes Angebot kommt. Schon im Frühjahr hat mit Philipp Pentke die mögliche Nummer zwei den Vertrag um ein Jahr verlängert und damit früh Spekulationen um die Torhüter-Position entfacht. Möglicherweise zeichnete sich damals schon eine Entwicklung in der Keeper-Frage ab.

Urbig zeichnet sich als Keeper besonders im Eins-gegen-eins, bei der Spieleröffnung und mit starken Reflexen aus. Der Euskirchener gilt als sehr guter Fußballer, der das Tor auch gerne mal für Abwehrsituationen verlässt. Bei seiner letzten Station in Fürth unterliefen dem 20-Jährigen aber auch ab und an Flüchtigkeitsfehler, die ihn selbst in Bedrängnis brachten. Auch Schwäbe ist ein mitspielender Torhüter. In der vergangenen Spielzeit vereitelte Schwäbe in der Bundesliga dagegen 25 Großchancen. So viel wie kein anderer Keeper – allerdings ließ die Kölner Hintermannschaft auch bedenklich viele Chancen zu. Dennoch: Der FC ist auf der Position des Keepers hervorragend aufgestellt.

Verletzungen verschärfen dünne Personaldecke

Zumindest quantitativ kann man davon in der Defensive wahrlich nicht sprechen. Der Abgang von Jeff Chabot schmerzt die Kölner, der Weggang von Benno Schmitz dünnt den Kader zusätzlich aus. Nominell umfasst das Team neun Abwehrspieler. Darunter allerdings mit Nikola Soldo einen Spieler, der bereits für Gespräche freigestellt wurde und mit Luca Kilian einen Langzeitverletzten. Bleiben aus dem Profikader sieben Akteure für vier Plätze. Nun fällt mit Max Finkgräfe der designierte Stamm-Linksverteidiger aus – und das für Wochen bis Monate. Mit Leart Pacarada und Rasmus Carstensen haben die Kölner aktuell zwei etatmäßige Außenverteidiger, einen für jede Seite, gleichzeitig aber zwei Spieler, die in der vergangenen Saison nicht unumstritten waren.

Kein Wunder also, dass Gerhard Struber auch mit positionsfremden Spielern die Lücken aufbessern will. Jan Thielmann wird wohl auf der rechten Seite gesetzt sein, Meiko Wäschenbach oder Dominique Heintz sind zumindest Alternativen für die linke Außenbahn. In der Innenverteidigung ist aktuell Timo Hübers im Stamm und sicher der neue Abwehrchef. Hübers ist zweifelsfrei einer der besten Innenverteidiger der Liga. Sein Abwehr-Partner dagegen (noch) nicht. Ob der Kölner Coach auf Routinier Heintz oder Youngster Julian Pauli setzt, scheint offen. In der Innenverteidigung dürften so manche Konkurrenten wie zum Beispiel Hertha BSC insgesamt besser aufgestellt sein. Dennoch: Der 19-jährige Pauli ist hochtalentiert, wird sicher in dieser Spielzeit sein Debüt feiern, genauso wie Elias Bakatukanda.

Ist der FC bei den Torhütern überdurchschnittlich gut aufgestellt, könnte die Defensive eine Problembaustelle werden – vor allem aufgrund der jüngsten Verletzungen und dünnen Personaldecke. So müssen die Kölner vorerst auf einige unerfahrene Spieler zurückgreifen. Dass Struber auf positionsfremde Spieler in der Vorbereitung gesetzt hat, spricht Bände.

1. FC Köln: Wer spielt? Wer sitzt auf der Bank?


Jonas Urbig

Der Keeper ist noch während seiner Leihe in Fürth und damit überraschend als neue Nummer eins im Kölner Kasten deklariert worden. Schon in der vergangenen Spielzeit gehörte Urbig zu den besten Torhütern der 2. Liga. Das wird der 20-Jährige auch in dieser Saison unter Beweis stellen wollen. Aktuell führt kein Weg am Keeper vorbei. Prognose: Stammplatz


Marvin Schwäbe

Die bisherige Nummer eins hat den Kölnern mit seinem Wechselwunsch eine schwere Entscheidung erleichtert. Dennoch ist der Keeper eigentlich kein Torhüter für die Bank in der 2. Bundesliga. Das weiß Schwäbe, das weiß der FC. Ein Wechsel würde den Kölnern noch eine Ablöse einbringen und Gehalt einsparen. Ein Wechsel ist insofern nicht unwahrscheinlich. Prognose: Wechselkandidat


Philipp Pentke

Schon in der vergangenen Spielzeit war Pentke die Nummer zwei, hat sich mit dieser Rolle auch problemlos arangiert. Sollte Schwäbe bleiben, wird Pentke sich mit der Nummer drei zufrieden geben müssen – sicher auch kein Problem für den Keeper. Prognose: Ersatzbank


Dominique Heintz

Der Routinier hat in der vergangenen Spielzeit seinen Vertrag bei den Geißböcken verlängert. Damals befanden sich die Kölner zwar in Abstiegsnöten, hatten aber noch Hoffnung auf den Klassenerhalt. Möglicherweise ist auch Heintz davon ausgegangen, einmal mehr als Backup zu agieren. Durch die personelle Situation könnte es auch ein wenig mehr sein. Der Routinier kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Abwehrseite eine wichtige Rolle spielen. Gesetzt ist Heintz allerdings nicht. Prognose: Offener Kampf um Stammplatz

Timo Hübers ist neuer Kapitän des 1. FC Köln


Timo Hübers

Der neue Kapitän ist auch gleichzeitig der neue Abwehrchef. Schon in der vergangenen Spielzeit war Hübers einer der besseren Feldspieler, zumindest einer, der lange konstant ordentlich spielte und durch die Bank weg ordentliche Daten aufweisen kann. Kein Wunder also, dass der Spielführer nach dem Weggang von Jeff Chabot unumstritten in der Innenverteidigung ist. Prognose: Stammplatz


Nikola Soldo

Der Innenverteidiger trainiert aktuell bei der U21 der Kölner. Die FC-Verantwortlichen haben dem Abwehrspieler einen Wechsel ans Herz gelegt, ihn für Gespräche freigestellt. Prognose: Wechselkandidat


Luca Kilian

Der Innenverteidiger arbeitet aktuell an seiner Rückkehr nach dem Kreuzbandriss. Vor Herbst wird Kilian nicht ins Mannschaftstraining integriert werden können. Ob der Abwehrspieler noch zu einem Einsatz in diesem Jahr kommt, ist dementsprechend unklar. Könnte aber aufgrund der Personaldecke in der zweiten Saisonhälfte wichtig werden. Prognose: –


Leart Pacarada

Nachdem der Linksverteidiger bereits die ersten Vorbereitungseinheiten verpasst hatte, schien Pacarada auch in dieser Spielzeit vor einer schweren zu stehen. Durch die Verletzung von Max Finkgräfe hat sich die Situation komplett verschoben. Pacarada ist nominell der einzige Linksverteidiger im Kader. Zwar können auch Domninique Heintz und Meiko Wäschenbach die Position spielen, wären Alternativen, dennoch sollte der Zweitliga-Routinier die Nase vorne haben. Prognose: Stammplatz


Rasmus Carstensen

Auch auf der rechten Seite sind die Kölner durch den Weggang von Benno Schmitz sehr dünn besetzt. Und dennoch ist der Däne wohl auch weiterhin eher zweite Wahl. In der Vorbereitung konnte der 23-Jährige jedenfalls keine besonders überragende Bewerbung abgeben. So wird der vermeintliche Offensivspieler Jan Thielmann wohl zunächst der Kandidat für die erste Elf sein. Prognose: Ersatzbank

Julian Pauli vom 1. FC Köln.


Julian Pauli

Die große Überraschung der Vorbereitung. Der 19-Jährige scheint das Herz des Trainers bereits erobert zu haben. Alleine in vier Vorbereitungsspielen stand der Youngster in der Startelf. Ausgerechnet bei der Generalprobe erhielt aber Dominique Heintz den Vorzug. Ein Fingerzeig? Nicht zwingend. Die Personalie scheint noch nicht in trockenen Tüchern. Prognose: Offener Kampf um Stammplatz

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Schon in der vergangenen Vorbereitung wusste der Linksverteidiger zu überzeugen. So sehr, dass Steffen Baumgart damals erklärte, dass er Finkgräfe durchaus ein Startelf-Debüt zutraue. Das gab es noch unter dem Ex-Coach. Finkgräfe wurde bekanntlich Stammspieler und hätte die Position wohl auch in dieser Saison sicher gehabt. Hätte, weil eine Knieverletzung den Höhenflug des Abwehrspielers beendet hat. Nun heißt es erst einmal wieder gesund werden und dann in den Wettkampf mit der Konkurrenz treten. Prognose: –

Elias Bakatukanda

Der Innenverteidiger wird in dieser Saison sicherlich auch sein Debüt im Profifußball geben. Bakatukanda schien sogar lange ganz gute Karten für ein direktes Duell mit Dominique Heintz zu haben. Irgendwie hat sich aber Julian Pauli dazwischen gemogelt. Eine Momentaufnahme. Neben dem Profidebüt wird es sicherlich auch das in der Startelf geben – nur nicht zu Beginn der Saison. Prognose: Ersatzbank

Kaderanalyse Offensive

Timo Hübers für den 1. FC Köln

-FC schon Aufstiegskandidat?

So reagiert Timo Hübers auf die emotionalen Worte von Florian Kainz

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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So reagiert Timo Hübers auf die emotionalen Worte von Florian Kainz

Am Sonntagabend verfasste Florian Kainz einen Instagram-Post, in dem er emotionale Worte für seinen Kapitäns-Nachfolger findet. Dieser äußerte sich am Dienstag zu dem Post. So reagiert Timo Hübers auf die emotionalen Worte von Florian Kainz.

Am Sonntagabend richtete sich der verletzte Ex-Kapitän des 1. FC Köln an seine Fans, lobte den neuen Spielführer und sprach ihm seine Unterstützung aus. Nun gab es die Antwort. So reagiert Timo Hübers auf die emotionalen Worte von Florian Kainz.

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Florian Kainz ist wohl einer der größten Pechvögel der aktuellen Vorbereitung. Der Mittefeldspieler kehrte verspätet aus dem Sommerpause zurück, konnte dann aber nicht mit ins Trainingslager in seine Heimat, in die Steiermark, reisen. Eine Sprunggelenksverletzung sowie die anschließende Operation bremsten den Österreicher aus. Am Freitag gaben der FC und vor allem Gerhard Struber bekannt, dass Kainz auch die Kapitänsbinde abgeben muss. Timo Hübers übernimmt die Binde vom Mittelfeldspieler. Wohl auch, weil Kainz nun erst einmal einige Wochen, wenn nicht Monate fehlen wird. „Es tut mir in der Seele weh, ihn wieder auf Krücken ans Geißbockheim kommen zu sehen“, sagte Hübers am Dienstag nach dem Training. „Kainzi und ich verstehen uns auch neben dem Platz eigentlich sehr gut.“

Hübers: „Er hat sehr tolle Worte gewählt“

Daran ändert ganz sicher auch nicht, dass Hübers nun der neue Kapitän ist. „Ich möchte zunächst mal unserem neuen Kapitän Timo Hübers alles Gute für diese Aufgabe wünschen. Ich weiß, was es bedeutet, diesen großartigen Club als Kapitän anzuführen,“ schrieb Kainz in einem Post am Sonntagabend. „Ich werde Timo darum mit all meiner Erfahrung unterstützen. Jedes einzelne Spiel mit der FC-Binde war eine riesige Ehre. Weil ich immer gerne Verantwortung für diese Mannschaft und diesen Club übernommen habe – und das auch weiterhin tun werde.“ Emotionale Worte, die wohl auch zeigen, wie ernst Kainz der Verbleib beim FC gewesen ist.

Um die bittere Situation des Spielers weiß natürlich auch der Mannschaftskollege. „Er hat sehr tolle Worte gewählt. Das wusste ich auch sehr wertzuschätzen, weil seine Lage nicht so einfach ist“, sagte Hübers. Umso mehr freue ich mich, wenn er wieder mit uns auf dem Platz wirbeln kann – weil wir ihn unbedingt brauchen und er ein wichtiger Führungsspieler bleibt.“ Tatsächlich hat Gerhard Struber seinen Landsmann weiterhin im Mannschaftsrat belassen und betont, wie wichtig Kainz für das Team sei und welches Vertrauen er in ihn habe. „Wir alle werden für euch und den FC alles geben, um unsere Ziele zu erreichen“, betonte Kainz in seinem Post.

Hübers: „Man ist dann ja auch irgendwie Repräsentant dieser ganzen Leute“

Die Rolle des Kapitäns hat nun aber Hübers inne und will diese für sich neu interpretieren, auf „seine Art“. „Ich werde mir erst einmal selbst treu bleiben. Nur weil ich jetzt ein anderes Amt bekleide, werde ich nicht meine Art ändern. Ich bin ja auch nicht der Einzige, der in der Verantwortung steht“, sagte der 28-Jährige. „Der Trainer kann von mir erwarten, dass ich seine Idee vom Fußball bestmöglichst in die Mannschaft trage.“ Der Abwehrspieler weiß sehr wohl um die Bedeutung des Amts. „Der FC ist ein riesen Verein, der für eine große Begeisterung sorgt. Letztlich lebt der Verein von den Leuten, die ihn besonders machen. Da gibt es hier in der Stadt eine ganze Menge von. Und man ist dann ja auch irgendwie Repräsentant dieser ganzen Leute – das macht einen froh und stolz.“

Hübers will dabei dem Team helfen, die bestmögliche Leistung abzurufen. Der Fokus ist dabei nach vorne gerichtet. „Wir tun ganz gut daran, die letzte Saison auch einfach mal die letzte Saison sein zu lassen. Wir haben einen super Knaller zum Auftakt“, sagt Hübers. „In den Testspielen hat man gesehen, dass es schon ganz gut klappen kann. Aber es gab auch Phasen, wo man gesehen hat, dass es auch blöd aussehen kann. Wir wissen noch nicht genau, wo wir stehen.“

Jonas Urbig: „Qualität ist hoch“

Timo Hübers für den 1. FC Köln

Komplizierte Personalie

Zurück zum Hurra-Fußball, aber nicht im Baumgart-Stil

Tim Lemperle für den 1. FC Köln
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Zurück zum Hurra-Fußball, aber nicht im Baumgart-Stil

Mit Gerhard Struber hat der FC einen Coach gefunden, der attraktiven Offensivfußball spielen lassen will. Hohe Intensität, hohes Anlaufen und der direkte Weg in die Spitze soll die Gegner unter Druck setzen. Dies kommt einigen Spielern zu Gute beim 1. FC Köln: So soll der Aufstieg in die Bundesliga gelingen.

Für Christian Keller war das Anforderungsprofil an den neuen Trainer klar. Gerhard Struber setzt wie gewünscht auf Angriffsfußball beim 1. FC Köln: So soll der Aufstieg in die Bundesliga gelingen

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Als der Abstieg in die 2. Bundesliga Mitte Mai für den 1. FC Köln sichere Züge annahm, schien der Scherbenhaufen für die Geißböcke kaum größer sein zu können. Abstieg, Transfersperre, ein möglicherweise scheidender Trainer, die befürchtete Spielerflucht – Köln stand vor der puren Ungewissheit. Wenige Tage vor dem Start in die 2. Bundesliga haben sich die meisten Fragezeichen beim 1. FC Köln geklärt. Der FC geht wohl mit einem zumindest schlagfertigen Kader, einem ambitionierten, motivierenden Trainer und einer wiedergefundenen Hoffnung in die neue Spielzeit. Einzig hinter Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe stehen noch Fragezeichen, Spieler wie Maxi Schmid oder der ein oder andere Youngster werden den FC wohl noch – vermutlich auf Leihbasis oder Richtung U21 – verlassen.

Personelle und taktische Struktur zeichnet sich ab

Auch die Konturen der Startelf werden laut Gerhard Struber immer sichtbarer. Zwar sei noch nichts in Stein gemeißelt, aber gewisse Dinge zeichnen sich ab. Zum Beispiel, dass sich um die Achse Jonas Urbig, Timo Hübers, Eric Martel und Luca Waldschmidt die verbliebenen Positionen füllen. Mit Tim Lemperle, Damion Downs und Julian Pauli könnten weitere Puzzlesteinchen gefunden sein. Aktuell scheint neben dem Duell Pauli gegen Dominique Heintz nur noch die Position des Linksverteidigers offen, doch lassen die Worte von Leart Pacarada wenig Zweifel daran, dass sich der Routinier nach der Verletzung von Max Finkgräfe auf dieser Position vorne sieht. „Wir rücken näher und natürlich gibt es in absehbarer Zeit nicht mehr so viele Wechsel und Veränderungen“, sagte Struber am vergangenen Mittwoch.

Doch nicht nur personell zeichnet sich die Idee des neuen Trainers ab, auch die spielerische Handschrift wird immer sichtbarer. Taktisch setzt der Coach ganz offensichtlich auf eine 4-1-3-2-Formation. Die Ausrichtung wählte der 47-Jährige in jeder bisherigen Begegnung, ließ sie auch gerne bei seinen Ex-Vereinen spielen. Allerdings trafen die Kölner bislang auf unterklassige Gegner – einzig Swansea spielt ebenfalls in der 2. Liga. Als sich Christian Keller nach der Trennung von Timo Schultz zum Anforderungsprofil des Nachfolgers äußerte, schwang auch ein wenig Steffen Baumgart mit. Die Kölner Verantwortlichen wollten den Hurra-Fußball des damaligen Trainers durch jede Mannschaft des Vereins transportieren, in die Teams implementieren. Hohe Intensität, hohes Anlaufen, hohes Pressing.

FC soll Offensivfußball spielen

Anforderungen und fußballerische Vorgaben, die Struber auch verdächtig oft predigt. Nachdem Timo Schultz zum Ende der vergangenen Spielzeit den Fokus auch bewusst auf mehr Defensive gelegt hat, wird der FC unter Struber wieder das Heil im Angriff suchen. Köln will in der 2. Bundesliga attraktiven Offensivfußball spielen. „Wir wollen sehr proaktiv agieren, in allen Phasen des Spiels Antworten haben, gepaart mit einer hohen Intensität“, sagte Struber bei seinem Amtsantritt. Die hohe Intensität soll mit und gegen den Ball abgerufen werden. „Wir haben den Gegner kaum ins Spiel kommen lassen mit synchronen Pressing-Momenten. Damit haben wir den Gegner richtig in die Knie gezwungen“, erklärte der Coach die starke erste halbe Stunde gegen Swansea.

Auf den ersten Blick, vor allem aber nach den ersten Tönen hört sich viel an wie unter Steffen Baumgart und eben dessen Hurra-Fußball. Und doch gibt es gehörige Unterschiede. Dass der FC zum Großteil gegen unterklassige Gegner testete, kam sicher nicht ohne Grund. Struber stellt sich bereits auf einen Fußball mit viel Ballbesitz ein. Der FC wird in der kommenden Spielzeit in den meisten Begegnungen dominant auftreten müssen, sicher auch auf Fehler des Gegners warten, oft aber das Spiel machen. In den Umschaltmomenten sollen seine Spieler den direkten Weg in die Spitze suchen und nicht über den Umweg Flanken, den Baumgart bevorzugte und von seiner Mannschaft forderte. Der FC war das Flankenteam der Liga, aber alles andere als der Top-Verwerter der Hereingaben.

Schnelles Vertikalspiel in die Spitzen

Nun also der tiefe Ball in die Spitze. Eine Spielwiese, die gleich mehreren FC-Profis entgegen kommen könnte. „Sein Spiel passt sehr gut zu uns und auch zu mir. Er will über die Zehn Spielen, dort aufdrehen. Das ist genau mein Spiel“, erklärte beispielsweise Mark Uth. Auch Luca Waldschmidt oder Sargis Adamyan sind Spieler, die hinter den Spitzen für kreative Momente sorgen können. Sicher ein probates Mittel für eine Mannschaft, die sich in der vergangenen Spielzeit nicht durch eine überragende Kopfballstärke vor dem Tor auszeichnete. Das schnelle Vertikalspiel soll zudem eine mögliche Unordnung der gegnerischen Hintermannschaft ausnutzen. „Wir haben das Chaos beim Gegner ein paar Mal richtig gut nutzen können“, schwärmte Struber nach dem Swansea-Spiel.

Vor allem aber soll der Unterschied in der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor liegen. Denn genau da offenbarten die Geißböcke in der Vorsaison ihre größte Schwäche. Eine Schwäche, die der FC aber auch nicht im Duell gegen Swansea komplett ablegen konnte. “Wir dürfen Tore schießen nicht als etwas Besonderes sehen, sondern einfach als Konsequenz aus der Balleroberung“, erklärt der Coach und fordert mehr Unbarmherzigkeit vor dem gegnerischen Kasten. Gefordert hat das Steffen Baumgart auch. Nun wollen es die Kölner in der 2. Liga auch umsetzen.


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Urbig zur neuen Rolle

Ljubicic zu Leeds?

Das sind die Verlierer und Pechvögel der Vorbereitung

Nikola Soldo, Jaka Potocnik, Maxi Schmid, Jacob Christensen und Florian Kainz vom 1. FC Köln.
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Das sind die Verlierer und Pechvögel der Vorbereitung

Während der fünfwöchigen Vorbereitung lief viel rund unter dem neuen Chef-Coach Gerhard Struber. Viele Akteure konnten sich zeigen, die Startelf dürfte nahezu stehen für das HSV-Duell am kommenden Freitag. Doch nicht für alle lief es gut beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer der Vorbereitung.

Zufrieden können Trainer, aber auch Spieler und Verantwortlichen auf die Vorbereitung zurückblicken. Die noch offenen Positionen sind wohl besetzt, die erste Elf nahezu zu erkennen. Neben den positiven Entwicklungen gab es aber auch Dinge, die nicht rund liefen beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer der Vorbereitung.

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„Wenn man sieht, wie wir zum Abschluss der Vorbereitung gegen einen Serie-A-Club aufgetreten sind, wie wir dem Gegner Probleme bereiten konnten, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Wir haben technisch-taktisch nochmal wichtige Schritte gemacht“, lautete das Fazit des neuen Trainers zum Abschluss des Trainingslagers in der Steiermark. „Wir haben viele Jungs – das hat man beim Rückstand gegen Udine gesehen – die auch in einer schwierigen Phase Verantwortung übernehmen. Dazu stimmt die Intensität und das Zusammenspiel klappt schon richtig gut.“ Struber zeigt sich deutlich zufrieden, dabei war der Coach alles andere als glücklich über das spät angesetzte Trainingslager. Zudem lief es bei einigen Profis alles andere als rund.

Das verpasste Heim-Trainingslager

Für Florian Kainz etwa hätte die Vorbereitung wohl kaum bitterer verlaufen können. Der Mittelfeldspieler erlebte als einziger FC-Profi die EM als Teilnehmer, allerdings als Teilnehmer ohne eine einzige Einsatzminute. Verspätet stieß Kainz zur Mannschaft, freute sich besonders auf das Trainingslager in der Steiermark, unweit seines Geburtsorts. Es gehe in die Heimat, hatte der 31-Jährige gesagt und seine Mitspieler sollen sich bloß benehmen. Ein Bild davon konnte sich Kainz nicht machen. Im Testspiel gegen Viktoria Köln verletzte sich der Mittelfeldspieler am Knöchel, musste operiert werden und verpasste das Trainingslager. Auch weil der Österreicher die ersten Wochen der Saison ausfällt, musste Kainz die Kapitänsbinde an Timo Hübers abgeben.

Weitere Ausfälle

Mit Max Finkgräfe und Jacob Christensen haben sich zwei weitere Spieler verletzt. Finkgräfe galt als sicherer Kandidat für die Stammelf, hatte sich in der vergangenen Spielzeit schon festgespielt und auch in der Vorbereitung die Nase klar vorne vor Leart Pacarada. Der Youngster wird ebenfalls einige Wochen bis Monate ausfallen und sich dann zurückkämpfen müssen. Noch länger wird die Pause für Jacob Christensen sein. Die Bilder während des Spiels gegen Udinese haben schon Schlimmes vermuten lassen, das bestätigte sich am Montag. Der 23-Jährige hat sich das Kreuzband gerissen. Christensen wollte eigenlicht noch einmal angreifen, beim FC wird man wohl über eine Leihe nachgedacht haben – beides ist nun vorerst wohl vom Tisch.

Nicht alle Leihspieler schlagen ein

Als sich Christian Keller im Winter zu der Transfersperre erklärte, machte der Sportdirektor unter anderem die Bedeutung der Leih-Rückkehrer deutlich. Diese würden in der Kaderplanung dann eine wichtige Rolle einnehmen. Die Chance also für ein Halbes Dutzend Spieler sich wieder in den Fokus des FC zu spielen, den Durchbruch vielleicht im zweiten Anlauf zu schaffen. Während Jonas Urbig und Tim Lemperle diese Chance ganz offensichtlich eindrucksvoll genutzt haben, Urbig wird im jeden Fall Stammspieler sein, Lemperle mit großer Wahrscheinlichkeit, befinden sich andere Akteure schon wieder auf dem Abstellgleis. Nikola Soldo wurde noch vor dem Trainingslager für Gespräche mit einem neuen Verein freigestellt.

Und auch Maxi Schmid wird wohl zumindest in dieser Saison keine Zukunft bei den Geißböcken haben. Keller betonte zuletzt, dass der Angreifer es angesichts der Konkurrenz in der Offensive schwer haben werde, auf Einsatzzeit zu kommen. Der Sportdirektor legte Schmid eine weitere Leihe ans Herz. Immerhin scheinen die Kölner Verantwortlichen das Potenzial des Angreifers so hoch einzuschätzen, dass man ihm noch immer den Durchbruch in Köln zutraut.

Nicht die erste Wahl?

Auf den wartet eigentlich auch Rasmus Carstensen. Der Däne hatte sich in der vergangenen Spielzeit erstaunlich früh einen Stammplatz erkämpft, war er eigentlich als Backup für Benno Schmitz zum FC gekommen. Doch den Platz in der ersten Elf verlor der Abwehrspieler auch schnell wieder. Nach dem Weggang von Schmitz wird sich Carstensen sicherlich größere Chancen auf Einsatzzeit ausgerechnet haben. Nach den Einsätzen in der Vorbereitung dürfte allerdings der etatmäßige Offensivspieler Jan Thielmann auf dieser Position gesetzt sein.

Zwar ist beim Kölner Trainer nach eigenen Aussagen nichts in Stein gemeißelt, Struber wählte aber in den meisten bisherigen Begegnungen eine Formation mit einer engen Raute. Die Positionen im Halbfeld scheinen dabei fest vergeben. Sollte der FC bei dieser Variante bleiben, könnte es auch Linton Maina schwer haben, eine feste Rolle beim FC zu finden. Ebenfalls mehr dürfte sich auch ein Steffen Tigges ausgerechnet haben – gerade nach dem Abgang von Davie Selke. Doch mit Tim Lemperle und Damion Downs wurden dem Zielstürmer zwei junge Angreifer vor die Nase gesetzt, die jene gerade im Angreifer-Wettkampf auch vorne haben dürften. Tigges steht einmal mehr ziemlich weit hinten an.

Die jungen Wilden

Während Julian Pauli seine Chance ganz offensichtlich genutzt hat, werden es nicht alle U21-Akteure in den Kader der Kölner geschafft haben. Nach Fayssal Harchaoui wird wohl auch Jaka Potocnik erst einmal seine Einsatzzeit bei der Reserve sammeln müssen. Spannend dürfte es dagegen für Meiko Wäschenbach werden. Die Nachwuchshoffnungen sind allerdings alles andere als Verlierer der Vorbereitung. Der Weg zu den Profis ist nunmal ein weiter.


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Urbig zur neuen Rolle

Ljubicic zu Leeds?

Doch keine Selke-Rückkehr gegen den FC?

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Doch keine Selke-Rückkehr gegen den FC?

Das Wiedersehen mit den Ex-Kölnern fällt am kommenden Freitag offenbar gar nicht so groß aus beim 1. FC Köln: Davie Selke steht gegen den FC wohl nicht in der Startelf. Das bestätigte Steffen Baumgart der Bild.

Es sollte eigentlich das große Wiedersehen werden beim 1. FC Köln: Doch Davie Selke steht gegen den FC wohl nicht in der Startelf. Das erklärte der ehemalige Kölner Trainer Steffen Baumgart der „Bild„.

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Mit einem Traditionsduell, einem „brisanten Kracher“ startet die 2. Bundesliga am kommenden Freitag in die neue Saison. Der 1. FC Köln empfängt bekanntlich den Hamburger SV im eigenen Stadion. Doch beim FC treffen nicht nur zwei Aufstiegskandidaten aufeinander, für eine zusätzliche Brisanz sorgt das Wiedersehen mit den Ex-Kölnern. So wird Ex-FC-Coach Steffen Baumgart wieder in sein altes Wohnzimmer zurückkehren und vor dem Spiel in alter Manier wohl am Kölner Rasen riechen. Baumgart hatte die Geißböcke bekanntlich im Winter vergangenen Jahres verlassen, aber immer wieder betont, wie wichtig ihm der Verein und die Stadt seien. Wenige Wochen nach dem Abschied aus Köln heuerte der gebürtige Rostocker bei den Rothosen an – bekanntlich ein Herzensclub des Trainers.

Baumgart: „Er sitzt maximal auf der Bank“

Ebenfalls brisant ist die Rückkehr von Davie Selke. Der Stürmer spielte in der vergangenen Saison für den FC, hatte sich aber in der Rückrunde den Mittelfuß gebrochen und konnte insofern nicht mehr in den Kampf um den Klassenerhalt eingreifen. Für die 2. Liga hatte Selke keinen Vertrag mehr. Wie berichtet unterbreitete der FC dem Stürmer ein neues Angebot, das ließ Selke verstreichen. Als sich der Stürmer doch noch entschloss, beim FC zu bleiben, wollten dem Vernehmen nach die Kölner nicht mehr verlängern. Es kam zu einem seltsamen Abschiedspost via Instagram und wenige Tage später zum Wechsel zum HSV. Mit diesem freute sich Selke auf das Wiedersehen beim FC, auf den „brisanten Kracher“, wie es der Stürmer formulierte.

Zum Einsatz wird Selke aber wahrscheinlich nicht kommen. Sogar mit sehr Sicherheit nicht von Beginn an. Das erklärte Steffen Baumgart nun gegenüber der „Bild“. „Aktuell sieht es nicht danach aus. Davie hat nach seinem Fußbruch kein Testspiel absolviert“, so Baumgart. „Wer mich kennt, weiß, dass ich Spieler nach Verletzungen nicht direkt in den Wettkampf jage. Natürlich wäre es auch für ihn ein besonderes Spiel.“ Tatsächlich war der Trainer auch zu Kölner Zeiten bei Rekonvaleszenten eher vorsichtig, wollte selten ein Risiko eingehen. So auch dieses Mal nicht – wenn überhaupt kommt Selke als Joker. „Er sitzt maximal auf der Bank und könnte höchstens einen Joker-Einsatz bekommen – wenn er denn im Kader ist. Das werden wir sehr kurzfristig entscheiden. Es geht nicht nur um dieses Spiel für Davie, sondern um eine ganze Saison“, so Baumgart weiter.

Dennoch wird die Begegnung für beide Seiten besonders. Große Furcht vor der Rückkehr hat Baumgart jedenfalls nicht: „Ich hatte zweieinhalb tolle Jahre beim FC und immer einen guten Draht zu den Fans. Ich kann mir da nichts vorwerfen“, sagte der Ex-Coach. „Daher mache ich mir keine Sorgen vor der Rückkehr. Ich habe jetzt nun mal eine neue Aufgabe. Freitag komme ich erstmals als Konkurrent nach Köln.“ Sorgen dürfte dem ehemaligen Kölner Trainer nur die Personaldecke machen. Denn mit Robert Glatzel fällt definitiv ein weiterer Stürmer aus.


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Kreuzbandriss

Ljubicic zu Leeds?

Jacob Christensen erleidet Kreuzbandriss

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Jacob Christensen erleidet Kreuzbandriss

Bittere Nachricht beim 1. FC Köln: Jacob Christensen erleidet einen Kreuzbandriss. Das hat eine MRT-Untersuchung des Mittefeldspielers ergeben. Der Däne fällt somit monatelang aus.

Bittere Nachricht beim 1. FC Köln: Jacob Christensen erleidet einen Kreuzbandriss. Das gab der Verein am Montag bekannt. Der Däne hatte sich im Duell gegen Udinese verletzt.

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Es hatte sich bereits angedeutet, am Montag hat es der Verein bestätigt. Der 1. FC Köln muss mehrere Monate auf Jacob Christensen verzichten. Eine MRT-Untersuchung in der MediaParkKlinik hat ergeben, dass sich der Mittelfeldspieler im Testspiel gegen Udinese Calcio (3:2) am vergangenen Samstag in Sankt Veit an der Glan einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen hat. Bereits wenige Minuten nach seiner Einwechslung war Christensen in der 83. Minute verletzt liegengeblieben. Der Däne wurde unter großen Schmerzen schon wieder vom Spielfeld gebracht. „Das hat nicht gut ausgeschaut, der erste Eindruck macht uns sehr nachdenklich“, hatte Trainer Gerhard Struber nach dem Spiel schon angedeutet. Die Untersuchung in Köln am Montag brachte dann die bittere Diagnose: Kreuzbandriss. 

Die dritte schwerwiegende Verletzung der Vorbereitung

Damit wird der Däne den Kölnern mehrere Monate fehlen. Christensen ist neben Florian Kainz und Max Finkgräfe der dritte FC-Profi, der sich eine schwerwiegende Verletzung in der Vorbereitung zugezogen hat und den Geißböcken damit zum Saisonstart fehlen wird. Kainz verletzte sich am Sprunggelenk im Testspiel gegen Viktoria Köln, Finkgräfe zog sich eine Innenbandverletzung im Knie zu. Die Geißböcke starten am kommenden Freitag mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV in die neue Saison.

Christensen hat in der Vorbereitung nicht immer überzeugen können. Im Gegenteil – Sportdirektor Christian Keller hatte zuletzt in einem Interview mehr von dem Sechser gefordert. Der Däne war im vergangenen Sommer zu den Kölnern gestoßen, um mittelfristig in die Rolle des Stammsechsers zu wachsen. Schon in der vergangenen Saison hatte Christensen Schwierigkeiten, sich zu empfehlen, saß meist nur auf der Bank. Gegen die Bayern zeigte der 23-Jährige gegen Harry Cane und Co. eine ordentliche Leistung, die Hoffnungen weckte. Bestätigen konnte der Däne die Leistung aber nicht. Der FC hat gerade im zentralen Mittelfeld ein Überangebot. Somit wäre eine Leihe eine durchaus sinnvolle Option für den 23-Jährigen gewesen, diese ist natürlich nun vom Tisch.

Möglicherweise hat die Verletzung sogar Auswirkungen auf die Personalie Dejan Ljubicic. Der Österreicher hatte im vergangenen Sommer wechseln wollen, doch blieb bei den Kölnern. In diesem Sommer vermied der Mittelfeldspieler im Gegensatz zu einigen anderen Spielern ein Treuebekenntnis. Zuletzt gab es auch Spekulationen über einen Wechsel nach England.


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Ljubicic zu Leeds?

Ist der FC schon in dieser Saison ein Aufstiegskandidat?

Timo Hübers für den 1. FC Köln.
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Ist der FC schon in dieser Saison ein Aufstiegskandidat?

In der Regel gehört der Bundesliga-Absteiger umgehend auch wieder zu den Top-Kandidaten im Kampf um den Aufstieg. Der FC hat aber mit der Transfersperre zu kämpfen. Und es gibt starke und vor allem viel Konkurrenz für den 1. FC Köln: Das sind die Aufstiegskandidaten der 2. Bundesliga.

Für eine Prognose über den Aufstieg ist es selbst wenige Tage vor Saisonbeginn noch früh. Schließlich werden die meisten Mannschaften auf dem Transfermarkt noch zuschlagen. Dennoch wähnt man sich am Geißbockheim ebenfalls als potenzieller Top-Kandidat. Aber stimmt das für den 1. FC Köln: Das sind die Aufstiegskandidaten der 2. Bundesliga.

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Gerhard Struber will es beim 1. FC Köln ganz offensichtlich wissen. Der Trainer kennt selbst bei den warmen Temperaturen bei seiner Mannschaft kein Erbarmen. Laufeinheiten, intensive Spielformen – der Trainer hat Großes mit den Geißböcken vor. Der „schnellstmögliche“ Aufstieg darf es sein. Der Club soll sich schnell dort wieder einfinden, „wo sich Stadt und Fans es verdient haben“, hatte der Coach bei seiner Vorstellung im Juni gesagt. „Schnellstmöglich“ wurde zwar nicht genauer definiert, doch das Arbeitspensum, aber auch der Kaderzusammenhalt von Christian Keller lassen nur wenig Zweifel daran, dass es schon im kommenden Sommer also eigentlich direkt soweit sein soll. Es ist nicht kommuniziert, nur nachdem der Großteil des Kölner Kaders am Geißbockheim geblieben ist, wähnt sich der FC ganz sicher als Aufstiegskandidat.

Ist der FC der Aufstiegsfavorit?

Tatsächlich ist der Aufstieg alles andere als abwegig. Die Kölner verfügen laut transfermarkt.de über den wertvollsten Kader. In der Liste der wertvollsten Einzelspieler stehen in dem Online-Portal ebenfalls mit Eric Martel (7.5 Mio), Max Finkgräfe (6 Mio) und Timo Hübers (5,5 Mio) drei Spieler auf den ersten drei Plätzen. Dejan Ljubicic und Jan Thielmann befinden sich zudem in der Top-Ten. Gemessen an den – wohl gemerkt geschätzten – Werten sind die Kölner also ziemlich gut besetzt. Aber ist der FC damit auch gleichzeitig der Top-Aufstiegskandidat? Wohl eher nicht. Zwar gehören die Bundesliga-Absteiger in aller Regel zu den Kandidaten, die die direkte Rückkehr anpeilen, doch die Geißböcke haben die Transfersperre in diesem Sommer noch mit sich herumzutragen. Während die Konkurrenz nachlegt, muss sich der FC auch auf seine rückkehrenden Leihspieler und den Nachwuchs verlassen.

Struber sieht den HSV als Favoriten

Das ist sicher nicht schlecht, doch ob sich in den Reihen der Kölner bereits ein Top-Zielstürmer, ein echter Knipser befindet, darf trotz guter Eindrücke in den Testspielen mit einer Spur Skepsis betrachtet werden. Struber bezeichnete den HSV als den „absoluten Favoriten“. Hamburg kennt sich zumindest mit dem Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga gut aus. Er befindet sich nun im siebten Jahr darin und kann dem FC als Beispiel dienen, wie schwer die Rückkehr ist. „Ich glaube, dieses Jahr ziehen wir es auch durch“, sagte der neue HSV-Chef Stefan Kuntz. Die Transferphase ist noch jung, bislang haben die Rothosen erst sechs Spieler verpflichtet. Einzig Davie Selke sticht ein wenig hervor. Doch der Kader ist gut und ausgeglichen besetzt und es ist durchaus mit weiteren Transfers zu rechnen. Der HSV hat zumindest ein ordentliches Auftaktprogramm zu absolvieren. Nach dem Start gegen den FC folgen die Spiele gegen Hertha und Hannover.

Auch die Hertha strebt im zweiten Versuch die Rückkehr in die Bundesliga an. „Mein ganz klares Ziel ist es, in die erste Liga zurückzukehren. Ich bin mir sicher, dass wir diesen Schritt zusammen gehen können“, sagte einer der neuen Hoffnungsträger bei seiner Vorstellung. Michael Cuisance spielt in dieser Saison für die Hertha, genauso wie Heidenheim-Abgang Kevin Sessa. Die Berliner haben sich bereits verstärkt, werden aber sicher nochmal nachlegen – wohl auch müssen. Denn mit Fabian Reese fällt ein Top-Spieler zurzeit aus, bei dem der Verbleib nicht sicher ist. Das Gleiche gilt für das Talent Ibrahim Maza, dem man ebenfalls eine große Zukunft nachsagt. Die ersten Eindrücke der Testspiele waren durchwachsen – allerdings auch witterungsbedingt.

Fortuna Düsseldorf will Relegations-Pleite wieder gutmachen

Besonders unglücklich vergab Fortuna Düsseldorf in der vergangenen Saison den Matchball um den Aufstieg. 3:0 hatte die Fortuna das Relegations-Hinspiel gewonnen, um dann doch noch dem VfL Bochum zu unterliegen. Das wollen die Düsseldorfer in dieser Spielzeit geraderücken. Dabei hat die Fortuna den Erfolgsgaranten der Vorsaison verloren. Zwar wurde Top-Torjäger Christos Tzolis fest verpflichtet, der Grieche konnte Düsseldorf aber aufgrund einer Ausstiegsklausel Richtung Brügge verlassen. Ob Nachfolger Tim Rossmann vom Karlsruher SC in eine ähnliche Rolle drängen kann, bleibt abzuwarten. Ansonsten ist die Fortuna in der Kaderplanung schon weit vorangeschritten. Aktuell arbeiten die Club-Bosse noch an der Verpflichtung eines weiteren Stürmers.

Auch wenn der FC Schalke 04 nach der verkorksten vergangenen Saison offiziell kleine Brötchen backen will, sich mit einem Platz in der oberen Tabellenhälfte zufrieden gibt, werden die Knappen in dieser Spielzeit sicherlich ein anderes Gesicht zeigen. Dazu hat Königsblau auch schon ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Besonders spannend könnte die Personalie Moussa Sylla werden. Mit dem argentinischen Abwehrtalent Felipe Sanchez sowie Emil Hojlund haben die Knappen bereits elf Spieler für die neue Saison verpflichtet. Das garantiert aber keinen Erfolg. Bei den bisherigen Testspielen konnte S04 nicht vollends überzeugen.

Der erweiterte Kreis an Aufstiegskandidaten

Zu dem erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten gehört nach der starken Vorsaison sicherlich wieder der Karlsruher SC. Allerdings hat die Mannschaft von Christian Eichner, der ja beim FC im Gespräch gewesen sein soll, einen Umbruch vollzogen. Zahlreiche Spieler wie Lars Stindl haben den Verein verlassen, zahlreiche sind gekommen. Auch Greuther Fürth, Mit-Absteiger SV Darmstadt und Hannover 96 können ein Wörtchen um das obere Tabellendrittel mitreden. Zudem haben sich die Traditionsclubs aus Kaiserslautern und Nürnberg ordentlich verstärkt. Für den FC wird es darum gehen, sich eine gute Ausgangsposition bis zum Winter zu erarbeiten. Dann kann auf dem Transfermarkt nachgerüstet werden.


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Gewinner der Vorbereitung

Mögliche Streichkandidaten

Emotionale Worte von Florian Kainz

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Emotionale Worte von Florian Kainz

Am Sonntagabend verfasste Florian Kainz einen Instagram-Post, in dem er emotionale Worte für seinen Nachfolger Timo Hübers findet. Der 31-Jährige spricht ebenfalls über seine Rolle beim 1. FC Köln: Florian Kainz richtet emotionale Worte an die Fans.

Der Abstieg in die zweite Liga, das EM-Aus mit der Nationalmannschaft Österreichs und zuletzt noch die Sprunggelenksverletzung und das verpasste Trainingslager in seiner Heimat. Nun gibt Florian Kainz auch die Kapitänsbinde weiter beim 1. FC Köln: Florian Kainz richtet emotionale Worte an die Fans.

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Die vergangene Saison war sicherlich nicht einfach für Florian Kainz. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga hatte der 31-Jährige kaum Zeit, die Geschehnisse zu verarbeiten. Für den Österreicher ging es nach der Saison mit der Nationalmannschaft zur EM, einen Einsatz hatte Kainz allerdings nicht. Nach seiner Rückkehr zum FC verletzte sich der Mittelfeldspieler beim Testspiel gegen Viktoria Köln, musste sogar operiert werden und fällt zum Saisonstart aus. Am Freitag gab Gerhard Struber bekannt, dass Kainz auch die Kapitänsbinde abgeben muss. Timo Hübers wird die Kölner in der kommenden Spielzeit anführen, sein Vorgänger bleibt aber immer noch im Mannschaftsrat.

Kainz übergibt Kapitänsbinde mit emotionalen Worten an Timo Hübers

Nun äußerte sich der 31-Jährige erstmals auf seinem Instagram-Kanal. „Wir haben in dieser Zeit Erfolge gefeiert und bittere Niederlagen erlebt. So wie in der letzten Saison. Der Abstieg war auch für mich einer der schwersten Momente meiner sportlichen Laufbahn“, so Kainz. „Es ändert aber nichts daran, wie sehr mir dieser Verein ans Herz gewachsen ist. Egal ob als Kapitän oder nicht.“ Von einer großen Enttäuschung ist bei Kainz nichts zu merken. „Ich möchte zunächst mal unserem neuen Kapitän Timo Hübers alles Gute für diese Aufgabe wünschen. Ich weiß, was es bedeutet, diesen großartigen Club als Kapitän anzuführen,“ schrieb Kainz in seinem Post. Und richtet seine Worte dann in Richtung Abwehrspieler. „Ich werde Timo darum mit all meiner Erfahrung unterstützen.“

Unterstützen kann der Österreicher seinen Nachfolger zunächst wegen seiner Sprunggelenksverletzung zwar nur abseits des Feldes, die Erfahrung des 31-Jährigen wird allerdings geschätzt bei den Geißböcken. Für Struber ist Kainz eine wichtige Größe in der Mannschaft: „Er ist für mich ein ganz enger Vertrauter, der mit mir im Daueraustausch sein wird“, hatte der Trainer gesagt. Diese Rolle nimmt der 31-Jährige an und schreibt in seinem Post weiter: „Jedes einzelne Spiel mit der FC-Binde war eine riesige Ehre. Weil ich immer gerne Verantwortung für diese Mannschaft und diesen Club übernommen habe – und das auch weiterhin tun werde.“

Kainz: „Wir werden alles geben“

Und nicht nur der Trainer honoriert die Leistungen des Ex-Kapitäns. Auch sein Nachfolger Timo Hübers schätzt das Engagement des Österreichers: „Mir imponiert bei Kainzi vor allem, dass er immer ein offenes Ohr für seine Mitspieler hat und dass er unsere Anliegen immer in die oberen Etagen trägt. Er hat sich immer für uns reingeworfen und wird das auch weiterhin tun.“ Daran besteht wohl kein Zweifel und so schließt Kainz seine Nachricht an die Fans mit den Worten: „Wir alle werden für euch und den FC alles geben, um unsere Ziele zu erreichen.“

Jonas Urbig: „Qualität ist hoch“

Timo Hübers für den 1. FC Köln

Komplizierte Personalie