Für den FC stand am Samstag das dritte Vorbereitungsspiel an. Gegen die Kickers Offenbach spielte der 1. FC Köln: und das Testspiel gegen Offenbach wurde im Stream übertragen. Der sorgte aber zum Teil für Unmut.
Auch am Ende der dritten intensiven Trainingswoche stand ein weiteres Vorbereitungsspiel an für den 1. FC Köln: Das FC-Testspiel gegen Offenbach wurde im Stream übertragen.
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<<<UPDATE: Das spiel ist beendet. Den Spielbericht und Fotos gibt es hier>>>
Seit nun drei Wochen trainiert der 1. FC Köln mit Chef-Trainer Gerhard Struber am Geißbockheim. Am 2. August und damit in drei Wochen steht für die Kölner bereits das erste Pflichtspiel gegen den Hamburger SV und das Wiedersehen mit Ex-Trainer Steffen Baumgart im Kölner Stadion an. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, das Trainingslager in Bad Waltersdorf in der Steiermark steht vor der Tür. Zuvor müssen Struber und sein Trainer-Team den XL-Kader noch verschlanken. Das Testspiel gegen Offenbach sollte ein weiterer Indikator für die Auswahl von Kaderkandidaten sein. Am Freitagmittag gab der Coach bekannt, man werde „da schon in den nächsten Tagen die ein oder andere Entscheidung treffen.“
FC-Spiel im Stream
Am Samstagnachmittag testete der 1. FC Köln um 14 Uhr im Kölner Südstadion gegen die Kickers Offenbach. Das Spiel wurde um 14 Uhr im Kölner Südstadion angepfiffen. Der FC bot einen Stream auf fc.de und in der FC-App an. Wirklich überzeugen konte dieser aber nicht.
Der 1. FC Köln spielt am Samstag im Südstadion gegen die Kickers Offenbach. Nun wird es ernst im Kampf um die Kaderplätze des 1. FC Köln: Kampf um die Kaderplätze gegen Offenbach.
Die Begegnung gegen den Regionalligisten Kickers Offenbach ist erneut keine Partie auf Augenhöhe. Dennoch soll der Test Aufschluss über die kommende Verteilung der Positionen geben beim 1. FC Köln: Die FC-Spieler müssen sich gegen Offenbach beweisen.
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„Wir werden da schon in den nächsten Tagen die ein oder andere Entscheidung treffen, um den Kader auch ein wenig schlanker zu bekommen“, sagte FC-Coach Gerhard Struber am Freitagmittag. Bevor die Geißböcke am 2. August gegen den Hamburger SV in die Saison starten, werden von den angekündigten Entscheidungen einige wichtige zu fällen sein. Und das wohl schon kurzfristig. Der XL-Kader des FC wird ausgedünnt, um eine optimale Saisonvorbereitung im Trainingslager zu gewährleisten und laut Struber einen „guten Zugriff“ zu haben. Eine der wenig verbliebenen Möglichkeiten der Entscheidungsfindung bietet der anberaumte Test gegen die Kickers aus Offenbach. Daraus machte der Chef-Trainer am Freitag auch keinen Hehl und erhöht den Druck auf seinen Kader: „Wir haben ein paar Entscheidungen anstehen“, wiederholte der Coach.
Der Konkurrenzkampf spitzt sich zu
Nach den beiden Testspielen gegen den Kreisligisten Rheingold Poll (18:0) und gegen die Sportfreunde Siegen (6:0), den Oberligisten, geht es am Samstag (13. Juli) um 14 Uhr ins dritte Testduell gegen die Kickers Offenbach. Offenbach schloss die Saison auf dem 11. Tabellenplatz der Regionalliga Südwest ab, ist daher die höchstklassige Mannschaft. „Das wird ein anderer Widerstand“, erwartet auch Struber. Dennoch gibt es erneut nur eine Marschroute. „Am Ende wollen wir das, was wir die ganze Woche trainiert haben, mit reinbringen. Dass wir Kontrolle haben in unserem Spiel und gleichzeitig den Gegner unmittelbar unter Druck setzen.“ Ebenfalls wird ein Augenmerk des Österreichers auf der Schwachstelle der vergangenen Saison liegen. „Wir wollen auch morgen wieder ins Toreschießen kommen. Das wird generell unser Ziel sein. Wir wollen uns durch das Toreschießen ein gutes Gefühl holen.“
Dafür stehen am Samstag, abgesehen von Marvin Obuz, Luca Kilian, Mark Uth und Florian Kainz alle Spieler zur Verfügung. Und diese werden sich beweisen müssen. Gerade im Angriff wird es einen Konkurrenzkampf um die verbliebenen Plätze im Kader geben. Gerade die offensiven Youngster wie Damion Downs, Tim Lemperle oder Jaka Cuber Potocnik werden sich noch einmal beweisen wollen. Gerade Potocnik sowie Florian Dietz dürften wohl zu den Wackelkandidaten zählen. In den beiden bisherigen Testspielen bekamen sie nicht viel Einsatzzeit von Struber. So wird Dietz mit einem möglichen Wechsel Richtung Essen in Verbindung gebracht.
Einsatzzeit zählt für eine Entwicklung
Ein solcher Wechsel ist laut Struber eben auch im Sinne der Entwicklungsförderung. „Es ist wichtig, dass die Jungs zukünftig dort Einsatzzeit bekommen, wo sie sich entwickeln können. Wenn wir nicht die richtige Zeit anbieten können, dann macht es einfach keinen Sinn.“ So benannte der Coach am Freitagmittag ausdrücklich die Optionen der Wackelkandidaten: Man könne „Spieler, die eine gute Perspektive haben, in die U21 geben oder über ein Leih-Modell nachdenken.“
In der Defensive werden am Samstag mit Max Finkgräfe und Leart Pacarada die bisher fehlenden Linksverteidiger zurück erwartet. Möglicherweise geht es auch um die Plätze im defensiven Mittelfeld. Denn dort ist der FC mit Eric Martel, Dejan Ljubicic, Denis Huseinbasic, Jacob Christensen, Mathias Olesen und Fayssal Harchaoui viel zu gut besetzt. Dass es den Geißböcken trotz Transfersperre nicht an Personal mangelt, ist offensichtlich. Gerade durch die jungen Nachwuchskräfte. Doch wem Struber und das Trainerteam zutrauen, bereits bei den Profis zu bestehen, ist bislang offen. „Es gibt eine junge Schar an Spielern, die ist sehr jung und talentiert. Der Weg zum Profi, das ist ein weiter“, betonte Struber. Am Samstag wird es darum gehen, diesem ein Stück näher zu kommen.
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Mit dem Testspiel gegen die Kickers Offenbach geht beim 1. FC Köln die dritte intensive Trainingswoche zu Ende. Und offenbar beginnt nun das Casting für den Kader des 1. FC Köln: Gerhard Struber kündigt eine baldige Kader-Verkleinerung an.
Für den 1. FC Köln geht es so langsam in die finale Phase der Vorbereitung. Schon in einer guten Woche holt sich das Team von Gerhard Struber in Österreich den Feinschliff für die Saison ab. Zuvor stehen aber noch einige Einheiten auf dem Plan des 1. FC Köln. Und wohl die angekündigte Kader-Verkleinerung.
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Am Freitagvormittag wurde es noch einmal intensiv auf dem Trainingsplatz am Geißbockheim. Nun steht für den 1. FC Köln zum Abschluss der dritten Vorbereitungswoche das Testspiel gegen Kickers Offenbach am Samstag auf dem Plan. Und FC-Trainer Gerhard Struber erwartet einen etwas stärkeren Gegner als bei den ersten beiden Testspielen. Nach der Einheit zog der Coach ein insgesamt positives Fazit. „Die Jungs ziehen extrem mit. Und wir haben eine sehr intensive Woche hinter uns gebracht“, sagt der Trainer. Vor allem sei es darum gegangen, unter „Raum- und Zeitdruck Lösungen zu schaffen. „Es stimmt mich sehr positiv, dass die Mannschaft sehr robust ist und das Tempo gut mitgehen kann, ohne, dass wir große Verletzungen haben“, so der Coach.
Struber: „Das macht dann einfach keinen Sinn“
Der Trainer kann gegen Kickers Offenbach also nahezu aus dem Vollen schöpfen, den XXL-Kader aufbieten. Möglicherweise zum letzten Mal in einem Testspiel. Denn wie angekündigt, will Struber den Kader reduzieren und das schon sehr bald. „Wir werden da schon in den nächsten Tagen die ein oder andere Entscheidung treffen, um den Kader auch ein wenig schlanker zu bekommen“, sagte Struber und betonte, dass man nun Zug um Zug Gespräche führen werden. „Wir haben ein paar Entscheidungen anstehen. Dann wollen wir in die Testspiele und ins Trainingslager mit einer Anzahl von Spielern gehen, wo wir mehr Zugriff haben.“ Die Einsatzzeit gegen Offenbach werde aber wohl noch keinen großes Aufschluss über die möglichen Kaderplätze geben. Da werde man flexibel sein.
Dennoch wird es in den kommenden Tagen Entscheidungen über die Kader- und möglicherweise auch Vereinszugehörigkeit geben. Die Wahl wird dem Coach jedenfalls nicht einfach fallen. „Es ist immer ein Härtefall, wenn man sieht, wie engagiert die Leute dabei sind. Dann ist es nicht einfach“, sagt Struber. „Es ist wichtig, dass die Jungs zukünftig dort Einsatzzeit bekommen, wo sie sich entwickeln können. Wenn wir ihnen nicht die richtige Zeit anbieten können, dann macht es einfach keinen Sinn.“ Dann müsse man über Modelle nachdenken. Etwa in der U21 oder als Leih-Modell. Namen wollte der Trainer verständlicherweise nicht nennen.
Struber: „Der Weg zum Profi ist ein weiter“
Auch nicht bei Spielern, die in der Vorbereitung bislang positiv herausstachen. Zwar hob der Coach die „Schar an talentierten jungen Spielern“ hervor, die eine „gewisse Bewaffnung“ haben und spannend seien. „Da wurde in der Vergangenheit beim FC einfach gut gearbeitet.“ Und dennoch könnte es bei der Kaderreduzierung gerade einige Nachwuchskicker treffen. „Der Weg zum Profi ist dann aber noch ein weiter“, so Struber. „Die Jungs haben schon einen Weg zu gehen. Gleichzeitig brauchen sie Vertrauen und Spielzeit.“ Wen es in den kommenden Tagen treffen wird, ließ der Trainer also offen. Die Personalie Davie Selke wollte der Trainer am Freitag nicht mehr wirklich kommentieren. Er habe ohnehin den Fokus auf die Spieler gelegt, die ihm zur Verfügung standen. Die Situation um Selke tangiere ihn daher nicht so sehr.
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Auch Eric Martel hätte den FC im Sommer verlassen können, entschied sich aber für den FC. Nun äußert sich der Kapitän der U21-Nationalmannschaft im Podcast des 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel über den FC-Verbleib und den Abstieg mit den Geißböcken.
Nach der enttäuschenden Spielzeit und dem Abstieg mit dem FC war der Verbleib des Sechsers alles andere als sicher. Schließlich wird der 22-Jährige Interessenten gehabt haben. Auch dazu äußerte sich der gebürtige Bayer im Podcast des 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel über den FC-Verbleib und den Abstieg mit den Geißböcken.
Foto: Leon Kuegeler/Getty Images
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Das Tempo ist drei Wochen vor dem Saisonstart hoch, das Training intensiv. Mitten drin Eric Martel, mit vollem Einsatz – und das nicht ohne Grund. „Ich bin richtig heiß, ich habe eine riesen Vorfreude“, sagt der 22-Jährige im aktuellen FC-Podcast mit Blick auf die bevorstehende Zweitliga-Saison. Besonders freut sich der gebürtige Bayer auf die Begegnungen gegen Düsseldorf, den HSV und natürlich seinen Heimatverein Jahn Regensburg. Doch der Mittelfeldspieler weiß auch um die Schwere der Aufgabe. „Es wird aber auf jeden Fall nicht leicht, wenn man sieht, was für Mannschaften jetzt in der zweiten Liga kicken, was für Traditionsclubs da mitspielen“, so Martel. „Man sieht das ja auch anhand der anderen Mannschaften wie zum Beispiel beim HSV, die sich gerade extrem scher tun, wieder in die erste Liga zu gehen.“ Auf den FC wartet harte Arbeit.
Martel: „Das war am Anfang sehr schwer für mich“
Dass Martel diese harte Arbeit beim FC angeht, war im Sommer allerdings alles andere als sicher. Der Sechser verfügte wie einige andere Spieler über eine Ausstiegsklausel, hätte den FC nach dem Abstieg durchaus verlassen können und es wird mit Sicherheit Interessenten gegeben haben. Martel entschied sich aber für die Geißböcke. „Du hast jedes Mal ein Fußballfest vor 50.000 Leuten und das ist etwas Besonderes hier zu spielen. Ich glaube, bei nicht so vielen Vereinen in Deutschland hast du das noch“, so Martel, der wenige Tage vor seinem öffentlichen Treuebekenntnis die entscheidenden Gespräche geführt habe. „Es ist einfach nur besonders, wenn du Einlaufen darfst, die Hymne hörst und dann 50.000 diese Hymne singen“, sagt Martel.
Der Mittelfeldspieler hatte am Abstieg aber durchaus zu knabbern. „Für mich war es auf jeden Fall ein Dämpfer. Es war das erste Mal, dass ich auf Vereinsebene sozusagen einen Rückschritt gemacht haben. Sonst war es recht erfolgreich bis normal, mit normalem Ergebnis abgeschnitten und das war jetzt das erste Mal, dass ein negatives Erlebnis eingetreten ist“, sagt der Kapitän der U21-Nationalmannschaft. „Das war am Anfang extrem schwer für mich.“ Gerade im Urlaub habe er abschalten können. „Ich glaube da habe ich es dann auch geschafft, das zu verarbeiten und einfach nach vorne zu blicken und auf die nächste Saison zu schauen.“ Somit liegt der Fokus auf der neuen Saison, auf dem Unterfangen schnellstmöglicher Aufstieg.
Martel sieht noch Entwicklungspotenzial
In der Mannschaft herrscht so etwas wie Aufbruchstimmung. „Ich hatte in der vergangenen Woche nicht einmal das Gefühl, dass jemand noch der vergangenen Saison nachtrauert. Im Gegenteil. Jeder hat echt Spaß wieder da zu sein und freut sich auf die kommende Saison“, so Martel. Dabei liegt der Fokus des 22-Jährigen auch weiterhin auf der eigenen Entwicklung. „Ich bin eigentlich so gut wie nie zufrieden nach einem Spiel. Außer es ist alles perfekt gelaufen, wir haben 5:0 gewonnen. Das ist leider nicht so oft vorgekommen. Ich weiß, dass ich noch Luft nach oben habe“, sagt Martel. Doch die Vorfreude steht im Vordergrund. „Einfach, dass ich wieder draußen kicken kann, Spaß haben kann, gegen den Ball zu treten und wieder für den FC auflaufen kann.“
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Der Abschied von Davie Selke ist weder verwunderlich noch bricht eine Welt für den FC zusammen. Die Art und Weise des ligainternen Wechsels hinterlässt jedoch Fragezeichen und das nicht nur beim 1. FC Köln: Davie Selkes Wechsel zum HSV – ein Kommentar.
Lange war es still um die Personalie des 29-Jährigen, die Vertragslage nicht geklärt. Auf Selkes Abschiedsworte in der Nacht zu Dienstag folgte nun der schnelle Transfer zum HSV und Steffen Baumgart, dem Ex-Trainer des 1. FC Köln: Davie Selkes Wechsel zum HSV – ein Kommentar.
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In Hamburg werden jetzt also Sticker geklebt. An Laternen. Das ist grundsätzlich nichts neues, doch neu ist das Motiv. Der Hamburger SV feierte seinen Davie-Selke-Donnerstag. In Zukunft wird der Angreifer für die Rothosen auf Torejagd gehen – wenn er denn fit ist. Selke hat beim HSV offenbar einen Kontrakt bis 2026 ausgehandelt, dafür seine „sportliche Heimat“ am Geißbockheim verlassen, die er als solche im vergangenen Sommer bei der Vertragsverlängerung ausgemacht haben will. Der Vertrag in Köln galt bekanntlich nur für die 1. Bundesliga, sodass der 29-Jährige nun ablösefrei nach Hamburg wechselt und schon bald auf den FC trifft.
Kein Platz für Fußball-Romantik
Selkes Abschied aus Köln, der Wechsel zum Liga-Konkurrenten ist absolut legitim, wenn auch einmal mehr ein Beweis dafür, dass im Profifußball nur selten Platz für Fußball-Romantik ist. Und dabei muss man das Fass, dass ein Ex-Bremer nun für den HSV spielt, noch nicht einmal aufmachen. Dass Steffen Baumgart ein Fan des Stürmers ist, ist spätestens seit der gemeinsamen Zeit in Köln bekannt, als der Coach nicht müde wurde, zu betonen, wie wichtig Selke für den FC sein würde. Dass Selke wiederum ein Fan des Trainers ist, offenbarte der Stürmer ebenfalls über Instagram beim Baumgart-Aus, als der Angreifer in diesem Zusammenhang von der „schmerzhaftesten Niederlage“ sprach. Nun sind die beiden wieder vereint – das verwundert dann doch ein wenig. Und das ganz sicher nicht aus sportlichen Gründen.
Selke bringt als Stürmer die Qualitäten mit, die Flanken-Liebhaber Baumgart für sein Spiel als wichtig erachtet. Dafür wurde der Angreifer schließlich auch nach Köln geholt. Dort sprach die Ausbeute von sechs Treffern in der vergangenen Saison nicht gerade für die Qualität oder den ausgeprägten Torriecher des Stürmers. Allerdings machten die sechs Treffer immerhin 20 Prozent der Kölner Torausbeute aus. Und: der Stürmer erzielte diese Tore in 19 Begegnungen. Das ist sicher nicht die Ausbeute eines Top-Torjägers, aber eben auch keine besonders schlechte. Gut möglich, dass ein fitter Selke dem FC zu mehr Toren und vielleicht sogar zu mehr Punkten verholfen hätte. Reine Spekulation. Und doch hat der Torjäger oft bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht, wenn auch bei keiner seiner Stationen über einen längeren Zeitraum.
Die Art und Weise verwundert
Vielmehr verwundert die Art und Weise des Abschieds und der Ankunft. In der Nacht zu Dienstag veröffentlicht Selke den Post, in dem er eine kleine Abrechnung gegen den FC unterbringt, am Dienstag soll er nach Hamburg gereist sein, um zu verhandeln. Am Donnerstag wird der Vollzug publik gemacht. Zwischen „Man hat mir die Chance genommen“ in Köln und „der Gedanke daran, dabei mitzuhelfen, diesen Verein in die Bundesliga zurückzubringen, hat mich sofort gepackt“ in Hamburg liegen gerade einmal gut zwei Tage. Das ist nicht besonders ungewöhnlich. Selke wird beim Absetzen des Posts aber sicher schon vom HSV-Interesse gewusst haben. Die Frage nach dem Nachkarten, das sich schon ein wenig nach gekränkter Eitelkeit anhört, könnte insofern auch die Hamburger Fans verwundern. Immerhin wäre er doch eigentlich gerne geblieben.
Selke hat es sich auch bei seiner schriftlichen Vorstellung in Hamburg nicht nehmen lassen, zwischen den Zeilen darauf hinzuweisen, dass Geld nur eine untergeordnete Rolle gespielt habe. Laut der „Bild“ soll Selke ein Gehalt von knapp einer Millionen Euro beim HSV einstreichen. Kaum vorstellbar, dass das Angebot, das der Torjäger in Köln verstreichen ließ, deutlich darunter gelegen hat. Wenn die „genommene Chance“ also keine monetäre Ursache hatte, stellt sich die Frage, was Selke gefordert hat und was der FC nicht bereit war, zu geben. Um eine sportliche Ambition, die andere Abgänge bereits als Grund nannten, kann es beim ligainternen Wechsel wohl nicht gehen. Also vielleicht Einsatzzeit? Oder hat sich Selke etwa verzockt?
Der FC bleibt seinen Prinzipien treu
Natürlich hätte der FC die sportliche und die Führungsqualität des 29-Jährigen auch in der 2. Bundesliga gut gebrauchen können. Ein fitter Davie Selke gehört sicherlich zu den besten Angreifern, die die Liga zu bieten hat. So gehen die Kölner mit ihrem Jung-Sturm ein gewisses Risiko ein. Niemand kann garantieren, dass Damion Downs oder Tim Lemperle in der kommenden Spielzeit durchstarten. Genauso wenig, dass Sargis Adamyan und Steffen Tigges ihre Torgefahr in der 2. Bundesliga entdecken. Und doch ist die Chance groß, dass der FC in diesem Fall einiges richtig gemacht hat. Er hat sich ganz offensichtlich nicht verbiegen lassen, ist seinen Prinzipien treu geblieben und professionell genug, sich nicht auf einen Mini-Rosenkrieg einzulassen.
Dass unter den Kölner Umständen Vertragsverlängerungen durchaus möglich sind, zeigen die Beispiele Florian Kainz, Jan Thielmann, Timo Hübers oder Luca Waldschmidt. Spieler, die sicher hätten wechseln können, beim FC geblieben sind, zum Teil verlängert haben, nicht nur, aber auch um den Karren gemeinsam aus den Dreck zu ziehen. Das hat sicher auch monetäre Gründe, aber eben auch einen Hauch von Fußball-Romantik.
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Nun ging es alles sehr schnell. Davie Selke wechselt zum Hamburger SV. Der HSV hatte zunächst via „X“ mit einem Video auf den Transfer hingedeutet, nun ist er offiziell.
Es hatte sich in den vergangenen Stunden bereits angekündigt, nun haben es der Hamburger SV und der Stürmer offiziell gemacht. Davie Selke wechselt zum Hamburger SV.
Foto: Christof Koepsel/Getty Images
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Der Abschied wurde lange herausgezögert und war dann doch mit viel Wirbel verbunden. Der nächtliche Post von Davie Selke mit doch einigermaßen emotionalen Abschiedsworten, die wiederum mit einem Seitenhieb gegen den FC garniert wurden, wurde seit vergangenem Montag in den Sozialen Medien heftig diskutiert. Der Sinn seiner Worte hallte nach, wurde von den Kölner Verantwortlichen wohl wahrgenommen, mehr aber auch nicht. Die FC-Bosse hatten dem Stürmer ein Angebot gemacht, das hatte dieser verstreichen lassen. Ein weiteres Angebot hat der Stürmer offenbar jedenfalls nicht bekommen. Und so endet nach einigen Wochen eine kleine Hängepartie über die Kölner Zukunft des Angreifers.
Davie Selke: „Ich wollte unbedingt dabei sein“
Die sportliche Zukunft generell ist nun geklärt. Davie Selke hat beim Hamburger SV unterschrieben. Auf „X“ hatte der HSV am Nachmittag ein Video veröffentlicht, auf dem ein Sticker an eine Laterne geklebt wurde. Auf der Rückseite befand sich ein Bild eines Fußballspielers – offensichtlich Selke. Mittlerweile hat der Verein die Verpflichtung offiziell bestätigt „Ich habe mit Stefan Kuntz und Steffen Baumgart bereits erfolgreich zusammengearbeitet, beide haben mir ihre klaren Vorstellungen und Ziele überzeugend aufgezeigt. Der HSV ist einer der spannendsten Clubs im deutschen Fußball und der Gedanke daran, dabei mitzuhelfen, diesen Verein in die Bundesliga zurückzubringen, hat mich sofort gepackt“, so Selke. „In diesem Gesamtpaket aus Club, Verantwortlichen und Zielen haben andere Dinge nur eine untergeordnete Rolle gespielt, denn ich wollte unbedingt dabei sein.“
„Davie hat im Fußball schon viel erlebt und bringt einen großen Erfahrungsschatz mit nach Hamburg. Mit seiner Spielweise, aber vor allem auch seiner Mentalität wird er für unsere Mannschaft eine große Bereicherung sein“, sagte HSV-Boss Stefan Kuntz. „Ich habe mit Davie in der deutschen U21-Nationalmannschaft zusammengearbeitet, als er entscheidenden Anteil daran hatte, dass wir 2017 Europameister geworden sind. Steffen Baumgart hat ihn zudem beim 1. FC Köln trainiert und wir sind absolut davon überzeugt, dass Davie uns auf dem Platz wie auch in der Kabine stärker machen wird.“
38 Pflichtspiele für den 1. FC Köln
Tatsächlich hatten sich die Anzeichen für einen Wechsel nach Hamburg in den vergangenen Tagen verdichtet. So soll Selke bereits am Dienstag zu Gesprächen nach Hamburg aufgebrochen sein. Unter anderem gab es auch Berichte über einen Medizincheck am Mittwoch. Nun also der Wechsel. Tatsächlich hatte der Stürmer seinen Vertrag beim FC vor ziemlich genau einem Jahr bis zum Sommer 2026 verlängert. Allerdings galt dieser nur für die Bundesliga. Durch den Abstieg lief der Kontrakt bei den Geißböcken nun zum 1. Juli aus. Nach den Aussagen des Stürmers hätte es aber auch in der 2. Bundesliga eine weitere Zusammenarbeit geben können. „Es ist kein Geheimnis, dass ich es mir vorstellen konnte, den Weg mit euch weiterzugehen“, schreibt Selke weiter und: „Diese Chance wurde mir final genommen.“
Das Kapitel 1. FC Köln endet für Selke also nach anderthalb Jahren und 38 Pflichtspielen für die Geißböcke. Selke erzielte in der Bundesliga elf Tore für den FC. Zuletzt fiel der Stürmer aufgrund seines zweiten Mittelfußbruches innerhalb weniger Monate aus. Selke konnte in den finalen Abstiegskampf nicht mehr eingreifen. Laut „Bild“ hat Selke beim HSV einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Nun kommt es also zum Wiedersehen mit dem Stürmer. Ob am ersten Spieltag ist unklar, Selke fiel zuletzt verletzt aus, Baumgart ist ein Freund davon, Rekonvaleszenten zunächst einmal auszukurieren.
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Seit Dienstag trainiert Leart Pacarada wieder mit der Mannschaft. Der Abwehrspieler kam als Hoffnungsträger, doch die vergangene Spielzeit lief auch für ihn alles andere als gut. Zu der schweren Zeit äußerte sich Pacarada im Interview des 1. FC Köln: Leart Pacarada kämpft um seine Position.
Nach überstandenem Infekt ist der Abwehrspieler zurück im Training des 1. FC Köln: Leart Pacarada kämpft um seine Position.
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Das Comeback fällt besonders intensiv aus. Bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad jagt Gerhard Struber seine neue Mannschaft über den Trainingsplatz. Zum ersten Mal kommt auch Leart Pacarada in den direkten Genuss des neuen Trainers. Der Linksverteidiger kehrte mit einem hartnäckigen Infekt aus dem Urlaub zurück, fiel die ersten beiden Wochen der Vorbereitung aus. „Im Normalfall freut man sich nach dem Urlaub, den Ball wieder am Fuß zu haben. Das hat sich bei mir ein bisschen verschoben“, sagt Pacarada im FC-Interview. „Ich bin aber froh, dass es mir wieder gut geht.“ Dennoch war es ein schlechter Start, denn für Pacarada geht es auch um die Rückkehr in den erweiterten Kreis der Startplatz-Kandidaten. Den anberaumten und sicher geglaubten Stammplatz hatte der Abwehrspieler im vergangenen Winter an Max Finkgräfe verloren.
Pacarada: „Das war nicht ganz so einfach“
Zum einen, weil Steffen Baumgart nicht mehr ausnahmslos mit den Leistungen des Linksverteidigers einverstanden war, zum anderen, weil der Abwehrspieler gleich mehrfach verletzt oder krank ausgefallen war. „Das war nicht ganz so einfach, weil ich in meiner Karriere das Glück hatte, extrem wenig Verletzungen oder Erkrankungen zu haben“, sagte Pacarada nun in einem FC-Interview. „Auch vom Timing her hat das weh getan.“ Die muskuläre Verletzung im Dezember ermöglichte Finkgräfe Startelf-Einsätze gegen Freiburg und Union Berlin. Pacarada kehrte im Februar zurück, allerdings nur in den Kader. Gegen Ende der Saison folgte eine Mandelentzündung, in das Abstiegsfinale konnte der Linksverteidiger erst gegen Heidenheim wieder eingreifen – einmal mehr von der Bank.
An dem Ausfall, aber auch an dem Abstieg hat der 29-Jährige zu knabbern. „Es war ein Schlag ins Gesicht. Auch für mich persönlich“, sagt Pacarada. Nun blickt der Abwehrspieler positiv in die Zukunft. „Ich möchte meinen Körper wieder voll auf Trab bringen. Für mich ist es wichtig, das Selbstvertrauen, das ich die letzten Jahre immer hatte, zurückzugewinnen. Ich will den Leuten zeigen, eh wartet mal kurz, hier ist einer, der schon Qualität hat“, sagt der 29-Jährige. „Ich glaube, die Leute wissen nicht immer, dass ich schon Qualität im Köcher habe.“ Das will Pacarada nun beweisen. Auch der Abwehrspieler erhält in den kommenden Wochen die Chance, sich zu beweisen. Den Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe wird der Abwehrspieler auf jeden Fall aufnehmen müssen.
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Es war eine kleine Hoffnung, aber es war eine in Sachen der Transfersperre: Der 1. FC Köln scheitert mit dem Gnadengesuch bei der FIFA. Die Sanktion bleibt damit weiter bestehen.
In den vergangenen Wochen ist es mit der Kritik an den FC-Vorgesetzten bekanntlich ein wenig ruhiger geworden. Christian Keller kann sich zumindest nicht vorwerfen lassen, untätig gewesen zu sein. Und das nicht nur bei der Arbeit mit und an dem Kader.
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Neben dem Verhindern des Spieler-Ausverkaufs haben die FC-Bosse auch ein Gnadengesuch bei der FIFA gestellt – sind damit aber gescheitert. Das bestätigte Christian Keller gegenüber dem „Kicker„. „Wir wussten, dass die Erfolgsaussichten gering sind, wollten aber dennoch nichts unversucht lassen. Insofern waren wir von der Ablehnung des Gnadengesuchs nicht überrascht“, so Keller.
Parallelen zu Fall Diarra
Der Sportdirektor nannte auch die Ansätze, mit denen der FC punkten wollte: „Zum einen – vereinfacht ausgedrückt – die Tatsache, dass wir mit dem Abstieg und den dazugehörigen wirtschaftlichen Folgen schon genug bestraft wurden. Die jetzige Transferperiode ist gefühlt bereits die dritte, in der wir gesperrt sind“, so Keller. Dem FC waren auch in der Phase der ersten Transfersperre, die später ausgesetzt wurde, einige Akteure abgesprungen. Zum anderen nährte ein Fall vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zwischen der Fifa und dem französischen Fußball-Profi Lass Diarra die Hoffnung. Wie berichtet, gibt es in den beiden Fällen Parallelen.
Keller: „Das ist extrem bitter für uns“
Diarra war 2013 von Real Madrid zu Lokomotive Moskau gewechselt. Nach nur einem Jahr löste der Franzose seinen Vertrag einseitig auf – das nach Ansicht von FIFA und CAS zu Unrecht. Doch Diarra tat sich schwer, einen neuen Club zu finden, denn potentielle Interessenten sorgten sich um Sanktionen wie eine Transfersperre und/oder Geldstrafen. Sporting Chaleroi war an dem Spieler interessiert, sprang aber aus Angst vor Strafen ebenfalls kurzfristig ab. Diarra verklagte daraufhin die FIFA auf sechs Millionen Euro Schadensersatz. „Das Argument war: Die FIFA-Transferregeln mitsamt ihren Sanktionen seien mit dem Europarecht unvereinbar. Das belgische Gericht hat diese Frage dem Europäischen Gerichtshof zur Vorabentscheidung vorgelegt“, erklärte Jurist Prof. Dr. Alexander Scheuch gegenüber come-on-fc.com.
Und weiter: „Sollte der EuGH zu dem Ergebnis kommen, dass die FIFA-Regeln gegen Europarecht verstoßen, dürften sie nicht angewendet werden. Weil es dabei just um die Regeln geht, wegen derer der FC bestraft worden ist, stünde damit zugleich fest, dass die Strafe gegen den FC keine Grundlage hatte“, so Scheuch weiter. Keller erklärte aber gegenüber dem „Kicker“: „Die Fifa sieht hier aber das Problem der Präjudiz, solange der EuGH noch kein Urteil gefällt hat. Ich kann das nachvollziehen. Dennoch ist es extrem bitter für uns, weil wir gegebenenfalls auf Basis eines europarechtswidrigen Regelwerks verurteilt worden sind.“
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Für Denis Huseinbasic steht am Wochenende das Testspiel gegen Kickers Offenbach auf dem Programm. Gegen seinen Ex-Club geht es für den Mittelfeldspieler auch um seine Position beim 1. FC Köln. Jenen Club, bei dem er Profi geworden ist. Ein Wechsel war deswegen keine Option.
Denis Huseinbasic könnte in der kommenden Saison eine wichtige Rolle im Mittelfeld der Geißböcke übernehmen. Am Samstag steht erstmal das Testspiel gegen seinen Ex-CLub Kickers Offenbach an. Am Mittwoch äußerte sich der Spieler nach dem Training des 1. FC Köln: Das sagt Denis Huseinbasic über seine Vertragsverlängerung und den neuen Trainer.
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Ein wenig dürfte es dann doch ein neues Gefühl für Denis Huseinbasic sein. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2022 von Kickers Offenbach zum FC wechselte, ist mittlerweile unter den jungen Spielern der Kölner mit seinen 23 Jahren einer der älteren. Das auch, weil einige Leihspieler nach Köln zurückgekehrt sind sowie einige Youngster in den Kader rücken. „Ich weiß, wie es ist, in der Situation zu sein. Deshalb biete ich ihnen oft meine Unterstützung an und sie können immer zu mir kommen, wenn sie einen Rat brauchen. Die Jungs geben alles und machen einen positiven Eindruck auf mich“, sagt Huseinbasic am Mittwoch nach der Trainingseinheit.
Huseinbasic: „Ich habe dem Verein viel zu verdanken“
Huseinbasic ist in den vergangenen Jahren beim FC gereift, kommt trotz seiner 23 Jahren und erst zwei Profi-Spielzeiten auf 50 Bundesliga-Einsätze. Vor allem im ersten Jahr unter Steffen Baumgart erlebte der Mittelfeldspieler einen beeindruckenden Aufschwung. Durch den FC ist Huseinbasic zum Fußballprofi geworden. „Ich habe dem Verein viel zu verdanken, der FC hat mich damals aus der Regionalliga geholt und mir die Chance gegeben, Bundesliga zu spielen“, sagt der Mittelfeldspieler. „Dieses Vertrauen möchte ich zurückzahlen – und deshalb war der FC die einzige Option für mich.“ Von daher war es keine sonderlich große Überraschung, dass Huseinbasic erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag beim FC verlängert hat.
Huseinbasic wurde beim FC nicht nur Profi, er wurde auch zum Nationalspieler. Nach der eher schwachen Europameisterschaft mit der deutschen U21 folgte der Verbandswechsel. Der 23-Jährige läuft für Bosnien-Herzegowina auf. Im Sommer gab er sein A-Länderspiel-Debüt. „Diese Momente werde ich so schnell nicht vergessen. Und die ersten Trikots habe ich mir natürlich gesichert. Eins haben meine Eltern bekommen, eins mein Berater. Und eins bekommt einen Ehrenplatz neben meinem ersten FC-Trikot. Es macht mich einfach nur stolz, für Bosnien spielen zu dürfen“, sagt Huseinbasic.
Der Fokus liegt für den 23-Jährigen aber auch auf dem Unterfangen schnelle Rückkehr in die Bundesliga. Und das mit neuem Trainer. „Der Eindruck ist sehr gut, das Trainerteam und wir Spieler gewöhnen uns immer mehr aneinander. Die Intensität ist in jedem Training hoch, aber es macht Spaß und Lust auf mehr“, sagte Huseinbasic. Am Samstag gibt es ein Duell gegen seinen Ex-Verein aus Offenbach. Der Mittelfeldspieler traut den Kickers den Aufstieg in dieser Saison zu – und hofft gleichzeitig auf den eigenen.
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Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Heimtrikots gibt es nun auch das Auswärtstrikot beim 1. FC Köln. Traditionell ist es in Rot gehalten, überrascht aber dennoch.
Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Heimtrikots gibt es nun auch das neue Auswärtstrikot des 1. FC Köln: So sehen die Trikots der Spielzeit 24/25 aus
Foto: 1. FC Köln/hummel
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Einen Leak gab es in dieser Saison nicht, eine große Überraschung beim Heimtrikot auch nicht. Seit Mittwochmorgen gibt es nun auch das Auswärtstrikot für die Saison 24/25 unter dem Motto „Für euch, für uns, für Köln“. Das Auswärtsjersey ist zwar fast schon traditionell wie auch im Vorjahr in Rot gehalten, überrascht dann optisch aber doch. Vom Geißbock von der Brust aus ziehen Sonnenstrahl ähnliche Streifen in verschiedenen Rot-Tönen alternierend und von weißen Linien umrandet ab. „Inspiriert von den FC-Trikots der späten 1980er und frühen 1990er Jahre verbindet das neue Dress Tradition und Moderne“, heißt es auf der Homepage des FC.
Unterschiedliche Reaktionen
Die Reaktionen ließen in den Sozialen Medien nicht lange auf sich warten. Doch positiv fallen sie eher nicht aus. „Immerhin können sich die Kölner keine Einfallslosigkeit vorwerfen lassen“, heißt es unter anderem. Andere hoffen auf einen Hypnose-Effekt. Es gibt aber auch durchaus positive Reaktionen. Die Medienabteilung flankiert das Trikot traditionell mit einem emotionalen Video. Darin marschieren Fans zum Stadion. FC-Profi Linton Maina tritt schließlich vor und verkündet „Für euch, für uns, für Köln“. Am vergangenen Freitag hatte der FC bereits das Heimtrikot vorgestellt. Dieses ähnelt dem Jersey der Vorsaison optisch schon sehr, hat aber die Stadion typischen Pylonen abgedruckt. Das Trikot ist jetzt im Fanshop erhältlich.
Buntes Torwarttrikot
„Die Idee, das RheinEnergieSTADION in unserem neuen Heimtrikot zu verewigen, hat uns sofort begeistert. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unserem Partner hummel und der Trikotkommission ein so tolles Ergebnis erzielt haben“, hatte FC-Geschäftsführer Markus Rejek gesagt. „Das Design des neuen Trikots ist eine Hommage an den unermüdlichen Einsatz und die Emotionen, mit denen die FC-Fans das Stadion zu unserem Zuhause und jedes Wochenende aufs Neue ihre Leidenschaft für den FC spürbar machen.“ Der FC geht mit dem Ausrüster Hummel nun schon in das dritte gemeinsame Jahr. Die Reaktionen im Netz fallen gespalten aus. Viele User empfinden den Unterschied zur Vorsaison als zu gering. Dabei scheinen die Pylonen allerdings gut anzukommen.
Das Keeperjersey ist dagegen Dunkelblau und es sind wellenförmige Farbformationen in Gelb, Blau und Violett abgebildet.
Foto: 1. FC Köln/hummel
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