Europas beste U21-Spieler: Max Finkgräfe auf Liste für Golden-Boy-Award

Max Finkgräfe grätscht nach einem Ball im Aus.
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Europas beste U21-Spieler: Max Finkgräfe auf Liste für Golden-Boy-Award

Max Finkgräfe hat eine überraschend gute Saison beim FC absolviert. Das ehrt auch die italienische Sportzeitung „Tuttosport“. Der Kölner Youngster findet sich aktuell auf der Liste für den Golden-Boy-Award wieder.

Bundesliga-Debüt, Premierentor, erster Startelf-Einsatz – Max Finkgräfe schaut auf eine beeindruckende Saison zurück. Nun steht der Kölner Youngster auch zur Debatte bei der Wahl zum besten U21-Spieler Europas. Max Finkgräfe befindet sich auf der Liste für den Golden-Boy-Award.

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Als Max Finkgräfe im vergangenen Sommer an der Saisonvorbereitung der Profis teilnehmen durfte, haben wohl selbst die Kölner Verantwortlichen nicht an eine so rasante Entwicklung geglaubt. Der Kölner Youngster, dessen frühe Juniorenjahre doch von einigen Verletzungen geprägt waren, überzeugte schon in den Testspielen im Trainingslager, fiel vor allem durch seine unbeschwerte Spielweise positiv auf. Extrem positiv. So, dass Ex-Trainer Steffen Baumgart das Potenzial in dem damals 19-Jährigen erkannte und Finkgräfe das Bundesliga-Debüt schon im ersten Ligaspiel gegen Borussia Dortmund ermöglichte. Ein Jahr später hat Finkgräfe 24 Pflichtspiele für die Profis absolviert, davon 18 von Beginn an. Zudem steht das erste Bundesliga-Tor auf der Haben-Seite. In einer schwachen Kölner Saison war der Youngster einer der wenigen Lichtblicke der Geißböcke.

Jan Thielmann war 2022 nominiert

Kein Wunder, dass so mancher TV-Experte den Youngster mehrfach über den grünen Klee lobte. Unter anderem verglich Lothar Matthäus den Linksverteidiger mit Vorgänger Jonas Hector, sah den Spieler bereits im Dunstkreis der Nationalmannschaft. Auch U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo hat Finkgräfe „auf dem Zettel“. Auf dem steht der 20-Jährige nun auch bei der Wahl zu Europas besten U21-Spielern. Die italienische Sportzeitschrift „Tuttosport“ hat am Mittwoch die aktuelle Liste der 100 besten U21-Spieler Europas veröffentlicht. Max Finkgräfe steht auf der Liste, aktuell auf Rang 44. Allerdings mit einigen anderen prominenten Namen – unter anderem Barcelonas Lamine Yamal, João Neves von Benfica oder Aleksander Pavlovic von Bayern München. Auch Mathys Tel (Bayern München) und Jamie Bynoe-Gittens (Borussia Dortmund) sind nominiert.

Weitere deutsche Spieler sind Dortmunds Youssoufa Moukoko, Brajan Gruda vom FSV Mainz 05, Anton Kade vom FC Basel sowie Tim Drexler und Umut Tohumcu von der TSG Hoffenheim. Im Jahr 2022 war Jan Thielmann ebenfalls für den Award nominiert, erreichte einen Rang in der Top-40. Jeden Monat werden 20 Spieler von der Liste gestrichen. Damals gewann Gavi die Wahl, in der vergangenen Saison war es Jude Bellingham vor Jamal Musiala. Auch Erling Haaland, Kylian Mbappé oder Paul Pogba haben die Auszeichnung, die seit 2003 jährlich vergeben wird, erhalten. Der einzige deutsche „Golden Boy“ war Mario Götze 2011. 2005 musste sich Lukas Podolski den Topstars Lionel Messi und Wayne Rooney geschlagen geben.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Der FC testet gegen Swansea City

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Der FC testet gegen Swansea City

Der Sommerfahrplan des 1. FC Köln nimmt Konturen an. Neben dem Trainingslager in der Steiermark stehen auch viele Testspiele an. Unter anderem testet der FC gegen den britischen Zweitligisten Swansea City AFC und den belgischen Erstligisten VV St. Truiden.

Während es bei der Kaderzusammenstellung nach wie vor große Fragezeichen gibt, nimmt der Vorbereitungsplan des 1. FC Köln Konturen an: So sieht der Sommerfahrplan des 1. FC Köln aus.

Gut zwei Wochen vor dem Auftakt in die Saisonvorbereitung stehen die ersten Eckdaten des Sommerfahrplans fest. Standesgemäß findet zunächst die Leistungsdiagnostik vom 21. Juni bis zum 23. Juni 2024 statt. Der offizielle Trainingsauftakt am Geißbockheim folgt voraussichtlich am 24. Juni. Spätestens bis dahin sollte das Gerüst für den Profikader stehen. Denn schon am 29. Juni folgt das erste Testspiel. Gegner und Spielort sind noch offen. Am 5. Juli (16 Uhr) testet der FC gegen den Oberligisten Sportfreunde Siegen im Leimbachstadion in Siegen.

Testspiele gegen Swansea City und den VV St. Truiden

Auch das dritte Testspiel findet gegen einen Oberligisten statt. Am 10. Juli (18 Uhr) spielt der FC beim SC Union Nettetal auf der Christian-Rötzel-Kampfbahn. Einen Tag vor dem Finale der Europameisterschaft geht es gegen den Regionalligisten und Ex-Verein von Denis Huseinbasic die Kickers Offenbach. Der Spielort ist noch offen, soll aber in der Region Köln liegen. In Euskirchen trifft der FC dann am 19. Juli (18 Uhr) im Heinz-Flohe-Sportpark auf den belgischen Erstligisten VV St. Truiden. Zwei Tage später brechen die Geißböcke dann ins Trainingslager in die Steiermark auf und werden sich vom 21. bis zum 28. Juli den Feinschliff abholen.

Im Rahmen des Trainingslagers trifft der FC auf den britischen Zweitligisten Swansea City AFC. Im vergangenen Sommer war Linksverteidiger Kristian Pedersen vom FC in die walisische Stadt gewechselt, dann aber weiterverliehen worden. Ein weiteres Testspiel soll am Tag der Abreise bestritten werden. Der Gegner steht noch aus. Bereits am Wochenende nach der Rückkehr (2. bis 4. August) startet der FC in die neue Zweitliga-Saison. Den Spielplan der zweiten Bundesliga gibt die DFL in der Regel im Juli bekannt. Am 7. September findet das FC-Sommerfest für alle FC-Mitglieder und Fans auf den Stadionvorwiesen am RheinEnergieSTADION statt.

 

Transfergerüchte

Wer bleibt, wer geht?

„Der Abstieg wäre verhinderbar gewesen“, „Spieler sind durch die Lappen gegangen“ – FC-Bosse äußern sich zur sportlichen Situation

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„Der Abstieg wäre verhinderbar gewesen“, „Spieler sind durch die Lappen gegangen“ – FC-Bosse äußern sich zur sportlichen Situation

Nach dem Abstieg und der desolaten Saison drängen sich bei vielen Fans Fragen auf. Viele sollen am 12. Juni beim Mitgliederstammtisch beantwortet werden. Erklärungen gab es aber auch jetzt schon. In dem dreiteiligen Sonder-Podcast „FC-Inside“ beziehen Christian Keller, Werner Wolf und Co. Stellung.

Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte, die Transfersperre, die Kaderzusammenstellung – beim FC gibt es aktuell gleich zahlreiche Brennpunkte beim 1. FC Köln: FC-Bosse beziehen Stellung.

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Die ersten Personalentscheidungen sind gefallen, der FC befindet sich nach dem siebten Abstieg im Umbruch. Und genau dieser schmerzt bei vielen Fans nach wie vor besonders schwer. Denn er war durchaus hausgemacht. Das gibt auch Christian Keller mit einigen Wochen Abstand zu. „Wir hätten nicht absteigen dürfen und auch nicht müssen. Dieser Abstieg wäre verhinderbar gewesen. Das ist total unstrittig“, sagt der Sportdirektor in der zweiten Folge des Podcasts „FC-Inside“. Insofern könne er auch den Frust und die Wut der Fans verstehen. „Ich möchte aber auch betonen, was mich wirklich überrascht hat, dafür möchte ich auch Danke sagen, wie wohlwollend die Stimmung bis zum Abstieg war, die Fans standen wie eine Wand hinter der Mannschaft.“

Keller: „Dann wären vielleicht zwei, drei Millionen da gewesen“

Allerdings nicht alle Fans. Auch nicht hinter Christian Keller. In den Sozialen Medien hagelte es Kritik. Unter anderem über die vermeintlichen „Spar“maßnahmen. „Ich habe oft gehört, ich hätte den FC kaputt gespart und habe oft Stellung dazu bezogen. Wir haben beim FC nichts auf die hohe Kante gelegt. Wir brauchen positive Jahresergebnisse, um die hohen Verbindlichkeiten zurückzahlen zu können. Wir haben kein überschüssiges Geld gehabt“, erklärt Keller. „Ich sage aber sicherlich, dass man in der Nachbetrachtung das Sanierungstempo etwas reduzieren hätte können und dann wären vielleicht zwei, drei Millionen da gewesen, die man zusätzlich in den Kader hätte investieren können. Gegenüber steht aber wiederum, der Sachverhalt zwei, drei Millionen sind wahnsinnig viel Geld, wenn man es aus dem normalen Leben betrachtet. Auf dem Fußballmarkt sind zwei, drei Millionen eben nicht viel Geld, wenn man überdurchschnittliche Bundesliga-Qualität verpflichten möchten.“

Große Gestaltungsmöglichkeiten seien daher nicht möglich gewesen. Erst im Winter hätte man nachlegen können und wollen. „Wir haben im Winter die beiden Top-Verdiener dieses Kaders abgegeben und das mit weitem Abstand“, sagte der Sportdirektor in Bezug auf Dimitrios Limnios und Noah Katterbach. „Durch diese beide Abgaben, die auch nicht mit einer Mitgift verbunden waren, dadurch waren Mittel frei, die wir nach unserem Plan in drei Spieler investiert hätten.“ Dabei habe es sich um zwei Stürmer und einen Sechser gehandelt. Dem pflichtete auch Eckhard Sauren bei, der von weiteren geplatzten Deals im Sommer zuvor sprach. „Wir hatten ja keine komplette Transferperiode“, sagte Sauren. „Es sind uns vier ablösefreie Spieler durch die Lappen gegangen“. Am Ende der Transferperiode habe man sich nach einem Stürmer noch einmal umgeschaut. „Da gab es aber nichts, was uns signifikant nach vorne gebracht hätte“, so Sauren.

Die Causa Justin Diehl

Auch für die Kommunikation mit den Ausstiegsklauseln war der Sportdirektor kritisiert worden. An verschiedenen Stellen wurde behauptet, Keller habe von zwei bis drei Ausstiegsklauseln gesprochen. „Ich habe ganz konkret gesagt, dass wir zwei Spieler haben, die keinen gültigen Vertrag für die 2. Bundesliga haben und es gibt einige weitere Spieler, die haben eine Ausstiegsklausel. Das war die Aussage, die ich getroffen habe“, stellte Keller klar. Daraus habe sich das Narrativ gebildet, er sage nicht die Wahrheit. Das sei nicht der Fall, er habe die Anzahl der Klauseln nur nicht quantifiziert.

Der Abgang von Justin Diehl sei wiederum nicht zu verhindern gewesen. „Es ist kein Geheimnis, dass wir eine große Meinung von Justin haben. Wir glauben, dass er ein guter Bundesliga-Spieler werden kann. Nicht umsonst haben wir anderthalb Jahre mit ihm, mit seiner Familie und seinen Beratern zusammengesetzt um ihn an uns zu binden. Wir mussten am Ende aber akzeptieren, dass er eine andere sportliche Herausforderung gesucht hat.“ Das habe aber nichts mit wirtschaftlichen Faktoren zu tun gehabt.

Keller: „Wir wollten die Verträge nicht verlängern“

Auch bei Matti Wagner hätten sportliche Gründe den Ausschlag gegeben. Die Konkurrenzsituation sei auf der Linksverteidiger-Position sehr groß gewesen. Den kolportierten Begriff „Talenteflucht“ wollte Keller so nicht stehen lassen. „Bei allen anderen Spielern wollten wir den Vertrag nicht verlängern“, erklärte der Sportdirektor in Bezug auf weitere Nachwuchsspieler, die den Verein verlassen haben. Bei diesen habe man keine adäquate Entwicklung gesehen. Etliche weitere Spieler hätten bereits Verträge verlängert.

Nun steht für die Sportbosse die Kaderplanung weiterhin im Vordergrund. „Die wichtigste Frage ist natürlich, wer neuer FC-Trainer wird. Ich kann die Antwort noch nicht geben. Wir sind in den Gesprächen und im Entscheidungsprozess aber ein gutes Stück fortgeschritten“, sagt Keller. Man habe die vergangene Woche genutzt, Trainer zu checken. „Ich bin hoffnungsfroh, zeitnah, zu einem Abschluss zu kommen.“ Das gilt wohl auch für weitere Spieler. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass der ein oder andere Spieler in den kommenden Tagen und Wochen dazukommen wird.“


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Das nächste positive Zeichen: Auch Jan Thielmann bleibt beim 1. FC Köln

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Das nächste positive Zeichen: Auch Jan Thielmann bleibt beim 1. FC Köln

Jan Thielmann wird auch in der kommenden Saison beim 1. FC Köln spielen. Der U21-Nationalspieler geht trotz Ausstiegsklausel mit dem FC in die 2. Bundesliga.

Der FC arbeitet mit Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Nun gibt es weitere Gewissheit: Jan Thielmann bleibt beim 1. FC Köln.

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Der Kader des 1. FC Köln nimmt weitere Konturen an. Mit dem U21-Nationalspieler bleibt nach Mark Uth eine zweite Kölner Identifikationsfigur dem Verein erhalten. „Die Enttäuschung über den Abstieg sitzt immer noch tief. Gerade deshalb war es mir wichtig, schnell Klarheit für die neue Saison zu haben. Ich habe vorhandene Anfragen bewusst in den Hintergrund geschoben, um gegenüber dem FC schnell ein klares Bekenntnis abzugeben“, sagt Thielmann. „Nach dieser negativen Spielzeit muss alles getan werden, damit der FC mit seinen überragenden Fans wieder positiven Zeiten entgegenblicken kann. Das sehe ich als unsere dringende Aufgabe und ich werde dafür in jedem Augenblick 100 Prozent geben.“

Thielmann kommt bereits auf mehr als 100 Pflichtspiel-Einsätze

Der 22-jährige Offensivspieler hatte im Sommer 2023 einen langfristigen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Allerdings für den Fall des Abstiegs eine Ausstiegsklausel vereinbart. Diesen scehtin Thielmann nun nicht verlängert zu haben. Der gebürtige Föhrener kam 2017 im Alter von 15 Jahren aus seiner rheinland-pfälzischen Heimat zum FC, feierte im Sommer 2019 den Gewinn der deutschen U17-Meisterschaft mit den Geißböcken und debütierte nur wenig später im Dezember 2019 mit 17 Jahren im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen in der Bundesliga. Der 22-Jährige kommt mittlerweile auf mehr als 100 Pflichtspieleinsätze für die Geißböcke, belegt damit einen Rang in der Top-100 der Kölner Rekordspieler.

„Es spricht für Jan und seine hohe Identifikation mit dem FC, dass er sich sehr schnell und mit aller Überzeugung für einen Verbleib beim FC ausgesprochen hat. In der neuen Spielzeit werden wir genau diese hohe Identifikation und Überzeugung auf dem Platz brauchen, um wieder erfolgreichen Fußball zu spielen. Jan wird einer der Jungs sein, die dabei vorangehen“, sagte Christian Keller.


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Enttäuschender Abend für Kainz – Fingerzeig für die EM?

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Enttäuschender Abend für Kainz – Fingerzeig für die EM?

Florian Kainz erlebte am Dienstag einen enttäuschenden Länderspiel-Abend. Bekommt der Mittelfeldspieler noch die Chance auf Einsätze bei der EM in seiner Wahl-Heimat?

Auch im Duell gegen Serbien erhielt der Kölner Kapitän keine Einsatzzeit. So groß sind die EM-Chancen für Florian Kainz.

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Mit dem Duell gegen Frankreich startet Österreich in knapp zwei Wochen in die Europameisterschaft. Aktuell bereitet sich das Team von Ralf Rangnick mit zwei Testspielen auf das Turnier vor. Ob Florian Kainz Teil der EM-Mannschaft sein wird, ist offen. Einen Dämpfer erfuhren die Turnier-Hoffnungen des Kölner Mittelfeldspielers allerdings am Dienstagabend. Auf den Abstiegsfrust folgt möglicherweise schon bald die nächste Enttäuschung. Denn beim Testspiel gegen Serbien durfte der Kölner Kapitän nicht vorspielen. Im Ernst-Happel-Stadion in Wien setzte sich Österreich 2:1 gegen Serbien durch. Patrick Wimmer vom VfL Wolfsburg sowie Christoph Baumgartner von RB Leipzig brachten Österreich früh in Front, noch vor dem Wechsel verkürzte ausgerechnet Österreich-Legionär Strahinja Pavlovic. Dabei blieb es.

Kainz ohne Einsatz

Und damit dürften die Chancen auf eine EM-Teilnahme für Kainz ein wenig gesunken sein. Denn Ralf Rangnick wechselte insgesamt sieben Spieler im Verlauf der Begegnung ein, der Kölner Kapitän war nicht dabei. Zwar steht am kommenden Samstag das nächste Testspiel gegen die Schweiz in St. Gallen auf dem Spielplan, doch schon einen Tag zuvor wird der Coach drei Spieler aus dem vorläufigen Kader streichen müssen. Auf welche Spieler Rangnick letztendlich verzichtet, scheint noch offen zu sein. Gut möglich, dass der Trainer einen der vier Torhüter aus dem Aufgebot streicht. Zudem laboriert Abwehrspieler Gernot Trauner noch an einer Verletzung, ein Einsatz am Samstag ist ungewiss.

Kainz war zu den Länderspielen gegen die Slowakei und Türkei im März nicht in den Kader berufen worden. Im November war der Mittelfeldspieler zwar Teil der Mannschaft, spielte gegen Estland eine Minute, gegen Deutschland kam der Kölner Kapitän nicht zum Einsatz. Der Österreicher ist der einzige FC-Profi, der die Chance auf die EM hat.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Offiziell: André Pawlak wechselt zum DFB

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Offiziell: André Pawlak wechselt zum DFB

Wie erwartet wird André Pawlak Trainer des DFB. Der 53-Jährige übernimmt die U16 der deutschen Nationalmannschaft. Am Montag vergangener Woche hatte der FC die Trennung des Trainers bekannt gegeben.

Die Trennung ist bereits seit Anfang vergangener Woche bestätigt, nun ist auch das Ziel offiziell: André Pawlak wird Nachwuchstrainer beim DFB.

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Der FC verliert damit einen hoch angesehenen Übungsleiter, der in den vergangenen sieben Jahren vom Nachwuchs bis hin zur Profimannschaft zahlreiche Mannschaften trainiert hat. Bereits im Winter, nach dem Abgang von Steffen Baumgart, hatte der 53-Jährige mit dem Cheftrainer-Posten geliebäugelt. Doch Christian Keller sah den Gelsenkirchener auf dieser Position nicht. Und auch nach dem Abschied von Timo Schultz scheint Pawlak keine Option als Nachfolger gewesen zu sein. Auch deswegen, wird sich Pawlak für den Abschied aus Köln und für den Posten in Frankfurt entschieden haben.

Pawlak: „Es erfüllt mich mit Stolz“

Beim DFB übernimmt der Trainer die U16 und wird somit Nachfolger von Christian Wück, der wiederum Trainer der Frauenmannschaft wird. Ab dem 1. Juli 2024 leitet Pawlak die Geschicke der DFB-Junioren des Jahrgangs 2009. „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe beim DFB. Die Arbeit mit jungen Spielern hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht“, sagt Pawlak. „Es erfüllt mich mit Stolz, nun die besten deutschen Talente des Jahrgangs 2009 trainieren zu dürfen, und ich bin schon sehr gespannt, was die nächste Zeit bringt.“

„Mit André konnten wir unseren absoluten Wunschkandidaten gewinnen. Einen Co-Trainer aus der Bundesliga für die U 16 zu verpflichten, mag auf den ersten Blick überraschend sein. Allerdings hat André nicht nur einen immensen Erfahrungsschatz als Profitrainer, sondern auch als Nachwuchscoach, der sich in seiner Zeit beim FC Schalke 04 und beim 1. FC Köln einen hervorragenden Namen gemacht hat“, sagt Kai Krüger, Leiter der Junioren-Nationalmannschaften. „Zudem war er auf seiner letzten Station stets Ansprechpartner für den Nachwuchsbereich und für die Heranführung der Talente in den Profibereich verantwortlich.“


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Transfergerüchte

Wer bleibt, wer geht?

Wie geht es weiter mit Timo Hübers? Eine Spur soll nach Italien führen

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Wie geht es weiter mit Timo Hübers? Eine Spur soll nach Italien führen

Die ersten Abgänge nach dem siebten Abstieg des 1. FC Köln sind mittlerweile bekannt. Vier Spieler werden den FC sicher verlassen. Ein Fragezeichen steht weiterhin hinter Timo Hübers. Der Verbleib wäre für Köln von großer Bedeutung.

In der ersten Folge des FC-Podcast „FC Inside“ stellte Sportdirektor Christian Keller am Sonntag einen wettbewerbsfähigen Kader für die kommende Spielzeit in Aussicht. Es folgten am Montag die Meldungen um die Abschiede von Benno Schmitz und Faride Alidou. Dennoch werden die Kölner Verantwortlichen mit Hochdruck am Kader arbeiten. Eine entscheidende Frage beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

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Denn nach dem Abgang von Jeff Chabot würde der Abschied von Timo Hübers wie berichtet eine besonders große Lücke reißen. Luca Kilian wird den Kölnern nach seinem Kreuzbandriss bis Herbst fehlen. Nikola Soldo wusste bei seiner Leihe in Kaiserslautern wahrlich nicht zu überzeugen. Aus dem aktuellen Kader blieben also „nur“ Dominique Heintz und Elias Bakatukanda. Sollte Hübers den Verein verlassen, müssten wohl Kräfte aus der U21 nachrücken. Doch während die ersten Abschiede bereits fix, wenn auch noch nicht alle offiziell vermeldet sind, herrscht in der Causa Timo Hübers noch Unklarheit – zumindest nach außen. Bekannt ist die Ausstiegsklausel, die eine Verpflichtung für eine Ablöse zwischen vier und fünf Millionen Euro ermöglichen soll.

Ausstiegsklausel muss bis Samstag gezogen werden

Allerdings muss diese dem Vernehmen nach auch bis zum kommenden Samstag gezogen sein. Anschließend wäre die Ablösesumme frei verhandelbar. Interessenten soll es einige geben. So wurden bereits der VfL Wolfsburg oder die TSG Hoffenheim genannt. Genauso wie einige Premier-League-Clubs. Zuletzt fiel wie schon im Winter der Name FC Fulham. Der italienische Transfer-Experte Gianluca di Marzio bringt nun noch einen weiteren Club ins Spiel. Demnach sei auch Udinese Calcio ein möglicher Interessent. Hübers selbst hatte in der Vergangenheit immer wieder davon gesprochen, irgendwann auch mal ins Ausland wechseln zu wollen. Zuletzt war aber auch über einen möglichen Verbleib des Innenverteidigers spekuliert worden.

Udinese ist tatsächlich auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Aktuell befindet sich der Club aber auch in Trainer-Verhandlungen. Vor einem Monat übernahm Weltmeister-Kapitän Fabio Cannavaro den abstiegsbedrohten Club. Udinese holte neun Punkte aus den vergangenen fünf Spielen und hielt die Klasse. Nun geht es darum, ob Cannavaros Vertrag verlängert wird, die Entscheidung soll schon bald folgen. Das gilt wohl auch für Timo Hübers.


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Denis Huseinbasic gibt sein Länderspiel-Debüt

Denis Huseinbasic gab am Montagabend sein Debüt für das Team von Bosnien-Herzegowina im Duell gegen England.
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Denis Huseinbasic gibt sein Länderspiel-Debüt

Der 1. FC Köln hat einen weiteren A-Nationalspieler in seinen Reihen. Denis Huseinbasic gab am Montagabend sein Debüt für das Team von Bosnien-Herzegowina im Duell gegen England.

Mit der EM im eigenen Land wird es zwar nichts, dennoch gab es beim Sechser Grund zur Freude: Denis Huseinbasic gibt sein Länderspiel-Debüt

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Vor ziemlich genau zwei Jahren reckte Denis Huseinbasic den Pokal in die Höhe. Der Mittelfeldspieler hatte damals im Dienste von Kickers Offenbach das Endspiel des Hessenpokals gegen den TSV Steinbach Haiger bestritten und auch gewonnen. Am Montagabend hat Huseinbasic mit seiner Mannschaft eine Niederlage kassiert, für den 22-Jährigen wird es dennoch ein besonderes Erlebnis gewesen sein. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln hat sein A-Länderspiel-Debüt gefeiert. Mit der Mannschaft von Bosnien-Herzegowina unterlag Huseinbasic dem EM-Titelkandidaten England 0:3. Der Kölner Sechser war nach einer guten Stunde eingewechselt worden.

Niederlage bei Länderspiel-Premiere

Im Februar hatte sich der 22-Jährige entschieden, künftig für die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina aufzulaufen. Vor gut anderthalb Jahren hatte Huseinbasic noch sein Debüt für die U21 des DFB gegeben. Im vergangenen Jahr war er bei der U21-EM an der Seite von Eric Martel mit Deutschland bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Kurz zuvor hatte sich Huseinbasic zu seinen Zukunftsplänen geäußert: „Mein Ziel ist es für die A-Nationalmannschaft zu spielen, das traue ich mir in den nächsten Jahren zu.“ Den Traum hat sich der Mittelfeldspieler nun verwirklicht, wenn auch nicht für die DFB-Auswahl. Die einseitige Begegnung ging verdient an England. Cole Palmer traf per Strafstoß nach einer guten Stunde, Trent Alexander-Arnold erhöhte, bevor Harry Kane zum 3:0 einnetzte.

Die „Three Lions“ zeigten sich im St. James Park, der Heimspielstätte von Newcastle United, bereits in EM-Verfassung. Vor allem im zweiten Abschnitt. Bosnien-Herzegowina wird bekanntlich nicht an der EM teilnehmen. Somit bleibt Florian Kainz der einzige FC-Profi, der noch die Chance auf das Kontinental-Turnier hat. Der Österreicher wurde in den vorläufigen Kader berufen.


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Abschied nach sechs Jahren: Benno Schmitz verlässt den 1. FC Köln – auch Alidou geht

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Abschied nach sechs Jahren: Benno Schmitz verlässt den 1. FC Köln – auch Alidou geht

Benno Schmitz und der 1. FC Köln gehen nach sechs gemeinsamen Jahre getrennte Wege. Der Rechtsverteidiger wird den Weg mit den Geißböcken in Liga zwei nicht mitgehen.

Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon ein wenig angedeutet, nun nimmt die Entscheidung Konturen an: Benno Schmitz verlässt laut übereinstimmenden Medienberichten den 1. FC Köln. Auch Alidou wird wohl nicht beim FC bleiben.

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Der Rechtsverteidiger war im Juli 2018 nach Köln gewechselt. Erst unter Steffen Baumgart avancierte der Abwehrspieler in der Saison 21/22 zum unumstrittenen Stammspieler und bei den Fans zum „Kölschen Cafu“. Auch Schmitz konnte in der Vorsaison an diese Leistungen nicht mehr anknüpfen. Eigentlich sollte der gebürtige Bayer einen Backup bekommen, er bekam in Rasmus Carstensen einen Herausforderer, der ihm sogar zeitweise den Rang abgelaufen hatte. Im Laufe der Saison wurde Schmitz auch Jan Thielmann vor die Nase gesetzt. Nachdem der Vertrag des 31-Jährigen in diesem Sommer ausläuft, wurden ihm gleich mehrfach Angebote unterbreitet, angenommen hat der Routinier keins. Nun folgt der Abschied nach 142 Pflichtspielen für den FC (Der Geissblog hatte zuerst berichtet).

Stammplatz für Rasmus Carstensen?

Somit geht Köln stand jetzt nur mit einem etatmäßigen Rechtsverteidiger bei den Profis in die neue Spielzeit. Dem Vernehmen nach hat Christian Keller die Kaufoption allerdings für Rasmus Carstensen gezogen. Die Ablöse soll bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. Aufgrund der Transfersperre kann der FC keinen weiteren Rechtsverteidiger verpflichten, so dass Jan Thielmann eine Option werden könnte. Optionen wären aber auch Meiko Sponsel und Georg Strauch aus dem U21-Kader. Wohin Schmitz wechselt, ist komplett offen. Ein kolportiertes Angebot des Hamburger SV mit Ex-Trainer und Befürworter Steffen Baumgart soll Schmitz jedoch nicht vorliegen.

Auch Faride Alidou wird den FC verlassen. Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche deutete am Montag an, dass es im Fall von Faride Alidou eine Veränderung gäbe. Anscheinend war Christian Keller nicht bereit, die Kaufoption für den Außenbahnspieler zu ziehen. Die Ablöse soll bei rund drei Millionen Euro liegen. Wie es mit Luca Waldschmidt weitergeht, ist offen.


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Transfergerücht: Dejan Ljubicic wirklich bei Besiktas Istanbul auf dem Zettel?

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Transfergerücht: Dejan Ljubicic wirklich bei Besiktas Istanbul auf dem Zettel?

Steht Dejan Ljubicic vor dem Abschied beim 1. FC Köln? Laut einem Medienbericht soll Besiktas Istanbul an dem Mittelfeldspieler interessiert sein. Ljubicic hatte schon im vergangenen Sommer mit einem Weggang geliebäugelt.

Der 1. FC Köln befindet sich weiterhin im Umbruch. Gut möglich, dass einige Spieler den Verein nach dem Abstieg verlassen wollen. Laut einem Medienbericht aus der Türkei gibt es auch Interesse an einem Kölner Spieler. Besiktas Istanbul zeigt wohl Interesse an Dejan Ljubicic.

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So berichtet die türkische Tageszeitung „Takvim“ vom Interesse von Besiktas Istanbul. Demnach haben die schwarzen Adler die Situation des Kölner Mittelfeldspielers „aufmerksam verfolgt“. Ein konkretes Angebot soll noch nicht vorliegen. Das solle sich laut „Takvim“ aber schon bald ändern. Ljubicic wollte den FC eigentlich schon im vergangenen Sommer Richtung Wolfsburg verlassen. Aufgrund der personellen Lage, gerade auf der Sechs, blieb der Österreicher. Auch im Winter gab es Wechselgerüchte. Beim FC konnte der 26-Jährige in dieser Spielzeit nur selten überzeugen. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Mittelfeldspielers nur noch auf fünf Millionen Euro ein, zu Beginn der Spielzeit lag der Wert doppelt so hoch.

Überschaubare Leistungen von Ljubicic

Auch, weil der 26-Jährige nur selten an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen konnte. Ljubicic erzielte keinen Treffer, bereitete gegen Eintracht Frankfurt aber beide Tore vor. Wie ernst das Interesse aus der Türkei ist, ist allerdings offen. Zwar will Besiktas in diesem Sommer stark investieren, um wieder an erfolgreichere Zeiten anzuknüpfen, allerdings gibt es konkretere Spuren in Richtung eines anderen Mittelfeldspielers. Edouard Michut soll laut übereinstimmenden Medienberichten aus Frankreich und der Türkei ein Kandidat für das zentrale Mittelfeld der Schwarzweißen sein. Der 21-Jährige soll aber auch auf den Zetteln einiger italienischer Clubs stehen. Von der Spielanlage ähnelt das französische Talent der Spielweise von Ljubicic.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft 21 belegten die schwarzen Adler in dieser Saison Rang sechs, gewannen aber den nationalen Pokal und werden somit in der Europa League antreten. Ein möglicher Anreiz für Ljubicic – wenn das Angebot konkret werden sollte und er den FC verlassen will. In den kommenden Wochen dürfte es trotz der schwachen Spielzeit noch weitere Angebote geben.


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