René Wagner wirkt nachdenklich
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Das sagt René Wagner zu der heftigen Kritik nach dem Schalke-Spiel: „Hat einen persönlich getroffen“

Nach dem torlosen Remis gegen Schalke 04 wurde die Kritik an René Wagner deutlich lauter. Erstmals waren auch im Stadion „Wagner raus“-Rufe zu hören. Auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen Union Berlin sprach der Trainer des 1. FC Köln nun offen darüber, wie sehr ihn die Reaktionen getroffen haben.

Laut wurde es bereits nach einer guten Stunde, als René Wagner im Duell gegen den FC Schalke 04 Mikey Moore vom Platz nahm. Auch nach dem Duell gab es „Wagner raus“-Rufe sowie Pfiffe. Für den Coach keine einfache Situation.

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Das 0:0 gegen den FC Schalke 04 hatte am Sonntag doch noch deutliche Nachwirkungen. Kein Wunder, die Kölner hatten einen blutleeren Auftritt im eigenen Stadion hingelegt. Die Quittung: René Wagner erhielt nicht nur in den Sozialen Medien mächtigen Gegenwind. Erstmals waren im Stadion laute „Wagner raus“-Rufe sowie Pfiffe zu vernehmen. „Ich fand, direkt nach dem Spiel und auch den Tag danach hat es einen natürlich schon persönlich getroffen“, sagte der Trainer am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Pokalfight gegen Union Berlin. „Ich glaube, ich bin jetzt lang genug im Verein. Es sind natürlich auch Momente, wo man persönlich getroffen ist. Gerade, weil es nicht einfach ist.“

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René Wagner über die Kritik beim 1. FC Köln: „Die Gier muss spürbar sein“

Doch der Kölner Trainer wird den Fokus wieder auf die nächste Aufgabe richten. „Wir müssen damit umgehen. Am Ende geht es darum, dass wir jeden Tag unsere Arbeit machen“, sagte Wagner. „Aber es tut mir dann auch Leid für die Jungs, die dann natürlich auch nach dem Spiel dann mit Pfiffen begleitet werden. Das ist nie schön, das wissen wir.“ Tatsächlich hatten sich auch die Spieler nach der Begegnung geäußert. Und das durchaus unterschiedlich. Während Borna Sosa betonte, dass die Mannschaft alles gegeben hätte, erklärte Marius Bülter und Luca Waldschmidt, dass der Auftritt dann doch eher langsam oder behäbig gewesen sei. René Wagner erklärte später auch, dass das Team alles reingeworfen habe und, dass die Erwartungshaltung an diesem Standort nun mal „riesig“ sei. „Am Ende sind wir Menschen, die diesen Sport machen, weil wir ihn lieben, den Verein lieben, weil wir hier arbeiten oder spielen wollen“, so Wagner weiter.

Man habe im Nachhinein mit der Mannschaft analysiert. „Wir haben natürlich die Sachen angesprochen, die wir besser machen wollen. Und da geht es vor allen Dingen um Themen, wie wir Tore erzielen wollen und auch müssen, um ein Spiel zu Hause zu gewinnen“, erklärte Wagner. Gerade die Offensive ist weiterhin das Hauptproblem bei den Kölnern. „Das müssen wir einfach besser machen. Die Gier muss spürbar sein. Dieser Wille auch Tore zu erzielen muss spürbar sein. Und das haben wir klar und deutlich angesprochen“, sagte Wagner. „Wir müssen halt auch kompensieren, dass uns vielleicht die klare Neuen fehlt. Dann müssen Spieler, die es vielleicht nicht gewohnt sind, immer an dieser Position anzukommen, müssen sich dazu zwingen, in diesen Positionen anzukommen.“ Gegen Berlin sollen bereits positive Entwicklungen zu sehen sein. „Morgen gibt es eine neue Chance, die Fans auch glücklich zu machen. Da tun wir alles für“, sagte Wagner.

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