Nur noch 13 Tage bis Trainingsauftakt: Wie weit ist der 1. FC Köln wirklich?

René Wagner beim Training des 1. FC Köln
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Nur noch 13 Tage bis Trainingsauftakt: Wie weit ist der 1. FC Köln wirklich?

In knapp zwei Wochen startet René Wagner erstmals als Cheftrainer eines Bundesligisten in die Vorbereitung – mit einem Kader voller Lücken. 18 Spieler, aber fehlende Stammkräfte und offene Transferfragen beim 1. FC Köln: 13 Tage bis zum Trainingsstart unter Wagner.

In weniger als zwei Wochen starten die Geißböcke in die neue Saison. In knapp zehn Tagen beginnt schon die Leistungsdiagnostik. Doch es sind noch zahlreiche Fragen unbeantwortet, es gibt noch viele Baustellen.

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In den Sozialen Medien häufen sich zuletzt die Videos der Fußball-Profis, die mal mit Fitness-Coach, mal in Eigenregie an ihrer Form arbeiten. Luca Waldschmidt veröffentlichte beispielsweise am Dienstag eins, Said El Mala trainiert offenbar bereits schon länger wieder mit Ball. In knapp zwei Wochen wird dann auch das erste Training unter dem „neuen“ Cheftrainer René Wagner stattfinden. Der bisherige Interimstrainer ist dann erstmals in seiner Laufbahn als Cheftrainer eines Bundesligisten im Einsatz. Und der 37-Jährige steht direkt vor einer ordentlichen Herausforderung, denn es nicht davon auszugehen, dass Wagner dann mit dem Personal arbeiten wird, dass er später auch in die Spielzeit schicken will. Es ist noch nicht einmal die Breite des Kaders, die dem FC weiterhin fehlt, es sind Teile einer möglichen Stammelf.

Denn gesucht werden eben nicht nur Ergänzungsspieler. Auf der linken Seite fehlt beispielsweise nach dem Abgang von Kristoffer Lund ein Linksverteidiger – nominell befindet sich keiner mehr im Kader. Ein routinierter Innenverteidiger soll wohl auch nicht für die Bank geholt werden.

Nachvollziehbarer Kurs

Dazu fehlt der adäquate Ersatz für Eric Martel. Und sollten sich Jakub Kaminski und Said El Mala erwartungsgemäß verabschieden, braucht es auch auf der Schiene noch bundesligataugliche Alternativen. Thomas Kessler stehen einige arbeitsintensive Tage bevor. Doch es dürfte schon jetzt klar sein, dass Wagner auch bei den ersten Testspielen noch einige Lücken improvisierend schließen muss. Und das wird kein Selbstläufer, weil der FC – verständlicherweise – bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen hat. Acht Spieler haben den Verein schon verlassen, stehen nicht mehr zur Verfügung. Ohne die Leihrückkehrer, von denen wohl nur Julian Pauli und vielleicht Elias Bakatukanda eine Rolle spielen können, stehen Wagner aktuell 18 Spieler (inklusive der drei Keeper) zur Verfügung.

Der Kader wird wohl mit Leihspielern und Nachwuchshoffnungen aufgefüllt werden, ein regulärer Trainingsbetrieb ist nicht in Gefahr. Doch die Frage nach der nicht ganz unwichtigen Phase der Vorbereitung darf durchaus gestellt werden. Vorerst wird es um die Fitness gehen.

Doch auch die ersten spielerischen Abläufe dürften bereits trainiert werden. Grund zur Panik besteht sicherlich nicht. Auch andere Bundesligisten haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Thomas Kessler verfolgt bislang einen nachvollziehbaren Kurs – zum Teil erzwungen. Der Ex-Keeper will den Kader verstärken, sich auf dem Transfermarkt aber auch nicht unter Druck setzen lassen. Jede offene Personalie kostet wertvolle Vorbereitungszeit, jede Neuverpflichtung wird es dem Trainer einfacher machen. Wagner selbst gibt sich bekanntlich grundsätzlich gerne gelassen. Schon in seiner Zeit als Interimscoach hatte der 37-Jährige gezeigt, dass er auch mit einem unvollständigen oder rotierenden Kader pragmatische Lösungen findet. Genau diese Fähigkeit wird in den kommenden Wochen erneut gefragt sein.


José Marsà lehnt Gespräche zur Vertragsverlängerung ab – wird der 1. FC Köln nun konkret?

Ist der FC an José Marsà interessiert?
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José Marsà lehnt Gespräche zur Vertragsverlängerung ab – wird der 1. FC Köln nun konkret?

Nach wie vor wartet Köln auf die erste Neuverpflichtung der Saison. Konkretes Interesse soll bei José Marsà vorliegen. Der Innenverteidiger gilt bei seinem aktuellen Club als sicherer Abgang. Möglicherweise zum 1. FC Köln: Wird ein Transfer von José Marsà nun konkret?

Kommt nun Bewegung in den Transfersommer bei den Geißböcken? Gerade auf der Zugangsseite ist wie berichtet noch nicht viel passiert. Schon vor einigen Tagen ploppte der Name José Marsà auf. Der spanische Innenverteidiger spielt aktuell bei Mechelen. Dass er den Club in diesem Sommer verlassen will, ist wohl ziemlich sicher.

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Kommt langsam Bewegung in die Transfers? Zeit wird es. Denn schon in zwei Wochen befinden sich die Kölner in der Vorbereitung auf die neue Saison. Ein Transfer-Ziel soll José Marsà sein. Und möglicherweise wird der Deal langsam konkreter. Denn wie das belgische Portal „voetbalbelgie“ berichtet, hat der Spanier ein Angebot von Mechelen über Vertragsverhandlungen abgelehnt. Der belgische Erstligist hätte den Kontrakt mit dem Abwehrspieler gerne verlängert. Das Portal berichtet, dass Marsá Belgien aber verlassen, möglichst in einer höheren Liga spielen will. Und nach wie vor wird der FC als Interessent genannt. Allerdings interessieren sich laut dem Portal „fussballtransfers.com“ auch noch weitere Clubs für den Spieler. Demnach seien zwei La-Liga-Clubs an dem Innenverteidiger sowie US Sassuolo. Der Spieler wurde in der Vergangenheit auch auf der linken Seite eingesetzt, ist also nicht nur ein klassischer Innenverteidiger. Dort spielte Marsà aber in Mechelen ausschließlich. Der 24-Jährige hat bei Mechelen noch ein Jahr Vertrag. Der Club könnte den Spieler also nur noch diesen Sommer zu Geld machen.

Mehrere Clubs interessiert

Marsà gehörte in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern in Mechelen. In der Jupiler Pro League bestritt der 24-jährige Spanier 37 Ligaspiele, erzielte dabei ein Tor und legte zwei weitere auf — bemerkenswert für einen Innenverteidiger. Dazu kamen zwei Einsätze im belgischen Pokal. Insgesamt stand er damit in 39 Pflichtspielen auf dem Platz und sammelte fünf Gelbe Karten. Die Daten des Abwehrspielers zeigen aber eindeutig, dass Marsá noch einige Entwicklungsfelder in der Defensivarbeit eines Innenverteidigers hat. Der Weg nach vorne scheint dem 24-Jährigen dann besser zu liegen. Und damit könnte Marsà sogar eine Option für die linke Seite der Geißböcke werden. Der Spanier wurde in der Jugend beim FC Barcelona ausgebildet. Marsà spielte aber auch für Sporting Lissabon und Sporting Gijon. Der Innenverteidiger durchlief auch einige Junioren-Nationalmannschaften. Wie berichtet suchen die Geißböcke auch weiterhin nach einem Innenverteidiger – im Idealfall einem Linksfuß. Dazu würde der Spanier passen.


Im Schatten von Ache und Co: Wie es für Youssoupha Niang nun bei den Profis weitergeht

Youssoupha Niang bei seinem Heimdebüt gegen den FC Bayern München
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Im Schatten von Ache und Co: Wie es für Youssoupha Niang nun bei den Profis weitergeht

Die vergangene Saison war wohl schon ein wenig ein Wechselbad der Gefühle. Starke Vorbereitung, Verletzung, Profi-Debüt, Doppelpacker im Stadtderby. Nun soll der nächste Schritt folgen beim 1. FC Köln: Wie geht es für Youssoupha Niang bei den Profis weiter?

In der U21 überzeugte er zum Saisonfinale, bei den Profis fehlte noch der letzte Punch. Der nächste Schritt soll nun folgen. Aber die Konkurrenz ist nicht schlecht.

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Der Doppelpack muss Balsam auf der geschundenen Seele des Kölner Talents gewesen sein. Zwei Tore dazu ein Assist beim 3:0-Erfolg über die Fortuna, den Regionalliga-Meister, der damit in der kommenden Spielzeit 3. Liga spielt. Youssoupha Niang avancierte damit zum Matchwinner gegen den Stadtrivalen und nutzte damit die Bühne im Franz-Kremer-Stadion für mehr – für mehr bei den Profis. Gleichzeitig schraubte der Angreifer seine Scorerbilanz in die Höhe. Im Schnitt kam Niang in der Regionalliga auf einen Scorer pro Spiel. Beeindruckend. Allerdings auch nicht so richtig aussagekräftig. Denn die Saison lief alles andere als gut für den gebürtigen Bonner. Und das, obwohl sie ziemlich perfekt begann. Niang reiste im vergangenen Juli mit den Profis nach Bad Waltersdorf, durfte sich im Trainingslager der Profis zeigen und hinterließ einen starken Eindruck. Bis er sich an der Schulter verletzte. Der Ausfall sei „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte“, sagte Thomas Kessler.

Niang wird sich bei den Profis zeigen dürfen

Bis zum Winter fiel der 20-Jährige aus und tauchte dann ohne großen Wirbel im Winter-Trainingslager in La Nucia auf, präsentierte sich erneut gut und feierte im Januar sein Profi-Debüt. Mittlerweile stehen zehn Bundesliga-Einsätze auf der Liste. Allerdings meist mit wenig Einsatzzeit. So wirklich beweisen konnte sich der Spieler also nicht. Und gleichzeitig taucht die Frage auf, wie es mit Niang nun weitergeht. Seine Statistik in der U21 spricht dafür, dass er für die Regionalliga vielleicht zu gut sein könnte, die bei den Profis, dass er noch Entwicklungsfelder für die Bundesliga hat. Viele Ballverluste in der eigenen Hälfte, wenig Ertrag trotz Möglichkeiten, niedrige Zweikampfquote, wenige gewonnene Kopfball-Duelle. Statistiken, die allerdings alles andere als alarmierend sind. Denn Niang ist eben erst 20 Jahre alt, feierte in der vergangenen Spielzeit sein Debüt bei den Profis, steckt noch am Beginn seiner Karriere. In Köln ist man vom Weg des Offensivspielers überzeugt und der soll ganz offensichtlich erst einmal über die Schiene der ersten Mannschaft gehen.

Denn während die Youngster um Fynn Schenten und Cenny Neumann bei der U21 in die Vorbereitung gestartet sind, wird sich Niang erst einmal bei den Profis zeigen dürfen. Niang soll den nächsten Schritt machen. Allerdings wohl im Schatten von Ragnar Ache und weiteren Offensivspielern. Die Kölner fahnden bekanntlich nach einem Zielstürmer. Vorteil Niang: Der Bonner kann auch auf der rechten Außenbahn spielen. Und dort überzeugte die vereinsinterne Konkurrenz in der vergangenen Spielzeit bekanntlich nicht. Aufschluss wird die Vorbereitung bringen, wenn sich der Youngster nicht wieder verletzt.


Erst aufräumen, dann aufbauen? Nur noch knapp zwei Wochen bis zum Trainingsauftakt – die Uhr tickt

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Erst aufräumen, dann aufbauen? Nur noch knapp zwei Wochen bis zum Trainingsauftakt – die Uhr tickt

Zahlreiche Spieler haben den FC verlassen, mit weiteren wird nicht geplant beim 1. FC Köln: Thomas Kessler räumt ganz offensichtlich auf, doch es bleibt die Frage, wann kommen die Neuzugänge? In 13 Tagen steht der Trainingsauftakt an. Bis dahin sollen die ersten Neuverpflichtungen unterschrieben haben.

13 Tage vor dem Trainingsauftakt und vermutlich elf Tage vor der Leistungsdiagnostik hat sich auf der Zugangsseite bei den Kölnern noch nicht wirklich viel getan. Das soll sich in den kommenden Tagen wohl ändern. Und es wird Zeit. Bislang wurde erst aufgeräumt, nun kann aufgebaut werden.

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Wer die reine Transferbilanz der Geißböcke genauer betrachtet, der dürfte sich zunehmend Sorgen um die Breite des Kaders machen. Acht sichere Abgänge haben die Kölner bislang zu verzeichnen. Mit Said El Mala und Jakub Kaminski werden zwei wahrscheinlich folgen. Es könnte mit Wackelkandidaten wie Luca Waldschmidt oder Linton Maina noch weitere geben. Nachdem die ersten Abgänge also sicher vermeldet sind, macht sich Thomas Kessler im nächsten Schritt ganz offensichtlich an die Leihrückkehrer. Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic haben nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich das Zeichen bekommen, dass der Weg beim FC für sie ein sehr weiter sein wird.

Beide werden wohl auch in der kommenden Saison nicht für die Geißböcke auflaufen. Jaka Potocniks Vertrag wurde verlängert und der Spieler weiterhin an Essen verliehen, der feste Verkauf von Rasmus Carstensen scheint zudem nur noch eine Frage der Zeit. Emin Kujovic trainierte bereits wieder mit der U21 der Geißböcke, wird bei den Profis erst einmal auch nicht auf der Kaderliste stehen.

Noch knapp zwei Wochen bis Trainingsauftakt

Von den aktuellen Leihspielern haben nach aktuellem Stand wohl nur Julian Pauli und Elias Bakatukanda die Chance, sich im Sommer zu beweisen. Gerade beim Letzteren könnte eine weitere Leihe durchaus Sinn machen. Die Liste der Abgänge wird länger und länger, doch auf der Zugangsseite tut sich bislang noch wenig. Es wirkt fast so, als wolle Thomas Kessler erst einmal Platz schaffen, bevor er sich an die Kaderzusammenstellung für die kommende Saison macht. Vielleicht ein Muster? Im Vorjahr kamen neun der elf Neuzugänge erst ab Juli – darunter Spieler wie Jakub Kaminski und Sebastian Sebulonsen, die sich zu Leistungsträgern entwickelten.

Auch, wenn natürlich nicht jeder Transfer saß (davon darf man nun mal nicht ausgehen), kann sich die gesamte Ausbeute sehen lassen. Was diesmal anders ist: Der Umfang des Aufräumens ist ganz offensichtlich größer, und die Ausgangslage schwieriger. Mit El Mala und Kaminski drohen zwei Spieler zu gehen, deren Qualität auf dem Markt kaum zu ersetzen sein wird.

Doch das kann nur die halbe Wahrheit sein. Das Zeitfenster bis zum Trainingsauftakt am 13. Juli ist eng. Zwei Wochen, in denen Kessler auf der Zugangsseite Fahrt aufnehmen muss – und zwar mit einem Budget, das maßgeblich davon abhängt, was El Mala und Kaminski noch einbringen. Kommt das große Geld, hat Kessler Spielraum. Kommt es nicht, muss er kreativ sein. Dass Kessler das kann, hat er bereits bewiesen. Welche Version dieser Sommer braucht, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen. Dem Vernehmen nach könnte es in den kommenden Tagen schon die ersten Vollzugsmeldungen geben. Bedarf besteht in vielen Mannschaftsteilen.

Die Zusammenstellung des neuen Kaders ist sicherlich die komplexeste Aufgabe, es ist aber ganz sicher nicht die einzige Baustelle, die Thomas Kessler in den kommenden Wochen beackern muss. Etwa die Findung weiterer Trainerposten steht auf der Agenda. Doch die Priorität sollte 14 Tage vor dem Trainingsauftakt woanders gesetzt sein.


Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an Ermin Mahmic interessiert?

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Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an Ermin Mahmic interessiert?

Nach wie vor wartet Köln auf Neuverpflichtungen. Bislang gab es „nur“ die drei bisherigen Leihspieler, die der FC fest unter Vertrag genommen hat. Nun wird ein weiterer Name spekuliert. Der 1. FC Köln soll an Ermin Mahmic interessiert sein.

Wann fällt der erste Domino-Stein bei den Geißböcken? Noch immer gibt es beim FC keine Neuverpflichtungen. Und das, obwohl der Trainingsauftakt in zwei Wochenansteht. Aber es gibt weitere Gerüchte. So wurde nun der Name Ermin Mahmic von „Sky“ in den Ring geworfen.

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Die große Hoffnung kam nach seinem Treffer nicht mehr auf. Ermin Mahmic erzielte gegen die Schweiz in der Nachspielzeit den 1:3-Treffer, nur wenige Minuten später stellt die Nati den alten Abstand wieder her. Gegen Qatar war der Mittelfeldspieler erneut erfolgreich, erzielte seinen zweiten WM-Treffer. Es reichte zum Sieg und damit zum Erreichen der nächsten Runde bei der WM. Am Donnerstagmorgen steht das Sechzehntelfinale gegen den Gastgeber aus den USA an. Neben dem Endturnier geht es für den 21-Jährigen aber auch um die Zukunft. Denn Mahmic hat das Interesse zahlreicher Clubs geweckt. Und so wie „Sky“ am Montagabend berichtet, soll auch der FC den Mittelfeldspieler auf dem Schirm haben. Der 21-Jährige steht aktuell beim tschechischen Erstligisten Slovan Liberec unter Vertrag. Und das Arbeitspapier hat noch bis 2029 Gültigkeit. Genau darin liegt wohl auch die Schwierigkeit eines möglichen Transfers. Wie „Sky“ berichtet verlangt der Club rund zehn Millionen Euro. Das dürfte das Budget der Kölner dann möglicherweise überschreiten.

Starke Konkurrenz

Und es gibt noch einen weiteren Haken. Denn neben dem FC sind noch zahlreiche andere Clubs an dem Spieler interessiert. Aus der Bundesliga stehen Mainz, Hoffenheim und Frankfurt laut „Sky“ auf der Liste. Wahrscheinlicher dürfte laut dem TV-Sender aber ein Wechsel nach Italien oder England sein. Aus Italien stehen wohl Lazio Rom und Como auf der Liste. Geboren im österreichischen Wels wurde der Mittelfeldspieler zum Großteil bei Rapid Wien ausgebildet. Im vergangenen Sommer wechselte Mahmic vom Drittligisten Lafnitz nach Tschechien. Dort erzielte der 21-Jähriger in 30 Ligaspielen acht Tore, bereitete vier weitere vor. Mahmic ist eigentlich offensiver Mittelfeldspieler, kann aber auch auf der Acht, zur Not auch auf der Sechs spielen.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Medienbericht: Said El Mala erneuert Wechsel-Wunsch in die Premier League

(Photo by Lars Baron/Getty Images)
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Medienbericht: Said El Mala erneuert Wechsel-Wunsch in die Premier League

Nach wie vor stockt der Transfermarkt bei den Geißböcken. Auf der Zugangsseite tut sich bislang wenig. Das ändert sich, sobald Bewegung in die beiden möglichen Königstransfers kommt beim 1. FC Köln: Said El Mala will den FC weiterhin verlassen.

So ein wenig könnte sich der Fokus der Kaderplaner bei den Geißböcken verschoben haben. Zumindest könnte die Diomande-Meldung vom Vorabend den Eindruck erwecken. Yan Diomande soll sich mit PSG einig sein, hieß es. Das könnte wiederum Liverpool dazu bewegen, dem FC ein Angebot für Said El Mala zu unterbreiten. Die Entscheidung des Ivorers könnte also Auswirkung auf den Transfersommer der Kölner nehmen. „Könnte“, „scheint“, „soll“ – ziemlich viel Konjunktiv. Fakt ist, im Transfer um den Offensivspieler steckt aktuell ziemlich wenig Bewegung.

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Dabei strebt der 19-Jährige noch immer einen Wechsel im Sommer an. Zumindest berichtet das „Sky“ am Montagabend. Demnach habe der Offensivspieler einmal mehr seinen Wunsch hinterlegt, in der aktuellen Transferphase in die Premier League zu wechseln. Der Wunsch ist nicht neu. Den hatte El Mala bereits im Frühling hinterlegt. Damals waren die Kölner Verantwortlichen dem Spieler entgegen gekommen, hatten sich sogar aktiv um eine Lösung bemüht. Die Lösung hieß Brentfort. Der Club war bereit, die geforderten 50 Millionen zu überweisen, nur wollte das die beratende Familie nicht. Über die Gründe wurde viel diskutiert. Möglicherweise spielte Malek El Mala eine Rolle, der in dem Angebot wohl nicht vorkam. Vielleicht war es der Wunsch nach Höherem. Nun also der nächste Vorstoß. Allerdings liegt dem FC nach wie vor kein konkretes Angebot vor. Zuletzt sollen Newcastle United, eben der FC Liverpool und Tottenham eine Verpflichtung in Erwägung gezogen haben. Am Geißbockheim ist noch keiner der Clubs vorstellig geworden.

Bleibt die 50-Millionen-Euro-Marke?

Das kann sich jederzeit ändern. Muss aber nicht. Wie „Sky“ weiter berichtet, soll die Familie den FC sogar aufgefordert haben, Interessenten bei Modalitäten möglicherweise entgegen zu kommen. In Köln kann man sich einen Abgang des Spielers nach wie vor vorstellen. Kein Wunder, die 50 Millionen Euro Einnahmen würden den Transfersommer komplett verändern. Und je früher der FC über dieses Geld verfügen würde, um so größer wäre die Chance, auch ein paar Namen aus höheren Regalfächern zu verpflichten. Ob der FC aber deswegen seine Idee des Verkaufs verändert, ist mindestens fraglich. Thomas Kessler hatte ziemlich deutlich gemacht, dass er bei den 50 Millionen Euro Ablösesumme bleiben würde. Und der FC hat eigentlich auch das bessere Blatt in der Hand. Zum einen würden die Kölner den Spieler verkaufen, sie müssen es aber nach eigener Aussage nicht. Zum anderen hat El Mala noch lange Vertrag und verfügt eben nicht über eine Ausstiegsklausel. Möglich, dass der FC anderen Zahlungsmodalitäten zustimmen würde.

Aber sollte tatsächlich Liverpool die Fühler nach dem Offensivspieler ausgestreckt haben, wären die 50 Millionen sicherlich kein großes Problem.


Daten-Analyse: Julian Pauli kehrt im Sommer zurück – warum die Geißböcke dennoch Verstärkung suchen

Julian Pauli könnte im Sommer zurückkehren
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Daten-Analyse: Julian Pauli kehrt im Sommer zurück – warum die Geißböcke dennoch Verstärkung suchen

Er kommt von Dynamo Dresden zurück, bekommt in der Vorbereitung seine Chance – und trotzdem schaut der FC nach weiteren Innenverteidigern. Warum? Julian Pauli beim 1. FC Köln: Was die Daten sagen und was eben nicht.

Es war ein kleiner Schockmoment, als Julian Pauli vor ziemlich genau einem Jahr in Bad Waltersdorf auf dem Boden liegenblieb und behandelt werden musste. Möglicherweise hatte die Verletzung Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Saison, denn der Innenverteidiger, der in der Vorsaison sein Debüt bei den FC-Profis gefeiert hatte, ging eine Leihe bei Dynamo Dresden ein. Diesen Sommer wird er dem Vernehmen nach eine weitere Chance beim FC bekommen. Sollte es am Ende aber eine weitere Leihe geben, wäre das sicherlich kein Rückschlag.

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Die Diskussionen um einen weiteren Innenverteidiger reißen rund um den 1. FC Köln nicht ab. Der FC befindet sich dem Vernehmen nach weiterhin auf der Suche, haben den ein oder anderen Spieler im Blick. Zuletzt wurde über José Marsà spekuliert. Bei den Anhängern wird dagegen diskutiert, ob es denn überhaupt nötig ist, nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey einen weiteren zentralen Abwehrspieler unter Vertrag zu nehmen. Tatsächlich ist der Bestand überschaubar. Neben JSP befinden sich mit Rav van den Berg und Joel Schmied aktuell nur zwei weitere Innenverteidiger im Kader. Timo Hübers wird erst zur Rückrunde zurückerwartet. Mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda kehren aber zwei Spieler von ihren Leihen zurück. Vor allem ersteren wird eine große Chance eingeräumt, sich in der Vorbereitung anzubieten. Thomas Kessler gilt als großer Befürworter, sieht den 20-Jährigen mittelfristig beim FC. Immerhin hat der in London geborene Abwehrspieler in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga ordentlich Spielpraxis sammeln können.

Noch einige Entwicklungsfelder

Mit 21 Einsätzen und knapp 1800 Spielminuten hat Pauli eine solide Saison auf den Platz gelegt. Zumindest hat der Abwehrspieler die Einsatzzeit bekommen, die sich die Kölner von der Leihe erhofft haben. Und der 20-Jährige hat sich in vielen Statistiken recht achtbar geschlagen. Bei den Defensivaktionen pro Spiel gehörte Pauli mit 9,25 pro 90 Minuten zu den besten der Liga. Auch seine Passquote von fast 90 Prozent und der Anzahl von progressiven Pässen waren für den 20-Jährigen beeindruckend. Kein Wunder also, dass sich der Abwehrspieler in den kommenden Wochen mit den weiteren Verteidigern messen soll. Dass er das Zeug hat, beim FC zu bestehen hat das Eigengewächs bekanntlich schon bewiesen. Und auch bei Dynamo war man mit den Leistungen des Youngsters durchaus zufrieden. Allerdings hat Pauli im Ligavergleich in der vergangenen Saison auch mit einigen Schwächen zu kämpfen gehabt. Denn die progressiven Bälle kamen nur knapp über 60 Prozent an, auch bei den langen Bällen ins letzte Drittel hat der Innenverteidiger noch Verbesserungsbedarf.

Gerade im vertikalen Spielaufbau, der im modernen Bundesliga-Fußball von einem Innenverteidiger mit Ball am Fuß erwartet wird, ist das Kölner Eigengewächs fehleranfällig. Bei den Luft-Duellen setzte sich der Abwehrspieler auch nur in weniger als 50 Prozent durch. Für eine Körpergröße von 1,90 Metern ein eher schwacher Wert. Pauli ist gerade einmal 20 Jahre alt, der Abwehrspieler kann kein fertiger Innenverteidiger sein, die Entwicklungsfelder sind da, aber kein Alarmsignal. Doch mit seinen Werten der Vorsaison würde es wohl nicht zum Bundesliga-Stammspieler reichen. Das muss es auch noch nicht. Pauli befindet sich am Anfang seiner Entwicklung, hat noch Zeit. Die Daten spiegeln das vergangene Jahr unter anderen Voraussetzungen wider. Nur sind die Daten vielleicht ein Fingerzeig, warum die Kölner dann doch nach einem weiteren Innenverteidiger schauen.


Manchester statt Mainz? Der FC verschiebt offenbar seinen Scoutradar und blickt nach England

Jahmai Simpson-Pusey und Chido Obi
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Manchester statt Mainz? Der FC verschiebt offenbar seinen Scoutradar und blickt nach England

Jahmai Simpson-Pusey war im Winter sicher eine überraschende Neuverpflichtung, entwickelte sich aber zu einem Überraschungstransfer. Nun blickt der FC erneut nach England und das nächste Talent steht im Fokus des 1. FC Köln: Warum England plötzlich so interessant ist.

Jahmai Simpson-Pusey und Chido Obi sind in England alles andere als unbekannte Spieler. „JSP“ hat bereits im Nachwuchsbereich Ehrungen gesammelt, war bei ManCity eine Säule der Juniorenmannschaften. Chido Obi wiederum wurde bereits als „Wunderkind“ vor seiner Zeit bei ManUnited tituliert, erzielte in der U16, in der U18 Tore am Fließband – alleine zehn in einem Duell gegen Liverpool, mal sieben gegen Norwich. Beide Spieler stehen auf einigen Scoutblöcken der Premier League. Beide kommen aus den Nachwuchsabteilungen englischer Schwergewichte – eigentlich sogar der Junioren-Schwergewichte Englands. Nun aber hat der FC den Innenverteidiger von City unter Vertrag genommen und führt über den Stürmer offenbar Gespräche mit dem Rivalen, den Red Devils. Zufall? Möglich. Wahrscheinlicher ist aber, dass sich dahinter dann doch mehr verbirgt.

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Der FC scheint sein Scoutradar zu verschieben und England spielt ganz offensichtlich eine entscheidende Rolle. Über viele Jahre waren die Regalfächer auf dem Transfermarkt schon abgegriffen: Erfahrene Erstligisten, Leistungsträger der 2. Bundesliga, hin und wieder Talente aus unteren Klassen, vor allem aber Spieler, die erschwinglich, vielleicht sogar ablösefrei waren. Verständliche Mechanismen der Branche, gerade wenn das Budget dann überschaubar ist. Doch aktuell scheint sich das Bild ein wenig zu verschieben. Die Spieler auf dem Radar: Jung, in renommierten Nachwuchszentren ausgebildet, entwicklungsfähig und damit im Besitz eines Wiederverkaufswerts. Gerade der englische Markt scheint dort besonders interessant. Spieler, die in den Akademien von Manchester City, Manchester United, Arsenal oder Liverpool ausgebildet werden, erfahren früh ein Training unter herausragenden Bedingungen, spielen internationale Turniere, werden taktisch und technisch auf höchstem Niveau geschult. Doch gerade aufgrund des hohen Leistungstands in England bleibt der Sprung zu den Profis oft verwehrt.

Schlüssel zum lukrativen Markt

Nicht, weil sie nicht gut genug sind, vielmehr, weil sich die Premier League mittlerweile eine eigene Realität geschaffen hat. Die Kader sind überragend besetzt, auf Erfolg gedrillt. Für Youngster bleibt kaum Zeit, sich zu entwickeln, kaum Platz, Spielpraxis zu sammeln. Und darin liegt die Chance der Bundesligisten. Je nach Qualität bieten die Clubs Einsatzzeit, eben Spielpraxis. Der Verein erhält den Gegenwert: Technisch hochausgebildete Spieler, die in der Liga sofort weiterhelfen können, vor allem aber im Besitz eines Marktwertversprechens. Denn, wenn sie funktionieren, fliegen sie nicht nur in Deutschland über dem Radar. Und gerade England macht die Geschäfte dann wieder interessant. Denn jene Akteure bleiben natürlich auf dem englischen Markt, nur werden dort die deutlich besseren Preise bezahlt. Der FC findet also den Schlüssel zu einem Markt, der deutlich lukrativer ist, als der eigene. Simpson-Pusey steht symptomatisch für diesen Effekt. Der Innenverteidiger wird sicherlich irgendwann zurück auf die Insel kehren. Nur zu einem anderen Preis.

Rekrutierungsstrategie England?

Auch Chido Obi kann nun so ein Thema werden, JSP wäre kein Einzelfall mehr und eine Rekrutierungsstrategie könnte sich abzeichnen. Es könnte zumindest die These aufgestellt werden, dass der FC durchaus gezielt in England scoutet. Und das nach Spielern, die eben eine hohe Ausbildung in den Akademien genossen haben, aber keinen Weg aufgezeigt bekommen. Ein Problem, das man auch in Köln natürlich kennt – wenn auch auf anderer Ebene. Und doch bleibt natürlich auch ein Risiko. Es ist nicht gesagt, dass der Spieler sofort funktioniert. Die Kölner können sich zudem nicht nur junge Experimente leisten, müssen auch auf eine einigermaßen sichere Qualität setzen. Die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey war nach dessen verkorkster Leihe nach Celtic alles andere als ein Selbstläufer. Neuverpflichtungen kommen, um zu helfen – möglichst sofort. Und genau darin liegt die Herausforderung für Thomas Kessler und Tim Steidten: Entwicklung darf nicht der Selbstzweck werden.

Die Richtung macht für den FC dennoch total Sinn. Wer finanziell vielleicht nicht mit vielen anderen Teams mithalten kann, muss cleverer scouten, muss Spieler finden, bevor sie zu offensichtlich werden. Es geht also vielleicht gar nicht so sehr um das Wunderkind Chido Obi, vielleicht geht es vielmehr darum, eine Brücke in den lukrativsten Markt Europas zu bauen. Der FC scoutet also nicht England, er scoutet die Premier League von morgen.


Fällt jetzt der erste Domino-Stein? Diomande vor PSG-Wechsel – Macht Liverpool nun bei Said El Mala Ernst?

Fährt Said El Mala noch zur WM?
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Fällt jetzt der erste Domino-Stein? Diomande vor PSG-Wechsel – Macht Liverpool nun bei Said El Mala Ernst?

Von wegen Liverpool, es wird wohl Paris. Yan Diomande will zu PSG wechseln und hat sich mit dem Champions-League-Sieger geeinigt. Und das wiederum könnte den ersten Domino-Stein umwerfen beim 1. FC Köln: Macht Liverpool jetzt Ernst bei Said El Mala?

Auf den ersten Blick hat der mögliche Transfer von Yan Diomande zu PSG recht wenig mit dem FC zu tun, doch beim zweiten Hinschauen könnte nun endlich der Transfer-Domino-Stein fallen. Denn die Reds hatten sich große Hoffnungen auf den Offensivspieler der Ivorer gemacht und suchen nun nach einem Plan B. Den hatte der englische Journalist Ben Jacobs vor einigen Wochen schon mit Said El Mala benannt.

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Die ersten Gerüchte scheinen beim FC nach und nach konkreter zu werden, der Transferstau ist aber noch nicht aufgehoben. Der FC hat noch immer keinen Neuzugang zu vermelden. Das liegt auch daran, dass man in Köln noch immer nicht genau weiß, mit welchem Budget man denn an den Transfermarkt geht. Sollten Said El Mala und Jakub Kaminski die Geißböcke verlassen, könnten die FC-Verantwortlichen wie berichtet beim Einkauf in ein Regalfach höher greifen. Doch da schien sich zuletzt wenig Konkretes abzuzeichnen. Das könnte sich nun ändern. Wie RMC Sport am Sonntagabend berichtet, soll sich Yan Diomande mit PSG auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt haben. Der Ivorer will unbedingt nach Paris, der Champions-League-Sieger den Spieler. Doch PSG war eben nicht alleine im Buhlen um den Offensivspieler. Die Reds hatten den Ivorer als Wunschlösung identifiziert und dem Vernehmen nach bereits eine Offerte von rund 100 Millionen Euro bei RB Leipzig eingereicht. Die Sachsen ließen das Vorhaben platzen.

Macht Liverpool nun Ernst?

Schon in der vergangenen Woche hatte der englische Journalist Ben Jacobs erklärt, genau für den Fall schaut man sich bei den Reds schon nach einem Plan B um. Und der Experte brachte gleich drei interessante Alternativen ins Spiel. Eine heißt demnach Said El Mala, die anderen beiden Yankuba Minteh von Brighton & Hove Albion sowie Matias Fernandez-Pardo von Lille. Und das macht durchaus Sinn. El Mala passt mit seiner Physis, seinem Tempo zu den Reds und wäre aus Sicht des englischen Topclubs ein Schnäppchen. Gerade einmal 50 Millionen Euro müsste Liverpool nach Köln überweisen. Deutlich weniger als der Diomande-Deal gekostet hätte. Ein konkretes Angebot liegt dem FC für El Mala noch nicht vor. Allerdings will der 19-Jährige auf die Insel. Dem Vernehmen nach schwebt der Familie ein englischer Topclub vor. Möglicherweise wurde auch deswegen Brentford abgesagt.

Doch es gibt noch zahlreiche Fragezeichen hinter einem möglichen Transfer. Vor allem hat Leipzig die Hand auf dem Diomande-Deal. RB ließ schon den ersten Vorstoß von Liverpool abblitzen und könnte das auch bei PSG tun. Denn der Ivorer hat einen langen Vertrag ohne Ausstiegsklausel. Bei Leipzig arbeitet man im Hintergrund sogar an einer Vertragsverlängerung zu besseren Bezügen. Sollte Diomande bei Leipzig bleiben, würde Liverpool aber ebenfalls in die Röhre gucken und die Suche nach einer Alternative würde ein Thema bleiben. Beim FC hofft man durchaus, dass wieder Bewegung in die Sache El Mala kommt.


Warum beim 1. FC Köln aktuell wichtige Entscheidungen ihren Preis haben

Thomas Kessler am Telefon
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Warum beim 1. FC Köln aktuell wichtige Entscheidungen ihren Preis haben

Der Transfersommer wirkt auf der Zugangsseite bislang überraschend ruhig. Hinter den Kulissen muss Thomas Kessler aber einige Entscheidungen treffen, bei denen es nicht die eine richtige Lösung gibt. Vielmehr bringen sie an anderer Stelle mitunter Probleme mit sich beim 1. FC Köln: Warum Thomas Kesslers Transfersommer so schwierig ist.

Der Eindruck hält sich hartnäckig. Während die Konkurrenz bereits den ein oder anderen Transfer an Land gezogen hat, ist es beim FC weiterhin ruhig. In den Sozialen Medien wächst die Ungeduld, Kessler bekommt sein Fett weg. Der Eindruck täuscht und erklärt, wo die aktuellen Schwierigkeiten stecken könnten.

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Als sich die Spieler des 1. FC Köln vor einem guten Monat in den Urlaub verabschiedeten, witzelte Thomas Kessler, dass er in den kommenden Tagen und Wochen wohl hauptsächlich am Geißbockheim anzufinden sei. Tatsächlich häufen sich in den Sozialen Medien nun aber die skeptischen Posts gegen den Kölner Geschäftsführer. Einige Anhänger wähnen den ehemaligen Keeper der Geißböcke dann doch im Urlaub oder nicht anwesend – zu wenig ist – jener Meinung nach – zuletzt rund um das Geißbockheim passiert. Auch wenn der Eindruck (wie berichtet) täuscht, wirkt es so, als sei dieser Transfersommer deutlich ereignisärmer als der des Vorjahrs. Zur Wahrheit gehört, dass auch im Sommer 2025 – abgesehen von Isak Johannesson und Ragnar Ache – die Transferaktivitäten eigentlich erst im Juli begannen. Tatsächlich sind schon einige Entscheidungen getroffen worden und es ist davon auszugehen, dass am Geißbockheim am kommenden Kader gefeilt wird.

Kessler muss Stärke und Geduld beweisen

Grundsätzlich steht Kessler vor einigen Aufgaben, die sich gefühlt strukturell widersprechen. Auf der einen Seite den Kader konkurrenzfähig machen, auf der anderen Seite wirtschaftlich haushalten. Hier Talente entwickeln und ihnen eine Perspektive bieten, dort den Kader punktuell stärken, auf junge externe Spieler setzen, die mittelfristig wirtschaftliche Entwicklung bedeuten. Auf dem Transfermarkt Stärke und Geduld beim Verkauf der Schlüsselspieler beweisen, gleichzeitig in Kauf nehmen, nicht das ganz große Geld für die weitere Kaderplanung adhoc zur Verfügung zu haben. Die Haltung im Fall von Said El Mala ist beispielsweise klar, aber konsequent. Unter 50 Millionen wollen die Kölner den Spieler nicht abgeben. Das ist eine starke Position, die auf der anderen Seite aber ihren Preis hat. Solange kein Geld fließt, kann es nicht wirklich in den neuen Kader investiert werden.

Manchmal ist der Widerspruch auch nötig

Bei Jakub Kaminski ist die Situation eine andere, aber nicht unbedingt die bequemere. Zwar haben die Kölner erwartungsgemäß die Kaufoption gezogen, doch die Ausstiegsklausel ermöglicht es halt Interessenten, Kaminski ohne Rücksprache mit dem FC zu verpflichten. Die Kölner werden einen Leistungsträger verlieren, ohne etwas dagegen tun zu können. Dennoch war die Entscheidung damals die absolut richtige – und auch hier wartet ein Batzen Geld. So muss der FC Lösungen suchen, die dem aktuellen Budget entsprechen. Vielleicht ein José Marsà, den die Kölner dem Vernehmen nach für einen niedrigen Millionenbetrag unter Vertrag nehmen wollen. Und eben nicht Abubacarr Sedi Kinteh, der für mehr als sechs Millionen Euro nach Saudi Arabien wechselt. Eine Summe, die man ohne den El-Mala-Deal wahrscheinlich nicht mitgehen wollte.

Dabei könnte ein Marsà-Deal ins Kessler-Konzept passen. Kaminski, Jahmai Simpson-Pusey und in gewisser Weise auch El Mala – der Geschäftsführer hat schon einige Spieler unter Wert verpflichtet (oder langfristig gebunden), die aber besser performt haben als gedacht. Der wirtschaftliche Erfolg ist enorm. Doch das Konzept hat Grenzen, wenn der Kader ausgedünnt ist, zu viele Abgänge verzeichnet. Und besonders bitter: Ausgerechnet wichtige Spieler, die diese Handschrift tragen, drohen nun zu gehen. Auf der einen Seite also ein Beleg für die gute Kaderarbeit, auf der anderen Seite die empfindliche Kader-Schwächung. Wirtschaftliches Modell versus immer wieder sportlicher Neuanfang. Und irgendwie wird es dann sogar paradox. Je besser die Arbeit, umso größer die Gefahr, die guten Spieler wieder zu verlieren.

Das alles hört sich nach großen Herausforderungen an. Es ist die Realität. Der FC kann in jenem Wettkampf nur mithalten, wenn er gut scoutet, schnell handelt. Das ist im Widerspruch manchmal dann aber nicht möglich. Hinter den Kulissen geht es wohl längst nicht mehr nur darum, den nächsten Spieler zu verpflichten. Es geht vielleicht auch darum, jede Entscheidung gegen ihre Folgen abzuwägen.