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Das sagt Steffen Baumgart zu den Bayern, seinem Personal und Harry Kane

Nach der Länderspielpause eröffnet der FC am Freitag im Heimspiel gegen den FC Bayern München den zwölften Spieltag. Die Vorzeichen sind eindeutig, dennoch wollen die Kölner auch gegen den Rekordmeister möglichst offensiv spielen. Steffen Baumgart äußerte sich dazu auf der Pressekonferenz.

Die vergangene Saisonphase mit den Begegnungen gegen Bochum und Augsburg wollte der FC eigentlich nutzen, um ein wenig an dem verlorenen Boden wieder gutzumachen. Am Ende des Tages sammelten die Kölner zwei Punkte ein. Zu wenig. Zumal nun die nächste schwere Aufgabe wartet. Köln empfängt am Freitagabend den Rekordmeister. Das sagt Steffen Baumgart auf der PK vor dem Bayern-Spiel.

Ausgerechnet mit dem Duell gegen den Rekordmeister startet der FC am Freitagabend in die letzte Saisonphase des Jahres. Für die Geißböcke wird es in den letzten Spielen noch einmal darum gehen, wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln und sich ein wenig Luft zu verschaffen. Gerade in der aktuellen Krise scheint der Auftakt dieser Periode allerdings eine unlösbare Aufgabe zu sein. Dennoch wittert auch Steffen Baumgart eine kleine Chance. „Am Ende geht es um Mentalität, Einsatz und Laufbereitschaft um überhaupt gegen eine solche Mannschaft bestehen zu können. Und bestehen bedeutet, dass wir etwas mitnehmen wollen“, sagt der Kölner Trainer. Für Baumgart gehe es vor allem darum, in den wenigen Situationen, in denen die Bayern Fehler machen können, „da zu sein“. „Am Freitag können wir das beste Spiel unseres Lebens machen und trotzdem verlieren.“

Baumgart: „Ich erwarte, dass sie mutig ist“

Gleichzeitig gilt es aber auch, die eigenen fehlerhaften Situationen zu minimieren. Das war den Kölnern beispielsweise gegen Leverkusen und Leipzig nicht besonders gut gelungen. „Bei Leipzig war bis zur 40. Minute alles in Ordnung. Das wird dann bei einem Halbzeitstand von 0:4 schnell wegdiskutiert. Wir sind auf eine Mannschaft in überragender Form getroffen. Bis zur 40. stand es 0:1. Dann hatten wir die Chance auf das 1:1 und sind dann in fünf Minuten auseinandergebrochen. Wir haben den Gegner drei Mal eingeladen“, so der 51-Jährige. Und genau das gilt es gegen die Bayern zu vermeiden. „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie mutig ist, dass sie klar ist und dass sie das Spiel annimmt. Also eigentlich das, was ich immer von meiner Mannschaft erwarte. Das hat nichts mit dem großen Namen zu tun, der da kommt. Das hat etwas damit zu tun, wie wir Fußball spielen wollen, wie ich eine Mannschaft gerne auf dem Platz sehen möchte.“

Baumgart: „Dellen gehören leider auch dazu“

Dass der FC auch gegen die Bayern erfolgreich spielen kann, zeigten die Kölner in den vergangenen Jahren, als sie einige Male an der Überraschung schnupperten. Doch den Bölick zurück will Baumgart nicht. „Das ist alles vorbei. Ich glaube, die Mannschaft spielt anders, wir stehen anders. Das ist jetzt eine andere Situation“, sagt der Trainer. Gerade die Tabellensituation ist eine andere. Köln belegt aktuell den 17. Tabellenplatz, hat erst sechs Zähler auf dem Konto. Zudem stimmten die Leistungen in den vergangenen Spielen nur selten. Zuletzt gab es Magerkost in Bochum. Wir haben einen Punkt geholt in Bochum. Das mag für einige vielleicht zu wenig sein. Für mich war das für die Leistung, in dem Moment das richtige Ergebnis. Das ist etwas positives. Mit diesem Ergebnis sind wir jetzt Vorletzter. Wir sind immer noch Bescheiden dran. Aber wir sind um einen Platz in der Tabelle geklettert“, sagt der Trainer.

Gegen die Bayern steht dem Trainer nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Wie gehabt fallen Philipp Pentke und Jacob Christensen aus. Zudem wird Max Finkgräfe, der unter der Woche krank war, fehlen. Eine Option könnte dann auch Dejan Ljubicic sein. Der Mittelfeldspieler verpasste aufgrund seiner Formkrise die Länderspielreise, wurde nicht eingeladen. „Es ist wichtig, dass Dejan bei sich bleibt. Es gibt im Sport Phasen, die besser laufen und Phasen, die weniger gut laufen. Ljubi muss sehen, dass er klar bleibt“, sagt der Trainer. „Dellen gehören leider auch dazu. Ich glaube wenn Ljubi ins Rollen kommt und vom Kopf her klar wird, bleibt er ein wichtiger Spieler für uns.“

Für die Bayern ist vor allem Harry Kane ein wichtiger Spieler. „Er ist außergewöhnlich, strahlt eine enorme Sicherheit aus. Wenn er am Ball ist, kann es wehtun“, sagt der Trainer. „Es ist schön, solche Spieler in der Bundesliga zu sehen. Er macht einfach Spaß, leider auf der anderen Seite.“


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