Jörn Stobbe bei der Kickoff-Veranstaltung zur Kölner Olmypia-Bewerbung
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München sticht „KölnRheinRuhr“ aus – FC-Präsident Jörn Stobbe will dennoch „die Entwicklung Kölns als Sportstadt weiter vorantreiben“

Am Samstagnachmittag teilte der DOSB mit, dass München den Zuschlag als Bewerber für die Vergabe der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 bekomme. FC-Präsident Jörn Stobbe unterstützte in der Vergangenheit die Bewerbung der Region und äußerte sich zum Olympia-Aus von „KölnRheinRuhr“.

Aus seiner Enttäuschung über die Absage für die Kölner Region machte Jörn Stobbe keinen Hehl. Dennoch blickt der Präsident des 1. FC Köln positiv in die Zukunft.

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Nun ist es also offiziell. München sticht die Region „KölnRheinRuhr“ aus und geht für Deutschland als Bewerber ins Rennen um die Vergabe der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044. Das entschied der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Samstagnachmittag. Somit ist die Chance, mit Köln als „Leading City“ auch Wettbewerbe im Kölner Stadion stattfinden zu lassen, verstrichen. „Natürlich sind wir enttäuscht, dass Köln nicht den Zuschlag erhalten hat – gerade, weil unsere Bewerbung so überzeugend war. Das Bewerbungsteam um Oberbürgermeister Torsten Burmester und die beteiligten Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Monaten herausragende Arbeit geleistet“, erklärt FC-Präsident Jörn Stobbe.

„Für Köln bedeutet die Entscheidung keineswegs das Ende unserer Ambitionen“

Stobbe äußerte sich im Januar 2026 bereits zur Bewerbung. „Olympia an Rhein und Ruhr wäre eine riesengroße Chance für unsere gesamte Region“, sagte der 60-Jährige auf Anfrage von come-on-fc.com. „Richtig angegangen, würden die Olympischen Spiele einen Quantensprung in Sachen Infrastruktur und Wachstum für ganz NRW bedeuten, der weit über den Sport hinaus wirkt.“ Diesen wird es nun also nicht geben. „Für Köln bedeutet die Entscheidung keineswegs das Ende unserer Ambitionen. Im Gegenteil: Die Bewerbung hat eindrucksvoll gezeigt, über welches Potenzial unsere Sportstadt im Schulterschluss mit ganz Nordrhein-Westfalen verfügt. Auf dieser Grundlage wird der 1. FC Köln gemeinsam mit dem Stadtrat und dem Sportamt die Entwicklung Kölns als Sportstadt weiter vorantreiben. Gleichzeitig nehmen wir die Entscheidung sportlich und gratulieren München herzlich zur Ernennung als deutsche Kandidatenstadt – für die nächsten Schritte wünschen wir von Herzen viel Erfolg.“

München muss sich nun gegen Mitbewerber wie Katar und Indien durchsetzen. Die erste Entscheidung für den Ausrichter 2036 soll es im Sommer 2029 geben.


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