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Vom Leistungsträger bis Zuschauer – so schlagen sich die FC-Abgänge

Zahlreiche Spieler haben den FC im Sommer verlassen. Für einige hat sich der Wechsel absolut gelohnt, für andere läuft es dagegen bislang alles andere als optimal.

Die Bilanz der Kölner, die den FC im Sommer verlassen haben, könnte nicht unterschiedlicher sein. Vom Stammspieler eines Bundesligisten bis zum Bankdrücker eines Zweitligisten ist alles mit dabei: So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren neuen Klubs.

Ellyes Skhiri: Erst am vergangenen Sonntag wiederholte Christian Keller, dass man einen Ellyes Skhiri (genauso wie einen Jonas Hector) nicht einfach ersetzen könne. Das ist aktuell offensichtlich. Erwartungsgemäß hat sich der Tunesier bei Eintracht Frankfurt durchgesetzt, ist Taktgeber und erreicht ähnliche beeindruckende Werte wie beim FC. Skhiri ist mit 141 gelaufenen Kilometern der laufstärkste Spieler der Liga, kommt auf eine Passquote von mehr als 86 Prozent und hat bereits 120 Zweikämpfe gewonnen. Mittlerweile hat sich der Tunesier auch in die Scorerliste eingetragen. Skhiri erzielte in der Liga bereits zwei Tore und bereitete ein weiteres vor. Für den Mittelfeldspieler beginnt in dieser Woche mit Tunesien die WM-Qualifikation gegen São Tomé und Príncipe und Malawi.

Kingsley Schindler: Für den 30-Jährigen hatte sich der Wechsel in die Türkei zunächst gelohnt – zumindest was die Spielzeit anging. Schindler war beim Aufsteiger Samsunspor Stammspieler, kam in sechs von sechs möglichen Spielen für den neuen Klub zum Einsatz, wurde nur einmal eingewechselt. Allerdings lief es für Samsunspor alles andere als rund. Auch deswegen hat der türkische Klub mit Markus Gisdol einen Trainer geholt, der Schindler noch aus der Kölner Zeit kennt. Das scheint nicht für den Mittelfeldspieler zu sprechen. Fortan saß Schindler zunächst immer auf der Bank. Anfang November wurde der Rechtsverteidiger wenige Minuten vor Spielende gegen Hatayspor eingewechselt und erzielte umgehend den Siegtreffer. Das brachte ihm den nächsten Einsatz von Beginn an. Doch das Glück währte nicht lange. Zuletzt blieb ihm erneut nur die Rolle des Zuschauers.

Duda Stammspieler, Pedersen erneut nicht im Kader

Ondrej Duda: Beeindruckend meldete sich Ondrej Duda nach seiner Kreuzbandverletzung im Sommer bei Hellas Verona zurück. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Und das, obwohl Hellas nur hauchdünn dem Abstieg entgangen war. Offenbar war das alles nur eine Momentaufnahme. Mittlerweile ist Verona im Tabellenkeller angekommen, hat seit dem Rom-Sieg kein Spiel mehr gewonnen und Duda auch keinen weiteren Scorerpunkt gesammelt. Dennoch gab es für den Mittelfeldspieler in den vergangenen Wochen Grund zur Freude. Durch den 1:0-Erfolg über Luxemburg steht die Slowakei unmittelbar vor der Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Jahr. Den letzten Schritt kann Duda mit seinem Nationalteam in den kommenden Tagen gehen. Aus den Begegnungen gegen Island und Bosnien-Herzegowina reicht wohl ein Punkt.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen aber offensichtlich nicht. Zwölf Partien bestritt Swansea seit Pedersens Ankunft. Der Verteidiger kam bislang zu vier Einsätzen, stand insgesamt fünf Mal gar nicht erst im Kader. Zuletzt musste Pedersen drei Mal zusehen.

Modeste trifft nach Durststrecke

Die beiden Ex-Kölner Timo Horn und Sebastian Andersson sind immer noch auf der Suche nach einem neuen Verein. Aus dem kolportierten Interesse an Sebastian Andersson von Seiten Baris, ist nichts geworden. Anthony Modeste befindet sich beim ägyptischen Rekordmeister Al Ahly in der Kritik. Der Stürmer hatte lange nicht getroffen. Ausgerechnet am 11.11. war er erfolgreich. Modeste erzielte beim 1:1 die Führung.

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