Philipp Türoff vom 1. FC köln
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Das sagt Philipp Türoff zu den Ausschreitungen beim 1. FC Köln: „Diese Bilder haben im Fußball nichts verloren“

Die Begegnung des 1. FC Köln wurde von Ausschreitungen überschattet. Anhänger prügelten sich beim 2:1-Erfolg der Geißböcke auf der Nordtribüne. Dabei schossen die Gladbacher Anhänger Feuerwerkskörper in einen Kölner Block. Dazu äußerte sich der Kölner Geschäftsführer Philipp Türoff.

Der FC hat das Derby gegen Gladbach mit 2:1 gewonnen. Nach dem Schlusspfiff herrschte kollektive Freude bei den Kölner Anhängern. Zuvor gab es aber auch unschöne Szenen. Zahlreiche Anhänger prügelten sich, es flogen Raketen und Feuerwerkskörper auf den Rasen, aber auch in den Fanblock. Dazu äußerte sich nun Geschäftsführer Philipp Türoff.

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Zu den Ausschreitungen: Selbstverständlich verurteilen wir aufs Äußerste die gewalttätigen Aktionen, von denen wir heute auf der Nordtribüne leider Zeuge werden mussten. Diese Bilder haben im Fußball nichts verloren und geben dem Derbysieg heute einen unschönen Beigeschmack. Wir haben noch keine Informationen, aber ich hoffe sehr, dass möglichst wenige Unbeteiligte Schaden genommen haben.

Philipp Türoff äußert sich zu den Vorkommnissen im Derby

Zum Sicherheitskonzept: So kurz nach dem Spiel ist nicht der Moment um zu bilanzieren. Wir haben uns in der Vorbereitung sehr sehr viele Gedanken gemacht. Wir haben sehr eng mit den Sicherheitsbehörden, aber auch unseren Gladbacher Kollegen zusammengearbeitet. Jetzt haben wir Dinge gesehen, die sehr stark mit individuellen Störungen zu tun haben. Deswegen ist der erste Eindruck, dass das Sicherheitskonzept als Ganzes nicht anders  geartet funktioniert hat als früher.

Zu der Zeit bis die Polizei eingriff: Das ist nicht ungewöhnlich. Es ist ein Vorfall, wo Sicherheitsglas durchbrochen wird. Dafür ist auch Werkzeug erforderlich, um das zu machen. Dann greifen die Maßnahmen sofort. Hier war die Erkenntnis: Hier musste die Polizei reagieren, weil das eine gewaltbetonte Szene war, die da war. Die Polizei hat reagiert und sind zügig, wie es nur ging gekommen. Bei einem Hochsicherheitsspiel wie in Gladbach da in Alarmbereitschaft sind.

Zu den Ausschreitungen: In Rahmen von individuellen Geschichten ist das eine Illusion, dass man jeden unter Kontrolle hat. Ich denke, vor allem, dass wir heute individuelle Themen gesehen haben, spricht dafür, dass der große andere Kontext auch gut gemacht worden ist. Nach meinem Eindruck sind das individuelle Geschichten. Das ist mein Eindruck. Das ist der Eindruck, den ich von der Sicherheit mtibringe. Das bewerten wir gerade so, aber wir gucken natürlich sehr genau hin, wenn so etwas passiert. Solche Szenen wollen wir in Köln nicht haben. Das gilt für uns in Köln genauso wie für usnere Kollegen in Gladbach.

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