Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Blitz-Comeback gegen Schalke? FC-Spieler womöglich vor Kaderrückkehr

Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslungen in Frankfurt am vergangenen Freitag war zunächst unklar, wie lange der 1. FC Köln auf Joel Schmied verzichten muss. Eine genaue Diagnose gab der Verein nicht bekannt. Am Donnerstag stand der Schweizer dann schon wieder mit seinen Kollegen auf dem Platz. Auch Ragnar Ache macht Fortschritte und könnte bald wieder zur Option werden.

Eine Rückkehr des Innenverteidigers würde René Wagner wieder mehr Flexibilität im Abwehrzentrum ermöglichen. Zuletzt standen dem Kölner Übungsleiter lediglich die gesetzten Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili, sowie der junge Assad Kotya-Fofana zur Verfügung. Ob Schmied für das Heimspiel gegen Schalke schon wieder eine Kaderoption darstellt, ist noch unklar.

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Nachdem der FC zuletzt vermehrt mit Verletzungsproblemen kämpfte, scheint sich das Krankenlager nun etwas zu lichten. Zum Wochenstart stieg Ragnar Ache bereits in Teilen wieder in das Teamtraining ein und beim Geheimtraining am Donnerstag soll auch Joel Schmied erstmals wieder auf dem Platz gewesen sein. Die Einheit am Montag verpasste der Verteidiger aufgrund von Untersuchungen. Die Befürchtungen einer längerfristigen Verletzung am Sprunggelenk wurden dabei glücklicherweise nicht bestätigt. Da der Profi weder unter starken Schmerzen litt, noch die MRT-Untersuchung irgendwas ergab, gaben die Ärzte grünes Licht für die Teilnahme an der Einheit am Donnerstag. Selbst wenn Schmied das Heimspiel gegen Schalke noch verpasst, soll er spätestens für die beiden folgenden Partien gegen Union Berlin wieder zur Verfügung stehen.

Stürmer Ragnar Ache wurde am Montag schon wieder teilintegriert. Nach seiner Verletzung im Testspiel gegen Viktoria Köln musste Wagner zuletzt auf den wuchtigen Angreifer verzichten. Ein Einsatz gegen Schalke scheint sehr unwahrscheinlich, aber auch Ache könnte in der nächsten Woche gegen Union bereits sein Verletzungs-Comeback feiern.

Dringend benötigte Rückkehrer

Sowohl Schmied als auch Ache würden die aktuelle Kadersituation deutlich entspannen. In der Innenverteidigung galt Kotya-Fofana zuletzt als erste Alternative im Falle eines Ausfalls. Der 18-Jährige gilt zwar als großes Talent, ihm fehlt jedoch noch jegliche Erfahrung auf Profiniveau. Der routinierte Schmied ist hingegen in den letzten Jahren stets verlässlich gewesen und könnte mit dem Druck einer großen Partie wahrscheinlich aktuell noch besser umgehen als der Youngster.

Im Sturmzentrum musste Wagner zuletzt kreativ werden. Da der FC gegen die Viktoria nicht nur Ache, sondern auch Dallinga verlor, spielten die Kölner zuletzt ohne klassischen Mittelstürmer. Stattdessen kamen Marius Bülter und Said El Mala etwas positionsfremd zum Einsatz. Beide zeigten eine engagierte Leistung, haben jedoch ihre Stärken woanders. Eine Rückkehr der Nummer neun würde den Domstädtern also nicht nur die Möglichkeit geben, Spieler wieder auf ihren präferierten Position einzusetzen, sondern auch die Abschlussqualität im Strafraum erhöhen. Zudem gilt der Stürmer als enorm Kopfball- und Zweikampfstark. Gerade in Frankfurt suchten die Flanken von Borna Sosa meistens vergeblich nach einem Abnehmer. Ache könnte dem Kölner Spiel also wieder eine neue Dimension geben.

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