Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Nächstes Kapitel bei der unendlichen Geschichte Ausbau des Geißbockheims?

Die juristische Auseinandersetzung um den Ausbau des Geißbockheims geht offenbar in die nächste Runde. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet wehrt sich die Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“ gegen den Bebauungsplan für die Erweiterung des 1. FC Köln, den das OVG Münster für wirksam erklärt hat.

Die Geschichte „Ausbau des Geißbockheims“ bleibt eine unendliche. Die Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“ will laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ gegen die Entscheidung des Oberverwaltungsgericht Münster vorgehen, das den Bebauungsplan nach fast sechs Jahren Rechtsstreit als wirksam bezeichnet hatte. Es ist der nächste Stein, der dem FC den Weg zum Ausbau versperrt.

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Wie die Kölner Tageszeitung berichtet, legt die Initiative Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht ein. Diese habe aber laut einer Sprecherin, die der ksta zitiert, noch keine aufschiebende Wirksamkeit. Ein Bebauungsplan könne nach wie vor erteilt werden. Hintergrund ist, dass das OVG eine Revision gegen das Urteil nicht zugelassen hatte. Gegen diese Nichtzulassung geht die Bürgerinitiative nun vor. Für den FC ist die Entwicklung dennoch eine weitere Wendung in einer inzwischen jahrelangen Auseinandersetzung. Wie berichtet, plant der FC seit 2014 den Ausbau des Geißbockheims. Immer wieder wurden die Kölner vertröstet, es gab juristische Urteile die kassiert oder bekräftigt wurden. Kernstück ist ein neues Leistungszentrum neben dem Franz-Kremer-Stadion, für das ein bestehender Trainingsplatz weichen soll. Die Investitionen werden mittlerweile auf 50 bis 60 Millionen Euro beziffert. Nach den Vorstellungen des Clubs soll der Bau im kommenden Jahr beginnen.

Wie geht es nun weiter?

2022 hatte das Oberverwaltungsgericht den Bebauungsplan für unwirksam erklärt. Der FC ging gegen das Urteil vor. Denn auch damals wurde keine Revision zugelassen. Das Bundesverwaltungsgericht gab dem Verein im April 2024 Recht und verwies den Fall zurück nach Münster. Dort fiel im August dieses Jahres schließlich die aus Kölner Sicht positive Entscheidung. Philipp Türoff, Sprecher der Geschäftsführung der Geißböcke, sprach damals von einem Meilenstein: „Sie beendet die jahrelange juristische Blockade und bestätigt unseren Weg.“ Dabei verwies Türoff auch auf den Beschluss des Rates der Stadt Köln von Anfang Juli. Dort waren dem FC drei bestehende städtische Sportplätze in der Nähe des Geißbockheims zur Verfügung gestellt worden. Die soll der Verein zu Teilen auf eigene Kosten sanieren und nutzen. Wie schnell nun ein weiteres Urteil des Bundesverwaltungsgerichts folgt, ist unklar.

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