Für Said El Mala und die deutsche Nationalmannschaft steht am Sonntag die letzte Begegnung in der laufenden Länderspielpause auf dem Programm. Es kommt zum Wiedersehen mit der griechischen Nationalmannschaft, gegen die der erste DFB-Kader noch kürzlich mit 0:1 unterlag. In einem Interview sprach der FC-Profi nun über den Zusammenhalt mit seinen neuen Teamkollegen und das Besondere an Bundestrainer Jürgen Klopp.
Es war ein Abend für die Geschichtsbücher! Jürgen Klopp durfte am vergangenen Donnerstag gegen Serbien seinen ersten Sieg als Bundestrainer feiern und verhalf gleich mehreren Spielern zu ihrem Debüt bei der Nationalmannschaft. Einer davon war Said El Mala. Der Shootingstar des 1. FC Köln kam nach der Halbzeit für Serge Gnabry in die Partie und wurde damit zum 44. Nationalspieler in der Vereinshistorie des FC.

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Wie man es von Jürgen Klopp schon aus seinen vorherigen Klubstationen gewohnt ist, zeichnet den Coach vor allem die enge Bindung zu seinen Spielern aus. Nach Abpfiff unterhielten El Mala und der 59-Jährige sich noch einige Zeit auf dem Spielfeld und hatten dabei sichtlich gute Laune. In einem Interview mit Sky und RTL sprach der FC-Profi nun über den neuen Bundestrainer, wobei er regelrecht ins Schwärmen geriet. „Er ist einfach ein Trainer, der offen und ehrlich mit dir ist. Wir müssen es ja nicht kleiner reden, als es ist: Er hat eine Riesenkarriere hingelegt. Er weiß auch, was er macht, und das wissen die Spieler. Dann hört man auch noch mal anders zu, als wenn ein anderer Trainer vor dir steht. Und ja, das gibt, glaube ich, allen so ein Gefühl von ‚Okay, das kann was werden‘“, so El Mala.
Said El Mala über Jürgen Klopp: „Macht extrem Spaß, unter ihm zu trainieren“
Viele Fans und Experten reden häufig vom sogenannten Klopp-Faktor. Der Umgang mit den Spielern, seine Emotionalität und sein öffentlicher Auftritt sind nur einige Aspekte, die Klopp so beliebt machen. El Mala betont diesbezüglich: „Der ist wirklich schwer zu beschreiben. Den muss man miterleben – hautnah. Der Coach ist so nah an uns dran und gibt uns allen so ein Gefühl, ein Teil davon zu sein. Wie er mit uns spricht, wie er uns anzündet – auch vor dem Spiel oder in der Woche. Das gibt einfach ein gutes Gefühl. Es macht extrem Spaß, unter ihm zu trainieren. Auch mit der Truppe, die da ist. Jeder versteht sich mit jedem gut. Und das sieht man dann, glaube ich, auch auf dem Platz.“
Wiedersehen mit Griechenland
Klopp will beim DFB eine neue Ära einleiten. Dafür hat er für die erste Länderspielpause gleich zwei Kader nominiert, um gleich mehreren Profis die Chance zu geben, sich vor dem neuen Bundestrainer zu präsentieren. Nachdem der erste Kader sich gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) noch schwergetan hatte, lief es für den zweiten Kader gegen Serbien (2:0) umso besser. Am kommenden Sonntag kommt es dann zum erneuten Aufeinandertreffen gegen die Griechen, wobei Fans und Experten dann auch einen direkten Vergleich zum ersten Kader ziehen können.
DFB-Team brennt auf Revanche
Die Truppe um El Mala ist jedenfalls heiß: „Da ist noch eine Rechnung offen. Wir brennen, haben Bock auf das Spiel. Wir werden uns gut vorbereiten. Und dann werden wir hoffentlich eine Schlacht hinlegen. Ich habe schon mal mit der U21 in Griechenland gespielt. Da war es zwar nicht so voll, aber man hat schon gespürt, dass sie auch eine gute Fankultur haben. Wir werden uns darauf vorbereiten.“
Für den FC-Profi liegt sein emotionales Debüt nun in der Vergangenheit. Jetzt gilt es, den vollen Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten und Klopp davon zu überzeugen, dass er der richtige Spieler für eine neue DFB-Ära ist: „Wenn mir jemand vor drei, vier Jahren gesagt hätte, dass ich mein Debüt gebe, hätte ich es nicht geglaubt. Es fühlt sich einfach gut an. Aber jetzt geht es darum, weiterzumachen, weiterzuarbeiten.“
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