Dem Kölner Nachwuchs ist die erwünschte Reaktion gelungen: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt eine Woche nach dem 0:3 gegen den FC Gütersloh bei Rot-Weiß Oberhausen mit 2:1 (2:0). Malek El Mala war dabei mit einem Tor und einem verschossenen Elfmeter der auffälligste Spieler auf Kölner Seite. Bruder Said verfolgte die Partie auf der Tribüne live.
Die U21 hat ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Der Dreier bei Rot-Weiß Oberhausen war am Ende aufgrund des wütenden Sturmlaufs der Gastgeber zwar äußerst schmeichelhaft, aber auch das Resultat einer entschlossenen Kölner Defensiv-Leistung.

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Die U21 bot bei RWO wie erwartet einige Rückkehrer auf, die zuletzt wochenlang fester Bestandteil des Profi-Trainingskaders waren. Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:3 gegen Gütersloh entsprechend auf vier Positionen: David Fürst, Nilas Yacobi, Gil Neves und Maik Akumu ersetzten Fayssal Harchaoui, Kian Hekmat, Safyan Toure und Marvin Ajani. Die Kölner zeigten im Niederrhein-Stadion die erhoffte Reaktion nach dem ernüchternden Auftritt in der Vorwoche – und belohnten sich dafür. Der Löwenanteil am Führungstreffer gehörte dabei Maik Akumu, der bei einem Pass auf dem rechten Flügel hinter seinem Gegenspieler startete, diesen aber überspurtete und den Ball in den Sechzehner querlegte. Ein Oberhausener Klärungsversuch landete als Abpraller von Nilas Yacobi bei Luiz Labenz, der aus elf Metern trocken zum 1:0 für den FC einschoss (20.).
El Mala scheitert vom Punkt
Und die Young Goats legten nach. Malek El Mala leitete den Angriff mit einem Pass zu Nilas Yacobi ein, der aus der eigenen Hälfte über den halben Platz losspurtete. Sein von einem Oberhausener abgefälschter Schuss landete bei El Mala, der am Fünfer keine Probleme hatte, den Ball zum Kölner 2:0 ins Tor zu schießen (28.). Auf der Tribüne jubelte auch sein Bruder Said und freute sich über den Treffer. Oberhausen brauchte einige Zeit, um sich von dem Doppelschlag zu erholen. Doch dann hatte der FC Glück, als der Kopfball von Timur Kesim nach einer Flanke von der rechten Abwehrseite nur am Pfosten landete. Der Stürmer stieg dabei höher als Lionel Voufack und Niklas Hoffmann (39.).
Im Gegenzug passte Oberhausens Kapitän Pierre Fassnacht zu kurz zurück zum eigenen Torwart. El Mala erreichte den Ball zuerst, wurde dabei allerdings von Nicolas Glaus zu Fall gebracht. Schiedsrichter Niklas Simpson zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte schnappte sich die Kugel – scheiterte mit seinem schwach geschossenen Strafstoß aber an Glaus, der den Braten roch und den flach mittig geschossenen Ball festhielt (42.). Manuel Hartmann wechselte zur zweiten Hälfte, brachte Marvin Ajani für Lionel Voufack. Der Routinier übernahm die für ihn eher ungewohnte linke Abwehrseite positionsgetreu.
Der U21 wurde die erste gute Chance des zweiten Durchgangs erneut durch einen zu kurzen Rückpass auf dem Silbertablett serviert. Diesmal konnten aber Malek El Mala und im Anschluss Maik Akumu aus der guten Angriffsgelegenheit kein Kapital schlagen (52.). Kurz danach gab es einen Schreckmoment für die Kölner: Kristiyan Irmiev musste angeschlagen ausgewechselt werden und musste dabei von zwei Betreuern gestützt werden (56.).
Anschlusstreffer reicht RWO nicht
Oberhausen drückte auf den Anschlusstreffer, der nach einem ruhenden Ball schließlich fiel: Die Hereingabe von der linken Kölner Abwehrseite wurde in der Mitte verlängert und Nils Winter grätsche am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz unbedrängt zum 2:1 aus Sicht der Gäste ins Tor (67.).
Im Gegenzug schoss David Fürst nach einem Doppelpass mit Nilas Yacobi aus spitzem Winkel scharf aufs Tor, doch Oberhausens Torwart lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen über das Tor (68.). Die U21 überstand den Sturmlauf der Gastgeber in der Schlussphase ohne weiteren Gegentreffer und rettete den knappen Vorsprung so ins Ziel. Für die FC-Reserve geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte weiter.
1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Voufack (46. Ajani) – Neves (65. Harchaoui), Irmiev (56. Elyazidi) – Akumu (59. Toure), Yacobi, Labenz – M. El Mala (59. Arweiler). Tore: 0:1 Labenz (20.), 0:2 M. El Mala (28.), 1:2 Winter (67.). Besonderes Vorkommnis: M. El Mala scheitert mit Foulelfmeter am RWO-Torwart (42.).
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