„Ein wichtiger Step“: Frauen-Trainerin des 1. FC Köln Britta Carlson lobt Entwicklung ihres Teams

Britta Carlson, Trainer in der Frauen des 1. FC Köln
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„Ein wichtiger Step“: Frauen-Trainerin des 1. FC Köln Britta Carlson lobt Entwicklung ihres Teams

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben mit dem zweiten 2:1-Sieg in Folge einen großen Schritt weg vom Tabellen-Keller gemacht. Die Frauen-Trainerin des 1. FC Köln zeigte sich nach dem Abpfiff größtenteils zufrieden.

Das Comeback von Anna-Lena Stolze und das Debüt von Pauline Bremer gaben nach dem Sieg weitere Anlässe für Optimismus in den kommenden Wochen. Die Frauen-Trainerin des 1. FC Köln zeigte sich nach dem Abpfiff größtenteils zufrieden.

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Der Schock des frühen Rückstands gegen den 1. FC Union Berlin warf die Kölnerinnen nicht aus der Bahn. Das Team kämpfte sich zurück und hätte die Partie schon vor der Halbzeit entscheiden können, wenn nicht sogar müssen. „Da war ich nicht zufrieden“, konstatierte die Trainerin Britta Carlson nach der Partie mit Blick auf die ersten rund 20 Minuten, „da hat mir gefehlt, dass wir wach und präsent sind. Auch mit dem Ball war mir das zu wenig Bewegung, zu statisch und zu viele einfache Fehler.“ Carlson freute sich aber auch über die Leistungssteigerung: „Dann sind wir gut ins Spiel gekommen und hatten es gut im Griff.“ Dabei legte die Trainerin den Finger dennoch auch in die Wunde: „Wir hätten die Situationen auch besser ausspielen müssen. Du hattest viele gute Möglichkeiten, die du dann zum Schluss noch mal zu Ende spielen kannst oder musst. Den Elfmeter müssen wir machen, dann ist das Ding fast durch, aber einfach können wir ja nicht.“

„Sie kann noch viel mehr“

Trotz des Elfmeter-Fehlschusses fand Carlson aber lobende Worte für Anna-Lena Stolze, die ein starkes Comeback feierte und zuvor an beiden Toren beteiligt war: „Sie kann noch viel mehr. Ich glaube, sie war auch nervös, aber das ist auch in Ordnung. Sie hat einen ganz wichtigen Pass zum 2:1 gespielt. Da siehst du die Qualität, die sie hat. Das Selbstbewusstsein kommt mit jeder Trainingseinheit, mit jeder Spielminute, die sie bekommt. Da darf sie auch heute noch ein bisschen nervös sein. Es freut mich einfach, dass sie ihr Comeback feiern durfte. Für sie ist es schon was Besonderes, nach so langer Zeit ihr erstes Heimspiel zu machen.“

Lukas Kwasniok wird seinen Spielern ein paar Tage frei geben
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Stolze kam im Sommer 2024 zum FC, verletzte sich jedoch direkt am ersten Spieltag im Auswärtsspiel in Leipzig am Kreuzband. Und so konnte die Offensivspielerin erst ein Jahr später zum ersten Mal im Franz-Kremer-Stadion auflaufen. Mit Pauline Bremer feierte in der Schlussphase eine Stürmerin ihre Premiere im FC-Trikot. Gerade auf Stolze und Bremer ruhen in den kommenden Monaten große Hoffnungen. Sandra Jessen kommt in der Offensive derweil immer mehr ins Rollen. Die Isländerin traf – das Abbruch-Derby gegen Leverkusen mit eingerechnet – im vierten Spiel in Folge, offiziell steht der Sommer-Zugang nun bei drei Toren und ist damit Kölns erfolgreichste Angreiferin. Marina Hegering musste gegen Berlin zwar angeschlagen vom Feld, aber Carlson konnte nach dem Spiel schon Entwarnung geben: „Es geht schon wieder ganz gut. Sie hatte eine Kreislauf-Geschichte. Ich glaube, dass es nicht so problematisch ist. Dann haben die Waden ein bisschen zugemacht, da müssen wir kein Risiko eingehen. Dafür haben wir einen breiten Kader jetzt und konnten das ganz gut ausgleichen.“

„Heute war es aber ein wichtiger Step“

Derweil sah die Trainerin in der zweiten Hälfte insbesondere eine mentale Herausforderung für ihre Mannschaft: „Es war wenig klares Spiel von beiden Seiten. Es ging viel über Standards, viele lange Bälle. Dann musst du einfach die Ruhe bewahren. Die Sicherheit haben wir noch nicht in der Saison. Es wird von Spiel zu Spiel besser, das sieht man auch. Aber du hast noch nicht das Mindset, dass du sagst: Jetzt bringe ich das 2:1 mal ganz entspannt über die Runde. Gerade nach den kleinen Rückschlägen, die wir immer wieder hatten in den letzten Spielen. Heute war es aber ein wichtiger Step, dass wir das auch mal ein bisschen cleverer zu Ende gespielt haben.“

Nach dem Abpfiff ging der Blick auch schon direkt nach vorne. Schon am Donnerstagabend geht es mit dem Wiederholungsderby gegen Leverkusen weiter. Mit einem weiteren Erfolgserlebnis könnte der FC seinen jüngsten Aufwärtstrend eindrucksvoll untermauern.


Trotz Fehlschuss vom Elfmeter-Punkt: Frauen des 1. FC Köln schlagen Aufsteiger knapp

Die Frauen des 1. FC Köln jubeln nach ihrem Sieg
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Trotz Fehlschuss vom Elfmeter-Punkt: Frauen des 1. FC Köln schlagen Aufsteiger knapp

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben den ersten Heimsieg der laufenden Bundesliga-Saison eingefahren: Das Duell gegen den Aufsteiger 1. FC Union Berlin endete mit einem knappen, aber letztlich verdienten 2:1-Erfolg für den FC. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin.

Das Flutlicht hielt diesmal im Franz-Kremer-Stadion wieder die ganzen 90 Minuten durch. Sorgen gab es derweil um Marina Hegering. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum abgebrochenen Derby exakt eine Woche zuvor an selber Stelle gegen Leverkusen auf zwei Positionen. Die bisherige Stamm-Keeperin Lisa Schmitz fiel kurzfristig aufgrund muskulärer Probleme aus, wie der FC mitteilte. Dafür feierte Irina Fuchs ihre Bundesliga-Premiere zwischen den Kölner Pfosten. Zudem stand Anna-Lena Stolze erstmals nach ihrer Kreuzband-Verletzung in der ersten Elf. Martyna Wiankowska rückte dafür auf die Ersatzbank. Erwischte der FC vor einer Woche noch einen Blitzstart, waren es diesmal die Gäste, die früh jubeln durften im Franz-Kremer-Stadion. Katja Orschmann flankte den Ball aus dem zentralen Mittelfeld hoch in die Spitze. Anna Gerhardt verschätzte sich bei diesem Ball und ließ Sophie Weidauer entwischen, die den Ball an der machtlosen Irina Fuchs vorbeilegte zum 0:1 (7.).

Die Kölner Frauen erhöhten den Druck

Und die Gäste hätten beinahe sogar schnell erhöht, doch der Freistoß von Athanasia Moraitou zischte knapp am Kölner Tor vorbei (14.). Rund um die 20. Minute fanden die Kölnerinnen jedoch besser ins Spiel und erhöhten sukzessive den Druck auf den Aufsteiger. Der Ausgleich war der verdiente Lohn. Stolze zog das Foul im gegnerischen Drittel. Adriana Achcinska servierte den fälligen Freistoß lang auf den zweiten Pfosten. Die aufgerückte Marina Hegering legte den Ball per Kopf quer und die mitgelaufene Laura Vogt grätschte in der Mitte im Fünfer unbedrängt zum 1:1 in Tor (28.).

Kurz danach fast die Kopie: Abermals trat Achcinska einen Freistoß lang und hoch in den Strafraum, Hegerings Kopfball flog jedoch knapp am Berliner Tor vorbei (31.). Stolze leitete mit einem schönen Pass in die Tiefe die Kölner Führung ein. Sandra Jessen stürmte auf das Tor zu, ließ im Strafraum noch eine heraneilende Berlinerin aussteigen und schob zum 2:1 ein (34.). Kurz danach flog ein Freistoß von Achcinska nur knapp am Union-Tor vorbei (36.). Der FC hätte eine unterm Strich starke erste Hälfte in der Nachspielzeit krönen können. Unions Tomke Schneider brachte Laura Feiersinger im Strafraum zu Fall. Stolze schnappte sich die Kugel, setzte den Foulelfmeter aber mit Wucht an die Unterkante der Latte (45.+4).

Marina Hegering muss angeschlagen ausgewechselt werden

Nach der Pause entwickelte sich ein offenes Duell weitgehend ohne gefährliche Aktionen in beiden Strafräumen. Der FC verlor nach etwas mehr als einer Stunde seine Kapitänin Marina Hegering, die angeschlagen ausgewechselt werden musste, offenbar von Krämpfen geplagt. Für sie kam Pauline Bremer ins Spiel, es war der erste Pflichtspiel-Einsatz des Sommer-Neuzugangs. Laura Vogt rückte dafür aus dem Mittelfeld zurück in die Innenverteidigung auf die Hegering-Position.

Die Kölnerinnen verdienten sich den Sieg bei diesmal stabilem Flutlicht insbesondere aufgrund der starken Phase vor der Pause. Hier hätte das Spiel mit mehr Konsequenz im Abschluss schon frühzeitig vorentschieden werden können, um die letztlich folgende Zitterpartie zu vermeiden. Der FC kletterte in der Tabelle auf den zehnten Platz. Bereits am Donnerstagabend (18 Uhr) geht es mit dem Wiederholungsderby gegen Bayer Leverkusen weiter. Am kommenden Sonntag (16 Uhr) steht das schwere Auswärtsduell bei Bayern München an.

1. FC Köln: Fuchs – Imping, Hegering (67. Bremer), Agrez, Gerhardt – Donhauser, Vogt, Feiersinger (86. Degen), Stolze (62. Andrade) – Achcinska, Jessen. Tore: 0:1 Weidauer (7.), 1:1 Vogt (28.), 2:1 Jessen (34.). Zuschauer: 1665. Besonderes Vorkommnis: Stolze schießt einen Foulelfmeter an die Latte (45.+4).


Nach Flutlicht-Ausfall im Derby: FC-Frauen peilen ersten Heimsieg gegen Aufsteiger an

Die Spielerinnen des 1. FC Köln vor dem Duell gegen Leipzig
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Nach Flutlicht-Ausfall im Derby: FC-Frauen peilen ersten Heimsieg gegen Aufsteiger an

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln peilen nach dem abrupten Derby-Ende des vergangenen Wochenendes endlich den ersten Heimsieg an. Gegen den stark gestarteten Aufsteiger ist am Sonntagabend ein Sieg allerdings auch Pflicht. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Union Berlin.

Das Flutlicht soll diesmal halten – die Entscheidung des DFB zum jüngsten Spiel-Abbruch ist mittlerweile auch angekommen und das nächste Heimspiel steht bereits an: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Union Berlin.

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Eigentlich hätte es eine zeitnahe Entscheidung werden sollen. Das verkündete zumindest der 1. FC Köln zu Wochenbeginn. Die Entscheidung des DFB wurde dann aber erst am Samstagmittag offiziell verkündet. Das Spiel wird in Gänze am kommenden Donnerstag um 18 Uhr ausgetragen. Der FC teilte in dieser Woche mit, dass „ein unvorhersehbarer Materialfehler an der erst im Jahr 2023 komplett erneuerten Flutlichtanlage vorlag“. Eine „Behebung des Problems war am Sonntag in der Kürze der Zeit nicht möglich“, ergänzte der Verein, stellte aber klar: „Ab Donnerstag werden jedoch wieder alle vier Stadionmasten voll funktionsfähig sein.“

„Union ist ein selbstbewusstes Team“

Die Probe aufs Exempel steigt am Sonntagabend um 18:30 Uhr, wenn die FC-Frauen den 1. FC Union Berlin im Franz-Kremer-Stadion empfangen. Gegen den Aufsteiger zählt nur ein Sieg, auch wenn die Hauptstädterinnen mit sieben Zählern aus den ersten fünf Spielen durchaus respektabel gestartet sind. Damit liegt Union ganze vier Zähler und vier Plätze vor dem FC. „Union ist ein selbstbewusstes Team, das schon einige Punkte eingefahren hat“, sagte Kölns Trainerin Britta Carlson, betonte jedoch auch, dass sie sich und ihr Team „nicht zu sehr auf den Gegner einstellen“ wolle, sondern das eigene Spiel durchziehen wolle.

Die Übungsleiterin gewann dem Spiel-Abbruch am vergangenen Sonntag auch etwas Positives ab: „Ich hatte das Gefühl, dass uns das noch mal ein bisschen mehr zusammengeschweißt hat. Die Art und Weise, wie das Team damit umgegangen ist mit sehr viel Ruhe, Besonnenheit und Fokus, das kann uns auch noch mal helfen für die nächsten Spiele.“ Die Flügelspielerin Anna Gerhardt formulierte ihre Erwartungen an den kommenden Sonntag so: „Ich glaube, es wird wieder ein sehr spannendes Flutlicht-Spiel, bei dem nicht die Lichter ausgehen. Wir haben in den vergangenen Spielen gezeigt, was wir draufhaben. Jetzt wollen wir auf jeden Fall den ersten Heimsieg feiern.“ Bisher konnte der FC nämlich in dieser Saison noch keinen Dreier am Geißbockheim bejubeln. Das muss sich am Wochenende jedoch ändern, damit die Kölnerinnen die Bundesliga weiter von hinten aufrollen und ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen können. Es wird das erste Aufeinandertreffen beider Vereine in einem Frauen-Pflichtspiel.