Stürmerin Sandra Jessen fällt bei den FC-Frauen länger aus, hinter Marina Hegering bleiben Fragezeichen

Sandra Jessen feierte ihr Comeback (Foto: Christof Koepsel/Getty Images for DFB)
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Stürmerin Sandra Jessen fällt bei den FC-Frauen länger aus, hinter Marina Hegering bleiben Fragezeichen

Es hatte sich bereits am Samstag abgezeichnet, am Sonntag wurde es zur Gewissheit: Die Frauen des 1. FC Köln müssen für längere Zeit auf ihre Stürmerin Sandra Jessen verzichten. Die Isländerin muss wegen einer Meniskus-Verletzung operiert werden.

Auch Marina Hegering droht der nächste Ausfall. Die Trainerin Britta Carlson fand derweil lobende Worte für ihre Mannschaft.

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Sandra Jessen ist der Pechvogel der laufenden Saison. Die Stürmerin verpasste einen Großteil der Vorbereitung verletzungsbedingt, wurde dann aber immerhin rechtzeitig zum Saisonstart fit. Richtig ins Rollen kam die Isländerin noch nicht – und nun wird sie erneut mindestens wochenlang fehlen. Die Stürmerin zog sich in München bei einem Zweikampf eine Meniskus-Verletzung zu und wird in Köln operiert. Jessen musste zunächst noch in München bleiben für weitere Untersuchungen, die am Sonntag in der Domstadt fortgesetzt wurden, ehe die endgültige Diagnose feststand. Wie lange die Angreiferin ausfallen wird, lässt sich noch nicht beziffern, allerdings müssen wohl mindestens einige Wochen angesetzt werden.

„Wir wollten die Bayern ärgern, das haben wir leider nur phasenweise geschafft“

Offen ist zunächst noch, ob sich Marina Hegering schwerer verletzt hat oder vielleicht in Berlin schon wieder mitwirken kann beim DFB-Pokal-Spiel. Die Bilder aus München gaben jedoch eher wenig Grund für Optimismus. Kölns Trainerin Britta Carlson ärgerte sich derweil über die Anfangsphase ihrer Mannschaft beim Branchen-Primus: „Wir haben gegen Bayern die ersten 20 Minuten leider verschlafen und zu einfache Gegentore bekommen. Wir haben viel zu leichtsinnig verteidigt.“ Zugleich merkte die Trainerin allerdings auch an: „Wir hatten auch schon in der Anfangsphase eine große Chance durch Lydia Andrade und auch danach hatten wir unsere Möglichkeiten.“

Nach dem Horror-Start stabilisierten sich die Kölnerinnen aber und kamen bis auf 2:3 heran. „Ich denke, wenn wir die ganze Zeit so gespielt hätten, wie nach dem 0:3, dann wäre etwas drin gewesen“, mutmaßte Carlson, die auch ihren Ärger über die Schiedsrichter-Leistung losließ: „Wir müssen uns die ersten 20 Minuten selbst ankreiden, aber man muss auch sagen, dass wir nicht mit den Schiedsrichterentscheidungen einverstanden waren. Das haben beide Clubs so gesehen.“ Dennoch hielt auch Kölns Trainerin unterm Strich fest: „Letztlich spiegelt die Höhe des Ergebnisses nicht ganz das Spiel wider. Wir wollten die Bayern ärgern, das haben wir leider nur phasenweise geschafft.“

So bleibt nach dem Auftritt beim Meister ein gemischtes Bild: Der FC muss sich die ersten 20 Minuten klar ankreiden lassen, zeigte anschließend aber die Reaktion, die Carlson von ihrer Mannschaft sehen wollte.

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Die Frauen des 1. FC Köln kassieren beim FC Bayern München eine derbe Niederlage – Sandra Jessen und Marina Hegering müssen zudem verletzt vom Platz

FC-Trainerin Britta Carlson
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Die Frauen des 1. FC Köln kassieren beim FC Bayern München eine derbe Niederlage – Sandra Jessen und Marina Hegering müssen zudem verletzt vom Platz

Die Siegesserie der Frauen des 1. FC Köln ist gegen die Bayern gerissen: Nach drei gewonnenen Duellen setzte es im Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine 2:5-(1:3)-Niederlage. Dabei kämpften sich die Kölnerinnen zwischenzeitlich nach 0:3 auf 2:3 heran, aber ein zweifelhafter Elfmeter sorgte für die Vorentscheidung.

Bitter: Mit Sandra Jessen und Marina Hegering verlor der FC zwei Leistungsträgerinnen verletzt.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Union Berlin auf zwei Positionen. Amelie Bohnen und Lydia Andrade ersetzten Vanessa Leimenstoll und Taylor Ziemer. In der Anfangsphase sah es noch so aus, als würden die Bayern-Frauen dem Sturmlauf der Männer gestern Abend gegen Union Berlin (7:0) nacheifern. Nach einer Viertelstunde stand es bereits 0:3 aus FC-Sicht und den Kölnerinnen drohte ein schwarzer Nachmittag.

Schreckmoment für die Kölnerinnen

Danach stabilisierten sich die FC-Frauen jedoch defensiv – und verkürzten noch vor der Halbzeit sogar. Carlon Elsen nutzte einen Aussetzer ihrer Gegenspielerin und traf freistehend zum 1:3 (45.+2). Kurz nach der Pause gab es einen Schreck-Moment für die Kölnerinnen: Sandra Jessen ging im eigenen Strafraum nach einem Zweikampf bei einer Münchener Ecke verletzt zu Boden und musste am linken Fuß behandelt werden. Für die Isländerin ging es nicht weiter, sie musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Immerhin konnte Marina Hegering dadurch als Einwechselspielerin ihr Comeback feiern.

Bittere Schlussminuten

Die Kölnerinnen zeigten sich davon aber nicht negativ beeindruck, erzielten stattdessen sogar den Anschlusstreffer. Beke Sterner eroberte den Ball im Mittelkreis, schaltete blitzschnell und passte zu Pauline Bremer auf dem rechten Flügel. Deren Flanke köpfte Sterner in der Mitte zum 2:3 ins Tor (57.). Die Freude wurde durch einen äußerst fragwürdigen Foulelfmeter für die Gastgeberinnen ausgebremst. Franziska Kett nahm das stehende Bein von Sophie Nachtigall äußerst dankbar an und ging zu Boden, die Schiedsrichterin Selina Menzel zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Alara Sehitler verwandelte sicher zur 2:4-Vorentscheidung aus FC-Sicht (65.). Sarah Zadrazil vollendete eine Kombination in den Sechzehner kurz darauf zum 2:5 und machte damit den Deckel drauf (68.).

Bitter: In den Schlussminuten mussten die Gäste zu zehnt weiterspielen, weil Hegering angeschlagen vom Feld musste. Die Kapitänin versenkte danach auf der Bank ihr Gesicht unter dem Trikot. Dieser Mix aus Enttäuschung und Frust ließ nichts Gutes erahnen. Am Ende stand eine verdiente Niederlage, mit der die Serie von zuvor drei Siegen endete. Bitter war dabei, dass der zweifelhafte Elfmeter das Spiel zugunsten des FCB lenkte, als sich die Kölnerinnen gerade wieder herangekämpft hatten.

Für den FC geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem DFB-Pokal-Spiel beim Zweitligisten Hertha BSC weiter. In der Liga wartet am Tag der Deutschen Einheit (16 Uhr) das Heimspiel gegen den SC Freiburg.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Bohnen, Vogt, Gerhardt (82. Leimenstoll), Jessen (53. Hegering) – Elsen, Feiersinger, Nachtigall (82. Donhauser) – Bremer, Andrade (71. Zeller). Tore: 1:0 Damnjanovic (4.), 2:0/3:0 Imade (9./15.), 3:1 Elsen (45.+2), 3:2 Sterner (57.), 4:2 Sehitler (65., Foulelfmeter), 5:2 Zadrazil (68.).

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Frauen des 1. FC Köln wollen Bayern ärgern: „Die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln wollen Bayern ärgern: „Die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“

Die FC-Frauen treten mit breiter Brust beim FC Bayern an: Nach drei Siegen in Folge und 315 Minuten ohne Gegentor soll ausgerechnet beim Favoriten die nächste Überraschung gelingen.

Größer könnte die Hürde kaum sein: Die Frauen des 1. FC Köln müssen am Samstag (14 Uhr) beim amtierenden Double-Sieger Bayern München antreten – und das ausgerechnet zum Wiesn-Auftakt. Die Bilanz spricht zwar klar gegen Köln – doch die jüngsten Auftritte in München sowie der Rückenwind nach dem Saisonstart machen Mut.

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Kurz nachdem am Samstagmittag das Oktoberfest eröffnet wird, wollen die FC-Frauen wenige Kilometer weiter nördlich für eine dicke Überraschung sorgen. Die Kölnerinnen sind zu Gast beim großen Favoriten Bayern München. Die Rollen scheinen klar verteilt zu sein, doch die Kölnerinnen reisen mit großem Selbstvertrauen an. Der FC hat die vergangenen drei Bundesliga-Spiele in Folge gewonnen und ist seit 315 Minuten ohne Gegentor. Beim Branchen-Primus steht nun der Härtetest für den Aufschwung an: „Wir wissen, dass es ein sehr schwerer Gegner ist. Aber ich glaube, die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“, äußerte Britta Carlson selbstbewusst. Die Kölner Trainerin erinnerte dabei auch an die vergangenen Auftritte in München. Denn auch wenn der FC bislang alle 16 Bundesliga-Duelle gegen Bayern verloren hat, waren die letzten beiden Gastspiele durchaus ermutigend.

„Das wollen wir natürlich toppen.“

In der vergangenen Saison hielt der FC lange mit und ging durch Sandra Jessen sogar in Führung. Zur Halbzeit stand es 1:1, ehe Bayern nach dem Seitenwechsel aufdrehte und am Ende 5:1 gewann. Deutlich enger war es 2024/25. Damals mussten sich die Kölnerinnen lediglich mit 0:1 geschlagen geben. 70 Minuten lang hielt der FC die Münchnerinnen vom eigenen Tor fern. Genau daran will Carlson diesmal anknüpfen – und möglichst noch einen Schritt weitergehen: „Das wollen wir natürlich toppen.“

Die Grundlage für einen erfolgreichen Auftritt muss erneut eine stabile Defensive sein. Offen ist allerdings, wie Carlson ihre Abwehrzentrale besetzen kann. Mit Marina Hegering könnte zumindest eine erfahrene und gelernte Innenverteidigerin zurückkehren. Sollte die Ex-Nationalspielerin noch nicht bereit sein, müsste Carlson erneut mit positionsfremden Spielerinnen improvisieren. Das wiederum klappte zuletzt problemlos, mit Bayern kommt jetzt aber eine andere Wucht auf die Kölner Abwehr zu.

Kölner Hoffnungsschimmer gegen die Bayern

Offensiv deutet sich derweil eine Veränderung an. Lydia Andrade könnte gegen Bayern wieder in die Startelf rücken. Die Schweizerin hatte gegen Union Berlin zunächst nur auf der Bank gesessen, nach ihrer Einwechslung aber direkt getroffen.
Carlson habe die Entscheidung bewusst getroffen, um den Ehrgeiz der 27-Jährigen zu wecken. Gegen Bayern könnte gerade ihr Tempo zu einem wichtigen Faktor werden. „Wir können auf jeden Fall die Münchenerinnen ärgern“, zeigte sich Andrade vor dem Duell selbstbewusst.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Köln könnte zudem der Spielplan sein. Bayern hat erst am Montagabend in Leverkusen zwar mit 3:2 gewonnen, musste dabei aber nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand lange kämpfen. Britta Carlson verfolgte das Duell im Haberland-Stadion live auf der Tribüne. Und drei Tage nach dem Spiel zum Wiesn-Auftakt wartet bereits der Champions-League-Auftakt gegen Manchester City auf die Münchenerinnen.

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Die Frauen des 1. FC Köln setzen ihre Serie fort: Britta Carlson sieht eine „außerordentliche Leistung“ gegen Union Berlin

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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Die Frauen des 1. FC Köln setzen ihre Serie fort: Britta Carlson sieht eine „außerordentliche Leistung“ gegen Union Berlin

Die Frauen des 1. FC Köln haben ihren starken Saisonstart fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson gewann gegen Union Berlin mit 3:0 und feierte damit den dritten Sieg in Folge. Besonders bemerkenswert: Der FC blieb trotz einer improvisierten Dreierkette erneut ohne Gegentor. Das sagt Britta Carlson zum Duell gegen Union Berlin.

Nach dem 3:0-Sieg gegen Union Berlin und weiteren drei Punkten am Wochenende, äußert sich FC-Trainerin Britta Carlson zur Leistung ihrer Mannschaft.

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Die FC-Frauen haben sich nach dem schweren Auftakt bei Eintracht Frankfurt eindrucksvoll stabilisiert. Mit dem 3:0 gegen Union Berlin holten die Kölnerinnen am Samstagnachmittag bereits den dritten Sieg in Serie und stehen damit nach vier Spieltagen bei neun Punkten. Gleichzeitig blieb die Mannschaft zum dritten Mal nacheinander ohne Gegentreffer, Torhüterin Lisa Schmitz ist insgesamt seit nunmehr 315 Minuten unbezwungen.

Ich finde, das ist eine außerordentliche Leistung von dem Team

Das ist umso bemerkenswerter, da die FC-Trainerin Britta Carlson einmal mehr just in der Defensive improvisieren musste. „Wir haben heute ohne eine einzige gelernte Innenverteidigerin gespielt, sondern mit zwei Außenverteidigerinnen und einer Sechserin in der Dreierkette“, merkte Carlson mit Blick auf Beke Sterner, Laura Vogt und Anna Gerhardt an. Umso größer sei ihre Anerkennung für die Mannschaft: „Ich finde, das ist eine außerordentliche Leistung von dem Team, dass sie das so souverän umgesetzt haben.“ Das defensive Erfolgsrezept sah Carlson vor allem in der Einstellung ihrer Spielerinnen. Sie würden die Vorgaben im Training annehmen und trotz der ungewohnten Aufgaben mit der nötigen Lockerheit agieren. „Wir haben von vornherein gesagt, es wird nicht so leicht für uns, wenn du jetzt nicht eingespielt bist“, erklärte die Trainerin.

Entscheidend sei deshalb gewesen, die Situation nicht unnötig kompliziert zu machen. „Alles, was da passiert, was wir über die Basics lösen können, über Leidenschaft, das bekommen wir hin“, sagte Carlson. Ihre Spielerinnen hätten die ungewohnte Aufgabe sofort angenommen. „Sie machen sich gar nicht so viele Gedanken, dass sie das noch nie gespielt haben, sondern sagen einfach: Ja, wir geben alles, was wir haben.“ Mit neun Punkten nach vier Spieltagen hat der FC zudem einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Carlson selbst misst solchen Zahlen allerdings nur begrenzte Bedeutung bei. „Vereinsrekorde sind mir immer nicht so bewusst“, sagte sie mit einem Lächeln.

“Optimaler Start“

Entscheidend sei für sie vielmehr die Entwicklung nach dem missglückten Auftakt: „Wir hatten einen schweren Start in die Saison mit einem schlechten Spiel in Frankfurt und haben uns jetzt peu à peu gesteigert. Natürlich wächst man dann auch zusammen, wenn man gerade so immer wieder auch kleine Rückschläge hat.“ Die neun Punkte aus vier Spielen seien ein „optimaler Start“, gleichzeitig warnte Carlson davor, die Tabelle zu diesem frühen Zeitpunkt überzubewerten: „Es sind jetzt erst vier Spieltage gespielt. Es ist noch relativ am Anfang der Saison. Noch keine Mannschaft ist da bei 100 Prozent.“

Der 3:0-Erfolg gegen Union war aber nicht nur der dritte Sieg in Serie, sondern auch ein weiterer Beleg für die Entwicklung der Kölnerinnen. Trotz Verletzungssorgen findet der FC Lösungen – und steht nach vier Spieltagen mit neun Punkten und einer Defensive, die seit mehr als fünf Stunden kein Gegentor mehr kassiert hat, so gut wie noch nie zu diesem Zeitpunkt einer Bundesliga-Saison da. Die Kölnerinnen werden mit entsprechend breiter Brust am Samstag zum Auswärtsspiel in München antreten.


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Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg

Die Kölner Fußballerinnen legen den besten Bundesliga-Start ihrer Vereinsgeschichte hin. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin 3:0. Der dritte Sieg im vierten Spiel bedeutete den neuen Vereinsrekord. Der gesamte FC-Vorstand um Jörn Stobbe, Jörg Alvermann und Ulf Sobek freute sich auf der Tribüne mit dem Team. Überschattet wurde der Nachmittag von dem Schreckmoment, als Sophie Nachtigall auf einer Trage vom Platz musste.

Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum deutlichen 4:0-Auswärtserfolg beim 1. FSV Mainz 05 auf zwei Positionen. Sandra Jessen stand erstmals in dieser Saison in der Anfangsformation. Zudem kehrte Pauline Bremer in die erste Elf zurück. Amelie Bohnen und Lydia Andrade rutschten dafür auf die Ersatzbank.

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Beide Mannschaften tasteten sich zunächst langsam in das Duell, doch nach einer Viertelstunde zogen die Kölnerinnen das Tempo an. Laura Vogt eroberte einen Ball stark im Mittelfeld, Sophie Nachtigall legte ab auf Pauline Bremer, die aus spitzem Winkel aber am langen Eck vorbeischoss (18.). Wenige Augenblicke später köpfte Taylor Ziemer eine Flanke von der rechten Seite von 29 am zweiten Pfosten im Fünfer freistehend knapp am Tor vorbei (19.). Den anschließenden Abstoß führte Unions Torfrau Nadine Böhi genau in den Fuß einer Kölnerin am Sechzehner aus. Pauline Bremer legte schließlich im Strafraum quer und Taylor Ziemer schoss, traf jedoch Böhi, von welcher der Ball zum Jubel der Kölnerinnen ins Tor trudelte (19.).

Vorentscheidung fällt kurz nach dem Wechsel

Die Gastgeberinnen blieben nun auf dem Gaspedal. Sandra Jessen besaß die beste Chance zum zweiten Tor, ihr platzierter Schuss wurde jedoch von einer Berlinerin noch entscheidend zur Ecke abgewehrt (33.). Nach diesem eigenen ruhenden Ball wurden die Kölnerinnen jedoch plötzlich ausgekontert. Sophie Nachtigall verlor das Laufduell gegen Berlins Jill Janssens, deren Schuss die FC-Torfrau Lisa Schmitz mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehren konnte (34.). Ein Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt auch äußerst schmeichelhaft gewesen. Die FC-Frauen sorgten kurz nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung. Laura Feiersinger flankte vom Flügel vor das Tor, wo Böhi letztlich den Ball aus der Gefahrenzone fausten wollte, allerdings genau zu Pauline Bremer abwehrte, die zum 2:0 einköpfte (50.).

Einen Schreckmoment gab es jedoch kurz danach: Sophie Nachtigall musste von Sanitätern auf einer Trage aus dem Franz-Kremer-Stadion gebracht werden. Die Offensivspielerin war zuvor bei einem Kopfballversuch im Sechzehner unglücklich mit ihrem Kopf gegen eine Gegenspielerin geprallt. Die Kölnerinnen hatten einmal Glück, dass Nele Bauereisen einen leichtfertigen Ballverlust von Laura Vogt im eigenen Sechzehner nicht nutzen konnte und freistehend über das Tor schoss (72.). Auf der Gegenseite bediente die eingewechselte Lydia Andrade Taylor Ziemer, doch die Stürmerin traf nur das Außennetz (73.). Andrade machte schließlich nach einem hohen Ball von Jessen in die Spitze alles klar. Die Stürmerin reagierte gedankenschneller als die Berliner Abwehr, lief allein auf das Tor zu und vollendete zum 3:0 (83.).

Als nächstes gegen Bayern München

Unterm Strich stand ein auch in der Höhe verdienter Sieg, schon der dritte in Serie. Der FC kletterte damit – zumindest bis Sonntag – auf den dritten Platz, der am Saisonende den Sprung in die Champions-League-Qualifikation bedeuten würde. Basis des aktuellen Erfolgs ist die stabile Defensivleistung, die Kölnerinnen sind seit mittlerweile 315 Minuten ohne Gegentor. Am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim amtierenden Double-Sieger Bayern München weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Leimenstoll (46. Bohnen), Sterner, Vogt, Gerhardt, Jessen – Feiersinger, Elsen – Nachtigall (58. Donhauser), Ziemer (85. Zeller), Bremer (70. Andrade). Tore: 1:0 Böhi (19., Eigentor), 2:0 Bremer (50.), 3:0 Andrade (83.). Zuschauer: 2000.


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Die Frauen des 1. FC Köln peilen gegen Union Berlin den dritten Sieg in Folge an: „Haben Selbstbewusstsein getankt“

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Die Frauen des 1. FC Köln peilen gegen Union Berlin den dritten Sieg in Folge an: „Haben Selbstbewusstsein getankt“

Die FC-Frauen haben die große Chance, sich mit dem dritten Sieg in Folge im oberen Drittel der Bundesliga festzusetzen. Die Favoritenrolle liegt vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Union Berlin auch klar auf der Kölner Seite. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen den 1. FC Union Berlin.

FC-Trainerin Britta Carlson warnte vor dem kommenden Gegner. Und das, obwohl die Rollen – geht man rein nach der aktuellen Tabelle – klar verteilt sind.

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Sechs Punkte aus den ersten drei Spielen, zuletzt zwei Siege in Folge. Die Frauen des 1. FC Köln stehen derzeit um sechs Punkte besser da als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs, das sich damals noch zur Rekord-Saison für den FC entwickeln sollte. Folgerichtig unterstrich auch die routinierte Torfrau Lisa Schmitz: „Wir haben im Laufe der Vorbereitung und auch im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmal eine große Entwicklung genommen.“ Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin scheinen die Rollen klar verteilt zu sein. Während die Kölnerinnen als Fünfter gut aus den Startblöcken gekommen sind und zuletzt zweimal in Folge gewannen, hängt Berlin als Vorletzter im Tabellenkeller. Die Berlinerinnen verloren alle drei Spiele. Allerdings waren mit Frankfurt und München auch zwei Schwergewichte unter den Gegnern.

„Die müssen richtig Gas geben“

„Union hat sich ja selbst hohe Ziele gesteckt, sie hatten allerdings bisher einen schwierigen Start in die Saison. Ich bin mir aber sicher, dass sie auf jeden Fall noch kommen und weiter oben angreifen werden“, urteilte Kölns Trainerin Britta Carlson und betonte: „Sie haben sich vor Transferschluss noch einmal mit Qualität verstärkt. Da sieht man ganz klar die Ambitionen. Das wird für uns auf jeden Fall ein schweres Spiel am Samstag. Wir freuen uns auf ein tolles Heimspiel und auf einen Gegner, der uns wieder alles abverlangen wird. Wir haben durch unsere bisherigen Spiele auch Selbstbewusstsein getankt.“

Der Star beim kommenden Kölner Gegner sitzt zweifelsohne auf der Trainerbank: Marie-Louise Eta übernahm das Frauen-Team im Sommer und war zuvor zwei Monate Interimscoach des Herren-Teams der Berliner. Damit war die 35-Jährige die erste Frau auf dem Trainer-Stuhl in der Geschichte der Herren-Bundesliga. Kölns Keeperin Lisa Schmitz erwartet am Samstag einen kämpferischen Gegner im Franz-Kremer-Stadion: „Ich vermute mal, dass Union mit Vollgas hier ankommen wird. Die sind nicht so gut in die Saison gestartet und die müssen richtig Gas geben, um einiges wieder gutzumachen. Das kann uns aber auch entgegenkommen, sodass wir relativ frei aufspielen können. Wir haben ein Heimspiel, sind zu Hause in unserem Stadion vor unseren Fans und können so weiterspielen, wie wir das bisher gemacht haben. Die Mannschaft ist bereit für Samstag gegen Union.“

Mit einem weiteren Dreier und dann neun Zählern auf der Habenseite wären die Kölnerinnen vorerst sicher im oberen Drittel der Tabelle – was insgeheim das Saisonziel des FC sein dürfte. Zudem hätte das Team dafür auch ein kleines Punktepolster mit Blick auf das darauffolgende schwere Auswärtsspiel in München.


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Trotz Personalsorgen: Frauen des 1. FC Köln setzen in Mainz ein Ausrufezeichen

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Trotz Personalsorgen: Frauen des 1. FC Köln setzen in Mainz ein Ausrufezeichen

Die FC-Frauen haben beim 1. FSV Mainz 05 ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft der Trainerin Britta Carlson gewann beim Aufsteiger ohne Zwölf mit 4:0 und feierte den zweiten Sieg im dritten Spiel. Carolin Elsen stand erstmals in der Bundesliga-Startelf und erhielt hinterher Lob von ihrer Trainerin.

Mit dem Auftritt ihrer Mannschaft gegen die Mainzerinnen konnte FC-Trainerin Britta Carlson zufrieden sein. Dementsprechend positiv fiel auch ihr Fazit zu der Begegnung aus.

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Die Personalsituation der FC-Frauen war auch am Mainzer Bruchweg angespannt. Doch davon ließ sich die Mannschaft nicht beeindrucken und bezwang den Gegner am Ende deutlich mit 4:0. Damit unterstrich das Team die positive Entwicklung der ersten Saisonwochen. Dabei setzte es kurz vor dem Anstoß einen weiteren Nackenschlag. Marina Hegering senkte nach dem Aufwärmen den Daumen, die Kapitänin verspürte muskuläre Probleme und verzichtete auf einen Einsatz. Damit brach eine weitere Stütze in der Abwehr weg, nachdem zuvor bereits der verletzungsbedingte Ausfall von Celina Degen feststand. Anna Gerhardt rückte kurzfristig für Hegering in die Startelf.

„Es hat sich echt gut angefühlt und auch viel Spaß gemacht“

Insgesamt musste Carlson in Mainz auf ein Dutzend Spielerinnen verzichten. Umso bemerkenswerter war der Auftritt der Kölnerinnen. In der Abwehr setzte die Trainerin auf Anna Gerhardt, Laura Vogt und Amelie Bohnen. „Wir haben mit einer ganz neu formierten Dreierkette hinten gespielt, die das sehr gut gemacht hat“, lobte Carlson nach der Partie. Neben dem klaren Ergebnis gab es aus Kölner Sicht noch einen weiteren Grund zur Freude. Das Eigengewächs Carolin Elsen stand erstmals in einem Bundesliga-Spiel von Beginn an auf dem Platz. Die 21-Jährige habe bereits in den Tagen zuvor Hinweise erhalten, dass es für sie in Richtung Startelf gehen könnte.

„In erster Linie freue ich mich erst einmal für die Mannschaft, dass wir die drei Punkte und einen souveränen Sieg einfahren konnten“, sagte Elsen nach dem Schlusspfiff. Über ihr persönliches Highlight ergänzte sie: „Natürlich freue ich mich darüber, dass ich mein Startelf-Debüt feiern konnte. Es hat sich echt gut angefühlt und auch viel Spaß gemacht.“ Die Nervosität habe sich bei der Debütantin in Grenzen gehalten: „Mitte der Woche war relativ klar, dass es in Richtung Startelf geht. Da konnte ich mich gut darauf vorbereiten. Dann war ich heute auch nicht mehr ganz so nervös, es wurde gut kommuniziert.“

“Natürlich freue ich mich auf das nächste Heimspiel“

Auch der Verlauf der Partie habe ihr in die Karten gespielt: „Wir haben das Spiel gemacht, ich hatte viele Ballaktionen und so war es einfacher für mich reinzukommen und ein gutes Spiel zu machen.“ Die Trainerin zeigte sich mit dem Auftritt ihres Talents sehr zufrieden. „Sie hat es richtig gut gemacht. Sie ist eine junge Spielerin, die sehr hart gearbeitet hat und es sich verdient hat, in der Startelf zu stehen.“ Vor allem Elsens Mut mit dem Ball habe dem FC geholfen: „Sie hat Fähigkeiten, die uns ab und zu mal fehlen. Mal ein Dribbling anzuziehen und das mit Tempo, mutig zu sein. Da hat sie uns sehr gut getan. Sie war aber auch fleißig in der Defensive, hat sehr gut gearbeitet.“

Elsen selbst blickte nach ihrem gelungenen Bundesliga-Debüt bereits nach vorne: „Natürlich freue ich mich auf das nächste Heimspiel. Es war einfach geil mit der Mannschaft die Tore und am Ende den Sieg zu feiern. Da können wir drauf aufbauen.“ Mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen haben die Kölnerinnen einen starken Saisonstart hingelegt. Im Vergleich zum Vorjahr stehen sie zum gleichen Zeitpunkt sogar um sechs Punkte besser da. Und die vergangene Spielzeit entwickelte sich anschließend noch zur Rekordsaison des FC. Carlson sah die Mannschaft in ihrer Entwicklung auf einem guten Weg. „Wir haben uns jetzt von Spieltag zu Spieltag gesteigert“, sagte die Trainerin nach dem Erfolg in Mainz, „wir haben es gerade im Ballbesitz um einiges besser gemacht als in den Spielen davor.“

Und das trotz des großen personellen Aderlasses: „Insofern bin ich sehr stolz auf das Team, wie sie gerade diese Ausfälle kompensieren und vor allen, dass sie Schritte voran machen als Mannschaft und heute sehr dominant aufgetreten sind.“ Der nächste Schritt wartet nun im Heimspiel gegen Union Berlin. Dort wollen die FC-Frauen ihre positive Entwicklung fortsetzen.


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Abschied nach nur einem Jahr: Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln schon wieder

Zoe Hasenauer verlässt die FC-Frauen
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Abschied nach nur einem Jahr: Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln schon wieder

Es war nur ein kurzes Intermezzo, nach nur einer Spielzeit verabschiedet sich die US-Amerikanerin schon wieder aus Köln. Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln und wechselt nach Kanada.

Nachdem es im Sommer einen personellen Umbruch mit vielen neuen Gesichtern bei den FC-Frauen gab, gibt es nun noch einen späten Abschied. Der Verein gab am Sonntag den Abschied von Zoe Hasenauer bekannt.

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Der FC und Zoe Hasenauer gehen ab sofort getrennte Wege. Die Spielerin hat die Kölnerinnen verlassen und schließt sich dem AFC Toronto an. Damit endet ein kurzes Intermezzo in der Domstadt. Denn die 26-Jährige war erst im vergangenen Sommer nach Köln gekommen. Doch der Wechsel lief offenbar für beide Seiten nicht so wie erhofft. Hasenauer kam insgesamt nur auf neun Einsätze, spielte drei Mal von Beginn an. Die US-Amerikanerin kam aus Dänemark zum FC, spielte zuvor bei Odense. „Über die Ablösemodalitäten haben beide Clubs Stillschweigen vereinbart“, heißt es in der Meldung der Kölnerinnen. Die Ablöse dürfte sich aber in Grenzen halten.

Wechsel in die kanadische erste Liga

Vor ihrer Zeit in Dänemark spielte die 26-Jährige Collage Fußball, bevor dann der Wechsel in den Profibereich kam, nun also der schritt in die Northern Super League, die höchste kanadische Spielklasse. Die Kölner Fußballerinnen hatten am Samstag ihr Auswärtsspiel in Mainz verdient mit 4:0-Toren gewonnen. Hasenauer gehörte nicht zum Kader – und das trotz der zahlreichen Verletzungen, zu denen sich gegen die Rheinhessen auch noch Marina Hegering einreihte. Die Kapitänin der Geißböcke klagte über muskuläre Probleme und verzichtete auf einen Einsatz. Dennoch setzten sich die Geißböcke 4:0 durch und machten in der Tabelle einen großen Sprung. Für Hasenauer gibt es nun den Sprung über den großen Teich.

Theoretisch könnte die Spielerin schon am Abend zum ersten Einsatz kommen. Denn in Toronto wurde Hasenauer bereits am Samstag als „sofort spielberechtigt“ vorgestellt. „Ich freue mich riesig, nun beim AFC Toronto zu spielen und ein neues Fußballumfeld zu erleben“, sagte Hasenauer bei der Vorstellung. „Ich habe meine Zeit im Ausland sehr genossen und die verschiedenen Kulturen kennengelernt. Ich freue mich darauf, diese Erfahrungen nach Toronto einzubringen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen, die Mädels kennenzulernen und dem Team zum Erfolg zu verhelfen!“


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Verdienter Erfolg in Mainz: Frauen des 1. FC Köln trotzen Verletzungspech und setzen ein Ausrufezeichen

Vanessa Leimenstoll erzielte das 3:0 für den FC
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Verdienter Erfolg in Mainz: Frauen des 1. FC Köln trotzen Verletzungspech und setzen ein Ausrufezeichen

Die Fußballerinnen des FC sind ihrer Favoritenrolle am 3. Spieltag der Frauen-Bundesliga gerecht geworden und feierten den zweiten Saisonsieg. Die Frauen des 1. FC Köln bezwingen Mainz 4:0. Für die Mannschaft von Britta Carlson geht es damit ein Stück weit in der Tabelle nach oben.

Trotz der dünnen Personaldecke aufgrund zahlreicher Verletzungen haben die Frauen des FC den zweiten Saisonsieg in der Bundesliga eingefahren und springen damit vorerst auf den dritten Tabellenplatz.

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Wie berichtet musste FC-Trainerin Britta Carlson auf zahlreiche Spielerinnen beim Auswärtsspiel in Mainz verzichten. Und dennoch ließen die Kölner Frauen keinen Zweifel daran, wer der Favorit dieser Begegnung sein würde. Von Beginn an spielten nur die Kölnerinnen und erspielten sich dementsprechend auch ihre Chancen. Laura Feiersinger und Lydia Andrade hatten in den ersten Minuten bereits die Chance auf die Führung, vergaben aber noch. Auf der anderen Seite suchte Chiara Bouziane den Abschluss, scheiterte aber an Lisa Schmitz im Kölner Kasten. Taylor Ziemer machte es schließlich besser. Im klassischen Stile einer Mittelstürmerin traf die 28-Jährige mit einer starken Drehung in den Giebel. Der FC blieb weiter am Drücker, legte aber zunächst nicht nach. Erst wenige Minuten vor dem Seitenwechsel drehten die Kölner noch einmal auf. Nach einem Foulspiel an Andrade traf Sophie Nachtigall per Strafstoß zum 2:0 und nur wenige Minuten später erhöhte Vanessa Leimenstoll nach einem Eckball sogar auf den 3:0-Pausenstand.

Zawistowska trifft kurz vor Spielende

Nach dem Wechsel tat Mainz mehr fürs Spiel. Wohl auch, weil die Kölnerinnen die Rheinhessen nun nicht mehr so früh attackierten, nicht mehr so viel Risiko gehen mussten. Wirklich viel bekam die Kölner Keeperin aber auch weiterhin nicht zu tun. Aber auch die Geißböcke taten nicht mehr als nötig. Erst in der Schlussphase wurde der FC noch einmal zwingend. Die erst kurz zuvor eingewechselte Weronika Zawistowska wurde von Bremer geschickt und erhöhte auf 4:0. In den letzten Minuten passierte nichts mehr. Die Kölner Frauen setzten sich verdient durch und belegen aktuell den dritten Tabellenplatz. Allerdings stehen noch einige Spiele aus. Am kommenden Wochenende ist Union Berlin zu Gast in Köln.

1. FC Köln: Schmitz – Bohnen, Vogt, Gerhardt – Sterner (82. Zawistowska), Feiersinger, Elsen, Leimenstoll (62. Zeller) – Andrade (62. Jessen), Nachtigall (78. Bremer), Ziemer (78. Donhauser); Tore: 1:0 Ziemer (16.), 2:0 Nachtigall (41./FE), 3:0 Leimenstoll (45.), 4:0 Zawistowska (88.)


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    Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

    Die Frauen des 1. FC Köln
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    Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

    Trotz der ausgedünnten Personaldecke treten die Frauen des 1. FC Köln am Samstag (14 Uhr) als Favorit beim 1. FSV Mainz 05 an. Die Kölnerinnen wollen nach dem ersten Saisonsieg beim Aufsteiger direkt nachlegen und so mit einem guten Gefühl in einen richtungsweisenden September gehen.

    Mit Lydia Andrade hat derweil eine Leistungsträgerin ihren Vertrag verlängert.

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    Die FC-Frauen stehen vor einem Monat, der die Richtung für die laufende Saison vorgeben könnte. Die Kölnerinnen streben nach dem siebten Platz im Vorjahr ein weiteres Jahr im gesicherten Mittelfeld an und wollen idealerweise sogar noch etwas höher klettern. Der 1:0-Heimsieg gegen Hoffenheim war eine gute Basis, auf der in den kommenden Wochen aufgebaut werden kann – und muss. Der September dürfte schon Indizien liefern, ob die Kölnerinnen den gewachsenen Ansprüchen auch die entsprechenden Ergebnisse folgen lassen.

    “Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial“

    Das Auswärtsspiel am Samstag in Mainz ist zweifellos eine Pflichtaufgabe für den FC. Der Aufsteiger verlor die ersten beiden Saison-Spiele gegen Bremen (1:2) und in München (0:2). „Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial, der absolut ernst zu nehmen ist. Ihre zwei Niederlagen bisher waren knapp, gegen Bayern haben sie aufopferungsvoll gekämpft und auch extrem gut verteidigt – mit allem, was sie zur Verfügung haben. Darauf können wir uns am Samstag ebenfalls einstellen“, äußerte die Trainerin Britta Carlson mit Blick auf den kommenden Gegner und ergänzte:  „Man hat schon gesehen, dass es nicht einfach ist, gegen Mainz Tore zu erzielen. Sie haben ein gutes Umschaltspiel, sind variabel, greifen mal hoch an und stehen auch mal tiefer. Auf ihre schnellen Stürmerinnen, die immer wieder Tiefgang haben, müssen wir aufpassen.“

    Carlson richtete den Blick aber auch auf ihre eigene Mannschaft: „Wir müssen zudem unsere Stärken auf den Platz bringen und unser Spiel noch besser gestalten, gerade was die Aktionen mit dem Ball angeht. Der Sieg gegen Hoffenheim hat uns gutgetan, wir haben aber auch noch viele Themen, an denen wir weiter arbeiten müssen.“ Auf das Spiel in Mainz folgt das Heimspiel gegen Union Berlin. Auch hier ist der FC im eigenen Stadion sicherlich in der Favoritenrolle. Mit idealerweise sechs weiteren Punkten und dann insgesamt neun Zählern auf der Habenseite könnte der FC befreit zum „Bonusspiel“ in München fahren am 19. September. Zum Monatsabschluss folgt am 26. September noch das DFB-Pokal-Spiel bei Hertha BSC, wo der FC diesmal – anders als im Vorjahr – nicht bei einem Zweitligisten straucheln will, um den Traum vom Endspiel im eigenen Stadion aufrechtzuerhalten.

    Langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim

    Fernab dessen laufen bereits die langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim. Mit Lydia Andrade hat eine Leistungsträgerin ihren Vertrag beim FC vorzeitig bis Sommer 2028 verlängert. Die Schweizer Nationalspielerin „hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, über welche Qualitäten sie verfügt“, lobte Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, und schob hinterher: „Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns bleibt, und sind überzeugt davon, dass sie auch in Zukunft eine wichtige Rolle in unserer Offensive einnehmen wird.“

    Die Offensivspielerin kommentierte ihre Vertragsunterschrift: „Ich bin glücklich und dankbar für meinen neuen Vertrag und die Wertschätzung, die mir beim FC entgegengebracht wird. Ich habe in der Phase, in der es noch nicht so gut lief, weiter an mich geglaubt und für meine Einsatzzeiten gekämpft. Darauf bin ich sehr stolz und ich werde auch in Zukunft alles für meine Mannschaft und den FC geben.“ Idealerweise kann Andrade den Rückenwind der Vertragsverlängerung am Samstag in Mainz auf dem Platz in Tore ummünzen – und so dem FC helfen, eine weitere sorgenfreie Saison zu spielen und den höheren Ansprüchen gerecht zu werden.


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