Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

Der erste Saisonsieg der Kölnerinnen wurde am Freitagabend von schlechten Nachrichten überschattet. Mit Kathrin Hendrich, Elise Stenevik und Saedis Heidarsdottir werden dem FC gleich drei Säulen der Defensive noch längere Zeit fehlen. Trainerin Britta Carlson gab sich jedoch entspannt. Die Frauen des 1. FC Köln plagen Verletzungssorgen.

Eigentlich hätte beim 1. FC Köln alles wunderbar sein können nach dem 1:0-Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim. Das Team zeigte nach dem dürftigen Auftritt in Frankfurt eine starke Reaktion und verdiente sich den ersten Dreier. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab die Trainerin Britta Carlson auf Nachfrage jedoch ein bitteres Update zur Personalsituation. Mit Kathrin Hendrich wird der Star-Zugang des Sommers für unbestimmte Zeit ausfallen.

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Die 34-Jährige stand beim Saisonauftakt in Frankfurt noch über die komplette Spielzeit auf dem Platz. Gegen Hoffenheim gehörte sie dagegen nicht zum Kader. Trainerin Britta Carlson erklärte nach der Partie: „Sie ist leider mit einer Verletzung aus Chicago zu uns gekommen, die sie jetzt leider wieder ein bisschen zurückgeworfen hat, obwohl wir gehofft haben, dass es besser wird.“ Wie lange Hendrich fehlen wird, konnte Carlson noch nicht sagen. Die Untersuchungen und die genaue Diagnose seien noch nicht abgeschlossen: „Da sind wir gerade erst in der Findung, wie lange das dauern wird, weil sie eine Problematik am Fuß hatte“, sagte die Trainerin.

„Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“,

Und Hendrich ist nicht das einzige Sorgenkind in der Kölner Defensive. Mit Elise Stenevik und nunmehr auch Saedis Heidarsdottir fehlen zwei weitere Spielerinnen, die als Stütze für die Abwehr vorgesehen waren. Bei Stenevik sei es „ein Problem der Syndesmose, die operiert wurde“, berichtete Carlson, „dann hast du eine längere Ausfallzeit. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sie so schnell zurückkommt.“ Heidarsdottir wiederum habe „einen knöchernen Ausriss von einem Band“, ergänzte die Trainerin. Auf Heidarsdottir, Stenevik und Hendrich bezogen konstatierte  Carlson: „Es ist mit einer längeren Ausfallzeit von allen dreien zu rechnen.“

Trotz der Ausfälle sah die Kölner Trainerin am Freitagabend keinen Anlass, auf den letzten Drücker noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. „Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“, stellte Carlson klar. Der Kader sei groß genug, um die aktuelle Situation aufzufangen. Wie gut das funktionieren kann, zeigte sich bereits gegen Hoffenheim. Mit Celina Degen und Vanessa Leimenstoll rückten zwei Spielerinnen neu in die Abwehrkette und erhielten hinterher ein Lob ihrer Übungsleiterin. Auch Talente aus dem Nachwuchs könnten künftig wieder stärker eingebunden werden.

Carlson setzt zudem auf die Vielseitigkeit ihrer Spielerinnen, die auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden könnten. Dies verschaffe ihr trotz der Ausfälle zusätzliche Möglichkeiten. „Ich vertraue den Spielerinnen, die wir jetzt hier haben“, machte die Trainerin deutlich. Gegen Hoffenheim wurde dieses Vertrauen schon einmal zurückgezahlt.


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Beke Sterner schießt die Frauen des 1. FC Köln zum Heim-Sieg

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Beke Sterner schießt die Frauen des 1. FC Köln zum Heim-Sieg

In der Schlussphase schwappte sogar die La Ola über die Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben ihr erstes Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison gegen die TSG Hoffenheim mit 1:0 (0:0) gewonnen. Beke Sterner war die Matchwinnerin. Mit dem Sieg trotzten die Kölnerinnen der Personalnot, denn gleich elf Spielerinnen standen nicht zur Verfügung.

Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 0:2-Niederlage zum Saisonstart in Frankfurt auf drei Positionen: Celina Degen, Taylor Ziemer und Vanessa Leimenstoll ersetzten die verletzten Saedis Heidarsdottir und Kathrin Hendrich sowie die erkältete Sophie Nachtigall. Carlson musste mit Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi, Paula Hoppe, Elise Stenevik, Jil Schäfer und Merle Hokamp gleich auf acht weitere Spieler verletzungsbedingt verzichten.

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Come-on-fc.com berichtet aus dem Franz-Kremer-Stadion

Die Kölnerinnen starteten trotz des personellen Aderlasses zielstrebiger und bestimmender in die Partie. Pauline Bremer besaß, wie schon in Frankfurt, die frühe Chance zum Führungstreffer. Hoffenheims Torhüterin Laura Dick wehrte den platzierten Schuss der frei im Sechzehner stehenden Bremer allerdings mit einer starken Parade per Hand zur Ecke ab (11.). Auf der Gegenseite hatte der FC Glück, dass Lisa Schmitz aufmerksam war und den Schuss der ebenfalls frei im Sechzehner auftauchenden Marie Steiner per Fuß abwehren konnte (13.).

Sterner erzielt den einzigen Treffer

Die Gastgeberinnen blieben in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, setzten die TSG mit frühem Pressing in der Hoffenheimer Hälfte immer wieder unter Druck und erzwangen die Fehler im Aufbauspiel. Zwingende Torgefahr entwickelte sich dennoch bis zur Halbzeit nicht mehr. Die zweite Hälfte brauchte zunächst einige Anlaufzeit, doch dann durften die FC-Fans endlich jubeln. Celina Degen schickte Beke Sterner auf dem rechten Flügel. Der Sommer-Neuzugang aus Essen hob kurz den Kopf, um zu schauen, wo die Torhüterin steht. Es folgte ein Schlenzer von der Außenbahn über Laura Dick hinweg ins lange Eck zum 1:0 (56.).

Der TSG fehlten danach zunächst die Ideen, um die Kölner Defensive zu überwinden. Als die Gäste jedoch einmal zielstrebig das Tempo anzogen, wurde es direkt gefährlich. Svenja Fölmli tauchte nach einer Hereingabe von der rechten Seite völlig frei am Fünfer auf, köpfte jedoch genau auf die FC-Torfrau Lisa Schmitz, die den Ausgleich verhindern konnte (73.). Beide Mannschaften lieferten sich in der Schlussphase ein offenes Duell, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr. Der Kölner Sieg war über die 90 Minuten betrachtet verdient.

Für den 1. FC Köln geht es am Samstag der kommenden Woche beim Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 weiter. Das Spiel findet im Bruchweg-Stadion statt und wird um 14 Uhr angepfiffen.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Degen, Bohnen, Hegering, Leimenstoll (83. Gerhardt) – Feiersinger, Vogt (76. Donhauser) – Bremer, Ziemer (66. Elsen) – Andrade (66. Jessen). Tore: 1:0 Sterner (56.). Zuschauer: 1850.


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„Kenne ich nur als Gegnerin“: Kathrin Hendrich und die FC-Frauen fiebern Heim-Kulisse entgegen

OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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„Kenne ich nur als Gegnerin“: Kathrin Hendrich und die FC-Frauen fiebern Heim-Kulisse entgegen

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln stehen vor ihrem ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison. Am Freitagabend (18:30 Uhr) ist die TSG Hoffenheim zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Es ist das Duell der beiden Enttäuschten nach dem ersten Spieltag. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen die TSG Hoffenheim.

Beim FC feiern mehrere Spielerinnen ihre Heim-Premiere, unter anderem Kathrin Hendrich und laufen das erste Mal Mit dem Geißbock auf dem Trikot im Franz-Kremer-Stadion auf.

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Das Franz-Kremer-Stadion ist für sie natürlich bereits bekanntes Terrain: Kathrin Hendrich hat aus ihren Stationen in Frankfurt, München und Wolfsburg bereits einige Gastspiele am Geißbockheim hinter sich. Wenn am Freitagabend jedoch das Flutlicht angeht, wird die 34-Jährige erstmals aus der Heimkabine auf den Rasen treten und dort den Geißbock auf dem Trikot tragen. „Ich freue mich auf das erste Mal im FC-Trikot im Franz-Kremer-Stadion zu spielen, freue mich auf die Musik beim Aufwärmen und Einlaufen und die Atmosphäre“, verriet die deutsche Nationalspielerin vorab im Gespräch mit unserer Redaktion, „das kenne ich bisher nur als Gegnerin des FC. Ich mag die Karnevalsmusik sehr und hoffe, dass viele Zuschauer kommen werden. Von mir kommen auch einige Freunde und die Familie.“

„Es war nicht der erwünschte Start“

Für die Kölnerinnen geht es dabei darum, die Enttäuschung des ersten Spieltags abzuschütteln. Eine Niederlage in Frankfurt ist zwar kein Beinbruch, dennoch hatten die Kölnerinnen mehr erhofft. „Das erste Spiel ist eigentlich immer das schwierigste, weil man noch nicht so wirklich weiß, wo man steht. Wir haben es in der ersten Hälfte nicht geschafft, die Basics, auf die alles aufbaut, richtig auf den Platz zu bekommen“, blickte Hendrich zurück und mutmaßte: „Wenn uns das besser gelungen wäre, hätten wir es auch einem starken Gegner wie Frankfurt schwerer machen können. Es war nicht der erwünschte Start.“

Hoffenheim reist jedoch ebenfalls nicht mit einer breiten Brust in die Domstadt. Die TSG verlor zum Auftakt zuhause gegen den Aufsteiger TSG Hoffenheim mit 1:2. Im Vorjahr gewann der FC gegen die Kraichgauerinnen zuhause mit 1:0. Pauline Bremer erzielte seinerzeit das späte Siegtor. Hendrich wird sehr wahrscheinlich auch gegen die TSG wieder gemeinsam mit der Kapitänin Marina Hegering in der Innenverteidigung spielen. Offen ist, ob die Trainerin Britta Carlson abermals mit einer Dreierkette starten wird wie in Frankfurt, als Amelie Bohnen zwischen dem routinierten Duo agierte. Vermutlich bilden Hendrich und Hegering diesmal jedoch eine Zweier-Abwehr. „Marina kenne ich natürlich seit vielen Jahren und ich weiß, wie sie sich auf dem Platz verhält – und andersrum genauso. Das hilft natürlich sehr“, äußerte Hendrich mit Blick auf die Konstellation in der Abwehr, betonte aber zugleich: „Wir haben auch noch andere Spielerinnen, es sind nicht nur Marina und ich.“

Eine stabile Abwehr wird gerade gegen die TSG die Basis dafür sein, dass der FC im ersten Heimspiel etwas Zählbares einfährt. Und wenn die Kölnerinnen in der Offensive ihre Chancen besser nutzen als in Frankfurt, dann dürfte auch während der Partie Karnevalsmusik im Franz-Kremer-Stadion erklingen. Dann dürfte auch Kathrin Hendrich noch ein ganzes Stück mehr strahlen bei ihrem Heim-Einstand.


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Wie spielten die FC-Frauen gegen Frankfurt?

Die Frauen des 1. FC Köln verloren das erste Spiel der neuen Saison im Stadion am Brentaobad in Frankfurt 0:2.

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„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

Die Frauen des 1. FC Köln konnten am Samstagmittag die guten Ergebnisse der Vorbereitung nicht bestätigen. Gegen Eintracht Frankfurt mussten sich die Kölnerinnen mit 0:2 geschlagen geben. Gerade in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft immer wieder mit Lücken in der Defensive und Fehlern in der Absprache zu kämpfen. Trainerin Britta Carlson sprach im Nachgang über die Partie, die Integration der Neuzugänge und die Ziele für die restliche Saison. Das sagt Britta Carlson zur Niederlage der FC-Frauen gegen Frankfurt.

Nach der historisch besten Bundesligasaison in der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln ist der Start in die Saison 2026/27 misslungen. Bei der 0:2-Auftaktniederlage im Frankfurter Stadion am Brentanobad überzeugte die Kölner Mannschaft weder offensiv noch defensiv.

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In der Anfangsphase der Partie hatte insbesondere die neu formierte Fünferkette des FC mit Problemen in der Abstimmung zu kämpfen. Neben Marina Hegering und Amelie Bohnen standen mit Beke Sterner, Saedis Heidarsdottir und Nationalspielerin Kathy Hendrich drei Neuzugänge von Beginn an auf dem Rasen. Angesprochen auf Hendrich sagte Trainerin Carlson nach dem Spiel: „Wir sind total happy, dass sie zu uns gekommen ist. Man sieht aber sicherlich, dass sie noch ein bisschen wenig Spielpraxis hat.“ Auch Heidarsdottir braucht wohl noch Zeit, um in der Bundesliga anzukommen. Von ihren Qualitäten ist Carlson dennoch überzeugt. Dazu kam der Ausfall von Elise Stenevik, die während der Vorbereitung noch auf der linken Innenverteidigerposition gesetzt war, den Saisonstart verletzungsbedingt jedoch verpasste.

„Wir sind da relativ variabel“

In der Halbzeit reagierte Carlson auf die defensive Unordnung der ersten 45 Minuten. Eintracht-Stürmerin Laura Freigang hatte diese nach zwei tiefen Bällen hinter die Kölner Abwehr gleich doppelt ausnutzen können. Mit der Einwechslung von Offensivspielerin Weronika Zawistowska für Bohnen stellte die Trainerin auf eine Viererkette um. Für die Zukunft sollen weiterhin beide Formationen möglich sein. „Wir sind da relativ variabel und passen das dem Gegner und auch unserem eigenen Spiel an“, erklärte Carlson.

Besonders von dem zweiten Frankfurter Treffer kurz vor der Halbzeit konnten sich die FC-Frauen nicht mehr erholen. „Wenn du mit einem 1:0 in die Pause gehst, ist das sicherlich auch nochmal eine andere Geschichte“, so die Kölner Cheftrainerin nach der Partie. In den Zweikämpfen hatten die Kölnerinnen ebenfalls oft das Nachsehen. Für Carlson lag der Grund, warum ihr Team zu Beginn nicht in die Partie gefunden hatte, jedoch woanders: „Es war kein physisches Problem, sondern eher ein Präzisionsproblem und vom Kopf her.“ Ihre Analyse fällt knallhart aus: „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen.“ Ihr Fazit für das Spiel ist ebenso kurz wie eindeutig: „Absolut verdienter Sieg für die Eintracht.“

In einigen Situationen konnten sich die Kölnerinnen nur mit einem Foul behelfen. Insgesamt fünf Spielerinnen sahen die Gelbe Karte. Für Carlson ist das in Ordnung: „Wir sind eine Mannschaft, die aggressiv spielt, aber ich glaube, es war trotzdem im Großen und Ganzen ein faires Spiel.“ Nach dem schwachen Saisonauftakt in Frankfurt geht es am kommenden Freitag im heimischen Franz-Kremer-Stadion gegen die Damen der TSG Hoffenheim. Mit den eigenen Fans im Rücken sollen die ersten Punkte der Saison her. Die Ziele für die restliche Spielzeit sind weiterhin klar: „Wir wollen die letzte Saison bestätigen und als etabliertes Bundesliga-Mitglied wahrgenommen werden.“


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Wie spielten die FC-Frauen gegen Frankfurt?

Die Frauen des 1. FC Köln verloren das erste Spiel der neuen Saison im Stadion am Brentaobad in Frankfurt 0:2.

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Anders als geplant: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonstart in Frankfurt 0:2

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Anders als geplant: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonstart in Frankfurt 0:2

Zum Saisonstart der Google Pixel Frauen-Bundesliga ist der 1. FC Köln nach Frankfurt gereist. Trotz vier Neuzugängen in der Kölner Startelf hat sich die Eintracht am Samstagvormittag aber als eine Nummer zu groß erwiesen. Die Mannschaft von Britta Carlson hat eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonauftakt im Stadion am Brentanobad gegen Frankfurt mit 0:2.

So hatte sich FC-Trainerin Britta Carlson den Start in die neue Spielzeit sicherlich nicht vorgestellt. Denn gegen Frankfurt fuhren die Fußballerinnen des 1. FC Köln die erste Niederlage ein.

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Die Vorfreude auf die neue Saison war bei den gut 3000 Zuschauern spürbar am Samstagmittag. Bei 20 Grad und einem leicht bewölkten Himmel war alles angerichtet. Mit Sophie Nachtigall, Beke Sterner, Kathy Hendrich und Seadis Heidarsdottir gaben vier Neuzugänge direkt ihr Startelfdebüt für den 1. FC Köln.

Holpriger Start

Nach einer sehr erfolgreichen Vorbereitung hatten die FC-Frauen zunächst Probleme, in die Partie zu finden. Kapitänin Marina Hegering hatte am Donnerstag bereits angesprochen, dass es in der neu formierten Abwehrreihe in den ersten Wochen noch zu Abstimmungsproblemen kommen kann. Dass es lediglich zwei Minuten dauerte, bis diese zum ersten Mal auftraten, war mit Sicherheit nicht geplant. Ein vermeintlich harmloser Ball führte zu Kommunikationsproblemen zwischen Schlussfrau Lisa Schmitz und Neuzugang Kathy Hendrich und konnte schließlich nur zur Ecke geklärt werden (2.). Bei einem Angriff der Eintracht kurz darauf fehlte die Zuordnung in der Kölner Hintermannschaft, sodass die Frankfurterin Larissa Mühlhaus erst durch eine beherzte Grätsche von Laura Vogt am Torschuss gehindert werden konnte (5.).

In der zwölften Minute passierte dann, was sich bereits angedeutet hatte. Nach einem tiefen Ball lief Laura Freigang alleine auf das Kölner Tor zu und schob die Kugel souverän an Schmitz vorbei zum 1:0 (12.). Auch im Anschluss folgte vom FC wenig. Die einzige nennenswerte Abschlusschance der Anfangsphase hatte Stürmerin Pauline Bremer. Nach einer Ecke kam sie am zweiten Pfosten frei zum Abschluss, setzte den Ball allerdings volley über das Tor (11.). Stattdessen war es immer wieder die Eintracht, die mit tiefen Bällen hinter die Kölner Dreierkette um Kathy Hendrich, Amelie Bohnen und Hegering spielte. Erst nach 20 Minuten wurde das Spiel ruhiger, auch wenn der FC weiterhin Probleme mit dem Tempo der Adlerinnen hatte und sich oft nur mit einem Foul zu helfen wusste.

Bohnen und Sophie Nachtigall sahen schon in der ersten Halbzeit die Gelbe Karte. Nachdem Lisa Schmitz kurz vor der Pause noch einmal stark gegen Freigang parierte (41.) und Mühlhaus nur den Pfosten traf (44.), schlug es erneut ein. Wieder einmal wurde die Kölner Abwehr überbrückt, Ereleta Memeti legte den Ball ab und Freigang war erneut zur Stelle und erzielte ihren zweiten Treffer der Saison (45.). Die Reaktion von Britta Carlson folgte nach der Pause. Bohnen blieb in der Kabine und mit der Einwechslung von Weronika Zawistowka, wurde auch das Projekt der Fünferkette beendet.

Kein Aufbäumen nach Jessen-Einwechslung

Die Defensive stand in Halbzeit zwei zunächst geordneter, offensiv blieben die Kölnerinnen allerdings weiterhin harmlos. Die Partie verlor an Schwung und plätscherte vor sich hin. Auch die Einwechslung von Sandra Jessen brachte nicht die gewünschte Wende. Die Kölner Toptorschützin der Vorsaison durfte für die letzten 25 Minuten ran. Sie blieb aber – so wie die gesamte Kölner Mannschaft – an diesem Tag blass.

Für das Team von Carlson hat die Partie in Frankfurt gezeigt, dass noch einiges zu tun ist. Am kommenden Freitag sind die Frauen der TSG Hoffenheim im Franz-Kremer-Stadion zum Heimauftakt zu Gast. Der nächste Härtetest und die Möglichkeit, Wiedergutmachung zu betreiben.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Hegering, Bohnen (Zawistowka 46.), Hendrich, Heiðarsdóttir (Leimenstoll 66.) – Feiersinger, Vogt (Zeller 76.), Nachtigall (Elsen 76.) – Andrade (Jessen 66.), Bremer. Gelbe Karte: Bohnen (30.), Nachtigall (40.), Heiðarsdóttir (53.), Hegering (57.), Leimenstoll (82.). Tore: 1:0 Freigang (12.), 2:0 Freigang (45.)


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Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

Alles wieder auf null: Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag (12 Uhr) bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison. Das Team von Britta Carlson will beweisen, dass das zurückliegende Rekord-Jahr kein Ausrutscher war.

Trainerin Britta Carlson sehnt den Pflichtspiel-Auftakt nach den Wochen der Vorbereitung herbei.

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37 Punkte und ein siebter Platz sorgten am Ende der vergangenen Saison für strahlende Gesichter am Geißbockheim. Die Kölnerinnen spielten das erfolgreichste Jahr ihrer Vereinsgeschichte und avancierten zu einer ernstzunehmenden Größe in der Bundesliga. Zugleich legte die Mannschaft von Britta Carlson damit natürlich auch die Messlatte für die Zukunft deutlich höher. Und ebendiese Zukunft beginnt am Samstagmittag. Die FC-Frauen treten zum Start in die neue Bundesliga-Saison bei Eintracht Frankfurt an. Und die Partie beim Champions-League-Aspiranten wird direkt eine erste Standort-Bestimmung, wo der FC in dieser Saison qualitativ einzuordnen sein wird.

“Die Vorfreude ist groß“

„Die Vorfreude ist groß“, sagte die FC-Trainerin im Gespräch mit come-on-fc.com, „wir haben ein schönes Auswärtsspiel mit einem starken Gegner. Nur ein Heimspiel wäre schöner gewesen.“ Trotz einer zufriedenstellenden Vorbereitung sei die Fahrt zum Brentanobad auch eine Reise ins Ungewisse: „Am ersten Spieltag ist man nie bei 100 Prozent.“ Der Gegner wird dem FC zweifelsohne zum Start alles abverlangen – und ist mutmaßlich noch etwas eingespielter als die Kölnerinnen. Die Eintracht hat bereits zwei Pflichtspiele in der Champions-League-Qualifikation absolviert und verfügt trotz eines größeren Umbruchs über viel Qualität und internationale Erfahrung. „Frankfurt ist eine Mannschaft, die sehr stark im Ballbesitz agiert, über Kurzpassspiel kommt, aber auch extrem gut umschalten kann“, analysierte Carlson den kommenden Gegner.

Dass die Frankfurterinnen zuletzt sogar den Vorjahresfinalisten der Champions League, Olympique Lyon, in einem Testspiel mit 2:1 bezwangen, unterstreiche die Herausforderung. Doch auch die Kölnerinnen reisen mit viel Selbstvertrauen nach Frankfurt. Auf das Rekordjahr folgte jüngst die Verpflichtung von Kathrin Hendrich. Damit trägt fortan erstmals eine aktive deutsche Nationalspielerin das FC-Trikot. Dieser Umstand beflügelt die Kölnerinnen noch weiter – und erhöht die sportliche Qualität im Kader.

“Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren“

Dennoch formulieren die Verantwortlichen bodenständige Ziele für die kommende Saison – und treten damit auch der Erwartungshaltung ein Stück weit entgegen, die sicherlich auch unter den FC-Fans herrschen dürfte: „Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren. Etablieren heißt zunächst einmal, das zu bestätigen, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben. Das wird schwer genug, weil alle Clubs investieren. Ich freue mich darauf, dass wir jetzt anders wahrgenommen werden”, skizzierte Carlson im Gespräch mit unserer Redaktion die Vorgabe für die neue Saison und nannte zugleich das nächste Entwicklungsziel: „Der nächste Schritt ist, die einzelnen Spielerinnen und somit auch das Team weiterzuentwickeln, noch dominanter und effizienter im eigenen Ballbesitz und Umschaltspiel zu werden.“

Personell gebe es vor dem Auftakt laut der Trainerin noch einige Fragezeichen. Sandra Jessen ist nach ihrer Verletzung wieder zurück und konnte im jüngsten Testspiel gegen Leuven bereits Einsatzminuten sammeln. Offen ist aber, ob es bei der Isländerin bereits für die Startelf reicht. Lisa Schmitz geht als aktuelle Nummer eins ins Rennen, weil Irina Fuchs nach ihrer Verletzung noch ausfällt. Definitiv fehlen werden Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi und Paula Hoppe. Marina Hegering wird den FC derweil weiterhin als Kapitänin aufs Spielfeld führen – und wird könnte mit Kathrin Hendrich die wohl erfahrenste Innenverteidigung der Bundesliga bilden. Carlson ließ aber offen, ob Hendrich direkt in Frankfurt starten wird und betonte: „Wir haben mit Elise Stenevik, Amelie Bohnen, Merle Hokamp und Celina Degen weitere richtig gute Innenverteidigerinnen.” Dennoch dürfte auf lange Sicht kein Weg an dem Duo Hegering/Hendrich vorbeiführen, wenn beide fit sind.

Und so startet der 1. FC Köln gut ausgerüstet in eine neue Reise ins Ungewisse. Die Ansprüche sind hoch, aber ebenso die Qualität. Eine weitere Rekord-Saison muss daher keineswegs nur Träumerei bleiben.


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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wann starten die Frauen des 1. C Köln in die Saison?

Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag um 12 Uhr bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison.

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Jessen feiert Comeback – FC-Frauen beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Leuven

Sandra Jessen feierte ihr Comeback (Foto: Christof Koepsel/Getty Images for DFB)
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Jessen feiert Comeback – FC-Frauen beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Leuven

Fünf Spiele, fünf Siege: Die FC-Frauen haben auch den letzten Test der Vorbereitung gewonnen. Beim 2:1 gegen den belgischen Verein OH Leuven überzeugte Köln über weite Strecken. Und noch eine weitere Nachricht sorgte für gute Laune beim 1. FC Köln: Sandra Jessen feiert ihr Comeback beim Testspielsieg.

Mit dem 2:1 gegen OH Leuven haben die Kölnerinnen auch das letzte Testspiel des Sommers für sich entschieden. Die Trainerin Britta Carlson war entsprechend zufrieden – auch wenn sie noch Verbesserungspotenzial sah.

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Der letzte Test ist gespielt, die Vorbereitung abgeschlossen – und der 1. FC Köln geht mit einem guten Gefühl in die neue Saison. Beim 2:1 gegen OH Leuven aus Belgien, das unlängst in die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation einzog, setzte die Mannschaft von Britta Carlson den erfolgreichen Schlusspunkt unter eine makellose Testspielserie. Fünf Partien, fünf Siege. Und neben dem Ergebnis gab es für die Kölnerinnen noch einen weiteren Grund zur Freude: Sandra Jessen feierte nach ihrer verletzungsbedingten Pause ihr Comeback.

„Guter Test zum Abschluss“

Für die Isländerin war die Partie gegen Leuven ein wichtiger Schritt zurück in den Wettkampf-Modus. Nach ihrer Pause ging es zunächst darum, wieder Spielminuten zu sammeln, Abläufe zurückzugewinnen und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln. Dass Jessen mit ihrem Joker-Einsatz in der Schlussviertelstunde nun wieder auf dem Platz stand, dürfte deshalb mindestens ebenso wichtig gewesen sein wie das Resultat.

„Das war ein guter Test für uns zum Abschluss der intensiven Vorbereitung“, bilanzierte Carlson anschließend. Die Trainerin sah einen verdienten Erfolg ihrer Mannschaft – und hätte sich sogar noch das eine oder andere Tor mehr gewünscht. „Ein verdienter Sieg, der eigentlich auch hätte höher ausfallen müssen.“ Vor allem mit dem Auftritt vor der Pause war Carlson sehr zufrieden: „Ich glaube, wir haben es sehr, sehr gut gemacht. Gerade in der ersten Halbzeit gab es sehr viel Klarheit in der Aktion“, sagte die Trainerin. Köln habe die eigenen Vorstellungen konsequent umgesetzt und den belgischen Gegner damit vor Probleme gestellt.

Gegner mit Champions-League-Niveau

Leuven war dabei keineswegs als bloßer Sparringspartner nach Köln gekommen. Für Carlson war es deshalb genau der richtige Gegner zum Abschluss der Vorbereitung. „Noch mal einen guten Gegner zum Schluss, der in der Champions League spielt“, ordnete sie die Bedeutung des Tests ein. Umso wertvoller sei es gewesen, gegen einen solchen Gegner „noch mal ein gutes Ergebnis“ eingefahren zu haben.

Dass die Kölnerinnen trotz der intensiven Vorbereitung bis zum Schluss mit hoher Konzentration auftraten, wertete Carlson ebenfalls positiv. „Ich bin sehr, sehr zufrieden, wie die Spielerinnen alle mitgezogen haben“, sagte sie. Entscheidend sei gewesen, dass die Mannschaft versucht habe, die Dinge umzusetzen, „die wir uns vorgenommen haben.“ Auch die Belastungssteuerung spielte im letzten Test eine wichtige Rolle. „Wir konnten auch mehreren Spielerinnen 90 Minuten geben, was ganz wichtig ist, glaube ich, im Hinblick auf das, was jetzt kommt nächste Woche“, erklärte die Trainerin.

Makellose Bilanz in der Vorbereitung

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings. Beim Gegentor in der zweiten Hälfte fehlte den Kölnerinnen aus Sicht der Trainerin die notwendige Klarheit. „Ein ärgerliches Tor in der zweiten Halbzeit, wo es an Klarheit gefehlt hat“, sagte Carlson. Der Kritikpunkt blieb jedoch eine Randnotiz in einer insgesamt überzeugenden Generalprobe. Denn die Zahlen der Vorbereitung sprechen eine deutliche Sprache: fünf Spiele, fünf Siege. Köln hat damit nicht nur Selbstvertrauen gesammelt, sondern auch gezeigt, dass die neuformierte Mannschaft die Ideen ihrer Trainerin zunehmend verinnerlicht. Der 2:1-Erfolg gegen Leuven bildete dabei einen gelungenen Abschluss einer intensiven Vorbereitung.

Und mittendrin: Sandra Jessen. Ihre Rückkehr verleiht dem ohnehin positiven Ausgang der Vorbereitung eine zusätzliche Note. Noch ist der Weg zurück nicht vollständig abgeschlossen. Doch mit jeder Spielminute dürfte die Isländerin ihrem Rhythmus näherkommen. Jetzt wird aus Vorbereitung wieder Ernst. Die Testspielserie ist Geschichte, die fünf Siege bleiben – und der FC nimmt das daraus gewonnene Selbstvertrauen mit in die kommende Woche. „Wir gehen jetzt mit einem guten Gefühl in die Woche rein“, sagte Carlson. Mehr konnte sich die Trainerin zum Abschluss der Vorbereitung kaum wünschen.

Mehr zu den FC-Frauen:
>> Sieg zum Abschluss des Trainingslagers
>> Der FC verpflichtet Kathrin Hendrich


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Bei klarem Sieg der FC-Frauen: Hendrich feiert FC-Debüt 

OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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Bei klarem Sieg der FC-Frauen: Hendrich feiert FC-Debüt 

Mit 5:1 entscheiden die Frauen des 1. FC Köln das Testspiel gegen den FC Twente für sich. Ein prominenter Neuzugang war dabei das erste Mal auf dem Platz: Kathrin Hendrich gibt ihr Debüt für den 1. FC Köln.

Kathrin Hendrich hat ihren ersten Einsatz im Trikot des 1. FC Köln absolviert. Beim 5:1 im Test gegen den FC Twente wurde die Nationalspielerin nach rund einer Stunde eingewechselt. Trainerin Britta Carlson ist von ihrem Neuzugang nicht nur sportlich überzeugt.

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Viel besser hätte der erste Auftritt von Kathrin Hendrich im Trikot des 1. FC Köln kaum laufen können. Zwar saß die 34-Jährige beim Testspiel gegen den niederländischen Spitzenklub FC Twente zunächst auf der Bank, doch nach rund einer Stunde durfte die neue Führungsspielerin erstmals für die Kölnerinnen auf den Platz. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden, der FC führte bereits deutlich. „Ich habe mich gefreut, dass ich heute schon einigen Minuten bekommen habe. Das hat echt sehr viel Spaß gemacht“, sagte Hendrich nach ihrem Debüt. Dass es am Ende ein klarer 5:1-Erfolg wurde, habe den gelungenen Einstand zusätzlich versüßt. „Natürlich ist es immer am schönsten, wenn man auch gewinnt. Heute war es sogar sehr deutlich. Ich finde, das war ein guter Test. Alle waren voll da und motiviert.“

Nur kurze Zeit zur Eingewöhnung

Für Hendrich sind es derzeit intensive erste Tage in Köln. Die Nationalspielerin ist erst spät in die Vorbereitung eingestiegen und hat bislang lediglich zweimal mit ihrer neuen Mannschaft trainiert. Dennoch habe sie sich schnell eingelebt: „Die Mädels sind alle supernett. Natürlich kannte ich auch viele schon. Das macht es dann auch einfacher.“ Auch die Trainerin Britta Carlson zeigte sich nach dem Spiel angetan von ihrem prominenten Neuzugang. Hendrich sei nicht nur sportlich eine Bereicherung. „Sie ist nicht nur spielerisch eine tolle Persönlichkeit, sondern auch als Mensch. Sie spielt seit Jahren auf Top-Niveau und tut der Mannschaft gut.“

Dass Hendrich erst zu einem relativ späten Zeitpunkt zur Mannschaft gestoßen ist, dürfte zunächst dennoch eine kleine Herausforderung darstellen. Während ihre neuen Mitspielerinnen bereits das Trainingslager absolviert und sich mit den Abläufen vertraut machen konnten, muss die erfahrene Verteidigerin einige Inhalte nun im Schnelldurchlauf aufnehmen. Aufgrund ihrer Erfahrung und Qualität dürfte dieser Rückstand allerdings schnell aufgeholt sein. Mittelfristig könnte sich damit eine äußerst routinierte Innenverteidigung beim FC herauskristallisieren. Gemeinsam mit Marina Hegering verfügt Hendrich über internationale Erfahrung auf höchstem Niveau. Sofern beide Spielerinnen fit seien, dürfte an diesem Duo kaum ein Weg vorbeiführen.

Gute Mannschaftsleistung gegen Twente

Dass Köln nicht nur individuell, sondern auch als Team bereits gut unterwegs ist, zeigte sich gegen Twente von Beginn an. Die FC-Frauen dominierten die Partie im Franz-Kremer-Stadion und gingen früh in Führung. Lydia Andrade traf bereits in der fünften Minute zum 1:0. Nachdem ein vermeintliches Eigentor der Niederländerinnen zuvor wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt worden war, legte Marina Hegering nach.

Die Innenverteidigerin staubte in der 18. Minute zum 2:0 ab, nachdem Twentes Torfrau eine Ecke von Elise Stenevik an die Latte gelenkt hatte. Noch vor der Pause erhöhte erneut Hegering per Kopf nach einer Flanke von Saedis Run Heidarsdottir auf 3:0. Zwar gelang Enschede anschließend der Anschlusstreffer, doch Sophie Nachtigall stellte noch vor dem Seitenwechsel den alten Abstand wieder her. Taylor Ziemer sorgte nach der Pause für den 5:1-Endstand.

Aufbruchstimmung – aber auch noch einiges an Arbeit

Carlson habe trotz des deutlichen Sieges keinen Anlass, bereits von einer fertigen Mannschaft zu sprechen. Zwei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt bei Eintracht Frankfurt sei sie „zum jetzigen Stand sehr zufrieden“. Gleichzeitig gebe es „noch viele Punkte, an denen wir arbeiten wollen“. Es sei „noch nicht alles perfekt“, und auch zum ersten Pflichtspiel werde noch nicht alles reibungslos funktionieren.

Mit Hendrich hat der 1. FC Köln übrigens nicht nur sportlich eine prominente Verstärkung verpflichtet. Die Nationalspielerin dürfte die ohnehin spürbare Aufbruchstimmung rund um die FC-Frauen weiter verstärken. Bereits mehrere Hundert Dauerkarten seien verkauft worden, teilte der Verein auf Nachfrage unserer Redaktion mit – mehr als in den vergangenen Jahren. Bis zum Ende des Vorverkaufs am Mittwoch könnten noch einige weitere Jahreskarten hinzukommen. Der FC will hoch hinaus. Bei Hendrichs Vertragsunterschrift ging es dafür sogar hoch hinaus auf den Kölner Dom. Nun soll es sportlich weiter nach oben gehen.


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Transfer-Coup der FC-Frauen: Nationalspielerin Kathrin Hendrich wechselt zum Geißbockheim

Kathrin Hendrich, Nationalspielerin (Foto: Matthias Hangst/Getty Images)
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Transfer-Coup der FC-Frauen: Nationalspielerin Kathrin Hendrich wechselt zum Geißbockheim

Die Vorzeichen hatten sich bereits am Mittwoch verdichtet sich, dass dem 1. FC Köln ein echter Transfer-Coup gelungen sein könnte. Ungewöhnlich früh machte es der FC dann auch offiziell. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Kathrin Hendrich. Schon im vergangenen Jahr hatte die Nationalspielerin in Köln trainiert.

Es ist ein spektakulärer Transfer für den 1. FC Köln: Mit Kathrin Hendrich kommt eine aktuelle deutsche Nationalspielerin ans Geißbockheim. Ein solcher Neuzugang ist ein Meisterwerk der Verantwortlichen um Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball beim FC, und Britta Carlson, Trainerin des Bundesliga-Kaders. Hendrich unterschreibt bis 2028.

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Und es ist ein Ausdruck der deutlich gestiegenen sportlichen Bedeutung des 1. FC Köln. Die Anzeichen für einen Transfer hatten sich bereits am Mittwoch verdichtet, denn da hatte bereits das Foto-Shooting rund um den Kölner Dom stattgefunden. Eine spektakuläre Bühne für einen spektakulären Transfer. Nun ist der Wechsel offiziell. „Mit Kathrin Hendrich haben wir erstmals in unserer Vereinsgeschichte eine aktuelle deutsche A-Nationalspielerin verpflichtet. Wir freuen uns sehr, dass sich Kathy für uns entschieden hat“, sagte Nicole Bender-Rummler. „Ihre sportlichen Qualitäten sind unbestritten und mit ihrer großen Erfahrung wird sie unserer Mannschaft auf und neben dem Platz enorm weiterhelfen. Trotz ihrer beeindruckenden Erfolge ist sie stets bodenständig geblieben und damit ein echtes Vorbild für junge Fußballerinnen. Wir sind überzeugt, dass sie sich bei uns schnell einleben und sich in unserem Team von Beginn an wohlfühlen wird.“

Großes Ziel vor Augen

Hendrich stand zwar noch bis Ende 2026 in den USA bei den Chicago Red Stars unter Vertrag, doch die 34-Jährige machte zuletzt keinen Hehl aus ihrer Unzufriedenheit ob der sportlichen Situation. So steht Chicago aktuell auf dem letzten Platz der US-Liga. Die Nationalspielerin hegte jedoch höhere Ambitionen – und hat persönlich auch ein großes Ziel vor Augen: Die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Dafür ist die Bundesliga die perfekte Bühne – und mit dem FC spielt Hendrich sicher in höheren Tabellen-Regionen als in den USA. Dafür muss die Nationalspielerin aber zweifellos deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen. In den USA verdiente Hendrich zuletzt dem Vernehmen nach ein Gehalt im deutlich sechsstelligen Bereich – eine Summe, die für den FC keinesfalls darstellbar wäre.

Allerdings kann der FC mit seinem Standort punkten. Hendrich, die im belgischen Eupen geboren wurde, verriet vor einiger Zeit, dass sie ihre Karriere gerne in Heimatnähe beenden würde. „Meine Vorfreude ist riesig, ich kann es kaum erwarten, für den 1. FC Köln zu spielen. Mein erster Eindruck ist sehr positiv und es gab ganz viele Gründe, mich für den FC zu entscheiden“, so die 34-Jährige. „Der FC ist ein toller Verein, ich habe verfolgt, wie sich der FC entwickelt und dass der Club gerade die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt hat. Meine neue Mannschaft hat eine schöne Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten und gleichzeitig noch viel Potenzial, um erfolgreich zu sein.“

Training im November 2025

Das Geißbockheim kennt Hendrich bereits: Im vergangenen November trainierte sie seinerzeit auf eigenen Wunsch beim FC mit, um sich für das Nations-League-Finale mit Deutschland gegen Spanien fitzuhalten. Mit der Trainerin Britta Carlson, der Torhüterin Lisa Schmitz und der Abwehr-Kollegin Marina Hegering hat der FC bereits drei alte Bekannte von Hendrich im Kader.

Das Kölner Stadion kennt Hendrich übrigens seit dem Juni auch schon: Deutschland gewann das Länderspiel gegen Norwegen mit 2:0 und qualifizierte sich damit für die WM in Brasilien. Hendrich stand die gesamten 90 Minuten auf dem Platz. “Köln, es war ein unvergesslicher Abend”, jubelte Hendrich danach auf Instagram. Fortan könnten noch viele weitere unvergessliche Momente in Köln hinzukommen.


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Sieg zum Abschluss: FC-Frauen beenden Trainingslager mit gutem Gefühl

Britta Carlson startet mit den FC-Frauen in die Vorbereitung
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Sieg zum Abschluss: FC-Frauen beenden Trainingslager mit gutem Gefühl

Die Frauen des 1. FC Köln haben ihr Trainingslager in Lautenbach mit einem 2:1-Erfolg gegen den Grasshopper Club Zürich abgeschlossen. 1. FC Köln: Positives Fazit nach Abschluss des Trainingslagers

Matchwinnerin Sophie Nachtigall traf erstmals für ihren neuen Verein und zog ebenso wie Trainerin Britta Carlson ein positives Fazit – auch wenn die FC-Coachin noch Verbesserungspotenzial ausgemacht hat.

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Der letzte Eindruck stimmt: Mit einem 2:1-(2:1)-Erfolg gegen den Schweizer Erstligisten Grasshopper Club Zürich haben die Fußballerinnen des 1. FC Köln ihr Trainingslager in Lautenbach erfolgreich beendet. Im Testspiel in Oberkirch zeigte die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson über weite Strecken eine ordentliche Leistung und belohnte sich mit einem Sieg, bevor es zurück in die Heimat ging. Besonders erfreulich verlief die Partie für Sommer-Neuzugang Sophie Nachtigall, die mit ihrem Treffer den Sieg perfekt machte.

Erstes Tor im FC-Trikot für Sophie Nachtigall

Zunächst hatte Lydia Andrade die Kölnerinnen in Führung gebracht, ehe Zürich zwischenzeitlich ausgleichen konnte. Noch vor dem Seitenwechsel stellte Nachtigall jedoch den Endstand her und durfte sich damit über ihr erstes Tor im FC-Trikot freuen. Nach dem Schlusspfiff war der Offensivspielerin die Erleichterung anzumerken. „Ich habe jetzt lange keine Tore geschossen, deswegen ist es besser, dass ich heute getroffen habe. Für mich selber und natürlich auch wichtig, weil wir jedes Testspiel gewinnen wollen.“ Trotz des positiven Ergebnisses habe die Partie den Spielerinnen noch einmal alles abverlangt. Das Trainingslager sei insgesamt äußerst intensiv gewesen, erklärte Nachtigall mit einem Lächeln: „Ich glaube, wir sind alle sehr platt. Es war schon sehr intensiv, nicht nur durch die Hitze, sondern auch durch die Intensität im Training die ganze Woche über.“

Carlson: „müssen wieder mehr Tore machen und effizienter werden.“

Auch die Trainerin Britta Carlson zeigte sich mit dem Auftritt ihrer Mannschaft zufrieden. Die FC-Coachin habe viele positive Ansätze gesehen, gleichzeitig aber deutlich gemacht, dass die Mannschaft bis zum Saisonstart noch an ihrer Chancenverwertung arbeiten müsse: „Wir müssen wieder mehr Tore machen und effizienter werden.“ Das Trainingslager selbst bewertete Carlson insgesamt als vollen Erfolg: „Es war eine sehr gute Woche unter guten Bedingungen. Das Wetter war ein bisschen unangenehm, es war sehr heiß. Aber wir haben das nicht zum Thema gemacht und die Spielerinnen haben im Training Gas gegeben.“

Auch Nachtigall zog nach den sieben Tagen im Schwarzwald ein positives Fazit: „Man hat gemerkt, dass wir die sieben Tage gut für uns genutzt haben und mehr in die Abläufe reingekommen sind und einfach die nächsten Schritte zusammen gemacht haben. Vieles, was wir trainiert haben, haben wir auch direkt umgesetzt und es hat auch geklappt.“ Für die 22-Jährige verlief nicht nur das Trainingslager erfolgreich. Auch die Eingewöhnung nach ihrem Wechsel vom SC Freiburg zum FC sei ihr leicht gefallen. Sie habe sich vom ersten Tag an wohlgefühlt und sei in der Mannschaft bestens aufgenommen worden: „Ich bin gut angekommen, fühle mich sehr wohl und habe Spaß, lache viel mit den Mädels und das bedeutet mir viel.“

Pflichtspielstart rückt näher

Nach der Rückreise steht für die Kölnerinnen am Samstag die Saisoneröffnung vor dem Rhein-Energie-Stadion auf dem Programm. „Das ist immer etwas Besonderes, wenn da so viele Menschen extra für den FC kommen”, betonte Carlson kurz vor der Abfahrt in die Heimat, „alle werden ein bisschen müde sein. Das geht unseren Männern genauso, wenn du eine Woche Trainingslager in den Knochen hast. Aber gerade für so etwas kann man sich immer sehr gut motivieren, dass es Spaß macht, den Fans auch etwas zurückzugeben und auf die Saison einzustimmen.“

Anschließend darf die Mannschaft einige Tage regenerieren, bevor am Mittwoch die finale Phase der Saisonvorbereitung beginnt. „Da freue ich mich auf jeden Fall drauf. Ein bisschen abschalten, kurz mal regenerieren und dann können wir wieder angreifen”, erklärte Nachtigall. Der Pflichtspielstart rückt damit immer näher: Am 22. August startet der 1. FC Köln mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt in die neue Bundesliga-Saison.