Abschied nach nur einem Jahr: Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln schon wieder

Zoe Hasenauer verlässt die FC-Frauen
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Abschied nach nur einem Jahr: Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln schon wieder

Es war nur ein kurzes Intermezzo, nach nur einer Spielzeit verabschiedet sich die US-Amerikanerin schon wieder aus Köln. Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln und wechselt nach Kanada.

Nachdem es im Sommer einen personellen Umbruch mit vielen neuen Gesichtern bei den FC-Frauen gab, gibt es nun noch einen späten Abschied. Der Verein gab am Sonntag den Abschied von Zoe Hasenauer bekannt.

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Der FC und Zoe Hasenauer gehen ab sofort getrennte Wege. Die Spielerin hat die Kölnerinnen verlassen und schließt sich dem AFC Toronto an. Damit endet ein kurzes Intermezzo in der Domstadt. Denn die 26-Jährige war erst im vergangenen Sommer nach Köln gekommen. Doch der Wechsel lief offenbar für beide Seiten nicht so wie erhofft. Hasenauer kam insgesamt nur auf neun Einsätze, spielte drei Mal von Beginn an. Die US-Amerikanerin kam aus Dänemark zum FC, spielte zuvor bei Odense. „Über die Ablösemodalitäten haben beide Clubs Stillschweigen vereinbart“, heißt es in der Meldung der Kölnerinnen. Die Ablöse dürfte sich aber in Grenzen halten.

Wechsel in die kanadische erste Liga

Vor ihrer Zeit in Dänemark spielte die 26-Jährige Collage Fußball, bevor dann der Wechsel in den Profibereich kam, nun also der schritt in die Northern Super League, die höchste kanadische Spielklasse. Die Kölner Fußballerinnen hatten am Samstag ihr Auswärtsspiel in Mainz verdient mit 4:0-Toren gewonnen. Hasenauer gehörte nicht zum Kader – und das trotz der zahlreichen Verletzungen, zu denen sich gegen die Rheinhessen auch noch Marina Hegering einreihte. Die Kapitänin der Geißböcke klagte über muskuläre Probleme und verzichtete auf einen Einsatz. Dennoch setzten sich die Geißböcke 4:0 durch und machten in der Tabelle einen großen Sprung. Für Hasenauer gibt es nun den Sprung über den großen Teich.

Theoretisch könnte die Spielerin schon am Abend zum ersten Einsatz kommen. Denn in Toronto wurde Hasenauer bereits am Samstag als „sofort spielberechtigt“ vorgestellt. „Ich freue mich riesig, nun beim AFC Toronto zu spielen und ein neues Fußballumfeld zu erleben“, sagte Hasenauer bei der Vorstellung. „Ich habe meine Zeit im Ausland sehr genossen und die verschiedenen Kulturen kennengelernt. Ich freue mich darauf, diese Erfahrungen nach Toronto einzubringen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen, die Mädels kennenzulernen und dem Team zum Erfolg zu verhelfen!“


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Verdienter Erfolg in Mainz: Frauen des 1. FC Köln trotzen Verletzungspech und setzen ein Ausrufezeichen

Vanessa Leimenstoll erzielte das 3:0 für den FC
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Verdienter Erfolg in Mainz: Frauen des 1. FC Köln trotzen Verletzungspech und setzen ein Ausrufezeichen

Die Fußballerinnen des FC sind ihrer Favoritenrolle am 3. Spieltag der Frauen-Bundesliga gerecht geworden und feierten den zweiten Saisonsieg. Die Frauen des 1. FC Köln bezwingen Mainz 4:0. Für die Mannschaft von Britta Carlson geht es damit ein Stück weit in der Tabelle nach oben.

Trotz der dünnen Personaldecke aufgrund zahlreicher Verletzungen haben die Frauen des FC den zweiten Saisonsieg in der Bundesliga eingefahren und springen damit vorerst auf den dritten Tabellenplatz.

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Wie berichtet musste FC-Trainerin Britta Carlson auf zahlreiche Spielerinnen beim Auswärtsspiel in Mainz verzichten. Und dennoch ließen die Kölner Frauen keinen Zweifel daran, wer der Favorit dieser Begegnung sein würde. Von Beginn an spielten nur die Kölnerinnen und erspielten sich dementsprechend auch ihre Chancen. Laura Feiersinger und Lydia Andrade hatten in den ersten Minuten bereits die Chance auf die Führung, vergaben aber noch. Auf der anderen Seite suchte Chiara Bouziane den Abschluss, scheiterte aber an Lisa Schmitz im Kölner Kasten. Taylor Ziemer machte es schließlich besser. Im klassischen Stile einer Mittelstürmerin traf die 28-Jährige mit einer starken Drehung in den Giebel. Der FC blieb weiter am Drücker, legte aber zunächst nicht nach. Erst wenige Minuten vor dem Seitenwechsel drehten die Kölner noch einmal auf. Nach einem Foulspiel an Andrade traf Sophie Nachtigall per Strafstoß zum 2:0 und nur wenige Minuten später erhöhte Vanessa Leimenstoll nach einem Eckball sogar auf den 3:0-Pausenstand.

Zawistowska trifft kurz vor Spielende

Nach dem Wechsel tat Mainz mehr fürs Spiel. Wohl auch, weil die Kölnerinnen die Rheinhessen nun nicht mehr so früh attackierten, nicht mehr so viel Risiko gehen mussten. Wirklich viel bekam die Kölner Keeperin aber auch weiterhin nicht zu tun. Aber auch die Geißböcke taten nicht mehr als nötig. Erst in der Schlussphase wurde der FC noch einmal zwingend. Die erst kurz zuvor eingewechselte Weronika Zawistowska wurde von Bremer geschickt und erhöhte auf 4:0. In den letzten Minuten passierte nichts mehr. Die Kölner Frauen setzten sich verdient durch und belegen aktuell den dritten Tabellenplatz. Allerdings stehen noch einige Spiele aus. Am kommenden Wochenende ist Union Berlin zu Gast in Köln.

1. FC Köln: Schmitz – Bohnen, Vogt, Gerhardt – Sterner (82. Zawistowska), Feiersinger, Elsen, Leimenstoll (62. Zeller) – Andrade (62. Jessen), Nachtigall (78. Bremer), Ziemer (78. Donhauser); Tore: 1:0 Ziemer (16.), 2:0 Nachtigall (41./FE), 3:0 Leimenstoll (45.), 4:0 Zawistowska (88.)


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    Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

    Die Frauen des 1. FC Köln
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    Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

    Trotz der ausgedünnten Personaldecke treten die Frauen des 1. FC Köln am Samstag (14 Uhr) als Favorit beim 1. FSV Mainz 05 an. Die Kölnerinnen wollen nach dem ersten Saisonsieg beim Aufsteiger direkt nachlegen und so mit einem guten Gefühl in einen richtungsweisenden September gehen.

    Mit Lydia Andrade hat derweil eine Leistungsträgerin ihren Vertrag verlängert.

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    Die FC-Frauen stehen vor einem Monat, der die Richtung für die laufende Saison vorgeben könnte. Die Kölnerinnen streben nach dem siebten Platz im Vorjahr ein weiteres Jahr im gesicherten Mittelfeld an und wollen idealerweise sogar noch etwas höher klettern. Der 1:0-Heimsieg gegen Hoffenheim war eine gute Basis, auf der in den kommenden Wochen aufgebaut werden kann – und muss. Der September dürfte schon Indizien liefern, ob die Kölnerinnen den gewachsenen Ansprüchen auch die entsprechenden Ergebnisse folgen lassen.

    “Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial“

    Das Auswärtsspiel am Samstag in Mainz ist zweifellos eine Pflichtaufgabe für den FC. Der Aufsteiger verlor die ersten beiden Saison-Spiele gegen Bremen (1:2) und in München (0:2). „Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial, der absolut ernst zu nehmen ist. Ihre zwei Niederlagen bisher waren knapp, gegen Bayern haben sie aufopferungsvoll gekämpft und auch extrem gut verteidigt – mit allem, was sie zur Verfügung haben. Darauf können wir uns am Samstag ebenfalls einstellen“, äußerte die Trainerin Britta Carlson mit Blick auf den kommenden Gegner und ergänzte:  „Man hat schon gesehen, dass es nicht einfach ist, gegen Mainz Tore zu erzielen. Sie haben ein gutes Umschaltspiel, sind variabel, greifen mal hoch an und stehen auch mal tiefer. Auf ihre schnellen Stürmerinnen, die immer wieder Tiefgang haben, müssen wir aufpassen.“

    Carlson richtete den Blick aber auch auf ihre eigene Mannschaft: „Wir müssen zudem unsere Stärken auf den Platz bringen und unser Spiel noch besser gestalten, gerade was die Aktionen mit dem Ball angeht. Der Sieg gegen Hoffenheim hat uns gutgetan, wir haben aber auch noch viele Themen, an denen wir weiter arbeiten müssen.“ Auf das Spiel in Mainz folgt das Heimspiel gegen Union Berlin. Auch hier ist der FC im eigenen Stadion sicherlich in der Favoritenrolle. Mit idealerweise sechs weiteren Punkten und dann insgesamt neun Zählern auf der Habenseite könnte der FC befreit zum „Bonusspiel“ in München fahren am 19. September. Zum Monatsabschluss folgt am 26. September noch das DFB-Pokal-Spiel bei Hertha BSC, wo der FC diesmal – anders als im Vorjahr – nicht bei einem Zweitligisten straucheln will, um den Traum vom Endspiel im eigenen Stadion aufrechtzuerhalten.

    Langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim

    Fernab dessen laufen bereits die langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim. Mit Lydia Andrade hat eine Leistungsträgerin ihren Vertrag beim FC vorzeitig bis Sommer 2028 verlängert. Die Schweizer Nationalspielerin „hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, über welche Qualitäten sie verfügt“, lobte Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, und schob hinterher: „Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns bleibt, und sind überzeugt davon, dass sie auch in Zukunft eine wichtige Rolle in unserer Offensive einnehmen wird.“

    Die Offensivspielerin kommentierte ihre Vertragsunterschrift: „Ich bin glücklich und dankbar für meinen neuen Vertrag und die Wertschätzung, die mir beim FC entgegengebracht wird. Ich habe in der Phase, in der es noch nicht so gut lief, weiter an mich geglaubt und für meine Einsatzzeiten gekämpft. Darauf bin ich sehr stolz und ich werde auch in Zukunft alles für meine Mannschaft und den FC geben.“ Idealerweise kann Andrade den Rückenwind der Vertragsverlängerung am Samstag in Mainz auf dem Platz in Tore ummünzen – und so dem FC helfen, eine weitere sorgenfreie Saison zu spielen und den höheren Ansprüchen gerecht zu werden.


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    Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

    OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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    Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

    Der erste Saisonsieg der Kölnerinnen wurde am Freitagabend von schlechten Nachrichten überschattet. Mit Kathrin Hendrich, Elise Stenevik und Saedis Heidarsdottir werden dem FC gleich drei Säulen der Defensive noch längere Zeit fehlen. Trainerin Britta Carlson gab sich jedoch entspannt. Die Frauen des 1. FC Köln plagen Verletzungssorgen.

    Eigentlich hätte beim 1. FC Köln alles wunderbar sein können nach dem 1:0-Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim. Das Team zeigte nach dem dürftigen Auftritt in Frankfurt eine starke Reaktion und verdiente sich den ersten Dreier. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab die Trainerin Britta Carlson auf Nachfrage jedoch ein bitteres Update zur Personalsituation. Mit Kathrin Hendrich wird der Star-Zugang des Sommers für unbestimmte Zeit ausfallen.

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    Die 34-Jährige stand beim Saisonauftakt in Frankfurt noch über die komplette Spielzeit auf dem Platz. Gegen Hoffenheim gehörte sie dagegen nicht zum Kader. Trainerin Britta Carlson erklärte nach der Partie: „Sie ist leider mit einer Verletzung aus Chicago zu uns gekommen, die sie jetzt leider wieder ein bisschen zurückgeworfen hat, obwohl wir gehofft haben, dass es besser wird.“ Wie lange Hendrich fehlen wird, konnte Carlson noch nicht sagen. Die Untersuchungen und die genaue Diagnose seien noch nicht abgeschlossen: „Da sind wir gerade erst in der Findung, wie lange das dauern wird, weil sie eine Problematik am Fuß hatte“, sagte die Trainerin.

    „Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“,

    Und Hendrich ist nicht das einzige Sorgenkind in der Kölner Defensive. Mit Elise Stenevik und nunmehr auch Saedis Heidarsdottir fehlen zwei weitere Spielerinnen, die als Stütze für die Abwehr vorgesehen waren. Bei Stenevik sei es „ein Problem der Syndesmose, die operiert wurde“, berichtete Carlson, „dann hast du eine längere Ausfallzeit. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sie so schnell zurückkommt.“ Heidarsdottir wiederum habe „einen knöchernen Ausriss von einem Band“, ergänzte die Trainerin. Auf Heidarsdottir, Stenevik und Hendrich bezogen konstatierte  Carlson: „Es ist mit einer längeren Ausfallzeit von allen dreien zu rechnen.“

    Trotz der Ausfälle sah die Kölner Trainerin am Freitagabend keinen Anlass, auf den letzten Drücker noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. „Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“, stellte Carlson klar. Der Kader sei groß genug, um die aktuelle Situation aufzufangen. Wie gut das funktionieren kann, zeigte sich bereits gegen Hoffenheim. Mit Celina Degen und Vanessa Leimenstoll rückten zwei Spielerinnen neu in die Abwehrkette und erhielten hinterher ein Lob ihrer Übungsleiterin. Auch Talente aus dem Nachwuchs könnten künftig wieder stärker eingebunden werden.

    Carlson setzt zudem auf die Vielseitigkeit ihrer Spielerinnen, die auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden könnten. Dies verschaffe ihr trotz der Ausfälle zusätzliche Möglichkeiten. „Ich vertraue den Spielerinnen, die wir jetzt hier haben“, machte die Trainerin deutlich. Gegen Hoffenheim wurde dieses Vertrauen schon einmal zurückgezahlt.


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    Beke Sterner schießt die Frauen des 1. FC Köln zum Heim-Sieg

    Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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    Beke Sterner schießt die Frauen des 1. FC Köln zum Heim-Sieg

    In der Schlussphase schwappte sogar die La Ola über die Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben ihr erstes Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison gegen die TSG Hoffenheim mit 1:0 (0:0) gewonnen. Beke Sterner war die Matchwinnerin. Mit dem Sieg trotzten die Kölnerinnen der Personalnot, denn gleich elf Spielerinnen standen nicht zur Verfügung.

    Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 0:2-Niederlage zum Saisonstart in Frankfurt auf drei Positionen: Celina Degen, Taylor Ziemer und Vanessa Leimenstoll ersetzten die verletzten Saedis Heidarsdottir und Kathrin Hendrich sowie die erkältete Sophie Nachtigall. Carlson musste mit Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi, Paula Hoppe, Elise Stenevik, Jil Schäfer und Merle Hokamp gleich auf acht weitere Spieler verletzungsbedingt verzichten.

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    Come-on-fc.com berichtet aus dem Franz-Kremer-Stadion

    Die Kölnerinnen starteten trotz des personellen Aderlasses zielstrebiger und bestimmender in die Partie. Pauline Bremer besaß, wie schon in Frankfurt, die frühe Chance zum Führungstreffer. Hoffenheims Torhüterin Laura Dick wehrte den platzierten Schuss der frei im Sechzehner stehenden Bremer allerdings mit einer starken Parade per Hand zur Ecke ab (11.). Auf der Gegenseite hatte der FC Glück, dass Lisa Schmitz aufmerksam war und den Schuss der ebenfalls frei im Sechzehner auftauchenden Marie Steiner per Fuß abwehren konnte (13.).

    Sterner erzielt den einzigen Treffer

    Die Gastgeberinnen blieben in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, setzten die TSG mit frühem Pressing in der Hoffenheimer Hälfte immer wieder unter Druck und erzwangen die Fehler im Aufbauspiel. Zwingende Torgefahr entwickelte sich dennoch bis zur Halbzeit nicht mehr. Die zweite Hälfte brauchte zunächst einige Anlaufzeit, doch dann durften die FC-Fans endlich jubeln. Celina Degen schickte Beke Sterner auf dem rechten Flügel. Der Sommer-Neuzugang aus Essen hob kurz den Kopf, um zu schauen, wo die Torhüterin steht. Es folgte ein Schlenzer von der Außenbahn über Laura Dick hinweg ins lange Eck zum 1:0 (56.).

    Der TSG fehlten danach zunächst die Ideen, um die Kölner Defensive zu überwinden. Als die Gäste jedoch einmal zielstrebig das Tempo anzogen, wurde es direkt gefährlich. Svenja Fölmli tauchte nach einer Hereingabe von der rechten Seite völlig frei am Fünfer auf, köpfte jedoch genau auf die FC-Torfrau Lisa Schmitz, die den Ausgleich verhindern konnte (73.). Beide Mannschaften lieferten sich in der Schlussphase ein offenes Duell, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr. Der Kölner Sieg war über die 90 Minuten betrachtet verdient.

    Für den 1. FC Köln geht es am Samstag der kommenden Woche beim Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 weiter. Das Spiel findet im Bruchweg-Stadion statt und wird um 14 Uhr angepfiffen.

    1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Degen, Bohnen, Hegering, Leimenstoll (83. Gerhardt) – Feiersinger, Vogt (76. Donhauser) – Bremer, Ziemer (66. Elsen) – Andrade (66. Jessen). Tore: 1:0 Sterner (56.). Zuschauer: 1850.


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    „Kenne ich nur als Gegnerin“: Kathrin Hendrich und die FC-Frauen fiebern Heim-Kulisse entgegen

    OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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    „Kenne ich nur als Gegnerin“: Kathrin Hendrich und die FC-Frauen fiebern Heim-Kulisse entgegen

    Die Fußballerinnen des 1. FC Köln stehen vor ihrem ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison. Am Freitagabend (18:30 Uhr) ist die TSG Hoffenheim zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Es ist das Duell der beiden Enttäuschten nach dem ersten Spieltag. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen die TSG Hoffenheim.

    Beim FC feiern mehrere Spielerinnen ihre Heim-Premiere, unter anderem Kathrin Hendrich und laufen das erste Mal Mit dem Geißbock auf dem Trikot im Franz-Kremer-Stadion auf.

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    Das Franz-Kremer-Stadion ist für sie natürlich bereits bekanntes Terrain: Kathrin Hendrich hat aus ihren Stationen in Frankfurt, München und Wolfsburg bereits einige Gastspiele am Geißbockheim hinter sich. Wenn am Freitagabend jedoch das Flutlicht angeht, wird die 34-Jährige erstmals aus der Heimkabine auf den Rasen treten und dort den Geißbock auf dem Trikot tragen. „Ich freue mich auf das erste Mal im FC-Trikot im Franz-Kremer-Stadion zu spielen, freue mich auf die Musik beim Aufwärmen und Einlaufen und die Atmosphäre“, verriet die deutsche Nationalspielerin vorab im Gespräch mit unserer Redaktion, „das kenne ich bisher nur als Gegnerin des FC. Ich mag die Karnevalsmusik sehr und hoffe, dass viele Zuschauer kommen werden. Von mir kommen auch einige Freunde und die Familie.“

    „Es war nicht der erwünschte Start“

    Für die Kölnerinnen geht es dabei darum, die Enttäuschung des ersten Spieltags abzuschütteln. Eine Niederlage in Frankfurt ist zwar kein Beinbruch, dennoch hatten die Kölnerinnen mehr erhofft. „Das erste Spiel ist eigentlich immer das schwierigste, weil man noch nicht so wirklich weiß, wo man steht. Wir haben es in der ersten Hälfte nicht geschafft, die Basics, auf die alles aufbaut, richtig auf den Platz zu bekommen“, blickte Hendrich zurück und mutmaßte: „Wenn uns das besser gelungen wäre, hätten wir es auch einem starken Gegner wie Frankfurt schwerer machen können. Es war nicht der erwünschte Start.“

    Hoffenheim reist jedoch ebenfalls nicht mit einer breiten Brust in die Domstadt. Die TSG verlor zum Auftakt zuhause gegen den Aufsteiger TSG Hoffenheim mit 1:2. Im Vorjahr gewann der FC gegen die Kraichgauerinnen zuhause mit 1:0. Pauline Bremer erzielte seinerzeit das späte Siegtor. Hendrich wird sehr wahrscheinlich auch gegen die TSG wieder gemeinsam mit der Kapitänin Marina Hegering in der Innenverteidigung spielen. Offen ist, ob die Trainerin Britta Carlson abermals mit einer Dreierkette starten wird wie in Frankfurt, als Amelie Bohnen zwischen dem routinierten Duo agierte. Vermutlich bilden Hendrich und Hegering diesmal jedoch eine Zweier-Abwehr. „Marina kenne ich natürlich seit vielen Jahren und ich weiß, wie sie sich auf dem Platz verhält – und andersrum genauso. Das hilft natürlich sehr“, äußerte Hendrich mit Blick auf die Konstellation in der Abwehr, betonte aber zugleich: „Wir haben auch noch andere Spielerinnen, es sind nicht nur Marina und ich.“

    Eine stabile Abwehr wird gerade gegen die TSG die Basis dafür sein, dass der FC im ersten Heimspiel etwas Zählbares einfährt. Und wenn die Kölnerinnen in der Offensive ihre Chancen besser nutzen als in Frankfurt, dann dürfte auch während der Partie Karnevalsmusik im Franz-Kremer-Stadion erklingen. Dann dürfte auch Kathrin Hendrich noch ein ganzes Stück mehr strahlen bei ihrem Heim-Einstand.


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    Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

    Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

    Wie spielten die FC-Frauen gegen Frankfurt?

    Die Frauen des 1. FC Köln verloren das erste Spiel der neuen Saison im Stadion am Brentaobad in Frankfurt 0:2.

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    „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

    Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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    „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

    Die Frauen des 1. FC Köln konnten am Samstagmittag die guten Ergebnisse der Vorbereitung nicht bestätigen. Gegen Eintracht Frankfurt mussten sich die Kölnerinnen mit 0:2 geschlagen geben. Gerade in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft immer wieder mit Lücken in der Defensive und Fehlern in der Absprache zu kämpfen. Trainerin Britta Carlson sprach im Nachgang über die Partie, die Integration der Neuzugänge und die Ziele für die restliche Saison. Das sagt Britta Carlson zur Niederlage der FC-Frauen gegen Frankfurt.

    Nach der historisch besten Bundesligasaison in der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln ist der Start in die Saison 2026/27 misslungen. Bei der 0:2-Auftaktniederlage im Frankfurter Stadion am Brentanobad überzeugte die Kölner Mannschaft weder offensiv noch defensiv.

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    In der Anfangsphase der Partie hatte insbesondere die neu formierte Fünferkette des FC mit Problemen in der Abstimmung zu kämpfen. Neben Marina Hegering und Amelie Bohnen standen mit Beke Sterner, Saedis Heidarsdottir und Nationalspielerin Kathy Hendrich drei Neuzugänge von Beginn an auf dem Rasen. Angesprochen auf Hendrich sagte Trainerin Carlson nach dem Spiel: „Wir sind total happy, dass sie zu uns gekommen ist. Man sieht aber sicherlich, dass sie noch ein bisschen wenig Spielpraxis hat.“ Auch Heidarsdottir braucht wohl noch Zeit, um in der Bundesliga anzukommen. Von ihren Qualitäten ist Carlson dennoch überzeugt. Dazu kam der Ausfall von Elise Stenevik, die während der Vorbereitung noch auf der linken Innenverteidigerposition gesetzt war, den Saisonstart verletzungsbedingt jedoch verpasste.

    „Wir sind da relativ variabel“

    In der Halbzeit reagierte Carlson auf die defensive Unordnung der ersten 45 Minuten. Eintracht-Stürmerin Laura Freigang hatte diese nach zwei tiefen Bällen hinter die Kölner Abwehr gleich doppelt ausnutzen können. Mit der Einwechslung von Offensivspielerin Weronika Zawistowska für Bohnen stellte die Trainerin auf eine Viererkette um. Für die Zukunft sollen weiterhin beide Formationen möglich sein. „Wir sind da relativ variabel und passen das dem Gegner und auch unserem eigenen Spiel an“, erklärte Carlson.

    Besonders von dem zweiten Frankfurter Treffer kurz vor der Halbzeit konnten sich die FC-Frauen nicht mehr erholen. „Wenn du mit einem 1:0 in die Pause gehst, ist das sicherlich auch nochmal eine andere Geschichte“, so die Kölner Cheftrainerin nach der Partie. In den Zweikämpfen hatten die Kölnerinnen ebenfalls oft das Nachsehen. Für Carlson lag der Grund, warum ihr Team zu Beginn nicht in die Partie gefunden hatte, jedoch woanders: „Es war kein physisches Problem, sondern eher ein Präzisionsproblem und vom Kopf her.“ Ihre Analyse fällt knallhart aus: „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen.“ Ihr Fazit für das Spiel ist ebenso kurz wie eindeutig: „Absolut verdienter Sieg für die Eintracht.“

    In einigen Situationen konnten sich die Kölnerinnen nur mit einem Foul behelfen. Insgesamt fünf Spielerinnen sahen die Gelbe Karte. Für Carlson ist das in Ordnung: „Wir sind eine Mannschaft, die aggressiv spielt, aber ich glaube, es war trotzdem im Großen und Ganzen ein faires Spiel.“ Nach dem schwachen Saisonauftakt in Frankfurt geht es am kommenden Freitag im heimischen Franz-Kremer-Stadion gegen die Damen der TSG Hoffenheim. Mit den eigenen Fans im Rücken sollen die ersten Punkte der Saison her. Die Ziele für die restliche Spielzeit sind weiterhin klar: „Wir wollen die letzte Saison bestätigen und als etabliertes Bundesliga-Mitglied wahrgenommen werden.“


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    Anders als geplant: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonstart in Frankfurt 0:2

    Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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    Anders als geplant: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonstart in Frankfurt 0:2

    Zum Saisonstart der Google Pixel Frauen-Bundesliga ist der 1. FC Köln nach Frankfurt gereist. Trotz vier Neuzugängen in der Kölner Startelf hat sich die Eintracht am Samstagvormittag aber als eine Nummer zu groß erwiesen. Die Mannschaft von Britta Carlson hat eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonauftakt im Stadion am Brentanobad gegen Frankfurt mit 0:2.

    So hatte sich FC-Trainerin Britta Carlson den Start in die neue Spielzeit sicherlich nicht vorgestellt. Denn gegen Frankfurt fuhren die Fußballerinnen des 1. FC Köln die erste Niederlage ein.

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    Come-on-fc.com berichtet aus dem Frankfurter Stadion am Brentanobad

    Die Vorfreude auf die neue Saison war bei den gut 3000 Zuschauern spürbar am Samstagmittag. Bei 20 Grad und einem leicht bewölkten Himmel war alles angerichtet. Mit Sophie Nachtigall, Beke Sterner, Kathy Hendrich und Seadis Heidarsdottir gaben vier Neuzugänge direkt ihr Startelfdebüt für den 1. FC Köln.

    Holpriger Start

    Nach einer sehr erfolgreichen Vorbereitung hatten die FC-Frauen zunächst Probleme, in die Partie zu finden. Kapitänin Marina Hegering hatte am Donnerstag bereits angesprochen, dass es in der neu formierten Abwehrreihe in den ersten Wochen noch zu Abstimmungsproblemen kommen kann. Dass es lediglich zwei Minuten dauerte, bis diese zum ersten Mal auftraten, war mit Sicherheit nicht geplant. Ein vermeintlich harmloser Ball führte zu Kommunikationsproblemen zwischen Schlussfrau Lisa Schmitz und Neuzugang Kathy Hendrich und konnte schließlich nur zur Ecke geklärt werden (2.). Bei einem Angriff der Eintracht kurz darauf fehlte die Zuordnung in der Kölner Hintermannschaft, sodass die Frankfurterin Larissa Mühlhaus erst durch eine beherzte Grätsche von Laura Vogt am Torschuss gehindert werden konnte (5.).

    In der zwölften Minute passierte dann, was sich bereits angedeutet hatte. Nach einem tiefen Ball lief Laura Freigang alleine auf das Kölner Tor zu und schob die Kugel souverän an Schmitz vorbei zum 1:0 (12.). Auch im Anschluss folgte vom FC wenig. Die einzige nennenswerte Abschlusschance der Anfangsphase hatte Stürmerin Pauline Bremer. Nach einer Ecke kam sie am zweiten Pfosten frei zum Abschluss, setzte den Ball allerdings volley über das Tor (11.). Stattdessen war es immer wieder die Eintracht, die mit tiefen Bällen hinter die Kölner Dreierkette um Kathy Hendrich, Amelie Bohnen und Hegering spielte. Erst nach 20 Minuten wurde das Spiel ruhiger, auch wenn der FC weiterhin Probleme mit dem Tempo der Adlerinnen hatte und sich oft nur mit einem Foul zu helfen wusste.

    Bohnen und Sophie Nachtigall sahen schon in der ersten Halbzeit die Gelbe Karte. Nachdem Lisa Schmitz kurz vor der Pause noch einmal stark gegen Freigang parierte (41.) und Mühlhaus nur den Pfosten traf (44.), schlug es erneut ein. Wieder einmal wurde die Kölner Abwehr überbrückt, Ereleta Memeti legte den Ball ab und Freigang war erneut zur Stelle und erzielte ihren zweiten Treffer der Saison (45.). Die Reaktion von Britta Carlson folgte nach der Pause. Bohnen blieb in der Kabine und mit der Einwechslung von Weronika Zawistowka, wurde auch das Projekt der Fünferkette beendet.

    Kein Aufbäumen nach Jessen-Einwechslung

    Die Defensive stand in Halbzeit zwei zunächst geordneter, offensiv blieben die Kölnerinnen allerdings weiterhin harmlos. Die Partie verlor an Schwung und plätscherte vor sich hin. Auch die Einwechslung von Sandra Jessen brachte nicht die gewünschte Wende. Die Kölner Toptorschützin der Vorsaison durfte für die letzten 25 Minuten ran. Sie blieb aber – so wie die gesamte Kölner Mannschaft – an diesem Tag blass.

    Für das Team von Carlson hat die Partie in Frankfurt gezeigt, dass noch einiges zu tun ist. Am kommenden Freitag sind die Frauen der TSG Hoffenheim im Franz-Kremer-Stadion zum Heimauftakt zu Gast. Der nächste Härtetest und die Möglichkeit, Wiedergutmachung zu betreiben.

    1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Hegering, Bohnen (Zawistowka 46.), Hendrich, Heiðarsdóttir (Leimenstoll 66.) – Feiersinger, Vogt (Zeller 76.), Nachtigall (Elsen 76.) – Andrade (Jessen 66.), Bremer. Gelbe Karte: Bohnen (30.), Nachtigall (40.), Heiðarsdóttir (53.), Hegering (57.), Leimenstoll (82.). Tore: 1:0 Freigang (12.), 2:0 Freigang (45.)


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    Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

    Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

    Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

    Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

    Wie spielten die FC-Frauen gegen Frankfurt?

    Die Frauen des 1. FC Köln verloren das erste Spiel der neuen Saison im Stadion am Brentaobad in Frankfurt 0:2.

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    Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

    Britta Carlson vom 1. FC Köln
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    Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

    Alles wieder auf null: Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag (12 Uhr) bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison. Das Team von Britta Carlson will beweisen, dass das zurückliegende Rekord-Jahr kein Ausrutscher war.

    Trainerin Britta Carlson sehnt den Pflichtspiel-Auftakt nach den Wochen der Vorbereitung herbei.

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    37 Punkte und ein siebter Platz sorgten am Ende der vergangenen Saison für strahlende Gesichter am Geißbockheim. Die Kölnerinnen spielten das erfolgreichste Jahr ihrer Vereinsgeschichte und avancierten zu einer ernstzunehmenden Größe in der Bundesliga. Zugleich legte die Mannschaft von Britta Carlson damit natürlich auch die Messlatte für die Zukunft deutlich höher. Und ebendiese Zukunft beginnt am Samstagmittag. Die FC-Frauen treten zum Start in die neue Bundesliga-Saison bei Eintracht Frankfurt an. Und die Partie beim Champions-League-Aspiranten wird direkt eine erste Standort-Bestimmung, wo der FC in dieser Saison qualitativ einzuordnen sein wird.

    “Die Vorfreude ist groß“

    „Die Vorfreude ist groß“, sagte die FC-Trainerin im Gespräch mit come-on-fc.com, „wir haben ein schönes Auswärtsspiel mit einem starken Gegner. Nur ein Heimspiel wäre schöner gewesen.“ Trotz einer zufriedenstellenden Vorbereitung sei die Fahrt zum Brentanobad auch eine Reise ins Ungewisse: „Am ersten Spieltag ist man nie bei 100 Prozent.“ Der Gegner wird dem FC zweifelsohne zum Start alles abverlangen – und ist mutmaßlich noch etwas eingespielter als die Kölnerinnen. Die Eintracht hat bereits zwei Pflichtspiele in der Champions-League-Qualifikation absolviert und verfügt trotz eines größeren Umbruchs über viel Qualität und internationale Erfahrung. „Frankfurt ist eine Mannschaft, die sehr stark im Ballbesitz agiert, über Kurzpassspiel kommt, aber auch extrem gut umschalten kann“, analysierte Carlson den kommenden Gegner.

    Dass die Frankfurterinnen zuletzt sogar den Vorjahresfinalisten der Champions League, Olympique Lyon, in einem Testspiel mit 2:1 bezwangen, unterstreiche die Herausforderung. Doch auch die Kölnerinnen reisen mit viel Selbstvertrauen nach Frankfurt. Auf das Rekordjahr folgte jüngst die Verpflichtung von Kathrin Hendrich. Damit trägt fortan erstmals eine aktive deutsche Nationalspielerin das FC-Trikot. Dieser Umstand beflügelt die Kölnerinnen noch weiter – und erhöht die sportliche Qualität im Kader.

    “Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren“

    Dennoch formulieren die Verantwortlichen bodenständige Ziele für die kommende Saison – und treten damit auch der Erwartungshaltung ein Stück weit entgegen, die sicherlich auch unter den FC-Fans herrschen dürfte: „Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren. Etablieren heißt zunächst einmal, das zu bestätigen, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben. Das wird schwer genug, weil alle Clubs investieren. Ich freue mich darauf, dass wir jetzt anders wahrgenommen werden”, skizzierte Carlson im Gespräch mit unserer Redaktion die Vorgabe für die neue Saison und nannte zugleich das nächste Entwicklungsziel: „Der nächste Schritt ist, die einzelnen Spielerinnen und somit auch das Team weiterzuentwickeln, noch dominanter und effizienter im eigenen Ballbesitz und Umschaltspiel zu werden.“

    Personell gebe es vor dem Auftakt laut der Trainerin noch einige Fragezeichen. Sandra Jessen ist nach ihrer Verletzung wieder zurück und konnte im jüngsten Testspiel gegen Leuven bereits Einsatzminuten sammeln. Offen ist aber, ob es bei der Isländerin bereits für die Startelf reicht. Lisa Schmitz geht als aktuelle Nummer eins ins Rennen, weil Irina Fuchs nach ihrer Verletzung noch ausfällt. Definitiv fehlen werden Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi und Paula Hoppe. Marina Hegering wird den FC derweil weiterhin als Kapitänin aufs Spielfeld führen – und wird könnte mit Kathrin Hendrich die wohl erfahrenste Innenverteidigung der Bundesliga bilden. Carlson ließ aber offen, ob Hendrich direkt in Frankfurt starten wird und betonte: „Wir haben mit Elise Stenevik, Amelie Bohnen, Merle Hokamp und Celina Degen weitere richtig gute Innenverteidigerinnen.” Dennoch dürfte auf lange Sicht kein Weg an dem Duo Hegering/Hendrich vorbeiführen, wenn beide fit sind.

    Und so startet der 1. FC Köln gut ausgerüstet in eine neue Reise ins Ungewisse. Die Ansprüche sind hoch, aber ebenso die Qualität. Eine weitere Rekord-Saison muss daher keineswegs nur Träumerei bleiben.


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    Wann starten die Frauen des 1. C Köln in die Saison?

    Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag um 12 Uhr bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison.

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    Jessen feiert Comeback – FC-Frauen beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Leuven

    Sandra Jessen feierte ihr Comeback (Foto: Christof Koepsel/Getty Images for DFB)
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    Jessen feiert Comeback – FC-Frauen beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Leuven

    Fünf Spiele, fünf Siege: Die FC-Frauen haben auch den letzten Test der Vorbereitung gewonnen. Beim 2:1 gegen den belgischen Verein OH Leuven überzeugte Köln über weite Strecken. Und noch eine weitere Nachricht sorgte für gute Laune beim 1. FC Köln: Sandra Jessen feiert ihr Comeback beim Testspielsieg.

    Mit dem 2:1 gegen OH Leuven haben die Kölnerinnen auch das letzte Testspiel des Sommers für sich entschieden. Die Trainerin Britta Carlson war entsprechend zufrieden – auch wenn sie noch Verbesserungspotenzial sah.

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    Der letzte Test ist gespielt, die Vorbereitung abgeschlossen – und der 1. FC Köln geht mit einem guten Gefühl in die neue Saison. Beim 2:1 gegen OH Leuven aus Belgien, das unlängst in die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation einzog, setzte die Mannschaft von Britta Carlson den erfolgreichen Schlusspunkt unter eine makellose Testspielserie. Fünf Partien, fünf Siege. Und neben dem Ergebnis gab es für die Kölnerinnen noch einen weiteren Grund zur Freude: Sandra Jessen feierte nach ihrer verletzungsbedingten Pause ihr Comeback.

    „Guter Test zum Abschluss“

    Für die Isländerin war die Partie gegen Leuven ein wichtiger Schritt zurück in den Wettkampf-Modus. Nach ihrer Pause ging es zunächst darum, wieder Spielminuten zu sammeln, Abläufe zurückzugewinnen und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln. Dass Jessen mit ihrem Joker-Einsatz in der Schlussviertelstunde nun wieder auf dem Platz stand, dürfte deshalb mindestens ebenso wichtig gewesen sein wie das Resultat.

    „Das war ein guter Test für uns zum Abschluss der intensiven Vorbereitung“, bilanzierte Carlson anschließend. Die Trainerin sah einen verdienten Erfolg ihrer Mannschaft – und hätte sich sogar noch das eine oder andere Tor mehr gewünscht. „Ein verdienter Sieg, der eigentlich auch hätte höher ausfallen müssen.“ Vor allem mit dem Auftritt vor der Pause war Carlson sehr zufrieden: „Ich glaube, wir haben es sehr, sehr gut gemacht. Gerade in der ersten Halbzeit gab es sehr viel Klarheit in der Aktion“, sagte die Trainerin. Köln habe die eigenen Vorstellungen konsequent umgesetzt und den belgischen Gegner damit vor Probleme gestellt.

    Gegner mit Champions-League-Niveau

    Leuven war dabei keineswegs als bloßer Sparringspartner nach Köln gekommen. Für Carlson war es deshalb genau der richtige Gegner zum Abschluss der Vorbereitung. „Noch mal einen guten Gegner zum Schluss, der in der Champions League spielt“, ordnete sie die Bedeutung des Tests ein. Umso wertvoller sei es gewesen, gegen einen solchen Gegner „noch mal ein gutes Ergebnis“ eingefahren zu haben.

    Dass die Kölnerinnen trotz der intensiven Vorbereitung bis zum Schluss mit hoher Konzentration auftraten, wertete Carlson ebenfalls positiv. „Ich bin sehr, sehr zufrieden, wie die Spielerinnen alle mitgezogen haben“, sagte sie. Entscheidend sei gewesen, dass die Mannschaft versucht habe, die Dinge umzusetzen, „die wir uns vorgenommen haben.“ Auch die Belastungssteuerung spielte im letzten Test eine wichtige Rolle. „Wir konnten auch mehreren Spielerinnen 90 Minuten geben, was ganz wichtig ist, glaube ich, im Hinblick auf das, was jetzt kommt nächste Woche“, erklärte die Trainerin.

    Makellose Bilanz in der Vorbereitung

    Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings. Beim Gegentor in der zweiten Hälfte fehlte den Kölnerinnen aus Sicht der Trainerin die notwendige Klarheit. „Ein ärgerliches Tor in der zweiten Halbzeit, wo es an Klarheit gefehlt hat“, sagte Carlson. Der Kritikpunkt blieb jedoch eine Randnotiz in einer insgesamt überzeugenden Generalprobe. Denn die Zahlen der Vorbereitung sprechen eine deutliche Sprache: fünf Spiele, fünf Siege. Köln hat damit nicht nur Selbstvertrauen gesammelt, sondern auch gezeigt, dass die neuformierte Mannschaft die Ideen ihrer Trainerin zunehmend verinnerlicht. Der 2:1-Erfolg gegen Leuven bildete dabei einen gelungenen Abschluss einer intensiven Vorbereitung.

    Und mittendrin: Sandra Jessen. Ihre Rückkehr verleiht dem ohnehin positiven Ausgang der Vorbereitung eine zusätzliche Note. Noch ist der Weg zurück nicht vollständig abgeschlossen. Doch mit jeder Spielminute dürfte die Isländerin ihrem Rhythmus näherkommen. Jetzt wird aus Vorbereitung wieder Ernst. Die Testspielserie ist Geschichte, die fünf Siege bleiben – und der FC nimmt das daraus gewonnene Selbstvertrauen mit in die kommende Woche. „Wir gehen jetzt mit einem guten Gefühl in die Woche rein“, sagte Carlson. Mehr konnte sich die Trainerin zum Abschluss der Vorbereitung kaum wünschen.

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