Offiziell: Fynn Schenten unterschreibt beim 1. FC Köln bis 2030
Simon Bartsch
Es hatte sich bereits am Nachmittag angekündigt, nun ist es vom Verein auch offiziell bestätigt: Fynn Schenten bleibt beim 1. FC Köln. Das gab der Club am Nachmittag bekannt.
Der FC hat ein Talent langfristig an den Verein gebunden. Der 18-Jährige unterschreibt einen Vertrag bei 2030 beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Berg zur Vertragsverlängerung von Fynn Schenten.
1. FC Köln vs. Bayern München, 17. Spieltag, Fynn Schenten (1. FC Köln), Bild: Herbert Bucco
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Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da verfiel Lukas Kwasniok in eine große Schwärmerei. Der Kölner Coach sprach in höchsten Tönen von einem seiner „Jungdachse“. Fynn Schenten bringe genau die Körperlichkeit mit, die er sich vorstelle, so der damalige Tenor. Nun werden die Kölner offenbar noch lange Spaß an dem Angreifer haben. Fynn Schenten hat einen Vertrag bei den Geißböcken bis 2030 unterschrieben. Seit zehn Jahren ist das Talent beim FC. „Fynn steht für einen mustergültigen Weg. Er ist am Geißbockheim groß geworden und hat mit starken Leistungen in der U19 auf sich aufmerksam gemacht. Als Belohnung durfte er vor der Winterpause bei den Profis mittrainieren und konnte sich dabei für das Trainingslager empfehlen“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor des 1. FC Köln. „Er hat sich sehr gut präsentiert und in der Folge erste Erfahrungen in der Bundesliga gesammelt. Wir trauen ihm zu, sich langfristig auf diesem Niveau zu etablieren und wollen ihn auf diesem Weg begleiten“.
„Es ist eine große Ehre“
Der Youngster hatte in den vergangenen Wochen bereits sein Profidebüt gefeiert. „Bevor ich nach Köln gekommen bin, habe ich nur ein paar Monate bei mir im Dorf Fußball gespielt, deshalb ist der FC mein Heimatverein. Sowohl als Spieler als auch als Zuschauer durfte ich hier schon richtig coole Ereignisse miterleben, auf die ich stolz bin“, sagte Fynn Schenten. „Am Tag der Deutschen U19-Meisterschaft noch im Stadion den Aufstieg der Profis zu feiern, das war unvergesslich. Es ist eine große Ehre, aber auch eine Verantwortung für mich, jetzt hier meinen ersten Profi-Vertrag zu unterschreiben – denn jetzt geht es weiter, es gibt neue Ziele, für die ich hart arbeiten werde.“
Für die kommenden Jahre geht das Talent nun auf Torejagd für den FC.
Wichtiges Zeichen: Fynn Schenten verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln
Simon Bartsch
Der FC sendet ein wichtiges Zeichen für die Zukunft: Fynn Schenten verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln. Der 18-Jährige hatte in diesem Jahr sein Debüt bei den Profis gegeben.
In der vergangenen Woche liefen noch die Gespräche, nun scheint es eine Einigung zu geben. Der FC bindet eins seiner großen Talente langfristig an den Verein.
Fynn Schenten bleibt beim 1. FC Köln
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Es dürften gerade besonders aufregende Tage für Fynn Schenten bei den Geißböcken sein. Zu Beginn des Jahres feierte der 18-Jährige sein Profidebüt beim FC, der Stürmer spielte unter anderem vor vollem Haus gegen die Bayern und in der kommenden Woche steht ein U19-Spiel in der Youth League und auch das vor ausverkauften Rängen im Kölner Stadion an. Nun aber kommt noch ein weiterer aufregender Baustein dazu. Fynn Schenten hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert. Einen entsprechenden Bericht des „Express“ kann come-on-fc.com bestätigen. Wie die Redaktion erfahren hat, wird der Stürmer langfristig bei den Geißböcken bleiben. Der Vertrag soll bis 2030 gelten.
Wichtiges Zeichen an den Nachwuchs
Der 18-Jährige machte seine ersten Schritte beim SV Wachtberg in der Nähe von Bonn, bevor er als Achtjähriger zum FC wechselte. Dort durchlief der Stürmer zahlreiche Juniorenstationen, bevor er dann kurz vor Weihnachten erstmals in den Kölner Profi-Kader berufen wurde. Gegen Heidenheim stand der Youngster dann direkt in der Startelf. FC-Trainer Lukas Kwasniok hält große Stücke auf den Stürmer, wird nicht müde, Schenten zu loben. „Er ist es ein Spieler, der von Beginn an auflaufen kann, weil er erst mal abarbeitet und sich nicht nur auf die offensiven Qualitäten verlässt, die ihn aber insgesamt zu einem sehr interessanten Spieler machen“, hatte der Coach Mitte Januar gelobt.
So ist der Youngster auch für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg wieder eine Option. Allerdings weisen die Kölner Verantwortlichen auch immer wieder daraufhin, dass die Youngster ihre Zeit bei ihren Nachwuchsmannschaften benötigen. Der Tenor: Lieber 90 Minuten beim Nachwuchs, als 80 Minuten bei den Profis auf der Bank.
Die Vertragsunterschrift ist ein wichtiges Zeichen. In den vergangenen Jahren mussten sich die FC-Bosse immer wieder den Verlust von Talenten vorwerfen lassen – zum Teil eben auch ablösefrei oder unter Wert. So verließ erst im vergangenen Sommer mit Justin von der Hitz ein junges Talent die Kölner Richtung Nürnberg. Schentens Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen. Dem Youngster hat man nun anscheinend die richtige Perspektive aufgezeigt. Wie berichtet, liefen in den vergangenen Wochen die Vertragsgespräche. Die Zeichen standen nach Informationen von come-on-fc.com wohl schon länger auf Verlängerung.
Die Talente des 1. FC Köln: Ein Balanceakt zwischen Perspektive zeigen und Entwicklung lancieren
Simon Bartsch
Fynn Schenten feierte in diesem Winter sein Profi-Debüt bei den Geißböcken. Das hat sich der Youngster verdient. Doch es geht sicherlich auch darum, dem Talent einen Weg für die Zukunft aufzuzeigen beim 1. FC Köln: Wie ist der Plan mit Talent Fynn Schenten?
Drei Spiele in 2026, drei Einsätze bei den Profis – für Fynn Schenten läuft es dieser Tage. Der Youngster wird sicherlich auch wieder beim Nachwuchs zum Einsatz kommen. Denn der Fokus soll auch weiterhin auf der Entwicklung der Talente liegen beim 1. FC Köln: Wie ist der Plan mit Talent Fynn Schenten?
Erste Schritte im Profikader: Youssoupha Niang und Fynn Schenten
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Am Ende waren es drei Ballkontakte, die Fynn Schenten am Sonntagnachmittag vorzuweisen hatte, darunter aber auch ein Torabschluss. Der 18-Jährige war gegen Freiburg in der Schlussphase eingewechselt worden, hatte gegen die Mannschaft von Julian Schuster keinen großen Impact mehr und unterstrich dennoch einmal mehr den Eindruck, einer der Gewinner des Winters zu sein. Denn der Stürmer kam gegen Freiburg bereits zum dritten Mal bei den Profis zum Einsatz, hat sogar Spieler wie Florian Kainz aus dem Kader verdrängt. Das wird sicherlich nicht so bleiben. Lukas Kwasniok hatte unter der Woche erklärt, dass man bei den Youngstern schaue, welche Schritte die richtigen seien. Es geht um die richtige Belastungssteuerung, aber auch um Einsatzzeit, die für die Entwicklung wichtig sei.
Telle nicht mit Spielzeit und Perspektive zufrieden
Ganz sicher geht es bei Spielern wie Schenten aber auch darum, den „Jungdachsen“ eine Perspektive beim FC aufzuzeigen. Ein Kritikpunkt vergangener Talente, die mittlerweile das Weite gesucht haben. Justin Diehl, Marvin von der Hitz, Pierre Nadjombe, Meiko Wäschenbach – die Liste der jungen Spieler ist lang und mehrfach waberten mögliche Gründe wie eine mangelnde Perspektive oder eine fehlende Wertschätzung um den Weggang mit. Zuletzt verließ mit Neo Telle ein Innenverteidiger die Geißböcke, der in der vergangenen Spielzeit sein Profidebüt unter Gerhard Struber gegeben hatte. In dieser Saison noch nicht einmal in der U21 zum Stamm gehörte. „Im letzten halben Jahr kam ich kaum auf regelmäßige Spielzeiten. Gerade in der Schlussphase war ich damit nicht mehr zufrieden, ebenso wenig mit der Perspektive, die mir geboten wurde“, sagte Telle dieser Tage der „Kölnischen Rundschau.“
Die Kritik hielt sich in dem Fall in Grenzen, obwohl in der jüngeren Vergangenheit oft von einer Talenteflucht die Rede war. Sicherlich ein Begriff, der durch den schmerzhaften Abgang von Florian Wirtz noch einmal eine andere Fallhöhe erreicht. Dabei ist eine fehlende Perspektive eben die Perspektive der Abwandernden. Beim Club dürfte die Sprachweise eine andere sein. Die jungen Spieler sollen behutsam aufgebaut werden. Lieber 90 Minuten Spielpraxis beim Nachwuchs, als 85 Minuten Bank bei den Profis. Mitunter könnte die Erwartungshaltung der Shootingstars, vielleicht auch die der Berater eine andere sein. Dass der Sprung eben dann doch nicht so einfach ist, zeigen eben Beispiele wie das von von der Hitz, der auf sein Debüt beim Club noch wartet.
Verhandlungen offen
Fynn Schenten soll unbedingt gehalten werden. Der Vertrag des 18-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus, dann könnte das Talent ablösefrei gehen. Doch die Verhandlungen sollen laufen und nach Informationen von come-on-fc.com stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Youngster in Köln bleibt – zumindest soll alles offen sein. Die drei Einsätze bei den Profis sind bereits ein deutliches Zeichen, dass es eine Perspektive gibt. Die wird auch Lukas Kwasniok nicht müde zu betonen. Doch der Kölner Coach mahnt auch, dass es eben nicht zu schnell gehen darf. Schenten wird seine Chancen bei den Profis bekommen, sich aber auch beim Nachwuchs weiter austoben sollen. Und das klappt offensichtlich ja auch gut: 15 Treffer in 18 Junioren-Spielen sind eine deutliche Sprache. Und offenbar ein deutliches Zeichen wert, welche Perspektive es für den Youngster gibt.
„Wir haben das alles auf dem Schirm. Es geht auch darum, wie die Jungs zu Einsatzzeiten kommen in den nächsten zwei, drei Wochen. Priorität eins ist dabei natürlich, wie sie uns helfen. Aber wenn sie dauerhaft bei den Profis nur vierminütige Einsätze haben, werden sie sich nicht entwickeln“, sagte Lukas Kwasniok vergangene Woche auf Nachfrage von come-on-fc.com. Unterm Strich bleibt es aber ein Balanceakt, den der FC bei der Entwicklung und der Perspektive der Youngster gehen muss.
Der Kader füllt sich beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Youssoupha Niang und Fynn Schenten?
Simon Bartsch
Schon im Sommer schielte der Stürmer auf einen Kaderplatz bei den Profis. Doch eine Verletzung warf den Angreifer zurück. Mittlerweile gab es das Debüt. Und noch ein Youngster überzeugt beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Youssoupha Niang und Fynn Schenten.
Die Youngster sind wohl auch Gewinner des Trainingslagers in La Nucia. Zumindest eröffnen sie weitere Möglichkeiten beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Youssoupha Niang und Fynn Schenten.
Youssoupha Niang und Fynn Schenten vom 1. FC Köln
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Als Lukas Kwasniok Anfang des Jahres nach der ersten Einheit des Jahres 2026 über seine Eindrücke berichtete, da sprach der Trainer seine „fünf Jungdachse“ an, die sich im Trainingslager bei den Profis zeigen sollten. Vor allem in der Offensive wären ein paar spannende Jungs dabei, so der Tenor. Dabei ist dem Coach ein sechster Jungdachs vielleicht durchgegangen. Ein Jungdachs, der gefühlt als so etwas wie ein weiterer Neuzugang empfunden werden kann – natürlich als Perspektivspieler. Denn Youssoupha Niang zählte der Kölner Coach nicht mit auf. Dabei scheint gerade der Angreifer nun seine Chance wahrnehmen zu wollen. Niang fiel schon im vergangenen Trainingslager der Profis besonderes aus. Sowohl Thomas Kessler als auch Kwasniok lobten den Angreifer damals. Ein Kaderplatz schien durchaus im Bereich des Möglichen.
„Das war keine grundsätzliche Entscheidung“
Doch noch im Trainingslager in Bad Waltersdorf verletzte sich der Offensivspieler, musste frühzeitig die Heimreise antreten. Für Niang „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte“, sagte Kessler anschließend. Zwar kämpfte sich das Kölner Eigengewächs wieder zurück, verletzte sich dann aber im Herbst erneut und kam in dieser Saison noch nicht einmal zum Einsatz. Etwas überraschend trat Niang dann die Reise nach La Nucia an. Zwei Wochen später ist der 19-Jährige um ein Profi-Debüt reicher. Niang kam sowohl gegen den 1. FC Heidenheim als auch gegen den FC Bayern München für ein paar wenige Minuten noch zum Einsatz. Und da Kwasniok seinen Jungdachsen offenbar nun Chancen einräumen will, besteht durchaus die Chance auf mehr.
Am vergangenen Wochenende lief der Offensivspieler allerdings bei der U21 auf. Diese testete gegen den HSC Hannover und gewann 4:3. Ob der Angreifer also erst einmal wieder für den Nachwuchs ran muss, scheint offen, kann aber durchaus sein. Denn Lukas Kwasniok hatte vor der Winterpause erklärt, dass es dem Nachwuchs durchaus besser tun würde, Minuten auf dem Platz beim Nachwuchs als auf der Bank bei den Profis zu sammeln. Ein Gradmesser war der Einsatz nicht. „Das war, um mal Spielzeit für 45 Minuten zu bekommen, aber das war keine grundsätzliche Entscheidung“, sagte FC-Coach Evangelos Sbonias und ergänzte. „Er ist in einem Top-Zustand, da sind wir froh drüber. Jetzt geht es darum, Spielzeit zu generieren, um in einen gewissen Rhythmus reinzukommen. Der fehlt ihm noch und das ist das, was wir ihm gewährleisten müssen, damit er dann auf seine 100 Prozent kommt.“
Spieler sollen „sukzessive aufgebaut“ werden
Dass der Angreifer weiß, wo das Tor steht, hat er mit seinen 28 Treffern in den 44 Spielen für den FC-Nachwuchs auf jeden Fall bewiesen. Das gilt aber auch für Fynn Schenten, der bei der U19 schon für Furore gesorgt und ebenfalls sein Profidebüt gegeben hat. Und beide Offensivspieler befinden sich auch weiterhin in Sichtweite des Profikaders. „Ich bin glücklich, dass wir mit einem Fynn, mit einem Youss zwei junge Spieler in der Hinterhand haben, die eine gewisse Körperlichkeit mitbringen können“, sagte Kwasniok. Man müsse nun schauen, wie man mit den Jungs nun „sukzessive aufbauen“ werde.
Doch obwohl sich der Kader mit einigen Rückkehrern Woche für Woche füllt und der Nachwuchs ebenfalls wieder startet, bleiben die Spieler auch bei den Profis aktuell weiterhin eine Option – auch für Freiburg. „Einer von beiden fährt auf jeden Fall mit und beim Zweiten müssen wir jetzt einfach schauen“, sagte der Trainer. „Es geht ja nicht immer nur um ein Spiel, sondern auch um die Frage, wie die Jungs zu Einsatzzeiten in den nächsten zwei, drei Wochen kommen.“ Gleichzeitig erklärte der Coach aber auch, dass es weiterhin darauf ankomme, den „Jungs“ genügend Spielzeit zu ermöglichen. „Denn nur dann werden sie sich entwickeln“, so Kwansiok. Aber: „Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir beide mitnehmen.“
Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026
Daniel Mertens
Er ist der Überflieger der FC-Akademie in der laufenden Saison: Fynn Schenten schoss sich mit seinen Toren in der U19 in den Fokus von Profi-Trainer Lukas Kwasniok. Der 18-Jährige dürfte in der Rückrunde Spielpraxis in der U21 sammeln. Vielleicht geht auch mehr beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?
Wie es ab Sommer mit dem Talent weitergeht, ist aktuell noch offen – am Geißbockheim hoffen alle auf eine Verlängerung des auflaufenden Vertrags beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?
Fynn Schenten vom 1. FC Köln
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Das Youth-League-Rückspiel der U19 beim FC Midtjylland war die vorerst letzte große Bühne für Fynn Schenten. Der Stürmer sicherte mit seinem Doppelpack beim 4:1-Erfolg das Weiterkommen fast im Alleingang. Der 18-Jährige traf in allen vier Europapokal-Spielen der FC-Talente, netzte in dieser Saison wettbewerbsübergreifend in 18 Einsätzen 15 Mal. Eine Quote, die durchaus an Erling Haaland erinnern lässt.
Fynn Schenten zieht Aufmerksamkeit auf sich
Wenn sich ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs derart in den Fokus spielt, wird natürlich auch der Profi-Trainer Lukas Kwasniok auf ein solches Juwel aufmerksam. Der Lohn: Schenten durfte in der vergangenen Woche mit den FC-Profis trainieren, stand letztlich sogar im Aufgebot gegen Union Berlin. Die Bundesliga-Premiere musste aber noch warten, zum Einsatz kam das Talent vorerst noch nicht. Die schnelle Beförderung Schentens hat jedoch nicht nur einen belohnenden Charakter. Die Verantwortlichen am Geißbockheim hoffen sicher auch, dem Talent einen Verbleib beim FC damit schmackhaft gemacht zu haben. Denn Schentens Vertrag läuft nach dieser Saison aus – und insbesondere mit seinen Youth-League-Auftritten dürfte sich der Stürmer in die Notizbücher so manches Branchen-Riesen gespielt haben.
Eins steht auf jeden Fall fest: Schenten wird die U19 im Sommer auf jeden Fall verlassen, gehört er doch dem älteren Jahrgang an. Bei solchen Spielern ist es in den vergangenen Jahren Usus, dass sie in der Rückrunde bereits Spielpraxis bei der U21 in der Regionalliga West sammeln. Das dürfte auch bei dem Angreifer der Fall sein, wie unlängst der Trainer Evangelos Sbonias zumindest zwischen den Zeilen durchblicken ließ: „Wir werden diese Dinge mit den betroffenen Spielern zunächst intern thematisieren. Mir ist es deswegen wichtig, die Reihenfolge einzuhalten und es zuerst mit den Jungs zu besprechen. Klar ist natürlich, dass Fynn eine super Quote hat in der U19. Als jemand aus dem älteren Jahrgang ist er natürlich auch bei uns im Fokus.“
„Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird“
Sbonias konstatierte kurz vor Weihnachten aber auch: „Aktuell haben wir aber noch mit niemandem gesprochen, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen.“ Mit Einsätzen ausschließlich in der U19 in der Rückrunde dürfte der FC jedoch kaum Chancen auf eine Vertragsverlängerung haben. Schenten, der neben der deutschen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, kam 2016 vom SV Wachtberg ans Geißbockheim, durchlief seither die FC-Akademie und feierte im Frühjahr dieses Jahres mit der U19 die deutsche Meisterschaft. Die Youth League ist nun die nächste Entwicklungsstation für den Knipser auf dem Weg nach oben.
Der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck betonte nach dem Doppelpack in Dänemark die Rolle der gesamten Mannschaft, die ihren Stürmer glänzen lässt: „Es ist nicht immer so, dass er sich selbst in die Situationen bringt, sondern dass wir alle dafür was tun, dass er in die Situationen kommt. Das ist ein Unterschied. Das Rollenverständnis, was mein Mitspieler kann und zu wissen, was ich selber kann, ist in meiner Arbeit unheimlich wichtig. Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird. Bei Fynn Schenten wissen alle, wenn er die Tiefe anbietet, dann müssen wir auch tief spielen.“
„Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale“
Schon nach dem Hinspiel hatte der Coach seinen Stürmer so charakterisiert: „Fynns Qualität ist, Tore zu machen. Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale, ob das gegen den Ball ist oder auch in den Details, wie Bälle festzumachen. Natürlich ist Fynn ein talentierter Junge, der sich auch in den letzten anderthalb Jahren enorm entwickelt hat. Natürlich macht er viele Tore, aber auch, weil die Mannschaft es zulässt. Wir versuchen, ihn auch in diese Situationen zu bringen. Das ist die taktische Idee.“
Der FC wird nach der Winterpause zweifellos in den verschiedenen Wettbewerben noch viel Freude an seinem Stürmer haben – und am Geißbockheim hoffen sie, dass dies auch über den Sommer hinaus gelingen wird.