Der Vorstand benennt den Beirat des 1. FC Köln – Noch keine Beförderung für Thomas Kessler

Das Präsidium des 1. FC Köln auf der Pressekonferenz am 1. Dezember
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Der Vorstand benennt den Beirat des 1. FC Köln – Noch keine Beförderung für Thomas Kessler

Auf einer Pressekonferenz hat das Präsidium am Montagnachmittag die ersten Schritte ihrer Arbeit erklärt. Der Vorstand des 1. FC Köln informiert dabei über den neuen Beirat und Thomas Kessler. Der Sportdirektor muss auf eine Beförderung noch warten.

Seit zwei Monaten ist das neue Präsidium nun im Amt. Und am Montag hat es über die ersten Wochen berichtet. Der Vorstand des 1. FC Köln informiert über Beirat und Sportdirektor Thomas Kessler.

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Nach gut zwei Monaten hat sich am Montagmittag das neue Präsidium des 1. FC Köln erstmals offiziell Fragen der anwesenden Journalisten gestellt und gleichzeitig über die ersten Arbeitsschritte seit Amtsantritt informiert. Darunter fiel auch die Bestimmung des neuen Beirats. Als Vorsitzender schlug Präsident Jörn Stobbe Dr. Klaus Behrenbeck vor. Dieser muss allerdings per Wahl noch bestätigt werden. Dann würde Behrenbeck als siebtes Mitglieder Teil des Geimsamen Ausschusses werden. „Ich bedanke mich bei allen Beiratsmitglieder für die Vergangenheit und die geleistete Arbeit. Das war sehr wertvoll. Wir haben uns dann aber ein paar Kriterien überlegt“, sagt Stobbe. „Dazu gehört nicht eine gewisse Fußball- oder FC-Affinität. Dazu gehören die Themen Wirtschaft, Sport, soziales und politisches Engagement und Wissenschaft. Anhand der Kriterien haben wir mit vielen Kandidaten gesprochen.“

Die 15 Mitglieder des Beirats

Nach den Gesprächen wurde der Beirat bestimmt. Neben Behrenbeck sind auch Torsten Burmester (Oberbürgermeister Köln), Klaus Dohle (Geschäftsführer Dohle Handelsgruppe), Stephan Engels (Vertreter Club der Legenden), Andreas Feicht (Vorstandsvorsitzender RheinEnergieAG), Maike Klon (Teammanagerin DFB), Christina Marx (Geschäftsleitung Aktion Mensch), Miriam Mertens (CEO Deep Skills), Michael Mronz (IOC-Mitglied), Lionel Souque (Vorstandsvorsitzender REWE), Dr. Martina Rudy (Managementberaterin), Ulrich Voigt (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Köln/Bonn), Klaus Werner (Geschäftsführer Telekom Deutschland), Prof. Dr. Jürgen Weigand (WHU) und Helga Wolf (Engagiertes Mitglied mit Fokus auf Mitglieder- und Fanthemen) benannt.

Zudem hat der Vorstand auch den Stiftungsvorstand neu besetzt. Dieses Amt übernimmt nun Vize-Präsident Jörg Alvermann. Auch Ex-Präsident Werner Wolf bleibt dem Stiftungsvorstand erhalten. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Werner Wolf und dem großartigen Stiftungsteam das gemeinnützige Engagement unseres FC noch weiter auszubauen. Zu diesem Zweck möchten wir in Kürze die Stiftungsgremien auch noch weiter verstärken“, sagte Alvermann.

Noch keine Beförderung für Thomas Kessler

Keine Neuigkeiten gab es dagegen in Bezug auf Thomas Kessler. Im Wahlkampf im Vorfeld der Präsidiumswahl war immer wieder über eine Beförderung gesprochen worden. Kessler solle demnach als Geschäftsführer Sport fungieren. „Direkt nach Amtsübergabe haben wir uns intensiv mit dem Geschäftsführer ausgetauscht und haben für uns erst einmal festgelegt, dass die dringlichen strukturellen Themen erst einmal im Vordergrund stehen“, sagte Sobek. In den „sehr guten, wertschätzenden“ Gesprächen sei es um die künftige sportliche Ausrichtung, die Scoutingabteilung gegangen. „Thomas steht wie kein anderer hier beim FC mit seiner Leidenschaft und seiner Fachkompetenz und seinem Fachwissen für den FC. Wir sind da in sehr sehr guten Gesprächen. Wir haben mit Thomas und Lukas Berg Personen, die gute Ideen in den Verein einbringen.“

Stobbe ergänzte, dass man „genau die richtigen Leute am richtigen Platz, zur richtigen Zeit“ habe. Zu den Verträgen wollte der Vorstand noch nicht genauer eingehen. „Wir haben für die aktuelle Zeit einen sehr guten Austausch. Wir sind da auf einem sehr guten Weg. Aber nicht so, dass wir irgendetwas verkünden können“, sagte Sobek und erklärte zudem, dass eine Beförderung nicht an einen sportlichen Erfolg wie etwa den Klassenerhalt geknüpft ist. „Wir werden da schon sehr zeitnah weitere Gespräche führen und wir hoffen da nicht, dass es von einer sportlichen Situation abhängig wird, dass man eine strategische Entscheidung trifft“, so Sobek weiter. „Wir wollen da auch nicht getrieben werden.“

Thomas Kesslers Zeugnis: Zwischenbilanz der Neuzugänge des 1. FC Köln

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Thomas Kesslers Zeugnis: Zwischenbilanz der Neuzugänge des 1. FC Köln

Ein Dutzend Spieler hat Thomas Kessler im Sommer unter Vertrag genommen. Die meisten haben bereits überzeugt beim 1. FC Köln: So fällt die Zwischenbilanz der Neuzugänge aus.

Zwölf Spieler haben die Geißböcke im Sommer verpflichtet. Und Thomas Kessler scheint einen guten Job gemacht zu haben. Mit 14 Zählern aus zehn Spielen ist der FC gut gestartet. Und daran haben die neuen Spieler großen Anteil. Alleine 14 der bisherigen 20 Treffer gehen auf Neuverpflichtungen zurück beim 1. FC Köln: So fällt die Zwischenbilanz der Neuzugänge aus.

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Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln

Ron-Robert Zieler

Kam für einen niedrigen sechsstelligen Betrag aus Hannover. Der Weltmeister von 2014 wurde als Nummer zwei verpflichtet und füllt diese Rolle ohne zu Murren aus. Im Gegenteil: Zieler ist einer der Leader des Teams, nicht umsonst auch Vize-Kapitän. Zum Dank gab es die beiden Pokal-Einsätze. Sollte Marvin Schwäbe ausfallen, bräuchte der FC nicht bangen.


Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Wurde von Palermo aus der zweiten italienischen Liga ausgeliehen. Findet sich dafür schnell in der Bundesliga zu recht. Mal abgesehen vom unglücklichen Auftritt im Derby eine durchaus vielversprechende Verpflichtung. Kam bislang in elf von zwölf Spielen zum Einsatz, davon neun Mal in der Startelf. Könnte noch an seiner Torgefahr arbeiten – bislang ohne Scorer. Der FC besitzt eine Kaufoption und würde diese Stand jetzt ziehen.


Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Der Innenverteidiger wurde vom FC Valencia ausgeliehen. Die Bilanz ist bislang durchwachsen. Zu Saisonbeginn mit nur wenigen Einsätzen. Die haben sich nach den Verletzungen von Rav van den Berg und Timo Hübers deutlich erhöht. Mit der Rückkehr von van den Berg könnte die Spielzeit wieder deutlich abnehmen. Ob der FC die Kaufoption ziehen wird, ist unklar. Dafür müsste Özkacar wohl noch einen Zahn zulegen.


Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Ein absoluter Transfercoup von Thomas Kessler. Eigentlich, denn der Abwehrspieler hat früh in der Saison bereits schwerer verletzt. Seine ganze Qualität konnte der Niederländer nicht unter Beweis stellen. Die steht allerdings außer Frage. Das sagen auch Marktwert und Einkaufspreis (rund 8 Mio.). An dem Innenverteidiger dürften die Kölner ihre Freude haben.


Sebastian Sebulonsen ist bislang einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok

Sebastian Sebulonsen

Der Rechtsverteidiger kam für rund zwei Millionen Euro aus Bröndby. Der Saisonauftakt ist vielversprechend. Sebulonsen hatte sich vor allem durch seine intensive Spielweise zunächst festgespielt, fiel zuletzt aber der Qualität von Said El Mala zum Opfer. Denn so rotierte Jakub Kaminski auf die rechte Schiene. Dürfte auch weiterhin seine Chancen bekommen. Eine gute Verstärkung. Hat es aber noch nicht auf das Scoreboard geschafft.


Isak Johannesson dürfte gesetzt sein

Isak Johannesson

War eine der ganz frühen Verpflichtungen und eine überraschende. Kessler ließ sich den Spieler 5,5 Millionen Euro kosten. Und der 22-Jährige zahlt das Vertrauen mit konstant ordentlichen Leistungen bislang zurück. Einer der wenigen festen Stammspieler unter Kwasniok. Stand nur gegen Wolfsburg nicht in der Startelf. Auch bei dem 22-Jährigen sind die Torbeteiligungen noch überschaubar (Zwei Tore, ein Assist).


Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Wurde von Lukas Kwasniok als „Defensiv-Allrounder“ geadelt und dementsprechend bereits auf diversen Positionen eingesetzt. Dazu gehörten aber auch vier Mal 90-minütige Bankplätze. Dennoch ein verlässlicher Spieler, der der Breite des Kaders definitiv Qualität gibt. Wird sicherlich weitere Chancen erhalten. Für Krauß wurde eine Kaufpflicht im Leihvertrag verankert.


Jakub Kaminski erzielte gegen den VfL Wolfsburg den bislang spätesten Bundesliga-Treffer jemals. (Foto: Bucco)

Jakub Kaminski

Kesslers größter Geniestreich und Kwasnioks „bester Spieler“. Der junge Pole erlebt offensichtlich gerade die Form seines Lebens. Kaminski wurde aus Wolfsburg ausgeliehen, die Ablöse der Kaufoption soll bei etwa fünf Millionen Euro liegen. Spielt Kaminski so weiter, ein echtes Schnäppchen. Erzielte bereits vier Tore und legte eins auf. Ist erstaunlich variabel einsetzbar.


Alessio Castro-Montes hat sein Debüt beim 1. FC Köln gegeben

Alessio Castro-Montes

Kwasniok will in dem Belgier im Training eine Mischung aus Neymar und Messi gesehen haben. Diese Qualitäten bringt der Mittelfeldspieler bislang nicht auf den Platz. Castro-Montes bringt bislang recht wenig auf den Platz. Mehr als zwei Kurzeinsätze waren noch nicht drin. In der jetzigen Situation noch kein Zwei-Millionen-Euro-Schnäppchen.


Marius Bülter fand deutliche Worte

Marius Bülter

Kam für rund eine Millionen Euro an den Rhein. Der Saisonstart des Routiniers war vielversprechend. Zwei Tore, zwei Assists nach zwei Spieltagen. Kam nach seiner Achillessehnenreizung nicht mehr so richtig in Schwung. Gibt dem FC aber eine andere Dynamik im Spiel und ist in der Offensive variabel einsetzbar.


Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen

Ragnar Ache

Die erste Neuverpflichtung des Sommers weckte viele Erwartungen bei den FC-Fans. Schaffte es zu Saisonbeginn noch nicht in die Startelf. Wohl auch aus physischen Gründen. Scheint diese aber überwunden zu haben. Weiß mit zwei Toren und fünf Vorlagen definitiv, wo das Tor steht. Wird auch weiterhin Torgefahr ausstrahlen.


Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV

Said El Mala

Streng genommen kein Neuzugang, sondern ein Leih-Rückkehrer. Ganz streng genommen auch das nicht so recht. In jedem Fall aber der Shootingstar der Geißböcke. El Mala ist omnipräsent – und das nicht nur auf dem Platz. Dort der Dribbelkönig der Liga. Sucht erstaunlich oft den Abschluss, fand auch schon vier Mal das Tor. Jetzt winkt das DFB-Debüt.



Beförderung zum Geschäftsführer: Vertragsgespräche mit Thomas Kessler sollen laufen

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Beförderung zum Geschäftsführer: Vertragsgespräche mit Thomas Kessler sollen laufen

Im Sommer war Thomas Kessler das erste Mal hauptverantwortlich für die Kölner Transfers. Diese Aufgabe meisterte der Sportdirektor zur vollsten Zufriedenheit von Verein und Fans. Darum winkt ihm nun eine Beförderung zum Geschäftsführer: Der 1. FC Köln führt wohl Vertragsgespräche mit Thomas Kessler.

Der neue Vorstand um Präsident Jörn Stobbe hatte es bereits vor der Wahl angekündigt, jetzt sind die Verhandlungen anscheinend angelaufen: Der 1. FC Köln führt wohl Vertragsgespräche mit Thomas Kessler. So soll der Sportdirektor zum Geschäftsführer ernannt werden, wie der Express berichtete.

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Erst vor einigen Monaten war Thomas Kessler beim 1. FC Köln zum Sportdirektor ernannt und mit einem Vertrag bis Sommer 2027 ausgestattet worden. Seine Aufgabe damals: Den Kader der Geißböcke bundesligatauglich machen. Und das gelang ihm sehr gut, wie es nach den ersten Spieltagen scheint. So haben gerade Neuzugänge wie etwa Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson oder Jakub Kaminski entscheidend zum guten Start der Kölner beigetragen. Nun winkt ihm daher anscheinend schon die nächste Beförderung. Laut dem Express befindet sich der neue FC-Vorstand um Präsident Jörn Stobbe in Vertragsgesprächen mit dem Sportdirektor, der zum Geschäftsführer aufsteigen solle.

Gespräche bereits vor der Wahl angekündigt

Bereits bei der Wahlarena des FC Mitte September mit Jonas Hector und Fabian Köster hatte das Team um Stobbe diesen Schritt angekündigt, sollten sie gewählt werden. Nun scheint der Vorstand das Versprechen in die Tat umsetzen zu wollen. Damit würde Kessler auch in der Geschäftsführung den Platz einnehmen, den in der vorherigen Saison noch Christian Keller besetzt hatte. Damit hätten die Geißböcke neben Philipp Türoff (Finanzen) und Philipp Liesenfeld (Marketing) wieder drei Geschäftsführer.

Mit der Beförderung könnte für den Sportdirktor gleichzeitig eine Ausdehnung seines Vertrages über 2027 hinaus einhergehen. Wann genau die Verhandlungen zum Abschluss kommen könnten, steht aber noch nicht fest. So sei es laut dem Express noch nicht so weit, dass die Gespräche durch wären. Der neu gewählte Vorstand verschaffe sich neben den Verhandlungen momentan noch einen Überblick im Verein und werde wohl in den nächsten Wochen an den ersten Stellschrauben drehen.


Viele Zugänge, aber es braucht auch Abgänge: Thomas Kessler muss sich als Verkäufer beweisen

Thomas Kessler treibt die Kaderplanung voran
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Viele Zugänge, aber es braucht auch Abgänge: Thomas Kessler muss sich als Verkäufer beweisen

Mit einigen Neuzugängen hat Thomas Kessler den Kader der Kölner mittlerweile verstärkt. Neben den Verpflichtungen muss sich der Sportdirektor aber auch als Verkäufer beweisen: Thomas Kessler muss noch für Abgänge sorgen beim 1. FC Köln.

Mit der bevorstehenden Verpflichtung von Cenk Özkacar stehen insgesamt rund 30 Spieler im Kader des FC. Darunter fallen einige Talente, die noch verliehen werden sollen, sowie ein paar Spieler, die die Geißböcke gerne von der Gehaltsliste haben würden. So soll der Kader noch verkleinert werden: Thomas Kessler muss noch für Abgänge sorgen beim 1. FC Köln.

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Mit dem bevorstehenden Wechsel von Cenk Özkacar hat der FC inzwischen schon neun Neuzugänge in diesem Sommer zu vermelden. Die Verstärkungen sind auch dringend nötig, damit die Kölner in der Bundesliga bestehen können. So gab es zu Beginn der Transferphase auf vielen Positionen noch Fragezeichen, ob die Qualität für den Klassenerhalt reicht. In diesen Bereichen sind die Geißböcke jetzt zumindest schonmal besser aufgestellt. Allerdings ist der Kader durch die vielen Transfers deutlich angewachsen. Es hat zwar auch einige Abgänge wie etwas Tim Lemperle, Damion Downs oder Max Finkgräfe gegeben, aber die Spieleranzahl ist mit über 30 trotzdem sehr groß. Daher ist es für Sportdirektor Thomas Kessler bis zum Ende des Transferfensters eine der dringendsten Aufgaben, noch für Abgänge zu sorgen. Das ist gleich aus mehreren Gründen wichtig.

Profis ohne Zukunft

So gibt es einige Akteure im Kader, die spätestens seit diesem Sommer keine Perspektive mehr im Verein haben und deswegen abgegeben werden sollen. Dazu zählen Florian Dietz (zuletzt wohl Interesse vom FC Schweinfurt), Sargis Adamyan (Gerüchte um Wechsel zum VfL Osnabrück) und Jacob Christensen. Mit Steffen Tigges hat Kessler gerade erst einen Spieler zum SC Paderborn verkauft, der sonst wohl auch in diese Kategorie gefallen wäre. Das kann aber nur der erste Schritt sein. Denn auch wenn die Profis keine bis kaum Chancen auf Einsatzzeiten haben, verdienen die sie trotzdem noch ein gutes Gehalt. Da wäre es finanziell sehr wichtig für den FC, wenn sie dieses loswerden könnten. Auch wenn die wirtschaftliche Lage im Vergleich zu vor ein paar Jahren wieder besser ist, kann es sich der Klub nämlich eigentlich nicht leisten, Geld für keine Gegenleistung auszugeben. Besonders auch nicht, da die Neuzugänge alle bestimmt auch für ein ordentliches Gehalt gekommen sein werden.

Außerdem ist das Abgeben der Spieler wichtig, da diese sonst unzufrieden werden und das auch in der Mannschaft kundtun könnten. Zwar wissen alle drei um ihren geringen Status beim Trainerteam, ihre Situation ist von Anfang an klar. Jedoch könnte es trotzdem gut sein, dass gerade ein Spieler wie Jacob Christensen unbedingt spielen möchte. Denn der Däne kommt gerade von einem Kreuzbandriss zurück und ist erst 24 Jahre alt. Wenn es dann nicht mit einem Wechsel klappen sollte und der Mittelfeldspieler in Köln nur auf der Bank sitzt, könnte er unruhig werden. Was auch insofern verständlich wäre, da für seine Karriere gerade nach der langwierigen Verletzung Spielzeit sehr wichtig ist.

Talente brauchen Einsatzzeit

Die ist auch für die jungen Talente im Kader von großer Bedeutung, damit sie sich entwickeln können. Daher sucht Kessler für etwa Neo Telle, der aber erst noch seinen Vertrag verlängern müsste, Emin Kujovic und vielleicht auch Julian Pauli einen Leihverein. Dieser sollte jedoch in einer besseren Liga sein als die Regionalliga, in welcher die U21 der Kölner antritt. Wenn bei den Talenten keine Leihe gelingt, hat das für den FC direkt einen doppelten Nachteil. Zum einen könnten die Youngster noch mehr als die aussortierten Profis unzufrieden werden, wenn sie keine Einsatzzeit erhalten, und so auch schwieriger zu halten sein. Für die Nachwuchshoffnungen gibt es keinen Grund, sich länger an einen Verein zu binden, bei dem sie keine Chance bekommen.

Zum anderen entwickeln sich die Spieler bei fehlender Einsatzzeit natürlich auch nicht wie erhofft. Das Training bei den Profis oder die Spiele bei der U21 alleine reichen nicht, um mit der Zeit auf Bundesliga-Niveau zu kommen. Dabei ist genau das das Ziel der Geißböcke. Der eigenen Anspruch ist, ein Entwicklungsclub zu sein. Daher ist Kessler gefordert, Lösungen für die Talente zu finden. Eine Aufgabe, die – zusammen mit dem Verkaufen von Spielern ohne Perspektive – ebenfalls wichtig in der Bewertung ist, wie Kessler seinen Job im Sommer erledigt hat. Der Sportdirektor muss beweisen, dass er nicht nur ein-, sondern auch verkaufen kann.