Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren

Spieler des 1. FC Köln nach einem Treffer
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Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren

Gleich mehrere gute Möglichkeiten ließ die Kölner Offensive am Wochenende ungenutzt. Unabhängig vom umstrittenen Elfmeter wäre so mehr möglich gewesen. Denn 2026 fällt eine große Baustelle besonders ins Gewicht beim 1. FC Köln: Dem FC fehlt die Kaltschnäuzigkeit.

Der Frust über die Niederlage gegen Bayer Leverkusen war groß. Vor allem eine Entscheidung des Schiedsrichters sorgte für Enttäuschung. Dabei waren die Kölner selbst nicht unschuldig an der Pleite. Viel zu viele gute Chancen ließen die FC-Profis aus. Kein neues Problem.

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Es ist noch gar nicht so lange her, da machten die ersten Optimisten eine Rechnung auf, wie Köln noch ins europäische Geschäft rutschen könnten – Ginge es alleine um die selbst erzielten Tore, der FC dürfte sich tatsächlich noch Hoffnungen auf internationale Abende machen. Die Geißböcke waren bereits 45 Mal in der Liga erfolgreich, nur sieben Teams öfter und mindestens die ersten sieben Teams der Tabelle werden in der kommenden Saison in Europa auflaufen. Nur geht es eben nicht nur um die erzielten Tore. Und ironischerweise befinden sich die Kölner noch im Abstiegskampf, weil sie eben nicht genug davon erzielten. Gegen Leverkusen kamen die Geißböcke am Samstag auf einen xGoals-Wert nahe an der 3. Heißt: Die Qualität der Kölner Chancen hätte drei Treffer erwarten lassen. Es wurde bekanntlich einer. Auch, weil ausgerechnet zwei der gefährlichsten FC-Spieler der Saison beste Möglichkeiten liegen ließen.

Den Kölnern fehlt aktuell die Kaltschnäuzigkeit

Said El Mala traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten, Jakub Kaminski zielte genauer, allerdings irgendwie auch zu genau, als er Janis Blaswich im Leverkusener Gehäuse aus kurzer Distanz abschoss. Im direkten Anschluss fiel das 0:2, der FC befand sich wieder einmal unter Zugzwang. Nochmal, 45 Tore sind für einen Abstiegskandidaten viel, allerdings verrät der xGoals-Wert eben auch, dass die Kölner in dieser Saison rund fünf Tore mehr hätten erzielen können. Der liegt nämlich bei 50, die sogenannte Effizienz, also die Differenz zwischen erzielten Treffern und dem xGoals-Wert liegt beim FC also bei -5 und die Kölner in dieser Bilanz auf Rang 14. Zum Vergleich, die Bayern erzielten 28 Tore mehr als es die Statistik prognostiziert, Frankfurt immerhin 13. Und das ist tatsächlich ein Problem der Rückrunde. Die Kölner xGoals-Effizienz liegt in der zweiten Saisonhälfte bislang bei -4,2, die Kaltschnäuzigkeit ist demnach ein wenig verloren gegangen.

Erstaunlich: Ausgerechnet in diesem Jahr lief Ragnar Ache mit sechs seiner sieben Treffer zur Torjäger-Topform auf. Und spätestens da stellt sich dann doch wieder die Frage nach dem richtigen Ersatz für den Mittelstürmer. Dass ein klassischer Wandspieler als Alternative in der Mannschaft fehlt, steht wohl außer Frage. Kein anderer Akteur des Kaders könnte Ache Eins-zu-eins ersetzen. Und so könnte man durchaus kritisch anmerken, dass die Kölner im Sommer auf einen zweiten klassischen Strafraumstürmer verzichtet haben. Das scheint sich jetzt ein wenig zu rächen. Denn die Torausbeute von Ache deutet schon daraufhin, dass der FC das Spiel auf seinen Angreifer zugeschnitten hat. Und das eben nicht nur als Wandspieler, der mit langen Bällen gefüttert wird. Auf der anderen Seite zeigte sich am Wochenende im Nachbarschafts-Duell eben auch, dass der FC durchaus in der Lage ist, sich Chancen zu erspielen.

Vor allem Said El Mala trieb den xGoals-Wert in die Höhe. Nur hätte der 19-Jährige eben das Tor auch treffen müssen. So oder so werden die Kölner im kommenden Sommer sicherlich an dieser Baustelle arbeiten. Thomas Kessler und Co. sollen sich bereits nach weiteren Strafraumstürmern umsehen.


Vorteil für den Schlussspurt? In dieser Statistik ist der 1. FC Köln Spitze und so gut wie seit 30 Jahren nicht mehr

Luca Waldschmidt nach dem Ausgleich
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Vorteil für den Schlussspurt? In dieser Statistik ist der 1. FC Köln Spitze und so gut wie seit 30 Jahren nicht mehr

Gegen St. Pauli sicherte Luca Waldschmidt dem FC spät noch einen Zähler. Zum wiederholten Mal. Die Kölner holten schon zehn Rückstände in der Saison auf und das meist durch späte Treffer. Eine besondere Qualität des 1. FC Köln: Der FC trifft besonders oft in der Schlussphase.

René Wagner und Thomas Kessler betonten nach dem 1:1 gegen St. Pauli, wie wichtig der Punkt gewesen sei. Und wieder einmal konnte sich Köln auf eine ungewohnte Stärke verlassen. Die Torgefahr in der Schlussphase. Seit knapp 30 Jahren waren die Geißböcke in den letzten Minuten einer Partie nicht mehr so gefährlich.

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Es deutete nicht mehr viel auf einen Punkt gegen den FC St. Pauli hin. Doch der FC kam in den Schlussminuten unerwartet noch einmal zurück. Jakub Kaminski wurde von Karol Mets von den Beinen geholt, Luca Waldschmidt verwandelte den fälligen Strafstoß und glich für den FC aus. Allerdings sollte man die Geißböcke in dieser Saison nicht zu früh abschreiben. Bei den Kölnern ist gerade in der Schlussphase immer mit einem Treffer zu rechnen. Bereits zum zehnten Mal in dieser Spielzeit holte der FC einen Rückstand noch auf, meist eben in der Crunchtime. Schon gegen Frankfurt kamen die Geißböcke nach einem 0:2-Rückstand noch einmal zurück, holten einen nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt, nun gegen St. Pauli den nächsten. 18 Tore erzielten die Kölner in dieser Saison in der Schlussphase, nahezu jeder zweite Treffer fiel also ab der 75. Minute. Mehr Tore in der letzten Viertelstunde erzielten nur die Bayern (31) und Stuttgart (21), Borussia Dortmund kommt ebenfalls auf 18. Prozentual ist keiner kurz vor Ende des Spiels so gut wie der FC.

Könige der Nachspielzeit

Gerade in der Nachspielzeit zeigen sich die Kölner besonders torfreudig. Acht Treffer fielen nach der regulären Spielzeit – Ligabestwert. Bayern, der BVB und Bremen kommen jeweils auf sieben Nachspielzeit-Tore, dann folgen die nächsten Teams mit vier. Dabei ist es nicht so, dass sich die Mannschaft von René Wagner bei den späten Toren nur auf ihre Joker verlässt. Zwar erzielten die FC-Einwechselspieler starke elf Joker-Tore, aber eben nicht nur in der Schlussphase und eben keine 18. Zum Vergleich: St. Pauli kommt kurz vor Spielende auf fünf Tore, Hamburg und Wolfsburg auf jeweils sechs. So fuhren die Geißböcke in dieser Saison bereits wichtige Punkte ein. In drei der vergangenen vier Spiele brachte der späte Treffer noch das Remis. Eine Qualität, die für die Kölner im Abstiegskampf ein entscheidender Faktor werden könnte und eine Qualität, die gefühlt neu ist für den FC. In der vergangenen Spielzeit trafen die Geißböcke genau einmal in der Nachspielzeit, neun Mal in der Schlussphase.

Tatsächlich hat der FC zuletzt vor 29 Jahren öfter in der Crunchtime getroffen. In der Saison 1996/97 kam das Team auf 19 Tore in der Schlussviertelstunde. Köln wurde unter Peter Neururer Zehnter. Beides Ziele, die die Geißböcke in dieser Saison noch erreichen können. Vor allem aber dürften die Spieler die Gewissheit haben, dass mit dem FC immer zu rechnen ist – gerade in der Schlussphase. Und wann würde ein Treffer in der Nachspielzeit nicht besser passen als gegen Laterkusen.


Für einen guten Zweck: Rollender Hennes kommt unter den Hammer

Der rollende Hennes steht zur Versteigerung
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Für einen guten Zweck: Rollender Hennes kommt unter den Hammer

Beim Vorstands-Wahlkampf des 1. FC Köln stand er dem Team Adenauer zur Seite, nun soll er möglichst viel Geld für einen guten Zweck einbringen: Der rollende Hennes kommt unter den Hammer.

Im Sommer war der rollende Hennes ein Begleiter des Team Adenauer. Dieses hatte sich bekanntlich zur Wahl um das Präsidium des 1. FC Köln aufstellen lassen. Nun soll das handgefertigte Gefährt einem guten Zweck dienen. Der rollende Hennes kommt unter den Hammer.

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Gebaut wurde das hölzerne Gefährt von der Tischlerei Berkenkamp. „Ich bin seit über 14 Jahren Mitglied beim 1. FC Köln und das als jemand aus dem hohen Norden, aus Verden bei Bremen“, sagt Ingo Bergenkamp. Für den Tischler war es klar, dass er das Team um Sven-Georg Adenauer unterstützen wollte. „Der Rollende-Hennes ist in unserer Werkstatt entstanden: Das Team der Tischlerei Berkenkamp hat ihn mit großer Begeisterung konstruiert und gebaut. Meine Frau hat ihn anschließend von Hand gestrichen.“ Das handgefertigte Stück wurde anschließend nach Köln gebracht und unterstützte dort eben vom Team Adenauer im Wahlkampf genutzt. „Die rollende Hennes war eine tolle Idee, er hat uns über einen langen Weg während unseres Wahlkampfes positiv begleitet und hat uns in dieser Zeit mächtig Energie gegeben“, sagt Adenauer.

Hennes soll Geld für den guten Zweck bringen

Und nun soll der Hennes an anderer Stelle ebenfalls gutes bewirken. Es soll versteigert werden. Der Erlös geht an die FC-Stiftung. „Der rollende Hennes hat nicht ausgesorgt, ganz im Gegenteil, er sorgt durch seine Versteigerung dafür, dass vielen Menschen oder Institutionen, die dringend Geld benötigen, auf diese Art und Weise etwas Gutes zukommt. Schön, dass er nicht in einer Garage verschwindet, sondern auf diese Art und Weise weiterlebt!“, so Adenauer weiter. Das Gefährt wird nun also versteigert. Dazu hat das gesamte Team des 1. FC Köln auf dem Wagen unterschrieben. Der rollende Hennes kann wie eine Schubkarre an den Hinterläufen bewegt werden.

Bis zum Sonntagvormittag um 10 Uhr können die Interessenten im FC-Fanshop mitbieten. Aktuell liegt das Höchstgebot bei 1361 Euro. „Überall, wo wir mit ihm aufgetaucht sind, schlug uns sofort Sympathie entgegen, er war und ist ein Eyecatcher bei Groß und Klein, der Geißbock ist eben das Symbol unseres 1. FC Köln. Ein ganz herzliches Dankeschön an Ingo Berkenkamp, dem Vater unseres rollenden Hennes!“, sagt Adenauer.

Der 1. FC Köln ist bei weitem nicht mehr so effizient wie zu Beginn der Saison

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln beim Sieg gegen Freiburg
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Der 1. FC Köln ist bei weitem nicht mehr so effizient wie zu Beginn der Saison

Sieben Punkte aus, acht Tore in drei Spielen – furios ist der FC in die Saison gestartet. Doch das Punktepolster schmilzt. Das hat sicherlich einige Gründe. Zahlen belegen einen Trend. Der 1. FC Köln ist nicht mehr so effektiv wie noch zu Beginn dieser Spielzeit.

Die Anfangseuphorie ist rund um das Geißbockheim langsam ein wenig verflogen. Die Tendenz ist mittlerweile eher negativ. Nur eins der vergangenen acht Pflichtspiele hat der FC gewonnen. Eine neue Schwäche ist ganz offensichtlich die vor dem Tor. Der 1. FC Köln ist im Abschluss jedenfalls nicht mehr so effektiv wie noch zu Saisonbeginn.

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Möglicherweise war es eine der beiden Spiel entscheidenden Szenen der Begegnung. Ragnar Ache wurde in der Nachspielzeit der Begegnung gegen den FC St. Pauli Höhe des Sechzehners angespielt. Der Stürmer zog mit dem Ball nach innen und dann ab, aber zum wiederholten Mal parierte Nikola Vasilj im Tor der Gäste stark. Der Abpraller landete vor dem Fuß von Florian Kainz, der das freie Tor vor und Isak Johannesson frei stehend neben sich hatte. Doch auch der Ex-Kapitän der Kölner traf nicht zum 2:0. „In der Situation haben die Jungs einen Puls von 180 und müssen dann Entscheidungen treffen“, nahm Lukas Kwasniok seine Schützlinge später im „aktuellen sportstudio“ in Schutz. „Es macht ja keiner mit Absicht“, so der Trainer weiter.

Effizienz hat deutlich nachgelassen

Natürlich hatten die FC-Spieler die Chance nicht absichtlich vergeben. Ärgerlich war es natürlich dennoch. Denn bei den xGoals-Werten stand beim FC eine zwei, während der Gast auf 0,2 kam – auf der Anzeigetafel wiederum ein 1:1. „Nur ein verdammter Schuss, ein Schuss“, fluchte Eric Martel frustriert, als er nach dem Duell die Katakomben des Kölner Stadions betrat. Denn dieser eine Torschuss der Hanseaten ließ die Kölner nach einem eigentlich ordentlichen Spiel zwei Punkte verlieren und den Abstand auf die unteren Tabellenplätze eben nicht wie gehofft ausbauen. Wenn man so will schlugen die Hamburger den FC also nicht nur in Bezug auf das späte Tor in der Nachspielzeit mit den eigenen Waffen, sondern auch mit der gnadenlosen Effizienz, die Köln noch in den ersten drei Spielen ausgemacht hatte.

Damals kamen die Geißböcke nach dem dritten Spieltag auf einen XGoals-Wert von 4,8. Die Qualität der Chancen ließ also knapp fünf Tore erwarten. Es waren zu diesem Zeitpunkt aber schon acht. Nahezu drei pro Spiel. Die Effizienz lag damals also bei 3,2 – der viertbeste Wert der Liga, hinter den Bayern, Frankfurt und Augsburg. Seit dem fulminanten Start hat sich die Effizienz aber ein wenig verkehrt. Zwar erspielen sich die Kölner mit einem xGoals-Wert von 16,67 auch weiterhin gute Chancen (nur vier Teams besser), der xGoals-Wert-Schnitt liegt wie zu Saisonbeginn bei 1,6, Tore waren es am Ende aber „nur“ 14, also 1,4 pro Spiel. Die Effizienz ist auf -2,67 gefallen – der drittschlechteste Wert der Liga. „Es ist ja nicht so, dass wir die Dinger reihenweise versiebt haben in dieser Saison. Wir waren schon sehr effektiv. Die Jungs sind qualitativ aus meiner Sicht sehr gut unterwegs“, erklärte Kwasniok am Samstag.

Tatsächlich sind die 14 Treffer kein schlechter Wert, nur war der FC zu Saisonbeginn zumindest nach diesen Zahlen vor dem Tor offensichtlich kaltschnäuziger. Anders verhält es sich bei den gefangenen Gegentreffern. Da ließen die xGoals-Werte der Kölner Gegner nach drei Spielen 3,5 Gegentore erwarten, es waren vier. In den vergangenen zehn Partien lag der Wert bei 16,83, Köln kassierte aber 17 Gegentreffer. Eine großartige positive oder negative Veränderung lässt sich trotz der Verletzungsmisere in der Hintermannschaft nicht ausmachen.

Tore für den 1. FC Köln garantiert? Vorne kaltschnäuzig und hinten anfällig

Jubelnde Spieler des 1. FC Köln
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Tore für den 1. FC Köln garantiert? Vorne kaltschnäuzig und hinten anfällig

Mit den Geißböcken und Augsburg treffen zwei der kaltschnäuzigsten Teams der Liga im direkten Duell aufeinander. Nach der Statistik sind Tore garantiert. Und dann auch wahrscheinlich für den 1. FC Köln: Kaltschnäuzige Kölner treffen auf anfällige Augsburger.

Nach den Werten dürfen sich die FC-Fans am Samstag auf Tore einstellen. Und mit großer Wahrscheinlichkeit auch für den 1. FC Köln: Kaltschnäuzige Kölner treffen auf anfällige Augsburger. Doch eine Erfolgsgarantie ist das nicht.

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Geht es nach der blanken Statistik und dem Gesetz der Bilanz, dann dürfen sich die Fans, die es am Samstag nach Köln verschlägt, auf einige Tore freuen. Zum einen, weil in den bisherigen sechs Saisonspielen des FC Augsburg immer beide Teams getroffen haben. Zum anderen, weil es in den Partien der Fuggerstädter in dieser Saison schon 24 Tore gegeben hat. Einen Schnitt von vier Treffern pro Spiel überschreiten nur der FC Bayern München mit 28, also einem Schnitt von 4,66 sowie Eintracht Frankfurt mit 33 gefallenen Toren also einem Schnitt von 5,5 Treffern pro Spiel. Ein torloses Remis gab es zwischen den beiden Teams zudem zuletzt vor neun Jahren. Damals stand auf Kölner Seite ein gewisser Thomas Kessler im Tor, der wohl auch Schlimmeres verhinderte.

Augsburg mit beeindruckendem xGoals-Wert

Aktuell wird „Kess“ für seine guten Taten bei der Kaderplanung und -zusammenstellung gefeiert. Zwölf Neuzugange, zahlreiche sind eingeschlagen. Und da von den 13 Pflichtspieltoren dieser Saison alleine neun auf das Konto der Neuverpflichtungen gehen sowie immerhin 16 der 24 Scorerpunkte, kann man durchaus zum Schluss kommen, dass der neue Kölner Sportdirektor in gewisser Weise auch an der Offensivflaute vergangener Tage gedreht hat. Der FC offenbart in dieser Saison eine beeindruckende Kaltschnäuzigkeit, hat mit seinen elf Toren in der Liga bereits mehr als zwei Treffer mehr erzielt, als es der xGoals-Wert (8,65) hätte erwarten lassen und hat sich vor allem sämtliche Tore selbst erspielt. Oder andersrum wartet noch immer auf den ersten Treffer nach einem Standard, genauso wie auf den ersten Treffer aus der Distanz.

Eine höhere Effizienz, also mehr Treffer als es der xGoals-Wert erwarten lässt, weisen erwartungsgemäß die Tormaschinerien der Bayern (8,5) und von Eintracht Frankfurt (8) auf. Und: der FC Augsburg. Die Fuggerstädter kommen in dieser Saison wie Köln in der Liga ebenfalls auf elf Tore. Allerdings bei einem xGoals-Wert von 6,5. Die Qualität der Chancen ließ also eigentlich nur gut sechs Treffer erwarten. Und für diese elf Tore benötigte das Team von Sandro Wagner gerade einmal 65 Schüsse. Der FCA liegt damit in der Torschuss/Torquote nahezu gleichauf mit Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen auf Rang fünf. Der FC folgt auf Rang sechs mit elf Toren bei 80 Versuchen. Treffer sind also alles andere als unwahrscheinlich im Duell am Samstag. Die Frage ist nur, auf welcher Seite mehr fallen.

Augsburg in der Defensive extrem anfällig

Und da gibt es dann doch einen gravierenden Unterschied zwischen den beiden Mannschaften. Denn in der eigenen Box ist der FC laut Lukas Kwasniok zwar alles andere als sicher, dafür bislang aber ziemlich erfolgreich – zumindest im Spiel. Der Kölner Coach sprach zuletzt davon, dass man an der Boxverteidigung noch arbeiten müsse. Tatsächlich hat die Kölner Hintermannschaft aus dem Spiel heraus erst drei Gegentreffer kassiert und liegt damit nur knapp hinter den Bayern (2), aber immerhin gleichauf mit dem BVB und sogar vor Leverkusen (4). Die meisten Gegentreffer fallen weiterhin nach Standards, nach einem ruhenden Ball.

Das sieht wiederum bei den Augsburgern ganz anders aus. Der FCA kassierte bereits zehn Gegentore aus dem Spiel heraus. Also aus einer vermeintlichen Stärke der Geißböcke. Einzig Frankfurt und Bremen sind in dieser Kategorie noch anfälliger. Das scheint aber nicht unbedingt an der Hintermannschaft der Fuggerstädter zu liegen. Denn das Team von Sandro Wagner hätte nach den xGoal-Werten der Gegner bereits 16 Gegentreffer kassieren müssen – mit Abstand der höchste Wert der Liga. Wenn also Kaltschnäuzigkeit auf Anfälligkeit trifft, dann dürfte es durchaus ein paar Tore geben. Zumindest nach der nackten Statistik.

Marius Bülter wieder fit, Said El Mala und Ragnar Ache in Form: Wer stürmt beim 1. FC Köln?

Marius Bülter trainierte am Mittwoch wieder voll mit
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Marius Bülter wieder fit, Said El Mala und Ragnar Ache in Form: Wer stürmt beim 1. FC Köln?

Nach Verletzungs- und Babypause trainierte Marius Bülter am Mittwoch wieder voll mit. Der Stürmer wird also wieder eine Option. Doch es gibt noch Alternativen beim 1. FC Köln: Wer stürmt gegen Augsburg?

Am Dienstag war er noch teilintegriert, am Mittwoch mischte Marius Bülter wieder voll mit und wird damit für die kommende Begegnung wieder eine Startelf-Option. Doch es gibt noch andere Angreifer, die sich Chancen ausrechnen beim 1. FC Köln: Wer stürmt gegen Augsburg?

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Die Meldung am Dienstagnachmittag klang noch nicht so richtig gut. Marius Bülter würde zunächst einmal teilintegriert trainieren, hieß es von Seiten des Vereins. Tatsächlich wurde der Stürmer in der Nachmittagseinheit noch ein wenig geschont. Aufgrund einer hartnäckigen Achillessehnen-Entzündung, dann aber auch der wiederum erfreulichen Babypause hatte der Stürmer die Spiele gegen den VfB Stuttgart sowie gegen die TSG Hoffenheim verpasst und auch an dem Benefiz-Turnier, dem Cologne Cup, nicht teilgenommen. Eben jener Stürmer, der mit zwei Toren und zwei Vorlagen die interne Scorerliste anführt. Nach seinem fulminanten Auftakt gegen Mainz und Freiburg ruhen die Kölner Hoffnungen auf dem Stürmer. Bülter ist beim FC schneller angekommen, als es ihm im Sommer einige Experten vorausgesagt hätten.

Kehrt Bülter zurück in die Startelf?

Kein Wunder also, dass die Kölner Fans einer Rückkehr des Stürmers entgegenfiebern. Seit Mittwoch stehen die Chancen auf einen Einsatz gegen den FC Augsburg deutlich besser. Bülter war wieder voll im Training dabei, ging in die volle Belastung und zog die Einheit durch. Der Stürmer scheint dem Kölner Trainer also wieder zur Verfügung zu stehen. Zwar gehörte Bülter der Auftakt in diese Spielzeit. Ob Lukas Kwasniok den Angreifer aber in die Startelf packt, scheint aktuell offen. Zum einen, weil Kwasniok immer wieder betont hat, keine Stammelf zu haben. Der Kölner Coach probiert Dinge aus, sucht die richtigen Schlüssel für den jeweils richtigen Gegner. Ob Bülter aus seiner Sicht zum FC Augsburg passt, könnte auf der Pressekonferenz am Donnerstag beantwortet werden.

Könnte, denn Kwasniok lässt sich eher nicht in die Karten schauen. Und der Kölner Coach hat noch Alternativen im Ärmel. Wenn ein Spieler den Cologne Cup nutzte, um auf sich aufmerksam zu machen, dann war es wohl Ragnar Ache mit einigen Chancen, vor allem aber den beiden Kölner Toren. In der letzten Länderspielpause hatte Luca Waldschmidt den Test gegen Schwarz-Weiß Essen für eine Duftmarke und damit die Rückkehr in die Anfangsformation genutzt. Nun könnte sich der Angreifer empfohlen haben. Ache kommt zudem in dieser Spielzeit, inklusive Pokalspiel auf vier Assists. Und dann ist da natürlich auch Said El Mala. Der Kölner Youngster hatte gegen die TSG Hoffenheim erstmals in dieser Saison von Beginn an gespielt und mit dem entscheidenden Treffer direkt abgeliefert.

In Sinsheim hatte Jakub Kaminski in der Spitze gespielt. Er wäre mitunter aber auch erneut eine Variante auf der Außenbahn. Möglicherweise findet Trainer Kwasniok aber auch einen ganz anderen Schlüssel. Überraschen würde das nicht mehr.