Erneut nur Joker: Ragnar Ache kann sich noch nicht durchsetzen beim 1. FC Köln

Ragnar Ache wurde gegen den FC Augsburg erneut nur eingewechselt
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Erneut nur Joker: Ragnar Ache kann sich noch nicht durchsetzen beim 1. FC Köln

Gegen den FC Augsburg ließ Lukas Kwasniok zu Beginn erneut ohne klassischen Mittelstürmer spielen. Ganz zum Leidwesen eines Neuzugangs, der noch nicht ganz angekommen zu sein scheint: Ragnar Ache kann sich noch nicht durchsetzen beim 1. FC Köln

Bisher blieb ihm in den meisten Spielen wie auch gegen den FC Augsburg nur die Jokerrolle: Ragnar Ache kann sich noch nicht durchsetzen beim 1. FC Köln. So bleibt der Stürmer nach sieben Spieltagen noch torlos.

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Erst einen Startelfeinsatz hat Ragnar Ache in dieser Saison auf dem Konto. Gegen den VfB Stuttgart durfte der Angreifer von Beginn an ran. Dabei lieferte er direkt eine Vorlage zum zwischenzeitlichen Kölner 1:0. Trotzdem blieb für ihn danach wie in den Einsätzen vor dem Stuttgart-Spiel erneut nur die Jokerrolle. So auch gegen den FC Augsburg. Gegen die Fuggerstädter verzichtete Lukas Kwasniok erneut auf seinen einzigen klassischen Stürmer: „Wir wollten dann eben mit Jan auch Geschwindigkeit auf der letzten Kette haben, weil wir wussten, der Gegner versucht dann auch in Mann-Mann-Duelle uns zu verwickeln“, begründete der Coach seine Entscheidung.

Ein zentraler Faktor für die Entscheidung gegen Ache war aus Sicht seines Trainers dessen fehlende Robustheit: „In der Luft, bei allem Respekt, Ragnar ist herausragend, aber gegen die zwei Büffel sieht er halt auch aus wie ein Schulbub. Deswegen war es klar, dass wir da nicht auf den zweiten Ball gehen können, wenn wir es nicht schaffen, den Ball da klar festzuhalten“, so Kwasniok weiter.

Schwierige Situation für den Sommerneuzugang

Mit den beiden Augsburger „Büffeln“ meinte Kwasniok die Innenverteidiger Noahkai Banks und Chrislain Matsima, beide 1,93 Meter groß. Damit sind sie ein gutes Stück größer als Ache (1,83 Meter). Gegen die beiden hatte es der Kölner Stürmer nach seiner Einwechslung in der Schlussviertelstunde auch schwer und konnte trotz gutem Einsatz keine großen Akzente setzen. Jedoch ist es für den 27-Jährigen sicherlich kein gutes Zeichen, wenn ihm Kwasniok es nicht zutraut, seine Rolle als Wand- und Zielspieler zu erfüllen, sobald es gegen körperlich starke Gegner geht. Denn in der Bundesliga gibt es viele große, wuchtige Innenverteidiger.

So könnte dies es Ache auch in nächster Zeit schwer machen, über die Jokerrolle hinauszukommen. Dabei hat der Sommerneuzugang bereits gezeigt, dass er dem FC helfen kann. So kommt der Angreifer auf zwei Vorlagen im Pokal und in der Liga. Eine davon gelang – wie bereits erwähnt – bei seinem bislang einzigen Startelfeinsatz gegen Stuttgart. Obwohl diese mit den Innenverteidigern Jeff Chabot (1,95 Metern) und Luca Jaquez (1,87 Meter) auch nicht mit Leichtgewichten in der Defensive aufgelaufen sind. So ist es Ache durchaus zuzutrauen, sich auch gegen physisch überlegene Spieler durchzusetzen.

Anpassung an Kwasnioks Anforderungen noch nicht abgeschlossen

Gleichzeitig scheint es aber auch so, dass Kwasniok generell eher andere Stürmertypen als den eher klassischen Mittelstürmer Ache bevorzugt. So möchte der FC-Trainer in seiner Offensive viel Bewegung sehen. Deswegen vertraut er auch immer wieder Angreifern wie Luca Waldschmidt oder Marius Bülter, die sich eher mal fallen lassen oder auf die Außen ausweichen. Dass Ache sich an diesen Spielstil erst gewöhnen muss, hatte der 27-Jährige schon zu Beginn der Vorbereitung gemeint. Diese Gewöhnung scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Deswegen dürfte der Angreifer von Kwasniok noch nicht außerhalb von Situationen eingesetzt worden sein, in der Stürmer als Zielspieler fungieren sollte. Um aber auf mehr Einsatzzeit zu kommen und gegenüber Spielern wie Bülter und Waldschmidt den Vorzug zu bekommen, muss sich der Neuzugang diesbezüglich wohl noch mehr anpassen.


1. FC Köln punktet in „Abnutzungskampf“: Zäher Fight gegen Augsburg wird belohnt

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1. FC Köln punktet in „Abnutzungskampf“: Zäher Fight gegen Augsburg wird belohnt

Der 1. FC Köln erkämpft sich gegen den FC Augsburg ein 1:1, das mehr mit Mentalität als mit Glanz zu tun hatte. Erst nach Impulsen von der Bank strahlten die Hausherren wirkliche Gefahr aus. So gelang noch der Ausgleich für den 1. FC Köln: Der zähe Fight gegen Augsburg wird belohnt.

Wie schon so oft in dieser noch jungen Saison war Juwel Said El Mala entscheidend beteiligt am Punktgewinn des 1. FC Köln: Der zähe Fight gegen Augsburg wird belohnt.

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Der 1. FC Köln lieferte sich am Samstagnachmittag mit dem FC Augsburg ein phasenweise zähes Duell, das eher von Kampf als von spielerischer Klasse geprägt war. Beide Mannschaften zeigten großen Einsatz, aber wenig Highlights. Effzeh-Coach Lukas Kwasniok brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Das war ein Abnutzungskampf in der Bundesliga. Es gab kaum Torraum-Aktionen. Die Defensive stand stabil. Nach dem Umschaltmoment und dem Ballgewinn hatten wir in der ersten Halbzeit die Chance auf das 1:0. Doch nach dem 0:1 und dem absolut korrekten Elfmeter gegen uns war klar, dass es schwierig werden würde, noch einmal zurückzukommen.“

Unglücksrabe Heintz: „Das wird im Fußball bestraft“

Den Rückstand fingen sich die Kölner nach dem Wiederanpfiff. Der auf der rechten Außenbahn für den verletzten Ex-Kölner Elvis Rexhbecaj ins Augsburger Team gerückte U-21-Nationalspieler Anton Kade sorgte mit einem mutigen Dribbling im Strafraum für Aufregung. Beim Versuch, ihn zu stoppen, traf FC-Verteidiger Dominique Heintz unglücklich dessen Knie. Schiedsrichter und Videoassistent entschieden auf Strafstoß. Der Augsburger Fabian Rieder blieb vom Punkt aus eiskalt und brachte die Fuggerstädter in Führung. Unglücksrabe Heintz zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: „Wenn er pfeift, dann ist er natürlich dazu berechtigt. Ich finde aber nicht, dass ich aktiv hingehe. Er geht aktiv in mich rein. Das sieht in dieser Geschwindigkeit blöd aus. Das passiert leider. Das ist dann mein Fehler, und dazu muss man auch stehen. Ein anderer Stürmer läuft vielleicht weiter, ein anderer nimmt es dankend an.”

Trotz des Rückschlags attestierte Heintz seiner Mannschaft eine ordentliche Leistung: „Augsburg hat es einfach gut gemacht. Es war ein sehr wildes, sehr umkämpftes und zweikampfbetontes Spiel. Ich finde trotzdem, dass wir das Spiel angenommen und wenig zugelassen haben. Schade, dass ich dann den Elfmeter verursache und wir mit 0:1 in Rückstand geraten. Das wird im Fußball bestraft.“

Wie schon gegen Wolfsburg: FC-Lösung sitzt auf der Ersatzbank

Nach dem Rückstand reagierte Trainer Lukas Kwasniok mit einem Doppelwechsel. El Mala und der wieder fitte Marius Bülter kamen für Dominique Heintz und Luca Waldschmidt ins Spiel, woraufhin der FC auf eine Viererkette umstellte. El Mala war nach seiner Rückkehr von der U21-Nationalmannschaft mit leichten Muskelbeschwerden zunächst geschont worden. Doch kaum auf dem Platz, zeigte der 19-Jährige nach einer Viertelstunde, weshalb er in Köln als großes Versprechen für die Zukunft gilt. Auf der linken Seite nahm er einen Pass von Bülter auf, zog entschlossen in die Mitte und versenkte den Ball mit dem rechten Fuß unhaltbar unter die Latte.

Trotz des überschwänglichen Hypes um den 19-Jährigen sieht Trainer Kwasniok noch Optimierungspotenzial beim Supertalent:„Er ist ein Highlight-Spieler. Bis er ein guter Bundesliga-Spieler ist, liegt noch Welten dazwischen. Es bringt nichts, nur Highlights zu setzen, wenn man der Mannschaft insgesamt nicht hilft. Kaminski ist sicherlich kein absoluter Highlight-Spieler, aber er ist zwei, drei Klassen besser und wertvoller für die Mannschaft. Deswegen ist es unsere Aufgabe, Said dahin zu bringen, wo Kaminski jetzt mit Anfang zwanzig ist. Ich habe das Gefühl, dass er diese Phase genießt – wir auch.“

Zur Wahrheit gehört auch: Bis zur Einwechslung von Bülter und El Mala ging für die Geißböcke nach vorne herzlich wenig, abgesehen von einer hochkarätigen Chance von Jakub Kaminski. Nach einer schönen Kombination über Luca Waldschmidt legte er sich den Ball zurecht, traf aus 16 Metern aber nur den Außenpfosten. Mit den frischen Kräften von Bülter und El Mala drängte sich der Eindruck auf, dass die letzte Entschlossenheit, die man bei den Geißböcken bis dahin noch vermisst hatte, nun endgültig auf dem Platz eingekehrt war. So betonte auch Kwasniok die Bedeutung der Einwechslungen: „Wir haben einen breiten Kader und eine gute Bank. Die hat uns heute auch wieder ins Spiel zurückgebracht, weil wir dadurch sehr variabel das Spiel verändern können.“

Kölns Kampf wird belohnt – zumindest ein bisschen

Vor den anstehenden Kracherbegegnungen in der Liga gegen Borussia Dortmund (Samstag, 18:30 Uhr) und im Pokal gegen Rekordmeister FC Bayern München (Mittwoch, 20:45 Uhr) hätten drei Punkte auf der Habenseite dem 1. FC Köln sicher noch einmal einen Schub an Selbstvertrauen gegeben. Am Ende geht die Punkteteilung gegen die Fuggerstädter jedoch über die gesamte Spielzeit betrachtet in Ordnung. Angesichts der insgesamt überzeugenden Leistung muss sie nicht als Rückschlag verstanden werden, sondern eher als Fingerzeig, dass der aktuelle Ligastart keine Selbstverständlichkeit ist. Auch Trainer Lukas Kwasniok mahnte nach dem Spiel zur Gelassenheit: „Wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Wir haben einen Punkt gegen den FC Augsburg geholt. Jeden Punkt gilt es zu feiern, und das werden wir tun. Natürlich willst du in einem Heimspiel immer gewinnen, egal gegen wen. Darüber darf man kurz geknickt sein. Die Jungs werden das aber richtig einordnen können.“


Der „Highlight-Spieler“ des 1. FC Köln Said El Mala: Aber Lukas Kwasniok lobt und mahnt

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg
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Der „Highlight-Spieler“ des 1. FC Köln Said El Mala: Aber Lukas Kwasniok lobt und mahnt

Einmal mehr machte der Youngster beim FC im Duell gegen den FCA den Unterschied, sicherte den Geißböcken den Punkt und setzt das nächste Ausrufezeichen für sich und den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok lobt und mahnt bei Said El Mala.

Trotz des dritten Saisontors und des geretteten Punkts gibt es auch bremsende Worte beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok lobt und mahnt bei Said El Mala.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok mag am vergangenen Donnerstag vielleicht ein wenig überrascht gewesen sein, als auf der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz das Thema Said El Mala mit der Frage nach einem Einsatz von Beginn an bereits wieder beendet war. Denn in der Länderspielpause hatte es wieder einige Themen um den Youngster gegeben. Die höchst unterschiedlichen Auftritte bei der U21-Nationalmannschaft, die Explosion seines Marktwerts, wieder aufkeimende Gerüchte um ein mögliches Interesse einiger Topclubs zum Beispiel. Der 44-Jährige hatte zuletzt in einem Interview moniert, dass er zuletzt immer wieder mehrfach auf El Mala angesprochen worden sei. Nun aber nur die Frage nach einem weiteren Startelf-Einsatz, die der Trainer dann leicht verständlich erklärte. Man habe für den Spieler eine gewisse Verantwortung und müsse ohnehin entscheiden, ob El Mala vielleicht von der Bank kommend wertvoller wäre.

„Das ist genau seins“

Dass der Offensivspieler grundsätzlich wertvoll für die Kölner ist, hat der 19-Jährige im Spiel gegen den FC Augsburg beeindruckend bewiesen – wieder einmal. Nach einem Vertikalpass nahm der U21-Nationalspieler Tempo auf, zog in bester Arjen-Robben-Manier in die Box und schlenzte die Kugel in den Giebel. El Mala erzielte damit den dritten Saisontreffer und rettete den Kölnern vor allem einen Zähler. „Das ist genau seine Stärke. Wir versuchen ihn in die Position reinzubringen, dass er ins Eins-gegen-Eins kommt“, sagte Eric Martel. „Das ist genau seins. Eins-gegen-Eins, dann geht er auf seinen starken Fuß und knallt den super rein.“ Tatsächlich hat man in Köln einen ähnlich starken Dribbler seit Jahren nicht mehr gesehen. Und während man den Eindruck gewinnt, der FC würde den Hype um den Spieler einfangen wollen, tut dieser wiederum alles dafür, dieses Vorhaben abzuschmettern.

Mit diesen Leistungen ist der Wirbel um den Spieler einfach vorprogrammiert und wird sicher nicht mehr abklingen. „Ich kann und will den Hype um Said gar nicht klein halten“, sagt Kwasniok. „Genauso wenig wie die Euphorie in dieser Stadt. Wir wollen uns auf das Wesentliche fokussieren. Und das ist die Arbeit mit dem Jungen und die Arbeit mit der Mannschaft. Wir wissen um seine Fähigkeiten.“ Und diese Fähigkeiten bringt der 19-Jährige eindrucksvoll auf den Platz.

„Da liegen noch Welten“

Doch der Kölner Trainer erklärt auch, dass es für El Mala noch ein weiter Weg in der Bundesliga sein kann. „Er ist ein absoluter Highlight-Spieler. Aber zwischen einem Highlight-Spieler und einem guten Bundesligaspieler – da liegen noch Welten“, sagt Kwasniok. „Es bringt nichts, nur Highlights zu setzen, aber insgesamt der Mannschaft nicht zu helfen. Bei allem Respekt für Said: Jakub Kaminski ist nicht so ein absoluter Highlight-Spieler, ist aber zwei, drei Klassen weiter und wertvoller für die Mannschaft. Deshalb ist es unsere Aufgabe, ihn dahin zu bringen, wo Kaminski jetzt mit Anfang 20 ist.“ El Mala drängt mit jedem Treffer auf mehr Einsatzzeit und natürlich in den Fokus anderer Clubs.

Das ist auch dem Kölner Coach bewusst. „Machen wir uns nichts vor: Wenn er weiterhin so trifft und zu den Highlights noch die für die Bundesliga wichtigen Aspekte hinzugewinnt, müssen wir ihn unfassbar teuer abgeben. Das wird eines Tages mal passieren“, prophezeit Kwasniok. „Das ist auch in Ordnung so. Ich habe aktuell das Gefühl, dass er den FC sehr im Herzen trägt und die Phase hier genießt.“ Und so lange El Mala beim FC spielt, können wohl auch die Fans den Spieler, vor allem aber seine Highlights genießen.


Eine Eins, eine Zwei, viel Durchschnitt – so bewerten wir den FC gegen Augsburg

Timo Hübers beim Klärungsversuch
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Eine Eins, eine Zwei, viel Durchschnitt – so bewerten wir den FC gegen Augsburg

Der FC hat einen weiteren Punkt eingesammelt, wird damit aber nur bedingt zufrieden sein. Denn gegen den FCA war mehr drin. Das zeigt sich auch in unseren Spieltagsnoten: Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Augsburg.

Der FC verpasst gegen Augsburg den vierten Liga-Erfolg. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich die Geißböcke gerade im Schlussdrittel lange schwer getan haben. Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Augsburg.

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte der FC die Begegnung lange im Griff. Zumindest ließ die Kölner Defensive bis zum Elfmeter wenig anbrennen. Dann fiel Kade und Rieder traf. Doch die Geißböcke haben ja noch einen Said El Mala.

Defensive macht es solide – nur nicht beim Strafstoß

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Sorgte mit einer Ballaufnahme an der Sechszehnerlinie für einen Funken zu viel Spannung. Leitete mit einigen langen Bällen Möglichkeiten ein, blieb in seiner Kernkompetenz als Keeper im ersten Abschnitt beschäftigungslos. Ahnte bei Rieders Elfmeter zwar die richtige Ecke, erreichte den Ball aber nicht. Parierte schließlich zwei Distanzschüsse, ließ den Ball aber wieder klatschen.


Einzelkritik Kristoffer Lund 3

Kristoffer Lund

Sein früher Ballverlust führte zum ersten – wenn auch harmlosen – Abschluss der Augsburger. Löste seine Aufgabe auf der Außenbahn aber gerade in der Defensive eigentlich recht ordentlich. Gewann im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen. Trat in der Vorwärtsbewegung eher weniger in Erscheinung.


Dominique Heintz Einzelkritik 4

Dominique Heintz

Stand nach seinem guten Spiel gegen Hoffenheim erneut in der Startelf. Fügte sich mit einem abenteuerlichen Ballverlust ein. Wirkte in den Zweikämpfen nicht immer sicher. Grätschte aber vor dem Seitenwechsel eine scharfe Hereingabe weg. Verursachte dann den Elfmeter gegen Kade, der beim eigentlichen Kontakt bereits in der Luft war. Ging nach einer knappen Stunde vom Platz.


Timo Hübers, Einzelkritik 3+

Timo Hübers

Steckte früh einen harten Schuss von Kömür ein. Rettete dann gegen den Shootingstar vor der Einschussmöglichkeit. Unterband mit gutem Stellungsspiel einen gefährlichen Konter des Gegners. Wirkte im Spielaufbau aber nicht immer souverän. Dennoch die beste Zweikampfquote der Geißböcke und die meisten Ballkontakte.


Einzelkritik Schmied 3

Joel Schmied

Gewohnt unauffällig. Ein gutes Zeichen für einen Innenverteidiger. Schlug bereits zu Beginn eine starke Flanke, fand Lund aber nicht. Gewann erstaunlich wenige Zweikämpfe. Dennoch ein weiterer solider Auftritt – und das ohne die fünfte Gelbe Karte.


Sebastian Sebulonsen

Wieder einmal ein engagierter Auftritt des frisch gebackenen Nationalspielers. Stand in der Defensive meist sicher, probierte sich auch in der Offensive.



>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Im Schlussdrittel zu harmlos


Isak Johannesson Einzelkritik 3-

Isak Johannesson

Spulte die meisten Kilometer auf dem Platz ab. Der Isländer wirkte aber bei seinen Entscheidungen nicht immer ganz frisch. Fiel mit einer erstaunlich schwachen Zweikampfquote auf.


Eric Martel, Einzelkritik 3+

Eric Martel

Musste ordentlich einstecken. Lag gleich mehrfach hart getroffen am Boden. Kam zur ersten dicken Möglichkeit, hatte aber zuvor seinen Gegner niedergerungen. In Sachen Zweikämpfe, Willen und Leidenschaft einmal mehr absolutes Vorbild.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Wieder einmal in der Offensive ein Unruheherd für den Gegner. Sein Versuch an den Pfosten hätte wohl die Führung sein müssen. War auch in der Schlussphase noch einmal durch. Übersah zunächst seine Mitspieler und dann die Lücke gegen Dahmen, befand sich dabei aber auch im Abseits.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Zunächst unauffällig und in seinen Aktionen unsauber. Leitete dann die Großchance von Kaminski ein. Zog die meisten Sprints an, war aber selbst kein gefährlicher Faktor. Ging nach einer knappen Stunde entkräftet vom Platz.


Luca Waldschmidt Einzelkritik 4

Luca Waldschmidt

Rückte für Said El Mala in die Anfangsformation. Versuchte es mit einem direkten Freistoß, der aber zu zentral und zu harmlos war. Leitete dann stark den Abschluss von Kaminski ein. Ging nach einer knappen Stunde vom Platz. Lief bis dahin starke 7,6 Kilometer, kam aber nur auf 25 Ballkontakte.


El Mala verändert das Spiel

Said El Mala, Einzelkritik 1-

Said El Mala

Wahnsinn. Läuft sich zwei Mal fest und ärgert damit vielleicht den ein oder anderen Fan und Mitspieler. Macht beim dritten Versuch alles richtig – und zwar sensationell.


Marius Bülter

Fügte sich direkt mit einer guten Flanke ein. War anschließend in der Box und auf dem linken Flügel anspielbar. Wurde aber im Schlussdrittel kein entscheidender Faktor.

Said El Mala sichert dem 1. FC Köln gegen Augsburg den Punkt

Said El Mala trifft zum 1:1 gegen den FC Augsburg
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Said El Mala sichert dem 1. FC Köln gegen Augsburg den Punkt

Der FC hat den vierten Saisonsieg verpasst, aber einen weiteren Punkt eingesammelt. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC Augsburg 1:1. Wieder einmal avancierte Said El Mala zum Kölner Unterschiedsspieler.

Said El Mala bleibt beim FC weiter der wichtige Faktor. Der Offensivspieler rettete dem FC am Samstagnachmittag einen wichtigen Zähler. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC Augsburg 1:1. El Mala glich die Führung durch Fabian Rieder nach Elfmeter aus.

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Lukas Kwasniok hatte schon am Donnerstag angedeutet, dass Marius Bülter und Said El Mala nicht unbedingt Kandidaten für die Anfangsformation sein würden. Und tatsächlich verzichtete der Coach zunächst auf beide Akteure. Dafür rotierte Luca Waldschmidt in die Anfangsformation. Doch Augsburg lief die Kölner hoch an und eroberte zu Beginn einige Bälle. Unter anderem kam Anton Kade so zum ersten Abschluss, der aber in die Kategorie ungefährlich fiel (4.). Auf der anderen Seite wurde ein Versuch von Jakub Kaminski abgeblockt (7.). Doch die Kölner taten sich gerade in den ersten Minuten schwer. Nach vorne ging meist nur etwas durch lange Bälle von Marvin Schwäbe. Eine scharfe Hereingabe von Kaminski sorgte mal für ein wenig Gefahr, Finn Dahmen hielt die Kugel im Nachfassen.

Rieder trifft vom Punkt

Vielleicht so etwas wie der Weckruf. Denn anschließend verpasste Kristoffer Lund eine starke Flanke von Joel Schmied nur hauchdünn. Anschließend brachte Eric Martel nach einer Ecke einen Kopfball gefährlich aufs Tor, doch der Sechser hatte sich regelwidrig Platz gemacht (15.). Luca Waldschmidt brachte schließlich einen direkten Freistoß aufs Tor, aber viel zu ungefährlich (22.). Deutlich gefährlicher war der Abschluss von Kaminski, den der Pole aus 16 Metern an den Außenpfosten lenkte (26.). Und auch Sebastian Sebulonsen kam nach einem Freistoß von Johannesson zum Abschluss, traf den Ball aber nicht (35.). Auch Augsburg war phasenweise um Spielkontrolle bemüht, im Schlussdrittel fiel den Gästen aber nicht viel ein. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel grätschte Heintz noch eine scharfe Hereingabe weg – es ging torlos in die Kabine.

Die Kölner kamen unverändert, aber mit viel Schwung aus der Kabine. Die ganz große Gefahr strahlte der Gastgeber aber auch weiterhin nicht aus. Auch Augsburg war im Schlussdrittel eher harmlos. Bis Heintz Augsburgs Kade unglücklich am Knie traf. Schiedsrichter Timo Gerach entschied sofort auf Strafstoß und Fabian Rieder vollendete zur Augsburger Führung (54.). Kwasniok reagierte sofort, brachte Said El Mala und Marius Bülter. Doch der Gast verteidigte im letzten Drittel gut und der FC blieb zu unsauber. Hinter eine Flanke von Bülter bekam Thielmann keinen Druck. Auf der anderen Seite scheiterte Alexis Claude-Maurice mit einem Distanzschuss an Schwäbe (68.). Für die Schlussviertelstunde brachte der Kölner Coach mit Florian Kainz, Ragnar Ache und Denis Huseinbasic drei neue Kräfte.

El Mala macht El-Mala-Sachen

Und Huseinbasic leitete umgehend den Ausgleich ein. Der Bosnier gewann im Mittelfeld den Ball, spielte in die Tiefe auf El Mala. Der Kölner Shootingstar nahm sich die Kugel, zog ins Zentrum und schlenzte den Ball in den Giebel (76.). Und der FC setzte nach. Huseinbasic versuchte es aus der Distanz, wählte aber das falsche Regalfach (79.). Der FC erhöhte noch einmal den Druck. Unter anderem war El Mala nach einem Vertikalpass erneut durch. Der Angreifer setzte Kaminski ein, der alleine auf Dahmen zulief, aber die Nerven nicht behielt. Den Abpraller setzte Johannesson in die Augsburger Hintermannschaft. Kaminski hatte sich aber ohnehin im Abseits befunden.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, Hübers, Heintz (59. El Mala) – Sebulonsen (74. Huseinbasic), Martel, Johannesson, Lund (74. Kainz) – Waldschmidt (59. Bülter), Thielmann (74. Ache), Kaminski; Tore: 0:1 Rieder (54.), 1:1 El Mala (76.)


Das erwartet den FC gegen Augsburg: Defensivschwäche, hohe Aggressivität, viele Karten

Luca Waldschmidt im Duell gegen den FC Augsburg
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Das erwartet den FC gegen Augsburg: Defensivschwäche, hohe Aggressivität, viele Karten

Am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der FC den FC Augsburg. Während die Geißböcke stark in die Saison gestartet sind, hinkt der FCA den Erwartungen hinterher. Das erwartet den 1. FC Köln im Heimspiel gegen Augsburg.

Drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Gegen den FCA sollen die nächsten Punkte folgen, doch die Aufgabe ist kein Selbstläufer: Das erwartet den 1. FC Köln im Heimspiel gegen Augsburg.

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Form: Der FCA blickt auf einen durchwachsenen Saisonstart zurück. Nach dem Weiterkommen in der ersten Runde des DFB-Pokals in Halle gewann das Team von Trainer Sandro Wagner zum Start der Bundesliga mit 3:1 beim SC Freiburg. Im Anschluss mussten die Fuggerstädter gegen den FC Bayern München (2:3), beim FC St. Pauli (1:2), gegen den 1. FSV Mainz 05 (1:4) und beim 1. FC Heidenheim (1:2) vier Pleiten hinnehme. Die positive Stimmung rund um Augsburg verflog schnell. Vor der Länderspielpause war der FCA zu Hause gegen den VfL Wolfsburg gefordert. Gegen den VfL zeigten die Profis des FCA eine sehr konzentrierte und spielfreudige Leistung und gewannen am Ende verdient mit 3:1. Aktuell steht Augsburg mit sechs Punkten auf dem 14. Tabellenplatz.

Stärken und Schwächen

Schwache Defensive: In den ersten sechs Ligaspielen musste Augsburgs Torwart Finn Dahmen bereits 13-mal hinter sich greifen. Damit stellen die Augsburger gemeinsam mit Union Berlin die drittschlechteste Abwehr der gesamten Liga. Nur Eintracht Frankfurt (16) und Werder Bremen (14) mussten bislang mehr Gegentreffer hinnehmen. Der gegnerische xGoals-Wert ist beim FCA sogar am höchsten.

Stark in der Luft: Das Team von Trainer Sandro Wagner gehört dafür aber zu den stärksten Teams in Sachen Kopfballspiel. Mit 137 gewonnenen Kopfballduellen steht der FCA in dieser Statistik hinter Mainz (148) und Freiburg (140) auf dem dritten Rang.

Viele Fouls: Mit 79 Fouls stehen die Augsburger gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach auf dem vierten Platz der Foulspiele. In dieser Statistik weisen nur Union Berlin (81), Hoffenheim (81) und der HSV (80) mehr strafbare Vergehen am Gegner auf.

Kartenfreudig: Der FCA sah in den ersten Spielen der Saison bereits 21 Gelbe Karten. Damit bekamen die Augsburger die meisten Verwarnungen der gesamten Liga. Eine Rote Karte musste der FCA jedoch noch nicht hinnehmen. Im Vergleich dazu hat der FC lediglich elf Verwarnungen hinnehmen müssen. Bei Joel Schmied droht allerdings nur auf Kölner Seite eine Sperre. Der Innenverteidiger sah bereits vier Mal die Gelbe Karte und müsste bei einer weiteren ein Spiel aussetzen.

Im Fokus

Mit Mert Kömür hat der FCA ein Juwel in seinen Reihen. Der 20-Jährige wechselte im Sommer 2019 von 1860 München in die Jugendabteilung der Augsburger und durchlief fortan diverse Jugendmannschaften. In der Saison 23/24 feierte der gebürtige Dachauer sein Bundesligadebüt und sammelte von da an ganze 24 Einsätze. Unter Sandro Wagner ist Kömür in dieser Saison ein fester Bestandteil der Profis. So kam der Mittelfeldspieler in dieser Spielzeit bislang in jedem Pflichtspiel zum Einsatz und sammelte dabei zwei Treffer und zwei Vorlagen. Die positive Entwicklung des Augsburgers ist auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. So sollen mehrere Clubs Interesse an den Diensten des 20-Jährigen haben. Auch der DFB bemüht sich um Kömür, der auch für die Türkei auflaufen könnte.

Formation

Trainer Sandro Wagner ließ seine Mannschaft in dieser Saison überwiegend in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Dabei ist Finn Dahmen zwischen den Pfosten die Nummer eins. In der Dreierkette sind Chrislain Matsima und Jeffrey Gouweleeuw eigentlich gesetzt. Den dritten Platz in der Abwehr machen Cedric Zeseiger, Noahkai Banks und Keven Schlotterbeck unter sich aus. Auffällig ist jedoch, dass alle fünf körperlich sehr stark sind und auch im Kopfballspiel deutliche Vorteile haben. In der Mittelfeldzentrale spielen meist Kristijan Jakic und Han-Noah Massengo. Auf den beiden Schienenpositionen setzt Wagner auf Profile, die auch offensiv denken und bei eigenen Angriffen immer mit nach vorn gehen. In den meisten Spielen agierte der FCA ohne einen klassischen Stürmer.

Häufig spielte Mert Kömür als eine Art falsche Neun. Um den 20-Jährigen herum, sorgten entweder Alexis Claude Maurice, Fabian Rieder, Elias Saad oder Robin Fellhauer für viel Kreativität und fußballerische Klasse. Die Mannschaft probiert viel spielerisch zu lösen und wechselt auch immer wieder in den Positionen, um den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Augsburg: „Der FC Augsburg hat sich nach einer langjährigen Bundesligazugehörigkeit entschlossen, den nächsten Schritt gehen zu wollen. Sie haben einen jungen Trainer verpflichtet, der auch den Fokus auf sie lenkt. Ich finde, dass sie einen guten Beginn hatten mit dem Sieg in Freiburg. Wie es im Fußball ist, du willst den nächsten Schritt machen und gerätst dann in eine Negativspirale. Umso beachtlicher war die Leistung gegen Wolfsburg. Das hat mir gezeigt, dass der Verein, die Mannschaft und der Trainer einen Zusammenhalt nach außen ausstrahlen, denn sonst ist so eine Leistung nicht möglich. Sie haben mit die meisten Flanken gespielt, obwohl sie in den letzten Spielen ohne klassischen Zielspieler agiert haben. Dann haben sie zwei Dinge gepaart. Zum einen die präsente Art des Trainers mit den Attributen des FCA. Das hat sie in die Erfolgsspur zurückgebracht und wir werden versuchen, sie da wieder rauszukatapultieren.“

Sandro Wagner über Köln: „Für mich geht es darum, wie wir als FCA in Köln, gegen zwölf Leute, weil das Stadion einfach ein großer Faktor ist, gut agieren. Ich habe eine große Vorfreude und sehe es nicht als selbstverständlich an, in Köln zu spielen, ich finde es supercool. Ich habe es den Spielern gesagt, es gibt nicht viele Stadien in Deutschland, die so cool zum Bespielen sind. Wir haben eine Riesenaufgabe vor uns und deshalb voller Fokus auf den FC.“

Mögliche Aufstellung von Augsburg: Dahmen – Wolf, Matsima, Banks, Giannoulis – Fellhauer, Massengo, Jakic, Saad – Rieder, Kömür


Wer stürmt beim FC? So könnte der 1. FC Köln spielen

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Wer stürmt beim FC? So könnte der 1. FC Köln spielen

Nach dem 1:0-Auswärtssieg bei der TSG 1899 Hoffenheim und der darauffolgenden Länderspielpause steht für das Team von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Bundesligaspiel vor der Tür. Am Samstagnachmittag empfangen die Kölner den FC Augsburg. Wer gegen die Fuggerstädter von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der FC im Heimspiel gegen Augsburg spielen. 

Im Heimspiel gegen den FC Augsburg kann FC-Trainer Lukas Kwasniok fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Rav van den Berg, der aktuell noch an einer Schulterverletzung laboriert, Luca Kilian, der aufgrund seines dritten Kreuzbandrisses fehlt, sowie Youngster Youssoupha Niang stehen dem 43-Jährigen nicht zur Verfügung. Das sorgt beim Coach wieder für die Qual der Wahl. So könnte der FC im Heimspiel gegen Augsburg spielen.

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Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Stürmer Marius Bülter. Der 32-Jährige gehörte in den ersten Saisonspielen zu den absoluten Leistungsträgern, musste bei den Duellen gegen den VfB Stuttgart und bei der TSG 1899 Hoffenheim jedoch verletzt zuschauen. Daher stellt sich nun die Frage, ob Kwasniok erneut auf Said El Mala, Jakub Kaminski und Jan Thielmann in der offensiven Dreierreihe setzt oder gegen die körperlich starke Augsburger Hintermannschaft eher einen körperlichen Spieler wie Ragnar Ache oder doch den zuletzt verletzten Bülter auflaufen lässt. „90 Minuten Bundesliga-Fußball nach dreiwöchiger Verletzungspause wäre unseriös. Da haben wir schon eine Verantwortung dem Spieler gegenüber, er sich selbst und der Mannschaft gegenüber. Es wäre völlig unseriös. Aber aus dem Vollen schöpfen, heißt, ihn im Kader zu haben“, so der FC-Coach zu seinem Angreifer.

Wie sieht die Innenverteidigung aus?

Gegen die TSG Hoffenheim agierte Kaminski als zentrale Spitze, konnte auf dieser Position jedoch nicht an seine bereits gezeigten Leistungen anknüpfen. Erst nach der Einwechslung von Ragnar Ache zur zweiten Halbzeit und der Rückkehr auf die Linksaußen brachte der Pole seine Qualitäten ins Spiel und hätte am Ende fast sogar noch einen Treffer erzielt. El Mala zeigte bei seinem Startelfdebüt eine gute Leistung und erzielte mit seinem zweiten Bundesligator die Entscheidung. Thielmann musste gegen Hoffenheim einige Fouls einstecken. In Hoffenheim, aber auch schon bei der 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart konnte der Offensivspieler wenig Akzente nach vorn setzen. Im Duell Ache gegen Bülter dürfte Bülter aufgrund seiner sehr intensiven und laufstarken Spielweise aktuell leicht die Nase vorn haben und somit sein Startelfcomeback feiern.

Im zentralen Mittelfeld könnten erneut Eric Martel sowie Isak Johannesson beginnen. Auf den beiden Schienenpositionen haben aktuell Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund die besten Karten. Besonders der Norweger überzeugte in seinen ersten Wochen beim FC und wurde dafür sogar mit seinem ersten Einsatz für die norwegische Nationalmannschaft belohnt. Während Timo Hübers und Joel Schmied in der Abwehr gesetzt sein dürften, bleibt noch eine Position offen. Hier haben die Kölner mit Cenk Özkacar, Dominique Heintz und Tom Krauß einige Möglichkeiten. Allerdings bieten sich Kwasniok auch noch weitere Optionen. So könnte beispielsweise Martel in die Abwehr rücken und Krauß oder Huseinbasic neben Johannesson spielen. Auch Luca Waldschmidt oder Linton Maina könnten überraschend in die Startformation rutschen. Wie sich Kwasniok letztlich entscheidet, wird man spätestens am Samstagnachmittag erfahren.

So könnte der FC gegen Augsburg spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Marius Bülter fällt weiterhin angeschlagen aus

Marius Bülter



Baustelle Standards: Hinten kassiert der 1. FC Köln zu viele Tore, vorne erzielt er kein einziges

Freiburgs Christian Günter beim Eckball im Spiel in Köln
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Baustelle Standards: Hinten kassiert der 1. FC Köln zu viele Tore, vorne erzielt er kein einziges

Der FC ist zweifelsohne stark in die neue Saison gestartet. Die Kölner versuchen viel mit spielerischen Mitteln zu lösen. An einer großen Baustelle gilt es aber noch zu arbeiten beim 1. FC Köln: Die Standards sind vorne und hinten ein Problem.

Aktuell gibt es eigentlich wenig zu meckern beim 1. FC Köln: Die Standards sind allerdings vorne und hinten ein Problem der Geißböcke.

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Mit seinen starken Paraden hatte Marvin Schwäbe am vergangenen Spieltag sicherlich einen ganz großen Anteil am Erfolg der Geißböcke über Hoffenheim. Der Kölner Keeper parierte einen verdeckten Schuss von Muhammed Damar, klärte eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen Bazoumana Touré und hielt schließlich einen weiteren Versuch von Fisnik Asllani. Und in gewisser Weise hatte der Keeper mit seinen Leistungen zudem auch einen doch großen Anteil an einer beeindruckenden Statistik. Die Kölner haben in dieser Saison eben aus dem Spiel heraus gerade einmal drei Gegentore kassiert. Einzig der FC Bayern München weist mit zwei Gegentreffern einen besseren Wert in der Liga auf. Eine starke Bilanz, die auf eine konsequente Hintermannschaft (trotz Kritik an der Boxverteidigung) inklusive gutem Torwart schließen lässt.

Sechs Gegentore nach Standards

Doch da ist eben noch eine andere Seite der Medaille. Denn die Kölner haben insgesamt schon neun Gegentore kassiert. Und bei drei Gegentreffern aus dem Spiel heraus lautet die andere Wahrheit eben sechs Gegentore nach Standardsituationen oder vom Punkt. Gegen Freiburg kassierten die Kölner nach einem Eckball das 1:4 durch Maximilian Eggestein. Gegen Wolfsburg trafen Mohamed Amoura nach einer Freistoßflanke sowie Maximilian Arnold mit einem direkten Freistoß. In Leipzig tat es Arnold Nationalspieler David Raum gleich und gegen Stuttgart war Ermedin Demirovic vom Punkt souverän. Einzig die TSG Hoffenheim hat mehr Treffer nach einem ruhenden Ball kassiert (7). Die Kölner kassieren nicht nur viele Gegentore, sie lassen auch viele Freistöße und Eckbälle zu.

„Es gilt, weniger Standards zuzulassen. Das ärgert mich am meisten. Es ist schon so, dass wir Eckbälle teilweise herschenken. Man muss den Mut haben, den Ball auch mal mit dem schwachen Fuß aus der Gefahrenzone zu befreien und sich nicht darüber zu freuen, den Ball ins Toraus zu kicken, um dann den nächsten Eckball zu erwarten“, hatte Lukas Kwasniok nach dem Leipzig-Spiel und einer Flut an Hereingaben gesagt. Der Trainer erklärte aber auch, dass man genau daran arbeite. Gegen Hoffenheim war das noch nicht immer zu erkennen. Mehr als die Hälfte der 28 Hereingaben kamen nach einem ruhenden Ball in die Box. Für die Begegnung gegen Augsburg darf den Kölnern allerdings Mut machen, dass der FCA in den bisherigen Ligaspielen erst eine Standardsituation selbst verwerten konnte.

Noch kein Treffer nach Standards

Damit ist die Mannschaft von Sandro Wagner in Sachen Standards die (geteilt) zweitschlechteste der Liga. Nur ein Team hat bislang noch gar nicht nach einer Standardsituation getroffen. Und das ist der FC. Zum Vergleich Bayern München und Bayer Leverkusen waren jeweils sechs Mal mit dem ruhenden Ball erfolgreich. Die Gefahr der Kölner mit dem ruhenden Ball ist also bislang mehr als überschaubar. Und das ist kein neues Problem. In der vergangenen Spielzeit kamen die Kölner auf zehn Treffer nach Standardsituationen und lagen damit auf dem geteilt vorletzten Platz. Den letzten Platz teilten sich mit neun Treffern immerhin auch vier Mannschaften. Auch daran wird Kwasniok zu arbeiten haben.