Angriff beim 1. FC Köln: Lieblingsgegner oder Formstärke? Marius Bülter oder Ragnar Ache? Warum nicht einfach beide?

Ragnar Ache und Marius Bülter vom 1. FC Köln
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Angriff beim 1. FC Köln: Lieblingsgegner oder Formstärke? Marius Bülter oder Ragnar Ache? Warum nicht einfach beide?

Ragnar Ache erzielte im Duell gegen Mainz nicht nur beide Treffer, nach seiner Einwechslung kam auch Marius Bülter deutlich besser zurecht. Und so stellt sich durchaus eine Frage beim 1. FC Köln: Mit welchem Angreifer stürmt der FC gegen Freiburg?

Ragnar Ache weist eine starke Form auf, Marius Bülter scored regelmäßig gegen den Sportclub: Formstärke vs. Lieblingsgegner heißt es also beim 1. FC Köln: Mit welchem Angreifer stürmt der FC gegen Freiburg? Oder starten sogar beide Angreifer?

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Die ganz große Torgefahr strahlte Marius Bülter in den ersten 45 Minuten gegen den 1. FSV Mainz wahrlich nicht aus. Und als sich Ragnar Ache in der Halbzeit bereits warmlief und sein Aufwärm-Shirt gegen das Trikot getauscht hatte, da rechneten wohl die meisten Fans mit einer Eins-zu-Eins-Auswechslung. Doch Lukas Kwasniok hatte einen anderen Plan. Der Coach brachte mit Ragnar Ache einfach einen zweiten Stürmer, die Kölner agierten fortan mit einer Art Doppelspitze. Und das auch mit Erfolg. Ache erzielte bekanntlich seinen Doppelpack, brachte Köln damit auf Erfolgskurs. Aber auch Bülter bekam plötzlich ebenfalls seine guten Möglichkeiten.

Keine Startelf-Garantie

Und so stellt sich durchaus die Frage, ob die Variante mit zwei Stürmern vielleicht eine besonders erfolgversprechende ist. „Es ist eine Option“, sagte der Coach. „Aber man muss eins bedenken: Wenn die beiden Jungs nach 70 oder 80 Minuten nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte sind, dann hast du andere Spielertypen auf dem Feld und uns fliegen die Bälle in den Strafraum oder du brauchst noch mal einen Kopfball.“ So sei es gar nicht immer nur wichtig, auf die Startelf zu schauen. „Für einen Trainer geht es ja immer darum, wie kann ich über 90, 95, 100 Minuten ein Spiel gewinnen“, so Kwasniok weiter. Eine Startelf-Garantie sprach der Trainer nicht aus, genauso wenig verriet er die kommende Formation.

So kann es durchaus sein, dass der 44-Jährige erst einmal auf einen Stürmer setzen wird. Und dann stellt sich durchaus die Frage, auf welchen. Denn beide haben ihre Qualitäten und beiden ihre Vorgeschichten. Ragnar Ache befindet sich aktuell ganz offensichtlich in Topform – und das nicht nur, was das Toreschießen angeht. „Ich habe immer gesagt, er arbeitet hart und lasst den Jungen doch einfach mal machen“, sagte der Kölner Trainer. „Wer hätte gedacht, dass er zwei Spiele mit dieser Intensität gehen kann und dann gegen Mainz 45 Minuten das Spiel verändert hat?“ Und das, weil mit Alessio Castro-Montes offenbar ein perfekter Flankengeber zu alter Stärke findet.

Bülter bereits mit sieben Scorern

Auf der anderen Seite gibt es da mit Marius Bülter den Offensivspieler, der gegen Freiburg wohl auf seinen Lieblingsgegner treffen könnte. Der Angreifer erzielte im Hinspiel ein Tor, legte zwei weitere auf und schraubte damit sein Scorer-Konto in die Höhe. Sieben Punkte hat er bereits auf seiner persönlichen Freiburg-Liste. Auch für Hoffenheim und Union Berlin traf der Stürmer gegen das Team aus dem Breisgau, bereitete insgesamt vier Tore vor. Gegen keine andere Mannschaft erzielte der Stürmer so viele Scorer. Einen Fingerzeig gab Kwansiok dann vielleicht doch – zumindest in eine Richtung. Der Trainer sprach davon, dass er den „Teufel tun werde“ Ragnar Ache nur „temporär“ zu bringen, wenn er sein Können mit Leistung untermauere.

Die Frage, ob beide Angreifer beginnen werden, ist damit aber noch lange nicht beantwortet.

Warum Ragnar Ache gegen Leverkusen ein Kandidat für die Startelf wäre

Ragnar Ache könnte gegen Leverkusen wieder in der Startelf stehen
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Warum Ragnar Ache gegen Leverkusen ein Kandidat für die Startelf wäre

So wirklich oft kam Ragnar Ache in dieser Spielzeit noch nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Möglicherweise könnte der Angreifer aber gegen Leverkusen genau der richtige Mann für die Anfangsformation sein beim 1. FC Köln: Darum könnte Ragnar Ache gegen Leverkusen starten.

Bayer Leverkusen geht sicher als der Favorit in das Spiel gegen den FC. Doch so übermächtig wie vor zwei Jahren scheint der Nachbar nicht mehr zu sein. Ein X-Faktor könnte ein Angreifer werden beim 1. FC Köln: Darum könnte Ragnar Ache gegen Leverkusen starten.

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Nicht bei allen Anhängern des 1. FC Köln kommt die fast schon obligatorische Personal-Rotation von Lukas Kwasniok dieser Tage gut an. Fakt ist aber, dass der FC-Coach auch mit den wechselnden Formationen Woche für Woche die richtige Lösung für den kommenden Gegner sucht und gerade auch zu Beginn der Spielzeit meist gefunden hat. Nun wird sich der Trainer seine Gedanken um den kommenden Kontrahenten, Bayer Leverkusen machen. Kwasniok weiß natürlich um die Qualität. Leverkusen befindet sicher selbst noch in einer Art Umbruch, hatte im Sommer einen großen Aderlass, hat aber auch einige starke neue Spieler dazubekommen. Wie die Begegnungen gegen den FC Augsburg und auch Newcastle United gezeigt haben, fehlt es der Werkself an der nötigen Konstanz.

Leverkusen bei Flanken anfällig

Eine Schwäche, die sich bei Bayer in dieser Saison bereits herausgestellt hat, ist ausgerechnet etwas, von dem sich Kwasniok im Sommer wohl deutlich mehr versprochen hat. „Bei mir sind die Wingbacks der Gamechanger. Die können sich überall reinschleichen und machen die meisten Tore“, hatte der Coach gesagt. Allerdings hat sich Kwasniok sicherlich auch Assists von seinen Schienenspielern gewünscht. Die sind bislang bekanntlich rar gesät. Kristoffer Lund kommt bislang auf eine Torvorlage, Sebastian Sebulonsen hat sich noch gar nicht aufs Scorerboard gebracht. Und das, obwohl beide in ihren Begegnungen auch ordentlich viele Flanken schlagen. Möglicherweise kommt der Nachbar dem FC am Samstag in dieser Hinsicht gerade recht.

Zwar lässt Leverkusen nicht viele Flanken im Spiel zu, nur die, die in die Box kommen, sorgen regelmäßig für Gefahr. Jede fünfte gegnerische Flanke führt zu einem Torschuss des Gegners, jeder vierte Torschuss führt zu einem Gegentor. Leverkusen hat in dieser Spielzeit bereits vier Treffer nach Hereingaben aus dem Spiel heraus hinnehmen müssen, beim FC waren es erst zwei. Insgesamt haben die Leverkusener schon sechs Kopfballtore kassiert, so viel wie kein anderes Team der Liga. Möglicherweise wird Kölns Trainer Lukas Kwasniok also die Flanken als probates Mittel gegen den Nachbarn ansehen. Im Ligavergleich belegt Köln Plätze im Mittelfeld bei den Flanken und den erfolgreichen Hereingaben. Tatsächlich erzielte Köln auch schon vier Tore nach Flanken aus dem Spiel – nur Dortmund, Stuttgart und Augsburg öfter.

Startelf-Einsatz für Ache?

Das könnte wiederum für einen Startplatz von Ragnar Ache sprechen. Kwasniok hat schon mehrfach die Kopfball-Qualitäten des Angreifers hervorgehoben. „Das Krasse ist: Er köpft nicht einfach blind. Er hüpft, dann steht er und steht er, dann guckt er, dann köpft er. Das ist eine Waffe. Das habe ich selten so gesehen“, hatte der Trainer im September gesagt. „Ohne Ragnars Kopf weiß ich nicht, wo er gelandet wäre.“ Alleine für Kaiserslautern traf Ache in den vergangenen beiden Spielzeiten elf Mal mit dem Kopf, im Schnitt jeder dritte Treffer. Für den FC zeigte der Stürmer diese Qualität gegen die Bayern. Allerdings bereitete der Angreifer auch schon Tore mit dem Kopf vor, wie die beiden Treffer im Pokal gegen Regensburg.

Ob sich Kwasniok tatsächlich für den Mittelstürmer entscheidet, wird sich zeigen. Denn in der vergangenen Woche spielte Said El Mala in der zentralen Position der Offensive. Und der Shootingstar machte seine Sache sehr gut.