Abschied vom 1. FC Köln: Tim Lemperle soll in Hoffenheim bereits unterschrieben haben

Tim Lemperle 1. FC Köln
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Abschied vom 1. FC Köln: Tim Lemperle soll in Hoffenheim bereits unterschrieben haben

Die Nachricht über einen Wechsel des 22–Jährigen nach Sinsheim dürfte wohl keinen mehr überraschen. Nun soll ein Kontrakt für den Sommer bestehen. Ein möglicher Wechsel bereits zum Winter scheint auch weiterhin eine Option zu sein beim 1. FC Köln: Tim Lemperle soll in Hoffenheim unterschrieben haben.

Dass er den FC verlassen werde, steht schon seit Wochen fest. Auch über das Ziel des 22-Jährigen gab es nur noch wenige Zweifel. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist aber bereits der nächste Schritt erreicht für den Stürmer des 1. FC Köln: Tim Lemperle soll in Hoffenheim unterschrieben haben.

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Bereits kurz vor Weihnachten gab es beim 1. FC Köln die Bestätigung von FC-Sportdirektor Christian Keller. „Es ist richtig, dass Tim mir und Thomas mitgeteilt hat, dass er den FC verlassen möchte, weil er eine neue Herausforderung zur nächsten Saison annehmen möchte“, sagte Keller. „So lange aber mit vollem Herzblut für den FC auflaufen wird.“ Wie lange das „so lange“ sein wird, hängt nun wohl von verschiedenen Faktoren ab. Schon im vergangenen Jahr war die TSG Hoffenheim als Top-Interessent genannt worden. Nun soll der Kölner Torjäger laut übereinstimmenden Medienberichten bereits einen ab Sommer laufenden Vertrag bei den Kraichgauern unterschrieben haben. Bis dahin soll Lemperle den FC allerdings noch in der 2. Liga tatkräftig unterstützen und den Verein im besten Fall mit zum direkten Wiederaufstieg schießen.

Wird der FC in der Causa Lemperle schwach?

So lautete zumindest der damals kommunizierte Plan. „Ich bin mir ganz ganz sicher, dass Tim auch in der Rückserie noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Nicht nur, weil er hoffentlich noch ein paar Tore schießt, sondern weil er sich auch in der Mannschaft ein gewisses Standing erarbeitet hat und auch gezeigt hat, dass er mit seiner Siegermentalität vorangeht“, sagte Keller. Ein vorzeitiger Abgang des Stürmers bereits zur Rückrunde würde den FC gerade in der aktuellen Situation noch einmal schwächen. Bisher verlief die Suche nach der gewünschten Verstärkung im Sturm für die Geißböcke alles andere als rund. So platzte bekanntlich der bereits fortgeschritten Deal mit Unions Ivan Prtajin, nachdem Steffen Baumgart die Eisernen übernommen hatte und einen Wechsel des Offensivspielers ablehnte. Die Kölner stehen also bisher ohne weitere Verstärkung im Angriff da.

Ein Wechsel zum Winter würde aus diesem Grund und dem Ziel des Wiederaufstiegs gepaart mit der unklaren Lage um die Gesundheit von Mark Uth wohl ein gewisses Risiko bedeuten. Problem an der Sache ist allerdings, dass der Kölner Offensivspieler den Verein im Sommer ablösefrei verlassen wird. Und auf Seiten der TSG steht ebenfalls ein Wechsel an – möglicherweise auch bereits zum Winter. Jacob Bruun Larsen soll Hoffenheim Richtung Stuttgart verlassen. Allerdings wohl nur, wenn die Kraichgauer bis dahin einen adäquaten Ersatz gefunden haben. Der könnte eben der Kölner Offensivspieler sein. Die Ablösesumme für Larsen soll sich nach übereinstimmenden Medienberichten auf fünf Millionen Euro belaufen. Wie attraktiv ein mögliches Angebot der TSG für Lemperle aussehen wird, könnte über einen möglichen früheren Abgang des 22-jährigen Torschützen entscheiden. Gespräche soll es zumindest geben.

Am Abend brachte Sky dann eine weitere Möglichkeit ins Spiel. Eine Art Ringtausch. Demnach sei der FC an Fisnik Asllani interessiert. Der Stürmer spielt zwar für die SV Elversberg, allerdings als Leihspieler. Asllani steht bei Hoffenheim unter Vertrag. Würde Asllani zum FC wechseln, würden die Kölner Lemperle wohl abgeben.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

1. FC Köln bestreitet noch ein weiteres Testspiel

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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1. FC Köln bestreitet noch ein weiteres Testspiel

Nur wenige Tage nach der Rückkehr aus dem Trainingslager an der Costa del Sol steht für die Geißböcke die Generalprobe für das Duell gegen den Hamburger SV auf dem Programm: Der 1. FC Köln bestreitet ein Testspiel gegen Viktoria Köln.

Aktuell bereiten sich die Geißböcke auf den Rückrundenstart in Spanien im Trainingslager vor. Es wird aber auch noch eine Generalprobe in der Heimat geben: Der 1. FC Köln bestreitet am kommenden Dienstag ein Testspiel gegen Viktoria Köln.

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Ein gutes halbes Jahr nach dem letzten Aufeinandertreffen kommt es am kommenden Dienstag zu einem Wiedersehen mit dem Stadtrivalen. Im Franz-Kremer-Stadion trifft der FC auf die Viktoria. Das Spiel wird um 14 Uhr angepfiffen. Im Duell gegen den Drittligisten geht es für den FC auch darum, sich den Feinschliff für die Begegnung gegen den Hamburger SV am 18. Januar, den Rückrundenauftakt, abzuholen. Dementsprechend wird es für Trainer Gerhard Struber die letzte Chance, seine Mannschaft auszuprobieren. Taktische Vorgaben zu implementieren. Bereits am Freitag steht für den FC ein Testspiel auf dem Programm. In Spanien treffen die Geißböcke auf den FC Lugano. Die Begegnung wird in vier Vierteln a 30 Minnuten ausgetragen.

Schlechte Erinnerungen an das vergangene Viktoria-Duell

Die Erinnerungen an das vergangene Testspiel gegen die Viktoria sind nicht gerade die besten. Und das noch nicht einmal, weil die Kölner nicht über ein 3:3-Unentschieden gegen die Höhenberger hinauskamen. Vielmehr zog sich Florian Kainz die Sprunggelenksverletzung zu, die den ehemaligen Kapitän monatelang ausfallen ließ. Die Geißböcke waren damals früh in Rückstand geraten, drehten den Spielstand aber nach Toren von Sargis Adamyan, Dominique Heintz und Florian Dietz. Doch die Viktoria glich im zweiten Abschnitt aus. Der FC reiste anschließend ins Trainingslager, allerdings ohne Pechvogel Kainz.

Die Begegnung dürfte nun auch noch aus einem anderen Aspekt interessant werden. Immerhin spielen bei der Viktoria die El-Mala-Brüder. Die beiden Offensivspieler hat der FC im vergangenen Sommer unter Vertrag genommen und sie dann direkt wieder an die Viktoria verliehen. Beim Drittligisten sollen die Angreifer Spielpraxis sammeln und voraussichtlich im kommenden Sommer die Rheinseite wechseln. Viktoria Köln belegt aktuell den sechsten Tabellenplatz der 3. Liga. Auch für die Höhenberger geht es am folgenden Wochenende wieder los. Und das mit der Begegnung gegen Dynamo Dresden. Die Begegnung im Franz-Kremer-Stadion ist öffentlich. Tickets gibt es im Ticketshop des FC.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Heute Gespräche geplant. Wie reagiert der 1. FC Köln im Deal um Joël Schmied?

Joel Schmied weiterhin im Fokus von Christian Keller und Thomas Kessler
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Heute Gespräche geplant. Wie reagiert der 1. FC Köln im Deal um Joël Schmied?

Ein Jahr lang haben die Verantwortlichen, der Verein und seine Fans auf das Ende der Transfersperre gewartet. Nun dürfen die Kölner wieder Spieler verplichten, können bislang aber nicht wie erhofft. Nun droht der dritte Deal mit einem Wunschspieler zu platzen. Von einem Nebenbuhler ist die Rede. Wie geht es weiter mit Joël Schmied und dem 1. FC Köln?

Eigentlich schien der FC bereits ziemlich weit in den Gesprächen um den Transfer mit dem nächsten Wunschspieler. Doch nun gibt es offenbar ein Angebot von einem weiteren Interessenten. Wie geht es weiter mit Joël Schmied und dem 1. FC Köln?

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Christian Constantin gehört wohl nicht zu den angenehmsten Verhandlungspartnern in Sachen Transfer-Poker. Der Schweizer Unternehmer ist jedenfalls nicht unumstritten, kennt wohl viele Register und weiß, wie man Geschäfte macht. Am Montag fand der Präsident des FC Sion einen Weg, den Druck auf Christian Keller und seine Kaderplaner womöglich ein wenig zu erhöhen. Constantin hatte der Schweizer Zeitung „Blick“ ein Interview gegeben, dort öffentlich seine Forderungen für den vom FC umworbenen Abwehrspieler Joël Schmied bekannt gegeben, garniert mit dem Hinweis, dass der FC nicht das einzige Angebot für den Innenverteidiger hinterlegt habe. Das zweite Angebot läge sogar über der geforderten Ablösesumme. Da der Unternehmer aber nicht wesentlich konkreter wurde, ist es schwer über die Aussagekraft oder Glaubwürdigkeit zu urteilen.

Die Fallhöhe ist beim FC eine hohe

Ein wirtschaftlich getriebener Verhandlungsbluff ist für die Außenstehenden zumindest genauso denkbar wie ein Nebenbuhler im Kampf um den Abwehrspieler. Das Schweizer „Corner Magazine“, also jene Plattform, die den Schmied-Deal erstmals erwähnte, wittert jedenfalls einen „Poker-Coup“ von Seiten des Schweizer Clubbosses, der die Ablösesumme so anheben könnte. Nach Informationen von come-on-fc.com will der FC zwei Millionen Euro bezahlen, Sion fordert wie Constantin bestätigte drei Millionen. „Nach unseren Informationen wurde jedoch kein anderes konkretes Angebot abgegeben“, heißt es in der Meldung des Magazins. Unterm Strich sitzt der Schweizer Club am längeren Hebel, muss seinen Abwehrchef, den Kapitän nicht abgeben. Sollte sich der Club nicht von der geforderten Summe abbringen lassen, müssen die Kölner Verantwortlichen entscheiden, ob sie bereit sind, sich der Forderung zu beugen oder den dritten geplatzten Deal in Kauf zu nehmen.

Die dritte Pleite in diesem doch noch jungen Transferfenster wäre für die Kölner ein weiterer heftiger Rückschlag. Die Fallhöhe ist nach dem Registrierungsverbot bei den Geißböcken eine hohe. Ein Jahr lang haben die Kölner Verantwortlichen, der Verein, seine Fans auf das Ende der Transfersperre gewartet. Die Kölner sind in eine sportliche Krise geschlittert, in der sie im Grunde handlungsunfähig waren. Nach dem langen Warten und in der Freude über die Herbstmeisterschaft, der entgangenen sportlichen Krise und auch einigen optimistischen Äußerungen, ist die Euphorie bei den Geißböcken natürlich besonders groß, nun wieder pünktlich zum Rückrundenstart, auf dem Weg in die Erstklasigkeit nach Herzenslust auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Es herrscht nach einem schweren Jahr wieder eine Art Aufbruchstimmung in Köln.

Äußere Faktoren spielen bei Schmied keine Rolle

Und die hat durch den erhofften Transfercoup von Jusuf Gazibegovic, der sich schon jetzt anschickt zum Publikumsliebling zu avancieren, neues Futter erhalten. Diese Aufbruchstimmung wird durch die geplatzten Deals jäh getrübt. Der FC wollte mit Gregory Wüthrich einen Innenverteidiger verpflichten, der über reichlich Erfahrung, ordentliche Statistiken verfügt. Die offenbar gewachsenen medizinischen Bedenken haben den Transfer platzen lassen. Mit Ivan Prtajin wollten die Geißböcke einen Angreifer nach Köln holen, der zwar bei Union Berlin nicht stechen konnte, vielleicht aber auch, weil er keine Chance erhielt und in der 2. Bundesliga seine Torgefahr durchaus schon bewiesen hat. Einen Stürmer, der in seinem Club mit Toren auf sich aufmerksam macht, gibt jener Verein natürlich nicht ohne Weiteres ab. Der Markt an Stürmern, die sofort weiterhelfen, ist ein überschaubarer.

Auch dieser Deal platzte, weil bei Union Berlin ein neuer und gleichzeitig Kölner Ex-Trainer dem Angreifer noch eine Chance geben will. Das kann man Steffen Baumgart sicherlich nicht verdenken. Der gebürtige Rostocker hält große Stücke auf Prtajin und stand auch beim FC lange Zeit dafür, aus Spielern in der Krise eine alte Formstärke herauskitzeln zu können. Für den FC bleiben unterm Strich zwei verpasste Chancen auf Wunschspieler. Und irgendwie hat es den Anschein, als dürfen die Kölner nun wieder Spieler verpflichten, nur können sie es nach den eigenen Erwartungen nicht – abgesehen von Gazibegovic. Das hat in Teilen auch mit unglücklichen äußeren Faktoren zu tun. Die Kölner haben ihre Wunschspieler ausgemacht, haben Gespräche geführt und sind aus unterschiedlichen Gründen ausgebremst worden.

Verbiegen oder geplatzter Deal?

Diskussionen um weitere Namen, die offenbar nicht nach Köln kommen, aber von außen in den Ring geworfen wurden, sind eigentlich müßig. Welche Spieler denn tatsächlich auf der ominösen „Liste“ gestanden haben, wissen am Ende nur die Beteiligten. Bei Schmied sieht die Gemängelage jedenfalls ein wenig anders aus. Der FC ist sich mit dem Spieler einig. Es gibt keine übertrieben großen medizinischen Bedenken (auch, wenn der 26-Jährige in den Spielzeiten bis 23 einige Spiele verpasste), der Verein kündigte an, dem Abwehrspieler keine Steine in den Weg legen zu wollen. Äußere Faktoren scheinen den Deal jedenfalls nicht zu verhindern. Vielmehr ist ein Poker um den Spieler entfacht. Der FC bietet eine Summe, die laut transfermarkt.de dem Marktwert entspricht, Sion fordert drei Millionen.

Sollte der Schweizer Erstligist bei seiner Wunschvorstellung bleiben, wird die Kölner Wahl wohl nur zwischen finanziellem Verbiegen oder dritter Transferpleite liegen. Und offenbar scheint es tatsächlich Bewegung zu geben. Zumindest äußerte sich der Berater von Schmied gegenüber der „Bild“ sehr optimistisch: „Wir sind in einem guten Austausch mit Sion, haben da eine gute, partnerschaftliche Kommunikation. Mit Köln sind wir uns bereits einig. Wir sind wirklich guter Dinge, dass das funktioniert“, so Schmieds Berater José Noguera Rodriguez. Laut Bild sind für Dienstag weitere Gespräche geplant.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Prtajin-Deal geplatzt, Tabakovic nie auf der Liste, erste Abgänge – Die Stürmersuche des 1. FC Köln wird zur Herausforderung

Christian Keller bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Prtajin-Deal geplatzt, Tabakovic nie auf der Liste, erste Abgänge – Die Stürmersuche des 1. FC Köln wird zur Herausforderung

Auch eine Woche nach der Öffnung des langersehnten Transferfensters sind die ausgemachten Kader-Baustellen nicht alle geschlossen. Die Kölner fahnden weiterhin nach einem Angreifer – und tun sich schwer damit. Die Stürmersuche wird für den 1. FC Köln zur Herausforderung.

Seit einer Woche dürfen die Kölner auf dem Transfermarkt wieder zuschlagen, wirklich viel ist seitdem aber nicht passiert. Zumindest gestaltet sich die Hürde, einen neuen Angreifer zu verpflichten, als besonders hoch. Die Stürmersuche wird für den 1. FC Köln zur Herausforderung.

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Auch eine knappe Woche nach der wiedererlangten Freiheit, Transfers oder Registrierungen vornehmen zu können, gestaltet sich die Suche nach einem neuen Stürmer beim FC weiterhin schwierig. Die Hintergründe sind bekannt. Der FC hat schon im Oktober einen Knipser als wichtiges Transferziel neben einem Rechtsverteidiger ausgemacht. Während der Abwehrspieler mit Jusuf Gazibegovic gefunden ist, fehlt die Alternative im Sturm. Und das, obwohl die Kölner auch dort frühzeitig aktiv waren, mit Ivan Prtajin ein Ziel ausgemacht hatten und dort auch schon sehr weit in Gesprächen waren. Spieler und Club sollen sich jedenfalls weitestgehend einig gewesen sein. Dann kam Steffen Baumgart zu den Köpenickern und schob dem Prtajin-Abgang einen Riegel vor. Der Deal ist trotz aller Bemühungen der Geißböcke geplatzt.

Haris Tabakovic war für den FC nie ein Thema

Nun ist die Suche nach einem Plan B entfacht. Doch die einst so euphorischen Worte der Kölner Verantwortlichen klingen schon ein wenig ausgebremst. Der Tenor ist zu einem „Wir schauen, was möglich ist“ geworden. Dabei kann es gut sein, dass sich die Kölner wohl über die Grenzen Deutschlands hinausbewegen müssen, um etwas möglich zu machen. Denn so richtig viele passende Alternativen scheint es im Lande aktuell nicht zu geben. Serdar Dursun wurde als Name in den Ring geworfen, doch der Angreifer soll in Deutschland unter anderem eher vom 1. FC Kaiserslautern umworben werden. Zudem häuften sich zuletzt in den türkischen Medien Anzeichen, dass es für den ehemaligen Stürmer des SV Darmstadt einen Wechsel innerhalb der Liga geben könnte. Offenbar ist Rizespor an Dursun interessiert.

Auch über Haris Tabakovic gibt es weiterhin Diskussionen. Fakt ist, der Spieler wird in dieser Saison nicht für den FC auflaufen. Wie berichtet schon alleine aufgrund der DFL-Statuten, die einen Einsatz für drei Vereine innerhalb einer Spielzeit unmöglich machen. Tabakovic hat in dieser Saison schon für Hertha und Hoffenheim auf dem Platz gestanden. Die gleichen Regularien gibt es auch bei der FIFA. Eine mögliche Ausnahme dieser Regel ist weder bei der DFL noch bei der FIFA vorgesehen oder in den Statuten vermerkt, einzig für Spieler, deren Saisonrhythmus ein anderer ist als das Ligasystem in weiten Teilen Europas. Einen realistischen Grund für eine zurzeit diskutierte Ausnahmeregelung hätten die Kölner wohl ohnehin nicht aus dem Hut zaubern können. Zumal die FIFA so grundlos ein Präzedenzfall und damit die Tür für weitere Anfragen schaffen würde.

Auf eine schnelle Lösung deutet wenig hin

Nach Informationen von come-on-fc.com hat der Angreifer ohnehin nie auf einer Liste des FC gestanden, ist damit auch aktuell kein Thema und kann es in dieser Spielzeit auch nicht mehr werden. Ein Thema hingegen muss für die Kölner Verantwortlichen sein, sich Gedanken über einen Prtajin-Ersatz zu machen. Dabei ist die Suche im Winter bekanntlich alles andere als leicht. Die beiden gehandelten Namen sind wohl keine Alternativen. Einen erfahrenen Knipser mit eingebauter Torgefahr geben eher wenige Vereine gerne ab. Zwar betonte Gerhard Struber zuletzt gegenüber dem „Express“, dass man mit „einigen Spielern im Austausch“ sei, auf eine ganz schnelle Lösung deutete eigentlich wenig hin.

Zumal sich auch andere Erst- und Zweitligisten in ähnlichen Situationen befinden. Die Konkurrenz ist groß, die Argumente für den FC – gerade gegenüber einiger Bundesligisten – sind eher gering. Die schwierige Stürmersuche ist beim FC kein unbekanntes Problem. Zum wiederholten Male befinden sich die Geißböcke in einer Transferphase auf einer komplizierten Stürmersuche. Somit steigen offenbar die Chancen für die aktuellen Angreifer, sich auch in der zweiten Saisonhälfte beweisen zu dürfen. Wenn sie denn bleiben. Denn gerade Tim Lemperle ist ein begehrtes Ziel. Die Tendenz geht klar Richtung Verbleib im Winter. Allerdings berichtete „Sky“ am Montagabend, dass ein vorzeitiger Abschied aus Köln Richtung Hoffenheim immer noch möglich sei. Die Vereine befänden sich in Gesprächen.

Ein Nachlegen beibt wahrscheinlich

Allerdings erscheint es aktuell kaum vorstellbar, dass die Kölner ihre Lebensversicherung, ihren Top-Torjäger in den kommenden Wochen ziehen lassen, wenn sie keinen adäquaten Ersatz gefunden haben. Dieser tat sich dann aber möglicherweise am Abend auf. Demnach sei der FC an Fisnik Asllani von der SV Elversberg interessiert. Der Stürmer ist von Hoffenheim an die Saarländer verliehen. Ein Aufstocken wird für den FC dringend nötig.

Mit Florian Dietz und Sargis Adamyan haben zwei Angreifer den Club bereits als Leih-Abgänge verlassen. Mindestens Jaka Potocnik könnte ebenfalls noch verliehen werden und auch der Verbleib von Steffen Tigges ist weiterhin nicht sicher. Sollten die beiden Stürmer ebenfalls die Rückrunde bei einem anderen Verein spielen, hätte der FC noch vier nominelle Stürmer im Kader. Darunter mit Luca Waldschmidt und Mark Uth zwei Offensivspieler, die eigentlich hinter den Spitzen agieren. Ohne Lemperle wären es plötzlich nur noch drei.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Konkurrenz um Joël Schmied für den 1. FC Köln – „Unter drei wechselt er nicht“

Joël Schmied noch im Trikot des FC Sion
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Konkurrenz um Joël Schmied für den 1. FC Köln – „Unter drei wechselt er nicht“

Der FC würde Joël Schmied gerne verpflichten, der Spieler würde gerne nach Köln wechseln. Doch einen Vollzug gibt es bislang noch nicht. Jetzt äußert sich der Sion-Boss Christian Constantin. So ist der Stand bei Joël Schmied und dem 1. FC Köln.

Der FC arbeitet weiterhin an seinem Kader für die Rückrunde. Auf dem Wunschzettel steht noch ein Innenverteidiger, doch es hapert weiterhin mit dem Vollzug. So ist der Stand bei Joël Schmied und dem Transfer zum 1. FC Köln.

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Die Vorbereitung läuft beim FC Sion in Marokko bereits auf Hochtouren. Der Schweizer Club will nach dem Aufstieg die Meisterrunde erreichen, um auch sicher gar nichts mit der Rückkehr in die Zweitklassigkeit zu tun haben zu müssen. Mit dabei ist auch Joël Schmied. Kein Wunder, der Innenverteidiger ist einer der absoluten Leistungsträger des ehemaligen Schweizer Meisters. Der Kapitän geht voran, ist auch im Training der Schweizer weiterhin ein absoluter Leader. Doch die Zeichen stehen bekanntlich auf Abschied. Der Abwehrspieler will seine Chance auf einen Wechsel ins Ausland nutzen und die Chancen stehen eigentlich nicht schlecht, dass er dann an den Rhein kommt. Denn der FC sucht einen Innenverteidiger, scheint diesen in Schmied gefunden zu haben. Beide Seiten sind sich einig. Eigentlich steht einem Wechsel also wenig im Weg.

FC testet gegen den FC Lugano

Eigentlich, denn zu einem Wechsel gehören gerade im Winter dann doch meistens drei Seiten. Eben auch der abgebende Verein. Zwar will der FC Sion seinem Kapitän keine Steine in den Weg legen, ihn aus seiner Sicht aber unter Wert abgeben, wird der Club aus dem Kanton Walis ganz sicher aber auch nicht. Und genau daran hapert es aktuell. Offenbar liegen Angebot und Wunsch-Ablöse noch zu weit auseinander. Dass ansonsten Einigkeit bestünde, bestätigte nun auch Sion-Boss Christian Constantin. „Es ist noch gar nichts spruchreif. Denn wir lassen Joël unter keinen Umständen zu den finanziellen Konditionen ziehen, die zur Debatte stehen“, sagte der Unternehmer gegenüber der Zeitung „Blick„. So soll der FC dem Vernehmen nach zwei Millionen Euro für den Abwehrspieler zahlen wollen.

Zu wenig für den Schweizer Club. „Unter drei wechselt er aber nicht“, sagte Constantin der Schweizer Zeitung. „Joël ist der Pfeiler meiner Abwehr. Und die war, ligaübergreifend, in den letzten anderthalb Jahren die beste der Schweiz. Zudem ist er eine starke Persönlichkeit. Solche Typen sind rar.“ Und nicht nur das. Solche Typen sind auch begehrt. Offenbar auch Schmied. „Ich habe ein zweites Angebot vorliegen, zu dem ich keine Details nennen kann. Es kommt aus Europa, aber nicht aus Deutschland. Und da liegt die Offerte bei weit über drei Millionen“, so Constantin weiter. Um wen es sich bei dem Interessenten handeln könnte, ist unklar. Dennoch dürfte ein weiterer Interessent – wenn es ihn denn gibt – den Druck auf Christian Keller und die Kölner Verantwortlichen noch einmal erhöhen. Sicherlich wollen die Geißböcke auch nicht den dritten Wunschspieler wieder vom Haken lassen müssen.  

Dass Schmied in Sion bleibt, gilt unterdessen als unwahrscheinlich. „Ich vermiese keinem Spieler die Karriere. Aber der Deal muss für mich natürlich auch stimmen“, sagt Constantin. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er schon im Winter geht. Weshalb ein Wechsel Grund zu Besorgnis wäre, denn solche Typen findet man nicht auf die Schnelle.“ So würde sich auch eine neue Suche der Kölner sicherlich als schwierig erweisen.



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Transfergerüchte

1. FC Köln gibt Trainingslager-Update: Uth-Aus bestätigt, Downs reist nach, spezieller Lugano-Test

Damion Downs im Training mit Gerhard Struber
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1. FC Köln gibt Trainingslager-Update: Uth-Aus bestätigt, Downs reist nach, spezieller Lugano-Test

Es hatte sich bereits angedeutet, nun hat es der FC auch bestätigt: Mark Uth wird das Trainingslager in Spanien verlassen. Dafür wird allerdings Damion Downs nachreisen. Und nun gibt es auch mehr Gewissheit in Sachen Vorbereitung: Der 1. FC Köln bestätigt spezielles Testspiel gegen Lugano.

Am vierten Tag des Trainingslagers in Estepona hat der FC ein Update gegeben. Unter anderem das Aus von Mark Uth sowie die Nachreise von Daamion Downs bekannt gegeben. Und noch eine weitere Info: Der 1. FC Köln bestätigt nun auch ein spezielles Testspiel gegen Lugano.

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Der Trainingsabbruch am vergangenen Samstag hat schon nichts Gutes erahnen lassen. Zwar steht eine genaue Diagnose noch aus, und dennoch gibt es Gewissheit: Das Trainingslager in Spanien ist für Mark Uth schon wieder beendet, bevor es überhaupt begonnen hat. Wie der FC am Montag mitteilte reist der Offensivspieler zurück nach Köln, um sich in der MediaParkklinik weiteren Untersuchungen zu unterziehen. Damit geht die Verletzungsmisere des Routiniers in die nächste Runde. Uth fällt seit zweieinhalb Jahren beim FC von einem Verletzungspech ins nächste. Schon zu Beginn der Saison hatte der gebürtige Kölner lange gefehlt, nachdem sich der Angreifer eine muskuläre Verletzung im Duell gegen die SV Elversberg zugezogen hatte. Wie lange der FC auf Uth verzichten muss, ist indes unklar. Die kommenden Tage werden Aufschluss bringen.

FC testet gegen den FC Lugano

Dafür reist am Montagabend Damion Downs nach Spanien. Der Stürmer war zunächst nicht mit ins Trainingslager aufgebrochen, Downs litt unter einer Erkältung. Schon da war geplant, dass der 20-Jährige nach seiner Genesung dem FC folgt. Laut FC werde Downs „in den nächsten Tagen“ ins Mannschaftstraining einsteigen. Am Montag pausierte auch Jonas Urbig. Der Torhüter klagte über Kniebeschwerden. Für den Montag sind gleich zwei Trainingseinheiten aberaumt. Am Nachmittag steht die zweite auf dem Programm.

Und der Rahmenkalender des Trainingslagers bekommt weitere Konturen. Der FC testet am Freitag gegen den FC Lugano. Allerdings in einer speziellen Form. Das Duell gegen den Tabellenführer der Super League wird in vier Vierteln a 30 Minuten ab 12 Uhr ausgetragen. Auch der Schweizer Club bereitet sich im Marbella Football Center auf den zweiten Teil der Saison vor. Zunächst waren wohl zwei Testspiele für den Freitag anberaumt gewesen, doch dazu kommt es wohl nicht. Am Freitagabend reist der FC-Tross dann wieder nach Deutschland. Das Wochenende haben die FC-Profis spielfrei, bevor es dann am kommenden Montag in die Vorbereitung auf das erste Rückrundenspiel gegen den Hamburger SV am 18. Januar geht.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Jusuf Gazibegovic: Noch keine Woche im Dienst und schon auf dem Weg zum Publikumsliebling?

Jusuf Gazibegovic
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Jusuf Gazibegovic: Noch keine Woche im Dienst und schon auf dem Weg zum Publikumsliebling?

Obwohl die Geißböcke sehnsüchtig auf das erste Transferfenster nach der Registrierungssperre gewartet haben, ist die Ausbeute bislang eher mau. Allerdings hat Christian Keller mit der bislang einzigen Neuverpflichtung auf den ersten Blick richtig gelegen. Jusuf Gazibegovic kann beim 1. FC Köln Publikumsliebling werden.

Die Eingewöhnung scheint dem Rechtsverteidiger und Neuzugang der Geißböcke nicht schwer zu fallen. Der 24-Jährige fühlt sich bei den Kölner Kollegen gut aufgenommen und hat große Ziele. Auch bei den Fans kommt der Zugang aus Salzburg gut an. Jusuf Gazibegovic kann beim 1. FC Köln Publikumsliebling werden.

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Vier Tage ist Jusuf Gazibegovic erst für den 1. FC Köln (aktiv) tätig und schon bewegt sich der Außenverteidiger mit erstaunlichem Tempo Richtung Publikumsliebling – zumindest ist so der Eindruck, wenn man die Kommentare in den Sozialen Medien auf den Kölner Fanseiten durchgeht. Gazibegovic scheint in den wenigen Tagen seit seiner Ankunft schon den Anschluss an die Mannschaft gefunden zu haben. „Ich bin sehr gut reingekommen, die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Es ist aber auch nicht schwer, sich hier wohlzufühlen, weil die Jungs alle sehr cool sind“, sagt der Akteur. Die Aufnahme verlief wohl auch einfach, weil mit Gerhard Struber und Denis Huseinbasic gleich zwei alte Bekannte des 24-Jährigen den Geißbock auf der Brust oder zumindest auf der Kappe tragen. Struber war einst der Trainer des Rechtsverteidigers, Huseinbasic spielt aktuell mit dem Abwehrspieler in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina.

Gazibegovic: „Es fühlt sich richtig gut an, hier zu sein“

Nun steht der Abwehrspieler mit dem FC auf dem Platz und die ersten Eindrücke sind vielversprechend. „Ich bin direkt da gewesen, es fühlt sich richtig gut an, hier zu sein. Der Fußball unterscheidet sich nicht allzu sehr von dem, was wir in Graz gespielt haben“, sagt Gazibegovic. „Sehr intensiv, Pressing, es ist nichts Neues für mich. Jetzt gilt es, die Jungs auch im Spiel möglichst gut kennenzulernen und in die Abläufe zu kommen.“ Nun wolle er sich schnell reinfinden und erwarten, dass es endlich losgehe, das könne er ebenfalls nicht mehr. Noch knapp zwei Wochen muss sich der Spieler allerdings gedulden – zumindest bis zum ersten Pflichtspiel. Immerhin sind für die letzten Tage im Trainingslager Testspiele eingeplant. Gazibegovic wird sich zum ersten Mal im FC-Trikot zeigen.  

Dass in den Abwehrspieler bereits große Erwartungen gesteckt werden, bevor „Gazi“ überhaupt den ersten Ball im Trikot der Kölner berührt hat, kommt aber auch nicht wirklich überraschend. Denn nach den Eindrücken, die der Außenverteidiger bei seinem Ex-Verein Sturm Graz hinterlassen hat, ist Gazibegovic auf jeden Fall eine Verstärkung für den FC. Der 24-Jährige war in Graz trotz seiner noch jungen Jahre Stammspieler, Leistungsträger und eben auch Publikumsliebling. Mehr als 200 Pflichtspiel-Einsätze, darunter auch einige internationale, sprechen eine deutliche Sprache. Zudem ist der Abwehrspieler auch in der Nationalmannschaft unumstrittener Stammspieler. Und die Chancen stehen gut, dass er genau das auch unter Struber wird. „Ich bin ein Typ, der nicht aufgibt, ein Kämpfer ist. Der Coach hat das immer gesehen. Ich habe mich in der Akademie durchgeboxt – und er hat mich dafür mit der Chance belohnt, Profi zu werden“, erinnert sich der Neu-Kölner.

Gazibegovic: „Ich hatte direkt ein gutes Gefühl“

Zumal Gazibegovic auch mit der Empfehlung eines Champions-League-Teilnehmers zum FC kommt und das als Akteur, dessen Marktwert das Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro schätzt. Insofern hat der Wechsel zu den Geißböcken auch ein wenig überrascht. „Natürlich schaut man sich an, wo man hinkommt. Meine Entscheidung, hierher zu kommen, ist aber sehr schnell gereift. Ich hatte direkt ein gutes Gefühl“, sagt der Abwehrspieler. „Das war damals, als ich nach Graz gegangen bin, genauso. Da habe ich über mein Bauchgefühl entschieden – und das war jetzt auch wieder der Fall.“ Den FC empfinde er ohnehin nicht als Zweitliga-Verein. „Für mich und meine Denkweise war das der richtige Schritt – und das gilt es jetzt, unter Beweis zu stellen“, sagt Gazibegovic.

Noch wird sich der Abwehrspieler, aber auch die Fans gedulden müssen. In knapp zwei Wochen steht das erste Pflichtspiel gegen den Hamburger SV an.



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Transfergerüchte

Das sind Gerhard Strubers Pläne mit Jusuf Gazibegovic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Das sind Gerhard Strubers Pläne mit Jusuf Gazibegovic

Der 1. FC Köln hat seinen ersten Spieler für die Rückrunde verpflichtet. Für den Kölner Trainer ist der Rechtsverteidiger ein alter Bekannter. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Nürnberg-Spiel hat sich der Coach das erste Mal zu seinem neuen Spieler geäußert. Das sind die Pläne von Gerhard Struber mit Jusuf Gazibegovic.

Der FC darf in diesem Winter wieder neue Spieler verpflichten und hat auch offenbar auch recht gut zugeschlagen. Zumindest scheint Jusuf Gazibegovic sehr vielversprechend. Und der Rechtsverteidiger ist ein alter Bekannter des Trainers. Das sind die Pläne von Gerhard Struber mit Jusuf Gazibegovic.

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Mit der ersten Neuverpflichtung seit der Transfersperre scheinen die Kölner viel richtig gemacht zu haben. Zumindest ist der bisherige Karriereweg von Jusuf Gazibegovic vielversprechend und die Vorfreude bei den Fans recht groß. Und auch beim FC scheint man mit dem Transfer erwartungsgemäß sehr zufrieden zu sein. „Ich freue mich, dass es in diese Richtung gegangen ist und uns dieser Transfer geglückt ist“, sagt der Trainer, der mit dem Rechtsverteidiger schon im Juniorenbereich zusammengearbeitet hat und von daher genau weiß, was er zu erwarten hat. „Es ist ein Spieler, der sich in den letzten Jahren enorm entwickelt hat und immer schon ein unglaubliches Herz und eine unglaubliche Leidenschaft gehabt hat, sich zu entwickeln und dazuzulernen. Und das ist natürlich auch mit einem außerordentlich guten Talent gepaart“, sagt der Coach.

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Struber: „Jeder hat hier in seiner Rolle im Verein einen super Job gemacht“

Für den Trainer dürfte damit ein Wunschspieler zum FC gekommen sein. Und dementsprechend wird Struber auch sicherlich eine nicht ganz unwichtige Position bei dem Transfer eingenommen haben. „Jeder hat hier in seiner Rolle im Verein einen super Job gemacht, diesen Transfer einzutüten. Wir bekommen hier einen Spieler aus der Champions League. Und wenn nicht jeder in seiner Rolle top gehandelt hätte, dann wäre uns das nicht gelungen“, sagt der Coach. Tatsächlich wechselt ein Akteur zum FC, der noch im Januar Königsklasse spielen könnte und laut transfermarkt.de rund fünf Millionen Euro wert ist. Ein Wechsel zum FC ist also alles andere als selbstverständlich. „Es war ein richtig cooler Akt, das gemeinsam hier hinzubekommen“, so der 47-Jährige weiter.

Doch so cool der Akt auch war, er wirft natürlich perspektivisch auch Fragen in Bezug auf den Kader und die künftige Ausrichtung bei den Geißböcken auf. Denn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird der 24-Jährige auch die Spielzeit bekommen, die sein Werdegang verspricht. Gazibegovic ist nicht von Graz losgeeist worden, um auf der Bank Platz zu nehmen. Zwar ist Gerhard Struber kein großes Freund der Wechselei und betonte in der Vergangenheit ja auch mehrfach, dass er den gedienten Spielern eine gewisse „Treue“ halten wolle, doch auf der rechten Seite sieht der Trainer Handlungsbedarf. Und „Gazi“ scheint diese Vakanz zu schließen. „Der kann links und rechts am Flügel nach vorne und hinten einfach sehr viel bewegen“, sagt der Trainer und erkennt in seiner Neuverpflichtung „Eine Energie des Gewinnens“.

Dreier- oder Viererkette mit Gazibegovic?

Und so wird sich Jan Thielmann wohl einer zuletzt eher ungewohnten Rolle stellen müssen. Das Kölner Eigengewächs könnte der große Verlierer der Neuverpflichtung werden. Denn auch auf anderen Positionen gibt es für den U21-Nationalspieler große Konkurrenz. Die Situation von Rasmus Carstensen wird auch nicht leichter. Also bleibt noch die Frage nach dem künftigen System. „Das Gute ist, dass Gazi sehr variabel ist. Er kann seine Aufgaben aus einer Dreierkette oder Viererkette sehr gut bewerkstelligen“, sagt Struber. „Er bringt eine Variabilität mit, um in unterschiedlichen Systemen zu fungieren.“ Eigentlich ist Struber ein Verfechter der Viererkette, die auch Gazibegovic in aller Regel gespielt hat. Doch die Umstellung auf Dreierkette hat zuletzt für mehr Sicherheit gesorgt. Viel wichtiger scheint dem Trainer ohnehin eine andere Eigenschaft: „Der hat das Herz am richtigen Fleck und versteht es eine Mannschaft auf seine Art und Weise mitzunehmen.“


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