Erster Wintertransfer beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic ist folgerichtig und sie öffnet allen Parteien Türen

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Erster Wintertransfer beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic ist folgerichtig und sie öffnet allen Parteien Türen

Wirklich überraschend kommt die Leihe von Jusuf Gazibegovic wahrlich nicht daher. Die Vorzeichen hatten sich bereits mehr als verdichtet beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic eröffnet Optionen.

Spätestens seit der Nicht-Nominierung am Samstag und der Bevorzugung des 18-jährigen Talents Cenny Neumann war der (vorläufige) Abschied wohl nur noch Formsache beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic eröffnet nun aber Optionen für alle Parteien.

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Die Nachricht über die Leihe von Jusuf Gazibegovic hatte nicht mehr so wirklich einen besonders großen Überraschungsfaktor – höchstens, dass der Deal bereits beschlossene Sache ist. Ein weiteres Vorzeichen in diese Richtung hatte Lukas Kwasniok erst am vergangenen Wochenende gesendet. Sehr wahrscheinlich war zu diesem Zeitpunkt bereits sehr viel in die Wege geleitet. Dass der Kölner Coach einen 18-jährigen Rechtsverteidiger dem routinierten Champions-League-Teilnehmer beim Spieltags-Kader vorzieht, ist ein eindeutiges Zeichen. Viel deutlicher hätte das „Du wirst aktuell nicht gebraucht“-Signal nicht ausfallen können. Insofern werden die entscheidenden Gespräche zu diesem Zeitpunkt mit großer Wahrscheinlichkeit schon geführt worden sein.

Kaum Einsatzzeit, kaum Bewerbungschancen

„Wir haben mit Gazi sehr offen und fair gesprochen. Da er bislang nur wenig Spielzeit hatte, kam der Wunsch nach einem Wechsel im Winter auf. Die Leihe nach Graz ist dafür eine sehr gute Lösung“, so Thomas Kessler. „Er kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück, bekommt die Chance auf regelmäßige Einsätze und kann dort Selbstvertrauen und Spielpraxis sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg.“ Ob es sich bei der Leihe um eine Wunschlösung von FC-Seite handelt, ist offen. Vermutlich aber wäre dem FC ein Verkauf zu ähnlichen Konditionen, zu denen Köln vor einem Jahr zugeschlagen hat, lieber gewesen. Es ist kaum vorstellbar, dass Lukas Kwasniok nach dem Ende der Leihe im kommenden Sommer eine andere Sichtweise auf den Spieler bekommt, sollte dieser nicht gerade eine Leistungsexplosion auf den Rasen zaubern.

Nur hatte sich der 25-Jährige nicht gerade in den Fokus für eine feste Verpflichtung spielen können. Die Liaison zwischen dem 1. FC Köln und Jusuf Gazibegovic startete als Königstransfer unmittelbar nach dem Registrierungsverbot und endet nun (vorläufig) als Missverständnis. Denn unter Lukas Kwasniok spielte der Rechtsverteidiger gar keine Rolle, kam auf einen Einsatz für 22 Minuten, schaffte es aber einige Male gar nicht erst in den Kader. In Graz noch Stammspieler wurde der Abwehrspieler beim FC ausgebootet und verlor dadurch auch seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina, die erhoffte WM-Teilnahme ist innerhalb eines Jahres in sehr weite Ferne gerückt. „Nach dem Saisonstart wurde relativ schnell deutlich, dass ich nicht viel spielen werde“, sagt Gazibegovic. „So ist das manchmal leider im Fußball. Für mich war damit klar, dass ich mich für ein halbes Jahr umorientieren muss.“ 

Neues altes Glück in Graz?

Und diese Umorientierung führt nun geradewegs zurück nach Graz. In jenes Umfeld, in dem sich „Gazi“ lange wohl gefühlt hat, Champions League spielte, Publikumsliebling war. Der Club aus der Steiermark kriselte zuletzt, die Fans wünschen sich Verstärkungen. Ein Publikumsliebling wie Gazibegovic kommt da wohl gerade recht. „Jeder weiß, wieviel mir der SK Sturm bedeutet, was für eine großartige Zeit ich hier hatte und dass ich stets verfolgt habe, was sich in Graz so tut. Als sich die Chance ergeben hat, leihweise zurückzukommen, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Gazibegovic. Tatsächlich ergibt sich für den 25-Jährigen die Chance auf Einsatzzeit, auf Erfolgserlebnisse und dadurch auch auf die Rückkehr in die Nationalmannschaft, die im März um das WM-Ticket spielt.

Es scheint für alle Beteiligten eine Win-Win-Win-Situation zu sein. Eben auch für den FC. Denn die Geißböcke haben so wohl einen Platz im Kader frei gemacht. Lukas Kwasniok betonte am Montag, dass man auf der Position des Innenverteidigers nachbessern wolle. Durch den Abschied von Gazibegovic sind die Chancen aber ebenfalls groß, vielleicht sogar gestiegen, dass es auch auf den Schienen noch Verstärkungen geben wird. Denn dort ist der FC unabhängig der Personalie Jusuf Gazibegovic in der Breite nicht wirklich gut besetzt.


Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic bis zum Sommer an Sturm Graz

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Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic bis zum Sommer an Sturm Graz

Bisher hatte Jusuf Gazibegovic unter Lukas Kwasniok in dieser Saison kaum eine Rolle gespielt. Darum geht der Verteidiger nun bis zum Saisonende zurück zu seinem Ex-Verein: Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic an Sturm Graz.

In der Liga steht bisher nur ein Einsatz nach Einwechslung für Jusuf Gazibegovic zu Buche. Das soll sich jetzt ändern für den Rechtsverteidiger: Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic an Sturm Graz. Die Leihe geht bis zum Saisonende.

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Der erste Transfer des 1. FC Köln im Winter steht fest – und es ist ein Abgang: Jusuf Gazibegovic verlässt den 1. FC Köln. Der Rechtsverteidiger wechselt auf Leihbasis bis zum Sommer zu Sturm Graz in die österreichische Bundesliga. Von dort war der Bosnier erst vor einem Jahr für zwei Millionen Euro zu den Geißböcken gewechselt. Nun folgt nach gerade mal einem Kurzeinsatz in dieser Saison der Schritt zurück für den 25-Jährigen.

Keine Chancen unter Kwasniok

Denn Gazibegovic hatte bisher unter Trainer Lukas Kwasniok überhaupt keine Rolle gespielt. Nun soll er in Graz wieder zu alter Stärke zurückfinden. „Wir haben mit Gazi sehr offen und fair gesprochen. Da er bislang nur wenig Spielzeit hatte, kam der Wunsch nach einem Wechsel im Winter auf. Die Leihe nach Graz ist dafür eine sehr gute Lösung: Er kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück, bekommt die Chance auf regelmäßige Einsätze und kann dort Selbstvertrauen und Spielpraxis sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler.

In Köln war der Bosnier in dieser Saison über die geringen Einsatzzeiten enttäuscht. „Nach einer guten Vorbereitung habe ich mir natürlich mehr Spielzeit erhofft. Allerdings wurde nach dem Saisonstart relativ schnell deutlich, dass ich nicht viel spielen werde. So ist das manchmal leider im Fußball. Für mich war damit klar, dass ich mich für ein halbes Jahr umorientieren muss. So wie hier werde ich auch in Graz im Training jeden Tag Gas geben, um im Sommer noch stärker zurückzukommen“, so der Rechtsverteidiger. Gazibegovic hatte seit seinem Wechsel vor einem Jahr wettbewerbsübergreifend 13 Spiele für den 1. FC Köln bestritten. In dieser Spielzeit war der Abwehrspieler nur am zweiten Spieltag gegen Freiburg für 22 Minuten von Trainer Lukas Kwasniok eingesetzt worden. In Graz möchte er nun an seine frühere Zeit anknüpfen. Denn vor seinem Wechsel zum FC war der 25-Jährige bei den Österreichern Stammspieler und hatte sogar Einsatzzeit in der Champions League bekommen.


Weitere Gerüchte über Rückkehr: Steht Jusuf Gazibegovic wieder auf dem Zettel von Sturm Graz?

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Weitere Gerüchte über Rückkehr: Steht Jusuf Gazibegovic wieder auf dem Zettel von Sturm Graz?

Beim FC stehen die Zeichen für den Rechtsverteidiger auf Abschied. Doch es muss ein Abnehmer für den 25-Jährigen gefunden werden. Am Samstag ploppten neue Gerüchte auf, die aber wieder auf ein altes Ziel deuten: Steht Jusuf Gazibegovic vor der Rückkehr zu Sturm Graz?

Am Samstag stand er zwar wieder im Kader, Einsatzminuten gab es aber auch weiterhin nicht. Die Zeichen stehen längst auf Abschied. Beim FC werde man dem 25- Jährigen sicher keine Steine in den Weg legen. Steht Jusuf Gazibegovic vor der Rückkehr zu Sturm Graz?

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Bereits zum fünften Mal innerhalb der vergangenen sechs Pflichtspiele unterstrich Lukas Kwasniok seinen Faible für die Rotation in seiner Mannschaft mit mindestens vier Veränderungen zur Vorwoche. Am späteren Abend erklärte der Trainer die grundsätzliche Wechsel-Maßnahme mit einer möglichen Unberechenbarkeit. Einige feste Größen sind dabei aber wöchentlich gegeben. Stammspieler wie Marvin Schwäbe, Jakub Kaminski oder Eric Martel – vermutlich nun auch Said El Mala – kommen Woche für Woche von Beginn an zum Einsatz, Jusuf Gazibegovic gar nicht. Der Bosnier hat es in den vergangenen fünf Spielen immerhin vier Mal in den Kader geschafft. Allerdings wohl nur der Verletzungssituation geschuldet. Gazibegovic spielt unter Lukas Kwasniok keine Rolle und wird es auch in Zukunft nicht tun. Der Bosnier ist mit seiner Situation natürlich unglücklich, nach einer Lösung wird gesucht.

Klappt es mit der Rückkehr

Doch wie realistisch diese ist, ist nicht ganz klar. Der FC hat den Rechtsverteidiger vor einem knappen Jahr für rund zwei Millionen Euro unter Vertrag genommen. Gazibegovic sollte die große Baustelle auf der rechten Abwehrseite schließen. Auch aufgrund einer Verletzung kam der 25-Jährige in der 2. Bundesliga nicht so zum Zug wie erhofft. Und das hat sich in diese Saison herübertransportiert. Ein einziger Einsatz steht auf dem Konto. Sieben Mal wurde er nicht für den Kader nominiert. Wirklich bewerben konnte sich der Rechtsverteidiger also nicht. Auch deswegen hat der Bosnier seinen Kaderplatz in der Nationalmannschaft verloren. Ein Kaderplatz, der vor einem Jahr noch ein Stammplatz in der A-Elf war. Und da Bosnien noch die Chance auf die WM hat, träumt auch der 25-Jährige sicher vom Endturnier.

Ein Wechsel gilt mehr als wahrscheinlich, doch die Interessenten dürften gerade nicht Schlange stehen. Zumal der FC den vermeintlichen Königstransfer nicht mit einem größeren Verlust abgeben will. Schon seit Wochen halten sich Gerüchte, Sturm Graz könnte an einer Rückholaktion von „Gazi“ interessiert sein. Der Verein dementiert das. Erst am Samstag berichtete das österreichische Nachrichtenportal „meinbezirk.at„, dass man bei Sturm dann doch an einer Rückkehr des Rechtsverteidigers arbeite. Das Portal beruft sich auf Insiderinformationen. Tatsächlich läuft es gerade auf den Außen bei Graz nicht so wirklich rund, die Fans fordern Veränderungen. Gazibegovic soll eine Rückkehr durchaus offen gegenüber stehen. Ausgeschlossen scheint eine Rückholaktion also wahrlich nicht.

Allerdings scheint es ausgeschlossen, dass Graz die zwei Millionen Euro wieder zurücküberweist – falls denn auch vom Verein ein Interesse wirklich besteht. Wahrscheinlicher wäre wohl eine Leihe. Immerhin hat Gazibegovic noch Vertrag bis 2028 beim FC.


Gegner, Daten, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Oktober im Einsatz

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Gegner, Daten, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Oktober im Einsatz

Mehrere Profis der Geißböcke sind in den kommenden Tagen für ihre Nationalmannschaften wieder im Einsatz, einer davon bei der U21 seines Landes. Wann und wo spielen die drei Nationalspieler des 1. FC Köln?

Drei Spieler werden dem FC in den kommenden Tagen fehlen, weil sie für ihre Nationalmannschaften nominiert wurden. Dabei stehen einige harte Partien an. Wann und wo spielen die drei Nationalspieler des 1. FC Köln?

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Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim hat sich der FC positiv in die Länderspielpause verabschiedet. Das war nach den beiden Niederlagen gegen Leipzig und Stuttgart wohl auch ein wichtiger Schritt. Am Montag ist die Mannschaft dann in die Vorbereitung auf die nächste Phase im Oktober gestartet. Unter anderem mit dem Cologne Cup am kommenden Donnerstag im Südstadion. Dabei werden aber nicht alle Spieler zum Einsatz kommen. Mit Rav van den Berg, Luca Kilian und Marius Bülter werden voraussichtlich drei Spieler fehlen, möglicherweise wird auch der angeschlagene Jan Thielmann aussetzen. Der Offensivspieler war am Freitagabend angeschlagen ausgewechselt worden. Neben den verletzten Profis befinden sich aber auch wieder einige Spieler auf Länderspielreise.

Kaminski gegen die Niederlande

Nach seinem Gala-Auftritt in der vergangenen Länderspielpause im Duell gegen Finnland mit einem Tor und einer Vorarbeit sowie den guten Leistungen beim FC ist Jakub Kaminski wieder für die Begegnungen mit der polnischen Nationalmannschaft nominiert. Polen empfängt am kommenden Donnerstag das Team aus Neuseeland zum Freundschaftspiel, drei Tage später geht es in der WM-Quali gegen Litauen weiter. Aktuell liegt Polen gleichauf mit den Niederlanden, allerdings hat die Elftal ein Spiel weniger absolviert. Für Island mit Isak Johannesson stehen gleich zwei WM-Quali-Spiele an. Island empfängt am Freitag die Ukraine und am darauffolgenden Montag den Topfavoriten aus Frankreich. Die WM-Qualifikationsspiele werden zum Großteil bei DAZN übertragen.

Mit Said El Mala ist auch wieder ein Kölner für die deutsche U21-Nationalmannschaft nominiert. Das Team von Antonio di Salvo spielt in der EM-Quali ebenfalls am Freitag gegen den Nachwuchs aus Griechenland (18 Uhr, live auf ProSiebenMAXX) sowie am folgenden Dienstag gegen Nordirland (ab 18.30 Uhr, live auf ProSiebenMAXX). Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic wurden nicht für die Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowina berufen. Der Kölner Rechtsverteidiger befindet sich immerhin auf Abruf. Rav van den Berg wird nach seiner Verletzung bei der U21 der Niederlande ebenfalls nicht spielen. Eigentlich ist der Innenverteidiger Stammspieler.


Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

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Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Er kam zu Beginn des Jahres als erste Neuverpflichtung nach der Transfersperre und als Königstransfer. Aktuell ist die Ernüchterung aber groß. Sogar die Teilnahme an der WM ist in Gefahr. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

Noch im vergangenen Winter waren die Hoffnungen groß, nun aber stehen die Zeichen wieder auf Abschied. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

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So ein wenig hatte es sich schon am Mittwoch auf der Spieltags-Pressekonferenz angedeutet, am Freitag folgte dann die Gewissheit. Jusuf Gazibegovic wird zum vierten Mal in Serie nicht im Kader der Geißböcke stehen, reiste also auch nicht mit der Mannschaft nach Hoffenheim zum Duell am Abend. Gazibegovic ist ganz offensichtlich einer der ganz großen Verlierer der Verpflichtung des neuen Trainers, kommt unter Lukas Kwasniok so gut wie gar nicht zum Einsatz. Inklusive der Begegnung gegen die TSG stand der Rechtsverteidiger in sieben Duellen drei Mal im Kader und kam ein Mal zum Einsatz. Das beim 4:1-Erfolg über den SC Freiburg, für 22 Minuten auf der für ihn ungewohnten linken Abwehrseite, vor allem aber, als das Spiel wohl schon entschieden war.

Bank statt Champions League

Die sportliche Entwicklung könnte für den Bosnier kaum enttäuschender sein. Der Rechtsverteidiger kam bekanntlich vom österreichischen Double-Sieger und Champions-League-Teilnehmer Sturm Graz. Das als Nationalspieler von Bosnien und mit einem vom Online-Portal angegebenen Marktwert von fünf Millionen Euro. Kein Wunder, dass die FC-Fans den Außenverteidiger als Königstransfer einstuften. Zumal die Fallhöhe nach dem Absitzen des Registrierungsverbots besonders groß war. Immerhin war Gazibegovic der erste Transfer, der nach der Sanktion zum FC wechselte. Der Bosnier tauschte die Königsklasse-Luft gegen die der 2. Bundesliga. Nun ist der 25-Jährige komplett hinten dran, wird von Kwasniok zurzeit nicht berücksichtigt.

WM in Gefahr

Und es sieht nicht so aus, als würde sich die Situation schon bald ändern. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, erklärte der Kölner Coach am Mittwoch. Heißt: Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sind als „Spezialisten“ (aktuell) gesetzt, Alessio Castro-Montes ist der Extraspieler, der beide Seiten abdeckt. Sollte es keine Verletzung geben, wird Gazibegovic vorerst weiterhin das Nachsehen haben. Eine Rolle, die der 25-Jährige als Leistungsträger in Graz überhaupt nicht kennt. Vermutlich auch aufgrund der mangelnden Spielzeit hat der Abwehrspieler auch seinen Stammplatz in der bosnischen Nationalmannschaft verloren. Die WM im kommenden Jahr gerät in Gefahr.

Und so darf durchaus die Frage gestellt werden, wie der 25-Jährige mit der Situation umgehen wird. Ein Abschied nach nur einem Jahr in Köln scheint unter den aktuellen Bedingungen alles andere als ausgeschlossen.


Ex-FC-Profi Noah Katterbach beim Liga-Konkurrenten in 2. Mannschaft versetzt

Noah Katterbach wird erst einmal in der 2. Mannschaft des HSV spielen
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Ex-FC-Profi Noah Katterbach beim Liga-Konkurrenten in 2. Mannschaft versetzt

Vor einigen Jahren galt er noch als besonders großes Talent des Landes. Doch so richtig rund will die Karriere nicht laufen. Ex-FC-Profi Noah Katterbach wurde beim HSV nun ausgemustert.

Er galt einst als eins der größten Talente des Landes, doch die Karriere des Außenverteidigers bleibt weiterhin eine steinige: Ex-FC-Profi Noah Katterbach wurde beim HSV nun ausgemustert. Das ehemalige Kölner Talent spielt vorerst in der vierten Liga.

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16 Jahre spielte Noah Katterbach für den 1. FC Köln und galt gerade in den Juniorenjahren als das große Zukunftsversprechen der Geißböcke. Auch beim DFB hatte man den Außenverteidiger auf dem Schirm. Katterbach durchlief ab der U16 sämtlichen Juniorenmannschaft der deutschen Auswahl, lief zwölf Mal für die U21 auf. Gleich zwei Mal wurde der heute 24-Jährige sogar mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet, als Nachwuchsspieler des Jahres. Doch die ganz große Karriere bleibt dem Spieler bislang verwehrt. Nun wurde Katterbach beim Hamburger SV in die 2. Mannschaft versetzt. Das wurde dem Defensivspieler in einem persönlichen Gespräch von Trainer Merlin Polzin sowie den Sportchefs Claus Costa und Stefan Kuntz mitgeteilt.

„Reaktion auf ein Fehlverhalten“

„Die Maßnahme gilt vorerst und ist keine grundsätzliche Entscheidung, sondern eine klare Reaktion auf ein Fehlverhalten. Für alle Spieler gilt gleichermaßen, dem gemeinsamen Weg und den Zielen alles unterzuordnen“, heißt es in der Meldung des HSV und weiter: „Der Verein ist überzeugt, dass Noah Katterbach die aktuelle Denkpause zur Reflektion nutzen und erneut gestärkt aus dieser Situation hervorgehen wird und somit wieder zur Profi-Mannschaft zurückkehren kann.“ Wie die „Morgen Post“ berichtet sei Katterbach den HSV-Bossen durch eine schlechte Einstellung oder Körperhaltung aufgefallen. Der Linksverteidiger hatte sich Anfang des Jahres das Kreuzband gerissen. Für den Ex-Kölner bereits die zweite Ruptur.

Katterbach hatte sich erstaunlich schnell zurück gekämpft und nach einer starken Vorbereitung mit Einsatzzeit gerechnet. In den bisherigen fünf Partien stand der 24-Jährige nur einmal im Kader, spielte dort aber nicht. Auch in Köln hatte Katterbach einen schweren Stand. Der Abwehrspieler feierte zwar früh sein Debüt, wurde aber gerade unter Steffen Baumgart eher selten berücksichtigt. Es folgte eine Leihe zum FC Basel, anschließend zum Hamburger SV. Die Rothosen verpflichteten den Linksverteidiger anschließend fest.


Kaum berücksichtigt beim 1. FC Köln: Ungewohnte Situation für Jusuf Gazibegovic

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Kaum berücksichtigt beim 1. FC Köln: Ungewohnte Situation für Jusuf Gazibegovic

Bei Sturm Graz war er einer der absoluten Leistungsträger, Stammspieler. Nicht umsonst galt seine Verpflichtung als möglicher Königstransfer des vergangenen Winters. Doch der Bosnier kommt weiterhin nicht auf Touren beim 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic in ungewohnter Situation.

Er kam als Hoffnungsträger für eine Problemstelle beim 1. FC Köln: Doch Jusuf Gazibegovic befindet sich nun in einer ungewohnter Situation bei den Geißböcken. Vom Stammspieler in Graz zum Bankdrücker in Köln. Der 25-Jährige will um seine Einsatzzeit kämpfen.

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Trotz der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende ist ein Plan von FC-Trainer Lukas Kwasniok bislang aufgegangen. Der Coach nutzt seinen breiten Kader, gibt möglichst vielen Spielern Einsatzzeit. Das natürlich nicht ohne Grund. Der FC spielt bislang flexibel wie selten zuvor, ist also schwer auszurechnen. Mit den Jokern setzt Kwasniok während eines Spiels neue Impulse, versucht, die Spieldynamik noch einmal zu verbessern. Und nebenbei hält er durch die Spielzeit auch möglichst viele Akteure bei Laune. „Es ist ja so: Etwa 16 bis 18 Feldspieler kommen über eine Saison auf relativ viel Einsatzzeit. Wenn du die hast, gibt es einen guten Konkurrenzkampf“, sagte Kwasnoik unlängst der „Welt am Sonntag“. „Doch weil alle eine reelle Chance haben, regelmäßig zu spielen, freuen sie sich auch miteinander über Erfolge.“

„Abgerechnet wird vielleicht nach der Vorrunde“

Wenn aber 16 bis 18 Feldspieler auf relativ viel Einsatzzeit kommen, dann gibt es in einem Kader mit 22 Feldspielern, eben auch Akteure, die erst einmal hinten dran sind. Spieler wie aktuell unter anderem Dominique Heintz und Jusuf Gazibegovic. Gerade der Bosnier wirkt ein wenig so wie der Verlierer des Trainerwechsels. „Wir stilisieren Spieler sehr schnell zu Gewinnern und Verlierer. Im Fußball ist es so, dass du Wellenbewegungen hast“, sagte der Kölner Coach vor dem Wolfsburgs-Spiel in Bezug auf die Situation um Luca Waldschmidt. „Abgerechnet wird vielleicht nach einer Vorrunde oder der gesamten Saison.“ Bislang fällt die Zwischenabrechnung bei Gazibegovic eher bescheiden aus. Ein Einsatz steht auf dem Konto. 22 Minuten stand der Rechtsverteidiger gegen Freiburg auf dem Platz, allerdings auf der linken Seite.

Gazibegovic ist damit der einzige gesunde Feldspieler neben Heintz (bislang ohne Einsatz) und Neuzugang Alessio Castro-Montes, der noch keine halbe Stunde und erst einmal auf dem Platz stand. Eine ungewohnte Situation für den Defensivspieler. Vor seinem Wechsel nach Köln war der Rechtsverteidiger immer Stammspieler bei Champions-League-Teilnehmer Graz, kam auf 50 bis 60 Spiele in der Saison und stand dort meist von Beginn an auf dem Feld. Aktuell ist es die Bank. „Für mich ist das gar nicht leicht“, sagte Gazibegovic vor einigen Tagen bei Sky Sport Austria. „Das beschäftigt mich schon sehr viel. Ich versuche, das nicht zu nah an mich ranzulassen, weil ich weiß, dass du das durch harte Arbeit zurückgezahlt bekommst.“

„Ich habe mich schwer getan“

Für Gazibegovic verlief der Wechsel zum FC bislang mehr als unglücklich. Gerade das Kölner System mit Dreierkette sei dem Abwehrspieler schwerer gefallen als angenommen. „Als ich endlich reingekommen bin, habe ich mich verletzt, war sieben Wochen raus“, sagt Gazibegovic weiter. Nach der Verletzung wurde der Trainer gewechselt und Friedhelm Funkel übernahm. Der Routinier stellte zurück auf Viererkette und Gazibegovic Einsatzzeit in Aussicht. „Geil, endlich kann ich wieder meine Position spielen“, habe der Bosnier gedacht. „Ich glaube, dass ich das auch in den wohl zwei wichtigsten Spielen der Saison ziemlich gut gemacht habe.“ Der 25-Jährige wollte im Sommer dann dementsprechend auch wieder voll angreifen.

„Ich glaube schon, dass ich keine schlechte Vorbereitung absolviert habe. Ich habe in den Trainings und in den Spielen Vollgas gegeben und habe es dann am Anfang der Saison schwer gehabt“, sagt Gazibegovic. „Du bekommst nichts geschenkt. Du musst jede Minute nutzen.“ Aktuell scheint es jedoch schwer, diese Minuten zu bekommen. Denn mit Sebastian Sebulonsen hat der Rechtsverteidiger einen der bisherigen Leistungsträger vor sich. Vielleicht einen der Gewinner unter Lukas Kwasniok, wenn man die Spieler denn in Gewinner und Verlierer stilisieren möchte.


Einsatzzeit und Kantersieg gegen den Bankfrust beim 1. FC Köln?

Jusuf Gezibegovic punktete mit der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina
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Einsatzzeit und Kantersieg gegen den Bankfrust beim 1. FC Köln?

Auch Jusuf Gazibegovic ist in die WM-Qualifikation gestartet. Es gab mit Bosnien-Herzegowina aber nicht nur einen verdienten Kantersieg für den Abwehrspieler des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic sammelt Einsatzzeit.

Mit einem 6:0-Erfolg über San Marino ist Bosnien-Herzegowina in die WM-Quali gestartet. Erfreulich verlief das Spiel für den Rechtsverteidiger des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic sammelt Einsatzzeit – und deutlich mehr als bei den Geißböcken.

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Eigentlich war die Reise nach San Marino gar nicht geplant, doch sie entpuppte sich als Glücksgriff. Jusuf Gazibegovic war zunächst nicht für den Kader der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina nominiert worden. Durch die Verletzung von Arjan Malic rutschte der Rechtsverteidiger der Geißböcke doch noch ins Team. Und im Duell im Stadio Olimpico di Serravalle kam der Abwehrspieler nicht nur zum Einsatz, der 25-Jährige stand sogar in der Anfangsformation. Und der Abend lief für das bosnische Team besonders gut. Schon nach einer knappen Viertelstunde sah Alessandro Golinucci die Rote Karte und das Team von Sergej Barbarez spielte 75 Minuten in Überzahl.

90 Minuten für die Nationalmannschaft

Und das nutzte Bosnien aus. Nachdem das Team in der ersten Halbzeit die Führung erzielte, drehte die Auswahl um Gazibegovic mal so richtig aus, fertigte den Gastgeber 6:0 ab. Zwar trug sich der FC-Profi nicht auf dem Scoreboard ein, der 25-Jährige war dennoch einer der besten Spieler bei Bosnien, spielte die 90 Minuten durch. Für Gazibegovic sicherlich so etwas wie eine Genugtuung. Denn beim FC durchlebt der Rechtsverteidiger gerade eine doch schwere Zeit. Im vergangenen Winter noch als großer Hoffnungsträger unmittelbar nach dem Registrierungsverbot unter Vertrag genommen, hat ihm aktuell Sebastian Sebulonsen den Rang abgelaufen. So richtig ist der Abwehrspieler ohnehin noch nicht in Köln angekommen.

In den bisherigen drei Pflichtspielen kam der gebürtige Salzburger beim FC gerade einmal 22 Minuten zum Einsatz. So richtig rund lief es im Duell gegen den SC Freiburg aber auch nicht. Zudem scheint die offensive Ausrichtung Sebulonsen ein wenig mehr zu liegen. Immerhin hatte Gazibegovic nun die Chance, einige Pluspunkte zu sammeln und eine Bewerbung abzugeben. Die hat der Bosnier abgegeben. Am Dienstag steht dann ein besonderes Spiel für den 25-Jährigen auf dem Plan. Gazibegovic empfängt in Zenica mit Bosnien-Herzegwoina sein Geburtsland Österreich.


Gegner, Spiele, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Einsatz

Jakub Kaminski nach seinem Tor zur Kölner Führung
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Gegner, Spiele, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Einsatz

Mehrere Profis des FC sind in der Länderspielpause für ihre Nationalmannschaften im Einsatz, zwei davon bei der U21 ihres Landes. Wann und wo spielen die fünf Nationalspieler des 1. FC Köln?

Fünf Spieler fehlten dem FC beim Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen, weil sie für ihre Nationalmannschaften nominiert wurden. Dabei stehen einige harte Partien an. Wann und wo spielen die fünf Nationalspieler des 1. FC Köln?

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Dem FC ist der Saisonstart mit drei Siegen aus drei Pflichtspielen mehr als geglückt. Besonders das 4:1 gegen den SC Freiburg löste große Euphorie aus. Da ist auch nicht überraschend, dass sich mehrere Kölner Profis mit ihren Leistungen für ihre jeweilige Nationalmannschaft empfohlen haben. Gleich fünf Spieler sind in der Länderspielpause für ihr Land im Einsatz – zwei davon jedoch für den Nachwuchs. Zu diesen beiden gehört Said El Mala, der als jüngster nominierter Spieler erstmals im Aufgebot für die deutsche U21 steht. Nach seinem Premierentor in der Bundesliga vergangenen Sonntag möchte der Linksaußen dort seine Leistungen bestätigen. Zuerst kann der Youngster das im Testspiel gegen den Nachwuchs von Albanien am Freitag (5.9.) um 18 Uhr machen. Die Partie wird ab 17:30 Uhr bei ProSieben Maxx übertragen. Ein paar Tage später am Dienstag (9.9.) geht es dann los mit der EM-Quali. Da müssen El Mala und Co gegen die U21 Lettlands ran.

Kaminski gegen die Niederlande

Ebenfalls für die Nachwuchsmannschaft seines Landes im Einsatz sein wird Rav van den Berg. Der Niederländer trifft am Dienstag auf die israelische U21-Nationalmannschaft. Der teuerste Kölner Neuzugang könnte dabei bereits sein neuntes Länderspiel für die U21 der Niederlande feiern. Bereits deutlich mehr Einsätze für seine A-Nationalmannschaft hat Jakub Kaminski vorzuweisen. 22 Mal stand der Angreifer bereits für Polen auf dem Rasen. Für ihn und sein Team geht es bereits am Donnerstag (4.9.) in der WM-Qualifikation gegen die Niederlande. Zu sehen ist die Partie bei DAZN, Anstoß ist um 20:45 Uhr. Am Sonntag (7.9.) ist dann Finnland der nächste Gegner. Gegen die Finnen hatte Polen beim vorherigen Aufeinandertreffen noch verloren. Darum ist der Druck bereits hoch, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Besser lief es bis jetzt für Bosnien-Herzegowina um den nachnominierten Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger ersetzt Arjan Malic, der verletzungsbedingt ausfällt. Denis Huseinbasic ist dagegen nicht in den Kader berufen worden. Am Samstag (6.9.) geht es für Bosnien-Herzegowina, das die ersten drei Quali-Spiele alle gewann, gegen San Marino. Drei Tage später wartet mit Österreich ein stärkerer Gegner. Bisher noch gar nicht in die Quali eingegriffen hat Island. Bei ihnen steht FC-Neuzugang Isak Johannesson im Aufgebot. Freitag um 20:45 Uhr ist dann den Auftakt gegen Aserbaidschan. Nur ein paar Tage später am Dienstag (9.9.) gibt es den richtigen Härtest für die Isländer: Dann fordert Frankreich Johannesson und Co. Für den Kölner ist die Begegnung bestimmt ein Highlight-Spiel.


Noch keine Einsatzminute: Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic sind in einer schwierigen Lage

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Noch keine Einsatzminute: Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic sind in einer schwierigen Lage

Gleich mehrere Spieler sind beim FC in den ersten beiden Pflichtspielen noch nicht zum Einsatz gekommen. Für zwei ist die Situation besonders kompliziert beim 1. FC Köln: Der schwere Stand von Gazibegovic und Huseinbasic.

Abgesehen von den ausgebooteten Leart Pacarada, Jacob Christensen und Imad Rondic gab es einige weitere Spieler, die in dieser Saison noch nicht für den FC gespielt haben. Und für ein paar Profis ist die Lage verzwickt beim 1. FC Köln: Der schwere Stand von Gazibegovic und Huseinbasic.

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Mit Leart Pacarada, Jacob Christensen und Imad Rondic hat der FC vergangene Woche drei Spielern schon mitgeteilt, dass sie in der gerade gestarteten Saison keine Rolle mehr spielen. Aber auch andere Akteure haben sich bisher noch nicht zeigen können. Denn mehrere Profis sind in den ersten beiden Pflichtspielen gegen Regensburg und Mainz noch keine Minute zum Einsatz gekommen. Bei Neuzugang Rav van den Berg wird das noch kein Grund zur Unruhe sein. Der Innenverteidiger muss noch einen Rückstand aufholen, nachdem er vor seinem Wechsel nur individuell trainierte. Sobald der Niederländer richtig fit ist, wird er sehr wahrscheinlich spielen. Die Aussicht hat Dominique Heintz zwar nicht, aber der Routinier scheint seine Rolle zu akzeptieren. Bei Talent Julian Pauli dagegen könnte in den letzten Tagen des Transferfenster noch eine Leihe arrangiert werden, um dem Youngster Einsatzzeit zu verschaffen. Komplizierter ist die Lage für die verbliebenen beiden Spieler, die bis jetzt außen vor waren: Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic.

Starke Konkurrenz im zentralen Mittelfeld

Ersterer hat im zentralen Mittelfeld momentan das Nachsehen hinter dem in der Vorbereitung eingespielten Duo Eric Martel und Isak Johannesson. Und selbst wenn Lukas Kwasniok auf der Position mal rotiert, könnte es gut sein, dass Neuzugang Tom Krauß, der zuletzt auch in der Innenverteidung ran musste, den Vorzug erhält. Diese Rolle ist wohl zu wenig für den Bosnier, der in der abgelaufenen Saison mit 31 Einsätzen noch Stammspieler war. Aber auch in der Vorsaison wusste der 24-Jährige nicht immer zu überzeugen. Seine Leistung ist in den vergangen ein, zwei Jahren eher stagniert.

Das scheint sich auch in der Vorbereitung unter seinem neuen Trainer nicht geändert zu haben. Zumindest hat Huseinbasic diesen nicht genug überzeugt, sodass der Mittelfeldspieler gegen Regensburg im Pokal nicht einmal im Kader stand. Trotzdem ist es natürlich noch zu früh in der Saison, um ihn abzuschreiben. Es ist durchaus möglich, dass sich der 24-Jährige über gute Trainingsleistungen und mögliche (Joker-)Einsätze noch empfiehlt und unter Kwasniok mit etwas Anlauf den nächsten Schritt macht. Dafür muss sich der Bosnier jetzt jedoch reinbeißen. Ansonsten könnte es sein, dass Huseinbasic, wenn sich seine Lage nicht ändert, bald Abwanderungsgedanken bekommt oder eventuell schon hat.

Gazibegovic bis jetzt hinter Sebastian Sebulonsen

Sehr ähnlich ist die Lage von Jusuf Gazibegovic. Vor nichtmal einem Jahr spielte der 25-Jährige mit Sturm Graz noch in der Champions League. Im Winter ging der bosnische Nationalspieler dann zum FC, um sich mit dem Aufstieg den Traum von der Bundesliga zu erfüllen. In der höchsten deutschen Spielklasse mit den Kölnern angekommen, hat der Rechtsverteidiger jedoch bis jetzt im Konkurrenzkampf mit Neuzugang Sebastian Sebulonsen das Nachsehen.

Ein Grund dafür könnte das System von Kwasniok mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette sein. So kennt Sebastian Sebulonsen die Rolle als Schienenspieler bereits von seiner vorherigen Station Bröndby IF. Gazibegovic dagegen hat in Graz in einer Viererkette als Außenverteidiger agiert und damit einen Nachteil im Konkurrenzkampf. Auch passt das Profil des Bosniers weniger gut zu der Rolle als das seines Konkurrenten. So ist der 25-Jährige in der Defensive stärker als der Däne, hat aber dafür nicht so große Qualitäten wie Sebulonsen in der Offensive. Das heißt nicht, dass Gazibegovic als Schienenspieler nicht gut funktionieren kann, ist aber ein Grund, warum er gerade das Nachsehen hat. Trotzdem wird der Winterneuzugang wohl noch seine Chance bekommen, da sein Trainer nicht müde wird zu betonen, dass er keine Stammelf hat. Diese Möglichkeit muss der Rechtsverteidiger wie Huseinbasic dann aber auch nutzen. Sonst droht beiden eine harte Spielzeit.