Zwei Debüts: So starteten die Leihspieler des 1. FC Köln

Jaka Potocnik sammelt Einsatzzeit
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Zwei Debüts: So starteten die Leihspieler des 1. FC Köln

Während der FC noch rund zwei Wochen bis zum Saisonstart hat, ging es für einige Kölner Leihspieler bereits am Wochenende rund: So starteten die Leihspieler des 1. FC Köln in die Spielzeit.

Mehrere Spieler hat der 1. FC Köln für mehr Spielpraxis verliehen. Dabei gaben gleich zwei schon am vergangenen Wochenende ihr Debüt für ihren neuen Verein.

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Noch müssen die Kölner Profis in der Vorbereitung ordentlich ackern. Trainer René Wagner nimmt seine Schützlinge ganz schön ran, damit diese zum Pflichtspielstart in knapp zwei Wochen im DFB-Pokal gegen die Würzburger Kickers in Form sind. Die verliehenen FC-Spieler sind da schon ein Stück weiter. Denn für sie ging es bereits am vergangenen Wochenende mit der Saison los. Dabei feierten zwei Profis ihr Debüt für ihren Leihverein.

Drei Niederlagen, ein Sieg

Zum einen durfte Fynn Schenten das erste Mal für Roda Kerkrade in der zweiten niederländischen Liga auflaufen. Die letzten 25 Minuten wirkte das Sturmtalent mit, konnte die 1:0 Niederlage gegen den FC Emmen zum Saisonauftakt jedoch nicht mehr verhindern. Eingewechselt wurde er übrigens für den Neffen von Clarence Seedorf, Cain Seedorf. Zum anderen feierte auch Jusuf Gazibegovic sein Debüt beim polnischen Erstligisten Widzew Lodz. Beim 2:0-Erfolg gegen Jagiellonia Bialystok kam der Rechtsverteidiger in der 67. Minute ins Spiel. Nach zuvor zwei Unentschieden, bei denen der 26-Jährige noch ohne Einsatz geblieben war, konnte Lodz damit den ersten Sieg der Saison feiern.

Das war Jaka Cuber Potocnik und Rot-Weiss Essen nicht vergönnt. Trotz einer 0:2-Führung unterlagen die Essener zum Auftakt der 3. Liga auswärts in Saarbrücken mit 5:2. Der Leihspieler des 1. FC Köln, der schon in der vergangenen Spielzeit zu RWE verliehen war, konnte dabei immerhin noch 20 Minuten Spielzeit sammeln, jedoch nichts am Ergebnis ändern. Ebenfalls in der 3. Liga aktiv ist Yannick Mausehund. Der Innenverteidiger muss sich aber noch etwas länger als die anderen gedulden, saß beim Auftaktspiel seines Leihvereins TSV Havelse die vollen 90 Minuten nur auf der Bank. Von da aus musste er verfolgen, wie seine Teamkollegen im eigenen Stadion der Zweitvertretung des VfB Stuttgart mit 2:3 unterlagen. Am Samstag gibt es für den Kölner Leihspieler dann die nächste Chance für sein Debüt – ausgerechnet gegen Rot-Weiss Essen und Stürmer Potocnik.


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Leihe für Profi des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic wechselt zu Widzew Lodz

Jusuf Gazibegovic will es noch einmal wissen
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Leihe für Profi des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic wechselt zu Widzew Lodz

Es hatte sich schon am Freitag angedeutet, nun ist es offiziell: Jusuf Gazibegovic wechselt auf Leihbasis zu Widzew Lodz. Das gab der FC am Sonntagnachmittag bekannt. Eigentlich hatte sich der Rechtsverteidiger eine weitere Chance in Köln ausgerechnet.

Der ehemalige Bundesliga-Keeper und aktuelle Torhüter des polnischen Erstligisten Rafał Gikiewicz hatte es bereits ausgeplaudert. Nun hat es der Verein auch offiziell gemacht. Jusuf Gazibegovic verlässt die Geißböcke für eine Spielzeit. Der Rechtsverteidiger wird nach Lodz verliehen.

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Eigentlich hatte sich der Rechtsverteidiger fest vorgenommen, seine Chance beim FC zu nutzen. Erst im Mai gab es eine weitere Kampfansage. Das Kapitel Köln sei noch nicht beendet. Das kann auch weiterhin sein, denn der Nationalspieler von Bosnien Herzegowina wird vorerst für eine weitere Spielzeit verliehen. „Wir haben Gazi frühzeitig und transparent darüber informiert, dass er in unseren sportlichen Planungen für die kommende Saison keine Rolle spielen wird“, sagt Thomas Kessler. „Uns war wichtig, ihm diese Klarheit möglichst früh zu geben, damit er zusammen mit seinem Berater die bestmögliche Lösung für seine Zukunft erarbeiten kann.“ Die sportliche Planung vom FC ist nämlich eine andere. Mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke die rechte Defensivseite gut besetzt. David Fürst steht zudem in den Startlöchern. Für „Gazi“ ist somit im aktuellen Kader kein Platz.

„Klar hätte ich gerne beim FC die Chance bekommen“

Nun gibt es also eine Lösung. „Gemeinsam ist es uns nun gelungen, eine Konstellation zu finden, die für alle Beteiligten sinnvoll ist und Gazi in Lodz die Möglichkeit gibt, regelmäßig auf einem guten Niveau Spielpraxis zu sammeln“, so Kessler weiter. „Wir bedanken uns für seinen jederzeit professionellen Umgang mit der Situation und wünschen ihm für die Zeit in Lodz sportlich wie persönlich viel Erfolg.“ Lodz sucht aktuell nach einem Ersatz für Carlos Isaac, der sich in einem Testspiel schwer verletzte. Isaac wird mit einer Knieverletzung monatelang fehlen. Und Gazibegovic soll die Lücke nun füllen. „Klar hätte ich beim FC gerne eine Chance bekommen, mich noch einmal zu zeigen. Leider haben sich die Verantwortlichen anders entschieden. Jetzt bin ich froh, mit Widzew Lodz einen Verein gefunden zu haben, bei dem ich die Chance bekomme, mich von Saisonbeginn an zu zeigen mit dem klaren Ziel, wieder Stammspieler zu werden. Dafür werde ich bei Lodz alles geben“, sagte Gazibegovic.

Der Rechtsverteidiger war im Januar 2025 als erster Transfer nach dem Registrierungsverbot in Köln unter Vertrag genommen worden. Die hohen Erwartungen konnte er nur selten erfüllen. Nun folgt also eine weitere Leihe. Wie es dann weitergeht, wird sich erst im kommenden Sommer zeigen.


Hat Jusuf Gazibegovic seinen neuen Verein gefunden?

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Hat Jusuf Gazibegovic seinen neuen Verein gefunden?

Er galt beim FC einst als Königstransfer, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. Zuletzt hoffte der Rechtsverteidiger auf ein Comeback bei den Geißböcken. Nun könnte es eine gute Lösung geben für den Spieler, aber auch für den 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic steht wohl vor einem Wechsel nach Polen.

Noch im Mai hatte Jusuf Gazibegovic eine Kampfansage gemacht. Der Rechtsverteidiger wollte es noch einmal am Geißbockheim wissen. Das Kapitel FC sei für ihn nicht zu Ende, sagte der Spieler nach dem letzten Spieltag mit Sturm Graz. An seinen Ex-Club war der Außenverteidiger im Winter verliehen worden. Nun hoffte er auf die Rückkehr.

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Doch in Köln hatte man bekanntlich andere Pläne. Mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke die rechte Defensivseite gut besetzt. David Fürst steht zudem in den Startlöchern. Und so teilte der Club dem Leihrückkehrer mit, dass er keine Zukunft mehr beim FC haben werde. Gazibegovic wurde für Gespräche freigestellt, darf sich einen neuen Verein suchen und ist damit nicht mehr Teil der Kölner Trainingsgruppe, die sich am Vormittag auf nach Kitzbühel ins Sommertrainingslager gemacht hat. Und tatsächlich bahnt sich eine Lösung für den Nationalspieler von Bosnien und Herzegowina an. Wie kanalsportowy.pl berichtet, könnte Widzew Łódź den Spieler verpflichten. So habe der ehemalige Bundesliga-Keeper und aktuelle Torhüter des polnischen Erstligisten Rafał Gikiewicz während einer Sendung von Sportowy den möglichen Wechsel des Rechtsverteidigers bekannt gegeben.

Marktwert liegt bei zwei Millionen Euro

So habe Trainer Aleksandar Vuković bereits mit dem Spieler des 1. FC Köln telefoniert. Lodz sucht aktuell nach einem Ersatz für Carlos Isaac, der sich in einem Testspiel schwer verletzte. Isaac wird mit einer Knieverletzung monatelang fehlen. Und Gazibegovic könnte genau der richtige Ersatz sein. Weiter heißt es in dem Bericht, dass Gazibegovic künftig für Lodz auflaufen wird, wenn sich Spieler und der FC schnell einigen könnten. Steine werden die Kölner Verantwortlichen dem Spieler nicht in den Weg legen. Gazibegovic war der erste Transfer nach dem Registrierungsverbot. Der 26-Jährige kam damals aus Graz mit der Empfehlung von zahlreichen Einsätzen, unter anderem in der Champions League. Doch in Köln wurde der Spieler nie glücklich, konnte sich unter keinem seiner Trainer nachhaltig durchsetzen. Aktuell wird der Marktwert auf zwei Millionen Euro geschätzt. Das entspricht der Ablöse, die der FC damals an Graz bezahlt hat.

Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die Kölner einen ähnlich hohen Betrag kassieren – und das, obwohl „Gazi“ noch Vertrag bis 2028 beim FC hat. Beim FC wird es eher darum gehen, den Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen.


Keine Zukunft mehr? Zwei Profis des 1. FC Köln offenbar vor dem Aus

Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic haben wohl keine Chance mehr in Köln
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Keine Zukunft mehr? Zwei Profis des 1. FC Köln offenbar vor dem Aus

Der FC treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison voran. Zwar gibt es noch keine weiteren Neuzugänge zu vermelden, allerdings scheint es schon konkrete Ideen für die Leihspieler zu geben beim 1. FC Köln: Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic vor dem Aus.

Während die Spieler nach wie vor die Sommerpause genießen, wird hinter den Türen des Geißbockheims am Kader für die kommende Saison gearbeitet. Auf der Zugangsseite ist bislang noch nicht viel zu vermelden, bei der Abgangsseite könnte es bald weitere Namen geben. Wie die „Bild“ berichtet werden zwei Leihrückkehrer keine Chance mehr in Köln haben. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com.

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Bei Imad Rondic kommt das wohl alles andere als überraschend. Der Stürmer war im Februar 2025 nach Köln gekommen. Zwar betonten die FC-Verantwortlichen damals immer wieder, dass der Stürmer nicht als Soforthilfe gedacht war, doch wird es eigentlich genau darum gegangen sein. So oder so konnte der Angreifer die Erwartungen nie erfüllen, wurde im vergangenen Sommer ausgemustert, nach Polen zu Rakow ausgeliehen. Doch auch in der Ekstraklasa wollte der Durchbruch nicht gelingen. Rondic kehrte bereits im Winter nach Köln zurück, erhielt eine neue Chance bei Preußen Münster. Zwischenzeitlich hinterließ der Bosnier auch einen guten Eindruck, aber das war wohl eher ein Ausreißer nach oben. Dass es Rondic auch in der kommenden Saison beim FC schwer haben würde, ist kein Geheimnis. Allerdings gibt es für den Stürmer in der 2. Bundesliga dem Vernehmen nach einen Markt. Nun ist dem Bosnier nach Informationen von come-on-fc.com mitgeteilt worden, dass er nicht für den Trainingsbetrieb der Profis Mitte Juli vorgesehen ist, sollte Rondic bis dahin keinen Verein gefunden haben,

Keine Chance mehr für „Gazi“?

Das gleiche gilt wohl auch für Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger hatte wie berichtet vor wenigen Wochen erklärt, er wolle beim FC noch einmal angreifen. „Ich will in Köln auf jeden Fall noch einmal zeigen, was ich kann. Jeder, der mich kennt, weiß wie ehrgeizig ich bin“, so Gazibegovic Mitte Mai bei „Sky Austria“. „Das Kapitel ist für mich noch nicht geschlossen. Natürlich muss man mit dem Verein schauen, wie man was macht. Ich will unbedingt spielen.“ Das wird nun offenbar nicht der Fall sein. Auch Gazibegovic soll wohl keine Chance mehr bei den Kölner Profis haben. Der Rechtsverteidiger war der erste Transfer nach der Sperre, die die FIFA dem FC auferlegt hatte. Gazibegovic galt als Königstransfer, war als Spieler mit Champions-League-Erfahrung gekommen und sollte die Lücke auf der rechten Abwehrseite schließen. Das gelang nicht, auch weil sich der Abwehrspieler zwischenzeitlich verletzte. Sowohl Rondic als auch Gazibegovic wurden im vergangenen Sommer von Lukas Kwasniok aussortiert und spielten dementsprechend keine Rolle. Gazibegovic kehrte im Winter zu Sturm Graz zurück, doch die Leihe lief aus.


Jusuf Gazibegovic will sich beim 1. FC Köln durchsetzen: „Das Kapitel ist noch nicht geschlossen“

Jusuf Gazibegovic will es noch einmal wissen
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Jusuf Gazibegovic will sich beim 1. FC Köln durchsetzen: „Das Kapitel ist noch nicht geschlossen“

Unter Lukas Kwasniok spielte Jusuf Gazibegovic keine Rolle mehr. Der Rechtsverteidiger wechselte im Winter auf Leihbasis zurück zu Sturm Graz. Dort wurde der Spieler nun verabschiedet. Und „Gazi“ plant schon die Rückkehr nach Köln. Jusuf Gazibegovic will es beim 1. FC Köln wissen.

Beim FC wollte es zuletzt nicht mehr laufen, bei Sturm Graz war er direkt wieder Stammspieler. Jusuf Gazibegovic blickt zufrieden auf seine Leihe zurück. Doch jetzt will er es noch einmal bei den Kölnern wissen.

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Der 2:0-Erfolg über Rapid reichte am Ende nicht mehr. Sturm Graz verspielte wohl mit den fünf Unentschieden in Serie zwischen dem 26. und 30. Spieltag die Meisterschaft. Da LASK sein letztes Saisonspiel noch gewann, blieb dem Vorjahressieger nur Rang zwei. Für Jusuf Gazibegovic endet damit die Spielzeit 25/26 mit dem Vizemeister-Titel. Damit hätte der Rechtsverteidiger vor genau einem Jahr wohl kaum gerechnet, als er mit dem FC den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machte. Damals wird der 26-Jährige auf den Durchbruch im deutschen Oberhaus gehofft haben. Es folgte bekanntlich eine schwere Hinrunde unter Lukas Kwasniok und im Winter dann die Rückkehr nach Graz auf Leihbasis. Und die hat sich für den Außenspieler gelohnt. Gazibegovic, schon in den ersten viereinhalb Jahren in Graz ein absoluter Publikumsliebling, avancierte wieder zum Stammspieler und Leistungsträger.

„Ich habe auf jeden Fall mehr gespielt als in Köln“

Zwölf Mal lief „Gazi“ für die Österreicher noch auf, neun Mal von Beginn an. Zuletzt legte er sogar zwei Tore auf. „Ich habe auf jeden Fall mehr gespielt als in Köln“, sagte der Spieler bei „Sky Austria“. „Das war aber auch nicht schwer. Ich war hier bei meinem Herzensverein.“ Bei den Fans gibt es wohl kaum einen Zweifel, dass der Nationalspieler Bosniens, der zumindest auf Abruf des WM-Kaders steht, am liebsten in Graz geblieben wäre. Doch Gazibegovic wurde verabschiedet und verabschiedete sich nun auch mit emotionalen Worten bei den Grazer Anhängern. „Es ist wieder an der Zeit, Abschied zu nehmen – und es fällt mir genauso schwer wie beim letzten Mal“, schreibt der Spieler auf Instagram. „Auch wenn ich lieber mit einem Titel gegangen wäre, bin ich froh, dass wir gemeinsam noch einmal einen schönen letzten Spieltag hatten und die Saison positiv beenden konnten. Danke, Schwoaze – ich liebe euch.“

„Ich will unbedingt spielen“

Wohin die Reise geht, steht noch nicht gänzlich fest. „Ich will den Sommer jetzt nutzen, um an meinen Sachen zu arbeiten“, so Gazibegovic weiter. „Um dann auch die paar Prozente draufzupacken, um fitter zu werden. Und dann schauen wir einfach.“ Zunächst wird Gazibegovic aber nach Köln zurückkehren, der Vertrag läuft bis 2028. Und dort will der Spieler noch einmal angreifen. „Ich will in Köln auf jeden Fall noch einmal zeigen, was ich kann. Jeder, der mich kennt, weiß wie ehrgeizig ich bin“, so Gazibegovic. „Das Kapitel ist für mich noch nicht geschlossen. Natürlich muss man mit dem Verein schauen, wie man was macht. Ich will unbedingt spielen.“ Daran haperte es bei den Kölnern bekanntlich. Im Winter 25 war der Spieler als erster Transfer nach der Sperre nach Köln geholt worden. Doch die Erwartungen, Gazibegovic könne die große Baustelle auf der rechten Seite schließen, erfüllten sich nicht – zumindest nicht zur vollsten Zufriedenheit.

Und so könnte es durchaus sein, dass es Gazibegovic auch weiterhin bei den Kölnern schwer haben wird. Eine große Kaderrolle ist für den Rechtsverteidiger bislang nicht angedacht. Das weiß auch der Spieler, der unbedingt spielen will. „Wenn das dort (in Köln, Anm. d. Red) nicht der Fall ist, dann bin ich offen für alles andere, um mir das anzuhören. Für Graz bin ich immer offen.“ Zunächst aber hofft der 26-Jährige auf Einsatzzeit bei der WM.


Erster Wintertransfer beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic ist folgerichtig und sie öffnet allen Parteien Türen

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Erster Wintertransfer beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic ist folgerichtig und sie öffnet allen Parteien Türen

Wirklich überraschend kommt die Leihe von Jusuf Gazibegovic wahrlich nicht daher. Die Vorzeichen hatten sich bereits mehr als verdichtet beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic eröffnet Optionen.

Spätestens seit der Nicht-Nominierung am Samstag und der Bevorzugung des 18-jährigen Talents Cenny Neumann war der (vorläufige) Abschied wohl nur noch Formsache beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic eröffnet nun aber Optionen für alle Parteien.

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Die Nachricht über die Leihe von Jusuf Gazibegovic hatte nicht mehr so wirklich einen besonders großen Überraschungsfaktor – höchstens, dass der Deal bereits beschlossene Sache ist. Ein weiteres Vorzeichen in diese Richtung hatte Lukas Kwasniok erst am vergangenen Wochenende gesendet. Sehr wahrscheinlich war zu diesem Zeitpunkt bereits sehr viel in die Wege geleitet. Dass der Kölner Coach einen 18-jährigen Rechtsverteidiger dem routinierten Champions-League-Teilnehmer beim Spieltags-Kader vorzieht, ist ein eindeutiges Zeichen. Viel deutlicher hätte das „Du wirst aktuell nicht gebraucht“-Signal nicht ausfallen können. Insofern werden die entscheidenden Gespräche zu diesem Zeitpunkt mit großer Wahrscheinlichkeit schon geführt worden sein.

Kaum Einsatzzeit, kaum Bewerbungschancen

„Wir haben mit Gazi sehr offen und fair gesprochen. Da er bislang nur wenig Spielzeit hatte, kam der Wunsch nach einem Wechsel im Winter auf. Die Leihe nach Graz ist dafür eine sehr gute Lösung“, so Thomas Kessler. „Er kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück, bekommt die Chance auf regelmäßige Einsätze und kann dort Selbstvertrauen und Spielpraxis sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg.“ Ob es sich bei der Leihe um eine Wunschlösung von FC-Seite handelt, ist offen. Vermutlich aber wäre dem FC ein Verkauf zu ähnlichen Konditionen, zu denen Köln vor einem Jahr zugeschlagen hat, lieber gewesen. Es ist kaum vorstellbar, dass Lukas Kwasniok nach dem Ende der Leihe im kommenden Sommer eine andere Sichtweise auf den Spieler bekommt, sollte dieser nicht gerade eine Leistungsexplosion auf den Rasen zaubern.

Nur hatte sich der 25-Jährige nicht gerade in den Fokus für eine feste Verpflichtung spielen können. Die Liaison zwischen dem 1. FC Köln und Jusuf Gazibegovic startete als Königstransfer unmittelbar nach dem Registrierungsverbot und endet nun (vorläufig) als Missverständnis. Denn unter Lukas Kwasniok spielte der Rechtsverteidiger gar keine Rolle, kam auf einen Einsatz für 22 Minuten, schaffte es aber einige Male gar nicht erst in den Kader. In Graz noch Stammspieler wurde der Abwehrspieler beim FC ausgebootet und verlor dadurch auch seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina, die erhoffte WM-Teilnahme ist innerhalb eines Jahres in sehr weite Ferne gerückt. „Nach dem Saisonstart wurde relativ schnell deutlich, dass ich nicht viel spielen werde“, sagt Gazibegovic. „So ist das manchmal leider im Fußball. Für mich war damit klar, dass ich mich für ein halbes Jahr umorientieren muss.“ 

Neues altes Glück in Graz?

Und diese Umorientierung führt nun geradewegs zurück nach Graz. In jenes Umfeld, in dem sich „Gazi“ lange wohl gefühlt hat, Champions League spielte, Publikumsliebling war. Der Club aus der Steiermark kriselte zuletzt, die Fans wünschen sich Verstärkungen. Ein Publikumsliebling wie Gazibegovic kommt da wohl gerade recht. „Jeder weiß, wieviel mir der SK Sturm bedeutet, was für eine großartige Zeit ich hier hatte und dass ich stets verfolgt habe, was sich in Graz so tut. Als sich die Chance ergeben hat, leihweise zurückzukommen, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Gazibegovic. Tatsächlich ergibt sich für den 25-Jährigen die Chance auf Einsatzzeit, auf Erfolgserlebnisse und dadurch auch auf die Rückkehr in die Nationalmannschaft, die im März um das WM-Ticket spielt.

Es scheint für alle Beteiligten eine Win-Win-Win-Situation zu sein. Eben auch für den FC. Denn die Geißböcke haben so wohl einen Platz im Kader frei gemacht. Lukas Kwasniok betonte am Montag, dass man auf der Position des Innenverteidigers nachbessern wolle. Durch den Abschied von Gazibegovic sind die Chancen aber ebenfalls groß, vielleicht sogar gestiegen, dass es auch auf den Schienen noch Verstärkungen geben wird. Denn dort ist der FC unabhängig der Personalie Jusuf Gazibegovic in der Breite nicht wirklich gut besetzt.


Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic bis zum Sommer an Sturm Graz

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic bis zum Sommer an Sturm Graz

Bisher hatte Jusuf Gazibegovic unter Lukas Kwasniok in dieser Saison kaum eine Rolle gespielt. Darum geht der Verteidiger nun bis zum Saisonende zurück zu seinem Ex-Verein: Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic an Sturm Graz.

In der Liga steht bisher nur ein Einsatz nach Einwechslung für Jusuf Gazibegovic zu Buche. Das soll sich jetzt ändern für den Rechtsverteidiger: Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic an Sturm Graz. Die Leihe geht bis zum Saisonende.

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Der erste Transfer des 1. FC Köln im Winter steht fest – und es ist ein Abgang: Jusuf Gazibegovic verlässt den 1. FC Köln. Der Rechtsverteidiger wechselt auf Leihbasis bis zum Sommer zu Sturm Graz in die österreichische Bundesliga. Von dort war der Bosnier erst vor einem Jahr für zwei Millionen Euro zu den Geißböcken gewechselt. Nun folgt nach gerade mal einem Kurzeinsatz in dieser Saison der Schritt zurück für den 25-Jährigen.

Keine Chancen unter Kwasniok

Denn Gazibegovic hatte bisher unter Trainer Lukas Kwasniok überhaupt keine Rolle gespielt. Nun soll er in Graz wieder zu alter Stärke zurückfinden. „Wir haben mit Gazi sehr offen und fair gesprochen. Da er bislang nur wenig Spielzeit hatte, kam der Wunsch nach einem Wechsel im Winter auf. Die Leihe nach Graz ist dafür eine sehr gute Lösung: Er kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück, bekommt die Chance auf regelmäßige Einsätze und kann dort Selbstvertrauen und Spielpraxis sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler.

In Köln war der Bosnier in dieser Saison über die geringen Einsatzzeiten enttäuscht. „Nach einer guten Vorbereitung habe ich mir natürlich mehr Spielzeit erhofft. Allerdings wurde nach dem Saisonstart relativ schnell deutlich, dass ich nicht viel spielen werde. So ist das manchmal leider im Fußball. Für mich war damit klar, dass ich mich für ein halbes Jahr umorientieren muss. So wie hier werde ich auch in Graz im Training jeden Tag Gas geben, um im Sommer noch stärker zurückzukommen“, so der Rechtsverteidiger. Gazibegovic hatte seit seinem Wechsel vor einem Jahr wettbewerbsübergreifend 13 Spiele für den 1. FC Köln bestritten. In dieser Spielzeit war der Abwehrspieler nur am zweiten Spieltag gegen Freiburg für 22 Minuten von Trainer Lukas Kwasniok eingesetzt worden. In Graz möchte er nun an seine frühere Zeit anknüpfen. Denn vor seinem Wechsel zum FC war der 25-Jährige bei den Österreichern Stammspieler und hatte sogar Einsatzzeit in der Champions League bekommen.


Weitere Gerüchte über Rückkehr: Steht Jusuf Gazibegovic wieder auf dem Zettel von Sturm Graz?

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Weitere Gerüchte über Rückkehr: Steht Jusuf Gazibegovic wieder auf dem Zettel von Sturm Graz?

Beim FC stehen die Zeichen für den Rechtsverteidiger auf Abschied. Doch es muss ein Abnehmer für den 25-Jährigen gefunden werden. Am Samstag ploppten neue Gerüchte auf, die aber wieder auf ein altes Ziel deuten: Steht Jusuf Gazibegovic vor der Rückkehr zu Sturm Graz?

Am Samstag stand er zwar wieder im Kader, Einsatzminuten gab es aber auch weiterhin nicht. Die Zeichen stehen längst auf Abschied. Beim FC werde man dem 25- Jährigen sicher keine Steine in den Weg legen. Steht Jusuf Gazibegovic vor der Rückkehr zu Sturm Graz?

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Bereits zum fünften Mal innerhalb der vergangenen sechs Pflichtspiele unterstrich Lukas Kwasniok seinen Faible für die Rotation in seiner Mannschaft mit mindestens vier Veränderungen zur Vorwoche. Am späteren Abend erklärte der Trainer die grundsätzliche Wechsel-Maßnahme mit einer möglichen Unberechenbarkeit. Einige feste Größen sind dabei aber wöchentlich gegeben. Stammspieler wie Marvin Schwäbe, Jakub Kaminski oder Eric Martel – vermutlich nun auch Said El Mala – kommen Woche für Woche von Beginn an zum Einsatz, Jusuf Gazibegovic gar nicht. Der Bosnier hat es in den vergangenen fünf Spielen immerhin vier Mal in den Kader geschafft. Allerdings wohl nur der Verletzungssituation geschuldet. Gazibegovic spielt unter Lukas Kwasniok keine Rolle und wird es auch in Zukunft nicht tun. Der Bosnier ist mit seiner Situation natürlich unglücklich, nach einer Lösung wird gesucht.

Klappt es mit der Rückkehr

Doch wie realistisch diese ist, ist nicht ganz klar. Der FC hat den Rechtsverteidiger vor einem knappen Jahr für rund zwei Millionen Euro unter Vertrag genommen. Gazibegovic sollte die große Baustelle auf der rechten Abwehrseite schließen. Auch aufgrund einer Verletzung kam der 25-Jährige in der 2. Bundesliga nicht so zum Zug wie erhofft. Und das hat sich in diese Saison herübertransportiert. Ein einziger Einsatz steht auf dem Konto. Sieben Mal wurde er nicht für den Kader nominiert. Wirklich bewerben konnte sich der Rechtsverteidiger also nicht. Auch deswegen hat der Bosnier seinen Kaderplatz in der Nationalmannschaft verloren. Ein Kaderplatz, der vor einem Jahr noch ein Stammplatz in der A-Elf war. Und da Bosnien noch die Chance auf die WM hat, träumt auch der 25-Jährige sicher vom Endturnier.

Ein Wechsel gilt mehr als wahrscheinlich, doch die Interessenten dürften gerade nicht Schlange stehen. Zumal der FC den vermeintlichen Königstransfer nicht mit einem größeren Verlust abgeben will. Schon seit Wochen halten sich Gerüchte, Sturm Graz könnte an einer Rückholaktion von „Gazi“ interessiert sein. Der Verein dementiert das. Erst am Samstag berichtete das österreichische Nachrichtenportal „meinbezirk.at„, dass man bei Sturm dann doch an einer Rückkehr des Rechtsverteidigers arbeite. Das Portal beruft sich auf Insiderinformationen. Tatsächlich läuft es gerade auf den Außen bei Graz nicht so wirklich rund, die Fans fordern Veränderungen. Gazibegovic soll eine Rückkehr durchaus offen gegenüber stehen. Ausgeschlossen scheint eine Rückholaktion also wahrlich nicht.

Allerdings scheint es ausgeschlossen, dass Graz die zwei Millionen Euro wieder zurücküberweist – falls denn auch vom Verein ein Interesse wirklich besteht. Wahrscheinlicher wäre wohl eine Leihe. Immerhin hat Gazibegovic noch Vertrag bis 2028 beim FC.


Gegner, Daten, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Oktober im Einsatz

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Gegner, Daten, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Oktober im Einsatz

Mehrere Profis der Geißböcke sind in den kommenden Tagen für ihre Nationalmannschaften wieder im Einsatz, einer davon bei der U21 seines Landes. Wann und wo spielen die drei Nationalspieler des 1. FC Köln?

Drei Spieler werden dem FC in den kommenden Tagen fehlen, weil sie für ihre Nationalmannschaften nominiert wurden. Dabei stehen einige harte Partien an. Wann und wo spielen die drei Nationalspieler des 1. FC Köln?

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Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim hat sich der FC positiv in die Länderspielpause verabschiedet. Das war nach den beiden Niederlagen gegen Leipzig und Stuttgart wohl auch ein wichtiger Schritt. Am Montag ist die Mannschaft dann in die Vorbereitung auf die nächste Phase im Oktober gestartet. Unter anderem mit dem Cologne Cup am kommenden Donnerstag im Südstadion. Dabei werden aber nicht alle Spieler zum Einsatz kommen. Mit Rav van den Berg, Luca Kilian und Marius Bülter werden voraussichtlich drei Spieler fehlen, möglicherweise wird auch der angeschlagene Jan Thielmann aussetzen. Der Offensivspieler war am Freitagabend angeschlagen ausgewechselt worden. Neben den verletzten Profis befinden sich aber auch wieder einige Spieler auf Länderspielreise.

Kaminski gegen die Niederlande

Nach seinem Gala-Auftritt in der vergangenen Länderspielpause im Duell gegen Finnland mit einem Tor und einer Vorarbeit sowie den guten Leistungen beim FC ist Jakub Kaminski wieder für die Begegnungen mit der polnischen Nationalmannschaft nominiert. Polen empfängt am kommenden Donnerstag das Team aus Neuseeland zum Freundschaftspiel, drei Tage später geht es in der WM-Quali gegen Litauen weiter. Aktuell liegt Polen gleichauf mit den Niederlanden, allerdings hat die Elftal ein Spiel weniger absolviert. Für Island mit Isak Johannesson stehen gleich zwei WM-Quali-Spiele an. Island empfängt am Freitag die Ukraine und am darauffolgenden Montag den Topfavoriten aus Frankreich. Die WM-Qualifikationsspiele werden zum Großteil bei DAZN übertragen.

Mit Said El Mala ist auch wieder ein Kölner für die deutsche U21-Nationalmannschaft nominiert. Das Team von Antonio di Salvo spielt in der EM-Quali ebenfalls am Freitag gegen den Nachwuchs aus Griechenland (18 Uhr, live auf ProSiebenMAXX) sowie am folgenden Dienstag gegen Nordirland (ab 18.30 Uhr, live auf ProSiebenMAXX). Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic wurden nicht für die Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowina berufen. Der Kölner Rechtsverteidiger befindet sich immerhin auf Abruf. Rav van den Berg wird nach seiner Verletzung bei der U21 der Niederlande ebenfalls nicht spielen. Eigentlich ist der Innenverteidiger Stammspieler.


Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Er kam zu Beginn des Jahres als erste Neuverpflichtung nach der Transfersperre und als Königstransfer. Aktuell ist die Ernüchterung aber groß. Sogar die Teilnahme an der WM ist in Gefahr. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

Noch im vergangenen Winter waren die Hoffnungen groß, nun aber stehen die Zeichen wieder auf Abschied. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

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So ein wenig hatte es sich schon am Mittwoch auf der Spieltags-Pressekonferenz angedeutet, am Freitag folgte dann die Gewissheit. Jusuf Gazibegovic wird zum vierten Mal in Serie nicht im Kader der Geißböcke stehen, reiste also auch nicht mit der Mannschaft nach Hoffenheim zum Duell am Abend. Gazibegovic ist ganz offensichtlich einer der ganz großen Verlierer der Verpflichtung des neuen Trainers, kommt unter Lukas Kwasniok so gut wie gar nicht zum Einsatz. Inklusive der Begegnung gegen die TSG stand der Rechtsverteidiger in sieben Duellen drei Mal im Kader und kam ein Mal zum Einsatz. Das beim 4:1-Erfolg über den SC Freiburg, für 22 Minuten auf der für ihn ungewohnten linken Abwehrseite, vor allem aber, als das Spiel wohl schon entschieden war.

Bank statt Champions League

Die sportliche Entwicklung könnte für den Bosnier kaum enttäuschender sein. Der Rechtsverteidiger kam bekanntlich vom österreichischen Double-Sieger und Champions-League-Teilnehmer Sturm Graz. Das als Nationalspieler von Bosnien und mit einem vom Online-Portal angegebenen Marktwert von fünf Millionen Euro. Kein Wunder, dass die FC-Fans den Außenverteidiger als Königstransfer einstuften. Zumal die Fallhöhe nach dem Absitzen des Registrierungsverbots besonders groß war. Immerhin war Gazibegovic der erste Transfer, der nach der Sanktion zum FC wechselte. Der Bosnier tauschte die Königsklasse-Luft gegen die der 2. Bundesliga. Nun ist der 25-Jährige komplett hinten dran, wird von Kwasniok zurzeit nicht berücksichtigt.

WM in Gefahr

Und es sieht nicht so aus, als würde sich die Situation schon bald ändern. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, erklärte der Kölner Coach am Mittwoch. Heißt: Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sind als „Spezialisten“ (aktuell) gesetzt, Alessio Castro-Montes ist der Extraspieler, der beide Seiten abdeckt. Sollte es keine Verletzung geben, wird Gazibegovic vorerst weiterhin das Nachsehen haben. Eine Rolle, die der 25-Jährige als Leistungsträger in Graz überhaupt nicht kennt. Vermutlich auch aufgrund der mangelnden Spielzeit hat der Abwehrspieler auch seinen Stammplatz in der bosnischen Nationalmannschaft verloren. Die WM im kommenden Jahr gerät in Gefahr.

Und so darf durchaus die Frage gestellt werden, wie der 25-Jährige mit der Situation umgehen wird. Ein Abschied nach nur einem Jahr in Köln scheint unter den aktuellen Bedingungen alles andere als ausgeschlossen.