Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Frank Willenborg im Spiel des 1. FC Köln
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Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC RB Leipzig. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für Köln kein Unbekannter. Und die Bilanz ist alles andere als vielversprechend. Frank Willenborg pfeift die Begegnung des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Auf die Kölner wartet am Sonntag mit RB Leipzig eine besonders schwere Aufgabe. Die Bilanz gegen die Sachsen ist keine besonders gute. Und auch die unter Schiedsrichter Frank Willenborg könnte besser sein.

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Was man nicht alles so in acht Minuten machen kann, lautete eine oft gestellte Frage in den Sozialen Medien nach dem bitteren Pokal-Aus der Kölner in Leverkusen Anfang vergangenen Jahres. Bitter, weil der FC überraschend 2:0 gegen den damaligen Tabellenführer der Bundesliga in Führung lag, Bayer aber noch einmal den richtigen Schlüssel fand und verkürzte. Schiedsrichter Frank Willenborg gab schließlich acht Minuten Nachspielzeit und löste zumindest bei den FC-Fans ganz schön heftige Diskussionen aus. Auch, weil Patrik Schick in der sechsten Minute des Nachschlags ausglich, die Tür zur Verlängerung öffnete, in der Leverkusen dann eiskalt zuschlug und die Geißböcke dann doch als Verlierer vom Platz gingen.

Zuletzt eher schlechte Bilanz

Nicht die erste bittere Erfahrung: So richtig feiern wollte am 75. Geburtstag dann keiner mehr. Der FC hatte das Heimspiel im Februar 23 gegen den VfL Wolfsburg verdient und trotz beeindruckender Choreo 0:2 verloren. Und auch wenn der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart sehr wohl wusste, dass seine Mannschaft nicht gerade den besten Tag erwischt hatte und damit auch selbst verantwortlich für die Pleite war, richtete der damalige Coach seinen Zorn auf Schiedsrichter Frank Willenborg. „Alles“ habe ihn an dem Unparteiischen gestört, sagte Baumgart. „Da waren schon einige Sachen, die mich geärgert haben. Es war das Auftreten, das Verhalten und Entscheidungen im Umschaltspiel, die als taktisches Foul zu werten sind.“ Auch die Spieler waren nicht mit allen Pfiffen einverstanden, Dejo Ljubicic nannte die Leistung des Refs später einfach nur „schlecht“.

Schlecht ist aus Kölner Sicht vor allem die Bilanz in Begegnungen unter der Leitung des 45-Jährigen. 15 Partien der Geißböcke leitete der Realschullehrer, gerade vier Spiele gewann der FC. Von den vergangenen zwölf Duellen sogar nur zwei. Allerdings könnte eins dann doch ein gutes Omen für die Geißböcke sein. Im April 2021 setzte sich der FC 2:1 gegen RB Leipzig durch – beide Tore erzielte bekanntlich Jonas Hector. “Eigentlich bin ich nach vorne gegangen, weil ich nicht mehr konnte. Ich habe in der Halbzeit zu Friedhelm Funkel gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich das noch packe”, sagte der Kölner Ex-Kapitän einige Zeit später. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung der Kölner gegen den SC Paderborn (2:1) vor einem knappen Jahr. Die Bilanz von Leipzig ist unter dem Schiri mit fünf gewonnenen und fünf verlorenen Partien ausgeglichen.

Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Said El Mala im Zweikampf mit Castello Lukeba
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Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Lange Woche für den FC. Nach dem 1:0-Erfolg am vergangenen Freitag steht das nächste Spiel am Sonntag an. Der FC empfängt RB Leipzig im Kölner Stadion. Eine schwere Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Leipzig.

Der 1. FC Köln steht am Sonntag vor dem zweiten Heimspiel in Folge. Neun Tage nach dem wichtigen Dreier gegen Wolfsburg bekommen es die Kölner an diesem Wochenende mit RB Leipzig zu tun. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok wird alles daran setzen, die nächsten Punkte in Köln zu behalten. Dies wird jedoch nicht einfach.

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Form & Bilanz: RB Leipzig blickt auf einen durchwachsenen Start ins neue Jahr zurück. Nach einem 2:0-Sieg gegen Freiburg musste sich das Team von Trainer Ole Werner trotz einer 1:0-Pausenführung noch mit 1:5 dem FC Bayern München geschlagen geben. In der Folgewoche siegten die Roten Bullen dann mit 3:0 in Heidenheim, bevor sie beim Nachholspiel beim FC St. Pauli in der Nachspielzeit noch den 1:1-Ausgleichstreffer kassierten. Am vergangenen Wochenende empfing Leipzig Mainz 05. Gegen die Rheinhessen ging RB mit 1:0 in Führung, verlor die Partie am Ende dann aber noch mit 1:2. Aktuell steht Leipzig mit 36 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. 15 Mal trafen die Teams bislang aufeinander, nur zwei Spiele gewann der FC, Leipzig acht.

Personallage: Ole Werner fehlen nur Castello Lukeba (Kapselverletzung im Knie) und Assan Ouedraogo (Sehnenverletzung in der Kniekehle)

Offensive und Defensive

Abschlussfreudig: Leipzig gab in dieser Saison bereits 313 Torschüsse und damit im Durschnitt knapp 16 Versuche pro Partie ab. Nur der FC Bayern München mit 365 Schüssen sowie der VfB Stuttgart mit 315 Abschlüssen probierten ihr Glück noch häufiger.

Aluminiumpech: Das Team von Trainer Ole Werner traf bereits zwölf Mal das Aluminium. Damit steht Leipzig in dieser Statistik vor Mainz und Bayern auf dem ersten Platz. Im Vergleich: Der FC scheiterte in dieser Saison lediglich viermal am Torgehäuse.

Zweikampfstark: Die Roten Bullen zeichnen sich in dieser Saison durch eine körperlich robuste Spielweise aus. In den ersten 20 Ligaspielen gewannen die Leipziger 2173 Zweikämpfe. Kein anderes Team der Liga kann mehr erfolgreiche direkte Duelle vorweisen.

Intensität: RB zeigt in dieser Saison wieder das, was man in den vergangenen Jahren gewohnt war. Das Leipziger Spiel ist geprägt von Sprints und schnellen Umschaltsituationen. Bei den Sprints stehen die Roten Bullen mit 3487 hinter der TSG 1899 Hoffenheim mit 3596 auf dem zweiten Rang.

Im Fokus

Mit Brajan Gruda hat RB Leipzig am Deadline Day noch einen echten Coup gelandet. Der Offensivspieler kam als Ersatz für den verletzten Assan Ouedraogo per Leihe vom englischen Erstligisten Brighton. Gruda schaffte seinen Durchbruch in der Bundesliga bei Mainz. Seine Entwicklung gefiel Brighton, die im Sommer 2024 31,5 Millionen Euro für die Dienste des Linksfußes bezahlten. In England kam der ehemalige Mainzer in eineinhalb Jahren wettbewerbsübergreifend auf 45 Einsätze, etablierte sich dort jedoch nicht zum unangefochtenen Stammspieler. Mit Gruda bekommt RB einen Spieler, der seine Qualitäten im Dribbling, Kombinationsspiel und Torabschluss hat.

4-3-3-System

Trainer Ole Werner lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-3-3-System auflaufen. Dabei ist Péter Gulácsi zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Ungarn übernehmen David Raum links und Ridle Baku rechts die beiden Außenverteidigerpositionen. In der Innenverteidigung haben Castello Lukeba und Willi Orban die Nase vorn. Aufgrund eines Ausfalls von Lukeba rückte in den vergangenen Wochen El Chadaille Bitshiabu in die Abwehr. Im Zentrum setzt RB auf ein Trio aus Österreichern. Vor Nicolas Seiwald, der die Sechserposition übernimmt, agieren Xaver Schlager und Christoph Baumgartner als offensive Achter. In der Offensivreihe sind Antonio Nusa links, Yan Diomande rechts und Romulo als Mittelstürmer eigentlich gesetzt.

Mögliche Aufstellung: Gulácsi – Raum, Bitshiabu, Orban, Baku – Seiwald, Schlager, Baumgartner – Nusa, Romulo, Diomande


Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Lukas Kwasniok muss wieder puzzeln
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Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes fallen zwei weitere Spieler beim FC verletzt aus. Lukas Kwasniok muss also die Mannschaft einmal mehr umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen RB Leipzig beginnen.

Das Verletzungspech bleibt dem FC treu. Nun hat es mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes zwei Spieler erwischt, die zuletzt sehr positiv aufgefallen sind. Wieder muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft umbauen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok muss gegen RB Leipzig zwei weitere Ausfälle hinnehmen. Neben den Langzeitverletzten Luca Killian, Timo Hübers und den ebenfalls angeschlagenen Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey fallen auch Linton Maina und Alessio Castro-Montes aus. Während Maina aufgrund eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung steht, fehlt Castro-Montes wegen einer Muskelverletzung. Allerdings gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Joel Schmied wird nach seiner im November erlittenen Verletzung erstmals wieder zum Kader der Kölner gehören. Durch die Ausfälle von Maina und Castro-Montes muss Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens zwei Positionen verändern.

Zwei ehemalige Leipziger auf der Sechs

Im Tor wird natürlich Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann könnten Cenk Özkacar links, Rav van den Berg zentral und Sebastian Sebulonsen rechts die Dreierkette bilden. Bei Sebulonsen stand durch den Ausfall von Castro-Montes die Frage im Raum, ob der Norweger wieder auf die rechte Schiene zurückkehrt. Dies schloss Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB aus und betonte, dass Sebulonsen im Zentrum auflaufen und man auf der rechten Schiene eine andere Lösung finden werde. Diese dürfte Jan Thielmann heißen, der die Position bereits bekleidete und dort auch überzeugte. Auf der linken Schienenposition dürfte Kristoffer Lund starten.

Im zentralen Mittelfeld haben aktuell die beiden Ex-Leipziger Eric Martel und Tom Krauß die Nase vorn und dürften auch gegen RB von Beginn an auf dem Feld stehen. Neuzugang Felipe Chávez, der erst am Deadline Day nach Köln gekommen war, stellt laut Kwasniok noch keine Option für die Startelf dar und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. In der Offensive ist Jakub Kaminski gesetzt. Für Maina dürfte Said El Mala in die erste Elf rücken. Im Sturmzentrum liefern sich Ragnar Ache und Marius Bülter ein enges Duell. Nachdem die beiden in den vergangenen Spielen auch gemeinsam auf dem Feld standen, dürfte gegen Leipzig nur einer starten. Dabei scheint Ache im Vorteil zu sein und gegen die Roten Bullen den Vorzug vor Bülter zu erhalten, der unter der Woche angeschlagen kürzer treten musste. In diesem Fall würde El Mala links, Kaminski rechts und Ache im Zentrum beginnen. 

So könnte der FC gegen Leipzig beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024

Jan Thielmann

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache