Nach aufopferungsvoller Arbeit: Der 1. FC Köln bangt um Ragnar Ache

Ragnar Ache am Boden
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Nach aufopferungsvoller Arbeit: Der 1. FC Köln bangt um Ragnar Ache

Er läuft, ackert, legt Chancen auf – und muss am Ende verletzt vom Platz. Jetzt bangen die Fans um den wichtigsten Stürmer des 1. FC Köln: Bangen um Ragnar Ache.

Nach dem couragierten Auftritt der Geißböcke gegen RB Leipzig richtet sich die Aufmerksamkeit auf Ragnar Ache. Der 27-Jährige musste gegen die Sachsen vom medizinischen Personal vom Platz begleitet werden. FC-Trainer Lukas Kwasniok wollte das Thema nicht zu hoch hängen, doch eine Diagnose steht noch aus beim 1. FC Köln.

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Nach 90 Minuten war der Arbeitstag für Ragnar Ache beendet. Gestützt vom medizinischen Personal verließ der FC-Stürmer am Sonntag vorzeitig den Platz. Ausgerechnet Ache, der sich gegen die Leipziger so aufgerieben hatte, droht nun eine Zwangspause. Doch sein Trainer gab sich auf der Pressekonferenz im Anschluss an die 1:2-Heimniederlage optimistisch. Ache habe in einem Duell etwas im Knie gespürt. „Jetzt müssen wir einfach abwarten. Aktuell geht es ihm gut. Die Schmerzen sind nicht allzu groß. Insofern sind wir positiv gestimmt. Aber natürlich müssen wir die Untersuchungen morgen abwarten“, befand der FC-Coach am gestrigen Abend. Ache wird am Montag in der Mediapark-Klinik untersucht. Eine mögliche Verletzung des Stürmers stünde sinnbildlich für die Partie der Geißböcke gegen die Leipziger.

Anspielstation und Teilzeit-Ringer: Aches bewegter Arbeitstag

Der 27-Jährige rackerte und ackerte, machte Bälle fest und führte die meisten Zweikämpfe im Kölner Dress. Nicht selten hatte es den Anschein, als verfolge die Mannschaft von Trainer Kwasniok gegen die Sachsen einem klaren Matchplan: Sobald ein Kölner den Fuß an der Kugel hatte, sollte ein langer Ball in die Sturmspitze auf den ausharrenden Ache gespielt werden. Und mit ein wenig Glück wäre das Spielgerät auch früh im Spiel im Kasten von Leipzigs Keeper Peter Gulacsi untergekommen. So bereitete Ache bereits in der fünften Minute eine frühe Chance von Said El Mala vor. Jakub Kaminski drosch den Ball nach einem vereitelten Angriff der Gäste im hohen Bogen auf den Mittelstürmer, der von einer luftigen Leipziger Verteidigung profitierte und in Seelenruhe den einsprintenden El Mala in Szene setzen konnte. Abwehrhüne Willi Orban im Rücken und Peter Gulacsi im Tor vereitelten dann aber mit geeinten Kräften, dass der Kölner Shootingstar Kapital schlagen konnte.

Nur ein paar Minuten später war Ache erneut Schlüsselfigur: Er behauptete den Ball trotz zweier zerrender Leipziger Verteidiger und fand Krauß, der El Mala die Kugel auf dem Silbertablett servierte. Doch auch diesmal konnte der Ball nicht im Kasten untergebracht werden. In der zweiten Hälfte drehte Kwasniok an ein paar Stellschrauben und ließ seine Kölner den Gästen höher anlaufen. Das bedeutete für Einzelkämpfer Ache keine Entlastung. Jetzt kam er selbst vermehrt in Abschlusssituationen. Kristoffer Lunds Hereingabe in der 49. Minute nickte er aber lediglich am langen Pfosten vorbei.

Bangen vor der Diagnose

Obendrein eilte Ache mit nach hinten und ging die Extra-Meile, um Leipziger Umschaltmomente abzuwehren. So auch in einer Szene gegen David Raum Mitte der zweiten Hälfte: Der FC-Stürmer grätschte eine Hereingabe des Leipziger Außenverteidigers ab. Kwasniok bekam von Ache die richtige Antwort auf seine Forderung vorab, gegen die Leipziger dagegenzuhalten, Leidensbereitschaft zu zeigen und im richtigen Moment hellwach zu sein. Angesprochen auf die Ausfälle der formstarken Linton Maina und Alessio Castro-Montes winkte Kwasniok ab. Man habe noch bei jedem Spiel mit elf Mann auf dem Platz begonnen. Und: „Vielleicht explodiert am Sonntag ja ein anderer?“ Das Leipzig-Spiel rückte zumindest die Qualitäten Aches ins Scheinwerferlicht und verhalf ihm möglicherweise zu einer weiteren tragischen Rolle im FC-Kader. Denn eine mögliche Verletzung käme, wie auch schon im Fall Maina und Castro-Montes, inmitten eines Formhochs, das den Spieler für die Mannschaft eigentlich unverzichtbar macht.

Bleibt zu hoffen, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigen.


Wenige Ausreißer nach oben, einige Enttäuschungen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Leipzig

Eric Martel und Said El Mala nach dem Spiel gegen Leipzig
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Wenige Ausreißer nach oben, einige Enttäuschungen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Leipzig

Der FC hat eine verdiente, wenn auch bittere Niederlage am 21. Spieltag hinnehmen müssen. Dabei wussten nur wenige Spieler so wirklich zu überzeugen. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Auch, wenn RB Leipzig die Begegnung gegen den FC sicher nicht unverdient gewonnen hat, haben die Kölner Punkte gegen Leipzig liegen gelassen. Auch, weil sich die Kölner einige individuelle Fehler geleistet haben. Doch es gab auch Spieler, die wieder überzeugten.

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Individuelle Fehler, solide Zweikämpfe

Marvin Schwäbe Einzelkritik 4

Marvin Schwäbe

Parierte nach wenigen Minuten stark aus kurzer Distanz, beim Nachschuss half der Pfosten. Dachte beim 0:1 vielleicht einen Moment nach, war nicht aktiv genug. Bewies bei einem hohen Ball auch am Fuß eine starke Technik. War beim zweiten Gegentreffer machtlos.


Kristoffer Lund Einzelkritik 4-

Kristoffer Lund

Rettete in der Anfangsphase akrobatisch vor Diomande. Anschließend aber wieder ein Unsicherheitsfaktor. Einige Stockfehler, sein Foulspiel führte zum 0:1, sein erschreckender Fehlpass zum 1:2. Versuchte sich einmal in der Offensive, doch der Abschluss aus der Box landete im zweiten Stockwerk. Immerhin sorgen seine Flanken für Gefahr.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Solider Auftritt des Abwehrspielers. Überraschte mit einigen Diagonalbällen, von denen aber nicht alle ankamen. Blockte im entscheidenden Moment gegen Gruda, legte fast zwölf Kilometer zurück.


Eric Martel Einzelkritik 4-

Eric Martel

Rückte eine Reihe zurück in die Fünferkette. Wirkte zunächst solide und hatte sogar nach einer knappen halben Stunde die Führung auf dem Kopf. Sah im Gegenzug bei der Leipziger Führung durch Baumgärtner alles andere als gut aus. Auch beim zweiten Gegentreffer mit in der Verlosung. Insgesamt zu wenig.


Einzelkritik Sebulonsen 3

Sebastian Sebulonsen

Insgesamt wieder mal eine ordentliche Vorstellung. Hob allerdings vor dem 0:1 das Abseits auf, stand dafür spät genau in jenem – wenn auch nur Millimeter und in der Wahrnehmung der Unparteiischen. Spielte auch nicht immer den sauberen Pass. Hätte in der Schlussphase früher abschließen müssen, tat er nicht.


Einzelkritik Jan Thielmann 3

Jan Thielmann

Lief für den verletzten Alessio Castro-Montes wieder als rechter Defensivspieler auf. Und hatte reichlich Probleme mit den schnellen Gegnern. Zu zaghaft gegen Nusa, der Raum die Flanke zum ersten Pfostentreffer ermöglichte. Wenn Flanken im ersten Abschnitt gefährlich wurden, dann über seine Seite. Erzielte dann aber auf der anderen Seite schick den Ausgleich. Auch, weil er deutlich offensiver agierte. Die Rolle passt ihm besser.


Krauß überzeugt einmal mehr

>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Bügelte früh einen Stockfehler selbst wieder sehr stark aus. Strahlt im Zentrum mittlerweile eine beeindruckende Ruhe aus, auch wenn nicht alles gelingen will. Sein Steckpass auf El Mala hätte ein Tor verdient gehabt.


Isak Johannesson, Einzelkritik 4+

Isak Johannesson

Stand zum ersten Mal seit dem Mainz-Spiel wieder in der Anfangsformation. Tat sich aber gerade im Spielaufbau erneut schwer. Hatte Glück, dass sein Schubser nicht das Tor von Thielmann kostete. Wurde nach dem Wechsel etwas besser. Dennoch war nach einer guten Stunde Schluss.


Said El Mala Einzelkritik 4

Said El Mala

Kehrte für den verletzten Maina zurück in die Anfangsformation. Kam nach fünf Minuten zum ersten Abschluss, der aber zu harmlos war, hatte kurz darauf noch einen weiteren Abschluss, der war wiederum zu ungenau. Aktiver als zuletzt, aber nicht erfolgreicher. Sucht zu oft den eigenen Weg, obwohl Mitspieler frei stehen.


Ragnar Ache Einzelkritik 2-

Ragnar Ache

Wurde als Zielspieler von Beginn an mit langen Bällen gesucht und auch gefunden. Setzte so El Mala gleich doppelt stark ein, der einmal zu zaghaft und einmal zu ungenau abschloss. Versuchte es auch selbst mit einem Abschluss, der aber geblockt wurde. Zwar ohne Ertrag, dennoch eine starke Leistung. Sorge um eine mögliche Verletzung.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3

Jakub Kaminski

Durfte wieder auf einer offensiven Position ran. War auch extrem bemüht und laufstark, aber eben nicht immer glücklich in seinen Aktionen. Half kurz vor dem Halbzeitpfiff in höchster Not in der eigenen Box aus.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Und wieder einmal VAR-Frust beim 1. FC Köln – „Sonst sage ich hier Worte, die nicht gut sind…“

Frank Willenborg beim Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig
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Und wieder einmal VAR-Frust beim 1. FC Köln – „Sonst sage ich hier Worte, die nicht gut sind…“

Wieder einmal gab es beim FC am Sonntag Ärger über eine VAR-Entscheidung. Schiedsrichter Frank Willenborg verwehrte dem FC einen Handelfmeter aufgrund einer Abseitsstellung. Die war aber nicht so eindeutig, wie es den Anschein hatte. Der 1. FC Köln schiebt wieder VAR-Frust.

Elfmeter oder nicht? Schiedsrichter Frank Willenborg wollte dem FC keinen Elfmeter zusprechen, obwohl Christopher Baumgartner den Ball eindeutig mit der Hand stoppte. Der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits und sorgte damit für Ärger bei den Geißböcken.

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Lukas Kwasniok hatte sich schon im November vergangenen Jahres deutlich positioniert. „Ich hasse den VAR“, hatte der Kölner Coach nach der Derby-Niederlage gegen Mönchengladbach gesagt. Gleich zwei Elfmeter hatte damals Schiedsrichter Deniz Aytekin gegen die Kölner gegeben. Kwasniok erklärte damals, dass er den VAR durchaus für sinnvoll halte, allerdings nur bei Schwarz-Weiß-Entscheidungen wie beispielsweise Abseits. Dass es aber auch eben bei jenen Aktionen keine Schwarz-Weiß-Entscheidungen gibt, musste der Kölner Trainer dann gegen RB erfahren. Der FC lag 1:2 zurück als Doppeltorschütze Christopher Baumgartner zehn Minuten vor Spielende den Ball mit der Hand vor der Linie stoppte. Doch der von den 50.000 anwesenden Fans erhoffte Elfmeterpfiff blieb aus.

„Das ist eine Frechheit“

Schiedsrichter Frank Willenborg klopfte sich auf die Brust, als wollte er sagen, Baumgartner habe die Kugel mit dem Körper gespielt. Bei der nächsten Unterbrechung wurde die Szene dann doch überprüft. Auch für den Unparteiischen bestand wohl kein Zweifel, dass der Spieler den Ball mit der Hand vor dem Ausgleich stoppte. Die Konsequenz Elfmeter und auch die Rote Karte. Denn der Österreicher hatte wohl ein klares Tor verhindert. Doch Willenborg entschied anders. Abseits! „Das ist eine Frechheit“, war Jan Thielmann entrüstet. „Du kannst die Abseitslinie ziehen, wie du willst – ob du die dann zwei Zentimeter weiter links oder rechts ziehst. Im Endeffekt wurde sie gezogen, jetzt heißt es Abseits. Ich glaube, das ist, um den Schiedsrichtern das Leben ein bisschen zu erleichtern und zu sagen: Es war eine faktische Abseitsentscheidung.“

Tatsächlich wurde die Linie gezogen, tatsächlich war darauf zu erkennen, dass die Ferse von Sebastian Sebulonsen einen Hauch im Abseits stand – nach der gezogenen Linie. „Du kannst mir nicht erzählen, dass das Abseits ist. Die Linie wird da einfach hingezogen. Tut mir leid, da muss es irgendeine andere Regelung geben, das ist für mich kein Abseits“, sagte Eric Martel und Tom Krauß wollte lieber nichts sagen, bevor er etwas falsche von sich gebe. „Wenn man die Szene sieht, ist es einfach nur sehr, sehr bitter“, erklärte er dann doch. Die gezogene Linie war nun mal der technische Beweis für eine Abseitsstellung. Und doch musste Willenborg die Szene überprüfen. „Dann ging es darum, dass geklärt werden musste, ob David Raum den Ball kontrolliert oder unkontrolliert geklärt hat“, sagte Thomas Kessler.

Sollte der Nationalspieler den Ball kontrolliert geklärt haben, wäre es keine Abseitsstellung des Kölners gewesen. Das sah Willenborg offenbar nicht gegeben. „Ich sage es mal so: Jeder, der ab und zu mal am Kopfballpendel war, kann schon einordnen, dass ein Nationalspieler sehr wohl in der Lage ist, den Ball sehr kontrolliert wegzuköpfen“, sagte Lukas Kwasniok. „So kommt Sebulonsen, der minimal im Abseits stand, in diese Situation. Ich hatte eine andere Wahrnehmung, kann es aber nicht mehr ändern.“ Aber wie sagte Kwasniok im November nach der Niederlage gegen Mönchengladbach in Bezug auf den VAR: „Ich bleibe dran!“


„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Lukas Kwasniok im Spiel des 1. FC Köln gegen Mainz
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„Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen RB Leipzig

Am Sonntagnachmittag mussten sich die Geißböcke erneut gegen die Sachsen geschlagen geben. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Chancenlos waren die Kölner am Sonntagnachmittag gegen die Sachsen sicher nicht. Einzig die Chancenverwertung gelang dem Team von Trainer Lukas Kwasniok nicht konsequent genug. Und so steht am Ende eines aufopferungsvollen Duells eine 1:2-Niederlage für den FC.

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Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Vom Gefühl her, das wir auf dem Spielfeld hatten, wäre ein Punkt durchaus verdient gewesen. Aber so ist es, jetzt stehen wir mit null Punkten da.

Zum nicht gegebenen Elfmeter wegen Abseitsposition: Ich habe es gerade gesehen. Das kannst du mir nicht erzählen, dass da zwei oder drei Zentimeter entscheiden. Das kannst du mir nicht erzählen, dass das Abseits ist. Als sei die Linie da einfach hingezogen. Tut mir leid, dann muss es eine andere Regelung geben, aber das ist für mich kein Abseits. Für mich war es ein klarer Elfmeter. Die Freistoßsituation, die war schon davor. Es ist für mich eine neue Spielsituation, weil der Ball rausgespielt wird. Es ist unfassbar bitter.

Wir hatten heute gute Möglichkeiten, haben RB Leipzig gut im Griff gehabt. Aber dann waren wir in den entscheidenden Momenten nicht so konsequent. Dann verlierst du halt 2:1.

Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann

Der Frust ist groß. Gerade weil wir knapp 2:1 verloren haben. Wir waren in einer guten Phase. Und dann den Elfmeter nicht zu bekommen, ist natürlich bitter. Da sollen andere sich sehr drüber aufregen. Ich sage, das ist ein klarer Elfmeter.

Zur Abseitsentscheidung: Ich verstehe nicht, dass du bei einer Abseitsentscheidung rausgehst. Eigentlich ziehen die die Linie und dann bekommst du aufs Ohr, ob es Abseits ist oder nicht. Dann muss der Schiedsrichter nicht rausgehen. So ist es jetzt Abseits, wir müssen damit leben und jetzt geht es für uns weiter.

Zu seinem Tor: Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich natürlich herausragend. Leider bringt es nichts.

Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger.


„Wir müssen punkten, das wissen wir

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

In solchen Spielen ist ein Punkt für uns unfassbar wichtig. Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass solche Entscheidungen getroffen werden. Heute verlierst du das dadurch (Elfmeter- und Abseitsentscheidung des Schiedsrichters, Anm. der Red.), vielleicht machst du das 2:2. Wenn man sowas siehst, ist das einfach nur bitter. Wir haben kein schlechtes Heimspiel gemacht. Wir kriegen nach dem 1:1 natürlich das 2:1, weil wir den Ball nicht richtig schlagen und Baumgartner es mit seiner Qualität auch sehr sehr gut macht.

Zum Wiedersehen mit seinem Heimatverein: Auf dem Platz hat man nicht mehr das Gefühl, dass ich aus der Stadt komme. Natürlich ist es immer schön, gegen meinen Heimatverein zu spielen. Ich weiß, wo ich herkomme und wem ich das zu verdanken habe. Im Spiel bist du aber voll auf Fokus.

Wir müssen punkten, das wissen wir, denn die unten, die schlafen nicht. Und ein Punkt gegen Leipzig heute wäre sehr wichtig gewesen.


Das war eine vermeidbare Niederlage heute

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

Das war eine vermeidbare Niederlage heute. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir wieder ein Tor durch die Standardsituation bekommen haben und darüber hinaus nach dem Ausgleich und der guten Energie, die wir hatten, gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit, zu schnell das Gegentor bekommen haben. Das hängt natürlich auch mit der Qualität von RB zusammen. Am Ende ist es bitter, dass wir heute keinen Punkt mitgenommen haben.


“Das ist unfair“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

Wir können das heute auf drei, vier Kernelemente runterbrechen. Zum einen hat RB Baumgartner in seinen Reihen, das ist unfair. Dann ist es so, dass wir einfach ein Problem mit den Standards haben. Das muss man einfach so sagen. Die dritte Geschichte ist eine famose Leistung meiner Mannschaft, die bis ans Äußerste gegangen ist. Und das ist natürlich das Entscheidende für mich als Trainer, weil Leistung und Performance natürlich im Vordergrund stehen. Ich bin überzeugt davon, dass Ergebnisse daraus resultieren. Der vierte Punkt ist dann die kuriose Szene rund um dieses Handspiel. So kann man es zusammenfassen. Natürlich bin ich schon enttäuscht.

Zum Handspiel: Grundsätzlich ist das alles natürlich nicht so einfach und ich will mal eine Lanze für die Schiedsrichter brechen. Im Bezug auf den VAR bin ich ja eh so Lala ein Freund davon. Aber es gibt natürlich auch klare Dinge wie das Abseits. In dem Fall geht es aber um eine kontrollierte oder unkontrollierte Abwehraktion von Raum. Und wenn man sich den Kopfball anschaut, dann muss man sagen, wenn das unkontrolliert ist, dann haben wir ein Thema. Nämlich, dass wir den Bundesligaspielern viel zu wenig zutrauen, dann machen wir aus Bundesligaspielern Kreisliga-Kicker. Das war ein freier Kopfball und er kann einfach nicht gut Köpfen in der Situation. Und wenn das kein kontrollierter Kopfball ist, dann haben wir einfach in der Wahrnehmung ein Thema. Ich mache ihm da keinen Vorwurf… eigentlich doch.

Zum Gegentreffer nach einer Standardsituation: Das war kein Fisch und kein Fleisch. Jetzt müssen wir in die Ursachenforschung gehen, warum das so etwas Halbschwangeres war. Der Raum zwischen dem Torhüter und der Kette ist genau so, dass ein Linksfuß wie Raum den Ball da genüsslich reinchippen kann. Wenn du am Elfer stehst, dann hast du eine gute Orientierung. So hast du nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich saß auf der Bank und habe es kommen sehen – und dann war ich erst einmal acht Minuten böse.

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: FC belohnt sich gegen RB nicht

Tom Krauß nach dem Spiel gegen Mainz
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen RB Leipzig: FC belohnt sich gegen RB nicht

Am Sonntagnachmittag hat der FC RB zu Gast. Dann steht für die Geißböcke das 21. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig.

Nach dem 1:0 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende will der C im nächsten Heimspiel gegen die Sachsen ebenfalls punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok hat erneut Ausfälle zu beklagen. Denn während der Woche fiele die beiden aktuell formstarken Akteure Linton Maina und Alessio Coastro-Montes aus. Der schnelle Flügelflitzer wird dem FC wegen eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung stehen, der Verteidiger fällt wegen einer Muskelverletzung aus. So muss Kwasniok also erneut Puzzeln. Zwar kommt Joel Schmied nach langer Verletzungspause zurück und auch der Neuzugang Felipe Chávez ist einsatzbereit, von Beginn an sollen beide laut des Trainers aber noch nicht auflaufen. Gegen die Sachsen steht den Geißböcken heute eine schwere Aufgabe bevor.



Im Hinspiel hatten sich die Kölner in der Red Bull Arena zwar gut verkauft, gegen RB verloren sie am Ende aber 1:3. Auch im Rückspiel wird es ein schweres Duell für die Mannschaft von Kwasniok. „Sie spielen immer gleich: Immer vorwärts, vorwärts, vorwärts“, sagt der Kölner Trainer. „Sie haben zu ihrem Spiel und ihrer Kernidentität wiedergefunden. Dafür haben sie die richtigen Spieler verpflichtet. Sie kommen hierher und wissen um ihre Qualität, werden vorwärts gehen, vorwärts attackieren und ja, für uns gilt es dann natürlich, dagegenzuhalten.“

Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Frank Willenborg im Spiel des 1. FC Köln
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Frank Willenborg pfeift den 1. FC Köln: Keine gute Bilanz, acht bittere Minuten, aber ein gutes Omen

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC RB Leipzig. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für Köln kein Unbekannter. Und die Bilanz ist alles andere als vielversprechend. Frank Willenborg pfeift die Begegnung des 1. FC Köln gegen Leipzig.

Auf die Kölner wartet am Sonntag mit RB Leipzig eine besonders schwere Aufgabe. Die Bilanz gegen die Sachsen ist keine besonders gute. Und auch die unter Schiedsrichter Frank Willenborg könnte besser sein.

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Was man nicht alles so in acht Minuten machen kann, lautete eine oft gestellte Frage in den Sozialen Medien nach dem bitteren Pokal-Aus der Kölner in Leverkusen Anfang vergangenen Jahres. Bitter, weil der FC überraschend 2:0 gegen den damaligen Tabellenführer der Bundesliga in Führung lag, Bayer aber noch einmal den richtigen Schlüssel fand und verkürzte. Schiedsrichter Frank Willenborg gab schließlich acht Minuten Nachspielzeit und löste zumindest bei den FC-Fans ganz schön heftige Diskussionen aus. Auch, weil Patrik Schick in der sechsten Minute des Nachschlags ausglich, die Tür zur Verlängerung öffnete, in der Leverkusen dann eiskalt zuschlug und die Geißböcke dann doch als Verlierer vom Platz gingen.

Zuletzt eher schlechte Bilanz

Nicht die erste bittere Erfahrung: So richtig feiern wollte am 75. Geburtstag dann keiner mehr. Der FC hatte das Heimspiel im Februar 23 gegen den VfL Wolfsburg verdient und trotz beeindruckender Choreo 0:2 verloren. Und auch wenn der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart sehr wohl wusste, dass seine Mannschaft nicht gerade den besten Tag erwischt hatte und damit auch selbst verantwortlich für die Pleite war, richtete der damalige Coach seinen Zorn auf Schiedsrichter Frank Willenborg. „Alles“ habe ihn an dem Unparteiischen gestört, sagte Baumgart. „Da waren schon einige Sachen, die mich geärgert haben. Es war das Auftreten, das Verhalten und Entscheidungen im Umschaltspiel, die als taktisches Foul zu werten sind.“ Auch die Spieler waren nicht mit allen Pfiffen einverstanden, Dejo Ljubicic nannte die Leistung des Refs später einfach nur „schlecht“.

Schlecht ist aus Kölner Sicht vor allem die Bilanz in Begegnungen unter der Leitung des 45-Jährigen. 15 Partien der Geißböcke leitete der Realschullehrer, gerade vier Spiele gewann der FC. Von den vergangenen zwölf Duellen sogar nur zwei. Allerdings könnte eins dann doch ein gutes Omen für die Geißböcke sein. Im April 2021 setzte sich der FC 2:1 gegen RB Leipzig durch – beide Tore erzielte bekanntlich Jonas Hector. “Eigentlich bin ich nach vorne gegangen, weil ich nicht mehr konnte. Ich habe in der Halbzeit zu Friedhelm Funkel gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich das noch packe”, sagte der Kölner Ex-Kapitän einige Zeit später. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung der Kölner gegen den SC Paderborn (2:1) vor einem knappen Jahr. Die Bilanz von Leipzig ist unter dem Schiri mit fünf gewonnenen und fünf verlorenen Partien ausgeglichen.

Gegen alle Gesetzmäßigkeiten – der 1. FC Köln steht vor einer ganz schweren Aufgabe

Tom Krauß gegen RB Leipzig
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Gegen alle Gesetzmäßigkeiten – der 1. FC Köln steht vor einer ganz schweren Aufgabe

Mit RB Leipzig wartet auf den FC ein ganz schwerer Brocken. Die Bilanz gegen die Sachsen ist schon eine besonders schlechte. Chancenlos ist der 1. FC Köln nicht: Der FC spielt auch gegen die Statistik.

Sieben Mal in Serie haben die Kölner nicht gegen Leipzig gewonnen, gingen meist als Verlierer vom Platz. Dennoch ist durchaus was möglich. Denn Leipzig steckt zu Beginn der Rückrunde in einer kleinen Krise.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet im Duell gegen RB Leipzig keine großen Überraschungen vom Gegner. Die Marschroute der Sachsen dürfte nach Ansicht des Coachs jedenfalls ziemlich klar sein. „Vorwärts, vorwärts und vorwärts“, sei der eingelegte Gang des kommenden Gegners. Tatsächlich wird Offensivfußball bei RB groß geschrieben und dieser hat den Kölnern auch schon oft wehgetan. Alleine in den vergangenen drei Begegnungen kassierten die Geißböcke zwölf Gegentreffer – also im Schnitt drei. Von den sieben jüngsten Spielen gewann der FC nicht ein einziges, der letzte Erfolg über die Bullen liegt fast fünf Jahre zurück und ist natürlich unvergessen. In größter Abstiegsnot gelang dem FC ein 2:1-Erfolg und der Dank des Doppelpackers und Interims-Stürmers Jonas Hector.

Schlechte Bilanz, schlechtester Punkteschnitt

Der überhaupt erst zweite Sieg gegen Leipzig. Gegen keine andere Mannschaft, gegen die die Kölner in mindestens zehn Pflichtspielen angetreten sind, gab es weniger Siege. Die Siegquote liegt bei gerade einmal 13 Prozent und damit sogar deutlich unter der gegen die Bayern (22 Prozent) oder Leverkusen (24 Prozent). Auch der Punkteschnitt ist gegen entsprechende der schlechteste. Der liegt gerade einmal bei 0,73 – der niedrigste gegen alle Kölner Liga-Gegner überhaupt. Und dennoch ist der FC nicht chancenlos und das sicher nicht, weil Köln im Schnitt jedes achte spiel gegen RB gewinnt und zuletzt eben sieben ohne Dreier blieb.

Vielmehr weil RB in diesem Jahr 2026 dann doch ein wenig kriselt. Aus den ersten zehn Ligaspielen sammelte die Mannschaft von Ole Werner 22 starke Punkte, lag auf Rang zwei. Aus den vergangenen zehn nur noch 14, Leipzig rutschte auf Platz fünf ab. Von den drei Rückrunden-Partien verlor RB gleich zwei, holte auch aus dem Nachholspiel gegen Kellerkind St. Pauli nur einen Zähler. In der Rückrunde liegt Leipzig sogar nur auf Rang elf, eben deutlich hinter den Kölnern, die wiederum zwei der vergangenen drei Spiele und zwei Heimspiele in Serie gewannen. Leipzig scheint dieser Tage durchaus schlagbar, auch, wenn Lukas Kwasniok die Qualität des Gegners lobt. Vielleicht auch, weil der Trainer auf die Heimstärke und die Kölner Zuschauer baut.


Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Said El Mala im Zweikampf mit Castello Lukeba
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Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Lange Woche für den FC. Nach dem 1:0-Erfolg am vergangenen Freitag steht das nächste Spiel am Sonntag an. Der FC empfängt RB Leipzig im Kölner Stadion. Eine schwere Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Leipzig.

Der 1. FC Köln steht am Sonntag vor dem zweiten Heimspiel in Folge. Neun Tage nach dem wichtigen Dreier gegen Wolfsburg bekommen es die Kölner an diesem Wochenende mit RB Leipzig zu tun. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok wird alles daran setzen, die nächsten Punkte in Köln zu behalten. Dies wird jedoch nicht einfach.

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Form & Bilanz: RB Leipzig blickt auf einen durchwachsenen Start ins neue Jahr zurück. Nach einem 2:0-Sieg gegen Freiburg musste sich das Team von Trainer Ole Werner trotz einer 1:0-Pausenführung noch mit 1:5 dem FC Bayern München geschlagen geben. In der Folgewoche siegten die Roten Bullen dann mit 3:0 in Heidenheim, bevor sie beim Nachholspiel beim FC St. Pauli in der Nachspielzeit noch den 1:1-Ausgleichstreffer kassierten. Am vergangenen Wochenende empfing Leipzig Mainz 05. Gegen die Rheinhessen ging RB mit 1:0 in Führung, verlor die Partie am Ende dann aber noch mit 1:2. Aktuell steht Leipzig mit 36 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. 15 Mal trafen die Teams bislang aufeinander, nur zwei Spiele gewann der FC, Leipzig acht.

Personallage: Ole Werner fehlen nur Castello Lukeba (Kapselverletzung im Knie) und Assan Ouedraogo (Sehnenverletzung in der Kniekehle)

Offensive und Defensive

Abschlussfreudig: Leipzig gab in dieser Saison bereits 313 Torschüsse und damit im Durschnitt knapp 16 Versuche pro Partie ab. Nur der FC Bayern München mit 365 Schüssen sowie der VfB Stuttgart mit 315 Abschlüssen probierten ihr Glück noch häufiger.

Aluminiumpech: Das Team von Trainer Ole Werner traf bereits zwölf Mal das Aluminium. Damit steht Leipzig in dieser Statistik vor Mainz und Bayern auf dem ersten Platz. Im Vergleich: Der FC scheiterte in dieser Saison lediglich viermal am Torgehäuse.

Zweikampfstark: Die Roten Bullen zeichnen sich in dieser Saison durch eine körperlich robuste Spielweise aus. In den ersten 20 Ligaspielen gewannen die Leipziger 2173 Zweikämpfe. Kein anderes Team der Liga kann mehr erfolgreiche direkte Duelle vorweisen.

Intensität: RB zeigt in dieser Saison wieder das, was man in den vergangenen Jahren gewohnt war. Das Leipziger Spiel ist geprägt von Sprints und schnellen Umschaltsituationen. Bei den Sprints stehen die Roten Bullen mit 3487 hinter der TSG 1899 Hoffenheim mit 3596 auf dem zweiten Rang.

Im Fokus

Mit Brajan Gruda hat RB Leipzig am Deadline Day noch einen echten Coup gelandet. Der Offensivspieler kam als Ersatz für den verletzten Assan Ouedraogo per Leihe vom englischen Erstligisten Brighton. Gruda schaffte seinen Durchbruch in der Bundesliga bei Mainz. Seine Entwicklung gefiel Brighton, die im Sommer 2024 31,5 Millionen Euro für die Dienste des Linksfußes bezahlten. In England kam der ehemalige Mainzer in eineinhalb Jahren wettbewerbsübergreifend auf 45 Einsätze, etablierte sich dort jedoch nicht zum unangefochtenen Stammspieler. Mit Gruda bekommt RB einen Spieler, der seine Qualitäten im Dribbling, Kombinationsspiel und Torabschluss hat.

4-3-3-System

Trainer Ole Werner lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-3-3-System auflaufen. Dabei ist Péter Gulácsi zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Ungarn übernehmen David Raum links und Ridle Baku rechts die beiden Außenverteidigerpositionen. In der Innenverteidigung haben Castello Lukeba und Willi Orban die Nase vorn. Aufgrund eines Ausfalls von Lukeba rückte in den vergangenen Wochen El Chadaille Bitshiabu in die Abwehr. Im Zentrum setzt RB auf ein Trio aus Österreichern. Vor Nicolas Seiwald, der die Sechserposition übernimmt, agieren Xaver Schlager und Christoph Baumgartner als offensive Achter. In der Offensivreihe sind Antonio Nusa links, Yan Diomande rechts und Romulo als Mittelstürmer eigentlich gesetzt.

Mögliche Aufstellung: Gulácsi – Raum, Bitshiabu, Orban, Baku – Seiwald, Schlager, Baumgartner – Nusa, Romulo, Diomande


Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Lukas Kwasniok muss wieder puzzeln
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Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes fallen zwei weitere Spieler beim FC verletzt aus. Lukas Kwasniok muss also die Mannschaft einmal mehr umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen RB Leipzig beginnen.

Das Verletzungspech bleibt dem FC treu. Nun hat es mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes zwei Spieler erwischt, die zuletzt sehr positiv aufgefallen sind. Wieder muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft umbauen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok muss gegen RB Leipzig zwei weitere Ausfälle hinnehmen. Neben den Langzeitverletzten Luca Killian, Timo Hübers und den ebenfalls angeschlagenen Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey fallen auch Linton Maina und Alessio Castro-Montes aus. Während Maina aufgrund eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung steht, fehlt Castro-Montes wegen einer Muskelverletzung. Allerdings gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Joel Schmied wird nach seiner im November erlittenen Verletzung erstmals wieder zum Kader der Kölner gehören. Durch die Ausfälle von Maina und Castro-Montes muss Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens zwei Positionen verändern.

Zwei ehemalige Leipziger auf der Sechs

Im Tor wird natürlich Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann könnten Cenk Özkacar links, Rav van den Berg zentral und Sebastian Sebulonsen rechts die Dreierkette bilden. Bei Sebulonsen stand durch den Ausfall von Castro-Montes die Frage im Raum, ob der Norweger wieder auf die rechte Schiene zurückkehrt. Dies schloss Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB aus und betonte, dass Sebulonsen im Zentrum auflaufen und man auf der rechten Schiene eine andere Lösung finden werde. Diese dürfte Jan Thielmann heißen, der die Position bereits bekleidete und dort auch überzeugte. Auf der linken Schienenposition dürfte Kristoffer Lund starten.

Im zentralen Mittelfeld haben aktuell die beiden Ex-Leipziger Eric Martel und Tom Krauß die Nase vorn und dürften auch gegen RB von Beginn an auf dem Feld stehen. Neuzugang Felipe Chávez, der erst am Deadline Day nach Köln gekommen war, stellt laut Kwasniok noch keine Option für die Startelf dar und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. In der Offensive ist Jakub Kaminski gesetzt. Für Maina dürfte Said El Mala in die erste Elf rücken. Im Sturmzentrum liefern sich Ragnar Ache und Marius Bülter ein enges Duell. Nachdem die beiden in den vergangenen Spielen auch gemeinsam auf dem Feld standen, dürfte gegen Leipzig nur einer starten. Dabei scheint Ache im Vorteil zu sein und gegen die Roten Bullen den Vorzug vor Bülter zu erhalten, der unter der Woche angeschlagen kürzer treten musste. In diesem Fall würde El Mala links, Kaminski rechts und Ache im Zentrum beginnen. 

So könnte der FC gegen Leipzig beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024

Jan Thielmann

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Die Konkurrenz punktet weiter und erhöht den Druck auf den 1. FC Köln

Der FC St. Pauli punktet erneut gegen einen Top-Favoriten
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Die Konkurrenz punktet weiter und erhöht den Druck auf den 1. FC Köln

Der FC geht zwar noch mit einem Polster in das Duell gegen RB Leipzig, doch einige Teams aus dem Tabellenkeller befinden sich in Topform und punkten fleißig. Die direkte Konkurrenz erhöht schon den Druck auf den 1. FC Köln.

Wie wichtig der Erfolg gegen den VfL Wolfsburg am Ende dann doch gewesen ist, zeigen die Ergebnisse des 21. Spieltags. Denn die direkte Konkurrenz befindet sich zumindest zum Teil in Topform. Auch am Samstag konnten wieder einige von ihnen überraschen und punkten.

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Als Lukas Kwasniok vor dem Wolfsburg-Spiel nach der aktuellen Tabellensituation angesprochen wurde, da erklärte der Kölner Coach, dass es im Mittelfeld mit Frankfurt und Freiburg eigentlich gerade einmal zwei Teams gäbe. Alle anderen abwärts der beiden Clubs würden sich demnach im Abstiegskampf befinden. Umso ärgerlicher wenn dann die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte plötzlich mit dem Punkten oder den großen Überraschungen anfangen. So zum Beispiel der FC St. Pauli. Schon im Nachholspiel gegen RB Leipzig gab es einen Punkt, den den Kiezkickern wohl nur wenige zugetraut hätten. Nun aber setzte sich Pauli gegen den VfB Stuttgart 2:1 durch. Manolis Saliakas und Danel Sinani trafen für das Team vom Millerntor, Jamie Leweling verkürzte kurz vor Spielende.

Mainz feiert vierten Sieg im fünften Spiel

Im Keller-Duell setzte der 1. FSV Mainz seine beeindruckende Aufholjagd fort. Gegen den FC Augsburg setzten sich die Rheinhessen 2:0 durch und feierten den vierten Sieg im fünften Spiel in Serie. Kurios: Beide Treffer fielen nach einem Elfmeter, beide verwandele Nadiem Amiri. Da Heidenheim gegen den Hamburger SV verlor und auch Werder Bremen gegen Freiburg und der VfL Wolfsburg gegen Dortmund keine Punkte holten, hat sich in der Tabelle nicht viel getan und der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt noch immer vier Zähler. Dennoch erhöhen die Kellerkinder zunehmend den Druck auch auf den FC. Denn Köln steht in den kommenden Wochen vor insgesamt drei richtig schweren Spielen, während die Konkurrenz erneut auch direkte Duelle gegeneinander ausspielt.

Am besten macht es der FC also wie die weiteren Kellerkinder: Die Kölner punkten fleißig weiter und sorgen gerne auch für die ein oder andere Überraschung.

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