Auf dieses Zusammenspiel wartet der 1. FC Köln: Warum das Duo jedoch noch gar keins ist

Mikey Moore vom 1. FC Köln
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Auf dieses Zusammenspiel wartet der 1. FC Köln: Warum das Duo jedoch noch gar keins ist

Auch am dritten Spieltag warteten die Fans des 1. FC Köln vergeblich auf das erste Zusammenspiel zwischen Mikey Moore und Said El Mala. Nachdem El Mala beim Moore-Debüt in Stuttgart krankheitsbedingt fehlte, standen die beiden Youngster auch gegen Bremen nicht gemeinsam auf dem Rasen. Der einzige Kontakt der beiden war die Einwechslung des Deutschen für den Briten in der 74. Minute.

Am 4. Spieltag sollen die beiden in Hamburg endlich gemeinsam in der Startelf stehen. Nachdem Moore bereits gegen Bremen in der Anfangsformation stand, sollte bei El Mala nach überstandener Krankheit einem Einsatz von Beginn an ebenfalls nichts mehr im Weg stehen. In den nächsten Wochen sollen die beiden Top-Talente dann das Duo bilden, auf das ganz Köln wartet.

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Der 1. FC Köln hat sein Herangehen an Transfers in den letzten Jahren verändert. Statt gestandenen Spielern setzte der FC verstärkt auf Talente, die sich in Köln entwickeln und anschließend an größere Clubs verkauft werden sollen. Aktuelle Beispiele dafür sind Reigan Heskey, Jahmai Simpson-Pusey oder Gil Neves. Die zwei spannendsten jungen Spieler im Kader der Geißböcke sind jedoch wohl beide in der Offensive zu finden: Said El Mala und Mikey Moore. El Mala wechselte im vergangenen Sommer endgültig von Viktoria Köln zum großen Nachbarn von der anderen Rheinseite und konnte sofort überzeugen. In seiner ersten Saison traf der Krefelder 13-mal selbst und legte weitere fünf Treffer vor. Moore auf der anderen Seite spielte zuletzt auf Leihbasis bei den Glasgow Rangers. In Schottland erzielte er wettbewerbsübergreifend sieben Tore sowie vier Vorlagen. In Köln sollen die beiden in der Saison 2026/27 die FC-Offensive beleben.

Das Talente-Duo des 1. FC Köln

Das letzte Mal, dass der FC zwei so hochveranlagte Spieler wie El Mala und Moore gleichzeitig im Kader hatte, ist schon lange her. Nachdem der junge Engländer zunächst als El-Mala-Ersatz im Falle eines Abgangs des 20-Jährigen galt, hat sich die Ausgangslage am Geißbockheim wenige Wochen später deutlich verändert. Nach dem gescheiterten Deal mit Borussia Dortmund verlängerte El Mala seinen Vertrag inklusive eines Wechsels der Rückennummer. Die neue Nummer zehn läuft auch in der Spielzeit 2026/27 für die Domstädter auf. Gemeinsam mit Moore sollen die beiden zu einem der besten Offensiv-Duos der Liga avancieren. Von einem gemeinsamen Duo kann bisher jedoch noch keine Rede sein. Nicht eine Minute standen die beiden bisher gemeinsam auf dem Rasen. In Hamburg soll sich das endlich ändern. Dementsprechend unklar ist auch noch, wie das Zusammenspiel der beiden aussehen wird. Brauchen sie zunächst Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen, oder harmonieren sie vom ersten Moment an?

Unklare Rollenaufteilung

Eine Gemeinsamkeit der beiden ist die Flexibilität in der Offensive. Wer auf welcher Position auflaufen soll, ist noch unklar. In der vergangenen Spielzeit sind beide bei ihren jeweiligen Clubs hauptsächlich über die linke Außenbahn gekommen. El Mala agierte gerade in der Spätphase allerdings auch häufig im Zentrum als Spitze. Moore kann zudem auf der Zehnerposition oder auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Da es bisher jedoch noch keinen gemeinsamen Einsatz gab, ist die Frage der Positionsaufteilung noch unbeantwortet.

El Mala wird wohl auf seiner linken Seite bleiben, für den Neuzugang gibt es allerdings verschiedene Szenarien. Wahrscheinlich ist aktuell ein Einsatz im offensiven Mittelfeld. Aus dem Zentrum könnte der 19-Jährige das Spiel lenken und wäre gleichzeitig nicht weit von El Mala entfernt. Dadurch könnten viele direkte Zusammenspiele der beiden entstehen. Denkbar wäre allerdings auch eine Flügelzange, bei der Moore die rechte Seite bespielen würde. Die Auflösung folgt hoffentlich am kommenden Samstag, wenn der FC am 4. Spieltag der Bundesliga auswärts beim Hamburger SV antritt.

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16 Tore durch Zugänge des 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen strahlen die erhoffte Torgefahr aus

Kristoffer Lund und Isak Johannesson
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16 Tore durch Zugänge des 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen strahlen die erhoffte Torgefahr aus

Die Bilanz der Neuzugänge ist gerade bei den Toren besonders auffallend. Mehr als 75 Prozent der Torbeteiligungen gehen auf Kaminski, Ache und Co. In der Offensive läuft es beim 1. FC Köln: Nicht alle Neuen überzeugen mit Torgefahr.

Mit 20 Treffern in der Liga gehört der FC trotz des aktuellen Trends zu den torgefährlichen Teams der Liga. Vor allem auch aufgrund der Zugänge beim 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen überzeugen mit Torgefahr.

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Auch wenn der Trend der vergangenen Wochen beim FC alles andere als erfreulich war, fällt der Transfersommer nach wie vor sehr positiv aus. Das lässt sich alleine an der Torstatistik eindrucksvoll festhalten. 16 der bisher 23 erzielten Tore gehen auf die neuen Akteure – starke 75 Prozent. Die restlichen sieben Treffer verteilen sich mit Luca Waldschmidt (3), Jan Thielmann (2), Eric Martel (1) und Florian Kainz (1) auf vier „alte“ Spieler der Geißböcke. Auch bei den Assists mischen die Neuzugänge kräftig mit, steuerten 14 der 18 Assists bei – also ebenfalls mehr als 75 Prozent. Alleine was die Torausbeute angeht, haben die Verpflichtungen von Thomas Kessler ganz offensichtlich eingeschlagen. Zumindest ein Teil. Denn in die Tor- und Scorerliste haben sich in der Liga bislang mit Jakub Kamminski, Said El Mala, Marius Bülter, Ragnar Ache und Isak Johannesson erst fünf der zwölf Neuzugänge eingetragen.

Kaum Torgefahr von den Schienenspielern

Das liegt zum einen natürlich auch an den jeweiligen Positionen. Doch von dem ein oder anderen Neuzugang hat sich der FC ganz sicher mehr Zug zum Tor versprochen. Zum Beispiel von Isak Johannesson, der in der vergangenen Saison bei Fortuna Düsseldorf mit elf Toren und sieben Vorlagen zu den Topscorern des Nachbarn gehörte. Auch, wenn der Isländer zu den Leistungsträgern beim FC zählt, in dieser Spielzeit steht in der Liga erst ein Treffer auf dem Konto. Der xGoals-Wert des Mittelfeldspielers liegt nach dem elften Spieltag bei 0,6. Die Qualität seiner Chancen lässt also nur 0,6 Tore erwarten. Zwar müsste der 22-Jährige nach dem xAssists-Wert schon auf zwei Vorlagen kommen, tatsächlich steht da bislang aber noch eine Null.

Auch Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sollten sicherlich mehr Torgefahr ausstrahlen. Der Norweger hatte bei Bröndby in der vergangenen Spielzeit immerhin sieben Tore vorbereitet, eins selbst erzielt. Kristoffer Lund traf in der italienischen Serie B in der Vorsaison einmal, in der Spielzeit davor war der US-Amerikaner sechs Mal als Vorlagengeber erfolgreich, zwei Mal als Torschütze. In dieser Saison ist die Ausbeute mau. Weder Lund noch Sebulonsen haben sich bislang aufs Scorerboard gebracht. Und auch die Torgefahr der beiden Schienenspieler hält sich bislang in Grenzen. Lunds xGoals-Wert steht bei 0,2, der xAssists-Wert bei 0,3. Sebulonsens Offensivbemühungen ließen immerhin 0,7 Tore erwarten und 1,5 Assists.

Flanken als probates Mittel?

Auch, wenn die Ausrichtung der drei Akteure eher defensiver Natur ist, dürfte man sich in Köln ein wenig mehr Torgefahr versprochen haben. Zwar ist die Spielweise von Lukas Kwasniok nicht zwingend auf Flanken ausgelegt, doch der FC gehört bei den Hereingaben immerhin zur oberen Tabellenhälfte. Bei den erfolgreichen Flanken belegen die Geißböcke sogar Rang fünf. Sebulonsen kommt bereits auf 24 Flanken, gehört damit zur Top-Ten der Liga, ist der FC-Profi mit den meisten Hereingaben. Und das scheint generell auch ein probates Mittel. Denn vier Mal war der FC nach Flanken erfolgreich. Nur Stuttgart und Augsburg haben mehr Tore über Hereingaben erzielt (jeweils sechs). Allerdings liegt der FC mit 20 Toren und einem xGoals-Wert von 19 jeweils im oberen Tabellendrittel in Sachen Torgefahr. Der aktuelle Trend ist wohl eher an anderer Stelle beheimatet.