Nach Bremen-Remis: Ein Profi des 1. FC Köln in der Kicker Elf des Spieltags

Marvin Schwäbe rettet im Duell gegen Werder Bremen
, ,
Startseite » #svwkoe

Nach Bremen-Remis: Ein Profi des 1. FC Köln in der Kicker Elf des Spieltags

Es sah lange nicht danach aus, aber die Kölner sicherten sich gegen Werder Bremen spät einen Punkt. Zum einen natürlich aufgrund des Treffers von Said El Mala, aber auch, weil Marvin Schwäbe stark parierte für den 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 1:1 in Bremen in der Kicker Elf des Spieltags.

Said El Mala rettete den Geißböcken ein Punkt, doch es gab noch einen anderen Gewinner beim 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 1:1 in Bremen in der Kicker Elf des Spieltags,

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Auch Lukas Kwasniok war mit der Leistung seiner Mannschaft gerade im ersten Abschnitt alles andere als zufrieden. Der Trainer nahm sein Team später in Schutz, sprach von einem Kommunikationsproblem. Tatsächlich kam die Mannschaft im Weserstadion so gar nicht in die Begegnung, tat sich schwer. Der späte Treffer von Said El Mala kaschierte ein wenig die schwache Leistung, rettete den Geißböcken einen Punkt. El Mala war ganz sicher der Kölner Aktivposten, sicherte den Kölner nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit Punkte, die am Ende wichtig werden könnten. Doch auch der FC-Shootingstar zeigte im Duell in Bremen einige Schwächen, lief sich das ein oder andere Mal fest, obwohl das Abspiel vielleicht die bessere Variante gewesen wäre.

Schon sechs Spieler in dieser Saison nominiert

Mit einigen starken Paraden, unter anderem im Eins-gegen-Eins gegen Romano Schmid, sicherte aber auch Marvin Schwäbe den Kölner den Punkt. Kein Wunder also, dass der Keeper vom Kicker in die „Elf des Tages“ gewählt wurde. Für den Kölner Keeper ist es bereits die zweite Nominierung in dieser Spielzeit. Schwäbe zieht damit mit Jakub Kaminski und eben El Mala gleich, der aber dieses Mal nicht in die Elf berufen wurde. Jeweils einmal wurden Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl genommen. Somit kommt der FC auf neun Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim und Leipzig stellten mehr Spieler.

Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (23) und Harry Kane (5).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1

Das „Sender-Empfänger-Problem“ des 1. FC Köln: Nur ein Einzelfall gegen Bremen?

, ,
Startseite » #svwkoe

Das „Sender-Empfänger-Problem“ des 1. FC Köln: Nur ein Einzelfall gegen Bremen?

Das 1:1 in Bremen kann nicht über eine äußerst wacklige erste Halbzeit des 1. FC Köln hinweg täuschen. Erst nach dem Seitenwechsel fand Köln mehr Stabilität, doch der Auftritt verdeutlichte eindrucksvoll, wie fragil die Abwehr ist beim 1. FC Köln: Kommunikationsfehler mit Folgen

Beim Duell mit dem SV Werder Bremen sammelten die Domstädter viele Erkenntnisse. Gegen die Norddeutschen spielte der 1. FC Köln eine erste Hälfte zum Vergessen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Auf der Pressekonferenz nach dem schmeichelhaften 1:1 des FC gegen den SV Werder Bremen nahm Trainer Lukas Kwasniok kein Blatt vor den Mund. Seine Mannschaft habe früh in der Defensive Schwächen offenbart, so Kwasniok: „Gleich zu Beginn, als Werder eine große Chance hatte, haben wir drei, vier Duelle einfach nicht so bestritten, wie man es in der Bundesliga tun muss, um zu bestehen. Nach einem langen Abstoß musst du im Zweikampf eben auch mal als Sieger hervorgehen. Das war nicht der Fall.“

Der 44-Jährige beließ es jedoch nicht bei der Analyse der Zweikampfschwäche, sondern suchte auch bei sich selbst nach Ursachen für die wacklige Anfangsphase. Seine Erklärung fiel gleichwohl ebenso direkt aus wie seine Kritik: „Wir hatten in der ersten Halbzeit offensichtlich ein Sender-Empfänger-Problem. Also der Trainer als Sender und die Mannschaft als Empfänger. Die Jungs haben das aber eben auch nicht so umgesetzt, wie ich es mir vorgestellt habe. Das ist aber kein Vorwurf an die Spieler, sondern eher ein Vorwurf an meine Kommunikation im Vorfeld. Sie wollten, aber sie haben gar keinen Zugriff bekommen, weil sie falsch angelaufen sind. Das war einfach bitter.“

Desolates Abwehrverhalten der Kölner in der ersten Hälfte

Das Kölner Abwehrverhalten innerhalb der ersten 45 Minuten wurde ihnen beim Führungstreffer der Bremer zum Verhängnis. Das 1:0 durch Marco Friedl war die direkte Folge der Passivität, mit der der FC in dieser Phase verteidigte. Nach einer Ecke des Bremers Romano Schmid segelte der Ball ungehindert durch den Strafraum und landete schließlich auf dem Kopf von Alessio Castro-Montes. Dessen Klärungsversuch prallte jedoch lediglich bis an die rechte Strafraumkante, wo Jens Stage den Ball unbedrängt aufnehmen durfte. Der Bremer konnte ungestört in den Strafraum passen, wo der Ball schließlich bei Marco Friedl landete.

Es wäre jedoch zu einfach, Castro-Montes die alleinige Schuld für den Treffer zuzuschreiben. In besagter Szene kann man die gesamte Kölner Hintermannschaft in die Verantwortung nehmen. Friedls Gegenspieler Marius Bülter und Eric Martel ließen den Österreicher einfach entwischen. Schwäbe blieb bei dem wuchtigen Kopfball aus kürzester Distanz ohne Chance, hätte möglicherweise rauskommen müssen. Der Werder-Kapitän vollendete aus kurzer Distanz und verwandelte Bremens Überlegenheit in dieser Phase in die zwischenzeitliche Führung. Bereits am Freitag hatte Lukas Kwasniok die Standardschwäche seines Teams eingeordnet und dabei betont: „Es ist eben nicht so, dass, wenn du in der Defensive ein guter Kopfballspieler bist, du automatisch in der Offensive torgefährlich wirst.”

Diese Aussage lässt sich, wie die Szene beim Bremer Führungstreffer vermuten lässt, offenbar auch in die andere Richtung übertragen. Die Kölner Verteidiger wirkten in diesem Moment weder klar in der Zuordnung noch konsequent im Zweikampfverhalten. Werder nutzte diese Nachlässigkeiten konsequent aus.

Kwasniok: „Haben uns den Punkt in der zweiten Halbzeit verdient“

Nach der Pause schien die Mannschaft die Botschaften ihres Trainers für das Spiel gegen die Elf von Horst Steffen deutlicher vernommen zu haben. Die Hereinnahme von Mittelfeldallrounder Tom Krauß und Außenverteidiger Kristoffer Lund für Castro-Montes und Isak Jóhannesson verlieh dem Spiel der Kölner die dringend benötigte Stabilität. Mit Ausnahme eines haarsträubenden Fehlpasses von Lund, der Romano Schmid eine Großchance ermöglichte, aber nur dank des stark reagierenden Marvin Schwäbe ohne Folgen blieb, präsentierte sich der FC im zweiten Durchgang deutlich gefestigter. Gegen das präzise Bremer Umschaltspiel agierten die Kölner nun kompakter, griffiger und defensiv weit weniger anfällig als noch in der enttäuschenden ersten Hälfte.

So haben sich, trotz der schwachen ersten Hälfte, den Ausgleich durchaus verdient- zumindest laut Coach Kwasniok: „Wir haben uns den Punkt mit der zweiten Halbzeit verdient. […] Wir hatten das Gefühl, dass wir noch ein Tor erzielen können, und die Kontrolle über das Spiel. Dennoch denkt man, wenn die Großchance von Luca Waldschmidt nicht reingeht, dass es heute eng wird. Aber das Spiel dauert 90 Minuten plus X und dann hatten wir mit dem abgefälschten Schuss das nötige Glück auf unserer Seite. Die Jungs haben bis zum Schluss alles gegeben. Über 95 Minuten gesehen war es nicht unverdient, auch wenn der Spielverlauf dann ein bisschen glücklich für uns war.“

Alarmzeichen vor dem Duell mit St. Pauli

Unklare Zuteilungen, zu große Abstände zu den Gegenspielern und insgesamt unzureichender Zugriff in den Zweikämpfen sind beim FC nichts Neues mehr. Selten jedoch traten diese Defizite so deutlich zutage wie in den ersten 45 Minuten in Bremen. Die Partie offenbarte schonungslos, wie sehr die Kölner Defensive ins Schwimmen geraten kann, wenn Abstimmung und Zweikampfintensität nicht stimmen. Nun bleibt abzuwarten, ob Lukas Kwasniok beim anstehenden Heimspiel gegen den FC St. Pauli am kommenden Samstag von Beginn an Gehör bei seiner Mannschaft findet und ob die fragilen Mechanismen in der Defensive rechtzeitig stabilisiert werden können.


Verein bestätigt: Auch Dominique Heintz muss beim 1. FC Köln zunächst aussetzen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » #svwkoe

Verein bestätigt: Auch Dominique Heintz muss beim 1. FC Köln zunächst aussetzen

Am Samstagnachmittag hatte es sich angedeutet, am Sonntag wurde es bestätigt: Dominique Heintz wird dem 1. FC Köln zunächst fehlen. Das gab der Verein am Sonntagvormittag bekannt.

Die Innenverteidigung bleibt die personelle Achillesferse der Geißböcke. Denn auch Dominique Heintz wird dem 1. FC Köln zunächst fehlen. Das gab der Club am Sonntag bekannt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Rav van den Berg kam gegen Werder Bremen schneller zu seinem Comeback in der Bundesliga als eigentlich angedacht. Bereits nach dem Ausfall von Joel Schmied wurde der Sommer-Neuzugang als mögliche Option für die Startelf gegen Bremen gehandelt. FC-Trainer Lukas Kwasniok stellte van den Berg allerdings nicht zu Beginn an auf. Doch dann kam alles anders als geplant. Dominique Heintz musste im Weserstadion in der 12. Minute das Spielfeld verlassen. Der Abwehrspieler fasste sich an den Oberschenkel und konnte die Partie nicht weiter bestreiten. Mit Heintz fällt der nächste Innenverteidiger aus. Wie der FC am Sonntag bestätigte, hat sich der Routinier eine muskuläre Verletzung zugezogen. Es handele sich um einen „kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich“, so der Verein. Die Diagnose wurde bei einer MRT-Untersuchung verifiziert.

Heintz ist der fünfte Ausfall bei den Geißböcken

Kwasniok hatte bereits am Samstagnachmittag geahnt, dass es für Heintz nach einem Ausfall aussehen könnte: „Das gehört leider dazu, dass jetzt gefühlt alle Innenverteidiger ausfallen. Das ist wie verhext. Für mich ist wichtig, dass wir auch da wieder Lösungen gefunden haben“, so Kwasniok nach der Begegnung. Besonders ärgerlich für die Geißböcke ist, dass bereits Timo Hübers mit einer schweren Knieverletzung längerfristig ausfällt sowie Joel Schmied im Duell gegen Frankfurt in der vergangenen Woche ebenfalls frühzeitig vom Platz musste und dem Verein aktuell fehlt. Zudem fehlt dem FC Luca Kilian nach dem dritten Kreuzbandriss. Im Trainingslager in Bad Waltersdorf hatte sich zudem Julian Pauli verletzt. Der Youngster ist bekanntlich mittlerweile an Dresden verliehen. Van den Berg ist nach seiner Schulterverletzung wieder einsatzbereit.

Neben dem Rückkehrer van den Berg ist Cenk Özkacar nun der einzige fitte gelernte Innenverteidiger im Kölner Kader. Schon in den vergangenen Wochen mussten mit Eric Martel oder Sebastian Sebulonsen immer wieder positionsfremde Spieler im Abwehrzentrum ran. Wie lange Heintz ausfallen wird, konnte der Verein noch nicht sagen.


Immer wieder Said El Mala: Fehlt dem FC ein Plan B?

, ,
Startseite » #svwkoe

Immer wieder Said El Mala: Fehlt dem FC ein Plan B?

Beim Remis in Bremen bewahrte Said El Mala den FC mit einem späten Treffer vor der dritten Niederlage in Folge. Nach dem Auftritt im Weserstadion stellt sich die Frage, wie wichtig das Talent für den FC ist. Ist der 1. FC Köln zu abhängig von Said El Mala?

Für die Kölner lief im Aufeinandertreffen mit dem SV Werder Bremen nur wenig zusammen – mit Ausnahme von Said El Mala. Der 19-Jährige stemmte die Offensivbemühungen der Rheinländer quasi im Alleingang. Ist der 1. FC Köln zu abhängig von Said El Mala?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


In dieser Saison setzt FC-Coach Lukas Kwasniok bekanntlich auf eine offensive Ausrichtung, die vor allem durch maximale Flexibilität geprägt ist. Eine Konstante in seinem Ansatz ist das Auflaufen von Said El Mala. Der 19-Jährige stand in allen zwölf bisherigen Spielen auf dem Platz, drückte dem Kölner Spiel zunächst durch hocheffektive Kurzeinsätze seinen Stempel auf. Am gestrigen Nachmittag folgte nun im Weserstadion die erste Bundesligapartie über die vollen 90 Minuten. Dies hing laut Kwasniok auch mit dem Spielverlauf im Bremen zusammen: „Ich hatte das Gefühl, dass die Spieler, die in der Lage sind, ein Tor zu erzielen, auf dem Feld bleiben müssen. Wir mussten leider verletzungsbedingt einen Wechsel vornehmen. Ich konnte daher nicht auch noch Linton Maina als weiteren Offensivspieler bringen. Es ist uns fast um die Ohren geflogen. Aber wenn du hinten liegst, brauchst du Spieler auf dem Feld, die Tore erzielen können. Kainz kann ein Tor erzielen, Waldschmidt, Kaminski und Thielmann können alle ein Tor erzielen und Said eben auch.“

Zwischen Übermut und Torerfolg

Dass El Mala derzeit für das Angriffsspiel seiner Mannschaft unverzichtbar ist, wurde gleich von Beginn an deutlich. Bereits nach 15 Minuten setzte der Krefelder das erste Ausrufezeichen. Die erste nennenswerte Gelegenheit des Spiels gehörte Köln: Der Flügelspieler bekam den Ball links an der Mittellinie, ließ den Bremer Karim Coulibaly aussteigen und schoss den Ball über das Tor. Den freistehenden Marius Bülter im Zentrum übersah er dabei geflissentlich. Anschließend kippte das Kölner Offensivspiel in eine längere Phase der Ideenlosigkeit, da Bremen bei den eigenen Offensivaktionen kaum Räume öffnete und äußerst abgeklärt verteidigte, ohne sich auf riskante Aktionen einzulassen.

El Mala suchte im weiteren Verlauf immer wieder den Weg nach vorn, blieb jedoch ebenso häufig hängen. Im Duell mit Bremens Amos Pieper und Yukinari Sugawara tat er sich lange schwer, echte Torgefahr auszustrahlen. Im Eins-gegen-Eins hatte der hochveranlagte mehrfach das Nachsehen. Auch nach dem Geschmack von Trainer Kwasniok agierte sein Schützling in dieser Hinsicht etwas zu übermütig: „Ich sehe ihn jeden Tag im Training. Ihn zeichnet aus, dass er sich von misslungenen Aktionen nicht beirren lässt. Er macht immer weiter. Der nächste Schritt wird sein, mal ein oder zwei Aktionen auszulassen und der Mannschaft Zeit zu geben, nachzukommen, um dann den Gegner zu überraschen.“

In der Schlussphase des Spiels zog El Mala das Tempo noch einmal an und setzte den eingewechselten Luca Waldschmidt mit einer maßgeschneiderten Hereingabe sehenswert in Szene. Dessen Volleyschuss strich nur um Zentimeter an seinem nächsten Jokertor vorbei. Der Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand fiel angesichts der Bemühungen dann durchaus erwartungsgemäß.

Bülter: „Wenn er Tore schießt, dann machen wir das gerne“

Nach dem Unentschieden gegen Werder Bremen könnte man sich die Frage stellen, ob nicht zu viel Verantwortung auf den Schultern von El Mala lastet- zumindest angesichts der Form der anderen Offensivakteure im Kader der Geißböcke. Marius Bülter, Jakub Kaminski und Jan Thielmann wurden von den diszipliniert verteidigenden Bremern um Trainer Horst Steffen nahezu vollständig aus dem Spiel genommen. Mit der frühen Verletzung von Dominique Heintz nach nur zwölf Minuten fiel zudem eine potenzielle offensive Wechseloption weg.

Die Wahrheit ist zudem: Der auf El Mala zugeschnittene Matchplan ging am Ende auf. Das wussten auch seine Mitspieler zu würdigen. „Er tut uns einfach extrem gut in gewissen Situationen mit seiner Leichtigkeit, seinem Abschluss und seiner Unbekümmertheit“, sagte Kölns Torwart Marvin Schwäbe nach dem Abpfiff über den Torschützen. Neben diesem erwartbaren Lob nahm Bülter seinen jungen Mannschaftskameraden jedoch auch in die Pflicht. „Mit seinen Eins-gegen-Eins-Situationen ist er immer wieder für Überraschungen in unserem Spiel verantwortlich. Das hilft uns. Hier und da verliert er auch mal den Ball, dann müssen wir hinterherlaufen. Wenn er aber immer wieder Tore schießt, dann machen wir das gerne“, so der 32-Jährige.

El Mala: „Was gäbe es Schöneres…“

Fest steht, dass nach dem Auftritt gegen Bremen beim 1. FC Köln keine allgemeine Zufriedenheit aufkommen kann, auch nicht, wenn El Mala am Ende den Worst Case verhindert hat. Zudem bleibt offen, ob im kommenden Heimspiel gegen St. Pauli erneut so viel Last auf den Schultern des Kölner Supertalents liegen wird. El Mala selbst blickte im Interview mit FC-TV voller Vorfreude auf die Partie gegen die Hamburger: „Wir wissen, dass Pauli ein unangenehmer Gegner sein wird. Die haben das 1:1 in München bis zur 90. Minute gehalten. Aber wir spielen zuhause. Was gäbe es da Schöneres, als drei Punkte einzufahren?“


Zwei Zweien und zwei Fünfen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln in Werder Bremen

Eric Martel im Duell gegen Werder Bremen
, , ,
Startseite » #svwkoe

Zwei Zweien und zwei Fünfen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln in Werder Bremen

Mit einem späten Treffer belohnten sich die Kölner für ihren Aufwand, ob das Remis aber wirklich verdient war, ist angesichts der ersten Halbzeit schwer zu sagen. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln bei Werder Bremen.

Dank Said El Mala hat der FC die dritte Niederlage in Serie abwenden können. Gerade in der ersten Halbzeit boten die Kölner Spieler aber eine schwache Leistung. Im zweiten Abschnitt funktionierte viel besser. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln bei Werder Bremen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 50000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Schwäbe Ruhepol hinter einer schwachen Defensive

Marvin Schwäbe

Hatte trotz der Bremer Dominanz zunächst wenig zu tun. Beim Gegentor durch Friedl chancenlos, hätte vielleicht sein Tor verlassen können. Parierte stark gegen Puertas. Hielt zu Beginn der zweiten Hälfte weltklasse im Eins-gegen-Eins gegen Schmid.


Einzelkritik Alessio Castro-Montes 5

Alessio Castro-Montes

Stand das erste Mal in dieser Saison in der Startelf. Hatte dort große Schwierigkeiten. Klärte vor dem 0:1 nicht sauber genug. Kam auf seiner Seite überhaupt nicht in die Laufduelle mit Sugawara, Lynen und Puertas. Symptomatisch: Holte sich aufgrund eines Tempodefizits die Gelbe Karte ab. Sein Freistoß aus dem Halbfeld war nicht mehr als ein Hauch von Gefahr. Wurde zur Pause vollkommen zu recht ausgewechselt.


Cenk Özkacar Einzelkritik 5+

Cenk Özkacar

Hatte auf seiner Seite ordentlich Probleme mit den Bremer Offensivspielern wie bei Puertas, der ihn immer mal wieder viel zu leicht stehen ließ. Die linke Kölner Defensivseite hatten die Bremer zu recht als den absoluten Schwachpunkt ausgemacht. Empfahl sich nicht gerade für mehr.


Dominique Heintz Einzelkritik

Dominique Heintz

Mimte etwas überraschend den Abwehrchef, allerdings nur gute zehn Minuten, dann musste er verletzt raus. Hatte bis dato neun Pässe gespielt, die alle ankamen und zwei Zweikämpfe gewonnen.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4+

Sebastian Sebulonsen

Begann in der Dreierkette. Fiel zunächst mit einem eklatanten Fehlpass auf. Wirkte auch sonst in seinen Defensivbemühungen nicht ganz sicher. Ließ sich von Grüll oft zu leicht vernaschen. Keinen Impact auf die Offensive. War nach dem Wechsel sicherer.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Spielte auf der rechten Schiene und rückte eine Reihe zurück. Köpfte einige Flanken weg, gewann einige Zweikämpfe, war aber auch kein Stabilisator der Kölner Hintermannschaft. Spielte am Ende wieder in der Rechtsverteidigung.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Eric Martel Einzelkritik 3

Eric Martel

Kehrte zurück auf seine zentrale Position im Mittelfeld. Spulte erwartungsgemäß die meisten Kilometer ab, ging in die meisten Zweikämpfe, gewann aber zu wenige davon. Grätschte gleich zwei Mal stark in höchster Not. Muss weiterhin an seinen Offensivbemühungen arbeiten.


Isak Johannesson

Bekam das Zentrum nicht kompakt. War in der Vorwärtsbewegung kein Faktor. Gewohnt passsicher, allerdings mit vielen Sicherheitspässen. Dennoch sehr unauffällig. Nach 45 Minuten war Schluss.


Said El Mala

Fügte sich nach einer guten Viertelstunde erstmals mit einer starken Einzelaktion ein. Setzte seinen Schussversuch aus 15 Metern aber zu hoch an. War in der Offensive der absolute Aktivposten der Kölner. Traf aber mitunter schonmal die falschen Entscheidungen – versuchte es dann lieber alleine, als den sicheren Pass zu spielen. Legte in der Schlussphase Waldschmidt den Pfostentreffer auf, erzielte dann den späten Ausgleich.


Jakub Kaminski, Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

War im ersten Abschnitt so gut wie abgemeldet. Spielte aber auch auf der eher ungewohnten Rechtsaußen-Position. Wechselte zur Pause auf die linke Schiene. Vorbildlich in Sachen Leidenschaft, Willen und Kampfbereitschaft.


Marius Bülter

Fand in der Offensive lange überhaupt nicht statt, wurde aber auch nicht gefüttert. Verlor beim 1:0 Torschützen Friedl aus den Augen. Legte beim Abseitstreffer von Topp Stage im Grunde die Kugel auf.


Starker Einstand von van den Berg


Rav van den Berg Einzelkritik 2

Rav van den Berg

Kam nach zehn Minuten für Dominique Heintz. Köpfte und grätschte im Zentrum nahezu alles weg. Störte Schmid bei dessen Eins-gegen-Eins wohl entscheidend. Starker Auftritt des Abwehrspielers.


Kristoffer Lund Einzelkritik 4-

Kristoffer Lund

Kam zu Beginn der zweiten Halbzeit für Castro-Montes. Fügte sich mit einem haarsträubenden Fehlpass auf Schmid ein. Konnte sich bei Schwäbe für dessen weltklasse Rettung bedanken. Hatte die Seite aber besser im Griff als Castro-Montes. Das lag aber sicher nicht nur an Lund.


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Stabilisierte die Kölner Defensive. War gerade in der Vorwärtsbewegung aber nicht immer ganz sauber. Dennoch ein grundsolider Vortrag des Mittelfeldspielers.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Said El Mala rettet dem 1. FC Köln in Bremen den Punkt

Said El Mala trifft auch gegen Bremen
, , ,
Startseite » #svwkoe

Said El Mala rettet dem 1. FC Köln in Bremen den Punkt

Der FC hat die dritte Niederlage in Serie abwenden können. Der 1. FC Köln holt einen Punkt bei Werder Bremen. Und den dank eines späten Treffers von Said El Mala. Zuvor hatte Marco Friedl getroffen

Das Weserstadion bleibt für den FC weiterhin ein schwieriges Pflaster. Die Kölner warten nach 30 Jahren weiterhin auf ihren zweiten Erfolg an der Weser. Immerhin rettete Said El Mala den Kölnern einen Punkt. Marco Friedl traf für Werder, El Mala glich spät aus. Allerdings war der Zähler aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit dann doch schmeichelhaft.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Am Freitag hatte Lukas Kwasniok die Startelf-Nominierung von Rav van den Berg zumindest als Option angedacht, am Samstag entschied er sich zunächst gegen den Niederländer. Dafür startete Sebastian Sebulonsen in der Dreierkette, etwas überraschend gemeinsam mit Dominique Heintz und Cenk Özkacar. Erstmals stand auch Alessio Castro-Montes von Beginn an auf der linken Schiene in der Anfangsformation. Der FC hatte somit im 14. Pflichtspiel zum 14. Mal eine unterschiedliche Startelf auf dem Platz. Auf der rechten Schiene begann dafür Jan Thielmann, so dass in der Offensive Said El Mala und Jakub Kaminski Marius Bülter flankierten. Die ersten Minuten gehörten aber dem Gastgeber. Auch, weil der FC sich in der letzten Reihe noch nicht so richtig sortiert hatte.

Friedl nickt locker ein

Und die musste sich früh neu sortieren, denn nach gut zehn Minuten verletzte sich Heintz und wurde dann doch durch van den Berg ersetzt. Die erste dicke Chance hatte dann aber trotz der Bremer Überlegenheit der FC. El Mala wurde an der Mittellinie angespielt, nahm Tempo auf und suchte in der Box den Abschluss, setzte aber eine Etage zu hoch an (16.). Doch Bremen war das bessere Team, hatte deutlich mehr vom Spiel und belohnte sich. Nach einer Ecke klärte Castro-Montes die Kugel nicht clever genug, Jens Stage brachte den Ball erneut scharf vors Tor und Marco Friedl nickte ein (22.). Der Gastgeber blieb Spiel bestimmend, aber auch der FC hatte eine weitere Möglichkeit. Wieder wurde El Mala geschickt, dieses Mal blieb der Shootingstar aber im direkten Duell hängen (29.).

Gerade die linke Kölner Seite war besonders anfällig. Immer wieder wurden die Flanken vors Tor geschlagen, immer wieder verteidigten die Kölner, wenn auch nicht immer sauber. Für einen Hauch von Gefahr sorgte Castro-Montes mit einem Freistoß aus dem Halbfeld. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit gab es dann auf beiden Seiten doch noch Möglichkeiten. Martel blieb mit einem Abschluss an Friedl hängen (45.), auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Abschluss von Cameron Puertas (45.+2). Lukas Kwasniok wechselte zur Pause, brachte für den überforderten Castro-Montes Kristoffer Lund. Auch Tom Krauß kam für Isak Johanneson. Und Lund fügte sich mit einem haarsträubenden Fehlpass ein, schickte Schmid auf die Reise, aber Schwäbe rettete weltklasse (49.). Den Nachschuss setzte Keke Topp zu hoch an.

El Mala sichert den Punkt

Doch der Angreifer netzte nur wenige Minuten später ein. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld verlor Bülter den Ball gegen Stage, der die Kugel zurücklegte. Topp schob nur ein, aber Stage hatte sich zuvor im Abseits befunden (54.). Die Kölner investierten nun aber mehr in die Offensive. Unter anderem flankte El Mala auf Bülter, der aber keinen Druck hinter die Kugel bekam (61.). Bremen war längst nicht mehr so zielstrebig, setzte aber auf Konter. Der FC übernahm die Spielkontrolle, ohne wirklich gefährlich zu werden. Mit Luca Waldschmidt und Florian Kainz wechselte Kwasniok weitere Offensivkräfte ein. Doch die Kölner blieben weiterhin zu harmlos. Der ehemalige Kölner Kapitän legte sogar fast noch das 0:2 aus Kölner Sicht auf. Doch Sugawara vergab aus guter Position (86.).

Auf der anderen Seite hätte Luca Waldschmidt beinahe doch noch für einen halbwegs versöhnlichen Nachmittag gesorgt. Nach einer starken Flanke von El Mala kam der Offensivspieler zum Abschluss, traf aber nur den Pfosten (88.). Als keiner mehr so recht daran glaubte, nahm sich El Mala auf der linken Seite ein Herz. Der Schuss des Shootingstars wurde zum 1:1 abgefälscht. In der Nachspielzeit sah Niklas Stark noch die Gelb-Rote Karte. Einen Einfluss nahm das nicht mehr auf das Spiel. Am kommenden Samstag empfangen die Geißböcke dann den FC St. Pauli in Köln.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar (74. Waldschmidt), Heintz (12. Van den Berg), Sebulonsen – Castro-Montes (46. Lund), Martel (81. Kainz), Johannesson (46. Krauß), Thielmann – El Mala, Bülter, Kaminski; Tore: 1:0 Friedl (22.), 1:1 El Mala (90.+2); Gelbe Karten FC: Castro-Montes (1), Thielmann, Martel (3); Gelb-Rote Karte: Stark


Liveticker des 1. FC Köln gegen Werder Bremen: El Mala trifft in der Nachspielzeit zum 1:1

Rav van den Berg wird beim 1. FC Köln wieder eine Option
, ,
Startseite » #svwkoe

Liveticker des 1. FC Köln gegen Werder Bremen: El Mala trifft in der Nachspielzeit zum 1:1

Am Samstagnachmittag steht für den FC der zwölfte Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei sind die Geißböcke zu Gast im Weserstadion. Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen.

Nach der 3:4-Niederlage vergangene Woche geht es für die Geißböcke am Samstag gegen Bremen. Die Kölner treffen dann auf den Tabellenneunten der aktuellen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen. Der FC ist zu Gast bei der Mannschaft von Horst Steffen. FC-Trainer Lukas Kwasniok äußerte sich auf der Pressekonferenz zum Gegner: „Bremen spielt einen guten, ansehnlichen Fußball und sie sind in Umschaltsituationen mit das Beste, was es in der Bundesliga gibt. Sie warten fast schon wie so Hyänen auf Bälle, die sie abgreifen können, um dann überfallartig anzugreifen. Wir freuen uns auf das Duell, weil beide Mannschaften nach vorne spielen wollen“, so Kwasniok.

Ragnar Ache und Joel Schmied stehen dem Coach gegen Bremen nicht zur Verfügung. Dennoch will Kwasniok keinen Trübsal blasen und hat die „ein oder andere Lösung auch schon in petto.“



Nur ein Erfolg in Bremen seit 30 Jahren – Kann der 1. FC Köln die nächste Bilanz aufpolieren?

Anthony Ujah trifft im Weserstadion in Bremen (Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)
, ,
Startseite » #svwkoe

Nur ein Erfolg in Bremen seit 30 Jahren – Kann der 1. FC Köln die nächste Bilanz aufpolieren?

Der FC spielt am Samstag nicht nur gegen Bremen, sondern dort auch gegen die nächste Negativbilanz. Seit 30 Jahren hat Köln nur einen Erfolg an der Weser einfahren können. Doch das Gesetz der Serie hat die Geißböcke in dieser Spielzeit eher selten abgeschreckt. Kann der 1. FC Köln den Bremen-Fluch beenden?

Das Weserstadion ist für die Geißböcke wahrlich kein gutes Pflaster. Nur ein Sieg in 30 Jahren steht zu Buche. Nun soll die Wende her: Kann der 1. FC Köln den Bremen-Fluch am Samstagnachmittag beenden?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Eigentlich hätte Anthony Ujah seine Karriere gerne fortgeführt, doch im August 2025 trat der Stürmer vom aktiven Dasein als Fußballprofi zurück. „Heute treffe ich die schwerste Entscheidung meines Lebens: Ich beende meine Karriere als Profifußballer“, hatte Ujah damals auf Instagram geschrieben. Der 35-Jährige kann auf eine abwechslungsreiche Laufbahn zurückblicken. Und am Samstag wird der Angreifer möglicherweise nach Bremen blicken, denn da treffen gleich zwei seiner Ex-Vereine aufeinander. Und Ujah ist tatsächlich der Siegtorschütze beim letzten Kölner Erfolg im Weserstadion gewesen. Im Oktober 2014 erzielte der Stürmer den einzigen Treffer der Begegnung in Bremen. Thomas Kessler saß damals als Ersatzkeeper auf der Bank. In den folgenden acht Partien gab es vier Niederlagen und vier Mal ein 1:1.

Ujah trifft für und gegen Köln

Seit 1995 haben die Kölner nur dieses eine Mal in Bremen gewonnen. Ebenfalls 1:0 nach einem Treffer von Stefan Kohn, aber in Unterzahl, weil der Vater des heutigen Werder-Spielers und Ex-Kölner Mitchell Weiser, Patrick Weiser, mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Bilanz ist also alles andere als eine gute gegen Werder. Und doch gibt es natürlich Hoffnung. Denn der FC ist in dieser Saison geradezu Spezialist, wenn es darum geht Bilanzen aufzupolieren. Freiburg, Hoffenheim und der Hamburger SV waren in den vergangenen Jahren alles andere als gern gesehene Gegner. Gegen alle drei sammelten die Geißböcke bekanntlich neun Punkte ein. Warum also nicht gegen Bremen. Bei der Eintracht verhielt es sich in der vergangenen Woche bekanntlich andersrum. Der FC hatte nur einmal seit 1994 gegen Frankfurt daheim verloren. Eben bis zum 3:4 am vergangenen Spieltag.

Und jede Statistik ist natürlich nur so gut, wie man sie liest. Zwar hat Bremen von den vergangenen sieben Duellen gegen den FC nur eins verloren, da setzte es aber eine – aus Werder-Sicht – bittere 1:7-Klatsche. Unmittelbar nach dem letzten Erfolg der Kölner über Bremen wechselte Anthony Ujah dann an die Weser, spielte für Bremen und wurde in der 2. Runde zum Pokalhelden, als er das 1:0 für die Nordlichter erzielte. Natürlich gegen den 1. FC Köln.

Heimstärke, hartes Einsteigen und ein kriselnder Top-Stürmer – Das erwartet den FC gegen Bremen

Victor Boniface kommt bei Bremen bislang noch nicht in Schwung
, ,
Startseite » #svwkoe

Heimstärke, hartes Einsteigen und ein kriselnder Top-Stürmer – Das erwartet den FC gegen Bremen

Vier der vergangenen fünf Pflichtspiele gingen verloren. Nun soll gegen Werder Bremen die Wende her. Doch das wird alles andere als einfach für die Geißböcke. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Bremen.

Am Samstagnachmittag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen, eine schwere Aufgabe für die Kölner. Denn die Nordlichter haben sich gefangen und zuletzt stark aufgespielt. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Bremen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Form: Werder Bremen hat sich nach dem Erstrunden-Aus im Pokal bei Arminia Bielefeld (0:1) und einem mehr als holprigen Ligastart stabilisiert. Nach dem 0:4 in München blieben die Werderaner in den folgenden fünf Ligaspielen ungeschlagen. Durch die drei Heimsiege gegen St.Pauli (1:0), Union (1:0) und Wolfsburg (2:1) sowie den beiden Remis in Heidenheim (2:2) und in Mainz (1:1) etablierte sich das Team von Trainer Horst Steffen im Mittelfeld der Tabelle. Am vergangenen Spieltag musste Bremen dann jedoch wieder eine Niederlage hinnehmen. Beim Auswärtsspiel in Leipzig zeigten die Grün-Weißen eine gute Leistung, mussten das Feld am Ende jedoch mit einer 0:2-Niederlage verlassen. Aktuell steht Bremen mit 15 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz.

Heimstark, aber rustikal

Heimstark: Zehn der 15 Zähler in der Liga holte Werder im heimischen Weserstadion. Damit steht Bremen in der Heimtabelle auf dem sechsten Platz. Nach einem 3:3 gegen Leverkusen und einem 0:3 gegen Freiburg gewann Werder seine vergangenen drei Heimspiele gegen St. Pauli, Union und Wolfsburg allesamt. Auch der FC hat seine Schwierigkeiten an der Weser, gewann dort zuletzt 2014.

Viele Verwarnungen: Mit 28 Karten bekamen die Bremer in dieser Saison hinter Augsburg (34) und Mainz (31) die drittmeisten Karten. Neben einer Gelb-Roten Karte bekam Werder bereits 27 und damit hinter Augsburg (33) die zweitmeisten Verwarnungen der ganzen Liga ausgesprochen. Der FC erhielt erst 19 Verwarnungen, nur Leipzig und Frankfurt sind noch fairer.

Balleroberungen: Das Team von Horst Steffen ist die Mannschaft mit den meisten Balleroberungen, der FC kommt auf die wenigsten. Dafür spulten die Geißböcke die meisten Kilometer aller Bundesligisten ab, Bremen die wenigsten.

Im Fokus: Victor Boniface

Im Fokus: Mit Victor Boniface ist Werder Bremen am Deadline Day ein echter Transfercoup gelungen. Der Nigerianer, der in den vergangenen beiden Spielzeiten für Bayer 04 Leverkusen auflief, in 61 Pflichtspielen 32 Treffer und zwölf Vorlagen sammelte und mit Leverkusen sowohl die Meisterschaft als auch den DFB-Pokal sowie den Supercup gewann, wechselte im Sommer nach einem gescheiterten Transfer zu AC Mailand für ein Jahr auf Leihbasis an den Osterdeich. Mit einem damaligen Marktwert von 40 Millionen Euro war der 24-Jährige sofort der wertvollste Spieler im Kader der Bremer.

Allerdings kann Boniface bislang noch nicht an seine Form aus Leverkusen anknüpfen. Immer wieder gibt es Diskussionen über den Fitnesszustand des Angreifers, der in der Vergangenheit bereits zwei Kreuzbandrisse hinnehmen musste. Unter Horst Steffen stand Boniface zwar in neun der elf Ligaspiele auf dem Feld, gehörte jedoch nur zweimal zur Startelf. Überdies gelang dem Rechtsfuß neben zwei Vorlagen noch kein Treffer. Die fehlende Form spiegelt sich auch bei Bonifaces Marktwert wider, der sich seit Saisonbeginn auf 20 Millionen halbiert hat. Sollte der Angreifer im Laufe der Saison in Schwung kommen, hätte Bremen einen echten Top-Stürmer, der die Mannschaft ins obere Tabellendrittel führen kann.

Klares System

Formation: Trainer Horst Steffen lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Im Tor ist Mio Backhaus gesetzt. Vor dem jungen Schlussmann hat sich durch die Verletzungen in Werders Abwehr die Viererkette aus Yuki Sugawara, Karim Coulibaly, Amos Pieper und Marco Friedl festgespielt. Diese vier sind genauso gesetzt wie Senne Lynen und Jens Stage auf den beiden Sechserpositionen. So fest die Positionen im hinteren Bereich sind, desto offener ist die Besetzung der vier vorderen Positionen. Hier scheint lediglich Romano Schmid gesetzt, der entweder auf der Zehn oder auf der rechten Außenbahn spielt. Agiert Schmid auf den Außen, ist Cameron Puertas der heißeste Kandidat für die Position hinter der Spitze. Spielt Schmid jedoch auf der Zehn, hat Steffen mit Puertas und Justin Njimah verschiedene Optionen. Auf der linken Außenbahn liefern sich Samuel Mbangula und Marco Grüll ein enges Duell. In der Spitze startete in den vergangenen beiden Spielen Keke Topp, der den Vorzug vor Victor Boniface erhielt.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Bremen: „Die Bremer sind mittlerweile eine etablierte Bundesligamannschaft. Sie haben einen Trainer, den ich sehr schätze und der in Elversberg eine tolle Arbeit an den Tag gelegt hat. Auch jetzt in Bremen hat er diesen leichten Umbruch gut moderiert. Der Saisonstart von ihnen war nicht so einfach, sie haben sich jetzt aber stabilisiert. Sie haben klare Abläufe in der Arbeit mit dem Ball, spielen einen ansehnlichen, schönen Fußball und sind vor allem in Umschaltsituationen so mit das Beste, was die Bundesliga zu bieten hat. Sie warten auf Bälle, die sie abgreifen können, und dann in Richtung gegnerisches Tor dich überfallartig auf dem falschen Fuß zu erwischen. Ich muss sagen, ich hege gewisse Sympathien für die Herangehensweise der Bremer in den vergangenen Jahrzehnten und habe auch das Gefühl, dass es ein perfektes Match zwischen, Bremen, Horst Steffen und der Mannschaft ist.“

Horst Steffen über den FC: „Das Spiel ist schwer vorzubereiten, da es beim FC unterschiedliche Formationen und Aufstellungen gibt. Mal spielt El Mala von Beginn an, mal kommt er rein. Mal ist Bülter da, mal ist Ache da. Es ist nicht abzuschätzen, wie die Aufstellung sein wird. Insofern werden wir versuchen, unsere Grundideen auf das Feld zu bringen, egal ob der Gegner mit einer Dreier- oder Viererkette verteidigt. Ich finde den Club ganz sympathisch, ich finde kölsche Lieder ganz nett. Insofern haben wir eine Nähe dazu. Es ist ein Gegner in der Bundesliga und mehr auch nicht. Mit Lukas habe ich jetzt schon einige Spiele gehabt. Er macht viele Personalwechsel, um ein Spiel dann auch noch einmal zu beeinflussen oder auch von Woche zu Woche das Spiel zu verändern. Das zeichnet ihn aus.“

Mögliche Aufstellung Bremen:

Backhaus – Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl – Stage, Lynen – Puertas, Schmid, Grüll – Topp