Justin von der Hitz nimmt mit emotionalen Worten Abschied vom 1. FC Köln

Justin von der Hitz holt zum Abschluss den Titel für den 1. FC Köln
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Justin von der Hitz nimmt mit emotionalen Worten Abschied vom 1. FC Köln

Am Sonntag verhalf er der U19 des 1. FC Köln zum Titel, in der kommenden Saison wird der Youngster für den 1. FC Nürnberg auflaufen, will dort sein Profidebüt feiern. Für den FC wird das Eigengewächs also nicht mehr auflaufen und somit gab es auch von dem Youngster warme Worte: Justin von der Hitz nimmt emotional Abschied vom 1. FC Köln.

Der Auftritt am vergangenen Sonntag war noch einmal ein besonders starker, verbunden mit der wiederholten Frage, warum der FC das Talent nicht halten konnte. Doch das Kapitel ist nun beendet, der Youngster wechselt zum 1. FC Nürnberg. Justin von der Hitz nimmt emotional Abschied vom 1. FC Köln

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Das fulminante Ende hatte sich der Youngster dann doch noch einmal für das Finale aufgehoben. Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zeigte Justin von der Hitz einmal mehr, warum viele Köln-Fans so bitter enttäuscht über den Abschied des Rechtsverteidigers sind. Zwei Tore, zwei Assists und dazu ein insgesamt überragendes Spiel standen am Ende unter dem Arbeitsnachweis, nicht zu vergessen den Titelgewinn. Von der Hitz wird sich bekanntlich dem 1. FC Nürnberg anschließen, die Geißböcke verlassen. „5 Jahre FC – was für ein Finale“, schreibt der U17-Weltmeister von 2023 auf Instagram zum Abschied. „Jetzt heißt es Abschied nehmen. Dieser Moment fällt mir alles andere als leicht – weil so viele Erinnerungen dranhängen. Aber ich gehe mit einem Lächeln, mit Dankbarkeit und dem Wissen, dass ich jeden Tag alles gegeben habe.“

„Der FC bleibt immer ein Teil von mir“

Doch offenbar war das nicht allen FC-Verantwortlichen genug. Zumindest habe sich der FC nicht genug um einen Verbleib des Youngsters bemüht, heißt es. „Wenn du alles getan hast, ein Konzept vorgelegt hast und bis an deine finanziellen Grenzen gegangen bist – und der Spieler sich dann trotzdem anders entscheidet, dann ist es nicht dein Fehler. Das kann passieren und das kann man dann auch niemandem vorwerfen. Nach meinen Informationen hat der FC aber nicht alles dafür getan, den Jungen zu überzeugen“, sagte Spielerberater Michael Reschke am Mittwochabend bei einer Talk-Veranstaltung von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ und fügte später noch hinzu: „Die Verantwortung, dass der Junge gewechselt ist, trägt alleine der Sport-Geschäftsführer.“ In dem Fall also Christian Keller.


Wie genau die Gespräche mit von der Hitz verlaufen sind, wissen nur die Beteiligten, unterm Strich spielt der Rechtsverteidiger in der kommenden Saison für den 1. FC Nürnberg und eben nicht für den FC. Doch von der Hitz geht nicht im Bösen. „Mit 13 bin ich zum 1. FC Köln gekommen – voller Träume, voller Neugier, mit einer riesigen Portion Motivation. Jetzt, 5 Jahre später, schaue ich zurück auf eine Zeit, die mich nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch geprägt hat.

Der FC war in den letzten Jahren mein Zuhause – mit all den Höhen und Tiefen, mit harter Arbeit, aber auch unfassbar viel Spaß. Ich hab hier Freunde fürs Leben gefunden, ich durfte mit Top-Trainern arbeiten und mich Tag für Tag weiterentwickeln“, heißt es weiter, gefolgt von einer Danksagung: „Danke an alle, die mich auf diesem Weg begleitet haben – Mitspieler, Trainer, Staff, Fans und einfach alle beim FC. Ihr habt mich wachsen lassen. Ihr habt mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Der FC bleibt für immer ein Teil von mir, denn er ist spürbar anders.“


Casting als Rechtsverteidiger misslingt – der FC braucht eine andere Lösung

Joel Schmied machte als Rechtsverteidiger nicht die beste Figur
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Casting als Rechtsverteidiger misslingt – der FC braucht eine andere Lösung

Gegen den SC Verl setzte Gerhard Struber zunächst auf Joel Schmied als Rechtsverteidiger. Doch der Versuch scheiterte bereits nach einer halben Stunde. Justin von der Hitz und Jan Thielmann scheinen aktuell nicht die erste Wahl des Trainers zu sein beim 1. FC Köln: Wer kommt als Rechtsverteidiger in Frage?

Nach seinen überzeugenden Auftritten soll Jan Thielmann eigentlich wieder weiter in der Offensive spielen, Justin von der Hitz aber bei der U19. Auch Joel Schmied scheint keine Rechtsverteidiger-Alternative zu sein beim 1. FC Köln: Wer kommt als Rechtsverteidiger dann überhaupt in Frage?

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Gerhard Struber hatte eigentlich einen genauen Plan. Der war auch nötig. Denn der langfristige Ausfall von Jusuf Gazibegovic zwingt den FC zur Improvisation. Die Kölner hatten den Bosnier bekanntlich im Winter verpflichtet, um die größte Kaderbaustelle, die des Rechtsverteidigers zu schließen. Der Deal war schon unter Dach und Fach, da gespensterte noch der Begriff des „Registrierungsverbots“ rund ums Geißbockheim. Der FC hatte es eilig. Denn Rasmus Carstensen spielte in den Überlegungen von Gerhard Struber mal so gar keine Rolle und der Versuch, Offensivspieler Jan Thielmann umzufunktionieren, kristallisierte sich dann doch immer mehr als gescheitertes Experiment heraus. Zuletzt überzeugte der U21-Nationalspieler auch wieder in vorderen Sphären.

Eigentlich eine Win-Win-Situation… eigentlich

Das hat auch Struber offenbar für sich ausgemacht. Zwischen den Zeilen war am Mittwoch jedenfalls zu hören, dass der Trainer seinen Schützling jetzt nicht mehr zwingend in der letzten Reihe sähe. Dafür aber hatte Struber ja auch den Plan. Der Coach hatte mit Joel Schmied einen weiteren Testballon aus dem Hut gezaubert. Und, warum auch nicht. Schmied hatte am vergangenen Wochenende 90 Minuten auf der Bank gesessen, weil Struber lieber mit Eric Martel als Abwehrchef fungieren wollte. Hätte Schmied nun gegen Verl auf der ungewohnten Position überzeugt, hätte es durchaus zu einer Win-Win-Situation kommen können. Vielleicht sogar noch mehr. Der FC hätte eine Alternative zum verletzten Gazibegovic, Schmied würde auf die erhoffte Einsatzzeit kommen und Jan Thielmann bräuchte nicht seine Offensivposition wieder an den Nagel hängen.

Doch Schmied hat nicht überzeugt. Die gesamte Hintermannschaft hat gegen den Drittligisten nicht überzeugt. Der Versuch Schmied als Rechstverteidiger einzusetzen, war zumindest am Donnerstag schon nach 30 Minuten gescheitert. Struber stellte die Defensive wieder um, setzte wieder auf die Dreierformation. „Ja, es war einfach nicht in der Art und Weise für uns hilfreich. Man hat einfach gesehen, dass diese Veränderung mehr Unsicherheit bringt wie Sicherheit. Das war dann der Grund, warum ich versucht habe, eine gewisse Stabilität hineinzubringen“, sagte der Kölner Trainer sichtbar angefressen. Zwar war Verl gerade im zweiten Abschnitt nicht mehr so zwingend, möglicherweise aber auch, ob der vielen Wechsel, die den Spielrhythmus durcheinander brachten.

Wer wird zur Option?

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Nach dem Wechsel kam dann auch Justin von der Hitz zu seiner Premiere bei den Kölner Profis und lieferte eine solide Partie ab. Der Youngster soll mittelfristig eine Alternative auf der Außenverteidigerposition werden. Allerdings eben mittelfristig. Struber bescheinigte dem Youngster eine gute Partie, sprach davon, er habe eine „Talentprobe“ abgegeben, doch die Worte von Mittwoch lassen darauf schließen, dass es bei dem Casting vorerst bleibt. Da sagte der Coach, dass er den Rechtsverteidiger noch nicht so schnell bei den Profis sehe. So bleiben dem Coach eigentlich nur zwei Alternativen. Entweder Struber zieht Jan Thielmann doch wieder in die letzte Viererkette zurück oder der Coach hat noch ein anderes Experiment parat. So zum Beispiel Dejan Ljubicic.

Der Österreicher spielte schon einige Male auf der Rechtsverteidigerposition. Unter anderem in der Nationalmannschaft Österreichs. Allerdigns fehlt auch dem 27-Jährigen aktuell die richtig gute Form, um dem FC weiterzuhelfen.