Für einige Leihspieler des 1. FC Köln verlief das Wochenende erfolgreich, für andere gab es Rückschläge. Besonders bitter endete der Spieltag für Jaka Cuber Potocnik, der mit Rot-Weiss Essen zunächst gut ins Spiel fand, dann aber bereits nach rund 25 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Während Jusuf Gazibegovic und Youssoupha Niang erneut in der Startelf standen, kam Patrik Kristal beim FC Thun zunächst nur als Joker zum Einsatz.
Der 1. FC Köln hat für die Saison 2026/27 acht Spieler verliehen. Mehrere von ihnen kamen am vergangenen Wochenende für ihre Leihvereine zum Einsatz. Im Mittelpunkt stand diesmal die Verletzung von Potocnik, um dessen Gesundheitszustand sich Rot-Weiss Essen Sorgen macht.

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Für Jaka Cuber Potocnik begann das Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen Jahn Regensburg vielversprechend. Der Angreifer stand in der Startelf und erlebte mit seiner Mannschaft eine starke Anfangsphase. Bereits nach 15 Minuten ging RWE in Führung. Wenig später folgte jedoch der Rückschlag. Nach einem Abschluss blieb Potocnik am Boden liegen und musste die Partie bereits nach rund 25 Minuten verletzungsbedingt verlassen. Nach dem Spiel äußerte sich Essens Trainer Uwe Koschinat besorgt über den Zustand des Kölner Leihspielers. „Leider Gottes haben wir möglicherweise diesen Sieg wieder sehr teuer bezahlt“, erklärte der Coach. Es sehe danach aus, „als ob der Fuß umgeschlagen ist und er vielleicht eine Problematik am Außenband hat“.
„Das müssen wir jetzt näher untersuchen lassen“
Eine genaue Diagnose stehe allerdings noch aus. „Das müssen wir jetzt näher untersuchen lassen“, so Koschinat. Auch die weiteren Aussagen des Trainers ließen wenig Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr aufkommen. „Wenn ein Spieler mit so starken Schmerzen das Spielfeld verlässt, deutet das im Regelfall darauf hin, dass wir den Spieler auf Zeit verlieren.“ Wie lange Potocnik ausfallen wird, ist bislang unklar. Neben dem anstehenden Pokalspiel gegen RB Leipzig könnte der Angreifer deshalb auch die kommenden Ligapartien verpassen. Für den 21-Jährigen wäre eine längere Pause ein herber Rückschlag.
Viel Spielzeit für Jusuf Gazibegovic und Youssoupha Niang
Jusuf Gazibegovic scheint bei Widzew Lodz zunehmend seinen Platz in der Mannschaft gefunden zu haben. Beim Duell mit Gornik Zabrze stand der Rechtsverteidiger zum dritten Mal in Folge von Beginn an auf dem Platz. Damit setzt sich die positive Entwicklung des Kölner Leihspielers fort, der zuletzt regelmäßig das Vertrauen seines Trainers erhielt. Gazibegovic spielte bis zur 78. Minute. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. An diesem Ergebnis änderte sich bis zum Abpfiff nichts mehr. Auch Youssoupha Niang gehörte erneut zur Startelf des FC St. Pauli. Beim Auswärtsspiel gegen den SV Darmstadt 98 durfte der Angreifer zwar von Beginn an ran, blieb offensiv allerdings weitgehend unauffällig. Nach 67 Minuten war sein Einsatz beendet.
Tore fielen im weiteren Verlauf nicht mehr, sodass sich beide Mannschaften mit einem 0:0 trennten. Für St. Pauli war es damit bereits das fünfte Unentschieden im fünften Auswärtsspiel. Patrik Kristal musste beim FC Thun nach zuletzt zwei Startelfeinsätzen zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Gegen den FC Lugano wurde der Offensivspieler in der 74. Minute beim Stand von 1:2 eingewechselt. Der 18-Jährige konnte die Partie jedoch nicht mehr entscheidend beeinflussen. Am Ende unterlag Thun mit 2:3. Elias Bakatukanda musste beim VfL Osnabrück erneut zuschauen. Beim 3:0-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth stand der Innenverteidiger abermals nicht im Kader. Yannick Mausehund kam beim TSV Havelse ebenfalls nicht zum Einsatz. Beim 3:2-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken saß der Abwehrspieler über die gesamte Spielzeit auf der Bank.
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