Luca Waldschmidt, Jan Thielmann und Joel Schmied mussten im Derby erstmal auf der Bank Platz nehmen
,
Startseite » Chance für die zweite Reihe? René Wagner kündigt beim 1. FC Köln Veränderungen an

Chance für die zweite Reihe? René Wagner kündigt beim 1. FC Köln Veränderungen an

René Wagner setzte beim 1. FC Köln zuletzt auf eine weitgehend feste Startelf. Im Pokal gegen Union Berlin könnte sich das ändern. Der Trainer kündigt personelle Wechsel an – und eröffnet damit Spielern eine Chance, die bislang kaum zum Zug gekommen sind.

Für einige Spieler des 1. FC Köln könnte das Pokalspiel gegen Union Berlin zur Gelegenheit werden, sich wieder in den Vordergrund zu spielen. René Wagner hat angekündigt, seiner Mannschaft zumindest punktuell ein anderes Gesicht geben zu wollen. Damit rücken auch jene Profis in den Fokus, die zuletzt nur selten oder gar nicht mehr zum Einsatz kamen. Eine große Rotation plant der Trainer allerdings nicht.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Dass René Wagner mit wenig Kredit in die neue Saison gestartet ist, ist nichts neues. Gerade in den Sozialen Medien hält sich seit einigen Wochen die Kritik am Trainer. Doch die Unmutsbekundungen der Kölner Fans waren am Samstagnachmittag auch im Stadion deutlich zu hören. Der FC hatte nicht die Leistung abgerufen, die sich die Fans vorgestellt hatten. Vor der Saison war eine Sorge, dass René Wagner als ehemaliger Assistent von Lukas Kwasniok in dessen Fußstapfen treten würde. Doch das kann man gleich auf mehreren Ebenen nicht behaupten. Besonders deutlich wird das an der Zusammenstellung der ersten Elf. Wie von come-on-fc.com berichtet hielt Kwasniok an der Rotation fest, während Wagner das Prinzip verfolgt, der aus seiner Sicher besten elf zu vertrauen. Dass der aktuelle Coach kein großer Freund vom kompletten Wechselspiel der Startelf ist, zeigte er in den vergangenen Wochen.

René Wagner kündigt Wechsel gegen Union Berlin an

Im Spiel gegen die Eintracht gab es beispielsweise zwei Wechsel, davon der von Tom Krauß für den verletzten Ellyes Skhiri. Gegen Schalke rotierte der Coach den zweiten Spielertausch wieder zurück. Mikey Moore startete für Joel Schmied, der aus der Fünferkette wieder verschwand – Wagner ließ wieder die Viererkette ran. Für das Pokalspiel gegen Union Berlin gibt es nun aber eine andere Marschroute. „Ich glaube, dass wir schon versuchen müssen, ein paar frische Beine auf das Feld zu bekommen“, sagte Wagner. „Ich glaube, dass wir jetzt nicht die ganz große Rotationsmaschine anschmeißen müssen, wir müssen aber schon gucken, dass wir die richtigen Spieler mal aufs Parkett bekommen.“ Der Trainer wolle auch einigen Spielern mal eine gewisse Pause gönnen. Heißt, einige Stammspieler werden wohl auf der Bank Platz nehmen, andere bekommen die Chance, die sie zuletzt vermisst haben.

Doch wer ist am Ende wirklich eine Alternative? Schließlich fallen gleich mehrere Spieler verletzt aus. Auf der Liste der fitten Spieler mit der wenigsten Einsatzzeit stehen Reigan Heskey und Luca Waldschmidt mit einer guten halben Stunde in insgesamt acht Spielen weit oben. Vor allem Zweiterer könnte eine Option für die Startelf sein. Dass Heskey für Said El Mala aufläuft, wäre eine Option – angesichts der finanziellen Bedeutung des Pokals aber wohl eher eine unwahrscheinliche. In der Innenverteidiger wäre Joel Schmied eine Option, der gegen Frankfurt bereits begann. Da Luka Lochoshvili zuletzt mit muskulären Schwierigkeiten im Spiel kämpfte und auch sportlich nicht immer überzeugte, hat der Schweizer wohl gute Karten. Der Innenverteidiger wurde am Samstag gemeinsam mit Jan Thielmann erst in der Nachspielzeit eingewechselt.

1. FC Köln: Waldschmidt, Schmied und Thielmann als Startelf-Kandidaten?

Das war für das Kölner Eigengewächs immerhin eine positive Entwicklung. Denn Thielmann spielte in den fünf jüngsten Begegnungen drei Mal keine Minute. Tatsächlich konnte Wagner mit der Offensivreihe zuletzt nicht zufrieden sein. Ob Waldschmidt oder Thielmann aber die Heilsbringer sind, ist nach den bisherigen Leistungen fraglich. Und vielleicht feiert Malek El Mala am Wochenende sein Debüt. Klar ist aber auch, dass der FC nicht eine ganz andere Mannschaft auf das Feld schicken wird. Denn für die Kölner geht es gegen die Eisernen auch um wichtige Einnahmen. Beim Erreichen des Achtelfinales winken den Kölnern etwas mehr als 900.000 Euro. Bislang wurden mehr als 600.000 durch den Pokal eingenommen.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Schreibe einen Kommentar