„Neuer“ Co-Trainer beim 1. FC Köln: Evangelos Sbonias ergänzt Trainerteam der Profis

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
,
Startseite » Archive für Clara Ley

„Neuer“ Co-Trainer beim 1. FC Köln: Evangelos Sbonias ergänzt Trainerteam der Profis

Es gibt eine weitere wichtige Personalie beim 1. FC Köln: Der bisherige U21-Coach Evangelos Sbonias steigt zum Co-Trainer der Profis auf. Der 43-Jährige ergänzt das Team um Kölns Cheftrainer René Wagner. Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreuen die U21 interimsweise.

Eine weitere wichtige Personalie ist im Trainerstab der Geißböcke geklärt. Evangelos Sbonias übernimmt den Posten eines Co-Trainers bei den Profis. Der 43-Jährige war bislang Cheftrainer der Kölner U21.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Nun folgte die Beförderung zur Unterstützung von René Wagner. „Laki hat in den vergangenen Jahren in der U21 einen hervorragenden Job gemacht, das Team in der Regionalliga West stabilisiert und stetig weiterentwickelt. Er war mit seinem Trainerteam maßgeblich daran beteiligt, dass gleich mehrere unserer Talente den Sprung aus der Akademie zu den Profis geschafft haben“, sagt Lukas Berg, der technische Direktor der Kölner. „Sein Schritt in den Trainerstab der Profis zeigt, wie eng die Verzahnung zwischen unserem Nachwuchs- und Profibereich ist, auch im Trainerteam. Wir freuen uns sehr, dass Laki nun das Trainerteam um René Wagner verstärkt und dazu beitragen kann, dass wir unsere Ziele erreichen.“ Tatsächlich hat Sbonias bei der Weiterentwicklung zahlreicher Talente mitgeholfen. In der vergangenen Spielzeit schafften unter anderem Fynn Schenten, Youssoupha Niang und Cenny Neumann den Sprung zu den Profis. Auch in den vergangenen Spielzeiten hatte die U21 immer wieder junge Spieler wie Damion Downs hervorgebracht.

„Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen“

Nun also der nächste Schritt für den Trainer. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und stolz darauf, dass ich die Verantwortlichen mit meiner Arbeit in der Akademie überzeugen konnte“, sagt Evangelos Sbonias. „Umso mehr freue ich mich, an der Seite von René und des gesamten Trainerteams loszulegen und mit der Mannschaft in die Vorbereitung zu starten.“ Die FC-U21 führte Sbonias in der abgelaufenen Spielzeit mit 45 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz. Insgesamt stand Sbonias 100 Mal als Trainer des Kölner Nachwuchses auf dem Platz. Seit 2023 ist er für die U21 der Geißböcke verantwortlich.

Zuvor hatten die Kölner schon die Rückkehr von Kevin McKenna bekannt gegeben. Auch der Kanadier unterstützt René Wagner, seinen alten Bekannten, mit dem der Coach schon bei Union Berlin und in Hamburg zusammengearbeitet hat. Wie es mit den bisherigen Co-Trainern um Lukas Sinkiewicz und Armin Reutershahn weitergeht, hat der FC noch nicht offiziell bekannt gegeben. Die bisherigen Co-Trainer Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreuen vorerst die U21 in der Regionalliga West interimsweise. Die Mannschaft startet heute in die Vorbereitung auf die neue Saison. Nun allerdings nicht mehr mit Sbonias.


Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“

Kevin McKenna kehrt zum 1. FC Köln zurück
,
Startseite » Archive für Clara Ley

Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“

Mit Kevin McKenna kehrt ein alter Bekannter ans Geißbockheim zurück. Nicht nur die Begebenheiten kennt der Ex-Spieler der Kölner. Auch sein neuer Cheftrainer ist dem Kanadier bestens bekannt. Das sagt Kevin McKenna über René Wagner.

Es ist eine Rückkehr mit einer Vorgeschichte: Wenn Kevin McKenna ab Juli wieder als Co-Trainer am Geißbockheim anfängt, trifft er dort auf einen alten Bekannten – den aber eben in einer neuen Rolle. René Wagner ist bekanntlich inzwischen Cheftrainer der Kölner, bislang haben beide gemeinsam als Co gearbeitet. Im Interview mit fc.de spricht McKenna über die Zusammenarbeit mit dem neuen Coach der Kölner – und warum ihm die Entscheidung zur Rückkehr trotzdem nicht leichtgefallen ist.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die Verbindung zwischen den beiden Trainern ist eine enge. Denn was nach einer kniffligen neuen Hierarchie klingt, beschreibt McKenna im Gespräch mit fc.de dann doch sehr sachlich – weil die Basis zwischen beiden längst eine andere ist als die einer reinen Arbeitsbeziehung. „Wir sind verschiedene Typen, aber fast wie zwei Brüder, die einfach gut miteinander klarkommen. Wir können uns ehrlich sagen, wenn etwas gut, aber auch wenn etwas nicht gut ist“, sagt McKenna. Wie früh sich Wagners Entwicklung abgezeichnet hat, wird im Rückblick deutlich. Drei Wochen gemeinsamer Arbeit reichten McKenna damals, um zu wissen, dass aus seinem Kollegen einmal mehr werden würde als ein Co-Trainer. Was ihn überzeugte, war keine einzelne Szene, sondern eine Grundhaltung: Führungsstärke und gute Ideen, die sich nach McKennas Beobachtung nicht erst entwickeln lassen, sondern von Anfang an da sind oder eben nicht.

„Dafür werde ich ihm immer dankbar sein“

Vor allem unter Druck agiere der neue Coach in Ruhe. Und das sei kein Widerspruch zur Emotionalität. Wagner könne emotional sein, verfüge aber gleichzeitig über eine innere Struktur, die unabhängig davon funktioniere. Zudem empfinde der Kanadier seinen Weggefährten so, dass dieser nie mit dem Erreichten zufrieden sei. Dass die Rückkehr zum FC durch diese Nähe zu Wagner naheliegt, hat die Entscheidung trotzdem nicht leicht gemacht. Und das liegt dann wohl auch an dem gemeinsamen Ex-Chef. Steffen Baumgart hatte die beiden Co-Trainer nach Hamburg und zu Union Berlin geholt. „Dafür werde ich ihm immer dankbar sein und werde das nie vergessen“, sagt McKenna. Entsprechend unangenehm war für ihn der Moment, in dem er seinem ehemaligen Chef von der Rückkehr nach Köln erzählen musste: „Das war ein schweres Telefonat, als ich ihm gesagt habe, dass ich wieder nach Köln gehe. Aber er hatte absolutes Verständnis und auch dafür bin ich ihm dankbar.“ Eine Loyalität, die alte Weggefährten an dem Ex-Spieler der Kölner schätzen.

Wie das Zusammenspiel zwischen ihm und Wagner in neuer Position funktionieren wird, kommentierte der Co-Trainer nicht. McKenna wirkt nicht wie jemand, der sich vor der veränderten Rollenverteilung sorgt, sondern wie jemand, der sich auf eine vertraute Konstellation freut, nur mit neuen Vorzeichen. Und so ganz so neu sind diese am Ende dann auch nicht Ich habe jedes Spiel verfolgt und war sehr glücklich, dass sie in der Liga geblieben sind“, sagt McKenna. „Ich habe so viele Jahre im Verein verbracht, er wird immer einen ganz großen Teil in meinem Herzen haben. Ich sage: Ich komme aus Kanada, aber Köln ist mein Zuhause.“