Zweites Testspiel, zweiter Zweitligist, zweiter Sieg – FC-Frauen gewinnen auch gegen Andernach

Laura Vogt beim Schuss
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Zweites Testspiel, zweiter Zweitligist, zweiter Sieg – FC-Frauen gewinnen auch gegen Andernach

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gewonnen. Die Frauen des 1. FC Köln bezwingen Andernach 5:1 und feiern damit den zweiten hohen Erfolg gegen einen Zweitligisten. Am Wochenende geht es dann ins Trainingslager.

Auch der zweite Härtetest dieses Sommers ist für und von den Fußballerinnen des FC bestanden. Mit einem 5:1-Erfolg setzte sich die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson am Montagabend gegen den Zweitligisten SG 99 Andernach durch.


Dabei schraubte vor allem Pauline Bremer ihr Testspieltor-Konto in die Höhe. Die Angreiferin hate bereits im ersten Test, beim 4:1-Erfolg über den VfL Bochum getroffen, nun war Bremer gleich doppelt erfolgreich. Dabei hätte die 30-Jährige schon früher treffen können, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Kölnerinnen schon führen müssen. Anna-Lena Stolze und Laura Donhauser vergaben erste Möglichkeiten. Die Führung erzielte schließlich Elise Stenevik, nachdem Bremer noch knapp an der gegnerischen Keeperin nach einer Ecke gescheitert war. Es folgte der erste Auftritt von Bremer. Die Stürmerin wurde mustergültig in die Tiefe geschickt. Bremer ging an der Torhüterin locker vorbei und traf zum 2:0.

Auch Fußballerinnen brechen ins Trainingslager auf

Köln blieb erwartungsgemäß das Spiel bestimmende Team – und belohnte sich weiter. Dieses Mal war Dóra Zeller durch, die ungarische Nationalspielerin legte zurück und Laura Vogt brachte die Kugel erneut zu Bremer, die auf 3:0 stellte. Zoe Hasenauer, die ebenfalls schon gegen Bochum getroffen hatte, schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe.  Ina Keller verkürzte zwar für die Gastgeberinnen, doch Vanessa Leimenstoll stellte den alten Abstand wieder her. Die Kölnerinnen gaben sich auch in der Schlussphase keine Blöße mehr, es bleib beim hochverdienten 5:1-Erfolg. Ähnlich wie bei den Profis steht nun auch für die Frauen das Trainingslager an. Das Team von Britta Carlson reist am kommenden Samstag Richtung Lautenbach, in der Nähe von Offenbach, ab. Bis zum folgenden Freitag ist die Vorbereitungsphase anberaumt. Dann kommt es noch zu einem weiteren Testspiel. Der Gegner in Oberkirch ist das Schweizer Team GC Zürich.

Für den 8. und 15. August sind noch die Vorbereitungsspiele gegen Twente Enschede und OH Leuven geplant, bevor es dann eine Woche später in der Liga bei Eintracht Frankfurt mit den Pflichtspielen losgeht.

Schafft es Malek El Mala ins Trainingslager nach Kitzbühel?

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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Schafft es Malek El Mala ins Trainingslager nach Kitzbühel?

Am Samstag gab er sein Comeback bei den Profis im Testspiel gegen Rheinsüd. Ob er sich aber auch in den kommenden Wochen beweisen darf, wird sich noch zeigen beim 1. FC Köln: Schafft es Malek El Mala in dieser Spielzeit bei den Profis?

Auch aufgrund seiner Verletzungen hatte Malek El Mala im Gegensatz zu seinem Bruder einige Anlaufschwierigkeiten. Das könnte sich in dieser Saison ändern. Der 21-Jährige ist eigentlich für den Kader der U21 vorgesehen. Doch der Angreifer will sich für mehr beweisen.

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FC-Trainer René Wagner hatte es bereits vor dem Duell gegen Rheinsüd angekündigt. In der Partie gegen den Bezirksligisten würde es nicht um Qualität gehen, sondern um Haltung, so der Tenor des Coachs. Dementsprechend war auch bereits vor dem Spiel klar, dass die sportlichen Erkenntnisse überschaubare sein würden. Zumal die Vorbereitung zu diesem Zeitpunkt noch keine Woche alt war. Und dennoch hat Wagner natürlich auch einen Blick auf seine Schützlinge gerichtet, wie denn eine zukünftige Mannschaft funktionieren könne. Inwiefern der Nachwuchs dabei in den Fokus der Verantwortlichen gerät, ist offen. Einerseits bekommen einige Spieler der U21 gerade die Chance, erste Duftmarkten zu setzen. Auf der anderen Seite macht Wagner aber auch kein Hehl daraus, dass es aktuell durchaus darum geht, den Kader aufzufüllen. Immerhin gibt es einige Lücken, die noch geschlossen werden sollen.

Zwischenzeitlicher Treffer zum 4:0

Und das möglicherweise noch vor dem Trainingslager. So stellt sich durchaus die Frage, wer es denn noch nach Kitzbühel schaffen wird. Malek El Mala lief am Samstag bei den Profis auf. Der ältere der El-Mala-Brüder hatte ein kompliziertes Jahr in der Regionalliga – geprägt von Verletzungen. Die Situation scheint komplex. Zwar betonen die Verantwortlichen immer wieder, welches Talent und welche Qualität in dem Spieler stecken, so wirklich beweisen konnte oder durfte es der Offensivspieler aber noch nicht. Für einige internationale Clubs scheint die Qualität jedenfalls noch nicht groß genug, dass sie das Brüderpaar gemeinsam verpflichten würden. Durch die Verletzung von Julian Pauli schaffte es der 21-Jährige nun aber ins Training der Profis und eben zum Testspiel gegen Rheinsüd. Dort traf der gebürtige Krefelder nach einem feinen Doppelpass und dann mit einer schicken Einzelleistung zum zwischenzeitlichen 4:0. Malek El Mala setzte damit eine Duftmarke, war auch sonst in der zweiten Halbzeit einer der auffälligen Spieler.

René Wagner wollte nach dem Spiel keine Prognose abgeben, ob es El Mala somit auch mit ins Trainingslager schafft. Das wird wohl sehr stark damit zusammenhängen, ob und wenn ja wie oft die Kölner auf dem Transfermarkt bis zur Abreise nach Kitzbühel am Freitag noch zuschlagen werden. Denn mit jedem verpflichteten Spieler wird ein weiterer Kaderplatz besetzt sein. Zum gemeinsamen Auftritt der El Malas kam es indes nicht. Said spielte die erste Halbzeit, Malek die zweite. Am Montag war auch nur der jüngere der beiden Brüder auf dem Trainingsplatz. Die Spieler der U21 erhielten aufgrund der Trainingssteuerung einen weiteren freien Tag. Malek El Mala hatte zumindest am Montag also keine Chance, einen weiteren guten Eindruck zu hinterlassen – das könnte sich aber bereits am Dienstag wieder ändern. Und die Saison hat gerade erst begonnen…


Verletzungspech: Sorge um Rav van den Berg

Rav van den Berg beim Auftakttraining mit Julian Pauli
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Verletzungspech: Sorge um Rav van den Berg

Verletzungssorgen am dritten Trainingstag der Vorbereitung des 1. FC Köln: Rav van den Berg muss die Einheit am Mittwoch verletzt abbrechen. Eine Untersuchung steht noch aus. Doch damit wächst die Sorge, dass sich das Verletzungspech in die neue Spielzeit transportiert.

Geht es in der neuen Saison mit dem Verletzungspech in der Innenverteidigung weiter? Am Mittwoch musste Rav van den Berg die Einheit verletzt abbrechen. Der Abwehrspieler wurde sogar mit dem Golf-Cart vom Platz gebracht werden.

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Teilweise fielen gleich mehrere Innenverteidiger gleichzeitig aus, Ex-Trainer Lukas Kwasniok musste in dieser Phase immer wieder improvisieren. Gleich mehrfach halfen positionsfremde Spieler in der Innenverteidigung aus. Der FC und die Verletzungssorgen in der zentralen Abwehrreihe waren in der vergangenen Spielzeit ein Kapitel für sich. Nun gibt es die erste Hiobsbotschaft der neuen Spielzeit. Rav van den Berg musste die Einheit am Mittwoch verletzt abbrechen. Bei einem Blockversuch verletzte sich der Spieler, musste anschließend behandelt werden. Nach der kurzen Unterbrechung wurde der Niederländer mit einem Golf-Kart abtransportiert. Möglicherweise wird im Verlaufe des Tages noch eine MRT-Untersuchung gemacht. Schon am Dienstag hatte es einen kleinen Schockmoment gegeben, als Said El Mala nach einem Zweikampf behandelt werden musste. Der Kölner Youngster machte das Training aber zu Ende und stand auch am Mittwoch wieder auf dem Platz. Das wird bei van den Berg wohl eher schwierig werden.

Weitere Untersuchungen stehen an

Der Niederländer war auch in der vergangenen Spielzeit einer der Pechvögel. Kurz nach seiner Verpflichtung hatte sich der Abwehrspieler im Duell gegen den VfL Wolfsburg bei einem Zweikampf die Schulter verletzt und musste operiert werden. So wirklich in Schwung wollte er anschließend nicht mehr kommen. In den letzten Wochen der Saison kam van den Berg gar nicht mehr zum Einsatz. Nun wollte der Innenverteidiger die Vorbereitung nutzen, um sich eine bessere Position zu erarbeiten. Ob und wenn ja wie lange van den Berg ausfällt, werden die weiteren Untersuchungen zeigen. Ein Ausfall käme zur Unzeit. Denn der Konkurrenzkampf wird es beim FC in sich haben. Mit Luka Lochoshvili, dem fest verpflichteten Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied und Leihrückkehrer Julian Pauli stehen gleich vier weitere Innenverteidiger beim Effzeh in den Startlöchern, die sich alle gute Chancen auf Einsatzzeit ausrechnen. Mit Timo Hübers kommt voraussichtlich im Winter ein weiterer Innenverteidiger dazu.


Der 1. FC Köln und Adidas — die Erfolgsgeschichte soll fortgeschrieben werden

Luca Waldschmidt und Marina Hegering präsentieren Trikot
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Der 1. FC Köln und Adidas — die Erfolgsgeschichte soll fortgeschrieben werden

Hummel war gestern — ab sofort trägt der 1. FC Köln wieder Drei Streifen. Adidas kehrt zurück, und mit dem neuen Ausstatter kommen nicht nur ein neues Heim- und Auswärtstrikot, sondern auch Pläne, die Vereinsgeschichte aufleben lassen: Nadelstreifen, Weinrot und Erinnerungen an 1978. Das ist das Heim-Trikot des 1. FC Köln 2026/27

Es hatte sich lange angekündigt, nun ist es offiziell und wurde am Mittwoch auch vorgestellt. Das neue Trikot der Geißböcke.

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Über die FC-Social-Media-Kanäle lief bereits ein emotionales Video, da war das neue Trikot im Fanshop noch nicht zu erstehen. Der öffnete erst ein wenig später – in Köln Weiden mit prominenter Unterstützung. Luca Waldschmidt und Marina Hegering gaben sich die Ehre, schrieben Autogramme und stellten gleichzeitig das neue Jersey für die kommende Saison vor. Das in weiß gehaltene Trikot ist das erste wieder von Adidas, war im Aussehen aber keine große Überraschung mehr. „Inside Müngersdorf“ versorgt die Fan-Community immer wieder mit Trikot-Leaks. Nun aber wurde das Trikot auch offiziell vom Verein präsentiert und ist ab sofort verfügbar.

„Wir freuen uns sehr, ab sofort mit adidas wieder einen der weltweit führenden Sportartikelhersteller als Partner an unserer Seite zu haben, wie es in der Vergangenheit zur erfolgreichsten Zeit unseres Clubs schon einmal der Fall war“, sagte Philipp Liesenfeld, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb beim 1. FC Köln. „adidas bringt dabei eine klare Perspektive auf die Verbindung von Fußball, Sport und Kultur mit. Gemeinsam wollen wir den FC weit über den Spieltag hinaus erlebbar machen, um die FC-Familie und neue Zielgruppen zu begeistern.“ 

Für 2027 besonderes Trikot geplant

Adidas war bereits in der Vergangenheit Ausrüster, zuletzt von 2005 bis 2008. Die Partnerschaft mit Hummel ist dagegen Geschichte — der dänische Ausstatter hatte den Geißböcken eigentlich noch bis 2027 unter Vertrag gestanden, das Verhältnis wurde jedoch vorzeitig beendet. Im Fanshop waren nun keine Artikel des alten Ausrüsters mehr zu erstehen. Das weiße Shirt kommt mit breiteren Streifen auf den Schultern, einem modernen roten Adidas-Emblem auf der Brust und einem V-Ausschnitt mit rotem Hintergrund. Das Auswärtstrikot hingegen setzt auf klassisches Rot — mit dem traditionellen Adidas-Logo, einem runden Halsausschnitt und dem FC-Wappen im klassischen Stil. Die Zusammenarbeit geht über das Standard-Programm hinaus. Für 2027 plant Adidas gemeinsam mit dem 1. FC Köln eine Neuauflage des ikonischen weißen Trikots mit roten Nadelstreifen — eine Hommage an den Pokalerfolg von 1983. Darüber hinaus soll eine weinrote Sonderedition erscheinen, die an den Kölner Musiker Willi Ostermann erinnert. Der Farbton orientiert sich an den Uniformen der Willi-Ostermann-Gesellschaft.

Sämtliche Mannschaften der Kölner werden künftig von Adidas ausgestattet.  „Es gibt nur wenige Vereine, die ihre Stadt so prägen wie der 1. FC Köln. Der FC ist fest im Alltag der Menschen verankert und bringt Fans über Generationen hinweg zusammen. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Partnerschaft nun offiziell beginnt. Mit dem neuen Heimtrikot feiern wir diesen Moment und blicken mit großer Vorfreude auf alles, was vor uns liegt“, sagt Marina Mogus, Geschäftsführerin für Zentraleuropa bei adidas. 


Jaka Cuber Potocnik verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln – und wird wieder verliehen

Jaka Potocnik soll für RWE noch zum Faktor werden
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Jaka Cuber Potocnik verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln – und wird wieder verliehen

Der 1. FC Köln hat die Zukunft des 21-Jährigen langfristig gesichert. Jaka Cuber Potocnik verlängert beim 1. FC Köln. Der Stürmers unterschreibt einen neuen Vertrag bei den Geißböcken und kehrt gleichzeitig für eine weitere Saison zu Rot-Weiss Essen zurück, wo er bereits in der vergangenen Spielzeit auf Leihbasis aktiv war.

Die langfristige ist Zukunft gesichert, die nächste Station bekannt: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Jaka Cuber Potocnik und leiht den Stürmer erneut an Rot-Weiss Essen aus. Für den 21-Jährigen ist es die Chance, dort anzuknüpfen, wo er aufgehört hat und als Stammspieler in einem Team mit Ambitionen zu wachsen.

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In Essen war Potocnik zuletzt immer mehr zum Faktor geworden. In den entscheidenden Relegationsspielen gegen die SpVgg Greuther Fürth, stand er in der Startelf. RWE scheiterte allerdings am Aufstieg in die zweite Bundesliga. Dennoch ein Zeichen, das Technischer Direktor Lukas Berg bewusst hervorhebt: „Gerade gegen Ende der letzten Spielzeit hat Jaka dort eine stabile Entwicklung genommen und stand als Leihspieler in den entscheidenden Relegationsspielen in der Startaufstellung. Das zeigt wiederum den Stellenwert, den sich Jaka in Essen erarbeitet hat“, so Berg.

Ein langer Weg mit Hindernissen

Potocnik kam im Januar 2022 als Teenager aus Slowenien in die U19 des 1. FC Köln. Der Beginn seiner Kölner Zeit verlief alles andere als reibungslos: Eine Sperre durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS legte ihn bekanntlich für vier Monate lahm. Trotzdem arbeitete er sich durch die Nachwuchsabteilung und kommt auf 35 Einsätze für die U19 mit 23 Toren. Zudem stehen weitere 35 Pflichtspiele für die U21 mit 15 Treffern zu Buche. Im September 2024 folgte das Profidebüt im Heimspiel gegen den Karlsruher SC.

Dass der 1. FC Köln nun langfristig verlängert, ist kein Automatismus, sondern eine klare Positionierung. Berg macht das deutlich: „Diese Verlängerung zeigt gegenseitiges Vertrauen und die Überzeugung in Jakas Fähigkeiten. Das kommende Jahr wird ein wichtiges für seinen nächsten Entwicklungsschritt.“

Essen als bewusste Wahl

Die erneute Leihe zu RWE ist dabei keine Verlegenheitslösung, sondern eine gemeinsame Entscheidung. Potocnik kennt das Umfeld, hat sich dort Respekt erarbeitet und soll bei einem ambitionierten Drittligisten weiter reifen. „Ich kenne das Umfeld in Essen schon sehr gut und bin hochmotiviert, mit dem Team die gute letzte Saison zu bestätigen“, sagt der sechsfache slowenische U21-Nationalspieler. Die Botschaft an den 1. FC Köln formuliert er dabei fast schon automatisch: „Der 1. FC Köln hat mich seit meinem Wechsel auch in schwierigen Zeiten immer maximal unterstützt. Das möchte ich zurückzahlen.“


Schulterschluss für Satellitenplätze im Grüngürtel – Der 1. FC Köln bekommt Unterstützung von Ballfieber Colonia

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Schulterschluss für Satellitenplätze im Grüngürtel – Der 1. FC Köln bekommt Unterstützung von Ballfieber Colonia

Wenige Tage vor der entscheidenden Ratssitzung am 2. Juli hat der 1. FC Köln ein politisches Signal gesetzt. FC-Präsident Jörn Stobbe unterzeichnete am 24. Juni gemeinsam mit Vera Krauß von Ballfieber Colonia e.V. und Oliver Seeck, dem Vorsitzenden des Sportausschusses der Stadt Köln, eine gemeinsame Erklärung — initiiert von Ballfieber Colonia, getragen von allen drei Seiten. 1. FC Köln und Ballfieber Colonia: Gemeinsame Erklärung für Plätze.

Im Ringen um weitere Trainingsmöglichkeiten für die Mannschaften des Vereins ist der 1. FC Köln einen kleinen Schritt nach vorne gegangen.

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Kampfbahn am Fort Deckstein: Seit 2021 kostenlos vom FC bereitgestellt

Ballfieber Colonia ist ein Kölner Breitensportverein, der seit Jahren Kinder und Jugendliche in Bewegung bringt. Seit 2021 stellt der 1. FC Köln dem Verein die sogenannte „Kampfbahn“ am Fort Deckstein unentgeltlich zur Verfügung — 122 Kinder finden dort eine sportliche Heimat. Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat nun beantragt, diese Satellitenfläche zu ertüchtigen. Ballfieber Colonia begrüßt das ausdrücklich. In der gemeinsamen Erklärung heißt es, man befinde sich „in konstruktiven Gesprächen“ darüber, ob dem Verein ein Teil der Kampfbahn als Naturrasen erhalten werden könne. Geprüft werde zudem eine mögliche Beteiligung des FC an einem Funktionsgebäude. Beide Seiten betonen: „Hier wird nichts gegeneinander ausgespielt — im Gegenteil: Hier entsteht ein fast musterhafter Schulterschluss zwischen Breitensport und Profifußball.“

Für den FC geht es um weit mehr als die „Kampfbahn“

Der Kontext ist größer. Der FC benötigt im Zuge des geplanten Neubaus seines Nachwuchsleistungszentrums am Geißbockheim mindestens drei zusätzliche Satellitenplätze — weil durch den NLZ-Bau zunächst ein eigener Platz wegfällt. Die Flächen müssen nah am Geißbockheim liegen. Wenige hundert Meter Anfahrt machen bereits den entscheidenden Unterschied, wenn rund 30 Minibusse täglich Kinder aus dem gesamten Rheinland zum Training transportieren. Stobbe hatte die Dringlichkeit zuletzt klar formuliert: „Die Uhr tickt, wir platzen aus allen Nähten. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die nötigen Plätze bekommen. Der Wille, den FC zu unterstützen, ist da — und wir werden alle damit überraschen, dass wir es hinkriegen.“

Ratssitzung am 2. Juli: Mehrheiten noch offen

Am 2. Juli soll das Thema auf die Tagesordnung der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause kommen. Die Unterstützung von Oberbürgermeister Torsten Burmester und der SPD-Fraktion gilt als gesichert — ob darüber hinaus Mehrheiten zustande kommen, ist noch offen. Die gemeinsame Erklärung vom Fort Deckstein ist in diesem Zusammenhang auch ein politisches Dokument. Sie zeigt, dass die Satellitenflächen-Frage nicht als Nullsummenspiel zwischen FC-Interessen und Breitensport verstanden werden muss. Auch DJK Südwest und der SC 06 Blau-Weiß Köln nutzen laut der Erklärung Flächen am Fort Deckstein — ausdrücklich heißt es, deren Bedürfnisse sollten „in einer Gesamtlösung mitbedacht werden“.

Der 1. FC Köln und der Vorsitzende des Sportausschusses sichern Ballfieber Colonia ihre Unterstützung zu, „eine tragfähige Lösung für den Kinder- und Jugendfußball zu finden.“ Bis zum 2. Juli bleibt nicht mehr viel Zeit.


Nach zwei Leihen: Der 1. FC Köln will Ouro-Tagba verkaufen – es gibt einen Markt

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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Nach zwei Leihen: Der 1. FC Köln will Ouro-Tagba verkaufen – es gibt einen Markt

Schon vor einer guten Woche hatte sich der Abschied angedeutet, nun hat ihn Lukas Berg im Grunde bestätigt. Mansour Ouro-Tagba soll den 1. FC Köln wohl verlassen. Der Stürmer hat den Durchbruch bei seinen Leihen nicht wie erhofft geschafft.

Der Sommer 2024 war ein komplizierter für die Geißböcke. Die Transfersperre lag über dem Geißbockheim. Der damalige Sportchef Christian Keller verpflichtete dennoch Spieler, die umgehend verliehen wurden. Eins dieser Talente könnte die Kölner nun endgültig verlassen.

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Mit großem Aufgebot ist die U21 des 1. FC Köln am Dienstag in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Nicht mit dabei war Mansour Ouro-Tagba. Der Stürmer bhatte zuletzt bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart auf Leihbasis gespielt. Und dort auch einen guten Eindruck hinterlassen. Doch die Schwaben wollten die Kaufoption wie vor einer Woche berichtet nicht ziehen. Möglicherweise auch, weil eine erstaunlich hohe Ablöse bei der Kaufoption kolportiert wurde. Angeblich sollten zwei Millionen Euro überwiesen werden. Nun kehrt der Spieler zwar zurück, wird aber bei den Kölnern keine Rolle spielen. Zwei Leihen, aber der fehlende Durchbruch, lautet die Bilanz – es folgt der Verkauf. „Mit Mansour ist ganz klar die Absprache, dass wir uns verändern wollen. Es laufen schon seit langer Zeit die Gespräche“, sagte Lukas Berg, technischer Direktor der Kölner am Dienstag.

Zuerst Regensburg, dann Stuttgart — jetzt der nächste Schritt

Ouro-Tagba gehörte im Sommer 2024 zu jenen Talenten, die der FC aufgrund der Transfersperre zwar verpflichtet, aber umgehend ausgeliehen hatte. Die Leihe von Ouro-Tagba nach Regensburg endete mit einem Abbruch. Der Spieler kam fortan für die Kölner U21 zum Einsatz. Schließlich folgte die zweite Leihe zum VfB. Dort erzielte der Stürmer immerhin neun Tore. „Er hat eine gute Leihstation in Stuttgart hingelegt, wo er sich für Höheres empfehlen konnte.“ Und mit „Höherem“ meint Berg offenbar nicht eine Rückkehr ins Kölner Umfeld — sondern einen Transfer. Wie unter anderem Sky berichtet haben mit Rapid Wien und KAA Gent zwei ausländische Interessenten Kontakt aufgenommen. Beide Clubs spielen in der Qualifikation zur UEFA Conference League — könnten Ouro-Tagba also nicht nur Erstliga-Fußball, sondern auch internationales Geschäft bieten.

Beim FC selbst gibt es für den Stürmer kein realistisches Szenario mehr: Für die Bundesliga kommt er nach aktuellem Stand zu früh, zur U21 zurückzukehren wäre ein Rückschritt. Am Trainingsauftakt der Zweitvertretung nahm er deswegen gar nicht erst teil. Ein Verkauf würde dem FC eine Ablöse im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich einbringen — bei einem Vertrag bis 2028 und einem aktuellen Marktwert von 600.000 Euro ein vertretbares Erlös-Szenario. Berg macht aber auch deutlich, dass der FC nicht unter Zeitdruck steht. Sollte sich bis zum Start der Bundesliga-Vorbereitung kein Abnehmer finden, ist eine Überganglösung im Gespräch: „Wenn wir bis dahin noch keine einvernehmliche Lösung gefunden haben, werden wir uns darüber unterhalten, ob er da in den Trainingsbetrieb einsteigt.“ Einen Markt scheint der Spieler jedenfalls zu haben.


„Neuer“ Co-Trainer beim 1. FC Köln: Evangelos Sbonias ergänzt Trainerteam der Profis

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Neuer“ Co-Trainer beim 1. FC Köln: Evangelos Sbonias ergänzt Trainerteam der Profis

Es gibt eine weitere wichtige Personalie beim 1. FC Köln: Der bisherige U21-Coach Evangelos Sbonias steigt zum Co-Trainer der Profis auf. Der 43-Jährige ergänzt das Team um Kölns Cheftrainer René Wagner. Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreuen die U21 interimsweise.

Eine weitere wichtige Personalie ist im Trainerstab der Geißböcke geklärt. Evangelos Sbonias übernimmt den Posten eines Co-Trainers bei den Profis. Der 43-Jährige war bislang Cheftrainer der Kölner U21.

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Nun folgte die Beförderung zur Unterstützung von René Wagner. „Laki hat in den vergangenen Jahren in der U21 einen hervorragenden Job gemacht, das Team in der Regionalliga West stabilisiert und stetig weiterentwickelt. Er war mit seinem Trainerteam maßgeblich daran beteiligt, dass gleich mehrere unserer Talente den Sprung aus der Akademie zu den Profis geschafft haben“, sagt Lukas Berg, der technische Direktor der Kölner. „Sein Schritt in den Trainerstab der Profis zeigt, wie eng die Verzahnung zwischen unserem Nachwuchs- und Profibereich ist, auch im Trainerteam. Wir freuen uns sehr, dass Laki nun das Trainerteam um René Wagner verstärkt und dazu beitragen kann, dass wir unsere Ziele erreichen.“ Tatsächlich hat Sbonias bei der Weiterentwicklung zahlreicher Talente mitgeholfen. In der vergangenen Spielzeit schafften unter anderem Fynn Schenten, Youssoupha Niang und Cenny Neumann den Sprung zu den Profis. Auch in den vergangenen Spielzeiten hatte die U21 immer wieder junge Spieler wie Damion Downs hervorgebracht.

„Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen“

Nun also der nächste Schritt für den Trainer. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und stolz darauf, dass ich die Verantwortlichen mit meiner Arbeit in der Akademie überzeugen konnte“, sagt Evangelos Sbonias. „Umso mehr freue ich mich, an der Seite von René und des gesamten Trainerteams loszulegen und mit der Mannschaft in die Vorbereitung zu starten.“ Die FC-U21 führte Sbonias in der abgelaufenen Spielzeit mit 45 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz. Insgesamt stand Sbonias 100 Mal als Trainer des Kölner Nachwuchses auf dem Platz. Seit 2023 ist er für die U21 der Geißböcke verantwortlich.

Zuvor hatten die Kölner schon die Rückkehr von Kevin McKenna bekannt gegeben. Auch der Kanadier unterstützt René Wagner, seinen alten Bekannten, mit dem der Coach schon bei Union Berlin und in Hamburg zusammengearbeitet hat. Wie es mit den bisherigen Co-Trainern um Lukas Sinkiewicz und Armin Reutershahn weitergeht, hat der FC noch nicht offiziell bekannt gegeben. Die bisherigen Co-Trainer Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreuen vorerst die U21 in der Regionalliga West interimsweise. Die Mannschaft startet heute in die Vorbereitung auf die neue Saison. Nun allerdings nicht mehr mit Sbonias.


Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“

Kevin McKenna kehrt zum 1. FC Köln zurück
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Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“

Mit Kevin McKenna kehrt ein alter Bekannter ans Geißbockheim zurück. Nicht nur die Begebenheiten kennt der Ex-Spieler der Kölner. Auch sein neuer Cheftrainer ist dem Kanadier bestens bekannt. Das sagt Kevin McKenna über René Wagner.

Es ist eine Rückkehr mit einer Vorgeschichte: Wenn Kevin McKenna ab Juli wieder als Co-Trainer am Geißbockheim anfängt, trifft er dort auf einen alten Bekannten – den aber eben in einer neuen Rolle. René Wagner ist bekanntlich inzwischen Cheftrainer der Kölner, bislang haben beide gemeinsam als Co gearbeitet. Im Interview mit fc.de spricht McKenna über die Zusammenarbeit mit dem neuen Coach der Kölner – und warum ihm die Entscheidung zur Rückkehr trotzdem nicht leichtgefallen ist.

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Die Verbindung zwischen den beiden Trainern ist eine enge. Denn was nach einer kniffligen neuen Hierarchie klingt, beschreibt McKenna im Gespräch mit fc.de dann doch sehr sachlich – weil die Basis zwischen beiden längst eine andere ist als die einer reinen Arbeitsbeziehung. „Wir sind verschiedene Typen, aber fast wie zwei Brüder, die einfach gut miteinander klarkommen. Wir können uns ehrlich sagen, wenn etwas gut, aber auch wenn etwas nicht gut ist“, sagt McKenna. Wie früh sich Wagners Entwicklung abgezeichnet hat, wird im Rückblick deutlich. Drei Wochen gemeinsamer Arbeit reichten McKenna damals, um zu wissen, dass aus seinem Kollegen einmal mehr werden würde als ein Co-Trainer. Was ihn überzeugte, war keine einzelne Szene, sondern eine Grundhaltung: Führungsstärke und gute Ideen, die sich nach McKennas Beobachtung nicht erst entwickeln lassen, sondern von Anfang an da sind oder eben nicht.

„Dafür werde ich ihm immer dankbar sein“

Vor allem unter Druck agiere der neue Coach in Ruhe. Und das sei kein Widerspruch zur Emotionalität. Wagner könne emotional sein, verfüge aber gleichzeitig über eine innere Struktur, die unabhängig davon funktioniere. Zudem empfinde der Kanadier seinen Weggefährten so, dass dieser nie mit dem Erreichten zufrieden sei. Dass die Rückkehr zum FC durch diese Nähe zu Wagner naheliegt, hat die Entscheidung trotzdem nicht leicht gemacht. Und das liegt dann wohl auch an dem gemeinsamen Ex-Chef. Steffen Baumgart hatte die beiden Co-Trainer nach Hamburg und zu Union Berlin geholt. „Dafür werde ich ihm immer dankbar sein und werde das nie vergessen“, sagt McKenna. Entsprechend unangenehm war für ihn der Moment, in dem er seinem ehemaligen Chef von der Rückkehr nach Köln erzählen musste: „Das war ein schweres Telefonat, als ich ihm gesagt habe, dass ich wieder nach Köln gehe. Aber er hatte absolutes Verständnis und auch dafür bin ich ihm dankbar.“ Eine Loyalität, die alte Weggefährten an dem Ex-Spieler der Kölner schätzen.

Wie das Zusammenspiel zwischen ihm und Wagner in neuer Position funktionieren wird, kommentierte der Co-Trainer nicht. McKenna wirkt nicht wie jemand, der sich vor der veränderten Rollenverteilung sorgt, sondern wie jemand, der sich auf eine vertraute Konstellation freut, nur mit neuen Vorzeichen. Und so ganz so neu sind diese am Ende dann auch nicht Ich habe jedes Spiel verfolgt und war sehr glücklich, dass sie in der Liga geblieben sind“, sagt McKenna. „Ich habe so viele Jahre im Verein verbracht, er wird immer einen ganz großen Teil in meinem Herzen haben. Ich sage: Ich komme aus Kanada, aber Köln ist mein Zuhause.“