Keine Zeit zu verschwenden: Neuzugang Marius Bülter absolviert erstes Mannschaftstraining

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Keine Zeit zu verschwenden: Neuzugang Marius Bülter absolviert erstes Mannschaftstraining

Kaum in Köln angekommen, geht es gleich zur Sache für den siebten Neuzugang des 1. FC Köln: Marius Bülter absolviert das erste Training mit der Mannschaft

Nach der offiziellen Verkündigung des Transfers gestern bleibt dem neuen Stürmer im Geissbock-Dress nicht viel Zeit, um sich einzuleben beim 1. FC Köln: Marius Bülter absolviert das erste Training mit der Mannschaft

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Erst gestern wurde der Wechsel von Marius Bülter zum 1. FC Köln offiziell verkündet. Bereits am Freitagvormittag absolvierte der Neuzugang nun seine erste Trainingseinheit am Geißbockheim. Viel Eingewöhnungszeit bleibt Bülter nicht. In gut zwei Wochen wartet bereits das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Jahn Regensburg auf die Mannschaft von Lukas Kwasniok. Von Beginn an ist klar: Bülter wird beim FC keine lange Anlaufphase bekommen, sondern muss sofort Verantwortung übernehmen. Bereits am vergangenen Mittwoch im Anschluss an den 7:0-Sieg der Geissböcke im Test gegen den Siegburger SV hatte Kwasniok nur gute Worte für den 32-jährigen übrig: “Der kleinste gemeinsame Nenner bei uns ist der Hunger. Marius ist erst 5 Jahre Erstligaprofi. Für ihn ist es was besonderes für den FC vor 50.000 Menschen nochmal spielen zu dürfen. Er hat einfach eine körperliche Präsenz, einen Tiefgang, kann vorne alle Positionen spielen, ob rechts ob links, auf der Neun. Das ist schon etwas, was wir uns gewünscht haben.“

Neuzugang trifft beim FC auf einen alten Bekannten 

Mit fünf Bundesliga-Spielzeiten und 146 Einsätzen im Oberhaus gehört Bülter zu den erfahrensten Spielern bei den Geißböcken. Nun trifft er beim 1. FC Köln auf einen alten Bekannten. Die Wiedervereinigung mit Krauß dürfte für beide ein besonderer Moment im neuen Dress gewesen sein. Erinnerungen kommen hoch an sein starkes Jahr beim FC Schalke 04 in der Saison 2022/23, als er gemeinsam Krauß für die Knappen auflief und sich mit elf Treffern an die Spitze der Schalker Torschützenliste setzte. Nach dem Abstieg der Knappen führte Bülters Weg zunächst weiter nach Hoffenheim, wo er in den vergangenen beiden Jahren mit 19 Scorerpunkten in 63 Partien seine Offensivqualitäten erneut unter Beweis stellte. Fest steht auch: Der Transfer verleiht dem FC vor dem Saisonstart nochmal eine extra Portion Identifikationspotenzial. Denn mit Bülter stand heute auch ein echter Vorzeigeprofi auf dem Platz: „ich weiß genau, was für ein Privileg wir Fußballprofis haben“, zitiert der FC den Stürmer auf der Clubwebsite.

Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader: Leart Pacarada
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Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Die Linksverteidiger-Position ist derzeit die größte Problemzone im Kader des 1. FC Köln. Ein möglicher Ausfall von Leart Pacarada nach einer Sprungelenksverletzung im gestrigen Training verschärft diese Situation zusätzlich. 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

Nachdem Leart Pacarada am Donnerstag das Training verletzungsbedingt frühzeitig abbrechen musste, vertiefen sich die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

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Die Bedeutung von Leart Pacarada für den sportlichen Erfolg des 1. FC Köln kann aktuell kaum hoch genug eingeschätzt werden. Der 30-Jährige hat sich nicht nur als verlässlicher Leistungsträger auf dem Platz etabliert, sondern nimmt auch abseits des Rasens eine zentrale Rolle in der Mannschaft ein. Als Führungspersönlichkeit fängt er die Sorgen seiner Mitspieler gekonnt auf. So auch jüngst im Trainingslager, als er sich offen dem Neuzugang Ragnar Ache annahm, der noch Anlaufschwierigkeiten im Team offenbarte. Doch ausgerechnet jetzt, in einer Phase, in der die Geißböcke ohnehin mit personellen Baustellen zu kämpfen haben, lastet auf den Schultern des Linksverteidigers besonders viel Verantwortung. Denn Pacarada ist aktuell der einzige gelernte Linksverteidiger im Kader. Umso größer nun die Sorgen, als er am Donnerstag das Training mit bandagiertem Knöchel vorzeitig abbrechen musste. Die Position droht zum echten Problemfall zu werden, sportlich, aber auch strukturell. Mit jeder Trainingsminute, die Pacarada fehlt, steigt der Druck, in der verbleibenden Transferperiode dringend nach Verstärkung zu suchen. Pacaradas Bedeutung für das Gefüge der Rheinländer war selten offensichtlicher als jetzt.

Wilde Experimente und taktische Kniffe aus der Not heraus

Die Kaderlücke auf der linken Verteidigerposition stellte prompt das Improvisationstalent von Lukas Kwasniok und seinem Trainerteam auf den Prüfstand. Flügelstürmer Linton Maina wurde etwa gegen Siegburg oder Leicester prompt mit Defensivauffgaben versehen. Das sorgte für lange Wege über die Aussenbahn und konsequent für eine enorme Beanspruchung auf dieser Position. Gegen Gegner wie Leicester City oder den Siegburger SV konnte dieser Ansatz unterm Strich aufgehen, doch die intensive Beanspruchung der Schienenspieler offenbarte im in den bisherigen Tests auch Nachteile dieser Spielanlage. Gerade in der Rückwärtsbewegung taten sich Räume auf, die gegen besser besetzte Bundesliga-Konkurrenten werden dürften. Mit Beginn der Saison könnte diese Variante daher rasch wieder ad acta gelegt werden. Ein klares Zeichen, wie dringend der FC auf dieser Schlüsselposition Transferbedarf hat, um taktisch flexibler agieren und defensiv stabil bleiben zu können. Insbesondere auch das Experiment mit Steffen Tigges als Linksverteidiger zeigt: es herrscht akuter Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.

Die händeringende Suche nach Verstärkung reisst noch nicht ab

Wie der Verein am Freitagmorgen bekannt gegeben hat, trainiert Pacarada nach dem Trainingsabbruch bereits wieder Individuell. Die Schlimmsten Befürchtungen sind demnach nicht eingetreten. Fakt ist aber: Aktuell klafft auf der linken Defensivseite des 1. FC Köln eine spürbare Lücke. Mit dem Wechsel von Max Finkgräfe zu RB Leipzig nach der abgelaufenen Spielzeit hat der Klub einen talentierten Linksverteidiger verloren, die entstandene Baustelle wurde bislang nicht geschlossen. Naheliegend sind die intensiven Bemühungen auf dem Transfermarkt um eine Verstärkung für die defensive Außenbahn. In den Fokus gerückt ist zuletzt Derrick Köhn, der aktuell noch bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht. Der dynamische Außenverteidiger gilt als einer der heißesten Kandidaten für einen Wechsel an den Rhein und hat durch seine Erfahrung aus 27 Bundesliga Einsätzen und 14 Auftritte in der Süper Lig sicher das Zeug dazu, die Sorgen auf der linken Defensivseite der Geissböcke zu mildern.

Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7

Das vierte Testspiel und der dritte Sieg: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Damit kann die Mannschaft die positive Entwicklung auch nach dem Trainingslager fortsetzen.


Mit einem deutlichen Sieg im Benefizspiel gegen den Mittelrheinliga-Klub Siegburger SV startet der FC nun in die finale Phase der Saisonvorbereitung. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an. Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Linton Maina, Ragnar Ache, Timo Hübers, Imad Rondic, Luca Waldschmidt und Isak Johannesson trafen für die Geißböcke. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an.

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Das Testspiel zwischen dem Siegburger SV und dem 1. FC Köln am Mittwochabend im Walter-Mundorf-Stadion stand unter einem besonderen Stern. Vor 5.000 begeisterten Zuschauern ging es zwar um den Feinschliff für die kommende Saison, doch im Mittelpunkt dieses Abends stand die Würdigung einer wahren Kölner Legende. Wolfgang Overath feierte seinen 80. Geburtstag. Im Vorfeld blickte Overath im Interview mit dem Verein bewegend auf seine enge Verbindung zu Siegburg und den Geißböcken zurück: „Hier in der Gegend gibt es unerhört viele FC-Anhänger. Deshalb hat der FC schon mehrmals in Siegburg gespielt. Das ist echt super für meinen Heimatclub und der FC kann sich weiter einspielen für die ersten Spiele im DFB-Pokal und in der Bundesliga. Das Startprogramm ist nicht so einfach. Ich hoffe, dass beide Teams einen guten Tag haben und es ein schönes Spiel wird.“

FC ohne Thielmann im Kader

Und das sollte es werden. Wie schon beim 3:1-Erfolg gegen Leicester City schickte Kwasniok seine Mannschaft wieder mit einer Fünferkette aufs Feld, rotierte allerdings ordentlich das Personal. Für Marvin Schwäbe, Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Jan Thielmann, Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt starteten Matthias Köbbing, Tom Krauß, Ragnar Ache, Florian Kainz, Said El Mala, Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic. Überraschenderweise verzichtete Kwasniok auf Jan Thielmann. Der U-21 Nationalspieler stand gegen Siegburg nicht im Kader. Dafür kam Rohdiamant Said El Mala zum ersten Einsatz von Beginn an für den 1. FC Köln.

Gegen tiefstehende Hausherren dauerte es eine ganze Weile bis zur ersten nennenswerten Aktion durch Eric Martel. Dessen zentral plazierter Kopfball in der 5. Minute Minute striff allerdings nur die Latte des Kastens von Michael Vogel im Tor der Hausherren. In der 9. Minute dann fiel der erste Treffer durch Linton Maina nach Hereingabe von Gazibegovic. Die Flanke des Bosniers segelte einmal durch den Strafraum der Siegburger, Maina schloss sehenswert direkt aus der Luft ins untere Linke Eck ab. Er erzielte bereits sein drittes Testspieltor.

Einige gute Chancen für den FC

In der ersten Hälfte spielten die Geißböcke generell viel über die Außen. El Mala und Gazibegovic brachten die tiefstehenden Siegburger immer wieder in Bewegung und suchten Ache im gegnerischen Strafraum. Dieser kam in der ersten Hälfte auf mehrere gute Chancen, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Richtig gefährlich wurde es noch einmal in der 30. Minute. Der gut aufgelegte Maina fasste sich aus knapp 20 Metern zentral vor dem Tor ein Herz, traf aber nur Imad Rondic. Dieser war sichtlich überrascht und konnte den Ball nicht kontrolliert verwerten. Trotzdem landete der Versuch am rechten Pfosten.

In der 35. Minute wurde dann Kölns Torhüter Köbbing wachgerüttelt: Ein gefährlicher Kopfball des Siegburger Neuners Alexander Sai landete knapp über dem Tor. Sonst bekam Köbbing in der ersten Hälfte nicht viel zu tun. Anders auf der anderen Seite des Feldes: Florian Kainz suchte durch einen Freistoß aus 30 Metern erneut Ragnar Ache, der das Spielgerät am Fünfer erwischte und wuchtig per Kopf ins untere rechte Eck traf – kurz vor Ende der ersten Hälfte.

Sehenswerte Partie mit mutigen Siegburgern

Kwasniok tauschte zur Halbzeit bis auf Imad Rondic und Torwart Köbbing die gesamte Mannschaft auf dem Feld aus. Die zweite Hälfte startete dann mit einer sehenswerten Kombination. Isak Johanneson überspielte das Siegburger Mittelfeld mit einem langen Ball, den Luca Waldschmidt per Kopf auf den einlaufenden Timo Hübers ablegte. Der Innenverteidiger traf den Ball gut und es zappelte zum 3:0 im Siegburger Tor. In der Folge wurde die Torschützenliste für den 1. FC Köln immer länger. Luca Waldschmidt traf doppelt, Rondic fand nach torloser erster Halbzeit ebenso das Netzt der Siegburger. Isak Johannesson setzte dem torreichen und dominanten Auftritt der Geissböcke mit einem sehenswerten Schlenzer ins obere linke Eck in der 87. Minute den Deckel auf. Trotz des eindeutigen Ergebnisses zeigten sich die Hausherren mutig. Sie kamen immer wieder auch vors Tor von Matthias Köbbing. Unterm Strich ein in der Höhe verdienter Sieg für den FC und sicher ein schönes Fußballfest zu Ehren von Wolfgang Overath.

Am Sonntag (03.08.) steht für die Mannschaft dann der nächste Test in der Saisonvorbereitung an. Dann geht es für den FC unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim.

Köbbing – Paqarada (Tigges 46.) , Schmied (Hübers 46.), Gazibegovic (Telle 46.) – Krauß (Huseinbasic 46.), Martel (Heintz 46.), Kainz (Johannesson 46.) – Maina (Sebulonsen 46.) , El Mala (Kaminski 46.) – Ache (Waldschmidt 46.), Rondic – Tore: Maina (9.), Ache (43.), Hübers (52.), Rondic (72.), Waldschmidt (70., 76.), Johannesson (87.)


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1. FC Köln testet gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Florian Kainz und Linton Maina überzeugten im ersten Testspiel
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1. FC Köln testet gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Das Testspiel des FC am Sonntag gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim wird ohne Zuschauer stattfinden: Köln testet gegen Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Allmählich biegen die Geißböcke auf die Zielgrade der Saisonvorbereitung ein. Nach dem Benefizspiel gegen den SSV Siegburg am Mittwoch wird der FC ein weiteres Testspiel am Sonntag absolvieren, allerdings unter besonderen Bedingungen: Der 1. FC Köln testet gegen Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit

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Nach den bereits veröffentlichten Tests gegen Bergisch Gladbach 09, Fortuna Köln, Leicester City, Siegburger SV sowie Atalanta Bergamo steht nun ein weiterer Sparringspartner der Geißböcke in der Saisonvorbereitung fest. Noch diesen Sonntag wird die Elf von Coach Lukas Kwasniok im Franz-Kremer-Stadion gegen den niederländischen Club Vitesse Arnheim antreten. Nach dem 3:1-Erfolg gegen Championship-Teilnehmer Leicester City werden sich Kwasniok und sein Team weiter Erkenntnisse sammeln, um eine schlagkräftige erste Elf bis zum ersten Pflichtspiel in der ersten Runde des DFB-Pokals am 17. August gegen Jahn Regensburg auf die Beine zu stellen.

Wer ist der Gegner im geheimen Test?

Derzeit spielt der Club in der zweiten niederländischen Liga, der Keuken Kampioen Divisie. Die Zugehörigkeit zur Zweitklassigkeit ist vornehmlich aber nicht sportlichen Gründen geschuldet, denn im April 2024 schlitterte der Club durch eine drastische Entscheidung des niederländischen Fußballverbandes KNVB in die Krise: Dieser verkündete damals, dem Verein 18 Punkte abzuziehen, eine beispiellose, im niederländischen Profifußball noch nie dagewesene Entscheidung. Die Maßnahme kam zustande, weil es schwere Verstöße gegen Lizenzauflagen gab: Der Verband gab bekannt, dass bei Vitesse Arnheim ein großes Risiko für Sanktionsverstöße und Geldwäsche herrschte. Deshalb hat der KNVB konsequent und mit voller Härte durchgegriffen. Der Rekordabzug hat dazu geführt, dass der Klub seine sportlichen Ambitionen aufgeben musste, vier Spieltage vor Saisonende stand der Abstieg des Traditionsclubs nach 35 Jahren in der Eridivisie fest.

Jugend forscht im Test gegen den 1. FC Köln

In Arnheim stand nach dem Abstieg ein kompletter Neuanfang an. Unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm geht der Traditionsclub mit einer extrem jungen Mannschaft in die neue Saison, der Altersdurchschnitt liegt bei gerade einmal 22 Jahren, zum Vergleich: Beim 1. FC Köln sind es aktuell 26 Jahre. Das junge Arnheimer Team musste zuletzt im Testspiel gegen den Drittligisten Wehen Wiesbaden Lehrgeld zahlen und kassierte eine deutliche 0:4-Niederlage. Kwasniok und sein Trainerteam können die Gelegenheit nutzen, um innerhalb der Mannschaft zu rotieren und jungen Talenten wie dem 19-jährigen Fayssal Harchaoui eine Chance zu geben, sich bis zum Saisonstart in den Vordergrund zu spielen.

Bundesliga-Club weiterhin interessiert: Jan Thielmanns Zukunft ist offen beim 1. FC Köln

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Bundesliga-Club weiterhin interessiert: Jan Thielmanns Zukunft ist offen beim 1. FC Köln

Derzeit ranken sich viele Gerüchte um den Kader der Geißböcke. Täglich werden neue Kandidaten als potenzielle Zugänge gehandelt. Weiterhin könnten aber auch namenhafte Abgänge eine Rolle spielen beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.

Nachdem bereits Max Finkgräfe den FC in Richtung Leipzig verlassen hat, reißt auch das Buhlen um ein weiteres Eigengewächs nicht ab beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.

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Der Vertrag von Jan Thielmann (23) beim 1. FC Köln läuft noch bis 2026. Aber ob der Offensivspieler auch weiterhin für die Geißböcke aufläuft, ist derzeit noch zu hinterfragen. Bereits Anfang Juni hatte „Sky“ über Interesse von RB Leipzig an dem Flügelspieler berichtet. Erst kürzlich ist mit Max Finkgräfe bereits ein FC-Eigengewächs nach Leipzig gewechselt. In der Zwischenzeit ist es ruhig geworden in der Gerüchteküche um Thielmann. Doch nach exklusiven Informationen von come-on-fc.com hat RB Leipzig den U21 Nationalspieler nach wie vor auf der Liste, das Interesse ist nicht abgeklungen.

Thielmann: „Es ist eine Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt“

Ein Abgang des 23-Jährigen würde dabei nichts geringeres als den Verlust eines Spielers auf dem besten Wege zur Identifikationsfigur bedeuten. 158 Mal stand das Eigengewächs in Pflichtspielen für die Geißböcke auf dem Feld, ist damit unter den aktiven FC-Profis der mit den zweitmeisten Einsätzen für Köln. Einzig Florian Kainz kann Thielmann noch überbieten. Und dessen ist sich Thielmann durchaus bewusst, wie er im come-on-fc-Interview äußerte: “Natürlich habe ich inzwischen schon ein paar Spiele auf dem Buckel. Vielleicht identifiziert man sich leichter mit einem Spieler, der lange dabei ist.” Thielmann selbst äußerte sich generell zu einem möglichen Interesse von Leipzig, dass während der U-21 EM aufgekommen war: „Es ist auf jeden Fall eine große Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt.“

Ein klares Bekenntnis bleibt aus

Der langjährige FC-Spieler hält nichts von voreiligen Entscheidungen. Bislang zählte Thielmann trotz der Vertragssituation nicht zu den Verkaufskandidaten im Kader der Geißböcke. Zumal der FC dann auf der rechten Außenbahn noch einmal nachlegen müsste. Für den FC würde ein Verkauf dennoch frisches Geld bedeuten. Laut „Sky“ wird der Marktwert des Spielers auf sieben Millionen Euro taxiert, transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf drei Millionen Euro ein.

Medizincheck steht wohl bevor: Marius Bülter unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Köln

Michael Bülter soll beim 1. FC Köln auf der Liste stehen
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Medizincheck steht wohl bevor: Marius Bülter unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Köln

Nach Informationen des Sky-Experten Florian Plettenberg: TSG Hoffenheim und der 1. FC Köln haben sich über einen Wechsel zum 1. FC Köln geeinigt: Marius Bülter steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC.

Es hat sich in den letzten Tagen abgezeichnet, jetzt nimmt der Transfer laut Sky-Informationen wohl konkrete Form an: Marius Bülter steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC.

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In Hoffenheim arbeitet man aktuell mit Hochdruck daran, den besonders in der Offensive aufgeblähten Kader auszudünnen. Bülter scheint dafür bei den Verantwortlichen in Sinsheim ganz oben auf der Liste der Streichkandidaten zu stehen. Dem 32-jährigen wurde stand heute noch keine Vertragsverlängerung angeboten, obwohl sein Arbeitspapier nach der aktuellen Spielzeit ausläuft. In den vergangenen Tagen sickerte das konkrete Interesse aller beteiligter Parteien durch, den Deal in absehbarer Zeit über die Bühne zu bringen. Nur die finanziellen Fragen des Deals schienen noch ungeklärt.

Hoffenheim und Köln treffen Ablösevereinbarung

Laut Transferexperten Plettenberg liegt die Ablösesumme jetzt bei 1-1,5 Millionen Euro. Durch Boni kann sie noch höher werden. Laut Plettenberg hat Bülter einen Vertrag bis 2027 beim FC. „Transfermarkt.de“ schätzt seinen Marktwert auf 2,5 Millionen Euro. In der letzten Bundesligasaison spielte er 25 Mal und schoss 7 Tore. Außerdem bereitete er 4 weitere Tore vor. Er kann im Sturmzentrum und auf den Außenpositionen spielen und wird dem Vernehmen nach Ergänzungsspieler im Sturmzentrum des FC. Mit seiner Erfahrung in der Bundesliga und seiner Einstellung bringt er Schwung in den Wettbewerb um einen Platz in Kwasnioks erster Elf.

Absage von Calvin Brackelmann an den 1. FC Köln

Calvin Brackelmann
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Absage von Calvin Brackelmann an den 1. FC Köln

Auf der Suche nach Verstärkungen für die Defensive ist der FC wohl bei einem Kandidaten Abgeblitzt. Calvin Brackelmann vom SC Paderborn wurde immer wieder als möglicher Kandidat für einen Wechsel in die Domstadt gehandelt. Nun ist der Deal wohl vom Tisch: Wunschkandidat Calvin Brackelmann bleibt wohl Paderborner

Während die letzten Wochen der Vorbereitung angebrochen sind, arbeitet Thomas Kessler im Hintergrund mit Hochdruck daran, einen bundesligatauglichen Kader für die kommende Spielzeit auf die Beine zu stellen. Nun ist er wohl bei einem hoch gehandelten Wechselkandidaten abgeblitzt: Wunschkandidat Calvin Brackelmann bleibt wohl Paderborner

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Laut dem Portal „Liga-Insider“ wird der SC Paderborn mit dem 25-jährigen in die neue zweitligasaison gehen. Thomas Kesslers Suche nach Verstärkung für die Innenverteidigung geht also weiter. Dabei wäre Brackelmann dem Vernehmen nach ein passabler Deal für den FC gewesen: Der gebürtige Lünerburger Der FC hat in Paderborn bereits unter Lukas Kwasniok trainiert und sich unter dem neuen Kölner Coach immer weiter zu einem Leistungsträger bei den Ostwestfalen entwickelt. Zudem hat der 25-Jährige hat nur noch ein Jahr Vertrag beim SCP, weshalb die Verantwortlichen des Zweitligisten nicht in den allerbesten Verhandlungsposition sind.

Kesslers Suche findet (noch) kein Ende

Jetzt scheint sich Brackelmann aber zu Paderborn zu bekennen. Damit macht er nicht nur dem FC, sondern auch anderen Erstligisten wie dem dänischen Klub Bröndby FC einen Strich durch die Rechnung. Wenn sich die Infos von „Liga-Insider“ bestätigen, wäre das die nächste Transfer-Niederlage für die Geißböcke. Köln hatte ja schon das Nachsehen, als es um Bernardo (TSG Hoffenheim), Jordan Torunarigha (Hamburger SV), Aaron Zehnter (VfL Wolfsburg), Robin Fellhauer (FC Augsburg) und Rayan Philippe (Hamburger SV) ging und zuletzt Ahmetcan Kaplan, bei dem die finanzielle Einigung mit Ajax Amsterdam nicht erzielt werden konnte.

Bittere Nachrichten um FC-Talent Youssoupha Niang

Youssoupha Niang im Kölner Trainingslager
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Bittere Nachrichten um FC-Talent Youssoupha Niang

Am Samstagnachmittag ist der FC vom Trainingslager aus Bad Waltersdorf in der Steiermark heimgekehrt. Nach einer kurzen Pause starten die Geißböcke jetzt in die heiße Phase der Vorbereitung. Kwasniok muss dafür aber auf eine Personalie verzichten: FC-Talent Youssoupha Niang fällt bis auf weiteres aus.

Er war bereits frühzeitig vom Trainingslager in Österreich abgereist, jetzt steht der langfristige Ausfall fest: FC-Talent Youssoupha Niang fällt bis auf weiteres aus.

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Niang war während des Trainingslagers im Training unglücklich auf die Schulter gefallen und unterzog sich darauf einem MRT. Das Ergebnis: Der Stürmer wird den Geißböcken länger fehlen. Die Entscheidung über einen operativen Eingriff stand allerdings noch aus. Wie der Verein heute nun bekanntgegeben hat, hat sich Youssoupha Niang im Austausch mit dem medizinischen Personal für eine Schulter-OP entschieden. Der FC hat am Montag bestätigt, dass die Maßnahme erfolgreich war. Jetzt ist klar, dass der U-19-Meister auf unbestimmte Zeit nicht verfügbar sein wird. Am Dienstagmorgen gab es neben der schlechten Nachricht auch noch gute Nachrichten für den FC: Es gab Wasserstandsmeldungen zu anderen Sorgenkindern im Kader. Julian Pauli trainiert individuell im Rehabereich. In seinem Fall haben sich die Befürchtungen um einen Syndesmoseriss nicht bewahrheitet. Auch Jacob Christensen trainiert individuell auf dem Platz, Neo Telle trainiert wieder mit den Profis.

Bitterer Ausfall nach erster Duftmarke

Bereits im Anschluss an den Test gegen Leicester City am vergangenen Freitag äußerte Sportdirektor Thomas Kessler sein Bedauern über den Ausfall von Niang: „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte.“ So war der Zeitpunkt für Niang nach dem Wechsel von Damion Downs sehr günstig, da der FC momentan im Sturm noch recht dünn besetzt ist. Mit seinen guten Eindrücken wäre er in der Vorbereitung bestimmt noch auf Einsatzzeit in den Testspielen gekommen und hätte sich so für die erste Mannschaft empfehlen können. Vielleicht hätte er sogar ein Teil Lösung werden können, wie der FC die Sturm-Abgänge des Sommers auffängt. Diese Möglichkeit bleibt ihm durch seinen Ausfall nun aber leider verwehrt.


Razzia nach Attacke auf Fans des 1. FC Köln: Polizei durchsucht Häuser in Norddeutschland

Polizei bei einem Fußballspiel (Archivfoto)
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Razzia nach Attacke auf Fans des 1. FC Köln: Polizei durchsucht Häuser in Norddeutschland

Am Montagmorgen durchsuchte ein Sonderkommando der Polizei mehrere Häuser und Wohnungen in Norddeutschland. Hintergrund ist ein brutaler Angriff auf Fans des 1. FC Köln durch vermummte Hooligans vor der Zweitliga-Partie gegen den Hamburger SV im Januar. 1. FC Köln: Razzien nach Prügel-Attacken auf FC-Fans im Januar.

Neue Entwicklungen nach den Ausschreitungen vor dem Rückrunden-Auftakt des FC gegen den HSV im Januar: Die Polizei führte am Montagmorgen mehrere Hausdurchsuchungen durch. Und das im Zusammenhang mit einem Spiel des 1. FC Köln: Razzien nach Prügel-Attacken auf FC-Fans im Januar.

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Der Start in die jüngste Zweitliga-Rückrunde gegen den Hamburger SV ist vielen FC-Fans in schlechter Erinnerung geblieben: Zum einen stand am Ende eine 0:1-Niederlage für die Geißböcke, zum anderen kam es im Vorfeld des Spiels der Saison 2024/2025 zu heftigen Ausschreitungen. Vor dem bekannten Club „Die Rutsche“ auf der Reeperbahn griffen etwa 50 Vermummte friedlich vor der Kneipe stehende Menschen an. Sie schlugen und traten teils wahllos auf die Anwesenden ein, demolierten Mobiliar und attackierten Fensterscheiben. Ein Großaufgebot der Polizei kontrollierte rund 400 mutmaßlich Beteiligte und stellte dabei zahlreiche Beweismittel sicher, darunter mehr als 60 Vermummungsmaterialien und mutmaßliche Tatkleidung. Gegen einige Tatverdächtige wurden Aufenthaltsverbote ausgesprochen. Das Landeskriminalamt ermittelte unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und der Körperverletzung.

Razzia durch SoKo “Rutsche” am Montagmorgen

Der damalige Sportdirektor Christian Keller zeigte sich in einer Pressemitteilung des Vereins tief betroffen: „Es fehlen mir die Worte. Wenn harmlose Passanten – auch wenn sie in FC-Klamotten rumlaufen – dann von vermummten Halbstarken angegriffen werden, da weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Und dann Halbstarke auf ältere Menschen und Frauen einschlagen. Das ist dermaßen asozial“, äußerte er sich damals deutlich über die Ausschreitungen.

Wie die „Bild“ berichtete, wurde für diesen besonders aufsehenerregenden Fall eine Sonderkommission gegründet. Die „Soko Rutsche“, benannt nach der Kiez-Kneipe, vor der sich die brutale Attacke ereignete, durchsuchte heute ab 6 Uhr morgens über 20 Objekte in Norddeutschland. Mithilfe von Videoaufnahmen konnten bereits vorab 22 Personen identifiziert werden. Durch die Razzien sollen weitere Beweismittel für die weiterführenden Ermittlungen sichergestellt werden.


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Mission Klassenerhalt startet: Trainingsauftakt für den 1. FC Köln

Trainingsauftakt des 1. FC Köln
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Mission Klassenerhalt startet: Trainingsauftakt für den 1. FC Köln

Gleich mehrere Neuzugänge mischen sich beim Trainingsauftakt am Montag unter die Mannschaft, während weitere Transfers bereits geplant sind. Neben personellen Veränderungen stehen auch die ersten Testspiele und das Trainingslager in Österreich auf dem Programm beim 1. FC Köln: Die Geißböcke starten in die Saisonvorbereitung.

Mit frischem Wind wird die neue Spielzeit eingeläutet beim 1. FC Köln: Die Geißböcke starten in die Saisonvorbereitung.

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Bereits beim Trainingsauftakt am Montag um 14.30 Uhr auf Platz 7 am Geißbockheim tummeln sich fünf Neuzugänge auf dem Rasen. Mit Ragnar Ache, Tom Krauß, Jakub Kaminski, Isak Johannesson und Malek El Mala erhält der Kader ein neues Gesicht. Insbesondere auf der Innenverteidigerposition, den Außenbahnen im Sturm und im Tor möchte der FC aber noch nachjustieren. Gleichzeitig will man sich von einigen Spielern trennen. Laut Medienberichten steht Rasmus Carstensen unmittelbar vor einer Rückkehr nach Dänemark zu Aarhus GF, der 1. FC Köln hat den Spieler für Vertragsgespräche freigestellt. Daneben gelten Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges weiterhin als mögliche Kandidaten für einen Vereinswechsel. Damion Downs soll bereits am Dienstag in Southampton unterschreiben. Bei seiner ersten Einheit wird Lukas Kwasniok noch auf weitere Akteure verzichten müssen: Eric Martel, Jan Thielmann, Jaka Potocnik und Said El Mala stoßen aufgrund ihrer Länderspielreisen erst später zur Mannschaft dazu, Luca Kilian arbeitet individuell nach seiner Kreuzband-Verletzung.

Offene Personalfragen belasten Kwasnioks Auftakt

Für Kwasniok gestaltet sich der Start beim 1. FC Köln alles andere als ruhig. Während der Kader einerseits mit den vielversprechenden Neuzugängen weiter Form annimmt, herrscht hinter den Kulissen bei der ein oder anderen Personalfrage Unsicherheit. Die Vertragssituation mehrerer Schlüsselspieler ist weiterhin ungeklärt, allen voran die von Eric Martel, dessen Vertrag bereits im Juni 2026 ausläuft. Auch bei Jan Thielmann und Timo Hübers ist die Zukunft offen, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Baustellen stehen ganz oben auf der To-do-Liste von Sportdirektor Thomas Kessler. Trotz der gelungenen Transfers sind die Rahmenbedingungen für den neuen Cheftrainer also noch alles andere als optimal.

Denn zögert sich dieser Zustand weiter hinaus, könnte die aufkeimende Euphorie früh ausgebremst werden. Denn fest steht: Der neue Trainer verlangt viel von seiner Mannschaft, steht für einen intensiven, offensiv ausgerichteten und flügellastigen Fußball, der auf hohes Tempo, enorme Laufbereitschaft und mutiges Pressing setzt. Seine Teams suchen immer wieder den Weg über die Außenbahnen und bringen Flanken konsequent in den Strafraum. Für diesen Spielstil braucht es einen ausgeprägten Arbeitsethos und Aufopferungsbereitschaft – Tugenden, die nur dann entstehen können, wenn ein gefestigtes Teamgefüge vorhanden ist. Genau das ist beim FC aktuell jedoch noch nicht der Fall.

Vorbereitung im Fokus: Testspiele und Trainingslager als Grundstein für die neue Saison

Das Programm für die Vorbereitung steht bekanntlich in Teilen bereits fest: Am 12. Juli bestreiten die Geißböcke ihr erstes Testspiel gegen den SV Bergisch Gladbach. Dabei haben die Neuzugänge gleich die Chance, sich vor den Fans und Verantwortlichen zu beweisen. Eine Woche später, am 18. Juli, folgt ein weiteres Testspiel im Südstadion gegen Fortuna Köln. Anschließend reist die Mannschaft ins Trainingslager nach Österreich, um wie im Vorjahr in der Steiermark die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen. Das letzte Testspiel steht dann im eigenen Stadion am 9. August gegen Atalanta Bergamo an. Nur eine Woche später geht es dann im Pokal gegen Regensburg und wieder eine Woche später in der Meisterschaft gegen Mainz.