Auf dieses Zusammenspiel wartet der 1. FC Köln: Warum das Duo jedoch noch gar keins ist

Mikey Moore vom 1. FC Köln
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Auf dieses Zusammenspiel wartet der 1. FC Köln: Warum das Duo jedoch noch gar keins ist

Auch am dritten Spieltag warteten die Fans des 1. FC Köln vergeblich auf das erste Zusammenspiel zwischen Mikey Moore und Said El Mala. Nachdem El Mala beim Moore-Debüt in Stuttgart krankheitsbedingt fehlte, standen die beiden Youngster auch gegen Bremen nicht gemeinsam auf dem Rasen. Der einzige Kontakt der beiden war die Einwechslung des Deutschen für den Briten in der 74. Minute.

Am 4. Spieltag sollen die beiden in Hamburg endlich gemeinsam in der Startelf stehen. Nachdem Moore bereits gegen Bremen in der Anfangsformation stand, sollte bei El Mala nach überstandener Krankheit einem Einsatz von Beginn an ebenfalls nichts mehr im Weg stehen. In den nächsten Wochen sollen die beiden Top-Talente dann das Duo bilden, auf das ganz Köln wartet.

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Der 1. FC Köln hat sein Herangehen an Transfers in den letzten Jahren verändert. Statt gestandenen Spielern setzte der FC verstärkt auf Talente, die sich in Köln entwickeln und anschließend an größere Clubs verkauft werden sollen. Aktuelle Beispiele dafür sind Reigan Heskey, Jahmai Simpson-Pusey oder Gil Neves. Die zwei spannendsten jungen Spieler im Kader der Geißböcke sind jedoch wohl beide in der Offensive zu finden: Said El Mala und Mikey Moore. El Mala wechselte im vergangenen Sommer endgültig von Viktoria Köln zum großen Nachbarn von der anderen Rheinseite und konnte sofort überzeugen. In seiner ersten Saison traf der Krefelder 13-mal selbst und legte weitere fünf Treffer vor. Moore auf der anderen Seite spielte zuletzt auf Leihbasis bei den Glasgow Rangers. In Schottland erzielte er wettbewerbsübergreifend sieben Tore sowie vier Vorlagen. In Köln sollen die beiden in der Saison 2026/27 die FC-Offensive beleben.

Das Talente-Duo des 1. FC Köln

Das letzte Mal, dass der FC zwei so hochveranlagte Spieler wie El Mala und Moore gleichzeitig im Kader hatte, ist schon lange her. Nachdem der junge Engländer zunächst als El-Mala-Ersatz im Falle eines Abgangs des 20-Jährigen galt, hat sich die Ausgangslage am Geißbockheim wenige Wochen später deutlich verändert. Nach dem gescheiterten Deal mit Borussia Dortmund verlängerte El Mala seinen Vertrag inklusive eines Wechsels der Rückennummer. Die neue Nummer zehn läuft auch in der Spielzeit 2026/27 für die Domstädter auf. Gemeinsam mit Moore sollen die beiden zu einem der besten Offensiv-Duos der Liga avancieren. Von einem gemeinsamen Duo kann bisher jedoch noch keine Rede sein. Nicht eine Minute standen die beiden bisher gemeinsam auf dem Rasen. In Hamburg soll sich das endlich ändern. Dementsprechend unklar ist auch noch, wie das Zusammenspiel der beiden aussehen wird. Brauchen sie zunächst Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen, oder harmonieren sie vom ersten Moment an?

Unklare Rollenaufteilung

Eine Gemeinsamkeit der beiden ist die Flexibilität in der Offensive. Wer auf welcher Position auflaufen soll, ist noch unklar. In der vergangenen Spielzeit sind beide bei ihren jeweiligen Clubs hauptsächlich über die linke Außenbahn gekommen. El Mala agierte gerade in der Spätphase allerdings auch häufig im Zentrum als Spitze. Moore kann zudem auf der Zehnerposition oder auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Da es bisher jedoch noch keinen gemeinsamen Einsatz gab, ist die Frage der Positionsaufteilung noch unbeantwortet.

El Mala wird wohl auf seiner linken Seite bleiben, für den Neuzugang gibt es allerdings verschiedene Szenarien. Wahrscheinlich ist aktuell ein Einsatz im offensiven Mittelfeld. Aus dem Zentrum könnte der 19-Jährige das Spiel lenken und wäre gleichzeitig nicht weit von El Mala entfernt. Dadurch könnten viele direkte Zusammenspiele der beiden entstehen. Denkbar wäre allerdings auch eine Flügelzange, bei der Moore die rechte Seite bespielen würde. Die Auflösung folgt hoffentlich am kommenden Samstag, wenn der FC am 4. Spieltag der Bundesliga auswärts beim Hamburger SV antritt.

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Fünf Monate René Wagner: Ist der Neuanfang mit dem Trainer beim 1. FC Köln geglückt?

René Wagner ließ eine Handvoll Nachwuchsspieler bei den Profis mittrainieren
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Fünf Monate René Wagner: Ist der Neuanfang mit dem Trainer beim 1. FC Köln geglückt?

Am Tag der Partie zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen liegt das erste Heimspiel von René Wagner als Cheftrainer exakt fünf Monate zurück. Der Gegner damals: Werder Bremen. Was ist seitdem beim FC passiert? Und konnten die gesetzten Ziele erreicht werden?

Thomas Kessler betonte kürzlich in einer FC-Talkrunde, dass das Festhalten an Wagner als Trainer keine Fortsetzung der Vorsaison gewesen sei. Stattdessen soll die Saison 2026/27 einen Neuanfang darstellen. Bei der Übernahme von Wagner im April wurden einige klare Entwicklungsziele ausgerufen. Sind diese nach fünf Monaten schon vollständig oder zumindest teilweise erreicht?

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Der 1. FC Köln gilt als sehr emotionaler Verein. Wenn es gut läuft, dann wird der FC direkt nach Europa geredet, wenn die Ergebnisse ausbleiben, dann ist der Abstieg quasi sicher. In den vergangenen Jahren wechselte der FC zudem wieder einmal mehrfach den Trainer und die Ligazugehörigkeit. Am Geißbockheim waren die Erwartungen mit Sicherheit andere. Wagner soll diesen Bann nun brechen. Nicht jeder ist jedoch so überzeugt von dem 38-Jährigen wie Kessler. Der Kredit könnte dementsprechend nicht der größte sein. Wagner muss liefern und die Mannschaft weiterentwickeln.

Erkennbare Ansätze

Ein Kritikpunkt ist immer wieder das Fehlen einer erkennbaren Spielidee. Teilweise sah es beinahe so aus, als ob die Mannschaft selbst nicht wusste, was eigentlich der Plan ist. Unter Wagner hat sich das jedoch nur teilweise verändert. Insbesondere nach seiner Übernahme im April glänzte der FC nicht mit attraktivem Fußball. Trotzdem sieht Kessler seinen Übungsleiter auch als Opfer der Umstände zu diesem Zeitpunkt: „Am Ende hat er in einer schwierigen Situation diese Mannschaft übernommen. Und auch wenn wir nicht auf einem Abstiegsplatz standen, waren wir in einem extremen Negativstrudel – ich habe es im Innenleben mitbekommen“, sagte Kessler beim Talk des „Kölner Stadt-Anzeigers“ sowie des Express. Eine Hypothek für den Trainer sieht der Sportchef nicht. Schließlich habe Wagner alle vorgegebenen Ziele erreicht. „Er hat es geschafft, in relativ kurzer Zeit die Mannschaft zumindest mal so zu stabilisieren, dass wir die nötigen Punkte geholt haben, um die Klasse zu halten. Und das war der Auftrag. Nicht mehr, nicht weniger“, erklärte Kessler.

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Neben der Spielidee war auch das Coaching am Geißbockheim immer wieder ein Thema. Bei Wagner ergibt sich daraus jedoch ein anderes Problem, gerade mit Blick auf die aktuelle Saison. Dem FC-Trainer gelang es schon mehrfach, durch Einwechslungen das Kölner Spiel neu zu beleben. Beispiele dafür sind Thijs Dallinga gegen Hoffenheim und Linton Maina in Würzburg. Beide Spieler entschieden die Partien am Ende durch ihre Aktionen. Die Anpassungen sitzen bisher also, die Frage ist nur: Warum nicht gleich so? In allen drei Pflichtspielen lag die Wagner-Truppe zur Halbzeit zurück und bäumte sich erst im zweiten Durchgang auf. Für die Zukunft wird es darauf ankommen, diese Leistung von Beginn an auf den Rasen zu bekommen.

Neuer Kader, neue Möglichkeiten oder neue Bringschuld?

Der FC hat zumindest auf dem Papier eine gute Sommertransferphase hingelegt. Alle akuten Kaderbaustellen wurden geschlossen und einige Wunschspieler an den Rhein gelotst. Gleichzeitig erhöhen diese Transfers auch den Druck auf Wagner. Nach einer vollständigen Vorbereitung mit dem Team und einem verbesserten Kader muss er nun liefern. Mit einem klaren Konzept sei es gelungen, talentierte junge Spieler zu verpflichten. Für Kessler hat die steigende Attraktivität des Vereins nicht zuletzt mit dem Trainer zu tun: „Warum kommen Spieler wie Mikey Moore oder Reigan Heskey zum 1. FC Köln?“ Der Kader wirkt insgesamt wesentlich ausgeglichener als noch in der Vorsaison. Mit dieser Mannschaft erfolgreich zu sein, ist nun die Aufgabe von Wagner.

Laut Kessler steht zudem besonders die Entwicklung der einzelnen Spieler im Fokus des Trainers. Wagner soll akribisch arbeiten und einen klaren Plan verfolgen. „Ich habe es noch nicht ein einziges Mal geschafft, früher da zu sein als René Wagner. Der ist teilweise morgens um fünf in seinem Büro und macht sich ganz intensiv Gedanken über individuelle Profile von Spielern, wie man sie weiterbringen kann, wie könnte der Matchplan sein“, berichtete der ehemalige Torwart.

Das Wichtigste fehlt noch

Am Ende entscheidet vor allem eines über die Bewertung eines Trainers: die Ergebnisse. Nach fünf Monaten ist diese Bilanz bei Wagner noch stark ausbaufähig. Nach seiner Übernahme beendete Wagner seine erste Saison als Cheftrainer in der Bundesliga mit einem Punkteschnitt von 0,86. Der Klassenerhalt war wohl insbesondere der Unfähigkeit der Konkurrenz zu verdanken gewesen. Wenn Wagner Fans und Öffentlichkeit auf seine Seite ziehen möchte, dann muss er Resultate liefern. Mit drei Punkten aus den ersten beiden Spielen ist er aktuell im Soll. Die beiden Partien gegen Werder Bremen und den HSV sollen nun zeigen, wo der FC nach fünf Monaten unter Wagner tatsächlich steht.

Hat René Wagner mal selbst Fußball gespielt?

Ja. Wagner hat als Verteidiger unter anderem für den VfB Oldenburg und die zweite Mannschaft von Dynamo Dresden gespielt.

Wann wurde der 1. FC Köln gegründet?

Der FC wurde am 13. Februar 1948 in der „Gaststätte Roggendorf“ an der Luxemburger Straße gegründet.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Trotz vermeintlichem Favoritenstatus: Warum das Spiel gegen Bremen für den 1. FC Köln kein Selbstläufer wird

Said El Mala bereitet sich auf den Anpfiff vor
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Trotz vermeintlichem Favoritenstatus: Warum das Spiel gegen Bremen für den 1. FC Köln kein Selbstläufer wird

Der 1. FC Köln steht nach den ersten beiden Spielen mit einem Sieg und einer Niederlage dar. Für den anstehenden Gegner Werder Bremen gilt dasselbe. Dennoch wird den Geißböcken aus vielen Richtungen die Favoritenrolle für den Samstagabend zugeschrieben. Traditionell tut sich der FC jedoch gegen genau diese Gegner häufig schwer. Der 1. FC Köln steht gegen Bremen vor einer Herausforderung.

Der Saisonstart lief aus Kölner Sicht zufriedenstellend. Im Pokal hat die Mannschaft von René Wagner die 2. Runde erreicht und zum Ligaauftakt die TSG Hoffenheim geschlagen. Gegen den VfB Stuttgart bekamen die Domstädter hingegen ihre Grenzen aufgezeigt. Das kommende Heimspiel gegen Werder Bremen kann wegweisend für den weiteren Saisonverlauf werden. Die Erinnerungen an das letzte Duell sind gemischt.

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Es ist ein altbekanntes Phänomen in Köln. Gegen Teams die in der Tabelle oben stehen, zeigt man gute Leistungen, wenn der FC selbst jedoch das Spiel machen soll, dann versagt die Mannschaft häufig. Eine solche Partie könnte am Samstagabend auf die Geißböcke zukommen. Zudem kommt mit Werder Bremen ein Gegner nach Müngersdorf, der in der vergangenen Woche bereits RB Leipzig mit einer defensiven Ausrichtung 3:1 geschlagen hat. Der FC wird Lösungen finden müssen.

Ungewohnte Favoritenrolle

Egal, ob die Kölner tatsächlich als Favorit in die Partie gehen, sie werden das Spiel machen müssen. Ähnlich wie der FC fühlt sich auch Werder am wohlsten damit, dem Gegner den Ball zu überlassen. Gegen Leipzig haben sie in der vergangenen Woche eindrucksvoll gezeigt, wie sie nach eigenem Ballgewinn von Abwehr auf Angriff umschalten können. Beim Gastspiel in Köln werden die Nordlichter diesen Plan wohl kaum verändern. Stattdessen wird der FC Ideen brauchen, um gegen den tiefen Bremer Block zu Chancen zu kommen. Eine mögliche Variante dafür wäre der Startelfeinsatz von Ellyes Skhiri. Der Tunesier kam nach seiner Rückkehr bisher nur von der Bank, konnte aber schon seine Wichtigkeit unter Beweis stellen. Skhiri bringt Ordnung und Struktur in das Kölner Spiel und ist in der Lage, sich aus Pressing-Situationen zu lösen. Er könnte der Kölner Mannschaft Sicherheit geben und den Spielaufbau lenken.

In der Offensive ruhen die Hoffnungen auf Said El Mala und Mikey Moore. Nachdem El Mala die Partie in Stuttgart krankheitsbedingt verpasst hatte und Moore nach seiner Verpflichtung kurz zuvor erst in der Schlussphase auf dem Platz stand, sehnen die FC-Fans nun das erste Zusammenspiel der beiden herbei. Mit ihrer Qualität und ihren Dribblings sollen die beiden den Kölner Angriff beleben. Die Rückkehr von Thijs Dallinga, an dem im Sommer wohl auch Werder Bremen interessiert war, bietet zudem neue Möglichkeiten im Sturmzentrum. Nach seinem Doppelpack gegen Hoffenheim verpasste der Niederländer ebenfalls das Spiel in Stuttgart wegen einer Krankheit. Neuzugang Borna Sosa bringt außerdem eine neue Flankenqualität ins Team, auf die auch zurückgegriffen werden kann. Diese Puzzleteile gilt es nun für Wagner am Samstag zusammenzusetzen. Das Spiel gegen Bremen wird eine Standortbestimmung, die zeigt, wo der FC am 3. Spieltag steht.

Worauf es ankommt

Gegen die Erwartungen vor Saisonstart ist Werder Bremen bisher nicht der erwartete Abstiegskandidat. Insbesondere die Partie gegen Leipzig hat einige Stärken aufgezeigt, die auch den FC vor große Probleme stellen können. Zum einen ist die Mannschaft von Daniel Thioune sehr gefährlich bei Standardsituationen. In allen drei Pflichtspielen gelang den Bremern ein Treffer nach einer Ecke. Fast schon ironisch, nachdem den Grün-Weißen in der gesamten Hinrunde der Vorsaison kein einziger Treffer nach Standards gelang. Gleichzeitig gehört das Verteidigen von Ecken und Freistößen bekanntlich nicht zu den Kölner Stärken. Luka Lochoshvili wurde im Sommer aus Nürnberg verpflichtet, unter anderem um genau dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die bisherigen Auftritte von „Locho“ waren jedoch eher unglücklich. Gerade gegen Stuttgart musste der Georgier einiges an Lehrgeld zahlen.

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Zum anderen hat Werder nach der Rückkehr von Niclas Füllkrug wieder einen richtigen Mittelstürmer in den eigenen Reihen. Der Nationalspieler wurde immer wieder mit langen Bällen gesucht, die er verarbeitete, während die Mitspieler nachrückten. Am Samstag wird es auch darum gehen, Füllkrug aus dem Spiel zu nehmen.

Für das Angehen dieser Herausforderungen könnte Wagner auf kreative Lösungen zurückgreifen. Seit Mittwoch trainiert die Mannschaft ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Trainer möchte sich nicht in die Karten schauen lassen. Womöglich plant der 38-Jährige auch eine überraschende Änderung der Aufstellung oder des Spielsystems.

Das letzte Aufeinandertreffen

Zum letzten Mal trafen die beiden Teams am 12. April dieses Jahres aufeinander. Endergebnis: 3:1 für den FC. Damals war es das erste Heimspiel von Wagner als Cheftrainer und gleichzeitig auch sein erster und einziger Sieg in der gesamten Saison. Trotz früher Führung durch eine El-Mala-Elfmeter und einer Roten Karte für Werder-Verteidiger Marco Friedl in der 24. Minute gelang es dem FC nicht, den Sack zuzumachen. Erst das erlösende 3:1 von Isak Johannesson in der Nachspielzeit sicherte schließlich die drei Punkte, nachdem Werder mehrere Gelegenheiten auf den Ausgleich nicht nutzen konnte. Ein solcher Spielverlauf soll sich am Samstagabend nicht wiederholen, das Ergebnis allerdings schon.

Wer sind die nächsten Gegner des FC?

Die nächsten drei Gegner des FC nach Bremen sind der HSV, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt.

Gegen wen muss der FC im Pokal ran?

Der 1. FC Köln spielt in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Union Berlin. Die Partie findet am 27. Oktober um 20:45 Uhr in Müngersdorf statt.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Trotz Ausfall in Stuttgart: Hat sich in 17 Minuten die Stürmerhierarchie beim 1. FC Köln verändert?

Thijs Dallinga jubelt nach seinem Tor für den 1. FC Köln
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Trotz Ausfall in Stuttgart: Hat sich in 17 Minuten die Stürmerhierarchie beim 1. FC Köln verändert?

Ragnar Ache galt beim 1. FC Köln über den ganzen Sommer hinweg als unangefochtene Nummer eins im Sturmzentrum. Dieser Status könnte nach dem Bundesligaauftakt allerdings infrage stehen. Neuzugang Thijs Dallinga überzeugte bei seinem Debüt sofort und sicherte dem FC nach seiner Einwechslung mit zwei Toren den Sieg gegen Hoffenheim. Im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart fehlte der Niederländer krank, überzeugen konnte Ache in seiner Abwesenheit aber auch nicht.

Noch nie ist es einem Spieler des 1. FC Köln gelungen, in seinem ersten Bundesligaspiel doppelt zu treffen. Das galt jedenfalls bis zum ersten Spieltag. Nach 65 Minuten verließ Ragnar Ache gegen die TSG Hoffenheim den Platz und wurde von Thijs Dallinga ersetzt. Der Niederländer brauchte lediglich sieben Minuten, um in der Bundesliga anzukommen und sein erstes Tor zu erzielen. Zehn Minuten später folgte auch schon sein zweiter Streich, dieses Mal zum 3:2-Siegtreffer. Der perfekte Einstand. Aber auch gut genug, um Ache aus der Startelf zu verdrängen?

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Besser kann ein Stürmer wohl nicht starten. Thijs Dallinga hat gegen Hoffenheim seine Qualitäten sofort unter Beweis gestellt. Beim ersten Tor verschaffte sich der Stürmer durch einen cleveren Lauf Raum für den Abschluss, beim zweiten zögerte er nicht lange und knallte den Ball ins Netz. Fähigkeiten, die dem 1. FC Köln sehr gut zu Gesicht stehen. Ob er diese in Zukunft von Beginn an zeigen darf, ist noch unklar. Sturmkollege Ragnar Ache stand in den ersten beiden Spielen in der Startelf, konnte allerdings nicht überzeugen. Gegen Bremen ist Dallinga nun wieder eine Option.

Unterschiedliche Typen

Bei der Frage nach Ache oder Dallinga spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die beiden Mittelstürmer unterscheiden sich in diversen Bereichen und bringen jeweils ein ganz eigenes Profil mit. Ache ist ein Stürmer, der sehr stark mit dem Rücken zum Tor ist. Die Nummer Neun ist zudem gut in der Luft und beschäftigt seine Gegenspieler viel, wodurch Räume für die Teamkollegen aufgehen. Mit seiner Physis ist er gegen fast jeden Gegner in der Lage, sich durchzusetzen und den Ball festzumachen, während die Mitspieler nachrücken. Auch bei Offensivstandards geht von dem 28-Jährigen stets Gefahr aus.

Dallinga ist ein anderer Spielertyp. Der Niederländer ist zwar 1,90 Meter groß, dennoch wesentlich weniger körperlich in seinem Spiel. Stattdessen glänzt er durch einen eiskalten Abschluss und ein gutes Gespür im Strafraum, was er gegen Hoffenheim bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte. Mit der Rückennummer 27 tritt er beim FC in die Fußstapfen von Stürmern wie Anthony Modeste und Davie Selke. Womöglich kann er dem Kölner Publikum mit seinen Toren in Zukunft ähnlich viel Freude bereiten.


Die Option Doppelspitze

Bei der Verpflichtung von Dallinga wurde betont, dass er nicht nur als Ersatz von Ache, sondern auch neben ihm auflaufen könnte. Ex-Trainer Steffen Baumgart hat bereits gezeigt, dass ein solches System am Rhein funktionieren kann. Damals waren es die beiden Stürmer Modeste und Sebastian Andersson, die zeitweise nebeneinander aufliefen. Die Idee dahinter scheint klar: Eine starke Präsenz im gegnerischen Strafraum und die Möglichkeit, die beiden Zielspieler mit Flanken zu finden. So ein Modell wäre auch mit Dallinga und Ache denkbar. Mit Spielern wie Said El Mala, Mikey Moore und dem Deadline-Day-Zugang Borna Sosa stehen zudem verschiedene Profis im Kader, die in der Lage sind, eine solche Doppelspitze in Szene zu setzen und mit Flanken zu bedienen.

Jetzt steht aber schon fest: Egal, ob Dallinga, Ache oder eine Doppelspitze aus den beiden auf dem Platz steht, der FC und René Wagner haben zwei spannende Spieler für die Stürmerposition in den eigenen Reihen. Welche Option zunächst für den dritten Spieltag gewählt wird, wird sich am Samstagabend um 17:30 zeigen, wenn die Aufstellung für die Partie gegen Werder Bremen veröffentlicht wird.

Welche drei Spieler haben zuletzt die Rückennummer 27 beim FC getragen?

Die letzten drei Spieler mit der 27 auf dem Rücken war alle Stürmer. Zuletzt lief Imad Rondic mit der Nummer auf, davor waren es Davie Selke und Anthony Modeste.

Von welchem Verein wurde Thijs Dallinga verpflichtet?

Der FC hat Dallinga vom italienischen Erstligisten FC Bologna ausgeliehen. Die Geißböcke verfügen allerdings über eine Kaufoption für den Stürmer im nächsten Sommer. Diese soll bei rund elf Millionen Euro liegen.

Sind Dallinga und Ache Nationalspieler?

Nein. Thijs Dallinga hat vor einigen Jahren ein Spiel für Oranje absolviert, wurde seitdem aber nicht mehr nominiert. Ache ist noch ohne Länderspiel und wäre sowohl für Deutschland, als auch für Ghana spielberechtigt.

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Der Selbstverständliche: Tom Krauß wird beim 1. FC Köln zur Konstante: „Du musst jede Woche liefern“

Tom Krauß jubelt nach dem Siegtreffer gegen Hoffenheim
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Der Selbstverständliche: Tom Krauß wird beim 1. FC Köln zur Konstante: „Du musst jede Woche liefern“

Ellyes Skhiri oder doch Paul Okon-Engstler – vor dieser Entscheidung stand René Wagner in den vergangenen Partien. Gar nicht wurde über eine andere Personalie gesprochen: Über Tom Krauß. Der Mittelfeldspieler ist längst unumstritten. Am Mittwoch sprach der Spieler am Rande des Trainings. Tom Krauß wird beim 1. FC Köln zur Konstante.

Neben Said El Mala und Mikey Moore dominierte eine Position den Transfersommer der Geißböcke wie keine andere: die des zentralen Mittelfeldspielers. Mit Ellyes Skhiri wurde schließlich der aus Sicht der Kölner Verantwortlichen richtige Spieler verpflichtet. Der Tunesier bringt viele Eigenschaften mit, die sich die FC-Bosse erhofft hatten. Doch nicht nur er. Denn eigentlich haben die Geißböcke einen Sechser im Kader, der dieses Rollenverständnis ebenfalls mit sich bringt. Am Rande des Mittwochs-Training sprach der Mittelfeldspieler in einer Medienrunde.

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Der Jubel kannte auch bei ihm keine Grenzen. Tom Krauß schrie die gesamte Anspannung der Begegnung aus sich heraus, jubelte als habe er höchstpersönlich den entscheidenden Treffer erzielt. Dabei war Thijs Dallinga der eigentliche Matchwinner gegen die TSG Hoffenheim. Der Mittelfeldspieler der Kölner freute sich mit seiner Mannschaft, mit dem Verein und vielleicht sogar mit der Stadt. Denn Krauß ist längst in Köln angekommen, fühlt sich heimisch, fühlt den Verein. Dass sich der Mittelfeldspieler in Köln wohl fühlt, könnte auch mit seinem Standing in der Mannschaft und dem Vertrauen von René Wagner zu tun haben. Denn Krauß ist aktueller Stammspieler, stand in allen drei Pflichtspielen von Beginn an, 90 Minuten auf dem Platz. Gegen den VfB erfolgte die Auswechslung in der Nachspielzeit. „Wir haben vor der Saison geredet, welche Punkte er von mir sehen will“, sagte Krauß am Mittwoch am Rande des Trainings. „Ich finde, dass wir einfach da einen guten Zusammenhalt haben. Es freut mich natürlich, dass er bis jetzt auf mich gesetzt hat. Für mich ist es aber auch wie für jeden anderen: Du musst jede Woche liefern.“

Tom Krauß: „Nach so einem Spiel ist die Enttäuschung groß“

Während über Ellyes Skhiri und Paul Okon-Engstler gesprochen, vielleicht sogar diskutiert wird, ist Krauß unumstritten. Der Mittelfeldspieler ist die Konstante im zentralen Mittelfeld und erfüllt seine Sache bislang gut. Die Defensivwerte sind jedenfalls stark. Krauß gewinnt mehr als 60 Prozent seiner Zweikämpfe, bringt mehr als neun von zehn Bällen im Schnitt zum Mitspieler, erobert pro Spiel rund neun Bälle in der gegnerischen Hälfte und fängt im Schnitt vier Bälle ab. Kein Wunder also, dass Wagner dem Spieler das Vertrauen schenkt. Dabei weiß auch der 24-Jährige, dass die Begegnung gegen Stuttgart alles andere als zufriedenstellend war. „Nach so einem Spiel ist die Enttäuschung natürlich groß, wenn du es dann auch so verlierst. Am Montag, wenn die Woche wieder startet, muss man auf das nächste Spiel wieder voll fokussiert sein“, so Krauß. Beim 24-Jährigen stimmt der Fokus, so zumindest der Eindruck der vergangenen Wochen.

Auffällig: In den vergangenen Begegnungen mischte sich der Mittelfeldspieler auch in die Vorwärtsbewegung ein, kam in der Box zu mehreren Chancen. „Letztes Jahr kam ich überhaupt nicht in diese Situation. Dieses Jahr muss ich eigentlich schon zwei Scorer haben“, sagt Krauß. „Ich tue viel dafür, dass ich einfach auch in die Situation komme. Dann ist auch nur noch eine Frage der Zeit. Aber natürlich, wenn man diese Situationen hat, will man auch der Mannschaft helfen mit Toren. Das ist mir jetzt nicht gelungen. Aber ich arbeite weiter dran“. Vor allem nach den Einwechslungen von Skhiri ging es für den Spieler dann auch mal eine Position weiter nach vorne. So oder so ist Krauß bereits wieder ein Leistungsträger der Mannschaft. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der Mittelfeldspieler wohl von der Suche nach dem Sechser profitiert hat. Skhiri ist erst seit wenigen Wochen bei den Kölnern. Und obwohl René Wagner dem Tunesier eine gute Fitness vorab ausgestellt hatte, saß Skhiri bislang zu Beginn immer auf der Bank.

„Bei Flaco weiß jeder, was er kann“

Nun deutet sich ein Platz in der Startelf an. „Wir sind in der Bundesliga. Da muss es Konkurrenzkampf geben. Und das auf allen Positionen. Ich versuche einfach, das Bestmögliche im Training zu zeigen. Dass man dem Trainer auch zeigt, dass man spielen will“, sagte Krauß. „Bei Flaco (Ellyes Skhiri, Anm. d. Red.) weiß jeder, was er kann. Er braucht die ersten Wochen, um einfach auch reinzukommen. Wer in der Startelf steht, das entscheidet der Trainer. Wir sind aber sehr froh, dass er da ist“, so Krauß. Mit seiner Einstellung und seinem Willen hat er sich längst zur festen Größe beim FC entwickelt. Und genau das will der gebürtige Leipziger nun auch gegen Bremen abrufen, dort wo sein Ex-Verein am Wochenende 1:3 verlor. „Das hat man so nicht erwartet vor dem Spiel. Man sieht einfach, dass Bremen auch mit den Ausfällen eine sehr gute Mannschaft hat, sehr aggressiv ist. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagt Krauß. „Wir dürfen aber keine Angst haben. Schließlich spielen wir zu Hause. Wir haben 50.000 Fans in unserem Rücken. Und das müssen wir nutzen.“

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Welche Position spielt Tom Krauß?

Der 24-Jährige ist nominell ein defensiver Mittelfeldspieler. Krauß hat aber in der jüngeren Vergangenheit auch in der letzten Kette als Innenverteidiger oder auf der Außenbahn gespielt.

Musste der 1. FC Köln Tom Krauß fest verpflichten?

Ja, in den Vertrag der Leihe war eine Kaufpflicht verankert. Diese griff mit dem Klassenerhalt sowie einer Anzahl an gespielten Begegnungen.

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Aus einem mach zwei: Doppelte Chance auf den Golden Boy Award beim 1. FC Köln

Said El Mala nach seinem Tor gegen Hoffenheim
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Aus einem mach zwei: Doppelte Chance auf den Golden Boy Award beim 1. FC Köln

Wie jedes Jahr findet auch 2026 die Wahl zum Golden Boy von Tuttosport statt. Die Auszeichnung gibt es seit 2003. Lionel Messi, Kylian Mbappe und Erling Haaland haben sie unter anderem schon gewonnen. Aktuell läuft die zweite von vier Abstimmungsrunden, bevor eine Jury am Ende den Sieger kürt. In den Top 100 stehen seit dem Transferfenster gleich zwei aktuelle FC-Spieler.

Neben Said El Mala steht auch Neuzugang Mikey Moore auf der Liste der Nominierten. Für beide sieht es aktuell allerdings nicht gut aus. Dennoch ist noch nichts entschieden. Hier kann für die beiden FC-Youngster abgestimmt werden.

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Die Fans haben in der zweiten Runde bereits über 76.000 Stimmen abgegeben. Die Ausbeute der Kölner ist dabei bislang überschaubar. Während 0,8 Prozent der Gesamtstimmen an Said El Mala gingen, kommt Mikey Moore nicht einmal auf 0,1 Prozent. Bis Ende des Monats besteht noch die Chance, für die beiden abzustimmen. El Mala überzeugte in seiner ersten Bundesligasaison auf Anhieb, während Moore sich in Schottland in den Fokus spielte. In Köln sollen sie nun gemeinsam die Offensive beleben und für große Momente sorgen.

Namhafte Konkurrenz und Bundesliga-Talent auf Rang zwei

Bei der Suche nach einem Nachfolger von Desire Doue müssten sich die beiden Offensivspieler gegen einige große Namen durchsetzen. Angeführt wird die Liste aktuell von Weltmeister Pau Cubarsi vom FC Barcelona. Der Spanier erhielt beinahe die Hälfte aller Stimmen. Damit könnte er nach Pedri 2021, Gavi 2022 und Lamine Yamal 2024 der vierte Spieler des FC Barcelona innerhalb von sechs Jahren werden, der die renommierte Auszeichnung für den besten U21-Spieler gewinnt. Andere Kandidaten sind zudem Yan Diomande von Real Madrid, Warren Zaire-Emery von PSG oder Lennart Karl vom FC Bayern.

Überraschend ist allerdings der aktuelle zweite Platz der Abstimmung. Diesen belegt momentan ein Teamkollege von El Mala aus der U21-Nationalmannschaft: Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart. Mehr als 34 Prozent aller abgegebenen Stimmen gingen an den Deutschen. Dass die Verteilung der Stimmen allerdings nicht nur von der Leistung des Spielers abhängt, dürfte einigen Kölnern noch bekannt sein. 2024 stand Ex-Kölner Max Fingräfe zur Wahl und gewann die erste Runde mit über 50 Prozent der Stimmen. Die Verantwortlichen nahmen ihn aufgrund des Abstiegs später jedoch aus der Wertung. Berechtigt sind lediglich Spieler aus den ersten Ligen ihres Landes. Wenn El Mala und Moore in diesem Jahr eine ähnliche Unterstützung der FC-Bubble erfahren, haben sie gute Chancen, noch ein paar Runden zu überstehen. Und wer weiß, welche Leistungen in den nächsten Wochen noch folgen.

Hier geht es zur Abstimmung.

Welche Rückennummern tragen Moore und El Mala?

Neuzugang Mikey Moore läuft für den FC mit der 47 auf. Said El Mala wechselte seine Rückennummer im Sommer von der 13 auf die Zehn.

Von wo wurde Moore verpflichtet?

Der FC hat Moore aktuell aus England von den Tottenham Hotspur ausgeliehen. In der Vorsaison spielte er auf Leihbasis in Schottland bei den Glasgow Rangers.

Von wo wurde El Mala verpflichtet?

Said El Mala wechselte im Sommer 2025 gemeinsam mit seinem Bruder Malek von Viktoria Köln zum FC.

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Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Marvin Schwäbe lasst sich feiern
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Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Wie schon in der vergangenen Saison ist die Defensive die größte Baustelle des 1. FC Köln. In den ersten beiden Partien schlug es bereits sechsmal im FC-Tor ein. Dennoch gehörte Torwart Marvin Schwäbe jeweils zu den besten Spielern der Kölner Mannschaft. Der Einfluss des Kapitäns auf die gesamte Mannschaft ist enorm.

Gegen Hoffenheim ebnete Marvin Schwäbe mit dem gehaltenen Elfmeter den Weg für den späteren Sieg, in Stuttgart verhinderte er Schlimmeres. Seit Jahren gehört der Schlussmann zu den konstantesten Spielern beim 1. FC Köln. Als Nummer eins ist er unangefochten. Warum ist er so wichtig für den FC? Und ist Schwäbe vielleicht sogar ein Kandidat für das Team von Jürgen Klopp?

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Seit 2021 spielt Marvin Schwäbe schon für den 1. FC Köln. In diesen fünf Jahren ist er vom Ersatzmann zum Leistungsträger und Publikumsliebling aufgestiegen. Trotz diverser Höhen und Tiefen in dieser Zeit hat der 31-Jährige stets abgeliefert. Am ersten Spieltag gegen die TSG Hoffenheim hat er den FC erneut mit starken Paraden in der Partie gehalten und damit das Comeback eingeläutet. Wer weiß, wo die Geißböcke heute ohne ihre Nummer Eins stünden.

Besonderes Gesamtpaket im Tor

Der Anblick, wie Marvin Schwäbe nach einem Spiel in Müngersdorf vor der Südkurve gefeiert wird, ist mittlerweile ein sehr gewohnter für alle FC-Fans. Der Schlussmann vereint vieles von dem, was von einem modernen Torhüter gefordert wird. Er ist gut am Ball, strahlt Sicherheit aus und ist gleichzeitig stark auf der Linie. Gestandene Bundesligastürmer verzweifeln regelmäßig am Kölner Kapitän. Selbst am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart verhinderte er trotz vier Gegentoren, bei denen er machtlos war, Schlimmeres.

Gerade seine Qualität, den Ball auch über größere Distanzen präzise an den Mann zu bringen und damit Konter einzuleiten, sorgt immer wieder für Gefahr. Dazu ist Schwäbe ein absoluter Führungsspieler. Er ordnet seine Abwehr, strahlt Ruhe aus und bringt von hinten Struktur in das Kölner Spiel. Im Spielaufbau bietet er eine zusätzliche Option und ist auch bei unsauberen Zuspielen stets hellwach. Mit seinen Reflexen hat Schwäbe dem FC in den letzten Jahren zudem schon einige Punkte gesichert. Trotz zwischenzeitlichem Abstieg und Degradierung blieb er dem Verein treu und lief schon insgesamt 146-Mal mit dem Geißbock auf der Brust auf. Der Erfolg des 1. FC Köln steht und fällt auch mit der Leistung von Schwäbe.

Ist Schwäbe ein Kandidat für den DFB?

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp besuchte am vergangenen Freitagabend das Kölner Auswärtsspiel in Stuttgart. Ob der 59-Jährige nur wegen der VfB-Spieler und Said El Mala da war, ist nicht bekannt. El Mala verpasste die Partie zwar, vielleicht waren die Augen von Klopp aber auch woanders. Trotz der 1:4-Pleite war Schwäbe einer der besseren Geißböcke an diesem Tag. Seit Jahren spielt der Schlussmann auf einem konstant hohen Niveau, wobei er mehrfach als Kandidat für eine Nominierung galt. Im Sommer 2023 besuchte Marcus Sorg, der damalige Co-Trainer der Nationalmannschaft, sogar extra das Kölner Sommertrainingslager in Österreich, um sich nach Schwäbe zu erkundigen. Für eine Nominierung hat es nicht gereicht – bisher zumindest. Trotzdem bringt der Kölner schon Erfahrung in der Nationalmannschaft mit und weiß auch, wie man Titel gewinnt. 2017 wurde er als Ersatztorwart U21-Europameister.

Die Torwartsituation beim DFB ist aktuell so ungewiss wie lange nicht mehr. Im Vergleich zu der Weltmeisterschaft im Sommer könnte es zu einem kompletten Umbruch kommen. Manuel Neuer ist endgültig zurückgetreten, Oliver Baumann bereits 36 und Alexander Nübel im Sommer in die Türkei gewechselt.  Zwar stehen einige junge Torhüter bereit, die perfekte Ausgangssituation hat allerdings keiner von ihnen. Ex-Kölner Jonas Urbig kämpft beim FC Bayern um Spielzeit, Noah Atubolu ist nach Wechselchaos schließlich in Frankfurt untergekommen und Dennis Seimen verletzte sich, bevor er auch nur einmal bei Stuttgart im Tor stand. Schwäbe könnte von dieser Situation profitieren. Seit Jonas Hector wartet der FC auf einen deutschen Nationalspieler. Vielleicht sind es bald sogar gleich zwei.

Wie viele U-Länderspiele hat Schwäbe absolviert?

Zwischen U17 und U21 hat Schwäbe insgesamt 25-Mal für Deutschland gespielt.

Hat Schwäbe schon immer die 1 beim FC?

Nein. Nach seiner Verpflichtung 2021 hatte Schwäbe zunächst die 20 auf dem Rücken. Erst nach dem Abgang von Timo Horn im Sommer 2023 wechselte er auf die klassische Torhüter-Rückennummer.

Wo hat Schwäbe vorher gespielt?

Sein Profidebüt hat der Keeper beim VfL Osnabrück gegeben. Über Stationen bei Dynamo Dresden und Brondby IF ist er schließlich beim FC gelandet.

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Offensivspieler wieder im Einsatz: Personal-Update beim 1. FC Köln vor Bremen

Said El Mala glücklich beim Training
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Offensivspieler wieder im Einsatz: Personal-Update beim 1. FC Köln vor Bremen

Das Krankenlager beim 1. FC Köln wird kleiner. Nachdem Thijs Dallinga und Said El Mala gegen Stuttgart ausgefallen sind, sind beide am Montag wieder im Training. Der eine arbeitet noch individuell, während der andere schon am Teamtraining teilnimmt.

Der FC startet am Montag in die Vorbereitung für das Heimspiel gegen Werder Bremen. Am Samstagabend könnten René Wagner deutlich mehr Spieler zur Verfügung stehen als noch beim Auswärtsspiel in Stuttgart. Said El Mala und Thijs Dallinga stehen wieder auf dem Platz und zwei weitere Spieler könnten schon wieder eine Option sein.

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Die Trainingsgruppe beim FC ist zum Wochenstart beinahe vollständig. Wie bereits gegen Ende der Vorwoche stehen Luca Waldschmidt und Sebastian Sebulonsen wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz. Beide hatten in den letzten Wochen mit muskulären Problemen zu kämpfen und haben den Saisonstart verpasst. El Mala und Dallinga steigen nach überstandener Krankheit ebenfalls wieder ein. Nur Timo Hübers fehlt weiterhin und arbeitet im Reha-Bereich an seinem Comeback.

Dallinga im Teamtraining, El Mala arbeitet individuell

Der Ausfall der beiden Torschützen beim Auftaktsieg gegen die TSG Hoffenheim hat die Geißböcke in Stuttgart stark getroffen. Gegen Werder Bremen sollten beide aber wieder dabei sein. Dallinga stieg bereits am Montag wieder vollständig ein, während El Mala zunächst nur individuell trainierte. Trotzdem scheint einem Einsatz der neuen Nummer Zehn am Samstagabend im Normalfall nichts im Weg zu stehen. Die Fans warten zudem gespannt auf das erste Zusammenspiel zwischen El Mala und Neuzugang Mikey Moore. Ob dieser Wunsch am Samstag in Erfüllung geht, wird sich wohl erst im Lauf der Woche abzeichnen. Bei Sebulonsen und Waldschmidt gilt es zunächst abzuwarten, ob sie schon Optionen für den Samstag sind oder noch etwas Zeit brauchen. Nach einigen Wochen Pause müssen sich die beiden zunächst wieder an das tägliche Training gewöhnen. Dennoch ist die personelle Lage am Geißbockheim zurzeit sehr vielversprechend. René Wagner dürfte damit wieder einige Optionen haben.

Die FC-Profis trainieren in dieser Woche lediglich am Dienstag öffentlich. Gegen elf Uhr geht es los. Von Mittwoch bis Freitag findet die Vorbereitung auf Bremen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Am Samstagabend möchte der FC im zweiten Heimspiel der Saison den zweiten Heimsieg holen.

Wie lief der Saisonstart beim 1. FC Köln?

Der FC konnte sowohl sein Pokalspiel in Würzburg als auch das erste Heimspiel gegen Hoffenheim gewinnen. Am 2. Spieltag folgte jedoch eine Niederlage in Stuttgart.

Wer sind die nächsten Gegner vom FC?

Am Samstagabend ist Werder Bremen um 18:30 Uhr in Müngersdorf zu Gast. In der nächsten Woche müssen die Kölner zum HSV. Nach der anschließenden Länderspielpause folgt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach.

Ist El Mala deutscher Nationalspieler?

Said El Mala wurde schon einmal nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnte ihm nun sein Debüt winken. Der Kader wird voraussichtlich in der kommenden Woche veröffentlicht.

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Alles dabei: So lief das Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln

Julian Pauli ist unzufrieden
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Alles dabei: So lief das Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln

Während sich die FC-Profis am Freitagabend dem VfB Stuttgart geschlagen geben mussten, waren am Wochenende auch die Kölner Leihspieler wieder im Einsatz: So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Insgesamt acht Akteure hat der 1. FC Köln in der Saison 2026/27 verliehen. Davon waren an diesem Wochenende fünf Spieler in vier verschiedenen Ligen und drei unterschiedlichen Ländern im Einsatz.

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Kurz vor Ende der Transferphase haben drei weitere Spieler den FC auf Leihbasis verlassen. Einer stand am Wochenende erstmals für seinen neuen Club auf dem Platz, die anderen beiden müssen sich zunächst noch gedulden. Weitere Youngsters haben sich bereits einen Stammplatz erkämpft.

Nur ein Leihspieler siegt

Zu seinem zweiten Einsatz in der 2. Bundesliga kam am Freitagabend Youssoupha Niang. Der Stürmer aus dem FC-Nachwuchs wurde bei der Punkteteilung zwischen seinem FC St. Pauli und Arminia Bielefeld für die letzte Viertelstunde eingewechselt. Die Kiezkicker erkämpften sich am Ende nach zweimaligem Rückstand noch ein 2:2. Für St. Pauli war es das dritte Unentschieden im vierten Spiel, sodass der Club aktuell mit drei Punkten nur auf Rang 15 steht. Einen weiteren Punktgewinn nach Rückstand feierten Fynn Schenten und Roda Kerkrade. Nach seiner Einwechslung in der 77. Minute gelang seinem Team am Sonntag im Derby gegen MVV Maastricht noch der Ausgleich zum 1:1. Nach fünf Spieltagen konnte Roda damit als erstes Team einen Punktgewinn gegen den Tabellenführer erzielen.

Julian Pauli startete mit einer Niederlage in seine Saison in Dänemark bei Odense BK. Gegen den aktuellen Tabellenführer und Conference-League-Teilnehmer FC Kopenhagen gab es vor heimischem Publikum eine 0:5-Klatsche. Pauli wurde in der 78. Minute eingewechselt und musste in der Schlussphase noch zwei Treffer des dänischen Rekordmeisters hinnehmen. Auch Innenverteidiger Yannick Mausehund verlor mit dem TSV Havelse. Gegen Preußen Münster unterlag sein Team spät mit 2:1. Mausehund stand in der Startelf und über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.

Den einzigen Sieg bejubelte Jaka Cuber Potocnik. Der 21-Jährige gewann mit Rot-Weiß Essen 1:0 gegen Viktoria Köln. Der Stürmer stand in der Anfangsformation und wurde in der 75. Minute ausgewechselt. RWE steht nach vier Spieltagen auf Rang sechs in der 3. Liga.

Nach ihrer Leihe zu Beginn der vergangenen Woche standen Elias Bakatukanda beim VfL Osnabrück und Patrik Kristal beim FC Thun noch nicht im Spieltagskader. Jusuf Gazibegovic hat die Partie von Widzew Lodz erneut verletzungsbedingt verpasst.

Wie viele Spieler hat der 1. FC Köln aktuell verliehen?

Insgesamt sind zurzeit acht FC-Spieler verliehen. Dabei laufen die Spieler in Deutschland, Dänemark, Polen, der Niederlande und der Schweiz auf.

Gibt es Beispiele für erfolgreiche Leihen beim FC?

Ja. Salih Özcan, Tim Lemperle und Jonas Urbig sind Beispiele für Spieler, die zunächst den Weg über eine Leihe gegangen sind.

Wann ist das nächste Spiel vom FC?

Als nächster steht am Samstag den 12. September um 18:30 ein Heimspiel gegen Werder Bremen auf dem Programm. Die Woche darauf geht es für den FC auswärts gegen den HSV, bevor anschließend Länderspielpause ist.

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Ist die Halbzeit Wagners größte Waffe? Der 1. FC Köln spielt erst nach der Pause Fußball

Thijs Dallinga und Linton Maina bei der Einwechslung
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Ist die Halbzeit Wagners größte Waffe? Der 1. FC Köln spielt erst nach der Pause Fußball

Bei der Niederlage gegen den VfB Stuttgart hatte der 1. FC Köln kurz nach der Pause seine stärkste Phase. Gegen die TSG Hoffenheim erzielten die Geißböcke alle drei Tore im zweiten Durchgang und gegen die Würzburger Kickers folgte die Wende ebenfalls erst spät. Der FC kam jedes Mal gestärkt aus der Halbzeit zurück. Auf der einen Seite ist das eine Waffe der Domstädter, auf der anderen stellt sich die Frage, warum nicht gleich so.

Der 1. FC Köln hat in den bisherigen drei Pflichtspielen sechs Tore erzielt. Jedes einzelne davon fiel im zweiten Durchgang. Gegen Würzburg und Hoffenheim drehte der FC die Partien noch, gegen Stuttgart lag der Ausgleich in der Luft. In der ersten Halbzeit sieht die Bilanz wesentlich schlechter aus. In allen drei Begegnungen lagen die Geißböcke zur Pause zurück. Warum braucht die Kölner Mannschaft so lange, um ihre Leistung abzurufen?

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Viele Spiele werden spät entschieden. Die Fähigkeit, sich in einer Partie spät noch zu steigern, kann zum entscheidenden Faktor werden. Außerdem zeigen die bisherigen Spiele, dass René Wagner in der Lage ist, sein Team in der Halbzeit neu zu motivieren. Dennoch muss sich der FC noch steigern. Die Leistungssteigerung in Hälfte zwei wäre noch effektiver, wenn man zu diesem Zeitpunkt nicht schon in Rückstand liegen würde.

Die Macht der Halbzeitansprache

Wagner scheint ein Talent dafür zu haben, die richtigen Worte zu finden – allerdings nur in der Halbzeit. Zu Spielbeginn tut sich der FC hingegen oft schwer. Die Aktionen wirken häufig unsauber und ohne die letzte Präzision. Gerade zu Beginn ist die Kölner Defensive zudem oft noch nicht auf der Höhe. Sowohl gegen Stuttgart als auch gegen Hoffenheim ließ die Hintermannschaft der Geißböcke in der Anfangsphase einiges zu, auch wenn beide Gegner diese Lücken nicht konsequent ausnutzen konnten. Nach dem Seitenwechsel war das Spiel jeweils ein anderes. Der FC wirkte wie ausgetauscht und zeigte deutlich bessere Auftritte. Was genau Wagner seinen Schützlingen in der Halbzeit mitgegeben hat, ist nicht bekannt, in den nächsten Spielen sollte er damit aber nicht so lange warten.

Einwechslungen als Trendwende

In beiden Bundesligapartien trugen außerdem Einwechslungen entscheidend zum Umschwung bei. Gegen die TSG wurden Ellyes Skhiri, Linton Maina und Thijs Dallinga in der 65. Minute eingewechselt. Alle drei hatten großen Einfluss auf das Comeback. Skhiri brachte Struktur in das zentrale Mittelfeld, Maina lieferte die Vorlage zum 2:2 und Dallinga avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner bei seinem Debüt. In Stuttgart folgte der erste Doppelwechsel schon unmittelbar nach der Pause. Skhiri und Mikey Moore betraten den Rasen und läuteten damit die stärkste Kölner Phase der Partie ein. Gerade Moore war einer der wenigen Lichtblicke aus FC-Sicht am Freitagabend. Der spätere Torschütze Marius Bülter kam ebenfalls von der Bank.

Welchen Anteil die Wechsel daran hatten und ob es gegen Werder Bremen in der kommenden Woche Veränderungen in der Startelf geben wird, ist spekulativ. Bislang geht die Kölner Kaderplanung aus dem Sommer aber insofern auf, dass jede Position mit einem guten Ersatzspieler besetzt ist, der jederzeit einspringen kann. Die genaue Rollenverteilung im Kader muss sich in den nächsten Wochen noch herausbilden. Starke Einwechselspieler können eine Partie dabei genauso entscheiden wie ein Startelfkandidat. Und so darf durchaus die Frage erlaubt sein, warum ein Mikey Moore oder ein Ellyes Skhiri bei der kommunizierten Qualität noch nicht beginnen durften. Unabhängig von der Personalsituation auf dem Platz sollte der FC früher ins Spiel finden.

Wie hießen die letzten Trainer des 1. FC Köln?

Der direkte Vorgänger von René Wagner war Lukas Kwasniok. Vor ihm wurde das Team von Interimstrainer Friedhelm Funkel und davor von Gerhard Struber betreut.

Wie ist die aktuelle FC-Bilanz vor der Halbzeit?

In allen drei Pflichtspielen lag der FC zur Pause zurück. Jeweils mit 1:0.

Welche Spieler haben dem FC gegen Stuttgart gefehlt?

Nicht dabei waren Said El Mala und Thijs Dallinga. Beide wurden von einer Krankheit ausgebremst. Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt waren ebenfalls noch nicht dabei, da sie gerade aus kleineren Verletzungen zurückkehren. Dazu kommt die Langzeitverletzung von Ex-Kapitän Timo Hübers.

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