Marius Bülter wird Spieler des Monats August beim 1. FC Köln

Marius Bülter jubelt nach seinem Treffer gegen Mainz
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Marius Bülter wird Spieler des Monats August beim 1. FC Köln

Im August startete der FC in die neue Spielzeit. Mit der neuen Saison startet auch eine besondere Abstimmung wieder beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird Spieler des Monats August.

Ein Neuzugang hat sich im August ganz besonders in den Vordergrund gespielt beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird Spieler des Monats August.

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Den Saisonstart hätten sich die Geißböcke vielleicht weniger nervenaufreibend vorstellen können, aber wohl kaum viel erfolgreicher. Denn mit sieben Punkten aus drei Ligaspielen und dem – wenn auch knappen – Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals, hat Trainer Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft das doch schwere Auftaktprogramm gut begonnen. Zusammen mit elf Neuverpflichtungen und Leih-Rückkehrer Said El Mala gab es auch bereits einige Lichtblicke auf dem Platz. So überzeugte Youngster El Mala bisher zwar nur als Joker, dafür heizte der 19-Jährige der Mannschaft aber jeweils ordentliche ein und brachte nochmal neuen Schwung in die Schlussphasen der Partien.

60 Prozent der Stimmen gehen an den Gewinner

Doch nicht nur El Mala ist ein neues Gesicht beim 1. FC Köln, das für Schlagzeilen sorgt. Auch Neuzugang Jakub Kaminski gehörte die Aufmerksamkeit der Fans, der Medien und das Lob des Trainers. Denn der gebürtige Pole lieferte bisher gleich zweimal in der Bundesliga ab und traf den gegnerischen Kasten. Im Duell gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende sicherte er den Kölnern mit seinem Treffer in der 14. Minute der Nachspielzeit einen Punkt und stellte den zuvor von Marius Bülter gehaltenen Rekord des spätesten Liga-Tors ein. Dieser hatte im Mai 2023 beim Auswärtsspiel des FC Schalke 04 in der 12. Minute der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer erzielt.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass Kaminski (22 Prozent) und El Mala (13 Prozent) bei der Wahl des Spielers für den Monat August des 1. FC Köln die Plätze zwei und drei belegen. Platz eins geht an den ehemaligen Rekordhalter Bülter. Dieser traf bereits zwei Mal für den FC, sammelte zusätzlich jedoch noch zwei Scorerpunkte durch seine Vorlagen im Duell gegen den SC Freiburg. Die Treffer erzielte der 32-Jährige in den Begegnungen gegen Mainz und Freiburg. Gegen die Mainzer traf Bülter auch das erste Mal in der Bundesliga. Mit einem großen Vorsprung und 60 Prozent der Stimmen geht der Titel des FC-Spielers des Monats August an den Stürmer.

Und das zu recht. Denn Bülter beweist bisher eine hohe Effizienz. Vor dem Duell gegen Wolfsburg am vergangenen Wochenende, bei dem Schiedsrichter Bastian Dankert das Tor des 1,88 Meter großen Angreifers wegen eines zuvor verübten Fouls von Joel Schmied nicht gelten ließ, war jeder Torschuss ein Treffer. Grund genug, den Preis der FC-Fans verliehen zu bekommen.


Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Der Konkurrenzkampf ist hart bei den Geißböcken. Auch der Neuzugang der Kölner muss ich um Einsatzzeit bemühen beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

Die Chancen auf Spielzeit steigen aktuell bei dem 24-Jährigen, denn gegen Wolfsburg verletzte sich mit RAV van den Berg ein Konkurrent um den Platz in der Mannschaft beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

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Am Samstagnachmittag blieb „nur“ die Rolle des Zuschauers. Beim wilden Ritt gegen gegen Wolfsburg saß Tom Krauß 90 Minuten auf der Bank. Der Sprung zum Stammspieler ist dem Neuzugang noch nicht gelungen. Wobei es die Rolle in der Fülle beim FC in dieser Spielzeit dann auch nicht geben soll. Bislang haben nur Eric Martel, Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski die volle Bundesliga-Arbeitszeit in den Knochen. Der Konkurrenzkampf ist groß beim FC. „Man sieht, dass wir eine gute Kaderbreite haben. Es ist ein gewisser Konkurrenzkampf, dass sich jeder zeigen will, dass jeder spielen will“, so Krauß am Mittwoch nach dem Training. „Ich glaube, so pusht sich jeder nach oben und entwickelt sich noch mal weiter. Das ist eminent wichtig, um solche Spiele zu ziehen. Es zeigt, wie wir ticken.“

„Unruhig bin ich nicht“

Wie das Team von Trainer Lukas Kwasniok tickt, hat es zu Beginn der Saison bereits mehrfach bewiesen. Die Marschroute, nicht auf eine Stammelf sondern eine Startelf zu setzen, scheint aufzugehen, denn die Motivation ist derzeit groß bei den Akteueren. Das weiß auch Krauß: „Am Ende will man immer spielen. Das ist klar. Am Ende muss man aber auch ruhig bleiben, gut trainieren, um dem Trainer zu zeigen, dass man da ist. Egal wann.“ Wenige Einsatzzeit führt jedoch häufig zu Unmut innerhalb der Mannschaft. Beim FC scheint dies allerdings kein Problem dazustellen. „Unruhig bin ich nicht. Es ist erst der 3. Spieltag. Ich war einmal auf der Bank. Das ist auch okay“, so Krauß über seine Rolle als Joker.

„Die Akzeptanz ist da, weil ein Konkurrenzkampf da ist. Das Niveau ist sehr hoch.“ So scheint Kwasniok seinen Spielern durchaus den Sinn der wechselnden Einsätze nahegebracht zu haben. Dieser hängt auch mit der flexiblen Aufstellung des Trainers zusammen. “Es kommt natürlich auch darauf an, was wir für eine Formation spielen. Wir haben jetzt gesehen, dass wir immer eine andere Formation gespielt haben“, erläutert Krauß die Situation.

“Wir rechnen uns immer Chancen aus“

Am Wochenende steht für Krauß dann die Chance auf Einsatzzeit in der alten Heimat an. „Ich bin da geboren und war da bis ich 19 war“, sagt der 24-Jährige über Leipzig. Eine leichte Aufgabe wird es für den Mittelfeldspieler trotz großen Selbstvertrauens aber sicherlich nicht. „Wir rechnen uns immer Chancen aus, sonst brauchen wir da nicht hinfahren. Wir gehen wie gegen Wolfsburg als Underdog in das Spiel. Wir wollen jeden Gegner ärgern und von Spiel zu Spiel schauen. Wir wissen, dass es schwierig ist und dass wir vielleicht auch leiden müssen. Aber wir rechnen uns immer Chancen aus.“

Und das nach dem gelungen Saisonstart wohl auch nicht zu Unrecht. „Es ist ja auch ein Verdienst, wie wir uns in den letzten Spielen gezeigt haben. Wir kommen mit einer breiten Brust und wollen keinen Angsthasenfußball spielen.“ Eine Einstellung, die sich die Kölner Mannschaft seit vergangener Saison hart erarbeitet hat. Dennoch ist für Krauß eins klar: „Mich interessiert aber auch nicht, wer wieviel Respekt vor uns hat.“ Und so fährt die Kölner Mannschaft am Wochenende zu vierten Duell der Bundesliga-Saison. Möglicherweise kann sich Krauß dort dann erneut zeigen.


Vergleich der Aufsteiger: Wieso der 1. FC Köln besser gestartet ist als der HSV

Lukas Kwasniok musste unliebsame Entscheidungen treffen
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Vergleich der Aufsteiger: Wieso der 1. FC Köln besser gestartet ist als der HSV

In der vergangenen Saison waren der FC und der HSV fast gleichauf und stiegen am Ende beide auf. Trotz einiger Parallelen läuft der Saisonstart aus mehreren Gründen beim FC bis jetzt aber deutlich besser: Das unterscheidet den 1. FC Köln von Mitaufsteiger Hamburg.

Auf der einen Seite Platz drei und sieben Punkte aus drei Spielen, auf der anderen Rang 17 und nur ein Zähler: Der FC ist deutlich besser gestartet als der andere Aufsteiger Hamburg. Im Vergleich der beiden zeigt sich, was die Kölner vor der Saison wirklich gut gemacht haben: Das unterscheidet den 1. FC Köln von Mitaufsteiger Hamburg.

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Es sind zwei komplett unterschiedliche Gefühlswelten bei den Aufsteigern in die Bundesliga nach den ersten Spieltagen. Auf der einen Seite herrscht beim 1. FC Köln eine große Freude und gewisse Euphorie über die bisherigen Leistungen und den guten Start mit sieben Punkten aus drei Partien. Auf der anderen Seite ist die Stimmung beim HSV eher ernüchtert. Nur ein Zähler aus den ersten Begegnungen – die Bundesligarückkehr haben sich die Fans bestimmt anders vorgestellt. Wenn man die beiden Vereine vergleicht, ergeben sich einige Gründe für die Unterschiede zwischen den Klubs. Daran lässt sich auch erkennen, was der FC in diesem Sommer besonders gut gemacht hat.

Transfer schlagen in Köln ein

Denn eigentlich gibt es einige Parallelen zwischen den Hamburgern und Kölnern. Bei beiden Teams gab es im Sommer einen Umbruch und stark veränderte Aufstellungen im Vergleich zur jeweils letzte Partie der abgelaufenen Saison. So sollen gerade zu Beginn der Transferperiode der FC und der HSV häufiger an den gleichen Spielern interessiert gewesen sein. Die Hamburger machten dann bei Rayan Philippe und Jordan Torunarigha das Rennen. An dieser Stelle zeigt sich aber bereits der erste Unterschied. Denn beide Profis sind bisher noch nicht eingeschlagen bei den Hanseaten. Während Philippe bisher nur als Joker kam und noch keine Torbeteiligung vorweisen kann, hatte Torunarigha schon einige Wackler in seinem Spiel und kann die Abwehr noch nicht wie erhofft stabilisieren. Der Innenverteidiger ist sogar eher ein Unsicherheitsfaktor.

Anders ist es bei den Kölnern. Dort haben viele der Neuzugänge direkt eingeschlagen. So ist zum Beispiel Isak Johannesson im Zentrum gesetzt, Marius Bülter hat schon zwei Tore und zwei Vorlagen erzielt und Jakub Kaminski belebt mit seinen Sprints, Dribblings und Ideen die Kölner Offensive. Außerdem standen beim FC viele Verpflichtungen bereits spätestens zur Mitte der Vorbereitung fest, sodass Lukas Kwasniok genug Zeit hatte, seine Mannschaft einzuspielen. Alessio Castro-Montes füllte am Deadline Day nur noch eine Position auf, die noch nicht doppelt besetzt war. Der HSV hat dagegen am letzten Tag des Sommer-Transferfensters mit Sambi Lokonga und Fabio Vieira gleich zwei potentiell wichtige Transfers getätigt. Und auch Luka Vuskovic, auf dem in der Defensive einige Hoffnungen ruhen, kam erst recht spät zu den Rothosen.

Kwasnioks Handschrift bereits erkennbar

Aus den unterschiedlichen Transferzeitpunkten resultiert – zumindest zum Teil – ein weiterer Faktor dafür, warum es bei den Geißböcken momentan deutlich besser läuft als bei den Hanseaten. Beide Mannschaften wählten in dieser Spielzeit einen neuen taktischen Ansatz – bei Köln aufgrund des Trainerwechsels, beim HSV aufgrund der veränderten Rolle als Aufsteiger. Die Hanseaten können nicht mehr so dominant wie in der zweiten Liga auftreten, weil sie nun öfter Außenseiter sind. Darum stellte Trainer Merlin Polzin auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette um. Es soll mehr Stabilität statt Spektakel geben. Das funktionierte bisher aber nicht, weil die Mannschaft noch nicht so gut mit dem System zurechtkommt. Die Defensive stand gegen St. Pauli und die Bayern nicht stabil genug. Gleichzeitig taten sich die Hanseaten in der Offensive schwer, hatten nicht wirklich Ideen, wie sie gefährlich nach vorne kommen sollen. So erzielten sie in den ersten Partien kein einziges Tor.

Beim FC greift die neue Taktik, die Kwasniok implementiert hat, bereits deutlich besser – eben auch zum Teil weil die Neuzugänge schon relativ früh da waren. So gab es in der Defensive gegen Wolfsburg zwar noch Verbesserungspotential, in Mainz und beim Heimspiel gegen Freiburg verteidigten die Geißböcke aber schon recht gut und vor allem leidenschaftlich. Gleichzeitig gibt es in der Offensive klare Ideen. Die Kölner möchten schnell über die Flügel umschalten und durch gezielte Hereingaben zum Abschluss kommen. Dabei ist der Angriff sehr variabel, es gibt viele Positionswechsel. So spielte sich der FC bereits 43 Torschüsse heraus, Platz 6 im Ligavergleich. Die Hamburger kommen auf weniger als die Hälfte, nämlich 21, und stehen damit auf Rang 17.

Unterschiedliche Kaderbreite

Festzuhalten ist bei dem Vergleich aber auch, dass die Kölner deutlich mehr Geld in die Hand nahmen – knapp 24,5 Millionen Euro im Vergleich zu fast neun. Dadurch schafften es die Geißböcke jedoch, den Kader in der Breite gut aufzustellen. So machten schon mehrmals die Joker den Unterschied und sicherten dem FC Punkte in Mainz und Wolfsburg sowie das Weiterkommen im Pokal gegen Regensburg. In dieser Hinsicht sind die Kölner deutlich besser aufgestellt als die Hamburger. Auch konnte der momentane Dritte der Bundesliga so den Verlust wichtiger Spieler wie den von Damion Downs oder Tim Lemperle auffangen. Die Hanseaten dagegen konnten Führungsspieler wie Davie Selke oder Ludovit Reis noch nicht adäquat ersetzen.

Im Vergleich der beiden Vereine wird daher deutlich, dass die Domstädter gerade im Bereich Transferpolitik und beim Umstellen auf eine neue Taktik bis jetzt einen guten Job gemacht haben und darum deutlich besser dastehen. Trotzdem sind natürlich erst drei Spieltage gespielt und es kann sich noch eine Menge ändern. Die Ausgangslage nach diesen ersten Partien ist für die Geißböcke aber durch die starke Arbeit schonmal deutlich besser als die der Rothosen.


Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln
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Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und fällt länger aus. Das ist bitter für den FC, aber gleichzeitig eine Chance für zwei Spieler des 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

Mehrere Wochen wird Rav van den Berg dem FC fehlen. In der Zeit müssen wahrscheinlich vor allem zwei Spieler den teuersten Sommerneuzugang ersetzen beim 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

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Langsam hatte ihn Trainer Lukas Kwasniok an die Mannschaft herangeführt und dann direkt zweimal in Folge in die Startelf beordert: Rav van den Berg schien eigentlich gerade dabei zu sein, sich einen festen Platz in der ersten Kölner Elf zu erarbeiten. Beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich der teuerste Neuzugang des Sommers jedoch an der Schulter und fällt für mehrere Wochen aus. Eine bittere Nachricht für den FC, aber gleichzeitig die Chance für zwei andere Verpflichtungen, sich zu zeigen. Denn in den vergangenen beiden Partien hatte van den Berg noch Cenk Özkacar und Tom Krauß auf die Bank verdrängt. Die beiden sahen in den Begegnungen mit den Wölfen und dem SC Freiburg kaum Spielzeit, nur Krauß wurde für eine halbe Stunde gegen die Breisgauer eingewechselt. Sie drohten, hinter dem Niederländer zurückzufallen. Jetzt kann sich aber sehr wahrscheinlich mindestens einer der beiden wieder beweisen.

Bei einer Dreierkette braucht es einen Ersatz

Denn wenn Kwasniok weiterhin auf die Dreier- beziehungsweise Fünferkette setzt wie in den meisten bisherigen Spielen, muss es zwangsläufig nach dem Ausfall Veränderungen in der Innenverteidigung geben. Timo Hübers ist unter dem neuen Coach gesetzt. Und auch Joel Schmied scheint beim Trainer hoch im Kurs zu stehen, stand in der bisherigen Saison nur 45 Minuten nicht auf dem Platz. Dominique Heintz dagegen war bei noch keiner einzigen Partie im Kader. Darum ist es unwahrscheinlich, dass der Routinier der Ersatz für van den Berg wird.


Bleiben Özkacar und der von Kwasniok häufig in der Innenverteidigung eingesetzte Krauß. Der hatte bis jetzt trotz einer guten Vorbereitung keinen leichten Stand. Im erste Bundesligaspiel gegen seinen Stammverein FSV Mainz 05 durfte der Leihspieler sich als linker Innenverteidiger beweisen, konnte seinen Coach dabei aber nicht restlos von sich überzeugen und musste in der 68. Minute vom Platz. Aber der Trainer schätzt seine Einsatzbereitschaft und Energie, bezeichnete ihn als wichtigen „Defensiv-Allrounder“. Jetzt ergibt sich mit dem Ausfall von van den Berg für ihn die Möglichkeit, sich erneut zu beweisen und an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen zu können. Denn die bisherigen Einsatzzeiten erfüllen bestimmt nicht die Ansprüche, mit denen der 24-Jährige per Leihe aus Mainz gekommen ist.

Özkacar eine Option als Linksfuß

Dafür muss der gelernte Mittelfeldspieler sich aber gegen Özkacar durchsetzen. Dieser erhielt bereits im Pokal den Vorzug und wurde im ersten Ligaspiel für Krauß eingewechselt. Dabei zeigte der Innenverteidiger solide Leistungen, ohne sich aber nachhaltig zu empfehlen. Nachdem der Türke dann in den beiden Partien danach keine Minute Einsatzzeit bekam, dürfte er nun heiß auf die neue Chance sein. Dabei hat der Neuzugang ein leicht anderes Profil als Krauß. Denn neben der Tatsache, dass Özkacar die Position gelernt hat, ist der 24-Jährige neben Heintz der einzige Innenverteidiger im Kölner Kader, der einen starken linken Fuß hat. Damit bietet der Abwehrspieler wegen der unterschiedlichen Passwinkel seinem Trainer nochmal andere Möglichkeiten. Das könnte ein Vorteil für den vom FC Valencia ausgeliehenen Profi sein.

Allerdings hat Kwasniok auch in den vorherigen Begegnungen kein Problem damit gehabt, einen Rechtsfuß als linken Innenverteidiger einzusetzen. Daher muss sich der türkische Nationalspieler wie Krauß im Training empfehlen, um die Chance zu bekommen, bis van den Berg zurückkehrt. Denn gegen den teuersten Sommerneuzugang könnte es alleine wegen der hohen Ablöse, aber auch wegen des zweifellos vorhandenen großen Potentials des Niederländers schwierig werden. Trotzdem könnte es für sie eine Möglichkeit sein, um Druck auf den 21-Jährigen bei dessen Rückkehr sowie vor allem auf Schmied und Hübers auszuüben.


Personal-Update vor Leipzig: Ohne Rav van den Berg, aber mit Verspätung

Lukas Kwasniok beim Training der Geißböcke
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Personal-Update vor Leipzig: Ohne Rav van den Berg, aber mit Verspätung

Am Dienstag startete der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung mit RB Leipzig. Und dabei konnte Lukas Kwasniok nahezu aus dem Vollen schöpfen. Wie immer gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur die Langzeitverletzten fallen aus.

Nach dem verrückten 3:3 in Wolfsburg begannen die Geißböcke am Dienstag mit dem ersten Training der Woche vor dem zweiten Auswärtsspiel in Serie in Leipzig. Und natürlich gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur die Langzeitverletzten fallen aus.

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Am Samstagabend steht für den 1. FC Köln das zweite Auswärtsspiel in Folge in der Bundesliga an. Dann müssen die Geißböcke in Leipzig antreten. Dort möchte der FC auch im fünften Pflichtspiel ungeschlagen bleiben. Dass das gegen RB keine leicht Aufgabe wird, versteht sich von selbst. Denn in 14 Begegnungen konnten die Kölner sich erst zweimal gegen die Leipziger durchsetzen bei sieben Niederlagen. Sicher nicht dabei helfen können, die Bilanz zu verbessern, wird Rav van den Berg. Der Innenverteidiger verletzte sich gegen den VfL Wolfsburg an der Schulter und wird mehrere Wochen ausfallen. Beim ersten Training der Woche am Dienstag fehlte der Niederländer dementsprechend. Genauso wie der zweite Langzeitverletzte Luca Kilian, der sich in der Vorwoche zum dritten Mal das Kreuzband gerissen hat.

Mittwochmorgen noch eine öffentliche Einheit

Ansonsten nahmen alle Spieler am Training der Geißböcke teil. Allerdings kam die Mannschaft mit reichlich Verspätung auf den Platz. Eigentlich war die Einheit für 14:30 anberaumt, erst um kurz vor halb vier betraten die Spieler den Trainingsplatz am Geißbockheim. Stand jetzt kann Kwasniok also nahezu aus dem Vollen schöpfen. Vor der Partie in Leipzig ist am Mittwoch noch eine öffentliche Trainingseinheit um 10:30. Ab Donnerstag bereitet sich das Team dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf die Begegnung vor. Die Pressekonferenz ist einmal mehr für Donnerstag angesetzt und wird wieder im Livestream beim FC übertragen. Die Begegnung gegen RB findet dann am Samstagabend statt und ist das erste Topspiel der Geißböcke in dieser Saison.

Bei der Terminierung der Begegnung hätte die DFL wohl kaum geahnt, dass es das auch tabellarisch sein wird. Aktuell ist der Tabellendritte aus Köln beim Tabellensiebten. Dem Gewinner winkt der 2. Tabellenplatz und unter Umständen sogar ein wenig mehr.


Vor Spiel am Samstag: Bei RB Leipzig fallen zwei Stammspieler für das Duell mit dem 1. FC Köln aus

OF Xaver Schlager wird Leipzig gegen den FC fehlen (Foto: Oliver Hardt/Getty Images)
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Vor Spiel am Samstag: Bei RB Leipzig fallen zwei Stammspieler für das Duell mit dem 1. FC Köln aus

Am Samstag reist der FC zum vierten Spieltag nach Leipzig. Die Gastgeber müssen dabei auf zwei wichtige Spieler verzichten im Duell mit dem 1. FC Köln: RB Leipzig fehlen gegen den FC Schlager und Nusa.

RB Leipzig hat zwei bittere Ausfälle zu verkraften vor der Partie gegen den 1. FC Köln: RB Leipzig fehlen gegen den FC Schlager und Nusa. Damit fallen beim nächsten Kölner Gegner zwei wichtige Profis aus.

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Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der Saisonstart dem 1. FC Köln mehr als geglückt. Nach dem verrückten 3:3 gegen den VfL Wolfsburg mit drei Toren in der Nachspielzeit gab es jedoch einen großen Wermutstropfen auf Seiten der Geißböcke. Denn Rav van den Berg hatte sich in der Partie an der Schulter verletzt und fällt mehrere Wochen aus. Aber nicht nur der FC hat am Wochenende einen bitteren Verletzungsrückschlag hinnehmen müssen: Auch RB Leipzig, der nächste Gegner der Kölner am Samstag, hat zum Wochenbeginn den Ausfall zweier wichtiger Spieler verkündet.

Zwei Stammspieler fallen gegen den FC aus

So werden den Sachen gegen die Domstädter sowohl Antonio Nusa als auch Xaver Schlager fehlen. Ersterer hat sich im Leipziger Spiel gegen 1. FSV Mainz 05 den Unterarm gebrochen und muss deshalb operiert werden. Die genaue Ausfallzeit hänge dabei vom Heilungsverlauf ab, gegen den FC steht der Norweger aber definitiv nicht zur Verfügung. Ähnlich sieht es bei Schlager aus. Der Österreicher musste in Mainz bereits nach 32 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Der 27-Jährige zog sich eine Muskelverletzung in der rechten Wade zu und fällt daher erstmal aus. Der zentrale Mittelfeldspieler hatte schon in der vergangenen Saison immer wieder Verletzungsprobleme und unter anderem wegen eines Kreuzbandrisses nur vier Spieler für die Sachsen in der Bundesliga absolviert.

Die Verletzungen sind besonders bitter für die Leipziger, da beide Profis unter Trainer Ole Werner Stammspieler waren. Schlager bestritt alle vier Pflichtspiele von Beginn an. Nusa stand bis auf bei der Partie gegen Bayern München ebenfalls immer in der Startelf, gegen die Münchner wurde der 20-Jährige bereits zur Halbzeit eingewechselt. Sowohl RB Leipzig als auch der 1. FC Köln mit van den Berg haben also vor dem Duell am Samstagabend schwere Ausfälle zu verkraften.


„Sieht leider nicht so gut aus“: Rav van den Berg fällt wahrscheinlich länger aus

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln
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„Sieht leider nicht so gut aus“: Rav van den Berg fällt wahrscheinlich länger aus

Im Spiel gegen Wolfsburg fiel Rav van den Berg nach einem Foul unglücklich auf die Schulter. Jetzt muss der Verteidiger wohl erstmal aussetzen beim 1. FC Köln: Rav van den Berg droht länger auszufallen.

Es war es der zweite Einsatz von Rav van den Berg für den FC. Aber nach einem Foul von Lovro Majer ist die Lage wohl schlecht beim Innenverteidiger des 1. FC Köln: Rav van den Berg droht länger auszufallen.

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Es war Rav van den Bergs zweiter Startelfeinsatz in Folge für den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg. Und den hatte sich der Abwehrspieler nach seiner guten Leistung gegen den SC Freiburg verdient. Aber im Gegensatz zur Partie von vor knapp zwei Wochen konnte der Innenverteidiger nicht die vollen 90 Minuten plus Nachspielzeit durchspielen. Denn in der 68. foulte ihn Lovro Majer, sodass der Kölner Neuzugang unglücklich auf seine Schulter fiel und länger behandelt werden musste. Kurz darauf kam deshalb für ihn Florian Kainz. Anscheinend ist die Verletzung des 21-Jährigen tatsächlich eine Ernsthaftere: Der Niederländer droht länger auszufallen.

Lange Pause droht

So zeigten sich besorgt die Kölner Verantwortlichen um van den Berg. „Das sieht leider nicht so gut aus. Er ist nach dem nach dem Foul sehr unglücklich auf die Schulter gefallen. Wir müssen das jetzt natürlich noch in der in der Klinik checken lassen, aber das sieht so aus, als ob er uns länger noch fehlen wird“, sagte Sportdirektor Thomas Kessler. Eine mögliche Verletzung des Schultereckgelenks steht im Raum. „Bevor ich jetzt irgendwie schon eine Diagnose abgebe, möchte ich mich zurückhalten. Aber das Schultergelenk schmerzt sehr und es ist jetzt davon auszugehen, dass es jetzt nicht irgendwie nächste Woche gleich wieder weitergeht“, so Trainer Lukas Kwasniok.

Ein längerer Ausfall des teuersten Sommer-Neuzugang wäre natürlich sehr bitter für den FC und den Spieler. So hatte Kwasniok van den Berg nach dessen Wechsel bewusst langsam an die Mannschaft herangeführt und in den ersten beiden Pflichtspielen auf der Bank gelassen, da dieser vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Jetzt muss der Innenverteidiger womöglich länger auf seinen dritten Einsatz im Kölner Trikot warten. Die weiteren Untersuchungen werden zeigen, wie schlimm die Verletzung ist und wie lange der Innenverteidiger wirklich ausfällt.


Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Maxi Arnold der Routinier beim VfL
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Das erwartet den FC gegen Wolfsburg: Hohe Intensität, starke Schützen

Für den FC steht am Samstag in Wolfsburg das 3. Ligaspiel auf dem Programm. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, will aber für eine Überraschung sorgen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Mit dem Duell bei den Wölfen geht es für den FC also am Samstag weiter. Nach zwei Siegen in Folge ist die Brust breit. Doch der Gegner ist kein Leichtgewicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

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Form: Nachdem die Wolfsburger in der Vorbereitung vier von sieben Spielen gewonnen hatten, starteten die Niedersachen mit einem 9:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SV Hemelingen in die neue Saison. Zum Start der Bundesliga waren die Wolfsburger dann beim 1. FC Heidenheim zu Gast und feierten einen 3:1-Auswärtssie des VfL. Am zweiten Spieltag empfing Wolfsburg Mainz 05. Gegen die Mainzer kassierte der VfL spät den Ausgleich. In der Länderspielpause absolvierten die Wolfsburger ein Testspiel gegen den SC Paderborn. Dieses verloren die Wölfe trotz erneuter Führung spät mit 1:2.

Schmerzhafte Abgänge

Neuer Coach: Genau wie der FC verpflichtete auch Wolfsburg mit Paul Simonis im vergangenen Sommer einen neuen Trainer. Der Niederländer, der zwischen 2005 und 2020 als Jugendtrainer bei Sparta Rotterdam gearbeitet hat, startete zur Saison 2020/2021 als Co-Trainer bei den Go Ahead Eagles in den Profibereich. Nach zwei Jahren zog es den 40-Jährigen im Sommer 2022 zum SC Heerenveen weiter. Im Sommer 2024 folgte dann der nächste Schritt. Simonis kehrte zu den Go Ahead Eagles zurück und übernahm dort den Posten des Cheftrainers. In seiner ersten Saison führte der Niederländer die Eagles auf Platz sieben in der niederländischen Liga. Ebenso holte Simonis mit seiner Mannschaft den Pokal und qualifizierte sich somit auch für die diesjährige Europa-League-Saison. Nach einem Jahr wechselte Simonis in diesem Sommer nach Wolfsburg und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag.

Späte Transferbewegung: Nachdem die Wolfsburger mit Vini Souza, Aaron Zehnter, Adam Daghim, Jesper Lindstrom, Sael Kumbedi, Jakub Zielinski und Jenson Seelt bereits sieben Spieler verpflichtet haben, legten die VfL-Bosse noch einmal nach. So nahmen die Niedersachsen am Mittwoch Christian Eriksen unter Vertrag. Der Däne blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seiner ersten Profistation bei Ajax Amsterdam zog es Eriksen im Sommer 2013 für sechseinhalb Jahre zu Inter Mailand. Im Dezember 2021 löste der 33-Jährige seinen Vertrag in Mailand auf, da er aufgrund eines Defibrillators, den er sich nach seinem Zusammenbruch bei der EM 2021 einsetzen ließ, nicht in Italien spielen durfte. Anfang 2022 zog es Eriksen dann zum FC Brentford. Nach einem halben Jahr in Brentford wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2022 zu Manchester United. Bei den Red Devils stand Eriksen bis zu diesem Sommer unter Vertrag. Neben seiner spielerischen Qualität bringt der 33-Jährige mit 643 Profispielen, in denen er 123 Tore erzielte und 179 weitere vorbereitete, sowie 144 Spielen für die dänische Nationalmannschaft viel Erfahrung mit.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg

Taktik: In den ersten beiden Ligaspielen setzte Paul Simonis auf die identische Startformation. Dabei lässt der Niederländer seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen, bei dem Kamil Grabara zwischen den Pfosten steht. In der Innenverteidigung hat der VfL mit Moritz Jenz und Konstantinos Koulierakis zwei körperlich starke Verteidiger, die sowohl am Boden als auch in der Luft schwer aus dem Spiel zu nehmen sind. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen spielen mit Kilian Fischer und Aaron Zehnter zwei Akteure, die viel Tempo und Offensivdrang mitbringen, aber auch wissen, wie man verteidigt. Mit Maximilian Arnold und Vini Souza haben die Wolfsburger eine spannende Doppelsechs. Während Arnold eher der Spielgestalter ist, übernimmt Souza eher den Defensiv-Part.

In der offensiven Dreierreihe besetzt Lovro Majer die Position des Zehners, während Patrick Wimmer und Andreas Skov Olsen über die Außen kommen. In der Spitze agiert mit Dzenan Pejcinovic ein Stürmer, der zum einen ein gutes Spielverständnis mitbringt und zum anderen die Bälle auch mal festmachen kann. Simonis setzt auf einen technisch sauberen Kombinationsfußball. In der Defensive machen die Wölfe das Zentrum sehr kompakt und versuchen, die Gegner auf die Außen zu drängen. Bei Flanken köpfen die beiden Innenverteidiger alles aus der Gefahrenzone und sorgen somit für wenig gegnerische Abschlüsse. Selbst sorgt der VfL mit Distanzschüssen für Gefahr – kein Team versuchte es bislang öfter von außerhalb des Sechszehners.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Wolfsburg: Wolfsburg hat sehr gute Fußballer in den Reihen. Arnold ist der Taktgeber, der den Ball in den Offensivbereich bringt, wo sie sowohl Tempo als auch fußballerische Qualität haben. Sie haben zwei sehr robuste Innenverteidiger und versuchen, fußballerische Lösungen zu finden. Es ist eine Mannschaft, die darauf fixiert ist, den Zuschauern Freude zu bereiten, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, um den Gegner im richtigen Moment zu überraschen. Darüber hinaus haben sie auch gute Schützen wie beispielweise Arnold und Zehnter. Es wird eine schwierige Aufgabe. Durch die zwei Siege sind wir in einer Position, wo wir sagen, dass wir als Underdog nach Wolfsburg fahren, aber sicherlich nicht chancenlos sind.

Paul Simonis über Köln: Köln ist sehr gut gestartet. Wir wollen dominant sein und haben das Spiel von Köln, aber auch unsere letzten Spiele analysiert. Wir haben etwas angepasst, um gemeinsam besser zu sein.

Mögliche Aufstellung: Grabara – Fischer, Jenz, Koulierakis, Zehnter – Arnold, Vinicius Souza – Skov Olsen, Majer, Wimmer – Pejcinovic

Es fehlen: Paredes (Fuß-OP), Rogerio (Muskelverletzung), Mattias Svanberg (Gelb-Rot-Sperre) und Denis Vavro (Muskelverletzung im Adduktorenbereich)


Trotz wenig Einsatzzeit: Dominique Heintz und Florian Kainz füllen weiter eine relevante Rolle im Kölner Kader aus

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Trotz wenig Einsatzzeit: Dominique Heintz und Florian Kainz füllen weiter eine relevante Rolle im Kölner Kader aus

Bisher hatten Florian Kainz und Dominique Heintz wenig bis keine Einsatzzeit in dieser Saison. Trotzdem haben beide eine relevante Rolle beim 1. FC Köln: Heintz und Kainz sind mit ihrer Erfahrung wichtig.

25 Minuten für Florian Kainz, noch keine einzige bei Dominique Heintz: Die beiden Stammspieler der vergangenen Jahre sind gerade eher außen vor. Trotzdem ist es gut für den Verein, dass sie im Kader stehen beim 1. FC Köln: Heintz und Kainz sind mit ihrer Erfahrung wichtig.

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27 Einsätzen, fünf Toren und zwei Vorlagen trug Florian Kainz in der abgelaufenen Saison zum Kölner Aufstieg bei. Vor allem zwei enorm wichtigen Treffer des 32-Jährigen blieben dabei in Erinnerung: In der ersten Partie unter Friedhelm Funkel gegen den 1. FC Nürnberg machte der Österreicher mit einem Doppelpack den Sieg für die Kölner klar und erhielt seiner Mannschaft damit die gute Ausgangsposition für den 34. Spieltag. Einen gehörigen Anteil am Aufstieg hatte auch Dominique Heintz. Der Innenverteidiger war mit 28 Einsätzen eine der Stützen in der Defensive. In der neuen Spielzeit in der Bundesliga sieht die Lage für beide jedoch anders aus. Kainz kam bisher nur in zwei der drei Begegnungen als Joker, Heintz wurde noch nichtmal für den Kader nominiert. Zu sagen, dass die beiden keine Rolle mehr beim FC spielen, wäre aber ein Trugschluss.

Sehr viel Erfahrung in der Bundesliga

Denn die Routiniers bringen eine sehr wichtige Facette in den Kader: Mit zusammengenommen 294 Bundesligaspielen sind die beiden durch ihre Erfahrung wertvoll für die Mannschaft der Kölner. Sie können Mitspielern, die noch nicht in der höchsten deutschen Spielklasse aufgelaufen sind, Tipps mitgeben und vermitteln, was es braucht, um bestehen zu können. Gleichzeitig kennen Kainz und Heintz den Abstiegskampf, speziell in einem emotionalen Umfeld wie Köln. Sollten die Geißböcke in den nächsten Monaten in der Tabelle weit unten stehen, können sie vorangehen und ihren Teamkollegen helfen, mit dem Druck umzugehen.

Gleichzeitig erfüllt Heintz insofern eine wichtige Rolle, dass die Kölner Verantwortlichen wissen, was sie an ihm haben. Sollte der Innenverteidiger gebraucht werden, wird er da sein. Solange jedoch kein Platz im Kader für den Routinier ist, akzeptiert der 32-Jährige das ohne Meckern. Mit seinem Verhalten ist der Verteidiger daher ein Faktor für eine gute Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. Unzufriedene Bankspieler können die Stimmung im Team schnell negativ beeinflussen. Da Heintz aber seine Rolle annimmt, droht die Gefahr bei ihm nicht.

Große Konkurrenz für Kainz

Ähnliches dürfte für Kainz gelten. Der Linksaußen darf sich zwar mehr Hoffnung auf Einsatzzeit machen als Heintz, hat aber im Angriff große Konkurrenz, die sich bereits stark präsentiert hat. So gibt es auf seiner Lieblingsposition links in der Offensive mit Jakub Kaminski und Said El Mala gleich zwei Profis, die eher vor ihm stehen. Allerdings kann der 32-Jährige mit seiner Kreativität gerade als Joker eine Rolle spielen und sich empfehlen. Trotzdem muss sich wohl auch der österreichische Nationalspieler auf weniger Minuten als in der Vorsaison einstellen. Aber genau wie bei Heintz dürfte Kainz das wahrscheinlich akzeptieren und nicht für schlechte Stimmung im Team sorgen. So bleibt er dann trotz geringer Einsatzzeiten als Routinier weiter wichtig für den FC.


Zwei Spieler, der gleiche Karriereschritt – und doch so unterschiedlich

Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt spielten beide in Wolfsburg
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Zwei Spieler, der gleiche Karriereschritt – und doch so unterschiedlich

Kaminski und Waldschmidt spielten für den VfL, wurden dann an den FC verliehen. Während der eine aufblüht, muss der andere zittern beim 1. FC Köln: Zwei Spieler mit ähnlichem Weg, aber doch so anders.

Am Samstag beim Duell mit dem VfL Wolfsburg treffen gleich zwei FC-Spieler mit einem ähnlichen Weg auf ihren Ex-Verein. Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt wurden vom VfL an die Kölner verliehen. Letzterer wurde vor einem Jahr fest verpflichtet, Ersterer hofft, dass das für ihn auch klappt beim 1. FC Köln: Zwei Spieler mit ähnlichem Weg, aber doch so anders.

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Vor zwei Jahren verpflichtete der 1. FC Köln einen Spieler mit eigentlich großer Qualität vom VfL Wolfsburg, der bei den Wölfen aber nicht wirklich überzeugen konnte. Luca Waldschmidt kam damals per Leihe mit Kaufoption zu den Kölnern. Nach einer eher schwachen Spielzeit beim FC entschieden sich die Geißböcke nach dem Abstieg wegen der Transfersperre trotzdem dazu, den Angreifer fest zu verpflichten, wenn auch für günstigere Konditionen als zuvor vereinbart. In der gerade abgelaufenen Transferperiode machte nun ein anderer Profi den gleichen Karriereschritt wie zuvor Waldschmidt: Jakub Kaminski kam im Sommer auf Leihbasis vom VfL, nachdem sich der Pole dort in der abgelaufenen Saison nicht wirklich durchsetzen konnte. Auch beim Linksaußen hat der FC eine Kaufoption, bei der der 23-Jährige hofft, dass sie am Ende gezogen wird.

Unterschiedliche Entwicklungen

Jetzt geht es am Samstag in Wolfsburg für beide gegen ihren Ex- beziehungsweise noch Stammverein. Dabei ist die Ausgangslage für Kaminski und Waldschmidt trotz ihrer ähnlichen Karrierewege sehr unterschiedlich. Der Pole hat in den ersten Saisonspielen eine starke Frühform gezeigt. Mit seinen Dribblings, guten Laufwegen und fließenden Positionswechseln mit zum Beispiel Marius Bülter belebt der 23-Jährige das Spiel der Geißböcke. Gegen den SC Freiburg gelang ihm außerdem das wichtige 1:0. Technisch anspruchsvoll verwertete der Linksaußen eine Flanke volley. Und auch in der Nationalmannschaft bestätigte der Linksfuß seine guten Leistungen. So erzielte er gegen Finnland am Sonntag ein Tor und gab eine Vorlage beim 3:1-Sieg Polens. Kaminski hat daher bisher definitiv von seinem Wechsel in die Domstadt profitiert.

Über Luca Waldschmidt lässt sich das nach über zwei Jahren nur bedingt sagen. So gelangen ihm in 59 Pflichtspielen für den FC 13 Tore und fünf Vorlagen. Keine herausragenden Werte, weder im Guten noch im Schlechten. Aber wohl unter den Erwartungen, die mit der Verpflichtungen des früheren deutschen Nationalspielers einhergingen. Besonders, wenn man bedenkt, dass die meisten Scorerpunkte aus der Zeit in der zweiten Liga stammen, in der ein Spieler mit Waldschmidts unbestritten vorhandenen großen Fähigkeiten noch mehr hätte abliefern können. So ist ein wiederkehrendes Problem beim Angreifer die Konstanz. In einigen Partien hat der 29-Jährige seine große Qualität gezeigt oder angedeutet, aber dann im Anschluss nicht regelmäßig abrufen können.

Fehlende Konstanz bei Waldschmidt

So auch jetzt. Denn in der Vorbereitung hatte sich Waldschmidt eigentlich in den Vordergrund gespielt, funktionierte unter Lukas Kwasniok gut als Neuner, der sich öfter zurückfallen lässt. Im ersten Pflichtspiel im Pokal gegen Regensburg stand der Stürmer darum in der Startelf – und enttäuschte. Der 29-Jährige verschuldete ein Gegentor mit, bekam die come-on-fc-Note 4-. Daher muss der Profi nun um seinen Platz in der Mannschaft kämpfen. Im ersten Bundesliga-Spiel in Mainz kam der Angreifer nur von der Bank, bereitete aber mit einer wunderschönen Flanke den Siegtreffer vor. Nur um dann gegen Freiburg 90 Minuten auf der Bank zu sitzen. Immerhin zeigte der frühere, deutsche Nationalspieler im Testspiel gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen mit einem Fünferpack eine Reaktion.

Während also Kaminski seinen Platz in der Startelf gegen Wolfsburg wohl sicher hat, muss Waldschmidt seinen Trainer noch mehr überzeugen und sich seine Minuten erarbeiten. So ist der Karriereweg von den Wölfen zum FC bei den beiden zwar der gleiche, die Entwicklung jedoch eine sehr unterschiedliche.