Nach Traumstart beim 1. FC Köln: Die ersten Big-Player klopfen offenbar für Said El Mala an

Said El Mala, Dribbelkönig der Bundesliga
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Nach Traumstart beim 1. FC Köln: Die ersten Big-Player klopfen offenbar für Said El Mala an

Nicht erst seit seinem Treffer gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Freitag ist der Hype um Said El Mala noch einmal gestiegen. Der Youngster ist aktuell einer der besten Nachwuchshoffnungen der Liga. Es war also eigentlich nur eine Frage der Zeit beim 1. FC Köln: Top-Clubs offenbar an Said El Mala interessiert.

Er gilt als eins der größten Talente des Vereins und weckt nun das Interesse einiger Spitzen-Vereine. In den Fokus ist der Youngster des 1. FC Köln geraten: Einige Top-Clubs sind offenbar an Said El Mala interessiert.

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Keine 24 Stunden ließ die Antwort im Sommer auf sich warten. Im Juli ploppten die Gerüchte über ein mögliches Angebot von Brighton & Hove Albion in den Kölner Medien auf. Der englische Club sei bereit einen zweistelligen Millionenbereich zu investieren. Angeblich waren es am Ende 15 Millionen Euro, die der Club auf den Tisch legen wollte. Doch nur wenige Stunden später veröffentlichte der FC eine Pressemeldung, in der er die Vertragsverlängerung der beiden El-Mala-Brüder bekannt gab. Wie man heute weiß läuft der Kontrakt von Said El Mala bis 20230, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Der FC hat also alle Trümpfe im Vertragshandel um den 19-Jährigen in den eigenen Händen. Das bedeutet aber nicht, dass El Mala auch seinen Vertrag bei den Geißböcken erfüllt.

Bayern und Dortmund sind interessiert

Denn angesichts des Traumstarts mit dem und für den FC war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die nächsten Top-Clubs ihr Interesse hinterlegen und das ist ganz offensichtlich nun auch geschehen. Wie Sky berichtet, hat der FC Bayern München ein sehr konkretes Interesse an dem 19-Jährigen, der sich erst am vergangenen Freitag im Duell gegen die TSG Hoffenheim mit einem beeindruckenden Treffer einmal mehr in die Kölner Fan-Seele geschossen hat. Laut Transfer-Experte Florian Plettenberg haben die Bayern nicht nur das „konkrete“ Interesse beim FC bereits hinterlegt, sondern auch den Wunsch, darüber informiert zu werden, wenn es noch weitere Interessenten gäbe, die ernst machen würden, um reagieren zu können. Laut Plettenberg ist El Mala „definitiv“ ein Talent, mit dem sich der FC Bayern beschäftigt.

Und nicht nur das, auch der BVB soll an dem Talent interessiert sein und war das offenbar auch, als die El-Mala-Brüder zum FC wechselten. Damals habe sich der Youngster für die größere sportliche Perspektive beim FC entschieden, in Dortmund wäre es wohl erst einmal die zweite Mannschaft geworden. Das Interesse ist nach wie vor vorhanden. Beim FC gibt es bislang keinen Grund, auf einen Verkauf in naher Zukunft zu hoffen. Der 19-Jährige macht gerade seine ersten Schritte in der Bundesliga, soll sich beim FC möglichst ohne Störgeräusche entwickeln. Daher kommen auch die Gerüchte um potenzielle Interessenten alles andere als zur rechten Zeit. Diese lassen sich aber wohl nicht mehr aufhalten. Die mediale Aufmerksamkeit ist alleine schon durch die sportlichen Argumente gegeben.

Und diese sind bislang beeindruckend und dürften den Marktwert weiter in die Höhe treiben. Aktuell deutet viel darauf hin, dass El Mala wirklich eines Tages der teuerste Transfer der Kölner Vereinsgeschichte wird. Der Zeitpunkt scheint aktuell nur komplett offen. Für den Rekordtransfer lägen damit die Vorstellungen für den Youngster über dem bisherigen Spitzenpreis von 35 Millionen Euro, die der FC damals für Anthony Modestes Transfer nach China erhielt. Einen Wechsel in diesem Winter ist nach Informationen von come-on-fc.com ausgeschlossen. Ein Abgang im Sommer scheint aber zumindest nicht unrealistisch.

Länderspielpause beim 1. FC Köln: So läuft die erste Woche

Lukas Kwasniok und René Wagner beim Training des 1. FC Köln
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Länderspielpause beim 1. FC Köln: So läuft die erste Woche

Nach den ersten sechs absolvierten Duellen in der Bundesliga steht für die Geißböcke nun die zweite Länderspielpause an. Auch wenn der FC auf einige Akteure verzichten muss, ist der Rest der Mannschaft nicht untätig. So läuft die Länderspielpause beim 1. FC Köln.

Zehn Punkte aus sechs Spielen ist für den Aufsteiger aus Köln keine schlechte Bilanz. Dennoch will Coach Lukas Kwasniok mit der Mannschaft noch an einigen Schwachstellen schrauben. Zeit dafür hat der Trainer unter anderem in den anstehenden zwei Wochen: So läuft die Länderspielpause beim 1. FC Köln.

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Wie bereits am Sky-Mikrofon am Freitagabend von Lukas Kwasniok versprochen, bekamen die Profis des 1. FC Köln nach dem hart errungenen Sieg gegen die TSG Hoffenheim eine Pause zur Regeneration. „Zwei Tage“ räumte der Kölner Coach seiner Mannschaft dafür ein. Denn das Kredo des 42-Jährigen basiert auf der richtigen Balance zwischen hartem Training und Auszeiten, um den Kopf wieder frei zu bekommen und frisch in die jeweiligen Vorbereitungen zu starten. Das erklärte Kwasniok zumindest bei seine Amtsantritt. Nun steht nach dem freien Wochenenden für die Geißböcke die Länderspielpause auf dem Plan. Untätig ist die Mannschaft aber ganz sicher nicht, denn es soll für den bevorstehenden Teilabschnittt der Liga noch an einigen Dingen gefeilt werden.

So läuft die Woche am Geißbockheim

In der ersten Woche der Länderspielpause findet am Geißbockheim somit von Montag, den 06. Oktober bis Mittwoch, den 08. Oktober jeweils um 10:30 Uhr das Training statt. Nicht mit dabei werden neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg auch die abwesenden Nationalspieler des 1. FC Köln sein. Spannend zu sehen wird sein, wann Marius Bülter wieder in den Trainingsbetrieb einsteigt und wie sich Jan Thielmann nach den harten Zweikämpfen gegen die TSG Hoffenheim erholt hat. Der Kölner wurde gegen die Sinsheimer zur Halbzeit ausgewechselt und in der Kabine behandelt. Neben weiteren Blessuren zog sich Thielmann auch einen dicken Knöchel zu. Weitere Untersuchungen sollen noch Aufschluss bringen.

Am Donnerstag stehen für Kwasniok und sein Team dann die Testspiele im Cologne Cup auf dem Plan. Beim Benefiz-Blitzturnier wird nach dem Modus Jeder gegen Jeden jeweils 45 Minuten gegeneinander gespielt. So wird der FC auf Fortuna Köln und Viktoria Köln treffen. Der Wettbewerb startet am Donnerstag um 18 Uhr im Kölner Südstadion. Die Duelle für den FC sind für 19 Uhr (Viktoria Köln) und 20 Uhr (Fortuna Köln) angesetzt. Den Rest der Woche bekommen die Kölner Profis frei und werden von Freitag bis Sonntag nicht am Geißbockheim schwitzen.

Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Am Freitagabend stand Dominique Heintz das erste Mal in dieser Saison für die Geißböcke auf dem Platz. Der Einsatz kam selbst für den Routinier überraschend. Doch der 32-Jährige machte seine Sache gut beim 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

Gänsehaut, starke Werte und ganz viel Erfahrung. Der Freitagabend in Sinsheim hielt viel bereit für den Routinier des 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

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Freitagabend, Flutlichtspiel, mehr als 10.000 mitgereiste Kölner Fans in der ProZero-Arena in Sinsheim. Die Geräuschkulisse war ohrenbetäubend, als die Kölner Spieler inklusive Routinier Dominique Heintz den Rasen zum Duell gegen die TSG Hoffenheim betraten. Ein Gänsehautmoment für den 32-Jährigen, der zuletzt in den Planungen von Lukas Kwasniok keine Rolle gespielt hatte. Gegen Hoffenheim war es dann soweit. Heintz stand nicht nur im Kader der Kölner, Trainer Kwasniok ließ den Abwehrspieler sogar von Beginn an ran – und das überraschte selbst Heintz: „Da habe ich nicht mit gerechnet. Der Trainer hat es mir nach dem Mittagessen gesagt. Er hat mich auch selbst gefragt, ob ich überrascht bin. Da habe ich auch gesagt: ,Ja´. Aber wenn man im Training immer wieder Gas gibt, dran bleibt, auch wenn es schwer wird – das habe ich letztes Jahr auch gezeigt, dass ich dann auf einmal durchstarten kann – dann klappt das auch“, so Heintz.

„Richtig gute Entscheidungen“

Und der Routinier weiß, wovon er spricht. Bereits 153 Mal ist der gebürtige Neustädter im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust aufgelaufen. Schon mehrfach in seiner Karriere war er außen vor, kämpfte sich zurück und zeigte dabei, dass er durchaus mit den jüngeren und zugegebenermaßen schnelleren Abwehrspielern mithalten kann. Seine Erfahrung macht dann eben doch wohl den Unterschied. In der vergangenen Saison stand Heintz zunächst nur als Auswechselspieler auf dem Platz, saß sogar in den ersten sieben Spielen der zweiten Liga auf der Bank. Doch der 32-Jährige bewieß seine Qualität und sicherte sich zunehmend einen Stammplatz in der Mannschaft von Gerhard Struber. „Das ist einfach Fußballschläue par excellence, die der Dominique mitbringt“, lobte Struber seinen Abwehrspieler noch im Februar. „Weil er in gewissen Situationen einfach richtig gute Entscheidungen trifft.“

Schon damals war Heintz laut Struber ein „entscheidender Eckpfeiler“ der Mannschaft, galt als Stabilisator, Vorlagengeber, vor allem aber als Konstante beim 1. FC Köln, kam auf gute Pass- und starke Zweikampfquoten. Allerdings eben in der 2. Bundesliga. Mit dem Aufstieg ins Oberhaus wurde gemutmaßt, dass Heintz die Schnelligkeit und Intensität der ersten Liga nicht (mehr) gehen könne. Am Freitagabend war das weit gefehlt. Denn der Routinier überzeugte gegen die TSG Hoffenheim, stand gegen Ex-Teamkollege Tim Lemperle und TSG-Stürmer Fisnik Asllani sicher. „Die Kölner haben es auch gut verteidigt. Die standen total eng. Ich hatte gefühlt immer am Sechzehner den Timo und den Heinzi direkt bei mir“, bemerkte auch Lemperle. Und das Gefühl des Ex-Kölners war durchaus berechtigt.

“Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“

Denn mit fast 90 Prozent gewonnener Zweikämpfen war Heintz in dieser Statistik der beste Kölner. Abwehrchef Timo Hübers kam auf 53 Prozent, Joel Schmied lag bei 48 Prozent, Tom Krauß bei 46 Prozent und damit bei der Hälfte des Wertes von Heintz. Auch im Ligavergleich kann sich der Wert sehen lassen. So muss sich der 32-Jährige nicht hinter den Top-Innenverteidigern der Liga verstecken. Da führen Jeff Chabot und Dominik Kohr mit 75 Prozent die Statistik an. Die Konkurrenz muss Heintz also nicht fürchten. Den Konkurrenzkampf innerhalb seiner Mannschaft muss der 32-Jährige allerdings führen. Denn mit den Neuverpflichtungen von Rav van den Berg, Cenk Özkacar und auch Krauß bekam Heintz zu Beginn der aktuellen Saison gleich mehrere Kontrahenten und landete vorerst auf dem Abstellgleis, stand die ersten Begegnungen nichtmal im Kader von Kwasniok. Bis jetzt.

Und das lag sicherlich auch an seiner Einstellung und an den Trainingsleistungen. „Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“, erklärte Heintz. Und der Routinier war da gegen die Hoffenheimer. „Ich glaube, ich habe heute ein sehr gutes Spiel gemacht, dafür, dass ich über zwei Monate kein Spiel gemacht habe. Das ist dann auch nicht immer einfach für mich. Aber mit meiner Erfahrung und meiner Qualität konnte ich das gut wett machen heute“, so der Kölner weiter, der sich über seine erneute Wiederkehr merklich freute. „Ich genieße das ungemein, in meinem Alter nochmal Bundesliga spielen zu dürfen. Das haben wir uns letztes Jahr erarbeitet. Das war nochmal ein Traum mit Köln da anzukommen und jeder weiß, wie sehr ich den Verein liebe“, fasste Heintz nach dem Duell zusammen. „Ich kriege da immer noch Gänsehaut.“ Vermutlich wird es nicht die letzte gewesen sein.

Adamyan ragt bei U21-Willensleistung raus: 3:3 nach 0:3 bei 82-minütiger Unterzahl

Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
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Adamyan ragt bei U21-Willensleistung raus: 3:3 nach 0:3 bei 82-minütiger Unterzahl

Die U21 des 1. FC Köln hat ihre Serie in letzter Sekunde gerettet: Das 3:3 bei Fortuna Düsseldorfs U23 war das sechste Regionalliga-Spiel in Folge ohne Niederlage. Dabei holten die Kölner einen 0:3-Rückstand auf, Sargis Adamyan sicherte den Punkt in der Nachspielzeit. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen Fortuna Düsseldorf.

Nach dem frühen Platzverweis gegen Mikolaj Marutzki spielte die Kölner Reserve 82 Minuten in Unterzahl. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen Fortuna Düsseldorf.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen Gütersloh nur auf einer Positionen: Mikolaj Marutzki ersetzte Luis Hauer zwischen den Pfosten. Das Regionalliga-Debüt des 18-jährigen Keepers misslang jedoch gründlich. Marutzki stand schnell im Fokus. Der Schlussmann nahm einen eigentlich harmlosen Rückpass von Yannick Mausehund technisch unsauber an, geriet gegen den heranstürmenden Mechak Quiala Tito in Bedrängnis und riss diesen letztlich verzweifelt von hinten um (8.).

Düsseldorf erhöht in Überzahl

Es folgten nicht nur der zwangsläufige Elfmeterpfiff, sondern auch die Rote Karte für Marutzki. Tobias Trautner kam so zu einem Kaltstart als Einwechselspieler für Etienne Borie, war gegen den platzierten Strafstoß von Deniz Bindemann zum 1:0 jedoch machtlos (10.). Und die Gastgeber erhöhten in Überzahl: Lennart Garlipp flankte den Ball ins Zentrum. Mausehund und Luc Dabrowski stiegen nicht hoch genug und Bindemann köpfte zum 2:0 für die Gastgeber ein (30.).

Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es noch bitterer: Garlipp legte eine Flanke per Kopf ab zu Mechak Quiala Tito, für den sich keiner aus der Kölner Hintermannschaft richtig verantwortlich zu fühlen schien. Der Stürmer verwandelte aus spitzem Winkel ins lange Eck zum 3:0 (45.). Doch die Kölner gaben sich trotz der klaren Pausenführung und der Unterzahl keineswegs auf – im Gegenteil. Das Team verdiente sich den ersten Treffer mit einer engagierten Vorstellung nach dem Pausenpfiff.

Dramatisches Finale in der Nachspielzeit

Fayssal Harchaoui passte zu Sargis Adamyan, der aus der Drehung aufs Tor schoss. Düsseldorfs Torwart Tobias Pawelczyk wehrte den Ball zur Seite ab und Safyan Toure staubte zum 3:1 ab (61.). Adamyan stand beim Anschlusstreffer im Fokus. Er leitete den Spielzug mit seinem Pass raus auf die rechte Seite zu Marvin Ajani ein. Der aufgerückte Rechtsverteidiger flankte zurück ins Zentrum und Adamyan köpfte völlig blank stehend mühelos zum 3:2 ein (75.).

In der Nachspielzeit dann das dramatische Finale: Luiz Labenz, zuvor eingewechselt, zog das Foul an der linken Sechzehner-Grenze. Freistoß-Spezialist Adamyan ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den ruhenden Ball zum verdienten 3:3, wobei der Schuss noch von einem Düsseldorfer abgefälscht wurde (90.+4). Die U21 absolviert in der Länderspielpause am Donnerstagabend (19:15 Uhr) ein Testspiel beim SV Bergisch Gladbach.

In der Regionalliga geht es am 18. Oktober (15:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Bonner SC weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Dabrowski, Mausehund (46. Telle), Özkan – Kujovic, Harchaoui (78. Elyazidi) – Yacobi (63. Labenz), Borie (9. Trautner), Toure (78. Lennemann) – Adamyan. Tore: 1:0/2:0 Bindemann (10., Foulelfmeter/30.), 3:0 Quiala Tito (45.), 3:1 Toure (61.), 3:2/3:3 Adamyan (75./90.+4). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Marutzki (FC/8.).


Das ist der Kader des 1. FC Köln für Hoffenheim

Ragnar Ache vor dem Spiel gegen Hoffenheim
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Das ist der Kader des 1. FC Köln für Hoffenheim

Der FC ist am Donnerstag zum Auswärtsspiel nach Hoffenheim aufgebrochen. Gegen die TSG würden die Geißböcke gerne wieder ins Punkten kommen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit zu den Schwaben fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hoffenheim.

Trotz den Verletzungen von Rav van den Berg und Marius Bülter muss Lukas Kwasniok am Donnerstag einen Spieler zu Hause lassen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hoffenheim.

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Die Zeit für die Vorbereitung auf das sechste Duell der Bundesliga-Saison war für die Geißböcke knapp. Erst am vergangenen Sonntag spielten die Kölner gegen den VfB Stuttgart und kassierten die zweite Niederlage der Spielzeit. Kurz nach der dritten und letzten Trainingseinheit der Woche ist der FC am Donnerstagnachmittag zum Auswärtsspiel in Hoffenheim aufgebrochen. Gegen die TSG sollen möglichst wieder Punkte her. Zwar stehen beide Teams aktuell mit sieben Zählern da, allerdings spricht die Bilanz doch für die Sinsheimer. In den vergangenen 16 Spielen gelang es dem FC nur ein Mal, drei Punkte einzufahren. Ein Lichtblick ist jedoch, dass es in den vergangenen beiden Auswärtsspielen für die Kölner beide Male Punkte gab. Diesmal treffen die Geißböcke mit Tim Lemperle auf ihren ehemaligen Top-Scorer. Der aktuelle Kölner Stürmer Marius Bülter wird in Sinsheim allerdings keine Punkte auf sein Scorer-Konto laden können. Er steht dem Trainer neben den beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg nicht zur Verfügung.

Wieder nicht dabei

Dementsprechend hat Lukas Kwasniok die Aufgabe, einen weiteren Spieler für das Duell gegen die TSG zu streichen. Und zum vierten Mal in Serie hat es nun Jusuf Gazibegovic getroffen. Der Rechtsverteidiger, der zur Winterpause als Königstransfer zum FC gewechselt ist, spielt in den Planungen des Trainers aktuell keine Rolle. Das erklärte der Coach auch am Mittwoch auf der obligatorischen Pressekonferenz. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, sagt Kwasniok. „Das ist es bitter für ihn. Aber ich kann an dieser Tatsache nichts verändern, dass ich da eine Entscheidung treffen muss. Er lässt sich nichts zu Schulden kommen. Tut alles. Aber ihn trifft es aktuell.“

Am Geißbockheim ließ sich unterdessen auch Luca Kilian nach überstandener Kreuzband-Operation wieder blicken.

Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing
Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Dominique Heintz – Kristoffer Lund
Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Linton Maina
Sturm: Ragnar Ache, Luca Waldschmidt

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Rav van den Berg und Marius Bülter

Thomas Kessler kann zufrieden auf seine Arbeit blicken und im Winter wohl nochmal nachlegen

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Thomas Kessler kann zufrieden auf seine Arbeit blicken und im Winter wohl nochmal nachlegen

Seit diesem Sommer ist Thomas Kessler nun beim FC verantwortlich für die sportlichen Entscheidungen. Und gerade für seine Transfers wurde der Sportdirektor zuletzt gefeiert. Im Interview mit dem FC äußert sich der Ex-Keeper auch dazu: Thomas Kessler über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.

Die vergangenen Monate waren sicher keine ruhigen für den neuen FC-Sportdirektor. Kaderplanungen, Transfers und der Druck, einen bundesligatauglichen Kader zu formen, waren unter anderem die Aufgaben des 39-Jährigen: Thomas Kessler über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.

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Tag für Tag fährt der neue Sportdirektor des 1. FC Köln nun die Franz-Kremer-Allee entlang, um seinen Wagen dann vor dem Geißbockheim zu parken. Ein Weg, der dem 39-Jährigen bereits seit 1999 bestens bekannt ist. Denn damals stand der junge Thomas Kessler „mit leuchtenden Augen zum ersten Mal beim Probetraining am Geißbockheim“, verrät Kessler im vereinseigenen Interview des 1. FC Köln. Er lebe seinen Traum, sehe es als Privileg, dass er „für diesen großartigen Club in entscheidender Funktion tätig sein darf.“ Gleichzeitig bedeutet dieser Traum für den ehemaligen Torhüter der Geißböcke allerdings auch jede Menge Verantwortung – Tag für Tag. Und die hatten es bereits im Sommer in sich.

“Ich fühle mich gut gerüstet für diese Aufgabe“

Denn den Posten des Sportdirektors zu übernehmen, war für Kessler eher ein Sprung ins kalte Wasser als eine von langer Hand geplante Entscheidung. „Am Ende der letzten Saison gab es keine lange Bedenkzeit, da galt es einfach, anzupacken und den Aufstieg über die Ziellinie zu bringen. Dass der Vorstand mir danach dauerhaft das Vertrauen geschenkt hat, hat mich sehr gefreut“, so der 39-Jährige. Die Übernahme von Verantwortung ist hingegen nicht neu für den ehemaligen FC-Spieler. „Für meine Aufgabe helfen mir die Jahre als Profi und die Erfahrungen aus der Kabine. Ich habe schon immer gerne Verantwortung übernommen. Nach dem Karriereende durfte ich auf der Geschäftsstelle und im sportlichen Bereich wertvolle Erfahrungen sammeln“, erklärt Kessler. Zudem nahm Kessler am Lehrgang Management im Profifußball von der DFL und dem DFB teil. „Ich fühle mich gut gerüstet für diese Aufgabe.“

Und die Aufgaben waren im ersten Transfersommer nach der Transfersperre für den 1. FC Köln nicht wenige. Zumal die Kölner nach dem direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga und dem zuvor harten Sparkurs von Christian Keller doch einiges am Kader verändern wollten und mussten. „Um in der Bundesliga bestehen zu können, war uns klar, dass wir die Qualität in unserem Kader in der Breite und in der Spitze verbessern müssen“, sagt Kessler. So sei bereits früh klar gewesen, dass man bei den Geißböcken neue Akzente setzen wolle. Mit zwölf Neuzugängen ist viel frisches Blut in den Kölner Kader geflossen, auf der anderen Seite haben auch etliche Akteure den Verein verlassen. „Ein Mannschaftsgefüge lebt auch ein Stück weit davon, dass es Veränderungen gibt, wir wollten neue Reize setzen und den Konkurrenzkampf wieder deutlich erhöhen. Dafür bedarf es Impulsen von außen“, erklärt Kessler.

Kessler hofft auf die Wettbewerbsfähigkeit

Dass der Wandel auch vollzogen werden konnte, liegt nicht zuletzt daran, dass dem FC „in diesem Sommer wieder mehr Mittel zur Verfügung“ gestanden haben, „ohne dabei in Saus und Braus leben zu können.“ Hilfreich waren dabei zudem die Transfereinnahmen. „Mit dem Verkauf allen voran von Jonas Urbig im Winter sowie Damion Downs und Max Finkgräfe im Sommer, die alle bei uns in der FC-Akademie ausgebildet wurden, haben wir auch eine ordentliche Summe eingenommen“, so der Sportdirektor. Gemeinsam mit den Geschäftsführer-Kollegen Philipp Türoff und Philipp Liesenfeld habe man entschieden, „dieses Geld bewusst in den Kader zu investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga zu erhöhen.“ Dass der FC wettbewerbsfähig sein könnte, zeigen die bisher sieben in fünf Duellen eingefahrenen Punkte in der Bundesliga und das Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Kessler muss „im Sinne des Clubs die beste Entscheidung treffen“

Und mit den Transfers im Sommer muss das Ende der Transfer-Fahnenstange in dieser Saison noch nicht beendet sein. Denn Philipp Türoff deutete auf der Mitgliederversammlung an, dass es auch in diesem Winter noch ein Budget gibt. Der FC wäre also in der Lage, falls die erhofften Ziele im Winter weit weg sind, noch einmal nachzulegen. In welcher Höhe, ist nicht klar. Doch der Abstieg soll mit allen Mitteln verhindert werden. Aber nicht nur frisches Blut sieht Kessler als Möglichkeit, den Kader zu verbreitern. „Definitiv würden wir uns wünschen, dass möglichst viele Eigengewächse bei uns im RheinEnergieSTADION für die Profis auflaufen“, erklärt Kessler im Bezug auf die Nachwuchsarbeit. „Letztendlich muss es dafür aber auch immer eine Überzeugung auf Seiten des Spielers geben. Wenn wir diese nicht spüren und der Spieler den Wunsch äußert, sich zu verändern, dann müssen wir im Sinne des Clubs die beste Entscheidung treffen.“

Im Sinne des Clubs zu entscheiden, gehört nun seit Sommer zur Hauptaufgabe Kesslers. Bei der Fahrt durch die Franz-Kremer-Allee wird der 39-Jährige heute möglicherweise dem ein oder anderen Jungspieler begegnen, der mit leuchtenden Augen das erste Mal zum Probetraining ans Geißbockheim kommt.


Nur ein Liga-Sieg in zehn Jahren – Auf den 1. FC Köln wartet bereits der vierte unliebsame Gegner

Die Spieler des 1. FC Köln nach der Begegnung gegen Stuttgart
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Nur ein Liga-Sieg in zehn Jahren – Auf den 1. FC Köln wartet bereits der vierte unliebsame Gegner

Am Freitagabend steht für den FC die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim auf dem Programm. Die Bilanz gegen die Sinsheimer ist in den vergangenen Jahren alles andere als erbaulich. Doch das ist man in dieser Spielzeit ja schon gewohnt. Der 1. FC Köln trifft erneut auf einen unliebsamen Gegner.

15 der vergangenen 16 Spiele hat der FC gegen die TSG Hoffenheim nicht gewonnen. Der Begriff „Angstgegner“ ist sicherlich ein wenig hochgegriffen. Dennoch gibt es Kontrahenten gegen die die Kölner lieber spielen würden. Davon gab es in dieser Spielzeit schon drei. Der 1. FC Köln trifft am Freitag erneut auf einen unliebsamen Gegner.

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In der Diskussion um den Eingriff des VAR am vergangenen Sonntag ging ein wenig unter, dass der VfB Stuttgart nahezu auf den Tag genau zwei Jahre zuvor bereits im Kölner Stadion einen Sieg feierte. Damals gewannen die Schwaben 2:0 legten einen weiteren Grundstein für eine erstaunlich erfolgreiche Saison, während der FC die dritte Niederlage in Serie hinnehmen musste. Es folgte sogar noch eine vierte (gegen Leverkusen) und spätestens in diesem Moment dürfte wohl allen Menschen rund um das Geißbockheim klar gewesen sein, worauf diese Saison nach den beiden erfolgreichen Spielzeiten 21/22 und 22/23 hinauslaufen würde: Den Abstiegskampf. Zwei Jahre später ist der FC zurück in der Bundesliga und beschäftigt sich dieser Tage noch nicht mit ähnlichen Gedanken. Dazu gibt es gerade nach dem starken Auftakt auch wahrlich keinen Anlass.

Die nächste hohe Hürde

Daran würde auch eine Niederlage am Freitagabend wohl nichts ändern. Auch, wenn es dann ebenfalls die dritte Niederlage in Serie wäre. Eine Pleitenserie, die viele FC-Fans in dieser Art angesichts der vergangenen Spielzeit bereits vergessen haben dürften. Eine dritte Niederlage würde aber möglicherweise etwas mit der Psyche der Spieler machen. Mindestens würden die Kölner mit einem doch negativen Gefühl in die zweite Länderspielpause gehen. Das will Lukas Kwasniok natürlich unterbinden. Am liebsten mit einem Dreier, mindestens aber mit einem weiteren Auswärtspunkt. Wäre da nicht dieses kleine „Aber“. Denn der FC trifft auch am 6. Spieltag auf eine Mannschaft, gegen die die Geißböcke in den vergangenen Jahre eher ungerne gespielt haben, nicht selten fiel der Begriff Angstgegner.

Schon im Pokal war die Rede davon. Der FC trat gegen Jahn Regensburg an. Die jüngsten Pokal-Erinnerungen an den Absteiger aus der 2. Bundesliga waren mit dem Cup-Aus 2020 und 2022 bekanntlich nicht die allerbesten. Und auch dieses Mal wurde es enger als es den Kölnern lieb war. Auf das Duell gegen Mainz folgte mit Freiburg der nächste unliebsame Gegner. Immerhin hatten die Kölner vor dem 4:1 am 2. Spieltag genau eins der vergangenen acht Spiele gewinnen können. Die Mannschaft aus dem Breisgau entwickelte sich immer mehr zum unbeliebten Kontrahenten. Eben einen wie RB Leipzig. 15 Mal trafen die Teams in der Bundesliga aufeinander. 13 Mal konnte der FC gegen die Sachsen nicht gewinnen, keine andere Mannschaft erzielt mehr Tore gegen die Geißböcke.

15 von 16 Spielen nicht gewonnen

Ein unangenehmer Gegner ist der VfB Stuttgart in Köln offenbar schon traditionell. Seit Oktober 2000 haben die Geißböcke bis heute genau ein Heimspiel gegen die Schwaben für sich entschieden. Dabei bleibt es bekanntlich vorerst auch. Und nun also die TSG Hoffenheim und damit die nächste hohe Hürde. die Sinsheimer verloren nur eins der vergangenen 16 Bundesliga-Duelle gegen Köln und blieben in den jüngsten 15 dieser Begegnungen nie torlos. Von den aktuellen Bundesligisten fuhren die Geißböcke nur gegen Bayern, Leipzig, Wolfsburg und Union Berlin im Schnitt weniger Punkte ein. In diesem Zeitraum kassierte der FC 2,5 Gegentore gegen die Hoffenheimer. Zwischen 2017 und 2022 verloren die Geißböcke sogar acht Spiele in Serie gegen die TSG.

Allerdings gehen Serien meist dann auch irgendwann zu Ende. Immerhin haben die Geißböcke in dieser Spielzeit zwei der bisherigen drei Spiele gegen Teams mit Negativserie gewonnen. Am Freitag darf gerne die nächste Bilanz aufpoliert werden.


Die Diskussionen um den Elfmeter beim 1. FC Köln zeigen die Schwierigkeiten des VAR

Matthias Jöllenbeck schaut sich das Foul von Marvin Schwäbe ab
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Die Diskussionen um den Elfmeter beim 1. FC Köln zeigen die Schwierigkeiten des VAR

Die sportlichen Geschehnisse bei der 1:2-Niederlage der Kölner gegen den VfB Stuttgart gerieten ein wenig in den Hintergrund, ein Elfmeter in den Vordergrund und der führte zu zahlreichen Diskussionen beim 1. FC Köln: Der Elfmeter zeigt die Schwierigkeiten des VAR.

Unterm Strich war die Niederlage wohl verdient, allerdings wäre das Spiel gegen den VfB Stuttgart bei einer anderen Entscheidung vielleicht anders verlaufen für den 1. FC Köln: Der Elfmeter zeigt die Schwierigkeiten des VAR.

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Thomas Kessler wurde ungewohnt deutlich. Der Sportdirektor blieb nach dem Spiel in der Mixed Zone äußerlich ruhig, doch innerlich schien der Sportdirektor heißer zu brodeln als die Kölner Gerüchteküche zu Beginn der Transferphase. Ungewohnt deutlich kritisierte der Sportdirektor die Situation auf dem Feld, nicht so sehr die Entscheidung von Matthias Jöllenbeck einen Elfmeter gegen Köln zu vergeben, vielmehr den Eingriff des Video-Assistenten. Die Elfmeter-Entscheidung im Spiel der Geißböcke gegen den VfB Stuttgart hatte nicht nur Kessler zum Kochen gebracht, das Stadion war aufgeladen, die Geräuschkulisse, als Ermedin Demirovic zum Elfmeter anlief, ohrenbetäubend. Auch am Tag nach der bitteren, wenn auch verdienten, 1:2-Niederlage kochten die Stimmen in den Sozialen Medien hoch.

„Dann ist das kein Foul“

Die Meinungen gehen dabei weit auseinander. Und das ist auch kein Wunder: die Situation ist schließlich sehr vielschichtig. Dabei ist wohl die unstrittigste Komponente der Tritt von Marvin Schwäbe an den gegnerischen Stürmer. Den gab der Torhüter schließlich auch selbst zu. „Ich treffe ihn und wenn man die Bilder sieht, glaube ich, muss man ihn dann auch einfach geben“, sagte der Kölner Kapitän. Doch genau da gehen die Meinungen auseinander. Hätte Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck den Elfmeter wirklich geben müssen? Für diese Entscheidung ist es grundsätzlich unerheblich, ob Demirovic weiterläuft oder sich theatralisch fällen lässt. Wäre er gefallen, wäre der Pfiff wohl sofort gekommen und niemand hätte sich beschweren können. Dass der Stürmer nicht hingefallen ist, schließt den Strafstoß natürlich nicht kategorisch aus. „Wenn Ermedin fällt, gibt es die Diskussion nicht. Die Frage ist: Soll er dafür bestraft werden, dass er weiterläuft?“, wollte deswegen auch Sebastian Hoeneß wissen.

Das sicherlich nicht. Doch ist dann mindestens die Frage erlaubt, wie schlimm der Tritt des Kölner Keepers denn wirklich war. Immerhin nicht so schlimm, dass sich Demirovic über den ausbleibenden Pfiff des Schiedsrichters vehement aufregte – ähnlich wie die Mitspieler. „Wenn man ohne irgendwelche Einwirkungen weiterlaufen und weiterspielen kann, dann ist das kein Foul“, sagt der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe in seinem Video-Format „Gräfes Varheit“. Ähnliche Aktionen gibt es zahlreiche in jedem Spiel, die ebenfalls nicht abgepfiffen werden. „So ein Zweikampf wird im Mittelfeld nie im Leben abgepfiffen“, erklärte DAZN-Reporter Marco Hagemann. „Oder habe ich eine Regel nicht im Kopf, dir mir das schlüssig erklärt? Krasse Fehlentscheidung.“ 

Hätte der VAR eingreifen dürfen?

Die Geister scheiden sich auch darüber, ob die Fehlentscheidung wirklich so „krass“ war. Auch viele FC-Anhänger erklären in den Sozialen Medien, dass sie nach Ansicht der Bilder den Elfmeter eigentlich nachvollziehen könnten. Eigentlich, weil dann noch eine weitere Komponente dazukommt. Und die besagt, dass der Video-Assistent laut DFB nur eingreifen soll, wenn eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung vorliegt. Und schon die unterschiedlichen Meinungen sprechen dafür, dass die Entscheidung alles andere als eindeutig, also klar ist. Das gilt nun mal auch für Matthias Jöllenbeck, der sich die Szene erstaunlich lange anschaute, sich offenbar also selbst nicht sicher war. Und spätestens dann sollte die Frage erlaubt sein, ob der Video-Assistent überhaupt hätte eingreifen dürfen.

Einmal mehr zeigt sich also, dass der Einsatz des VAR nach wie vor zu wilden Diskussionen führt. Der Grund ist recht simpel: So lange die Worte Ermessens- und Interpretationsspielraum eine so wichtige Rolle spielen, werden die Entscheidungen des Video-Assistenten Spielraum für Frust, Wut und Enttäuschung im Schlepptau haben. Die Fragen, ab wann ein Foul ein Foul oder ein Handspiel ein Handspiel sind, werden mit den Regeln nicht eindeutig beantwortet. Dementsprechend ist die Einordnung dann auch Auslegungssache des Schiedsrichters und anscheinend auch des Video-Assistenten. Eine eindeutige Linie wie die der Kalibrierung beim Abseits wird es nach den aktuellen Statuten bei Foul- und Handspiel einfach nicht geben.

Was sind also die Alternativen?

Der Blick in andere Sportarten bietet zwar Möglichkeiten. Aber ob die am Ende so gewollt werden, ist eine andere Frage. So wäre eine Handregel analog zur Hockey-Fußregel eine eindeutige. Dann würde jedes Handspiel strafbar sein – egal, ob angeschossen, Stützarm oder zum Schutz aus kurzer Distanz. Nur würde diese Regel die Spieldynamik erheblich stören. Eine Äquivalent bei Körperkontakt wäre zudem für eine Kontaktsportart undenkbar. Interessanter könnte der Einsatz einer Challenge der Teams sein. Jede Mannschaft hätte die Chance, den VAR zu Rate zu ziehen – so wie schon üblich beim Hockey oder beim Football. Für die Saison 23/24 hat der DFB angegeben, dass der VAR 126 Mal eingegriffen, es anschließend 123 korrekte Entscheidungen gegeben habe. Der Elfmeter von Köln ist noch nicht bewertet. Am Ende des Tages bleiben aber zu viele Fragen, für etwas, das eigentlich Klarheit bringen soll.

1. FC Köln: Philipp Türoff deutet Budget für kommende Wintertransfers an und zieht positive finanzielle Bilanz

Philipp Türoff, Geschäftsführer des 1. FC Köln
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1. FC Köln: Philipp Türoff deutet Budget für kommende Wintertransfers an und zieht positive finanzielle Bilanz

Am Samstag fand die Mitgliederversammlung des FC im RheinEnergieSTADION statt. Und nicht nur die Wahl des neuen Vorstands stand auf dem Programm. FC-Geschäftsführer Philipp Türoff verkündet die Geschäftszahlen des 1. FC Köln.

Im Zuge der Mitgliederversammlung ging es am Samstag auch um die Bilanz des Geschäftsjahres 2024/25: FC-Geschäftsführer Philipp Türoff verkündet die Geschäftszahlen des 1. FC Köln.

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Das vergangene Geschäftsjahr verlief nun wirklich nicht ereignislos beim den Geißböcken. Neben dem direkten Wiederaufstieg in die erste Bundesliga und dem damit verbundenen sportlichen Erfolg, kann der FC auch wirtschaftlich positiv auf die abgeschlossene Saison zurückblicken. Und so konnte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff am Samstag auf der FC-Mitgliederversammlung eine positive Bilanz für 2024/25 präsentieren. Wie in den Jahren zuvor schrieb der 1. FC Köln schwarze Zahlen. Finanziell hat sich der Verein weiter erholt und ist wieder investitionsfähig. Und das, obwohl die Geißböcke durch den Abstieg in die zweite Bundedsliga einiges an TV-Geldern eingebüßt hatten.

Türoff verkündet die Geschäftszahlen des 1. FC Köln

So sorgten unter anderem die Transferaktivitäten für zusätzliches und teilweise überraschendes Geld in den Kölner Kassen. Die Abgänge von unter anderem Jeff Chabot zum VfB Stuttgart und Jonas Urbigs Wechsel zu den Bayern führten zu unerwarteten Einnahmen. Aber auch die Erfolge im DFB-Pokal und das Erreichen des Viertelfinales brachten zusätzliche Gewinne. Weitere Einnahmequellen waren die Verlängerung mit wichtigen Partnern, die Übernahme des Public Catering im RheinEnergieSTADION sowie Rekorderlöse aus dem Merchandising. „Wir haben das Zweitligajahr sportlich erfolgreich abgeschlossen, die herausfordernde Situation auch wirtschaftlich bewältigt und unsere finanziellen Verpflichtungen zu jeder Zeit fristgerecht und verlässlich erfüllt“, so Türoff. „Wir sind finanziell stabil und handlungsfähig aufgestiegen. Die Lizenz für die laufende Saison haben wir ohne Auflagen erhalten.“

So vermeldet die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA zum Jahresabschluss am 30. Juni 2025 positive Zahlen. Trotz des Jahres in der zweiten Liga konnte ein Umsatz von 150,8 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Damit lieg der Wert im Vergleich zum Vorjahr in der ersten Bundesliga nur minimal unter den Umsätzen von 2023/24. Damals lag der Umsatz bei 159 Millionen Euro. Daraus ergibt sich ein Jahresergebnis nach Steuern von 5,4 Millionen Euro (Vorjahr: 11,8 Millionen Euro). Neben der Rückführung von 14 Millionen Euro an zinstragenden Finanzierungsverpflichtungen, zu denen auch eine Fananleihe gehörte, die seit 2005 zu den Verbindlichkeiten des Vereins zählte, investierte der 1. FC Köln gleichzeitig in die Digitalisierung, das Stadionerlebnis und die sportlichen Infrastruktur.

Eigenkapital, Verbindlichkeiten und Bilanz

Das Eigenkapital liegt zum Stichtag bei 29,4 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 32,2 Millionen Euro und konnten um 5,6 Millionen Euro verringert werden. FC-Geschäftsführer Türoff zeigte sich durchaus zufrieden mit den Ergebnissen. „Wir wollen einen operativ gesunden, handlungsfähigen sowie sportlich erfolgreichen FC und setzen dabei auch in Zukunft auf eine verantwortungsvolle kaufmännische und sportliche Strategie.“ Man müsse auch zukünftig „sehr achtsam mit dem Geld des FC umgehen, um die angestrebten Ziele zu erreichen.“ Im Bezug auf die Bilanz des 1. Fußball-Club Köln 01/07 e.V. kann zum Stichtag des 30. Juni 2025 für 2024/25 ein Überschuss von 48,8 Tausend Euro ausgewiesen werden. Im Vorjahr belief sich der Wert auf 337.000 Euro.

Im Bezug auf das neue Geschäftsjahr fällt Türoffs Sicht ebenfalls positiv aus. Denn auch trotz der getätigten Investitionen der Sommertransfers wird der FC auch das laufende Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abschließen. Zudem hat der Verein noch ein Budget, das für weitere Verpflichtungen in der Winter-Transferperiode verwendet werden kann. Somit kann im Winter auch nochmal nachgelegt werden.



So liefen die Saisons, als der 1. FC Köln mit sieben Punkten und zuvor acht Toren gestartet ist

Anthony Modeste ist der teuerste Abgang des FC
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So liefen die Saisons, als der 1. FC Köln mit sieben Punkten und zuvor acht Toren gestartet ist

Mit sieben Punkten aus drei Spielen startete der FC in die Saison. Als die Geißböcke dies das letzte Mal zuvor in der Bundesliga schafften, gab es am Ende etwas zu feiern beim 1. FC Köln: So endete die Saison beim letzten Sieben-Punkte-Start.

Ein Blick in die jüngere Vergangenheit könnte die Fans nach dem guten Start träumen lassen beim 1. FC Köln: So endete die Saison beim letzten Sieben-Punkte-Start.

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Zum Schluss der FC-Wahlarena von Ex-FC-Spieler Jonas Hector und Comedian Fabian Köster präsentierte Vorstand Dr. Carsten Wettich den Traum seines Teams am Ende der Saison 2027/28. „Wir würden uns wünschen, der FC erreicht das Pokalfinale und reist mit seinen mittlerweile mehr als 200.000 Mitgliedern nach Berlin. In der ersten Elf stehen drei Spieler aus der eigenen FC-Akademie, die deutschlandweit den besten Ruf genießt. Said El Mala schießt das entscheidende Tor und wechselt danach für 150 Millionen zum FC Liverpool“, so Wettich. Dass das alles nur eine Träumerei war, ist klar. Aber bei ein paar Kölner Fans dürfte der gute Saisonstart in der Bundesliga dieses Jahr vielleicht schon so manche Träumerei befeuern. Wie gut die Geißböcke am Ende der Saison dastehen, ist natürlich noch völlig offen. Es kann immer noch durchaus sein, dass der FC am Ende mit unten drin steht. Aber ein Blick in die Geschichte des Vereins dürfte den Anhängern Mut machen.

Erinnerungen an glorreiche Zeiten

Denn das letzte Mal zuvor ist der FC 2016/17 mit sieben Punkten aus drei Spielen in die Bundesliga gestartet. Und damals wie heute war bei den Partien ein Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg und ein Sieg gegen den SC Freiburg dabei. Am Ende der Spielzeit holten die Geißböcke ganze 49 Punkte, ein gewisser Anthony Modeste erzielte 25 Saisontore und schoss den den 1. FC Köln so auf Rang fünf und dadurch in die Europa League. Auch wenn das natürlich Träume entstehen lassen kann für die momentane Saison, waren die Voraussetzungen damals völlig andere. Die Kölner waren bereits im dritten Jahr in Folge in der höchsten deutschen Spielklasse und hatten sich Jahr für Jahr kontinuierlich gesteigert. Trainer Peter Stöger hatte die Mannschaft damals über die Zeit aufgebaut. Außerdem gab es mit Modeste einen Stürmer im Kader, der alles überragte.

Aber es gibt noch eine weitere Statistik, die Erinnerungen an eine für die Domstädter sehr erfolgreiche Spielzeit weckt. Denn das erste Mal seit 1977/78 schafften die Geißböcke in den ersten drei Begegnungen der ersten Liga mindestens acht Tore. Damals waren es sogar zehn Treffer. Die Saison 77/78 dürfte jedoch allen Kölner Anhängern aus einem anderen Grund in Erinnerung im Kopf sein: In der Spielzeit gewann der FC das letzte Mal die Meisterschaft. Trainerlegende Hennes Weisweiler führte die Mannschaft damals zum Titel. Der Start in die aktuelle Saison weckt also einige Erinnerung an erfolgreiche Zeiten.