Nach Umbruch im Sommer: Der 1. FC Köln hat das zweitgrößte Transferminus der Liga, bleibt aber im Budget

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
,

Nach Umbruch im Sommer: Der 1. FC Köln hat das zweitgrößte Transferminus der Liga, bleibt aber im Budget

Ganze elf Neuzugänge hat Thomas Kessler in diesem Sommer zum FC geholt. Dabei blieb er zwar im Budget. Trotzdem kosteten die Spieler den Verein eine Menge: Der 1. FC Köln hat das zweitgrößte Transferminus der Bundesliga.

Es war ein ziemlich großer Umbruch, den Sportdirektor Thomas Kessler bei den Geißböcken diesen Sommer vollzogen hat. Daher musste der FC auch einiges an Geld ausgeben: Der 1. FC Köln hat das zweitgrößte Transferminus der Bundesliga. Trotzdem bleibt das Minus im gesteckten Rahmen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Es war ein fast schon monumentaler Umbruch, den Thomas Kessler seit seinem Antritt als Sportdirektor vor ein paar Monaten bewerkstelligt hat. In der ersten Sommer-Transferperiode nach der Transfersperre verpflichtete der FC elf neue Profis. Im Gegenzug verließen 17 Spieler den Verein endgültig oder auf Leihbasis. Veränderungen, die nötig waren, um nach dem Aufstieg in der Bundesliga bestehen zu können. Um eine größere Qualität im Kader zu haben, haben die Kölner dabei einiges mehr ausgegeben als eingenommen. Nach den Werten, die transfermarkt.de für die Zu- und Abgänge der Kölner und jeweils der anderen Bundesligisten angibt, hat der FC mit knapp zwölf Millionen Euro das größte Transferminus der Liga hinter Borussia Dortmund gemacht.

FC bleibt im gesteckten Budget

So hat der Verein durch Verkäufe etwas über zwölf Millionen Euro eingenommen. Gleichzeitig haben die Geißböcke für Verpflichtungen etwa das Doppelte ausgegeben. Nicht mit eingerechnet ist hierbei die Ablösesumme für Trainer Lukas Kwasniok. Diese soll bei ungefähr einer Millionen Euro gelegen haben. Damit steigt das Minus sogar auf 13 Millionen Euro an. Zum Vergleich: Mitaufsteiger Hamburg hat ein Transferminus von geschätzten 1,6 Millionen Euro und mit ungefähr 8,8 Millionen Euro deutlich weniger ausgegeben als der FC.

Trotzdem ist das Minus für die Kölner ziemlich genau in dem Bereich, mit dem der Verein zu Beginn des Tranferfensters grob kalkuliert hat. Denn Geschäftsführer Philipp Türoff hatte gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ Ende Mai bestätigt, dass das Budget für den Sommer bei ungefähr zwölf Millionen Euro liegen würde. Dabei könnten Einnahmen durch Verkäufe wieder reinvestiert werden. So kommt der FC vor allem durch die Abgänge von Max Finkgräfe und Damion Downs mit seinem Minus von knapp 13 Millionen Euro ungefähr bei dem vorher festgelegten Rahmen raus. Es ist daher davon auszugehen, dass der Verein bei der Bundesliga-Rückkehr etwas mehr ins Risiko geht als in den Vorjahren unter dem ehemaligen Sport-Geschäftsführer Christian Keller, aber trotzdem weiter wirtschaftlich vernünftig handelt und keine verrückten Dinge tut, nur um in der Liga zu bleiben.

Ausgaben im Mittelfeld der Liga

Beim Blick alleine auf die Ausgaben stehen die Kölner übrigens laut transfermarkt.de mit dem neunten Platz im Mittelfeld der Liga. Das ist schon beachtlich als Aufsteiger. Zu den Vereinen, die am meisten Geld ausgeben, fehlt aber logischerweise noch eine ganze Menge. So beträgt alleine der Abstand auf den Achten, den SC Freiburg, circa acht Millionen Euro. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der FC einige mögliche Ausgaben auf den nächsten Sommer verschoben hat. So haben die Geißböcke mit Cenk Özkacar, Kristoffer Lund, Tom Krauß und Jakub Kaminski vier Spieler vorerst nur geliehen. Bei jedem von ihnen hat der FC eine Kaufoption, die jeweils im (tendenziell eher niedrigeren) einstelligen Millionenbereich liegen soll. Bei Klassenerhalt wird etwa bei Tom Krauß aus der Option eine Pflicht.

Die Konstrukte sind sinnvoll und notwendig, um in diesem Sommer im Budget zu bleiben. Gleichzeitig ist dadurch, wenn die Kölner bei Klassenerhalt alle vier fest verpflichten wollen, schon einiges an Geld für die nächste Saison aufgebraucht. Die Domstädter haben also in dem gerade abgeschlossenen Transferfenster gewissermaßen schon einen zwar sinnvollen, aber trotzdem potentiell teuren Vorgriff für in einem Jahr gemacht. Allerdings muss der Verein dafür auch erstmal in der Liga bleiben. Und damit das gelingt, sind die Investitionen in den Kader in diesem Sommer definitiv wichtig gewesen – auch wenn die Geißböcke damit das zweitgrößte Minus der Liga haben.


Zwei Monate im Amt: Kwasnioks Handschrift ist zu erkennen

Lukas Kwasniok coacht beim 1. FC Köln
,

Zwei Monate im Amt: Kwasnioks Handschrift ist zu erkennen

Seit nunmehr zwei Monaten leitet Lukas Kwasniok die Geschicke an der Seitenlinie der Geißböcke. Seitdem ist ein Ruck durch den Verein gegangen, Veränderungen gab es viele beim 1. FC Köln: Die Handschrift von Lukas Kwasniok wird sichtbar.

Seit dem Aufstieg des FC hat sich im Verein einiges verrändert. Ein Umbruch ist nicht nur im Kader der Geißböcke zu erkennen. Auch die Herangehensweise ist eine andere geworden beim 1. FC Köln: Die Handschrift von Lukas Kwasniok wird sichtbar.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Die Umstrukturierungen in der Kölner Mannschaft waren groß, die Vorbereitung unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok intensiv und die Entscheidungen bezüglich des Kaders teils hart. Seit zwei Monaten ist der neue Coach nun im Amt und am Geißbockheim weht ein neuer Wind. Ein Wind des Aufbruchs, der ständigen Konkurrenz und der Euphorie. Zu euphorisch will Kwasniok allerdings nicht werden. Und auch der Ausblick in die weite Zukunft spielt für den Trainer keine übergeordnete Rolle. Er wolle eher von Länderspielpause zu Länderspielpause schauen, bewerten und dann reagieren. Dass der 44-Jährige reagiert, Situationen einschätzt und klare Entscheidungen fällt, zeigte sich in den vergangenen zwei Monaten gleich an mehreren Stellen. Die Handschrift, die der Coach am Geißbockheim hinterlässt, ist nicht zu übersehen.

Stammelf statt Startelf

Die vom Trainer geforderte Einstellung, die Intensität, die er auch nach Spielen immer wieder in den Fokus nimmt, scheinen bei den Geißböcken jedenfalls zu stimmen. Auf dem Spielfeld lassen die Kölner es nicht an Engagement und Willen fehlen. Selbst in einem verloren geglaubten Duell wie gegen Jahn Regensburg im Pokal hat die Mannschaft bis zum Schluss an sich geglaubt und wurde am Ende dafür belohnt. Eine Erfahrung, die das Selbstvertrauen stärken, den Zusammenhalt innerhalb des Teams wachsen lassen dürfte. Kwasniok betont indes immer wieder, dass man auch mal schlechtere Ergebnisse erzielen könne, so lange man auf dem Platz mindestens sein letztes Hemd ließe. Die Message scheint bisher angekommen zu sein. Nicht zuletzt resultiert der Einsatz der Spieler auch aus dem hohen Konkurrenzkampf innerhalb des Teams. Durch das Hinzufügen an Qualität ist der Kader breiter geworden, die Möglichkeiten des Coaches vielfältiger.

Und so implementierte Kwasniok einen Gedanken am Geißbockheim, den er bisher auch konsequent verfolgt: Es gibt keine Stammelf, es gibt immer nur eine Startelf. Zusammen mit der Devise, dass Spiele nicht zu Beginn entschieden werden, sondern am Ende, sorgt der Trainer sowohl für einen stetigen Konkurrenzkampf um Einsatzzeit, aber auch für Zufriedenheit innerhalb der Mannschaft. Immerhin kamen bereits 19 Akteure zum Einsatz. Gute Leistungen im Training und auf dem Platz zahlen sich aus. Dass dabei die ein oder andere harte Entscheidung getroffen werden muss, bleibt dagegen eben nicht aus. Und so bekamen in den bisherigen Pflichtspielen die „altgedienten“ Stammspieler der Vorsaison nicht per se eine Einsatzgarantie. Leart Pacarada verlor unter Kwasniok sogar seinen Kaderplatz und wechselte daraufhin bekanntlich zum 1. FC Heidenheim. Florian Kainz bekam im Pokal und im ersten Ligaspiel die Rolle des Jokers zugewiesen, gegen Freiburg stand er (wohl auch angeschlagen) dagegen nicht in der Startelf.

Flexibilität und Selbstkritik

Das Erreichen des zweiten Runde des DFB-Pokals sowie sechs Punkte aus zwei Ligaspielen mögen das Vorgehen des Coaches bestätigen. Dennoch geht Kwasniok auch durchaus kritisch mit sich ins Gericht, korrigiert Fehleinschätzungen, reagiert situativ. Eigenschaften, die auch Sportdirektor Thomas Kessler von Beginn an an dem 44-Jährigen beeindruckte. „Es hat mich einfach bestätigt und das haben die Gespräche mit ihm auch von Beginn an gezeigt, dass er das Spiel versteht und auch für sich selbst sehr uneitel ist, Dinge zu korrigieren, die er für einen kurzen Zeitraum anders gesehen hat“, so Kessler im WDR-Podcast „Einfach Fußball“. Gerade die Sturheit und Beratungsresistenz waren in der Vergangenheit bei anderen Trainer durchaus kritisiert geworden.

Ein festgefahrenes Vorgehen kann man bei Kwasniok auch im Bezug auf sein Spielsystem nicht erkennen. Der Kölner Coach stellt seine Taktik auch während des Spiels um, ist für den Gegner bisher unberechenbar. Sowohl, was das Spielsystem angeht als auch, was die wechselnden Positionen seiner Spieler betrifft. Dagegen stellt sich der Trainer situativ auf den Gegner ein. Kwasniok scheint experimentierfreudig, überraschte schon so manches Mal bei seiner Aufstellung, scheint aber auch immer einen Matchplan zu haben und diesen anzupassen.

Und so ist der Wind am Geißbockheim tatsächlich ein frischer. Mit jedem weiteren Duell wird sich die Handschrift des Trainers weiter zeigen. Auch, ob sie denn wirklich zum FC passt.


Sorgen um Luca Kilian: Verteidiger muss Training unter Schmerzen abbrechen

Luca Kilian zurück auf dem Platz
,

Sorgen um Luca Kilian: Verteidiger muss Training unter Schmerzen abbrechen

Am Montag kam es beim FC-Training zu einem Schockmoment: Luca Kilian musste die Einheit abbrechen. Von zwei Betreuern wurde der Verteidiger vom Platz geführt. Der 1. FC Köln sorgt sich um Luca Kilian.

Nach zwei Kreuzbandrissen war Luca Kilian erst seit ein paar Wochen wieder zurück auf dem Platz. Jetzt gab es im Training vielleicht den nächsten Rückschlag für den Innenverteidiger: Der 1. FC Köln sorgt sich um Luca Kilian.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Es war ein Bild, das niemand sehen möchte: Von zwei Betreuern gestützt musste Luca Kilian beim Training des 1. FC Köln am Montag den Platz verlassen. Kurz zuvor war der Innenverteidiger bei einer Spielform ohne Zweikämpfe anscheinend im Rasen hängengeblieben. Mit einem lauten Schrei und schmerzverzerrten Gesicht sank der 26-Jährige zu Boden. Ein Schock für alle am Trainingsplatz. Die Betreuer eilten zu ihm und behandelten sein rechtes Knie. Der Verteidiger musste die Einheit abbrechen und wurde in die Kabine gebracht.

Rückkehr nach zwei Kreuzbandrissen

Das rechte Knie war schon öfter eine Problemstelle beim Abwehrspieler. So kam er eigentlich gerade erst von zwei Kreuzbandrissen zurück und war erst seit ein paar Wochen wieder im Training. Die erste Verletzung hatte sich Kilian im März 2024 zugezogen. Ende November vergangenen Jahres gab der 26-Jährige dann bei der U21 der Kölner sein Comeback. Während seiner zweiten Partie in der Regionalliga im Dezember passierte es dann erneut. Der Defensivspezialist kam nach einem Kopfballduell unglücklich auf dem Rasen auf und fiel erneut monatelang aus. Die Kölner verlängerten daraufhin den Vertrag mit dem Pechvogel um ein Jahr bis 2026, um ihn auf dem langen Weg zurück Sicherheit zu geben.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass es nicht der dritte Kreuzbandriss innerhalb von anderthalb Jahren ist beim Innenverteidiger. Das wird nun bei weiteren Untersuchungen festgestellt. Nach seiner Rückkehr auf den Trainingsplatz hatte der Abwehrspieler bis jetzt noch kein Spiel für die Kölner bestritten. Umso schlimmer wäre ein erneuter Rückschlag für den 26-Jährigen.


Gelb-Rot und Torwartpatzer: Bittere Auftaktniederlage für FC-Frauen

Laura Feiersinger im Zweikampf
, ,

Gelb-Rot und Torwartpatzer: Bittere Auftaktniederlage für FC-Frauen

Die Fußballerinnen des FC sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Die Frauen des 1. FC Köln unterliegen Leipzig 0:2. Zudem sah Celina Degen die Gelb-Rote Karte.

Bitterer Nachmittag für die Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln unterliegen am Samstag RB Leipzig 0:2.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Zum Auftakt musste Britta Carlson direkt improvisieren. Die neue Spielführerin Marina Hegerin plagten muskuläre Probleme. Die ehemalige Nationalspielerin nahm also zunächst auf der Bank Platz. Angeführt wurde die Mannschaft von Laura Feiersinger. Im Tor startete Lisa Schmitz, in der Offensive begannen unter anderem die Ex-Leipzigerin Lydia Andrade sowie Neuzugang Sandra Maria Jessen. Die Kölnerinnen taten sich von Beginn an im Spielaufbau schwer, Pässe kamen nicht an, technische Fehler. So erarbeitete sich der Gast ein leichtes Übergewicht und belohnte sich auch. Marleen Schimmer bekam im linken Halbfeld den Ball, zog ein paar Meter ins Zentrum und dann aus knapp 20 Metern ab. Lisa Schmitz machte im Tor dabei überhaupt keine gute Figur: 0:1 (14.).

Gelb-Rot für Degen

Und RB hätte nachlegen können. Lisa Baum war zunächst durch, visierte den langen Pfosten an, verfehlte aber knapp. Einen weiteren Versuch der Offensivspielerin nach Pass von Schimmer entschärfte Schmitz sicher. Leipzig dominierte die Begegnung, die ganz großen Chancen blieben aber bis zur Pause aus. Und genau dort schien Carlson die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn nach dem Wechsel bot sich zunächst einmal ein anderes Bild. Die Kölnerinnen waren dem Ausgleich nun deutlich näher. Unter anderem verfehlte Adriana Achcińska nach einem Querschläger. Jessen setzte einen Kopfball zudem knapp neben das Tor. Doch die Kölnerinnen bremsten sich selbst aus. Celina Degen hatte im ersten Abschnitt schon die Gelbe Karte gesehen, nach einem Halten im Mittelfeld gab es die Ampelkarte (57.).

Carlson reagierte und brachte Weronika Zawistowska für Andrade. Doch in Unterzahl hatte der FC nun wieder seine Probleme und kassierte den nächsten Gegentreffer. Nach einer starken Flanke von Schimmer stieg Sandra Starke hoch und nickte ein (62.). Und Marlene Müller hätte erhöhen müssen, als sie alleine aufs Tor zulief, legte den Ball aber neben das Gehäuse. Auf der anderen Seite traf die eingewechselte Sylwia Matysik nach einer Ecke den Pfosten. In der Schlussphase passierte abgesehen von einem guten Abschluss von Anna Gerhardt sowie zudem einer starken Grätsche der 27-Jährigen nicht mehr viel. Am kommenden Freitag ist der FC zu Gast in Freiburg.

1. FC Köln: Schmitz, Imping (76. Matysik), Degen, Agrez, Gerhardt, Vogt, Feiersinger, Achcinska, Andrade (59. Zawistowska), Donhauser, Jessen (76. Leimenstoll); Tore: 0:1 Schimmer (14.), 0:2 Starke (62.); Gelb-Rot: Celina Degen (57.)


Alessio Castro-Montes startet ins Training – zahlreiche Spieler fehlen

Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
,

Alessio Castro-Montes startet ins Training – zahlreiche Spieler fehlen

Der elfte Neuzugang ist im Einsatz: Alessio Castro-Montes ist am Dienstag ins Training beim 1. FC Köln gestartet. Der Schienenspieler war am Deadline Day noch verpflichtet worden.

Die Kaderplanung ist komplett, die Mannschaft nicht. Mit einem stark reduzierten Kader beginnt die Trainingswoche nach dem 4:1-Erfolg über Freiburg. Aber: Alessio Castro-Montes ist am Dienstag ins Training beim 1. FC Köln gestartet.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Mit einem kurzen Video war der Belgier am Montag den Fans des 1. FC Köln über die Sozialen Medien vorgestellt worden, am Dienstag hatten die Kölner Anhänger die Chance, den Spieler dann auch live vor Ort am Geißbockheim anzutreffen. Alessio Castro-Montes ist ins Training eingestiegen. Allerdings hat der Spieler noch nicht die Bekanntschaft mit einem Großteil der Mannschaft machen können. Denn am Dienstag fehlten gleich mehrere Akteure. Mit Isak Johannesson (Island), Jusuf Gazibegovic (Bosnien-Herzegowina), Jakub Kaminski (Polen), Said El Mala (Deutschland U21) und Rav van den Berg (Niederlande U21) befinden sich gleich fünf FC-Profis auf Länderspielreise. Weitere Nationalspieler wie Kristoffer Lund, Cenk Özkacar oder Denis Huseinbasic waren nicht berücksichtigt worden, Gazibegovic wurde nachnominiert.

Erfahrener Schienenspieler

Zudem fehlten auch einige weitere Akteure. Timo Hübers und Dominique Heintz fallen aktuell krankheitsbedingt aus. Der Kapitän der vergangenen Spielzeit war schon am Sonntagabend zur Pause angeschlagen ausgewechselt worden. Marius Bülter trainierte am Dienstag individuell. Immerhin präsentierten die Kölner nun aber den letzten Neuzugang der aktuellen Transferperiode. Dem Vernehmen nach haben sich die Geißböcke den Spieler rund zwei Millionen Euro kosten lassen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de ist der Schienenspieler fünf Millionen wert. Der 28-Jährige feierte sein Debüt bei St. Truiden, wechselte später nach Gent und 2023 zu Union Saint-Gilloise. Castro Montes kommt auf fast 300 Pflichtspiele, spielte auch schon in der Europa League, Conference League und Champions League Qualifikation. Nun beginnt die Vorbereitung auf das nächste Bundesliga-Spiel. Das steht in knapp zwei Wochen in Wolfsburg an.

Am Mittwoch könnte der Belgier bereits im Testspiel in Essen zum Einsatz kommen. Um 19 Uhr spielen die Kölner. (Liveticker bei come-on-fc.com)


Thomas Kesslers erste Transferphase ist eine vielversprechende

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
,

Thomas Kesslers erste Transferphase ist eine vielversprechende

Elf neue Spieler, noch mehr Abgänge – Thomas Kessler hat auf dem Transfermarkt viel bewegt. Nicht alles hat geklappt, einige Neuverpflichtungen haben dagegen durchaus überrascht beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat vielversprechende Transfers getätigt.

Am Montagabend hat das Transferfenster für Deutschland geschlossen. Der FC kann keine Spieler mehr verpflichten (ausgenommen vertragslose Akteure) und keine mehr auf den geschlossenen Märkten abgeben. Wie erfolgreich die Transferphase war, wird sich erst frühestens im Winter zeigen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler hat vielversprechende Transfers getätigt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Als Thomas Kessler sich nach dem 4:1-Erfolg über den SC Freiburg am Sonntagabend den Fragen der Journalisten stellte, war dem neuen Sportdirektor weder eine besondere Erleichterung noch Genugtuung anzusehen. Kessler wirkte durchaus zufrieden, als er das Spiel mit sämtlichen Facetten einordnete, der 39-Jährige fand aber auch mahnende oder bremsende Worte zur Leistung des Teams. Dabei dürfte sich bei dem ehemaligen Kölner Keeper dann durchaus so etwas wie Zufriedenheit eingestellt haben. Denn am Sonntagabend ließ sich da durchaus ein Zwischenfazit seiner bisherigen Arbeit auf dem Feld ablesen. Zwar wird auch der Erfolg des Sportdirektors erst am Ende der Saison einzuordnen sein, doch das Duell gegen den SC Freiburg, spätestens aber der Abend nach dem Deadline Day waren gut 100 Tage nach seiner Ernennung zum dauerhaften Sportdirektor so etwas wie das Ende einer ersten Phase.

Mehr Handlungsspielraum durch bittere Abgänge

Als Kessler Anfang Mai den Job interimsmäßig von Christian Keller übernahm, war die Ernennung durchaus von Skepsis begleitet. Der FC stand vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Und sowohl dieser als auch der Klassenverbleib bedeuteten wohl einen erheblichen personellen Umbruch, nur eben auf unterschiedlicher Ebene. Knapp vier Monate später ist dieser Umbruch vollzogen und er ist ganz sicher größer ausgefallen als von vielen Fans und Experten erwartet. Der Kölner Kader hat ein neues Gesicht bekommen. Elf Spieler hat Kessler in diesem Transfersommer verpflichtet. Said El Mala macht als eine Art Leih-Rückkehrer das Dutzend der neuen Akteure voll. Auf der Abgangsseite stehen insgesamt 16 Spieler, die in der vergangenen Spielzeit dem Profi-Kader angehört haben. Kessler macht keinen Hehl daraus, dass er von diesen gerne den ein oder anderen behalten hätte. Max Finkgräfe und Damion Downs sind sicherlich Eigengewächse, die dem FC weiter gut zu Gesicht gestanden hätten.

Auf der anderen Seite haben gerade diese beiden Abgänge dem Sportdirektor wohl deutlich mehr Spielraum bei der Kaderplanung gegeben, als zunächst geplant. Immerhin brachten die beiden Youngster dem FC zusammen zwischen 12 und 14 Millionen Euro ein, die zum Teil wieder in Neuzugänge investiert wurden. Auch so war es Kessler möglich mehr als 25 Millionen Euro in den Kader zu stecken. Erst einmal haben die Geißböcke in einer Transferphase mehr Geld in die Hand genommen. Das in der Spielzeit 2017/18 als die Verpflichtung von Jhon Cordoba alleine 17 Millionen kostete. Damals waren es rund 40 Millionen, die in neue Spieler flossen. 14 Millionen gab Köln damals für Jannes Horn und Jorge Meré aus, für Simon Terrode, Vincent Koziello und João Queirós noch einmal neun. Nicht alles Spieler schlugen damals bekanntlich ein.

Bislang ist der Eindruck ein guter

Dafür gibt es auch in dieser Spielzeit keine Garantie. Bislang kann man aber durchaus den Eindruck gewinnen, dass alle zwölf neuen Spieler das Zeug haben, auch in einer ersten Elf stehen zu können – vielleicht mit einer gewissen Vorsicht beim letzten Neuzugang, Alessio Castro-Montes, der noch nicht in Köln trainiert hat. Dagegen haben sechs, maximal sieben Spieler den FC verlassen, die zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehört haben. Die Kölner haben sich also auch in der Breite massiv verstärkt. Nicht umsonst hat Lukas Kwasniok erklärt, es werde keine Stammelf geben. Der Plan, die Mannschaft dem jeweiligen Gegner anzupassen, scheint auf den ersten flüchtigen Blick ein passender. Selbst, wenn Akteure in Topform dann auch mal auf der Bank Platz nehmen.

Auch bei der Trainerwahl ist der erste Eindruck ein vielversprechender. Kwasniok wirkt in seiner taktischen Herangehensweise variabel, hat offenbar nicht umsonst den Ruf eines Taktikers. Allerdings ist es bei der Beurteilung des neuen Coachs selbst für ein Zwischenfazit nach zwei Spieltagen wohl noch ein wenig früh. Das gilt in Teilen auch bei Kessler. Fakt ist, dass nicht alles auf dem Transfermarkt geklappt hat. Gerade zu Beginn der Phase gab es einige Rückschläge, Spieler, die dem FC andere Clubs vorgezogen haben. Doch Kessler hatte immer einen Plan B – selbst bei Raphael Obermair, dessen Deal zuletzt geplatzt ist. Sicherlich ist nicht an allen gehandelten Namen etwas dran gewesen, sicherlich hat es Interesse an Spielern gegeben, die nicht auf dem Radar erschienen sind. Der Sportdirektor macht keinen Hehl daraus, dass es viele Gespräche gegeben habe.

Unterm Strich hat Kessler aber einen kompletten Kader auf die Beine gestellt. Jede Position ist doppelt besetzt, es gibt nach aktuellem Stand keine Vakanz. Keine Lösungen sind bis jetzt für Sargis Adamyan und Imad Rondic gefunden. Die beiden Akteure stehen ausgemustert weiterhin beim FC unter Vertrag. Bei Adamyan ging es zuletzt um eine Auflösung. Noch haben einige Märkte geöffnet, es kann noch etwas passieren. Der Kontrakt von Neo Telle wurde anscheinend ebenfalls nicht verlängert, eine Leihe innerhalb des Landes ist nicht mehr möglich. Der erste Eindruck ist dennoch ein guter. Die erste wirkliche Wahrheit wird man dann im Winter sehen können – zur nächsten Transferphase. Möglicherweise ist Kessler dann eine gewisse Erleichterung oder Genugtuung anzusehen.


Deal geplatzt: Imad Rondic wechselt nicht zum Karlsruher SC und bleibt vorerst in Köln

Imad Rondic beim Spiel des 1. FC Köln
,

Deal geplatzt: Imad Rondic wechselt nicht zum Karlsruher SC und bleibt vorerst in Köln

Nach der Ausbootung aus dem FC-Kader der Profis und der Gerüchte über ein zunächst abgelehntes Angebot seitens des Stürmers sollte eigentlich am Dealine Day noch ein Transfer her beim 1. FC Köln: Imad Rondic wechselt nicht zum Karlsruher SC. Der Deal soll auf der Zielgeraden geplatzt sein.

Der Transfer des Offensivspielers ist offensichtlich geplatzt beim 1. FC Köln: Imad Rondic wechselt nicht zum Karlsruher SC. Das berichtet Marlon Irlbacher von Sky.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nachdem Imad Rondic noch vor kurzem den Kaderverkleinerungen von FC-Chefcoach Lukas Kwasniok zum Opfer gefallen war, hatte der Stürmer verlauten lassen, dass er seine Chancen beim FC noch nutzen wolle. Doch nachdem seine beiden mit ihm aus dem Kader gestrichenen Mannschaftskollegen Leart Pacarada zum 1. FC Heidenheim und Jacob Christensen nach Molde gewechselt sind, gab es am Montag dann doch Gerüchte um einen Transfer bei Rondic. Der Stürmer sollte sich mit dem Karlsruher SC einig werden. Nun scheint der Deal allerdings auf der Zielgeraden doch noch geplatzt zu sein. Das berichtet zumindest Marlon Irlbacher von Sky. Laut dem Transfer-Experten sei der „Deal off“. Eine „finale Einigung über einen Transfer“ konnte nicht getroffen werden. Rondic reise laut Irlbacher zurück nach Köln.

Langer Vertrag, kurze Einsatzzeit

Bei den Geißböcken war Rondic im vergangenen Winter als Offensivspieler verpflichtet worden, um den Kölnern zu mehr Toren im Kampf um den Aufstieg zu verhelfen. Doch der Bosnier konnte den in ihn gesetzten Erwartungen nicht gerecht werden, schoss nur ein Tor mit freundlicher Unterstützung von Abwehrspieler Felix Götze im Duell gegen den SC Paderborn. Bereits unter Gerhard Struber erhielt der Angreifer gegen Ende der Rückrunde 2024/25 immer weniger Einsatzzeit, stand zuletzt bei Feuerwehrmann Friedhelm Funkel nicht mehr auf dem Feld. Der Wunsch, sich in diese Spielzeit zu beweisen, war ein großer. Unter Kwasniok absolvierte der Bosnier zwar die Vorbereitung, verlor aber seinen Platz im Profikader bereits vor einigen Wochen. Der mittlerweile 26-Jährige war von Christian Keller im Winter 2024 verpflichtet und mit einem Vertrag bis Ende Juni 2029 ausgestattet worden. Nun bleibt der Bosnier den Geißböcken wohl doch noch länger erhalten. Nach Ende des Deadline Days in Deutschland kann der Angreifer allerdings noch ins Ausland wechseln. Dort sind die Transferfenster noch länger geöffnet.


Nun also doch? Imad Rondic steht unmittelbar vor Wechsel

Imad Rondic soll für den 1. FC Köln Tore schießen
,

Nun also doch? Imad Rondic steht unmittelbar vor Wechsel

Nun also doch: Ein weiterer aussortierter Spieler kommt offenbar doch bei einem neuen Club unter und verlässt den 1. FC Köln: Imad Rondic wechselt anscheinend nun doch zum Karlsruher SC.

Offenbar gibt es nun einen weiteren Abgang beim 1. FC Köln: Imad Rondic wechselt anscheinend doch zum Karlsruher SC. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Schon vor einigen Wochen hatte der Kölner Stadt-Anzeiger von einem Interesse des Karlsruher SC berichtet. Damals hatte Rondic dem Vernehmen nach aber das Angebot des Zweitligisten liegen gelassen. Nun gibt es anscheinend doch wieder Bewegung. So soll der Deal noch am Deadline Day rechtzeitig eingetütet werden. Laut „Sky“ wird sich Rondic nun also doch dem KSC anschließen und künftig für die Badener auflaufen. Damit endet der kurze Karriereschritt zum FC bereits nach einem halben Jahr wieder. Rondic war kurz vor Toresschluss aus Lodz an den Rhein gewechselt. Die Kölner hatten den Bosnier mit einem langen Vertrag ausgestattet. Rondic hatte bis 2029 unterschrieben. Auch wenn es anders kommuniziert wurde, sollte der Angreifer durchaus die Sturmflaute der Geißböcke beenden.

Wird der FC die aussortierten Spieler los?

Das gelang Rondic ganz offensichtlich nicht. Der Stürmer erzielte einen Treffer, den aber mit freundlicher Unterstützung von SCP-Abwehrspieler Felix Götze. Ansonsten konnte sich der Angreifer nicht in Szene setzen, blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Zuletzt hatte Rondic in bosnischen Medien erklärt, er wolle seine Chance beim FC doch noch nutzen. Die gab es zu diesem Zeitpunkt aber eigentlich nicht mehr. Denn die Kölner Verantwortlichen hatten dem Stürmer schon vor einigen Wochen mitgeteilt, dass er keine Rolle mehr im Kader spielen würde. Zuletzt wurde Rondic gemeinsam mit Jacob Christensen und Leart Pacarada ausgemustert. Pacarada spielt mittlerweile für den 1. FC Heidenheim, Christensen soll noch am Deadline Day nach Molde wechseln. Angeblich soll auch noch eine Lösung für Sargis Adamyan gefunden werden.

Allerdings wird es sich dabei wohl eher um eine Vertragsauflösung handeln. Mit der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes sollten die Kölner auch auf der Zugangs-Seite ihre Transferbemühungen abschließen. Weitere Neuzugänge wären überraschend. Allerdings sprach Lukas Kwasniok erst kürzlich von „verrückten Dingen“, die am Deadline Day möglich seien.


„Handeln Sie!“: FC-Demo auf den Heumarkt – Viele Anhänger unterstützen den 1. FC Köln

Demonstration des 1. FC Köln auf dem Heumarkt
,

„Handeln Sie!“: FC-Demo auf den Heumarkt – Viele Anhänger unterstützen den 1. FC Köln

Am Sonntagnachmittag folgten viele Fans des FC dem Aufruf des Vereins und demonstrierten für den Ausbau des Geißbockheims. Unter dem dem Titel „Geißbockheim ausbauen – Plätze für unsere Pänz“ kamen 4000 Unterstützer: Die Demonstration des 1. FC Köln sorgte für einen vollen Heumarkt.

Nur wenige Stunden vor der Begegnung des FC gegen den SC Freiburg trafen sich die Anhänger des Clubs bereits in der Kölner Innenstadt. Die Demonstration des 1. FC Köln sorgte für einen vollen Heumarkt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Ausbau des Geißbockheims auf den Gleueler Wiesen ist bereits seit Jahren ein Politikum, das den Verein und seine Anhänger in Atem hält. Am Sonntagnachmittag hatte der Club für 14 Uhr nun zu einer Demonstration auf dem Heumarkt aufgerufen. Ziel des Zusammentreffens sollte ein klarer Appell an die Politik sein. Dabei erhoben nach der Eröffnung durch FC-Präsident Dr. Werner Wolf neben dem Geschäftsführer des 1. FC Köln Philipp Türoff auch Vizepräsident Eckhard Sauren, Carsten Wettich, FC-Profi Marina Hegering und weiteren ihre Stimme. So forderte Türoff die Politik dazu auf, den Stillstand zu beenden und die Zukunft der Kinder nicht aufs Spiel zu setzen. Denn dem Verein fehlt es bekanntlich an Trainingsplätzen, um dem Club, aber auch dem Breitensport, Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

„Es ist ein guter Zeitpunkt“

Dabei ginge es um lediglich 0,6 Prozent der Fläche auf dem Gleueler Wiesen. „Nach Jahren haben wir immer noch keine Lösung. Wir brauchen aber eben die drei Plätze auf der Gleueler Wiese, um unsere Idee für den Sportcampus für alle Mannschaften von den Profis bis runter zu den Mädchen- und Jungenmannschaften zu erfüllen“, so Carsten Wettich. „Wir haben ganz bewusst vor dem ersten Heimspiel nochmal dazu aufgerufen, uns hier zu zeigen. Wir sind der Meinung, dass unsere Belange mit dem Ausbau des Geißbockheims Köln und ganz viele Menschen etwas angeht“, sagte Türoff am Rande der Veranstaltung. „Es ist ein guter Zeitpunkt jetzt im Wahlkampf für unsere Position hier Flagge zu zeigen. Es ist großartig, dass so viele kommen und sich interessieren.“ Dabei ist es dem FC wichtig, bei seinen Themen zu bleiben und sich nicht in die Wahl einzumischen oder sich gegen konkrete Parteien oder konkrete Kandidaten auszusprechen.

Quelle: 1. FC Köln

„Wir werden seit Jahren vor den Augen aller Kölner von der Politik im Stich gelassen. Demokratisch legitimierte Entscheidungen werden einfach nicht umgesetzt – doch dieses Spiel, dass immer alles blockiert wird, können wir nicht mehr mitspielen. Denn es ist ein Spiel mit der Zukunft des FC“, sagte Türoff weiter. Den an die Politik gerichteten Appell formulierte der Geschäftsführer klar: „Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Beenden Sie endlich diesen Stillstand und hören Sie auf, die Zukunft unserer Kinder auszusitzen. Handeln Sie!“ 


Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

, ,

Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

Luca Waldschmidt ist mittlerweile seit 2023 Profi der Geißböcke. Die Bilanz des Offensivspielers fällt insgesamt durchwachsen aus. So wie einst in Freiburg läuft es zumindest noch nicht beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.

Luca Waldschmidt trifft am Wochenende auf das Team der Wiege seines Erfolgs. Beim SC Freiburg wurde der Stürmer des 1. FC Köln laut eigener Aussage „zum Bundesligaspieler“. Am Sonntag geht es in der Bundesliga aber um Punkte für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Es liefen bereits die letzten Minuten, als Luca Waldschmidt den Zauberfuß mal wieder auspackte. Gefühlvoll schlug der Offensivspieler eine Flanke Richtung langer Pfosten. Möglicherweise wäre die Kugel auch ohne Hilfe im Netz gelandet, aber Marius Bülter bekam noch eine Haarspitze daran, erzielte somit sein erstes Pflichtspieltor für den FC und dankte anschließend natürlich dem Vorlagengeber. „Es war eine super Flanke von Luca, viel musste ich nicht mehr machen und habe ich auch nicht gemacht. Ein großer Anteil am Tor gehört Luca“, sagte der Torschütze. Die Saison ist erst zwei Spiele alt und in gewisser Weise schon ein wenig ein Abbild der vergangenen Spielzeiten des Zauberfußes. Waldschmidt lässt seine unbestrittenen technischen Qualitäten immer wieder aufblitzen, es fehlt die nötige Konstanz.

In Freiburg wird Waldschmidt Nationalspieler

Im Sommer hatte der Offensivspieler angekündigt, sich einen Verbleib durchaus vorstellen zu können, wenn er denn auch weiterhin seine Einsatzzeit erhalte. Einen Stammplatz hat der ehemalige Nationalspieler aber auch nicht sicher, gerade weil die Konstanz fehlt. Ausgerechnet jetzt steht die Begegnung gegen jenen Club an, bei dem der 29-Jährige einst so richtig durchstartete. Während seiner Zeit im Breisgau avancierte der junge Waldschmidt zum Schlüsselspieler, war Leistungsträger beim SC und öffnete sich dadurch Türen zu renommierten Vereinen, vor allem aber zur deutschen Nationalmannschaft.

„In Freiburg bin ich erst zum Bundesligaspieler geworden. Bei den Vereinen davor hat es sich noch eher angefühlt wie ein Jugendspieler“, sagte Waldschmidt vor einigen Jahren dem „Kicker“. „Freiburg war meine wichtigste Station.“ In 56 Spielen kam er auf siebzehn Scorerpunkte und hinterließ im Breisgau eine beeindruckende Spur. So beeindruckend, das Europa lockte und Waldschmidt nahm an. Der Stürmer wechselte zu Benfica mit emotionalen Worten. „Ich habe mir die Entscheidung zu gehen wirklich nicht leicht gemacht, weil ich weiß, was ich am SC Freiburg hatte. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir der Sport-Club entgegengebracht hat“, sagte Waldschmidt damals.

Wiedersehen mit dem SC Freiburg

Der Wechsel zu Benfica Lissabon im Sommer 2020 markierte in gewisser Weise den Wendepunkt. An die starken Leistungen konnte Waldschmidt nicht mehr ganz anknüpfen. Während der SC Freiburg nach seinem Abgang das DFB-Pokalfinale 21/22 erreichte, stand der Offensivspieler aufgrund der Stürmerflut in Lissabon bereits schnell wieder auf der Abschiedsliste.. Trotz einer Freigabeklausel von 88 Millionen Euro wechselte der Stürmer für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Es folgte eine durchwachsene Zeit bei den Niedersachsen und schließlich die Leihe nach Köln. Auch dort steht eine Achterbahn der Gefühle. Von der Nationalmannschaft ist Waldschmidt mittlerweile meilenweit entfernt. Am Sonntag gibt es immerhin ein Wiedersehen mit dem SC Freiburg.